Outbreak-Historie Ungarn Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Avian Influenza - 24.10.2005 Unbestätigte Berichte über eingegangene Tauben in Szeged.
Ob die Ursache der auch für den Menschen gefährliche Vogelgrippe-Erreger H5N1 ist, ist noch nicht bekannt.
Tauben gelten außerdem als nicht empfänglich für H5N1.
FSME (Tick-borne encephalitis) - 27.06.2008 Seit 2001 wieder steigende Erkankungszahlen. Zwischen 2003 und 2007 im Jahresdurchschnitt 106 Erkrankungen. Hohes Risiko im Westen und entlang der Donau, wie
etwa den Gebieten Zala, Somogy und Vas im Westen sowie in Nógrßd im Norden sowie um den Balaton.
Gastroenteritis - 12.06.2006 Zwischen 08. und 12. Juni 2006 erkrankten in Miskolc im Nordosten Ungarns etwa 1.200 Menschen vermutlich an Gastroenteritis durch verunreinigtes Trinkwasser.
Hepatitis A - 11.09.2007 Ausbruch im Zigeuner-Dorf Nyírmihálydi, Ursache sind vermutlich die dortigen schlechten Hygienebedingungen. Alle Bewohner zwischen zwei und 20
Jahren wurden daraufhin geimpft.
Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Meningitis aseptic / viral - 19.08.1999 In Ungarn evtl.
erster aus Rumänien eingeschleppter Virus-Meningitis-Fall
Mumps - 29.03.2007 Aktuelle
Meldung:
In einem Dorf im County Heves im Norden des Landes wurden zwischen 5. Januar und 24. Februar 2007 insgesamt 9 Erkrankungen gemeldet und auch laborbestätigt. Die Krankheit wurde vermutlich aus Berehove der Ukraine eingeschleppt, da der erste Fall bei einer
Person auftrat, die am 22. Dezember 2006 nach Ungarn zurückkehrte, nachdem sie 8 Monate in Berehove gearbeitet hatte.
Hintergrund:
Zwischen 1996 und 2001 wurden pro Jahr zwischen 180 und 240 Erkrankungen gemeldet, während es zwischen 2002 und 2005 etwa 100 Fälle pro Jahr waren.
Noroviren - 14.12.2006 Erheblich steigende Zahlen im gesamten Land, von Januar bis November des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum etwa zweieinhalb mal so viele Ausbrueche. Insgesamt bis einschliesslich
November Meldungen ueber 223 Ausbrueche im gesamten Land, davon 128 bestaetigt.
Betroffen waren dieses Jahr vorwiegende folgende Gebiete: Der Nordosten des Landes, sowie der Bezirk Heves, teilweise auch zentrale Teile des Landes, sowie zuletzt im Oktober und November die noerdlichen Flachlandgebiete und die noerdliche und westliche
Region um die Donau.
Salmonellosis - 25.08.2006 3 Menschen starben infolge von Komplikationen von Salmonellenvergiftungen in Szombathely, Vas County. 2 davon litten an einer anderen ernsthaften Krankheit, was erschwerend hinzukam.
Insgesamt stieg die Zahl der Fälle bis 24. August 2006 auf 207, 67 wurden hospitalisiert.
Tuberkulose - 08.11.2006 Drei sind unter Quarantäne gestellt worden, nachdem sie an einem nicht behandelbaren Tuberkulosestamm erkrankten. Es besteht die Gefahr einer Epidemie.
Unbekannte Erkrankung - 21.05.2007 In Kecskemet (50
Kilometer südlich von Budapest) erkrankten 15 Mitglieder innerhalb einer Familie an einer mysteriösen Erkrankung. Sie wurden am Morgen des 19. Mai 2007 hospitalisiert mit hohem Fieber und Grippe-Symptome, einer der Betroffenen starb noch am selben Abend,
ein weiterer ist in einem ernsten Zustand. Einige der Familie dienen in der Armee, einer davon im Ausland. Die Familie wurde im Hospital unter Quarantäne gesetzt. Sie werden mit Antibiotika behandelt. Um die Krankheit zu identifizieren werden Labortests
durchgeführt, auf Ergebnisse wird noch gewartet.
West-Nile-Fieber - 06.11.2008 Seit Jahresbeginn bis Ende Oktober 2008 wurden landesweit 14 Erkrankungen gemeldet. Im Gegensatz zu den Vorjahren sind dieses Jahr auhc nord-westliche Landesteile betroffen.
Zwischen 2003 und 2007 wurden jährlich durchschnittlich sechs Erkrankungen gemeldet.