Outbreak-Historie VR China
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Abdominal-Typhus - 23.08.2006
Ausbruch in der Gemeinde Xincun in Luliang County, Provinz Yunnan, Südwest-China, 39 Personen erkrankten, 1 von ihnen starb.

Abdominal-Typhus - 27.12.2008
Ausbruch in der Provinz Hubei: 81 Schüler der Bajiao Middle School in Bajiao mussten am 21. Dezember 2008 hospitalisiert werden, 63 davon wurden laborbestätigt.

AIDS - 27.10.2001
Die Zahlen steigen, in diesem Jahr wird eine Steigerung um 50-100% bei den Neuerkrankungen erwartet, die absolute Zahl liegt aktuell bei 28.133, wahrscheinlich sind 600.000 Träger des HI-Virus. Bisher sollen vor allem Drogenabhängige, Prostituierte und Homosexuelle betroffen sein. Die Vorkehrungen im Land sind aber ungenügend, so dass die WHO ohne ein Gegensteuern 20 Mio Infizierte in 2010 befürchtet.

AIDS - 07.12.2004
China gehört zu den fünf Ländern (Russland, Indien, VR China, Äthiopien und Nigeria), für die die UN bis 2010 mehr als eine Verdreifachung der HIV-Positiven auf dann weltweit zwischen 50 und 70 Mio erwarten.
Zuletzt Anstieg der Infizierten im Jahresvergleich um ein Viertel auf ca. 850.000 (ca. 10% davon haben AIDS), die Dunkelziffer soll weit höher liegen.
68% sind Drogenkonsumenten (verunreinigte Injektionen), 7,2% wurden durch ungeschützten Geschlechtsverkehr und immerhin 9,7% durch kontaminierte Bluttransfusionen (viele Meldungen über diesen Infektionsweg aus Anhui und Henan) infiziert.

Anaplasmose - 05.08.2008
Im Dorf Wanjiakou der Provinz Shandong wurden vier Fälle menschlicher ägranulocytic anaplasmosis“ laborbestätigt.

Angiostrongylus-Meningitis - 30.09.2006
Immer noch nicht kontrollierter Ausbruch in Peking mit mittlerweile (bis Ende September) 132 Fällen seit Juni, wovon mindestens16 hospitalisiert werden mussten. Die betroffenen hatten die Wurminfektion durch nicht durchgebratene Schnecken in einem Restaurant erworben.

Arsenic poisoning - 19.09.2008
Der Fluss Yangzonghai in der südwestlichen Provinz Yunnan ist mit Arsen vergiftet. Etwa 26.000 Einwohner wurden mit Trinkwasser aus diesem Fluss versorgt.

Avian Influenza - 09.04.1999
5 Fälle in der Provinz Guandong, bevor die Fälle in Hong Kong bekannt wurden.

Avian Influenza - 13.05.2003
Japan hat ein Importverbot auf Geflügel aus China verhängt, nachdem das H5N1 Avian Influenza A Virus in Enten-Produkten nachgewiesen wurde.

Avian Influenza - 29.09.2004
Die Regierung warnt vor einem erneuten Ausbruch im bevorstehenden Herbst und Winter.

Avian Influenza - 01.07.2005
Zurück liegende Meldungen:
- Von der Regierung dementierte Todesfälle (im Internet zirkulierten lange Meldungen über mehr als 300 Tote in Qinghai) durch H5N1-Viren in einem touristisch frequentierten Vogelschutzgebiet in der West-Provinz Qinghai. Hier waren ab Anfang Mai in der Nähe des Qinghai-Sees (u.a. in Niannaisuoma) ca. 1.000 an den Viren eingegangene Wildgänse gefunden worden.
- Ausbrüche in der Provinz Henan.
- In Tibet (Xizang) in der Nähe der Hauptstadt Lhasa Anfang August Ausbruch im Geflügelbestand.

Avian Influenza - 08.03.2006
Südchina incl. Hongkong gilt inzwischen als Endemiegebiet für das Virus.
Aktuelle Meldungen über menschliche Erkrankte:
- An den gefährlichen H5N1-Viren Erkrankte (Labor bestätigt und Verdachtsfälle) in der Provinz Zhejiang (Anji County); in der Provinz Guangdong; in der Provinz Sichuan (u.a. in den Städten Chengdu und Jinhua); in der Provinz Anhui (Bezirke Zongyang, Guangde und Yingshang); in Sanming City in der Provinz Fujian; im Suichuan Bezirk der Ost-Provinz Jiangxi; im Heishan Bezirk in der Nordost-Provinz Liaoning; im Ziyuan Bezirk in der Guangxi Zhuang Autonomous Region; in der Provinz Hunan (u.a. im Bezirk Guiyang und im Ort Wantang, im Bezirk Xiangtan und in Yongzhou City).
Aktuelle Ausbrüche im Geflügelbestand
- In der Provinz Shanxi in der Stadt Yangquan Anfang Februar.
- In der Provinz Guizhou im Ort Guiyang im Bezirk Wudang Anfang 2006.
- In der Provinz Sichuan im Ort Liuyan im Bezirk Dazhu an Weihnachten.
- In der Provinz Jiangxi, im Ort Shangxi im Bezirk Suichuan
- In der Nord-West-Region Xinjiang, die damit landesweit am meisten betroffen ist, im November mind. sieben Ausbrüche innerhalb von nur 10 Tagen, u.a. in den Bezirken Shanshan, Xinyuan, Zepu und Urumqi (Urumchi). Hier schon Juni/Anfang Juli (in Changji nahe Urumqi und Tacheng, Tacheng Distrikt) Ausbrüche unter Gänsen.
- Weiter Ausbrüche im Geflügelbestand in der Inneren Mongolei (Inner Mongolia) in den Bezirken Zalantun City und Morin Dawa, davor in Tengjiaying in der Nähe der Hauptstadt Hohhot (auch Huhehot); in der Provinz Ningxia (in Yinchuan); in der Provinz Shanxi (Xiaoyi); in der Provinz Yunnan (Chuxiong); in der Provinz Hubei (u.a. in der Stadt Shishou und in Jingshan); in der Provinz Anhui in Huainan und Tiancheng und zuvor in Liangying (Anhui war bereits 2004 HPAI-Infektionsgebiet); in der Nordost-Provinz Liaoning (in Badaohao, Beining City Distrikt Nanzhan New und Jinzhou City); in Hunan im Bezirk Xiangtan (in der Nähe der Provinzhauptstadt Changsha).
Internet-Links:
Details siehe ggf. unter http:// http://www.oie.int/downld/AVIAN%20INFLUENZA/A_AI-Asia.htm.
Die Infos der CDC: http://www.cdc.gov/flu/avian/index.htm

Avian Influenza - 14.09.2009
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm

Bleivergiftung - 10.10.2006
Fast 900 Fälle, darunter über 300 Kinder, in der nordwestlichen Provinz Gansu in den Dörfern Xinsi und Muba. Nach offiziellen Angaben befinden sich 250 Kinder noch im Krankenhaus mit einem überhöhten Bleigehalt im Blut, einige von ihnen leiden unter schwerer Bleivergiftung. 4 Kinder werden vermutlich einen dauerhaften Hirnschaden davontragen. Offiziell bestätigt wurden 62 Fälle. Ursache sind die Schadstoffemissionen einer nahe gelegenen Schmelzerei.

Brucellose - 23.12.2004
Im ersten Halbjahr 2004 Verdopplung der Fallzahlen auf über 5.700, die Regierung spricht schon von einer bevorstehenden Epidemie. Rohmilch-Produkte (z.B. auch Rohmilch-Käse) sollten gemieden werden.

Brucellose - 05.12.2007
Steigende Erkrankungszahlen landesweit, vor allem in Heilongjiang. Außerdem fallen auf folgende zehn Provinzen 98 Prozent aller Erkrankungen: Inner Mongolia, Heilongjiang, Shanxi, Hebei, Shaanxi, Jilin, Liaoning, Xinjiang, Henan und Shandong.
Zwischen Jahresbeginn bis Ende September 2007 wurden landesweit 18.116 Erkrankungen gemeldet (Vergleichszeitraum 2006: 17.644 Fälle).

Chlamydien - 12.03.2003
Eine Studie an 3.800 Chinesen (Männer und Frauen) im Alter zwischen 20 und 64 Jahren, von denen 14,6 % der besser verdienenden Männer (in der Regel bei Prostituierten) infiziert waren, führt zu dem Schluss, dass eine Epidemie der oft symptomlosen Erkrankung, die unfruchtbar machen kann, im Gange ist.

Cholera - 16.09.1998
Aus Xiaogan, Hubei wird eine Diarrhoe-Epidemie mit 50 Fällen gemeldet, es könnten auch Cholera-Fälle dabei sein.

Cholera - 11.05.1999
Sumpfschildkröten aus China enthalten immer wieder Cholera-Vibrionen, ein Hinweis auf das latente Auftreten von Cholera in China.

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Cholera - 29.06.2001
Inzwischen kontrollierter Ausbruch (ca. 140 Fälle) seit Ende Mai in der Guongdong Province (nahe Hong Kong). Betroffen ist vor allem die Hafenstadt Zhanjiang, Fälle auch in anderen Städten, z.B. Dapeng in Shenzhen's Longgang Distrikt. Der Ort Wangmuwei stand sogar unter Quarantäne.

Cholera - 17.09.2001
Ein nach Neuseeland verschleppter Fall (Serogroup: 01, biotype: El Tor, serotype: Hikojima) zeigt aktuelles Vorkommen, er hatte Anfang August Beijing, Guangzhou und Foshan besucht.

Cholera - 23.10.2002
Ein nach Australien verschleppter Fall zeigt aktuelles Vorkommen, er hatte China im Juli besucht.

Cholera - 08.08.2004
Ein Fall in Laizhou, Shandong Provinz Mitte Juli. Cholera ist in China nicht häufig: 2003 223 Meldungen an die WHO, 93 % der Labor bestätigten Meldungen waren Typ O 139.

Cholera - 29.10.2005
In diesem Jahr fast die drei-fachen Inzidenzen verglichen mit den Vorjahren und die ersten Ausbrüche lagen früher im Jahr als 2004.
Von Juni bis September landesweit 638 (im Juli im gesamten Land 76 Fälle, der 2,5 fache Wert des Vorjahres-Juli) Fälle, die meisten in den Ost-Provinzen Fujian und Zhejiang. Von Januar bis Mai nur 37 Fälle.
U.a. Hainan, Guangdong, Fujian, Zhejiang, Shanghai, Beijing und Chongqing gelten als Provinzen mit erhöhtem Infektionsrisiko.
Aktuelle Meldungen:
- In der Provinz Zhejiang (im Herbst hier regelmäßig erhöhte Gefahr für Ausbrüche gastro-intestinaler Erkrankungen) zwei Meldungen, beide sollen Stand Ende Oktober unter Kontrolle sein:
o in der Stadt Jiaxing bis 29. Okt. seit Ausbruchsbeginn am 25. Aug. 184 Fälle..
o in der Stadt Huzhou sind im Nanxun Distrikt ab Mitte Oktober ca. 50 Fälle gemeldet.
- In Shanghai zwischen Juli und Mitte Oktober 2005 sieben Erkrankte, im Vorjahreszeitraum lag die Zahl etwas höher.
Zurück liegende Meldungen:
- Von 12. August bis 20. September 172 Erkrankte in der Provinz Fujian, 137 in der Hauptstadt Fuzhou die restlichen in verschiedenen anderen Küstenregionen. Ursache scheinen kontaminierte Meeresfrüchte zu sein.
- Anfang September offenbar in Guangzhou Risiko, eine Touristin hatte sich mit Vibrio cholerae O1 Ogawa infiziert.

Cholera - 22.11.2006
Aktuelle Meldung:
Offiziell Meldung über 22 Erkrankungen ohne genau Ortsangabe.
Zurück liegende Meldungen:
Pekings Gesundheitsbehörden dementieren im August Gerüchte, wonach es zu einem Ausbruch in der Stadt gekommen sein soll.

Cholera - 20.07.2007
In der Provinz Guandong im Südosten des Landes wurden im Distrikt Liwan am 16. und 17. Juli 2007 zwei Fälle bestätigt. Es handelt sich um zwei Kindermädchen, die zuvor Krabben und ähnliches gegessen hatten, sehr wahrscheinlich handelt es sich dabei um die Ursache der Erkrankungen.

Cholera - 11.11.2008
Ausbruch in der Provinz Hainan seit Ende Oktober 2008, in der Stadt Danzhou wurden bis zum 10. November 2008 insgesamt 37 Fälle bestätigt, weitere 297 erkrankten.
Fälle bereits im Juni unter anderem in Heili.

Cholera - 04.02.2009
Yunnan: im Januar Epidemie in der Stadt Yuxi im Südwesten der Provinz Yunnan, insgesamt 47 Personen waren erkrankt. Unter anderem betroffen waren die Bezirke Tonghai, Huaning und Jiangchuan. Alle Betroffenen hatten an einer Beerdigung in Tonghai zwischen dem 15. und 17. Januar 2009 teilgenommen.

Conjunctivitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Conjunctivitis - 30.08.2004
Ähnlich wie 2002 Ausbruch in Haikou, der Provinzhauptstadt von Hainan. Ursache der Tröpfchen- und Schwimmbadinfektion sind Adenoviren, es erkranken vorwiegend Kinder zwischen sechs und zehn Jahren.
Von Juni bis August ist die Peak-Zeit dieser Virus-Infektion

Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Dengue-Fieber - 22.07.2002
Ausbruch in der Provinz-Hauptstadt Guangzhou von Guangdong (früher Canton), die Zahl der Neuerkrankungen zwischen dem 19. Mai und dem 15. Juli übersteigt bereits die Gesamtzahlen des letzten Jahres. Betroffen sind u.a. die Distrikte Dongshan und Liwan. Die nur 200 km entfernten Hongkong und Macao scheinen nicht betroffen zu sein.

Dengue-Fieber - 17.07.2003
Wie schon im Vorjahr Ausbruch in der Provinz-Hauptstadt von Guangdong (früher Canton) Guangzhou, bisher 23 Erkrankte.

Dengue-Fieber - 02.11.2004
Beginnend Anfang September über 100 Fälle in div. Teilen von Fuzhou, in der Ost-Provinz Fujian. In den letzten Jahren in der Provinz nur wenige Meldungen. In Cixi, einer Stadt im Osten der Provinz Zhejiang, im Oktober Meldungen über einen Ausbruch, die Situation soll inzwischen bereits wieder unter Kontrolle sein.
Ein erhöhtes Risiko wird für alle Küstenprovinzen angenommen, z.B. für Guangdong (früher Canton), wo es in den Vorjahren regelmäßig im Juli/August zu Ausbrüchen in der Provinz-Hauptstadt Guangzhou und in Shenzhen gekommen ist.

Dengue-Fieber - 30.09.2007
Aktuelle Meldungen:
- Bis zum 30. September 2007 wurden 39 Erkrankungen in der Stadt Putian im Osten der Provinz Fujian bestätigt.
- Landesweit bis zum 5. September 2007 insgesamt 73 Fälle, im Vergleichszeitraum 2006 waren es 280. Ein Risiko besteht aber trotz der zurückgehenden Zahlen in mehreren Regionen.
- Insgesamt 41 bestätigte Fälle (sowie weitere Verdachtsfälle) innerhalb einiger Wochen bis Anfang September 2007 in der Provinz Guangdong, u.a. der Stadt Zhuhai.

Dengue-Fieber - 16.10.2008
Epidemie in Yunnan mit bis zum 14. Oktober 2008 insgesamt 68 bestätigten Fällen. Davon wurden jedoch 48 aus anderen Provinzen importiert, hauptsächlich aus Dehong, Lincang und Xishuangbanna nahe der Grenze zu Myanmar (möglicherweise daher auch einige importierte Fälle aus Myanmar).

Diarrhoe - 12.11.2003
In Beijing Mitte November über 1.000 erkrankte Kinder an einem Tag allein in einem einzigen Klinikum. Der Erkrankungsverlauf ist ungewöhnlich schnell und schwer.
Ob es sich um einen ungewöhnlichen Erreger handelt, wie vermutet wird, muss sich erst noch herausstellen.

Dysenterie - 13.10.2006
In der Stadt Mianzhu erkrankten insgesamt 143 Studenten. Ein Großteil davon, aber nicht alle aßen in der Schule.

Einreisebestimmungen aus Dengue-Ländern - 04.07.2002
Bei der Einreise aus Gebieten, in denen aktuell Dengue vorkommt werden Reisende von der Quarantäne-Behörde wegen Dengue-Symptomen befragt.

Epidemic hemorrhagic fever - 15.01.2007
2 Menschen erkrankten in der Provinz Jiangsu (einer in Guanyun, der andere in Nanjing). Die Fälle wurden aber noch nicht laborbestätigt.
Den Experten zufolge bricht die Krankheit jeden Winter und Frühling leicht aus und wird durch Nagetiere übertragen und verbreitet.
DIe meisten Infektionen in China werden durch Hantaviren verursacht.

FSME (Tick-borne encephalitis) - 27.06.2008
Die Krankheit ist im Land endemisch, aber nicht anzeigepflichtig, sodass er offiziell nur sporadische Informationen über Erkrankungen gibt. Meldungen hauptsächlich in nordöstlichen Waldgebieten der Changbai-Berge in der Provinz Jilin, in den Daxingßn-Bergen der inneren Provinz Mongolei und der Xiaoxingßn-Berge in Hei Longjiang. Außerdem Meldungen in Waldgebieten in den Bergen von Tianshan und Altai in der Xinjiang Uygur Autonomous Region im Nordwesten des Landes, sowie in Yunnan im Südwesten und in Tibet im Westen. Die Haupt-Endemiegebiete sind in der Provinz Heilongjiang im Nordosten, dort 2.202 Erkrankungen zwischen 1980 und 1998, tatsächlich vermutlich viel mehr Fälle. Zwischen 1995 und 1998 wurden 420 Fälle gemeldet, die meisten davon im Mai (44) und Juni (210 Fälle).

Gesundheitssituation - 11.04.2007
Insgesamt steigende Zahlen (monatlich ca. 400.000) bei infektiösen Erkrankungen: die Ursachen (in absteigender Reihenfolge der Inzidenzen) sind zu 88% Tuberkulose, Hepatitis B, Dysenterie, Gonorrhoe und Lues. Vor Kurzem fanden sich in dieser Liste auch noch Syphilis, Masern und Abdominal-Typhus. 351.435 infektiöse Erkrankungen waren es im März 2007, davon starben 613 Menschen, letzteres ist ein Anstieg von 42 Prozent gegenüber dem Vormonat. Außerdem im März 2007 insgesamt 11.176 Fälle an Masern, im ersten Viertel des Jahres 2007 insgesamt 28.029 Fälle, das ist ein Anstieg von 30 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006. Rubella: 5.753 Fälle im ersten Viertel 2007 (33 Prozent Anstieg gegenüber Vergleichszeitraum 2006).
Im Dezember 2006 waren an Rabies, Tuberkulose, AIDS, Hepatitis B und Neonatalem Tetanus ca. 720 verstorben.

Guillain-Barre Syndrom - 07.07.2007
Seit Ende Juni bis zum 07. Juli 2007 erkrankten 30 Menschen in Changchun (Distrikt Shuangyang), der Hauptstadt der Provinz Jilin im Nordosten des Landes.

Hämorrhagisches Fieber - 17.08.2009
Zwischen 28. Juli und 3. August 2009 erkrankten sieben Personen in der nordöstlichen Provinz Heilongjiang. Die Betroffenen leben in verschiedenen wäldlichen Gebieten im Distrikt Jinshantun. Sie tranken Wasser oder konsumierten Essen, welches von Mäusen kontaminiert worden war.

Hand, foot & mouth disease - 20.10.2008
Aktuelle Meldung:
- Aktuell zweiter Ausbruch des Landes in diesem Jahr: In der Küstenprovinz Fujian wurden seit Anfang Oktober bis zum 19. Oktober insgesamt 113 Erkrankungen gemeldet (in manchen Teilen der Provinz Epidemie), drei Kinder starben.
Maldung Juli 2008:
- Ausbruch landesweit mit hohen Erkrankungszahlen, seit Jahresbeginn bis Juni 2008 wurden insgesamt über 176.000 Erkrankungen gemeldet, mindestens 42 Personen starben (zuletzt auch erster Todesfall in Peking). Diesen Sommer vor allem steigende Erkrankungszahlen in der nordöstlichen Provinz Jilin, drei Kinder starben, 4.141 Personen erkrankten zwischen dem 1. Mai 2008 und dem 23. Juli 2008, davon sind 3.610 Kinder unter fünf Jahren, EV 71 wurde laborbestätigt. Peak war landesweit am 14. Mai 2008, mittlerweile sinkende Erkankungszahlen, während des Peaks noch bis zu 11.501 Neuerkrankungen täglich, am 5. Juni waren es 3.922 Neuerkrankungen. Am meisten betroffen waren die Provinzen Guangdong, Zhejiang, Hebei, Shandong und Hunan. Außerdem Erkrankungen in anderen Provinzen, unter anderem Anhui, Hebei, Hubei, Henan, Jiangsu, Jiangxi, Shaanxi, Sichuan und Yunnan, sowie in Shanghai und in den Municipalities von Peking und Chongqing. Bis zum 16. Juni 2008 wurden außerdem 370 Fälle in Macau gemeldet. Die meisten der Betroffenen sind Kinder im Alter von fünf oder weniger Jahren. Bei den meisten der Getesteten wurde EV71 bestätigt. In Shanghai wurde der erste Todesfall bestätigt, ein 2-jähriger Junge erkrankte am 14. Mai, er lebte im Distrikt Songjiang von Shanghai; außerdem in Shanghai bis Ende Mai 2008 insgesamt 10.340 Erkrankungen. In Peking ist vorwiegend betroffen der Distrikt Chaoyang, gefolgt vom südlichen Distrikt Fengtai sowie dem nördlichen Distrikt Changping. Alle Betroffenen waren Kinder unter 6 Jahren, die meisten unter 2 Jahren. Bei einem Großteil der Todesfälle (bislang bei 43, das sind deutlich mehr als in den letzten Jahren) wurde Enterovirus 71 (EV71) laborbestätigt. Am meisten betroffenen ist die Provinz Anhui im Süden des Landes, ein Großteil davon in der Stadt Fuyang (dort auch die meisten Todesfälle). Zuletzt allerdings fallende Erkrankungszahlen in Anhui von 1.160 Erkrankungen am 1. Mai auf 153 Erkrankungen am 21. Mai 2008; außerdem innerhalb der letzten 12 Tagen keine weiteren Todesfälle. Außerdem stark betroffen sind Peking (mindestens 1.010 Fälle) und Guangdong (925 Erkrankungen), sowie Zhejiang, Jiangsu, Hunan und Hubei.
Gesundheitsexperten rechnen mit weitere steigenden Zahlen und einem Peak im Juni/Juli des Jahres.
Zurückliegende Meldungen:
- Steigende Erkrankungszahlen in der Hauptstadt Peking. Am 12. Juli 2007 wurden 1.025 Fälle gemeldet, was ein Anstieg um knapp 10 Prozent im Vergleich zur Vorwoche ist. Insgesamt seit Jahresbeginn 4.657 Erkrankungen, davon sind 83 Prozent Kinder unter fünf Jahren. Nach offiziellen Angaben werden weiter steigende Zahlen erwartet.
- Ausbruch in der Provinz Shandong, bis zum 24. Mai 2007 starben drei Kinder (eines davon in der Stadt Linyi im Osten der Provinz). Außerdem laut Medienberichten weitere fast 900 Erkrankungen im Osten des Landes. Eine weitere Quelle berichtet von 1.263 Erkrankungen im Krankenhaus der Stadt Linyi, wo der Ausbruch Ende April 2007 begann. Nach anderen Berichten sei es zu weiteren 26 Todesfällen gekommen, von offizieller Seite jedoch wird dies dementiert. Möglicherweise werden die tatsächlichen Zahlen zurückgehalten, um eine Panik zu vermeiden. Vielmehr wird davon ausgegangen, dass der Ausbruch nun am Abschwächen ist.
Hintergrund:
- Im Jahr 2006 wurden landesweit 13.637 Erkrankungen gemeldet, einschließlich sechs Todesfälle. Abgesehen von Tibet waren alle Regionen des Festlandes betroffen.
- In Shandong wurden im Jahr 2006 insgesamt 3.030 Erkrankungen (zwei Todesfälle) gemeldet, im Jahr 2005 waren es 2.477 Fälle (ein Todesfall).

Hand, foot & mouth disease - 07.07.2009
Aktuelle Meldungen:
- Ausbruch landesweit, aktuell vor allem hohe Fallzahlen in der vom Ausbruch am meisten betroffenen Provinz Shandong. Seit Jahresbeginn bis zum 5. Juli 2009 wurden dort insgesamt 85.301 Erkrankungen gemeldet (44 Menschen starben), davon allein 6.919 in der letzten Woche.
- Landesweite Zahlen zuletzt von März erhältlich, bis Ende März 2009 wurden insgesamt 54.713 Erkrankungen gemeldet. Am meisten betroffen sind folgende zentrale Provinzen: Henan, Jiangsu, Guangxi, Anhui, Guangdong, Hebei, Hunan, Zhejiang, Hubei sowie die östliche Provinz Shandong. Hauptsächlich betroffen sind ländliche Gebiete. Mindestens 19 Kinder starben. Steigende Fallzahlen vor allem in der Provinz Shandong: seit Jahresbeginn bis zum 3. Mai 2009 wurden dort 27 Todesfälle gemeldet, davon 18 in der Stadt Heze. In Heze auch mindestens 8.341 Erkrankungen.
Zuvor starben bis Anfang April 2009 insgesamt 18 Kinder in der zentralen Provinz Henan (hier unter anderem betroffen der County Ming-Chuan), mindestens 15 in der östlichen Provinz Shandong sowie zuletzt erster Todesfall in der östlichen Provinz Zhejiang.
In Peking im selben Zeitraum mindestens 1.000 Erkrankungen.
Die Epidemie wird vermutlich vor Mitte des Sommers nicht zurückgehen.

Hanta-Virus-Infektionen - 21.11.2000
Nach der anfänglichen Angst vor einem Ausbruch in Chongqing gibt es derzeit keine deutlich erhöhten Zahlen im Vergleich zum Vorjahr. Eine Impfung wird nur Personen, die einem hohen Risiko ausgesetzt sind, wie Biologen, Abbrucharbeitern usw. empfohlen.

Hanta-Virus-Infektionen - 28.11.2000
Zwischen 1990 und 1997 gab es ca. 400.000 Fälle von Hämorrhagischem Fieber mit Renalem Syndrom. Davon verliefen 1,6 % tödlich.

Hepatitis A - 05.11.2003
Ausbruch Ende Oktober in Gongpin (Distrikt Haifeng, Provinz Guangdong) mit bisher ca. 60 Fällen, bisher jedoch kein großer Ausbruch. Ursache soll das Getränk "Qingwa Luan (frog egg)" sein, diskutiert wird aber auch ein Mangel in der Trinkwasserversorgung.

Hepatitis B - 22.08.2001
In China sind wahrscheinlich zwei Drittel der Bevölkerung Träger des Hepatitis-B-Virus, in der Südprovinz Guangdong sollen es sogar 75% sein. Haupt-Ursache sind illegal wieder verwendete Injektions-Nadeln und unhygienische Akupunktur-Nadeln.

Influenza - 18.12.1998
Grippewelle in Peking und Nordchina (Innere Mongolei und "Manchuria" [Gebiet Harbin]).

Influenza - 20.12.1998
Es handelt sich um Influenza A (H3N2).
Epidemische Situation in den Gebieten im Nordosten und -westen gleicht der in Peking.

Influenza - 21.12.1998
Krankenhäuser (1.000 Patienten pro Tag) in Tianjin nach Grippewelle überfüllt, Medikamente werden knapp. 10.000 Fälle laut Krankenhausstatistik in den letzten 2 Tagen.

Influenza - 23.12.1998
Influenza A im Norden des Landes. Wahrscheinlich zirkulieren auch andere Viren, die Atemwegserkrankungen verursachen.

Influenza - 09.01.1999
Welle in Huabei allmählich am Abklingen, die Ausweitung nach Süden hat bisher nicht stattgefunden. Keine besonderen Fallmeldungen in Jiangsu,
Schanghai, Zhejiang, Fujian und Guangdong.

Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Japanese encephalitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Japanese encephalitis - 11.08.2005
Landesweit allein im Juli 1.690 Fälle, z.B. in der Südprovinz Guangxi im Juni zwei tote Kinder durch JE, weitere sechs waren hospitalsiert.

Japanese encephalitis - 18.08.2006
Ausbruch in der Provinz Shaanxi mit 7 Todesfällen.
Weiterer Ausbruch in der Stadt Yuncheng der benachbarten Provinz Shanxi, bis zum 12. August starben 19 Menschen, weitere 38 sind infiziert. Der erste Fall des Sommers in der Stadt wurde am 13. Juli 2006 gemeldet.

Lebensmittelvergiftung - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Lebensmittelvergiftung - 03.08.2001
Es wird offiziell vor Reis aus der südchinesischen Provinz Guangdong gewarnt, hier sollen mehrere Firmen oberflächlich sauberen, aber aflatoxinhaltigen Reis hergestellt haben.

Lebensmittelvergiftung - 12.03.2007
In der Provinz Guangdong erkrankten 16 Personen, einer starb: Zwischen 7. und 9. März 2007 erkrankten 13 Personen im Dorf Dajing, Xilian Township, Xuwen County sowie 3 Personen im Dorf Guateng. Ein 56-jähriger Mann starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Ursache ist vermutlich der Konsum giftigen Fisches (dort bekannt als Yongeichthys criniger).

Lebensmittelvergiftung - 17.11.2008
In der Stadt Jiaxing der Provinz Zhejiang erkrankten zwischen 10. und 16. November 2008 insgesamt 70 Mitarbeiter der Zhongmao Plastics Products Company. Ursache war ein Gericht mit Schweinefleisch in der Zhongmao Cafeteria, welches Clenbuterol enthielt.

Leishmaniasis, visceral - 15.04.2007
Aktuelle Meldungen:
- Eine Erkrankung in der Region Hami in Xinjiang. Der Betroffene wurde auf dem Heimweg in die Provinz Hubei diagnostiziert. Er wurde zunächst isoliert und behandelt, mittlerweile ist sein Gesundheitszustand wieder stabil.
- Weiterer Fall in der südöstlichen Provinz Fijian: Der Betroffene wurde am 19. März 2007 in ein Krankenhaus in Xiamen gebracht, wo schließlich die Erkrankung bestätigt wurde.

Malaria - 20.08.2004
Offenbar ist das Erkrankungs-Risiko im Grenzgebiet zu Myanmar der Provinz Yunnan gestiegen.

Malaria - 05.10.2006
In der Ostprovinz Anhui bis 25.9. in diesem Jahr fast 18.000 (wahrscheinlich alle die wenig gefährliche Vivax-Malaria) Erkrankte, dies sind 80% mehr als im Vorjahreszeitraum. Betroffen ist vor allem der Norden: Bozhou, Huaibei, Suzhou, Bengbu und Fuyang. Steigende Fallzahlen in Anhui bereits seit 2000. Anhui gilt als Niedrig-Risiko-Gebiet, was jetzt evtl. revidiert werden muss.
Im Jahr 2005 in Gesamt-China ca. 40.000 Fälle.
2003 wurden 40.681 Fälle gemeldet (52 Menschen starben).

Masern - 15.03.2005
In diesem Jahr Steigerung der landesweiten Zahlen um über 150%.
2004 z.B. bei einem Ausbruch in der Provinz Sichuan mind. 300 erkrankte Kinder, die Dunkelziffer soll weit höher gelegen haben.

Masern - 12.03.2007
Im gesamten Land steigende Zahlen: Im Februar 2007 wurden 9.501 Fälle gemeldet, dies ist im Vergleich zum Februar 2006 ein Anstieg um 68 Prozent, gegenüber Januar 2007 (8.447 Fälle) ein Anstieg um 12 Prozent.
Z.B. in der Stadt Guangzhou zwischen Januar und November 2006 insgesamt 3.650 Erkrankungen, das sind die höchsten Fallzahlen in den letzten 20 Jahren, außerdem eine Steigerung um 88 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Um den Ausbruch zu kontrollieren, plant die Stadt kostenlose Impfungen für Kinder zwischen 8 Monaten und 14 Jahren.

Masern - 31.05.2007
Ausbruch sogenannter “atypischer Masern“ in Shanxi: In der Qingxu Middle School im County Qingxu, Municipality Taiyuan erkrankten seit Mitte Mai 2007 bis Ende Mai insgesamt 68 Schüler.

Masern - 22.02.2008
Ausbruch in der autonomen Region Xinjiang Uygur, zehn Menschen starben, außerdem erkrankten im Januar 2008 insgesamt 4.365 Personen (im Dezember 2007 waren es nur 1.149 Erkrankungen, zwei Menschen starben).
Außerdem seit Januar 2008 steigende Zahlen in der Präfektur Aksu, vor allem betroffen sind Kinder unter vier Jahren.

Masern - 21.10.2008
In der Subprovinz Shenzhen in der Provinz Guangdong wurden zwischen Januar und September 2008 insgesamt 2.156 Erkrankungen gemeldet (Inzidenz von 25,4 pro 100.000 Einwohner). In den letzten zwei Jahren waren die Fallzahlen in Shenzhen sowie in der ganzen Provinz Guangdong aufgrund hoher Emigration stets hoch.

Masern - 03.03.2009
Vor einer Erkrankungsgefahr für Touristen wird gewarnt. Ein taiwansches Mädchen erkrankte am 11. Februar 2009, während sie sich im Land aufgehalten hatte.
Landesweit wurden seit Januar des Jahres bis zum 3. März 2009 etwa 4.600 Erkrankungen gemeldet, in den letzten drei Jahren auch gestiegene Zahlen von jährlich 100.000 auf jährlich etwa 130.000 Fälle.

Meningitis aseptic / viral - 01.07.2005
In der Nordwest-Provinz Gansu sind in der Stadt Tianshui über 100 Kinder an Encephalitis errankt, JE ist als Ursache ausgeschlossen, evtl. handelt es sich um eine Enteroviren-Coinfektion von ECHO- und Coxsackie-Viren.

Meningokokken Meningitis - 11.01.2007
Aktuelle Meldung:
Im vergangenen Dezember starben 14 Menschen an Meningitis.
Insgesamt wurden im Dezember im Vergleich zum November etwa dreimal so viele Fälle und 10 mal so viele Todesfälle gemeldet.
Zurück liegende Meldungen:
Anfang 2005 Ausbruch (verursacht durch die Serogruppe C, die hier wesentlich schwerer verläuft als A und B und sich leichter verbreitet) mit über 500 (über 250 davon im Januar) Fällen und 17 Toten seit November) vor allem im Osten des Landes (z.B. der Provinz Anhui und der Stadt Nanjing (Provinz Jiangsu)), außerdem in den Provinzen Henan, Hebei, Jiangsu und Xichuan.
Meldungen aber aus dem gesamten Land außer Tibet und den beiden Südprovinzen Hainan und Fujian und den Städten Zhongqin, Shanghai (allerdings wird gerade ein Verdachtsfall untersucht), Beijing und Tienjing.
In Anhui (vor allem in Wuhu, Chuzhou, Anqing, Chaohu und Hefei) allein über 60 Fälle. In Anhui (im Bezirk Qinyang) bereits im September 2003 ein schwerer Serogruppe C-Ausbruch mit mind. acht Toten.

Milzbrand - 08.08.2005
In der Nordost-Provinz Liaoning lt. offiziellen Angaben inzwischen bereits kontrollierter Ausbruch, ein Toter, zwölf sind im Gebiet Damintun in der Stadt Shenyang erkrankt. Ursache war infiziertes Rindfleisch.
Erst vor Kurzem eine Meldung aus der Nordwest-Provinz Gansu.
Milzbrand kommt in China immer wieder vor, meist im Norden und Westen.

Milzbrand - 01.10.2006
3 Familienmitglieder erkrankten am 28. September in Bin County der Provinz Shaanxi, nachdem sie eine kranke Ziege gegessen hatten. Die Betroffenen werden noch im Krankenhaus behandelt.

Mumps - 15.03.2005
In diesem Jahr Verdopplung der landesweiten Zahlen.

Mumps - 14.05.2006
Seit Anfang April 2006 über 700 Fälle, betroffen sind Schulkinder im Distrikt Liou-He in Nanjing. Mittlerweile stecken sich im Schnitt täglich 10-20 Schüler/Studenten an.
Schon letztes Jahr Verdopplung der landesweiten Zahlen.

Opisthorchiasis - 18.05.2005
Dramatischer Anstieg auf wahrscheinlich über 12 Mio (ein Anstieg um 75% in den letzten 10 Jahren) von Leberegeln (Fasciola, Fasciolopsis, Opisthorchis und Clonorchis) befallene Chinesen, vorwiegend die Provinzen Guangdong, Guangxi Zhuang und Jilin sind betroffen. Rohe oder nicht durchgegarte Fleisch- und Fischgerichte sollten gemieden werden.

Pest - 28.10.2004
Acht Tote, weitere mind. 11 Erkrankte im Nord-Westen des Landes: in Sunan Yugu in Gansu und vor allem im Bezirk Qilian in Qinghai. Der Ausbruch gilt inzwischen als kontrolliert. Davor 1997 19 Fälle im Südwesten von China.

Pest - 25.06.2005
Cluster von fünf Fällen, zwei davon verstorben, in Zhongba (Xigaze Prefecture in Tibet). Sie hatten ein Murmeltier verspeist.
Der Ausbruch gilt inzwischen als kontrolliert.

Pest - 10.12.2007
In der Provinz Gansu starb eine Person im November 2007. Es handelt sich um den zweiten Fall der Provinz in diesem Jahr, der erste wurde im September gemeldet.

Pest - 30.09.2008
Zwei Personen starben im Lang County in dem tibetanischen Distrikt Linzhi (mehr als 200 km südöstlich von Lhasa).

Pest - 11.08.2009
Ausbruch in der nordwestlichen Provinz Qingha hauptsächlich in der Stadt Ziketan, insgesamt zwölf Erkrankungen wurden innerhalb von wenigen Tagen laborbestätigt, drei davon starben. Es handelt sich bei allen Betroffenen um Lungenpest. Mehrere hundert Einwohner stehen unter Quarantäne, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Wahrscheinlich Ursache ist ein Hund, der vermutlich ein infiziertes wildes Murmeltier gefressen hatte bzw. sonstigen Kontakt zu diesem hatte. Der Mann soll sich wiederum durch Flöhe infiziert haben, als er den Hund begrub. Er starb am 26. Juli 2009, die übrigen elf Personen erkrankten am 30. Juli 2009, sie besuchten die Beerdigung des Ursprungsfalls.

Red Tide - 29.05.2000
An der Küste der Zhejiang Province auf ca. 1000 Quadrat-Kilometern: betroffen ist Zhoushan zwischen dem 28. und 29. Grad

Red Tide - 12.06.2000
An der Küste von Nan'ao (Guangdong Provinz) seit 7. Juni

Red Tide - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Red Tide - 30.05.2002
Seit der 2. Mai-Woche red tide im Ostchinesischen Meer auf 1.500 Quadratkilometern.

Red Tide - 05.05.2003
Red tide in der Mündung des Pearl River an der Küste von Guangdong auf 300 Quadratkilometern.

Red Tide - 16.06.2004
Zwei extrem große Algenblüten auf zusammen über 5.000 Quadrat-km in der Nähe von Peking an der Küste von Nordost-China (Provinz Shandong): in der Nähe der Mündung des Gelbes Flusses in der Bohai See und bei der Hafenstadt Tianjin.
Insgesamt steigende Tendenz: allein im Mai 34 Algenteppiche auf ca. 10.000 Quadrat-km
Schon Mitte Mai nach einer (in dieser Jahreszeit hier häufigen) Zunahme des Rotalgen-Wachstums offizielle Warnung vor Fisch und anderen Meeresfrüchten aus Zhoushan in der Provinz Zhejiang.
Menschen mit Atemproblemen sollten die Strände meiden.

Red Tide - 06.06.2007
Ausbruch am Hafen Shenzhen der Provinz Guangdong. Es handelt sich um den bisher größten Ausbruch an der Küste und um den dritten des Jahres 2007.

Respiratory illness - 28.04.2005
Ausbruch in Macau und Guangdong (in Xuhuang nahe Leizhou soll der Ausbruch kontrolliert sein). Allein in einem Krankenhaus in Guangzhou im ersten Quartal 50.000 mehr Influenza-Patienten als im ersten Quartal 2004.

Respiratory illness - 08.05.2005
Ausbruch in der letzten Woche in Shenzhen (Süd-China), mehr als 10.000 (meist Kinder) leiden an Grippe ähnlichen Symptomen, die Ursache ist noch nicht bekannt.

Respiratory illness - 15.06.2005
Cluster in Tacheng (Provinz Xinjiang), die Ursache ist nicht bekannt, in der Nähe war vor kurzem die gefährliche H5N1-Avian-Influenza bei Vögeln gemeldet worden.

Rotaviren - 04.12.2001
Epidemie seit 20.11. in Foshan City (Canton Province). Alle Krankenhäuser sind durch Kinder (vornehmlich unter drei Jahren) überfüllt.

SARS - 12.03.2003
Aktuelles: Die WHO warnt Mitte März vor den Symptomen, obwohl seit längerer Zeit keine Neuerkrankungen mehr gemeldet wurden.
Hintergrund:Erst spät bekannt gewordener Ausbruch seit Mitte November in Foshan, Guangzhou, Heyuan, Jiangmen, Shenzhen, Zhongshan und zwei weiteren Städten in der südchinesischen Provinz Guangdong (nahe Hong Kong), als Erreger wurden teilweise Chlamydien nachgewisen, wahrscheinlich durch Tröpfcheninfektion übertragen. Sieben starben, über 300 (die meisten davon aus Guangzhou) wurden hospitalisiert. In Foshan, Heyuan und Zhongshan Mitte Februar keine Neuerkrankungen, in Guangzhou, Jiangmen und Shenzhen nimmt die Zahl der Neuerkrankungen ab.
Offenbar gezielte Panikmache durch Händler hatte zum Ausverkauf der Antibiotika-Vorräte geführt.

SARS - 07.07.2003
Hintergrund: SARS ("Severe Acute Respiratory Syndrome" oder "Schweres Akutes Atemnotsyndrom"), eine neue Erkrankung, veranlasste die WHO zu einer weltweiten Warnung. Es handelt sich um eine atypische Lungenentzündung verursacht durch Coronaviren, auf deren Symptome (schnell ansteigendes hohes Fieber, Muskelschmerzen und Heiserkeit) alle Reisenden achten sollen.
Seit 15. Juni keine Neuerkrankungen mehr: zuletzt in Taiwan, Toronto, Bejing (und anderen Teilen Chinas) und Hongkong. Infos der WHO unter http://www.who.int/csr/sarscountry/en/
Erkrankungen (ca. 8.440 bestätigte Fälle und ca. 815 Tote in 29 Ländern) vor allem in VR China, Hongkong, Vietnam, Kanada und Singapur; in Deutschland, Rumänien, Großbritannien, Finnland, Frankreich, Italien, Irland, Schweden, Schweiz, Kuwait, Russische Föderation, USA, Brasilien, Kolumbien, Indien, Thailand, Indonesien, Philippinen, Malaysia, Südkorea, Neuseeland, Macao und der Mongolei sind/waren Erkrankte (teilweise aber nur Verdachtsfälle) in Behandlung.
In China ca. 5.330 bestätigte Fälle, ca. 350 Tote
Für das Land galt bis zum letzten Juni-Drittel eine Reise-Warnung der WHO (erstmalig überhaupt in einem Nicht-Kriegs-Fall), nicht dringlich erforderliche Reisen sollten verschoben werden.
- Der Initial-Ausbruch in Südchina (Guangdong Provinz) hatte seinen Höhepunkt Mitte Februar.
- In der Hauptstadt Beijing ca. 2.500 Verdachtsfälle, die Krankenhäuser waren teilweise überfüllt.
- In der Inneren Mongolei (Inner Mongolia) insgesamt ca. 300 Erkrankte, u.a. in der Provinzhauptstadt Hohhot.
- Weitere Provinzen mit Meldungen (teilweise auch Tote): Shanxi (u.a. in der Provinzhauptstadt Taiyuan), Tianjin, Hebei und Jilin.
Provinzen mit relativ wenig Fällen und der aktuelle Stand siehe http://www.beijing.gov.cn/english/englishsars/beijingen/

SARS - 16.11.2003
Die Behörden rechnen nach Einsetzen kühlerer Witterung mit erneuten Erkrankungen, bisher aber noch keine konkreten Fälle. Auf Flughäfen wird bereits wieder kontrolliert, ob jemand Fieber hat. Das Spuckverbot wird scharf überwacht.

SARS - 28.12.2003
Verdachtsfall am 27.12. im Panyu Distrikt von Guangzhou, der Hauptstadt der Provinz Guangdong, ca. 80 stehen unter Quarantäne. Siehe auch http://www.wpro.who.int/sars/
Das benachbarte Hong Kong hat daraufhin die Kontrollen für Einreisende verschärft.

SARS - 08.01.2004
Nach dem inzwischen genesenen Einzelfall vom 16.12. im Panyu Distrikt von Guangzhou, der Hauptstadt der Provinz Guangdong, erneut am 7.1. eine Erkrankung bei einer Kellnerin in Guangzhou, in deren Restaurant Schleichkatzen serviert worden waren. Viele stehen unter Quarantäne. Die Kontrollen an Bahnhöfen, Flugplätzen usw. auf Personen mit Fieber sind verschärft worden. Alle Schleichkatzen in Guangdong werden vorsorglich getötet. Siehe auch http://www.wpro.who.int/sars/.
In einer aktuellen Stellungnahme hält die WHO einen großen Ausbruch für unwahrscheinlich.

SARS - 21.05.2004
Inzwischen beendeter Mini-Ausbruch: Ausgehend von einem Indexfall einer Labormitarbeiterin waren neun (ein Todesfall in der Provinzhauptstadt Hefei) in Peking und der Südprovinz Anhui erkrankt. Die Kontrollen an Bahnhöfen, Flugplätzen usw. auf Personen mit Fieber waren verschärft worden.
Hintergrund:
Große Epidemie mit ca. 350 Toten, die Hauptstadt war stark betroffen, die die WHO am 5. Juli 2003 offiziell für beendet erklärt hatte. Dann noch einmal Meldungen Ende Dezember 2003 / Anfang Januar 2004 in Guangzhou, der Hauptstadt der Provinz Guangdong.
Siehe auch http://www.wpro.who.int/sars/.

Schistosomiasis - 08.11.2004
In den Provinzen Jiangsu, Hunan und Hubei sind inzwischen wieder 80-90% der Menschen, die an Flüssen und Seen leben, infiziert.
Die schon einmal zurückgedrängte Erkrankung wird seit den Yangtze-Überschwemmungen 1998 wieder zum wachsenden Problem, auch in zuvor nicht betroffenen Gebieten: 2002 waren ca. 810.000 erkrankt, 2003 waren es ca. 845.000, in diesem Jahr sollen es lt. Gesundheitsbehörden 1 Mio werden.
Risiko besteht vor allem in den Regionen am Yangtze: Hubei, Hunan, Jiangsu, Jiangxi, Yunnan und Sichuan. Inwieweit die früher stark betroffene Provinz Guangdong wieder ein Schistosomiasis-Problem hat, ist nicht bekannt.

Shigellosis - 16.10.2006
Am 15. Oktober mussten in der Stadt Anqing, Taihu County, Provinz Anhui 34 Studenten, die unsauberes Wasser getrunken hatten, hospitalisiert werden.

Streptococcus suis - 25.07.2007
Aktuelle Meldungen:
- Ein 49-jähriger Mann erkrankte in der südlichen Stadt Shenzhen des Distrikts Bao'an der Provinz Guangdong.
- In Hong Kong im Jahr 2007 bislang drei Erkrankungen (acht im Jahr 2006).
Zurückliegende Meldungen:
- 2005: In der Süd-West-Provinz Sichuan (vor allem im Gürtel zwischen den beiden Städten Ziyang und Neijiang im Osten der Provinz, incl. Jianyang und der Provinz-Hauptstadt Chengdu) mind. 40 Tote, über 215 mit ähnlichen Symptomen. Insgesamt waren folgende acht Regionen betroffen: Chengdu, Deyang, Luzhou, Mianyang, Nanchong, Neijiang, Zigong und Ziyang. Der Ausbruch hatte seinen Höhepunkt in der 2. Juli-Hälfte, seit 5.8. keine neuen Meldungen mehr.
Die letzten Meldungen aus Yangjiang, dem Bezirk Chao'an und den Städten Nanxiong und Shenzhen (an der Grenze zu Hongkong, wo es auch mind. 10 Erkrankte gab).
Einige Verdachts- und bestätigte Fälle auch in den beiden Provinzen Jiangsu und Guangdong sowie in Hong Kong (hier auch ein Todesfall).
- Im Jahr 1998 Ausbruch in der Province Jiangsu, 25 Personen waren erkrankt, 14 davon starben.

Tollwut - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Tollwut - 10.06.2004
2003 war Tollwut der häufigste Grund bei den Todesfällen durch infektiöse Erkrankungen. Die meisten Fälle im Südosten und Südwesten (vor allem Sichuan, Hunan, Guangxi, Guangdong, Anhui und Fujian)
Von Januar bis September ca. 1.300 Tote landesweit, ein enormer Anstieg um ca. zwei Drittel zum Vorjahr. Nur sehr wenige Hunde sind gegen Tollwut geimpft, teilweise sollen auch die Impf-Stoffe nicht wirksam sein. Außerdem viele streunende Hunde in den Außenbezirken der Städte und auf dem Land.
Einzelmeldungen:
- bis September 312 Tote in der Guangxi Zhuang Autonomous Region, dies sind ca. 1,5 mal so viele wie im gesamten Vorjahr.
- In der Süd-Provinz Guangdong im ersten Halbjahr mind. 74 an Tollwut Erkrankte (mind. 12 sind verstorben), am schwersten betroffen sind Maoming und Shaoguan im Norden der Provinz. Zur Vorsorge wurden 7.000 streunende Hunde getötet. In Guangdong seit 1990 insgesamt 786 menschliche Tollwutfälle.

Tollwut - 14.04.2005
Tollwut ist nach Tuberkulose seit Jahren der häufigste Grund bei den pro Jahr ca. 6.000 Todesfällen durch infektiöse Erkrankungen. Die meisten Fälle (Hauptüberträger sind Hunde) im Südosten und Südwesten (vor allem Sichuan, Hunan, Guangxi, Guangdong (hier 2004 ca. 40% Anstieg bei Tollwut unter Hunden, betroffen ist auch Shenzhen), Anhui und Fujian).

Tollwut - 26.09.2006
2006 bis Ende August 1.874 Fälle, davon sind 1.735 (2004 waren es im Gesamtjahr 2.660) verstorben. Dies ist ein Anstieg um 29.2% zum Vorjahreszeitraum.
Hintergrund:
Insgesamt in China in den Haupt-Tollwut-Gebieten im Südosten und Südwesten (Sichuan (Guangdong), Hunan, Guangxi, Guangdong, Anhui, Fujian Guizhou und Hubei) steigende Zahlen. Z.B. in Guangdong im Jahr 2005 306 Tote, 24.9% mehr als 2004 und die höchsten Zahlen im letzten Jahrzehnt.
Einzel-Meldungen:
- Mitte August in der Hauptstadt Peking (Beijing) (das eigentlich als tollwutfrei galt) offiziell Befürchtungen, dass wegen der 100.000 streunenden Hunde ein Ausbruch bevorstehen könnte. Bisher hier schon fünf Todesfälle in diesem Jahr, über 70.000 mussten nach Hundebissen behandelt werden.
- In Shanghai drei Tote bis Ende August diesen Jahres
- Im Bezirk Mouding in der Südwest-Provinz Yunnan im Juli drei Tote
- Nachdem in Jining, der Provinzhauptstadt der Provinz Shandong in diesem Jahr bereits 16 an Tollwut verstorben sind, soll die großräumige Tötung von Hunden im Sommer die Erkrankungszahlen eindämmen.

Tollwut - 09.11.2006
Ansteigende Tendenz: landesweit sind mit 1817 gemeldeten Toten in den ersten 9 Monaten 2006 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auch Peking ist mit 10 Toten betroffen.

Tollwut - 12.12.2006
Ansteigende Tendenz: landesweit dieses Jahr (2004 waren es im Gesamtjahr 2.660) bislang über 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Allein im November starben 270 Menschen, 354 wurden von tollwütigen Tieren gebissen.
Auch Peking ist mit 10 Toten betroffen.
Zwar wurden mittlerweile sämtliche registrierte Hunde geimpft, Gefahr geht aber weiterhin von anderen Tieren sowie den nicht registrierten Hunden aus.

Tollwut - 03.02.2007
Aktuelle Meldung:
Erster Todesfall in Peking im Jahr 2007. Am 02. Februar starb ein Mann im Distrikt Dashing, nachdem er von einm Welpen gebissen wurde.
Hintergrund:
Ansteigende Tendenz: landesweit im Jahr 2006 (2004 waren es im Gesamtjahr 2.660) bislang über 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Allein im November starben 270 Menschen, 354 wurden von tollwütigen Tieren gebissen.
Auch Peking war mit 12 Toten betroffen. Im Jahr 2006 wurden hier etwa 140.000 Menschen im Zusammenhang mit Unfällen mit Hunden prophylaktisch behandelt.
Zwar wurden mittlerweile sämtliche registrierte Hunde geimpft, Gefahr geht aber weiterhin von anderen Tieren sowie den nicht registrierten Hunden aus.

Tollwut - 12.06.2007
Aktuelle Meldungen:
- Landesweit starben im Mai 2007 insgesamt 201 Menschen.
- In der Zentral-Provinz Hunan starben in den ersten 2 Monaten des Jahres 2007 insgesamt 61 Menschen.
Im Jahr 2006 starben in Hunan 443 Menschen, seit 1996 insgesamt 2.719 Personen.
- Erster Todesfall in Peking im Jahr 2007. Am 02. Februar starb ein Mann im Distrikt Dashing, nachdem er von einem Welpen gebissen wurde.
Hintergrund:
Ansteigende Tendenz: landesweit im Jahr 2006 (2004 waren es im Gesamtjahr 2.660) bislang über 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Allein im November starben 270 Menschen, 354 wurden von tollwütigen Tieren gebissen.
Auch Peking war mit 12 Toten betroffen. Im Jahr 2006 wurden hier etwa 140.000 Menschen im Zusammenhang mit Unfällen mit Hunden prophylaktisch behandelt.
Zwar wurden mittlerweile sämtliche registrierte Hunde geimpft, Gefahr geht aber weiterhin von anderen Tieren sowie den nicht registrierten Hunden aus.

Tollwut - 12.01.2009
Aktuelle Meldung:
- Steigende Erkrankungszahlen in der Stadt Yantai an der nördlichen Küste der Proviz Shandong (nachdem zwischen 1998 und 2007 keine lokal erworbenen Fälle gemeldet worden waren).
Hintergrund und Zurückliegendes:
- Oktober 2008: Im County Mi'le der südlichen Provinz Yunnan starben sechs Personen. Daraufhin wurden über 11.000 Hunde gekeult, um weitere Erkrankungen zu vermeiden. Reisenden vor allem in die südlichen Provinzen des Landes wird empfohlen, Kontakt mit Hunden und Katzen zu vermeiden.
- Seit der Jahrtausendwende sind die Erkrankungszahlen deutlich gestiegen. Zwischen 1990 und 1996 etwa wurden nur 159 Erkrankungen gemeldet, im Jahr 2006 hingegen waren es 3.279 Fälle. Am schlimmsten betroffen ist meistens die Provinz Guangdong. Landesweit ist Tollwut mittlerweile die tödlichste Infektionskrankheit, betroffen ist vor allem der Osten. Monatlich sterben etwa 200 Menschen.
Bereits Anfang des Jahres wurden alle Hundebesitzer verpflichtet, ihre Hunde zu impfen. Bis dato waren nur etwa 10 Prozent geimpft.

Tollwut - 27.09.2009
Letzte konkrete Meldung:
In der Stadt Hanzhong der Provinz Shaanxi wurden seit März 2009 bis zum 8. Juni 2009 insgesamt 6.256 Menschen von Hunden gebissen, elf Menschen starben. Betroffen sind mindestens elf Counties der Stadt Hanzhong.
Hintergrund:
- Auf dem Festland werden jedes Jahr mehr als 40 Millionen Menschen von Tieren attackiert. China ist unter den Ländern mit dem höchsten Erkrankungsrisiko. In den letzten Jahren starben jährlich durchschnittlich mehr als 2.400 Menschen. Die meisten Todesfälle der letzten fünf Jahre waren in der Guangxi Zhuang Autonomischen Region und in den südlichen Provinzen Guizhou, Guangdong, Hunan und Sichuan, in diesen Gebieten 61 Prozent aller Fälle. Jedoch sind die Fallzahlen in den letzten Jahren auch in den zentralen und nördlichen Gebieten angestiegen.

Trichinellosis - 08.03.2009
Aktuelle Meldung:
- Im County Lanping der südwestlichen Provinz Yunnan starb am 28. Februar 2009 eine Person sowie neun weitere erkrankten an einer zunächst unbekannten Erkrankung, die mittlerweile als Trichinellosis identifiziert wurde. Alle hatten an derselben Baustelle nahe dem Ort Biyuhe gearbeitet.
Hintergrund:
- Landesweit kam es in den letzten Jahren immer wieder zu menschlichen Fällen sowie zu zahlreichen Erkrankungen bei Tieren.

Trinkwasser - 05.09.2000
In Peking ist die Trinkwasserversorgung stark gefährdet. Das einzige Wasserreservoir droht trockenzulaufen. Trinken des Wassers ist nur nach chemischer Aufbereitung möglich.

Tuberkulose - 27.03.2000
500 Mio Chinesen infiziert, 6 Mio daran erkrankt, 2 Mio davon ansteckend.
41% aller Erkrankten leiden an medikamentenresistenter TB. Jährlich versterben 250.000 Menschen daran.
Bedrohliche Zunahme in Provinzen Henan und Shandong.

Überschwemmungen - 23.08.1998
Durch die Überschwemmungen steigt für die Evakuierten das Risiko für Hepatitis, Ruhr und Atemwegsinfektionen. Für die Fluthelfer auch für Schistosomiasis.

Überschwemmungen - 17.06.2002
Nach schweren Unwettern und Überschwemmungen in Südchina in der Provinz Fujian und in der Nordwestprovinz Shaanxi ist die Gefahr des Anstiegs von "water-borne-diseases" nicht auszuschließen.

Unbekannte Erkrankung - 04.04.2006
Ausbruch einer unbekannten grippe-ähnlichen Erkrankung, bei der sich seit 26. März 2006 mehr als 400 Studenten einer Universität in der Stadt Luoyang der Provinz Henan infizierten. Die Erkrankung erforderte meist eine stationäre Behandlung von etwa 3 Tagen, wobei teilweise bis zu fast 40 Grad Fieber auftrat.
Die Informationspolitik von offizieller Seite lässt auch hier zu wünschen übrig: Die Gesundheitsbehörde in Henan lehnt es ab, den Grund für die Erkrankung zu nennen.

Unbekannte Erkrankung - 24.06.2006
Zwischen 11. und 21. Juni 2006 erkrankten an der Guangzhou Universität in University City 136 Studenten und Angestellte an einer unbekannten grippe-ähnlichen Krankheit. Viele der Patienten sind bereits wieder gesund. Auch an anderen Schulen der Stadt sollen Fälle aufgetreten sein. Aufgrund der milden Symptome vermutet man eine (für diese Jahreszeit) gewöhnliche Grippe-Welle.

Unbekannte Erkrankung - 20.08.2006
Ausbruch seit einer Woche in Qingdao (Shandong Provinz), aktuell pro Tag ca. 200 neu erkrankte Kinder unter 2 Jahren. Ursache ist ein unbekanntes Virus, häufigstes Symptom ist dauerhaftes Fieber über 39 Grad. Experten meinen, der Ausbruch könnte etwas mit der kürzlichen Hitzewelle in Qingdao zu tun haben.

Unbekannte Erkrankung - 24.11.2007
In einer Vorschule in Hankou des Distrikts Jiayuan in der Provinz Hubei erkrankten innerhalb einer einzigen Klasse etwa 20 Kinder an einer bislang noch ungeklärten Erkrankung. Alle hatten in etwas dieselben Symptome wie Geschwüre im Mund und dementsprechende Schmerzen, Ausschläge an den Extremitäten sowie Fieber. Untersuchungen dauern noch an. Die Symptome würden zur ähand, foot and mouth disease" passen, die jüngst in anderen Regionen in Ostasien gemeldet wurde.

Unbekannte Erkrankung - 17.04.2009
Eine Frau aus China starb, während sie mit dem Zug nach Moskau reiste. Erste Tests deuten aber darauf hin, dass die Frau nicht an SARS erkrankt war wie zunächst vermutet.

Unbekannte Erkrankung 2 - 25.04.2009
Ausbruch einer bislang unbekannten Erkrankung der oberen Atemwege im County Liquan im Distrikt Xianyang der Provinz Shaanxi. Insgesamt 116 Schüler einer Grundschule erkrankten etwa seit 20. April 2009, die Symptome waren Fieber, Husten und Erbrechen. Die Ursache der Krankheit ist bislang nicht bekannt.

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Ein Service der PRIMA-Apotheken   © Apotheker Büger, Nürnberg
Daten aus: Reise-Impfberatungsprogramm Büger
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