Outbreak-Historie Vietnam
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Abdominal-Typhus - 16.05.2005
Die Meldung erinnert daran wie häufig Typhus hier vorkommt: In den ersten vier Monaten landesweit 825 Fälle.

AIDS - 09.12.2003
Offiziell meldet Vietnam 74.330 HIV-Positive Ende 2003, geschätzt sind es 169.000. Fatal ist, dass auch in Niedrig-Risiko-Bevökerungsgruppen die Erkrankungszahlen steigen. Pessimistische Schätzungen gehen von 350.000 im Jahr 2010 aus. M Land ist zuwenig Geld für Bekämpfungsmaßnahmen da.
Im Jahr 2000 z.B. waren 21.6% der Prostituierten in Hanoi HIV-positiv.

Angiostrongylus-Meningitis - 12.11.2008
Fünf Kinder unter fünfzehn Jahren erkrankten in Hanoi. Vermutlich allgemein steigende Zahlen. Zwischen 1995 und 2000 wurden landesweit nur 15 Erkrankungen gemeldet.

Arzneimittelsicherheit - 14.11.2005
Hier werden offenbar massenhaft gefälschte und unwirksame Malaria-Medikamente in Verkehr gebracht.
In Laos, Kambodscha, Vietnam und Myanmar soll z.B. mehr als die Hälfte des angebotenen 'Artesunate' gefälscht sein. Vor kurzem wurde Vergleichbares aus Kenia berichtet.
Solche 'Fakes' gibt es von allen gebräuchlichen Arzneimitteln und von allen Arzneiformen.

Avian Influenza - 30.11.2005
Zurückliegende Meldungen:
- Seit Januar 2005 Ausbrüche im Geflügelbestand von mind. 37 der 64 Städte und Provinzen: vor allem in den Süd-Provinzen Long An, Tien Giang, Bac Lieu und Ben Tre, weniger in Hanoi, Ha Nam, Nam Dinh, Lam Dong, Ca Mau, Kien Giang, Can Tho, Binh Phuoc, Quang Nam, An Giang, Dong Thap, Tra Vinh und Hau Giang. Kurz davor war zusätzlich Quang Tri, Hai Duong, Vinh Long und Ba Ria Vung Tau betroffen.
- Bevor sich Vietnam Mitte Mai 2004 selbst zum Vogel-Grippe-freien Gebiet erklärt hatte, Anfang Mai Ausbruch in der Südprovinz Dong Thap.
- Mitte März starb ein Kind (der erste Fall seit 20.2.) aus einer Südprovinz.
Ca. 25 (Stand 1.5.) Labor bestätigte Fälle (vor allem Kinder, die meisten davon verstorben) und weitere Verdachtsfälle seit Ausbruchsbeginn im Oktober 2003. Zunächst in Hanoi und Umgebung, später auch in fast allen der 64 Provinzen. Die Provinzen mit den meisten Ausbrüchen in absteigender Reihenfolge waren: Long An, An Giang, Tien Giang, Dong Thap, Hai Duong, Ha Nam, Ben Tre, Phu Tho, Ha Tay, Vinh Long, Thanh Hoa, Tong so, Vinh Phuc, Ca Mau, Thai Nguyen, Dac Lac, Yen Bai, Soc Trang, Da Nang, Tay Ninh, Quang Nam, Hung Yen, Bac Lieu, Binh Duong, Lai Chau, Can Tho, T. Thien Hue, Bình Dinh, Son La, Tra Vinh, Lam Dong, Kien Giang, Dien Bien, Dong Nai, Quang Ngai und Cao Bang.
Internet-Links:
Details siehe ggf. unter http:// http://www.oie.int/downld/AVIAN%20INFLUENZA/A_AI-Asia.htm.
Die Infos der CDC: http://www.cdc.gov/flu/avian/index.htm

Avian Influenza - 26.06.2009
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm

Chikungunya-Fieber - 20.10.2009
Vermutlicher Ausbruch in Hanoi, zahlreiche Verdachtsfälle wurden gemeldet.

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Cholera - 08.11.2002
Ausbruch in der Provinz Quang Nam seit der letzten Oktoberwoche, mind. 81 mussten ins Krankenhaus, viele weitere sind erkrankt. Ursache ist ein Mangel in der Trinkwasserversorgung.

Cholera - 11.11.2008
Aktuelle Meldungen:
Seit Ende 2007 bis zum 14. Oktober 2008 wurden landesweit über 4.500 Erkrankungen akuter Diarrhoe gemeldet, bei 722 davon wurde Cholera laborbestätigt (die meisten im Norden des Landes). Aktuell 35 Erkrankungen in der Stadt Ha Tinh, davon wurden bislang elf laborbestätigt. Außerdem bereits zuvor 50 Erkrankungen im Distrikt Quynh Luu in der zentralen Provinz Nghe An, 23 Erkrankungen wurden laborbestätigt.
Weitere (teils zurückliegende) Einzelmeldungen:
- In Nam Dinh seit Jahresbeginn bis Anfang August 2008 insgesamt 287 Hospitalisierungen, darunter 124 Erkrankungen laborbestätigt.
- Im Juli 2008 wurden 441 Fälle akuter Diarrhoe in 18 Provinzen und Städten gemeldet, bei 67 wurde Cholera bestätigt. Zuletzt Epidemie akuter Diarrhoe in der Kommune Tan Viet im Distrikt Thanh Ha, Hai Duong, in Thanh Hoa wurden mittlerweile bis Anfang August sechs Fälle laborbestätigt. Ebenso Ende Juli Erkrankungen in Hai Ha, Truong Lam, Hai Thuong und Nghi Son des Distrikts Tinh Gia, dort wurden insgesamt 13 Erkrankungen
- Im Juni 2008 viele Verdachtsfälle in den drei nördlichen Provinzen Ninh Binh, Bac Ninh und Hai Phong. Einige Fälle wurden laborbestätigt, etwa 30 in Bac Ninh. Die meisten der Betroffenen wohnten im Dorf Chan Lac, dessen Fluss positive getestet wurde. Im Mai 2008 wurden 1.400 Verdachtsfälle gemeldet, wovon 170 laborbestätigt wurden.
- Seit dem 5. März bis zum 22. April 2008 insgesamt 2.490 Verdachtsfälle, davon wurden 377 Erkrankungen laborbestätigt. Die meisten Erkrankungen in Hanoi, sowie der Stadt Hai Phong und in den Provinzen Ha Tay (dort wurden zuletzt 30 Fälle in der Kommune Huu Bang im Distrikt Thach That laborbestätigt, insgesamt in Ha Tay 79 bestätigte Fälle) und Thanh Hoa. Außerdem viele Erkrankungen in der südlichen Stadt Ho Chi Minh. Insgesamt sind 20 Provinzen und Municipalities betroffen. Hauptursache ist vermutlich der Konsum von kontaminiertem Essen. Erreger wurden auch in manchen Oberflächen-Gewässern gefunden.
- In der Stadt Thanh Hoa und drei Distrikten der Thanh Hoa Provinz, einschließlich Hoang Hoa, Vinh Loc und Hau Loc wurden in der Woche bis zum 30. März 2008 knapp 50 Erkrankungen gemeldet, davon wurden sechs laborbestätigt.
- Auch in anderen nördlichen Provinzen, Nam Dinh, Phu Tho, Bac Ninh und Bac Giang Erkrankungen. Die meisten Betroffenen aßen rohes Gemüse aber auch verarbeitetes Essen.
- Mittlerweile auch betroffen sind weiter Ha Nam und Vinh Phuc, dort zehn Erkrankungen.
Insgesamt wurden landesweit bislang 85 Fälle laborbestätigt, einschließlich 44 in Hanoi, die Erkrankungszahlen steigen sehr schnell. Seit März 2008 allein bis Anfang April 2008 wurden 61 Erkrankungen bestätigt, hauptsächlich aus Hanoi und Ha Tay.

Cholera - 28.04.2009
- In Hanoi wurden zwei Erkrankungen laborbestätigt. Zuletzt musste am 26. April 2009 ein Mann aus dem Distrikt Hoan Kiem hospitalisiert werden, zuvor erkrankte ein Mann vermutlich infolge des Konsums von Hundefleisch.
- Ausbruch im Distrikt Xuan Loc der südlichen Provinz Dong Nai mit insgesamt 513 Verdachtsfällen. Der Ausbruch begann am 20. April 2009 im Dorf Gia Ui der Kommune Xuan Tam Commune und im Dorf Trang Tao der Kommune Xuan Thanh, er gilt mittlerweile als unter Kontrolle.

Dengue-Fieber - 18.08.1998
Die höchsten Fallzahlen finden sich in den Ländern des Westpazifik jedes Jahr von Juni-November.

Dengue-Fieber - 10.09.1998
Am schlimmsten betroffen sind Ben Tre und Quang Tri. Auch in den Provinzen Kien Giang, An Giang, Dac Lac, Quang Binh und Kon Tum ist die Krankheit nicht unter Kontrolle.

Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Dengue-Fieber - 04.04.1999
Keine gute Prognose für die normal ab April steigenden Erkrankungs-Zahlen: neben irregulärem Wetter (El Nino) wird für die massive Steigerung 1998 auch Mangel an hygienischen Zuständen und hohes Bevölkerungswachstum als Grund angenommen. 1998 waren insgesamt 383 Dengue-Todesfälle, eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 70%, zu verzeichnen. 234.866 Erkrkrankungen nach 107.000 in 1997 wurden gemeldet. Besonders betroffen waren die zentralen und südlichen Provinzen.

Dengue-Fieber - 30.10.2001
Es wird offiziell vor einer ähnlichen Epidemie wie der letzten schweren 1998 (234.920 Erkrankte, 377 Tote) gewarnt. Bis Ende Oktober mind. 60 Tote und ca. 30.000 Erkrankte, dies ist ein Anstieg um 69% verglichen mit derselben Vorjahrsperiode. Betroffen sind vor allem die 19 Süd-Provinzen, am schwersten das Mekong Delta. Genannt werden die Provinzen An Giang, Binh Thuan und Phu Yen und die Zentral-Provinz Ha Tinh. Fälle auch im Norden (Provinzen Quang Binh und Nghe An).
Im Oktober verbreitete sich die Krankheit über 29 Städte und Provinzen, 2.408 erkrankten neu. Von Jahresbeginn bis Ende Mai waren es erst 5.327 Erkrankungen, am meisten waren die Provinzen am Mekongdelta, incl. An Giang, Tieng Giang und Ben Tre betroffen.

Dengue-Fieber - 14.08.2002
Ausbruch in den Südprovinzen, seit Jahresanfang 6.859 Erkrankte (Mitte Juni waren es noch 2.528), zehn davon verstarben. Am meisten betroffen ist die südliche Mekong Delta Region, u.a. Ho Chi Minh City und die Provinzen Dong Nai, Tien Giang, An Giang und Binh Phuoc.

Dengue-Fieber - 12.03.2003
Über 1.700 Erkrankte (drei Tote) im Januar und Februar, dies ist ein Anstieg um 66% verglichen mit dem Vorjahrszeitraum. Am meisten ist das Mekong-Delta betroffen.

Dengue-Fieber - 21.10.2004
Seit August allmählich abnehmende Tendenz, aber immer noch ca. 10.000 Neuerkrankungen von 20.9. bis 20.10..
Bisher in diesem Jahr in 44 der 64 Städte und Provinzen mit ca. 60.000 Fällen (am 21.9. waren es noch ca. 50.000, am 20.7. ca. 31.700, am 14.7. ca. 29.750, am 8.7. ca. 25.000, am 23. Juni ca. 18.000, am 11. ca. 15.000, Ende Mai 10.000, Anfang Mai ca. 9.000, Ende März 5.300) 64% mehr als im Vorjahreszeitraum.
Über 95 % der landesweiten Meldungen vor allem in Ho Chi Minh City (hier allein ca. ein Viertel der landesweiten Zahlen) und den Umgebungs-Provinzen des Mekong Delta, vor allem Tien Giang, Dong Thap, und Bac Lieu. Viele auch in den Provinzen Kien Giang, Soc Trang und Ben Tre.
Es zirkuliert vor allem Virus-Typ DEN2. Haupt-Risikozeit ist regelmäßig ab Beginn der Regenzeit im April. Schon Ende 2003 ungewöhnlich viele Erkrankungen in Ho Chi Minh City.
2003 mit landesweit 35.073 Fällen bereits 48 % mehr als 2002.

Dengue-Fieber - 11.08.2005
Weiter steil steigende Tendenz: Im Juli allein 5.500 (Anfang Juli waren es noch ca. 10.000, Anfang Juni ca. 6.700) Fälle in den Mekong Delta-Provinzen, davon jeweils über 1.000 in Soc Trang und Dong Thap. Auch in An Giang, Bac Lieu, Tien Giang, Hau Giang und Ben Tre steigende Inzidenzen.
Für den August/September rechnen lokale Behörden mit einem Ausbruch.
Schon 2004 mit seinen ca. 73.000 Fällen leicht erhöhte Tendenz verglichen mit dem Vorjahr.

Dengue-Fieber - 09.12.2005
Aktuelle Meldung:
In diesem Jahr dauert die Saison offenbar länger (im November beginnt die Trockenzeit und die Zahlen sinken dann normal allmählich) als gewöhnlich: allein in Ho Chi Minh City im November ein Anstieg auf ca. 1.200, im September waren es nur 800. Strak betroffen sind u.a. die Distrikte Binh Thanh, Go Vap und Thu Duc.
Zurück liegnde Meldungen:
Anhaltend viele Erkrankte, bis Ende Oktober landesweit in diesem Jahr über 35.700 (davon allein ca. 3.500 in den zwei Wochen Mitte Oktober), etwas mehr als im Vorjahr-Zeitraum die meisten in den zentralen und südlichen Provinzen:
- Allein im südlichen Mekong-Delta bisher in diesem Jahr über 24.500 (Anfang Oktober waren es noch 20.000) Fälle, am meisten betroffen sind hier die Provinzen An Giang und Dong Thap, etwas weniger Tien Giang.
- Im Norden nur 600 bis 700 Erkrankte.
- Im Zentrum die meisten Erkrankten in der Provinz Khanh Hoa mit ca. 4.000, hier aktuell 50 Neuerkrankungen täglich, viele auch in Thanh Hoa und Ha Tinh.
Schon 2004 mit seinen landesweit ca. 73.000 Fällen eine leicht erhöhte Tendenz verglichen mit 2003.

Dengue-Fieber - 10.11.2006
Aktuelles:
Laut Zeitungsberichten wurden im südlichen Mekong-Delta in diesem Jahr bisher 37 Todesfälle bestätigt. Dies stellt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Steigerung von 30 Prozent dar. Am meisten betroffen ist die Provinz An Giang mit 9 Todesfällen. In den letzten 4 Wochen erkrankten im Delta etwa 4.000 Menschen.
Der Ausbruch September/Oktober im Süd-Taiwan ist mit größter Wahrscheinlichkeit auf Einschleppungen der Viren aus Vietnam zurück zu führen.
Hintergrund:
In der ersten Jahreshälfte landesweit über 20.000 Fälle: wie üblich ist der Süden mit Ho Chi Minh City, Soc Trang und Dong Thap am meisten betroffen. Regelmäßig viele Fälle auch in den Provinzen Hau Giang, An Giang und Dong Nai.
Die Saison beginnt meist im April.
Zurück liegende Meldungen:
- In Ho Chi Minh City (Saigon) in diesem Jahr bis Anfang Juli mit 3.000 (Mitte Juni waren es 2.700) doppelt so hohe Zahlen wie 2005, stark betroffen sind die Stadtdistrikte 6 und 8.
- Nach sinkender Tendenz in 2005 (32,7% weniger als 2004) scheinen die Zahlen in diesem Jahr wieder höher zu liegen: im ersten Quartal ca. 8.000 (bis Ende Februar waren es ca. 4.800, bis 13.2. ca. 2.000) Fälle) Erkrankte.

Dengue-Fieber - 26.02.2007
Aufgrund der hohen Mosquitozahlen geht man von einem bevorstehenden Ausbruch aus. Es wird befuerchtet, dass bis zu 300.000 Personen erkranken koennten und dass mehr als 400 davon sterben koennten.
Im Jahr 2006 wurden im gesamten Land 77.800 Faelle einschliesslich 68 Todesfaellen gemeldet. Etwa 84 Prozent der Erkrankungen sowie 91 Prozent der Todesfaelle wurde in der suedlichen Region gemeldet.
2005 waren es 49.900 Faelle, 51 Todesfaelle.

Dengue-Fieber - 11.12.2008
Angestiegene Fallzahlen, vor einer weiteren Ausbreitung insbesondere in den südlichen Provinzen (hauptsächlich im Mekong Delta und der Stadt Ho Chi Minh) wird gewarnt, vor allem aufgrund der Regenzeit. Landesweit wurden seit Jahresbeginn bis zum 25. November 2008 insgesamt 78.512 Erkrankungen gemeldet, 79 Menschen starben. Allein im November 2008 wurden 15.000 Neuerkrankungen gemeldet (15 Menschen starben), davon 1.700 in Hanoi. Im Krankhaus für tropische Krankheiten in Ho Chi Minh derzeit 30 bis 50 Neuerkrankungen täglich, das sind bis zu dreimal so viel wie sonst gewöhnlich zu dieser Jahreszeit. Bis Ende November 2008 waren es dort 9.600 Hospitalisierungen, 70 Prozent davon waren Erwachsene. In Ho Chi Minh seit Jahresbeginn bis Ende November 2008 insgesamt knapp 14.000 Erkrankungen, das sind 35 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2007.
Zuvor wurde in Hanoi auch ein neuer Mosquito-Typ gefunden. Hohe Fallzahlen neben Ho Chi Minh auch in den Provinzen Ca Mau, Dong Nai und Binh Duong.
Etwas zurückliegend:
Es wird aber für den Rest des Jahres noch steigende Zahlen erwartet. Zuletzt auch Ausbruch im Distrikt Nghi Xuan District der Provinz Ha
Tinh mit 54 Erkrankungen. Viele Erkrankungen auch in der Provinz Nghe An, sowie in den Provinzen Soc Trang und Tien Giang. Davor bis zum 15. September 2008 insgesamt 40 Erkrankungen im Distrikt Dien Chau. Ausbruch auch in der zentralen Provinz Quang Nam, bis zum 13. Juli 2008 wurden dort 250 Erkrankungen gemeldet. Es wird befürchtet, dass bis Ende 2008 bis zu 100.000 Menschen erkranken könnten.

Dengue-Fieber - 25.10.2009
Ausbruch landesweit mit stark steigenden Erkrankungszahlen, seit Jahresbeginn bis zum 25. Oktober 2009 wurden insgesamt 74.242 Erkrankungen gemeldet, 58 Menschen starben. Davon wurden allein im letzten Monat 17.140 Fälle in 55 der 63 Provinzen gemeldet. Am meisten sind die Erkrankungszahlen in Hanoi gestiegen, dort 8.000 Erkrankungen, das sind 16 mal so viel wie im Vorjahr und der stärkste Ausbruch der letzten zehn Jahre.
Etwas zurückliegend: Im Norden haben sich die Fallzahlen verachtfacht, im Zentrum und zentralen Hochland verdoppelt. Insgesamt hauptsächlich betroffen ist die südliche Region. Viele Neuerkrankungen in den letzten Wochen. Am schwersten betroffen sind die Stadt Ho Chi Minh sowie vor allem die südlichen und zentralen Provinzen Soc Trang, Phu Yen, Binh Dinh, Quang Ngai, Ninh Thuan, Ba Ria, Vung Tau, Can Tho, Hau Giang und Kien Giang.

Diarrhoe - 14.03.2008
Nach Zeitungsberichten wurden sieben Personen mit akuter Diarrhoe in der Hauptstadt Hanoi innerhalb der letzten drei Tage bis 14. März 2008 hospitalisiert.
Bereits zwischen Oktober und Dezember 2007 wurden Erkrankungen in 13 Provinzen und Städten gemeldet, vorwiegend in Hanoi, einige darunter auch Cholera.

Enterovirus 71 - 07.08.2003
Wahrscheinlich am EV-71-Virus verstarben seit März insgesamt über 40 Kinder (die meisten in Ho Chi Minh City und Long Xuyen), weitere sind in mind. 17 (vorwiegend südlichen) Provinzen in Behandlung. Die Kinder hatten hohes Fieber und fielen ins Koma, es kam zu Lungen- und Herzversagen.

Hand, foot & mouth disease - 17.09.2009
Aktuelle Meldung:
- Ausbruch in der Stadt Ho Chi Minh (mindestens 60 Erkrankungen) mit steigenden Erkrankungszahlen.
Hintergrund und Zurückliegendes:
Im Jahr 2008 erkrankten landesweit etwa 3.000 Kinder, mindestens zehn starben.
Einzelmeldungen:
- Im Süden des Landes bis Mitte Mai 2008 insgesamt 500 Hospitalisierungen, zehn Menschen starben, landesweit vermutlich insgesamt 2.500 Erkrankungen und 42 Todesfälle. Bislang liegen offizielle Reports aus sieben der 20 südlichen Provinzen vor: Ben Tre mit 215 Erkrankungen, Can To mit 124, Dong Nai mit 197, Dong Thap mit 322, Kein Giang mit 261, Vinh Long mit 220 sowie in der Stadt Ho Chi Minh 1.018 Erkrankungen. In der Stadt Ho Chi Minh extrem steigende Erkrankungszahlen bei Kindern, die darauf hindeuten, dass das Risiko einer ernsthaften Epidemie sehr groß ist. Jeden Monat sterben mehrere Kinder in Krankenhäusern, teilweise außerdem Hospitalisierungen bis zu sieben Mal so viele wie im Vorjahr. Allein am 20. April 2008 wurden in einem Krankenhaus 52 Neuerkrankungen gemeldet, innerhalb der letzten Woche haben sich dort die Anzahl der Patienten verdoppelt. In einem weiteren Krankenhaus werden zur Zeit 30 Neuerkrankungen pro Tag gemeldet. Insgesamt waren auch die Erkrankungszahlen der ersten drei Monate im Jahr 2008 sieben Mal höher als im Vergleichszeitraum 2007.
Es handelt sich um die erste Ausbruchsmeldung des Landes im Jahr 2008.
Schon davor in den vergangenen Jahren Ausbrüche in Ho Chi Minh:
- Oktober 2007: Seit Beginn des Septembers 2007 pro Woche mehr als 170 Neuerkrankungen in der Stadt Ho Chi Minh, 30 Prozent davon mit ernsthaften Komplikationen. Zwei Kinder starben, bevor sie hospitalisiert werden konnten. Dieses Jahr brach die Krankheit deutlich früher als gewöhnlich aus, normalerweise Peaks in den Monaten März oder November.
- September 2006: Ansteigende Erkrankungszahlen von Kindern in der Stadt Ho Chi Minh, allein 120 Neuerkrankungen in den letzten 2 Wochen, im kompletten Monat Juli waren es nur 116. Insgesamt seit Jahresbeginn 811 Fälle. Bei 30 Prozent der Erkrankten kam es zu Komplikationen an Gehirn bzw. Nervensystem.

Hanta-Virus-Infektionen - 08.10.2008
Eine 25-jährige Frau aus dem Distrikt 12 in der Stadt Ho Chi Minh erkrankte bereits im September 2008 und wurde mittlerweile laborbestätigt.

Japanese encephalitis - 13.02.1999
Außerhalb der normalen Saison 8 Tote (1 JE bestätigt) in Südvietnam (Provinz Kien Giang), 4 weitere im Krankenhaus, alle Fälle sind Kinder.

Japanese encephalitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Japanese encephalitis - 07.07.2004
In Bac Giang ca. 100 Erkrankte seit dem frühen Mai bis Anfang Juli. Auch in Hanoi täglich zwischen 10 und 20 Neuerkrankungen.

Japanese encephalitis - 20.06.2005
Anstieg der Erkrankungen von Kindern im Vergleich zum Vorjahr (2004) um etwa 20-30 Prozent. Durchschnittlich wurden pro Tag etwa 10 Kinder hospitalisiert. Bei ca. 80 Prozent der gesamten Fälle handelt es sich um Japanese B encephalitis. Am meisten sind Kinder unter 5 Jahren gefährdet.

Japanese encephalitis - 18.10.2006
Ein Italiener erkrankte auf einer 3-wöchigen Reise durch Vietnam (24. April - 16. Mai).

Lebensmittelvergiftung - 29.06.2006
Im Ham Thuan Bac Distrikt in der Süd-Provinz Binh Thuan sind 16 nach dem Genuss von "fugu" - in Korea nennt man die Fischspezialität "boh-guh" - (dabei handelt es sich um Kugelfisch, engl. puffer fish oder blow fish, swell fish, globe fish, balloon fish) erkrankt (ein Kind ist verstorben).

Leishmaniasis, visceral - 25.01.2002
Erstmailg Ausbruch durch die viscerale Form (Kala-Azar), ein Toter, zwei weitere Erkrankte in der Nordost-Provinz Quang Ninh. Allerdings ist lokale Übertragung ausgeschlossen, weil es in Vietnam keine Sandfliegen (Überträger der Krankheit) gibt.

Malaria - 28.12.2001
Durch breitgefächerte Maßnahmen konnte die Zahl der Malariatoten zwischen 1992 und 1997 um 97% und die Fallzahlen um fast 60% reduziert werden.
Von 2000 auf 2001 sank die Zahl der Malaria-Toten noch einmal um 44,9%, die Erkrankungen um 2,6% auf 242.018.
Ein Drittel der Bevölkerung, über 26 Millionen, leben in den Endemiegebieten, dies sind vor allem die zentral gelegenen (z.B. Quang Tri ) Provinzen, außerdem abgelegene Hochland-Provinzen, wo ethnische Minderheiten wohnen.

Malaria - 03.03.2006
Es könnte gelingen die Krankheit bis 2010 komplett auszurotten: In den letzten fünf Jahren wurde die Zahl der Erkrankungen um 97% verringert. In 62 Provinzen inzwischen nur noch sporadische Fälle.
Endemiegebiete sind vor allem die zentral gelegenen (z.B. Quang Tri) Provinzen, außerdem (teilweise abgelegene) Hochland-Provinzen ("Central Highlands").

Milzbrand - 18.07.2008
In der nördlichen Provinz Ha Giang im Distrikt Meo Vac erkrankten 13 Personen (zwei starben), einige wurden bereits laborbestätigt. Die Betroffenen hatten Fleisch von infizierten Rindern gegessen. Bereits Ende Juni starben einige Rinder, auch hier wird Milzbrand vermutet. Zuvor gab es Berichte von etwa 420 Verdachtsfällen in Ha Giang Normalerweise ist die Krankheit im Land nur sporadisch, in den meisten Jahren werden keine Ausbrüche gemeldet, menschliche Fälle sind auch sporadisch.

Nam Dinh-Virus - 08.07.2004
In den Nord-Provinzen (u.a. in Bac Giang, Nam Dinh, Ha Noi und Ha Tay) ist ein neues Mosquito-übertragenes Virus entdeckt worden. Es gilt als genauso gefährlich wie Japan-B-Encephalitis, allerdings gibt es keine Impfung.
Über die Verbreitungshäufigkeit ist noch nichts Genaues bekannt.

Paralytic shellfish poisoning (PSP) - 23.06.2006
Bereits der zweite Cluster in Nha Trang im Juni, alle hatten im Trong Com Restaurant nach Krabben und Garnelen gespeist.

Röteln - 28.03.2005
Im Nordteil des Landes sind in Hanoi und den vier Provinzen Lai Chau, Lao Cai, Bac Giang und Vinh Phuc über 1.100 erkrankt, weitere 800 Erkrankte zwischen Novemeber und März in Ho Chi Minh City.

SARS - 07.07.2003
Hintergrund: SARS ("Severe Acute Respiratory Syndrome" oder "Schweres Akutes Atemnotsyndrom"), eine neue Erkrankung, veranlasste die WHO zu einer weltweiten Warnung. Es handelt sich um eine atypische Lungenentzündung verursacht durch Coronaviren, auf deren Symptome (schnell ansteigendes hohes Fieber, Muskelschmerzen und Heiserkeit) alle Reisenden achten sollen.
Seit 15. Juni keine Neuerkrankungen mehr: zuletzt in Taiwan, Toronto, Bejing (und anderen Teilen Chinas) und Hongkong. Infos der WHO unter http://www.who.int/csr/sarscountry/en/
Erkrankungen (ca. 8.440 bestätigte Fälle und ca. 815 Tote in 29 Ländern) vor allem in VR China, Hongkong, Vietnam, Kanada und Singapur; in Deutschland, Rumänien, Großbritannien, Finnland, Frankreich, Italien, Irland, Schweden, Schweiz, Kuwait, Russische Föderation, USA, Brasilien, Kolumbien, Indien, Thailand, Indonesien, Philippinen, Malaysia, Südkorea, Neuseeland, Macao und der Mongolei sind/waren Erkrankte (teilweise aber nur Verdachtsfälle) in Behandlung.
In Vietnam seit längerem keine Neuerkrankungen (63 bestätigte Fälle, fünf waren verstorben) mehr (das Land wurde schon sehr früh aus der WHO-Liste der Infektionsgebiete gestrichen). U. a. hatte das private Hanoi French Hospital in der Hauptstadt Hanoi schließen müssen.

Streptococcus suis - 26.08.2007
Seit Jahres-Beginn 42 Erkrankte (zwei Tote), gleichmäßig über die nördlichen und südlichen Provinzen verteilt.
Derzeit keine konkreten Anzeichen für einen erneuten Ausbruch, zuletzt erkrankte am 25. Juli ein Mann aus dem Distrikt Bao'an der Stadt Shenzhen.
Bereits in der zweiten Hälfte von 2005 waren zahlreiche Fälle gemeldet worden, damals starben mindestens 38 Menschen.

Tollwut - 10.09.2007
Aktuelle Meldungen:
- Zwischen Januar und August 2007 starben insgesamt 81 Menschen. Die meisten waren aus den nördlichen Provinzen Tuyen Quang, Phu Tho, Ha Tay und Yen Bai.

Tollwut - 01.07.2009
Aktuelle Meldung:
- Epidemie in der nördlichen Provinz Lai Chau, vier Menschen starben, mindestens 500 wurden von infizierten Hunden innerhalb der letzten zwei Monate (bis Ende Juni 2009) gebissen. Die Zahl der tatsächlich Erkrankten ist ist möglicherweise noch wesentlich höher.
Zurück liegende Meldungen:
- Zwei Personen starben Anfang März 2009 in Hanoi, nachdem sie das Fleisch von einer Katze oder einem Hund gegessen hatten. Die Fälle wurden laborbestätigt.
- 19 Einwohner der Kommune Tan Phuc in der Provinz Binh Thuan mussten am 9. Januar 2009 hospitalisiert werden, nachdem sie von infizierten Hunden attackiert wurden. In den letzten sechs Monaten wurden in Tan Phuc insgesamt 57 Personen von Hunden attackiert, zwei Personen starben.
Hintergrund:
- Landesweit geht vor allem Gefahr von Hunden aus, die aufgrund des hohen Bedarfs an Hundefleisch viel gehandelt werden und unzureichend geregelt sind.
- Zwischen 2004 und 2007 kam es landesweit jährlich zu etwa 80 Todesfällen, nachdem es 2003 nur 34 waren. In den letzten 10 Jahren wurden etwa 5,9 Millionen Menschen von tollwütigen Hunden oder Katzen gebissen.

Überschwemmungen - 17.11.1999
In 5 der 8 Zentral-Provinzen Vietnams nach den Überflutungen massive Ausbrüche von Dengue, Diarrhoe (davon 1000 Dysenterie-Fälle), Grippe, Augeninfektionen und Atemwegserkrankungen. Die Trinkwasserversorgung ist nicht gesichert, teilweies sind auch Quellen durch Kadaver verunreinigt.
Die Meldungen in den Einzel-Provinzen:
Thua Thien-Hue: Typhus und Diarrhoe
Da Nang: 9.400 Augeninfektionen, 10.981 Grippe, 5.935 Diarrhoe und 29.536 Hautinfektionen
Quang Binh 64 Dengue
Quang Tri 2.518 Diarrhoe, 4.929 Grippe und 1.687 Augeninfektionen
Binh Dinh 405 Atemwegserkrankungen, 571 Diarrhoe, 550 Grippe und 462 Augeninfektionen

Überschwemmungen - 04.10.2000
2,5 Millionen (bisher 241 Tote und 150.000 ohne Dach über dem Kopf) leiden wie im Nachbarland Kambodscha unter einem der schlimmsten Hochwasser im Mekong-Delta (die Provinzen Dong Thap und An Giang sind am schlimmsten betroffen, daneben auch Long An, Tien Giang und drei weitere Mekong-Provinzen). Die Fluten sollen noch bis in den November hinein anhalten, weil der Höhepunkt des Monsuns normal erst im Oktober erreicht wird.
Aktuell noch keine Ausbrüche von "water-borne.diseases", aber in einigen Wochen wird eine massive Zunahme von Diarrhoe, Dengue-Fieber, und Haut- und Augen-Infektionen erwartet.

Überschwemmungen - 14.10.2002
Nach den Überschwemmungen im Mekong Delta (die am meisten betroffenen Provinzen sind/waren An Giang, Dong Thap und weniger Long An) und den schweren Regenfällen im Zentrum (Provinzen Nghe An und Ha Tinh) steigt regelmäßig das Risiko für "water-borne diseases": verbesserte Brutbedingungen für Mosquitos führen zu mehr Malaria, Dengue etc. und vor allem Durchfallerkrankungen nehmen zu.
Die Saison für Überschwemmungen endet hier normalerweise im November.

Unbekannte Erkrankung - 07.12.1998
34 Fälle (5 Tote) im Dorf Suoi Da im zentralen Vietnam (Binh Dinh provincial health department) letzte Woche durch unbekannte Krankheit (Kopf- und Brustschmerzen, Übelkeit, oft Koma). Unklar ist, ob sich die Seuche auf die Überschwemmungen in dieser Provinz zurückführen lassen.

Unbekannte Erkrankung - 14.01.1999
Unbekannte Krankheit mit 34 Fällen (5 Toten) sehr wahrscheinlich Methanolvergiftung durch selbstgebrauten Alkohol.

Unbekannte Erkrankung - 08.01.2004
Sieben Kinder sind in Hanoi seit Oktober an einer unbekannten Krankheit verstorben, vermutet wird Influenza A, um SARS handelt es sich mit größerer Wahrscheinlichkeit nicht.

Unbekannte Erkrankung - 20.04.2004
Mitte April sind 70 in der Südprovinz Long An erkrankt. Symptome sind leichtes Fieber und Ausschläge. Der Übertragungsweg ist noch nicht bekannt, spekuliert wird über Mosquitos oder direkte Mensch-zu-Mensch-Übertragung.
Sieben Kinder sind in Hanoi seit Oktober an einer unbekannten Krankheit verstorben, vermutet wird Influenza A, um SARS handelt es sich mit größerer Wahrscheinlichkeit nicht.

Unbekannte Erkrankung - 01.04.2005
Im Mang Yang District (Provinz Gia Lai) zwei Tote, ca. 120 Erkrankte. Ursache könnte eine Vergiftung sein, Genaues ist noch nicht bekannt.

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