Outbreak-Historie Zentralafrikanische Republik
Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen zur Verfügung.

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Abdominal-Typhus - 26.05.2003
Zahl der Typhus- und Diarrhoe-Fälle in der nördlichen Stadt Bambari (385 km nordöstlich der Hauptstadt Bangui) steigt bereits seit November 2002, besonders Kinder sind betroffen. Ursache ist unsicheres Trinkwasser.

Abdominal-Typhus - 03.03.2004
Ausbruch in Bouar (im Westen des Landes) seit Dezember. Die Wasserversorgung funktioniert nicht.

Diarrhoe - 15.10.2003
Inzwischen eingedämmter Ausbruch in der Stadt Bocaranga mit mind. 400 Fällen und 14 Toten ab Juli. Bocaranga ist die einzige Stadt im vom vergangenen Bürgerkrieg betroffenen Norden, die überhaupt über eine medizinische Versorgung verfügt.

Dysenterie - 05.11.2003
Ausbruch seit Mitte September (erste Fälle schon Mitte Juni) mit bisher ca. 400 Fällen und ca. 25 Toten in den Regionen Paoua und Bozoum (u.a. den Orten Gouze, Lemouna und Pende), ca. 384 km nordwestlich von Bangui. Shigella Dysenteriae Typ 1 wurde als Ursache nachgewiesen. Infolge der instabilen politischen Lage ist auch mit Cholera- und Abdominaltyphus-Fällen zu rechnen.

Gelbfieber - 30.10.2008
Ausbruch in der Sub-Präfektur Boda in der Präfektur La Lobaye, am 22. Oktober 2008 wurde der zweite Fall (der erste im August) in diesem Jahr laborbestätigt. Kurz zuvor eine Erkrankung im Ort Ngotto.
Erst im Mai zwei Erkrankungen in der Subpräfektur Bozoum der westlichen Präfektur Ouham-Pende.

Hepatitis E - 19.06.2004
Ausbruch in den drei Stadtteilen Gobongo, Kokoro-Boeing und Nguito der Hauptstadt Bangui. Die Übertragung erfolgt fäkal/oral, die Behörden mahnen entsprechende Vorsicht bei der Trinkwasseraufnahme an.
Schon im Juli 2002 hier Ausbruch in nördlichen Vororten mit über 100 Fällen.

Masern - 19.06.2000
Masernausbruch mit mehr als 2.000 Infizierten und mehr als 300 Toten, v.a. Kindern, während des letzten Monats. Am schlimmsten betroffen ist das nördliche Dorf Oudda-Djalle, von 2.000 Einwohnern sind mindestens 90 verstorben.
Seit 1992 hat es in diesem Land keine systematischen Impfkampagnen mehr gegeben.

Masern - 07.01.2004
Ausbruch seit Mitte Dezember in Gbanga Yanga (in der Nähe von Bossangoa in der Provinz Ouham, 350 km nördlich von Bangui), bisher sind 37 Kinder verstorben.
Dies ist der vierte Ausbruch im Norden, davor Aubrüche im April 2003 in Paoua (506 km nordwestlich Bangui), im Oktober in Bozoum (384 km nordwestlich Bangui) und in Nere (10 km südlich von Bossangoa) im November.
Impfaktionen sollen in den Provinzen Ouham und Ouham Pende weitere Ausbrüche verhindern.

Meningokokken Meningitis - 16.02.2000
Zwischen Okt. 1999 und Jan. 2000 Zunahme der Meningokokken-Meningitisfälle (86 Fälle, 14 Tote). Die Meldungen detailiert: Vakaga 25 Fälle - 2 Tote, Bamingui-Bangoran 19 Fälle - 5 Tote, Haute Katto 7 Fälle - 5 Tote, Ouham Pend 35 Fälle - 2 Tote. Impfungen werden durchgeführt.

Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Meningokokken Meningitis - 23.07.2000
Durch die aktuelle Epidemie seit Juni 42 Tote, insgesamt seit Jahresbeginn 200. Die wirklichen Zahlen dürften höher liegen.

Meningokokken Meningitis - 17.04.2001
Stand 17.4.01: Von Mitte Februar bis 30. März 1.186 Erkrankungen (343 Tote) im ganzen Land. Am schlimmsten ist die Préfecture Ouham Pende (und vor allem Paoua) im Nordwesten des Landes an der Grenze zum Tschad und Kamerun betroffen. Für die nächsten Wochen wird keine Verbesserung der Lage erwartet.

Meningokokken Meningitis - 24.12.2002
Ausbruch im Süden des Landes an der Grenze zur DRC: in der Stadt Mobaye in der vorletzten Dezemberwoche 10 Erkrankte.

Meningokokken Meningitis - 29.02.2008
Ausbruch in den Distrikten Ouham, Ouham Pende und Nana-Grebizi in den ersten fünf Wochen des Jahres 2008. In Nana-Grebizi wurden bis Mitte Februar 2008 insgesamt 45 Erkrankungen gemeldet, fünf Menschen starben. Landesweit sind bis zu einer Million Menschen gefährdet, da nicht ausreichend geimpft werden kann.

Meningokokken Meningitis - 24.03.2009
Seit Jahresbeginn bis Ende Februar 2009 wurden landesweit 41 Erkrankungen gemeldet (17 Todesfälle), keine Fallmeldungen in der vorletzten Februar-Woche.

Mycobacterium ulcerans - 04.10.2006
Zuletzt wurde der erste Fall des Landes überhaupt bestätigt, es handelt sich um eine 16-jährige Frau aus Mbaiki mit einem chronischen Geschwür am Bein.

Polio - 26.01.2004
Erster Wild-Polio-Fall (lt. der Analyse der Virustypen höchstwahrscheinlich aus Nigeria importiert, Polio ist im Land nicht endemisch) im Land seit Juni 2000 Mitte Dezember in Bossembele (157 km nördlich der Hauptstadt Bangui). Hier ist die Durchimpfungsrate infolge des Bürgerkriegs evtl. nicht ausreichend.

Polio - 07.01.2009
Im Jahr 2008 wurden zwei Erkrankungen gemeldet, eine im August (Typ 1, in der RS3 Provinz) sowie eine zuvor im Juni 2008, dies war die erste Erkrankung (Typ 1) seit November 2004. Hohes Erkrankungsrisiko besteht vor allem aufgrund der Ausbrüche in den benachbarten Ländern Tschad und DR Kongo.

Shigellosis - 23.07.2005
In der Provinz Ouham (ca. 350 km nördlich von Bangui) seit Mitte Mai vermehrt Meldungen, bisher über 70 Fälle und zwei Tote.

Trypanosomiasis, African - 06.11.1999
Im Grenzgebiet Sudan/Zentralafrikanische Republik/Zaire im Sudan extrem hohe Erkrankungszahlen für Schlafkrankheit.
Das Länderdreieck hat insgesamt ein hohes Vorkommen an Tsetse-Fliegen, es sind also auch weiterhin viele Fälle zu erwarten.

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Daten aus: Reise-Impfberatungsprogramm Büger
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