\n'); } //-->
Bilharziose |
Bei den Schistosomen handelt es sich um Parasiten (Würmer), die sich bevorzugt
in den Harnwegen, in der Leber und im Darm einnisten und dort zu der erwachsenen
Form entwickeln. Zunächst kommt es lediglich zu einem Juckreiz an der Einstichstelle.
Etwa 5 - 7 Wochen nach der Infektion kommt es zu Müdigkeit, Gliederschmerzen
und Fieber. Danach treten meist die ersten Darm- und Blasenstörungen, aber
auch Nierenkoliken wegen des Wurmbefalls der Gefäße auf. Erst nach
2 - 3 Monaten sind die Eiergelege im Stuhl oder Urin (meist in Verbindung mit
Blut) nachweisbar.
Bei wiederholter Infektion kommt es zu schweren Schädigungen von Leber
und Darm. Dieses Stadium der Erkrankung trifft aber meist nur Einheimische und
Personen, die sich länger im Land aufhalten und keine Vorsichtsmaßnahmen
treffen.
Zur Vorsorge sollte auf Kontakt mit Wasser in Seen, Flüssen und im Meer in der Nähe von Mündungen konsequent verzichtet werden. Gerne werden Seen von den Einheimischen aus Rücksicht auf den Tourismus als bilharziosefrei dargestellt, glauben Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nicht daran.
Eine Schutzimpfung oder Ähnliches gibt es bislang nicht. Therapiert wird mit Praziquantel.