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Cholera |
Erhöhte Vorsicht ist bei ungekochten Meeresfrüchten, Milch, Trinkwasser,
Obst und rohem Gemüse angebracht. Aber auch schlechte hygienische und sanitäre
Verhältnisse bieten die besten Voraussetzung für eine Infektion mit
den gefährlichen Choleravibrionen.
Innerhalb weniger Tage nach einer Infektion kommt es zu schweren, wässrigen
Durchfällen und zu Erbrechen. Durch den damit verbundenen sehr hohen Verlust
an Flüssigkeit und Elektrolyten kommt es sehr schnell zu Kreislauf und
Nierenversagen. Mehr als die Hälfte aller Choleraerkrankungen verlaufen
tödlich. Bei Verdacht auf Cholera muss umgehend ein Arzt aufgesucht
werden, damit eine entsprechende Therapie mit einem Antibiotikum und Elektrolyten
eingeleitet werden kann.
Sauberkeit und Hygiene sowie erhöhte Vorsicht bei Nahrungsmitteln und Trinkwasser können das Erkrankungsrisiko soweit mindern, dass evtl. eine Impfung verzichtbar ist. Auf Wunsch können wir Ihnen ausführliche Informationen zur Ernährung auf Reisen und Trinkwasserhygiene ausdrucken.
Die parenterale Schutzimpfung hat erhebliche Nebenwirkungen bei nicht gesicherter
Wirkung. Ein wirksamer Schutz besteht außerdem maximal für ein halbes
Jahr. Moderne orale Impfstoffe müssen ggf. importiert werden. In der Regel besteht für Reisen in Touristengebiete keine Notwendigkeit
für eine Impfung.
Die Choleraimpfung wird mittlerweile von der WHO nicht mehr als empfehlenswert betrachtet. Nach wie vor verlangen einige Länder bei der Einreise jedoch die Vorlage eines gültigen Impfzeugnisses, falls sie aus einem Choleragebiet kommen. In diesen Fällen ist eine Schutzimpfung unumgänglich.
Nähre Informationen über die jeweiligen Einreisebestimmungen finden Sie in unserem Länderteil. Exakte Information erhalten Sie auch bei der Botschaft Ihres Reiselandes. Die Telefonnummer finden Sie auch im Länderteil.