Ebola-Fieber
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EBOLA-FIEBER
Ratschläge der WHO


Eine sehr geringe Zahl von Einzelpersonen (hauptsächlich Gesundheitshelfer und Journalisten) wird in ihr Heimatland zurückkehren, nachdem sie in bewusstem Kontakt mit Ebola-Patienten standen. Solange diese Passagiere nicht offensichtlich krank sind, werden keine Reisebeschränkungen gefordert, aber diesen Personen wird angeraten, die Gesundheits/Quarantäne-Behörden ihres Ziellandes über die Geschichte ihres Ausgesetztseins sowie über ihre eventuellen Kontakte mit der Krankheit während der Inkubationszeit zu informieren. Falls sie in diesem Zeitraum krank werden, sollten sie sofort Hilfe in Anspruch nehmen und die Gesundheits- /Quarantäne-Behörden über diese Tatsache informieren.

Anderen Passagieren, die ein Land mit einer Ebola-Epidemie verlassen, wird angeraten, sofort einen Arzt zu informieren, falls sich innerhalb eines Zeitraums von drei Wochen ab der Abreise eine Krankheit entwickelt. Insbesondere sollte jedes Fieber sofort gemeldet werden, und der Arzt darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass der Patient in einem Ebola-Gebiet war. Die Inkubationszeit für hämorrhagisches Ebola-Fieber beträgt bis zu 21 Tage.

Personen mit Ebola werden nur dann für andere ansteckend, wenn sie extrem krank sind und schon im hämorrhagischen Stadium sind (bluten). Es ist höchst unwahrscheinlich, dass solche Personen einen internationalen Flug nehmen würden und ebenso unwahrscheinlich ist es, dass es ihnen erlaubt werden würde an Bord zu gehen, wenn sie dies dennoch versuchen sollten. Falls diese Personen sich dennoch an Bord befinden sollten, würden sie eine Gefahr für die Crew sowie alle Passagiere darstellen, die direkten Kontakt mit dem Blut des Patienten haben. Diese Passagiere sollten soweit wie möglich von anderen Passagieren und der Crew entfernt gesetzt werden. Die Flugzeugbesatzung sollte routinemäßig die Bodenbesatzung ihres Zielflughafens informieren, falls sie schwerkranke Passagiere an Bord hat. Gesundheits- und Quarantänebehörden sollten die Isolierung dieser Patienten arrangieren, um die anfänglichen Untersuchungen für Ebola vorzunehmen.

Passagiere und Crew-Mitglieder, die engeren und längeren Kontakt mit dem Patienten hatten (z.B. Passagiere, die auf einem angrenzenden Platz sitzen, aber nicht über den Gang oder davor oder dahinter, solange kein besonderer Kontakt vorkam sowie die umsorgenden Crew-Mitglieder) sollten über die Gefahr informiert werden und bei Ankunft unter Überwachung (z.B. aktiven Kontakt, der telefonisch oder persönlich unterhalten wird) gestellt werden. Andere Personen im Flugzeug sollten ebenfalls über die Gefahr informiert werden und es sollte ihnen mitgeteilt werden, dass sie einen Arzt aufsuchen müssen, wenn sie krank werden sollten.

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