Schlafkrankheit
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Schlafkrankheit


Die Schlafkrankheit oder Afrikanische Trypanosomiasis ist eine sehr oft tödlich verlaufende Krankheit, die nur in wenigen Gebieten im tropischen Afrika vorkommt. Auch behandelt sind Patienten oft nicht mehr zu retten, umso mehr kommt es auf die Vorsorge an.
Der Name erklärt sich aus dem Verlauf der unbehandelten Krankheit: Die Kranken werden durch den Befall des Gehirns schläfrig und teilnahmslos.

Überträger der Krankheit ist die tagaktive(!) Tsetse-Fliege. Sie überträgt beim schmerzhaften Stich die Trypanosomen. Diese Einzeller und die eigentlichen Krankheitserreger, verursachen zunächst eine oft übersehene Schwellung, manchmal auch geschwürige Veränderung an der Einstichstelle.
Nach Tagen bis 4 Wochen treten zunächst am Hals (vor allem hinten) Lymphknotenschwellungen, unregelmäßiges Fieber, schwerer Kopfschmerz und Herzjagen auf. Nach Monaten bis Jahren Schädigungen von Leber, Milz und Herz sowie des Nervensystems und vor allem des Gehirns.
Unbehandelt führt die Schlafkrankheit in der Regel zum Tode. Eine frühe Erkennung ist wichtig, im Stadium der Hirnbeteiligung ist die vollständige Heilung meist nicht mehr möglich.

Obwohl Reisende nur sehr selten von dieser Erkrankung betroffen sind, empfiehlt sich auch tagsüber vorbeugend die Verwendung eines guten Insektenschutzes. Beim Autofahren sollten die Fenster mit mückendichten Screens gesichert sein.

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