Tollwut
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Tollwut




Tollwut kommt heute weltweit mit Ausnahme z.B. von Teilen Skandinaviens, Großbritannien, Australien(?), Malta und Papua Neuguinea vor. Die meisten Fälle werden aus Indien gemeldet. Ein generell erhöhtes Risiko besteht in Ostasien von Pakistan bis nach China und hinunter nach Malaysia. Außerdem in Südamerika bis hinauf nach Mexiko.

Die Viruserkrankung wird durch Biss- oder Kratzwunden von infizierten Tieren auf den Menschen übertragen. Grundsätzlich kann jedes Säugetier (vor allem aber Hunde, Füchse und selten Fledermäuse) daran erkranken. Infizierte Tiere zeigen häufig ungewöhnliches Verhalten: von krank wirkend über apathisch, zutraulich bis sehr aggressiv. Manchmal haben sie einen deutlichen Speichelausfluss, oft auch Schaum vor dem Maul. Sie sterben meist nach etwa einer Woche.

Die Zeit (Latenzzeit) zwischen Tierkontakt und Ausbruch der Krankheit kann mehrere Wochen bis zu mehreren Monaten betragen.
Ein paar Tage nach der Infektion kommt es zu einer grippeartigen Erkrankung mit Schmerzen in der Wunde, Reizbarkeit, Depressionen und Angstgefühlen. Nach der Latenzzeit, in der die Viren an den Nerven entlang ins Gehirn gelangen, bricht die Krankheit dann endgültig aus. Kopfschmerzen, Fieber, Lähmungen, Krämpfe und Halluzinationen können vorkommen.

Für den Normal-Touristen besteht im allgemeinen keine Gefahr. Aber für Langzeit- und Extremreisende und bestimmte Berufsgruppen, wie z.B. Jäger ist eine Impfung zu empfehlen. Einmal erkrankt führt Tollwut immer zum Tode. Wenn also ein Risiko besteht, sollte noch hier geimpft werden, zudem unser gut verträglicher Impfstoff nur selten in der 3. Welt verfügbar ist. Auffrischimpfungen sind nach einem Jahr und dann alle 5 Jahre notwendig.
Trotz Impfung kann bei Kontakt mit einem tollwutinfizierten Tier eine Auffrischung notwendig sein, die Krankheit kann sonst trotzdem ausbrechen.

Die ersten Maßnahmen nach dem Biss

Die Vorsichtsmaßnahmen neben der Impfung

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