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Siehe auch: CCHF-Virus, ein Nairovirus, Bunjaviridae) mit oft schwerem Verlauf (Hämorrhagien mit 20-50% Letalität).
Eigentlich eine
meist mild verlaufende Zoonose, die nur selten die Menschen betrifft.
Die Viren werden nach dem klinischen Bild zu den VHF-Viren gerechnet.
Reservoir sind neben Haustieren (vor allem Wiederkäuer) Nagetiere, Hasen und Vögel (Strauße).
Erstmals beschrieben auf der Krim 1944 (daher der Name).
Krankheitsbild
Schwere Erkrankung mit hoher Mortalität (ca. 30%). Nach 2-12 Tagen Fieber und Schüttelfrost, Kopfschmerz, Myalgie, Leibschmerzen mit
Erbrechen, ab dem 3. Tag Hämorrhagien.
Vorkommen
Endemisch in vielen Ländern Afrikas, Ost-Europas des Mittleren Ostens und Asiens. 2001 Meldungen im Kosovo, Albanien, Iran, Pakistan und
Südafrika. Der erste Ausbruch in Nordafrika Februar/März 2003 in Mauretanien
Therapie
symptomatisch, Ribavirin
Prophylaxe
Allgemeinmaßnahmen gegen Zecken wie
Schutzkleidung und Repellentien
Kein Kontakt mit Erkrankten
Vorsicht beim Umgang mit potentiell infizierten Tieren, deren Blut und tierischem Gewebe
In Osteuropa sind Impfstoffe
erhältlich
Am besten Zeckengebiete ganz meiden
Hautbedeckende Kleidung: lange Hosen, Strümpfe (ggf. über die Hosen gezogen) und geschlossene Schuhe, langärmelige Oberkleidung.
Auftragen von Repellents (muss häufiger als gegen Mosquitos wiederholt werden).
Nach Aufenthalt in Zecken-Regionen den Körper nach Zecken sorgfältig (manche Zecken sind so klein, dass sie mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen sind) absuchen.
Bevorzugt sind alle Körperfalten, insbesondere der Schritt, die Kniekehlen, die Achselhöhlen, der Nacken und Haaransatz
Zecken möglichst sofort (z.B. mit einer Zecken-Zange) entfernen.