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Vgl. auch Internet-Infos des CDC: http://www.cdc.gov/ncidod/dpd/parasites/toxocara/default.htm
Erreger (Spulwurm)
Larven von Toxocara canis, T. mystax und anderen Spulwürmern (Ascariden)
Verbreitung
Weltweit sind Hunde und Katzen, bes. Jungtiere (von der teilweise
symptomfreien Mutter infiziert) teilweise zu 100% mit den Spulwürmern
infiziert und scheiden Eier aus.
Ansteckungsmodus
Die Spulwürmer leben im Dünndarm der Tiere und scheiden meist sehr
viele Eier aus, die sich außerhalb des Körpers in etwa 1 Monat zu
infektionsfähigen Larven entwickeln.
Die Übertragung auf Menschen erfolgt durch zufällige orale Aufnahme
dieser infektionsfähigen Eier (über Tierfell, den Boden, kontaminierte
pflanzliche Nahrungsmittel und Trinkwasser etc.), wobei bes. Kinder
durch ihren oft engen Kontakt zu Hunden und Katzen gefährdet sind.
Kinderspielplätze, zu denen die Tiere Zugang haben, stellen eine
potentielle Gefahr dar (in Berlin konnte bei 10% der Sandkästen eine
Kontamination festgestellt werden).
Prophylaxe
Bekämpfung der Erreger bei Hunden und Katzen.
Vermeidung der Kontamination von Spielplätzen durch Hunde- bzw.
Katzenkot.
Hygiene
Krankheitsbild
Nach der Aufnahme der Eier dringen die Toxocara-Larven in die Darmwand des
Dünndarms ein und erreichen über aktive Wanderung oder
das Blut Leber, Lunge, ZNS, Auge und andere Organe.
Folge sind Abwehrreaktionen des Körpers aus denen sich alle
Krankheitsbilder erklären.
Eosinophilie und Hepatomegalie oder Fieberintervalle,
gastro-intestinale Störungen, Asthma, cardiale Symptomatik,
Lymphadenopathie und urtikarielle Hautveränderungen, verbunden mit
Leukozytose.
Befall der Augen führt zu Endophthalmitis oder Chorioretinitis, die in
eine Erblindung münden können.
Zentralvervöse Störungen bedingen Lähmungen oder epileptiforme Anfälle.
Die Infektion kann auch latent verlaufen.
Diagnose
Da die Larven nur schwer nachweisbar sind, bieten immundiagnostische
Methoden meist die einzige Diagnosemöglichkeit.
Therapie
Bisher gibt es noch keine zuverlässige Chemotherapie, jedoch scheint der
Einsatz von Albendazol hilfreich zu sein.
Tiabendazol oder evtl. Diethylcarbamazepin
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