Venezulanische Pferde-Enzephalitis
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VENEZULANISCHE PFERDE-ENCEPHALITIS

Synonyme: VEE, encephalomyelitis Venezuelan equine

Durch Culex-Arten und andere Moskitos (selten auch durch Einatmen von infektiösem Staub oder Trinken von Pferdemilch) übertragene Viruserkrankung, die normal relativ selten in eine Encephalitis übergeht. Todesfälle sind nicht sehr häufig (etwa 1/2 Prozent), können aber bei Epidemien eine deutlich höhere Rate erreichen. Kinder und Personen über 50 erkranken besonders leicht!
Die Viren werden nach dem klinischen Bild zu den VEE-Viren gerechnet.

Auftreten
normalerweise nur in landwirtschaftlichen Gegenden in der warmen und feuchten Jahreszeit.
Krankheit springt gelegentlich von Vögeln (ihrem normalen Reservoir) zunächst auf Esel und Pferde und dann auf den Menschen über.

Vorkommen
Süd- und Mittelamerika, Süden der USA (Epidemien in Peru, Venezuela, Ecuador, Mexiko)

Krankheitsbild
verläuft ähnlich wie das Dengue-Fieber und wird häufig damit verwechselt. Nach 2-5 Tagen Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen, gelegentlich auch Halsschmerzen, Übelkeit und Durchfall.
Selten kommt es dann zu einer Hirnhautentzündung, die innerhalb von 1-2 Wochen wieder ausheilt

Vorsorge
der übliche Insektenschutz


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