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Der befruchtete weibliche Sandfloh (Tunga penetrans) springt vorbeikommende
Warmblütler an (springt ca. 40 cm hoch), bohrt sich in die Epidermis
(hauptsächlich der Füße) und lässt seine Eier heranreifen.
Dadurch entstehen juckende, warzenähnliche Knötchen, bei denen ab etwa
4 Tagen bei genauem Hinsehen in der Mitte dunkel das Hinterteil des Flohs
mit der Atemöffnung zu sehen ist.
Wenn man nichts unternimmt, platzt der Sandfloh nach etwa 20 Tagen und
entlässt die Eier, aus denen er dann hauptsächlich noch bestand, ins Freie.
Die Eier entwickeln sich dann im warmen feuchtem Boden.
Es kommt immer wieder zu Super-Infektionen und Pyodermien.
Vorkommen
In feuchten Gegenden Asiens, Mittel- und Südamerikas und Afrikas
Therapie
Möglichst früh unter aseptischen Bedingungen die Haut um den Floh
wegschieben und das Knötchen vorsichtig herausdrücken. An Tetanusschutz
denken
Prophylaxe
Floh-Bekämpfung mit Insektiziden. Fernhalten von Gebieten, wo viele
Tiere sind (Hunde, Ziegen, Schafe etc.).
Feste Schuhe, lange Kleidung
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