Schweinegrippe: Ein völlig neuer Erreger 04.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 18/09 S.1585
Erste Erkenntnisse zum aktuellen Erreger der Schweinegrippe.
Impfen mit Elektroschocks 04.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 18/09 S.1584
Schwedeische Wissenschaftler haben eine therapeutische Vakzine gegen Hepatitis-C-Viren entwickelt, die mittels Elektroporation in den Körper gebracht wird.Die Impfung war bei vier von sechs Patienten erfolgreich, ohne größere
Komplikationen zu verursachen.
Weltmalariatag: Wettlauf gegen die Erreger 04.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 18/09 S.1558
Anlässlich des Weltmalariatages wurde ein internationales Projekt ins Leben gerufen, dessen Ziel die flächendeckende Bereitstellung von Kombinationspräparaten mit dem Wirkstoff Artemisinin sowie die Entwicklung neuer Substanzen ist.
Fosamprenavir: Zulassung für Lebergeschädigte 04.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 17/09 S.498
Zulassungserweiterung: Der Proteasehemmer kann nun bei HIV-Patienten mit leichter, mäßiger und schwerer Leberfunktionsstörung eingesetzt werden. Die Dosis muss angepasst werden.
Hoffnungsvolle Therapieansätze beim Prostatakarzinom 04.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/09 S.1885
Behandlung mit Antiandrogenen, Krebsimpfstoff in Phase-III-Studie
Fosamprenavir auch bei Leberfunktionsstörungen 04.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/09 S.1880
Der Proteasehemmer Fosamprenavir (Telzir) kann nach der nun erteilten Zulassungserweiterung durch die europäische Zulassungsbehörde auch bei HIV-Patienten mit leichter, mäßiger und schwerer Leberfunktionsstörung eingesetzt
werden. An die Zulassungserweiterung ist die Empfehlung gekoppelt, Fosamprenavir entsprechend dem Grad der Leberfunktionsstörung zu dosieren. Eigentliche Wirkform: Amprenavir
HIV-Arzneimittel: Glaxo und Smith kooperieren 04.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/09 S.1869
Antibiotikaforschung: Tuberkulose schneller heilen 04.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/09 S.1746
Wie amerikanische Forscher im "Lancet" schreiben, kann Moxifloxacin in Kombination mit anderen Arzneistoffen die Tuberkulosetherapie um einige Monate verkürzen
Zulassung von Sera und Impfstoffen 04.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/09 S.1825
Mikrobiozid: HIV-Schutz aus dem Gewächshaus 04.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 15/09 S.1312
Das Protein Griffithsin - rekombinant in Tabakpflanzen hergestellt - soll, als mikrobizides Vaginalgel verabreicht, die Übertragung von HI-Viren verhindern.
Rheumatische Erkrankungen: Impfen lohnt sich 04.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 15/09 S.1306
Aufgrund ihrer Erkrankungen, aber auch unter der immunsuppressiven Therapie, haben Rheumapatienten ein besonders hohes Infektionsrisiko. Deshalb sollten diese Patienten die von der STIKO empfohlenen Impfungen erhalten, ebenso wie Kontaktpersonen, die
im gleichen Haushalt leben. Alle Totimpfstoffe sind für Rheumapatienten geeignet, Lebendimpfstoffe sind dagegen bei Immunsupprimierten kontraindiziert. Der Beitrag liefert Hintergrundinformationen zum optimalen Impfschutz.
Interpharm: Impfpräventable Erkrankungen 04.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 15/09 S.1694
Pertussis, Diphtherie, Tetanus Pneumokokken, Masern, Mumps, Röteln, Varicella-zoster-Virus, Meningokokken, HPV, Hib, Hepatitis A und B, Keine Frage der Kosten
10-valenter Impfstoff deckt 3 zusätzl. Serotypen ab 04.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 15/09 S.1642
Seit Anfang April steht der neue 10-valente Pneumokokken-Konjugatimpfstoff Synforix europaweit zur Verfügung. Er ist zugelassen zur aktiven Immunisierung von Säuglingen und Kleinkindern gegen invasive Erkrankungen und
Mittelohrentzündungen durch Streptococcus pneumonie ab einem Alter von sechs Wochen bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr
Tuberkulose: Alte Kombi gegen neue Resistenzen 04.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 14/09 S.1230
Die Kombination aus einem Betalactam-Antibiotikum und einem Betalactam-Hemmer zeigt eine starke in-vitro-Wirkung gegen extrem resistente Tuberkulose-Bakterien. Erste klinische Studie sind geplant.
Rückruf: FSME Immun 0,25ml Junior Eurim Pharm 04.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/09 S.1492
1 und 20 Fertigspritzen, PZN 0032690, 0032715, Ch.-B.: VNR1H01E; Originalhersteller Baxter hat in Polen diese Charge zurückgerufen, da sich möglicherweise FS von FSME Immun Erwachsene mit der CH.-B.: VNR1H05E in den Packungen befinden
können. Bestand überprüfen! Kühllagerung fortsetzen, bei Retoure Info unter 086 51/ 7041 25 oder 7041 18
Antibiotika: Gegen Resistenzen resistent 04.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/09 S.1488
Amerikanische Wissenschaftlern ist es offenbar gelungen, Antibiotika zu entwickeln, die keine Resistenzen provozieren. Laut einer Publikation in "Nature Chemical Biology" sprachen Bakterien auf die Wirkstoffe nach 26-facher Behandlung noch ebenso gut
an wie beim ersten Mal
Studie: Hepatitis-C-Impfstoff senkt Viruslast 04.09 - Siehe: aus dem Internet 04/09 S.92
Ein neuartiger Impfstoff, der nach der intramuskulären Injektion durch Stromstöße aktiviert werden muss, hat in einer ersten klinischen Studie die Viruslast bei Patienten mit chronischer Hepatitis C gesenkt. www.aerzteblatt.de
Studie: Hepatitis-C-Impfstoff senkt Viruslast 04.09 - Siehe: aus dem Internet 04/09 S.79
Ein neuartiger Impfstoff, der nach der intramuskulären Injektion durch Stromstöße aktiviert werden muss, hat in einer ersten klinischen Studie die Viruslast bei Patienten mit chronischer Hepatitis C gesenkt. Dies wurde auf einer
Fachtagung in Kopenhagen mitgeteilt. www.aerzteblatt.de
MDR-Tuberkulose in Osteuropa und China 04.09 - Siehe: aus dem Internet 04/09 S.74
Infektionen mit resistenten Tuberkelbakterien breiten sich weiter aus. Besonders bedrohlich ist die Lage in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und in China, wie ein Team der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Lancet (2009;
doi:10.1016/S0140-6736(09)60331-7) berichtet. www.aerzteblatt.de
Prostatakarzinom: "Impfstoff" verlängert Leben 04.09 - Siehe: aus dem Internet 04/09 S.68
Der US-Hersteller Dendreon verkündet erneut einen Durchbruch für seinen Krebsimpfstoff Sipuleucel-T. In einer Phase-III-Studie soll das Medikament bei Patienten mit hormonresistentem Prostatakarzinom eine lebensverlängernde Wirkung
erzielt haben. Details sollen in Kürze auf einer Fachtagung vorgestellt werden. www.aerzteblatt.de
HIV: Früher Therapiebeginn senkt Sterblichkeit 04.09 - Siehe: aus dem Internet 04/09 S.48
Der frühe Beginn einer antiretroviralen Therapie senkt möglicherweise die Sterblichkeit von HIV-Infizierten. Dies ergab eine Auswertung von 20 prospektiven US-Kohorten im New England Journal of Medicine (2009: doi: 10.1056/NEJMoa0807252),
in dem Editorialisten auf die Tücken derartiger Beobachtungsstudien hinweisen. www.aerzteblatt.de
Mit Nukleosidanalogon nimmt Leberfibrose ab 04.09 - Siehe: aus dem Internet 04/09 S.33
Bei Patienten mit einer chronischen Hepatitis-B-Infektion können sich entzündliche und fibrotische Leberveränderungen unter einer kontinuierlichen Langzeittherapie mit Entecavir (Baraclude®) zurückbilden. www.aerztezeitung.de
Moxifloxacin verkürzt Therapie bei Tuberkulose 04.09 - Siehe: aus dem Internet 04/09 S.29
Das Fluorochinolon-Antibiotikum Moxifloxacin (in Deutschland: Avalox®) verkürzt offenbar die Therapiedauer bei Tuberkulose, schließen US-Forscher aus den Daten einer Phase-II-Studie bei 170 TB-Patienten. www.aerztezeitung.de
Neuer Malaria-Erreger beim Menschen 04.09 - Siehe: aus dem Internet 04/09 S.12
Ein von Affen bekannter Malaria-Erreger wird zunehmend von schwer kranken Menschen isoliert. Bis vor kurzem ging man von vier humanpathogenen Malaria-Erregern aus: Plasmodium falciparum, P. vivax, P. ovale und P. malariae. Seit einigen Monaten
häufen sich nun aus Südostasien Meldungen über einen fünften Erreger der Malaria bei Menschen: Plasmodium knowlesi. www.aerztezeitung.de
Pneumokokkenimpfung schützt vor schwerem Verlauf 04.09 - Siehe: aus dem Internet 04/09 S.5
Pneumokokken-Impfung schützt vor schwerem Pneumonieverlauf Bei über 50-Jährigen verhindert die Pneumokokken-Impfung nach den Ergebnissen einer spanischen Studie - je nach Saison - bis zu zwei Drittel der bakteriämischen
Pneumokokken-Pneumonien. www.aerztezeitung.de
Wirkstoffpipeline: Onkologie, Alzheimer, Impfstoffe 04.09 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 04/09 S.153
Auf einer Pressekonferenz am 20. Oktober 2008 gab die Firma Wyeth einen Überblick über die Wirkstoffe Bosutinib, Inotuzumab Ozogamicin, Bapineuzumab, ACC-001 und einen 13-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoff, die sich in der
Firmen-Pipeline für die Bereiche Onkologie, Alzheimer-Demenz und Impfstoffe befinden
MMP Übersicht: Pro und contra Fixkombinationen 04.09 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 04/09 S.141
Allgemeine Erwägungen, Relevanz, Antihypertensive Therapie, Therapie des Diabetes mellitus Typ 2, - des Asthma bronchiale, Polypill
Supportivtherapie mit Filgrastim-Biosimilar 04.09 - Siehe: Arzneimitteltherapie 04/09 S.152
Nach der Einführung von Epoetin-Biosimilars im Jahr 2007 wurde mit Ratiograstim® das erste Filgrastim-Biosimilar für die Supportivtherapie von Patienten mit Tumorerkrankungen zur Verfügung gestellt. Der rekombinante humane
Granulozyten-Kolonie-stimulierende Faktor (G-CSF) ist zugelassen zur Behandlung bestimmter Formen der Neutropenie und zur Mobilisierung peripherer Blutstammzellen. Die von der europäischen Arzneimittelagentur in der Guideline on Similar
Biological Medicinal Products geforderte vergleichbare Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit des Biosimilars gegenüber dem Referenzprodukt wurde nachgewiesen. Eine Zusammenfassung wichtiger Studienergebnisse präsentierte die Firma
ratiopharm direct bei der Einführungspressekonferenz in Frankfurt im Oktober 2008.
Übersicht: Nichtalkoholische Fettlebererkrankungen 04.09 - Siehe: Arzneimitteltherapie 04/09 S.115
Der Beitrag informiert über Epidemiologie, Ätiologie, Pathogenese, Histopathologie, Klinik und Diagnose, natürlichen Verlauf und Therapieoptionen bei Fettlebererkrankungen. Das Spektrum der nichtalkoholischen Fettlebererkrankungen
(NAFLD) umfasst die Steatose, die Steatohepatitis (NASH), die Steatofibrose und die Zirrhose sowie in manchen Fällen das hepatozelluläre Karzinom. NAFLD sind als hepatische Komponente des metabolischen Syndroms die häufigsten
Lebererkrankungen in westlichen Ländern und die häufigste Ursache für Aminotransferasenerhöhungen unklarer Genese. Von zentraler pathogenetischer Bedeutung sind das viszero-abdominale Fettgewebe und die Insulinresistenz. Die
Behandlung entspricht in den meisten Fällen der Behandlung des metabolischen Syndroms und beinhaltet eine Gewichtsreduktion sowie eine optimale Blutzuckereinstellung. Die Verbesserung der Insulinsensitivität durch Thiazolidindione - auch bei
Nichtdiabetikern - ist ein vielversprechender, pathogenetisch begründeter Therapieansatz. Die derzeitige Datenlage rechtfertigt allerdings noch nicht den Einsatz von Glitazonen bei NAFLD außerhalb von Studien. Die Adipositaschirurgie
bleibt Patienten mit einer Adipositas permagna vorbehalten.
Neue Malaria-Art in Südostasien aufgetreten 04.09 - Siehe: PTA Forum 04/09 S.30
Punke sammeln mit der MMP: Masern 04.09 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 04/09 S.128
Papillomavirus-Impfung ... 04.09 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 02/09 S.188
...als Schnellschuss mit fehlender Präzision ? Ein Briefwechsel zwischen Harald Hausen und dem Leiter der STIKO zum Thema HPV-Impfung.