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Artikel zum Thema Impfen und Reisemedizin in der pharmazeutischen Fachliteratur

Die Daten dieser Literaturschau wurden uns aus dem Programm 'PharmInfo - die schnelle Information aus pharmazeutischen Fachzeitschriften' zur Verfügung gestellt. Stand:15.05.09
Ein Service der PRIMA- Apotheken   © Apotheker Büger, Nürnberg

 


Reisemedizinische News - Exklusiv für Prima-Mitglieder
Jüngere Literaturstellen (aus den letzten 2 Monaten) finden Sie hier


Grippetherapie: Kopflos gegen Influenzaviren
02.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 09/09 S.723
US-Forscher haben monoklonale Antikörper entwickelt, die zehn Influenza-A-Virenstämme unschädlich machen. Darunter sind die Erreger von Vogelgrippe und Spanischer Grippe sowie einige zurzeit kursierende Stämme.

Grippeviren lieben´s trocken
02.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 08/09 S.644
Grippewellen treten ausschließlich in der kalten Jahreszeit auf, weil dann eine niedrige Luftfeuchtigkeit herrscht. Bei geringer absoluter Luftfeuchtigkeit überleben Influenzaviren länger und werden zudem auch leichter übertragen als bei hohen Werten.

Gentherapie für HIV-Patienten
02.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 08/09 S.644
Eine Gentherapie kann bei HIV-Infizierten die zahl der Immunzellen steigern und da Immunsystem stabil halten. Die Wirksamkeit der Methode liegt aber unter eine antiretroviralen Therapie, so die Ergebnisse einer klinischen Phase-II-Studie.

HIV: Aids-Risiko steckt in den Genen
02.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/09 S.754
Offenbar ist es auch eine Frage des Erbguts, wie Menschen auf die Infektion mit dem HI-Virus reagieren. Ist ein bestimmter Rezeptor genetisch verändert, wird im Körper weniger Interferon-alpha zum Kampf gegen den Erreger freigesetzt. Das Virus kann sich dann schneller ausbreiten und die Krankheit erreicht wesentlich früher ihr Endstadium

Aus der Forschung: Kommt die Anti-Aids-Pille?
02.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 07/09 S.684
Möglichkeit einer Präexpositionsprophylaxe wird in den USA untersucht. Die "Pille gegen Aids" wird in zwei Variationen getestet: eine enthält Tenofovir, die zweite zusätzlich Emtricitain - ebenfalls ein Nukleosidanalogon. Das Projekt ist nicht unumstritten

Kawasaki-Syndrom in Zusammenhang mit Rotavirusimpfung
02.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 07/09 S.638
PEI wurden drei Verdachtsfälle gemeldet, in denen bei Kindern ein Kawasaki-Syndrom diagnostiziert wurde, nachdem sie zum zweiten Mal mit RotaTeq geimpft worden waren. Zu Rotarix gibt es derzeit keine entsprechende Meldungen. Ursache ist derzeit unbekannt und ein ursächlicher Zusammenhang daher nicht beurteilbar

Meldung der Woche: Grippewelle auf dem Höhepunkt?!
02.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 07/09 S.748

Clofazimin: Lepramittel gegen Autoimmunerkrankungen
02.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 06/09 S.427
Der gegen Lepra eingesetzte Wirkstoff Clofazimin eignet sich möglicherweise für die Behandlung von Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, Typ-1-Diabetes und Psoriasis, so die Ergebnisse von Zellversuchen. Klinische Tests sollen folgen.

Bundesweit stark erhöhte Influenzaaktivität
02.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/09 S.543
Lassen Sie sich noch impfen, Viele europäische Länder melden Influenzafälle, Zunehmend Resistenzen gegen Oseltamivir

Zulassung von Sera und Impfstoffen
02.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/09 S.606

Schluckimpfung wird nicht mehr empfohlen
02.09 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 05/09 S.4

Zecken im Frühjahr: Trotz Eiseskälte keine Entwarnung
02.09 - Siehe: PTA Forum 02/09 S.44
Empfehlungen zum Beginn der Zeckensaison.

EMEA: Keine Einschränkungen bei Gardasil
02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.100
Die Europäische Arzneimittelagentur EMEA hält einen kausalen Zusammenhang zwischen der Gabe des Impfstoffs Gardasil® und schweren Krampfanfällen für unwahrscheinlich, und rät den Mitgliedsländern, die Impfungen gemäß den nationalen Impfplänen fortzusetzen. www.aerzteblatt.de

Trockene Luft begünstigt Grippe
02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.90
Nicht die feuchte Kälte, die in die Knochen kriecht, nicht die dunkle Jahreszeit, die die Abwehrbereitschaft des Immunsystems schwächt, machen den Menschen im Winter anfällig für die Grippe. Nach einer Studie in den Proceedings of the National Academy of Sciences (2009, doi: 10.1073/pnas.0806852106) fördert vor allem eine niedrige absolute Luftfeuchtigkeit die Ausbreitung der Influenzaviren. www.aerzteblatt.de

Stammzelltransplantation bei HIV-Infektion
02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.69
Berliner Ärzten gelingt es, bei einem HIV-Infizierten das Virus durch eine Stammzelltransplantation in Schach zu halten. Ein glücklicher Umstand, der zwar für die Routine-Therapie von HIV-Infizierten ungeeignet ist, aber hoffnungsvolle Perspektiven eröffnet. www.aerztezeitung.de

Neues Filgrastim-Biosimilar gegen Neutropenie
02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.67
bAb sofort steht mit Filgrastim HEXAL® das zweite Biosimilar von Hexal zur Verfügung. Der Wirkstoff ist ein Granulozyten-koloniestimulierender Faktor zur Therapie bei Neutropenien. www.aerztezeitung.de

Allergieimpfung mit Kuhstallbakterien?
02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.64
Zwei Bakterien aus Kuhställen scheinen einen gewissen Schutz vor Allergien zu bieten. Sie könnten den Weg zu einer Art Impfung weisen, die resistenter macht gegen allergische Erkrankungen. Diese Bakterien wurden isoliert, indem Petrischalen mit Nährmedien in Kuhställen aufgestellt wurden. www.aerztezeitung.de

Weniger Mittelohrentzündungen dank Impfung
02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.50
Seit der Einführung der Pneumokokkenimpfung bei Säuglingen sind invasive Pneumokokkeninfektionen und schwere Mittelohrinfektionen zurückgegangen. www.aerztezeitung.de

Vaginal-Gel reduziert HIV-Risiko um ein Drittel
02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.47
Mithilfe eines Vaginal-Gels lässt sich die HIV-Infektionsrate bei Frauen um etwa ein Drittel reduzieren, hat eine Studie mit knapp 3100 Frauen ergeben. Die Daten wurden jetzt auf einer Konferenz in Kanada vorgestellt. www.aerztezeitung.de

Höchste Zeit für Impfung gegen Birken- und Graspollen
02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.32
Die neue Pollensaison hat gerade begonnen. Noch ist es Zeit für eine spezifische Immuntherapie (SIT) bei Allergie gegen Birken- oder Gräserpollen. Die SIT verringert nicht nur die Heuschnupfen-Symptome, sondern schützt - zumindest Kinder - möglicherweise auch vor Asthma. www.aerztezeitung.de

Impftablette gegen Graspollenallergie auch für Kinder
02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.28
Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder mit Graspollen-Allergie profitieren von einer spezifischen Immuntherapie mit Sublingualtabletten. Symptome und Medikamentenverbrauch werden deutlich reduziert, belegt eine aktuelle Studie. www.aerztezeitung.de

Weiterbehandlung bei Therapieversagen ohne Nutzen
02.09 - Siehe: Arznei-Telegramm 02/09 S.21
Patienten, die 20 Wochen auf eine Standardbehandlung mit pegyliertem Interferon alfa und Ribavirin nicht ansprachen oder einen Ruckfall erlitten, wurden mit niedrig dosiertem Peginterferon (80 ƒÊg taglich) weiterbehandelt oder nur nachbeobachtet. Unter Fortfuhrung der Interferonbehandlung bessern sich zwar Transaminasen, Virustiter und histologisch beurteilte Entzundungsaktivitat. Ereignisse des aus klinischen und histologischen Befunden kombinierten primaren Endpunktes treten unter Peginterferon (34,1%) und in der Kontrollgruppe (33,8%) jedoch gleich häufig auf. Die Zahl der Todesfalle ist unter Peginterferon sogar numerisch größer.

Influenza - zunehmende Resistenzen gegen Oseltamivir
02.09 - Siehe: Arznei-Telegramm 02/09 S.21
Nach Daten der US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) besteht in den USA eine nahezu vollständige Resistenz der derzeit überwiegend kursierenden Influenza A (H1N1)-Viren gegenüber dem Neuraminidasehemmer Oseltamivir. Die Resistenz beruht offenbar auf einer Spontanmutation der Bindungsstelle an der Neuraminidase. Die CDC empfehlen daher, vorzugsweise das als wirksam getestete inhalativ anzuwendende Zanamivir zu verwenden, falls ein Neuraminidasehemmer angezeigt sein sollte

Routinemäßiger Einsatz von Fosfomycin?
02.09 - Siehe: Arzneimittelbrief 02/09 S.16
Ob es neue Empfehlungen gibt, nach denen Fosfomycin für den routinemäßig eingesetzt werden kann/ soll, z.B. bei septischen Zuständen. Ist nicht der Fall. Als schwer wiegende UAW ist vor allem Neutropenie zu nennen. Gastrointestinale UAW sind zwar häufig, zwingen aber nur selten zum Absetzen. Dagegen wird die bekannte nephrotoxische Wirkung von Cisplatin bei Tumorpatienten durch Fosfomycin möglicherweise sogar abgeschwächt. 6 Ref

Pneumokokkenimpfung reduziert die Inzidenz der ...
02.09 - Siehe: Arzneimittelbrief 02/09 S.13
... Pneumokokkenmeningitis [CME] Pneumokokkenmeningitiden haben in den USA durch die Einführung des heptavalenten Pneumokokkenimpfstoffs (PCV7) insgesamt deutlich abgenommen. Dies spricht für die Impfstrategie. Die Studie zeigt aber auch, dass Meningitiden durch Pneumokokken mit Serotypen, die nicht von diesem Impfstoff abgedeckt werden, zugenommen haben. Es müssen also auch für diese Pneumokokken-Serotypen Impfstoffe entwickelt werden. 4 Ref

Grippeviren mögen trockene Luft im Winter
02.09 - Siehe: PTA Forum 02/09 S.4

Bücherforum: Impflexikon
02.09 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/09 S.62

Nobelviren
02.09 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/09 S.6
Medizin-Nobelpreis für Entdecker des HIV-und HPV-Virus.

Zellkulturbas. H5N1-Ganzvirusimpfstoff erfolgreich
02.09 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 01/09 S.37
In einer randomisierten klinischen Phase-I/II-Studie wurde die Immunogenität eines aus Zellkulturen gewonnenen H5N1-Ganzvirus-Impfstoffs untersucht. Mit zwei Impfdosen à 7,5 oder 15µg Hämagglutinin-Antigen ohne Aluminium-Adjuvans wurde bei über 70% der Teilnehmer die Bildung neutralisierender Antikörper gegen diverse H5N1-Stämme induziert.

Bekapselte Bakterien: Erfolge moderner Impfstragien
02.09 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 01/09 S.31
Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie e.V. in Erlangen wurde über die neuesten epidemiologischen Erkenntnisse zur Pneumo- und Meningokokken-Infektion informiert. Tab.

Malaria-Impfung bei Kindern - Fortschritte
02.09 - Siehe: Arzneimittelbrief 01/09 S.5
Eine effektive Impfung gegen Malaria bei Kindern scheint ein Stück näher gerückt zu sein. Wirksamkeit und Verträglichkeit der Impfstoffe müssen jedoch verbessert werden. 12 Ref

Impfung kann nicht vor Rezidiven schützen
01.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/09 S.323
In einer Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit des Impfstoffs Vitespen (Oncophage), einem Hitzeschockprotein-Peptid-Komplex, der aus dem Tumorgewebe des einzelnen Patienten gewonnen wird, bei Nierenkrebspatienten als unterstützende Therapie zur Operation untersucht. Das rezidivfreie Überleben konnte dabei durch die Impfung nicht verlängert werden

Kosten-Nutzenbewertung für Impfstoffe?
01.09 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 04/09 S.8

Malaria-Impfstoff: Erfolg in Phase II
01.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/09 S.134
Der von GSK entwickelte Malaria-Impfstoffkandidat schützt Säuglinge und Kleinkinder nach den Ergebnissen zweier Phase-II-Studien in Kenia und Tansania wirksam vor Malaria.

Deutschland ist Hochburg für Masern
01.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 03/09 S.150
Masern sollten eigentlich bald Geschichte sein. Die niedrige Durchimpfrate vereitelt dieses Ziel

Zulassung von Sera und Impfstoffen
01.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 03/09 S.250

HIV überwindet Schleimhaut
01.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 01/09 S.34
Die Schleimhaut des Vaginaltrakts ist, anders als bislang angenommen, keine unüberwindbare Barriere für HI-Viren.

Weniger Meningitis - Mehr Resistenzen
01.09 - Siehe: aus dem Internet 01/09 S.76
Seit der Einführung des 7-valenten Pneumokokken-Konjugat-Impfstoffs (PV7) ist in den USA die Zahl der Meningitis-Erkrankungen, die von diesem Impfstoff erfasst werden, deutlich gesunken. Die Zahl der Meningitiden durch Non-PV7-Serotypen steigt einer Studie im New England Journal of Medicine (NEJM 2009; 360: 244-256) jedoch langsam an. Darunter sind zunehmend auch antibiotikaresistente Stämme. www.aerzteblatt.de

Neuer Impfstoff gegen Botulismus besteht ersten Test
01.09 - Siehe: aus dem Internet 01/09 S.67
US-Forscher haben einen neuen Impfstoff gegen das Botulismustoxin entwickelt. In ersten Experimenten in Gene Therapy (2009; doi: 10.1038/gt.2008.181) wurden Versuchstiere zuverlässig geschützt. www.aerzteblatt.de

Meta-Analyse: Pneumokokken-Impfung ohne Wirkung
01.09 - Siehe: aus dem Internet 01/09 S.56
Mehr als ein halbes Jahrhundert nach seiner Einführung und trotz mehrfacher Verbesserung ist der Polysaccharid-Impfstoff gegen Pneumokokken (PPV) umstrittener denn je. Eine Meta-Analyse Schweizer Sozialmediziner stellt jetzt im Canadian Medical Association Journal CMAJ (2009; 180: 48-58) die Wirkung bei Erwachsenen infrage. Die Autoren der Cochrane Meta-Analyse verteidigen ihre Empfehlung. www.aerzteblatt.de

Mehr Hirnhautentzündungen durch Zeckenstich
01.09 - Siehe: aus dem Internet 01/09 S.51
Die Zahl der von Zecken übertragenen Hirnhautentzündungen ist in Deutschland im vergangenen Jahr gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin registrierte bundesweit 285 Fälle der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) - nach 238 im Jahr 2007. Betroffen waren vor allem Baden-Württemberg mit 130 und Bayern mit 126 Erkrankungen. www.aerztezeitung.de

Rotavirus-Impfung kann viele Behandlungen ersparen
01.09 - Siehe: aus dem Internet 01/09 S.49
Mehr als 500 000 Erkrankungen an Rotavirus-Gastroenteritiden gibt es pro Jahr in Deutschland. Betroffen sind meist unter Zweijährige. 176 000 Patienten müssen ärztlich versorgt werden. Die Rotavirus-Impfung für alle Säuglinge könnte diese Zahlen drastisch senken. www.aerztezeitung.de

Impfung senkt die Meningitis-Inzidenz
01.09 - Siehe: aus dem Internet 01/09 S.43
Die Pneumokokken-Impfung von Säuglingen und Kleinkindern hat in den USA die Zahl von Hirnhautentzündungen durch die Bakterien um ein Drittel reduziert. Auch ungeimpfte Senioren haben massiv profitiert. www.aerztezeitung.de

Guter Therapiestart mit Abacavir plus Lamivudin
01.09 - Siehe: aus dem Internet 01/09 S.29
Für die Initialtherapie bei noch unbehandelten HIV-Infizierten ist Abacavir plus Lamivudin eine wirksame Basis. Effektive Virussuppression lässt sich offenbar auch bei stark virämischen Patienten erzielen. www.aerztezeitung.de

Intradermale Applikation: Impfstoffansprechen besser
01.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/09 S.55
Ein neuer intradermaler Grippeimpfstoff, der sich in der Entwicklung befindet, soll das Ansprechen älterer Menschen auf die Impfung verbessern; vorgesehener Handelsname Intanza

Forschung: Impfung verhindert multiple Sklerose
01.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/09 S.51
Jetzt ist es Wissenschaftlern am Universitätsklinikum Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg gelungen, Mäuse mit speziell präparierten, körpereigenen Immunzellen zu impfen und die Erkrankung an einer der multiplen Sklerose ähnlichen Nervenentzündung zu verhindern. Immunantwort gegen Myelin unterdrücken, Mit Mitomycin behandelte dendritische Zellen, Bestrahlte T-Zellen, Trivalenter Impfstoff

Gemeinsamer Bundesausschuss fordert Neubewertung
01.09 - Siehe: Arznei-Telegramm 01/09 S.15
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die STIKO schriftlich aufgefordert, ihre Bewertung der HPV-Impfung zu uberprüfen.

Erster intradermaler Grippeimpfstoff vor Zulassung
01.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 01/09 S.28

Impfstoffe: Neue Chancen durch neue Konzepte
11.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/08 S.4726
Gegen mehr als 20 Iinfektionskrankheiten stehen bereits Aktiv-Impfstoffe zur Verfügung, viele weitere befinden sich in der Entwicklung. Geforscht wird an neuartigen Impfstoffen und Adjuvanzien. Neue Möglichkeiten eröffnet die Entdeckung, dass manche Krebserkrankungen nfektiöse Ursachen haben. Der Beitrag gibt einen Überblick.

3000 HIV-Neuinfektionen in 2008
11.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/08 S.4724

Knochenmarkspende besiegt HIV-Infektion
11.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 47/08 S.4594
Wissenschaftler der Berliner Charité haben mit einer gezielten Transplantation von mutierten Stammzellen die HIV-Infektion eines Patienten erfolgreich bekämpft. Der HIV-positive Mnan war an Leukämie erkrankt. Er ist jetzt seit 20 Monaten HIV-negativ.

HPV-Impfung schützt auch Männer
11.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 47/08 S.4594
In einer Phase-III-Studie könnte die Impfung mit Gardasil etwa 90 Prozent der durch HPV verursachten Genitalwarzen und präkanzerösen Läsionen bei Männern verhindern.

Grippewelle bei Google
11.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 47/08 S.4593
"Google Flu Trends" könnte beim nächsten Grippeausbruch früher Alarm schlagen, als dies bei den wöchentlichen CDC-Berichten möglich ist. Die Suchmaschinen-Spezialisten wollen ihre Statistiken epidemiologisch ausweiten.

AIDS: Leukämiepatient überwindet HIV-Infektion
11.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/08 S.5242
Ein Leukämiepatient der Berliner Charité scheint dank einer Knochenmarktransplantation mit HIV-resistenten Stammzellen von seiner HIV-Infektion geheilt zu sein. Dieser Fall erregte großes Aufsehen in den Medien. Doch die Berliner Wissenschaftler warnen vor zu großen Hoffnungen

Impfstoff gegen Hepatitis C
11.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 46/08 S.4490
Ein Impfstoff aus gentechnisch veränderter Bäckerhefe zeigte in einer Phase-II-Studie bei chronisch mit Hepatitis C Infizierten Erfolge.

Wie Senioren gesund durch Herbst und Winter kommen
11.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/08 S.5151
Einsamkeit macht depressiv, Nebenwirkungen werden häufig unterschätzt, Schlafmittel können Sturzrisiko erhöhen, "Turne bis zur Urne", Im Freien langsam starten, Mittel gegen den trockenen Hals, Geeignete Darreichungsformen wählen, Impfungen bei Senioren, "Überwintern" im Süden, Pflege von Haut und Schleimhaut, Wenn die Nase wund ist.,Empfehlungswerte Nahrungsergänzungsmittel, Zeit nehmen für die Beratung

Erfolge i.d. Entwicklung von therapeut. Impfstoffen
11.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/08 S.5142
Wissenschaftler vom Frauenhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig haben jetzt auf DNA-Basis einen Impfstoff gegen das West-Nil-Virus entwickelt, der auch therapeutisch, also nach Ausbruch der Krankheit, wirkt. Fast gleichzeitig gelang es einer Forschergruppe aus den USA mit einer gentechnisch veränderten Bäckerhefe die Viruslast bei Patienten mit chronischer Hepatitis C deutlich zu senken

Patientenindividuelle Impfstoffe als Alternative
11.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 45/08 S.4384
Zunehmende Antibiotika-Resistenzen könnten individuelle Impfstoffe wieder stärker in den Fokus rücken. Bei diesen für jeden Patienten maßgeschneiderten Impfstoffen wird der spezifische Erreger isoliert, in Reinkultur vermehrt, inaktiviert und anschkießend dem Patienten sub-oder intrakutan verabreicht. Der Beitrag informiert über den aktuellen Stand der Forschung.

Neu: Etravirin (Intelence) und Sugammadex (Bridion)
11.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 45/08 S.4374
Etravirin (Intelence 100 mg Tabletten): neuer nicht-nukleosidischer Reverse-Transkriptase-Inhibitor zur Kombinationsbehandlung der HIV-1-Infektion, der keine Kreuzresistenz gegenüber den bereits verfügbaren NNRTI aufweist. Wechselwirkungen über das Cytochrom-P-450-System sind zu erwarten. Sugammadex (Bridion Injektionslösung): Medikament zur Antagonisierung der Wirkung der Muskelrelaxanzien Rocuronium und Vecuronium. Häufige Nebenwirkungen: Störung des Geschmacksempfindens und Narkosekomplikationen.

Information: Armplexusneuritis nach Gardasil
11.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 45/08 S.4980
Kausalzusammenhang zwischen der Impfung mit Gardasil und der Armplexusneuritis wird in diesem Fall als "möglich" eingestuft; Pathomechamismus für diese Reaktion nicht bekannt

Zahlreiche Biologicals mit erheblichen Nebenwirkungen
11.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/08 S.4889
Nur selten schwerwiegende Komplikationen, Mangelhafte klinische Studien als Ursache

Apotheker ohne Grenzen: Hilfseinsatz auf Haiti
11.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/08 S.4878
Spendenkonto: Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. Dt. Apotheker- und Ärztebank Frankfurt BLZ 50090607 Konto 0005077591

Grippe- und Pneumokokkenimpfung empfehlen
11.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/08 S.4858
Derzeit wird wieder diskutiert, wie groß der Schutzeffekt der Grippeimpfung ist. Für Patienten mit einem Lungenemphysem, die gegen Influenza und Pneumokokken geimpft waren, hat eine englische Arbeitsgruppe nun eine um 12 bis 15 Prozent gesenkte Mortalität errechnet

Impfungen: Postexpositionelle Prophylaxe
11.08 - Siehe: PTA Forum 11/08 S.22
Der Beitrag gibt einen Überblick über die Möglichkeiten postexpositioneller Impfungen und prophylaktischer Antibiotikagaben: Tetanus- und Tollwut-Immunprophylaxe, FSME-, Varizellen- und Masern-Immunprophylaxe. Chemoprophylaxe mit Antibiotika bei Diphtherie, Keuchhusten, HiB und Meningokokken-Erkrankungen.

Google und Yahoo verfolgen Grippewelle
11.08 - Siehe: aus dem Internet 11/08 S.77
Internetsuchmaschinen wie Google und Yahoo können Krankheitsepidemien wie die jährliche Grippewelle schneller erkennen als die Gesundheitsbehörden. Dies zeigt eine Studie in Clinical Infectious Diseases (2008; 47: 1443-1448) sowie erste Erfahrungen mit "Google Flu Trends". www.aerzteblatt.de

Durch Transplantation frei von HIV
11.08 - Siehe: aus dem Internet 11/08 S.26
Ein Berliner Arzt hat einen Leukämie-Patienten durch eine Knochenmark-Transplantation offenbar von seiner gleichzeitig bestehenden HIV-Infektion geheilt. www.aerztezeitung.de

Mit Grippe-Impfung gegen Thromboembolien?
11.08 - Siehe: aus dem Internet 11/08 S.11
Die Grippe-Impfung reduziert offenbar die Inzidenz venöser Thromben um 26 Prozent. Darauf deuten Daten einer Fall-Kontroll-Studie, die beim AHA-Kongress in New Orleans vorgestellt wurde. Bei Grippe-geimpften war die Thromboembolie-Rate um etwa ein Viertel geringer als bei Ungeimpften. www.aerztezeitung.de

Impfung - Wunschtraum oder greifbare klin. Realität?
11.08 - Siehe: Krankenhauspharmazie 11/08 S.509
Nosokomiale Infektionen sind weltweit ein zunehmendes Problem: Im Laufe eines Krankenhausaufenthalts treten im Mittel bei 3-5% aller Patienten derartige unerwünschte Komplikationen auf. Zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen haben selbstverständlich Hygienemaßnahmen erste Priorität. Dennoch können Impfungen gegen einige Erreger in Zukunft möglicherweis zusätzlichen Schutz bieten. 1 Ref

Impfung gegen Rotaviren
11.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 11/08 S.111
Die beiden Schluckimpfstoffe gegen Rotaviren ROTARIX und ROTATEQ verhindern schwere Rotavirus-Gastroenteritiden und deswegen erforderliche Hospitalisierungen in der ersten Rotavirus-Saison zu über 95% und in der zweiten Saison zu etwa 90%. Beide Impfstoffe scheinen damit etwa gleich wirksam zu sein. Die Nutzendokumentation von ROTARIX erscheint jedoch robuster. Ein erhöhtes Risiko von Invaginationen, Ursache der Marktrücknahme eines früheren Schluckimpfstoffes gegen Rotaviren, lässt sich unter den beiden Vakzinen nicht feststellen, nach Einschätzung der Europäischen Arzneimittelbehörde aber auch nicht ausschließen. Da eine Senkung der Sterblichkeit für ROTARIX oder ROTATEQ ohnehin nicht belegt ist und die Höhe der Krankheitslast aufgrund von Rotavirus-Erkrankungen für Deutschland unbekannt ist, erscheint uns eine generelle Impfung aller Säuglinge gegen Rotaviren derzeit nicht begründbar. Eine Empfehlung der STIKO gibt es bislang nicht.

Grippeschutzimpfung bei Schwangeren schützt ...
11.08 - Siehe: Arzneimittelbrief 11/08 S.86
... Mutter und Kind vor Grippe und respiratorischen Infektionen Die saisonal und regional angepasste Grippeschutzimpfung bei Schwangeren im 3. Trimenon erscheint - zumindest in Bangladesch - sinnvoll und komplikationsarm. Diese Studie wurde übrigens von der Bill und Melinda Gates Foundation finanziert. 9 Ref

Safer Sex auch unter antiretroviraler Therapie?
11.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 06/08 S.446
Unter HAART sinkt die Viruslast, wie hoch ist dann das Risiko der Übertragung?

Tropenfrucht
11.08 - Siehe: Phytotherapie 05/08 S.248
http://www.villacoffea.com

Schwarzer Hautkrebs: Impfstoff in Phase-II-Studie
10.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/08 S.4762
USA, Kanada, Phase-II-Studie soll Sicherheit/Wirksamkeit einer Tumorvakzinierung gegen das maligne Melanom in fortgeschrittenem Stadium untersuchen. Impfstoff wird dabei mit einer konventionellen Krebstherapie kombiniert, wobei ein Zytokin (GM-CSF) und ein gentechnisch hergestelltes alpha-Interferon (Interferon alpha 2b) verwendet wird

Auch als Biosimilar verhind. Filgrastim Neutropenien
10.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/08 S.4752
Im November 2008 kommt mit Ratiograstim das erste biotechnologisch hergestellte Folgeprodukt von Filgrastim auf den deutschen Markt. G-CSF als klassisches Biopharmazeutikum, Filgrastim-Biosimilars ante portas, Klinische Studien belegen Gleichwertigkeit, Tab.

Zulassung von Arzneimitteln, Sera und Impfstoffen
10.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/08 S.4827

Mariendistel: Pflanzlich gegen Viren
10.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 42/08 S.4064
Intravenöses Silibin, der aktive Hauptbestandteil von Mariendistelextrakt, hilft möglicherweise auch gegen Hepatitis C, so das Ergebnis zweier klinischer Pilotstudien.

30% weniger Grippetote sind einigermaßen realistisch
10.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 42/08 S.4636
RKI geht von einer Schutzwirkung von 30% aus und wird nun vom Arzneitelegramm wegen dieser Schätzung scharf attackiert ... Eine eindeutige Zahl gibt es nicht, Beobachungsstudien sorgen für Verunsicherheit

Zwei Malaria-Genome entschlüsselt
10.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 42/08 S.4074

Influenza: Schwere Grippewelle erwartet
10.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 42/08 S.4074

Pneumokokkenimpfung schützt vor Herzinfarkt
10.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 41/08 S.3990
Eine kanadischen Untersuchung zufolge senkt eine Pneumokokkenimpfung das Herzinfarktrisiko um 50 Prozent.

Tuberkulose: Neuer Impfstoff in klinischer Phase I
10.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 41/08 S.4555
Seit Mitte September wird in Neuss ein neuer gentechnisch veränderter Lebendimpfstoff gegen Tuberkulose mit der Bezeichnung VPM 1002 in der klinischen Phase I an freiwilligen Probanden auf seine Sicherheit getestet

Hepatitis C - antiviraler Effekt der Mariendistel
10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.98
Sprechen Hepatitis-C-Patienten nicht auf pegyliertes Interferon plus Ribavirin an, kann ihnen möglicherweise ein Extrakt aus Mariendistel weiterhelfen. Nach ersten Studiendaten hat die intravenöse Gabe von Silibinin eine substanzielle antivirale Aktivität. www.aerztezeitung.de

Maraviroc: Studienergebnisse zu neuem HIV-Medikament
10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.74
Zwei Studien können die Wirksamkeit von Maracviroc bei HIV-Patienten nachweisen, die bereits intensiv vorbehandelt waren und bei denen die herkömmlichen Medikamente nicht mehr anschlugen. 1.049 Patienten wurden entweder mit Maraviroc (in zwei Dosierungen) oder mit Placebo behandelt, wobei alle Patienten zusätzlich eine individuell abgestimmte Kombination bereits zugelassener Medikamente erhielten. www.aerzteblatt.de

Zink bessert Therapiechancen für Leberkranke
10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.56
Patienten mit Hepatitis C, aber auch Patienten mit alkoholbedingten Leberschäden, profitieren von Zusatztherapie mit Zink. www.aerztezeitung.de

13-valenter Impfstoff gegen Pneumokokken
10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.51
Ein 13-valenter Konjugatimpfstoff gegen Pneumokokken werde derzeit in Phase III gegen die 7-valente Vakzine Prevenar® geprüft, teilt das Unternehmen Wyeth mit. Die neue Vakzine soll 80 bis 90 Prozent der in Europa zirkulierenden invasiven Pneumokokken-Serotypen abdecken. www.aerztezeitung.de

Impfung bremst Ausbruch von Typ-1-Diabetes
10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.46
Eine Art Impfung kann bei beginnendem Typ-1-Diabetes bei den Patienten zum Erhalt der Insulinsekretion beitragen. Das hat eine Studie mit 70 Patienten ergeben, denen an Aluminium gebundene Glutaminsäure-Decarboxylase (GAD) injiziert wurde (New England Journal of Medicine online). www.aerztezeitung.de

Pneumokokken-Impfung schützt auch Angehörige
10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.44
Die Impfung von Säuglingen und Kleinkindern gegen Pneumokokken nützt auch deren Familienangehörigen: Sie werden seltener von den Bakterien besiedelt. www.aerztezeitung.de

Wann den Impfschutz gegen Pneumokokken erneuern?
10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.37
Bei der Wiederauffrischung der Pneumokokken-Impfung kam es bei vielen Senioren zu hypergenen Reaktionen. Dies veranlasste die STIKO 2007 zu einer neuen Stellungnahme. Risikopatienten erhalten danach alle sechs Jahre eine Wiederholungsimpfung. www.aerztezeitung.de

Impfung gegen Pneumokokken schützt das Herz
10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.32
Die Pneumokokken-Impfung mit dem 23-valenten Impfstoff scheint das Risiko für einen Herzinfarkt zu reduzieren. Darauf lässt eine Fall-Kontrollstudie aus Kanada mit 1000 Herzinfarktpatienten schließen. www.aerztezeitung.de

Unverzichtbar: Schulung zu Notfallsets
10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.20
Im deutschsprachigen Raum würden eine Million Patienten mit Insektengiftallergie trotz ihres Notfallsets bei einem Stich hilflos dastehen. Denn entweder haben sie ihre Medikamente nicht dabei, oder das Haltbarkeitsdatum ist abgelaufen, oder sie wissen nicht damit umzugehen. www.aerztezeitung.de

Innovationspreis für Gräser-Impf-Tablette
10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.9
Die Gräser-Impf-Tablette mit lyophilisierten Gräserallergenen für die kausale Allergietherapie Grazax® ist auch 2008 das innovativste Medikament für HNO-Ärzte.

Therapie mit TNFa-Hemmern auch bei Virushepatitis
10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.3
Bei vielen Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) ist die klinische Remission zu erreichen. Eine Anti-TNFa-Therapie ist auch bei Komorbiditäten möglich. www.aerztezeitung.de

Krebskranke brauchen Impfungen vor Chemotherapie
10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.2
Gerade chronisch Kranke sollten laut STIKO gegen Influenza und Pneumokokken geimpft werden. Aber unter Chemotherapie? Wie lässt sich ein Impfschutz vor, unter oder nach Chemotherapie aufbauen? www.aerztezeitung.de

Wird Wirksamkeit der Influenzaimpfung überschätzt?
10.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 10/08 S.101
Die häufig geäußerte Annahme, dass die Influenzaimpfung die Gesamtmortalität während einer Virusgrippesaison um bis zu 50% senkt, ist unrealistisch: Mehrere Kohorten- und Fallkontrollstudien weisen auf einen scheinbaren Nutzen der Influenzaimpfung auch außerhalb der Grippesaison hin. Dies ist ein klarer Hinweis dafür, dass die angeblichen Effekte der Grippeimpfung durch Verzerrungen (healthy user effect) zumindest teilweise vorgetäuscht sind. Die Arbeiten belegen nicht die Unwirksamkeit der Influenzaimpfung, verdeutlichen aber das Fehlen valider Wirksamkeitsdaten.

Erster Impfstoff gegen Herpes Zoster
10.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 10/08 S.373
Fragen und Antworten rund um die Impfung gegen Herpes zoster, durch die sich Häufigkeit und Schwere des Zoster sowie das Risiko einer postherpetischen Neuralgie mehr als halbieren lassen. Da die Zoster-Inzidenz nach dem 50. Lebensjahr steil steigt, gehört dieser Personenkreis zu der Risikogruppe, die von der Impfung profitieren kann. Die Zoster-Vakzine, die als Einmalgabe verabreicht wird, wird wahrscheinlich 2009 in Deutschland unter dem Namen Zostavax eingeführt werden. Sie hat im Vergleich mit den zur Windpockenprophylaxe zugelassenen Varizellen-Impfstoffen durch eine mindestens 14fach höhere Konzentration des Impfvirus.

Buchkritik: Koinfektion Hepatitis und HIV
10.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 10/08 S.361
Gute Beurteilung.

Prophylaxe: Jetzt gegen Grippe impfen lassen
10.08 - Siehe: PTA Forum 10/08 S.20

Weniger Malaria in Deutschland
09.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 39/08 S.3826
Die Zahl der importierten Malaria-Fällle in Deutschland ist auch 2007 weiter zurückgegangen, damt setzt sich der Trend der letzten Jahre fort.

PZ-Innovationspreis: Raltegravir ausgezeichnet
09.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 39/08 S.3818
Der erste Integrasehemmer Raltegravir verfügt über einen bislang einzigartigen Wirkmechanismus und eignet sich gut für die Kombinationstherapie. Die Neben- und Wechselwirkungsrate ist relativ gering. Auch unter Raltegravir können Resistenzen auftreten, dafür sind jedoch zwei Mutationen nötig.

PZ Innovationspreis: Der Gewinner ist Isentress
09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 39/08 S.4276
PZ-Innovationspreis 2008 - Die Integrasehemmung stellt einen neuen Wirkungsmechanismus dar, der die therapeutischen Möglichkeiten für Patienten mit HI-Virusinfektionen erweitert

Neuer Impfstoff gegen Tbc in Phase I
09.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 38/08 S.3630
Nach über 80 Jahren hat in Deutschland zum ersten Mal ein Lebensimpfstoff gegen Tuberkulose den Schritt in die klinische Prüfung geschafft.

Influenza: Schwache Saison mit resistenten Viren
09.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 38/08 S.3630
Zwar verlief die letzte Grippesaison relativ schwach, doch traten erstmals vermehrt Viren auf, die resistent gegen Oseltamivir sind.

Immunmodulation mit individualisierten Impfstoffen
09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 38/08 S.4147
Aufgrund zunehmender Antibiotikaresistenzen gewinnen Autovaccine immer mehr an Aktualität. Therapie und Prävention zugleich, Spezifische Immunantwort, Anwendungsgebiete

Grippeimpfung für Senioren keine Lebensversicherung
09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 38/08 S.4142
Trotz der Diskussion darüber, ob ältere Patienten wirklich von einer Grippeschutzimpfung profitieren, rät das RKI wieder allen über 60-jährigen, sich gegen Influenza impfen zu lassen. Tab.: Vergleich der Grippeimpfstoffe 2008/2009

RKI beobachtet zunehmend resistente Grippeviren
09.08 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 38/08 S.2

Buchtipps: Grippe, Pest, Cholera; Schlank; Konsum
09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/08 S.4082
Grippe, Pest und Cholera - eine Geschichte der Seuchen (Vasold, M.) ISBN 978-3-515-09220-3 Schlank! Ein Körperkult der Moderne (Merta, S.) ISBN 978-3-515-09229-6 Kleine Geschichte der Konsumgesellschaften (König, W.) ISBN 978-3-515-09103-9

Proteaseinhibitor wirkt unabhängig von der Rasse
09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/08 S.4030
Eine Therapie mit der Kombination aus Lopinavir und Ritonavir (Kaletra) zeigte vergleichbare Ergebnisse hinsichtlich der Kontrolle der Viruslast und der Verbesserung der CD4-Zellzahl bei Männern und Frauen sowie bei Weißen und Patienten anderer Hautfarbe

Auch Kinder mit Rheuma sollten geimpft werden
09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/08 S.4026
Rheumakranke Kinder brauchen Schutz vor Infektionskrankheiten und sollten geimpft werden, darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie hin. Denn ihr Abwehrsystem ist oft durch die Erkrankung und Medikamte geschwächt. Impfempfehlungen für diese Kinder fehlen jedoch - was dazu führt, dass ihnen auch der Impfschutz oft fehlt

Vermehrt anaphylaktische Reaktionen in Australien
09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/08 S.4022
In Australien ist eine erhöhte Inzidenzrate von anaphylaktischen Reaktionen nach Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs mit Gardasil aufgefallen. Auf Anfrage der DAZ teilte das Paul-Ehrlich-Institut mit, dass in Deutschland bislang keine erhöhte Melderate von anaphylaktischen Reaktionen unter dem HPV-Impfstoff zu verzeichnen ist

Hepatitis B: Gefährlich, aber vermeidbar
09.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 36/08 S.3430
Informationen zu Übertragung, Krankheitsverlau und Schutzimpfung.

Entecavir reduziert schnell u. anhaltend d. Viruslast
09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/08 S.3914
Bei Patienten mit Hepatitis B ohne antiretrovirale Behandlung führte in einer klinischen Studie eine Therapie mit Entecavir (Baraclude) über einen Zeitraum von 96 Wochen zu einer stärkeren langfristigen Reduktion der Viruslast als eine Behandlung mit Adefovir. - hohe Ansprechraten nach zwei Jahren

Impfstoff gegen Candida albicans in Entwicklung
09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/08 S.3886
Amerikanische Wissenschaftler haben Impfstoffe gegen Candida albicans entwickelt. In ersten Versuchen mit Mäusen erwies sich ein Teil davon als erfolgreich

Gesundheitsreisen zulässig, aber ...
09.08 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 35/08 S.8

Windpocken - Impfung danach
09.08 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 17/08 S.10
Hat sich ein Kind mutmaßlich mit Windpocken angesteckt, kann eine prophylaktische Varizellen-Impfung auch nach Kontakt mit einem Kranken noch schützen.

HIV-Pandemie unter i.v.- Drogensüchtigen
09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.95
Das humane Immunschwächevirus HIV breitet sich immer weiter unter Süchtigen aus, die sich ihre Drogen intravenös (i.v) injizieren. Nach einer Studie im Lancet (2008: doi: 10.1016/S0140-6736(08)61312-4) sind in neun Ländern bis zu 40 Prozent der Drogenabhängigen infiziert. www.aerzteblatt.de

Impfung der Schwangeren schützt auch die Säuglinge
09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.90
Eine Grippe-Impfung während der Schwangerschaft schützt nicht nur die Mutter, sondern auch ihr Kind. Dies ergab eine in Bangladesch durchgeführte Studie im New England Journal of Medicine (2008; doi: 10.1056/NEJMoa0708630). www.aerzteblatt.de

Impfstoff regt Immunantwort gegen HER2 an
09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.88
Impfstoffe, die eine körpereigene Abwehrreaktion gegen den Rezeptor HER2 induzieren, haben sich laut einer Publikation in Cancer Research (2008: 68: 7502-7511) im Tiermodell als wirksam gegen Brustkrebs erwiesen. Ob sie auch von klinischem Nutzen, etwa beim gegen herceptinresistenten Mammakarzinom sind, lässt sich derzeit nicht absehen. www.aerzteblatt.de

Anaphylaxien und Synkopen nach HPV-Impfung
09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.76
Die Impfung gegen das humane Papillomavirus (HPV) gilt als sicher und gut verträglich. Die Rate von anaphylaktischen Reaktionen könnte nach einer Studie im Canadian Medical Association Journal (CMAJ 2008; 179: 525-533) jedoch höher sein als bisher angenommen. Aus den USA wird zudem von vermehrten Postvakzinationssynkopen unter den Teenagern berichtet. www.aerzteblatt.de

Malaria bleibt Haupttodesursache
09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.61
Alle 40 Sekunden stirbt ein Kind unter fünf Jahren an Malaria. Das berichteten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie das Kinderhilfswerk UNICEF am Donnerstag bei der Vorlage ihres Weltmalariaberichtes in Genf. www.aerztezeitung.de

Biosimilar zugelassen gegen Neutropenie
09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.58
Für sein Filgrastim-Biosimilar (Ratiograstim®) hat ratiopharm die EU-Zulassung erhalten. Die Markteinführung erfolgt im 4. Quartal 2008, teilt das Unternehmen mit. www.aerztezeitung.de

Brustkrebs-Impfung bei Mäusen erfolgreich
09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.52
Mit einem DNA-Impfstoff haben US-Forscher Mäuse erfolgreich gegen Brustkrebs geimpft (Cancer Research 68, 2008, 7502). Der Impfstoff enthält die DNA, die für den HER2-Rezeptor kodiert. www.aerztezeitung.de

Schwere Grippeerkrankungen für 2008 / 2009 erwartet
09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.47
Im Unterschied zur vergangenen Influenza-Saison erwarten Experten 2008/2009 vermehrt schwere Grippe-Erkrankungen. Es haben sich gleich mehrere Virenstämme geändert. Die WHO gab die ungewöhnliche Empfehlung, in den trivalenten Impfstoffen gleich alle drei Virenstämme auszutauschen. www.aerztezeitung.de

Nach Genuss von Rohmilchkäse an FSME erkrankt
09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.20
Im österreichischen Vorarlberg sind vier Menschen an FSME erkrankt, nachdem sie Rohmilchkäse verzehrt hatten. Dieser stammte von Ziegen, die oberhalb von 1500 Metern gehalten wurden und von Zecken infiziert worden waren. www.aerztezeitung.de

Klinik haftet nicht für Infektion mit Hepatitis C
09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.7
Auch wenn sich ein Patient mit Hepatitis C infiziert, muss das Krankenhaus dafür nicht unbedingt haften. Das hat das Landgericht München I entschieden. www.aerztezeitung.de

Telbivudin versus Lamivudin
09.08 - Siehe: Krankenhauspharmazie 09/08 S.418
Das Nucleosid-Analogon Telbivudin zeigt über einen Therapiezeitraum von einem Jahr bei HBeAg-positiven Hepatitis-B-Virus-Patienten ein besseres therapeutisches und histologisches Ansprechen als Lamivudin. Bei HBeAg-negativen und HBeAg-positiven Patienten ergibt sich zusätzlich eine bessere HBV-DNS-Suppression und eine geringere Resistenzbildung. 1 Ref

HPV-Impfstoffe: Nutzen weiter unklar
09.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 09/08 S.92
Der Nutzen der Impfung gegen humane Papillomviren ist nach wie vor offen. Ob, und wenn ja, in welchem Ausmaß, sie schwere Zervixdysplasien, Karzinome und Todesfälle verhindert, wird erst nach Jahrzehnten bekannt sein. Junge Mädchen, die gegen HPV geimpft werden wollen, sind über die offenen Fragen beispielsweise hinsichtlich des tatsächlichen Nutzens, der Dauer des Schutzes und die möglichen Interaktionen der Vakzine mit anderen onkogenen HPV-Typen zu informieren.Noch schlechter als für Gardasil ist die Datenlage für Cervarix: Auch fast ein Jahr nach der Zulassung umfassen die veröffentlichten Daten der entscheidenden Zulassungsstudie nur einen durchschnittlichen Beobachtungszeitraum von 15 Monaten.

Übersicht: "Grippe"-Impfstoffe für 2008/09
09.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 09/08 S.98

Stichtage: Erste Hilfe in der Wespen-Hochsaison
08.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 35/08 S.3328
Der Beitrag gibt Hinweise zur Behandlung von Wespen- und Bienenstichen und informiert über wichtige Maßnahmen bei Insektengiftallergie.

RNA-Interferenz gegen HIV
08.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 33/08 S.3161
Die Methode der RNA-Interferenz haben US-amerikanische Forscher erfolgreich bei Mäusen eingesetzt, um HIV-Infektionen einzudämmen.

Spanische Grippe: Tödlich im Team
08.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 33/08 S.3160
Grippeviren schädigen Zellen im Lungengewebe und machen sie anfällig für bakterielle Pneumonien. Auf dieses Zusammenspiel von Viren und Bakterien führt eine neue Übersichtsarbeit viele Todesopfer der Spanischen Grippe zurück.

Früherer Beginn bei HIV-Therapie
08.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 33/08 S.3156
Auf der Internationalen Aids-Konferenz stellten US-Experten neue Leitlinien zur antiretroviralen Therapie bei Erwachsenen vor. Dabei befürworteten sie vor allem einen früheren Therapie beginn.

Welt-Aids-Konferenz: Die Herausforderung bleibt
08.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 33/08 S.3134

Zulassung von Sera und Impfstoffen
08.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 33/08 S.3630

Aromastoff überlistet Tuberkuloseerreger
08.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 32/08 S.3460
Eine Verbindung, die Lebensmitteln als Aromastoff zugesetzt wird (2-Phenyl-Ethyl butyrat), könnte eine neue Hoffnung für Tuberkulosepatienten sein. Schweizer Wissenschaftler fanden heraus, dass sie ansonsten antibiotikaresistente Tuberkulose-Erreger für die Behandlung mit Ethionamid sensibilisiert

Reiseapotheke: Tipps für Fernreisen
08.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/08 S.3395
Fortbildungsveranstaltung der DPhG: Unliebsame Reiseandenken, Reisevorbereitungen, Durchfallerkrankungen, Weitere Reisemedikamente

Malaria Teil II: Prophylaxe
08.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/08 S.3387
Abwehr der Mücken und prophylaktische Suppressionstherapie: Pflanzliche Wirkstoffe, Synthetische Wirkstoffe - DEET, Icaridin, EBAAP, DMP, Insektizide, Pyrethroide; Gut gemeinte Ratschläge und unwirksame Mittel, Therapiestrategien, Prophylaxe, Fazit, Abb., Tab.,

STIKO: Neue Impfempfehlungen veröffentlicht
08.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/08 S.3363
neue FSME-Risikokarte, inaktivierte Poliomyelitis-Vakzine empfohlen

Zulassung von Sera und Impfstoffen
08.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/08 S.3432

Entecavir drückt Hepatitis-B-Viren
08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.101
Bei Patienten mit Hepatitis B verringert eine zweijährige Therapie mit Entecavir die Virenzahl stärker als eine Behandlung mit Adefovir. Studienergebnisse dazu wurden auf einem Kongress in Mailand vorgestellt. www.aerztezeitung.de

Raltegravir gegen HIV auch nach 96 Wochen wirksam
08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.94
Die Menge des Aids-Erregers wird bei noch nicht behandelten HIV-Infizierten durch eine Raltegravir-haltige Kombitherapie auch noch nach 96 Wochen unter der Nachweisgrenze gehalten. www.aerztezeitung.de

WHO empfiehlt frühe HIV-Therapie bei Kindern
08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.93
Die WHO empfiehlt, bei allen HIV- infizierten Kindern unter einem Jahr mit der antiretroviralen Therapie zu beginnen, unabhängig von der klinischen oder immunologischen Situation. www.aerztezeitung.de

Immuntherapie macht Zellen gegen HIV scharf
08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.92
Eine Immuntherapie mit autologen, gentechnisch veränderten dendritischen Zellen macht T-Suppressorzellen gegen HIV scharf. www.aerztezeitung.de

Cannabis: Hilfe für HIV-Patienten mit Neuropathien
08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.74
Der Konsum von Marihuana kann bei HIV-Patienten mit neuropathischen Schmerzen therapeutisch sinnvoll sein. Das ermittelten Wissenschaftler der University of California San Diego (UCSD) School of Medicine und der University of California, Center for Medical Cannabis Research (CMCR), in einer Doppelblindstudie. www.aerzteblatt.de

Tetanus, Diphterie: Erwachsenen fehlt oft Impfschutz
08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.60
Viele Erwachsene riskieren mit einem zu geringen Impfschutz schwere Erkrankungen wie etwa den Wundstarrkrampf (Tetanus). "Nur 60 Prozent der Erwachsenen hierzulande haben einen ausreichenden Impfschutz", so Professor Klaus Wahle, Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut. www.aerztezeitung.de

Erfolgreiche Therapie der XDR-Tuberkulose
08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.44
Eine extrem arzneimittelresistente Tuberkulose (XDR-TB) ist keineswegs ein Todesurteil für den Patienten. Auch eine strenge Isolierung oder jahrelange Hospitalisierung sind nicht notwendig. Nach einer Studie im New England Journal of Medicine (2008; 359: 563-574) können unter einer konsequenten ambulanten Therapie mehr als die Hälfte der Patienten geheilt werden. www.aerzteblatt.de

Früherer Therapiebeginn bei HIV gefordert
08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.40
Die einflussreiche International AIDS Society-USA hat anlässlich der Internationalen Aids-Konferenz in Mexiko- Stadt neue Leitlinien zur antiretroviralen Therapie bei Erwachsenen vorgestellt. Die US-Experten sprechen sich im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2008; 300: 555-570) insbesondere für einen früheren Beginn der antiretroviralen Therapie aus. Der ideale Zeitpunkt für den Therapiebeginn ist umstritten. Die deutsche Leitlinie nennt als untere Grenze eine CD4-Zellzahl von 200 Zellen/µl, rät aber eher zu einem Beginn im Bereich von 200 bis 350 CD4+/µl. www.aerzteblatt.de

HIV: Wachstumshormone helfen gegen Lipodystrophie
08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.37
Eine niedrig dosierte Therapie mit Wachstumshormonen könnte einer häufigen Nebenwirkung der antiretroviralen Therapie entgegenwirken. Nach den Ergebnissen einer randomisierten Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2008; 300: 509-519) bessert sich die Lipodystrophie bei jenen HIV-Infizierten, bei denen ein Mangel an Wachstumshormonen nachgewiesen wurde. www.aerzteblatt.de

Studie zur Wirkung der Grippe-Impfung bei Senioren
08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.36
- Zu den wichtigsten Aufgaben der Grippeimpfung bei älteren Menschen gehört die Prävention von Pneumonien. Dieses Ziel wird nach den Ergebnissen einer Fall-Kontroll-Studie im Lancet (2008; 372: 398-405) jedoch in der Gruppe der über 65-Jährigen nicht erreicht. www.aerzteblatt.de

Deutschland erstmals tollwutfrei
08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.24
Deutschland gilt erstmals als tollwutfrei. Auch der letzte Seuchenherd im Südwesten sei mit umfangreichen Impfaktionen für Füchse erfolgreich bekämpft worden, teilten die Länder Rheinland- Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg mit. www.aerztezeitung.de

Kinder werden im Kampf gegen Aids vernachlässigt
08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.23
Kinder werden bei der Bekämpfung von Aids nach Auffassung von Experten vernachlässigt. Sie haben kaum Zugang zu Medikamenten, und es gibt wenig Erfahrung mit der HIV-Therapie bei Kindern. www.aerztezeitung.de

Kein Schutz vor HIV durch Gel
08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.20
Für Frauen in unterentwickelten Ländern hat sich eine Hoffnung zerschlagen, sich selbst vor HIV schützen zu können. Ein Gel mit Zellulose-Sulfat schützt nicht vor einer Übertragung, sondern erhöht tendenziell sogar das Risiko für eine HIV-Infektion. www.aerztezeitung.de

Japanische Enzephalitis in Indien - Impfung empfohlen
08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.19
In Nordindien gibt es derzeit einen Ausbruch der Japanischen Enzephalitis. Wer in den betroffenen Gebieten umherreist, sollte sich gegen das Virus impfen lassen, rät das Zentrum für Reisemedizin in Düsseldorf. www.aerztezeitung.de

Effekt von Grippe-Impfung überschätzt?
08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.18
Lässt sich bei alten Menschen durch Influenza-Impfungen ein großer Teil von Pneumonien bei Grippewellen verhindern? In mehreren Studien ist das in den vergangenen Jahren belegt worden. www.aerztezeitung.de

Impfstoff gegen Bluthochdruck in Deutschland geprüft
08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.13
Eine Impfung gegen Bluthochdruck - das klingt zunächst wie Science Fiktion. Doch bereits Ende vergangenen Jahres wurden auf europäischen Kongressen und beim Herzkongress AHA in Orlando erste Erfolge mit einem Impfstoff namens CYT006-AngQb gegen Bluthochdruck vorgestellt. www.aerztezeitung.de

Raltegravir hält HIV langfristig in Schach
08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.6
HIV-Infizierte, die gegen drei antiretrovirale Arzneiklassen resistent sind, sprechen auf eine zusätzliche Therapie mit dem Integrase-Hemmer Raltegravir an. Jetzt sind die 48-Wochen-Daten der BENCHMRK-1 und -2-Studien veröffentlicht worden. www.aerztezeitung.de

Mücken: Als Überträger von Infektionskrankheiten ...
08.08 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 08/08 S.280
Morphologie, Biologie und Entwicklung wichtiger Mücken: Stechmücken, Kriebelmücken, Sand- und Schmetterlingsmücken, Gnitzen; Wie findet die Mücke ihren Wirt? Begünstigt Klimawandel die Ausbreitung mückenassoziierter Infektionskranheiten? Mücken aus humanmedizinischer Sicht: Lokale Hautreaktionen, Vektorfunktion von Mücken; Mücken aus veterinärmedizinischer Sicht, Expositionsprophylaxe: bei Mücken ein Muss! Mücken und was die Zukunft bringen kann, Zusammenfassende Bewertung, Tab., Abb.

HPV-Impfstoffe in den USA
08.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 08/08 S.87
Cervarix, der hierzulande seit Herbst 2007 angebotene zweite ..Impfstoff gegen humane Papillomviren, erhält vorerst keine Zulassung in den USA. Auch Merck & Co., US-amerikanischer Anbieter von GARDASIL, muss Rückschläge hinnehmen: Abgelehnt wurden sowohl eine Erweiterung der Zulassung auf Frauen zwischen 27 und 45 Jahren als auch die Erwähnung eines Schutzeffekts der Vakzine über die enthaltenen vier HPV-Typen hinaus in der US-amerikanischen Produktinformation.

Mumps trotz Impfung
08.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 08/08 S.85
Ging man früher davon aus, dass die Impfung gegen Mumps, ebenso wie die natürlich erworbene Infektion mit dem Virus, lebenslangen Schutz hinterlässt, mehren sich inzwischen Hinweise, dass in beiden Fällen die Empfänglichkeit umso mehr zunimmt, je länger die letzte Exposition gegenüber dem Mumpsvirus zurückliegt.2 Ausbrüche der Erkrankung wurden in den vergangenen Jahren aus mehreren europäischen Ländern mit unterschiedlichen Durchimpfungsraten berichtet. Dabei wird deutlich, dass sich das Erkrankungsalter mit zunehmender Impfrate nach hinten verschiebt. Die WHO fordert die EInführung der Meldepflicht.

Risikobeurteilung von Plasmodien auf dem Prüfstand?
08.08 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 08/08 S.277

Prepandrix: Prä-Pandemie-Impfstoff zugelassen
07.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 31/08 S.3037

Bakterien proitiern von Malaria-Mittel
07.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 30/08 S.2950
Chloroquin macht Bakterien möglicherweise resistent gegen Gyrasehemmer wie Ciprofloxacin. Bestätigen sich die Studienergebnisse von kanadischen Wissenschaftlern, drohen in Malaria-Gebieten ernsthafte Probleme bei der Bekämpfung bakterieller Infektionskrankheiten.

Malaria Teil 1: Medikamentöse Therapien
07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 30/08 S.3266
Krankheitserreger, Pathogenese und Krankheitsbilder, Wirkstoffe zur Therapie und Prophylaxe der Malaria: 4-Aminochinoline, Arylaminoalkohole, 8-Aminochinoline, Artemisinine, Antifolate, Atovaquon/Proguanil, Antibiotika, Fosmidomycin, Abb., Tab.

Tuberkulose: Ein globaler Gesundheitsnotfall
07.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 29/08 S.2860
Der Titelbeitrag liefert Hintergrundinformationen zur häufigsten bakteriellen Infektionskrankheit weltweit, die von der WHO als "global emergency" eingestuft wird. Entdeckung, Entwicklung und aktuelle epidemiologische Daten. Primärinfektion und Immunantwort, Suche nach neuem Impfstoff, Symptome, Nachweisverfahren, Therapiestrategien, DOTS mit erhöhter Erfolgsrate, Eigenschaften wichtiger First-Line-Antitberkulotika, weltweites Problem MDR und XDR, Hoffnung auf neue Therapeutika.

HIV-Patienten profitieren von neue Therapien
07.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 28/08 S.2801
Studienergebnis: Die Sterblichkeit von HIV-Patienten ist seit der Einführung der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) deutlich zurückgegangen.

Neue Bücher & Medien: Tropfenfrüchte aus Costa Rica
07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/08 S.3095
Tropenfrucht (Baumann, Häsler) ISBN 978-3-9523293-0-6

Verbesserte Behandlungsmöglichk. für Kinder mit HIV
07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/08 S.3047
Das Kombinationspräparat Combivir (Zidovudin und Lamivudin) hat von der Europäischen Zulassungsbehörde die erweiterte Zulassung zur Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren, die mehr als 14 Kilogramm wiegen, erhalten, wie GlaxoSmithKline mitteilte. Schätzungen gehen davon aus, dass 2007 weltweit 2,5 Millionen Kinder HIV-positiv waren

Neue Pneumokokkenimpfstoffe in der Pipeline
07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/08 S.3040
Polysaccharid- und Konjugatimpfstoff, Impfen gegen Pneumokokken, Ist die akute Otitis media impfpräventabel? Mehr Serotypen - höherer Schutz, Tab.

Zulassung von Sera und Impfstoffen
07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/08 S.3091

Dendrimer-basiertes Vaginalgel zur HIV-Prävention
07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/08 S.2947
Dentrimer-basiertes Vaginalgel SPL7013 (VivaGel): antivirale Aktivität in Studien an Tieren bewiesen, Phase-I-Studien am Menschen ergaben gute Verträglichkeit, Wirksamkeit bei Menschen ist allerdings derzeit völlig unklar

Magen-Darm: Mit einem Pflaster gegen Reisediarrhö
07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/08 S.2946
In einer klinischen Studie haben US-Forscher die Wirksamkeit einer Impfung gegen Durchfallerkrankungen nachgewiesen. Sie verabreichten das häufig für Reisedurchfälle verantwortliche LT-Toxin aus der darmpathogenen Form von E. coli mittels eines Pflasters. Das Toxin wirkt über die Haut als Antigen und löst eine Immunantwort aus. Seit Ende 2004 gibt es einen wirksamen Impfstoff gegen ETEC-Bakterien: Dukoral Schluckimpfung gegen Cholera-Infektionen - in Deutschland für die Indikation Reisediarrhö nicht zugelassen

Hepatitis C: Verkürzte Behandlungsdauer zugelassen
07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/08 S.2945
EU-Kommission hat einen verkürzten 16-wöchigen Behandlungszyklus mit Peginterferon alfa-2a (Pegasys) plus Ribavirin (Copegus) für Patienten mit chronischer Hepatitis C zugelassen, die durch die Virusstämme Genotyp 2 oder 3 verursacht wird, wie die Roche Pharma AG mitteilte. - Konstante Wirkstoffspiegel durch Pegylierung

Atazanavir für therapienaive HIV-Patienten
07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/08 S.2942
Zulassungserweiterung für Atazanavir (Reyataz) zusammen mit 100mg Ritonavir in Kombination mit anderen antiretroviralen AM für die Behandlung von mit dem Immundefizienzvirus 1 (HIV-1) infizierten Erwachsenen erteilt, die zuvor noch nicht antiretroviral behandelt worden waren, wie die Bristol Myers Squibb GmbH & Co.KGaA mitteilte. - Besseres Magen-Darm- und Lipidprofil

Atazanavir nun auch bei unbehandelten HIV-Patienten
07.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 27/08 S.2682

Zulassung von Sera und Impfstoffen
07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/08 S.2975

Bundestag: Linke will Cannabis als Medizin
07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/08 S.2928

Dürfen Apotheken Gesundheitsreisen empfehlen?
07.08 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 27/08 S.6

Kinder vor FSME schützen
07.08 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 13/08 S.42
Der Beitrag stellt eine neue Studie zu FSME-Impfstoffen für Kinder vor: Am besten schnitt das konventionelle Impfschema mit Encepur Kinder ab.

HIV: Große Erfolge dank individueller Therapien
07.08 - Siehe: PTA Forum 07/08 S.38
Der Beitrag gibt einen kurzen Überblick über die Geschichte der Behandlung der HIV-Infektion sowie moderne Therapiekonzepte.

Neue Arzneistoffe im Juli 2008: Vogelgrippeimpfstoff
07.08 - Siehe: PTA Forum 07/08 S.23
Methylnaltrexoniumbromid (Relistor): Antagonist an Opioidrezeptoren des Darms zum Einsatz gegen Opioid-verursachte Verstopfung. Das Mittel wird alle zwei Tage subkutan injiziert. Vogelgrippe-Impfstoff (Prepandrix): Erster prä-pandemischer Impfstoff gegen das H5N1-Virus (4 Varianten). Die Vakzine wird in den Oberarm gespritzt und in zwei Dosen im Abstand von mindestens drei Wochen verabreicht. Nalbuphinhydrochlorid (Nalpain): Opioid-Analgetikum zur kurzzeitigen Behandlung mittelstarker bis starker Schmerzen.

Rückgang der Sterblichkeit von HIV-Patienten
07.08 - Siehe: aus dem Internet 07/08 S.81
Die Sterblichkeit von HIV-Patienten ist seit der Einführung der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) stetig zurückgegangen. Nach einer Publikation im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2008; 300: 51-59) ist das Sterberisiko in den ersten fünf Jahren der Therapie nicht mehr höher als in der Normalbevölkerung - außer bei Drogenabhängigen. Langfristig lässt sich ein Anstieg der Sterblichkeit vor allem bei älteren Patienten nicht ausschließen. www.aerzteblatt.de

Gentherapie gegen HIV im Tierversuch erfolgreich
07.08 - Siehe: aus dem Internet 07/08 S.79
US-Forscher haben eine mögliche Gentherapie gegen die Immunschwäche Aids entwickelt. Im Labor zerstörten sie in CD4-Zellen das Gen für den Rezeptor CCR5 und verhinderten damit, dass die HI-Viren in die Abwehrzelle eindringen konnten. Diese genetisch modifizierten CD4-Zellen waren in tierexperimentellen Studien in Nature Biotechnology (2008; doi: 10.1038/nbt1410) resistent gegen eine Infektion mit dem HI-Virus. Klinische Tests sind angeblich noch für dieses Jahr geplant. www.aerzteblatt.de

Neue Indikation für Atazanavir in der HIV-Therapie
07.08 - Siehe: aus dem Internet 07/08 S.75
Der Protease-Hemmer Atazanavir ist in der EU jetzt auch für die Therapie noch nicht behandelter HIV-1-infizierter Erwachsener zugelassen. Die Arznei braucht in Kombination mit anderen antiretroviralen Medikamenten nur einmal täglich eingenommen zu werden. www.aerztezeitung.de

Aids - Rückzug aus der Impfstoff-Forschung
07.08 - Siehe: aus dem Internet 07/08 S.70
Nach mehreren schweren Rückschlägen hat die Aids-Forschung in den USA eine radikale Wende zurück zur Grundlagenforschung eingeläutet. www.aerztezeitung.de

HIV-Infektion? Schnell handeln!
07.08 - Siehe: aus dem Internet 07/08 S.55
Die Zeit, in der eine frische HIV-Infektion unterdrückt werden kann, ist kürzer als bisher angenommen. www.aerztezeitung.de

HIV-Sterberate nimmt dank Therapien ab
07.08 - Siehe: aus dem Internet 07/08 S.22
Durch die hochwirksame Therapie gegen HIV haben sich die Sterberaten von sexuell mit HIV-Infizierten inzwischen denen der Allgemeinbevölkerung angeglichen. www.aerztezeitung.de

Impfung senkt Pneumokokkeninfekte auf fast die Hälfte
07.08 - Siehe: aus dem Internet 07/08 S.13
Seit August 2006 wird für alle Säuglinge in Deutschland die Impfung gegen Pneumokokken empfohlen. Seither ist die Zahl invasiver Pneumokokken-Erkrankungen (IPD) wie Meningitiden und Pneumonien bei Kleinkindern bereits deutlich zurückgegangen, wie jetzt Daten belegen. www.aerztezeitung.de

Zecken - mehr als Ixodes ricinus, FSME, Borreliose
07.08 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 07/08 S.240
Klima sorgt für hohe Population bei Ixodes ricinus, Wirte für eine Verbreitung ins menschliche Umfeld verantwortlich. Vermehrtes Auftreten bei uns bislang eher seltener Zeckenarten: Schafzecke, Auwaldzecke, Braune Hundezecke, Taubenzecke, Taigazecke; FSME/Borreliose-Fälle durch Ixodes ricinus nachweislich gestiegen, Vermehrtes Auftreten bislang seltener von Zecken übertragenen Krankheiten in Europa: Rickettsiosen, Ehrlichiosen, Babesiosen, Neurotox./allergische Reaktionen; Expositionsprophylaxe - bei Zecken die Conditio sine qua non, Zusammenf., Abb.,Tab.

Tbc 2008: Das Problem der zunehmenden Resistenz
07.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 07/08 S.270
Auch wenn die Tuberkulose in Deutschland rückläufig ist, so ist sie jedoch keinesfalls ausgerottet. Probleme sind die fehlende klinische Erfahrung mit Tuberkulose bei der Ärzteschaft und die zunehmende Ausbreitung resistenter Tuberkulosestämme. Der Beitrag berichtet vom Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin in Lübeck, wo aktuelle Daten zusammengefasst wurden.

Chronische Hepatitis C: Therapie der Problempatienten
07.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 07/08 S.269
Bei Patienten mit einer chronische Hepatitis C, die nicht dauerhaft auf die Standardtherapie angesprochen haben, empfiehlt sich eine Re-Therapie, wobei sowohl die Interferon-alfa- als auch die Ribavirin-Dosis erhöht und die Therapiedauer verlängert werden sollte. Eine solche Re-Therapie ist insbesondere dann erfolgversprechend, wenn Gründe für ein schlechteres Therapieansprechen bei der Ersttherapie vorliegen und diese beseitigt werden können.

Ximenia americana
07.08 - Siehe: Phytotherapie 03/08 S.150
Ximenia americana L. wird gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt: Lepra, Fieber, Kopfschmerzen, Geschwüre, Augendusche, Verstopfung...Ein Überblick wird hier gegeben.

Medizin: Tuberkulose - eine weltweite Bedrohung
06.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 26/08 S.2827
Armut, Bevölkerungswachstum und multiresistente Stämme erschweren Kampf gegen Tuberkulose - Uralte Infektionskrankheit, Jährlich acht Millionen Erkrankungen, Warnzeichen Entwicklungsverzögerung, Schneller Nachweis problematisch, Multiresistenz erfordert kombinierte Therapie, WHO intensiviert Wirkstoffsuche, Enttäuschende Impfversuche, Auf der Suche nach neuen Medikamenten, Tab., Abb.

Impfpflaster gegen Reisediarrhö entwickelt
06.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 26/08 S.2772
Amerikanische Wissenschaftler haben einen Impfstoff gegen die auch als "Montezumas Rache" bekannte Reisediarrhö entwickelt. Die Vakzine, die als Pflaster appliziert wird, richtet sich gegen enterotoxinbildende Echerichia-coli-Stämme (ETEC)

Information: Mit Betäubungsmittel auf Reisen
06.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 25/08 S.2696
Bescheinigung mitführen, Vorab informieren, Auch Substitutionsmittel sind mitführbar, Möglichkeiten im Reiseland ausloten, Bestimmung für Ärzte

Neuropsychiatrische UAW unter Neuraminidasehemmern
06.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 25/08 S.2680
Symptome wie Depressionen, Suizidalität, Angst, Halluzinationen, Wahn, Panikattacken, Krampfanfälle, Doppeltsehen gemeldet ...

Mit Mathematik gegen Mücken
06.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 25/08 S.2674
ein mathematisches Modell auf dem Prinzip der Verschaltung von Nervenzellen führte amerikanische Forscher zu einem neuen Wirkstoff, der Mücken dreimal so lange fernhalten kann wie das momentan bekannteste Insektenabwehrmittel Diethyltoluamid

Impfen: Was in der Schwangerschaft erlaubt ist
06.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 25/08 S.2514

Impfung gegen Heuschnupfen: Pollinex Quattro Grass
06.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 24/08 S.2418
Ein neuer Impfstoff lindert mit nur vier Injektionen die Symptome bei Heuschnupfen. Bei mehr als tausend Probanden konnte Pollinex Quattro Grass den Allergieausbruch in einer plazebokontrollierten Studie zwar nicht verhindern, doch die Teilnehmer der Verumgruppe fühlten sich deutlich besser.

Meldung der Woche: Deutschland ist tollwutfrei
06.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 24/08 S.2670

Impfung verhindert Diabetes
06.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 23/08 S.2336
US-Untersuchungen zeigen: Ein neuartiger Impfstoff verhindert den Ausbruch von Typ-1-Diabetes im Tierversuch und konnte sogar beginnende Erkrankungen stoppen.

Dritte Welt: Kampf gegen die Malaria
06.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 22/08 S.2414
Erster Welt-Malariatag, Geschichte des Leidens, Krankheitserreger, Medikamentenresistenzen, Neue Hoffnung durch ACT (artemisinin combined therapy), Abwehrmechanismen des Menschen, Viele Klone mit unterschiedlicher Virulenz, Tab., Links, Abb.

ETEC-Impfung: Pflaster vermeidet Reisediarrhö
06.08 - Siehe: aus dem Internet 06/08 S.95
Ein neuartiges Impfstoffpflaster kann Touristen möglicherweise vor einer Reisediarrhö schützen. In einer Phase-II-Studie im Lancet (2008; doi: 10.1016/S0140-6736(08)60839-9) wurden Häufigkeit und Schweregrad einer durch E.coli ausgelösten Durchfallerkrankung deutlich reduziert. www.aerzteblatt.de

Impf-Pflaster schützt vor Reisedurchfall
06.08 - Siehe: aus dem Internet 06/08 S.72
Für Reisende könnte es bald eine Impfung gegen eine der häufigsten Infektionen in fremden Ländern geben: US-Forscher haben ein Pflaster mit einer Vakzine gegen enterotoxische E.-coli-Bakterien (ETEC) entwickelt. ETEC-Bakterien sind die Hauptursache für Reisediarrhö. www.aerztezeitung.de

Jugendlichen reicht eine Pertussisimpfung
06.08 - Siehe: aus dem Internet 06/08 S.68
Die Impfung gegen Keuchhusten oder eine durchgemachte Pertussis-Erkrankung schützt maximal sieben bis acht Jahre vor der Infektion. Deshalb sollte im Vorschulalter und in der Adoleszenz der Schutz in Kombination mit der Diphtherie- und Tetanus-Impfung aufgefrischt werden. www.aerztezeitung.de

Dengue- und Chikungunya-Fieber breiten sich aus
06.08 - Siehe: aus dem Internet 06/08 S.65
Zwei Virus-Erkrankungen gehen um die Welt: das Chikungunya- und das Dengue-Fieber. Beide Viren werden von Aedes-Mücken übertragen. Und beide Infektionen werden mehr und mehr zu urbanen Problemen, vor allem in Asien, Mittel- und Südamerika. www.aerztezeitung.de

Synkope nach HPV-Impfung
06.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 06/08 S.72
Fallbericht über postvakzinale Synkope nach HPV-Impfung.

Chronische Hepatitis B: Therapie komplexer geworden
06.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 06/08 S.226
Für die Therapieindikation der chronischen HBV-Infektion hat die Viruslast neben der Höhe der Transaminasen und/oder den histologischen Veränderungen eine wichtige Bedeutung. Für die Therapie stehen heute Interferon alfa, pegyliertes Interferon alfa, Nucleosid- und Nucleotiidanaloga zur Verfügung. In der Erstlinientherapie sind Kombinationstherapien bisher nicht indiziert. Um ein fehlendes Ansprechen oder das Auftreten einer Resistenz frühzeitig zu erkennen, empfiehlt sich die regelmäßige Kontrolle der HBV-Werte.

Der Effekt von Lamivudin auf die Hepatitis-B- ...
06.08 - Siehe: Arzneimittelbrief 06/08 S.45
... Reaktivierung unter Chemotherapie Trotz der begrenzten Aussagekraft dieser Metaanalyse sollte bei HBsAg-positiven Patienten, die eine Chemotherapie erhalten sollen, eine präventive Lamivudin-Therapie erwogen werden. Nach jetzigem Kenntnisstand, der allerdings überwiegend auf Expertenmeinung beruht, sollte diese vor der Chemotherapie begonnen und nach Beendigung der Chemotherapie sechs Monate lang fortgeführt werden (7). Größere randomisierte Studien sind notwendig, um die optimale Dauer einer präventiven Lamivudin-Therapie zu ermitteln und den Nutzen neuerer Anti-HBV-Medikamente (Entecavir, Telbivudin, Adefovir, Tenofovir) in dieser Risikogruppe zu definieren. 7 Ref

Grippeimpfstoff: Erster Präpandemieimpfstoff zugelass
05.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 21/08 S.2266
EMEA hat den prä-pandemischen Grippeimpfstoff Prepandrix TM jetzt in der EU zugelassen, nachdem im Februar dieses Jahres eine positive Empfehlung ausgesprochen worden war. Der Impfstoff kan bereits vor Ausbruch einer Pandemie eingesetzt werden, - enthält ein neues Adjuvanssystem und ist gegen verschiedene Varianten des H5N1-Vogelgrippevirus wirksam, wie GlaxoSmithKline mitteilte. Kreuzprotektion gegen künftige Virusstämme, Zum aktuellen Stand der Vogelgrippe

HIV-Test: Ergebnis in 20 Minuten
05.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 21/08 S.2236
Kanadische Wissenschaftler arbeiten an einem HIV-Schnelltest, der schon nach 20 bis 40 Minuten ein sicheres Ergebnis liefern soll. Der Test beruht auf dem Nachweis von Antikörpern in der Mundflüssigkeit. In einer Studie mit über 1000 Frauen hat er sich bereits als ebenso verlässlich wie der herkömmliche Bluttest erwiesen

HIV weiter auf dem Vormarsch
05.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 20/08 S.2033
Die Zahl der HIV-Neudiagnosen ist auch im vergangenen Jahr angestiegen: Ein Grund hierfür ist die Zunahme von sexuell übertragbaren Krankheiten wie Syphilis oder Chlamydien-Infektionen.

Zahl der HIV-Erstdiagnosen erneut gestiegen
05.08 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 20/08 S.2

FSME: Bei Kindern oft unterschätzt
05.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 19/08 S.1648
Bei Kindern verläut eine Frühsommer-Meningoenzephalitis milder als bei Erwachsenen. Dennoch entwickelt jedes fünfte erkrankte Kind neurologische Störungen. Eine Untersuchung zufolge ist das konventionelle Impfschema dem beschleunigten vorzuziehen, weil es höhere Antikörpertiter liefert. Unabhängig vom Impfschema werden mit Encepur Kinder höhere Titer erreicht als mit FSME-Immun Junior.

Tenofovir jetzt auch gegen Hepatitis B
05.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 19/08 S.1638
Bereits seit sieben Jahren als HIV-Therapeutikum im Einsatz, hat Tenofovir nun auch die europäische Zulassung zur Behandlung der chronischen Hepatitis B erhalten. Die Pluspunkte: eine hohe antivirale Potenz und eine hohe Resistenzbarriere.

HIV-Therapie: Hormon bringt Fett unter Kontrolle
05.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 19/08 S.1636
Die HIV-assoziirte Lipodystrophie tritt bei etwa 40 bis 50 Prozent der Patienten auf, die mit einer hoch aktiven antiretroviralen Therapie behandelt werden. Tesamorelin, ein wachstumshormon-freisetzendes Hormon, zeigte in einer klinischen Phase-III-Studie vielversprechende Ergebnisse. Der Arzneistoff wurde einmal täglich subkutan injiziert (2mg). Nebenwirkungen waren Muskelschmerzen und Parästhesien sowie Nesselsucht.

Indikationserweiterung: Tenofovir auch b. Hepatitis B
05.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 19/08 S.2057
Umstellung der Gebrauchsinformationen mit den aktuellen Hinweisen zur Behandlung der chron. Hepatitis B - neben den bisherigen Hinweisen zur Therapie der HIV-1-Infektion werden einige Wochen in Anspruch nehmen. Aktuelle Fach/Gebrauchsinformation kann unter Tel. 089-89 98 90 33 oder Fax 089-89 98 90 49 oder E-mail: info@gilead-sciences.de angefordert werden

Grippewellen kommen aus Asien
05.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 18/08 S.1541
Gripewellen starten in Ost- und Südostasien und verbreiten sich von dort aus über die Welt. Dabei wird jede Epidemie von einem neuen Virusstamm getragen. Diese Erkenntnis könnte helfen, Influenzaviren besser zu überwachen und effizientere Impfstoffe zu entwickeln.

Chemische Tarnkappe schützt vor Insektenstichen
05.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 18/08 S.1878
DEET-haltige Sprays (N,N-Diethyl-m-toluamid) halten Insekten fern, - wirkt dabei nicht etwa abstoßend, sondern legt ihre Orientierung durch den Geruchssinn lahm

Insektenschutz für Kinder: Zecken, Mücken & Co.
05.08 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 09/08 S.44
Der Beitrag präsentiert Ergebnisse von Internetrecherchen und gibt Internetadressen an.

Frühchen wie Normalgeborene impfen
05.08 - Siehe: aus dem Internet 05/08 S.98
Schutzimpfungen sollten bei Frühgeborenen wie bei normalen Babys im Alter von zwei Monaten starten. Diese Empfehlung der Ständigen Impfkommission wird jetzt durch neue Daten einer US-Studie unterstützt. www.aerztezeitung.de

Protease-Hemmer für vorbehandelte HIV-Patienten
05.08 - Siehe: aus dem Internet 05/08 S.91
Der Protease-Hemmer Tipranavir (Aptivus®) ist jetzt von der Europäischen Kommission zur Therapie HIV-Infizierter uneingeschränkt zur Kombinationstherapie zugelassen worden. www.aerztezeitung.de

Biologicals: Tbc nicht das einzige Infektionsrisiko
05.08 - Siehe: aus dem Internet 05/08 S.79
Medikamente, die den Tumornekrosefaktor (TNF) alpha hemmen, können nicht nur eine latente Tuberkulose reaktivieren. Nach einer Umfrage unter US-Medizinern in Clinical Infectious Diseases (2008; 46: 1738-1740) müssen Arzt und Patient auch mit dem Auftreten anderer zum Teil ungewöhnlicher Infektionen rechnen. Die Infektiologen meldeten 73 Fälle von Staphylococcus aureus-Infektionen, 56 Fälle von Histoplasmose-Erkrankungen und 32 Patienten, bei denen nicht tuberkulöse Mykobakteriosen diagnostiziert wurden. Echte Tuberkuloseerkrankungen wurden nur bei 17 Patienten festgestellt. www.aerzteblatt.de

Zecken sind immer häufiger Ursache von Infektionen
05.08 - Siehe: aus dem Internet 05/08 S.32
Die Infektionsgefahr durch FSME-Viren und Borrelien nimmt in Europa zu. Warme Winter haben in den vergangenen Jahren die Vermehrung von Zecken begünstigt. FSME-Risikogebiete breiten sich nach Norden aus. www.aerztezeitung.de

Resistenz bei neuer HBV-Therapie selten
05.08 - Siehe: aus dem Internet 05/08 S.24
Die Wahl der antiviralen Therapie kann bei Patienten mit chronischer Hepatitis B entscheiden, ob das HB-Virus (HBV) resistent wird. Das Nukleotidanalogon Tenofovir senkt die Virusmenge auch bei hohen initialen Werten binnen 48 Wochen unter die Nachweisgrenze - ohne die Gefahr einer Resistenzentwicklung im ersten Behandlungsjahr. www.aerztezeitung.de

FSME: Schnellimpfschema nur in Ausnahmen
05.08 - Siehe: aus dem Internet 05/08 S.17
Bei der FSME-Impfung von Kindern bringt das konventionelle Impfschema eine signifikant stärkere Immunantwort als das beschleunigte Schema, egal, welcher Impfstoff benützt wird. Nach dem Schnellschema sollte daher nur in Ausnahmen geimpft werden. www.aerztezeitung.de

Impfen und Rauchverzicht schützen vor Asthma
05.08 - Siehe: aus dem Internet 05/08 S.15
Ein Mittel, das hundertprozentig vor Asthma schützt, gibt es bisher nicht. Aber das Risiko für die Krankheit lässt sich deutlich reduzieren, etwa durch frühzeitige spezifische Immuntherapie bei Kindern mit Heuschnupfen. Auch Gewichtskontrolle könnte das Risiko mindern. www.aerztezeitung.de

Peginterferon alfa-2a erneut in Studien bewährt
05.08 - Siehe: aus dem Internet 05/08 S.11
Zwei weitere Studien haben die Wirksamkeit von Peginterferon alfa-2a bei Patienten mit Hepatitis-C bestätigt. www.aerztezeitung.de

Abacavir: Verschreibung nur nach HLA-Testung
05.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 05/08 S.59
Die Häufigkeit von Hypersensitivitätsreaktionen auf das antiretrovirale Mittel Abacavir (ZIAGEN) kann mehr als halbiert werden, wenn HIV-Patienten, bei denen das Gen-Allel HLA-B 5701 nachgewiesen wird, von der Behandlung ausgeschlossen werden. Erstmalig wird daher ein Gentest vorgeschrieben, der vor Beginn der Behandlung mit einem Arzneimittel durchgeführt werden soll. Patienten mit HLA-B 5701-Allel dürfen kein Abacavir erhalten.

Raltegravir: Neue Daten bestätigen Wirksamkeit
05.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 05/08 S.186
Bei vorbehandelten HIV-Infizierten wurde mit dem Integrasehemmer Raltegravir, der zusätzlich zu einer optimierten antiretroviralen Hintergrundtherapie gegeben wurde, auch nach 48 Wochen verglichen mit der Kontrollgruppe (optimierte Hintergrundterapie alleine) signifikant häufiger eine maximale Suppression der Virusvermehrung erreicht.

Wirkstoffe zur Therapie und Prophylaxe der Malaria
05.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 05/08 S.161
In der Übersicht werden Struktur, Wirkungs- und Resistenzmechanismen sowie klinische Wirksamkeit der derzeit gebräuchlichen Malariatherapeutika dargestellt.

Raltegravir: Integrase als neue Zielstruktur
05.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 05/08 S.153
Raltegravir ist der erste Vertreter der Integrase-Hemmer, einer neue Klasse antiretroviral wirkender Arzneistoffe. Er kann in Kombination mit anderen antiretroviral wirkenden Arzneistoffen bei Patienten mit nachgewiesener HIV-Replikation trotz antiretroviraler Therapie eingesetzt werden. Die eher "offene" Formulierung des Anwendungsgebiets ist auf das bislang sehr gute Verträglichkeitsprofil von Raltegravir und die ausgezeichneten virologischen Ansprechraten zurückzuführen. Die Erfahrungen mit Raltegravir sind bislang allerdings auf 48 Wochen beschränkt. Der Beitrag informiert ausführlich über Pharmakologie und klinische Prüfung.

HIV-Therapie: Risiko für Myokardinfarkt unter ...
05.08 - Siehe: Arzneimittelbrief 05/08 S.37
... bestimmten Substanzen erhöht. Die antiretrovirale Therapie führt bei HIV-infizierten Patienten zu einer deutlichen Lebensverlängerung. Kardiovaskuläre Erkrankungen spielen deshalb zunehmend eine Rolle. Wahrscheinlich erhöhen einige antiretrovirale Substanzen dieses Risiko zusätzlich. Aus den bisher vorliegenden Kurzzeitstudien kann diese Risikoerhöhung für die verschiedenen Substanzen aber noch nicht zuverlässig abgeschätzt werden. Bis zur Vorlage verlässlicherer, prospektiver Daten sollten nach den Ergebnissen der hier besprochenen Studie die NRTI Abacavir und Didanosin bei Patienten mit bereits erhöhtem kardiovaskulären Risiko aber nur nach individueller Abwägung aller anderen Risikofaktoren eingesetzt werden. 9 Ref

Koformul. Proteaseinhibitorkombi für Kinder mit HIV
04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/08 S.1797
Die Europäische Kommission hat die Zulassung für die niedrig dosierte koformulierte Proteaseinhibitor-Kombinations Lopinavir/Ritonavir (Kaletra) erteilt, wie Abbot mitteilte. Die Tablette kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden und benötigt keine Kühlung mehr. In Entwicklungsländer wird Lopinabir/Ritonavir unter dem Handelsnamen Aluvia vertrieben

Impfschutz in Deutschland ist nicht gut genug
04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/08 S.1791
Ziel: Masern bis 2010 eliminieren, Impfaktionen der BZgA

Rückruf: Diphtherie Adsorbat Impfstoff Behring Erwach
04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/08 S.1772
PZN 2543503, Ch.-B.: 033024A, in den Packungen können sich leere oder zerbrochene Ampullen befinden und es ist nicht auszuschließen, dass scheinbar intakte Ampullen kleinere Haarrisse aufweisen können. Impfstoffe dieser Charge dürfen nicht mehr verwendet werden.

Umwelt: Pestizide erhöhen das Parkinsonrisiko
04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/08 S.1768
Vor allem Herbizide und Insektizide sollen das Risiko einer Parkinsonerkrankung sogar verdoppeln können, sofern häufiger Kontakt zu ihnen bestand, so das Ergebnis einer aktuellen Studie an 600 Personen

Zulassung von Arzneimitteln, Sera und Impfstoffen
04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/08 S.1852

Gesundheitspolitik: Kein Interesse an Zielpreisen
04.08 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 17/08 S.8

Gegen Gelbfieber impfen
04.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 16/08 S.1330
Das Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf empfiehlt eine Gelbfieberimpfung für viele Regionen Südamerikas. Die Impfung sollte mindestens 10 Tage vor Reiseantritt erfolgen.

Proteaseinhibitor Nelfinavir wieder zur Verfügung
04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/08 S.1677
EMEA hat dem HIV-Medikament Nelfinavir (Viracept) wieder die Zulassung erteilt. Aufgrund von Verunreinigungen einiger Chargen mit einer möglicherweise genotoxischen Substanz war Nelfinavir im Juli 2007 zurückgerufen worden und die Zulassung im August ausgesetzt worden.

Zucker nimmt Impfschmerz
04.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 15/08 S.1218
Bekommmen Säuglinge vor einer Impfung eine Haushaltszuckerlösung zu trinken, haben sie weniger Impifschmerz.

Gleiche Tumorarten bei HIV-Kranken u.Transplantierten
04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 15/08 S.1529
Meist infektionsassoziierte Tumore, Nicht abhängig vom Lebensstil, Tab.

Masern sind gefährlich und kennen keine Grenzen
04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 15/08 S.1524
Kritik der Weltgesundheitsorganisation, Ansteckend und gar nicht harmlos, Keine spezifische antivirale Therapie, STIKO-Impfempfehlungen

Neurologie: Aids im Kopf
04.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 14/08 S.1130
Eine HIV-Infektion greift nicht nur das Immunsystem an, sie nistet sich auch im Gehirn ein. Depressionen und Demenz können die Folge sein.

Hypertonie: Impfung senkt den Blutdruck
04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/08 S.1410
Gespräch mit Dr. Claudine Blaser von Cytos Biotechnology über das Prinzip und die Erfolgsaussichten der neuartigen Impfung gegen Bluthochdruck

ABDA zu Vitalsana- Preisen: Vorsätzliche Täuschung
04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/08 S.1394
Die ABDA kritisiert die erfundenen Preise der Schlecker-Apotheke scharf

Malariaerreger per Impfung sterilisieren
04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/08 S.1378
Ein britisch-amerikanisches Forscherteam arbeitet an einem neuen Ansatz zur Bekämpfung der Malaria. Mithilfe einer Impfung wollen sie die Erreger der Malaria sterilisieren und so ihre Vermehrung bremsen

Stada könnte auch mit Zielpreisen leben
04.08 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 14/08 S.3
Aufsteiger Aliud, Zukäufe in Osteuropa, Zielpreise als Option

Infektionskrankheiten: Neues zur Tuberkulose
04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/08 S.1337
125 Jahre reichen nicht, Seit 8000 Jahren humanpathogen, Genetische Taxonomie, Das Genom birgt Überraschungen, Gefahr durch schlummernde Bakterien, Tab., Links

Statistik: Impfstoffe legen zu
04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/08 S.1298

Rheuma ist kein Grund, Patienten nicht zu impfen
04.08 - Siehe: aus dem Internet 04/08 S.90
Eine immunsuppressive Behandlung ist bei Patienten mit einer rheumatischen Erkrankung kein Argument gegen Impfungen mit Totvakzinen. Daran wurde vor kurzem auf der Fortbildungsveranstaltung "Praxis Update 2008" in Berlin erinnert. www.aerztezeitung.de

Innovationspreis für Impfung gegen Allergie
04.08 - Siehe: aus dem Internet 04/08 S.55
Für seine Gräser-Impf-Tablette Grazax® hat das Wedeler Pharmaunternehmen Alk-Scherax den H. G. Creutzfeldt-Innovationspreis erhalten. www.aerztezeitung.de

Studie: Impfung gegen Brustkrebs senkt Sterblichkeit
04.08 - Siehe: aus dem Internet 04/08 S.53
Ein Impfstoff, der das Immunsystem auf das Tumormerkmal HER2/neu lenkt, könnte die Überlebenschancen beim Mammafrühkarzinom verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine präliminäre Studie, die jetzt auf einem US-Krebskongress vorgestellt wurde.Der Impfstoff NeuVax® besteht aus dem Peptid E75. Es ist von dem Rezeptor HER2/neu abgeleitet, den viele Mammakarzinomzellen exprimieren und der Angriffspunkt des Krebsmedikaments Trastuzumab (Herceptin®) ist. www.aerzteblatt.de

US-Studie: Mumps-Erkrankungen trotz Impfung
04.08 - Siehe: aus dem Internet 04/08 S.52
Reichen die beiden MMR-Impfungen für einen lebenslangen Schutz vor Mumps aus? US-Experten bezweifeln dies im New England Journal of Medicine (NEJM 2008; 358: 1580-1589). Ihre Analyse einer Mumps-Epidemie, zu der es 2006 im Mittleren Westen kam, zeigt, dass die meisten erkrankten Jugendlichen beide MMR-Impfungen erhalten hatten. www.aerzteblatt.de

Knoblauchextrakte vermindern Wirkung von Saquinavir
04.08 - Siehe: aus dem Internet 04/08 S.50
Die Einnahme von Knoblauchzubereitungen kann die Wirkstoffkonzentration des Protease-Inhibitors Saquinavir senken und damit die Wirkung der antiretroviralen Therapie gefährden. Davor warnt jetzt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Es verbietet zwar nicht die Einnahme von Knoblauchzubereitungen, fordert in den Fachinformationen jedoch regelmäßige Therapiekontrollen für die Anti-HIV-Medikation. www.aerzteblatt.de

Herzinfarkt durch Abacavir?
04.08 - Siehe: aus dem Internet 04/08 S.47
Die Zulassungsbehörden in den USA und in Europa haben die Ergebnisse der D:A:D-Studie zurückhaltend bewertet. Die Food and Drug Administration (FDA) und die European Medicines Agency (EMEA) sehen derzeit keinen Anlass zur Änderung der Fachinformationen für Medikamente mit den Wirkstoffen Abacavir oder Didanosin. www.aerzteblatt.de

Schutzwirkung der Impfung gegen Rotaviren bestätigt
04.08 - Siehe: aus dem Internet 04/08 S.39
Die Rotavirus-Impfung schützt effektiv vor Erkrankungen durch die Erreger. Und sie reduziert die Zahl der Krankenhauseinweisungen durch Rotavirus-Enteritiden. Das hat eine Studie mit über 15 000 Säuglingen und Kleinkindern eindrucksvoll bestätigt. www.aerztezeitung.de

Zucker nimmt den Impfschmerz
04.08 - Siehe: aus dem Internet 04/08 S.11
Mit einer Zuckerlösung kann Säuglingen der Schmerz beim Impfen genommen werden. www.aerztezeitung.de

FSME: Korrektes Impfmanagement - wirksamer Schutz
04.08 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 04/08 S.154
Impfschema, Was tun - wenn ein Impftermin verpasst wurde, Fazit, Abb., Tab.

Übertragung von Varizellen nach Impfung?
04.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 04/08 S.48
Diskussion zu Verdachtsmeldungen über Virustransmission bei Kontaktpersonen.

Impfschutz für die Reise
03.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 13/08 S.1044
Der Beitrag berichtet vom 9. Forum Reisen und Gesundheit im Rahmen der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin. Vorgestellt werden Impfungen, die für eine Weltreise empfohlen werden,

Tuberkuloseerreger zunehmend resistent
03.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 12/08 S.964
WHO-Bericht zum Welttuberkulosetag: An keiner anderen behandelbaren Infektionskrankheit sterben so viele Menschen wie an Tuberkulose. Neben der Zunahme resistenter Erreger machen sich die Experten vor allem über Tuberkulose unter Aids-Kranken Sorgen.

Impfen gegen Bluthochdruck
03.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 12/08 S.959
Ein neuartiger Impfstoff gegen Hypertonie, der die Bildung von Antikörpern gegen Angiotensin II bewirkt, zeigte in einer ersten Phase-II-Studie vielversprechende Ergebnisse.

Einfachere HIV-Therapie: Atripla
03.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 12/08 S.959
Erstmals steht in Europa die gesamte Tagesdosis für die hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART) in einer Tablette zur Verfügung. Die Filmtablette Atripla enthält den nicht-nukleosidischen Reverse-Transkriiptase-Hemmer Efavirenz, den nukleosid-analogen Revertase-Hemmer Emtricitabin und den nukleotidanalogen Revertase-Hemmer Tenofovir.

HIV nistet sich in Hirnzellen ein
03.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 11/08 S.867
DAs HIV-1-Virus verwendet neurale Vorläuferzellen im Gehirn als Reservoir.

Erfolgreich gegen den Insektenangriff
03.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 11/08 S.846
Der Titelbeitrag gibt einen Überblick über Krankheiten, die durch Insekten übertragen werden, und Mittel zur Vektorbekämpfung sowie zur Biss- und Stichvermeidung: synthetische Repellentien, Goldstandard DEET, Icaridin gut wirksam, EBAAP nicht für Säuglinge, keine klare Bewertung für DMP, pflanzliche Repellentien, Pyrethroide als Insektizide, Insektenabwehr beim Tier.

Hepatitis-B-Virusinfekt.: Fokus auf Viruslast richten
03.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 11/08 S.1100
Hohe Verlaufsvariabilität, HBV-Test für alle? Akute Hepatitis B: Abwarten und genau beobachten, Therapieindikationen bei chronischer Hepatitis B, Indikation für Interferon abklären, Nukleosidanaloga: Virussuppression als entscheidender Prädiktor, Wenig gesichert: Was tun bei Resistenz? Noch immer ungeklärt: Frage der Therapiedauer, Hepatitisverbreitung, Desinfektion, Empfohlene Impfstrategien

Infektiologie: Ein Gel schützt Grippeviren vor Kälte
03.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 11/08 S.1056
Wissenschaftler um Ivan Polozov stellten bei einer Untersuchung von Influenzaviren fest, dass diese mit einer fettigen Substanz überzogen sind. Der Überzug bzw. die äussere Virusmembran bildet in kalter Umgebungsluft eine feste Gel-Schicht und schützt die Viren somit vor schädlichen Einflüssen. Ab 15,6 Grad Celsius verflüssigt sich das Gel allmählich

Impfstoffe wachsen dreistellig
03.08 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 11/08 S.3

Virologie: Kein Zutritt für Hepatitiserreger
03.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 10/08 S.922
Heidelberger Wissenschaftler haben einen neuen Wirkstoff gegen Hepatitis-B-Viren entwickelt, der sich im Tiermodell als erfolgreich erwiesen hat. Mithilfe eines speziellen Eiweißsegmentes wird den Erregern der Zutritt in die Leberzellen verwehrt

Zulassung von Arzneimitteln, Sera und Impfstoffen
03.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 10/08 S.1022

Zulassung von Sera und Impfstoffen
03.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 09/08 S.893

Beratung auf Rezept: Encepur Erwachsene
03.08 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 06/08 S.49

Prävention: Die Tetanusimpfung
03.08 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 05/08 S.69
Empfehlungen zur Tetanus-Schutzimpfung und zur Immunprophylaxe im Verletzungsfall.

Englischkurs: What´s in the news?
03.08 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 05/08 S.88

Diabetesrisiko bei HIV-Patienten beachten
03.08 - Siehe: Apotheken-Depesche 04/08 S.20
In der Studie mit Daten von 6513 HIV-infizierten Patienten zeigte sich ein erhöhtes Diabetesrisiko bei einem BMI von über 30, einem Alter über 60 sowie für Männer. Zusätzlich erhöhen Anti-HIV-Mittel das Diabetesrisiko.

Gentest Pflicht vor Abacavir-Verordnung
03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.82
Eine Behandlung mit den antiretroviralen Medikamenten Ziagen®, Trizivir® und Kivexa® (Wirkstoff: Abacavir) ist ab sofort nur noch erlaubt, wenn ein Gentest das Vorhandensein des Genmarkers HLA-B*5701 ausgeschlossen hat. Dies hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) jetzt festgelegt. Damit wird erstmals eine pharmakogenomische Untersuchung zur Grundlage einer medikamentösen Therapie gemacht. Weiter Beispiele könnten folgen. www.aerzteblatt.de

HI-Viren machen Station im ZNS
03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.79
Neurale Vorläuferzellen dienen HI-Viren als Reservoir. Das stellten Forscher des Instituts für Virologie des Helmholtz Zentrums München fest. Die Arbeitsgruppe von Professor Ruth Brack-Werner publizierte im Fachjournal "AIDS" (2008; 21:2271-2281). www.aerzteblatt.de

Impfstoff senkt Blutdruck
03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.77
Ein Impfstoff, der eine Antikörperreaktion gegen Angiotensin II induziert, senkte in einer randomisierten kontrollierten Studie im Lancet (2008; 371: 821-27) den Blutdruck bei Hypertonikern über mehrere Wochen. Die Verträglichkeit war gut, doch ein Editorial zeigt, dass es nicht leicht sein wird, die Bedenken gegen diesen neuen Therapieansatz auszuräumen. www.aerzteblatt.de

CMV-Impfstoff soll Leukämie-Kranke schützen
03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.66
Jeder zweite Deutsche ist mit Zytomegalieviren (CMV) infiziert. Die in der Regel symptomlose Infektion kann bei Immunschwäche - besonders bei Leukämie und Stammzelltransplantation - schwere Folgen haben. Ein Impfstoff wird jetzt entwickelt. www.aerztezeitung.de

Trend zu einer früheren Therapie gegen HIV
03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.52
Die antiretrovirale Therapie gegen HIV ist zur Lebensverlängerung bei einer chronischen Erkrankung die erfolgreichste Behandlung in der gesamten Medizin." www.aerztezeitung.de

Von Chikungunya bis Zoster - neue Reise-Impfstoffe
03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.44
Viele neue Impfstoffe werden in den kommenden Jahren die Reisemedizin bereichern. Das Spektrum reicht von einem Zoster-Impfstoff über neue konjugierte Vakzinen gegen Meningokokken bis zu einem europäischen Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis. www.aerztezeitung.de

Impfung gegen Hypertonie ist vielversprechend
03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.29
Alle paar Monate eine Impfung statt täglich eine Tablette - dies könnte für Hypertoniker bald Realität werden, legen jetzt veröffentlichte Studiendaten zur Hypertonie-Impfung nahe. www.aerztezeitung.de

Zuckerwasser bewirkt bei Impfungen wahre Wunder
03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.27
Mit einer einfachen Zuckerlösung kann Säuglingen der Schmerz beim Impfen genommen werden. Das klappt sogar, wenn nacheinander drei Injektionen erfolgen. www.aerztezeitung.de

Vergleichsstudie zu Therapien gegen Hepatitis C
03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.17
Das dauerhafte virologische Ansprechen ist bei den beiden führenden Hepatitis-C-Therapien ähnlich. Das hat die erste große randomisierte klinische Studie zum Vergleich von Therapien für Patienten mit chronischer Hepatitis C ergeben. www.aerztezeitung.de

Hart und früh behandeln - das hilft bei Hepatitis B
03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.11
Gängig bei chronischer Hepatitis B ist heute eine langfristige orale Therapie mit Nukleos(t)id-analoga. Während der Behandlung bilden sich jedoch oft resistente Viren, die die Wirksamkeit der Medikamente begrenzen. Solchen Resistenzen wird vorgebeugt, wenn die Virusvermehrung möglichst rasch und komplett unterdrückt wird. www.aerztezeitung.de

Pharmazeutisches Notfallmanagement
03.08 - Siehe: Krankenhauspharmazie 03/08 S.113
Die Länderübergreifenden Krisenmanagementübungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe haben zum Ziel, Schutzmaßnahmen für Katastrophenfälle weiter zu entwickeln und die Wirksamkeit von Krisenreaktionsmechanismen zu überprüfen. Die Übungen sollen belegen, dass auch im föderalistischen System bei Kooperationsbereitschaft der Beteiligten umfassende Krisenlagen unter Einsatz der Ressourcen von Bund und Ländern entschlossen und wirksam bewältigt werden können. Schwachstellenanalyse erfolgt.

Übertragung von Varizellen nach Impfung
03.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 03/08 S.43
Ein 31-jähriger Vater erkrankt neun Tage nach Impfung seines einjährigen Sohnes gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken mit dem Vierfachimpfstoff PRIORIX-TETRA schwer an Varizellen. Er entwickelt hohes Fieber und muss im Krankenhaus virostatisch behandelt werden. Erwachsene dürften künftig sowohl durch Infektion mit dem Wildvirus als auch durch Transmission von Impfviren verstärkt gefährdet sein.

Österreich: HPV-Impfung nicht im Impfprogramm
03.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 03/08 S.43
In Österreich wird die Impfung gegen humane Papillomviren (GARDASIL, CERVARIX) nicht in das kostenlose Impfprogramm aufgenommen. Stattdessen soll das Zervixkarzinomscreening verbessert werden. Die österreichische Gesundheitsministerin verweist in diesem Zusammenhang auf einen aktuellen HTA-Bericht, in dem klinische Langzeiteffektivität und Kosteneffektivität der Impfung zusätzlich zum Screening im Vergleich zur Früherkennung ohne Impfung für Österreich analysiert werden.

Neu: CCR5-Hemmer Maraviroc
03.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 03/08 S.82
Maraviroc gehört zur Gruppe der Eintrittshemmer und ist der erste Vertreter der so genannten CCR5-Hemmer. Der Wirkstoff ist zugelassen zur Behanlung von vorbehandelten Patienten mit HIV-Infektion, bei denen ausschließlich CCR5-trope Viren nachgewiesen wurden, in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneistoffen. Das Verträglichkeitsprofil ist bisher günstig. Der Beitrag informiert über Pharmakologie, Einsatz und klinische Prüfung.

Telbivudin - ein neu zugelassenes Nukleosid-Analogon
03.08 - Siehe: Arzneimittelbrief 03/08 S.20
Telbivudin ist ein neu zugelassenes Nukleosid-Analogon zur Behandlung der chronischen Hepatitis B, das schneller als Adefovir zu einer Reduktion der HBV-DNA führt. Nach 52 Wochen Behandlung ist der Unterschied jedoch nicht mehr signifikant. Bei der Behandlung der chronischen Hepatitis B mit Nukleosid-/Nukleotid-Analoga sind aber vor allem die Langzeitergebnisse wichtig. Diese fehlen häufig in Studien, die von der Pharmaindustrie initiiert sind. Ein Wechsel der Therapie ohne Not von einer Substanz zur nächsten birgt die Gefahr von Virusmutationen, die weitere Therapieoptionen unwirksam machen können. 3 Ref

Zirkumzision bei Männern ist eine präventive ...
03.08 - Siehe: Arzneimittelbrief 03/08 S.18
... Maßnahme gegen die Übertragung von HIV Weltweit haben sich im Jahre 2005 4,1 Millionen Menschen HIV infiziert, die meisten über heterosexuelle Kontakte. Diese alarmierende Zahl unterstreicht die Bedeutung, Maßnahmen zur Eindämmung dieser Infektion zu intensivieren. Eine kostengünstige und nachhaltige Möglichkeit aus dem Bündel präventiver Interventionsstrategien ist die Zirkumzision bei Männern. Die chirurgische Entfernung der Vorhaut ist ein kleiner, komplikationsarmer Eingriff. Die Zirkumzision verringert nicht nur die Übertragung von HIV, sondern auch von Geschlechtskrankheiten, Harnwegsinfektionen bei Knaben, die Entwicklung von Peniskarzinomen sowie Zervixkarzinomen bei den Sexualpartnerinnen. Die überzeugende Datenlage gibt Anlass, die Zirkumzision des Mannes als zusätzliche Präventivmaßnahme gegen die HIV-Pandemie in Hochrisiko-Gebieten einzuführen. Die UN und die WHO entwickeln Pläne, wie dies sicher und flankiert von besserer Aufklärung in diesen Regionen geschehen kann. 20 Ref

HPV-Impfung: Heiße Diskussion um Nutzen und Risiken
03.08 - Siehe: PTA Forum 03/08 S.34

Inside out-das Kennzeichen gestresster Zellen
03.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 02/08 S.114
Klinische Studien müssen folgen, um zu zeigen, ob dieses neue Therapieprinzip sich durchsetzen wird.

Nochmals: Impfung gegen Humane Papillomaviren
03.08 - Siehe: Arzneimittelbrief 02/08 S.16
Die Empfehlung, nur HPV-serologisch negative Mädchen u. junge Frauen zu impfen, führt zu der Frage, wo dieser Nachweis zu bekommen ist. Denn lt. AWMF-Leitlinien ist ein entsprechender "Antikörpertest wissenschaftlichen Untersuchungen vorbehalten, aber für die Diagnostik ohne Bedeutung". Der alternative HPV-DNA-Nachweis f.d. Abstrich kostet ca. 35Ç, die allerdings z.Z. noch nicht von allen Kassen übernommen werden. "HPV-negativ" wird man bei manchen Frauen auch nach der Anamnese 'diagnostizieren' müssen. In dem Artikel*, auf den der Leser Bezug nimmt, ging es in erster Linie darum, zentral Daten zu sammeln, die später einmal quantitative Aussagen zu Nutzen und Risiken der Impfung erlauben. Davon abgesehen wäre die Diagnostik bei einer HPV-Prävalenz von >15% zugleich auch kosteneffektiv, da die bereits infizierten Frauen nicht geimpft werden (sollen). *vgl. AMB 12/07

Schwerpunkt Prävention: Erst Check, dann weg
02.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 09/08 S.654
Der Beitrag gibt einen Überblick über Malariamittel zur Prophylaxe und notfallmäßigen Selbstbehandlung. Dosierungsangaben.

HIV-Infektionen sind unheilbar
02.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 08/08 S.579
Sibald HI-Viren im menschlichen Körper Fuß gefasst haben, sind sie nicht mehr vollständig zu beseitigen. Die Erreger halten sich über Jahre in Reservoirs wie im Darmgewebe versteckt.

Neuropathien unter Telbivudin
02.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 08/08 S.577
Die EMEA warnt vor peripheren Nervenschäden durch das Virustatikum Telbivudin. In Kombination mit pegyliertem Interferon alfa-2a bei der Behandlung der chronischen Hepatitis B stieg die Gefahr für periphere Neuropathien.

HPV-Impfung - fragliche Wirkung, viele Nebenwirkungen
02.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/08 S.777
Stellungnahme der Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.: Entscheidungsrelevante Daten unbekannt, Trügerisches Gefühl der Sicherheit, Viele Verdachtsfälle, Empfehlung zurücknehmen, www.individuelle-Impfentscheidung.de

Umstrittene Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
02.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/08 S.771
Viele offene Fragen zu Kosten, Nutzen und Sicherheit: Groß angelegte Kampagne, Mit industrieller Unterstützung, Millionenfach geimpft, Wird die Zervixkarzinomrate sinken? Erwartungen nicht erfüllt, Nachbeobachtungszeit zu kurz, Todesfälle schüren Diskussion, HPV-Impfung: Wichtige Argumente der Befürworter und Gegner, Stellungnahme der Deutschen Krebshilfe: Todesfälle - kein Hinweis auf ursächlichen Zusammenhang

Besserer Immunschutz dank Tattoo-Technik
02.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/08 S.726
Vom Tätowieren raten Mediziner eigentlich eher ab. Wird die Technik im Rahmen einer Impfung eingesetzt, könnte sie jedoch zu einer besseren Immunantwort als beim herkömmlichen Impfen per Injektion führen. - Mögliche Anwendung z.B. bei einer Grippe-Pandemie, wenn möglichst rasch bei vielen Personen eine gute Immunantwort erreicht werden soll

Zwei Todesfälle nach HPV-Impfung
02.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 06/08 S.399
Zwei Todesflle von jungen Frauen nach einer HPV-Impfung mit Gardasil sind der EMEA gemeldet worden. Die Behörde wird die Sicherheit der Vakzine streng überwachen, sieht aber derzeit keinen Anlass zu einer Neubewertung.

Resistent gegen Oseltamivir
02.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 06/08 S.393
Einzelne Influenza-A-Viren der diesjährigen Grippewelle sind resistent gegen Oseltamivir. Besonders hoch ist die Rate in Norwegen.

Naturmedizin: Erdiges Dessert gegen Malaria
02.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/08 S.496
Schimpansen nehmen bestimmte Erdsorten mit oder nach der Nahrung auf, um die malariahemmende Wirkung von zuvor gefressenen Pflanzenteilen zu erhöhen

HPV-Impfung: Union fordert Begleitstudie
02.08 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 06/08 S.8

HPV Impfstoff: Diskussion um Todesfälle
02.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 05/08 S.410
Paul-Ehrlich-Institut und EMEA sehen keinen ursächlichen Zusammenhang

Erhöhte Nachfrage nach HPV-Impfstoffen
02.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 05/08 S.410

Optimaler Malaria-Schutz
02.08 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 04/08 S.89
Der Beitrag erläutert die Vorgehensweise bei der Auswahl des richtigen Arzneimittels zur Malaria-Prophylaxe.

Neues Gel gegen HIV-Infektion in Phase-II-Studie
02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.98
Dem Ziel, Frauen einen Schutz vor HIV-Infektionen unabhängig vom Kondomgebrauch des Mannes zu verschaffen, sind Forscher noch ein Stück näher gekommen. www.aerztezeitung.de

Tesamorelin: Releasing-Faktor lindert Lipodystrophie
02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.79
HIV-Patienten, die unter der antiretroviralen Therapie eine Lipodystrophie entwickeln, dürfen auf ein Medikament hoffen, das nicht nur ihrem Aussehen zugute kommt. Nach den Ergebnissen einer Phase-III-Studie im New England Journal of Medicine beseitigt ein synthetischer Releasing-Faktor für das Wachstumshormon (wenigstens teilweise) auch die nachteiligen Folge der Lipodysrtrophie auf den Stoffwechsel. www.medknowledge.de

Auf dem Weg zur Leukämie-Impfung
02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.77
US-Forscher haben einen vielversprechenden Ansatz für eine Gentherapie gegen Leukämie gefunden: Es gelang ihnen, das Immunsystem erkrankter Freiwilliger mit Hilfe gentechnischer Methoden so zu verändern, dass es Antikörper gegen die entarteten Blutzellen bildete. Diese Abwehrproteine reagierten auf ein Eiweißmolekül namens ROR1, das bei Erwachsenen ausschließlich auf der Oberfläche von Leukämiezellen zu finden ist. http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/288296.html

Tuberkel mit Resistenzen breiten sich aus
02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.67
In Deutschland breiten sich resistente Tuberkulose-Erreger aus - das ist ein Thema bei der Tagung der nordwestdeutschen Internisten in Hamburg. Besonders gefährlich seien hoch resistente Formen, für die es kaum noch Therapien gibt. www.aerztezeitung.de

Kein Zusammenhang zwischen MS und Impfungen
02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.57
Neue Studiendaten widerlegen erneut den Verdacht, dass Impfungen das Risiko für Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose (MS) erhöhen. Darauf weist das Paul-Ehrlich-Institut in Langen hin.

Posaconazol bewährt sich bei Neutropenie
02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.54
Nicht nur unter Studienbedingungen, sondern auch im klinischen Alltag ist eine Prophylaxe mit dem Antimykotikum Posaconazol wirksam. Es kann invasive Mykosen und Lungeninfiltrate bei Patienten mit Chemotherapie signifikant reduzieren. www.aerztezeitung.de

EMEA lässt ersten prä-pandemischen Impfstoff zu
02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.45
Die europäische Zulassungsbehörde (EMEA) hat eine wichtige Vorentscheidung für die Zulassung des ersten prä-pandemischen Impfstoffs gegen die Vogelgrippe getroffen. Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) hat eine positive Stellungnahme zu Prepandrix® abgegeben. www.aerzteblatt.de

Periphere Neuropathie bei Telbivudin
02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.33
Die europäische Arzneimittelagentur EMEA hat eine Änderung der Fachinformationen zum Virustatikum Telbivudin (Sebivo®) verfügt. Dort wird jetzt vor der Gefahr von peripheren Neuropathien gewarnt. Die Ärzte werden aufgefordert, auf Hinweise zu achten, und in diesem Fall die Fortsetzung der Therapie zu überdenken. www.aerzteblatt.de

Abacavir und Didanosin erhöhen Herzinfarktrisiko
02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.24
Die Einnahme der HIV-Medikamente Abacavir und Didanosin (ddI) scheint mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko einherzugehen. Dies zeigen die Ergebnisse einer prospektiven Beobachtungsstudie, die dieser Tage auf einer Fachtagung vorgestellt wurden. Andere Wirkstoffe aus der Gruppe der Nukleosidanaloga waren nicht betroffen. www.aerzteblatt.de

Kritik an Krebsimpfung nach Todesfällen
02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.11
Nach dem ungeklärten Tod zweier junger Frauen gibt es nach Behördenangaben keine Belege für einen Zusammenhang mit der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Weder das deutsche Bundesamt für Sera und Impfstoffe noch die Europäische Arzneimittelagentur EMEA sehen Anlass, die Sicherheit des Impfstoffs Gardasil® neu zu bewerten. Der Nutzen überwiege weiterhin etwaige Risiken, betonte die EMEA in London. Eine 17-Jährige aus Deutschland und eine 19-Jährige Österreicherin waren im vergangenen Jahr aus ungeklärter Ursache gestorben, kurz nachdem sie den Impfstoff bekommen hatten. In Europa sind insgesamt zwei solche Impfstoffe zugelassen. Der Bremer Professor für Arzneimittelforschung Gerd Glaeske hatte die Zulassung der Impfung in der "Frankfurter Rundschau" vom Freitag als möglicherweise zu schnell bezeichnet. www.journalonko.de

Fortbildung: Tollwut, eine unterschätzte Bedrohung
02.08 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/08 S.53
Tollwutvirus, Epidemiologische Formen der Tollwut, Krankheitsbild, Impfstoffe, Präexpositionelle Prophylaxe, Postexpositionelle Prophylaxe nach Kontakt mit tollwutverdächtigen Tieren, Vorgehen bei bereits geimpften Personen, Abb., Tab.

Häufige Resistenzen gegen Oseltamivir
02.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 02/08 S.21
Auswertungen zur Resistenzlage der aktuellen Influenzaviren (Influenza A/H1N1) weisen auf eine hohe Rate von Resistenzen gegenüber dem Neuraminidasehemmer Oseltamivir hin. Die meisten Resistenzen fallen in Norwegen auf. Die gegenüber Oseltamivir resistenten Stämme sind weiterhin gegen Amantadin, Rimantadin (außer Handel) und Zanamivir empfindlich.

Todesfälle in Verbindung mit HPV-Impfstoff
02.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 02/08 S.17
Eine 17-jährige Deutsche starb einen Tag nach der zweiten Dosis der Vakzine, eine 19-jährige Österreicherin drei Wochen nach erstmaliger Impfung. Bei beiden bleibt die Todesursache auch nach Obduktion unklar, so das Fazit der europäischen Arzneimittelbehörde.Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde dokumentiert 15 Todesfälle in Verbindung mit dem dort seit Sommer 2006 erhältlichen HPV-Impstoff (10 aus den USA, 3 aus dem Ausland, 2 unbekannter Herkunft). Ein Kausalzusammenhang lässt sich auch auf Basis dieser Meldungen weder ausschließen noch belegen. Angesichts der unklaren Risiken wiegen die offenen Fragen hinsichtlich des Nutzens der HPV-Impfung um so schwerer: Die HPV-Vakzine senkt die Gesamtzahl höhergradiger Zervixdysplasien (CIN 2 und höher) bei Frauen zwischen 16 und 26 Jahren, die mehrheitlich bereits sexuelle Kontakte hatten, nur um 17% und damit deutlich weniger als erhofft. Für die als Surrogatparameter für ein Zervixkarzinom geeigneteren hochgradigen Dysplasien (CIN 3) lässt sich statistisch kein Vorteil sichern.

Punkte sammeln mit der MMP: Tollwut
02.08 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/08 S.60

Zertifizierte Fortbildung: Tollwut - Fragen zum Thema
02.08 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/08 S.59

Grippeimpfstoff einer neuen Generation zugelassen
01.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 04/08 S.203
Der erste marktreife Zellkultur-Grippeimpfstoff, Optaflu, ist in Deutschland für diese Saison zugelassen. Da die Vakzine frei von Hühnereiweiß ist, ist sie als einziger Grippeimpfstoff auch für Personen mit entsprechender Allergie geeignet.

Alzheimer Demenz: Hoffen auf eine Alzheimer-Impfung
01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/08 S.314
Die Entstehungshypothesen der Alzheimer-Krankheit, Die tau-Hypothese, Die Amyoid-Hypothese, Immunisierungsansätze zur Behandlung der Alzheimer- Krankheit, Entscheidung in den nächsten fünf Jahren, Abb., Tab.

Erster Integrasehemmer steht in Europa zur Verfügung
01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/08 S.298
Im Dezember 2007 wurde Raltegravir (Isentress) in 27 EU-Staaten zugelassen, AIDS: Hoher Prozentsatz an Resistenzen; Hemmung eines essenziellen Virusenzyms, Überzeugende Studienergebnisse, Orale Einnahme möglich, Geringe Abbruchraten wegen Nebenwirkungen, Studien zur Indikationserweiterung, Steckbrief

Targets für HIV-Infektionen
01.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/08 S.125
Das HI-Virus benötigt mehr als 250 humane Proteine, um sich im menschlichen Körper vermehren zu können. Dies ergab ein Screening von US-amerikanischen Forschern, die damit eine Fülle von neuen Targets für mögliche HIV-herapeutika entdeckten.

Neue Meningitis-Vakzine für Säuglinge
01.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/08 S.124
Der neue, in der klinischen Entwicklung befindliche Konjugatimpfstoff Menveo soll Kinder ab dem zweiten Lebensmonat vor Meningokokken-Erkrankungen schützen und damit eine Lücke schließen.

Was im Körper bei einer Erkältung so alles passiert
01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 03/08 S.195
Lokale Symptome durch Entzündungsmediatoren, Husten nicht auf die leichte Schulter nehmen, Zytokine initiieren systemische Veränderungen, Abb.

Neuer Wirkstoff gegen resistente HI-Viren in Aussicht
01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 03/08 S.194
keine Kreuzresistenz bei der Neuentwicklung Etravirin

Neu:
Atripla Filmtabletten, HIV Kombipräpatat

01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 03/08 S.158

Gesundheitspolitik: Umsatzplus im Apothekenmarkt
01.08 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 03/08 S.3

Gesundheitspolitik: Arzneimittelausgaben gestiegen
01.08 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 03/08 S.3

Grippeschutz: Universal-Impfstoff in den Startlöchern
01.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 01/08 S.32
Ein neuartiger Grippeimpfstoff hat einen ersten klinischen Test bestanden. Er scheint gegen alle Influenza-A-Viren zu schützen, ohne dass er wie herkömmliche Impfstoffe jedes Jahr zu variieren ist. Diese Vorteile muss er jedoch noch in großen klinischen Studien beweisen.

Trends in der Impfstoffentwicklung
01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.86
DNA-und zellbasierte Impfstoffe.

Impfung gegen humane Papillomaviren
01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.78
Gardasil TM eine neue Präventionsstrategie gegen Krebs. Neben Hepatitis-B-Impfung der 2. Impfstoff der Krebs verhindern kann.

Reiseimpfungen
01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.72
Wichtige Tipps für den Urlaub. Mit einer Auswahl an Büchern zum Thema "Immunsystem" und "Impfen".

HIV-Impfstudie abgebrochen
01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.71
Die Suche nach effektiven HIV-Vakzinen geht weiter.

Impfskeptiker-Impfgegner
01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.64
Eine kleine, lautstarke Grippe von Impfgegnern macht sich im Internet breit... Hier Zitate und die Gegenargumente. http://www.impfinformationen.de

Impfen gegen Alzheimer?
01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.63
Intellect Neurosciences,Inc. will mit Recall-Vax TM eine Antikörperbildung gegen das Aß-Peptid induzieren. http://www.intellectns.com

Die Empfehlungen der Ständigen Impfkomission...
01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.54
...am Robert-Koch-Institut. Standardimpfungen sind erstattungsfähig. Hier die Empfehlungen der STIKO im Überblick.

Influenzageimpftes Medizinisches Personal
01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.52
Wie sieht der Impfstatus beim Medizinischen Personal aus?

Tod eines Impfstoffes
01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.38
http://www.who.int/vaccine_research/diseases/alphabetical/en /index.htlm .

Herstellung und Qualitätskontrolle von Impfstoffen
01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.28
Das Prinzip der Impfstoffherstellung wird dargestellt. http://www.edqm.eu/

Immunologische Grundlagen des Impfens
01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.20
Hightech-Training für das Immunsystem. Durch die aktive Impfung kann das Immunsystem sofort das Pathogen erkennen. Impfungen simulieren eine Infektion mit einem Pathogen und induzieren das Immunsystem.

Zur Geschichte der aktiven Immunisierung
01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.12
Vorbeugen ist besser als Heilen...Versuche, Gesunde künstlich zu infizieren, um sie vor Ansteckung im Falle einer Epdemie zu schützen, gab es schon vor Jahrhunderten.

Impfen in der Schwangerschaft
01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.10
http://www.impfserviceplus.de. Nicht alle Impfungen sind in der Schwangerschaft ungefährlich.

Editorial
01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.3
Verschiedene Aspekte rund ums Thema Impfen werden geschildert.

HIV, Aids: Das A und O ist die Compliance
01.08 - Siehe: PTA Forum 01/08 S.20
Hintergrundinformationen anlässlich des Welt-Aids-Tags zu Aids-Neuinfektionen und aktuellen Therapiestandards.

Pest: Ausbruch in Madagaskar
01.08 - Siehe: PTA Forum 01/08 S.12
Der Beitrag informiert über Erreger, Verbreitung, Verlaufsformen, Symptome, Prophylaxe und Therapie der Pest.

Erster Malaria-Impfstoff für Babys
01.08 - Siehe: PTA Forum 01/08 S.4
Ein Impfstoff mit Sporozoiten-Antigenen hat sich in einer Phase-II-Studie als sicher und imimunogen erwiesen.

Vorteil durch einmal appliziertes Pegfilgrastim
01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.102
Zur Prophylaxe einer Chemotherapie-bedingten febrilen Neutropenie ist bei Risikopatienten eine Begleitmedikation mit Wachstumsfaktoren für Granulozyten erforderlich. Dabei ist Pegfilgrastim, einmal pro Chemotherapiezyklus appliziert, sechs Einzeldosen herkömmlichen G-CSF überlegen. www.aerztezeitung.de

Grippe-Impfung sublingual?
01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.100
Eine sublinguale Grippeimpfung haben Forscher aus Südkorea erfolgreich an Mäusen getestet. www.aerztezeitung.de

Neue Therapie für Patienten mit HIV-Infektion
01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.81
Mit dem CCR5-Hemmer Maraviroc ist ein neues HIV-Medikament auf dem Markt. Es wird bei zuvor erfolglos behandelten Patienten angewandt, deren Viren den Korezeptor CCR5 für die Infektion brauchen und gegen die nur noch wenige HIV-Medikamente wirken. www.aerztezeitung.de

Erster Malaria-Impfstoff für Babys in Sicht
01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.73
Auf dem Weg zu einem Malaria-Impfstoff für Entwicklungsländer sind Forscher einen großen Schritt weitergekommen. Ein Impfstoff mit Sporozoiten- Antigenen (RTS,S) hat sich in einer Studie mit Säuglingen als sicher und immunogen erwiesen. www.aerztezeitung.de

Von neuer HIV-Arznei profitieren auch Ältere
01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.72
Der Integrasehemmer Raltegravir hat eine vorteilhafte Pharmakokinetik: Er wird nicht über Cytochrom P450 verstoffwechselt. Das Präparat ist mit allen gebräuchlichen Arzneien kombinierbar und daher auch für ältere HIV-Patienten geeignet. www.aerztezeitung.de

Verbesserter Meningitis-Impfstoff für Säuglinge
01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.54
Eine Impfung gegen Neisseria meningitidis ist derzeit erst nach dem erstem Lebensjahr möglich. Mit einer neuen Vakzine, die sich jetzt in einer Phase-2-Studie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2008; 299: 173-184) als sicher und immunogen erwiesen hat, könnte die Impfung bereits ab dem zweiten Lebensmonat erfolgen. www.aerzteblatt.de

Universeller Grippe-Impfstoff induziert Antikörper
01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.48
Ein neuartiger Grippeimpfstoff, der gegen alle Influenza-A-Viren (und damit auch H5N1) wirksam sein könnte, hat einen ersten klinischen Test bestanden. Wie der Hersteller mitteilt, entwickelten neun von zehn Geimpften Antikörper. www.aerzteblatt.de

Pestizide als Asthmarisiko?
01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.46
Amerikanische Farmersfrauen, die häufig mit Pestiziden hantieren, hatten in einer Querschnittsstudie im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine (2008; 177: 11-18) ein signifikant erhöhtes Risiko auf ein allergisches Asthma. In der Agricultural Health Study geht das US-National Cancer Institute seit 1994 der Frage nach, warum in der Landwirtschaft Beschäftigte häufiger als andere Menschen an bestimmten Formen von Leukämien, Lymphomen und Karzinomen erkranken. Auch einige neurologische Erkrankungen oder Störungen der Fruchtbarkeit scheinen durch das Landleben begünstigt zu werden. www.aerzteblatt.de

Grippevakzine aus Zellkultur jetzt zugelassen
01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.39
Der weltweit erste Zellkultur-Grippeimpfstoff ist in Kürze in Deutschland erhältlich. Nach der saisonalen Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMEA) und nach Chargenfreigabe durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bringt Novartis Behring den Impfstoff Optaflu® auf den Markt. Die Impfstoffantigene werden mit Hilfe einer speziellen Zelllinie produziert. Das in Marburg entwickelte Verfahren liefert erstmals einen Grippeimpfstoff, der nicht mit Hilfe von bebrüteten Hühnereiern hergestellt wird. Der Impfstoff ist daher für Menschen mit Hühnereiweißallergie geeignet. Die Vakzine ist auch frei von von Stabilisatoren und Konservierungsstoffen. www.aerztezeitung.de

Hemmstoff erweitert Wirkstoff-Palette gegen HIV
01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.23
Mit Raltegravir steht seit Kurzem ein neues HIV-Medikament mit einem völlig neuen Wirkansatz zur Verfügung: Zugelassen ist der Hemmstoff des HIV-Enzyms Integrase in Kombination mit anderen antiretroviralen Medikamenten, und zwar zur Therapie von bereits behandelten HIV-Infizierten, bei denen sich die Viren trotz antiretroviraler Therapie vermehren. www.aerztezeitung.de

Neuer Impfstoff schützt Babys vor Meningokokken
01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.13
Ein neuer tetravalenter Impfstoff gegen invasive Meningokokken-Erkrankungen ist bei Säuglingen hochimmunogen. Der von Novartis Vaccines entwickelte konjugierte Impfstoff schützt vor Meningokokken A, C, W-135 und Y. www.aerztezeitung.de

18 Pesttote auf Madagaskar
01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.12
Auf Madagaskar sind mindestens 18 Menschen an der Pest gestorben, fünf weitere sind an Beulenpest erkrankt, die im Mittelalter auch in Europa verbreitet war. www.aerztezeitung.de

Fixe Dreifach-Kombi vereinfacht die HIV-Therapie
01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.5
Das fixe Dreifachkombi-Präparat wird in Deutschland als Atripla® erhältlich sein. Eine Tablette enthält 600 mg Efavirenz, 200 mg Emtricitabin sowie 245 mg Tenofovir. Das Medikament ist zur Therapie erwachsener HIV-Infizierter zugelassen, bei denen die Virusmenge durch die derzeitige antiretrovirale Therapie mindestens seit drei Monaten unter 50 HIV-RNA-Kopien pro Milliliter Blut liegt. www.aerztezeitung.de

Warum läßt sich mediz.
Personal so selten impfen?

01.08 - Siehe: Krankenhauspharmazie 01/08 S.30
International wird allen Angehörigen medizinischer Berufe jährlich zu einer Influenza-Impfung geraten. Nur 20-30% der Beschäftigten lassen sich immunisieren. 1 Ref

Mehr Profil für die pharmazeutische Praxis
01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/08 S.75
Aufklärung über Arzneimittelfälschungen, Aufgaben der Apotheker bei einer Influenzapandemie, Apotheker in den Gesundheitssystemen, Harmonisierung der Qualitätsstandards

Aids: Dreifachkombination gegen HI-Virus zugelassen
01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/08 S.48
Die fixe Dreierkombination aus Efavirenz, Emtricitabin und Tenofovir Disoproxifumarat (Atripla) hat für die HIV-1-Therapie die Zulassung durch die Europäischen Behörden erhalten. - steht seit Januar 2008 zur Verfügung, Kompliziertes Einnahmeschema vereinfachen, Anwendungshinweise

AIDS: Sermien funktionieren als HIV-Taxi
01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/08 S.4
Wie ein Taxi vermag eine Proteinfaser des menschlichen Spermas den Aids-Erreger in die Zelle "mitzunehmen". Dadurch erhöht sich die Infektionsrate um ein Vielfaches und die für eine Infektion notwendige Virusmenge wird herabgesetzt.

Mit Telaprevir und Interferon gegen Hepatitis C
01.08 - Siehe: Apotheken-Depesche 01/08 S.20
Telaprevir, ein Inhibitor der NS3/4A-Protease des Hepatitis-C-Virus, wurde mit und ohne Peginterferon alfa-2a (PIFN) bei 20 unbehandelten Patienten mit HCV Typ 1 p. o. gegeben (750 mg alle 8 h) und mit PIFN plus Plazebo verglichen. Nach 15 Tagen waren die HCV-RNA-Werte im Median in der Vergleichsgruppe um 1,09 log10-Stufen zurückgegangen, unter Verum um 3,99 und unter Verum plus PIFN um 5,49 (Verumgruppen: ein- bzw. viermal keine RNA nachweisbar).

Integrase-Hemmer gegen resistente HIV-1
01.08 - Siehe: Apotheken-Depesche 01/08 S.18
Raltegravir, ein Hemmstoff der Integrase von HIV-1, oder Plazebo wurde in zwei Studien 699 Patienten (zu etwa 90% an AIDS erkrankt und mit Resistenzen gegen mindestens drei Mittel) zusätzlich zu optimierter Hintergrund-Therapie gegeben. Eine nach 16 Wochen geplante Analyse zeigte, dass unter Verum signifikant öfter Werte unter 400 bzw. 50 Kopien pro ml erreicht wurden.

Tropenreisende sollten über Malaria Bescheid wissen
01.08 - Siehe: Apotheken-Depesche 01/08 S.8
Rund 270 Millionen Menschen leiden an Malaria. Jedes Jahr sterben mindestens eine Million Menschen an der Erkrankung. Plasmodium falciparum verursacht die schlimmste Form der Malaria und geht mit den meisten Todesfällen einher. Reisende sollten sich unbedingt über die Erkrankung informieren. Nützliche Infos vermitteln dazu auch folgende Webseiten: www.malaria.org oder www.who. int/topics/malaria/en/

Orangensaft kann Hepatitis A übertragen
01.08 - Siehe: Apotheken-Depesche 01/08 S.8
Im Jahr 2004 kamen 351 Touristen aus Ägypten mit einer Hepatitis-AInfektion zurück. Am Robert-Koch-Institut in Berlin analysierte man die Infektionswege. Das Hepatitis A-Virus ist recht säureresistent und kann daher in Orangensaft gut überleben. Fazit: Eine Impfung gegen Hepatitis A wird unbedingt für alle Reisende in Endemie-Gebiete empfohlen.

Gute Immunität auch bei später Boosterung
01.08 - Siehe: Apotheken-Depesche 01/08 S.6
Selbst wenn die dritte Anti-HB-Impfdosis Jahre nach der zweiten appliziert wird, besteht keine geringere Immunität gegen Hepatitis B als bei Einhaltung des empfohlenen Schemas. Eine routinemäßige Testung auf Anti-HBs ist daher nicht notwendig. Dies gilt aber nicht für ältere, immungeschwächte oder chronisch kranke Personen.

Breites Erregerspektrum bei Fluggästen
01.08 - Siehe: Apotheken-Depesche 01/08 S.6
An der SARS-Pandemie in den Jahren 2002 und 2003 starben vermutlich über 900 Menschen. Experten des Hamburger Bernd-Nocht-Instituts für Tropenmedizin haben Daten ihrer Untersuchungsergebnisse von Patienten mit SARS-Verdacht publiziert. - Bei keinem der Patienten konnten die Tropenmediziner den SARS-assoziierten Corona-Virus nachweisen.

Primärer Einsatz verringert febrile Neutropenie
01.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 01/08 S.39
Die primäre Prophylaxe mit dem Wachstumsfaktor Pegfilgrastim verringert Krankenhausaufnahmen wegen febriler Neutropenie und bedingt, dass die Chemotherapie-Dosierung seltener reduziert werden muss. Dies ergab eine integrierte Analyse (NeuCuP) mit den Daten von 2282 Patientinnen mit Brustkrebs.

Interessante Internetadressen zum Thema "Impfen"
01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.19

Glossar
01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.8

Bücherforum: Hepatitiden
01.08 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 01/08 S.17

Zulassung von Sera und Impfstoffen
01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/08 S.95

HIV-Übertragung: : Infektionsverstärker im Sperma
12.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 51/07 S.4792
Ein Protein im menschlichen Sperma kann die Infektiosität von HI-Viren um den Faktor 1000 erhöhen. Ulmer Forscher entdeckten amyloide Fibrillen, die den Erreger binden und ihm den Eintritt in die Zelle erleichtern.

Neuropsychiatrische Komplikationen im Visier
12.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 50/07 S.5658
Ein FDA-Beratergremium hat sich unlängst dafür ausgesprochen, die Warnhinweise für die Neuraminidasehemmer Oseltamivir (Tamiflu) und Zanamivir (Relenza) zu verschärfen. Hintergrund sind plötzlich auftretende neuropsychiatrische Komplikationen bei Kindern und Jugendlichen, die insbesondere in Japan in der Vergangenheit verstärkt unter einer Therapie mit den Virustatika aufgetreten sind, im Falle von Oseltamivir teilweise mit tödlichem Ausgang. Tab.

Satte, hungernde und gestresste Malariaerreger
12.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 49/07 S.4584
Forscher konnten anhand verschiedener genetischer Expressionsprofile Malariaerreger in drei physiologische Zustände unterteilen: sie wuchsen, hungerten oder waren gestresst. Dies hat Einfluss auf die Malariasymptome bei Kindern.

Eltrombopag ermöglicht antivirale Therapie
12.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 49/07 S.4581
Der orale Thrombozyten-Rezeptoragonist Eltrombopagerhöht die Thrombozytenzahl und ermöglicht eine antivirale Therapie bei Hepatitis-C-Patienten mit geringer Thrombozytenzahl.

Haushalt: Mehr Geld für BMG
12.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 49/07 S.8

Viele Jugendliche engagieren sich gegen Aids
12.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 48/07 S.5434

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
12.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 24/07 S.50
Hintergrundinformationen zur Entstehung des Zervixkarzinom und zur HPV-Impfung.

Tsibogang Christian Action Group
12.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 23/07 S.28
Der Beitrag berichtet über den Kampf einer Nichtregierungsorganisation gegen Aids in Südafrika.

HIV in der Apotheke: Die unterschätzte Krankheit
12.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 23/07 S.24
Bericht aus einer Apotheker im Hamburger Szeneviertel St. Georg.

Aids: Hoffnung auf Heilung?
12.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 23/07 S.22
Deutschen Forschern ist es gelungen, ein spezielles Enzym zu entwickeln, das die Erbinformation von HIV aus infizierten Zellen herausschneiden soll. Die Wirksamkeit konnte bisher in Zellkulturversuchen nachgewiesen werden.

Antiretrovirale Therapie
12.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 23/07 S.14
Der Beitrag gibt einen Überblick über die Möglichkeiten der antiretrovirlane Therapie und einen Ausblick in die Forschungspipeline.

Seltener Otitis media nach Pneumokokken-Impfung
12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.103
Pneumokokken sind eine wichtige Ursache von Mittelohrentzündungen. Die routinemäßige Kindheitsimpfung mit dem 7-fach-Pneumokokkenimpfstoff reduziert die Zahl der Rezidive der Mittelohrentzündungen und die Notwendigkeit des Einsatzes von Paukenröhrchen. www.medizin-online.de

Neue Hoffnung für Patienten mit resistenten HI-Viren
12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.98
Bereits behandelte HIV-Infizierte, deren Viren schon gegen Medikamente aus drei Substanzklassen resistent sind, haben eine gute Chance, dass mit dem neuartigen Wirkstoff Maraviroc die Virusvermehrung wieder dauerhaft unterdrückt wird. www.aerztezeitung.de

Unaids: Weniger HIV-Infizierte als angenommen
12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.94
Die Vereinten Nationen haben ihre Schätzungen zur Zahl der HIV-Infizierten deutlich nach unten revidiert. Statt wie noch im letzten Jahr angenommen 39,5 Millionen Menschen sind nach dem neuesten Bericht von Unaids weltweit 33,2 Millionen Menschen mit dem humanen Immunschwächevirus HI infiziert. Neben diesem scheinbaren Rückgang gibt es laut Unaids aber auch einen echten. Er besteht Anlass zur Hoffnung, auch für die besonders betroffenen Länder in Afrika. www.aerzteblatt.de

HPV-Impfung auch für ältere Frauen?
12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.87
Schützt die HPV-Impfung auch in einem Alter weit nach den ersten Sexualkontakten? Bisher hieß die Antwort: vermutlich nicht. Doch neue Studienergebnisse könnten eine Wende einläuten. www.medizin-online.de

2007 nur halb so viele FSME-Fälle wie im Vorjahr
12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.75
An der von Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sind im Jahr 2007 deutlich weniger Menschen erkrankt als im Vorjahr. www.aerztezeitung.de

Studiennachlese: Impfstoff begünstigte HIV-Infektion
12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.53
Neue Daten zu den im September abgebrochenen Studien zum HIV-Impfstoff V520 zeigen, dass der Wirkstoff nicht nur seine Wirkung verfehlte, er könnte sogar möglicherweise Schaden angerichtet haben. Denn die Geimpften infizierten sich häufiger als die Teilnehmer der Placebogruppe mit dem Immunschwächevirus HI. Die Forscher suchen jetzt nach den Gründen. www.aerzteblatt.de

Hypertonieimpfstoff senkt Blutdruck vor allem morgens
12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.50
Können drei Injektionen im Jahr Hypertonikern in Zukunft die ungeliebte tägliche (und häufig vergessene) Einnahme der Tabletten ersparen? Ein Schweizer Hersteller stellte auf der Jahrestagung der American Heart Association in Orlando/Florida Ergebnisse einer randomisierten kontrollierten Phase-2a-Studie zu dem ersten Impfstoff gegen die Hypertonie vor. www.aerzteblatt.de

Grippe-Impfung schützt Lunge, Herz und Hirn
12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.36
Jetzt ist die richtige Zeit, noch ungeimpften über 60-Jährigen die Influenza-Impfung anzubieten. Denn die Impfung schützt Herz, Hirn und Lunge. Das hat jetzt eine Studie erneut bestätigt. www.aerztezeitung.de

HPV-Impfung als kosteneffektiv bewertet
12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.35
Die Impfung gegen Zervixkrebs wird von Eltern und jungen Frauen gut akzeptiert: Innerhalb eines Jahres wurden in Deutschland etwa eine Million Dosen des tetravalenten Impfstoffs gegen humane Papillomaviren (HPV) verwendet. Und: Etwa 30 000 Mädchen haben bereits alle drei Impfungen erhalten, sind also voll immunisiert. www.aerztezeitung.de

Eine Impfung gegen Hypertonie rückt näher
12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.18
Die Zeit täglicher Arzneinahme gegen Hypertonie könnte bald vorbei sein. Beim US-Herz-Kongress wurden jetzt viel versprechende Ergebnisse einer Impfung vorgestellt. www.aerztezeitung.de

Auf dem Weg zurück zur Frühtherapie gegen HIV
12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.16
Die europäische Aids-Gesellschaft (EACS) hat neue Leitlinien beim europäischen Aidskongress in Madrid veröffentlicht. Darin wird unter anderem für bestimmte Patienten jetzt ein früherer Beginn der HIV-Therapie als bisher empfohlen. www.aerztezeitung.de

Nikotinabhängigkeit: auch hier bald eine Impfung?
12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.6
Ein Impfstoff, der die Bildung von Nikotin-spezifischen Antikörpern anregt, erzielt signifikante Effekte in der Raucherentwöhnung. www.medizin-online.de

Impfung gegen hohen Blutdruck
12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.5
Schweizer Wissenschaftler haben einen Impfstoff gegen Bluthochdruck entwickelt. In einer Pilotstudie mit 72 Hypertonikern zeigten sich signifikante klinische Effekte. www.medizin-online.de

CCR5-Hemmer: Neuer Angriffspunkt bei HIV-Infektionen
12.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 12/07 S.434
Wie dringen Viren in Wirtszellen ein? Wie wirken CCR5-Hemmer? Maraviroc, Vicrivirox, Pro 140, TNX355, Abb., Tab.

HIV: Fortschritte in der Impfstoffentwicklung?
12.07 - Siehe: Krankenhauspharmazie 12/07 S.496
Die Entwicklung eines klassischen, einer Infektion vorbeugenden Impfstoffs bleibt erklärtes Ziel der HIV-Forschung. Trotzdem muss über den Einsatz anderer Impfstoffe, die die Erkrankung nur verzögern, nachgedacht werden. 1 Ref

Reisestipendien: Ausschreibung ADKA-Kongressreisen
12.07 - Siehe: Krankenhauspharmazie 12/07 S.484
Bewerbungsmodalitäten beschrieben

Pneumokokken-Impfstoff: Nutzen bei Erwachsenen?
12.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 12/07 S.116
Der Nutzen des Pneumokokken-Polysaccharidimpfstoffs für Erwachsene ist nach wie vor unzureichend belegt. Für Patienten mit hohem Sterberisiko aufgrund von Pneumokokkeninfektionen, etwa nach Splenektomie oder bei funktioneller Asplenie, ist die Impfung einschließlich Wiederholungsimpfungen trotz der begrenzten Evidenz zu befürworten. Für die Massenimpfung aller Älteren wird angesichts der fehlenden validen Nutzenbelege keine Basis gesehen. Auch die routinemäßige Impfung von Patienten mit Diabetes mellitus oder chronischer Herz- oder Lungenerkrankung erscheint nicht begründet.

Grippeimpfstoff Optaflu
12.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 12/07 S.111
OPTAFLU wird anders als herkömmliche Grippeimpfstoffe auf der Basis einer permanenten und im Tierversuch hoch tumorigenen Zelllinie hergestellt. Wirkvorteile der neuen Vakzine im Vergleich mit einem Impfstoff auf Eibasis sind nicht belegt. Bei ähnlichem Störwirkungsspektrum im Vergleich mit einem herkömmlichen Grippeimpfstoff ruft OPTAFLU häufiger Schmerzen an der Injektionsstelle hervor. Das Risiko schwerer systemischer Reaktionen ist bei Wiederholungsimpfung mit OPTAFLU möglicherweise erhöht. Ob von der Verwendung einer hoch tumorigenen Zelllinie zur Produktion von OPTAFLU eine Gefahr für Anwender ausgeht, z.B. im Sinne eines erhöhten Krebsrisikos, lässt sich derzeit nicht abschließend beurteilen.

Hepatitis B: "Add-on" statt "Switch" bei Resistenzen!
12.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 12/07 S.468
Der Beitrag berichtet von einem interaktiven Medienseminar zum Thema Resistenzselektionierung bei der Therapie chronischer HBV-Infektionen und aktuelle Empfehlungen. Treten bei der Therapie mit Nucleosid- oder Nucleotidanaloga Resistenzen auf, sollte die Therapie mit einer Kombination von zwei antiviralen Arzneistoffen fortgesetzt werden (add-on). Idealerweise kommt hierbei ein Wirkstoff aus der jeweils anderen Wirkstoffklasse zum Einsatz, um möglichen Kreuzresistenzen vorzubeugen.

Enfuvirtid bei mehrfach vorbehandelten HIV-Patienten
12.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 12/07 S.454
Der Beitrag fasst die Konsensus-Empfehlung einer deutschen Expertengruppe zur Anwendung von Enfuvirtid bei Therapieumstellung mehrfach vorbehandelter HIV-Patienten zusammen.

Aktuelles zur FSME-Immunisierung in Österreich ...
12.07 - Siehe: Arzneimittelbrief 12/07 S.93
... und Deutschland. Das individuelle Nutzen-Risiko-Verhältnis und die Kosteneffizienz der FSME-Impfung erscheinen unklar angesichts unscharfer und sich ändernder Definitionen von Risikogruppen und -gebieten, des relativ benignen Krankheitsverlaufs und der UAW. Eine gute Orientierung bietet die vom Paul-Ehrlich-Institut im Mai 2007 publizierte "Entscheidungshilfe bei vorübergehender Knappheit von FSME-Impfstoff". Insbesondere bei Kindern unter drei Jahren sollte in Anbetracht des milden Krankheitsverlaufs und der potenziellen Impfreaktionen die Indikation sehr zurückhaltend gestellt werden. 12 Ref

Punkte sammeln mit der MMP: CCR5-Hemmer
12.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 12/07 S.440

CCR5-Hemmer Maraviroc: Fragen zum Thema
12.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 12/07 S.439

HIV-Neuinfektionen: Drei Dimensionen von Aids
11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/07 S.4462
Die geschätzten HIV-Neuinfektionen in Deutschland, Europa und der Welt liegen erschreckend hoch.

Adjuvanzien: Hilfsstoffe für bessere Vakzinen
11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/07 S.4450
Der Beitrag stellt neuere Adjuvanzien in der Impfstoffentwicklung vor, darunter Öl-Wasser-Gemische (Fluad) und Lipopolysaccharide, und diskutiert ihre Wirkung.

HIV: Die verdrängte Gefahr
11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/07 S.4442
Der Titelbeitrag informiert über den Stand der Arzneimittel- und Impfstoffentwicklung: Zahl der HIV-Neuinfektionen, HAART-Therapie als Standard und aktuell eingesetzte Medikamentenkombinationen, umstrittener Therapiebeginn, Resistenzentwicklung, Hoffnung auf Entry-Inhibitoren, Integrasehemmer vor Zulassung, Vakzinen in frühem Stadium.

Welt-Aids-Tag: Gemeinsam gegen Aids
11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/07 S.4440

Chemische Stabilität von Oseltamivir-Lösung
11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 47/07 S.4358
Wird zur Herstellung von Oseltamivir-Lösung im Influenza-Pandemiefall anstelle Gereinigten Wassers Trinkwasser verwendet, verringert sich die Stabilität. Wie das zu vermeiden ist, erläutert der Artikel.

Universität Greifswald: Aids-Patienten in d. Apotheke
11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/07 S.5360
Pharmazeutische Betreuung der Patienten

Impfung gegen Bluthochdruck
11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 46/07 S.4255
Eine Impfung gegen Angiotensin II könnte in Zukunft Hypertonikern die tägliche Tabletteneinnahme ersparen. Einer Phase-IIa-Studie zufolge senkt die Vakzine den Blutdruck und ist gut verträglich.

Thalidomid: Andere Indikation, bekanntes Risiko
11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 46/07 S.4252
Auch wenn die WHO den Einsatz von Thalidomid wegen des bekannten teratogenen Risikos nicht zur Behandlung der Lepra empfiehlt, wird die Substanz unter anderem in südamerikanischen Ländern eingesetzt, was zur zweiten Generation Thalidomid-Geschädigter geführt hat.

Viren - die Herausforderung des 21. Jahrhunderts
11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/07 S.5250
Ausbreitung tropischer Viren, Herpes- und Zytomegalieviren, Neue verfügbare Impfstoffe, Impfstoffe von morgen

AIDS: Korezeptorblockade mit Maraviroc
11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/07 S.5212
Maraviroc (Celsentri) ist der erste Vertreter der neuen Substanzklasse der CCR5-Inhibitoren und zugleich die erste oral verabreichbare Substanz, die das HI-Virus bereits vor dem Eindringen in die CD4-Zelle angreift, - seit Sept. 2007 europaweit zugelassen, Verträglichkeit und Interaktionen

Genomforschung: Mensch und Katze haben viel gemeinsam
11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/07 S.5168
Interessant ist das Katzenerbgut vor allem im Hinblick auf Krankheiten (z. B. AIDS), hier gibt es viele Parallelen zum Menschen

Bund und Länder üben für den Influenza-Ernstfall
11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 45/07 S.5067
Schmidt: Deutschland ist gut aufgestellt; Dritte Übung

Influenza: Warum Grippeviren den Winter lieben
11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 45/07 S.5040
Influenzaviren verbreiten sich in frischer Winterluft besser als unter feuchtwarmen Bedingungen. Amerikanische Wissenschaftler haben versucht, diese Vorliebe der Grippeerreger zu erklären und gelangten mit Hilfe von Meerschweinchen zu interessanten Ergebnissen

Zulassung von Sera und Impfstoffen
11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 45/07 S.5144

Mehrwertsteuer und Impfstoffe belasten AM-Ausgaben
11.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 45/07 S.8

HIV: Zwölf Jahre unerkannt
11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 44/07 S.4066
Als 1981 eine rätselhafte Immunschwäche von US-Forschern erstmals beschrieben wurde, hatte sich das HI-Virus schon etwa 12 Jahre unerkannt in den USA verbreitet, so die Ergebnisse von Gen-Analysen zahlreicher Virusproben.

Tuberkulose: Bedrohte Nachbarn
11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 44/07 S.4064
Nicht nur in fernen Ländern stellt Tuberkulose eine ernsthafte Bedrohung dar, sondern auch vor unserer Haustür, in Osteuropa. Der Beitrag berichtet von einem Ministerforum der europäischen WHO-Region.

Nelfinavir (Viracept): Wieder zugelassen
11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 44/07 S.4059
Die EMEA hat dem HIV-Medikament Nelinavir wieder die Zulassung erteilt, nachdem diese vorübergehend aufgehoben worden war, da Verunreinigungen mit dem potenziell mutagenen Ethylmesylat gefunden worden waren.

Hepatitis A: Impfung statt Immunglobulinen
11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 44/07 S.4059
Für die Postexpositions-Prophylaxe empfiehlt die Impfkommission des Center of Disease Control, USA, nun die Impfung anstelle der Gabe von Immunglobulinen. Die Empfehlung basiert auf Daten einer Studie mit 1090 Personen ohne bestehende Immunität.

Positive Ergebnisse mit neuem Malariaimpfstoff
11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/07 S.4959
Ein derzeit noch als RTS,S bezeichneter Impfstoff gegen Malaria hat in einer Studie bei afrikanischen Kindern eine deutliche Immunantwort bei gleichzeitig ausbleibenden Nebenwirkungen erzielt. Geplant ist nun eine Phase-III-Studie, für 2011 strebt GlaxoSmithKline die Zulassung an

Raltegravir in den USA zugelassen
11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/07 S.4955
Raltegravir (vorgesehener Handelsname Isentress) hemmt mit der HIV-Integrase ein viruseigenes Enzym, sodass das genetische Material des HI-Virus nicht in die humane DNA eingebaut werden kann. - wurde von der FDA am 12. Oktober 2007 in einem Fast-track-Verfahren zur Behandlung von HIV-Patienten für die Kombinationstherapie zugelassen. - ausserhalb der USA steht es bisher nur im Rahmen von Studien zu Verfügung

Tropenmedizin: Malariaimpfung rückt näher
11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/07 S.4918
Ein derzeit noch als RTS,S bezeichneter Impfstoff gegen Malaria hat in einer Studie bei afrikanischen Kindern eine deutliche Immunantwort bei gleichzeitig ausbleibenden Nebenwirkungen erzielt

Arzneimittelsicherheit/Bakterien kennen keine Grenzen
11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/07 S.4862
Bericht vom 3. Internationalen Fortbildungskongress in Krakau: Arzneimittel brauchen unabhängige Apotheker, Gesetzliche Unsicherheit/Personalmangel in Polen; Neuigkeiten auf dem Gebiet der Antibiotika, HIV-Infektion - von einer tödlichen Gefahr zur chronischen Krankheit, Tuberkulose - eine alte Krankheit ist immer noch und wieder aktuell

Europa ruft zum Kampf gegen Tuberkulose auf
11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/07 S.4808
Derzeit sind Afrika und Europa die einzigen Regionen weltweit, wo die Tuberkulose zu wenig entschlossen bekämpft wird

Bei Reisenden an Ektoparasiten denken
11.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 12/07 S.10
Ektoparasiten können bei Reiserückkehrern aus Entwicklungsländern und Industrienationen auftreten.

Reiseapotheke: Was auf Reisen mit muss
11.07 - Siehe: PTA Forum 11/07 S.36
Tipps für die Zusammenstellung der Reiseapotheke.

Rotaviren-Impfung in Industrieländern effektiv
11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.103
Die Impfung gegen Rotaviren lässt sich in den Impfkalender für Säuglinge integrieren und kann dann nach den Ergebnissen einer randomisierten kontrollierten Studie in Lancet (2007; 370:1757-1763) die meisten Gastroenteritiden in den ersten beiden Lebensjahren verhindern. www.aerzteblatt.de

Resistente HB-Viren selten bei Entecavir-Therapie
11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.98
Das seit einem Jahr zur Therapie von Patienten mit chronischer Hepatitis B zugelassene Nukleosidanalogon Entecavir hat zwei Vorteile: Im Vergleich zu den älteren Vertretern dieser Substanzklasse ist es antiviral stärker wirksam und die Resistenzrate ist nach vier Therapie-Jahren sehr niedrig. www.aerztezeitung.de

Schützt Impfung Zervix stärker als bisher vermutet?
11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.97
Der tetravalente Impfstoff gegen die humanen Papillomaviren (HPV) 6, 11, 16 und 18 scheint auch vor präkanzerösen Zervixläsionen durch andere HPV-Typen zu schützen. Darauf weisen neue Studiendaten hin. www.aerztezeitung.de

Unaids: Weniger HIV-Infizierte als angenommen
11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.89
Die Vereinten Nationen haben ihre Schätzungen zur Zahl der HIV-Infizierten deutlich nach unten revidiert. Statt wie noch im letzten Jahr angenommen 39,5 Millionen Menschen sind nach dem neuesten Bericht von Unaids weltweit 33,2 Millionen Menschen mit dem humanen Immunschwächevirus HI infiziert. Neben diesem scheinbaren Rückgang gibt es laut Unaids aber auch einen echten. Er besteht Anlass zur Hoffnung, auch für die besonders betroffenen Länder in Afrika. www.aerzteblatt.de

HPV-Impfung auch für ältere Frauen?
11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.82
Schützt die HPV-Impfung auch in einem Alter weit nach den ersten Sexualkontakten? Bisher hieß die Antwort: vermutlich nicht. Doch neue Studienergebnisse könnten eine Wende einläuten. www.medizin-online.de

2007 nur halb so viele FSME-Fälle wie im Vorjahr
11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.71
An der von Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sind im Jahr 2007 deutlich weniger Menschen erkrankt als im Vorjahr. www.aerztezeitung.de

Studiennachlese: Impfstoff begünstigte HIV-Infektion
11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.49
Neue Daten zu den im September abgebrochenen Studien zum HIV-Impfstoff V520 zeigen, dass der Wirkstoff nicht nur seine Wirkung verfehlte, er könnte sogar möglicherweise Schaden angerichtet haben. Denn die Geimpften infizierten sich häufiger als die Teilnehmer der Placebogruppe mit dem Immunschwächevirus HI. Die Forscher suchen jetzt nach den Gründen. www.aerzteblatt.de

Impfstoff senkt Blutdruck vor allem morgens
11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.46
Können drei Injektionen im Jahr Hypertonikern in Zukunft die ungeliebte tägliche (und häufig vergessene) Einnahme der Tabletten ersparen? Ein Schweizer Hersteller stellte auf der Jahrestagung der American Heart Association in Orlando/Florida Ergebnisse einer randomisierten kontrollierten Phase-2a-Studie zu dem ersten Impfstoff gegen die Hypertonie vor. www.aerzteblatt.de

Grippe-Impfung schützt Lunge, Herz und Hirn
11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.34
Jetzt ist die richtige Zeit, noch ungeimpften über 60-Jährigen die Influenza-Impfung anzubieten. Denn die Impfung schützt Herz, Hirn und Lunge. Das hat jetzt eine Studie erneut bestätigt. www.aerztezeitung.de

HPV-Impfung als kosteneffektiv bewertet
11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.33
Die Impfung gegen Zervixkrebs wird von Eltern und jungen Frauen gut akzeptiert: Innerhalb eines Jahres wurden in Deutschland etwa eine Million Dosen des tetravalenten Impfstoffs gegen humane Papillomaviren (HPV) verwendet. Etwa 30 000 Mädchen haben bereits alle drei Impfungen erhalten, sind also voll immunisiert. www.aerztezeitung.de

Eine Impfung gegen Hypertonie rückt näher
11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.18
Die Zeit täglicher Arzneinahme gegen Hypertonie könnte bald vorbei sein. Beim US-Herz-Kongress wurden jetzt viel versprechende Ergebnisse einer Impfung vorgestellt. www.aerztezeitung.de

Auf dem Weg zurück zur Frühtherapie gegen HIV
11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.16
Die europäische Aids-Gesellschaft (EACS) hat neue Leitlinien beim europäischen Aidskongress in Madrid veröffentlicht. Darin wird unter anderem für bestimmte Patienten jetzt ein früherer Beginn der HIV-Therapie als bisher empfohlen. www.aerztezeitung.de

Nikotinabhängigkeit: auch hier bald eine Impfung?
11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.6
Ein Impfstoff, der die Bildung von Nikotin-spezifischen Antikörpern anregt, erzielt signifikante Effekte in der Raucherentwöhnung. www.medizin-online.de

Impfung gegen hohen Blutdruck
11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.5
Schweizer Wissenschaftler haben einen Impfstoff gegen Bluthochdruck entwickelt. In einer Pilotstudie mit 72 Hypertonikern zeigten sich signifikante klinische Effekte. www.medizin-online.de

Hepatitis-C-Virus-Infektion: Neue Therapieansätze
11.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 11/07 S.422
Nachdem der Replikationszyklus des Hepatitis-C-iIrus aufgeklärt ist, können neue Substanzen mit direkter antiviraler Wirkung entwickelt werden. Im Prinzip ist es möglich, an allen Stellen dieses Zyklus medikamentös einzugreifen, um die Virusvermehrung zu hemmen. Die meisten Aussichten auf Erfolg bietet derzeit die Inhibition der HCV-Protease und der HCV-Polymerase

Integrasehemmer Raltegravir - Sprunginnovation?
11.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 11/07 S.419
Die Gabe des Integrasehemmers Raltegravir zusätzlich zu einer optimalen antiretroviralen Hintergrundtherapie führte zu einem deutlich besseren Therapieergebnis als die Gabe einer optimierten Hintergrundtherapie plus Plazebo ...

Schütz die Influenzaimpfung vor der Vogelgrippe?
11.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 11/07 S.418
Ob die konventionelle Influenzaimpfung für Kinder "einen unmittelbaren Nutzen angesichts der nach Europa dringenden Vogelgrippe darstellt", ist fraglich. Theoretisch ist es denkbar, dass die Impfung mit dem H1N1-Virus (im Impfstoff enthalten) eine partielle immunität auch gegenüber der N1-Komponente in H5N1-Viren induziert; dies ist aber spekulativ und bislang nicht durch entsprechende Daten untermauert

Editorial: HIV-Infektion - Eintritts-/Integrasehemmer
11.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 11/07 S.393
Zwei neue Substanzgruppen sind seit kurzem verfügbar oder werden bald für die Behandlung der HIV-Infektion in den Handel kommen, und zwar CCR5-Hemmer und Integrase-Hemmer

HIV-Infektion: Maraviroc (Celsentri)
11.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 11/07 S.103
Der bei HIV-Infektion als Reservetherapeutikum zugelassene CCR5-Rezeptorantagonist Maraviroc (CELSENTRI) senkt bei vorbehandelten Erwachsenen die Viruslast. Ein Einfluss auf AIDS-definierende Erkrankungen ist nicht belegt. Langfristige Auswirkungen der Hemmung des CCR5- Rezeptors auf das Immunsystem sind derzeit nicht geklärt. Die Anwendung ist auf Patienten zu beschränken, die mit den etablierten antiretroviralen Wirkstoffen nicht mehr erfolgreich behandelt werden können und bei denen nachweislich eine Infektion mit CCR5-tropen Viren vorliegt.

Zweiter HPV-Impfstoff Cervarix
11.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 11/07 S.101
Mit CERVARIX ist jetzt ein zweiter Impfstoff gegen humane Papillomviren (HPV) erhältlich, der im Gegensatz zu GARDASIL nur Bestandteile der beiden onkogenen HPV-Typen 16 und 18 enthält und zur Prävention von höhergradigen Zervixdysplasien und -karzinomen bei Mädchen und Frauen zwischen 10 und 25 Jahren zugelassen ist. Die Zulassung basiert im Wesentlichen auf der Zwischenanalyse einer Studie mit einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 15 Monaten nach der ersten Dosis. In diesem Zeitraum senkt die neue Vakzine die Rate höhergradiger Zervixdysplasien, in denen HPV 16 und/oder 18 nachgewiesen werden können, bei jungen Frauen, die zuvor nicht mit dem entsprechenden HPV-Typ infiziert waren, um 90%. Daten zur Rate der Zervixdysplasien insgesamt, also unabhängig vom HPV-Typ, sowie für alle geimpften Frauen, unabhängig davon, ob sie zu Studienbeginn mit einem der beiden Impfstoff-HPV-Typen infiziert waren oder nicht, liegen für CERVARIX nicht vor. Die Datenlage ist daher noch unbefriedigender als für GARDASIL. Aufgrund der Datenlage ist es derzeit unmöglich, den Nutzen der HPV-Impfung hinsichtlich der Prävention von Zervixkarzinomen sowie die Rolle anderer HPV-Typen abzuschätzen.

Influenza-Impfung: Hat die adjuvantierte Impfung ...
11.07 - Siehe: Arzneimittelbrief 11/07 S.84
... Vorteile? Es liegen keine validen Interventionsstudien vor, die einen Vorteil für adjuvantierte Influenza-Impfstoffe gegenüber herkömmlichen Impfstoffen beweisen. Selbst die Evidenz für eine vermeintlich höhere Immunogenität ist schwach. Der MD59-adjuvantierte Impfstoff scheint darüber hinaus mit einem höheren Nebenwirkungsrisiko behaftet. 4 Ref

Immuntherapie und Impfstrategien bei Krebs
11.07 - Siehe: Pharmaz.Ztg. Prisma 04/07 S.235
Prophylaxe und Therapie maligner Erkrankungen

Polioepidemien durch Impfstoffviren
10.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 42/07 S.3888
69 Kinder sind in Nigeria an Poliomyelitis erkrankt, die durch Impfstoffviren ausgelöst wurde. Mutierte Impfstoffviren lösen in Entwicklungsländern immer wieder Epidemien aus.

Grippeimpfstoff: Zellkultur statt Hühnereier
10.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 41/07 S.3798
Die weltweit erste Produktionsanlage für Grippeimpfstoff auf Zellkulturbasis hat Novartis-Behring in Marburg eröffnet. Die neue Produktionstechnologie kommt ohne Hühnereier aus, was vor allem für den Fall einer Grippe-Pandemie Vorteile hat.

Vakzine kann Hepatitis-E-Erkrankung verhindertn
10.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 41/07 S.4578
Studie mit nepalesischen Soldaten, Kritische Kommentare

HIV Neudiagnosen weiterhin auf hohem Niveau
10.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 41/07 S.4569
BMG fördert neue Inzidenzstudie

Zecken überleben die Waschmaschine
10.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 41/07 S.4546
Wie ein amerikanischer Forscher feststellte, überleben Zecken problemlos einen Gang in der Waschmaschine. Erst der Wäschetrockner macht den Spinnentieren den Garaus

Grippeimpfstoffe: Zellkultur statt Hühnerei
10.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 41/07 S.8

HIV-Impfstoff-Studie gestoppt
10.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/07 S.3706
Der experimentelle Inmpfstoff MRKAd5 galt als besonders vielversprechender Kandidat für eine HIV-Impfung. Jetzt wurden zwei Phase-II-Studien wegen unzureichender Immunität abgebrochen.

Malaria-Impfung für Afrika
10.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/07 S.3702
Allein in Afrika sterben jedes Jahr 1,5 bis 3 Millionen Patiente, vor allem Kinder, an den Folgen der Malaria. Bald jedoch soll es für Kinder in Risikogebieten eine Impfung geben. Der Beitrag informiert über die aktuellen Studienlage.

Zweiter HPV-Impfstoff Cervarix zugelassen
10.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/07 S.3700

Impfstoff gegen humanes Papillomavirus ausgezeichnet
10.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 40/07 S.4441

Impfungen und Mehrwertsteuer belasten Arzneiausgaben
10.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 40/07 S.4430

Zulassung von Arzneimitteln, Sera und Impfstoffen
10.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 39/07 S.4370

Zweiter HPV-Impfstoff zugelassen: Cervarix
10.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 39/07 S.4300

Grippeschutzimpfung unbedingt zu empfehlen
10.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 11/07 S.17
Die American Heart Association und das American College of Cardiology empfehlen für alle Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen die Grippeschutzimpfung, denn dadurch wird die kardiovaskuläre Morbidität gesenkt.

Impfungen für Jung und Alt
10.07 - Siehe: PTA Forum 10/07 S.40
Der Beitrag stellt aktuelle Impfempfehlungen der STIKO vor.

Pneumokokken-Impfung alle 6 Jahre auffrischen
10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.97
Auch im europäischen Ausland sind immer mehr Pneumokokken-Stämme gegen Antibiotika resistent. www.medizin-online.de

Auf dem Weg zur Malaria-Impfung
10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.89
Forscher stellen Ergebnisse einer ersten klinischen Studie vor http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/284693.html

Malaria: Impfstoff schützt zwei von drei Säuglingen
10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.77
- Zum zweiten Mal konstatiert eine randomisierte kontrollierte Studie dem Malaria-Impfstoff RTS,S/AS02D eine gewisse Wirksamkeit gegen Neuinfektionen. Er könnte die präventiven Maßnahmen ergänzen, die nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation und der Unicef vermehrt zum Einsatz kommen. www.aerzteblatt.de

Polioepidemie durch Impfstoffviren in Nigeria
10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.69
In Nigeria sind 69 Kinder an einer Poliomyelitis erkrankt, die durch Impfstoffviren ausgelöst wurde. Die Epidemie begann bereits 2006, wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedoch lange Zeit nicht kommuniziert. Erst in den letzten Tagen wurden im Weekly Epidemiological Record (2007; 39: 3337-34) ausführliche Informationen veröffentlicht. www.aerzteblatt.de

Dauertherapie hilft bei viraler Leberzirrhose
10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.45
Bei Hepatitis-C-bedingter Leberzirrhose kann eine antivirale Dauertherapie die Leberfunktion bessern. Das hat eine italienische Forschergruppe von der Uni Neapel herausgefunden. www.aerztezeitung.de

Impfung gegen Pneumokokken: Nutzen bestätigt
10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.20
Die Impfung gegen Pneumokokken schützt Erwachsene vor Einweisung auf die Intensivstation und Tod. Das hat eine Studie mit 3415 Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie ergeben. www.aerztezeitung.de

Zusatz von Adefovir bei HBV-Resistenz empfohlen
10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.10
Bei vielen Patienten mit chronischer Hepatitis B werden die Viren während einer initialen Monotherapie mit Lamivudin resistent. Die zusätzliche Verordnung von Adefovir verhindert weitere Resistenzen. www.aerztezeitung.de

Fachgesellschaften für generelle Rotavirus-Impfung
10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.7
Fast jedes Kind macht bis zum fünften Lebensjahr wenigstens eine Rotavirus-Infektion durch. Seit einem Jahr gibt es eine Impfung gegen die Infektion, allerdings wurde sie noch nicht in den allgemeinen Impfkalender aufgenommen. www.aerztezeitung.de

Zervixkarzinom:Zweiter Impfstoff zugelassen
10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.4
In Kürze ist ein zweiter Impfstoff gegen Humane Papillomaviren (HPV) verfügbar. Die Vakzine Cervarix® ist zur Prävention von hochgradigen intraepithelialen Neoplasien der Zervix (CIN Grad 2 und 3) und Zervixkarzinomen zugelassen. www.aerztezeitung.de

Impfungen: STIKO - neue Empfehlungen!
10.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 10/07 S.392
STIKO-Empfehlungen unter www.rki.de

Pneumokokkenimpfung wirksam und kostenefffektiv
10.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 10/07 S.391
Mit einer Durchimpfungsrate ähnlich bei "Diphtherie-Tetanus-Pertussis" könnten in 72 Entwicklungsländern jährlich 262 000 Leben von Kindern unter 5 Jahren gerettet werden. Dies ergab eine theoretische Berechnung ...

Posaconazol zur Prophylaxe bei Neutropenie empfohlen
10.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 10/07 S.394
Bei der 1st European Conference von Infection in Leukaemia wurden europäische Leitlinien zur primären antimykotischen Prophylaxe für Leukämie-Patienten erarbeitet. Das Triazol-Antimykotikum Posaconazol ist derzeit die Substanz mit der am besten bewerteten Datenlage.

Influenza B: Oseltamivir bei Kleinkindern
10.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 10/07 S.389
Oseltamivir zeigt bei Kleinkindern eine signifikant geringere Wirksamkeit gegenüber einer Infektion mit Influenza B als Influenza A. Dies lässt sich vermutlich auf eine geringere Empfindlichkeit von Oseltamivir gegenüber Iinfluenza-B-Viren zurückführen.

Neurotuberkulose - neue Aspekte in der Therapie ...
10.07 - Siehe: Arzneimittelbrief 10/07 S.73
... einer seltenen Erkrankung Die Neurotuberkulose ist eine schwere, in Deutschland seltene Erkrankung. Der Erfolg der Therapie hängt entscheidend von der richtigen und raschen Diagnose und vom unverzüglichen Beginn der Therapie ab. Eine Reihe anderer, ebenfalls seltener Erkrankungen können die Symptome der Neurotuberkulose imitieren und müssen differenzialdiagnostisch bedacht werden. Die definitive Diagnose wird durch die Liquordiagnostik gestellt. Der initialen antituberkulösen Vierfach-Therapie folgt eine Zweifach-Therapie, wobei sich die Auswahl der Tuberkulostatika an dem Ergebnis der Resistenztestung orientiert. Die zusätzliche Gabe von Kortikosteroiden hat dabei ihren festen Stellenwert. 29 Ref

Infektionskrankheiten: Aus den Tropen nach Europa
09.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 38/07 S.3440
Die Tigermücke verbreitete im August das Chikungunya-Virus in Italien. Bald könnte sie die Alpen überqueren. Aufgrund der steigenden Temperaturen ist auch die Leishmaniose, die durch Sandmücken übertragen wird, auf dem Vormarsch. In der Ostsee verursachte das Bakterium Vibrio vulnificus Wundinfektionen bei Badenden.

Maraviroc: HI-Viren aussperren
09.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 38/07 S.3422
Mit Maraviroc, einem CR5-Corezeptor-Antagonisten, steht vermutlich bald ein Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse zur Verfügung. Der Beitrag informiert über Pharmakologie und klinische Prüfung des Arzneimittels. Nebenwirkungen können Atemwegsinfektionen, Husten, Atemnot, Influenza, Herpes-simplex-Infektionen, erhöhte Leberenzymwerte sowie Muskelschmerzen und erhöhte Serumcreatinphosphokinase-Spiegel auftreten.

Lasertherapie: Viren einfach weglasern
09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 38/07 S.4136
Ein Team um Kong-Thon Tsen von der Arizona State University arbeitet an der Möglichkeit, per Laser gegen Viren und andere Krankheitserreger vorzugehen (Herpes-, HIViren, Sterilisation von Blutkonserven)

Nachlässige Vorkehrungen gegen Vogelgrippe
09.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 38/07 S.8
FDP: Nur die Hälfte der Länder lagern genügend Arznei

HIV-Proteasehemer stoppt Tumorwachstum
09.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 37/07 S.3326
Der HIV-Proteaseinhibitor Nelfinavir verlangsamt im Zellversuch das Wachstum von Tumorzellen und beschleunigt den Zelltod.

Influenzaimpfstoff: Abschied von Hühnereiern
09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/07 S.4066
Mit Optaflu soll in Kürze erstmals ein Influenza-Impfstoff zur Verfügung stehen, der nicht mit Hilfe von embryonierte Hühnereiern gewonnen wird, sondern auf der Basis eines neuen Zellkulturverfahrens. Entwickelt wurde das Verfahren von Novartis Behring in Marburg. Dort steht auch die weltweit erste industrielle Produktionsanlage zur Gewinnung eines kommerziellen Zellkultur-basierten Influenza-Impfstoffs, Abb., Tab.

Tropenkrankheit Chikungunya in Italien ausgebrochen
09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/07 S.4060
Erstmals ist in der norditalienischen Region Emilia Romana das vor allem in Afrika, dem indischen Subkontinent und Südostasien verbreitete Chikungunya-Fieber aufgetreten. Das dafür verantwortliche Virus wird unter anderem durch die asiatische Tigermücke übertragen, die ursprünglich in Südostasien beheimatet war, weiter verschleppt wurde und sich jetzt zunehmend in Europa ausbreitet

Vor allem medizinisches Personal sollte sich impfen
09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/07 S.4054
Arbeitsgemeinschaft Influenza, Ausdrückliche Impfempfehlung für Risikogruppen, Aufklärung erhöhte Durchimpfungsrate, Höchste Mortalität bei den über 60-Jährigen

Grippeschutz: Schlechte Impfraten in Risikogruppen
09.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 37/07 S.3330

EU Parlament: Zentrales Impfstoffdepot gefordert
09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/07 S.4034

Die schwierige Suche nach geeignetem Blutersatz
09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/07 S.3958
Versuche mit Hämoglobin, Chemische Modifikation verhindert Dissoziation, Größere Aggregate verhindern Extravasation, Zulassungen in Südafrika - USA und Europa, Klinische Studie mit Poly-Heme sorgt für Diskussion, Rekombinantes Hämoglobin - sichere Alternative? Fluorierte Kohlenwasserstoffe als Blutersatz, Fazit, Abb.

Grippeimpfstoff-Produktion läuft reibungslos
09.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 36/07 S.3240

Influenza: Zeit für die Grippeimpfung
09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/07 S.3944

Protease-Hemmer erhöhen geringfügig Herzinfarktrisiko
09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 35/07 S.3845
Studie zeigte geringfügig erhöhtes Risiko, Therapie nicht in Frage gestellt

Bei Fernreisen auch an die Polioimpfung denken
09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 35/07 S.3842
keine routinemäßige Auffrischimpfung, Fernreisende und medizinisches Personal im Blick, Infektionsweg und Dauer der Ansteckungsfähigkeit, Keine spezifische Therapie mit antiviralen Substanzen

Impfstoffproduktion: Weniger Antigene, mehr Impfstoff
09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 35/07 S.3812
In der Fachzeitschrift "The Lancet" berichteten belgische Wissenschaftler von der Strategie der "Antigen sparenden Adjuvantia", dank derer eine deutlich stärkere Immunantwort auf einen Impfstoff ausgelöst werden kann als wenn die Vakzine ohne Adjuvans verabreicht wird

Impfen - unbedingt!
09.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 17/07 S.34
Der Beitrag entkräftet typische Argumente von Impfgegnern.

Grippe-Impfstoffe
09.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 17/07 S.24
Der Beitrag informiert über Gewinnung, Zusammensetzung, Zulassung und praktische Handhabung der Influenza-Vakzinen.

Influenza: Ein Virus bedroht die Welt
09.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 17/07 S.18
Hintergrundinformationen zum Thema Grippeschutzimpfung.

Impfungen bei Kindern: Eltern aktuell beraten
09.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 17/07 S.14
Der Beitrag stellt den aktuellen Impfkalender vor und liefert Argumente zur Aufklärung von Impfgegnern.

Editorial: Vorbild sein
09.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 17/07 S.1

Keine kindlichen Entwicklungsschäden durch Thiomersal
09.07 - Siehe: aus dem Internet 09/07 S.95
Der quecksilberhaltige Konservierungsstoff Thiomersal (auch Thimerosal genannt), der bis 2002 in Impfstoffen verwendet wurde, führt nicht zu neuropsychologischen Entwicklungsstörungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der US-Centers of Disease Control and Prevention (CDC) im New England Journal of Medicine (NEJM 2007; 357: 1281-1292). www.aerzteblatt.de

HIV-Vakzine enttäuscht - Alle Studien gestoppt
09.07 - Siehe: aus dem Internet 09/07 S.94
Nach einer enttäuschenden Zwischenauswertung haben US-Behörden eine HIV-Impfstoffstudie bei Homosexuellen gestoppt. Eine weitere Studie bei heterosexuellen Personen mit erhöhtem Risiko in Südafrika wurde ebenfalls unterbrochen, obwohl hier noch keine Zwischenergebnisse vorliegen.In beiden Studien wurde ein experimenteller Impfstoff der US-Firma Merck (in Deutschland MSD) eingesetzt. www.aerzteblatt.de

Schwangerschaft verlangsamt HIV-Progression
09.07 - Siehe: aus dem Internet 09/07 S.80
Gute Nachrichten für HIV-positive Frauen mit Kinderwunsch. Nach den Ergebnissen einer Kohortenstudie im Journal of Infectious Diseases (JID 2007; 196: 1044-1052) hat eine Schwangerschaft keine nachteiligen Auswirkungen auf die Progression einer HIV-Infektion. Es war sogar eine protektive Wirkung erkennbar. www.aerzteblatt.de

Tropenkrankheit Chikungunya in Nordost-Italien
09.07 - Siehe: aus dem Internet 09/07 S.57
Eine bisher nur in den Tropen verbreitete Infektionskrankheit ist in Norditalien aufgetreten. Wie das European Center for Disease Control and Prevention (ECDC) jetzt mitteilt, sind in der Region Emilio-Romana seit Anfang Juli 151 Menschen an dem Chikungunya-Fieber erkrankt, ein 83-Jähriger multimorbider Patient verstarb. www.aerzteblatt.de

Erst Chikungunya, dann Dengue-Fieber?
09.07 - Siehe: aus dem Internet 09/07 S.22
Werden Klimawandel und Globalisierung dazu führen, dass sich tropische Krankheiten in Europa ausbreiten? Der Ausbruch von Chikungunya-Fieber in Norditalien verstärkt solche Befürchtungen. Dort haben sich zunächst die Überträgermücken vermehrt, jetzt wurde auch das Virus eingeschleppt. Als nächstes könnten Dengue-Viren den Sprung nach Europa schaffen. www.aerztezeitung.de

Nach Schlaganfall ist auch Influenza-Impfung wichtig
09.07 - Siehe: aus dem Internet 09/07 S.21
Schlaganfall ist eine Indikation für die Grippe- und Pneumokokken-Impfung, so die Ständige Impfkommission STIKO. Unterstützt wird die Empfehlung durch eine aktuelle Studie: Lungenentzündungen sind häufigste Ursache erneuter Klinikeinweisungen innerhalb von fünf Jahren nach Schlaganfall. www.aerztezeitung.de

Auch bei HIV: Impfung gegen Pneumokokken
09.07 - Siehe: aus dem Internet 09/07 S.20
Pneumokokken-Impfung ist auch bei HIV-infizierten Patienten wirksam. Das belegt eine aktuelle Studie mit über 700 Patienten. www.aerztezeitung.de

Hoffnung auf Vakzine gegen Hepatitis C
09.07 - Siehe: aus dem Internet 09/07 S.15
Britische Forscher haben Hoffnungen auf eine Vakzine gegen Hepatitis C geweckt. www.aerztezeitung.de

Protease-Inhibitoren fördern die Entstehung von ...
09.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 09/07 S.42
... Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Seit der Einführung der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) hat sich die Lebenserwartung von HIV-Patienten erheblich verbessert. Unter dieser Therapie können schwere Nebenwirkungen auftreten. Viele Patienten entwickeln unter Einnahme von Protease-Inhibitoren eine Lipodystrophie und ein metabolisches Syndrom. - Fazit: Unter HIV-Therapie steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Alle HIV-Patienten sollten deshalb vor Beginn einer HAART auf kardiovaskuläre Risikofaktoren untersucht werden.

Chronische Hepatitis B in der Familie erkennen
09.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 09/07 S.29
Mediziner aus Italien berichten von sechs klinisch unauffälligen Adoptivkindern, bei denen eine chronische Hepatitis B festgestellt wurde, nachdem bei Familienmitgliedern die akute Form der Virusinfektion auf getreten war. Ergo: Sollte ein Familienmitglied eine chronische Hepatitis B haben, müssen alle übrigen Mitglieder geimpft werden.

Neuer Proteasehemmer Darunavir(Prezista)
09.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 09/07 S.322
Mit Darunavir steht ein neuer Proteasehemmer zur Behandlung von antiretroviral therapieerfahrenen HIV-Patienten zur Verfügung, der in Zulassungsstudien eine beachtliche antivirale Aktivität aufgewiesen hat. Bei gut der Hälfte der Patienten, die mit Proteasehemmern, nucleosidischen und nicht nucleosidischen Reverse-Transkriptase-Hemmern vorbehandelt waren, konnte unter der Kombination von Darunavir mit weiteren aktiven antiretroviralen Substanzen dauerhaft eine Reuktion der Virusmenge im Blut unter die nachweisgrenze erreicht werden. Positiv zu bewerten ist die bislang gute Verträglichkeit. Insgesamt scheinen die gastrointestinalen Proteasehemmer-assoziierten Nebenwirkungen in einer gerineren Rate aufzutreten, die Auswirkungen auf den Glucose- und Lipidstoffwechsel scheinen bei Gabe von Darunavir mäßig stark ausgeprägt zu sein. Der Beitrag fasst die bislang vorliegenden Studienergebnisse und die Bedeutung neuer Therapiealternativen zusammen.

Eine HIV-Infektion rückgängig machen?
09.07 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 05/07 S.336
Kann ein HI-Virus aus dem Genom einer Zelle in relevanter Weise entfernt werden?

HPV-Impfung nicht als Therapie
08.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 34/07 S.3066
Studienergebnis: Eine Infektion mit humanen Papillomaviren lässt sich durch eine Impfung nicht zurückdrängen.

Aids-Demenz: Virus verhindert Neurogenese
08.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 34/07 S.3066
Das HI-Virus greift das Gehirn gleich doppelt an: Es tötet nicht nur Neurone, sondern verhindert auch die Neubildung von Nervenzellen im Gehirn. Das Ergebnis ist die bei Aids-Patienten verbreitete HIV-assoziierte Demenz.

Plasmodium falciparum schnell qualitativ nachweisen
08.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 34/07 S.3748
Die FDA hat zum ersten Mal einem Malaria-Schnelltest (BinaxNow Malaria) die Zulassung erteilt. Dieser einfache Schnelltest soll zuverlässig eine qualitative Differenzierung der lebensgefährlichen Plasmodium-falciparum-Infektionen Malaria tropica von dem durch Plasmodium vivax, Plasmodium ovale oder Plasmodium malariae verursachten Malariaformen ermöglichen

Maraviroc verhindert Eindringen von HI-Viren in T-Zel
08.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 33/07 S.3642
Maraviroc (vorgesehener Handelsname Selzentry) hat von der FDA die Zulassung zur Kombinationsbehandlung der HIV-Infektion erhalten. - ist der erste Vertreter einer neuen Klasse von antiretroviralen Substanzen, der CCR5-Antagonisten. - in Europa läuft ein Zulassungsantrag, mit einer Entscheidung wird in den nächsten Monaten gerechnet, - bisher noch keine Resistenzen bekannt, - Gefahr von Leberschäden beachten, - Abbau über Cytochrom P450, Abb.

Zulassung für neuen Transkriptase-Hemmer beantragt
08.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 33/07 S.2998

Zulassung von Sera, Impfstoffen und Antigenen
08.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 33/07 S.3692

Kind: Schmerz, Fieber und Co altersgerecht behandeln
08.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 32/07 S.3575
Teil 6: Häufige Erkrankungen im Kindesalter; Kopfschmerz als Symptom für viele Krankheiten, Fieber - oft Anzeichen einer Kinderkrankheit, Komplikation Fieberkrampf, Steiler Fieberanstieg bei Influenza, Verklebte Augen am Morgen, Antibiotische Augentropfen bei bakterieller Infektion, Schnupfen ist nicht gleich Schnupfen, Allergische Rhinitis hat viele Auslöser, Wenn sich der Husten verschlimmert, Gefürchtete Komplikation Lungenentzündung, Bei Pseudokrupp Ruhe bewahren, Beim anaphylaktischen Schock schnell handeln, Viele Virusinfektionen führen zu Halsschmerzen, Übertragung nicht nur beim Küssen, Wenn jeder Bissen schmerzt, Gurgeln erst ab Schulalter sinnvoll, Ohren-Symptome, Fremdkörper aus dem Ohr nicht selbst entfernen, Literaturtipp: Das Kind in der Apotheke (Bruhn, Frey, Wagner)

STIKO: Impfempfehlungen überarbeitet
08.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 31/07 S.2848
Die STIKO hat den Kreis der Personen erweitert, die sich gegen Masern impfen lassen sollen. Hierzu zählen alle Beschäftigten im Gesundheitswesen mit Kontakt zu Patienten sowie in Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen und Kindergarten Tätige. Eine weitere Neuerung stellt die Standardimpfung für Mädchen gegen Humane Papillomaviren dar, die berits im März vorab bekannt gegeben wurde.

Neue Impfempfehlungen besonders für Gesundheitsdienst
08.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/07 S.3458
Masernimpfung auch für Erwachsene, G-BA muss Kostenübernahme entscheiden

Zulassung von Sera und Impfstoffen
08.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/07 S.3509

Wie eine neue Impfung vor Tuberkulose schützt
08.07 - Siehe: aus dem Internet 08/07 S.94
Forschern gelingt es, den Erregern ihre Tarnkappe zu nehmen http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/281200.html

Insektengiftallergie nach Saft- und Weingenuss
08.07 - Siehe: aus dem Internet 08/07 S.69
Bei der Produktion von Obstsäften und Wein können offenbar auch Antigene von Insektengiften in die Flaschen gelangen, die dann bei sensibilisierten Personen unter Umständen schwere allergische Reaktionen auslösen, wie Kasuistiken im New England Journal of Medicine (NEJM 2007; 357: 719-720) zeigen. www.aerzteblatt.de

Ursache der AIDS-Demenz geklärt
08.07 - Siehe: aus dem Internet 08/07 S.67
Die HIV-Enzephalopathie, die in fortgeschrittenem Stadium von Aids zur Demenz führen kann, ist vermutlich die Folge einer Blockade von Stammzellen im Gehirn. Das haben Forscher aus Kalifornien herausgefunden. In Cell Stem Cell (2007; 1: 230-236) verweisen sie auch auf eine mögliche Behandlungsmethode. www.aerzteblatt.de

HPV-Impfung ohne therapeutische Wirkung
08.07 - Siehe: aus dem Internet 08/07 S.66
Eine Impfung gegen onkogene humane Papillomaviren (HPV) bleibt wirkungslos, wenn ein positiver DNA-Abstrich der Zervix eine bereits bestehende Infektion anzeigt. Dies ergibt sich aus einer Studie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2007; 298: 743-753), welche die Empfehlungen der STIKO stützt, die auf eine Impfung im frühen Lebensalter drängt. www.aerzteblatt.de

Gute Resultate für Hepatitis-C-Kurztherapie
08.07 - Siehe: aus dem Internet 08/07 S.27
Bei chronischer Infektion mit Hepatitis-C-Viren (HCV) vom Genotyp 2 oder 3 wird bisher eine 24-wöchige Therapie mit PegInterferon plus Ribavirin empfohlen. Bei Patienten mit geringer Viruslast zu Therapiebeginn oder rascher Viruselimination lässt sich die Therapie aber möglicherweise auf 16 Wochen verkürzen, wie jetzt eine Studie ergeben hat. www.aerztezeitung.de

Erfolgreiche Tests mit TB-Impfstoff
08.07 - Siehe: aus dem Internet 08/07 S.21
Mit einer neuen Tuberkulose-Vakzine lebten mehr als drei Viertel der geimpften Mäuse länger als ein Jahr nach der Infektion, mit der bisherigen BCG-Impfung war es nur ein Viertel. www.aerztezeitung.de

Kardiovaskuläre Erkrankungen bei HIV-Patienten
08.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 08/07 S.26
Seit die Einführung der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) die Lebenserwartung von HlV-Infizierten so dramatisch verlängert hat, kommt den kardiovaskulären Krankheitsbildern - seien sie HIV-spezifisch oder durch "klassische" Risikofaktoren bedingt - in dieser Patientengruppe wachsende Bedeutung zu.

Gegen gestörte Fettverteilung bei HIV-Infektion
08.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 08/07 S.23
Tesamorelin, ein Analogon des Wachstumshormon-Releasing-Hormons, oder Plazebo erhielten 412 HlV-infizierte Patienten mit viszeraler Fettakkumulation 26 Wochen lang 1 x/d s.c. Das viszerale Fettgewebe nahm im CT um 15% ab bzw. um 5% zu. Zudem gingen die Triglyzerid-Werte signifikant zurück. Das Gesamtcholesterin-HDL-Verhältnis besserte sich, das mittlere IGF-1 stieg in den Normalbereich an.

Schutzimpfung: Hinweise zum Aufklärungsbedarf
08.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 08/07 S.316

Übersicht: "Grippe-Impfstoffe" für 2007/08
08.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 08/07 S.79

Zulassung von Sera und Impfstoffen
07.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 29/07 S.3318

Gentechnik: Enzymschere gegen HIV
07.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 28/07 S.2609
Deutschen Forschern ist es gelungen, Erbmaterial, das ein HI-Virus in menschliche DNA eingeschleust hat, wieder zu entfernen. Damit konnten sie erstmals infizierte Zellen von dem Virus befreien.

Rindertuberkulose von Mensch zu Mensch übertragbar?
07.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/07 S.3140
Die Untersuchung von sechs Fällen von Rindertuberkulose bei Personen in England deutet darauf hin, dass eine Infektion mit dem Mycobacterium bovis von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Wissenschaftler fordern daher gleiche Kontroll- und Standardmaßnahmen wie bei der ansteckenden Erkrankung mit Mycobacterium tuberculosis

Elektronenmikroskopie: Tiefgefroren in 3D
07.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/07 S.3138
Wie es 15 Mikrometer kleine Parasiten schaffen, unbeschadet aus der Speicheldrüse einer Mücke gepresst zu werden oder sich durch das dichte Hautgewebe von Menschen zu zwängen, habe deutsche Wissenschaftler jetzt herausgefunden

WHO: Tuberkulosegefahr in Europa wächst
07.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/07 S.3158

Nationale Impfkonferenz soll Impfschutz verbessern
07.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/07 S.3157

Resistenzen auch ohne Druck durch Medikamente
07.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 27/07 S.2516
Resistenzen können sich auch ohne den Selektionsdruck durch den Gebrauch von Medikamenten ausbreiten. Dies zeige das Beispiel des antiviralen Wirkstoffs Amantadin, wie US-amerikanische Forscher herausfanden.

Kind/Apotheke: Impfungen für Kinder und Jugendliche
07.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/07 S.3068
Teil 5 - Impfungen als wirksame und wichtige präventive Maßnahme. Standard-/Auffrischimpfungen im Überblick, Diphtherie, Haemophilus influenza Typ b, Hepatitis B, HPV-Impfung für Mädchen ab 12 Jahren, Masern, Spezifische Prophylaxe vor Meningokokken-Meningitis, Mumps, Pertussis, Pneumokokken, Kinderlähmung, Röteln, Tetanus, Windpocken, Impfberatung - gute Argumente sind gefragt, Nebenwirkungen/Kontraindikationen von Impfungen, Abb.

AIDS: Platzverweis für HI-Virus
07.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/07 S.3064
Versuche mit Enzymschere lassen auf eine Heilung der HIV-Infektion hoffen. Cre/IoxP-Rekombinase-System weist den Weg, Kein einfaches Verfahren, Cre-Rekombinase muss richtige Stelle erkennen, Mühsame Suche nach HIV-spezifischen Cre-Mutanten, Ein Schritt in Richtung Heilung? Abb.

Cholera: Die Impfung mit dem Reiskorn
07.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/07 S.3012
Japanische Forscher haben einen essbaren Impfstoff zur Prävention der Cholera entwickelt. Die Vakzine lässt sich in Reispflanzen kultivieren und übersteht auch längere Lagerzeiten ungekühlt

FSME umbenennen
07.07 - Siehe: PTA Forum 07/07 S.4
Wegen veränderter Klima-Bedingungen werden wahrscheinlich mehr Menschen an FSME erkranken. Mit Zeckenstichen muss zukünftig das ganze Jahr über gerechnet werden.

Immunschwäche-Virus soll sich selbst zerstören
07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.75
Ein neuer Ansatz zur Bekämpfung von Retrovirus-Infektionen - auch durch HIV - bietet Chancen zur Therapie, aber auch zur Prophylaxe der Infektion. Dabei wird das Virus zum Suizid verführt, bevor es sich überhaupt vermehren kann. www.aerztezeitung.de

Rohmilch kann zu Infektion mit FSME führen
07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.73
Eine FSME-Infektion kann auch durch Lebensmittel erfolgen. Solche über Rohmilch oder Rohmilchprodukte erworbenen Infektionen wurden für das Baltikum beschrieben, hat das Robert-Koch-Institut in Berlin mitgeteilt. www.aerztezeitung.de

Neue Belege: Impfung gegen HPV schützt
07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.68
Die Impfung mit einer Vakzine, die sich gegen die humanen Papillomaviren (HPV) vom Typ 16 und 18 richtet, schützt junge Frauen zuverlässig vor schweren Zervixdysplasien (Krebsvorstufen). Das belegen erste Ergebnisse einer großen Phase-III-Studie mit mehr als 18 000 Frauen. www.aerztezeitung.de

Virushepatitis ist Hauptursache für Leberzirrhose
07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.60
Nicht Alkohol sondern Virushepatitis ist in Europa und in den USA Risikofaktor Nummer eins für Leberzirrhose und damit auch für das hepatozelluläre Karzinom (HCC). Alle Patienten mit erhöhten Transaminasen sollten daher auf Hepatitis B und C untersucht werden. www.aerztezeitung.de

Dengue-Fieber wird häufiger
07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.55
Dengue-Fieber wird wohl ein zunehmendes Problem in den Praxen werden, vermutet der Heidelberger Tropenmediziner Dr. Thomas Jaenisch. Denn die Viruserkrankung breitet sich in Südostasien und Lateinamerika rasant aus. www.aerztezeitung.de

Krebsrisiko: HIV-Patienten und Organtransplantierte
07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.46
HIV-Infizierte und Organtransplantierte leiden an einer Abwehrschwäche, welche die Entstehung von Krebserkrankungen fördert. Nach einer Meta-Analyse im Lancet (2007; 370: 59-67) treten in beiden Gruppen die gleichen zwanzig Tumoren häufiger auf als in der Allgemeinbevölkerung. www.aerzteblatt.de

Malariamittel bei Rheuma - Schutz vor Diabetes?
07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.35
Erhalten Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) eine Therapie mit dem Malariamittel Hydroxychloroquin, profitieren sie doppelt: Die Entzündung geht zurück und sie bekommen seltener Diabetes als RA-Patienten ohne diese Therapie. www.aerztezeitung.de

Substanz aus Olivenöl hemmt HIV-Freisetzung
07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.28
Spanische Forscher haben entdeckt, dass Maslinsäure, eine Substanz aus Olivenöl, Serin-Proteasen hemmt. HI-Virenbenötigen solche Enzyme, um sich von infizierten Zellen zu lösen. Eine Blockade verhindert die HIV-Freisetzung aus befallenen Zellen. www.aerztezeitung.de

FSME künftig auch im Herbst und Winter
07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.27
Die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) wird man künftig wohl umbenennen müssen: Zecken sind inzwischen oft den ganzen Winter durch aktiv und können jederzeit FSME-Viren und andere Erreger übertragen. www.aerztezeitung.de

Depression beeinträchtigt HIV-Therapie
07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.20
Depressionen sind bei HIV-Infizierten mit die häufigsten Gründe dafür, dass die Patienten sich nicht strikt an die vorgeschlagene antiretrovirale Therapie halten. www.aerztezeitung.de

Fast jeder zweite HIV-Patient hat Depressionen
07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.19
Bei HIV-Infizierten ist die Gefahr, an einer Depression zu erkranken, besonders groß. Auch hier gilt: Je früher mit einer antidepressiven Behandlung begonnen wird, desto leichter und rascher kann der Patient die seelische Störung überwinden. www.aerztezeitung.de

Erfolg mit Stammzellen bei Tuberkulose
07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.14
Russischen Forschern ist nach eigenen Angaben ein Erfolg mit einer Stammzelltherapie bei unheilbar kranken Tuberkulose-Patienten gelungen. Bei den meisten Patienten ließ sich die Krankheit stoppen. www.aerztezeitung.de

Gardasil bewirkt starkes immunologisches Gedächtnis
07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.6
Neue Studienergebnisse, die heute im medizinischen Fachjournal Vaccine veröffentlicht wurden, weisen darauf hin, dass die Wirksamkeit des tetravalenten Impfstoffs Gardasil®, der vor vier humanen Papillomvirus-Typen (6,11,16,18) schützt, lange anhält. Bei Frauen, die vor fünf Jahren mit Gardasil® geimpft wurden, wurde nach erneuter Exposition mit den Impfstoff-Antigenen ein starkes Immungedächtnis festgestellt. Ein immunologisches Gedächtnis ist ein Indikator für einen Langzeitschutz. www.journalonko.de

Oxime als Antidote hoch dosiert effektiver
07.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 07/07 S.271
Vergiftungen und Selbsttötungen mit Organophosphat-Pestiziden sind in Entwicklungsländern keine Seltenheit. In einer kleinen Studie, durchgeführt in Indien, wurde gezeigt, dass diese Vergiftungen durch höhere Dosen des Antidots Pralidoxim als bisher üblich effektiver behandelt werden können. - allerdings sehr teuer

Aerootitis media: Barotraumen des Mittelohrs
07.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 07/07 S.259
Pathogenese des Barotraumas und Möglichkeiten der Prävention für Flugreisende: Schäden durch Druckdifferenzen beim Fliegen, Medikamentöse/Physikalische Methoden der Prävention, Fazit für die Praxis (Nasentropfen, Valsalva-Manöver, Frenzel-Manöver)

Mumps - Infektionskrankheit mit vielen Gesichtern
07.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 07/07 S.249
Geschichte, Der Erreger, Klinische Symptomatik, Übertragungsweg und Pathogenese, Epidemiologie, Diagnostik, Therapie, Präventiv- und Bekämpfungsmaßnahmen,

Mit bromiertem Steroid gegen Malaria?
07.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 07/07 S.22
Mit 16a-Bromoepiandrosteron wurden in einer Pilotstudie 42 Patienten mit unkomplizierter Malaria durch Plasmodium falciparum sieben Tage bukkal oder i. m. behandelt. Bei 41 ging die Zahl der Parasiten um 50% zurück, bei 32 sank sie unter die Nachweisgrenze. Alle Patienten hatten kein Fieber mehr. Gametozyten wurden nicht beeinflusst. Die Nebeneffekte waren vorübergehend und leicht bis mäßig schwer. Die Substanz verdient weitere Prüfung.

Immunstatus durch Impfungen verbessern
07.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 07/07 S.14
Patienten mit chronischen, immunvermittelten Erkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn, die häufig immunsuppressiv behandelt werden, unterliegen einem erhöhten Infektionsrisiko durch andere Krankheiten. Die Möglichkeiten der Impfprophylaxe sollten stärker genutzt werden. Für die Impfprophylaxe bei immunsuppressiv behandelten Patienten existieren mittlerweile auch Leitlinien, die jedoch offensichtlich zu wenig befolgt werden.

Monoklonaler Antikörper bei Hepatitis C erprobt
07.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 07/07 S.6
HCV-AB68, einen humanen monoklonalen AK gegen das Hüllprotein von HCV, erhielten dreimal im Wochenabstand und danach in einer Woche dreimal 15 Patienten mit chronischer Hepatitis C. Sie wurden weitere drei Monate beobachtet. Acht zeigten zu einem oder mehreren Zeitpunkten eine HCV-RNA-Reduktion um mindestens 1 log, 17 um 0,75 log. Die Erprobung des Antikörpers zur Prävention eines Rezidivs nach Lebertransplantation wegen Hepatitis C erscheint gerechtfertigt.

Erste Tests mit HIV-Vakzine zur Therapie
07.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 07/07 S.6
Mit autologen dendritischen Zellen, beladen mit autologem inaktiviertem HIV, wurden 18 unbehandelte HlV-infizierte Patienten geimpft. Nach einem Jahr war bei acht von ihnen die Viruslast um mehr als 90% gesunken, viermal unter 1000 Kopien/ml. Die Abnahme der Viruslast korrelierte mit dem Prozentsatz zweier Arten von H1V-1-spezifischen T-Zellen.

Neues Nucleosidanalogon Telbivudin
07.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 07/07 S.280
Der Beitrag berichtet von der Einführungspressekonferenz: Mit Telbivudin steht ein weiterer, hoch potenter Wirkstoff für die Therapie chronischer HBV-Infektionen zur Verfügung, der auch bereits in der Erstlinientherapie, beispielsweise bei HBeAg-negativen Patienten mit hoher Virusmenge eingesetzt werden kann. Bei virologischem Ansprechen auf die Therapie, einer Reduktion der Virusmenge im Blut unter die Nachweisgrenze, ist die Prognose für ein langanhaltendes Ansprechen unter Beibehaltung der antiviralen Therapie sehr günstig. Bei Patienten, die kein optimales Ansprechen auf die Therapie zeigen, ist ein engmaschiges Monitoring unter Fortsetzung der bisherigen Monotherapie ratsam und gegebenenfalls eine individuelle Therapieoptimierung durchzuführen.

HPV-Impfung für Mädchen von 12 bis 17 Jahren
07.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 07/07 S.263
Die STIKO empfiehlt zur Reduktion der Krankheitslast durch den Gebärmutterhalskrebs die Einführung einer generellen Impfung gegen humane Papillomaviren (Typen GPV 16,18) für alle Mädchen im Altern von 12 bis 17 Jahren. Die Impfung mit drei Dosen sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein. Der Beitrag fasst die Begründung der STIKO-Empfehlung zusammen.

No Entry
07.07 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 04/07 S.252
Maraviroc-eine neue Therapieoption gegen Aids (der Wirkstoff gehört zu den Entry-Inhibitoren).

Klinische Studie mit Inhibitor der HIV-Integrase
07.07 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 04/07 S.251
Eine weitere Therapieoption gegen Aids ist in der Prüfung-ein HIV-Integrase-Hemmstoff.

Poliomyelitis: Nicht Abrücken vom Ziel der Ausrottung
06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 26/07 S.2929
Strategie der Ausrottung in Frage gestellt, Ausrottung kostengünstiger als Infektionskontrolle, Fall-Kontroll-Studie: Monovalenter Impfstoff besser; Fazit: Ausrottung weiter verfolgen

Urteil: Die AOK darf DocMorris nicht anpreisen
06.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 26/07 S.6
Einer gesetzlichen Krankenkassen ist es nicht erlaubt, z.B. über ihre Mitgliederzeitschrift sowie in Telefonaktionen für den Bezug von Medikamenten über Versandapotheken (z.B. DocMorris, Mycare, Sanicare) zu werben. Verstoß gegen Arzneiliefervertrag ...

Vogelgrippe: Schwände mit H5N1 infiziert
06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 26/07 S.2916

Schutzimpfungen werden GKV Pflichtleistungen
06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 26/07 S.2913

Zellkulturbasierter Grippimpfstoff ohne Hühnereiweiß
06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 25/07 S.2840
Der erste Grippeimpfstoff (Optaflu), bei dessen Herstellung statt Hühnereier eine Zelllinie zur Produktion von Antigenkomponenten verwendet wird, hat von der Europäischen Union die Zulassung für alle Mitgliedstaaten sowie für Island und Norwegen erhalten, wie Novartis mitteilte. - Mit Impfstoffen auf Hühnereibasis vergleichbar, Schnellere Verfügbarkeit

GSK spendet Inmpfstoff: WHO erhält Grippeimpfstoff
06.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 25/07 S.8

Versorgungsengpass bei FSME Impfstoffen möglich
06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 24/07 S.2724
Internetseite des PEI www.pei.de RKI betont, dass grundsätzlich nur solche Patienten geimpft werden sollen, bei denen ein konkretes Expositions- und Infektionsrisiko während der Zeckensaison 2007 gegeben ist

Aidsbekämpfung: Es hagelt Kritik an G8-Beschlüssen
06.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 24/07 S.2199

G8 sagen Afrika milliardenschwere Hilfen zu
06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 24/07 S.2720

EU will Infektionen bekämpfen
06.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 24/07 S.8

Repellentien: Bissigen Biestern Paroli bieten
06.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 23/07 S.2118
Der Beitrag gibt einen Überblick über Repellentien gegen Stechmücken, Zecken und Bremsen, gibt Tipps zur richtigen Anwendung und informiert über Maßnahmen bei Insektenbissen und -stichen.

Kind/Apotheke: Gut vorbereitet i.d. Familienurlaub
06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/07 S.2622
Notwendige Impfungen vor Reisebeginn abklären: FSME, Gelbfieber, Hepatitis, Meningokokken-Meningitis, Tollwut, Typhus; Malaria - die Gefahr lauert auch am Swimmingpool, Alter des Kindes berücksichtigen, Reiseübelkeit, Fieber, Insektenschutz, Sonnenschutz, Verdauungsstörungen, Checkliste, Tab.

Gesundheitsberatung für einen schönen Urlaub
06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/07 S.2612
Reiseapotheke individuell zusammenstellen, Reise mit Kindern, Dauermedikation im Flugzeug mitnehmen, Sonnenschutz, Homöopathische Reiseapotheke, Individuellen Impfplan erstellen, Hepatitis A und B, FSME, Gelbfieberimpfung, Malariaprophylaxe, Chemo- oder Stand-by-Prophylaxe, Seltene Tropenkrankheiten, Links

Es fehlt vor allem an Ärzten und Apothekern
06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/07 S.2588
Erfolgreiche Partnerschaften, HIV-Foschung läuft auf Hochtouren, Patente unabdingbar

AM-Patente: Hilfsorganisationen machen Druck
06.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 23/07 S.2100

Editorial: Schlechtes Vorbild
06.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 23/07 S.2097

Deutschland: Neuer Höchststand bei HIV Infektionen
06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/07 S.2607

Interview: Der Impfstoff hat eine gute Effektivität
06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 22/07 S.2494
Interview mit Prof. Dr. Matthias W. Beckmann, Direktor der Universitätsfrauenklinik Erlangen und Bundesvorsitzender der AGO (Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie)

Versorgungsengpass mit FSME Impfstoff
06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 22/07 S.2474
Empfehlungen wie die bis zum Herbst 2007 verfügbaren Impfstoffmengen am effektivsten angewendet werden können unter www.pei.de/fsme Risikobegietskarte unter www.rki.de Impfschema siehe DAZ, Impfstoffe der verschiedenen Firmen können miteinander kombiniert werden

FSME-Impfstoff derzeit nur für Gefährdete
06.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 22/07 S.2054

Insekten und Spinnen in der Homöopathie
06.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 13/07 S.33
Der Beitrag gibt einen Überblick über die in der Homöopathie genutzten Insekten und Spinnentiere und ihre Anwenungsgebiete.

Insekten: Unsere ständigen Begleiter
06.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 13/07 S.28
Der Beitrag gibt einen Überblick über Biologie, Einteilung und Eigenschaften der Insekten.

Ich muss leider draußen bleiben!
06.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 13/07 S.24
Hintergrundinformationen zu Aufbau, Anbringung, Kauf und Imprägnierung von Moskitonetzen.

PTAheute-Test: Repellentien
06.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 13/07 S.18
Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse eines Redaktionstests einer Auswahl der in Apotheken gängigen Mittel zur Abwehr von Mücken, Zecken und Wespen im Hinblick auf Handhabung, Geruch, Verteilung auf der Haut und Hautgefühl.

Baby auf Reisen: So wird es für alle erholsam
06.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 12/07 S.72
Tipps für den Urlaub mit kleinen Kindern.

Reisen: Betäubungsmittel im Gepäck?
06.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 12/07 S.34
Informationen für Patienten, die aus Reisen Betäubungsmittel mit sich führen.

Pilleneinnahme im Urlaub: Gut verhütet verreisen
06.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 12/07 S.32
Beratungshinweise zur Einnahme von Kontrazeptiva bei Reisen über Zeitzonen.

Reisemedizin: Mit Impfschutz sicher reisen
06.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 12/07 S.24
Hinweise zu wichtigen Reiseimpfungen.

Entecavir kann HIV-Resistenzen induzieren
06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.101
Die Induktion von resistenten HIV-Stämmen durch das Hepatitis B-Medikament Baraclude® (Wirkstoff: Entecavir), über die US-Mediziner Anfang des Jahres erstmals auf einem Fachkongress berichtet hatten, ist offenbar doch kein Einzelfall. Im New England Journal of Medicine (NEJM 2007; 356: 2614-2621) stellt die Gruppe zwei weitere Patienten vor. www.aerzteblatt.de

Influenza-Viren weltweit resistent gegen Amantadin
06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.89
Die zunehmende Resistenz von Grippeviren gegen Amantadin und Rimantadin ist nicht auf die übermäßige Verwendung dieser Arznei zurückzuführen, haben US-Forscher entdeckt. www.aerztezeitung.de

Pandemieplan aktualisiert
06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.84
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktualisierte Fassung des Nationalen Influenza-Pandemieplans veröffentlicht (www.rki.de). www.aerztezeitung.de

Aids-Epidemie in Afrika teilweise abgeschwächt
06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.61
Die Weltbank zieht in einem Zwischenbericht ein positives Fazit zum Multi-Country AIDS Program (MAP). In einigen Ländern wie Ruanda sei es gelungen, die Epidemie einzudämmen, während die Lage in Südafrika weiter düster ist. www.aerzteblatt.de

WHO: Verbesserter Impfstoff für den Meningitis-Gürtel
06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.51
Die Meningitis-Vakzine eines indischen Herstellers ist nach einer Studie deutlich immunogener als bisherige Impfstoffe und könnte es nach der optimistischen Einstellung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals ermöglichen, die Erkrankung im Meningitis-Gürtel Afrikas zu eliminieren. www.aerzteblatt.de

Therapie gegen Herpes verringert Zahl der HI-Viren
06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.40
Bei Frauen, die sowohl mit HIV als auch mit Herpesviren (HSV) infiziert sind, verringert offenbar die Therapie gegen die Herpesviren auch die Menge der Aids-Erreger. www.aerztezeitung.de

Karibik-Reisender mit Erreger der Malaria infiziert
06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.29
Mit den vielen Reisenden, die in die Dominikanische Republik fahren wollen, muss auch über Malaria gesprochen werden. Anfang Mai ist bei einem Rückkehrer, der sich ausschließlich in Hotelanlagen im Norden des Inselstaates aufgehalten hatte, am Universitätsklinikum Düsseldorf eine Malaria tropica diagnostiziert worden. www.aerztezeitung.de

Forscher aus Japan entwickeln Cholera-Impfreis
06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.28
Mit genetisch verändertem Reis könnten Menschen künftig gegen Cholera geimpft werden. www.aerztezeitung.de

Impfmüdigkeit führt zu erhöhter Baby-Sterberate
06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.14
Die Impfmüdigkeit in Deutschland führt nach Ansicht des Pädiaters Professor Gerhard Gaedicke von der Charité Berlin zu einer erhöhten Sterberate bei Kindern. www.aerztezeitung.de

Möglichkeit einer Impfung gegen Rotaviruserkrankungen
06.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 06/07 S.221
Fragen und Antworten, Mitteilung der STIKO, Links zum Thema www.rki.de

HPV-Impfstoff Gardasil: Nutzen zu hoch eingeschätzt?
06.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 06/07 S.57
Nach den jetzt vollständig veröffentlichten Zwischenergebnissen der FUTURE-Studien senkt die HPV-Vakzine Gardasil die Gesamtzahl höhergradiger Zervixdysplasien (CIN 2 und höher) bei Frauen zwischen 16 und 26 Jahren, die mehrheitlich bereits sexuelle Kontakte hatten, nur um 17% und damit deutlich weniger als erhofft. Für die als Surrogatparameter für ein Zervixkarzinom geeigneteren hochgradigen Dysplasien (CIN 3) lässt sich statistisch kein Effekt sichern. Die entscheidende Frage, wie sich Gardasil in dieser Population (Per-Protokoll-Population), die am ehesten der Zielgruppe entspricht, nämlich junge Frauen vor dem ersten Geschlechtsverkehr, auf die Gesamtzahl höhergradiger Zervixdysplasien auswirkt, wird jedoch nicht beantwortet, obwohl die Daten bekannt sein müssten.

Versehentliche Röteln-Impfung Schwangerer
06.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 06/07 S.27
Wegen der Gefahr, dass Impfviren auf das Kind übertragen werden, gilt die Röteln-Impfung bis drei Monate vor und während einer Schwangerschaft als kontraindiziert. Das Risiko scheint aber sehr gering zu sein.

Vaginale Mikrobizide auf dem Prüfstand
06.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 06/07 S.27
Neue Strategien gegen die Ausbreitung von HIV-Infektionen und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten wären wünschenswert. Derzeit werden eine Reihe neuer Mikrobizide auf ihre Eignung bei vaginaler Anwendung geprüft. Für die Entwicklung eines wirklich si cheren vaginalen Mikrobizids ist wahrscheinlich eine Kombination unterschiedlicher Wirksubstanzen erforderlich, die auf unterschiedlichen Stufen des HIV-Zyklus eingreift und gleichzeitig wirksam ist gegen die Erreger anderer sexuell übertragbarer Krankheiten, die auf synergistischem Wege eine HIV-Übertragung begünstigen.

Die Nadelgröße macht's!
06.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 06/07 S.16
Sicherheit und Wirksamkeit sind die entscheidenden Faktoren bei der Impfung von Säuglingen. Eine britische Studie untersuchte nun, welche Nadeldicke und -große optimal sind.

Afrikanische Fiegenmaden als "Souvenir" einer ....
06.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 06/07 S.6
Der globale Tourismus erhöht zunehmend nicht nur die Gefahr von Infektionen durch tropische Mikroorganismen, sondern auch die der Einschleppung parasitentragender Insekten. Fazit: Die Autoren der Studie raten Touristen, die Wäsche nach der Rückkehr von einer Reise zu bügeln, da auf diese Weise die Eier der Fliegen zerstört werden.

Mit bromiertem Steroid gegen Malaria?
06.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 06/07 S.4
Mit 16a-Bromoepiandrosteron wurden in einer Pilotstudie 42 Patienten mit unkomplizierter Malaria durch Plasmodium falciparum sieben Tage bukkal oder i. m. behandelt. Bei 41 ging die Zahl der Parasiten um 50% zurück, bei 32 sank sie unter die Nachweisgrenze. Alle Patienten hatten kein Fieber mehr. Gametozyten wurden nicht beeinflusst. Die Nebeneffekte waren vorübergehend und leicht bis mäßig schwer. Die Substanz verdient weitere Prüfung.

Manche Metallimplantate lösen Detektorsignale aus
06.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 06/07 S.4
Viele Metallimplantate werden von den üblichen Handdetektoren bei der Sicherheitskontrolle auf dem Flughafen erkannt. Um Unannehmlichkeiten beim Einchecken zu vermeiden, wird den Betroffenen empfohlen, einen entsprechenden Implantat-Ausweis auf die Reise mitzunehmen.

Karibik-Reisender mit Malaria infiziert
06.07 - Siehe: PTA Forum 06/07 S.4

Auwaldzecke auf dem Vormarsch
06.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 06/07 S.240

Zecken: Plage auf acht Beinen
06.07 - Siehe: PTA Forum 05/07 S.48
Hintergrundinformationen zur Erkrankungen, die durch Zecken verursacht werden.

Kind und Apotheke: Die klassischen Kinderkrankheiten
05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 21/07 S.2412
Teil 3: Typische Krankheiten im Kindesalter können auch Erwachsene anstecken; Diphtherie, Dreitagefieber Exanthema subitum, Keuchhusten, Masern, Mumps, Ringelröteln Erythema infectiosum, Röteln - auch bei Erwachsenen häufig, Scharlach - ansteckende bakterielle Erkrankung, Windpocken, Tab., Abb.

Tot- oder Lebendimpfstoff - Spritze oder Spray?
05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 21/07 S.2396
Eine nasale Grippeimpfung mit einem Lebendimpfstoff führt bei Säuglingen und Kleinkindern zu deutlich besseren Impfergebnissen als die Vakzinierung mit dem herkömmlichen Totimpfstoff. Bei unter einjährigen Kindern war dieser Benefit allerdings mit einer höheren Hospitalisierungsrate verbunden, was Kommentatoren zu einer zurückhaltenden Bewertung veranlasst

Telbivudin hält Hepatitis B Viren in Schach
05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 21/07 S.2388
Mit Telbivudin (Sebivo) steht ab 1.Juni ein neuer Wirkstoff aus der Gruppe der Nukleosidanaloga zur Therapie der chronischen Hepatitis B in Deutschland zur Verfügung. Steckbrief

HPV-Impfung reduziert Krebsrate nur wenig
05.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 20/07 S.1857
Die Drei-Jahres-Ergebnisse der beiden großen Studien zum HPV-Impfstoff Gardasil liegen vor. Er schützt zuverlässig vor Infektionen mit verschiedenen Tyoen der humanen Papillomaviren, er senkt aber die Rate von anogenitalen Erkrankungen und Vorstufen des Zervixkarzinoms nur wenig.

Allergien: Impfstoff aus dem Kuhstall
05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 20/07 S.2286
Gespräch mit Prof. Dr. Ulrich Wahn, Leiter der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie der Berliner Charité über den Impfstoff und wie die Erfolgsaussichten sind

Influenza: Impfstoff für Pandemiefall zugelassen
05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 20/07 S.2285
Der pandemische Mock-up-Impfstoff Focetria der Firma Novartis hat die EU-Zulassung für alle 27 Mitgliedstaaten sowie für Island und Norwegen erhalten. Auf der Basis dieser Mustervakzine soll im Fall einer Influenzapandemie sehr schnell ein wirksamer Grippeimpfstoff entwickelt werden. Sie enthält das Adjuvans MF59, mit dem die notwendige Antigenmenge deutlich reduziert werden kann

Paul Ehrlich Institut macht Meldungen öffentlich
05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 20/07 S.2274
Das Paul-Ehrlich-Institut will mit einer frei zugänglichen Datenbank zu Verdachtsmeldungen von Impfkomplikationen und Impfnebenwirkungen mehr Transparenz und Akzeptanz für Impfungen schaffen. Seit dem 7. Mai 2007 kann sich jeder auf den Internetseiten des PEI detailliert über die in den Jahren 2001 bis 2006 gemeldeten Impfkomplikationen informieren

Interview: Es reicht nicht, die Datensätze zu zählen
05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 20/07 S.2274
Wie soll der Laie Daten bewerten, deren Interpretation schon Fachleuten nicht leicht fällt .... Gespräch mit Prof. Dr. Johannes Löwer, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts in Langen

Pneumokokkenimpfung: Nutzen überwiegt Risiken
05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 20/07 S.2246
Die Nutzen-Risiko-Abwägung einer generellen Impfung gegen Pneumokokken in den ersten beiden Lebensjahren ist positiv, folgt man Daten aus den USA, vorgestellt auf dem diesjährigen Pneumokokkenkongress

Mehr Fälle in Europa durch zunehmende Reiseaktivität
05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 19/07 S.2139
Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Weinke, Chefarzt der Abteilung Gastroenterologie/ Infektiologie/Pneumologie der Klinikums Ernst von Bergmann in Potsdam

Warnung vor Dengue und West Nil Fieber
05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 19/07 S.2135
Dengue-Fieber: Steigende Meldezahlen; Kein Schutz vor anderen Serotypen, West-Nil-Fieber: Lebenslange Immunität; Epidemien seit Mitte der 1990er Jahre, Einschleppung durch Zugvögel? Wie gross ist die Gefahr?, Abb., Mückenschutz

Zulassung von Sera und Impfstoffen
05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 19/07 S.2218

Impfung zur Prävention der akuten Otitis media
05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 18/07 S.2012
Der siebenvalente Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff Prevenar hat von der europäischen Zulassungsbehörde die Zulassung zur Prävention der akuten Otitis media bei Kindern im Alter von zwei Monaten bis fünf Jahren erhalten. - Schwere Erkrankungen durch Pneumokokken, Akute Otitis media weit verbreitet, Hoher Stellelwert der Impfprophylaxe, Impferfolge in Studien belegt, Impfstoff gut ins Impfschema integrierbar, Ausblick

HIV: Raltegravir hemmt die virale Integrase
05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 18/07 S.2010
Mit Raltegravir (vorgesehener Handelsname Isentress) befindet sich ein erster Vertreter der neuen Klasse der Integrasehemmer in der Entwicklung, die zur Behandlung der HIV-Infektion eingesetzt werden. Das Enzym Integrase sorgt dafür, dass das viruseigene Genom in das Genom der Wirtszelle eingebaut wird. - Dosisfindungsstudie, Steckbrief, Höhere antiretrovirale Aktivität als Placebo, Gut verträglich

VFA Bio: Biopharmazeutika auf dem Vormarsch
05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 18/07 S.2004
Blick nicht auf Arzneikosten beschränken, Handlungsempfehlungen, Die Branche boomt

Englischkurs: What´s in the news?
05.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 11/07 S.80
Neue Hoffnung für Patienten, die Resistenzen gegen HIV-Medikamente entwickelt haben.

Nachgefragt: Meldung von Impfkomplikationen
05.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 09/07 S.50

Gardasil: Erste UAW-Verdachtsfälle nach HPV-Impfung
05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.92
Bei der amerikanischen Arzneibehörde FDA sind seit der US-Zulassung der HPV-Vakzine Gardasil im Juni 2006 1.637 Berichte über mögliche unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) eingegangen.Die beiden Dokumente, die Judicial Watch auf ihrer Internetseite publiziert, listen 1.637 Meldungen auf, die dem Vaccine Adverse Event Reporting System bis zum 11. Mai 2007 mitgeteilt wurden. Darunter waren 371 schwere Ereignisse wie Fazialis-Lähmungen, Guillain-Barré-Syndrome und Krampfanfälle sowie drei Todesfälle. www.aerzteblatt.de

Studie: Peginterferone können Hepatitis C "heilen"
05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.89
Patienten, die unter der Behandlung einer Hepatitis C eine anhaltende Virussuppression (sustained virological response, SVR) erzielen, haben beste Chancen geheilt zu sein. Dies zeigen neue Studienergebnisse auf der Digestive Disease Week, eine Fachtagung amerikanischer Gastroenterologen, die dieser Tage in Washington stattfindet. www.aerzteblatt.de

Gardasil: Bisher bescheidene Reduktion der Krebsrate
05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.79
Der zuverlässige Infektionsschutz, den der Impfstoff Gardasil® gegen die wichtigsten onkogenen Varianten des Humanen Papillomavirus (HPV) bietet, hat in den ersten drei Jahren noch nicht zu einer deutlichen Reduktion der anogenitalen Erkrankungen und des Zervixkarzinoms beziehungsweise dessen Vorstufen geführt. Dies geht aus zwei Publikationen im New England Journal of Medicine (2007; 356: 1915-1943) hervor. www.aerzteblatt.de

Influenza: Tamiflu-Resistenz (bisher) kaum verbreitet
05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.77
Neue Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigen die Verbreitung von Influenza-Viren, die gegen Oseltamivir resistent sind. Die Prävalenz ist jedoch selbst in Japan, wo Tamiflu® sehr häufig eingesetzt wird, gering. Beim Vogelgrippevirus H5N1 sind bislang drei Fälle von Oseltamivirresistenzen beschrieben worden. www.aerzteblatt.de

HPV-Impfung schützt auch Vulva und Vagina
05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.64
Die quadrivalente Impfung von Frauen gegen humane Papillomaviren der Typen 6, 11, 16 und 18 reduziert auch die Rate von Krebsvorstufen an Vulva und Vagina. Das hat eine Analyse der Daten von drei großen Studien ergeben. www.aerztezeitung.de

Impfstoff zur Pneumonie-Prävention zugelassen
05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.63
Wenn Säuglinge und Kleinkinder unter zwei Jahren mit einem 7-valenten Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff geimpft werden, geht die Häufigkeit schwerer Lungenentzündungen drastisch zurück. Das belegen Zahlen aus den USA, wo diese Impfung seit Mitte 2000 Standard ist. www.aerztezeitung.de

Warmes Klima fördert Malaria-Verbreitung nicht
05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.57
Tropenärzte betrachten die Gefahr, dass sich infolge der Klima-Erwärmung auch in Mitteleuropa Tropenkrankheiten wie Malaria ausbreiten können, als eher gering. Denn selbst wenn Überträger-Mücken einwandern, finden sie hier kaum Infizierte, um Infektionsketten in Gang zu setzen. www.aerztezeitung.de

Forscher planen Schluckimpfung gegen HPV
05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.56
Forscher von der Universität Erlangen-Nürnberg wollen Pflanzen züchten, die einen oralen Impfstoff gegen Humane Papilloma-Viren produzieren. www.aerztezeitung.de

Neues Analogon gegen chronische Hepatitis B
05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.53
Für Patienten mit chronischer Hepatitis B gibt es jetzt eine weitere Therapie-Option. Auf das Nukleosid-Analogon Telbivudin sprechen mehr Patienten an als auf den Standard Lamivudin. Zudem gibt es weniger Resistenzen. www.aerztezeitung.de

Vermehrt Lymphome durch HCV?
05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.48
Wer mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) infiziert ist, hat offenbar nicht nur ein erhöhtes Risiko für Leberkrebs, sondern auch für ein Lymphom. Das geht aus Daten einer US- Studie mit mehreren Hunderttausend Teilnehmern hervor. www.aerztezeitung.de

Europäische Impfexperten für Rotavirus-Impfung
05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.40
Die Impfung gegen Rotaviren ist generell für alle Säuglinge zu empfehlen. Das steht in Leitlinien, die zwei europäische pädiatrische Fachgesellschaften gemeinsam veröffentlicht haben. www.aerztezeitung.de

Grippe: Neuer Impfstoff gegen Pandemie zugelassen
05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.39
Ein Prototyp für einen Influenza-Impfstoff, der im Falle einer Pandemie verwendet werden kann, hat jetzt die EU-Zulassung erhalten. www.aerztezeitung.de

Hepatitis C erhöht Lymphom-Risiko
05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.33
Menschen, die mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) infiziert sind, haben ein leicht erhöhtes Risiko an Non-Hodgkin-Lymphomen zu erkranken. Dies ergab eine retrospektive Kohortenstudie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2007; 297: 2010-2017). www.aerzteblatt.de

Insekten-Larven entfernen multiresistente Bakterien
05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.30
Britische Diabetologen äußern sich in Diabetes Care (2007; 30: 370-371) begeistert über die wundreinigenden Eigenschaften von Lucilia sericata-Larven, die sie auch gegen Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) einsetzen. www.aerzteblatt.de

HPV-Impfstoff schützt auch nach fünf Jahren zu 99 %
05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.20
Es gibt weitere Daten zum quadrivalenten Impfstoff für Mädchen und Frauen gegen humane Papilloma-Viren (HPV). Danach hält der Schutz auch nach fünf Jahren an und beträgt 99 Prozent. www.aerztezeitung.de

Prionen: Oraler Impfstoff verhindert Infektion
05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.14
Ein Impfstoff aus gentechnisch modifizierten Salmonellen induzierte die Bildung von Antikörpern gegen Prione und konnte bei Mäusen zuverlässig eine Infektion mit Prionen verhindern. Dies zeigen tierexperimentelle Ergebnisse, die jetzt auf der Jahrestagung der American Academy of Neurology vorgestellt wurden. www.aerzteblatt.de

Immuntherapie mit DNS Impfstoff erfolgreich
05.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 05/07 S.193
Die Impfung mit einer Vakzine aus einem Ambrosiaantigen, das an eine immunstimulatorische DNS-Sequenz gekoppelt ist, konnte in einer Phase-II-Studie auch langfristig Symptome einer durch Ambrosia artemisiifolia ausgelösten allergischen Rhinitis bessern

Schluckimpfung gegen enterotoxische Colibakterien?
05.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 05/07 S.191
Der orale Cholera-Impfstoff Dukoral wirkt auch gegen das hitzelabile Toxin von enterotoxischen Escherichia coli. Aus übergeordneten Sicherheitsüberlegungen ist der Impfstoff in der EU allerdings nur zur Immunisierung gegen Cholera zugelassen

Adjuvantierter Grippeimpfstoff Fluad
05.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 05/07 S.48
Für den Adjuvans-verstärkten Impfstoff kann bisher kein klinisch relevanter Vorteil in der Anwendung bei Älteren erkannt werden.

Körpereigener HIV-Hemmer entdeckt
04.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 17/07 S.1531
Deutsche Forscher entdeckten das Virus-Inhibitorische Peptid (VIRIP) bei der Suche nach neuen Wirkstoffen gegen HIV. Es hat einen ähnlichen Wirkmechanismus wie der Fusionsinhibitor Enfuvrtid.

FSME: Süddeutschland ist Risikogebiet
04.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 17/07 S.1526
Fast den gesamten Süden Deutschlands hat das RKI jetzt als Risikogebiet für FSME eingestuft. Die Ausweitung des Gebiets geht auf eine neue Erfassungsmethode und nicht auf eine geografische Verbreitung der FSME-Viren zurück.

USA: Vogelgrippeimpfstoff für Menschen zugelassen
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/07 S.1902
Der erste Impfstoff gegen Vogelgrippe beim Menschen ist von der FDA für den Fall einer Pandemie zugelassen worden. Der von Sanovi-Aventis hergestellte Impfstoff wird nicht im Handel erhältlich sein, er wird von der US-Regierung für den Fall gelagert, dass das H5N1-Virus mutiert und von einem Menschen zum anderen übertragen werden kann. - Kein zuverlässiger Schutz

FSME Risikogebiete in Deutschland erweitert
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/07 S.1900
Nach Neudefinition mehr Risikolandkreise, Impfempfehlung der STIKO, Abb.

Integrase-Hemmer für HIV-Patienten
04.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 16/07 S.1424
Der integrase-Inhibitor Raltegravir hat in ersten klinischen Studien viel versprechende Ergebnisse erbracht.

Zweite Impfdosis könnte Wirksamkeit verbessern
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/07 S.1803
Gespräch mit Prof. Dr. Heinz-Josef Schmitt, Vorsitzender der STIKO, Impfempfehlung für Windpockenimpfstoffe in Deutschland (Varilix, Varivax, Priorix Tetra)

Stellungnahme: Befürchtung bestätigt
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/07 S.1802
Stellungsnahme von Dr. Steffen Rabe, Vorstand der Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.: Frühzeitig geäusserte Befürchung, Zu kurze Schutzwirkung, Mehr erwachsene Windpockenpatienten, Zunahme der Gürtelrose befürchtet, Positive Effekte berücksichtigen

Phase-III-Studie mit Impfstoff gegen Lungenkrebs
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/07 S.1796
Gezielte Immunantwort auf Tumorzellen induzieren, In den USA wurde eine klinische Phase-III-Studie begonnen, die Wirksamkeit und Sicherheit eines liposomalen Imnpfstoffs (Stimuvax, BLP25) als Therapieoption für Patienten mit inoperablem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom im Statium III untersucht, wie die Merck KGaA mitteilte

Europäische Impfwoche: Mehr Aufklärung notwendig
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/07 S.1772
Datenbank zu Nebenwirkungen, www.rki.de

Standpunkte: Windpockenimpfung in der Diskussion
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/07 S.1800

Ausser Vertrieb: Hivid Roche Tbl., Zalcitabin 0,75mg
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/07 S.1768

Impfkampagne zwischen Spekulationen/Emotionen
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/07 S.1757

Ticker: UN empfiehlt Beschneidung
04.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 15/07 S.1328
Die Vereinten Nationen haben die Zirkumzision als MIttel der HIV-Prävention empfohlen.

Weltgesundheitstag: Impfschutz wichtig nehmen
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 15/07 S.1660
Impfung ist ein Menschenrecht, Wenig bekannte Geschlechtskrankheiten,

Impfkampagne: Sachsen impft!
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 15/07 S.1662

Persistierendes Asthma: Welche Bedarfsmedikation?
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/07 S.1532
Multizentrische Studie, Weniger Exazerbationen mit der Kombination, Unterschiedliche Schlussfolgerungen, Tab.: Medikamentöse Stufentherapie bei Erwachsenen nach der empfohlenen Leitlinie

STIKO empfiehlt generelle HPV Impfung für Mädchen
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/07 S.1526
Optimaler Impfbeginn, Impfung auch für Jungen und Frauen über 17? Umfassendes Präventionsprogramm, Wer übernimmt die Kosten, Erreger Papillomaviren, Impfstoffe: Gardasil, Cervarix

Weniger HIV Infektionen dank Beschneidung
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/07 S.1490
Zwei neuere randomisierte Studien lassen gemeinsam mit einer früheren Untersuchung den Schluss zu, dass die Beschneidung von heterosexuellen Männern das Risiko für eine HIV-Infektion um bis zu 50 Prozent senken kann

Aderlass bei chronischer Hepatitis C
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/07 S.1534

Maturationsinhibitor hemmt die Virusreifung
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/07 S.1402
Bevirimat ist ein HIV-Maturations-Inhibitor, der sich in Phase IIb der klinischen Prüfung befindet

Mögliche Verhaltensstörungen unter Oseltamivir
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/07 S.1398
In die Fachinformation und den Beipackzettel des Neuraminidasehemmers Oseltamivir (Tamiflu) muss ein Hinweis auf Krämpfe, abnormes Verhalten, Bewusstseinseinschränkungen, Halluzinationen und Delirium als mögliche Nebenwirkungen aufgenommen werden. - Todesfälle bei japanischen Jugendlichen, - Verhalten von Patienten engmaschig überwachen

Das preiswerte therapeutische Hühnerei
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/07 S.1378
Impfstoffe aus Hühnereiern gehören bereits zum pharmazeutischen Alltag. Das Hühnerei als Bioreaktor für die kommerzielle Produktion auch anderer therapeutisch interessanter Proteine wie Hormone oder Wachstumsfaktoren zu nutzen, scheint jetzt greifbar

BCG: Alte Tuberkuloseimpfstoffe wirken besser
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/07 S.1376
Eine von französischen Wissenschaftlern durchgeführte Untersuchung hat ergeben, dass ältere Tuberkulose-Impfstoffvarianten wirksamer sind als die heute überwiegend eingesetzten modernen Impfstoffe

Zulassung von Arzneimitteln, Sera, Impfstoffen
04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/07 S.1464

Missstände in der Pflege
04.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 13/07 S.2

Mit Homöopathie vorbeugen - auch auf Reisen
04.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 08/07 S.56
Der Beitrag stellt Einzelmittel zur Vorbeugung und Behandlung von Reiseübelkeit und Reisediarrhö vor.

Neue Impfstoffe wecken Hoffnungen bei Pandemiegefahr
04.07 - Siehe: PTA Forum 04/07 S.36
Der Beitrag beichtet über eine Fortbildungsveranstaltung zur Verhütung von Pandemien. Aktuell ruhen die Hoffnungen vor allem auf sogenannten präpandemischen Vakzinen.

Schützt Impfung Kinder vor Sensibilisierungen?
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.103
Zur Asthma-Prävention wird es möglicherweise bald eine Impfung geben. Vakzinationskonzepte hierfür wurden bereits entwickelt und werden auch schon erprobt. Sie resultieren aus der Erkenntnis, dass das Aufwachsen auf dem Bauernhof Kinder vor Asthma schützt. www.aerztezeitung.de

Forscher entdecken natürlichen HIV-Blocker
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.101
Eiweißfragment stoppt im Labor sogar Viren, die gegen andere Wirkstoffe resistent geworden sind. http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/277251.html

Pneumokokken-Impfung: "Serotypen-Wandel"
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.99
Nachdem die Einführung eines 7-valenten Konjugatimpfstoffes (PCV7) die Rate der invasiven Pneumokokkenerkrankungen deutlich gesenkt hatte, ist es in den letzten Jahren in Alaska wieder zu einem Anstieg gekommen, was Experten im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2007; 297: 1784-1792) auf einen Serotypen-Wandel zurückführen. Editorialisten rechnen damit, dass auch in anderen Regionen die Schutzwirkung von PCV7 nachlassen wird und alle 5 bis 10 Jahre ein neuer Impfstoff benötigt werden könnte. www.aerzteblatt.de

Forscher entdecken HIV-Hemmstoff im Blut
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.94
Forscher der Universität Ulm und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben im menschlichen Serum ein Eiweiß entdeckt, das HI-Viren daran hindert, menschliche Zellen zu befallen. Durch Modifizierung des Moleküls konnten sie die antiretrovirale Wirksamkeit noch um den Faktor 100 steigern, wie sie in Cell (2007; 129, 263-275) berichten. www.aerzteblatt.de

Grippe kann tödliche Herzinfarkte auslösen
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.90
Während einer Grippewelle steigt die Zahl der Todesfälle an akuten Herzinfarkten und anderen Folgen einer koronaren Herzerkrankung. Dies zeigt eine Auswertung von Autopsien aus Russland im European Heart Journal (2007; doi:10.1093/eurheartj/ehm035). www.aerzteblatt.de

Immer mehr Tropen-Reisende bringen Dengue-Erreger mit
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.82
Dengue-Fieber verbreitet sich in den Tropen immer mehr. Die Virusinfektion ist die zweithäufigste spezifische Ursache für Fieber nach einer Reise in diese Regionen. Bei Rückkehrern mit Fieber liegt Studien zufolge die Prävalenz von Dengue-Antikörpern zwischen 3 und 16 Prozent. . www.aerztezeitung.de

Weniger Otitis media nach Pneumokokken-Impfung
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.77
Der Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff Prevenar ist von der Zulassungsbehörde EMEA jetzt auch zur Prävention der akuten Otitis media (AOM) zugelassen worden. Der Impfstoff wird bereits zur Prävention invasiver Pneumokokken-Infektionen wie Sepsis, Pneumonie und Meningitis von der Impfkommission STIKO empfohlen. . www.aerztezeitung.de

Impfstoff gegen Vogelgrippe in USA zugelassen
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.76
In den USA ist jetzt die Zulassung für die Produktion eines Impfstoffs gegen das Vogelgrippe-Virus H5N1 erteilt worden. www.aerztezeitung.de

Mensch-zu-Mensch-Übertragung der Rindertuberkulose
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.68
Anders als bisher angenommen kann Mycobacterium bovis, der Erreger der Rindertuberkulose, offenbar sehr effizient von Mensch zu Mensch übertragen werden. Dies belegt ein Cluster, der in Zentralengland aufgetreten ist und im Lancet (2007; 369: 1270-1276) beschrieben wird. Gefährdet sind vor allem Menschen mit Abwehrschwäche. www.aerzteblatt.de

Integrase-Inhibitor mit positiven Ergebnissen
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.67
Raltegravir, der erste Vertreter der neuartigen Wirkstoffgruppe der Integrase-Inhibitoren, war in einer Dosiswirkungsstudie bei Patienten wirksam, bei denen alle anderen Medikamente aufgrund mutipler Resistenzen die Viruslast nicht mehr zu senken vermochten. www.aerzteblatt.de

Weniger Hospitalisierungen und weniger Otitis media
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.61
Die routinemäßige Impfung von Kleinkindern gegen Pneumokoken hat in den USA die Gesamtrate der Pneumonie-Hospitalisierungen um fast 40 Prozent gesenkt. Aber auch in anderen - nicht geimpften - Altersgruppen sind die Klinikeinweisungen rückläufig. Und bei den Otitis media-Erkrankungen der Kinder zeichnet sich eine günstige Entwicklung ab. www.aerzteblatt.de

Hepatitis C verläuft bei HIV besonders dramatisch
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.49
Etwa ein Drittel aller HIV-Infizierten in Europa und Nordamerika hat auch eine chronische Hepatitis C. Da die Lebererkrankung bei den HIV-HCV-Koinfizierten besonders rasch fortschreitet, sollte die Indikation zur Therapie gegen das Hepatitis-C-Virus (HCV) großzügig gestellt werden. www.aerztezeitung.de

Insektenzellen liefern Grippe-Impfstoff
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.46
US-Forscher haben einen Grippe-Impfstoff in Insektenzellen produziert und erstmals erfolgreich an Menschen geprüft. www.aerztezeitung.de

Neuer Protease-Inhibitor erweitert Therapieoptionen
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.25
Der Protease-Inhibitor Darunavir erhält Patienten mit Mehrfachresistenzen die Chance auf eine weitere effektive antiretrovirale Therapie (ART). Die jetzt im Lancet (2007; doi: 10.1016/S0140-6736(07)60497-8) publizierten Ergebnisse bestätigen die Entscheidung der amerikanischen und europäischen Arzneibehörden, die das Medikament Prezista® aufgrund von Kurzzeitergebnissen unter Vorbehalt zugelassen hatten. www.aerzteblatt.de

Erste Resistenzen gegen Tamiflu und Relenza
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.21
Nicht nur Vogelgrippe- und andere Typ-A-Influenzaviren können gegen Neuraminidase-Inhibitoren resistent werden. In Japan wurden jetzt erstmals Typ-B-Influenzaviren isoliert, bei denen Tamiflu (Wirkstoff: Oseltamivir) und Relenza (Wirkstoff: Zanamivir) nur noch abgeschwächt wirksam waren. Die Studie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2007; 297: 1435-1442) zeigt außerdem, dass die resistenten Viren nicht nur innerhalb der Familie, sondern auch an öffentlichen Orten übertragen werden. www.aerzteblatt.de

Wenig Fettverlust bei Lopinavir/r
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.15
Der verstärkte Protease-Hemmer gegen HIV Lopinavir/r (Kaletra®) geht nach Studienergebnissen mit weniger Lipatrophie einher als Efavirenz. www.aerztezeitung.de

40 Prozent weniger Pneumonien bei Kleinkindern
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.14
Gute Nachrichten für Babys und ihre Eltern: Mit einer Pneumokokken-Impfung lassen sich Pneumonien bei den Kleinen häufig vermeiden. Nach der Einführung der Routine-Impfung in den USA mussten 40 Prozent weniger Kinder aufgrund von Pneumonien stationär behandelt werden. www.aerztezeitung.de

FSME nimmt besonders im Osten stark zu
04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.3
2006 wurden in Europa deutlich mehr FSME-Patienten registriert als in den vorangegangenen Jahren. Insgesamt hat sich in den vergangenen 30 Jahren die Zahl der Viruserkrankung vervierfacht, meldet die International Scientific Working Group on Tick-Borne Encephalitis (ISW-TBE). www.aerztezeitung.de

Windpocken trotz Impfung
04.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 04/07 S.39
In den letzten Wochen erreichen die AT-Redaktion mehrfach Berichte über Windpockenerkrankungen bei Kindern, die mehrere Monate bis ein Jahr zuvor gegen Varizellen geimpft worden sind.

Ständige Impfkommission: Transparenz tut not
04.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 04/07 S.33
Der Beitrag diskutiert potenzielle Interessenkonflikte der STIKO.

Neuer Impfstoff schützt Kinderohren ...
04.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 04/07 S.22
... vor den wichtigsten Keimen. Eine neue Vakzine, die vor Infektionen mit Pneumokokken und nicht typisierbarem Haemophilus influenzae schützen soll, kann die Zahl der akuten Otitis-media-Erkrankungen bei Kleinkindern bis zu zwei Jahren deutlich senken. Im neuen Impfstoff wurden Pneumokokken-Polysacchariden (PPS) von elf verschiedenen Serotypen jeweils mit rekombinantem Protein D (ohne Lipidanteil) konjugiert.

Frühe Abnahme der Virusmenge unter Telbivudin
04.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 04/07 S.155
Mit Telbivudin steht ab 2007 vermutlich ein neues Nucleosidanalogon zur Therapie der chronischen Hepatitis B zur Verfügung, mit dem eine stärkere frühzeitige Senkung der Virusmenge erreicht werden kann, so das Ergebnis eines Pressegesprächs (Novartis, Idenix).

Neu bei Hepatitis B: Entecavir (Baraclude)
04.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 04/07 S.126
Entecavir ist ein neues Nucleosid-Analogon zur Behandlung der chronischesn Hepatitis- B-Virus-Infektion, das sich durch eine hohe antivirale Wirksamkeit und ein im Vergleich zu Lamivudin und Adefovir deutlich besseres Resistenzprofil bei nicht vorbehandelten Patienten auszeichnet. Der Beitrag informiert über Pharmakologie und klinische Ergebnisse.

Wie Impfstoffe durch Verantwortungslosigkeit, ...
04.07 - Siehe: Arzneimittelbrief 04/07 S.29
... wissenschaftliches Fehlverhalten und gezielte Desinformation in Misskredit gebracht wurden. Der Impfstoff war in Verdacht geraten, Autoimmunreaktionen auszulösen, ohne dass es dafür stichhaltige wissenschaftliche Belege gab. Die Entwicklung des auf die europäische Erregersituation abgestimmten Impfstoffs eingestellt. Der Artikel führt dazu die Hintergründe aus. (10 ref)

Ticker: Malariaresistente Mücken
03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 13/07 S.1136
Gentechnisch veränderte Stechmücken, die keine Malaria übertragen können, setzen sich im Labor gegen ihre normalen Artgenossen durch.

HPV-Impfung für Mädchen empfohlen
03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 13/07 S.1136
Die STIKO empfiehlt eine generelle Impfung gegen humane Papillomaviren für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren.

Tuberkulose: Der globale Notfall
03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 13/07 S.1134
Auch 125 Jahre nach Entdeckung des Tuberkulose-Erregers ist die Krankheit längst nicht besiegt. Jedes Jahr sterben zwei Millionen Menschen an der Infektion. Neue Probleme in der Bekämpfung der Erkrankung sind die häfigen Koinfektionen mit HIV und die Verbreitung extrem resistenter Tuberkulose-Stämme. Der Beitrag gibt einen Überblick.

Dengue-Fieber: Immer häufiger schwere Verläufe
03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 13/07 S.1132
Die Inzidenz des hämorrhagischen Dengue-Fiebers ist in den letzten 50 Jahren um das 30-Fache weltweit gestiegen. Vor allem Asienreisende sollten sich gut gegen die Überträgermücken schützen. Der Beitrag informiert die Viruserkrankung, Prophylaxe und Behandlung.

Ticker: Für Teenager kein Oseltamivir
03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 13/07 S.1123
In Japa sollen Kinder ab zehn Jahre und Jugendliche mit Influenza aufgrund möglicher Nebenwirkungen nur noch in Ausnahmefällen den Neuraminidashemmer Oseltamivir erhalten.

Grüne Gentechnik: Pflanzliche Impfstoffe zum Essen
03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 13/07 S.1115
Die Liste der aus biotechnologisch veränderten Pflanzen gewonnenen essbaren Vakzine wächst stetig. Dies weckt die Hoffnung, dass dank dieser Technologie weltweit Impfstoffe für Menschen und Tiere in ausreichender Menge zur Verfügung stehen könnten. Doch es gibt noch viel Forschungsbedarf, da die gewünschten Stoffe in den Pflanzen häufig in zu geringen und variierenden Mengen gebildet werden. Pflanzen-basierte Impfstoffe werden die etablierten Produktionssysteme nie komplett verdrängen. Sie könnten aber möglicherweise in naher Zukunft eine ökonomische Alternative gerade für Entwicklungsländer darstellen. Der Titelbeitrag informiert über den Stand der Forschung.

Ticker: Weniger Vorhaut - weniger HIV?
03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 12/07 S.1030
Studienergebnis: Die Beschneidung des Mannes könnte das Risiko einer HIV-Infektion für Frauen erhöhen.

Ticker: Vorsicht bei Entecavir
03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 12/07 S.1024
Bristol-Myers Squibb rät bei einer bestimmten Konstellation in der Behandlung von HIV/HBV-Koinfizierten mit Entecavir zur Vorsicht. Anlass ist die Selektion einer HIV-Mutation bei drei Patienten, die keine HAART erhalten hatten, bei denen es aber zu einer Reduktion der HIVB-RNA-Menge um eine Log-Stufe gekommen war.

Darunavir auch bei multiplen Resistenzen wirksam
03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 12/07 S.1254
Mit Darunavir (Prezista) steht ein neuer Protease-Inhibitor zur Verfügung, auf den auch intensiv vorbehandelte Patienten virologisch und immunologisch gut ansprechen. - hemmt die HIV-1-Protease in virusinfizierten Zellen und verhindert dadurch die Bildung reifer, infektiöser Viruspartikel. So können keine weiteren Zellen mehr infiziert werden. Günstiges Nebenwirkungsprofil, Steckbrief

Gesundheitsreisen aus der Apotheke
03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 12/07 S.1250
Zusatzangebot: Der Linda-Apotheker kann künftig auch Gesundheitsreisen verkaufen, organisiert vom Spezialveranstalter Mediplus

Zulassung von Arzneimitteln, Sera und Impfstoffen
03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 12/07 S.1341

US Konzern droht Thailand
03.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 12/07 S.8

Pharmaindustrie sichert EU Ministern Hilfe zu
03.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 12/07 S.8

Ticker: Neue HIV-Medikamente in Sicht
03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 11/07 S.926
Zur Behandlung von HIV-Infektionen könnnten demnächst zwei Medikamente mit neuartigem Wirkungsmechanismus zur Verfügung stehen. Dafür sprechen die jüngsten Ergebnisse zu dem CCR5-Blocker Maraviroc und dem Integrase-Inhibitor MK-0518.

Immunologie: Grundprinzipien des Immunsystems
03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 11/07 S.1147
Die Erstabwehr: das angeborene Immunsystem; Mustererkennung durch spezifische Rezeptoren, MBL/Komplementsystem, Makrophagen/Bedeutung d. Toll-like-Rezeptoren, Bedeutung des Tumornekrosefaktors-alpha, Agonisten/Antagonisten der Toll-like-Rezeptoren, Das adaptive Immunsystem, MHC-I, MHC-II, Hochimmunogen: Lebend-attenuierte Impfstoffe; Sicher: Inaktivierte Impfstoffe; Noch sicherer: Subunit-Vakzine; Adjuvanzien als Co-Stimulatoren, Konjugat-Impfstoffe zur Erhöhung der Antigenität, Simultan oder mit Mindestabstand impfen, Literaturtipp: Immunologie - Grundlagen und Wirkstoffe

In den Risikogebieten an eine FSME Impfung denken!
03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 11/07 S.1134
In Baden Württemberg und Bayern sehr weit verbreitet, Risiko: neurologische Spätschäden; Sicheren Schutz bietet nur die Impfung, Sicher geschützt schon nach drei Wochen, Auch für Hühnereiweißallergiker

Merkel macht Aids zum Schwerpunktthema
03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 11/07 S.1120

Regierung verstärkt Kampf gegen HIV/AIDS
03.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 11/07 S.2

Präpandemische Impfstoffe
03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 10/07 S.842
Im Fall einer Influenza-Pandemie sollen Impfstoffe das Schlimmste verhindern. Dabei ruhen die Hoffnungen vor allem auf sogenannten präpandemischen Vakzinen. Diese werden vor dem Ernstfall entwickelt, können aber durch eine Kreuzreaktivität auch vor dem Pandemievirus schützen. Der Beitrag liefert Hintergrundinformationen.

Hepatitis-E-Impfstoff erfolgreich getestet
03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 10/07 S.840
Die erste Vakzine gegen Hepatitis-E-Viren hat in einer Studie mit nepalesischen Probanden gute Ergebnisse geliefert.

In Sachsen neue Impfempfehlung gegen Keuchhusten
03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 10/07 S.1014
In Sachsen sollen künftig alle Erwachsenen nicht nur regelmäßig gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, sondern auch gegen Keuchhusten geimpft werden. Über eine bundesweite Pertussisempfehlung für Erwachsene wird auch in der STIKO diskutiert

Zulassung von Sera und Impfstoffen
03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 10/07 S.1073

Influenza: Die Welle kam erst im Februar
03.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 10/07 S.3

Ticker: Darunavir bedingt zugelassen
03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 09/07 S.740
Die EMEA hat den Proteasehemmer Darunavir in 27 Mitgliedsstaaten bedingt zugelassen. Dies bedeutet, dass der Hersteller Tibotec jährlich weitere Studiendaten zur Sicherheit und Wirksamkeit vorlegen muss.

Kinder: Stiefkinder der Arzneitherapie?
03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 09/07 S.927
Physiologische Wandlungen in der Wachstumsphase, Systematische Studien statt Ausprobieren, Für kindgerechte Arzneiformen, Impfungen gegen Masern - Meningitiden - Pneumonien, Impfungen gegen Viruserkrankungen

Mit Kohlenstoffnanoröhrchen Wirkstoffe in Zellen
03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 09/07 S.910
Forschern der Stanford University ist es gelungen, mittels Kohlenstoffnanoröhrchen als Transportmittel RNA-Fragmente in menschliche T-Zellen zu schleusen, die die Gene für spezielle HIV-spezifische Rezeptoren und Co-Rezeptoren der Zelloberfläche abschalten können

Theraieregime: Frühe Virussuppression entscheidend
03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 09/07 S.900
Telbivudin stellt Lamivudin in den Schatten, Virussuppression als prognostischer Marker, Aktueller Stand der Zulassung von Telbivudin

Archhivierung von Stationsverschreibungen?
03.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 05/07 S.41
Für die Archivierung von Stationsanforderungen "normaler Arzneimittel" macht der Gesetzgeber keine Angaben. Stationsverschreibungen von Betäubungsmitteln sind mindestens drei Jahre lang aufzubewahren. Aufzeichnungen zur Abgabe von Blutprodukten sind mindestens 30 Jahre lang aufzubewahren.

Englischkurs: What´s in the news?
03.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 05/07 S.80

Vogelgrippe: Impfstoff-Forschung auf Hochtouren
03.07 - Siehe: PTA Forum 03/07 S.24
Der Beitzrag informiert über das Vorgehen zur Impfstoffherstellung gegen Influenzaviren und den Stand der Forschung bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Vogelgrippe-Virus.

Analkarzinome durch Papilloma-Viren nehmen zu
03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.98
Onkogene humane Papillomaviren (HPV) sind zunehmend bedeutsam bei der Entstehung von Analkarzinomen bei Männern und Frauen. Vor allem HIV-positive Männer, die Sex mit Männern haben, sind betroffen. Trotz der Erfolge der HIV-Therapie nimmt die Zahl der Männer mit Analkarzinom zu. www.aerztezeitung.de

Malaria: Genveränderte Mücke nährt Hoffnung auf Sieg
03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.90
Im Kampf gegen die Malaria hoffen US-Wissenschaftler auf einen Durchbruch mithilfe von gentechnisch veränderten Mücken. Die Hoffnungen der Forscher richten sich auf eine Mücke, die durch einen genetischen Eingriff im Labor gegen Malaria resistent gemacht wurde und den gefährlichen Erreger dadurch nicht mehr übertragen kann. Erste Tests hätten ergeben, dass sich die genveränderten Mücken in freier Wildbahn besser vermehrten als ihre normalen Artgenossen, heißt es in einer am Montag in den "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS 2007 DOI: 10.1073/pnas.0700869104) veröffentlichten Studie. www.aerzteblatt.de

Vermehrt Anal-Ca bei homosexuellen HIV-Infizierten
03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.80
Onkogene humane Papillomaviren (HPV) sind nicht nur Ursache des Zervixkarzinoms, sondern auch von Analkarzinomen bei Männern und Frauen. Besonders stark vom Anal-Ca betroffen sind HIV-positive homosexuelle Männer. Die Tendenz ist bei ihnen trotz erfolgreicher hochaktiver antiretroviraler Therapie steigend. www.aerztezeitung.de

Mehr Krebsvorsorge bei HIV-Infizierten!
03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.79
Krebs war in den 90er Jahren bei HIV-Infizierten noch kein Thema. Das hat sich geändert. Durch die sehr erfolgreiche antiretrovirale Kombinationstherapie leben die HIV-Infizierten länger. www.aerztezeitung.de

Polioviren zerstören Neuroblastome
03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.78
Mit genetisch veränderten, abgeschwächten Polio-Viren gelingt es im Tierversuch offenbar, die Zellen eines Neuroblastoms zu zerstören. www.aerztezeitung.de

Vakzine verhindert erfolgreich Hepatitis-E-Erkrankung
03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.72
Eine erste Vakzine gegen Hepatitis E ist erfolgreich getestet worden. Sie könnte künftig für Personen wichtig sein, die in Entwicklungsländer reisen. Das Virus kommt in Südost- und Zentralasien, im Nahen Osten, Nord- und Westafrika sowie in Mittelamerika endemisch vor. Dort könnte die Impfung die erhebliche Krankheitslast reduzieren. www.aerztezeitung.de

Injizierte Kortikoidkristalle lindern Juckreiz
03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.55
Persistierende Insektenstiche gehören zu den häufigsten Hautkrankheiten, die von einem Besuch warmer Länder mitgebracht werden. Die stark juckenden Papeln können die Patienten wochen-, manchmal monatelang sehr stark belästigen. Wenn Kortikoid-haltige Salben nicht genügen, können injizierte Kortikoidkristalle oder orale Steroide helfen. www.aerztezeitung.de

HIV-Resistenz nach Therapie mit Arznei gegen HBV
03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.35
Bei einer bestimmten Konstellation in der Behandlung von HIV/HBV-Ko-Infizierten mit Entacavir (Baraclude) rät Bristol-Myers Squibb (BMS) zur Vorsicht. www.aerztezeitung.de

Hepatitis B: Infektiöser Schweiß
03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.30
Forscher finden Hepatitis-B-Viren in der Ausdünstung von Sportlern http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/275485.html

Malaria: Preisgünstige Kombination angekündigt
03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.25
Der Pharmakonzern Sanofi-Aventis und Drugs for Neglected Diseases initiative (DNDi), eine Non-Profit-Organisation, haben die Produktion eines preisgünstigen Malaria-Medikaments bekannt gegeben. Es kombiniert in einer Tablette die beiden Wirkstoffe Artesunat (AS) und Amodiaquin (AQ) und soll für einen Preis von 50 Cent pro Tag für Kleinkinder und 1 US-Dollar pro Tag für ältere Kinder und Erwachsene auf den Markt kommen. www.aerzteblatt.de

HBV-Medikament Baraclude fördert Kreuzresistenz
03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.24
Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA warnt vor dem Einsatz des Virustatikums Baraclude (Wirkstoff Entecavir) bei Patienten, die mit dem HI-Virus koinfiziert sind, diese Infektion aber nicht behandeln. Bei einem Patienten führte Entecavir zur Selektion von resistenten HI-Viren, die eine spätere Behandlung der HIV-Infektion erschweren könnten. Der Hersteller hat einen "Dear Health Care Provider"-Brief versandt. www.aerzteblatt.de

Impfstoff gegen Hepatitis E wirksam
03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.23
Ein rekombinanter Impfstoff schützte in einer randomisierten kontrollierten Studie im New England Journal of Medicine (NEJM 2007; 356: 895-903) eine Gruppe von nepalesischen Soldaten zuverlässig vor dem Ausbruch einer Hepatitis E, konnte aber dennoch nicht alle Bedenken eines Editorialisten ausräumen. www.aerzteblatt.de

Kann Schweiß Hepatitis B übertragen?
03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.22
Türkische Sportmediziner fordern eine Hepatitis-B-Impfung aller Ringer. Anlass ist eine hohe Prävalenz von okkulten Infektionen in einer Studie im British Journal of Sports Medicine (2007; doi:10.1136/bjsm.2006.032847). Bei vielen Ringern war das Virus auch im Schweiß nachweisbar. www.aerzteblatt.de

Neue Aids-Medikamente in Sicht
03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.21
Die Möglichkeiten zur Behandlung von HIV-Infektionen dürften demnächst um zwei Medikamente mit neuartigen Wirkungsmechanismen erweitert werden. Dafür sprechen die jüngsten Ergebnisse zu dem CCR5-Blocker Maraviroc und dem Integrase-Inhibitor MK-0518, die jetzt auf der Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections (CROI 2007) in Los Angeles vorgestellt wurden. Das oral verfügbare Maraviroc antagonisiert den Ko-Rezeptor CCR5 auf der Oberfläche von CD4-Zellen. www.aerzteblatt.de

Hepatitis B durch Schweiß?
03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.10
Hepatitis B könnte möglicherweise über den Schweiß übertragen werden: Forscher aus Izmir haben bei neun von 70 türkischen Ringern eine okkulte Hepatitis-B-Infektion nachgewiesen. www.aerztezeitung..de

Antiretrovirale Therapie: Therapiepausen sinnvoll?
03.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 03/07 S.116
Eine sich an der CD4-Zellzahl orientierende Unterbrechung der antiretroviralen Therapie bei HIV-Infizierten ist nach den Ergebnissen einer grossen randomisierten Studie nicht empfehlenswert ...

Influenza: Zanamivir zur Prophylaxe und bei Kindern
03.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 03/07 S.113
Zanamivir (Relenza) ist nun auch zur Prophylaxe einer Influenzainfektion zugelassen. - kann jetzt auch bei Kindern ab 5 Jahren eingesetzt werden. Auf einer Pressekonferenz der Firma GlaxoSmithKline wurden außerdem die Gefahren einer Grippepandemie und der Stand der Vorbereitungen in Deutschland diskutiert

Weniger Impfreaktionen mit langen Nadeln
03.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 03/07 S.112
Lokale Impfreaktionen treten bei Säuglingen signifikant seltener auf, wenn die Impfung wie empfohlen mit einer langen Nadel (25mm) vorgenommen wird. Die erreichte Immunogenität ist vergleichbar wie bei Verwendung von kurzen Nadeln (16mm)

Antiretrovirale Therapie: Sind Therapiepausen ...
03.07 - Siehe: Krankenhauspharmazie 03/07 S.108
... empfehlenswert? Eine sich and der CD4-Zellzahl orientierende Unterbrechung der antiretroviralen Therapie ist nach den Ergebnissen einer großen randomisierten Studie nicht empfehlenswert (SMART = strategies for management of antiretroviral therapy): Im Vergleich zur standardmäßigen kontinuierlichen Behandlung der Patienten erlitten die Patienten, die ab einer CD4-Zellzahl >250 Zellen/mm3 die Therapie aussetzten, signifikant häufiger opportunistische Erkrankungen oder verstarben (primärer Endpunkt). NEJM 2006; 355: 2283-96.

Von der stillen Feiung zum modernen Vakzine-Design
03.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/07 S.35
Vorbeugen ist besser als heilen - mit keiner anderen Maßnahme wird dieses Postulat so erfolgreich umgesetzt wie mit der Impfung. Für einige Infektionskrankheiten ist diese Maßnahme längst Routine; bei anderen haben die Forscher große Schwierigkeiten, eine ausreichende Immunantwort hinzukriegen.

Pestizide beeinträchtigen die Fruchtbarkeit
03.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/07 S.34
Infertilität bei Männern kann viele Ursachen haben. Neben genetischen Veränderungen können Infektionen, Traumen oder immunologische Probleme die Ursache sein. Zur vollständigen Fertilitätsdiagnostik bei Männern gehört auch die Durchführung eines Spermiogramms. Anhand dessen wurde der Einfluss von Umweltfaktoren untersucht. In einer ausgwählten Kontrollgruppe fanden sich höhere Metaboliten-Konzentrationen der Herbizide Alachlor und Atrazin sowie des Insektizids Diazinon. Dies lässt annehmen, dass Pestizide zur schlechteren Spermienqualität beigetragen haben.

Billige Flugreisen tragen zur Zunahme ....
03.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/07 S.10
... von Melanomen bei. Flugreisen sind in den letzten Jahrzehnten wesentlich billiger geworden - und dadurch können sich immer mehr Menschen auch im Winter Reisen in sonnige Gefilde gönnen. Parallel dazu steigt auch die Inzidenz des malignen Melanoms.

Versehentliche Röteln-Impfung Schwangerer
03.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/07 S.6
Nach aktiver Röteln-Impfung bei Schwangeren scheint das Risiko für ein kongenitales Röteln-Syndrom eher gering zu sein.

Grüner Tee gegen Aids?
03.07 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 02/07 S.84
Das Trinken von grünem Tee allein ist kein Schutz vor Aids.

Neues Wirkstoff-Target für die Malariatherapie
03.07 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 02/07 S.82
Neu entdeckte Inhibitoren der Methionin-Aminopeptidase 1b von Plasmodium falciparum geben Hoffnung auf eine neue Wirkstoffklasse im Kampf gegen Malaria.

Ticker: Nasale Grippeimpfung bei
Kindern überlegen

02.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 08/07 S.646
Studienergebnis: Eine intranasale Impfung mit lebenden abgeschwächten Influenzaviren schützt Kinder besser vor Grippe als eine konventionelle Influenzaimpfung.

Zahl der Erkrankungen in Süddeutschland gestiegen
02.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/07 S.802
RKI: Viruszirkulation zeigt Beginn der Erkrankungswelle, Internationale Situation

Neue Impfstoffe wirken schneller gegen Allergien
02.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/07 S.772
Etwa drei Jahre dauert derzeit eine Hyposensibilisierungstherapie. Ein neu entwickelter Impfstoff könnte Allergiker künftig schneller von ihrem Leiden befreien

Schnelle Impfung gegen Allergien
02.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 07/07 S.576
An einer neuen Impfung, die Allergien innerhalb von Wochen abklingen lässt, arbeitet eine schweizerische Forschergruppe. In Tierversuchen hat sich die Vakzine bereits bewährt: Eine Impfung für Katzenhaar-Allergiker soll in Kürze beim Menschen getestet werden.

Ticker: HIV-Mikrobizid versagt im Test
02.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 06/07 S.472
Zwie Studien mit einem HIV-Mikrobizid wurden abgebrochen, weil das Gel die Infektionsrate erhöhte, statt sie zu senken.

Impfung bei Säuglingen: Kurze oder lange Nadeln?
02.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/07 S.594
Welchen Einfluss hat die Impftechnik auf Lokalreaktionen und Immunantwort? Mit dieser Frage befasste sich eine englische Arbeitsgruppe und kam zum Schluss, dass bevorzugt längere Nadeln eingesetzt werden sollten

Glitazon regeneriert die Fettleber
02.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/07 S.589
In einer sechsmonatigen Studie zur Prüfung des Wirkkonzepts verbesserte Pioglitazon bei (prä)diabetischen Patienten mit Steatohepatitis nicht nur metabolische Parameter, sondern halbierte den Fettgehalt der Leber. - Insulinresistenz als Schlüssel

Pestizidvergiftungen effektiver behandeln
02.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/07 S.554
Bei Vergiftungen mit Organophosphaten gehört die sofortige i.v.Gabe von Atropin und Oximen zur Standardbehandlung in asiatischen Krankenhäusern. Mit der Verwendung höherer Dosen z.B. von Pralidoxim könnte die Zahl der Todesfälle deutlich reduziert werden, berichtet "The Lancet". Forscher sehen jedoch aufgrund der Kostspieligkeit des Pralidoxims aus finanzieller Sicht in Asien kaum Realisierungsmöglichkeitenn ...

Verhütung: Sind Kondome künftig flüssig?
02.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/07 S.552
Wissenschaftler der Universität Utah entwickeln derzeit eine neue Verhütungsmethode für Frauen. Es handelt sich dabei um eine Art Flüssigkondom, das sowohl vor einer ungewollten Schwangerschaft als auch vor einer Ansteckung mit dem HI-Virus schützen soll. Kieser und sein Team hoffen, bis in fünf Jahren ein marktreifes Produkt anbieten zu können

Ärzte ohne Grenzen: Kampf um indische Generika
02.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 06/07 S.2

Grünes Licht für Impftablette
02.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 05/07 S.379
Mit der Impftablette Grazax, die standardisierte Allergene aus Gräserpollen von Wiesenlieschgras enthält, steht eine weitere Option zur spezifischen Immuntherapie bei Gräserpollen-Allergie zur Vefügung. Wirksamkeit und Verträglichkeit der empfohlenen täglichen Dosis wurden in acht Studien bei mehr als 1700 Patienten dokumentiert. Optimal ist der Therapiebeginn mindestens vier Monate vor der Pollenflugsaison. Die erste Tablette sollte unter Aufsicht eines Arztes unter die Zunge gelegt werden, damit dieser das Ausmaß eventueller Nebenwirkungen beobachten kann.

Neuraminidasehemmer auch im Kindesalter zugelassen
02.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 05/07 S.476
Altersgrenze von zwölf auf fünf Jahre abgesenkt, Neuraminidasehemmer rechtzeitig geben, Studien auch an Kindern erfolgreich, Keine komplette Kreuzresistenz, Indikationen/Dosis

Zulassung von Sera, Impfstoffen und Antigenen
02.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 05/07 S.526

Forscher testen HIV-Impfung in Südafrika
02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.83
Klinische Studie mit 3.000 Probanden soll Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit eines neuen Impfstoffs liefern http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/274706.html

Grippe: Nasaler Impfstoff bei Kleinkindern überlegen
02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.80
Ein in den USA zugelassener attenuierter Lebendimpfstoff schützte in einer internationalen Studie unter deutscher Beteiligung Kleinkinder besser vor einer Grippe als der konventionelle trivalente Impfstoff. Bei Kindern unter einem Jahr stieg allerdings die Rate von Hospitalisierungen, weshalb der Impfstoff in dieser Altersgruppe wohl nicht zugelassen werden wird. www.aerzteblatt.de

USA: Komplikationen unter RotaTeq-Impfung?
02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.79
Der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA sind bislang 28 Fälle von Darminvaginationen (Intussusception) gemeldet worden, die in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Applikation des Rotaviren-Impfstoffes RotaTeq aufgetreten sind. Bislang ist unklar, ob es sich um eine zufällige Koinzidenz handelt oder um eine Komplikation der Impfung. www.aerzteblatt.de

Nasenspray mit Grippevakzine schützt Kinder gut
02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.64
Eine intranasale Impfung mit lebenden, abgeschwächten Influenzaviren schützt Kinder besser vor Grippe als eine konventionelle Influenzavakzine. Das hat eine Studie bei über 8300 Kindern im Alter von 6 bis 59 Monaten ergeben. www.aerztezeitung.de

Erste große HIV-Impfstoffstudie beginnt in Afrika
02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.50
- In Südafrika hat die bisher größte Studie des Kontinents zum Einsatz eines HIV-Impfstoffes begonnen. Bis zu 3.000 jüngere Männer und Frauen sollen in einer Doppelblindstudie auf den Impfstoff eines amerikanischen Herstellers oder Placebo randomisiert werden. www.aerzteblatt.de

Telbivudin bei Hepatitis C
02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.39
Etwa 70 Prozent der Patienten mit chronischer Hepatitis B in Europa haben die Hepatitis-Be-Antigen (HBeAg)-negative Variante. Bei diesen Patienten wird zur Therapie eine Langzeit-Virussuppression mit Basenanaloga favorisiert. Moderne Präparate wie das in Kürze erwartete Telbivudin bieten dabei Vorteile. www.aerztezeitung.de

Neuer H5N1-Impfstoff soll vor Pandemie schützen
02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.33
Der Impfstoffhersteller GlaxoSmithKline (GSK) hat einen neuen, prä-pandemischen Grippeimpfstoff zur Zulassung eingereicht. Er führt zu starken Immunreaktionen, obwohl er nur minimale Mengen Grippeantigen enthält. www.aerztezeitung.de

Grippe-Prophylaxe für Eltern bei erkranktem Kind
02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.21
Kinder in Kindergärten gehören jährlich zu den wichtigsten Multiplikatoren von Grippeviren. Ungeimpfte Eltern, deren Sprösslinge erkrankt sind, können sich mit einem Neuraminidase-Hemmer vor Infektionen schützen. www.aerztezeitung.de

"Anti-Aids-Gel" erhöht HIV-Übertragungsrisiko
02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.5
Das Mikrobizid Zellulosesulfat, ein lokal zu applizierendes Gel, hat in einer großen randomisierten kontrollierten Studie, Frauen aus Hochendemieregionen in Afrika nicht vor HIV-Infektionen geschützt, sondern das Übertragungsrisiko sogar noch erhöht. Daraufhin wurde die Studie und eine weitere Studie mit dem gleichen Mittel abgebrochen. www.aerzteblatt.de

Positiver HIV-Antikörpertest nach Grippeimpfung
02.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/07 S.79
Immunologische Tests auf eine HIV-Infektion fallen nach einer Grippeimpfung vorübergehend positiv aus. In dem vorgestellten Fall war das Ergebnis erst nach vier Wochen wieder eindeutig negativ

Impfstoff schützt vor Zervixkarzinom u. Genitalwarzen
02.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/07 S.73
Mit einem tetravalenten Impfstoff gegen HPV (Gardasil) kann das Risiko für Zerviskarzinome und präkanzeröse Veränderungen sowie für Genitalwarzen drastisch reduziert werden

Chronische Hepatitis B: Interferone/Nucleosidanalogao
02.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/07 S.62
Epidemiologie, Therapeutisches Vorgehen, Arzneimittelauswahl, Infektionswege für Hepatitis B

Neue Trends in der HIV-Therapie
02.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 02/07 S.75
Die nucleosidischen Reverse-Transcriptase-Hemmer Tenofovir und Emtricitabin sind in der Therapie von HIV-INfektionen bei nicht vorbehandelten Patienten langfristig wirksam. Die Verträglichkeit der antiretroviralen Therapie scheint durch diese Wirkstoffe verbessert zu werden.

Empirische Antimykotika-Therapie bei Neutropenie
02.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 02/07 S.73
Die Bedeutung des unspezifischen Befunds Fieber als Komponente des zusammengesetzten Endpunkts bei Neutropenie ist nicht abschließend geklärt. Die Ergebnisse einer Sensitivitätsanalyse deuten darauf hin, dass eine Modifizierung der Komponente Fieberfreiheit eine genauere Bewertung der Erfolgsrate einer empirischen Antimykotika-Therapie ermöglicht. Es wird empfohlen, in künftigen Studien die Fieberfreiheit 7 Tage nach Therapieende und ohne Bezug zur Neutropenie zu erfassen.

Neues In-Vitro-Modell für HIV-Infektionen
02.07 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/07 S.6
Neuestes aus der HIV-Forschung.

Entecavir erzielt bessere Erfolge als Lamivudin
01.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 12/06 S.447
Sowohl bei Patienten mit HBeAg-positiver als auch mit HBeAg-negativer chronischer Hepatitis B konnte Entecavir die histologischen, virologischen und biochemischen Befunde im Vegrleich zu Lamivudin signifikant verbessern. Das Sicherheitsprofil beider Substanzen war vergleichbar. Die Langzeitwirkung von Entecavir muss noch untersucht werden.

Spanische Grippe: Tödliche Immunreaktion
01.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 04/07 S.291
Der Beitrag stellt neue Forschungsergebnisse zum Erreger der Spanischen Grippe vor. Das Pandemie-Virus ließ die Immmunabwehr der Infizierten entgleisen und richtete sie gegen deren eigenes Gewebe. Darum starben vor allem junge, gesunde Menschen, weil ihr starkes Immunsystem ihnen zum Verhängnis wurde.

Influenza: Was tun im Pandemiefall?
01.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/07 S.384
Möglichkeiten und Grenzen der gezielten Vorbereitung am Beispiel der Landeshauptstadt München

Arzneimittel gegen tropische Infektionskrankheiten
01.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/07 S.374
Sauberes Essen und Trinken, Passende Kleidung und Moskitonetz, Auf Hygiene achten, Schutzimpfungen vor der Reise, Reiseapotheke und Desinfektionsmittel, Wurmerkrankungen, Prophylaxe und Therapie der Malaria, Amöben und Flagellaten, Bakterielle Infektionen, Bakterielle Diarrhöen, Bakterielle Wurminfektionen, Viruserkrankungen, Haut- und Pilzerkrankungen, Abb., Tab.

Epidemiologie: Gefahr aus dem Osten
01.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/07 S.328
vor allem in Gegenden der früheren Sowjetunion und China lässt sich mit Isoniazid und Rifampicin immer weniger ausrichten

HIV-Impfstoff: Ein optimierter Code als Trick
01.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/07 S.192
Der Beitrag stellt Versuche einer Regensburger Forschergruppe in der HIV-Impfstoffentwicklung vor, bei denen die Fremd-DNA an den Menschen angepasst wird und somit besser ablesbar sein soll.

EU Projekt: Neuer Impfstoff gegen Alzheimer
01.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 03/07 S.216
Im Rahmen des EU-Projekts MimoVax wird ein neuer Impfstoff gegen Alzheimer entwickelt, der gegen modifizierte Formen des Beta-Amyloids gerichtet ist. In den nächsten drei Jahren soll die präklinische und erste klinische Phase der Impfstoffentwicklung über die Bühne gehen

Regierung verabschiedet sich von Höchstpreisen
01.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/07 S.160

Positive Ratten und der HIV-Test für daheim
01.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 02/07 S.96
Der Beitrag präsentiert Neues aus der HIV-Forschung. Eine Forschergruppe entwickelt eine neue Testmethode für antiretrovirale Wirkstoffe, eine andere prüft einen neuen Ansatzpunkt für Medikamente. In Großbritannien können Privatpersonen sich zuhause mit einem neuen Speicheltest selbst untersuchen.

Impfung gegen schwarzen Hautkrebs
01.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 02/07 S.94
Der Beitrag schildert Ansätze zur spezifischen Immuntherapie beim malignen Melanom. Eine Vakzine mit dendritischen Zellen, die Tumorantigene präsentieren, soll das Immunsystem dazu anregen, die malignen Zellen zu vernichten.

Spinne frisst Malaria-Mücken
01.07 - Siehe: PTA Forum 01/07 S.4
Eine kleine ostafrikanische Spinnenart ernährt sich gezielt von der Anopheles-Mücke und könnte so gezielt zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden.

Trichomonaden erhöhen HIV-Infektionsrisiko
01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.103
Infektionen mit Trichomonas vaginalis gelten als relativ harmlos. Für Frauen in den Entwicklungsländern, können sie hingegen zu einer tödlichen Gefahr werden. Nach einer Studie im Journal of Infectious Diseases (Märzausgabe 2007) erhöhen sie signifikant das Risiko einer HIV-Infektion. www.aerzteblatt.de

Für NASH-Therapie gibt es erste Ansätze
01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.83
Die Diagnose nicht-alkoholische Fettleberhepatitis (NASH) wird immer häufiger gestellt. Die Prognose ist ungünstiger als bei Fettleber. Noch ist keine medikamentöse Therapie etabliert. Hinweise auf günstige Wirkungen gibt es etwa für Antidiabetika. Auch Ursodeoxycholsäure plus Vitamin E könnte eine Option sein. www.aerztezeitung.de

Neue Option zur Prophylaxe von Influenza
01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.82
Bei einer Grippewelle erkranken fünf bis 15 Prozent der Bevölkerung. Mit Zanamivir ist dazu jetzt ein weiteres Medikament zur Prophylaxe Ungeimpfter zugelassen. www.aerztezeitung.de

Intensiv-Therapie lohnt bei Infektion mit HIV / HCV
01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.74
Patienten mit einer HIV/ HCV-Doppelinfektion profitieren von einer erhöhten Ribavirin-Dosis und einer verlängerten Therapie. Damit werden Ansprechraten wie bei einer HCV-Monoinfektion erreicht. www.aerztezeitung.de

Stoppt Tamiflu Ausbreitung der Grippe in der Familie?
01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.60
Die Einnahme des Virustatikums Oseltamivir (Tamiflu) kann das Übertragungsrisiko der Grippe in Familien deutlich senken. Dies geht aus vier randomisierten kontrollierten Studien hervor, deren Ergebnisse im American Journal of Epidemiology (2007; 165: 212-221) zusammengefasst werden. www.aerzteblatt.de

Keine Nevirapin-Resistenz nach Perinatal-Prophylaxe
01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.54
Die in Entwicklungsländern weit verbreitete Praxis, die perinatale Übertragung von HIV durch eine Einmalgabe von Nevirapin zu verhindern, begünstigt die Ausbildung von Resistenzen nicht, sofern die HIV-infizierte Frau in den folgenden 6 Monaten keine weitere Behandlung mit dem Medikament erfährt. Dies ergab eine Beobachtungsstudie im New England Journal of Medicine (2007: 356:135-147). www.aerzteblatt.de

Impfstoff gegen Brustkrebs in Phase-II-Studie wirksam
01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.42
Eine aktive Immunisierung gegen ein Tumor-Antigen wurde in einer Phase-II-Studie mit Brustkrebs-Patientinnen erfolgreich getestet. Die Zahl der Patienten mit Rückfällen nach einer kompletten Remission konnte um mehr als die Hälfte verringert werden. www.aerztezeitung.de

Neue Therapie-Option für Kinder mit Influenza
01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.40
Die Zulassung des Grippe-Medikaments Zanamivir (RelenzaTM) ist erweitert worden. Der Neuraminidasehemmer ist jetzt nicht nur zur Therapie bei Jugendlichen und Erwachsenen, sondern auch bei Kindern ab fünf Jahren zugelassen. Zudem kann das Mittel jetzt zur Prophylaxe bei Erwachsenen und Kindern ab fünf Jahren verwendet werden. www.aerztezeitung.de

Pneumonie: Bessere Prognose bei Grippe-Impfung
01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.35
US-Forscher haben ein weiteres Argument für die Grippe-Impfung gefunden. Kommen geimpfte Erwachsene mit ambulant erworbener Pneumonie in die Klinik, dann ist ihr Sterberisiko verringert, hat jetzt eine Studie ergeben. www.aerztezeitung.de

HCV-Therapie oft im zweiten Anlauf erfolgreich
01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.19
Bei Patienten mit chronischer Hepatitis C, die auf eine Interferon-basierte Primärtherapie nicht angesprochen haben, verläuft eine Weiterbehandlung mit peg-Interferon alfa-2b und Ribavirin oft erfolgreich. www.aerztezeitung.de

Grippeimpfstoffe im Zeichen von Epidemie und Pandemie
01.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/07 S.38
Immer wieder Produktionsprobleme, Bedarf im Pandemiefall kaum zu decken, Das Virus, Oseltamivir/Zanamivir verhindern Reifung, Viren mit breitem Wirtsspektrum, PB1 - PB2 - PA: hohe Fehlerrate; Gedriftete Population noch erfolgreich zu bekämpfen, Dramatischer: Antigenic shift; Was alte Pandemien verraten, Klassische Impfstoffe, Pandemie: lebend-attenuierter Impfstoff favorisiert; Vorteil: nasale Applikation; Probleme mit Influenza-Saat-Virus, Mit Anjuvanzien Antigenmenge reduzieren? Zellkultur-basierte Impfstoffe, Vero-, MDCK-, Per.C6-Zellen, Gentechnisch veränderte Influenza-Viren, Replikationsdefiziente Viren/Virosomen, Zulassungsverfahren für pand. Impfstoffe, Abb.

Impfstoff gegen das Humane Papillom-Virus - ...
01.07 - Siehe: Arzneimittelbrief 01/07 S.3
... wichtiger praktischer Ansatz einer Anti-Tumor-Vakzinierung Fazit: Der gegen das HPV gerichtete Impfstoff Gardasil® kann das Risiko einer späteren Erkrankung am Zervixkarzinom verringern. Eine solche Prävention sollte staatlich - zumindest für junge Mädchen - gefördert und von den Krankenkassen für die betreffende Zielgruppe bezahlt werden. Trotz dieses Fortschritts muss bedacht werden, dass der jetzt zugelassene Impfstoff nicht gegen alle HPV-Typen gerichtet ist, eine schon bestehende HPV-Infektion nicht beseitigt und auch nicht vor anderen sexuell übertragbaren Infektionen oder anderen Tumorarten schützt. Deshalb muss die etablierte und bewährte gynäkologische Vorsorge auch bei HPV-geimpften Frauen beibehalten werden. (12 ref)

Zertifizierte Fortbildung: Grippeimpfstoffe
01.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/07 S.48

Präpandemischer Impfstoff vor der Zulassung
12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 51/06 S.5448
GlaxoSmithKline Biologicals strebt mit Daronrix die europäische Zulassung einer präpandemischen Mock-up-Vakzine gegen einen noch nicht bekannten Auslöser einer Vogelgrippe-Pandemie an. Auf Basis dieser Mustervakzine sollte im Ernstfall innerhalb von 12 Wochen ein wirksamer Impfstoff hergestellt werden können

Schnelle Virussuppression mit Telbivudin
12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 51/06 S.5444
Telbivudin ist ein neues Nukleosid-Analogon, das sich in der Zulassung befindet, wie Novartis mitteilte. In einer Vergleichsstudie mit Lamivudin war Telbivudin nach einem Jahr antiviral wirksamker, und es gab damit weniger Resistenzen. - In den USA und der Schweiz schon zugelassen, - hemmt die Virusreplikation

Surftipps: Impfungen für Kinder leicht erklärt
12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 50/06 S.5373
www.gesundes-kind-de

Impfexperten fordern mehr Aufklärung
12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 50/06 S.5324
Sorgenkind Masern, Wichtige Verbesserungen, Herausforderung HIV und Malaria, VFA fordert verbesserte Rahmenbedingungen

Geimpftes Personal schützt Heimbewohner
12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 50/06 S.5304
Eine hohe Durchimpfungsrate gegen Influenza bei Personal in Pflegeheimen reduziert Morbidität und Mortalität von Heimbewohnern bei einer ausgeprägten Grippewelle, wie sie im Jahr 2003/2004 in Großbritannien zu verzeichnen war

Vorsicht, Jamaikareisen: Erstmals Malaria aufgetreten
12.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 50/06 S.3

HIV Infektionen: Tödliche Therapiepausen
12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 49/06 S.5237
Therapiepause führt zu weiteren Komplikationen

Rückruf: Influvac S, aus Italien importiert
12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 49/06 S.5194
aus Italien importierter Grippeimpfstoff Influvac S 2006/2007 Ch.-B.: K25, Reg. Nr. 028851133; fehlende Zulassung bzw. staatliche Chargenfreigabe

Influenza: Zu wenig Sonne und Vitamin D
12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 49/06 S.5190
Ein kalifornisches Forscherteam kommt zu dem Schluss, dass Lichtmangel und verminderte Vitamin-D-Bildung an den winterlichen Grippewellen beteiligt sein könnten

Tabak einer der größten Killer
12.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 49/06 S.3

HIV: Der Ursprung des Killervirus
12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/06 S.4520
Die Kinderstube des Aids-Erregers liegt vermutlich in den Urwäldern Westafrikas. Infizierte Affen haben ein Retrovirus auf den Menschn übertragen, das sich später zu HIV entwickelte. Von Flachland-Gorillas stammt das HI-Virus Typ 0 ab.

Aids-Epidemie: Noch immer keine Entwarnung
12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/06 S.4518
Trotz aller Fortschritte in der medizinischen Forschung: Von einer Eindämmung der HIV-Epidemie ist die Menschheit 25 Jahre nach Erstbeschreibung von Aids entfernt. Mit fast 40 Millionen hat die Zahl der HIV-positiven Menschen dieses Jahr sogar einen neuen Höchstand erreicht.

Mit HIV gegen HIV
12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/06 S.4505
Vorläufige Tests von Wissenschaftlern der Universität von Pennsylvania ergaben, dass HIV-Infektionen durch eine unschädliche Version des Virus selbst behandelt werden können.

HIV-Beratung: "Gemeinsam sind wir stark"
12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/06 S.4504
Interview mit Vorstands- und Vereinsmitglied der Deutschen Arbeitsgemeinschaft der HIV-kompetenten Apotheken über Aktivitäten und Ziele des Vereins.

Neue Ansätze im Kampf gegen HIV
12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/06 S.4496
Der Titelbeitrag schildert Angriffpunkte und Weiterentwicklung antiretroviraler Medikamente und stellt neue therapeutische Ansätze vor: Inhibitoren der HIV-Protease, neue Entry-Inhibitoren, Integrase- und Maturationshemmer, RNA-Interferenz, Antikörper gegen Virusproteine, Mikrobizide, APOBEC als neue Zielstrukturen.

Auf dem Land wird Aids totgeschwiegen
12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/06 S.4489

Welt-Aids-Tag: Aufklärung ist die beste Prävention
12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/06 S.4488

Buchtipps: Urlaub für Rollstuhlfahrer
12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 48/06 S.5163

Welt Aids Tag: Gemeinsam gegen Aids
12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 48/06 S.5116

Vogelgrippe: Fortschritte in der Impfstoffentwicklung
12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 46/06 S.4280
Der Beitrag informiert über neue Ansätze zur Produktion von Impfstoffen gegen das Vogelgrippevirus und die aktuelle Studienlage.

Potenzielles Comeback für Chloroquin
12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 46/06 S.4272
Wegen zunehmender Resistenzen war Chloroquin in der Therapie der Malaria tropica in den letzten Jahren weltweit kaum noch von Bedeutung. In einer kleinen Studie in Malawi zeigte sich der Arzneistoff nun zu 99 Prozent erfolgreich.

Gefährliche Allianz von Malaria und Aids
12.06 - Siehe: aus dem Internet 12/06 S.54
Beide Krankheiten verstärken sich gegenseitig und treiben die Infektionsraten nach oben http://www.wissenschaft.de/wissen/news/272722.html

Neue Perspektiven bei chronischer Hepatitis B
12.06 - Siehe: aus dem Internet 12/06 S.28
Bei Patienten mit chronischer Hepatitis B ist das Nukleosid-Analogon Telbivudin stärker antiviral wirksam als das Standardmedikament Lamivudin. Das haben Daten einer zweijährigen Studie ergeben, die bei einer Tagung zu Leberkrankheiten in Boston vorgestellt worden sind. www.aerztezeitung.de

Eltrombopag: Agonist bei Thrombozytopenie
12.06 - Siehe: aus dem Internet 12/06 S.25
Patienten mit Hepatitis C und Thrombozytopenie profitieren von einer Therapie mit Eltrombopag. Das geht aus einer aktuellen Phase-II-Studie hervor, die auf einer US-Lebertagung in Boston vorgestellt wurde. www.aerztezeitung.de

Kinder: Impfen besser mit einer langen Nadel
12.06 - Siehe: aus dem Internet 12/06 S.16
Die Länge der Nadel hat Einfluss darauf, wie häufig Lokalreaktionen beim Impfen von Säuglingen und Kleinkindern auftreten. Kollegen aus dem englischen Oxford raten: Greifen Sie zu langen Nadeln! Die Forscher hatten 700 Kinder mit einer Vierfach-Vakzine geimpft - mit 16 mm oder 25 mm langer Kanüle. www.aerztezeitung.de

Influenza-Viren überdauern im Eis sibirischer Seen
12.06 - Siehe: aus dem Internet 12/06 S.15
Influenza-Viren können im Eis sibirischer Seen jahrzehntelang ausharren und von Zugvögeln wieder aufgenommen werden. Das hat ein internationales Forscherteam herausgefunden. www.aerztezeitung.de

Pneumokokkenimpfung: Wirksamkeit und Sicherheit ...
12.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 12/06 S.461
Die Impfung mit 7-valenter Pneukokokken-Vakzine bei gleichzeitiger Gabe eines hexavalenten Impfstoffs bei kleinen Kindern war gut verträglich. Die Häufigkeit von Atemwegsinfektionen, insbesondere von Otitis media wurde durch die Pneumokokken-Impfung signifikant verringert

Chronische Hepatitis B gebessert
12.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 12/06 S.15
Emtricitabin ( Emtriva® ) , ein Nukleosid-Analogon, oder Plazebo (2:1) erhielten 48 Wochen lang 248 Personen mit chronischer Hepatitis B. Die Histologie besserte sich bei 62 vs. 25%, weniger als 400 Viruskopien pro ml fanden sich bei 54 vs. 2%, die GPT war bei 65 vs. 25% normal. Unter Verum kam es in 13% zu Resistenzmutationen und nach Therapieende in 23% zu Verschlechterung. Die Sicherheit war der von Plazebo vergleichbar.

Erwachsene ohne Boosterimpfung
12.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 12/06 S.8
Am Beispiel eines Keuchhusten-Ausbruchs im Jahre 2003 in einer Gemeinde in Oregon versuchte eine Studiengruppe aufzuspüren, wie es trotz versuchter Gegenmaßnahmen zu einer so hohen Zahl von Erkrankten kommen konnte. - Als Risikofaktoren für Erwachsene, an Keuchhusten zu erkranken, zeigte sich das Zusammenleben mit Kindern im Grundschulalter und ein unvollständiger Impfschutz in der eigenen Kindheit.

Die Hepatitis A lauert auch im Luxushotel
12.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 12/06 S.8
Nach der Influenza ist Hepatitis A die zweithäufigste potenziell durch Impfung vermeidbare Reisekrankheit. Besonders gefährdet sind Kinder, die noch keinen natürlichen Schutz erworben haben. Touristen und Geschäftsreisende sind einem besonders hohen Risiko ausgesetzt in Kenia (12 pro 100 000 Personen monate), Mexiko (6,2) oder Ägypten (10,9). Dabei bieten Luxushotels keinen Schutz vor Ansteckung.

Infektiöse Moleküle reisen um die Welt
12.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 12/06 S.6
Viren sind kaum mehr als Nukleinsäure-Stränge und können sich nur mit Hilfe der Wirtszellen vermehren - dies aber höchst effektiv. Interkontinentaler Handel und Verkehr tragen zu ihrer Ausbreitung bei. Die Gefahr von Pandemien ist heute größer als früher. Allerdings haben sich auch die Möglichkeiten zur Gegenwehr verbessert.

Vorschriften und persönliche Risiken beachten
12.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 12/06 S.4
Impfungen vor Antritt einer Reise sollten sowohl das Risiko spezieller Erkrankungen für den Reisenden als auch das Risiko der internationalen Ausbreitung von bestimmten Krankheiten reduzieren. Mediziner aus New York und Zürich haben nun Empfehlungen veröffentlicht, wie man Impf Vorschriften und individuelle Anforderungen unter einen Hut bringt.

Impfpolio durch Kontakt mit einem oral geimpften Kind
12.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 12/06 S.4
Auch vor Reisen in "poliofreie" Regionen sollten sich Touristen impfen oder ihre Impfung auffrischen lassen. Denn in vielen Ländern wird aus ökonomischen Gründen noch die orale Lebendvakzine verwendet. Kontakt mit diesen Personen kann in seltenen Fällen eine Vakzine-assoziierte paralytische Poliomyelitis (VAPP) auslösen.

Denguefieber droht in Südostasien
12.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 12/06 S.3
Denguefieber kann von vier Virusserotypen ausgelöst werden. Antikörper gegen einen Virustyp bieten nur bedingt Schutz vor Infektionen mit den übrigenTypen und erhöhen bei sekundärer Infektion das Risiko für hämorrhagisches Fieber. - Die bislang einzige Schutz möglichkeit ist die Vermeidung von Moskitostichen.

Grippe: Kleine Kinder impfen lassen
12.06 - Siehe: PTA Forum 11/06 S.19
Die STIKO empfiehlt die Grippeschutzimpfung bislang nur für Kinder mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung wegen eines Grundleidens. Doch aktuelle Studien zeigen, dass nur ein Viertel der wegen Influenza stationär aufgenommenen Kinder tatsächlich ein solches Grundleiden haben.

Mangelnder Impfschutz gefährdet Rheumatiker
12.06 - Siehe: PTA Forum 11/06 S.18
Da Rheumatiker im Allgemeinen anfälliger für Infektionen als Gesunde sind, sollten auch die unter 60-jährigen gegen Pneumokken und Influenza geimpft werden.

Pneumokokken-Impfung jetzt für alle Kinder
12.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 11/06 S.405
Die STIKO empfiehlt nun die Impfung gegen Pneumokokken für alle Kinder ab dem zweiten Lebensmonat bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr, die Impfung gegen Meningokokken für alle Kinder im zweiten Lebensjahr. Wichtigstes Ziel der Impfung ist es, invasive Erkrankungen (wie Meningitis und Sepsis) mit ihren Folgeschäden zu vermeiden. Außerdem erkranken aufgrund der Herdenimmunität in geimpften Populationen auch ältere Menschen seltener.

Prävention: Grippeimpfung wirkungslos?
11.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/06 S.5024
Eine Studienauswertung erregt Widerspruch: Vernichtendes Urteil, PEI - hoch immunogene Impfstoffe, RKI - Wirksamkeit belegt, Falsch zitiert! Stellungnahme zur Publikation (Litwicki, Müller-Lantzsch)

Antisense RNA - eine neue Waffe gegen HI-Viren
11.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/06 S.5014
Angriff auf die körpereigene Immunabwehr, RNA-Negativkopie kann einzelne Gene blockieren

Verantwortung übernehmen - für sich selbst und andere
11.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/06 S.5011
Männer und Frauen betroffen, Ungerechte Verteilung der Arzneimittel, Jung und alt - Infizierte und Nichtinfizierte, Zunehmend Infektion durch heterosexuelle Kontakte, Stand der Therapie, Tab.

Pneumokokken: Schon eine Impfung schützt
11.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/06 S.4908
Pneumokokkenschutz bietet auch schon eine einmalige Pneumokokkenimpfung. Das legen zumindest die Ergebnisse einer amerikanischen Untersuchung nahe ...

Grippevakzine: Impfstoffe aus Zellkulturen
11.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/06 S.4908
Anzucht in Hühnereiern entfällt - mit Hilfe dieser neuen Technologie können Impfstoffe schneller produziert werden, was bei Pandemien von entscheidendem Vorteil ist. Hohe Immunogenität, Bestätigung der Bioäquivalenz

Influenza: Aufgaben der Apotheken im Pandemiefall
11.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/06 S.4900
Sondermitteilung unter www.lak-bw.de - Rubrik Influenza abrufbar

Zulassung von Sera und Impfstoffen
11.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/06 S.4953

HPV Impfstoff: Hinweis auf Kreuzprotektion
11.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 45/06 S.4785
Es gibt erste Hinweise darauf, dass die Impfung möglicherweise auch eine Infektion mit anderen HPV-Typen und zwar konkret mit HPV 31 und HPV 45 abwendet

Zulassung von Sera und Impfstoffen/ von Arzneimitteln
11.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 45/06 S.4855

Buchkritik: Reisen mit Vorerkrankungen
11.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 44/06 S.4106

HIV: Therapiepausen können lebensgefährlich sein
11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.86
Planmäßige Therapiepausen verdoppeln bei HIV-Infizierten das Risiko einer unter Umständen tödlichen Aids-Erkrankung. Mit diesem Ergebnis endete eine der weltweit größten Therapiestudien zu dieser Frage im New England Journal of Medicine (NEJM 2006; 355:2283-2296). www.aerzteblatt.de

Gefährden Schmerzmittel die Wirkungen von Impfungen?
11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.84
Versagt die Grippeimpfung gelegentlich deshalb, weil die Patienten, oft ältere Menschen mit entzündlichen Gelenkerkrankungen, gleichzeitig Schmerzmittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAID) einnehmen? Diese Frage stellt sich, weil Immunologen im Journal of Immunology (2006, 177: 7811-7819) herausgefunden haben, dass NSAID die Antikörper-Antwort von B-Zellen beeinträchtigen. www.aerzteblatt.de

Warum HIV-Infizierte trotz HAART ansteckend bleiben
11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.82
Zu den "Rückzugsgebieten" des HI-Virus im Fall einer hocheffektiven antiretroviralen Therapie gehören ausgerechnet die Immunzellen im Hoden. Diese Entdeckung französischer Forscher im American Journal of Pathology (2006; 169: 2094-2103) erklärt, warum die Samenflüssigkeit HIV-Infizierter infektiös bleibt, selbst wenn diese ihre Therapie zuverlässig durchführen. www.aerzteblatt.de

HIV-Infizierte haben häufig neuropathische Schmerzen
11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.72
Eine Neuropathie ist die häufigste neurologische Komplikationen einer HIV-Infektion. Je länger die Patienten antiretrovirale Medikamente einnehmen, umso häufiger bekommen sie Schmerzen in den Gliedmaßen. www.aerztezeitung.de

Nieren-Ca: Impfstoff senkt Rezidivrate bei Patienten
11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.70
Bei Patienten mit Nierenzellkarzinom läßt sich mit einer adjuvaten Impfung das Rückfallrisiko deutlich verringern. Vor der Zulassung ist jedoch eine weitere Phase-III-Studie nötig, die in einigen Monaten beginnen soll. www.aerztezeitung.de

HIV-Infizierte haben häufig Kopfschmerzen
11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.63
Patienten mit Aids haben häufig Spannungskopfschmerzen. Sie werden durch eine HIV-Enzephalopathie ausgelöst oder hängen mit den antiviralen Medikamenten zusammen. Bei HIV-Infizierten, die kein Aids haben, sind Kopfschmerzen ähnlich häufig wie bei Gesunden. www.aerztezeitung.de

Psychosen durch Tamiflu?
11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.54
Berichte über neuropsychiatrische Zwischenfälle nach der Einnahme des Grippemedikamentes Tamiflu (Wirkstoff: Oseltamivir), die in Japan und dort vor allem bei Kindern aufgetreten sind, veranlassen die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA zu einer Änderung der Fachinformation. Der Hersteller verschickten einen Dear Healthcare Professional-Letter. www.aerzteblatt.de

Guillain-Barré Syndrom durch Grippeimpfung?
11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.52
Nach den Ergebnissen einer bevölkerungsbasierten Studie könnte eine Grippe-Impfung in Einzelfällen ein Guillain-Barré Syndrom auslösen. Die Befunde in den Archives of Internal Medicine (2006; 166: 2217-2221) sind aber nicht eindeutig und selbst im Fall einer kausalen Beziehung würden sie die derzeitigen Empfehlungen wohl nicht infrage stellen. www.aerzteblatt.de

Steigende Lebenserwartung für HIV-Patienten
11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.48
US-Mediziner rechnen jetzt in Medical Care (2006; 44: 990-997) vor, dass die Lebenszeitbehandlung eines HIV-Patienten in den USA etwa 600.000 US-Dollar kostet. Ursache ist die Tatsache, dass die Lebenserwartung von etwa 7 Jahre vor der Einführung der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HARRT) auf nunmehr etwa 24 Jahre gestiegen ist. www.aerzteblatt.de

Malaria: Überraschendes Comeback für Chloroquin
11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.44
Der vollständige Verzicht auf die Verwendung von Chloroquin seit 1993 hat im afrikanischen Land Malawi dazu geführt, dass dort fast alle Plasmodium falciparum-Stämme wieder empfindlich auf das alte Medikament reagieren. In einer randomisierten kontrollierten Studie im New England Journal of Medicine (NEJM 2006: 355: 1959-1966) war Chloroquin zu 99 Prozent erfolgreich. Es wirkte besser und schneller als andere Therapien. www.aerzteblatt.de

Klinische Studie zur Gentherapie: HIV gegen HIV
11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.40
Bei einer neuartigen Gentherapie erhielten fünf HIV-Patienten CD4-Zellen infundiert, die mit gentechnischen Mitteln gegen einen Angriff von HI-Viren gewappnet waren. Bei einer Infektion sollen sie durch Antisense-Gene die intrazelluläre Vermehrung von HI-Viren verhindern. Erste klinische Versuche ergeben, so die Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS Online), dass die Therapie zumindest sicher ist. www.aerzteblatt.de

Starker Anstieg der Tuberkulose in England
11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.34
Anders als in Deutschland, wo die Zahl der Tuberkulose-Erkrankungen seit Jahren rückläufig ist, breitet sich die Tuberkulose in England, Wales und Nordirland seit den späten 1980er-Jahren wieder aus. Innerhalb des letzten Jahres kam es zu einem sprunghaften Anstieg der Erkrankungen um 10 Prozent. Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl um mehr als ein Viertel angestiegen. www.aerzteblatt.de

Mit Bakterien und Chrysanthemen-Stoffen gegen Malaria
11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.28
Im Kampf gegen Malaria, die Krankheit, an der in Afrika am meisten Menschen sterben, erhält die biologische Mückenbekämpfung eine immer größere Bedeutung. Uganda will künftig Bakterien einsetzen, um die im Wasser schwimmenden Anopheles-Larven zu töten. Vor einigen Wochen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Schlagzeilen gesorgt, weil sie nach jahrelangem Widerstand das Versprühen von DDT zur Mückenbekämpfung wieder empfohlen hat. www.aerztezeitung.de

Chloroquin als Malariamittel wieder einsetzbar
11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.22
Im afrikanischen Land Malawi ist die Chloroquinresistenz der Malaria-Erreger verschwunden, seit das Mittel im Jahr 1993 aus dem Therapieregime genommen worden ist. Nun ist die Behandlung mit dem sicheren und billigen Malariamittel wieder möglich. www.aerztezeitung.de

Grippe-Impfstoff mit Adjuvans schützt Alte
11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.16
Während einer normalen Influenzawelle sterben in Deutschland 7000 bis 14 000 Menschen. Über 90 Prozent dieser Menschen sind älter 65 Jahre. Ihnen bietet ein Adjuvans-verstärkter Impfstoff (Fluad) einen besseren Schutz, als er mit herkömmlichen Influenza-Vakzinen möglich ist. www.aerztezeitung.de

Verstärktes Virustatikum Lopinavir nun als Tablette
11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.11
Den mit Ritonavir verstärkten Proteasehemmer Lopinavir gibt es seit einigen Monaten als Tablette. Die Neuentwicklung hat verglichen mit der bisherigen weichen Gelkapsel mehrere Vorteile. Die Tablette mit Lopinavir kann zum Beispiel unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Statt zweimal täglich drei Kapseln müssen nur zweimal täglich zwei Tabletten geschluckt werden. Zudem gibt es weniger gastrointestinale Wirkungen. www.aerztezeitung.de

Neuropsychiatrische Nebenwirkungen unter Oseltamivir
11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.3
n den USA hat die Herstellerfirma des bei Influenza eingesetzten Oseltamivir informiert, dass der Nebenwirkungsabschnitt in der Packungsbeilage aktualisiert worden sei. Es betrifft die Beobachtung, dass vor allem bei Kindern, die Oseltamivir genommen haben, Delirien und Fälle von Selbstverletzung vorgekommen sind. Bei Personen, die unter Oseltamivir durch ungewöhnliches Verhalten auffallen, ist deshalb an eine Nebenwirkung dieses Neuraminidasehemmers zu denken. Amerikanischer "Dear Doctor Letter": http://www.fda.gov/medwatch/safety/2006/Tamiflu_dhcp_letter. pdf Frühere BDN-Texte zu Oseltamivir: http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn183.html http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn117.html

Zwei neue Standardimpfungen für Säuglinge/Kleinkinder
11.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 11/06 S.417
Seit Juli 2006 werden für Säuglinge und Kleinkinder zwei weitere Standardimpfungen empfohlen: Die Impfung gegen Pneumokokken und gegen Meningokokken. Tab., Links zum Thema

Wie Hepatitis C den Alltag verändert
11.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 11/06 S.33
Weltweit sind ca. 170 Millionen Menschen mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) infiziert. Die meisten Personen bleiben lange Zeit asymptomatisch oder entwickeln überhaupt nie eine progrediente Lebererkrankung. Wie gut sind HCV-Infizierte über ihre Erkrankung informiert und wie beeinflusst sie ihr tägliches Leben? - Fazit: Obwohl HCV-Infektionen relativ häufig sind, fehlt es an adäquater ärztlicher Beratung.

Von der stillen Feiung zum modernen Vakzine-Design
11.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 11/06 S.32
Vorbeugen ist besser als heilen - mit keiner anderen Maßnahme wird dieses Postulat so erfolgreich umgesetzt wie mit der Impfung. Für einige Infektionskrankheiten ist diese Maßnahme längst Routine; bei anderen haben die Forscher große Schwierigkeiten, eine ausreichende Immunantwort hinzukriegen.

Doch kein erhöhtes Heuschnupfen-Risiko
11.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 11/06 S.22
Obwohl Zusammenhänge zwischen Kinderimpfungen und Atopierisiko noch nicht eindeutig geklärt sind, lassen viele Eltern aus Angst vor zukünftigen Allergien ihre Kinder gar nicht oder zu spät impfen. In Großbritannien wurde der Einfluss von Schutzimpfungen auf das Heuschnupfen-Risiko untersucht. Fazit: Schutzimpfungen erhöhen das Heuschnupfen-Risiko offenbar nicht. Werden sie später als üblich durchgeführt, bieten sie sogar einen gewissen Schutz.

Rhabdomyolyse nach Grippeimpfung
11.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 11/06 S.20
Komplikationen durch Influenzavakzinen können bei fünf bis 35% aller Impflinge auftreten. Sehr selten sind muskuläre Probleme. ( Rhabdomyolyse: Auflösung quergestreifter Muskelfasern. )

Akute bakterielle Meningitis bei Erwachsenen: ...
11.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 11/06 S.81
... neue Aspekte in Diagnostik und Therapie Zusammenfassung: Die akute Meningitis (M.) ist ein medizinischer Notfall, der rasches und evidenzbasiertes Handeln erfordert. Sie hat trotz der Fortschritte in Diagnostik und Therapie immer noch eine hohe Letalität. In Europa und Nordamerika ist Streptococcus pneumoniae der häufigste Erreger der bakteriellen M.. Daneben gibt es eine Reihe anderer Erreger, insbesondere bei der zunehmenden Zahl immungeschwächter Patienten, die teilweise eine spezielle Therapie erfordern. Bei jedem Verdacht auf infektiöse M. sollte vor der antibiotischen Therapie die Abnahme von Blutkulturen und die Gewinnung von Liquor für die Erregerdiagnostik angestrebt werden. Von diesem Vorgehen sollte nur in Ausnahmesituationen abgewichen werden. Eine europäische, multizentrische Studie, in die über neun Jahre 301 Patienten eingeschlossen wurden, ergab, dass Dexamethason (20 min vor bzw. gleichzeitig mit dem Antibiotikum vier Tage lang gegeben) bei Patienten mit Pneumokokkenmeningitis die Letalität von 34% auf 14% und bleibende neurologische Defizite von 52% auf 14% senkt (1). (15 ref)

Editorial: Grippeimpfung - jetzt!
11.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 11/06 S.389

Forschung: Impfstoff gegen Alzheimer
10.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/06 S.4548
Suche nach dem auslösenden Agens, Bei Mäusen erfolgreich - bei Menschen problematisch, Neuer viel versprechender Ansatz, Impfstoff mit nicht-viraler Plasmid-DNA

Sprunghafter Polioanstieg in Indien und Nigeria
10.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/06 S.4540
Polio in vier Ländern endemisch, Empfehlungen für Deutschland, Wer sollte sich vor Polio unbedingt schützen?

Kommen Sie der Grippe zuvor - Jedes Jahr
10.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 42/06 S.4396
Saisonabschlussbericht der Arbeitsgemeinschaft, Wer sollte sich impfen lassen, Welches Virus wird zirkulieren?

Leberschaden durch Cimicifuga in USA nicht bewiesen
10.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 42/06 S.4388
Ein Gericht im US-Bundesstaat Nebraska hat die Schadensersatzklage einer Patientin, die behauptet hatte, durch die regelmäßige Einnahme eines Cimicifuga-Präparates eine schwere Hepatitis erlitten zu haben, abgewiesen...

Malaria: XC11 - neue Waffe gegen das Sumpffieber
10.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 41/06 S.4246
Mit seinem andersartigen Wirkmechanismus scheint ein neu entwickeltes Präparat, XC11, eine vielversprechende Alternative zu sein

Neuordnung von Notdienstkreisen - Mehrbelastung
10.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 41/06 S.3
Hessischer VGH weist Eilantrag zurück / LAK kann sofortige Vollziehung anordnen

Welt-Hepatitis-Tag: Die Leber leidet stumm
10.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/06 S.3702
Die Zahl der hepatozellulären Karzinome ist in den vergangenen Jahren dramatisch angestiegen. Die Hauptursache der Karzinome sind chronische Hepatitiden, die häufig unerkannt bleiben. Der Beitrag nennt präventive, diagnostische und therapeutische Möglichkeiten.

Neuer Arzneistoff gegen Hepatitis B: Telbivudin
10.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/06 S.3696
Das Nukleosid-Analogon Telbiduvin zeigte sich in einer Vergleichsstudie zur Behandlung der chronischen Hepatitis B mit dem Standardmittel Lamivudin nach einem Jahr überlegen.

Rimonabant, Clofarabin und Rotavirus-Lebendimpfstoff
10.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/06 S.3692
Neue Arzneimittel: Rimonabant (Acomplia): Canabinoid-1-Rezeptor-Antagonist zur Behandlung der Adipositas oder des Übergewichts mit begleitenden Risikofaktoren. Der Arzneistoff soll ein verstärktes Hungergefühl dämpfen und in der Peripherie den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel verbessern. Dosierung: Einmal täglich 20 mg vor dem Frühstück. Häufigste Nebenwirkungen sind Übelkeit, Stimmungsveränderungen, depressive Störungen, Angst und Schwindelgefühl. Clofarabin (Evoltra): Orphan Drug zur Behandlung der akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL) bei Kindern und Jugendlichen nach mindestens zwei Rezidiven oder bei therapierefraktärer Erkrankung. Rotavirus-Lebendimpfstoff (Rotateq): Oraler Impfstoff zur aktiven Immunisierung von Säuglingen ab einem Alter von sechs Wochen gegen die hoch ansteckende Infektion mti Rotaviren. Geimpft werden Säuglinge ab einem Alter von sechs Wochen zweimal in einem Abstand von zwei Monaten.

Impfstoff gegen Papillomviren in Europa zugelassen
10.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 40/06 S.4183
Immunisierung von Kindern und Jugendlichen möglich, Schutz vor Gebärmutterhalskrebs, Mögliche Ausdehnung der protektiven Wirkung

Tansania: Neue HIV-Vakzine im Test
10.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/06 S.3696

EU: Erster Impfstoff gegen Zervixkarzinom zugelassen
10.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/06 S.3696

Schluckimpfung gegen Rotaviren steht zur Verfügung
10.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 39/06 S.4037
Seit dem 15.September 2006 steht eine neue Schluckimpfung gegen Rotaviren (Rotateq) zur Verfügung. Sie schützt Säuglinge ab einem Alter von sechs Wochen vor den fünf wichtigsten Virustypen, die für über 90% aller Rotavirus-Durchfälle innerhalb Europas verantwortlich sind. Ähnlich wie bei der Virus-Grippe, treten auch bei Rotaviren unterschiedliche Virus-Typen auf, die in verschiedenen Ländern und von Jahr zu Jahr wechseln

Kokosöl: Die Nuss mit dem Tropenduft
10.06 - Siehe: PTA Forum 10/06 S.24
Botanisches und pharmazeutisches Portrait der Kokospalme und des Kokosöls.

Gebärmutterhalskrebs: Neue Impfung schützt
10.06 - Siehe: PTA Forum 10/06 S.18
Der Beitrag informiert über die Rolle humaner Papillomaviren bei der Entstehung des Zervixkarzinoms und die Bedeutung des Impfstoffs, der von der Europäischen Kommission im September zugelassen wurde. Die Impfung erfolgt intramuskulär zum Zeitpunkt 0, nach zwei und nach sechs Monaten. Sie ist sicher und hat kaum Nebenwirkungen.

Zeit für die Grippeimpfung
10.06 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 10/06 S.50
Hintergrundinformationen zu Risikogruppen, Indikationen und Nebenwirkungen der Influenzaimpfung sowie Impfschemata bei Kindern und Erwachsenen.

Budesonid als Option bei Autoimmunhepatitis im Test
10.06 - Siehe: aus dem Internet 10/06 S.80
Profitieren Patienten mit Autoimmunhepatitis (AIH) von einer Behandlung mit dem Steroid Budesonid? Diese Frage wird jetzt in einer neuen Studie geklärt. Interessant ist das Kortikoid bei AIH, weil es nach Resorption nahezu komplett in der Leber verstoffwechselt wird. www.aerztezeitung.de

Zoster-Impfstoff wirkt innerhalb von Tagen
10.06 - Siehe: aus dem Internet 10/06 S.76
Die neue Zoster-Impfung des Unternehmens Sanofi Pasteur MSD verhindert das Auftreten von Herpes zoster wahrscheinlich bereits innerhalb weniger Tage nach dem Impftermin. Die Impfung könnte helfen, die Varizellen-Viren deutlich zurückzudrängen. Als kühlschranktaugliche Formulierung soll der Impfstoff ab kommendem Jahr verfügbar sein. www.aerztezeitung.de

Bei Rheuma gegen Atemwegsinfektionen impfen
10.06 - Siehe: aus dem Internet 10/06 S.72
Gerade Rheuma-Kranke, auch die unter 60jährigen, sollten gegen Influenza und Pneumokokken-Infekte geimpft werden! Diesen Appell haben Rheumatologen beim Rheuma-Kongreß in Wiesbaden an Hausärzte gerichtet. www.aerztezeitung.de

Gefährlicher Tb-Erreger jetzt in ganz Südafrika
10.06 - Siehe: aus dem Internet 10/06 S.67
Ein erst nur regional aufgetretener, extrem gefährlicher Tuberkulose-Erreger hat sich in ganz Südafrika verbreitet. www.aerztezeitung.de

Bei jedem zweiten Patienten läßt sich HCV eliminieren
10.06 - Siehe: aus dem Internet 10/06 S.13
Bei der Therapie gegen Hepatitis C hat es in den vergangenen Jahren große Fortschritte gegeben. Behandelt wird mit einer Kombination aus pegyliertem Interferon alfa 2a (Pegasys) oder PEG-IFN-alfa 2b (PegIntron) plus Ribavirin (Copegus, Rebetol). www.aerztezeitung.de

Nur jeder vierte Infizierte weiß von seiner Krankheit
10.06 - Siehe: aus dem Internet 10/06 S.12
Weltweit sind 300 bis 420 Millionen Menschen Träger des Hepatitis-B-Virus (HBV). In Europa wird die HBV-Prävalenz auf 0,1 Prozent im Nordwesten und 8 Prozent in Ost- und Südeuropa geschätzt. Für Deutschland gehen Epidemiologen von etwa 500 000 chronisch HBV-infizierten Menschen aus. www.aerztezeitung.de

Leberkranke brauchen mehr Aufmerksamkeit
10.06 - Siehe: aus dem Internet 10/06 S.11
Viele tausend Menschen in Deutschland sind chronisch mit Hepatitis-B- oder Hepatitis-C-Viren infiziert, ohne von ihrer Erkrankung zu wissen. Am Welt-Hepatitis-Tag wurde daher über die Krankheiten informiert und darüber, wie Infizierte erkannt und behandelt werden können. www.aerztezeitung.de

Impfpflicht für Masern gefordert
10.06 - Siehe: aus dem Internet 10/06 S.10
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen warnt vor einer Häufung von Masern in Deutschland und fordert eine gesetzliche Impfpflicht für alle Kinder. www.aerztezeitung.de

Zertifizierte Fortbildung: Humane Influenza
10.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 10/06 S.360
Der Erreger, Epidemiologie, Infektionsweg und Pathogenese, Klinische Symptomatik, Diagnostik, Therapiestrategien, Antivirale Therapie mit Ionenkanal-Inhibitoren, - mit Neuraminidase-Inhibitoren, Antibakterielle Therapie, Präventiv- und Bekämpfungsmassnahmen, Tab.

Pneumokokkenimpfung für alle unter Zweijährigen?
10.06 - Siehe: Arznei-Telegramm 10/06 S.87
Wie auch andere europäische Behörden empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) jetzt die generelle Impfung aller Säuglinge mit dem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff. Der Impfstoff wirkt in einem randomisierten kontrollierten Vergleich in den USA zuverlässig gegen invasive Erkrankungen mit den in der Vakzine enthaltenen sieben Serotypen. Die Serotypenabdeckung in der Studienpopulation ist hoch. Entsprechende Nutzenbelege aus Europa, wo die im Impfstoff enthaltenen Serotypen weniger häufig vorkommen, fehlen. Epidemiologische Daten aus den USA weisen bisher auf eine deutliche Senkung invasiver Pneumokokkenerkrankungen infolge der dortigen Einführung der Massenimmunisierung von Kindern mit dem Impfstoff hin, die auch ältere nicht geimpfte Menschen betrifft. Bei bislang positiver Bilanz wird in den USA jedoch auch ein Anstieg von Infektionen mit nicht im Impfstoff enthaltenen Serotypen bzw. potenziell kreuzreagierenden Serotypen beobachtet.

Tipranavir in der Behandlung der HIV-Infektion
10.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 10/06 S.342
Mit Tipranavir ist ein neuer Proteasehemmer zur Behandlung antiretroviral vorbehandelter Patienten zugelassen, der aufgrund seiner Struktur zum Teil auch noch bei Viren wirksam ist, die gegen andere Proteasehemmer resistent sind. In der Übersicht werden die pharmakodynmischen Besonderheiten von Tipranavir sowie das pharmakokinetische Profil, Medikamenteninteraktionen und die wichtigsten Studienergebnisse zu Wirksamkeit und Verträglichkeit des neuen Proteasehemmers vorgestellt.

Durchfälle bei Reisenden und Reiserückkehrern ...
10.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 10/06 S.73
Die wichtigste therapeutische Maßnahme bei infektiöser Diarrhö ist - unabhängig von der Ursache - die Flüssigkeits- und Elektrolytsubstitution. Eine chronische infektiöse Diarrhö muss nach gründlicher Klärung der Ursache zielgerichtet behandelt werden. Die Ursachen hierfür sind bei Immungeschwächten vielfältig, bei Immunkompetenten ist die häufigste Ursache eine Infektion mit Giardia lamblia. Bei Patienten, die mit Fieber und Diarrhö aus den Tropen zurückkehren, muss auch eine Malaria-Diagnostik durchgeführt werden, da Diarrhö auch ein führendes Symptom der Malaria sein kann. Übermäßiger und nicht sachgerechter Einsatz von Antibiotika hat in den letzten Jahren die Resistenzbildung der Erreger gefördert. Bei vielen Infektionen des Intestinaltrakts nützen Antibiotika nichts, im Gegenteil, sie können den Verlauf verschlimmern (wie z.B. bei enterohämorrhagischen E. coli, EHEC) oder zu neuen Erkrankungen führen (z.B. Antibiotika-assoziierte Diarrhö in Form der Pseudomembranösen Kolitis). Die beste Prophylaxe der Reisediarrhö ist nach wie vor eine penible Nahrungsmittelhygiene. Neuere Impfstoffe gegen besondere Formen der Reisediarrhö erscheinen vielversprechend. (36 ref)

Punkte sammeln mit der MMP: Humane Influenza
10.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 10/06 S.370

Zertifizierte Fortbildung: Humane Influenza
10.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 10/06 S.369

Übersicht: "Grippe"-Impfstoffe für die Saison 2006/07
10.06 - Siehe: Arznei-Telegramm 10/06 S.92

Hepatozelluläres Karzinom
10.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 09/06 S.18
Die HBV-DNA-Werte im Serum sind ein Maß für den Erfolg einer antiviralen Therapie bei Patienten mit chronischer Hepatitis B. Eine Kohortenstudie ging der Frage nach, ob die HBV-DNA-Werte auch als Risikomarker für das hepatozelluläre Karzinom geeignet sind.

Gefährlicher Tuberkuloseerreger breitet sich aus
09.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 39/06 S.3630
In Südafrika breitet sich ein extrem resistenter Stamm von Myobacterium tuberculosis aus. Die so genannte XDR-TB ist gegen mindestens fünf verschiedene Medikamente resistent und macht eine Behandlung des Patienten quasi unmöglich.

Stärke der Grippewelle unvorhersehbar
09.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 38/06 S.3454

Die nächste Grippewelle kommt bestimmt
09.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/06 S.3762
Höhere Impfbereitschaft wäre wünschenswert, Viele Vorurteile sind unberechtigt

Transfusionen bei Influenza
09.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 36/06 S.3268
Eine retrospektive Metaanalyse deutet darauf hin, dass auch Bluttransfusionen von wieder gesundeten Patienten Grippekranken helfen könnten.

AIDS Prävention: Hoffen auf Impfstoff
09.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/06 S.3672
Zwischenergebnisse der klinischen Phase-1-Studie vorgestellt

Erfolgreiche Serumtherapie auch bei Vogelgrippe
09.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/06 S.3667
Frühzeitige Serumtherapie senkte Todesrate, Auf Vogelgrippe übertragbar? Hohe Sterblichkeit trotz Behandlung, Jede neue Vogelgrippe ist ein Risiko

Schmerzempfinden: Donald Duck und die Spritze
09.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/06 S.3640
Mit der Vorführung eines Trickfilms lassen sich schmerzhafte Prozeduren beim Kinderarzt erträglicher machen, fanden italienische Wissenschaftler jetzt heraus

Neue Standardimpfungen: Weniger Arztbesuche nötig
09.06 - Siehe: PTA Forum 09/06 S.12
Der Beitrag stellt den neu ergänzten Impfkalender der STIKO (Tabelle) sowie neue und geplante Kombinationsimpfstoffe vor.

Behandlung bei
Hepatitis C wird individueller

09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.95
Behandlung bei chronischer Hepatitis C wird individueller Die belastende Therapie bei Hepatitis C mit pegyliertem Interferon und Ribavirin kann unter bestimmten Bedingungen verkürzt werden. Patienten, die verzögert auf die Behandlung ansprechen, könnte jedoch eine verlängerte Therapie nützen. www.aerztezeitung.de

Mehr depressive HIV-Infizierte
09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.73
Die Zahl der HIV-Infizierten mit Depressionen nimmt nach Einschätzung von Experten zu. www.aerztezeitung.de

Neue Mittel gegen Hepatitis C werden erforscht
09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.54
Viele Patienten mit chronischer Hepatitis C werden in den nächsten Jahren Komplikationen bekommen. Mit den verfügbaren Arzneimitteln kann heute nur einem Teil der Patienten geholfen werden. Neue Substanzen für die Therapie werden getestet. www.aerztezeitung.de

Jedem zweiten Jugendlichen fehlt Tetanus-Impfung
09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.53
Jugendliche in Deutschland haben bei allen Standardimpfungen große Lücken. Das hat zumindest eine Studie mit Schülern in Erlangen ergeben. Impfexperten appellieren daher an Kollegen, künftig verstärkt Kontakte mit Jugendlichen für Impfungen zu nutzen. www.aerztezeitung.de

23 Impfstoffe gegen Krebs und Infektionen
09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.41
Mittelohrentzündung, Bronchialkrebs, Tuberkulose: Das sind nur drei von 23 Erkrankungen, gegen die das Unternehmen Glaxo-SmithKline (GSK) neue Impfstoffe klinisch testet. www.aerztezeitung.de

Schützt Impfen vor Kindstod?
09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.40
Impfungen sind nicht Ursache des plötzlichen Kindstods (SIDS). Das hat eine deutsche Studie erneut bestätigt. Geimpfte Kinder sterben sogar seltener an SIDS als ungeimpfte. www.aerztezeitung.de

Experten schlagen Alarm wegen neuer Tb-Erreger
09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.38
Angesichts eines extrem resistenten Tuberkulose-Erregers in der Provinz KwaZulu-Natal in Südafrika haben bei einer internationalen Tagung in Johannesburg Ärzte die Kap-Regierung zu sofortigem Handeln aufgefordert. www.aerztezeitung.de

Pneumokokken-Impfung schützt vor Komplikationen
09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.13
Mit der Pneumokokken-Impfung lassen sich alte Menschen wirksam vor Komplikationen einer Lungenentzündung schützen. Das haben spanische Ärzte jetzt erneut in einer Studie bestätigt. www.aerztezeitung.de

Wenig Schwangere auf HIV getestet
09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.7
Ärzte fordern einen HIV-Test für alle Schwangeren in Deutschland. Ein solcher Test sei im Mutterpass noch immer nicht festgeschrieben. www.aerztezeitung.de

Spezifische Immuntherapie - häufig notwendig und ...
09.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 09/06 S.346
Insektengiftallergien können kausal mit spezifischer Immuntherapie (Hyposensibilisierung) behandelt werden. Die Therapie ist sicher und verträglich, wenn im Einzelfall Nutzen und Risiken sorgfältig gegeneinander abgewogen werden

Leberschäden durch Cimicifuga-Präparaten?
09.06 - Siehe: Phytotherapie 04/06 S.188
EMEA hat die Daten zur Traubensilberkerze bewertet. http://www.emea.eu.

HIV: Der Ausknopf für T-Killerzellen
08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 35/06 S.3179
Amerikanische Forscher haben herausgefunden, wie es HI-Viren gelingt, T-Killerzellen lahmzulegen. Sie setzen einen inhibitorischen Signalweg in Gang, der die Immunzellen ruhig stellt und vereiteln damit den Angriff des Immunsystems.

Tenoforvir soll vor HIV-Infektion schützen
08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 35/06 S.3160
Eine auf der internationalen Aids-Konferenz in Toronto präsentierte Studie ergab, dass Tenofovir in der präexpositionellen Prophylaxe sicher und gut verträglich ist. In Ghana, Kamerun und Nigeria erhielten 936 Frauen mit mehreren Sexualpartnern und somit hohem Infektionsrisiko über ein Jahr lang täglich 300 mg Tenofovir oder Plazebo. Die Datenlage soll nun durch drei von den CDC unterstützten randomisierten plazebokontrollierten Doppelblindstudien verbessert werden.

Nicht alle Neuraminidasen sind gleich
08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 34/06 S.3106
Kleine Unterschiede in der Struktur der Neuraminidase von verschiedenen Influenzavirustypen haben britische Forscher entdeckt. Da das virale Enzym Zielstruktur vieler Influenzamedikamente ist, könnten die neuen Erkenntnisse zu effektiveren Wirkstoffen gegen Influenzaviren wie H5N1 führen.

Therapeutische HIV-Vakzine rückt näher
08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 34/06 S.3105
US-Wissenschaftler haben einen therapeutischen Impfstoff gegen HIV getestet und vielversprechende Ergebnisse erzielt. Das PRinzip der Impfung besteht darin, dendritische Zellen so zu "trainieren", dass sie T-Killerzellen besser auf die Spur des Aids-Erregers bringen können.

Weltaidskonferenz: Die vergessenen Kinder
08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 34/06 S.3104
Bericht von der Weltaiskonferenz: Jeden Tag sterben 1000 Kinder unter 15 Jahren an Aids. Die Fortschritte, die in der Therapie bei Erwachsenen gemacht werden, kommen bei Kindern nicht an. Die wenigsten erhalten die lebensverlängernden Medikamente und dann meist nicht in kindgerechter Dosis und Formulierung.

Interview: Impfungen sind die beste Primärprävention
08.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 34/06 S.3499
Interview mit dem Präsidenten des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte Dr. Wolfram Hartmann

Impfungen zwischen Empfehlung und Vorschrift
08.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 34/06 S.3497
Sollen die Impfempfehlungen der STIKO für Säuglinge und Kleinkinder zur Pflicht werden? Neue Impfempfehlungen umstritten, Pneumokokken: Erhöhter Selektionsdruck? Meningokokken: Kein Schutz gegen Typ B; Begrenzte Schutzwirkung: Beispiel Keuchhusten; Kostenübernahme durch GKV, Impfkalender, Stellungnahme der Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.: Kein Zwangsszenario ins Ungewisse (Schmidt-Troschke, S.)

Kombivakzine Priorix Tetra: Vier auf einen Streich
08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 33/06 S.3020
Die neue Kombivakzine Priorix Tetra schützt gegen Masern, Mumps, Röten und Windpocken und kann ab einem Alter von neun Monaten gegeben werden. Für eine Immunisierung sind zwei Dosen im Abstand von in der Regel sechs Wochen nötig. Der häufig begleitende impfbedingte Hautausschlag ist harmlos und geradezu erwünscht, da Kinder mit impfbedingtem Hautausschlag besser geschützt sind als Kinder ohne diese Reaktion.

Erster MMRV Impfstoff in Deutschland zugelassen
08.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 33/06 S.3396
Der erste Vierfachimpfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen (Priorix-Tetra) für Kinder in Deutschland zugelassen. Er soll es Pädiatern einfacher machen, die Vorgaben der STIKO umzusetzen. Impfung ab neuntem Lebensmonat möglich

Schutz vor Pneumokokken und Meningokokken
08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 32/06 S.2954
Die STIKO empfiehlt eine Standard-Immunisierung aller Säuglinge beziehungsweise Kleinkinder gegen Pneumokken und Meningokokken. Die Erreger sind die häufigsten Ursachen gefährlicher bakterieller Infektionen in dieser Altersgruppe. Der Beitrag stellt den aktuellen Impfkalender für Säuglinge und Kleinkinder vor.

Repellentien: Insekten erfolgreich abwehren
08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 32/06 S.2946
Der Beitrag gibt einen Überblick über die Repellentien mit Wirkspektrum, -stärke und Nebenwirkungen. Praktische Tipps und Beratungshinweise.

Kinder gegen Pneumokokken und Meningokokken impfen
08.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 32/06 S.3319
STIKO hat den Katalog der empfohlenen Standardimpfungen um Impfungen gegen Pneumokokken und Meningokokken Typ C erweitert. Sie empfiehlt, alle Säuglinge gegen Pneumokokken und unter Zweijährige nach Vollendung des 12. Lebensmonats gegen Meningokokken zu impfen. - Schwere Komplikationen vermeiden, Säuglinge vor Keuchhusten schützen

Neue Impfempfehlungen: Meningokokken, Pneumokokken
08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 31/06 S.2887
Die STIKO empfiehlt die Impfungen gegen Pneumokokken und Meningokokken nun als Standardimpfung für alle Säuglinge beziehungsweise Kleinkinder.

Vogelgrippe: Fortschritt in der Impfstoffentwicklung
08.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/06 S.3233
... sollten weitere Untersuchungen erfolgreich verlaufen, möchte GlaxoSmithKline die Zulassung schon in den nächsten Monaten beantragen

Information: Gelbfieberimpfstoff Stamaril
08.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/06 S.3208
Inhaltliche Änderungen der Fach- und Gebrauchsinformation sind durch eine Harmonisierung in Europa notwendig geworden (siehe DAZ)

Vierfach-Impfstoff zugelassen: Priorix-Tetra
08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 31/06 S.2878

Zulassung von Arzneimitteln, Sera, Impfstoffen
08.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/06 S.3265

Insektenstiche: Autsch - gestochen!
08.06 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 08/06 S.54
Der Beitrag informiert über Vorbeugung und Behandlung von Stichen durch Hautflügler, Zweiflügler, Flöhe und Spinnentiere sowie der lebensgefährlichen Insektenstichallergie.

Lepra - Krankheit der Armen
08.06 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 08/06 S.48
Der Beitrag informert über Übertragung, Symptome und Diagnose der Infektionskrankheit Lepra und Möglichkeiten der medikamentösen Therapie. Vorgestellt wird als größte Hilfsorganisation das Deutsche Aussätzigen-Hilfswerk.

Umwelt: Impfversagen durch PCB-Exposition?
08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.89
Die starke Belastung mit Polychlorierten Biphenylen (PCB) haben bei Kindern auf den Faröer-Inseln die Immunogenität der Diphtherie- und Tetanusimpfung herabgesetzt. Ob dies zu einem Impfversagen führen kann, ist unklar, doch nach Ansicht der Autoren wird der Wirkung von "immunotoxischen" Schadstoffen in der Umwelt zu wenig Beachtung geschenkt. www.aerzteblatt.de

Australische Forscher finden neuen HCV-Blocker
08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.86
Ein einziges Gen kann die Bildung des Hepatitis-C Virus (HCV) blockieren. Dies entdeckten Forscher der Monash University in Melbourne. www.aerzteblatt.de

Neuer virulenter XDR-Tuberkulosestamm in Südafrika
08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.84
Neben den multiresistenten MDR-Tuberkulose-Stämmen beobachten Infektiologen zunehmend auch extensiv-resistente XDR-Tuberkulosestämme, deren Anteil an den MDR-Stämmen bereits bei 10 Prozent liegen soll. Eine Studie, die auf dem 16. Internationalen Aids-Kongress in Toronto vorgestellt wurde, verdeutlicht das Bedrohungspotenzial, das von diesen Erregern ausgeht. www.aerzteblatt.de

China: Polio-Ausbruch durch Impfstoff-Viren
08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.83
In der abgelegenen chinesischen Provinz Guizhou ist es im Jahr 2004 zu mehreren Polio-Infektionen gekommen, die Wissenschaftler jetzt im Journal of Infectious Diseases (2006; 194: 545-51) auf mutierte Viren aus der Schluckimpfung zurückführen. Derartige Fälle seien in allen Ländern mit einer niedrigen Impfrate möglich, heißt es in einem Editorial. www.aerzteblatt.de

Leberkrebs-Inzidenz ist deutlich gestiegen
08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.67
Die Zahl primärer Leberkarzinome ist in Deutschland deutlich gestiegen. Dies wird in erster Linie auf Hepatitis-C-Infektionen zurückgeführt. Weitere Gründe sind bessere diagnostische Möglichkeiten und die gestiegene Lebenserwartung bei Leberzirrhose. www.aerztezeitung.de

Hepatitis-C-Therapie bei Methadon-Patienten
08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.66
Mehr als 60 Prozent der Heroinabhängigen in den Ballungszentren sind mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert. Um die weitere Ausbreitung auch in die Normalbevölkerung zu hemmen, müssen nach Angaben des Münchner Suchtmediziners PD Dr. Markus Backmund Neuinfektionen verhindert und bereits Infizierte wirksam behandelt werden. www.aerztezeitung.de

HIV-Arznei wirkt auch gegen HPV
08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.64
Britische Forscher haben entdeckt, daß der Protease-Hemmer Lopinavir gegen HIV in vitro humane Papillomviren (HPV) unschädlich macht. www.aerztezeitung.de

Impfung bei Hausstauballergie
08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.54
Für Patienten mit allergischer Rhinokonjunktivitis, etwa durch Pollen oder Hausstaubmilbenkot, zeichnet sich eine vielversprechende Therapieoption ab: Mit einer neuartigen Immuntherapie wurden Patienten bereits innerhalb von drei Monaten nahezu beschwerdefrei. Dabei wird subkutan ein Extrakt eines Allergens, etwa des der Hausstaubmilbe, in den Arm gespritzt. An der gleichen Stelle wird zusätzlich ein Adjuvans namens QbG10 injiziert. Dabei handelt es sich um das virusähnliche Partikel Qb, das mit dem immunstimulierenden DNA-Fragment G10 mit der Bausteingruppe CpG gefüllt ist. www.aerztezeitung.de

Impfung zähmt Allergie
08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.53
Bei Patienten mit allergischer Rhinokonjunktivitis, etwa durch Hausstaubmilbenkot, hat sich eine spezielle Impfung als erfolgreich erwiesen. www.aerztezeitung.de

HIV-Prävention muß weiter verbessert werden
08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.41
Die Therapie gegen HIV hat in den vergangenen zehn Jahren große Fortschritte gemacht. Eine Heilung ist jedoch weiter nicht in Sicht. Und ein Impfstoff auch nicht. Die Verbesserung der Prävention war daher zentrales Thema des Weltaidskongresses in Toronto. www.aerztezeitung.de

Spezielle Arzneien für aidskranke Kinder verfügbar
08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.40
Die forschende Pharmaindustrie hat bislang insgesamt 13 Arzneimittel speziell für die Behandlung von Kindern mit HIV oder Aids entwickelt. Zwölf dieser Medikamente sind inzwischen auch in den besonders betroffenen Ländern der Dritten Welt verfügbar, teilte der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) anlässlich der Welt-Aids-Konferenz in Toronto mit. www.aerztezeitung.de

Afrika: Mediziner vermelden Erfolge bei Aids-Therapie
08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.38
Programme zur Behandlung von HIV-Positiven und Aidskranken in Afrika südlich der Sahara können ähnliche Erfolge erzielen wie die Aidstherapie in westlichen Industrieländern. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam aus Sambia, Großbritannien und den USA. Die Wissenschaftler hatten den Krankheitsverlauf von mehr als 16.000 Patienten untersucht, die an einem vom sambischen Gesundheitsministerium geleiteten Programm teilnahmen. http://www.wissenschaft.de/wissen/news/268523.html

Impfstoff schützt Ratten vor Übergewicht
08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.10
Forscher aus La Jolla in den USA haben einen Impfstoff gegen Übergewicht erfolgreich im Tierversuch getestet. www.aerztezeitung.de

Vogelgrippe:
H5N1 mit H3N2 gekreuzt

08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.5
US-Forscher haben H5N1-Vogelgrippe-Viren mit H3N2-Humaninfluenza-Viren gekreuzt. In einem Grippe-Tiermodell erkrankten die Tiere nur schwach an den Hybrid-Viren und konnten sie kaum übertragen. www.aerztezeitung.de

E-Mail-Service weist Eltern auf Impftermine hin
08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.4
Mit einem E-Mail-Service will der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Eltern an bevorstehende Impftermine ihrer Schützlinge individuell erinnern. www.aerztezeitung.de

Zwei neue Standard-Impfungen für Säuglinge
08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.1
Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat die Impfempfehlungen deutlich erweitert. Wichtigste Neuerung: Die Impfungen gegen Pneumokokken und Meningokokken Typ C werden jetzt generell für alle Säuglinge und Kleinkinder empfohlen. www.aerztezeitung.de

Konjugatimpfstoff verändert Epidemiologie d.Infektion
08.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 08/06 S.307
Die Anwendung eines Pneumokokken-Konjugat-Impfstoffes bei Kleinkindern resultierte in einem Rückgang invasiver Pneumokokken-Erkrankungen bei älteren Erwachsenen. Allerdings scheinen Personen mit bestimmten zusätzlichen Erkrankungen weniger als gesunde vom direkten Effekt der neuen Vakzine zu profitieren

Klinische Entwicklung: Therappie von HIV-Infektionen
08.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 08/06 S.297
In Tabellenform werden drei neue Arzneistoffe in der klinischen Entwicklung zur Therapie von Infektionen mit dem HI-Virus vorgestellt.

Reisen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen
08.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 08/06 S.270
Der Übersichtsartikel gibt wichtige Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung einer Reise, einschließlich Schutzimpfungen und Vorgehen bei Immunsuppression. Internet-Adressen im Überblick.

Schemata der Impfung gegen FSME
08.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 08/06 S.64
Ein Leser aus Bogen hinterfragt die Empfehlung der Fa. Baxter, nach größeren Impflücken nach der 2. Teilimpfung eine neue Grundimmunisierung vorzunehmen. Antwort: Es gibt zwar verschiedene Impfschemata (Standard- u. Schnellimmunisierung), doch steht dieses Vorgehen nicht im Einklang mit Zulassung. Nach Lehrmeinung (z.B. DGPI-Handbuch gibt es keine unzulässig großen Abstände zwischen den Impfungen, steht also in Widerspruch zu Angaben in anderen Quellen. (7 ref)

Zecken: Seltene Arten übertragen selten Krankheiten
07.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 30/06 S.2806
Der Beitrag informiert über seltene Zeckenarten und dadurch übertragbare Krankheiten: Schafzecke, Auwaldzecke, Braune Hundezecke, Taubenzecke; Rickettsiosen, Ehrlichiosen, Babesiosen (Hundemalaria), allergische Reaktionen durch Taubenzecken.

Entecavir: Neuer Polymerasehemmer zugelassen
07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 30/06 S.3138
Eine spezifische Entwicklung mit verbessertem Wirk- und Resistenzprofil stellt Entecavir (Baraclude) dar. Das Nukleosidanalogon wurde jetzt europaweit gegen chronische Hepatitis B zugelassen. - Hepatitis B: Übertragung wie bei Aids; Therapieziele,

Versicherungen gehen mit auf Reisen
07.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 30/06 S.6

MMR-Vakzine: Impfangst ist unbegründet
07.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 29/06 S.2734
Ergebnis einer kanadischen Studie mit 28000 Kindern: Eine Impfung mit der kombinierten Masern-Mumps-Röteln-Vakzine oder anderen quecksilberhaltigen Impfstoffen führt nicht zu Autismus.

Ticker: Zulassung für HIV-Tablette einmal täglich
07.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 29/06 S.2728
Die FDA hat die aus drei Retrovirenhemmern kombinierte Tablette Atripla (Efavirenz 600 mg/Emtricitabin 300 mg/Tenofovir Disoproxilfumarat 300 mg) im Schnellverfahren zugelassenzugelassen.

Dreifachkombination gegen HIV zugelassen
07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 29/06 S.3048
FDA hat in einem Schnellverfahren die Dreifachkombination aus Efaviren, Tenofovir und Emtricitabin (Atripla) zur einmal täglichen Einnahme zur Behandlung HIV-positiver Erwachsener zugelassen. Für Europa erwarten Bristol-Myers-Squibb und Gilead Sciences die Zulassung für das kommende Jahr

Situationsbericht: Masernepidemie in Deutschland
07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 29/06 S.3046
Verschiedene Genotypen, Baden-Württemberg: Kein Kind war geimpft; Schwere Komplikationen, RKI sieht Defizite

Pädiatrische Gastroenteritiden: Impfstoff zugelassen
07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 29/06 S.3044
Der pentavalente Rotavirus-Lebendimpfstoff (RotaTeq) hat die europäische Zulassung zur aktiven Immunisierung von Säuglingen ab einem Alter von sechs Wochen zum Schutz gegen Rotavirus-bedingte Gastroenteritiden erhalten

Ticker: Entecavir gegen Hepatitis B zugelassen
07.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 29/06 S.2728

Von Mücken ignoriert
07.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 28/06 S.2656
In einem Versuch mit Probanden konnten Forscher mehrere Duftstoffe der Haut isolieren, die Menschen für Insekten anscheinend unattraktiv machen.

HPV: Erste Impfung gegen Zervixkarzinom
07.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 28/06 S.2652
Der tetravalente Impfstoff Gardasil verhindert zuverlässig die Infektion mit humanen Papillomaviren, die für etwa 70 Prozent der Gebärmutterhalskarzinome verantwortlich sind. Die Impfung erfolgt in drei Dosen intramuskulär im Abstand von zwei und sechs Monaten bei Mädchen und Frauen zwischen 9 und 26 Jahren. Mädchen sollten möglichst vor der Pubertät geimpft werden.

Vogelgrippe: Impfstoffentwicklung für Pandemiefall
07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/06 S.2948
Impfstoff noch in diesem Jahr? Neues Adjuvans, Probanden gesucht

Interzerebrale Blutungen unter Tipranavir
07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/06 S.2947
FDA und der Hersteller Boehringer Ingelheim warnen vor schweren intrazerebralen Blutungen, die unter einer Therapie mit dem Reservetherapeutikum (bei HIV-1-Patienten, die gegen mehrere Proteasehemmer resistent sind) auftreten können

Neuer Proteasehemmer: FDA Zulassung für Darunavir
07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/06 S.2945
Darunavir (vorgesehener Handelsname Prezista) hat von der FDA die beschleunigte Zulassung für den Einsatz bei therapieerfahrenen mit HIV-1-infizierten Patienten in den USA erhalten

Chronische Hepatitis B: Lichtblick Entecavir
07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/06 S.2940
Entecavir, ein neues Nukleosidanalogon, ruft bislang keine Resistenzen hervor und scheint das therapeutische Arsenal zu bereichern. - bei HBeAg-postiviver/-negativer Hepatitis

Impfstoffentwicklung: Zwei Wochen statt sechs Monate
07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/06 S.2908
Australische Wissenschaftler wollen die Impfstoffproduktion deutlich beschleunigen. Plasmid-DNA, - bei DNA-basierten Impfstoffen sind keine toxischen Reaktionen zu erwarten, - kann ohne Kühlung gelagert werden

AIDS Forschung: HI Viren sind aggressiver geworden
07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/06 S.2908

Warzen - auflösen, wegätzen oder vereisen?
07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/06 S.2848
Weit verbreitet und oft gutartig, Hier lauern Papillomaviren, Keine Badezimmerchirurgie! Hautbarriere stärken, Warze ist nicht gleich Warze, Wann zum Arztbesuch raten? Keratolyse erfordert Geduld, Pflaster für hartnäckige Fälle, Echt ätzend, Gezielter Kälteschock, Das praktische Handling erklären, Abb., Tab.

Zecken: Gefahren vielfach unterschätzt
07.06 - Siehe: PTA Forum 07/06 S.22
Der Beitrag informiert über wichtige Zeckenarten und die Bedeutung der Prophylaxe des Zeckenbisses mit Zeckenrepellentien.

Mückenschutz: Plagegeister erfolgreich abwehren
07.06 - Siehe: PTA Forum 07/06 S.18
Der Beitrag stellt Repellentien mit Nutzen-Risiko-Bewertung vor und gibt allgemeine Empfehlungen zur Insektenabwehr.

Vierfachimpfstoff mit Schutz gegen Windpocken
07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.84
Der Impfstoff Priorix-Tetra basiert auf den GSK-Impfstoffen gegen MMR und Varizellen, die beide schon viele Jahre in Deutschland auf dem Markt sind. www.aerztezeitung.de www.aerztezeitung.de

Hepatitis A sogar durch gekochte Muscheln
07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.83
In südlichen Ländern sind viele Muscheln und Meeresfrüchte mit Hepatitis-A-Viren infiziert. www.aerztezeitung.de

Neue Therapie-Option bei Hepatitis B
07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.67
Zur Langzeittherapie bei chronischer Hepatitis B ist das Nukleosidanalogon Entecavir in der EU zugelassen worden. Das Mittel hemmt die Virusreplikation effektiv. Resistente Viren sind in Studien bei alleiniger Entecavir-Therapie nicht aufgetreten. www.aerztezeitung.de

Pertussis bei geimpften Kindern
07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.46
Wenn Schulkinder 14 Tage und länger husten, haben sie oft Keuchhusten, und zwar auch, wenn sie komplett geimpft sind. Diese aktuellen Studienergebnisse aus England bestätigen Erfahrungen aus Deutschland. Die Pertussis-Impfung sollte daher schon bei Fünfjährigen aufgefrischt werden. www.aerztezeitung.de

Influenza bei Kindern meist nicht diagnostiziert
07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.29
Grippe-Erkrankungen sind bei Kindern deutlich häufiger als bisher angenommen. Die Ärzte erkennen die Influenza bei den Patienten aber in vier von fünf Fällen nicht. www.aerzteblatt.de

Malaria-Zahlen sind weiter zurückgegangen
07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.22
628 Malaria-Infektionen wurden dem Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin im vergangenen Jahr gemeldet. Das sind 80 weniger als 2004 und sogar 192 weniger als im Jahr 2003. Sechs der Patienten sind im vergangenen Jahr an Malaria gestorben. www.aerztezeitung.de

Keine Verbindung von Impfen und Autismus
07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.18
Keine Verbindung von Impfen und Autismus Autismus bei Kindern ist in der Vergangenheit immer wieder in Zusammenhang mit Masern-Impfungen oder Thiomersal-haltigen Impfstoffen gebracht worden. www.aerztezeitung.de

Impfstoff schützt alte Menschen vor Gürtelrose
07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.8
Etwa 400 000 Menschen in Deutschland erkranken jedes Jahr an Herpes zoster. Zwei Drittel von ihnen sind älter als 50 Jahre. Durch eine Impfung könnte die Krankheit verhindert werden. Eine Vakzine soll 2007 in Deutschland auf den Markt kommen. www.aerztezeitung.de

Spezifische Immuntherapie bei Insektengift-Allergie
07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.5
Bei bis zu fünf Prozent der Bevölkerung kommt es nach einem Bienen- oder Wespenstich zu systemischen Reaktionen wie generalisierten Hautreaktionen und Blutdruckabfall bis hin zu Schock und Herz-Kreislaufstillstand. Erneuten Reaktionen dieser Art kann durch eine spezifische Immuntherapie wirksam vorgebeugt werden. www.aerztezeitung.de

Neue Infos zu HIV und Aids
07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.4
HIV und Aids sind das Thema des neuen Heftes der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) am Robert-Koch-Institut (RKI). www.aerztezeitung.de

Neuer Proteasehemmer bei bislang resistenten Viren
07.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 07/06 S.273
Der nichtpeptidische Proteasehemmer Tipranavir (Aptivus) führte bei HIV-infizierten, die bislang nicht erfolgreich therapiert werden konnten, zu einer langfristigen Unterdrückung der Virusvermehrung. - ist seit Herbst 2005 zur antiretroviralen Kombinationstherapie zugelassen, Abb.

AIDS-Impfung im Test
07.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 07/06 S.24
Britisch-amerikanische Forscher hatten HIV und das Kanarienpockenvirus "gekreuzt" und daraus einen rekombinanten Impfstoff (vCP205) hergestellt. Er (bzw. Plazebo) wurde 28 Säuglingen nach der Geburt und bis zu zwölf Wochen später verabreicht. Der Impfstoff induzierte bei rund der Hälfte der Geimpften eine Reaktion des zellulären Immunsystems. Die Verträglichkeit war gut.

Schwere Impfschäden bei Senioren gemeldet
07.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 07/06 S.23
Die Impfung schützt Reisende zuverlässig vor Gelbfieber. Allerdings werden Impfschäden bei über 1,6 pro 100 000 Geimpften beobachtet. Das Risiko steigt erheblich bei über 60-Jährigen mit einer Rate von über 5,3 pro 100 000. Der Arzt sollte daher die Indikation bei Senioren genau prüfen

Gefahr von Ohrschmerzen bei Flugreisen erhöht
07.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 07/06 S.4
Druckunterschiede, wie sie auch bei Flugreisen vorkommen, können offenbar bei Heuschnupfen oft nicht mehr adäquat ausgeglichen werden und zu Ohrschmerzen führen.

Malariaprophylaxe mit Mefloquin
07.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 07/06 S.3
Ein häufiger Anlass für Rückholaktionen von Auslandskrankenversicherungen sind psychiatrische Symptome Versicherter auf Reisen, die nicht selten durch die Einnahme von Mefloquin ausgelöst werden. Besonders Frauen mit niedrigem BMI scheinen empfänglich zu sein.

Hepatitis C: Arzneimittel in klinischer Entwicklung
07.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 07/06 S.255
Der Beitrag stellt in Tabellenform drei neue Wirkstoffe vor.

Levofloxacin bei Neutropenie durch Chemotherapie
07.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 07/06 S.253
Bei Krebspatienten mit hohem Risiko für eine Neutropenie konnte durch die Prophylaxe mit Levofloxacin das Auftreten von Fieber sowie die Anzahl mikrobiell dokumentierter Infektionen, Bakteriämien und gramnegativer Bakteriämien reduziert werden. Die infektionsbedingte Sterblichkeit wurde allerdings nicht erniedrigt. Unklar ist derzeit noch, wie hoch die Risiken iener Resistenzentwicklung eingeschätzt werden müssen.

Zwei Erfolg versprechende neue Impfstoffe gegen ...
07.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 07/06 S.52
... Rotaviren. Fazit: Rotavirus-Infektionen sind weltweit ein Hauptgrund für Krankenhausaufenthalte und Todesfälle bei Kleinkindern. In Deutschland sind Rotaviren die häufigste Ursache von Diarrhö bei Kleinkindern. Ein sicherer und effektiver Impfstoff ist daher sehr erwünscht. Nach den Ergebnissen der hier vorgestellten Studien stehen jetzt zwei wirksame und verträgliche orale Impfstoffe zur Verfügung. Die bei einem früher zugelassenen Rotavirus-Impfstoff vermutete UAW, dass nämlich durch die Impfung Invaginationen des Dünndarms häufiger auftreten, wurde in beiden Studien nicht gefunden. (3 ref )

Flugreisen: Kabinenluft beeinflusst Blutgerinnung
07.06 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 07/06 S.80

Pathogenität des Vogelgrippe-Virus H5N1
07.06 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 04/06 S.278
Die Virulenz des Influenza-Virus wird durch mehrere Virusproteine bestimmt, ein bisher wenig beachtetes scheint erheblich zur Pathogenität bei zu tragen.

Insektengiftallergie: Im Notfall schnell handeln
06.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 26/06 S.2458
Der Beitrag informiert über Ursachen, Auslöser und Folgen einer Insektengiftallergie sowie über Behandlung und Prophylaxe. Einzige kausale Behandlung ist eine spezifische Immuntherapie, die stationär im Krankenhaus begonnen werden und anschließend alle vier Wochen weitergeführt werden soll.

Zerviskarzinom: Kein absoluter Schutz durch Impfung
06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 25/06 S.2636
Gespräch mit Dr. med. Karl Petry, leitender Arzt der Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Gynäkologische Onkologie am Klinikum Wolfsburg, über die Erfolgschancen einer Impfung

Impfstoff zur Prävention von Gebärmutterhalstumoren
06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 25/06 S.2634
FDA hat den rekombinanten tetravalenden Impfstoff gegen humane Papillomaviren (Gardasil) zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs zugelassen, die durch HPV hervorgerufen werden. - verhindert offenbar auch effektiv vaginale und vulväre Präkanzerosen, Rechtzeitige Impfung erforderlich, Papillomaviren - Ursache von Zervixkarzinom, Häufig junge Frauen betroffen

Kariesprophylaxe: Impfen gegen Zahnlöcher
06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 25/06 S.2616
Eine neu entwickelte Impfmethode soll körpereigene Abwehrkräfte mobilisieren und die Vermehrung der Erreger verhindern

Ärzte fordern Impfpflicht für Masern
06.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 25/06 S.2401

Immer mehr AM-Fälschungen in Afrika
06.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 25/06 S.2392

Ticker: Erster HPV-Impfstoff in den USA zugelassen
06.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 24/06 S.2290

Immer mehr HIV Patienten in Not
06.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 24/06 S.8

Berlinerin stirbt an Malaria
06.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 24/06 S.8

Per Nasenspray gegen Karies impfen
06.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 23/06 S.2212
US-Forscher haben eine Vakzine gegen Streptococcus mutans entwickelt, die nasal appliziert wird.

Hilfreiche Informationen für Reisende aus dem Web
06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/06 S.2464
Fernreiseberatung für den Laien und für das Fachpublikum, Sonnige Aussichten (selbst)verständlich, Speziell für die medizinische Beratung, Hilfe bei ungeliebten Souvenirs, Surftipps im Überblick

Prävention: Malariaprophylaxe hängt vom Reiseziel ab
06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/06 S.2460
Expositionsprophylaxe in Südafrika, In Kenia empfiehlt sich die Chemoprophylaxe, Standby für die Balireise, Multiresistenzen schränken die Auswahl ein, www.dtg.org

Schwerpunkt Reisemedizin: Impfungen für Reisende
06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/06 S.2457
Ungesunde Reiseandenken, Typhus, Gelbfieber-Impfung, Cholera - für Touristen keine Gefahr, Reisen in den Meningitisgürtel, Vom wilden Hund gebissen, Wirksamer Schutz vor FSME, Tipp: Reisen + Impfen - Impfberatungsprogramm für Ärzte

Reisemedizin: Damit Sie den Urlaub gesund überstehen
06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/06 S.2448
div. Einzelberichte

Masern: Kinder impfen oder sich anstecken lassen?
06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/06 S.2434
Gespräch mit Prof. B. Stück, ehemaliger Chefarzt der Kinderklinik im Rudol-Virchow-Klinikum Berlin und langjähriger Präsident des Deutschen Grünen Baumes e.V. sowie Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat "Infektionskrankheiten und Impfschutz"

25 Jahre Aids
06.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 23/06 S.2210

Ticker: Impfstoff gegen Gürtelrose zugelassen
06.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 23/06 S.2198

Pharmacon Meran: Hirn, Homöopathie und Hühnerpest
06.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 22/06 S.2094
Themengebiete der Fortbildungsveranstaltung: Schwindel meist gut behandelbar Demenztherapie lohnt sich Neue Therapien bergen neue Risiken Hochgekochte Diskussion um Antidepressiva Interaktionen im Vorfeld vermeiden Homöopathie ist sozial validiert HAB 2005 als Vorbild in Europa Magere Evidenzdaten zur Homöopathie Unspezifische Effekte stärker beachten Neue Arzneistoffe: Mehr Sein als Schein Arzneistoffe der Zukunft Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitwesen Änderungen der Impfempfehlungen Guter Impfschutz auf weiten Reisen Malaria tropica ist heilbar Vogelgrippe: Vorbereitungen auf die Pandemie Depressive Patienten richtig betreuen Im Gespräch Empathie zeigen Der Weg zum richtigen Mittel Engagierte Teilnehmeer bei neuen CAVE-Seminaren.

Bedrohung Influenza: Lassen Sie sich impfen
06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 22/06 S.2357
Impfstrategie im Pandemiefall

Impfstoff zur Prävention der Gürtelrose zugelassen
06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 22/06 S.2334
Für den Lebendimpfstoff Zostavax wurde am 19. Mai 2006 die Zulassung durch die Europäischen Behörden zur Prävention von Gürtelrose und damit verbundener postherpetischer Neuralgie erteilt, wie die Sanofi Pasteuer MSD GmbH mitteilte. Mit der Produkteinführung in Deutschland wird Anfanf 2007 gerechnet

Reiseimpfberatung: Urlaubsglück ohne Reue
06.06 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 06/06 S.54
Der Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Reiseimpfungen.

Versehentliche Röteln-Impfung ohne Folgen
06.06 - Siehe: aus dem Internet 06/06 S.91
Röteln- Impfungen sind für Schwangere kontraindiziert, denn die Impfviren können auf das Kind übertragen werden. Eine versehentliche Röteln-Impfung scheint aber nur ein sehr geringes Risiko für ein Ungeborenes zu sein, wie eine Studie im Iran jetzt bestätigt. www.aerztezeitung.de

HPV-Impfstoff in USA zugelassen
06.06 - Siehe: aus dem Internet 06/06 S.34
In den USA ist jetzt der weltweit erste Impfstoff (Gardasil) gegen Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen auslösende humane Papillomaviren (HPV) zugelassen worden. www.aerztezeitung.de

Neues Virustatikum verbessert Hepatitis-B-Therapie
06.06 - Siehe: aus dem Internet 06/06 S.28
Telbivudin beeinflußt bei Patienten mit kompensierter chronischer Hepatitis B alle virologischen Marker signifikant stärker als Lamivudin, und zwar sowohl bei HBeAg-positiven als auch bei HBeAg-negativen Patienten. Das zeigen die Einjahres-Ergebnisse der bislang größten Zulassungsstudie bei Hepatitis B www.aerztezeitung.de

Impfung soll Standardtherapie unterstützen
06.06 - Siehe: aus dem Internet 06/06 S.25
Einige Vakzinetherapien beim Prostatakarzinom befinden sich in der dritten Phase der klinischen Prüfung. www.aerztezeitung.de

Erfolg gegen HCV mit Behandlung über 24 Wochen
06.06 - Siehe: aus dem Internet 06/06 S.21
Mit einer Kombinationstherapie aus Peginterferon-alfa-2a und Ribavirin über 24 Wochen sind bei Patienten, die mit Hepatitis C vom Genotyp 2 oder 3 infiziert sind, deutlich höhere Heilungsraten erreichbar als mit einer verkürzten Therapie über nur 16 Wochen. www.aerztezeitung.de

Keuchhusten -
"Kinderkrankheit" aller Altersgruppen

06.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 06/06 S.206
Erreger, Klinische Symptomatik, Pathogenese, Epidemiologie, Antibakterielle Therapie: Erythromycin, Azithromycin, Clarithromycin, Trimethoprim-Sulfamethoxazol, Fluorchinolone, Beta-Lactam-Antibiotika? Präventions- und Bekämpfungsstrategien: Immunprophylaxe, Immunität, Impfempfehlungen, Massnahmen für Patienten und Kontaktpersonen, Massnahmen bei Ausbrüchen und Meldepflicht; Pertussis - not only a childhood disease, Tabellen

Effektive Impfung mit rekombinanter Vakzine
06.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 06/06 S.15
Erste Untersuchungen mit oralen Choleravakzinen in Bangladesch und Peru zeigten einen viel versprechenden Schutz. - Massenimpfungen mit oralen Cholera-Vakzinen könnten die epidemisch auftretende Cholera in Endemiegebieten deutlich eindämmen.

Neuer Proteasehemmer bei bislang resistenten Viren
06.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 06/06 S.221
Der nichtpeptidische Proteasehemmer Tipranavir führte bei HIV-INfizierten, die bislang nicht erfolgreich therapiert werden konnten, zu einer langfristigen Unterdrückung der Virusvermehrung. Wichtig ist, dass die Therapie mit dem neuen Arzneistoff zu einem Zeitpunkt begonnen werden muss, zu dem auch noch wirksame Verbindungen für die notwendige Kombinationstherapie zur Verfügung stehen. Der Beitrag berichtet von einer Pressekonferenz der Boehringer ingelheim.

FSME-Rate auf Höchststand
05.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 21/06 S.1996
Die Risikogebiete der FSME in deutschland haben sich erneut ausgeweitet. Vergangenes Jahr betrug die Zahl der FSME-Erkrankten 432 und stellt damit den Rekordwert seit Einführung der Meldepflicht dar. Überdies wurde der erste Fall von Zeckenlähmung in Deutschland bekannt.

Masern - Gurtpflicht für Infektionskrankheiten?
05.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 21/06 S.2220

ABDA warnt vor mangelndem Masernschutz
05.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 21/06 S.8

Vogelgrippe: Erfolg bei H5N1-Impfstoff
05.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 20/06 S.1892
Französische Forscher haben einen weiteren Impfstoff gegen die Vogelgrippe erfolgreich an 300 Menschen getestet.

Schon kurz nach der Geburt impfen
05.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 20/06 S.1890
Neue Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung an Toll-like-Rezeptoren aus Nabelschnurblut von Neugeborenen deuten auf Möglichkeiten hin, Säuglinge bereits kurz nach der Geburt zu impfen, was vor allem in armen Ländern viele Todesfälle vermeiden könnte.

Empfehlenswerte Webadressen: Das RKI im Internet
05.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 20/06 S.2152
www.rki.de - Das Institut, Gesundheit von A - Z, Gesundheitsberichterstattung und Epidemiologie, Infektionsschutz, Infektionskrankheiten von A - Z, Service

Masernepidemie: Ministerin Schmidt ruft z. Impfen auf
05.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 20/06 S.2111

Hepatitis B: Tenofovir als therapeutische Alternative
05.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 19/06 S.2004
Bisher wurde Adefovir (Hepsera) gegen Hepatis eingesetzt. Jedoch reichen schon minimale Mutationen aus, um das Hepatitis-B-Virus gegen Adevofir resistens zu machen. Aids-Medikament Tenofovir als therapeutische Alternative

Computergenerierte Tipps bei Grippepandemie
05.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 18/06 S.1676
Mit einer schnellen Behandlung und Isolierung nicht nur Erkrankter, sondern auch ihrer Familien könnten die Krankenzahlen bei einer möglichen Grippepandemie halbiert werden. Das ist das Ergebnis einer Computersimulation eines Ausbruchs in Großbritannien und den USA.

Aids: Mikrobizide als schwache Hoffnungsschimmer
05.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 18/06 S.1676
Der Beitrag berichtet von der ersten Mikrobizid-Konferenz in Afrika, wo sechs große Tests zu Mikrobiziden zur Aids-Prävention, die als Gel in die Scheide eingebracht werden, vorgestellt wurden.

Tropenkrankheit: Die afrikanische Schlafkrankheit
05.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 18/06 S.1933
West- und ostafrikanische Form, Tse-Tse-Fliegen, Krankheitsverlauf, Medikamentöse Therapie, Hoffnung auf eine Alternative, action medeor hilft www.medeor.org

Impfmöglichkeit nach einer Infektion mit Marburgvirus
05.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 18/06 S.1919
Ein Impfstoff konnte im Tiermodell hämorrhagisches Fieber nach der Exposition mit dem tödlichen Marburg-Virus verhindern. - Behandlung der Symptome dieser Erkrankung sind nur selten effektiv

Zahl der HIV Neuinfektionen auf hohem Niveau
05.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 18/06 S.1909

Zecken: Sicherer Schutz vor FSME
05.06 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 05/06 S.80
Der Beitrag liefert Hintergrundinformationen zur Prophylaxe der FSME und stellt die beiden möglichen Impfschemata vor.

Erste Erfolge bei Hepatitis B durch Impfempfehlung
05.06 - Siehe: aus dem Internet 05/06 S.102
Inzwischen sind etwa 84 Prozent der Kinder bei ihrer Einschulung gegen Hepatitis B geimpft. Durch die Impfungen könnte die Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland deutlich sinken - und damit auch die Kosten, die die Infektion verursacht. Sie werden derzeit auf etwa 750 Millionen Euro pro Jahr geschätzt. www.aerztezeitung.de

Impfung schützt langfristig vor Zervix-Ca-Vorstufen
05.06 - Siehe: aus dem Internet 05/06 S.80
Bei fast allen Frauen mit einem Zervix-Karzinom ist auch eine Infektion mit Humanen Papillom Viren (HPV) nachweisbar. Die beiden HPV-Typen 16 und 18 sind zusammen für etwa 70 Prozent der Erkrankungen ursächlich und gelten daher als Hochrisikotypen für die Entstehung eines Zervixkarzinoms. Bald wird es Impfstoffe dagegen geben. Sie werden bereits klinisch erprobt. www.aerztezeitung.de

Ursache für Plasmodien-Resistenz entdeckt
05.06 - Siehe: aus dem Internet 05/06 S.60
US-Forscher aus St. Paul haben den Grund entdeckt, weshalb manche Anopheles-Mücken die Malaria-Erreger übertragen können und andere nicht. www.aerztezeitung.de

FSME-Rate hat sich in Bayern fast verdoppelt
05.06 - Siehe: aus dem Internet 05/06 S.58
In Bayern sind vergangenes Jahr doppelt so viele Menschen an Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) erkrankt wie im Jahr 2004. Wer in Risikoregionen wohnt oder dort Urlaub in der Natur machen will, dem sollte zur Impfung geraten werden. www.aerztezeitung.de

Hepatitis B: Viele
brauchen Langzeittherapie

05.06 - Siehe: aus dem Internet 05/06 S.41
Viele Patienten mit chronisch aktiver Hepatitis B (HB) brauchen eine Langzeitbehandlung. Medikamente der Wahl bei einer Infektion mit der zunehmend häufigeren HBe-Antigen- negativen Erkrankungsform sind Adefovir und Lamivudin. www.aerztezeitung.de

Neuer intranasaler Impfstoff schützt Kleinkinder
05.06 - Siehe: aus dem Internet 05/06 S.18
Ein neuer intranasaler Impfstoff schützte Kleinkinder in einer großen Phase-III-Studie besser als ein konventioneller Grippeimpfstoff. Der US-Hersteller will noch im Juni die Zulassung durch die US-Behörde FDA beantragen. www.aerzteblatt.de

Impfstoff verlängert Überleben beim Glioblastom
05.06 - Siehe: aus dem Internet 05/06 S.17
Eine erste klinische Studie mit einem neuartigen "Impfstoff" gegen das Glioblastoma multiforme (GBM) hat die Erwartungen übertroffen. Die Patienten überlebten im Durchschnitt 19 Monate und damit länger als nach einer Chemotherapie (14 Monate), wie Onkologen auf der Jahrestagung der American Association of Neurological Surgeons mitteilten. www.aerzteblatt.de

Impfung gegen Zervixkrebs im Langzeittest erfolgreich
05.06 - Siehe: aus dem Internet 05/06 S.1
Britische Wissenschaftler haben einen Impfstoff entwickelt, der zuverlässig vor einer der häufigsten Ursachen von Gebärmutterhalskrebs schützen soll. Die Immunisierung verhindert eine Infektion mit dem Humanen Papillomavirus (HPV), dem eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Zervixkarzinoms zugeschrieben wird. Die Tests der Forscher von der Dartmouth Medical School ergaben, dass die Impfung einen mehrjährigen Schutz vor dem Erreger gewährt. www.onkologie.de

Ixodes ricinus: Gesundheitsrisiken, Prophylaxe
05.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 05/06 S.162
Die Ordnung Metastigmata, Ixodes ricinus, Zecken aus humanmedizinischer Perspektive, Lyme-Borreliose, FSME, Übertragung anderer Erreger, Prophylaxe, Entfernung von Zecken am Körper, Zecken aus veterinärmedizinischer Sicht, Prophylaxe beim Tier, Tierarzneimittel zur Zeckenprophylaxe, Abb., Tab.

Influenza: Senken Neuraminidasehemmer Sterblichkeit?
05.06 - Siehe: Arznei-Telegramm 05/06 S.51
Für Neuraminidasehemmer ist weder ein Schutz vor Hospitalisierung noch ein Einfluss auf die Sterblichkeit hinreichend belegt. Bisherige Studien entbehren jeder Aussagekraft.

HIV-Patienten - Welche Faktoren beeinflussen das ....
05.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 05/06 S.26
... Krebsrisiko? HlV-infizierte Personen haben ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebserkrankungen. Jetzt wurde untersucht, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Signifikant erhöhte Erkrankungsraten fanden sich u. a. auch für Analkarzinome, Hodgkin-Lymphome, Zervixkarzinome und Leberkarzinome.

CCR5-Antagonist bei HIV-1 -Infektion getestet
05.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 05/06 S.8
Den oralen CCR5-Antagonisten Maraviroc erhielten zehn Tage lang als Monotherapie 63 HIV-1-lnfizierte, bei denen den Rezeptor CXCR4-nutzende Viren ausgeschlossen worden waren. Die Viruslast ging nach 10 bis 15 Tagen maximal zurück, im Mittel um 1,6 log10 und mehr Kopien pro ml bei allen zweimal täglich verabreichten Dosen über 100 mg.

Crohn und MMR-Impfung
05.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 05/06 S.4
Impfgegner führen immer wieder das Argument an, dass die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) die Entwicklung eines Morbus Crohn begünstigt. - Es gibt keinerlei Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Einführung der MMR-Impfung und einem erhöhten Erkrankungsrisiko.

HIV macht anfällig für gastrointestinale Infektionen
05.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 05/06 S.3
Die Zahl der immunsupprimierten Patienten nimmt stetig zu, sowohl aufgrund von HIV-Infektionen wie durch Organtransplantationen. Gastrointestinale Infektionen können bei diesen Patienten gravierende Folgen haben.

Febrile Neutropenie: Empirische Therapie bei Kindern
05.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 05/06 S.175
Das Echinocandin Caspofungin ist bei Kindern mit persistierender febriler Neutropenie mindestens so gut wirksam wie liposomales Amphotericin B bei gleichzeitig besserer Verträglichkeit. Dies ergab eine retrospektive Studie mit 26 Kindern im Durchschnittsalter von knapp fünf Jahren.

Impfrisiko unter TNF-alpha-Antagonisten
05.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 05/06 S.39
Frage: Erhöht sich das Impfrisiko unter gleichzeitiger Behandlung mit TNF-Antagonisten? Antwort: Klinische Studien gibt es zu dieser Frage nicht. Ein denkbares "Impfrisiko" unter einer Therapie mit TNF-alpha- Antagonisten wäre eine verminderte Immunantwort infolge einer herabgesetzten APC-Funktion. Daher sollte man den Impfschutz wenn möglich vor einer solchen Therapie komplettieren und den Impferfolg kontrollieren. Impfungen mit Lebendimpfstoffen (z.B. Masern, Mumps, Röteln, Varicellen, Gelbfieber) sind allerdings kontraindiziert. (2 ref) (2 ref)

Antibakterielle Chemoprophylaxe mit Levofloxacin ...
05.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 05/06 S.33
... nach zytostatischer Therapie von Tumorerkrankungen. Zusammenfassung: Zwei große, randomisierte und plazebokontrollierte klinische Studien ergaben übereinstimmend, dass durch eine antibakterielle Prophylaxe mit Levofloxacin nach zytostatischer Chemotherapie, z.T. gefolgt von autologer Stammzelltransplantation, die Häufigkeit febriler Episoden während der Phase der Neutropenie signifikant gesenkt werden kann. Das Risiko für infektiöse Komplikationen, das im Wesentlichen von Dauer und Ausmaß der Neutropenie sowie der Grunderkrankung bestimmt wird, unterschied sich in beiden Studien deutlich. Eine generelle Fluorochinolon-Prophylaxe nach Chemotherapie kann weiterhin nicht empfohlen werden, da verschiedene Faktoren (z.B. Patienten mit größtem Risiko für infektiöse Komplikationen, Auftreten resistenter Keime, Kosten-Nutzen-Relation) noch besser definiert werden müssen. Eine antibiotische Prophylaxe bei Patienten mit Hochrisikoprofil (z.B. Neutropeniedauer > 7-10 d, intensive Chemotherapie, relevante Komorbidität) sollte unbedingt von einem gründlichen Monitoring hinsichtlich des Auftretens von Infektionen bzw. von resistenten Keimen begleitet sein. (9 ref)

Punkte sammeln mit der MMP: Ixodes ricinus
05.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 05/06 S.172

Ixodes ricinus: Fragen zum Thema
05.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 05/06 S.171

Durchimpfungsrate in Deutschland ist ungenügend!
04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/06 S.1828
Interview mit Dr. Regina Allwinn, Oberärztin am Institut für Medizinische Virologie in Frankfurt

Masernerkrankungen: Masern breiten sich aus
04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/06 S.1826
Gefürchtet: Bakterielle Superinfektionen; SSPE nicht durch Impfviren, Durchimpfungsraten zu gering

HPV-Impfstoff wirkt einige Jahre
04.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 16/06 S.1496
Cervarix, ein Impfstoff gegen die häufigsten onkogenen Typen humaner Papillomaviren, schützt mehrere Jahre vor der Entstehung von Vorstufen des Gebärmutterhalskrebses.

Zulassung Arzneimitteln, Sera, Impfstoffen, Testsera
04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/06 S.1779

Pegfilgrastim: Regeneration der Blutbildung
04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 15/06 S.1620
Pegfilgrastim (Neulasta) ist die pegylierte Form des Granulozyten-koloniestimulierenden Faktors Filgrastim. Die beträchtlich erhöhte Halbwertszeit des pegylierten Faktors eröffnet praxisrlevante Vorteile, die zu einer erfolgreichen Therapie beitragen können

Meinung: Masernepidemie in Deutschland
04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 15/06 S.1612
Maserninfektion ist keine harmlose Viruserkrankung ...

AV Berlin: Apotheker auf der ITB
04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 15/06 S.1648

Zunehmender Anstieg der Hundemalaria
04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/06 S.1485
Mit steigender Temperatur geht es los, Infektionen lassen sich verhindern, Schutz vom Frühjahr bis Herbst, Blutparasit wird von der Zecke Dermacentor reticulatus übertragen,

Information: EFSA prüft Neubewertung von Noni Säften
04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/06 S.1460
Der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der Kommussion war 2003 zu dem Ergebnis gekommen, dass gesundheitliche Risiken in den vom Antragsteller empfohlenen Mengen nicht zu erwarten seien, - besondere gesundheitsfördernde Wirkungen sind aber nicht wissenschaftlich belegt. Drei Fälle von akuter Hepatitis könnten im Zusammenhang mit dem Verzehr von Noni-Säften stehen. EFSA überprüft, ob auf Grund dieser Fälle eine Neubewertung erforderlich ist.

Borrelioseimpfung in Deutschland nicht bewährt
04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/06 S.1486

Tollwutimmunisierung: Geimpfte reisen entspannter
04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/06 S.1387
Hunde sind weltweit die wichtigsten Überträger, Rechtzeitig und richtig impfen

Bundeskabinett fördert Vogelgrippeforschung
04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/06 S.1364
Kabinett beschloss am 22.3.2006 ein mit 60 Mio. Euro gefördertes und auf vier Jahre angelegtes Forschungsprogramm zu Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden können (Zoonosen). Dazu gehört auch ein Sofort- Forschungsprogramm Influenza des Bundes

Zulassung von Sera und Impfstoffen
04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/06 S.1429

Grippe-Pandemie: Rezepturlösungen für den Notfall
04.06 - Siehe: PTA Forum 04/06 S.48
Hinweise zur Herstellung und Abgabe einer standardisierten Oseltamivirphosphat-Lösung in der Apotheke im Fall einer Grippe-Pandemie.

Infektiöse Hepatitis: Sieben Gefahren für die Leber
04.06 - Siehe: PTA Forum 04/06 S.6
Der Beitrag informiert über Übertragung, Symptome, Verlauf, Behandlung und Prophylaxe der sieben Hepatitis-Typen.

Bald kann gegen Herpes Zoster geimpft werden
04.06 - Siehe: aus dem Internet 04/06 S.83
Der Impfstoff Zostavax von Sanofi Pasteur MSD wurde vom Ausschuß für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittelagentur EMEA positiv bewertet, hat das Unternehmen mitgeteilt. www.aerztezeitung.de

Große Lücken bei FSME-Impfung in Risikoregionen
04.06 - Siehe: aus dem Internet 04/06 S.56
Nicht einmal jeder fünfte Mensch in Risikogebieten für Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) hat ausreichenden Impfschutz. Nach den Ergebnissen einer Umfrage bestehen die größten Impflücken bei älteren Menschen, die bei Erkrankung die größten Risiken haben. www.aerztezeitung.de

Zunehmende Resistenzen gegen Tuberkulosemittel
04.06 - Siehe: aus dem Internet 04/06 S.39
In Deutschland ist die Rate der Tuberkulose (TB)-Neuinfektionen zwar unverändert rückläufig. Dies sei aber kein Grund für eine Entwarnung, so Professor Robert Loddenkemper aus Berlin. www.aerztezeitung.de

Wirksamer Impfstoff gegen das Marburg-Virus
04.06 - Siehe: aus dem Internet 04/06 S.37
Wissenschaftler aus den USA und Kanada haben einen Impfstoff gegen das tödliche Marburg-Virus entwickelt. Sie nutzten die gleiche Technik, die bereits gegen Ebola- und Lassaviren erfolgreich waren. Nach den jetzt im Lancet publizierten Ergebnissen an Affen besteht auch eine post-expositionelle Schutzwirkung. www.aerzteblatt.de

Tetanusinfektion bei vergessener Auffrischimpfung?
04.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 04/06 S.142
Gibt es tatsächlich Tetanusinfektionen, wenn die Auffrischimpfung nicht eingehalten wurde? Sondererhebung durch das Robert-Koch-Institut

Gegen Kokain-Missbrauch geimpft
04.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 04/06 S.8
Von der Kokain-Vakzine TA-CD erhielten zehn Abhängige 4 x 100 ug in acht Wochen und acht 5 x 400 ug in zwölf Wochen. In der 2000-ug-Gruppe fanden sich signifikant höhere Antikörptertiter; die Wahrscheinlichkeit, dass Urintests auf Kokain negativ ausfielen, war höher. Nach sechs Monaten gaben 63 bzw. 100% der Teilnehmer an, dass der euphorisierende Kokain-Effekt abgeschwächt war. Weitere Info: http://www.drogen-aufklaerung.de/texte/sachtext/kokain03.htm

Große Ansteckungsgefahr fürs Kleinkind
04.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 04/06 S.6
Pertussis tritt bei Jugendlichen und Erwachsenen häufig auf. Erwachsene sind die Hauptansteckungsquelle für Kleinkinder. Daher wird eine Boosterimpfung im Adoleszenten-Alter empfohlen, weil so die Erwachsenen vor Pertussis und damit indirekt auch die Kleinkinder vor einer Ansteckung geschützt sind.

Die Zahl der Therapieversager nimmt zu
04.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 04/06 S.6
Mit antiretroviraler Therapie haben HIV-Patienten theoretisch eine normale Lebenserwartung. Unter der Therapie kann das Virus aber mutieren, die Medikamente werden unwirksam. Bisher kann bei Therapiebeginn noch nicht abgeschätzt werden, welche Medikamente dem Patienten dauerhaft helfen werden.

Umstellungsoptionen bei HIV-Therapie
04.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 04/06 S.149
Der Beitrag stellt klinische Studien zu Umstellungsstrategien zur antiretroviralen Behandlung vor, wenn Nebenwirkungen auftreten oder Patienten aufgrund der großen Zahl der täglich einzunehmenden Medikamente non-compliant werden.

Entecavir: Eine neue Substanz zur Behandlung ...
04.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 04/06 S.29
... der chronischen Hepatitis B Fazit: Entecavir ist eine neue Substanz zur Behandlung der chronischen Hepatitis B, die möglicherweise die Viruslast stärker reduziert als Lamivudin und Adefovir. Aber auch Entecavir ist bei den meisten Patienten vermutlich nicht in der Lage, das Hepatitis-B-Virus, anders als Interferon alfa, endgültig zu eliminieren und muss daher wahrscheinlich lebenslang eingenommen werden. Die akuten UAW sind offenbar gering, die langfristigen jedoch noch unbekannt. Problematisch ist außerdem, dass ein Teil der Patienten mit gegen Lamivudin resistent gewordenen Hepatitis-B-Viren auch nicht wirksam mit Entecavir behandelt werden kann. (7 ref)

Warum die Impfung mit Kartoffeln aufgegeben wurde
04.06 - Siehe: Phytotherapie 01/06 S.41
Die Erprobung von essbaren Impfstoffen (z.B.Kartoffeln,Obst) wurde abgebrochen, denn sie können mit der normalen Ernte verwechselt werden.

CO2-Extrakt aus Pestwurzblättern wirksam bei
04.06 - Siehe: Phytotherapie 01/06 S.20
Die Wirksamkeit bei allergischer Rhinitis von Teilen der Pestwurz (das Prüfpräparat Ze 339 enthält 8 mg Petasinen/3x1) wurde in einer Studie belegt.

Ticker: H5N1 ähnelt Virus von 1918
03.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 12/06 S.1104
Vogelgrippeviren vom Subtyp H5N1 ähneln dem Grippeerreger von 1918 stärker, als bislang vermutet. Wenige geringfügige Mutationen könnten ausreichen, um dsa Virus für Menschen hochgradig pathogen zu machen.

Geschlechtskrankheiten: Unterschätzen wir die Gefahr
03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 12/06 S.1274
Syphillis auf dem Vormarsch, Genorrhö: Gefahr der Unfruchtbarkeit; Karzinome durch HPI, Kaposi-Sarkom durch HHV-8, Erleichterung der HIV-Übertragung

Vogelgrippe: Wie hilflos sind wir wirklich?
03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 12/06 S.1272
Die Ausbreitung der Viren verhindern, Lungenentzündung behandeln, Kontakt zu viel und frischen Viren meiden

Wirksame Verteidigung gegen gefährliche Erreger
03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 12/06 S.1268
Umfangreiche Massnahmen bei Epidemien, Klassifizierung von Schutzimpfungen, Aktive Immunisierung regt Immunsystem an, Lebendimpfstoffe für gute Immunantwort, Totimpfstoffe mit abgetöteten oder inaktivierten Erregern, Spaltimpfstoffe enthalten ausgewählte Antigene, Postexpositionsprophylaxe

Forschung: Impfung gegen Alzheimer
03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 12/06 S.1230
Bisher gibt es keine Therapie, die das Fortschreiten der Krankheit verringert oder rückgängig macht. Der aussichtsreichste Ansatz ist die Verminderung der Amyloidbelastung des Gehirns durch Immunisierung der Patienten.

HIV-Therapie: Brisante Resistenzlage
03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 11/06 S.1114
Dringend benötigt werden in der antiretroviralen Pipeline Substanzen mit besserer Verträglichkeit und neuem Resistenzprofil sagte Prof. Jürgen Rockstroh, Bonn, auf den Münchner Aids-Tagen. Ein jüngeres Beispiel ist der Proteaseinhibitor Tipranavir (Aptivus), der bei vorbehandelten Patienten mit Mehrfachresistenzen zum Einsatz kommt

Influenza: Wie viele Kinder sterben an Grippe?
03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 11/06 S.1119

Forschung: Neuer Wirkstoff gegen HIV in Phase III
03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 11/06 S.1116

Vogelgrippe: Gefahr durch Eier und Geflügel?
03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 10/06 S.1043
DGE empfiehlt einige Vorsichtsmassnahmen, die beim Verzehr von Geflügelprodukten beachten werden sollten (Hygiene, Eier und Fleisch nicht roh verzehren)

Impfstoff für Säuglinge und Kleinkinder zugelassen
03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 10/06 S.1011
Die EMEA hat die Zulassung für Rotarix in allen EU-Staaten erteilt. Für Säuglinge ab dem Alter von sechs Wochen soll damit ab Mai 2006 eine aktive Immunisierung gegen die hoch ansteckende Infektion mit Rotaviren zur Verfügung stehen, so GlaxoSmithKline

Malaria: Genmutation erhöht Malariarisiko
03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 10/06 S.980
Offensichtlich wird bei Kindern das Immunsystem durch Veränderungen im Erbgut lahmgelegt, erklären deutsche Wissenschaftler nach einer Studie in Ghana

HIV-Therapie: Neue Wirkstoffe, neue Targets
03.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 09/06 S.818
Der Beitrag berichtet von einem Satellitensymposium der Firma Pfizer, wo neue antiretrovirale Wirkstoffe "in der Pipeline" vorgestellt wurden, darunter Entry-Inhibitoren und Chemokin-Rezeptor-Antagonisten.

HIV-Infektion: Vage Hoffnung auf Heilung
03.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 09/06 S.814
Die moderne HIV-Therapie setzt auf fixe Kombinationen, beachtet individuelle Risiken und Langzeitverträglichkeit und fördert die Compliance durch einfache Therapieschemata. Der Beitrag gibt einen Überblick über neue Trends.

Vogelgrippe:Informationsflut hat Deutschland erreicht
03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 09/06 S.883

Länder wollen mehr Grippemittel anschaffen
03.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 09/06 S.8

Alkoholbedingte Hepatitis: Stilles Leberleiden
03.06 - Siehe: PTA Forum 03/06 S.40
Der Beitrag informiert über die Auswirkungen des Alkoholkonsums auf die Leberfunktionen, Fettleber, Hepatitis, Zirrhose, Ödeme, Komplikationen und Behandlungsmöglichkeiten. Überblick über die Leberenzyme.

Gefährliche Krankheiten nach Zeckenbiss
03.06 - Siehe: PTA Forum 03/06 S.20
Der Beitrag gibt einen Überblick über Krankheitsbilder, Vorbeugung und Behandungsmöglichkeiten von FSME und Borreliose.

Kleinkinder vor Malaria geschützt
03.06 - Siehe: PTA Forum 03/06 S.4
Studienergebnis: Eine intermittierende, präventive Therapie kann bei Säuglingen und Kleinkindern 86 Prozent aller Krankheitsepisoden verhindern.

Immer häufiger resistente Tb-Erreger
03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.72
Die Zahl der an Tuberkulose (Tb) neu erkrankten Menschen in Deutschland ist weiter rückläufig. Der Anteil von Patienten mit resistenten Keimen ist allerdings erneut leicht gestiegen.

HCV-Therapie auch für Drogensüchtige empfohlen
03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.71
Bei Drogenabhängigen ist eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) die häufigs-te Begleitkrankheit: Nach einer Untersuchung am Krankenhaus München-Schwabing sind zwischen 62 und 98 Prozent der Heroinabhängigen mit HCV infiziert.

Neuer Ansatz zur Therapie bei Malaria entdeckt
03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.70
Einen neuen Ansatz zur Therapie bei Malaria haben Forscher aus der Schweiz, Kanada und den USA entdeckt.

Schlechte Impfraten trotz hoher FSME-Gefahr
03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.65
In Deutschland ist die FSME-Impfrate in FSME-Hochrisikogebieten noch immer sehr niedrig. Dies und eine verstärkte Freizeitaktivität in der Natur sowie eine Zunahme der Zeckenzahl könnten erklären, weshalb die Zahl der FSME-Erkrankungen 2005 steil angestiegen ist.

H5N1-Protein ähnlich wie bei Human-Influenza
03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.64
Forscher haben beim aktuell kursierenden Vogelgrippe-Virus H5N1 Veränderungen festgestellt, die es dem Virus erleichtern, Menschen zu infizieren.

Neu: Entecavir mit hoher Aktivität gegen Hepatitis B
03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.50
Bei chronischer Hepatitis B bietet das neue Nukleosid-analogon Entecavir offenbar Vorteile, wie jetzt zwei Studien ergeben haben. Im Vergleich zu einer Standardtherapie mit Lamivudin besserten sich bei mehr Patienten die histologischen Befunde und bei mehr Patienten war das Virus nach Therapie nicht mehr nachweisbar. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=395752,4431,/medizin/inf

FSME: In immer mehr Urlaubsregionen gibt es Risiken
03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.43
In Deutschland und weiteren Ländern Europas ist in den vergangenen Jahren die Zahl der gemeldeten Patienten mit Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) stark gestiegen. Wer sich in Risikoregionen in der Natur aufhalten will, dem ist daher zur Impfung gegen die durch infizierte Zecken übertragene Krankheit zu raten. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=395216,4427,/medizin/imp

Neuer Impfstoff verhindert jede dritte Otitis media
03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.40
Die Impfung mit einem neuen 11-valenten Pneumokokken-Impfstoff für Säuglinge reduziert die Häufigkeit einer Otitis media um ein Drittel. Etwa 600 000 Kinder erkranken jährlich in Deutschland an einer Otitis media. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=395067,4424,/medizin/imp

HIV-Hemmstoff Enfuvirtid oft noch zu spät gespritzt
03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.24
Der Hemmer Enfuvirtid, der die Fusion von HIV mit T-Helfer-Zellen unterbindet, wirkt optimal, wenn er in der HIV-Salvage-Therapie rechtzeitig angewandt wird. Darauf haben jetzt HIV-Therapeuten in Berlin hingewiesen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=393639,4421,/medizin/aid s

Paradigmenwechsel bei Hepatitis C
03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.21
Die erheblichen Fortschritte in der Behandlung von Patienten mit chronischer Hepatitis-C-Virus-(HCV)-Infektion haben dazu geführt, die Therapie- Indikation großzügiger zu stellen. Mit dem Paradigma, die belastende Therapie erst spät im Krankheitsverlauf zu beginnen, wurde gebrochen. Vielmehr wird heute ein früher Therapiebeginn favorisiert. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=394410,4420,/medizin/inf ektionskrankheiten

Impfung verhindert Herpes zoster Risiko
03.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 03/06 S.112
Mit einem speziellen Varicella-Zoster-Lebendimpfstoff (Zostavax) konnte die Inzidenz von Herpes zoster und postherpetischer Neuralgie signifikant vermindert werden

Dipeptidylpeptidase IV Inhivitoren und PPAR Agonisten
03.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 03/06 S.93
Neue Therapiemöglichkeiten bei Diabetes mellitus Typ 2, Dipeptidylpeptidase-IV- Inhibitoren: Studien mit Sitagliptin, - mit Vildagliptin, Fazit; Duale PPAR-Agonisten: Studien mit Muraglitazar, - mit Tesaglitazar, Fazit; Tab.

Wie ansteckend ist Tuberkulose?
03.06 - Siehe: Krankenhauspharmazie 03/06 S.114
Fragen aus der Praxis*: Aktuelle Hygienestandards für ärztliches u. nicht ärztliches Personal bei der Versorgung mit Kindern mit Tb, im Fall einer unbekannten, aber vermuteten Infektion, einer offenen Tb, einer offenen, aber seit über 3 Wochen behandelten Tb. *Consilium Infectiorum, ein Frage-Antworten-Service der Fa. InfectoPharm, erreichbar unter 0800-1136464.

Multiresistenz und hohe Virulenz führen rasch zu AIDS
03.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/06 S.27
Bei einem homosexuellen Mann aus New York, der sich mit HIV-1 infizierte, trat AIDS bereits nach einigen Monaten auf. Er wurde daher an ein Zentrum weitergeleitet, wo detaillierte Untersuchungen durchgeführt wurden. Der Patient hatte sich mit einer Variante von HIV-1 infiziert, die gegen mehrere Klassen antiretroviraler Medikamente resistent war.

Probleme unter antiretroviraler Therapie
03.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/06 S.27
Patienten mit HIV-Infektion, die eine hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART) erhalten, leiden häufig unter metabolischen Komplikationen mit Dyslipidämie, Insulinresistenz und Fettverteilungsstörung.

HBV-Schutz hält mindestens 15 Jahre
03.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/06 S.26
In den meisten Ländern ist die Hepatitis-B-Schutzimpfung für Kinder etabliert. Allerdings weiß man bisher nicht genau, wie lange der Impfschutz tatsächlich anhält.

Malariatherapie - Empfehlungen für Kinder
03.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/06 S.6
Wenn bei Kindern, die im vorangegangenen Jahr Malaria-Endemiegebiete bereist haben, grippeähnliche Symptome wie Husten, Kopfschmerzen, Erbrechen und Diarrhö auftreten, sollte auch an Malaria gedacht werden.

Zoster nicht häufiger
03.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/06 S.4
Das Varicella-Zoster-Virus (VZV) verursacht die Windpocken und kann im späteren Leben des infizierten Menschen durch Reaktivierung einen Herpes zoster auslösen. Beeinflusst die Varizellen-Impfung die Zoster-Inzidenz? Zumindest für die ersten zehn Jahre nach Einführung der Impfung hat sich gezeigt, dass die Inzidenz der Gürtelrose durch die Impfung nicht steigt

Virusmutanten kontra Virustatika
03.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 03/06 S.110
Bei der Entwicklung neuer antiretroviraler Medikamente ist deren Resistenzprofil von besonderem Interesse. In-vitro-Tests geben erste Aufschlüsse, zuverlässige Aussagen lassen sich abe nur in klinischen Studien erhalten.

Neue Proteaseinhibitoren
03.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 03/06 S.24
Tabelle mit den für die HIV-Therapie zugelassenen PIs: Amprenavir, Saquinavir, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Atanazavir, Fosamprenavir und Tipranavir. Die Haupt-UAW (je nach Wirkstoff unterschiedlich): Exanthem, Kopfschmerz, Erhöhung der Blutfette u./o. Leberwerte, Übelkeit, Durchfall, Nierensteine, Juckreiz, Taubheitsgefühl. Immerhin hat die 'Tablettenlast' im Laufe der Jahre abgenommen.

Medikamentöse Behandlung von Influenza-Erkrankungen -
03.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 03/06 S.17
- Mythen und Fakten. Zusammenfassung: Die Überschätzung der Wirksamkeit von Neuraminidase-Inhibitoren (Oseltamivir, Zanamivir) in der Prophylaxe und Therapie von Influenza-Erkrankungen kann zu einer Vernachlässigung der üblichen organisatorischen und hygienischen Maßnahmen führen und somit die Ausbreitung des Virus begünstigen. Eine pharmakotherapeutische Lösung einer Grippeepidemie oder -pandemie ist nicht in Sicht. Andere Maßnahmen, z.B. Planung von Quarantänezonen, Entwicklung und Anwendung von Impfstoffen sowie ein Überdenken der Massentierhaltung als ständiger potenzieller Herd für neue humanpathogene Viren, müssen in die Überlegungen zu Präventionsmaßnahmen einbezogen werden. Das RKI bearbeitet den nationalen Pandemieplan für alle möglichen Szenarien. (17 ref)

FSME: Erkrankungszahlen steigen stark an
02.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 08/06 S.754
Die Zahl der gemeldeten Fälle an FSME-Infektionen hat 2005 in Deutschland sprunghaft zugenaommen. Auch andere europäische Länder verzeichnen einen deutlichen Anstieg.

Vogelgrippe: Töten statt impfen
02.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 08/06 S.752
Die Vogelgrippe hat Deutschland erreicht. Nun beginnt ein Streit, wie die Reaktion auf die Seuche aussehen soll. Ist Impfen oder Keulen sinnvoll? Für beide Alternativen gibt es Befürworter und scharfe Kritiker.

Ernstfall: Die drohende Influenzapandemie
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/06 S.763
Influenza-A-Virus: ein schlampiges, launenhaftes und promiskuitives Virus; Die Virus-Influenza - eine ignorierte Infektionskrankheit, Vogelgrippe = Hühnerpest, Das pandemische Risiko, Pandemische Vakzine, Besondere Aspekte des nationalen Pandemieplans, Antivirale Arzneimittel, Abb., Tab.

Chemotherapie: Infektionsprophylaxe mit Levofloxacin
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/06 S.761
Studie mit Chemotherapiepatienten, Fazit: Nutzen der Infektionsprophylaxe bestätigt;

Ausser Vertrieb: Dynorm 2,5mg/-5mg Tbl., HIVID Roche
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/06 S.734
Dynorm 2,5mg und 5mg 30 Filmtabletten (Cilazapril), HIVID Roche 0,375mg 100 Filmtabletten (Zalcitabin), Abverkauf, keine Rücknahme

Immunabwehr soll gegen H5N1-Virus antreten
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/06 S.726
Die neuen Fälle von Vogelgrippe machen deutlich, wie dringend wirksame Impfstoffe benötigt werden. Mit den bisherigen Entwicklungsstrategien kommen die Forscher jedoch nicht weiter, daher setzten sie jetzt auf die Stimulation der spezifischen Immunantwort

Zulassung von Arzneimitteln, Sera, Impfstoffen
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/06 S.826

Vogelgrippe: Für den Notfall gerüstet
02.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 08/06 S.3

Hotline: 018 88/ 259-4601, -4602, -4603, -4604, -4605
02.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 08/06 S.3

HIV-Impfstoff in dritter Generation
02.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 07/06 S.633
Ein neuer Impfstoff der dritten Generation wird ab April unter anderem in Tansania getestet. Er kombiniert eine DNA-Impfung mit einer rekombinanten Vektorimpfung.

HIV-Infektion: Prävention auf neuen Wegen
02.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 07/06 S.632
Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland und Europa steigt. Zugleich schwinden Wissen und Bewusstsein in der Bevölkerung, wie gefährlich die erworbene Immunschwächeerkrankung nach wie vor ist. Angesichts wachsender Sorglosigkeit steht die Aids-Prävention in Deutschland vor neuen Herausforderungen. Der Beitrag informiert über neue Kampagnen.

Welche Maske schützt vor einer Influenzainfektion?
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 07/06 S.655
OP-Masken erfüllen selten FFP1-Kriterien - Papiermasken sind unwirksam, Welche Masen sind wann zu tragen? Wie soll sich die Allgemeinbevölkerung schützen? Tab.

Oseltamivir und Impfstoffe können gestreckt werden
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 07/06 S.654
Das Immunsystem stimulieren

Pandemieimpfstoffe - was ist die richtige Strategie?
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 07/06 S.652
Abb.

Influenzapandemie: Ein Wettlauf mit der Zeit
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 07/06 S.651
Fortschritte in der Impfstoffentwicklung, Hohe Letalität von H5N1 - was ist die Ursache?

Die RNA als Waffe gegen Herpes einsetzen
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 07/06 S.602
Herpes-simplex-Infektionen der Genitalorgane erhöhen das Risiko für die Übertragung des HI-Virus. - ein aktuell entdeckter Mechamismus zur Kontrolle der Genexpression, die RNA-Interferenz oder das RNA-Silencing, rückt dabei ins Rampenlich der Forscher

Aidsaufklärung durch die Blume
02.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 07/06 S.2

Keuchhusten: RKI empfiehlt zweite Auffrischimpfung
02.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 06/06 S.547
Seit einigen Jahren steigt in Deutschland die Zahl der Keuchhusten-Erkrankungen wieder an. Vor allem Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren sind betroffen. Daher empfiehlt die STIKO nun eine zusätzliche Auffrischimpfung im Alter von fünf bis sechs Jahren.

Studienergebnisse mit Vorsicht interpretieren!
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.542
Gespräch mit Prof. Dr. Erika von Mutius, Haunersches Kinderhospital der Universität München

Erhöhen sie das Allergierisiko bei Kindern?
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.540
In einer grossen internationalen Querschnittstudie wurde versucht, Belege für diese Hypothese zu finden und nach Möglichkeit Schutzfaktoren zu definieren. Heterogene Ergebnisse, - häufiger Einsatz von Antipyretika erhöht das Risiko für Asthma und atopisches Ekzem, - Keine Bestätigung durch IgE-Bestimmung, Erhöhtes Atopierisiko durch Masern und Masernimpfung?

HIV Infektion: Keine Therapiepause einlegen!
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.534
Auf Grund einer beschleunigten Progression der HIV-Infektion unter einer Therapie, die den Patienten gelegentliche Therapiepausen erlaubte, wurde eine der grössten Studien zur Therapie bei HIV abgebrochen

HIV Therapie: AIDS heilen
- mit Valproinsäure?

02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.533
Valproinsäure schwemmt die Viren aus, Begrenzte Aussagekraft

Oseltamivir auch bei Kindern unter zwölf Jahren
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.532
Oseltamivir (Tamiflu) hat die Zulassung der europäischen Behörden für die Grippeprophylaxe bei Kindern zwischen ein und zwölf Jahren erhalten, wie Roche mitteilte

AG Influenza: Daten zur aktuellen Situation
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.530
Praxisindex ermögicht detaillierte Aussagen, Aktuelle Lage, Info unter www.influenza.rki.de

Malaria: Grünes Licht für Plasmodien
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.500
Heidelberger Wissenschaftler verfolgten den Weg der Malariaerreger durch den Körper per Videomikroskop, nachdem sie sie mit einem grün leuchtenden Protein markiert hatten. - möglicher Ansatz zur Entwicklung von Medikamenten oder Impfstoffen

Zulassung von Sera und Impfstoffen
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.577

1. März: Freilandgeflügel muss wieder in den Stall
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.522

Ticker: Keine Entwarnung bei Lepra
02.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 05/06 S.472
Die weltweite Zahl der Leprakranken ist nach Expertenansicht viel höher als offiziell angenommen.

Telithromycin: Warnung vor Lebertoxizität
02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 05/06 S.433
FDA und EMEA haben Ärzte zu vorsichtigem Umgang mit dem Ketolidantibiotikum Telithromycin (Ketek) aufgerufen. Das Augenmerk muss auf Leberfunktionsstörungen und die damit verbundenen Symptome gerichtet werden. Anlass für diese Warnung sind Berichte über drei Fälle von akutem Leberversagen unter Telithromycin

Übersicht: Virushepatitiden
02.06 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 02/06 S.36
Übersicht über Virusinfektionen der Leber (Tabelle): Übertragung, Hauptrisiko, Inkubationszeit, Verlauf, fulminante Hepatitis, Lberzirrhose, Impfnöglichkeiten.

Impfraten bei Kindern verbessert
02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.86
Die Impfraten bei Kindern haben sich in den vergangenen acht Jahren verbessert. Das haben repräsentative Telefonumfragen bei Eltern von über 2700 Kindern ergeben. Grosse Defizite gibt es allerdings weiterhin beim Masernschutz. Auch werden viele Kinder noch nicht zeitgerecht geimpft. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=393616,4412,/medizin/imp fen

Impfstoff schützt 100prozentig vor Krebsviren
02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.81
Mit einem Impfstoff gegen humane Papillomaviren können künftig wahrscheinlich 70 Prozent aller Gebärmutterhalskrebs-Erkrankungen und 90 Prozent aller Infektionen mit Gentialwarzen verhindert werden. Darauf deuten Studienergebnisse mit der Vakzine hin, für die bereits die Zulassung beantragt worden ist. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=392695,4418,/medizin/fra uengesundheit

Atazanavir gegen HIV bewährt sich langfristig
02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.71
Bei HIV-Patienten, die mit herkömmlichen Protease-Hemmer-haltigen Kombinationstherapien nicht mehr zufriedenstellend behandelbar sind, gilt die Einbeziehung von mit Ritonavir verstärktem Lopinavir als ein Goldstandard. In einer Langzeitstudie über 96 Wochen wurde nun festgestellt, dass in der gleichen Situation der einmal täglich zu applizierende Protease- Hemmer Atazanavir gleichermaßen effektiv ist. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=377345,4402,/medizin/aid s

Genmutationen erhöhen Risiko für schwere Malaria
02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.60
Genmutationen, die das Immunsystem betreffen, erhöhen offenbar das Risiko für einen schweren Verlauf einer Malariainfektion bei Kindern in Afrika. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Frank Mockenhaupt und Ralf Schumann von der Charité (Berlin) in der Zeitschrift Proceedings of the National Acadamy of Sciences (PNAS 2006; 103: 177-182). http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23160

Warum Malariamittel beim Lupus erythematodes wirken
02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.55
Ob eine Behandlung mit den Malariamitteln Choroquin oder Hydroxychloroquin beim systemischen Lupus erythematodes (SLE) wirksam ist, ist weitgehend in den Genen festgelegt. Eine Studie in Arthritis Research & Therapy (2006; 8: R42) zeigt zudem, dass die besten Ergebnisse bei Patienten mit hohen Konzentrationen des Tumornekrosefaktors (TNF) alpha vor Therapiebeginn erzielt werden. http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23101

Bosentan: HIV-Kranke mit Lungenhochdruck profitieren
02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.43
Bei HIV-Infizierten mit pulmonaler arterieller Hypertonie in den NYHA-Stadien III und IV reduziert die Therapie mit Bosentan die Symptomatik deutlich. Sie wirkt offenbar auch progressionshemmend. Bei Patienten, die auf eine Bosentan- Monotherapie nicht ausreichend ansprechen, lohnt der Versuch mit einer Kombinationstherapie, besonders mit Sildenafil. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=391277,4391,/medizin/aid s

USA: Impfstoff-Polio bei Touristin
02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.38
In den USA ist erstmals seit 1999 ein Mensch an einer Poliomyelitis erkrankt. Eine Studentin erkrankte während eines Aufenthalts in Zentralamerika. Die Region ist zwar seit 1994 poliofrei. In vielen Ländern wird aber noch die orale Polio-Vakzine (OPV) verwendet. Sie enthält attenuierte Lebendviren, die in seltenen Fällen eine Vakzine-assoziierte paralytische Poliomyelitis (VAPP) auslösen können. www.aerzteblatt.de

Virustatika können Drogenrausch verstärken
02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.21
Partydrogen und die Wirkstoffe einer antiretroviralen Therapie (ART) gegen HIV haben viele Wechselwirkungen. Das kann die Wirksamkeit von ART mindern, aber auch zu gefährlichen, manchmal lebensgefährlichen Effekten der psychotropen Substanzen führen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=391002,4385,/medizin/aid s

HIV-Infektion ist Risikofaktor für Lungenhochdruck
02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.20
HIV-Infizierte haben im Vergleich zur übrigen Bevölkerung ein bis zu 1000fach erhöhtes Risiko, eine pulmonale arterielle Hypertonie zu entwickeln. Bei unklarer Belastungsdyspnoe sollte deshalb immer auch an diesen Zusammenhang gedacht und eine entsprechende Diagnostik eingeleitet werden. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=391013,4385,/medizin/aid s

Mit Tipranavir lassen sich HIV-Resistenzen überwinden
02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.19
Patienten, deren HIV-Menge im Blut mit einer herkömmlichen Proteasehemmer- haltigen Kombinationstherapie nicht mehr zufriedenstellend gesenkt werden kann, bietet der Protease-Hemmer (PI) Tipranavir die Chance, die Virusmenge wieder unter die Nachweisgrenze zu drücken. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=391012,4385,/medizin/aid s

Immer mehr HIV-Infizierte bekommen auch Krebs
02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.18
Bei HIV-Infizierten treten offenbar gehäuft Krebserkrankungen wie Morbus Hodgkin und Analkarzinom auf. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=391043,4385,/medizin/aid s

HPV-Impfstoff bei jungen Mädchen sehr immunogen
02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.14
Ein neuer Impfstoff schützt junge Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren möglicherweise länger als junge Frauen zwischen 15 und 25 Jahren vor einer Infektion mit krebsauslösenden humanen Papillomviren. Hinweise darauf gibt es jetzt aus einer Phase-3-Studie mit mehr als 600 Teilnehmerinnen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=390552,4368,/medizin/fra uengesundheit

Deutlich weniger HIV-Infizierte
in Zimbabwe

02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.13
Im südlichen Afrika haben Wissenschaftler erstmals einen spürbaren Rückgang der Zahl der HIV-Infizierten nachgewiesen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=390555,4368,/medizin/aid s

Neuartige Pandemie-Vakzine entwickelt
02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.9
US-Forscher haben per Gentechnik eine Grippe-Vakzine entwickelt, die nicht in Hühnereiern produziert werden muss. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=390358,4366,/medizin/gri ppe

Häufigkeit RSV Infektionen - Influenza A
02.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/06 S.73
Häufigkeit der RSV-Infektionen bei Älteren und Hochrisiko-Patienten dürfte in etwa der der nicht-pandemischen Influenza A entsprechen. Klinische Studien mit Impfstoffen laufen zurzeit, medikamentöse Therapie sind nur begrenzt vorhanden

Lymphogranuloma venereum: Ausbreitung in Europa
02.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/06 S.65
Der Erreger, Klinische Symptomatik, Falldefinition, Pathogenese, Epidemiologie, Therapie, Prävention und offene Fragen, Tab., Abb.,

Welt-AIDS-Tag
02.06 - Siehe: Krankenhauspharmazie 02/06 S.80
Nach aktuellen Schätzungen des RKI leben derzeit etwa 49.000 Menschen mit einer HIV-Infektion in Deutschland, geschätzte 2600 Personen haben sich im Jahr 2005 neu mit HIV infiziert.

Influenza: Resistenzen gegen Amantadin nehmen zu
02.06 - Siehe: Arznei-Telegramm 02/06 S.23
Die US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) warnen vor der Anwendung von Amantadin und dessen Variante Rimantadin (hierzulande nicht angeboten) zur Vorbeugung und Behandlung der Virusgrippe. Hintergrund ist ein sprunghafter Anstieg von Resistenzen bei Influenza-A-Viren des Typs H3N2.

Influenza: Werden antivirale Mittel überschätzt?
02.06 - Siehe: Arznei-Telegramm 02/06 S.22
Die Autoren einer Metaanalyse, Mitglieder einer COCHRANE-Arbeitsgruppe, kommen zu dem Schluss, dass die Neuraminidasehemmer .Oseltamivir und Zanamivir wegen ihres geringen Nutzens zur Kontrolle der herkömmlichen saisonalen Influenza überhaupt nicht und bei einer ernsten Epidemie oder Pandemie nur zusammen mit weiteren Schutzmaßnahmen wie dem Tragen von Handschuhen oder Gesichtsmasken verwendet werden sollten. Von den älteren, ausschließlich gegen Influenza A wirksamen Virustatika Amantadin und Rimantadin (hierzulande nicht im Handel) wird ganz abgeraten. Der Beitrag diskutiert die Datenlage.

Warum Migränepatienten ihre Bedarfsmedikation oft ...
02.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 02/06 S.17
... zu spät einnehmen. Neuere Studien zeigen, dass bessere Ergebnisse erzielt werden, wenn eine Migräneattacke frühzeitig therapiert wird. Im Alltag funktioniert das aber selten.

In Niedrig-Risikogebieten häufiger
02.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 02/06 S.4
Weltweit sterben jedes Jahr bis zu drei Millionen Menschen an schwerer Malaria. Doch von welchen Faktoren hängt die Entstehung schwerer Verlaufsformen ab?

Hepatitis B - Mehr Aufklärung und Impfungen
02.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 02/06 S.4
Weltweit sind etwa 350 Millionen Menschen chronisch mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert - eine unterschätzte Quelle für weitere, vor allem sexuelle Übertragungen.

Wie groß ist die Ansteckungsgefahr bei Flugreisen?
02.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 02/06 S.3
Auch wenn wenig darüber berichtet wird und das Ausmaß schwer zu bestimmen ist, besteht ein Risiko der Übertragung von Erkrankungen bei kommerziellen Flugreisen innerhalb der Kabine.

Auf Reisen lauert das Grippevirus
02.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 02/06 S.3
Gerade Reisende sind unterwegs und am Zielort besonders durch Influenza gefährdet, da es in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Grippezeiten gibt. Besonders ältere Menschen und chronisch Kranke entwickeln oft eine schwere Influenza, erleiden Komplikationen oder versterben sogar an der Grippe.

Wie stark wird Tuberkulintest beeinflusst?
02.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 02/06 S.69
Die Interpretation routinemäßig durchgeführter Tuberkulintests bleibt schwierig. Auch stärkere Hautreaktionen sind häufig eher das Resultat einer vorangegangenen BCG-Impfung als einer Infektion mit Mycobacterium tuberculosis. Eine präventive Chemotherapie sollte deshalb nicht systematisch eingesetzt werden.

Differenzierte Therapie bei chronischer Hepatitis B
02.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 02/06 S.64
Auch bei der Therapie der chronischen Hepatitis B könnte in Zukunft - ähnlich wie bei der chronischen Hepatitis C - der Genotyp für die Therapie der Patienten ausschlaggebend sein. Derzeit sind andere Parameter (z.B. Serumspiegel von HBV-DNS/Virusmenge und Transaminasen) für die Therapiewahl entscheidend. Der Beitrag berichtet von einem Satellitensymposium, wo aktuelle Daten vorgestellt wurden.

Hepatitis B und C, Aids: Therapie von Koinfektionen
02.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 02/06 S.62
Der Beitrag berichtet von einer Pressekonferenz von Hofmann La-Roche, wo ein Überblick über die aktuelle Datenlage bei Koinfektionen bei Hepatitis B und C gegeben wurde.

Lipodystrophie: Wie vermeiden, wie behandeln?
02.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 02/06 S.61
Störungen der Fettverteilung bei HIV-Patienten unter einer intensiven antiretroviralen Therapie sind häufig und nach ihrem Entstehen kaum vollständig reversibel. Das Meiden von Thymidin-Nucleosid-Reverse-Transcriptase-Inhibitoren (NRTI) wie Stavudin und der Behandlungsbeginn mit einem NRTI-sparenden Therapieregime ist die erfolgreichste Strategie gegen diese Nebenwirkungen. Die Gabe von Thiazolidindionen wie Rosiglitazon oder Pioglitazon hat einer größeren Studie zufolge keine relevanten Effekte auf die Fettverteilung.

Reduziert die BCG-Impfung .... das Infektionsrisiko?
02.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 02/06 S.13
FAZIT: Diese Studie zeigt erstmals, dass die BCG-Impfung bei Kindern nicht nur das Risiko einer aktiven Tuberkulose-Erkrankung, sondern wahrscheinlich auch das Risiko einer Tuberkulose-Infektion reduziert. Diese Erkenntnis ist möglich geworden durch den Einsatz von M.-tuberculosis-spezifischen Antigenen in einem Lymphozyten-Stimulationstest, mit dem es offensichtlich gelingt, zwischen der Impfreaktion auf BCG und einer Infektion mit M. tuberculosis (M.t.) zu unterscheiden. Dieses Ergebnis muß jedoch noch durch weitere Studien belegt werden, da es noch viele Fragen bez. der Immunantwort auf M.t. gibt. Insbesondere die Unterscheidung zwischen latenter symptomloser Infektion und Exposition gegenüber dem Bakterium erscheint nach wie vor ungeklärt. Darüber hinaus ist der neue Test in schwierigen klinischen Situationen bei BCG-Geimpften ein wesentlicher zuätzlicher Baustein in der Tuberkulosediagnostik. (6 ref)

Epidemiologie: 49 000 HIV Infizierte in Deutschland
02.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/06 S.82

Gewürz nimmt Malaria den Stachel
01.06 - Siehe: Phytotherapie 06/05 S.292
Curcumin bekämpft bestimmteBakterien und senkt das Risiko von Krebs-und Leberschäden und schützt Mäuse mit Plasmodium berghei-Infektion.

Pestwurz ist wirksam zur Prophylaxe der Migraene
01.06 - Siehe: Phytotherapie 06/05 S.279
Vorstellung einer Studie mit 254 Patienten, die einen CO-2-Extrakt von Petasites hybridus (100mg/d,150mg/d oder Plazebo) als Prophylaxe der Migräne einsetzt.

Lebende Bakterien als HIV-Schuitz
01.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 04/06 S.334
Genetisch veränderte Lactobazillen könnten nach den Ergebnissen von Tierversuchen in Zukunft Frauen vor HIV-Infektionen schützen.

STIKO: Pertussis Auffrischimpfung empfohlen
01.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/06 S.344
Mitteilung der STIKO: die Auffrischimpfung gegen Tetanus und Diphtherie im Alter von fünf bis sechs Jahren ist durch eine Auffrischimpfung gegen Tetanus-Diphtherie-Keuchhusten (TdaP) zu ersetzen. Der Zeitpunkt für die bisherige Auffrischung mit neun bis 17 Jahren soll erhalten bleiben

Vogelgrippe: Immer noch eine Tierseuche
01.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/06 S.339
Enge Zusammenarbeit von Veterinär- und Gesundheitsbehörden, Erstausbruch muss rechtzeitig erkannt werden, Vogelgrippe ist eine Tierseuche! Die aktuelle Situation bei der aviären Influenza (H5N1)

Immunsystem gegen Hepatitis C scharf machen
01.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/06 S.312
Eine Hepatitis C lässt sich medikamentös zwar einigermassen beherrschen - eine Prävention ist jedoch nach wie vor nicht möglich. Kanadischen Forschern gelang es jetzt, mit einem Impfstoff das Immunsystem gegen den Erreger zu aktivieren

Dax zeigt Ermüdungserscheinungen
01.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 04/06 S.5

Impfstoff gegen Brechdurchfall
01.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/06 S.228
Der Impfstoff RotaTeq verhindert 98 Prozent schwer verlaufender Rotavirus-Gastroenteritiden bei Kindern. Die Zulassung bei der EMEA ist beantragt.

Ciclosporin hemmt HCV
01.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/06 S.228
Ciclosporin hemmt in vitro offenbar dosisabhängig die Vermehrung des Hepatitis-C-Virus.

HIV-Therapie: Wachstumshormon baut Fett ab
01.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/06 S.223
Ergebnis einer Phase-III-Studie: Eine Somatropin-Therapie kann HIV-Patienten, die unter dem HIV-assoziierten Fettverteilungssystem (HARS) leiden, signifikant besser helfen als eine Behandlung mit Plazebo.

Thalidomid: Renaissance des Contergan-Wirkstoffs
01.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/06 S.220
Der Einsatz von Thalidomid wird derzeit intensiv bei Hauterkrankungen, verschiedenen Krebsarten und Autiommunerkrankungen überprüft. Der Beitrag informiert über die Anwendung bei Lepra, beim multiplen Myelom und den Einsatz von Lenalidomid beim myelodysplastischen Syndrom.

Wachstumsfaktor schützt vor febrilen Neutropenien
01.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 03/06 S.248
Die Neutropenie gehört zu den gefürchtesten Nebenwirkungen einer myelotoxischen Chemotherapie. Mit dem rekombinanten humanen hämatopoetischen Wachstumsfaktor G-CSF Filgrastim lässt sich das Risiko reduzieren. Noch effektiver ist die pegylierte und damit länger wirksame Substanz

Vogelgrippe: Genveränderung an H5N1 entdeckt
01.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 03/06 S.8

Aus der Forschung: Weder lebendig noch tot
01.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 02/06 S.154
Photochemische Behandlung mit UV-Licht, Vorteile von aktiver und passiver Impfung vereint, Gegen alle Arten von Bakterien

Seehofer kündigt schärfere Kontrollen an
01.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 02/06 S.136

Selektiver Enzyminhibitor statt
01.06 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/06 S.8
Neue Erkenntnisse zum Wirkmechanismus von Artemesininderivaten (gegen Plasmodium falciparum/ Malariaerreger).

Sicherer Impfstoff gegen Rizin
01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.102
Ein gentechnischer Impfstoff könnte Menschen vor Vergiftungen mit dem Pflanzengift Rizin schützen. Erste Versuche an gesunden Probanden, die jetzt in den Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS (2006; doi: 10.1073/pnas.0510893103) vorgestellt wurden, zeigen, dass der Impfstoff sicher ist und die Bildung von neutralisierenden Antikörpern induziert. http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22945

Bei Hepatitis C jetzt verkürzte Therapie möglich
01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.98
Bei einigen Patienten mit chronischer Hepatitis C durch Viren vom Genotyp 1 kann die Therapiedauer halbiert werden. Voraussetzung ist eine niedrige Viruskonzentration. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=389932,4362,/medizin/inf ektionskrankheiten

Seltener Meningitis, Otitis media und Pneumonie
01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.97
Als Bestandteil der normalen Flora besiedeln Pneumokokken bei 60 Prozent der Kleinkinder und 30 Prozent der jungen Erwachsenen den Nasen-Rachenraum. Mit zunehmenden Alter nimmt die Trägerrate ab. Werden etwa durch virale Infektionen Schleimhäute geschädigt, oder die Abwehrkräfte nehmen ab, dann können Pneumokokken Otitis media, Sinusitis und Pneumonie oder auch schwere invasive Infekte wie Meningitis oder Sepsis hervorrufen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=389891,4362,/medizin/imp fen

Grippe-Impfung von Säuglingen nicht evidenzbasiert
01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.87
Die Empfehlung der US-amerikanischen Centers of Disease Control and Prevention (CDC), Säuglinge bereits ab dem sechsten Lebensmonat gegen Grippe zu impfen, ist nach Ansicht britischer Experten nicht evidenzbasiert. Wirksamkeit und Sicherheit sind nach einer Publikation in der Cochrane Database of Systematic Reviews (2006, Issue 1) erst ab dem zweiten Lebensjahr belegt. www.aerzteblatt.de

HIV: Abbruch einer internationalen Studie
01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.59
Das US-National Institute of Allergy and Infectious Diseases hat den Abbruch einer weltweiten Studie bekannt gegeben. Grund ist die beschleunigte Progression der HIV-Infektion unter der untersuchten Therapie, die den Patienten gelegentliche Therapiepausen erlaubte. Bei einer Zwischenauswertung Anfang Januar stellte sich aber heraus, dass dadurch die Progression der Erkrankung gefördert wurde. www.aerzteblatt.de

Zwei sichere, effektive Impfstoffe gegen Rotaviren
01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.45
Nachdem Ende der 90er-Jahre ein Impfstoff gegen Rotaviren wegen tödlicher Komplikationen vom Markt genommen werden musste, haben sich jetzt gleich zwei neue Vakzinen als sicher und effektiv erwiesen. Die Ergebnisse der beiden Phase- III-Studien, die jetzt im New England Journal of Medicine publiziert wurden, dürften den Weg zur Markteinführung bereiten. www.aerzteblatt.de

Behandlungspausen schaden bei HIV-Infektion
01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.40
HIV-Infizierte, die Therapiepausen einlegen, tun sich offenbar nichts Gutes. Denn durch die Unterbrechung schreitet die Immunschwäche einer Studie zufolge schneller fort als unter der kontinuierlichen antiretroviralen Behandlung. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=388378,4353,/medizin/aid s

Viel Virus-DNA mit hohem Krebsrisiko verknüpft
01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.31
Bei Patienten mit chronischer Hepatitis B sind hohe Blut-Spiegel an DNA des Hepatitis-B-Virus (HBV) ein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko, ein hepatozelluläres Karzinom zu entwickeln. Taiwanesische Gastroenterologen empfehlen deshalb diesen Marker zum Monitoring der Patienten sowie für die Kontrolle der Wirksamkeit einer antiviralen Therapie. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=387854,4346,/medizin/inf ektionskrankheiten

Ciclosporin hemmt in vitro Hepatitis-C-Viren
01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.26
Ciclosporin hemmt in vitro offenbar dosisabhängig die Vermehrung des Hepatitis-C-Virus (HCV). Das hat die Arbeitsgruppe um Dr. Roberto Firpi von der Universität von Florida in Gainesville herausgefunden. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=387206,4345,/medizin/inf ektionskrankheiten

Varizellen-Impfstoff gegen Herpes Zoster
01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.16
Impfstoffe gegen Varizellen könnten künftig auch die Zoster-Prävalenz bei alten Menschen eindämmen. Zehn bis 20 Prozent der Menschen erkranken in ihrem Leben an Herpes zoster als endogene Reaktivierung einer Varicella-zoster-Infektion (Windpocken). Je älter Menschen sind, desto häufiger bekommen sie die Erkrankung. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=387087,4331,/medizin/imp fen

Vakzine aus Tabak schützt vor der Pest
01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.8
Ein neuer Impfstoff aus Tabakpflanzen schützt vor der Pest. Die US- deutsche Vakzine erwies sich bei Meerschweinchen als äußerst vielversprechend. 75 Prozent der geimpften Tiere überlebten eine sonst tödliche Lungenpest. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=386962,4329,/medizin/imp fen

Indikation für Oseltamivir bei Kindern erweitert
01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.1
Die US-Zulassungsbehörde FDA hat den Antrag des Unternehmens Hoffmann-La Roche genehmigt, Tamiflu (Oseltamivir) auch bei Kindern im Alter von einem Jahr bis zu zwölf Jahren verabreichen zu dürfen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=386713,4328,/medizin/gri ppe

Migräne: Pestwurz zur Prophylaxe
01.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 01/06 S.40
In einer randomisierten Plazebo-kontrollierten Studie wurden zwei Dosierungen von Pestwurz-Extrakt in der Indikation Migräneprophylaxe untersucht. Die höhere Dosierung war Plazebo überlegen: 68% der Patienten sprachen auf die Behandlung an und zeigten eine mindestens 50%ige Abnahme der Mirgräneattacken

Zostavax: Impfung gegen Gürtelrose
01.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/06 S.38
Mit einem VZV-Lebendimpfstoff (Zostavax) kann die Häufigkeit des Auftretens der Erkrankung verringert sowie Symptome und Komplikationen drastisch gemildert werden, wie eine Studie mit über 38.500 Patienten gezeigt hat. Zulassunganträge bei der FDA und EMEA eingereicht

Resistenzen gegen Oseltamivir (Tamiflu)
01.06 - Siehe: Arznei-Telegramm 01/06 S.2
Der Neuraminidasehemmer Oseltamivir gilt als wichtigstes Mittel in der Frühphase einer Influenza-Pandemie. Kontrollierte klinische Studien mit Personen, die an einer Infektion mit ,Vogelgrippe"-Viren wie H5N1, dem derzeit wahrscheinlichsten Auslöser einer Pandemie, erkrankt sind, gibt es jedoch nicht. Optimale Dosis und Anwendungsdauer von Oseltamivir bei ,Vogelgrippe" sind unbekannt. Tierexperimentelle Daten weisen ebenso wie Berichte über Resistenzentwicklung auf die Notwendigkeit hin, andere Behandlungsregime und andere antivirale Mittel sowie Kombinationen mehrerer Substanzen zu erproben. Auch die Eigenbevorratung mit Oseltamivir steigert die Gefahr von Resistenzentwicklungen. Von einer ,präventiven" Verordnung des Neuraminidasehemmers ist daher dringend abzuraten.

HBV/HCV-HIV-Koinfektion: Therapieempfehlungen
01.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 01/06 S.28
Zusammenfassung der Therapieempfehlungen der Europäischen Lebergesellschaften (EASL) bei HIV-Patienten mit Hepatitis-Koinfektionen.

Neue Proteaseinhibitoren zur Behandlung der HIV-...
01.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 01/06 S.4
... Infektion Fazit: Proteaseinhibitoren (PI) sind nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der HAART. Neuere PI haben bei ähnlich guter Wirksamkeit deutliche Vorteile hinsichtlich UAW, Resistenzentwicklung und Einnahme-Compliance. Atazanavir ist der erste zugelassene Vertreter dieser neuen Generation. (8 ref)

Grippe-Impfung auch bei leichtem Infekt möglich
01.06 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 01/06 S.35

Zulassung von Sera und Impfstoffen
01.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/06 S.79

Chron.Hepatitis C: Limitierter Benefit durch Adefovir
12.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 51/05 S.6685
Langzeittherapie mit Adefovir zeigt bei geringer Resistenzentwicklung einen deutlichen Benefit. Dieser geht allerdings nach Therapieabbruch verloren, so dass möglicherweise eine Dauertherapie erforderlich ist

Masern: Lebensgefährliche Komplikationen verhindern
12.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 50/05 S.6548
Bisher wurde angenommen, dass die subkutane sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) als tödlich verlaufende Spätfolge einer Maserninfektion selten auftritt. Dass dem nicht so ist belegen Studienergebnisse aus den USA. Auch in Deutschland sterben immer wieder Kinder an dieser speziellen Gehirnentzündung

NEM: Zink hilft HIV infizierten Kindern
12.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 50/05 S.6510
Die Einnahm von Zink bei HIV-Infektionen ist umstritten, das das Spurenelement dem Virus beim Eindringen in die Wirtszellen und bei der Reproduktion Vorschub leisten soll. Amerikanische Wissenschaftler halten diese Bedenken jedoch für unbegründet

Ticker: Flughunde als Reservoir des Ebolavirus
12.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 49/05 S.4482
Vermutlich sind Flughunde das natürliche Reservoir für das Ebolavirus.

Ticker: Resistenzen gegen Artemisinin
12.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 49/05 S.4466
Ein unkontrollierter oder falscher Gebrauch des Malariamittels Artemisinin hat offenbar zu ersten Resistenzen grführt.

Neu: Palifermin und Tipranavir
12.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 49/05 S.4464
Palifermin (Kepivance): humaner Keratinozyten-Wachstumsfaktor zur Injektion, der Häufigkeit, Dauer und Schweregrad der Mukositis bei hämatologischen Krebspatienten unter myeloablativen Therapien vermindern soll. Tipranavir (Aptivus). Proteasehemmer zur antiretroviralen Kombinationsbehandlung der HIV-1-Infektion bei mehrfach vorbehandelten Patienten, die gegen mehrere Protease-Inhibitoren resistent sind.

Influenza: Schnelltest können Klarheit schaffen
12.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 49/05 S.6415
Influenza-A- und B-Nachweis unabhängig vom Subtyp, Positives Ergebnis: Influenzainfektion liegt vor; Unterschiede in der Empfindlichkeit, Nasen-Rachen-Abstrich, Bezugsquellen von QuickVue Influenzatest (Progen Biotechnik) und BinaxNow Influenza A&B Test (VIVA Diagnostika)

Impfung gegen Hirntumor in Entwicklung
12.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 49/05 S.6380
Hirntumor legt die gehirneigene Immunabwehr lahm, so dass sich entartete Zellen ungestört vermehren können. Eine Therapie zu entwickeln, die das Immunsystem wieder auf Trab bringt, machen sich Forscher der Universität Heidelberg zur Aufgabe

Welt-Aids-Tag: Hoffnung trotz Rekordzahlen
12.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/05 S.4394
Erstmals überschreitet die Zahl der HIV-Infizierten die 40-Millionen-Marke. Um die Verbreitung des Virus einzudämmen, setzen Forscher auf einfache Präventionsmittel wie Mikrobizide und Vorhautbeschneidung, die sich in aktuellen Studien als erfolgreich bewiesen haben.

HIV-Eradikation doch möglich?
12.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/05 S.4392
In einer kleinen Pilotstudie konnten "schlafende" HI-Viren durch die Therapie mit Valproinsäure in Kombination mit Enfuvirtid deutlich reduziert werden

Tipranavir: neuer Proteasehemmer
12.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 48/05 S.6306
Tipranavir (Aptivus) ist der erste nicht-peptische Proteasehemmer, der zur Behandlung der HIV-Infektion eingeführt wird. - Hemmung der HIV-Protease, Abbau über das Cytochrom-P450-System, Wechselwirkungen beachten, Lebertoxische Wirkung, Vor allem gastrointestinale Nebenwirkungen, Steckbrief

VFA: Acht neue HIV Arzneimittel in der Pipeline
12.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 48/05 S.6300
Prävention weiterhin oberstes Gebot

Zulassung von Arzneimitteln, Sera und Impfstoffen
12.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 48/05 S.6359

Naturprodukt schützt vor Influenza-Viren
12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.103
Extrakte des im Mittelmeerraum weit verbreiteten Cistrosengewächses Cistus incanus hemmen in-vitro die Infektion von Lungenepithelzellen mit Influenza- Viren. Offenbar entwickeln die Viren kaum Resistenzen dagegen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=386027,4323,/medizin/ate mwege

Enzephalitis und Meningitis nach Pockenimpfung
12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.90
Aufgrund von Pockenimpfungen zwischen 2002 und 2004 bekamen in den USA 39 Menschen schwere neurologische Erkrankungen. Ein Mensch starb offenbar aufgrund der Impfung. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=385867,4320,/medizin/geh irn_nerven

Interferon-Wechsel kann bei Hepatitis C helfen
12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.87
Patienten mit chronischer Hepatitis C, die zunächst erfolglos mit pegyliertem Interferon (peg-IFN) alfa -2b behandelt wurden, profitieren von einem zweiten Zyklus mit peg-IFN alfa-2a. Dies deuten die Ergebnisse einer Studie an, die Privatdozent Thomas Berg von der Charité Berlin durchgeführt hat. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=385070,4319,/medizin/inf ektionskrankheiten

HIV-Infizierte in Deutschland sind gut therapiert
12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.84
Die antivirale Therapie HIV-Infizierter in Deutschland ist weiterhin erfolgreich. Bei fast zwei Dritteln der behandelten Patienten lassen sich keine Viren im Blut mehr nachweisen. Dies belegt eine Auswertung der Daten von fast 9000 Teilnehmern der deutschen Kohortenstudie zum Stichtag Ende Oktober. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=383209,4295,/medizin/aid s

Therapiepausen bei HIV - haben die Sinn?
12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.83
Noch vor wenigen Jahren schien das Konzept von strukturierten Therapiepausen sehr attraktiv zu sein. In den Pausen der Therapie sollte eine Art natürliche Autovakzination stattfinden und helfen, das Virus in Schach zu halten. Dieses Konzept hat sich in vielen Pilotstudien und Zufallsauswahlstudien jedoch nicht als wirksam erwiesen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=383196,4295,/medizin/aid s

MS: Impfungen schützen trotz Interferon-Therapie
12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.72
Auch Patienten mit Multipler Sklerose (MS) profitieren von Impfungen, etwa Grippe-Impfungen. Virusinfekte können zur Verschlechterung der MS beitragen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=385303,4317,/medizin/geh irn_nerven

Hepatitis B ist bei Migranten besonders häufig
12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.67
Über 40 Prozent der chronisch mit Hepatitis-B-Viren infizierten Menschen in Deutschland sind Migranten etwa aus Süd- oder Osteuropa oder der ehemaligen Sowjetunion, schätzen Epidemiologen. Da bei vielen davon die Infekte nicht erkannt sind, sollte bei geringstem Verdacht auf Hepatitis B getestet werden. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=385239,4315,/medizin/inf ektionskrankheiten

HPV-Impfung von Mädchen vor Pubertät wird erwogen
12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.65
Zervix-Karzinome werden durch Humane Papilloma-Viren (HPV) verursacht. Impfstoffe gegen die beiden Hochrisiko-Typen HPV 16 und 18 haben sich in klinischen Studien als wirksam und verträglich erwiesen. Für einen der Impfstoffe soll in wenigen Monaten die Zulassung in Europa beantragt werden. Über die optimale Impfstrategie damit wird zur Zeit diskutiert. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=380486,4315,/medizin/fra uengesundheit

Verkürzte Therapiedauer bei chronischer Hepatitis C
12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.56
Bei einem Teil der Patienten mit chronischer Hepatitis C, die mit dem Genotyp 1 infiziert sind, ließe sich die Therapiedauer offenbar auf 24 Wochen halbieren. Bei Infektionen mit Viren der Genotypen 2 und 3 könnte eine Therapie über 12 bis 14 Wochen reichen. Das legen Studiendaten von der Tagung der American Association for the Study of Liver Diseases nahe. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=384731,4310,/medizin/inf ektionskrankheiten

Verstärktes Lopinavir ist langfristig effektiv
12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.50
Der verstärkte Proteasehemmer Lopinavir - kombiniert mit zwei Hemmern der viralen Reversen Transkriptase(NRTI) - hält als Ersttherapie auch nach sieben Jahren Behandlung nach wie vor bei 59 Prozent der HIV-Patienten die Virusmenge im peripheren Blut unter der Nachweisgrenze von 50 HIV-RNA Kopien pro Milliliter Blut. Resistenzen gegen Lopinavir traten nicht auf. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=384177,4301,/medizin/aid s

Alzheimer-Impfung wirkt noch nach drei Jahren
12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.44
Durch eine Impfung gegen Morbus Alzheimer ist es tatsächlich möglich, das Fortschreiten der Erkrankung bei einigen Patienten aufzuhalten. Dies geht aus Nachbeobachtungen einer Phase-II-Studie hervor, die allerdings wegen einer Meningoenzephalitis bei einigen Alzheimer-Patienten abgebrochen wurde. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=384269,4306,/medizin/alz heimer

Bald sieben neue Arzneien gegen Aids
12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.27
Bis 2009 wollen forschende Arzneimittelhersteller sieben weitere Medikamente mit neuen Wirkstoffen gegen Aids auf den Markt bringen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=383773,4298,/medizin/aid s

Neuer Wirkstoff gegen HIV in Studie bewährt
12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.26
Medikamente mit neuen Zielstrukturen und Wirkmechanismen sind die einzige Möglichkeit, bei HIV-infizierten Patienten mit nachlassender Wirksamkeit der bisherigen Schemata die Viruslast wieder zu senken. Beim europäischen Aids-Kongress in Dublin waren daher neue Substanzen ein Schwerpunkt. Zu diesen gehört etwa der HIV-1-Integrase-Hemmer MK-0518. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=382539,4298,/medizin/aid s

Tbc: Neue Kombination verkürzt Behandlungszeit
12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.16
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hofft, die Dauer der Tuberkulosebehandlung von sechs auf vier Monate verkürzen zu können. Möglich wird dies durch eine neue Kombinationsbehandlung, die in Südafrika erfolgreich getestet wurde. Das Regime war in der Phase-II-Studie sogar dem derzeitigen Standard überlegen, wie auf der Interscience Conference on Antimicrobial Agents and Chemotherapy in Washington mitgeteilt wurde. Derzeitiger Standard ist eine sechsmonatige Behandlung mit Isoniazid, Rifampicin, Pyrazinamid und Ethambutol. In der neuen Strategie wurde Ethambutol durch Gatifloxacin oder Moxifloxacin ersetzt. www.aerzteblatt.de

Flöhe - Gesundheitsrisiko für Mensch, Katze und Hund
12.05 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 12/05 S.427
Die Ordnung Siphonaptera, Morphologie - Biologie und Entwicklung, Flöhe aus humanmedizinischer Perspektive, Flöhe aus veterinärmedizinischer Perspektive, Floh-Prophylaxe und -Bekämpfung, Die Behandlung am Tier, Die Behandlung des Umfelds von Tieren, Behandlung von Flohstichen beim Menschen, Abb., Tab., Buchtipp

Tamiflu: Verantwortlich für Suizide/Komplikationen?
11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/05 S.6200
Berichte über schwere neuropsychiatrische Komplikationen und Todesfälle bei Jugendlichen unter Oseltamivir (Tamiflu) haben die EMEA und die FDA veranlasst, das Sicherheitsprofil von Oseltamivir näher zu prüfen. Es wird jedoch vor voreiligen Rückschlüssen gewarnt, da ein kausaler Zusammenhang nicht erkennbar ist

Anwendungsbeschränkungen von Tamiflu beachten
11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/05 S.6166
Die vorhandenen Informationen lassen derzeit nicht den Schluss zu, dass ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Einnahme von Oseltamivir und Suizidfällen oder dem Auftreten von psychiatrischen Symptomen besteht. Weitere Daten werden ausgewertet.

Malariaprophylaxe: Kleiner Stich mit grosser Wirkung
11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/05 S.6160
Bislang gibt es keine Impfprophylaxe gegen die Tropenkrankheit, doch liefert eine neue Vakzine vielversprechende Testergebnisse

Welt AIDS Tag: Der Schutz vor HIV geht uns alle an
11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/05 S.6188

HIV/AIDS: Zahl der HIV Positiven auf Höchststand
11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/05 S.6187

Pestizidmix auf Obst und Gemüse
11.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 46/05 S.4178
Über die tatsächlichen Gefahren der Pestizide für die Gesundheit der Konsumenten ist nur wenig bekannt. Vor allem die so genannten Mehrfachrückstände, bei denen mehrere Schadstoffe zusammenkommen, stehen bei Umwelt- und Verbraucherschützern in der Kritik. Lebensmittel aus biologischem Anbau wiesen in einer Untersuchung nur in 2,3 Prozent der Fälle eine Mehrfachbelastung auf.

Falsche Kontraindikation: Impfen ausdrücklich erlaubt
11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/05 S.6063
Auch bei leichter Erkältung impfen, Impfung und operative Eingriffe nicht ausgeschlossen,

Aktionsplan für Grippepandemie steht
11.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 46/05 S.4181

Unicef: Mehr Hilfe für HIV infizierte Kinder
11.05 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 46/05 S.3

Ticker: Schnelle Aids-Diagnose
11.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 45/05 S.4080
US-Forscher haben ien Gerät entwickelt, das die Immunschwächekrankheit Aids in Sekunden feststellen kann.

Influenza: Oseltamivir-Wirkung verdoppeln
11.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 45/05 S.4057
Mit einer altbekannten Methode könnte die Wirkung des Neuraminidasehemmers Oseltamivir im Körper gesteiert werden. Die gleichzeitige Gabe des Urikosurikums Probenecid hat eine zweifach höhere Konzentration des Grippemittels zur Folge.

Zulassung von Sera und Impfstoffen
11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 45/05 S.6002

Vogelgrippe-Impfstoff: Die Krux mit den Eiern
11.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 44/05 S.3994
Prototypen für einen Impfstoff gegen den Erreger der Vogelgrippe H5N1 existieren bereits, doch die momentane Produktionskapazitäten für Influenza-Vakzine mit den veralteten Herstellungsverfahren reichen nicht aus, um im Fall einer Pandemie große Teile der Weltbevölkerung rechtzeitig schützen zu können. Der Beitrag gibt einen Überblick über aktuellen Stand der Forschung und zeigt mögliche alternative Herstellungsverfahren auf.

HIV-Therapie: Beratungstipps für Patienten
11.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 44/05 S.3980
Der Beitrag informiert über substanzspezifische Neben- und Wechselwirkungen bei HIV-Medikamenten.

Apotheken sollen Oseltamivir-Lösung herstellen
11.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 44/05 S.3962
Der Beitrag schildert die Aufgaben der Apotheker im Grippe-Pandemieplan für Deutschland.

DPhG: Droht eine Influenzapandemie?
11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/05 S.5878
Influenza-Epidemie unterschätzt, Pandemieplan, H5N1-Virus extrem pathogen, Impfverbot von Hühnern überdenken

Betreuung von HIV Patienten in der Apotheke
11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/05 S.5870
Reverse-Transkriptase-Inhibitoren, Proteasehemmer, Nachschulung in der Apotheke sinnvoll, Nebenwirkung-Tagebuch führen, AIDS-Prävention weiterhin wichtig

HPV: Impfstoff schützt vor Zervixkarzinom
11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/05 S.5844
Gardasil ist ein Impfstoff gegen HPV der Typen 6, 11, 16 und 18, der sich derzeit in der klinischen Prüfung befindet, Nach den Ergebnissen einer neuen Phase-III-Studie kann der Impfstoff Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs und Frühformen des Zerviskarzinoms, die mit HPV der Typen 16 und 18 assoziiert sind, vollständig verhindern. Der Impfstoff wird von Sanofi Pasteur MSD/Merck & Co. entwickelt

Grippeimpfung: Alte Menschen vor Influenza schützen
11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/05 S.5842
Adjuvanzien verbessern die Immunantwort, Weniger Influenzafälle, Aufklärung tut Not

Information: Vogelgrippe, aviäre Influenza
11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/05 S.5810
Info unter www.rki.de Bedeutung von Impfungen, Therapeutische Möglichkeiten

Aids-Kranke durch Vogelgrippe gefährdet
11.05 - Siehe: PTA Forum 11/05 S.14
US-Forscher befürchten, dass sich die Vogelgrippe zu einer Pandemie entwickelt, wenn Aids-Kranke sich mit dem Virus H5N1 infizieren.

Sonnenschutz durch Repellentien beeinträchtigt
11.05 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 11/05 S.139
Um die Wirkung nicht zu beeinträchtigen, sollen Mückenschutzmittel etwa 15 bis 30 Minuten nach dem Sonnenschutzmittel aufgetragen werden.

Influenza, Vogelgrippe: Pandemiegefahr und Apotheke
11.05 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 11/05 S.26
Der Beitrag informiert über die Ausgangssituation bei Vogelgrippe und Influenza, den nationalen Influenzapandemieplan, Probleme bei der Impfstoffherstellung, die antiviralen Arzneimittel Amantadin und Oseltamivir zur Akutprophylaxe und Behandlung sowie die Rolle der Apotheken im Pandemiefall.

HIV-Therapie - drei Tabletten pro Tag reichen aus
11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.97
Die Kombination aus den vier nukleosidischen Hemmern der Reversen Transkriptase (NRTI) Abacavir/3TC/AZT plus Tenofovir ist eine wirksame Option bei mäßig vorbehandelten HIV-Patienten. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=382947,4293,/medizin/aid s

Vielversprechende Daten zu neuem Protease-Hemmer
11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.95
Der Protease-Hemmer Brecanavir wurde speziell zur Therapie von bereits behandelten HIV-Patienten entwickelt, deren Viren gegen andere Protease- Hemmer schon resistent sind. Nun bestätigten die Ergebnisse einer ersten Studie mit bisher nicht behandelten und bereits behandelten Patienten die vielversprechenden In-vitro-Daten. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=382808,4292,/medizin/aid s

Fortschritt bei der Impfung gegen Pankreaskarzinom
11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.92
In einer kleinen Phase-2-Studie mit 60 Patienten haben US-Onkologen ermutigende Impfergebnisse bei Patienten mit Pankreas-Ca erzielt. Durch die adjuvante Impfung zusätzlich zur Operation, Bestrahlung und Chemotherapie erreichten sie, dass nach einem Jahr noch 88 Prozent der Patienten lebten, nach zwei Jahren noch 76 Prozent. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=382855,4291,/medizin/imp fen

Atazanavir hält den Aids-Erreger gut in Schach
11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.86
Mit dem HIV-Medikament Atazanavir ist auch ohne Verstärkung durch niedrigdosiertes Ritonavir eine Therapie möglich. Dies geht aus den 48- Wochen- Ergebnissen der SWAN-Studie hervor, die bei der europäischen Aids-Konferenz in Dublin vorgestellt worden ist. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=382201,4287,/medizin/aid s

Neuer Proteasehemmer bei HIV zugelassen
11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.74
Für HIV-Patienten gibt es eine neue Option: Der Proteasehemmer Tipranavir hat die europaweite Zulassung erhalten zur Therapie von Patienten, bei denen HI-Viren gegen mindestens zwei andere Proteasehemmer weniger empfindlich geworden sind. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=381751,4283,/medizin/aid s

HIV-Patienten werden in Deutschland gut versorgt
11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.68
Menschen mit HIV-Infektion werden in Deutschland überwiegend gut versorgt. Das zeigen erste Auswertungen aus dem Kompetenznetz HIV/AIDS. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=381353,4272,/medizin/aid s

Impfstoff gegen Pankreaskarzinom
11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.53
US-Forscher haben einen therapeutischen Impfstoff gegen das Pankreaskarzinom entwickelt, der bemerkenswerte Ergebnisse erzielte. Nach zwei Jahren lebten noch 76 Prozent der Patienten mit resektablen Tumoren und damit deutlich mehr als zu erwarten gewesen wäre. Eine abschließende Bewertung ist mangels direkter Vergleichsgruppe jedoch nicht möglich. http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22048

Malaria-Impfstoff mit langfristiger Schutzwirkung
11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.52
Der bisher erfolgreichste Malaria-Impfstoff verhindert auch nach 18 Monaten jeden zweiten schweren Erkrankungsfall bei Kindern. Das zeigen jüngste Ergebnisse zur Vakzine "RTS,S/AS02" die jetzt auf einem Kongress in Yaoundé, Kamerun vorgestellt und zeitgleich im Lancet (2005; doi:10.1016/S0140-6736(05)67669-6) publiziert wurden. Mit einer abschließenden Bewertung sei aber erst in etwa fünf Jahren zu rechnen, hieß es. http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22049

Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet
11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.36
Ein potentieller Impfstoff gegen Malaria, der das Malaria-Erregerprotein MSP-3 enthält, hat in einem ersten klinischen Test gut abgeschnitten. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=379701,4256,/medizin/imp fen

Trotz Steroidtherapie kann geimpft werden
11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.25
Noch immer ist die Meinung verbreitet, Patienten unter einer Corticoid-therapie dürften nicht geimpft werden. Dass diese Meinung falsch ist, darauf hat die Ständige Impfkommission (STIKO) hingewiesen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=378446,4244,/medizin/ate mwege

Plädoyer für Meningokokken-C-Impfung aller Kinder
11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.22
Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 750 Menschen - meist Kinder und Jugendliche - an einer Meningokokken-Meningitis. 29 Prozent der Patienten waren im vergangenen Jahr mit dem Typ C infiziert, gegen den es wirksame Impfstoffe gibt. Die Impfung wird jedoch bisher nur in Sachsen allen Kindern und Jugendlichen empfohlen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=377228,4235,/medizin/imp fen

Vaginalgel schützt Affen gut vor dem Aids-Erreger
11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.17
Die Entwicklung von Mikrobiziden zum Schutz vor einer Infektion mit HIV läuft auf Hochtouren. In Versuchen mit Affen hat sich jetzt ein Gel mit der Kombination aus drei Wirkstoffen als gut wirksam erwiesen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=378462,4235,/medizin/aid s

Gichtmedikament ,streckt" Wirkung von Tamiflu
11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.2
Eine bereits 2002 in Drug Metabolism and Disposition publizierte Arbeit zeigt, dass die Gabe von Probenecid den Abbau des Neuraminidasehemmers Oseltamivir verzögert, sodass die Dosis des knapp gewordenen Grippemedikaments halbiert werden könnte. Das Fachmagazin Nature vermutet eine Lösung der derzeitigen Lieferengpässe, will aber bei den Verantwortlichen der WHO auf Desinteresse gestoßen sein. http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21899

Antibiotika-Prophylaxe bei Neutropenie
11.05 - Siehe: Arznei-Telegramm 11/05 S.100
In zwei großen randomisierten plazebokontrollierten Studien senkt eine Antibiotikaprophylaxe bei Chemotherapie-induzierter Neutropenie die Rate fieberhafter Episoden. Die klinische Relevanz dieses Befundes ist jedoch fraglich. Die Reduktion der Infektionsrate lässt einen gewissen klinischen Nutzen erkennen bei allerdings weichen Diagnosekriterien in der britischen Studie. Die Mortalität wird nicht beeinflusst. Der Nutzen ist von der Infektionsrate und damit der Intensität der Chemotherapie abhängig. Wegen beobachteter Resistenzentwicklungen ist es sinnvoll, die Prophylaxe auf lang anhaltende und schwere Neutropenien zu beschränken.

Akute Aloe-Hepatitis
11.05 - Siehe: Apotheken-Depesche 11/05 S.30
Eine 57-Jährige stellte sich mit Schmerzen im rechten Oberbauch, Ikterus und Juckreiz vor - ohne "Leberanamnese". Eine Leberbiopsie zeigte eine schwere akute Hepatitis mit lymphozytären, plasmazellulären und eosinophilen Infiltrationen mit Nekrosenbildung und Gallenstau.

Inzidenz-Rückgang durch neues Impfprogramm
11.05 - Siehe: Arzneimitteltherapie 11/05 S.377
Nach Einführung einer Pneumokken-Impfung vor allem für Kinder unter zwei Jahren ging in den USA die Inzidenz von Makrolid-resistenten Streptococcus-pneumoniae-Stämmen signifikant sowohl in der Impf-Zielgruppe als auch unter nicht geimpften Personen zurück.

Hepatitis C: Frühe Diagnose verbessert Heilungschance
11.05 - Siehe: Arzneimitteltherapie 11/05 S.373
Je nach Genotyp des Virus liegen die Heilungschancen der Hepatitis-C-Infektion zwischen 50 und 90 %, wenn sie mit pegyliertem Interferon alfa-2a und Ribavirin behandelt wird. Je früher eine Infektion erkannt wird, desto eher können weitere Ansteckungen und Spätschäden wie Leberzirrhose und Leberkarzinom verhindert werden. Der Beitrag berichtet von einer Pressekonferenz der Firma Hoffmann-LaRoche zu Diagnostik und Therapie.

Influenza-Pandemie - wie vorbeugen, wie behandeln?
11.05 - Siehe: Arzneimitteltherapie 11/05 S.343
Das Risiko einer Influenza-Pandemie ist derzeit nach Einschätzung der WHO sehr hoch. Was ist die Ursache, welche prophylaktischen und therapeutischen Möglichkeiten gibt es? Der Beitrag fasst die Ergebnisse einer Expertendiskussion zusammen.

Welt-Aids-Tag: Aufklärung bleibt die stärkste Waffe
11.05 - Siehe: PTA Forum 11/05 S.44

Forscher entwickeln Aids-Schnelltest
11.05 - Siehe: PTA Forum 11/05 S.15

Artesunat: AM-Fälschungen gefährden Malariatherapie
11.05 - Siehe: PTA Forum 11/05 S.4

Vogelgrippe: Gefährdeten Personen den Vortritt lassen
10.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 43/05 S.3902
Interview mit Dr. T. Dingermann vom Institut für Pharmazeutische Biologie in Frankfurt über Fragen zu Influenza und Vogelgrippe.

Ticker: Moxifloxacin bei Tuberkulose
10.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 43/05 S.3894
In Phase-II-Studien soll geklärt werden, ob eine Tuberkulose mit einer Moxifloxacin-Kombination schneller ausheilt als mit der sechsmonatigen Standardtherapie aus vier, später zwei Antibiotika.

Virustatikagewinnung: Froschhaut kann sich wehren
10.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/05 S.5672
Auf der Oberfläche von Amphibien finden sich Abwehrsubstanzen, die antimikrobiell wirken und eine Ausbreitung von Viruserkrankungen wie HIV verhindern können

Neuraminidasehemmer -gefährliche Off label Verordnung
10.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/05 S.5694

Ticker: Impfen gegen Alzheimer
10.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 42/05 S.3800
Eine intranasale Impfung von Mäusen mit Beta-Amyloid, gekoppelt an Glatirameracetat, zeigte sich erfolgreich.

DPhG Tagung: Schwerpunkt Demenzerkrankung
10.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 42/05 S.5588
Genetische Ursachen von Morbus Alzheimer, Weniger Amyloid-Plaques durch alpha-Secretase-Aktivierung, Neuer Anlauf für die Alzheimer-Impfung, Differenzialdiagnose schwierig, Weitere Demenzformen, Möglichst früh diagnostizieren, PET auch zur Parkinsondiagnostik, Aktuelle Therapieempfehlungen, Studien kritisch hinterfragt

Vogelgrippe: 20 Mio. Euo für Impfstoffentwicklung
10.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 42/05 S.5537
Noch handelt es sich um eine Tierseuche, Arzneimittelbevorratung noch unzureichend, PEI erwartet Zulassung im Frühjahr 2006, Arbeit an Antigen-sparendem Impfstoff, Erste Welle einer Pandemie könnte 30 Prozent der Bevölkerung treffen

Impfstofftest gegen Cervixkarzinom
10.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 41/05 S.3725
Ein vorbeugender Impfstoff zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs hat sich in der ersten Studie an 10559 Frauen in 13 Ländern als erfolgreich erwiesen.

Thalidomid: Vom Horrormedikament zum Hoffnungsträger
10.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 41/05 S.5447
Zufallstreffer Lepra, Molekularer Wirkungsmechanismus ungeklärt, Wirkung auf die Angiogenese, Vorsichtsmassnahmen bei der Anwendung

Deutschland: HIV-Infektionen nehmen deutlich zu
10.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 41/05 S.3725

Grosse Nachfrage nach Neuraminidasehemmern
10.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 41/05 S.5435

RKI: Zahl der HIV Infektionen um 20% gestiegen
10.05 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 41/05 S.8

800000 Menschen mit Hepatitis C infiziert
10.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/05 S.3643

An Grippeimpfung denken
10.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/05 S.3642

Zulassung von Sera und Impfstoffen
10.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 39/05 S.5253

Masern: SSPE nicht durch Impfviren
10.05 - Siehe: aus dem Internet 10/05 S.105
Die genetische Untersuchung von Viren aus Hirngewebeproben liefert den Beweis, dass die subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) nicht durch das Impfvirus ausgelöst werden kann. Außerdem kommen US-Mediziner im Journal of Infectious Diseases (2005; 192: 1686-93) zu dem Ergebnis, dass die am meisten gefürchtete Komplikation der Masern häufiger ist als bisher angenommen. http://www.ärzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21889

Muttermilch hemmt HIV-1
10.05 - Siehe: aus dem Internet 10/05 S.65
Muttermilch enthält proteingebundene Zuckermoleküle, die das Eindringen des Aids-Erregers in Immunzellen, etwa in den Tonsillen, verhindern. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=377022,4211,/medizin/aid s

HIV: Nicht zu stillen, bleibt Konsens
10.05 - Siehe: aus dem Internet 10/05 S.64
Im ersten Moment erscheint das Forschungsergebnis zu HIV-hemmender Muttermilch bei allen Präventionsbemühungen kontraproduktiv. Denn es ist seit langem Konsens, dass HIV-infizierte Mütter wegen der Gefahr einer Übertragung des Aids-Erregers auf das Neugeborene durch die Milch nicht stillen sollen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=376965,4211,/medizin/aid s

HIV lässt die Gehirnrinde schrumpfen
10.05 - Siehe: aus dem Internet 10/05 S.41
Fast jeder zweite Patient mit Aids hat neurologische Symptome. Forscher aus Los Angeles und Pittsburgh haben jetzt mittels Magnetresonanz-Tomographie (MRT) erstmals bei lebenden Patienten belegt, dass die Hirnrinde etwa parietal und frontal bis zu 15 Prozent dünner ist als bei Gesunden. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=375810,4204,/medizin/aid s

Erfolg mit Virustatikum bei Hepatitis B bestätigt
10.05 - Siehe: aus dem Internet 10/05 S.38
Bei 70 Prozent der Patienten, die chronisch mit Hepatitis- B-Viren (HBV) infiziert sind, wirkt die Interferon-Kurzzeittherapie nicht ausreichend, oder sie wird schlecht vertragen. Eine Alternative ist die Langzeittherapie mit Virustatika, zum Beispiel mit dem Nukleotidanalogon Adefovir. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=374490,4203,/medizin/inf ektionskrankheiten

HIV ist offenbar weniger aggressiv als früher
10.05 - Siehe: aus dem Internet 10/05 S.35
Seit es HIV-1-Infektionen bei Menschen gibt, verändert sich der Aids- Erreger kontinuierlich. Es treten immer mehr Viren auf, die gegen einzelne Medikamente oder gegen Medikamenten-Gruppen resistent sind. Erste molekularbiologische Hinweise lassen vermuten, dass die virale Fitness dabei schwächer wird. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=375637,4203,/medizin/aid s

Rückenwind für Impfung gegen Zervix-Krebs
10.05 - Siehe: aus dem Internet 10/05 S.30
Bei der Impfung gegen das Zervix-Karzinom sind die Wissenschaftler jetzt einen großen Schritt vorangekommen: In einer Phase-III-Studie über zwei Jahre waren alle jungen Frauen, die gegen die krebsverursachenden humanen Papillomaviren (HPV) vom Typ 16 oder 18 geimpft wurden, vor Präkanzerosen des Zervix-Ca und Karzinomen geschützt. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=375379,4201,/medizin/fra uengesundheit

Frosch-Schleim blockiert HI-Viren
10.05 - Siehe: aus dem Internet 10/05 S.12
Peptide aus Schleimdrüsen eines tropischen Frosches können gezielt HI- Viren daran hindern, T-Zellen zu infizieren. Das haben US-Wissenschaftler aus Nashville in Labor-Experimenten herausgefunden. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=374519,4192,/medizin/aid s

Virusgripps: Neuraminidasehemmer zur Prophylaxe
10.05 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 10/05 S.363
Wann eine Indikation zur Prophylaxe vorliegt, wird in Expertenkreisen noch diskutiert

Influenza: Oseltamivirresistente Grippe bei Kindern
10.05 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 10/05 S.363
Gegen Neuraminidase-Hemmer resistente Grippeviren bei Kindern sind wahrscheinlicher als bisher angenommen. Ausserdem schieden die in einer Studie mit Osetamivir (Tamiflu) behandelten Kinder auch fünf Tage nach Behandlungsbeginn noch Viren aus und kamen damit als Quelle der Virenübertragung in Frage

Grippeimpfung: Intradermale Gabe spart Impfstoff
10.05 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 10/05 S.362
Ein Fünftel der Dosis genügt bei intradermaler Influenza-Imfpung für eine vergleichbare oder stärkere Immunisierung als bei der üblichen intramuskulären Gabe

Impfstoff Hexavac vom Markt
10.05 - Siehe: Arznei-Telegramm 10/05 S.91
Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA ordnet als Vorsichtsmaßnahme das Ruhen der Zulassung des Sechsfachimpfstoffes Hexavac an. Die Behörde hat Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit des Langzeitschutzes gegen Hepatitis B.

Aktuelle Initiativen zur Bekämpfung der Malaria
10.05 - Siehe: Apotheken-Depesche 10/05 S.13
Einen Königsweg zur Malaria-Bekämpfung gibt es nicht, aber neue Medikamenten-Kombinationen, intermittierende präventive Therapie, Entwicklung von Impfungen und Unterbindung der Übertragung sind Erfolg versprechende, wenn auch kostenintensive Ansatzpunkte, die internationaler Unterstützung bedürfen.

AIDS im Internet
10.05 - Siehe: Apotheken-Depesche 10/05 S.13
Unter dieser Adresse stellt "Missio", das Internationale Katholische Missionswerk, seine Aktivitäten im Kampf gegen AIDS vor. http://www.missio-aachen.de/

AIDS im Internet
10.05 - Siehe: Apotheken-Depesche 10/05 S.13
Aktuelle Daten zur Epidemiologie von HIV/AIDS (Prävalenz, Inzidenz, Verhalten) für einzelne Regionen und Länder der Welt stellt UNAIDS (The Joint United Nations Programme on HIV/AIDS) unter der Rubrik "Resources" bereit: 2004 gab es weltweit fast fünf Millionen Neuinfizierte und etwa drei Millionen AIDS-Tote. http://www.unaids.org

AIDS im Internet
10.05 - Siehe: Apotheken-Depesche 10/05 S.13
Das Kompetenznetz HIV/AIDS - eines von derzeit 18 Kompetenznetzen in der Medizin, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden -soll durch koordinierte Bündelung der Forschungsaktivitäten die Effizienz der klinischen und der Grundlagenforschung in Deutschland steigem. http://www.kompetenznetz-hiv.de

Welt-Polio-Tag: Flächendeckende Immunisierung wichtig
10.05 - Siehe: PTA Forum 10/05 S.48

Nachgefragt: Repellents - Kosmetika oder Arzneimittel
10.05 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 10/05 S.52

Editorial: Haben Sie die Grippe im Griff
10.05 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 10/05 S.335

Editorial: Haben Sie die Grippe im Griff?
10.05 - Siehe: Arzneimitteltherapie 10/05 S.309

Impfstoff gegen Ulcus und Magenkrebs
09.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 38/05 S.3414
Der Beitrag stellt Strategien zur Impfstoffentwicklung gegen Helicobacter pylori vor. Derzeit befinden sich Impfstoffkandidaten in klinischen Studien der Phase I.

Information: Hexavac - Ruhen der Zulassung
09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 38/05 S.4988
EMEA hat entschieden, die Zulassung von Hexavac wegen möglicherweise verminderter Immunogenität gegen Hepatitis B ruhen zu lassen. Infos auch unter www.abda-amk.de. Rote-Hand-Brief an die Fachkreise verschickt

Massnahmen zum Schutz vor einer Influenzapandemie
09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 38/05 S.5016

Neuer Tuberkuloseimpfstoff
09.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 37/05 S.3304
Forscher vom May-Planck-Institut haben einen Impfstoff gegen Tuberkulose entwickelt, der durch den Einbau eines zusätzlichen Gens einen deutlich besseren Schutz hervorruft als der bisherige.

Influenzaschnelltest: Wann ist ihr Einsatz sinnvoll?
09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/05 S.4908
Differenzierung zwischen Influenza Typ A und B, Was ein Schnelltest leisten kann, Tab.

Besser auf Pandemie vorbereitet als früher, aber ...
09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/05 S.4906
Interview mit Prof. Dr. R. Kurth, Präsident des Robert-Koch-Instituts

Influenza/Vogelgrippe: Vorbereitungen für Ernstfall
09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/05 S.4894
H5N1 im direkten Landeanflug? Illegaler Tiertransport gefährlicher als Zügvögel, Artgrenzen sind kein Hindernis, Nationaler Pandemieplan soll Schaden begrenzen, Wichtige Vorbereitungen in der interpandemischen Periode, Hoffnungsträger Neuraminidasehemmer, Resistenzentwicklung nicht auszuschliessen, Nutzen nicht unumstritten, Schutz für die gesamte Bevölkerung ist unbezahlbar, Abb., Tab., Kommentar: Starke Waffen gegen Grippeviren (Hellwig, B.)

Pädiatrie: Bald Impfstoff gegen Rotaviren
09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/05 S.4890
Für Kinder ab der sechsten Lebenswoche, Soll Anfang 2006 in Europa auf den Markt kommen,

Im Kampf gegen AIDS und Arzneimittelfälschungen
09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/05 S.4882
Hilfe gegen AIDS, Arzneimittelfälschungen - ein weltweites Problem, Apotheker mit neuen Rollen, Arzneimitteltherapie für alle

PZ-Innovationspreis: Enfuvirtid als HIV-Türstopper
09.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 36/05 S.3180
Portrait des ersten Fusionshemmers Enfuvirtid, der 2003 den PZ-Innovationspreis bekam. Probleme sind rasche Resistenzbildung und häufige bakterielle Pneumonien unter der Anwendung, wobei die Gründe hierfür noch unklar sind.

Pneumokokken: Fertigspritze für Kinder unter 5 Jahren
09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/05 S.4784
Der siebenvalente Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff Prevenar steht ab sofort auch als Fertigspritze zur Verfügung, wie die Wyeth Pharma GmbH mitteilte

Krebsprävention: Impfstofff auf Zuckerbasis ...
09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/05 S.4750
Amerikanische Forscher sind bei der Entwicklung eines Krebsimpfstoffes einen wichtigen Schritt vorangekommen. Ihr vollsynthetischer Impfstoff-Kandidat besteht aus einem Mehrfachzucker, einem Peptid und einem Lipopeptid

Impfberatung: Thüringen impft
09.05 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 36/05 S.3

Pestwurz zur Migräneprophylaxe
09.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 35/05 S.3076
Die Wirksamkeit, belegt in zwei randomisierten und kontrollierten Studien und einer offenen Studie, und die gute Verträglichkeit sowie die geringe Inzidenz der Hepatitisverdachtsfälle ergeben eine positive Nutzen-Risiko-Bewertung für den Pestwurz-Spezialextrakt Petadolex. Eine Analyse verschiedener publizierter Studien zeigt, dass die Wirksamkeit des Pestwurz-Spezialextrakts vergleichbar mit der anderer synthetischer Migräneprophylaktika ist. In sehr seltenen Fällen kann es zu einer Erhöhung der Leberwerte kommen, die wahrscheinlich auch durch regelmäßige Kontrollen der Laborwerte nicht antizipiert werden kann. Ein hepatotoxisches Risiko durch Pyrrolizidinalkaloide ist durch das Herstellungsverfahren ausgeschlossen.

Influenza und Co.: Tödliche Bedrohung durch Viren
09.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 35/05 S.3067
Der Titelbeitrag zeigt anhand einiger Beispiele, wie effektiv sich Viren vermehren und verbreiten und wie gefährlich sie für den Menschen sind: Viren und ihre Einteilung in Familien, Vermehrung, Übertragung und Resistenzbildung, Influenzaviren, Sars, Aids, Hepatitis B.

Repellents: Mit Duftstoffen Mücken abschrecken
09.05 -