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Jüngere Literaturstellen (aus den letzten 2 Monaten) finden Sie hier
Grippetherapie: Kopflos gegen Influenzaviren 02.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 09/09 S.723
US-Forscher haben monoklonale Antikörper entwickelt, die zehn Influenza-A-Virenstämme unschädlich machen. Darunter sind die Erreger von Vogelgrippe und Spanischer Grippe sowie einige zurzeit kursierende Stämme.
Grippeviren lieben´s trocken 02.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 08/09 S.644
Grippewellen treten ausschließlich in der kalten Jahreszeit auf, weil dann eine niedrige Luftfeuchtigkeit herrscht. Bei geringer absoluter Luftfeuchtigkeit überleben Influenzaviren länger und werden zudem auch leichter übertragen
als bei hohen Werten.
Gentherapie für HIV-Patienten 02.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 08/09 S.644
Eine Gentherapie kann bei HIV-Infizierten die zahl der Immunzellen steigern und da Immunsystem stabil halten. Die Wirksamkeit der Methode liegt aber unter eine antiretroviralen Therapie, so die Ergebnisse einer klinischen Phase-II-Studie.
HIV: Aids-Risiko steckt in den Genen 02.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/09 S.754
Offenbar ist es auch eine Frage des Erbguts, wie Menschen auf die Infektion mit dem HI-Virus reagieren. Ist ein bestimmter Rezeptor genetisch verändert, wird im Körper weniger Interferon-alpha zum Kampf gegen den Erreger freigesetzt. Das
Virus kann sich dann schneller ausbreiten und die Krankheit erreicht wesentlich früher ihr Endstadium
Aus der Forschung: Kommt die Anti-Aids-Pille? 02.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 07/09 S.684
Möglichkeit einer Präexpositionsprophylaxe wird in den USA untersucht. Die "Pille gegen Aids" wird in zwei Variationen getestet: eine enthält Tenofovir, die zweite zusätzlich Emtricitain - ebenfalls ein Nukleosidanalogon. Das
Projekt ist nicht unumstritten
Kawasaki-Syndrom in Zusammenhang mit Rotavirusimpfung 02.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 07/09 S.638
PEI wurden drei Verdachtsfälle gemeldet, in denen bei Kindern ein Kawasaki-Syndrom diagnostiziert wurde, nachdem sie zum zweiten Mal mit RotaTeq geimpft worden waren. Zu Rotarix gibt es derzeit keine entsprechende Meldungen. Ursache ist derzeit
unbekannt und ein ursächlicher Zusammenhang daher nicht beurteilbar
Meldung der Woche: Grippewelle auf dem Höhepunkt?! 02.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 07/09 S.748
Clofazimin: Lepramittel gegen Autoimmunerkrankungen 02.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 06/09 S.427
Der gegen Lepra eingesetzte Wirkstoff Clofazimin eignet sich möglicherweise für die Behandlung von Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, Typ-1-Diabetes und Psoriasis, so die Ergebnisse von Zellversuchen. Klinische Tests sollen folgen.
Bundesweit stark erhöhte Influenzaaktivität 02.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/09 S.543
Lassen Sie sich noch impfen, Viele europäische Länder melden Influenzafälle, Zunehmend Resistenzen gegen Oseltamivir
Zulassung von Sera und Impfstoffen 02.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/09 S.606
Schluckimpfung wird nicht mehr empfohlen 02.09 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 05/09 S.4
Zecken im Frühjahr: Trotz Eiseskälte keine Entwarnung 02.09 - Siehe: PTA Forum 02/09 S.44
Empfehlungen zum Beginn der Zeckensaison.
EMEA: Keine Einschränkungen bei Gardasil 02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.100
Die Europäische Arzneimittelagentur EMEA hält einen kausalen Zusammenhang zwischen der Gabe des Impfstoffs Gardasil® und schweren Krampfanfällen für unwahrscheinlich, und rät den Mitgliedsländern, die Impfungen
gemäß den nationalen Impfplänen fortzusetzen. www.aerzteblatt.de
Trockene Luft begünstigt Grippe 02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.90
Nicht die feuchte Kälte, die in die Knochen kriecht, nicht die dunkle Jahreszeit, die die Abwehrbereitschaft des Immunsystems schwächt, machen den Menschen im Winter anfällig für die Grippe. Nach einer Studie in den Proceedings of
the National Academy of Sciences (2009, doi: 10.1073/pnas.0806852106) fördert vor allem eine niedrige absolute Luftfeuchtigkeit die Ausbreitung der Influenzaviren. www.aerzteblatt.de
Stammzelltransplantation bei HIV-Infektion 02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.69
Berliner Ärzten gelingt es, bei einem HIV-Infizierten das Virus durch eine Stammzelltransplantation in Schach zu halten. Ein glücklicher Umstand, der zwar für die Routine-Therapie von HIV-Infizierten ungeeignet ist, aber hoffnungsvolle
Perspektiven eröffnet. www.aerztezeitung.de
Neues Filgrastim-Biosimilar gegen Neutropenie 02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.67
bAb sofort steht mit Filgrastim HEXAL® das zweite Biosimilar von Hexal zur Verfügung. Der Wirkstoff ist ein Granulozyten-koloniestimulierender Faktor zur Therapie bei Neutropenien. www.aerztezeitung.de
Allergieimpfung mit Kuhstallbakterien? 02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.64
Zwei Bakterien aus Kuhställen scheinen einen gewissen Schutz vor Allergien zu bieten. Sie könnten den Weg zu einer Art Impfung weisen, die resistenter macht gegen allergische Erkrankungen. Diese Bakterien wurden isoliert, indem Petrischalen
mit Nährmedien in Kuhställen aufgestellt wurden. www.aerztezeitung.de
Weniger Mittelohrentzündungen dank Impfung 02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.50
Seit der Einführung der Pneumokokkenimpfung bei Säuglingen sind invasive Pneumokokkeninfektionen und schwere Mittelohrinfektionen zurückgegangen. www.aerztezeitung.de
Vaginal-Gel reduziert HIV-Risiko um ein Drittel 02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.47
Mithilfe eines Vaginal-Gels lässt sich die HIV-Infektionsrate bei Frauen um etwa ein Drittel reduzieren, hat eine Studie mit knapp 3100 Frauen ergeben. Die Daten wurden jetzt auf einer Konferenz in Kanada vorgestellt. www.aerztezeitung.de
Höchste Zeit für Impfung gegen Birken- und Graspollen 02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.32
Die neue Pollensaison hat gerade begonnen. Noch ist es Zeit für eine spezifische Immuntherapie (SIT) bei Allergie gegen Birken- oder Gräserpollen. Die SIT verringert nicht nur die Heuschnupfen-Symptome, sondern schützt - zumindest
Kinder - möglicherweise auch vor Asthma. www.aerztezeitung.de
Impftablette gegen Graspollenallergie auch für Kinder 02.09 - Siehe: aus dem Internet 02/09 S.28
Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder mit Graspollen-Allergie profitieren von einer spezifischen Immuntherapie mit Sublingualtabletten. Symptome und Medikamentenverbrauch werden deutlich reduziert, belegt eine aktuelle Studie.
www.aerztezeitung.de
Weiterbehandlung bei Therapieversagen ohne Nutzen 02.09 - Siehe: Arznei-Telegramm 02/09 S.21
Patienten, die 20 Wochen auf eine Standardbehandlung mit pegyliertem Interferon alfa und Ribavirin nicht ansprachen oder einen Ruckfall erlitten, wurden mit niedrig dosiertem Peginterferon (80 ƒÊg taglich) weiterbehandelt oder nur nachbeobachtet.
Unter Fortfuhrung der Interferonbehandlung bessern sich zwar Transaminasen, Virustiter und histologisch beurteilte Entzundungsaktivitat. Ereignisse des aus klinischen und histologischen Befunden kombinierten primaren Endpunktes treten unter
Peginterferon (34,1%) und in der Kontrollgruppe (33,8%) jedoch gleich häufig auf. Die Zahl der Todesfalle ist unter Peginterferon sogar numerisch größer.
Influenza - zunehmende Resistenzen gegen Oseltamivir 02.09 - Siehe: Arznei-Telegramm 02/09 S.21
Nach Daten der US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) besteht in den USA eine nahezu vollständige Resistenz der derzeit überwiegend kursierenden Influenza A (H1N1)-Viren gegenüber dem Neuraminidasehemmer
Oseltamivir. Die Resistenz beruht offenbar auf einer Spontanmutation der Bindungsstelle an der Neuraminidase. Die CDC empfehlen daher, vorzugsweise das als wirksam getestete inhalativ anzuwendende Zanamivir zu verwenden, falls ein Neuraminidasehemmer
angezeigt sein sollte
Routinemäßiger Einsatz von Fosfomycin? 02.09 - Siehe: Arzneimittelbrief 02/09 S.16
Ob es neue Empfehlungen gibt, nach denen Fosfomycin für den routinemäßig eingesetzt werden kann/ soll, z.B. bei septischen Zuständen. Ist nicht der Fall. Als schwer wiegende UAW ist vor allem Neutropenie zu nennen.
Gastrointestinale UAW sind zwar häufig, zwingen aber nur selten zum Absetzen. Dagegen wird die bekannte nephrotoxische Wirkung von Cisplatin bei Tumorpatienten durch Fosfomycin möglicherweise sogar abgeschwächt. 6 Ref
Pneumokokkenimpfung reduziert die Inzidenz der ... 02.09 - Siehe: Arzneimittelbrief 02/09 S.13
... Pneumokokkenmeningitis [CME] Pneumokokkenmeningitiden haben in den USA durch die Einführung des heptavalenten Pneumokokkenimpfstoffs (PCV7) insgesamt deutlich abgenommen. Dies spricht für die Impfstrategie. Die Studie zeigt aber auch,
dass Meningitiden durch Pneumokokken mit Serotypen, die nicht von diesem Impfstoff abgedeckt werden, zugenommen haben. Es müssen also auch für diese Pneumokokken-Serotypen Impfstoffe entwickelt werden. 4 Ref
Grippeviren mögen trockene Luft im Winter 02.09 - Siehe: PTA Forum 02/09 S.4
Nobelviren 02.09 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/09 S.6
Medizin-Nobelpreis für Entdecker des HIV-und HPV-Virus.
Zellkulturbas. H5N1-Ganzvirusimpfstoff erfolgreich 02.09 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 01/09 S.37
In einer randomisierten klinischen Phase-I/II-Studie wurde die Immunogenität eines aus Zellkulturen gewonnenen H5N1-Ganzvirus-Impfstoffs untersucht. Mit zwei Impfdosen à 7,5 oder 15µg Hämagglutinin-Antigen ohne Aluminium-Adjuvans wurde bei
über 70% der Teilnehmer die Bildung neutralisierender Antikörper gegen diverse H5N1-Stämme induziert.
Bekapselte Bakterien: Erfolge moderner Impfstragien 02.09 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 01/09 S.31
Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie e.V. in Erlangen wurde über die neuesten epidemiologischen Erkenntnisse zur Pneumo- und Meningokokken-Infektion informiert. Tab.
Malaria-Impfung bei Kindern - Fortschritte 02.09 - Siehe: Arzneimittelbrief 01/09 S.5
Eine effektive Impfung gegen Malaria bei Kindern scheint ein Stück näher gerückt zu sein. Wirksamkeit und Verträglichkeit der Impfstoffe müssen jedoch verbessert werden. 12 Ref
Impfung kann nicht vor Rezidiven schützen 01.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/09 S.323
In einer Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit des Impfstoffs Vitespen (Oncophage), einem Hitzeschockprotein-Peptid-Komplex, der aus dem Tumorgewebe des einzelnen Patienten gewonnen wird, bei Nierenkrebspatienten als unterstützende Therapie zur
Operation untersucht. Das rezidivfreie Überleben konnte dabei durch die Impfung nicht verlängert werden
Kosten-Nutzenbewertung für Impfstoffe? 01.09 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 04/09 S.8
Malaria-Impfstoff: Erfolg in Phase II 01.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/09 S.134
Der von GSK entwickelte Malaria-Impfstoffkandidat schützt Säuglinge und Kleinkinder nach den Ergebnissen zweier Phase-II-Studien in Kenia und Tansania wirksam vor Malaria.
Deutschland ist Hochburg für Masern 01.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 03/09 S.150
Masern sollten eigentlich bald Geschichte sein. Die niedrige Durchimpfrate vereitelt dieses Ziel
Zulassung von Sera und Impfstoffen 01.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 03/09 S.250
HIV überwindet Schleimhaut 01.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 01/09 S.34
Die Schleimhaut des Vaginaltrakts ist, anders als bislang angenommen, keine unüberwindbare Barriere für HI-Viren.
Weniger Meningitis - Mehr Resistenzen 01.09 - Siehe: aus dem Internet 01/09 S.76
Seit der Einführung des 7-valenten Pneumokokken-Konjugat-Impfstoffs (PV7) ist in den USA die Zahl der Meningitis-Erkrankungen, die von diesem Impfstoff erfasst werden, deutlich gesunken. Die Zahl der Meningitiden durch Non-PV7-Serotypen steigt
einer Studie im New England Journal of Medicine (NEJM 2009; 360: 244-256) jedoch langsam an. Darunter sind zunehmend auch antibiotikaresistente Stämme. www.aerzteblatt.de
Neuer Impfstoff gegen Botulismus besteht ersten Test 01.09 - Siehe: aus dem Internet 01/09 S.67
US-Forscher haben einen neuen Impfstoff gegen das Botulismustoxin entwickelt. In ersten Experimenten in Gene Therapy (2009; doi: 10.1038/gt.2008.181) wurden Versuchstiere zuverlässig geschützt. www.aerzteblatt.de
Meta-Analyse: Pneumokokken-Impfung ohne Wirkung 01.09 - Siehe: aus dem Internet 01/09 S.56
Mehr als ein halbes Jahrhundert nach seiner Einführung und trotz mehrfacher Verbesserung ist der Polysaccharid-Impfstoff gegen Pneumokokken (PPV) umstrittener denn je. Eine Meta-Analyse Schweizer Sozialmediziner stellt jetzt im Canadian Medical
Association Journal CMAJ (2009; 180: 48-58) die Wirkung bei Erwachsenen infrage. Die Autoren der Cochrane Meta-Analyse verteidigen ihre Empfehlung. www.aerzteblatt.de
Mehr Hirnhautentzündungen durch Zeckenstich 01.09 - Siehe: aus dem Internet 01/09 S.51
Die Zahl der von Zecken übertragenen Hirnhautentzündungen ist in Deutschland im vergangenen Jahr gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin registrierte bundesweit 285 Fälle der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) - nach
238 im Jahr 2007. Betroffen waren vor allem Baden-Württemberg mit 130 und Bayern mit 126 Erkrankungen. www.aerztezeitung.de
Rotavirus-Impfung kann viele Behandlungen ersparen 01.09 - Siehe: aus dem Internet 01/09 S.49
Mehr als 500 000 Erkrankungen an Rotavirus-Gastroenteritiden gibt es pro Jahr in Deutschland. Betroffen sind meist unter Zweijährige. 176 000 Patienten müssen ärztlich versorgt werden. Die Rotavirus-Impfung für alle Säuglinge
könnte diese Zahlen drastisch senken. www.aerztezeitung.de
Impfung senkt die Meningitis-Inzidenz 01.09 - Siehe: aus dem Internet 01/09 S.43
Die Pneumokokken-Impfung von Säuglingen und Kleinkindern hat in den USA die Zahl von Hirnhautentzündungen durch die Bakterien um ein Drittel reduziert. Auch ungeimpfte Senioren haben massiv profitiert. www.aerztezeitung.de
Guter Therapiestart mit Abacavir plus Lamivudin 01.09 - Siehe: aus dem Internet 01/09 S.29
Für die Initialtherapie bei noch unbehandelten HIV-Infizierten ist Abacavir plus Lamivudin eine wirksame Basis. Effektive Virussuppression lässt sich offenbar auch bei stark virämischen Patienten erzielen. www.aerztezeitung.de
Intradermale Applikation: Impfstoffansprechen besser 01.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/09 S.55
Ein neuer intradermaler Grippeimpfstoff, der sich in der Entwicklung befindet, soll das Ansprechen älterer Menschen auf die Impfung verbessern; vorgesehener Handelsname Intanza
Forschung: Impfung verhindert multiple Sklerose 01.09 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/09 S.51
Jetzt ist es Wissenschaftlern am Universitätsklinikum Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg gelungen, Mäuse mit speziell präparierten, körpereigenen Immunzellen zu impfen und die Erkrankung an einer der
multiplen Sklerose ähnlichen Nervenentzündung zu verhindern. Immunantwort gegen Myelin unterdrücken, Mit Mitomycin behandelte dendritische Zellen, Bestrahlte T-Zellen, Trivalenter Impfstoff
Gemeinsamer Bundesausschuss fordert Neubewertung 01.09 - Siehe: Arznei-Telegramm 01/09 S.15
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die STIKO schriftlich aufgefordert, ihre Bewertung der HPV-Impfung zu uberprüfen.
Erster intradermaler Grippeimpfstoff vor Zulassung 01.09 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 01/09 S.28
Impfstoffe: Neue Chancen durch neue Konzepte 11.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/08 S.4726
Gegen mehr als 20 Iinfektionskrankheiten stehen bereits Aktiv-Impfstoffe zur Verfügung, viele weitere befinden sich in der Entwicklung. Geforscht wird an neuartigen Impfstoffen und Adjuvanzien. Neue Möglichkeiten eröffnet die
Entdeckung, dass manche Krebserkrankungen nfektiöse Ursachen haben. Der Beitrag gibt einen Überblick.
Knochenmarkspende besiegt HIV-Infektion 11.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 47/08 S.4594
Wissenschaftler der Berliner Charité haben mit einer gezielten Transplantation von mutierten Stammzellen die HIV-Infektion eines Patienten erfolgreich bekämpft. Der HIV-positive Mnan war an Leukämie erkrankt. Er ist jetzt seit 20 Monaten
HIV-negativ.
HPV-Impfung schützt auch Männer 11.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 47/08 S.4594
In einer Phase-III-Studie könnte die Impfung mit Gardasil etwa 90 Prozent der durch HPV verursachten Genitalwarzen und präkanzerösen Läsionen bei Männern verhindern.
Grippewelle bei Google 11.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 47/08 S.4593
"Google Flu Trends" könnte beim nächsten Grippeausbruch früher Alarm schlagen, als dies bei den wöchentlichen CDC-Berichten möglich ist. Die Suchmaschinen-Spezialisten wollen ihre Statistiken epidemiologisch ausweiten.
AIDS: Leukämiepatient überwindet HIV-Infektion 11.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/08 S.5242
Ein Leukämiepatient der Berliner Charité scheint dank einer Knochenmarktransplantation mit HIV-resistenten Stammzellen von seiner HIV-Infektion geheilt zu sein. Dieser Fall erregte großes Aufsehen in den Medien. Doch die Berliner
Wissenschaftler warnen vor zu großen Hoffnungen
Impfstoff gegen Hepatitis C 11.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 46/08 S.4490
Ein Impfstoff aus gentechnisch veränderter Bäckerhefe zeigte in einer Phase-II-Studie bei chronisch mit Hepatitis C Infizierten Erfolge.
Wie Senioren gesund durch Herbst und Winter kommen 11.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/08 S.5151
Einsamkeit macht depressiv, Nebenwirkungen werden häufig unterschätzt, Schlafmittel können Sturzrisiko erhöhen, "Turne bis zur Urne", Im Freien langsam starten, Mittel gegen den trockenen Hals, Geeignete Darreichungsformen
wählen, Impfungen bei Senioren, "Überwintern" im Süden, Pflege von Haut und Schleimhaut, Wenn die Nase wund ist.,Empfehlungswerte Nahrungsergänzungsmittel, Zeit nehmen für die Beratung
Erfolge i.d. Entwicklung von therapeut. Impfstoffen 11.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/08 S.5142
Wissenschaftler vom Frauenhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig haben jetzt auf DNA-Basis einen Impfstoff gegen das West-Nil-Virus entwickelt, der auch therapeutisch, also nach Ausbruch der Krankheit, wirkt. Fast
gleichzeitig gelang es einer Forschergruppe aus den USA mit einer gentechnisch veränderten Bäckerhefe die Viruslast bei Patienten mit chronischer Hepatitis C deutlich zu senken
Patientenindividuelle Impfstoffe als Alternative 11.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 45/08 S.4384
Zunehmende Antibiotika-Resistenzen könnten individuelle Impfstoffe wieder stärker in den Fokus rücken. Bei diesen für jeden Patienten maßgeschneiderten Impfstoffen wird der spezifische Erreger isoliert, in Reinkultur
vermehrt, inaktiviert und anschkießend dem Patienten sub-oder intrakutan verabreicht. Der Beitrag informiert über den aktuellen Stand der Forschung.
Neu: Etravirin (Intelence) und Sugammadex (Bridion) 11.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 45/08 S.4374
Etravirin (Intelence 100 mg Tabletten): neuer nicht-nukleosidischer Reverse-Transkriptase-Inhibitor zur Kombinationsbehandlung der HIV-1-Infektion, der keine Kreuzresistenz gegenüber den bereits verfügbaren NNRTI aufweist. Wechselwirkungen
über das Cytochrom-P-450-System sind zu erwarten. Sugammadex (Bridion Injektionslösung): Medikament zur Antagonisierung der Wirkung der Muskelrelaxanzien Rocuronium und Vecuronium. Häufige Nebenwirkungen: Störung des
Geschmacksempfindens und Narkosekomplikationen.
Information: Armplexusneuritis nach Gardasil 11.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 45/08 S.4980
Kausalzusammenhang zwischen der Impfung mit Gardasil und der Armplexusneuritis wird in diesem Fall als "möglich" eingestuft; Pathomechamismus für diese Reaktion nicht bekannt
Zahlreiche Biologicals mit erheblichen Nebenwirkungen 11.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/08 S.4889
Nur selten schwerwiegende Komplikationen, Mangelhafte klinische Studien als Ursache
Apotheker ohne Grenzen: Hilfseinsatz auf Haiti 11.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/08 S.4878
Spendenkonto: Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. Dt. Apotheker- und Ärztebank Frankfurt BLZ 50090607 Konto 0005077591
Grippe- und Pneumokokkenimpfung empfehlen 11.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/08 S.4858
Derzeit wird wieder diskutiert, wie groß der Schutzeffekt der Grippeimpfung ist. Für Patienten mit einem Lungenemphysem, die gegen Influenza und Pneumokokken geimpft waren, hat eine englische Arbeitsgruppe nun eine um 12 bis 15 Prozent
gesenkte Mortalität errechnet
Impfungen: Postexpositionelle Prophylaxe 11.08 - Siehe: PTA Forum 11/08 S.22
Der Beitrag gibt einen Überblick über die Möglichkeiten postexpositioneller Impfungen und prophylaktischer Antibiotikagaben: Tetanus- und Tollwut-Immunprophylaxe, FSME-, Varizellen- und Masern-Immunprophylaxe. Chemoprophylaxe mit
Antibiotika bei Diphtherie, Keuchhusten, HiB und Meningokokken-Erkrankungen.
Google und Yahoo verfolgen Grippewelle 11.08 - Siehe: aus dem Internet 11/08 S.77
Internetsuchmaschinen wie Google und Yahoo können Krankheitsepidemien wie die jährliche Grippewelle schneller erkennen als die Gesundheitsbehörden. Dies zeigt eine Studie in Clinical Infectious Diseases (2008; 47: 1443-1448) sowie
erste Erfahrungen mit "Google Flu Trends". www.aerzteblatt.de
Durch Transplantation frei von HIV 11.08 - Siehe: aus dem Internet 11/08 S.26
Ein Berliner Arzt hat einen Leukämie-Patienten durch eine Knochenmark-Transplantation offenbar von seiner gleichzeitig bestehenden HIV-Infektion geheilt. www.aerztezeitung.de
Mit Grippe-Impfung gegen Thromboembolien? 11.08 - Siehe: aus dem Internet 11/08 S.11
Die Grippe-Impfung reduziert offenbar die Inzidenz venöser Thromben um 26 Prozent. Darauf deuten Daten einer Fall-Kontroll-Studie, die beim AHA-Kongress in New Orleans vorgestellt wurde. Bei Grippe-geimpften war die Thromboembolie-Rate um etwa
ein Viertel geringer als bei Ungeimpften. www.aerztezeitung.de
Impfung - Wunschtraum oder greifbare klin. Realität? 11.08 - Siehe: Krankenhauspharmazie 11/08 S.509
Nosokomiale Infektionen sind weltweit ein zunehmendes Problem: Im Laufe eines Krankenhausaufenthalts treten im Mittel bei 3-5% aller Patienten derartige unerwünschte Komplikationen auf. Zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen haben
selbstverständlich Hygienemaßnahmen erste Priorität. Dennoch können Impfungen gegen einige Erreger in Zukunft möglicherweis zusätzlichen Schutz bieten. 1 Ref
Impfung gegen Rotaviren 11.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 11/08 S.111
Die beiden Schluckimpfstoffe gegen Rotaviren ROTARIX und ROTATEQ verhindern schwere Rotavirus-Gastroenteritiden und deswegen erforderliche Hospitalisierungen in der ersten Rotavirus-Saison zu über 95% und in der zweiten Saison zu etwa 90%. Beide
Impfstoffe scheinen damit etwa gleich wirksam zu sein. Die Nutzendokumentation von ROTARIX erscheint jedoch robuster. Ein erhöhtes Risiko von Invaginationen, Ursache der Marktrücknahme eines früheren Schluckimpfstoffes gegen Rotaviren,
lässt sich unter den beiden Vakzinen nicht feststellen, nach Einschätzung der Europäischen Arzneimittelbehörde aber auch nicht ausschließen. Da eine Senkung der Sterblichkeit für ROTARIX oder ROTATEQ ohnehin nicht belegt
ist und die Höhe der Krankheitslast aufgrund von Rotavirus-Erkrankungen für Deutschland unbekannt ist, erscheint uns eine generelle Impfung aller Säuglinge gegen Rotaviren derzeit nicht begründbar. Eine Empfehlung der STIKO gibt es
bislang nicht.
Grippeschutzimpfung bei Schwangeren schützt ... 11.08 - Siehe: Arzneimittelbrief 11/08 S.86
... Mutter und Kind vor Grippe und respiratorischen Infektionen Die saisonal und regional angepasste Grippeschutzimpfung bei Schwangeren im 3. Trimenon erscheint - zumindest in Bangladesch - sinnvoll und komplikationsarm. Diese Studie wurde
übrigens von der Bill und Melinda Gates Foundation finanziert. 9 Ref
Safer Sex auch unter antiretroviraler Therapie? 11.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 06/08 S.446
Unter HAART sinkt die Viruslast, wie hoch ist dann das Risiko der Übertragung?
Schwarzer Hautkrebs: Impfstoff in Phase-II-Studie 10.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/08 S.4762
USA, Kanada, Phase-II-Studie soll Sicherheit/Wirksamkeit einer Tumorvakzinierung gegen das maligne Melanom in fortgeschrittenem Stadium untersuchen. Impfstoff wird dabei mit einer konventionellen Krebstherapie kombiniert, wobei ein Zytokin (GM-CSF)
und ein gentechnisch hergestelltes alpha-Interferon (Interferon alpha 2b) verwendet wird
Auch als Biosimilar verhind. Filgrastim Neutropenien 10.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/08 S.4752
Im November 2008 kommt mit Ratiograstim das erste biotechnologisch hergestellte Folgeprodukt von Filgrastim auf den deutschen Markt. G-CSF als klassisches Biopharmazeutikum, Filgrastim-Biosimilars ante portas, Klinische Studien belegen
Gleichwertigkeit, Tab.
Zulassung von Arzneimitteln, Sera und Impfstoffen 10.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/08 S.4827
Mariendistel: Pflanzlich gegen Viren 10.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 42/08 S.4064
Intravenöses Silibin, der aktive Hauptbestandteil von Mariendistelextrakt, hilft möglicherweise auch gegen Hepatitis C, so das Ergebnis zweier klinischer Pilotstudien.
30% weniger Grippetote sind einigermaßen realistisch 10.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 42/08 S.4636
RKI geht von einer Schutzwirkung von 30% aus und wird nun vom Arzneitelegramm wegen dieser Schätzung scharf attackiert ... Eine eindeutige Zahl gibt es nicht, Beobachungsstudien sorgen für Verunsicherheit
Zwei Malaria-Genome entschlüsselt 10.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 42/08 S.4074
Pneumokokkenimpfung schützt vor Herzinfarkt 10.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 41/08 S.3990
Eine kanadischen Untersuchung zufolge senkt eine Pneumokokkenimpfung das Herzinfarktrisiko um 50 Prozent.
Tuberkulose: Neuer Impfstoff in klinischer Phase I 10.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 41/08 S.4555
Seit Mitte September wird in Neuss ein neuer gentechnisch veränderter Lebendimpfstoff gegen Tuberkulose mit der Bezeichnung VPM 1002 in der klinischen Phase I an freiwilligen Probanden auf seine Sicherheit getestet
Hepatitis C - antiviraler Effekt der Mariendistel 10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.98
Sprechen Hepatitis-C-Patienten nicht auf pegyliertes Interferon plus Ribavirin an, kann ihnen möglicherweise ein Extrakt aus Mariendistel weiterhelfen. Nach ersten Studiendaten hat die intravenöse Gabe von Silibinin eine substanzielle
antivirale Aktivität. www.aerztezeitung.de
Maraviroc: Studienergebnisse zu neuem HIV-Medikament 10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.74
Zwei Studien können die Wirksamkeit von Maracviroc bei HIV-Patienten nachweisen, die bereits intensiv vorbehandelt waren und bei denen die herkömmlichen Medikamente nicht mehr anschlugen. 1.049 Patienten wurden entweder mit Maraviroc (in
zwei Dosierungen) oder mit Placebo behandelt, wobei alle Patienten zusätzlich eine individuell abgestimmte Kombination bereits zugelassener Medikamente erhielten. www.aerzteblatt.de
Zink bessert Therapiechancen für Leberkranke 10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.56
Patienten mit Hepatitis C, aber auch Patienten mit alkoholbedingten Leberschäden, profitieren von Zusatztherapie mit Zink. www.aerztezeitung.de
13-valenter Impfstoff gegen Pneumokokken 10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.51
Ein 13-valenter Konjugatimpfstoff gegen Pneumokokken werde derzeit in Phase III gegen die 7-valente Vakzine Prevenar® geprüft, teilt das Unternehmen Wyeth mit. Die neue Vakzine soll 80 bis 90 Prozent der in Europa zirkulierenden invasiven
Pneumokokken-Serotypen abdecken. www.aerztezeitung.de
Impfung bremst Ausbruch von Typ-1-Diabetes 10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.46
Eine Art Impfung kann bei beginnendem Typ-1-Diabetes bei den Patienten zum Erhalt der Insulinsekretion beitragen. Das hat eine Studie mit 70 Patienten ergeben, denen an Aluminium gebundene Glutaminsäure-Decarboxylase (GAD) injiziert wurde (New
England Journal of Medicine online). www.aerztezeitung.de
Pneumokokken-Impfung schützt auch Angehörige 10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.44
Die Impfung von Säuglingen und Kleinkindern gegen Pneumokokken nützt auch deren Familienangehörigen: Sie werden seltener von den Bakterien besiedelt. www.aerztezeitung.de
Wann den Impfschutz gegen Pneumokokken erneuern? 10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.37
Bei der Wiederauffrischung der Pneumokokken-Impfung kam es bei vielen Senioren zu hypergenen Reaktionen. Dies veranlasste die STIKO 2007 zu einer neuen Stellungnahme. Risikopatienten erhalten danach alle sechs Jahre eine Wiederholungsimpfung.
www.aerztezeitung.de
Impfung gegen Pneumokokken schützt das Herz 10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.32
Die Pneumokokken-Impfung mit dem 23-valenten Impfstoff scheint das Risiko für einen Herzinfarkt zu reduzieren. Darauf lässt eine Fall-Kontrollstudie aus Kanada mit 1000 Herzinfarktpatienten schließen. www.aerztezeitung.de
Unverzichtbar: Schulung zu Notfallsets 10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.20
Im deutschsprachigen Raum würden eine Million Patienten mit Insektengiftallergie trotz ihres Notfallsets bei einem Stich hilflos dastehen. Denn entweder haben sie ihre Medikamente nicht dabei, oder das Haltbarkeitsdatum ist abgelaufen, oder sie
wissen nicht damit umzugehen. www.aerztezeitung.de
Innovationspreis für Gräser-Impf-Tablette 10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.9
Die Gräser-Impf-Tablette mit lyophilisierten Gräserallergenen für die kausale Allergietherapie Grazax® ist auch 2008 das innovativste Medikament für HNO-Ärzte.
Therapie mit TNFa-Hemmern auch bei Virushepatitis 10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.3
Bei vielen Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) ist die klinische Remission zu erreichen. Eine Anti-TNFa-Therapie ist auch bei Komorbiditäten möglich. www.aerztezeitung.de
Krebskranke brauchen Impfungen vor Chemotherapie 10.08 - Siehe: aus dem Internet 10/08 S.2
Gerade chronisch Kranke sollten laut STIKO gegen Influenza und Pneumokokken geimpft werden. Aber unter Chemotherapie? Wie lässt sich ein Impfschutz vor, unter oder nach Chemotherapie aufbauen? www.aerztezeitung.de
Wird Wirksamkeit der Influenzaimpfung überschätzt? 10.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 10/08 S.101
Die häufig geäußerte Annahme, dass die Influenzaimpfung die Gesamtmortalität während einer Virusgrippesaison um bis zu 50% senkt, ist unrealistisch: Mehrere Kohorten- und Fallkontrollstudien weisen auf einen scheinbaren
Nutzen der Influenzaimpfung auch außerhalb der Grippesaison hin. Dies ist ein klarer Hinweis dafür, dass die angeblichen Effekte der Grippeimpfung durch Verzerrungen (healthy user effect) zumindest teilweise vorgetäuscht sind. Die
Arbeiten belegen nicht die Unwirksamkeit der Influenzaimpfung, verdeutlichen aber das Fehlen valider Wirksamkeitsdaten.
Erster Impfstoff gegen Herpes Zoster 10.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 10/08 S.373
Fragen und Antworten rund um die Impfung gegen Herpes zoster, durch die sich Häufigkeit und Schwere des Zoster sowie das Risiko einer postherpetischen Neuralgie mehr als halbieren lassen. Da die Zoster-Inzidenz nach dem 50. Lebensjahr steil
steigt, gehört dieser Personenkreis zu der Risikogruppe, die von der Impfung profitieren kann. Die Zoster-Vakzine, die als Einmalgabe verabreicht wird, wird wahrscheinlich 2009 in Deutschland unter dem Namen Zostavax eingeführt werden. Sie
hat im Vergleich mit den zur Windpockenprophylaxe zugelassenen Varizellen-Impfstoffen durch eine mindestens 14fach höhere Konzentration des Impfvirus.
Buchkritik: Koinfektion Hepatitis und HIV 10.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 10/08 S.361
Gute Beurteilung.
Prophylaxe: Jetzt gegen Grippe impfen lassen 10.08 - Siehe: PTA Forum 10/08 S.20
Weniger Malaria in Deutschland 09.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 39/08 S.3826
Die Zahl der importierten Malaria-Fällle in Deutschland ist auch 2007 weiter zurückgegangen, damt setzt sich der Trend der letzten Jahre fort.
PZ-Innovationspreis: Raltegravir ausgezeichnet 09.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 39/08 S.3818
Der erste Integrasehemmer Raltegravir verfügt über einen bislang einzigartigen Wirkmechanismus und eignet sich gut für die Kombinationstherapie. Die Neben- und Wechselwirkungsrate ist relativ gering. Auch unter Raltegravir können
Resistenzen auftreten, dafür sind jedoch zwei Mutationen nötig.
PZ Innovationspreis: Der Gewinner ist Isentress 09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 39/08 S.4276
PZ-Innovationspreis 2008 - Die Integrasehemmung stellt einen neuen Wirkungsmechanismus dar, der die therapeutischen Möglichkeiten für Patienten mit HI-Virusinfektionen erweitert
Neuer Impfstoff gegen Tbc in Phase I 09.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 38/08 S.3630
Nach über 80 Jahren hat in Deutschland zum ersten Mal ein Lebensimpfstoff gegen Tuberkulose den Schritt in die klinische Prüfung geschafft.
Influenza: Schwache Saison mit resistenten Viren 09.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 38/08 S.3630
Zwar verlief die letzte Grippesaison relativ schwach, doch traten erstmals vermehrt Viren auf, die resistent gegen Oseltamivir sind.
Immunmodulation mit individualisierten Impfstoffen 09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 38/08 S.4147
Aufgrund zunehmender Antibiotikaresistenzen gewinnen Autovaccine immer mehr an Aktualität. Therapie und Prävention zugleich, Spezifische Immunantwort, Anwendungsgebiete
Grippeimpfung für Senioren keine Lebensversicherung 09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 38/08 S.4142
Trotz der Diskussion darüber, ob ältere Patienten wirklich von einer Grippeschutzimpfung profitieren, rät das RKI wieder allen über 60-jährigen, sich gegen Influenza impfen zu lassen. Tab.: Vergleich der Grippeimpfstoffe
2008/2009
Buchtipps: Grippe, Pest, Cholera; Schlank; Konsum 09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/08 S.4082
Grippe, Pest und Cholera - eine Geschichte der Seuchen (Vasold, M.) ISBN 978-3-515-09220-3 Schlank! Ein Körperkult der Moderne (Merta, S.) ISBN 978-3-515-09229-6 Kleine Geschichte der Konsumgesellschaften (König, W.) ISBN
978-3-515-09103-9
Proteaseinhibitor wirkt unabhängig von der Rasse 09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/08 S.4030
Eine Therapie mit der Kombination aus Lopinavir und Ritonavir (Kaletra) zeigte vergleichbare Ergebnisse hinsichtlich der Kontrolle der Viruslast und der Verbesserung der CD4-Zellzahl bei Männern und Frauen sowie bei Weißen und Patienten
anderer Hautfarbe
Auch Kinder mit Rheuma sollten geimpft werden 09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/08 S.4026
Rheumakranke Kinder brauchen Schutz vor Infektionskrankheiten und sollten geimpft werden, darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie hin. Denn ihr Abwehrsystem ist oft durch die Erkrankung und Medikamte geschwächt.
Impfempfehlungen für diese Kinder fehlen jedoch - was dazu führt, dass ihnen auch der Impfschutz oft fehlt
Vermehrt anaphylaktische Reaktionen in Australien 09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/08 S.4022
In Australien ist eine erhöhte Inzidenzrate von anaphylaktischen Reaktionen nach Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs mit Gardasil aufgefallen. Auf Anfrage der DAZ teilte das Paul-Ehrlich-Institut mit, dass in Deutschland bislang keine
erhöhte Melderate von anaphylaktischen Reaktionen unter dem HPV-Impfstoff zu verzeichnen ist
Hepatitis B: Gefährlich, aber vermeidbar 09.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 36/08 S.3430
Informationen zu Übertragung, Krankheitsverlau und Schutzimpfung.
Entecavir reduziert schnell u. anhaltend d. Viruslast 09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/08 S.3914
Bei Patienten mit Hepatitis B ohne antiretrovirale Behandlung führte in einer klinischen Studie eine Therapie mit Entecavir (Baraclude) über einen Zeitraum von 96 Wochen zu einer stärkeren langfristigen Reduktion der Viruslast als eine
Behandlung mit Adefovir. - hohe Ansprechraten nach zwei Jahren
Impfstoff gegen Candida albicans in Entwicklung 09.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/08 S.3886
Amerikanische Wissenschaftler haben Impfstoffe gegen Candida albicans entwickelt. In ersten Versuchen mit Mäusen erwies sich ein Teil davon als erfolgreich
Gesundheitsreisen zulässig, aber ... 09.08 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 35/08 S.8
Windpocken - Impfung danach 09.08 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 17/08 S.10
Hat sich ein Kind mutmaßlich mit Windpocken angesteckt, kann eine prophylaktische Varizellen-Impfung auch nach Kontakt mit einem Kranken noch schützen.
HIV-Pandemie unter i.v.- Drogensüchtigen 09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.95
Das humane Immunschwächevirus HIV breitet sich immer weiter unter Süchtigen aus, die sich ihre Drogen intravenös (i.v) injizieren. Nach einer Studie im Lancet (2008: doi: 10.1016/S0140-6736(08)61312-4) sind in neun Ländern bis zu
40 Prozent der Drogenabhängigen infiziert. www.aerzteblatt.de
Impfung der Schwangeren schützt auch die Säuglinge 09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.90
Eine Grippe-Impfung während der Schwangerschaft schützt nicht nur die Mutter, sondern auch ihr Kind. Dies ergab eine in Bangladesch durchgeführte Studie im New England Journal of Medicine (2008; doi: 10.1056/NEJMoa0708630).
www.aerzteblatt.de
Impfstoff regt Immunantwort gegen HER2 an 09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.88
Impfstoffe, die eine körpereigene Abwehrreaktion gegen den Rezeptor HER2 induzieren, haben sich laut einer Publikation in Cancer Research (2008: 68: 7502-7511) im Tiermodell als wirksam gegen Brustkrebs erwiesen. Ob sie auch von klinischem
Nutzen, etwa beim gegen herceptinresistenten Mammakarzinom sind, lässt sich derzeit nicht absehen. www.aerzteblatt.de
Anaphylaxien und Synkopen nach HPV-Impfung 09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.76
Die Impfung gegen das humane Papillomavirus (HPV) gilt als sicher und gut verträglich. Die Rate von anaphylaktischen Reaktionen könnte nach einer Studie im Canadian Medical Association Journal (CMAJ 2008; 179: 525-533) jedoch höher
sein als bisher angenommen. Aus den USA wird zudem von vermehrten Postvakzinationssynkopen unter den Teenagern berichtet. www.aerzteblatt.de
Malaria bleibt Haupttodesursache 09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.61
Alle 40 Sekunden stirbt ein Kind unter fünf Jahren an Malaria. Das berichteten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie das Kinderhilfswerk UNICEF am Donnerstag bei der Vorlage ihres Weltmalariaberichtes in Genf. www.aerztezeitung.de
Biosimilar zugelassen gegen Neutropenie 09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.58
Für sein Filgrastim-Biosimilar (Ratiograstim®) hat ratiopharm die EU-Zulassung erhalten. Die Markteinführung erfolgt im 4. Quartal 2008, teilt das Unternehmen mit. www.aerztezeitung.de
Brustkrebs-Impfung bei Mäusen erfolgreich 09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.52
Mit einem DNA-Impfstoff haben US-Forscher Mäuse erfolgreich gegen Brustkrebs geimpft (Cancer Research 68, 2008, 7502). Der Impfstoff enthält die DNA, die für den HER2-Rezeptor kodiert. www.aerztezeitung.de
Schwere Grippeerkrankungen für 2008 / 2009 erwartet 09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.47
Im Unterschied zur vergangenen Influenza-Saison erwarten Experten 2008/2009 vermehrt schwere Grippe-Erkrankungen. Es haben sich gleich mehrere Virenstämme geändert. Die WHO gab die ungewöhnliche Empfehlung, in den trivalenten
Impfstoffen gleich alle drei Virenstämme auszutauschen. www.aerztezeitung.de
Nach Genuss von Rohmilchkäse an FSME erkrankt 09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.20
Im österreichischen Vorarlberg sind vier Menschen an FSME erkrankt, nachdem sie Rohmilchkäse verzehrt hatten. Dieser stammte von Ziegen, die oberhalb von 1500 Metern gehalten wurden und von Zecken infiziert worden waren.
www.aerztezeitung.de
Klinik haftet nicht für Infektion mit Hepatitis C 09.08 - Siehe: aus dem Internet 09/08 S.7
Auch wenn sich ein Patient mit Hepatitis C infiziert, muss das Krankenhaus dafür nicht unbedingt haften. Das hat das Landgericht München I entschieden. www.aerztezeitung.de
Telbivudin versus Lamivudin 09.08 - Siehe: Krankenhauspharmazie 09/08 S.418
Das Nucleosid-Analogon Telbivudin zeigt über einen Therapiezeitraum von einem Jahr bei HBeAg-positiven Hepatitis-B-Virus-Patienten ein besseres therapeutisches und histologisches Ansprechen als Lamivudin. Bei HBeAg-negativen und HBeAg-positiven
Patienten ergibt sich zusätzlich eine bessere HBV-DNS-Suppression und eine geringere Resistenzbildung. 1 Ref
HPV-Impfstoffe: Nutzen weiter unklar 09.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 09/08 S.92
Der Nutzen der Impfung gegen humane Papillomviren ist nach wie vor offen. Ob, und wenn ja, in welchem Ausmaß, sie schwere Zervixdysplasien, Karzinome und Todesfälle verhindert, wird erst nach Jahrzehnten bekannt sein. Junge Mädchen,
die gegen HPV geimpft werden wollen, sind über die offenen Fragen beispielsweise hinsichtlich des tatsächlichen Nutzens, der Dauer des Schutzes und die möglichen Interaktionen der Vakzine mit anderen onkogenen HPV-Typen zu
informieren.Noch schlechter als für Gardasil ist die Datenlage für Cervarix: Auch fast ein Jahr nach der Zulassung umfassen die veröffentlichten Daten der entscheidenden Zulassungsstudie nur einen durchschnittlichen Beobachtungszeitraum
von 15 Monaten.
Übersicht: "Grippe"-Impfstoffe für 2008/09 09.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 09/08 S.98
Stichtage: Erste Hilfe in der Wespen-Hochsaison 08.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 35/08 S.3328
Der Beitrag gibt Hinweise zur Behandlung von Wespen- und Bienenstichen und informiert über wichtige Maßnahmen bei Insektengiftallergie.
RNA-Interferenz gegen HIV 08.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 33/08 S.3161
Die Methode der RNA-Interferenz haben US-amerikanische Forscher erfolgreich bei Mäusen eingesetzt, um HIV-Infektionen einzudämmen.
Spanische Grippe: Tödlich im Team 08.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 33/08 S.3160
Grippeviren schädigen Zellen im Lungengewebe und machen sie anfällig für bakterielle Pneumonien. Auf dieses Zusammenspiel von Viren und Bakterien führt eine neue Übersichtsarbeit viele Todesopfer der Spanischen Grippe
zurück.
Früherer Beginn bei HIV-Therapie 08.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 33/08 S.3156
Auf der Internationalen Aids-Konferenz stellten US-Experten neue Leitlinien zur antiretroviralen Therapie bei Erwachsenen vor. Dabei befürworteten sie vor allem einen früheren Therapie beginn.
Zulassung von Sera und Impfstoffen 08.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 33/08 S.3630
Aromastoff überlistet Tuberkuloseerreger 08.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 32/08 S.3460
Eine Verbindung, die Lebensmitteln als Aromastoff zugesetzt wird (2-Phenyl-Ethyl butyrat), könnte eine neue Hoffnung für Tuberkulosepatienten sein. Schweizer Wissenschaftler fanden heraus, dass sie ansonsten antibiotikaresistente
Tuberkulose-Erreger für die Behandlung mit Ethionamid sensibilisiert
Reiseapotheke: Tipps für Fernreisen 08.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/08 S.3395
Fortbildungsveranstaltung der DPhG: Unliebsame Reiseandenken, Reisevorbereitungen, Durchfallerkrankungen, Weitere Reisemedikamente
Malaria Teil II: Prophylaxe 08.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/08 S.3387
Abwehr der Mücken und prophylaktische Suppressionstherapie: Pflanzliche Wirkstoffe, Synthetische Wirkstoffe - DEET, Icaridin, EBAAP, DMP, Insektizide, Pyrethroide; Gut gemeinte Ratschläge und unwirksame Mittel, Therapiestrategien,
Prophylaxe, Fazit, Abb., Tab.,
STIKO: Neue Impfempfehlungen veröffentlicht 08.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/08 S.3363
neue FSME-Risikokarte, inaktivierte Poliomyelitis-Vakzine empfohlen
Zulassung von Sera und Impfstoffen 08.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/08 S.3432
Entecavir drückt Hepatitis-B-Viren 08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.101
Bei Patienten mit Hepatitis B verringert eine zweijährige Therapie mit Entecavir die Virenzahl stärker als eine Behandlung mit Adefovir. Studienergebnisse dazu wurden auf einem Kongress in Mailand vorgestellt. www.aerztezeitung.de
Raltegravir gegen HIV auch nach 96 Wochen wirksam 08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.94
Die Menge des Aids-Erregers wird bei noch nicht behandelten HIV-Infizierten durch eine Raltegravir-haltige Kombitherapie auch noch nach 96 Wochen unter der Nachweisgrenze gehalten. www.aerztezeitung.de
WHO empfiehlt frühe HIV-Therapie bei Kindern 08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.93
Die WHO empfiehlt, bei allen HIV- infizierten Kindern unter einem Jahr mit der antiretroviralen Therapie zu beginnen, unabhängig von der klinischen oder immunologischen Situation. www.aerztezeitung.de
Immuntherapie macht Zellen gegen HIV scharf 08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.92
Eine Immuntherapie mit autologen, gentechnisch veränderten dendritischen Zellen macht T-Suppressorzellen gegen HIV scharf. www.aerztezeitung.de
Cannabis: Hilfe für HIV-Patienten mit Neuropathien 08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.74
Der Konsum von Marihuana kann bei HIV-Patienten mit neuropathischen Schmerzen therapeutisch sinnvoll sein. Das ermittelten Wissenschaftler der University of California San Diego (UCSD) School of Medicine und der University of California, Center for
Medical Cannabis Research (CMCR), in einer Doppelblindstudie. www.aerzteblatt.de
Tetanus, Diphterie: Erwachsenen fehlt oft Impfschutz 08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.60
Viele Erwachsene riskieren mit einem zu geringen Impfschutz schwere Erkrankungen wie etwa den Wundstarrkrampf (Tetanus). "Nur 60 Prozent der Erwachsenen hierzulande haben einen ausreichenden Impfschutz", so Professor Klaus Wahle, Mitglied der
Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut. www.aerztezeitung.de
Erfolgreiche Therapie der XDR-Tuberkulose 08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.44
Eine extrem arzneimittelresistente Tuberkulose (XDR-TB) ist keineswegs ein Todesurteil für den Patienten. Auch eine strenge Isolierung oder jahrelange Hospitalisierung sind nicht notwendig. Nach einer Studie im New England Journal of Medicine
(2008; 359: 563-574) können unter einer konsequenten ambulanten Therapie mehr als die Hälfte der Patienten geheilt werden. www.aerzteblatt.de
Früherer Therapiebeginn bei HIV gefordert 08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.40
Die einflussreiche International AIDS Society-USA hat anlässlich der Internationalen Aids-Konferenz in Mexiko- Stadt neue Leitlinien zur antiretroviralen Therapie bei Erwachsenen vorgestellt. Die US-Experten sprechen sich im US-amerikanischen
Ärzteblatt (JAMA 2008; 300: 555-570) insbesondere für einen früheren Beginn der antiretroviralen Therapie aus. Der ideale Zeitpunkt für den Therapiebeginn ist umstritten. Die deutsche Leitlinie nennt als untere Grenze eine
CD4-Zellzahl von 200 Zellen/µl, rät aber eher zu einem Beginn im Bereich von 200 bis 350 CD4+/µl. www.aerzteblatt.de
HIV: Wachstumshormone helfen gegen Lipodystrophie 08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.37
Eine niedrig dosierte Therapie mit Wachstumshormonen könnte einer häufigen Nebenwirkung der antiretroviralen Therapie entgegenwirken. Nach den Ergebnissen einer randomisierten Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2008; 300:
509-519) bessert sich die Lipodystrophie bei jenen HIV-Infizierten, bei denen ein Mangel an Wachstumshormonen nachgewiesen wurde. www.aerzteblatt.de
Studie zur Wirkung der Grippe-Impfung bei Senioren 08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.36
- Zu den wichtigsten Aufgaben der Grippeimpfung bei älteren Menschen gehört die Prävention von Pneumonien. Dieses Ziel wird nach den Ergebnissen einer Fall-Kontroll-Studie im Lancet (2008; 372: 398-405) jedoch in der Gruppe der
über 65-Jährigen nicht erreicht. www.aerzteblatt.de
Deutschland erstmals tollwutfrei 08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.24
Deutschland gilt erstmals als tollwutfrei. Auch der letzte Seuchenherd im Südwesten sei mit umfangreichen Impfaktionen für Füchse erfolgreich bekämpft worden, teilten die Länder Rheinland- Pfalz, Hessen und
Baden-Württemberg mit. www.aerztezeitung.de
Kinder werden im Kampf gegen Aids vernachlässigt 08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.23
Kinder werden bei der Bekämpfung von Aids nach Auffassung von Experten vernachlässigt. Sie haben kaum Zugang zu Medikamenten, und es gibt wenig Erfahrung mit der HIV-Therapie bei Kindern. www.aerztezeitung.de
Kein Schutz vor HIV durch Gel 08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.20
Für Frauen in unterentwickelten Ländern hat sich eine Hoffnung zerschlagen, sich selbst vor HIV schützen zu können. Ein Gel mit Zellulose-Sulfat schützt nicht vor einer Übertragung, sondern erhöht tendenziell sogar
das Risiko für eine HIV-Infektion. www.aerztezeitung.de
Japanische Enzephalitis in Indien - Impfung empfohlen 08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.19
In Nordindien gibt es derzeit einen Ausbruch der Japanischen Enzephalitis. Wer in den betroffenen Gebieten umherreist, sollte sich gegen das Virus impfen lassen, rät das Zentrum für Reisemedizin in Düsseldorf. www.aerztezeitung.de
Effekt von Grippe-Impfung überschätzt? 08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.18
Lässt sich bei alten Menschen durch Influenza-Impfungen ein großer Teil von Pneumonien bei Grippewellen verhindern? In mehreren Studien ist das in den vergangenen Jahren belegt worden. www.aerztezeitung.de
Impfstoff gegen Bluthochdruck in Deutschland geprüft 08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.13
Eine Impfung gegen Bluthochdruck - das klingt zunächst wie Science Fiktion. Doch bereits Ende vergangenen Jahres wurden auf europäischen Kongressen und beim Herzkongress AHA in Orlando erste Erfolge mit einem Impfstoff namens CYT006-AngQb
gegen Bluthochdruck vorgestellt. www.aerztezeitung.de
Raltegravir hält HIV langfristig in Schach 08.08 - Siehe: aus dem Internet 08/08 S.6
HIV-Infizierte, die gegen drei antiretrovirale Arzneiklassen resistent sind, sprechen auf eine zusätzliche Therapie mit dem Integrase-Hemmer Raltegravir an. Jetzt sind die 48-Wochen-Daten der BENCHMRK-1 und -2-Studien veröffentlicht worden.
www.aerztezeitung.de
Mücken: Als Überträger von Infektionskrankheiten ... 08.08 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 08/08 S.280
Morphologie, Biologie und Entwicklung wichtiger Mücken: Stechmücken, Kriebelmücken, Sand- und Schmetterlingsmücken, Gnitzen; Wie findet die Mücke ihren Wirt? Begünstigt Klimawandel die Ausbreitung mückenassoziierter
Infektionskranheiten? Mücken aus humanmedizinischer Sicht: Lokale Hautreaktionen, Vektorfunktion von Mücken; Mücken aus veterinärmedizinischer Sicht, Expositionsprophylaxe: bei Mücken ein Muss! Mücken und was die Zukunft
bringen kann, Zusammenfassende Bewertung, Tab., Abb.
HPV-Impfstoffe in den USA 08.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 08/08 S.87
Cervarix, der hierzulande seit Herbst 2007 angebotene zweite ..Impfstoff gegen humane Papillomviren, erhält vorerst keine Zulassung in den USA. Auch Merck & Co., US-amerikanischer Anbieter von GARDASIL, muss Rückschläge hinnehmen:
Abgelehnt wurden sowohl eine Erweiterung der Zulassung auf Frauen zwischen 27 und 45 Jahren als auch die Erwähnung eines Schutzeffekts der Vakzine über die enthaltenen vier HPV-Typen hinaus in der US-amerikanischen Produktinformation.
Mumps trotz Impfung 08.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 08/08 S.85
Ging man früher davon aus, dass die Impfung gegen Mumps, ebenso wie die natürlich erworbene Infektion mit dem Virus, lebenslangen Schutz hinterlässt, mehren sich inzwischen Hinweise, dass in beiden Fällen die Empfänglichkeit
umso mehr zunimmt, je länger die letzte Exposition gegenüber dem Mumpsvirus zurückliegt.2 Ausbrüche der Erkrankung wurden in den vergangenen Jahren aus mehreren europäischen Ländern mit unterschiedlichen Durchimpfungsraten
berichtet. Dabei wird deutlich, dass sich das Erkrankungsalter mit zunehmender Impfrate nach hinten verschiebt. Die WHO fordert die EInführung der Meldepflicht.
Risikobeurteilung von Plasmodien auf dem Prüfstand? 08.08 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 08/08 S.277
Bakterien proitiern von Malaria-Mittel 07.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 30/08 S.2950
Chloroquin macht Bakterien möglicherweise resistent gegen Gyrasehemmer wie Ciprofloxacin. Bestätigen sich die Studienergebnisse von kanadischen Wissenschaftlern, drohen in Malaria-Gebieten ernsthafte Probleme bei der Bekämpfung
bakterieller Infektionskrankheiten.
Malaria Teil 1: Medikamentöse Therapien 07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 30/08 S.3266
Krankheitserreger, Pathogenese und Krankheitsbilder, Wirkstoffe zur Therapie und Prophylaxe der Malaria: 4-Aminochinoline, Arylaminoalkohole, 8-Aminochinoline, Artemisinine, Antifolate, Atovaquon/Proguanil, Antibiotika, Fosmidomycin, Abb., Tab.
Tuberkulose: Ein globaler Gesundheitsnotfall 07.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 29/08 S.2860
Der Titelbeitrag liefert Hintergrundinformationen zur häufigsten bakteriellen Infektionskrankheit weltweit, die von der WHO als "global emergency" eingestuft wird. Entdeckung, Entwicklung und aktuelle epidemiologische Daten. Primärinfektion
und Immunantwort, Suche nach neuem Impfstoff, Symptome, Nachweisverfahren, Therapiestrategien, DOTS mit erhöhter Erfolgsrate, Eigenschaften wichtiger First-Line-Antitberkulotika, weltweites Problem MDR und XDR, Hoffnung auf neue Therapeutika.
HIV-Patienten profitieren von neue Therapien 07.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 28/08 S.2801
Studienergebnis: Die Sterblichkeit von HIV-Patienten ist seit der Einführung der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) deutlich zurückgegangen.
Neue Bücher & Medien: Tropfenfrüchte aus Costa Rica 07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/08 S.3095
Tropenfrucht (Baumann, Häsler) ISBN 978-3-9523293-0-6
Verbesserte Behandlungsmöglichk. für Kinder mit HIV 07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/08 S.3047
Das Kombinationspräparat Combivir (Zidovudin und Lamivudin) hat von der Europäischen Zulassungsbehörde die erweiterte Zulassung zur Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren, die mehr als 14 Kilogramm wiegen, erhalten, wie GlaxoSmithKline
mitteilte. Schätzungen gehen davon aus, dass 2007 weltweit 2,5 Millionen Kinder HIV-positiv waren
Neue Pneumokokkenimpfstoffe in der Pipeline 07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/08 S.3040
Polysaccharid- und Konjugatimpfstoff, Impfen gegen Pneumokokken, Ist die akute Otitis media impfpräventabel? Mehr Serotypen - höherer Schutz, Tab.
Zulassung von Sera und Impfstoffen 07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/08 S.3091
Dendrimer-basiertes Vaginalgel zur HIV-Prävention 07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/08 S.2947
Dentrimer-basiertes Vaginalgel SPL7013 (VivaGel): antivirale Aktivität in Studien an Tieren bewiesen, Phase-I-Studien am Menschen ergaben gute Verträglichkeit, Wirksamkeit bei Menschen ist allerdings derzeit völlig unklar
Magen-Darm: Mit einem Pflaster gegen Reisediarrhö 07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/08 S.2946
In einer klinischen Studie haben US-Forscher die Wirksamkeit einer Impfung gegen Durchfallerkrankungen nachgewiesen. Sie verabreichten das häufig für Reisedurchfälle verantwortliche LT-Toxin aus der darmpathogenen Form von E. coli
mittels eines Pflasters. Das Toxin wirkt über die Haut als Antigen und löst eine Immunantwort aus. Seit Ende 2004 gibt es einen wirksamen Impfstoff gegen ETEC-Bakterien: Dukoral Schluckimpfung gegen Cholera-Infektionen - in Deutschland
für die Indikation Reisediarrhö nicht zugelassen
Hepatitis C: Verkürzte Behandlungsdauer zugelassen 07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/08 S.2945
EU-Kommission hat einen verkürzten 16-wöchigen Behandlungszyklus mit Peginterferon alfa-2a (Pegasys) plus Ribavirin (Copegus) für Patienten mit chronischer Hepatitis C zugelassen, die durch die Virusstämme Genotyp 2 oder 3
verursacht wird, wie die Roche Pharma AG mitteilte. - Konstante Wirkstoffspiegel durch Pegylierung
Atazanavir für therapienaive HIV-Patienten 07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/08 S.2942
Zulassungserweiterung für Atazanavir (Reyataz) zusammen mit 100mg Ritonavir in Kombination mit anderen antiretroviralen AM für die Behandlung von mit dem Immundefizienzvirus 1 (HIV-1) infizierten Erwachsenen erteilt, die zuvor noch nicht
antiretroviral behandelt worden waren, wie die Bristol Myers Squibb GmbH & Co.KGaA mitteilte. - Besseres Magen-Darm- und Lipidprofil
Atazanavir nun auch bei unbehandelten HIV-Patienten 07.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 27/08 S.2682
Zulassung von Sera und Impfstoffen 07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/08 S.2975
Bundestag: Linke will Cannabis als Medizin 07.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/08 S.2928
Kinder vor FSME schützen 07.08 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 13/08 S.42
Der Beitrag stellt eine neue Studie zu FSME-Impfstoffen für Kinder vor: Am besten schnitt das konventionelle Impfschema mit Encepur Kinder ab.
HIV: Große Erfolge dank individueller Therapien 07.08 - Siehe: PTA Forum 07/08 S.38
Der Beitrag gibt einen kurzen Überblick über die Geschichte der Behandlung der HIV-Infektion sowie moderne Therapiekonzepte.
Neue Arzneistoffe im Juli 2008: Vogelgrippeimpfstoff 07.08 - Siehe: PTA Forum 07/08 S.23
Methylnaltrexoniumbromid (Relistor): Antagonist an Opioidrezeptoren des Darms zum Einsatz gegen Opioid-verursachte Verstopfung. Das Mittel wird alle zwei Tage subkutan injiziert. Vogelgrippe-Impfstoff (Prepandrix): Erster prä-pandemischer
Impfstoff gegen das H5N1-Virus (4 Varianten). Die Vakzine wird in den Oberarm gespritzt und in zwei Dosen im Abstand von mindestens drei Wochen verabreicht. Nalbuphinhydrochlorid (Nalpain): Opioid-Analgetikum zur kurzzeitigen Behandlung mittelstarker
bis starker Schmerzen.
Rückgang der Sterblichkeit von HIV-Patienten 07.08 - Siehe: aus dem Internet 07/08 S.81
Die Sterblichkeit von HIV-Patienten ist seit der Einführung der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) stetig zurückgegangen. Nach einer Publikation im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2008; 300: 51-59) ist das Sterberisiko in
den ersten fünf Jahren der Therapie nicht mehr höher als in der Normalbevölkerung - außer bei Drogenabhängigen. Langfristig lässt sich ein Anstieg der Sterblichkeit vor allem bei älteren Patienten nicht
ausschließen. www.aerzteblatt.de
Gentherapie gegen HIV im Tierversuch erfolgreich 07.08 - Siehe: aus dem Internet 07/08 S.79
US-Forscher haben eine mögliche Gentherapie gegen die Immunschwäche Aids entwickelt. Im Labor zerstörten sie in CD4-Zellen das Gen für den Rezeptor CCR5 und verhinderten damit, dass die HI-Viren in die Abwehrzelle eindringen
konnten. Diese genetisch modifizierten CD4-Zellen waren in tierexperimentellen Studien in Nature Biotechnology (2008; doi: 10.1038/nbt1410) resistent gegen eine Infektion mit dem HI-Virus. Klinische Tests sind angeblich noch für dieses Jahr
geplant. www.aerzteblatt.de
Neue Indikation für Atazanavir in der HIV-Therapie 07.08 - Siehe: aus dem Internet 07/08 S.75
Der Protease-Hemmer Atazanavir ist in der EU jetzt auch für die Therapie noch nicht behandelter HIV-1-infizierter Erwachsener zugelassen. Die Arznei braucht in Kombination mit anderen antiretroviralen Medikamenten nur einmal täglich
eingenommen zu werden. www.aerztezeitung.de
Aids - Rückzug aus der Impfstoff-Forschung 07.08 - Siehe: aus dem Internet 07/08 S.70
Nach mehreren schweren Rückschlägen hat die Aids-Forschung in den USA eine radikale Wende zurück zur Grundlagenforschung eingeläutet. www.aerztezeitung.de
HIV-Infektion? Schnell handeln! 07.08 - Siehe: aus dem Internet 07/08 S.55
Die Zeit, in der eine frische HIV-Infektion unterdrückt werden kann, ist kürzer als bisher angenommen. www.aerztezeitung.de
HIV-Sterberate nimmt dank Therapien ab 07.08 - Siehe: aus dem Internet 07/08 S.22
Durch die hochwirksame Therapie gegen HIV haben sich die Sterberaten von sexuell mit HIV-Infizierten inzwischen denen der Allgemeinbevölkerung angeglichen. www.aerztezeitung.de
Impfung senkt Pneumokokkeninfekte auf fast die Hälfte 07.08 - Siehe: aus dem Internet 07/08 S.13
Seit August 2006 wird für alle Säuglinge in Deutschland die Impfung gegen Pneumokokken empfohlen. Seither ist die Zahl invasiver Pneumokokken-Erkrankungen (IPD) wie Meningitiden und Pneumonien bei Kleinkindern bereits deutlich
zurückgegangen, wie jetzt Daten belegen. www.aerztezeitung.de
Zecken - mehr als Ixodes ricinus, FSME, Borreliose 07.08 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 07/08 S.240
Klima sorgt für hohe Population bei Ixodes ricinus, Wirte für eine Verbreitung ins menschliche Umfeld verantwortlich. Vermehrtes Auftreten bei uns bislang eher seltener Zeckenarten: Schafzecke, Auwaldzecke, Braune Hundezecke, Taubenzecke,
Taigazecke; FSME/Borreliose-Fälle durch Ixodes ricinus nachweislich gestiegen, Vermehrtes Auftreten bislang seltener von Zecken übertragenen Krankheiten in Europa: Rickettsiosen, Ehrlichiosen, Babesiosen, Neurotox./allergische Reaktionen;
Expositionsprophylaxe - bei Zecken die Conditio sine qua non, Zusammenf., Abb.,Tab.
Tbc 2008: Das Problem der zunehmenden Resistenz 07.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 07/08 S.270
Auch wenn die Tuberkulose in Deutschland rückläufig ist, so ist sie jedoch keinesfalls ausgerottet. Probleme sind die fehlende klinische Erfahrung mit Tuberkulose bei der Ärzteschaft und die zunehmende Ausbreitung resistenter
Tuberkulosestämme. Der Beitrag berichtet vom Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin in Lübeck, wo aktuelle Daten zusammengefasst wurden.
Chronische Hepatitis C: Therapie der Problempatienten 07.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 07/08 S.269
Bei Patienten mit einer chronische Hepatitis C, die nicht dauerhaft auf die Standardtherapie angesprochen haben, empfiehlt sich eine Re-Therapie, wobei sowohl die Interferon-alfa- als auch die Ribavirin-Dosis erhöht und die Therapiedauer
verlängert werden sollte. Eine solche Re-Therapie ist insbesondere dann erfolgversprechend, wenn Gründe für ein schlechteres Therapieansprechen bei der Ersttherapie vorliegen und diese beseitigt werden können.
Ximenia americana 07.08 - Siehe: Phytotherapie 03/08 S.150
Ximenia americana L. wird gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt: Lepra, Fieber, Kopfschmerzen, Geschwüre, Augendusche, Verstopfung...Ein Überblick wird hier gegeben.
Medizin: Tuberkulose - eine weltweite Bedrohung 06.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 26/08 S.2827
Armut, Bevölkerungswachstum und multiresistente Stämme erschweren Kampf gegen Tuberkulose - Uralte Infektionskrankheit, Jährlich acht Millionen Erkrankungen, Warnzeichen Entwicklungsverzögerung, Schneller Nachweis problematisch,
Multiresistenz erfordert kombinierte Therapie, WHO intensiviert Wirkstoffsuche, Enttäuschende Impfversuche, Auf der Suche nach neuen Medikamenten, Tab., Abb.
Impfpflaster gegen Reisediarrhö entwickelt 06.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 26/08 S.2772
Amerikanische Wissenschaftler haben einen Impfstoff gegen die auch als "Montezumas Rache" bekannte Reisediarrhö entwickelt. Die Vakzine, die als Pflaster appliziert wird, richtet sich gegen enterotoxinbildende Echerichia-coli-Stämme (ETEC)
Information: Mit Betäubungsmittel auf Reisen 06.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 25/08 S.2696
Bescheinigung mitführen, Vorab informieren, Auch Substitutionsmittel sind mitführbar, Möglichkeiten im Reiseland ausloten, Bestimmung für Ärzte
Neuropsychiatrische UAW unter Neuraminidasehemmern 06.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 25/08 S.2680
Symptome wie Depressionen, Suizidalität, Angst, Halluzinationen, Wahn, Panikattacken, Krampfanfälle, Doppeltsehen gemeldet ...
Mit Mathematik gegen Mücken 06.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 25/08 S.2674
ein mathematisches Modell auf dem Prinzip der Verschaltung von Nervenzellen führte amerikanische Forscher zu einem neuen Wirkstoff, der Mücken dreimal so lange fernhalten kann wie das momentan bekannteste Insektenabwehrmittel
Diethyltoluamid
Impfen: Was in der Schwangerschaft erlaubt ist 06.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 25/08 S.2514
Impfung gegen Heuschnupfen: Pollinex Quattro Grass 06.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 24/08 S.2418
Ein neuer Impfstoff lindert mit nur vier Injektionen die Symptome bei Heuschnupfen. Bei mehr als tausend Probanden konnte Pollinex Quattro Grass den Allergieausbruch in einer plazebokontrollierten Studie zwar nicht verhindern, doch die Teilnehmer der
Verumgruppe fühlten sich deutlich besser.
Meldung der Woche: Deutschland ist tollwutfrei 06.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 24/08 S.2670
Impfung verhindert Diabetes 06.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 23/08 S.2336
US-Untersuchungen zeigen: Ein neuartiger Impfstoff verhindert den Ausbruch von Typ-1-Diabetes im Tierversuch und konnte sogar beginnende Erkrankungen stoppen.
Dritte Welt: Kampf gegen die Malaria 06.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 22/08 S.2414
Erster Welt-Malariatag, Geschichte des Leidens, Krankheitserreger, Medikamentenresistenzen, Neue Hoffnung durch ACT (artemisinin combined therapy), Abwehrmechanismen des Menschen, Viele Klone mit unterschiedlicher Virulenz, Tab., Links, Abb.
ETEC-Impfung: Pflaster vermeidet Reisediarrhö 06.08 - Siehe: aus dem Internet 06/08 S.95
Ein neuartiges Impfstoffpflaster kann Touristen möglicherweise vor einer Reisediarrhö schützen. In einer Phase-II-Studie im Lancet (2008; doi: 10.1016/S0140-6736(08)60839-9) wurden Häufigkeit und Schweregrad einer durch E.coli
ausgelösten Durchfallerkrankung deutlich reduziert. www.aerzteblatt.de
Impf-Pflaster schützt vor Reisedurchfall 06.08 - Siehe: aus dem Internet 06/08 S.72
Für Reisende könnte es bald eine Impfung gegen eine der häufigsten Infektionen in fremden Ländern geben: US-Forscher haben ein Pflaster mit einer Vakzine gegen enterotoxische E.-coli-Bakterien (ETEC) entwickelt. ETEC-Bakterien sind
die Hauptursache für Reisediarrhö. www.aerztezeitung.de
Jugendlichen reicht eine Pertussisimpfung 06.08 - Siehe: aus dem Internet 06/08 S.68
Die Impfung gegen Keuchhusten oder eine durchgemachte Pertussis-Erkrankung schützt maximal sieben bis acht Jahre vor der Infektion. Deshalb sollte im Vorschulalter und in der Adoleszenz der Schutz in Kombination mit der Diphtherie- und
Tetanus-Impfung aufgefrischt werden. www.aerztezeitung.de
Dengue- und Chikungunya-Fieber breiten sich aus 06.08 - Siehe: aus dem Internet 06/08 S.65
Zwei Virus-Erkrankungen gehen um die Welt: das Chikungunya- und das Dengue-Fieber. Beide Viren werden von Aedes-Mücken übertragen. Und beide Infektionen werden mehr und mehr zu urbanen Problemen, vor allem in Asien, Mittel- und
Südamerika. www.aerztezeitung.de
Synkope nach HPV-Impfung 06.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 06/08 S.72
Fallbericht über postvakzinale Synkope nach HPV-Impfung.
Chronische Hepatitis B: Therapie komplexer geworden 06.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 06/08 S.226
Für die Therapieindikation der chronischen HBV-Infektion hat die Viruslast neben der Höhe der Transaminasen und/oder den histologischen Veränderungen eine wichtige Bedeutung. Für die Therapie stehen heute Interferon alfa,
pegyliertes Interferon alfa, Nucleosid- und Nucleotiidanaloga zur Verfügung. In der Erstlinientherapie sind Kombinationstherapien bisher nicht indiziert. Um ein fehlendes Ansprechen oder das Auftreten einer Resistenz frühzeitig zu erkennen,
empfiehlt sich die regelmäßige Kontrolle der HBV-Werte.
Der Effekt von Lamivudin auf die Hepatitis-B- ... 06.08 - Siehe: Arzneimittelbrief 06/08 S.45
... Reaktivierung unter Chemotherapie Trotz der begrenzten Aussagekraft dieser Metaanalyse sollte bei HBsAg-positiven Patienten, die eine Chemotherapie erhalten sollen, eine präventive Lamivudin-Therapie erwogen werden. Nach jetzigem
Kenntnisstand, der allerdings überwiegend auf Expertenmeinung beruht, sollte diese vor der Chemotherapie begonnen und nach Beendigung der Chemotherapie sechs Monate lang fortgeführt werden (7). Größere randomisierte Studien sind
notwendig, um die optimale Dauer einer präventiven Lamivudin-Therapie zu ermitteln und den Nutzen neuerer Anti-HBV-Medikamente (Entecavir, Telbivudin, Adefovir, Tenofovir) in dieser Risikogruppe zu definieren. 7 Ref
Grippeimpfstoff: Erster Präpandemieimpfstoff zugelass 05.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 21/08 S.2266
EMEA hat den prä-pandemischen Grippeimpfstoff Prepandrix TM jetzt in der EU zugelassen, nachdem im Februar dieses Jahres eine positive Empfehlung ausgesprochen worden war. Der Impfstoff kan bereits vor Ausbruch einer Pandemie eingesetzt werden,
- enthält ein neues Adjuvanssystem und ist gegen verschiedene Varianten des H5N1-Vogelgrippevirus wirksam, wie GlaxoSmithKline mitteilte. Kreuzprotektion gegen künftige Virusstämme, Zum aktuellen Stand der Vogelgrippe
HIV-Test: Ergebnis in 20 Minuten 05.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 21/08 S.2236
Kanadische Wissenschaftler arbeiten an einem HIV-Schnelltest, der schon nach 20 bis 40 Minuten ein sicheres Ergebnis liefern soll. Der Test beruht auf dem Nachweis von Antikörpern in der Mundflüssigkeit. In einer Studie mit über 1000
Frauen hat er sich bereits als ebenso verlässlich wie der herkömmliche Bluttest erwiesen
HIV weiter auf dem Vormarsch 05.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 20/08 S.2033
Die Zahl der HIV-Neudiagnosen ist auch im vergangenen Jahr angestiegen: Ein Grund hierfür ist die Zunahme von sexuell übertragbaren Krankheiten wie Syphilis oder Chlamydien-Infektionen.
Zahl der HIV-Erstdiagnosen erneut gestiegen 05.08 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 20/08 S.2
FSME: Bei Kindern oft unterschätzt 05.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 19/08 S.1648
Bei Kindern verläut eine Frühsommer-Meningoenzephalitis milder als bei Erwachsenen. Dennoch entwickelt jedes fünfte erkrankte Kind neurologische Störungen. Eine Untersuchung zufolge ist das konventionelle Impfschema dem
beschleunigten vorzuziehen, weil es höhere Antikörpertiter liefert. Unabhängig vom Impfschema werden mit Encepur Kinder höhere Titer erreicht als mit FSME-Immun Junior.
Tenofovir jetzt auch gegen Hepatitis B 05.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 19/08 S.1638
Bereits seit sieben Jahren als HIV-Therapeutikum im Einsatz, hat Tenofovir nun auch die europäische Zulassung zur Behandlung der chronischen Hepatitis B erhalten. Die Pluspunkte: eine hohe antivirale Potenz und eine hohe Resistenzbarriere.
HIV-Therapie: Hormon bringt Fett unter Kontrolle 05.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 19/08 S.1636
Die HIV-assoziirte Lipodystrophie tritt bei etwa 40 bis 50 Prozent der Patienten auf, die mit einer hoch aktiven antiretroviralen Therapie behandelt werden. Tesamorelin, ein wachstumshormon-freisetzendes Hormon, zeigte in einer klinischen
Phase-III-Studie vielversprechende Ergebnisse. Der Arzneistoff wurde einmal täglich subkutan injiziert (2mg). Nebenwirkungen waren Muskelschmerzen und Parästhesien sowie Nesselsucht.
Indikationserweiterung: Tenofovir auch b. Hepatitis B 05.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 19/08 S.2057
Umstellung der Gebrauchsinformationen mit den aktuellen Hinweisen zur Behandlung der chron. Hepatitis B - neben den bisherigen Hinweisen zur Therapie der HIV-1-Infektion werden einige Wochen in Anspruch nehmen. Aktuelle Fach/Gebrauchsinformation kann
unter Tel. 089-89 98 90 33 oder Fax 089-89 98 90 49 oder E-mail: info@gilead-sciences.de angefordert werden
Grippewellen kommen aus Asien 05.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 18/08 S.1541
Gripewellen starten in Ost- und Südostasien und verbreiten sich von dort aus über die Welt. Dabei wird jede Epidemie von einem neuen Virusstamm getragen. Diese Erkenntnis könnte helfen, Influenzaviren besser zu überwachen und
effizientere Impfstoffe zu entwickeln.
Chemische Tarnkappe schützt vor Insektenstichen 05.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 18/08 S.1878
DEET-haltige Sprays (N,N-Diethyl-m-toluamid) halten Insekten fern, - wirkt dabei nicht etwa abstoßend, sondern legt ihre Orientierung durch den Geruchssinn lahm
Insektenschutz für Kinder: Zecken, Mücken & Co. 05.08 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 09/08 S.44
Der Beitrag präsentiert Ergebnisse von Internetrecherchen und gibt Internetadressen an.
Frühchen wie Normalgeborene impfen 05.08 - Siehe: aus dem Internet 05/08 S.98
Schutzimpfungen sollten bei Frühgeborenen wie bei normalen Babys im Alter von zwei Monaten starten. Diese Empfehlung der Ständigen Impfkommission wird jetzt durch neue Daten einer US-Studie unterstützt. www.aerztezeitung.de
Protease-Hemmer für vorbehandelte HIV-Patienten 05.08 - Siehe: aus dem Internet 05/08 S.91
Der Protease-Hemmer Tipranavir (Aptivus®) ist jetzt von der Europäischen Kommission zur Therapie HIV-Infizierter uneingeschränkt zur Kombinationstherapie zugelassen worden. www.aerztezeitung.de
Biologicals: Tbc nicht das einzige Infektionsrisiko 05.08 - Siehe: aus dem Internet 05/08 S.79
Medikamente, die den Tumornekrosefaktor (TNF) alpha hemmen, können nicht nur eine latente Tuberkulose reaktivieren. Nach einer Umfrage unter US-Medizinern in Clinical Infectious Diseases (2008; 46: 1738-1740) müssen Arzt und Patient auch
mit dem Auftreten anderer zum Teil ungewöhnlicher Infektionen rechnen. Die Infektiologen meldeten 73 Fälle von Staphylococcus aureus-Infektionen, 56 Fälle von Histoplasmose-Erkrankungen und 32 Patienten, bei denen nicht tuberkulöse
Mykobakteriosen diagnostiziert wurden. Echte Tuberkuloseerkrankungen wurden nur bei 17 Patienten festgestellt. www.aerzteblatt.de
Zecken sind immer häufiger Ursache von Infektionen 05.08 - Siehe: aus dem Internet 05/08 S.32
Die Infektionsgefahr durch FSME-Viren und Borrelien nimmt in Europa zu. Warme Winter haben in den vergangenen Jahren die Vermehrung von Zecken begünstigt. FSME-Risikogebiete breiten sich nach Norden aus. www.aerztezeitung.de
Resistenz bei neuer HBV-Therapie selten 05.08 - Siehe: aus dem Internet 05/08 S.24
Die Wahl der antiviralen Therapie kann bei Patienten mit chronischer Hepatitis B entscheiden, ob das HB-Virus (HBV) resistent wird. Das Nukleotidanalogon Tenofovir senkt die Virusmenge auch bei hohen initialen Werten binnen 48 Wochen unter die
Nachweisgrenze - ohne die Gefahr einer Resistenzentwicklung im ersten Behandlungsjahr. www.aerztezeitung.de
FSME: Schnellimpfschema nur in Ausnahmen 05.08 - Siehe: aus dem Internet 05/08 S.17
Bei der FSME-Impfung von Kindern bringt das konventionelle Impfschema eine signifikant stärkere Immunantwort als das beschleunigte Schema, egal, welcher Impfstoff benützt wird. Nach dem Schnellschema sollte daher nur in Ausnahmen geimpft
werden. www.aerztezeitung.de
Impfen und Rauchverzicht schützen vor Asthma 05.08 - Siehe: aus dem Internet 05/08 S.15
Ein Mittel, das hundertprozentig vor Asthma schützt, gibt es bisher nicht. Aber das Risiko für die Krankheit lässt sich deutlich reduzieren, etwa durch frühzeitige spezifische Immuntherapie bei Kindern mit Heuschnupfen. Auch
Gewichtskontrolle könnte das Risiko mindern. www.aerztezeitung.de
Peginterferon alfa-2a erneut in Studien bewährt 05.08 - Siehe: aus dem Internet 05/08 S.11
Zwei weitere Studien haben die Wirksamkeit von Peginterferon alfa-2a bei Patienten mit Hepatitis-C bestätigt. www.aerztezeitung.de
Abacavir: Verschreibung nur nach HLA-Testung 05.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 05/08 S.59
Die Häufigkeit von Hypersensitivitätsreaktionen auf das antiretrovirale Mittel Abacavir (ZIAGEN) kann mehr als halbiert werden, wenn HIV-Patienten, bei denen das Gen-Allel HLA-B 5701 nachgewiesen wird, von der Behandlung ausgeschlossen
werden. Erstmalig wird daher ein Gentest vorgeschrieben, der vor Beginn der Behandlung mit einem Arzneimittel durchgeführt werden soll. Patienten mit HLA-B 5701-Allel dürfen kein Abacavir erhalten.
Raltegravir: Neue Daten bestätigen Wirksamkeit 05.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 05/08 S.186
Bei vorbehandelten HIV-Infizierten wurde mit dem Integrasehemmer Raltegravir, der zusätzlich zu einer optimierten antiretroviralen Hintergrundtherapie gegeben wurde, auch nach 48 Wochen verglichen mit der Kontrollgruppe (optimierte
Hintergrundterapie alleine) signifikant häufiger eine maximale Suppression der Virusvermehrung erreicht.
Wirkstoffe zur Therapie und Prophylaxe der Malaria 05.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 05/08 S.161
In der Übersicht werden Struktur, Wirkungs- und Resistenzmechanismen sowie klinische Wirksamkeit der derzeit gebräuchlichen Malariatherapeutika dargestellt.
Raltegravir: Integrase als neue Zielstruktur 05.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 05/08 S.153
Raltegravir ist der erste Vertreter der Integrase-Hemmer, einer neue Klasse antiretroviral wirkender Arzneistoffe. Er kann in Kombination mit anderen antiretroviral wirkenden Arzneistoffen bei Patienten mit nachgewiesener HIV-Replikation trotz
antiretroviraler Therapie eingesetzt werden. Die eher "offene" Formulierung des Anwendungsgebiets ist auf das bislang sehr gute Verträglichkeitsprofil von Raltegravir und die ausgezeichneten virologischen Ansprechraten zurückzuführen.
Die Erfahrungen mit Raltegravir sind bislang allerdings auf 48 Wochen beschränkt. Der Beitrag informiert ausführlich über Pharmakologie und klinische Prüfung.
HIV-Therapie: Risiko für Myokardinfarkt unter ... 05.08 - Siehe: Arzneimittelbrief 05/08 S.37
... bestimmten Substanzen erhöht. Die antiretrovirale Therapie führt bei HIV-infizierten Patienten zu einer deutlichen Lebensverlängerung. Kardiovaskuläre Erkrankungen spielen deshalb zunehmend eine Rolle. Wahrscheinlich
erhöhen einige antiretrovirale Substanzen dieses Risiko zusätzlich. Aus den bisher vorliegenden Kurzzeitstudien kann diese Risikoerhöhung für die verschiedenen Substanzen aber noch nicht zuverlässig abgeschätzt werden.
Bis zur Vorlage verlässlicherer, prospektiver Daten sollten nach den Ergebnissen der hier besprochenen Studie die NRTI Abacavir und Didanosin bei Patienten mit bereits erhöhtem kardiovaskulären Risiko aber nur nach individueller
Abwägung aller anderen Risikofaktoren eingesetzt werden. 9 Ref
Koformul. Proteaseinhibitorkombi für Kinder mit HIV 04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/08 S.1797
Die Europäische Kommission hat die Zulassung für die niedrig dosierte koformulierte Proteaseinhibitor-Kombinations Lopinavir/Ritonavir (Kaletra) erteilt, wie Abbot mitteilte. Die Tablette kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen
werden und benötigt keine Kühlung mehr. In Entwicklungsländer wird Lopinabir/Ritonavir unter dem Handelsnamen Aluvia vertrieben
Impfschutz in Deutschland ist nicht gut genug 04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/08 S.1791
Ziel: Masern bis 2010 eliminieren, Impfaktionen der BZgA
Rückruf: Diphtherie Adsorbat Impfstoff Behring Erwach 04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/08 S.1772
PZN 2543503, Ch.-B.: 033024A, in den Packungen können sich leere oder zerbrochene Ampullen befinden und es ist nicht auszuschließen, dass scheinbar intakte Ampullen kleinere Haarrisse aufweisen können. Impfstoffe dieser Charge
dürfen nicht mehr verwendet werden.
Umwelt: Pestizide erhöhen das Parkinsonrisiko 04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/08 S.1768
Vor allem Herbizide und Insektizide sollen das Risiko einer Parkinsonerkrankung sogar verdoppeln können, sofern häufiger Kontakt zu ihnen bestand, so das Ergebnis einer aktuellen Studie an 600 Personen
Zulassung von Arzneimitteln, Sera und Impfstoffen 04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/08 S.1852
Gesundheitspolitik: Kein Interesse an Zielpreisen 04.08 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 17/08 S.8
Gegen Gelbfieber impfen 04.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 16/08 S.1330
Das Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf empfiehlt eine Gelbfieberimpfung für viele Regionen Südamerikas. Die Impfung sollte mindestens 10 Tage vor Reiseantritt erfolgen.
Proteaseinhibitor Nelfinavir wieder zur Verfügung 04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/08 S.1677
EMEA hat dem HIV-Medikament Nelfinavir (Viracept) wieder die Zulassung erteilt. Aufgrund von Verunreinigungen einiger Chargen mit einer möglicherweise genotoxischen Substanz war Nelfinavir im Juli 2007 zurückgerufen worden und die Zulassung
im August ausgesetzt worden.
Zucker nimmt Impfschmerz 04.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 15/08 S.1218
Bekommmen Säuglinge vor einer Impfung eine Haushaltszuckerlösung zu trinken, haben sie weniger Impifschmerz.
Gleiche Tumorarten bei HIV-Kranken u.Transplantierten 04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 15/08 S.1529
Meist infektionsassoziierte Tumore, Nicht abhängig vom Lebensstil, Tab.
Masern sind gefährlich und kennen keine Grenzen 04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 15/08 S.1524
Kritik der Weltgesundheitsorganisation, Ansteckend und gar nicht harmlos, Keine spezifische antivirale Therapie, STIKO-Impfempfehlungen
Neurologie: Aids im Kopf 04.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 14/08 S.1130
Eine HIV-Infektion greift nicht nur das Immunsystem an, sie nistet sich auch im Gehirn ein. Depressionen und Demenz können die Folge sein.
Hypertonie: Impfung senkt den Blutdruck 04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/08 S.1410
Gespräch mit Dr. Claudine Blaser von Cytos Biotechnology über das Prinzip und die Erfolgsaussichten der neuartigen Impfung gegen Bluthochdruck
ABDA zu Vitalsana- Preisen: Vorsätzliche Täuschung 04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/08 S.1394
Die ABDA kritisiert die erfundenen Preise der Schlecker-Apotheke scharf
Malariaerreger per Impfung sterilisieren 04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/08 S.1378
Ein britisch-amerikanisches Forscherteam arbeitet an einem neuen Ansatz zur Bekämpfung der Malaria. Mithilfe einer Impfung wollen sie die Erreger der Malaria sterilisieren und so ihre Vermehrung bremsen
Stada könnte auch mit Zielpreisen leben 04.08 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 14/08 S.3
Aufsteiger Aliud, Zukäufe in Osteuropa, Zielpreise als Option
Infektionskrankheiten: Neues zur Tuberkulose 04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/08 S.1337
125 Jahre reichen nicht, Seit 8000 Jahren humanpathogen, Genetische Taxonomie, Das Genom birgt Überraschungen, Gefahr durch schlummernde Bakterien, Tab., Links
Statistik: Impfstoffe legen zu 04.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/08 S.1298
Rheuma ist kein Grund, Patienten nicht zu impfen 04.08 - Siehe: aus dem Internet 04/08 S.90
Eine immunsuppressive Behandlung ist bei Patienten mit einer rheumatischen Erkrankung kein Argument gegen Impfungen mit Totvakzinen. Daran wurde vor kurzem auf der Fortbildungsveranstaltung "Praxis Update 2008" in Berlin erinnert.
www.aerztezeitung.de
Innovationspreis für Impfung gegen Allergie 04.08 - Siehe: aus dem Internet 04/08 S.55
Für seine Gräser-Impf-Tablette Grazax® hat das Wedeler Pharmaunternehmen Alk-Scherax den H. G. Creutzfeldt-Innovationspreis erhalten. www.aerztezeitung.de
Studie: Impfung gegen Brustkrebs senkt Sterblichkeit 04.08 - Siehe: aus dem Internet 04/08 S.53
Ein Impfstoff, der das Immunsystem auf das Tumormerkmal HER2/neu lenkt, könnte die Überlebenschancen beim Mammafrühkarzinom verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine präliminäre Studie, die jetzt auf einem US-Krebskongress
vorgestellt wurde.Der Impfstoff NeuVax® besteht aus dem Peptid E75. Es ist von dem Rezeptor HER2/neu abgeleitet, den viele Mammakarzinomzellen exprimieren und der Angriffspunkt des Krebsmedikaments Trastuzumab (Herceptin®) ist. www.aerzteblatt.de
US-Studie: Mumps-Erkrankungen trotz Impfung 04.08 - Siehe: aus dem Internet 04/08 S.52
Reichen die beiden MMR-Impfungen für einen lebenslangen Schutz vor Mumps aus? US-Experten bezweifeln dies im New England Journal of Medicine (NEJM 2008; 358: 1580-1589). Ihre Analyse einer Mumps-Epidemie, zu der es 2006 im Mittleren Westen kam,
zeigt, dass die meisten erkrankten Jugendlichen beide MMR-Impfungen erhalten hatten. www.aerzteblatt.de
Knoblauchextrakte vermindern Wirkung von Saquinavir 04.08 - Siehe: aus dem Internet 04/08 S.50
Die Einnahme von Knoblauchzubereitungen kann die Wirkstoffkonzentration des Protease-Inhibitors Saquinavir senken und damit die Wirkung der antiretroviralen Therapie gefährden. Davor warnt jetzt das Bundesinstitut für Arzneimittel und
Medizinprodukte (BfArM). Es verbietet zwar nicht die Einnahme von Knoblauchzubereitungen, fordert in den Fachinformationen jedoch regelmäßige Therapiekontrollen für die Anti-HIV-Medikation. www.aerzteblatt.de
Herzinfarkt durch Abacavir? 04.08 - Siehe: aus dem Internet 04/08 S.47
Die Zulassungsbehörden in den USA und in Europa haben die Ergebnisse der D:A:D-Studie zurückhaltend bewertet. Die Food and Drug Administration (FDA) und die European Medicines Agency (EMEA) sehen derzeit keinen Anlass zur Änderung der
Fachinformationen für Medikamente mit den Wirkstoffen Abacavir oder Didanosin. www.aerzteblatt.de
Schutzwirkung der Impfung gegen Rotaviren bestätigt 04.08 - Siehe: aus dem Internet 04/08 S.39
Die Rotavirus-Impfung schützt effektiv vor Erkrankungen durch die Erreger. Und sie reduziert die Zahl der Krankenhauseinweisungen durch Rotavirus-Enteritiden. Das hat eine Studie mit über 15 000 Säuglingen und Kleinkindern
eindrucksvoll bestätigt. www.aerztezeitung.de
Zucker nimmt den Impfschmerz 04.08 - Siehe: aus dem Internet 04/08 S.11
Mit einer Zuckerlösung kann Säuglingen der Schmerz beim Impfen genommen werden. www.aerztezeitung.de
FSME: Korrektes Impfmanagement - wirksamer Schutz 04.08 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 04/08 S.154
Impfschema, Was tun - wenn ein Impftermin verpasst wurde, Fazit, Abb., Tab.
Übertragung von Varizellen nach Impfung? 04.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 04/08 S.48
Diskussion zu Verdachtsmeldungen über Virustransmission bei Kontaktpersonen.
Impfschutz für die Reise 03.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 13/08 S.1044
Der Beitrag berichtet vom 9. Forum Reisen und Gesundheit im Rahmen der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin. Vorgestellt werden Impfungen, die für eine Weltreise empfohlen werden,
Tuberkuloseerreger zunehmend resistent 03.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 12/08 S.964
WHO-Bericht zum Welttuberkulosetag: An keiner anderen behandelbaren Infektionskrankheit sterben so viele Menschen wie an Tuberkulose. Neben der Zunahme resistenter Erreger machen sich die Experten vor allem über Tuberkulose unter Aids-Kranken
Sorgen.
Impfen gegen Bluthochdruck 03.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 12/08 S.959
Ein neuartiger Impfstoff gegen Hypertonie, der die Bildung von Antikörpern gegen Angiotensin II bewirkt, zeigte in einer ersten Phase-II-Studie vielversprechende Ergebnisse.
Einfachere HIV-Therapie: Atripla 03.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 12/08 S.959
Erstmals steht in Europa die gesamte Tagesdosis für die hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART) in einer Tablette zur Verfügung. Die Filmtablette Atripla enthält den nicht-nukleosidischen Reverse-Transkriiptase-Hemmer Efavirenz,
den nukleosid-analogen Revertase-Hemmer Emtricitabin und den nukleotidanalogen Revertase-Hemmer Tenofovir.
HIV nistet sich in Hirnzellen ein 03.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 11/08 S.867
DAs HIV-1-Virus verwendet neurale Vorläuferzellen im Gehirn als Reservoir.
Erfolgreich gegen den Insektenangriff 03.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 11/08 S.846
Der Titelbeitrag gibt einen Überblick über Krankheiten, die durch Insekten übertragen werden, und Mittel zur Vektorbekämpfung sowie zur Biss- und Stichvermeidung: synthetische Repellentien, Goldstandard DEET, Icaridin gut wirksam,
EBAAP nicht für Säuglinge, keine klare Bewertung für DMP, pflanzliche Repellentien, Pyrethroide als Insektizide, Insektenabwehr beim Tier.
Hepatitis-B-Virusinfekt.: Fokus auf Viruslast richten 03.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 11/08 S.1100
Hohe Verlaufsvariabilität, HBV-Test für alle? Akute Hepatitis B: Abwarten und genau beobachten, Therapieindikationen bei chronischer Hepatitis B, Indikation für Interferon abklären, Nukleosidanaloga: Virussuppression als
entscheidender Prädiktor, Wenig gesichert: Was tun bei Resistenz? Noch immer ungeklärt: Frage der Therapiedauer, Hepatitisverbreitung, Desinfektion, Empfohlene Impfstrategien
Infektiologie: Ein Gel schützt Grippeviren vor Kälte 03.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 11/08 S.1056
Wissenschaftler um Ivan Polozov stellten bei einer Untersuchung von Influenzaviren fest, dass diese mit einer fettigen Substanz überzogen sind. Der Überzug bzw. die äussere Virusmembran bildet in kalter Umgebungsluft eine feste
Gel-Schicht und schützt die Viren somit vor schädlichen Einflüssen. Ab 15,6 Grad Celsius verflüssigt sich das Gel allmählich
Virologie: Kein Zutritt für Hepatitiserreger 03.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 10/08 S.922
Heidelberger Wissenschaftler haben einen neuen Wirkstoff gegen Hepatitis-B-Viren entwickelt, der sich im Tiermodell als erfolgreich erwiesen hat. Mithilfe eines speziellen Eiweißsegmentes wird den Erregern der Zutritt in die Leberzellen
verwehrt
Zulassung von Arzneimitteln, Sera und Impfstoffen 03.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 10/08 S.1022
Zulassung von Sera und Impfstoffen 03.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 09/08 S.893
Beratung auf Rezept: Encepur Erwachsene 03.08 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 06/08 S.49
Prävention: Die Tetanusimpfung 03.08 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 05/08 S.69
Empfehlungen zur Tetanus-Schutzimpfung und zur Immunprophylaxe im Verletzungsfall.
Englischkurs: What´s in the news? 03.08 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 05/08 S.88
Diabetesrisiko bei HIV-Patienten beachten 03.08 - Siehe: Apotheken-Depesche 04/08 S.20
In der Studie mit Daten von 6513 HIV-infizierten Patienten zeigte sich ein erhöhtes Diabetesrisiko bei einem BMI von über 30, einem Alter über 60 sowie für Männer. Zusätzlich erhöhen Anti-HIV-Mittel das
Diabetesrisiko.
Gentest Pflicht vor Abacavir-Verordnung 03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.82
Eine Behandlung mit den antiretroviralen Medikamenten Ziagen®, Trizivir® und Kivexa® (Wirkstoff: Abacavir) ist ab sofort nur noch erlaubt, wenn ein Gentest das Vorhandensein des Genmarkers HLA-B*5701 ausgeschlossen hat. Dies hat das Bundesinstitut
für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) jetzt festgelegt. Damit wird erstmals eine pharmakogenomische Untersuchung zur Grundlage einer medikamentösen Therapie gemacht. Weiter Beispiele könnten folgen. www.aerzteblatt.de
HI-Viren machen Station im ZNS 03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.79
Neurale Vorläuferzellen dienen HI-Viren als Reservoir. Das stellten Forscher des Instituts für Virologie des Helmholtz Zentrums München fest. Die Arbeitsgruppe von Professor Ruth Brack-Werner publizierte im Fachjournal "AIDS" (2008;
21:2271-2281). www.aerzteblatt.de
Impfstoff senkt Blutdruck 03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.77
Ein Impfstoff, der eine Antikörperreaktion gegen Angiotensin II induziert, senkte in einer randomisierten kontrollierten Studie im Lancet (2008; 371: 821-27) den Blutdruck bei Hypertonikern über mehrere Wochen. Die Verträglichkeit war
gut, doch ein Editorial zeigt, dass es nicht leicht sein wird, die Bedenken gegen diesen neuen Therapieansatz auszuräumen. www.aerzteblatt.de
CMV-Impfstoff soll Leukämie-Kranke schützen 03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.66
Jeder zweite Deutsche ist mit Zytomegalieviren (CMV) infiziert. Die in der Regel symptomlose Infektion kann bei Immunschwäche - besonders bei Leukämie und Stammzelltransplantation - schwere Folgen haben. Ein Impfstoff wird jetzt entwickelt.
www.aerztezeitung.de
Trend zu einer früheren Therapie gegen HIV 03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.52
Die antiretrovirale Therapie gegen HIV ist zur Lebensverlängerung bei einer chronischen Erkrankung die erfolgreichste Behandlung in der gesamten Medizin." www.aerztezeitung.de
Von Chikungunya bis Zoster - neue Reise-Impfstoffe 03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.44
Viele neue Impfstoffe werden in den kommenden Jahren die Reisemedizin bereichern. Das Spektrum reicht von einem Zoster-Impfstoff über neue konjugierte Vakzinen gegen Meningokokken bis zu einem europäischen Impfstoff gegen Japanische
Enzephalitis. www.aerztezeitung.de
Impfung gegen Hypertonie ist vielversprechend 03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.29
Alle paar Monate eine Impfung statt täglich eine Tablette - dies könnte für Hypertoniker bald Realität werden, legen jetzt veröffentlichte Studiendaten zur Hypertonie-Impfung nahe. www.aerztezeitung.de
Zuckerwasser bewirkt bei Impfungen wahre Wunder 03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.27
Mit einer einfachen Zuckerlösung kann Säuglingen der Schmerz beim Impfen genommen werden. Das klappt sogar, wenn nacheinander drei Injektionen erfolgen. www.aerztezeitung.de
Vergleichsstudie zu Therapien gegen Hepatitis C 03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.17
Das dauerhafte virologische Ansprechen ist bei den beiden führenden Hepatitis-C-Therapien ähnlich. Das hat die erste große randomisierte klinische Studie zum Vergleich von Therapien für Patienten mit chronischer Hepatitis C
ergeben. www.aerztezeitung.de
Hart und früh behandeln - das hilft bei Hepatitis B 03.08 - Siehe: aus dem Internet 03/08 S.11
Gängig bei chronischer Hepatitis B ist heute eine langfristige orale Therapie mit Nukleos(t)id-analoga. Während der Behandlung bilden sich jedoch oft resistente Viren, die die Wirksamkeit der Medikamente begrenzen. Solchen Resistenzen wird
vorgebeugt, wenn die Virusvermehrung möglichst rasch und komplett unterdrückt wird. www.aerztezeitung.de
Pharmazeutisches Notfallmanagement 03.08 - Siehe: Krankenhauspharmazie 03/08 S.113
Die Länderübergreifenden Krisenmanagementübungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe haben zum Ziel, Schutzmaßnahmen für Katastrophenfälle weiter zu entwickeln und die Wirksamkeit von
Krisenreaktionsmechanismen zu überprüfen. Die Übungen sollen belegen, dass auch im föderalistischen System bei Kooperationsbereitschaft der Beteiligten umfassende Krisenlagen unter Einsatz der Ressourcen von Bund und Ländern
entschlossen und wirksam bewältigt werden können. Schwachstellenanalyse erfolgt.
Übertragung von Varizellen nach Impfung 03.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 03/08 S.43
Ein 31-jähriger Vater erkrankt neun Tage nach Impfung seines einjährigen Sohnes gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken mit dem Vierfachimpfstoff PRIORIX-TETRA schwer an Varizellen. Er entwickelt hohes Fieber und muss im Krankenhaus
virostatisch behandelt werden. Erwachsene dürften künftig sowohl durch Infektion mit dem Wildvirus als auch durch Transmission von Impfviren verstärkt gefährdet sein.
Österreich: HPV-Impfung nicht im Impfprogramm 03.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 03/08 S.43
In Österreich wird die Impfung gegen humane Papillomviren (GARDASIL, CERVARIX) nicht in das kostenlose Impfprogramm aufgenommen. Stattdessen soll das Zervixkarzinomscreening verbessert werden. Die österreichische Gesundheitsministerin
verweist in diesem Zusammenhang auf einen aktuellen HTA-Bericht, in dem klinische Langzeiteffektivität und Kosteneffektivität der Impfung zusätzlich zum Screening im Vergleich zur Früherkennung ohne Impfung für Österreich
analysiert werden.
Neu: CCR5-Hemmer Maraviroc 03.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 03/08 S.82
Maraviroc gehört zur Gruppe der Eintrittshemmer und ist der erste Vertreter der so genannten CCR5-Hemmer. Der Wirkstoff ist zugelassen zur Behanlung von vorbehandelten Patienten mit HIV-Infektion, bei denen ausschließlich CCR5-trope Viren
nachgewiesen wurden, in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneistoffen. Das Verträglichkeitsprofil ist bisher günstig. Der Beitrag informiert über Pharmakologie, Einsatz und klinische Prüfung.
Telbivudin - ein neu zugelassenes Nukleosid-Analogon 03.08 - Siehe: Arzneimittelbrief 03/08 S.20
Telbivudin ist ein neu zugelassenes Nukleosid-Analogon zur Behandlung der chronischen Hepatitis B, das schneller als Adefovir zu einer Reduktion der HBV-DNA führt. Nach 52 Wochen Behandlung ist der Unterschied jedoch nicht mehr signifikant. Bei
der Behandlung der chronischen Hepatitis B mit Nukleosid-/Nukleotid-Analoga sind aber vor allem die Langzeitergebnisse wichtig. Diese fehlen häufig in Studien, die von der Pharmaindustrie initiiert sind. Ein Wechsel der Therapie ohne Not von
einer Substanz zur nächsten birgt die Gefahr von Virusmutationen, die weitere Therapieoptionen unwirksam machen können. 3 Ref
Zirkumzision bei Männern ist eine präventive ... 03.08 - Siehe: Arzneimittelbrief 03/08 S.18
... Maßnahme gegen die Übertragung von HIV Weltweit haben sich im Jahre 2005 4,1 Millionen Menschen HIV infiziert, die meisten über heterosexuelle Kontakte. Diese alarmierende Zahl unterstreicht die Bedeutung, Maßnahmen zur
Eindämmung dieser Infektion zu intensivieren. Eine kostengünstige und nachhaltige Möglichkeit aus dem Bündel präventiver Interventionsstrategien ist die Zirkumzision bei Männern. Die chirurgische Entfernung der Vorhaut ist
ein kleiner, komplikationsarmer Eingriff. Die Zirkumzision verringert nicht nur die Übertragung von HIV, sondern auch von Geschlechtskrankheiten, Harnwegsinfektionen bei Knaben, die Entwicklung von Peniskarzinomen sowie Zervixkarzinomen bei den
Sexualpartnerinnen. Die überzeugende Datenlage gibt Anlass, die Zirkumzision des Mannes als zusätzliche Präventivmaßnahme gegen die HIV-Pandemie in Hochrisiko-Gebieten einzuführen. Die UN und die WHO entwickeln Pläne,
wie dies sicher und flankiert von besserer Aufklärung in diesen Regionen geschehen kann. 20 Ref
HPV-Impfung: Heiße Diskussion um Nutzen und Risiken 03.08 - Siehe: PTA Forum 03/08 S.34
Inside out-das Kennzeichen gestresster Zellen 03.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 02/08 S.114
Klinische Studien müssen folgen, um zu zeigen, ob dieses neue Therapieprinzip sich durchsetzen wird.
Nochmals: Impfung gegen Humane Papillomaviren 03.08 - Siehe: Arzneimittelbrief 02/08 S.16
Die Empfehlung, nur HPV-serologisch negative Mädchen u. junge Frauen zu impfen, führt zu der Frage, wo dieser Nachweis zu bekommen ist. Denn lt. AWMF-Leitlinien ist ein entsprechender "Antikörpertest wissenschaftlichen Untersuchungen
vorbehalten, aber für die Diagnostik ohne Bedeutung". Der alternative HPV-DNA-Nachweis f.d. Abstrich kostet ca. 35Ç, die allerdings z.Z. noch nicht von allen Kassen übernommen werden. "HPV-negativ" wird man bei manchen Frauen auch nach der
Anamnese 'diagnostizieren' müssen. In dem Artikel*, auf den der Leser Bezug nimmt, ging es in erster Linie darum, zentral Daten zu sammeln, die später einmal quantitative Aussagen zu Nutzen und Risiken der Impfung erlauben. Davon abgesehen
wäre die Diagnostik bei einer HPV-Prävalenz von >15% zugleich auch kosteneffektiv, da die bereits infizierten Frauen nicht geimpft werden (sollen). *vgl. AMB 12/07
Schwerpunkt Prävention: Erst Check, dann weg 02.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 09/08 S.654
Der Beitrag gibt einen Überblick über Malariamittel zur Prophylaxe und notfallmäßigen Selbstbehandlung. Dosierungsangaben.
HIV-Infektionen sind unheilbar 02.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 08/08 S.579
Sibald HI-Viren im menschlichen Körper Fuß gefasst haben, sind sie nicht mehr vollständig zu beseitigen. Die Erreger halten sich über Jahre in Reservoirs wie im Darmgewebe versteckt.
Neuropathien unter Telbivudin 02.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 08/08 S.577
Die EMEA warnt vor peripheren Nervenschäden durch das Virustatikum Telbivudin. In Kombination mit pegyliertem Interferon alfa-2a bei der Behandlung der chronischen Hepatitis B stieg die Gefahr für periphere Neuropathien.
HPV-Impfung - fragliche Wirkung, viele Nebenwirkungen 02.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/08 S.777
Stellungnahme der Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.: Entscheidungsrelevante Daten unbekannt, Trügerisches Gefühl der Sicherheit, Viele Verdachtsfälle, Empfehlung zurücknehmen,
www.individuelle-Impfentscheidung.de
Umstrittene Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs 02.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/08 S.771
Viele offene Fragen zu Kosten, Nutzen und Sicherheit: Groß angelegte Kampagne, Mit industrieller Unterstützung, Millionenfach geimpft, Wird die Zervixkarzinomrate sinken? Erwartungen nicht erfüllt, Nachbeobachtungszeit zu kurz,
Todesfälle schüren Diskussion, HPV-Impfung: Wichtige Argumente der Befürworter und Gegner, Stellungnahme der Deutschen Krebshilfe: Todesfälle - kein Hinweis auf ursächlichen Zusammenhang
Besserer Immunschutz dank Tattoo-Technik 02.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/08 S.726
Vom Tätowieren raten Mediziner eigentlich eher ab. Wird die Technik im Rahmen einer Impfung eingesetzt, könnte sie jedoch zu einer besseren Immunantwort als beim herkömmlichen Impfen per Injektion führen. - Mögliche Anwendung
z.B. bei einer Grippe-Pandemie, wenn möglichst rasch bei vielen Personen eine gute Immunantwort erreicht werden soll
Zwei Todesfälle nach HPV-Impfung 02.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 06/08 S.399
Zwei Todesflle von jungen Frauen nach einer HPV-Impfung mit Gardasil sind der EMEA gemeldet worden. Die Behörde wird die Sicherheit der Vakzine streng überwachen, sieht aber derzeit keinen Anlass zu einer Neubewertung.
Resistent gegen Oseltamivir 02.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 06/08 S.393
Einzelne Influenza-A-Viren der diesjährigen Grippewelle sind resistent gegen Oseltamivir. Besonders hoch ist die Rate in Norwegen.
Naturmedizin: Erdiges Dessert gegen Malaria 02.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/08 S.496
Schimpansen nehmen bestimmte Erdsorten mit oder nach der Nahrung auf, um die malariahemmende Wirkung von zuvor gefressenen Pflanzenteilen zu erhöhen
HPV-Impfung: Union fordert Begleitstudie 02.08 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 06/08 S.8
HPV Impfstoff: Diskussion um Todesfälle 02.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 05/08 S.410
Paul-Ehrlich-Institut und EMEA sehen keinen ursächlichen Zusammenhang
Erhöhte Nachfrage nach HPV-Impfstoffen 02.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 05/08 S.410
Optimaler Malaria-Schutz 02.08 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 04/08 S.89
Der Beitrag erläutert die Vorgehensweise bei der Auswahl des richtigen Arzneimittels zur Malaria-Prophylaxe.
Neues Gel gegen HIV-Infektion in Phase-II-Studie 02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.98
Dem Ziel, Frauen einen Schutz vor HIV-Infektionen unabhängig vom Kondomgebrauch des Mannes zu verschaffen, sind Forscher noch ein Stück näher gekommen. www.aerztezeitung.de
Tesamorelin: Releasing-Faktor lindert Lipodystrophie 02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.79
HIV-Patienten, die unter der antiretroviralen Therapie eine Lipodystrophie entwickeln, dürfen auf ein Medikament hoffen, das nicht nur ihrem Aussehen zugute kommt. Nach den Ergebnissen einer Phase-III-Studie im New England Journal of Medicine
beseitigt ein synthetischer Releasing-Faktor für das Wachstumshormon (wenigstens teilweise) auch die nachteiligen Folge der Lipodysrtrophie auf den Stoffwechsel. www.medknowledge.de
Auf dem Weg zur Leukämie-Impfung 02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.77
US-Forscher haben einen vielversprechenden Ansatz für eine Gentherapie gegen Leukämie gefunden: Es gelang ihnen, das Immunsystem erkrankter Freiwilliger mit Hilfe gentechnischer Methoden so zu verändern, dass es Antikörper gegen
die entarteten Blutzellen bildete. Diese Abwehrproteine reagierten auf ein Eiweißmolekül namens ROR1, das bei Erwachsenen ausschließlich auf der Oberfläche von Leukämiezellen zu finden ist.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/288296.html
Tuberkel mit Resistenzen breiten sich aus 02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.67
In Deutschland breiten sich resistente Tuberkulose-Erreger aus - das ist ein Thema bei der Tagung der nordwestdeutschen Internisten in Hamburg. Besonders gefährlich seien hoch resistente Formen, für die es kaum noch Therapien gibt.
www.aerztezeitung.de
Kein Zusammenhang zwischen MS und Impfungen 02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.57
Neue Studiendaten widerlegen erneut den Verdacht, dass Impfungen das Risiko für Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose (MS) erhöhen. Darauf weist das Paul-Ehrlich-Institut in Langen hin.
Posaconazol bewährt sich bei Neutropenie 02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.54
Nicht nur unter Studienbedingungen, sondern auch im klinischen Alltag ist eine Prophylaxe mit dem Antimykotikum Posaconazol wirksam. Es kann invasive Mykosen und Lungeninfiltrate bei Patienten mit Chemotherapie signifikant reduzieren.
www.aerztezeitung.de
EMEA lässt ersten prä-pandemischen Impfstoff zu 02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.45
Die europäische Zulassungsbehörde (EMEA) hat eine wichtige Vorentscheidung für die Zulassung des ersten prä-pandemischen Impfstoffs gegen die Vogelgrippe getroffen. Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) hat
eine positive Stellungnahme zu Prepandrix® abgegeben. www.aerzteblatt.de
Periphere Neuropathie bei Telbivudin 02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.33
Die europäische Arzneimittelagentur EMEA hat eine Änderung der Fachinformationen zum Virustatikum Telbivudin (Sebivo®) verfügt. Dort wird jetzt vor der Gefahr von peripheren Neuropathien gewarnt. Die Ärzte werden aufgefordert, auf
Hinweise zu achten, und in diesem Fall die Fortsetzung der Therapie zu überdenken. www.aerzteblatt.de
Abacavir und Didanosin erhöhen Herzinfarktrisiko 02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.24
Die Einnahme der HIV-Medikamente Abacavir und Didanosin (ddI) scheint mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko einherzugehen. Dies zeigen die Ergebnisse einer prospektiven Beobachtungsstudie, die dieser Tage auf einer Fachtagung vorgestellt wurden.
Andere Wirkstoffe aus der Gruppe der Nukleosidanaloga waren nicht betroffen. www.aerzteblatt.de
Kritik an Krebsimpfung nach Todesfällen 02.08 - Siehe: aus dem Internet 02/08 S.11
Nach dem ungeklärten Tod zweier junger Frauen gibt es nach Behördenangaben keine Belege für einen Zusammenhang mit der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Weder das deutsche Bundesamt für Sera und Impfstoffe noch die
Europäische Arzneimittelagentur EMEA sehen Anlass, die Sicherheit des Impfstoffs Gardasil® neu zu bewerten. Der Nutzen überwiege weiterhin etwaige Risiken, betonte die EMEA in London. Eine 17-Jährige aus Deutschland und eine
19-Jährige Österreicherin waren im vergangenen Jahr aus ungeklärter Ursache gestorben, kurz nachdem sie den Impfstoff bekommen hatten. In Europa sind insgesamt zwei solche Impfstoffe zugelassen. Der Bremer Professor für
Arzneimittelforschung Gerd Glaeske hatte die Zulassung der Impfung in der "Frankfurter Rundschau" vom Freitag als möglicherweise zu schnell bezeichnet. www.journalonko.de
Fortbildung: Tollwut, eine unterschätzte Bedrohung 02.08 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/08 S.53
Tollwutvirus, Epidemiologische Formen der Tollwut, Krankheitsbild, Impfstoffe, Präexpositionelle Prophylaxe, Postexpositionelle Prophylaxe nach Kontakt mit tollwutverdächtigen Tieren, Vorgehen bei bereits geimpften Personen, Abb., Tab.
Häufige Resistenzen gegen Oseltamivir 02.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 02/08 S.21
Auswertungen zur Resistenzlage der aktuellen Influenzaviren (Influenza A/H1N1) weisen auf eine hohe Rate von Resistenzen gegenüber dem Neuraminidasehemmer Oseltamivir hin. Die meisten Resistenzen fallen in Norwegen auf. Die gegenüber
Oseltamivir resistenten Stämme sind weiterhin gegen Amantadin, Rimantadin (außer Handel) und Zanamivir empfindlich.
Todesfälle in Verbindung mit HPV-Impfstoff 02.08 - Siehe: Arznei-Telegramm 02/08 S.17
Eine 17-jährige Deutsche starb einen Tag nach der zweiten Dosis der Vakzine, eine 19-jährige Österreicherin drei Wochen nach erstmaliger Impfung. Bei beiden bleibt die Todesursache auch nach Obduktion unklar, so das Fazit der
europäischen Arzneimittelbehörde.Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde dokumentiert 15 Todesfälle in Verbindung mit dem dort seit Sommer 2006 erhältlichen HPV-Impstoff (10 aus den USA, 3 aus dem Ausland, 2 unbekannter
Herkunft). Ein Kausalzusammenhang lässt sich auch auf Basis dieser Meldungen weder ausschließen noch belegen. Angesichts der unklaren Risiken wiegen die offenen Fragen hinsichtlich des Nutzens der HPV-Impfung um so schwerer: Die HPV-Vakzine
senkt die Gesamtzahl höhergradiger Zervixdysplasien (CIN 2 und höher) bei Frauen zwischen 16 und 26 Jahren, die mehrheitlich bereits sexuelle Kontakte hatten, nur um 17% und damit deutlich weniger als erhofft. Für die als
Surrogatparameter für ein Zervixkarzinom geeigneteren hochgradigen Dysplasien (CIN 3) lässt sich statistisch kein Vorteil sichern.
Punkte sammeln mit der MMP: Tollwut 02.08 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/08 S.60
Grippeimpfstoff einer neuen Generation zugelassen 01.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 04/08 S.203
Der erste marktreife Zellkultur-Grippeimpfstoff, Optaflu, ist in Deutschland für diese Saison zugelassen. Da die Vakzine frei von Hühnereiweiß ist, ist sie als einziger Grippeimpfstoff auch für Personen mit entsprechender
Allergie geeignet.
Alzheimer Demenz: Hoffen auf eine Alzheimer-Impfung 01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/08 S.314
Die Entstehungshypothesen der Alzheimer-Krankheit, Die tau-Hypothese, Die Amyoid-Hypothese, Immunisierungsansätze zur Behandlung der Alzheimer- Krankheit, Entscheidung in den nächsten fünf Jahren, Abb., Tab.
Erster Integrasehemmer steht in Europa zur Verfügung 01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/08 S.298
Im Dezember 2007 wurde Raltegravir (Isentress) in 27 EU-Staaten zugelassen, AIDS: Hoher Prozentsatz an Resistenzen; Hemmung eines essenziellen Virusenzyms, Überzeugende Studienergebnisse, Orale Einnahme möglich, Geringe Abbruchraten wegen
Nebenwirkungen, Studien zur Indikationserweiterung, Steckbrief
Targets für HIV-Infektionen 01.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/08 S.125
Das HI-Virus benötigt mehr als 250 humane Proteine, um sich im menschlichen Körper vermehren zu können. Dies ergab ein Screening von US-amerikanischen Forschern, die damit eine Fülle von neuen Targets für mögliche
HIV-herapeutika entdeckten.
Neue Meningitis-Vakzine für Säuglinge 01.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/08 S.124
Der neue, in der klinischen Entwicklung befindliche Konjugatimpfstoff Menveo soll Kinder ab dem zweiten Lebensmonat vor Meningokokken-Erkrankungen schützen und damit eine Lücke schließen.
Was im Körper bei einer Erkältung so alles passiert 01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 03/08 S.195
Lokale Symptome durch Entzündungsmediatoren, Husten nicht auf die leichte Schulter nehmen, Zytokine initiieren systemische Veränderungen, Abb.
Neuer Wirkstoff gegen resistente HI-Viren in Aussicht 01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 03/08 S.194
keine Kreuzresistenz bei der Neuentwicklung Etravirin
Neu: Atripla Filmtabletten, HIV Kombipräpatat 01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 03/08 S.158
Gesundheitspolitik: Umsatzplus im Apothekenmarkt 01.08 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 03/08 S.3
Grippeschutz: Universal-Impfstoff in den Startlöchern 01.08 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 01/08 S.32
Ein neuartiger Grippeimpfstoff hat einen ersten klinischen Test bestanden. Er scheint gegen alle Influenza-A-Viren zu schützen, ohne dass er wie herkömmliche Impfstoffe jedes Jahr zu variieren ist. Diese Vorteile muss er jedoch noch in
großen klinischen Studien beweisen.
Trends in der Impfstoffentwicklung 01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.86
DNA-und zellbasierte Impfstoffe.
Impfung gegen humane Papillomaviren 01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.78
Gardasil TM eine neue Präventionsstrategie gegen Krebs. Neben Hepatitis-B-Impfung der 2. Impfstoff der Krebs verhindern kann.
Reiseimpfungen 01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.72
Wichtige Tipps für den Urlaub. Mit einer Auswahl an Büchern zum Thema "Immunsystem" und "Impfen".
HIV-Impfstudie abgebrochen 01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.71
Die Suche nach effektiven HIV-Vakzinen geht weiter.
Impfskeptiker-Impfgegner 01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.64
Eine kleine, lautstarke Grippe von Impfgegnern macht sich im Internet breit... Hier Zitate und die Gegenargumente. http://www.impfinformationen.de
Impfen gegen Alzheimer? 01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.63
Intellect Neurosciences,Inc. will mit Recall-Vax TM eine Antikörperbildung gegen das Aß-Peptid induzieren. http://www.intellectns.com
Die Empfehlungen der Ständigen Impfkomission... 01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.54
...am Robert-Koch-Institut. Standardimpfungen sind erstattungsfähig. Hier die Empfehlungen der STIKO im Überblick.
Influenzageimpftes Medizinisches Personal 01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.52
Wie sieht der Impfstatus beim Medizinischen Personal aus?
Tod eines Impfstoffes 01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.38
http://www.who.int/vaccine_research/diseases/alphabetical/en /index.htlm .
Herstellung und Qualitätskontrolle von Impfstoffen 01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.28
Das Prinzip der Impfstoffherstellung wird dargestellt. http://www.edqm.eu/
Immunologische Grundlagen des Impfens 01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.20
Hightech-Training für das Immunsystem. Durch die aktive Impfung kann das Immunsystem sofort das Pathogen erkennen. Impfungen simulieren eine Infektion mit einem Pathogen und induzieren das Immunsystem.
Zur Geschichte der aktiven Immunisierung 01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.12
Vorbeugen ist besser als Heilen...Versuche, Gesunde künstlich zu infizieren, um sie vor Ansteckung im Falle einer Epdemie zu schützen, gab es schon vor Jahrhunderten.
Impfen in der Schwangerschaft 01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.10
http://www.impfserviceplus.de. Nicht alle Impfungen sind in der Schwangerschaft ungefährlich.
Editorial 01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.3
Verschiedene Aspekte rund ums Thema Impfen werden geschildert.
HIV, Aids: Das A und O ist die Compliance 01.08 - Siehe: PTA Forum 01/08 S.20
Hintergrundinformationen anlässlich des Welt-Aids-Tags zu Aids-Neuinfektionen und aktuellen Therapiestandards.
Pest: Ausbruch in Madagaskar 01.08 - Siehe: PTA Forum 01/08 S.12
Der Beitrag informiert über Erreger, Verbreitung, Verlaufsformen, Symptome, Prophylaxe und Therapie der Pest.
Erster Malaria-Impfstoff für Babys 01.08 - Siehe: PTA Forum 01/08 S.4
Ein Impfstoff mit Sporozoiten-Antigenen hat sich in einer Phase-II-Studie als sicher und imimunogen erwiesen.
Vorteil durch einmal appliziertes Pegfilgrastim 01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.102
Zur Prophylaxe einer Chemotherapie-bedingten febrilen Neutropenie ist bei Risikopatienten eine Begleitmedikation mit Wachstumsfaktoren für Granulozyten erforderlich. Dabei ist Pegfilgrastim, einmal pro Chemotherapiezyklus appliziert, sechs
Einzeldosen herkömmlichen G-CSF überlegen. www.aerztezeitung.de
Grippe-Impfung sublingual? 01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.100
Eine sublinguale Grippeimpfung haben Forscher aus Südkorea erfolgreich an Mäusen getestet. www.aerztezeitung.de
Neue Therapie für Patienten mit HIV-Infektion 01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.81
Mit dem CCR5-Hemmer Maraviroc ist ein neues HIV-Medikament auf dem Markt. Es wird bei zuvor erfolglos behandelten Patienten angewandt, deren Viren den Korezeptor CCR5 für die Infektion brauchen und gegen die nur noch wenige HIV-Medikamente
wirken. www.aerztezeitung.de
Erster Malaria-Impfstoff für Babys in Sicht 01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.73
Auf dem Weg zu einem Malaria-Impfstoff für Entwicklungsländer sind Forscher einen großen Schritt weitergekommen. Ein Impfstoff mit Sporozoiten- Antigenen (RTS,S) hat sich in einer Studie mit Säuglingen als sicher und immunogen
erwiesen. www.aerztezeitung.de
Von neuer HIV-Arznei profitieren auch Ältere 01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.72
Der Integrasehemmer Raltegravir hat eine vorteilhafte Pharmakokinetik: Er wird nicht über Cytochrom P450 verstoffwechselt. Das Präparat ist mit allen gebräuchlichen Arzneien kombinierbar und daher auch für ältere
HIV-Patienten geeignet. www.aerztezeitung.de
Verbesserter Meningitis-Impfstoff für Säuglinge 01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.54
Eine Impfung gegen Neisseria meningitidis ist derzeit erst nach dem erstem Lebensjahr möglich. Mit einer neuen Vakzine, die sich jetzt in einer Phase-2-Studie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2008; 299: 173-184) als sicher und immunogen
erwiesen hat, könnte die Impfung bereits ab dem zweiten Lebensmonat erfolgen. www.aerzteblatt.de
Universeller Grippe-Impfstoff induziert Antikörper 01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.48
Ein neuartiger Grippeimpfstoff, der gegen alle Influenza-A-Viren (und damit auch H5N1) wirksam sein könnte, hat einen ersten klinischen Test bestanden. Wie der Hersteller mitteilt, entwickelten neun von zehn Geimpften Antikörper.
www.aerzteblatt.de
Pestizide als Asthmarisiko? 01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.46
Amerikanische Farmersfrauen, die häufig mit Pestiziden hantieren, hatten in einer Querschnittsstudie im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine (2008; 177: 11-18) ein signifikant erhöhtes Risiko auf ein allergisches
Asthma. In der Agricultural Health Study geht das US-National Cancer Institute seit 1994 der Frage nach, warum in der Landwirtschaft Beschäftigte häufiger als andere Menschen an bestimmten Formen von Leukämien, Lymphomen und Karzinomen
erkranken. Auch einige neurologische Erkrankungen oder Störungen der Fruchtbarkeit scheinen durch das Landleben begünstigt zu werden. www.aerzteblatt.de
Grippevakzine aus Zellkultur jetzt zugelassen 01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.39
Der weltweit erste Zellkultur-Grippeimpfstoff ist in Kürze in Deutschland erhältlich. Nach der saisonalen Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMEA) und nach Chargenfreigabe durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bringt
Novartis Behring den Impfstoff Optaflu® auf den Markt. Die Impfstoffantigene werden mit Hilfe einer speziellen Zelllinie produziert. Das in Marburg entwickelte Verfahren liefert erstmals einen Grippeimpfstoff, der nicht mit Hilfe von bebrüteten
Hühnereiern hergestellt wird. Der Impfstoff ist daher für Menschen mit Hühnereiweißallergie geeignet. Die Vakzine ist auch frei von von Stabilisatoren und Konservierungsstoffen. www.aerztezeitung.de
Hemmstoff erweitert Wirkstoff-Palette gegen HIV 01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.23
Mit Raltegravir steht seit Kurzem ein neues HIV-Medikament mit einem völlig neuen Wirkansatz zur Verfügung: Zugelassen ist der Hemmstoff des HIV-Enzyms Integrase in Kombination mit anderen antiretroviralen Medikamenten, und zwar zur
Therapie von bereits behandelten HIV-Infizierten, bei denen sich die Viren trotz antiretroviraler Therapie vermehren. www.aerztezeitung.de
Neuer Impfstoff schützt Babys vor Meningokokken 01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.13
Ein neuer tetravalenter Impfstoff gegen invasive Meningokokken-Erkrankungen ist bei Säuglingen hochimmunogen. Der von Novartis Vaccines entwickelte konjugierte Impfstoff schützt vor Meningokokken A, C, W-135 und Y. www.aerztezeitung.de
18 Pesttote auf Madagaskar 01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.12
Auf Madagaskar sind mindestens 18 Menschen an der Pest gestorben, fünf weitere sind an Beulenpest erkrankt, die im Mittelalter auch in Europa verbreitet war. www.aerztezeitung.de
Fixe Dreifach-Kombi vereinfacht die HIV-Therapie 01.08 - Siehe: aus dem Internet 01/08 S.5
Das fixe Dreifachkombi-Präparat wird in Deutschland als Atripla® erhältlich sein. Eine Tablette enthält 600 mg Efavirenz, 200 mg Emtricitabin sowie 245 mg Tenofovir. Das Medikament ist zur Therapie erwachsener HIV-Infizierter
zugelassen, bei denen die Virusmenge durch die derzeitige antiretrovirale Therapie mindestens seit drei Monaten unter 50 HIV-RNA-Kopien pro Milliliter Blut liegt. www.aerztezeitung.de
Warum läßt sich mediz. Personal so selten impfen? 01.08 - Siehe: Krankenhauspharmazie 01/08 S.30
International wird allen Angehörigen medizinischer Berufe jährlich zu einer Influenza-Impfung geraten. Nur 20-30% der Beschäftigten lassen sich immunisieren. 1 Ref
Mehr Profil für die pharmazeutische Praxis 01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/08 S.75
Aufklärung über Arzneimittelfälschungen, Aufgaben der Apotheker bei einer Influenzapandemie, Apotheker in den Gesundheitssystemen, Harmonisierung der Qualitätsstandards
Aids: Dreifachkombination gegen HI-Virus zugelassen 01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/08 S.48
Die fixe Dreierkombination aus Efavirenz, Emtricitabin und Tenofovir Disoproxifumarat (Atripla) hat für die HIV-1-Therapie die Zulassung durch die Europäischen Behörden erhalten. - steht seit Januar 2008 zur Verfügung,
Kompliziertes Einnahmeschema vereinfachen, Anwendungshinweise
AIDS: Sermien funktionieren als HIV-Taxi 01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/08 S.4
Wie ein Taxi vermag eine Proteinfaser des menschlichen Spermas den Aids-Erreger in die Zelle "mitzunehmen". Dadurch erhöht sich die Infektionsrate um ein Vielfaches und die für eine Infektion notwendige Virusmenge wird herabgesetzt.
Mit Telaprevir und Interferon gegen Hepatitis C 01.08 - Siehe: Apotheken-Depesche 01/08 S.20
Telaprevir, ein Inhibitor der NS3/4A-Protease des Hepatitis-C-Virus, wurde mit und ohne Peginterferon alfa-2a (PIFN) bei 20 unbehandelten Patienten mit HCV Typ 1 p. o. gegeben (750 mg alle 8 h) und mit PIFN plus Plazebo verglichen. Nach 15 Tagen
waren die HCV-RNA-Werte im Median in der Vergleichsgruppe um 1,09 log10-Stufen zurückgegangen, unter Verum um 3,99 und unter Verum plus PIFN um 5,49 (Verumgruppen: ein- bzw. viermal keine RNA nachweisbar).
Integrase-Hemmer gegen resistente HIV-1 01.08 - Siehe: Apotheken-Depesche 01/08 S.18
Raltegravir, ein Hemmstoff der Integrase von HIV-1, oder Plazebo wurde in zwei Studien 699 Patienten (zu etwa 90% an AIDS erkrankt und mit Resistenzen gegen mindestens drei Mittel) zusätzlich zu optimierter Hintergrund-Therapie gegeben. Eine
nach 16 Wochen geplante Analyse zeigte, dass unter Verum signifikant öfter Werte unter 400 bzw. 50 Kopien pro ml erreicht wurden.
Tropenreisende sollten über Malaria Bescheid wissen 01.08 - Siehe: Apotheken-Depesche 01/08 S.8
Rund 270 Millionen Menschen leiden an Malaria. Jedes Jahr sterben mindestens eine Million Menschen an der Erkrankung. Plasmodium falciparum verursacht die schlimmste Form der Malaria und geht mit den meisten Todesfällen einher. Reisende sollten
sich unbedingt über die Erkrankung informieren. Nützliche Infos vermitteln dazu auch folgende Webseiten: www.malaria.org oder www.who. int/topics/malaria/en/
Orangensaft kann Hepatitis A übertragen 01.08 - Siehe: Apotheken-Depesche 01/08 S.8
Im Jahr 2004 kamen 351 Touristen aus Ägypten mit einer Hepatitis-AInfektion zurück. Am Robert-Koch-Institut in Berlin analysierte man die Infektionswege. Das Hepatitis A-Virus ist recht säureresistent und kann daher in Orangensaft gut
überleben. Fazit: Eine Impfung gegen Hepatitis A wird unbedingt für alle Reisende in Endemie-Gebiete empfohlen.
Gute Immunität auch bei später Boosterung 01.08 - Siehe: Apotheken-Depesche 01/08 S.6
Selbst wenn die dritte Anti-HB-Impfdosis Jahre nach der zweiten appliziert wird, besteht keine geringere Immunität gegen Hepatitis B als bei Einhaltung des empfohlenen Schemas. Eine routinemäßige Testung auf Anti-HBs ist daher nicht
notwendig. Dies gilt aber nicht für ältere, immungeschwächte oder chronisch kranke Personen.
Breites Erregerspektrum bei Fluggästen 01.08 - Siehe: Apotheken-Depesche 01/08 S.6
An der SARS-Pandemie in den Jahren 2002 und 2003 starben vermutlich über 900 Menschen. Experten des Hamburger Bernd-Nocht-Instituts für Tropenmedizin haben Daten ihrer Untersuchungsergebnisse von Patienten mit SARS-Verdacht publiziert. -
Bei keinem der Patienten konnten die Tropenmediziner den SARS-assoziierten Corona-Virus nachweisen.
Primärer Einsatz verringert febrile Neutropenie 01.08 - Siehe: Arzneimitteltherapie 01/08 S.39
Die primäre Prophylaxe mit dem Wachstumsfaktor Pegfilgrastim verringert Krankenhausaufnahmen wegen febriler Neutropenie und bedingt, dass die Chemotherapie-Dosierung seltener reduziert werden muss. Dies ergab eine integrierte Analyse (NeuCuP)
mit den Daten von 2282 Patientinnen mit Brustkrebs.
Interessante Internetadressen zum Thema "Impfen" 01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.19
Glossar 01.08 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/08 S.8
Zulassung von Sera und Impfstoffen 01.08 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/08 S.95
HIV-Übertragung: : Infektionsverstärker im Sperma 12.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 51/07 S.4792
Ein Protein im menschlichen Sperma kann die Infektiosität von HI-Viren um den Faktor 1000 erhöhen. Ulmer Forscher entdeckten amyloide Fibrillen, die den Erreger binden und ihm den Eintritt in die Zelle erleichtern.
Neuropsychiatrische Komplikationen im Visier 12.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 50/07 S.5658
Ein FDA-Beratergremium hat sich unlängst dafür ausgesprochen, die Warnhinweise für die Neuraminidasehemmer Oseltamivir (Tamiflu) und Zanamivir (Relenza) zu verschärfen. Hintergrund sind plötzlich auftretende
neuropsychiatrische Komplikationen bei Kindern und Jugendlichen, die insbesondere in Japan in der Vergangenheit verstärkt unter einer Therapie mit den Virustatika aufgetreten sind, im Falle von Oseltamivir teilweise mit tödlichem Ausgang.
Tab.
Satte, hungernde und gestresste Malariaerreger 12.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 49/07 S.4584
Forscher konnten anhand verschiedener genetischer Expressionsprofile Malariaerreger in drei physiologische Zustände unterteilen: sie wuchsen, hungerten oder waren gestresst. Dies hat Einfluss auf die Malariasymptome bei Kindern.
Eltrombopag ermöglicht antivirale Therapie 12.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 49/07 S.4581
Der orale Thrombozyten-Rezeptoragonist Eltrombopagerhöht die Thrombozytenzahl und ermöglicht eine antivirale Therapie bei Hepatitis-C-Patienten mit geringer Thrombozytenzahl.
Haushalt: Mehr Geld für BMG 12.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 49/07 S.8
Viele Jugendliche engagieren sich gegen Aids 12.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 48/07 S.5434
Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs 12.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 24/07 S.50
Hintergrundinformationen zur Entstehung des Zervixkarzinom und zur HPV-Impfung.
Tsibogang Christian Action Group 12.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 23/07 S.28
Der Beitrag berichtet über den Kampf einer Nichtregierungsorganisation gegen Aids in Südafrika.
HIV in der Apotheke: Die unterschätzte Krankheit 12.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 23/07 S.24
Bericht aus einer Apotheker im Hamburger Szeneviertel St. Georg.
Aids: Hoffnung auf Heilung? 12.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 23/07 S.22
Deutschen Forschern ist es gelungen, ein spezielles Enzym zu entwickeln, das die Erbinformation von HIV aus infizierten Zellen herausschneiden soll. Die Wirksamkeit konnte bisher in Zellkulturversuchen nachgewiesen werden.
Antiretrovirale Therapie 12.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 23/07 S.14
Der Beitrag gibt einen Überblick über die Möglichkeiten der antiretrovirlane Therapie und einen Ausblick in die Forschungspipeline.
Seltener Otitis media nach Pneumokokken-Impfung 12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.103
Pneumokokken sind eine wichtige Ursache von Mittelohrentzündungen. Die routinemäßige Kindheitsimpfung mit dem 7-fach-Pneumokokkenimpfstoff reduziert die Zahl der Rezidive der Mittelohrentzündungen und die Notwendigkeit des
Einsatzes von Paukenröhrchen. www.medizin-online.de
Neue Hoffnung für Patienten mit resistenten HI-Viren 12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.98
Bereits behandelte HIV-Infizierte, deren Viren schon gegen Medikamente aus drei Substanzklassen resistent sind, haben eine gute Chance, dass mit dem neuartigen Wirkstoff Maraviroc die Virusvermehrung wieder dauerhaft unterdrückt wird.
www.aerztezeitung.de
Unaids: Weniger HIV-Infizierte als angenommen 12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.94
Die Vereinten Nationen haben ihre Schätzungen zur Zahl der HIV-Infizierten deutlich nach unten revidiert. Statt wie noch im letzten Jahr angenommen 39,5 Millionen Menschen sind nach dem neuesten Bericht von Unaids weltweit 33,2 Millionen
Menschen mit dem humanen Immunschwächevirus HI infiziert. Neben diesem scheinbaren Rückgang gibt es laut Unaids aber auch einen echten. Er besteht Anlass zur Hoffnung, auch für die besonders betroffenen Länder in Afrika.
www.aerzteblatt.de
HPV-Impfung auch für ältere Frauen? 12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.87
Schützt die HPV-Impfung auch in einem Alter weit nach den ersten Sexualkontakten? Bisher hieß die Antwort: vermutlich nicht. Doch neue Studienergebnisse könnten eine Wende einläuten. www.medizin-online.de
2007 nur halb so viele FSME-Fälle wie im Vorjahr 12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.75
An der von Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sind im Jahr 2007 deutlich weniger Menschen erkrankt als im Vorjahr. www.aerztezeitung.de
Studiennachlese: Impfstoff begünstigte HIV-Infektion 12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.53
Neue Daten zu den im September abgebrochenen Studien zum HIV-Impfstoff V520 zeigen, dass der Wirkstoff nicht nur seine Wirkung verfehlte, er könnte sogar möglicherweise Schaden angerichtet haben. Denn die Geimpften infizierten sich
häufiger als die Teilnehmer der Placebogruppe mit dem Immunschwächevirus HI. Die Forscher suchen jetzt nach den Gründen. www.aerzteblatt.de
Hypertonieimpfstoff senkt Blutdruck vor allem morgens 12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.50
Können drei Injektionen im Jahr Hypertonikern in Zukunft die ungeliebte tägliche (und häufig vergessene) Einnahme der Tabletten ersparen? Ein Schweizer Hersteller stellte auf der Jahrestagung der American Heart Association in
Orlando/Florida Ergebnisse einer randomisierten kontrollierten Phase-2a-Studie zu dem ersten Impfstoff gegen die Hypertonie vor. www.aerzteblatt.de
Grippe-Impfung schützt Lunge, Herz und Hirn 12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.36
Jetzt ist die richtige Zeit, noch ungeimpften über 60-Jährigen die Influenza-Impfung anzubieten. Denn die Impfung schützt Herz, Hirn und Lunge. Das hat jetzt eine Studie erneut bestätigt. www.aerztezeitung.de
HPV-Impfung als kosteneffektiv bewertet 12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.35
Die Impfung gegen Zervixkrebs wird von Eltern und jungen Frauen gut akzeptiert: Innerhalb eines Jahres wurden in Deutschland etwa eine Million Dosen des tetravalenten Impfstoffs gegen humane Papillomaviren (HPV) verwendet. Und: Etwa 30 000
Mädchen haben bereits alle drei Impfungen erhalten, sind also voll immunisiert. www.aerztezeitung.de
Eine Impfung gegen Hypertonie rückt näher 12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.18
Die Zeit täglicher Arzneinahme gegen Hypertonie könnte bald vorbei sein. Beim US-Herz-Kongress wurden jetzt viel versprechende Ergebnisse einer Impfung vorgestellt. www.aerztezeitung.de
Auf dem Weg zurück zur Frühtherapie gegen HIV 12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.16
Die europäische Aids-Gesellschaft (EACS) hat neue Leitlinien beim europäischen Aidskongress in Madrid veröffentlicht. Darin wird unter anderem für bestimmte Patienten jetzt ein früherer Beginn der HIV-Therapie als bisher
empfohlen. www.aerztezeitung.de
Nikotinabhängigkeit: auch hier bald eine Impfung? 12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.6
Ein Impfstoff, der die Bildung von Nikotin-spezifischen Antikörpern anregt, erzielt signifikante Effekte in der Raucherentwöhnung. www.medizin-online.de
Impfung gegen hohen Blutdruck 12.07 - Siehe: aus dem Internet 12/07 S.5
Schweizer Wissenschaftler haben einen Impfstoff gegen Bluthochdruck entwickelt. In einer Pilotstudie mit 72 Hypertonikern zeigten sich signifikante klinische Effekte. www.medizin-online.de
CCR5-Hemmer: Neuer Angriffspunkt bei HIV-Infektionen 12.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 12/07 S.434
Wie dringen Viren in Wirtszellen ein? Wie wirken CCR5-Hemmer? Maraviroc, Vicrivirox, Pro 140, TNX355, Abb., Tab.
HIV: Fortschritte in der Impfstoffentwicklung? 12.07 - Siehe: Krankenhauspharmazie 12/07 S.496
Die Entwicklung eines klassischen, einer Infektion vorbeugenden Impfstoffs bleibt erklärtes Ziel der HIV-Forschung. Trotzdem muss über den Einsatz anderer Impfstoffe, die die Erkrankung nur verzögern, nachgedacht werden. 1 Ref
Pneumokokken-Impfstoff: Nutzen bei Erwachsenen? 12.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 12/07 S.116
Der Nutzen des Pneumokokken-Polysaccharidimpfstoffs für Erwachsene ist nach wie vor unzureichend belegt. Für Patienten mit hohem Sterberisiko aufgrund von Pneumokokkeninfektionen, etwa nach Splenektomie oder bei funktioneller Asplenie, ist
die Impfung einschließlich Wiederholungsimpfungen trotz der begrenzten Evidenz zu befürworten. Für die Massenimpfung aller Älteren wird angesichts der fehlenden validen Nutzenbelege keine Basis gesehen. Auch die
routinemäßige Impfung von Patienten mit Diabetes mellitus oder chronischer Herz- oder Lungenerkrankung erscheint nicht begründet.
Grippeimpfstoff Optaflu 12.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 12/07 S.111
OPTAFLU wird anders als herkömmliche Grippeimpfstoffe auf der Basis einer permanenten und im Tierversuch hoch tumorigenen Zelllinie hergestellt. Wirkvorteile der neuen Vakzine im Vergleich mit einem Impfstoff auf Eibasis sind nicht belegt. Bei
ähnlichem Störwirkungsspektrum im Vergleich mit einem herkömmlichen Grippeimpfstoff ruft OPTAFLU häufiger Schmerzen an der Injektionsstelle hervor. Das Risiko schwerer systemischer Reaktionen ist bei Wiederholungsimpfung mit
OPTAFLU möglicherweise erhöht. Ob von der Verwendung einer hoch tumorigenen Zelllinie zur Produktion von OPTAFLU eine Gefahr für Anwender ausgeht, z.B. im Sinne eines erhöhten Krebsrisikos, lässt sich derzeit nicht
abschließend beurteilen.
Hepatitis B: "Add-on" statt "Switch" bei Resistenzen! 12.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 12/07 S.468
Der Beitrag berichtet von einem interaktiven Medienseminar zum Thema Resistenzselektionierung bei der Therapie chronischer HBV-Infektionen und aktuelle Empfehlungen. Treten bei der Therapie mit Nucleosid- oder Nucleotidanaloga Resistenzen auf, sollte
die Therapie mit einer Kombination von zwei antiviralen Arzneistoffen fortgesetzt werden (add-on). Idealerweise kommt hierbei ein Wirkstoff aus der jeweils anderen Wirkstoffklasse zum Einsatz, um möglichen Kreuzresistenzen vorzubeugen.
Enfuvirtid bei mehrfach vorbehandelten HIV-Patienten 12.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 12/07 S.454
Der Beitrag fasst die Konsensus-Empfehlung einer deutschen Expertengruppe zur Anwendung von Enfuvirtid bei Therapieumstellung mehrfach vorbehandelter HIV-Patienten zusammen.
Aktuelles zur FSME-Immunisierung in Österreich ... 12.07 - Siehe: Arzneimittelbrief 12/07 S.93
... und Deutschland. Das individuelle Nutzen-Risiko-Verhältnis und die Kosteneffizienz der FSME-Impfung erscheinen unklar angesichts unscharfer und sich ändernder Definitionen von Risikogruppen und -gebieten, des relativ benignen
Krankheitsverlaufs und der UAW. Eine gute Orientierung bietet die vom Paul-Ehrlich-Institut im Mai 2007 publizierte "Entscheidungshilfe bei vorübergehender Knappheit von FSME-Impfstoff". Insbesondere bei Kindern unter drei Jahren sollte in
Anbetracht des milden Krankheitsverlaufs und der potenziellen Impfreaktionen die Indikation sehr zurückhaltend gestellt werden. 12 Ref
Punkte sammeln mit der MMP: CCR5-Hemmer 12.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 12/07 S.440
HIV-Neuinfektionen: Drei Dimensionen von Aids 11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/07 S.4462
Die geschätzten HIV-Neuinfektionen in Deutschland, Europa und der Welt liegen erschreckend hoch.
Adjuvanzien: Hilfsstoffe für bessere Vakzinen 11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/07 S.4450
Der Beitrag stellt neuere Adjuvanzien in der Impfstoffentwicklung vor, darunter Öl-Wasser-Gemische (Fluad) und Lipopolysaccharide, und diskutiert ihre Wirkung.
HIV: Die verdrängte Gefahr 11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/07 S.4442
Der Titelbeitrag informiert über den Stand der Arzneimittel- und Impfstoffentwicklung: Zahl der HIV-Neuinfektionen, HAART-Therapie als Standard und aktuell eingesetzte Medikamentenkombinationen, umstrittener Therapiebeginn, Resistenzentwicklung,
Hoffnung auf Entry-Inhibitoren, Integrasehemmer vor Zulassung, Vakzinen in frühem Stadium.
Welt-Aids-Tag: Gemeinsam gegen Aids 11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/07 S.4440
Chemische Stabilität von Oseltamivir-Lösung 11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 47/07 S.4358
Wird zur Herstellung von Oseltamivir-Lösung im Influenza-Pandemiefall anstelle Gereinigten Wassers Trinkwasser verwendet, verringert sich die Stabilität. Wie das zu vermeiden ist, erläutert der Artikel.
Universität Greifswald: Aids-Patienten in d. Apotheke 11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/07 S.5360
Pharmazeutische Betreuung der Patienten
Impfung gegen Bluthochdruck 11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 46/07 S.4255
Eine Impfung gegen Angiotensin II könnte in Zukunft Hypertonikern die tägliche Tabletteneinnahme ersparen. Einer Phase-IIa-Studie zufolge senkt die Vakzine den Blutdruck und ist gut verträglich.
Thalidomid: Andere Indikation, bekanntes Risiko 11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 46/07 S.4252
Auch wenn die WHO den Einsatz von Thalidomid wegen des bekannten teratogenen Risikos nicht zur Behandlung der Lepra empfiehlt, wird die Substanz unter anderem in südamerikanischen Ländern eingesetzt, was zur zweiten Generation
Thalidomid-Geschädigter geführt hat.
Viren - die Herausforderung des 21. Jahrhunderts 11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/07 S.5250
Ausbreitung tropischer Viren, Herpes- und Zytomegalieviren, Neue verfügbare Impfstoffe, Impfstoffe von morgen
AIDS: Korezeptorblockade mit Maraviroc 11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/07 S.5212
Maraviroc (Celsentri) ist der erste Vertreter der neuen Substanzklasse der CCR5-Inhibitoren und zugleich die erste oral verabreichbare Substanz, die das HI-Virus bereits vor dem Eindringen in die CD4-Zelle angreift, - seit Sept. 2007 europaweit
zugelassen, Verträglichkeit und Interaktionen
Genomforschung: Mensch und Katze haben viel gemeinsam 11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/07 S.5168
Interessant ist das Katzenerbgut vor allem im Hinblick auf Krankheiten (z. B. AIDS), hier gibt es viele Parallelen zum Menschen
Bund und Länder üben für den Influenza-Ernstfall 11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 45/07 S.5067
Schmidt: Deutschland ist gut aufgestellt; Dritte Übung
Influenza: Warum Grippeviren den Winter lieben 11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 45/07 S.5040
Influenzaviren verbreiten sich in frischer Winterluft besser als unter feuchtwarmen Bedingungen. Amerikanische Wissenschaftler haben versucht, diese Vorliebe der Grippeerreger zu erklären und gelangten mit Hilfe von Meerschweinchen zu
interessanten Ergebnissen
Zulassung von Sera und Impfstoffen 11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 45/07 S.5144
Mehrwertsteuer und Impfstoffe belasten AM-Ausgaben 11.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 45/07 S.8
HIV: Zwölf Jahre unerkannt 11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 44/07 S.4066
Als 1981 eine rätselhafte Immunschwäche von US-Forschern erstmals beschrieben wurde, hatte sich das HI-Virus schon etwa 12 Jahre unerkannt in den USA verbreitet, so die Ergebnisse von Gen-Analysen zahlreicher Virusproben.
Tuberkulose: Bedrohte Nachbarn 11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 44/07 S.4064
Nicht nur in fernen Ländern stellt Tuberkulose eine ernsthafte Bedrohung dar, sondern auch vor unserer Haustür, in Osteuropa. Der Beitrag berichtet von einem Ministerforum der europäischen WHO-Region.
Nelfinavir (Viracept): Wieder zugelassen 11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 44/07 S.4059
Die EMEA hat dem HIV-Medikament Nelinavir wieder die Zulassung erteilt, nachdem diese vorübergehend aufgehoben worden war, da Verunreinigungen mit dem potenziell mutagenen Ethylmesylat gefunden worden waren.
Hepatitis A: Impfung statt Immunglobulinen 11.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 44/07 S.4059
Für die Postexpositions-Prophylaxe empfiehlt die Impfkommission des Center of Disease Control, USA, nun die Impfung anstelle der Gabe von Immunglobulinen. Die Empfehlung basiert auf Daten einer Studie mit 1090 Personen ohne bestehende
Immunität.
Positive Ergebnisse mit neuem Malariaimpfstoff 11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/07 S.4959
Ein derzeit noch als RTS,S bezeichneter Impfstoff gegen Malaria hat in einer Studie bei afrikanischen Kindern eine deutliche Immunantwort bei gleichzeitig ausbleibenden Nebenwirkungen erzielt. Geplant ist nun eine Phase-III-Studie, für 2011
strebt GlaxoSmithKline die Zulassung an
Raltegravir in den USA zugelassen 11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/07 S.4955
Raltegravir (vorgesehener Handelsname Isentress) hemmt mit der HIV-Integrase ein viruseigenes Enzym, sodass das genetische Material des HI-Virus nicht in die humane DNA eingebaut werden kann. - wurde von der FDA am 12. Oktober 2007 in einem
Fast-track-Verfahren zur Behandlung von HIV-Patienten für die Kombinationstherapie zugelassen. - ausserhalb der USA steht es bisher nur im Rahmen von Studien zu Verfügung
Tropenmedizin: Malariaimpfung rückt näher 11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/07 S.4918
Ein derzeit noch als RTS,S bezeichneter Impfstoff gegen Malaria hat in einer Studie bei afrikanischen Kindern eine deutliche Immunantwort bei gleichzeitig ausbleibenden Nebenwirkungen erzielt
Arzneimittelsicherheit/Bakterien kennen keine Grenzen 11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/07 S.4862
Bericht vom 3. Internationalen Fortbildungskongress in Krakau: Arzneimittel brauchen unabhängige Apotheker, Gesetzliche Unsicherheit/Personalmangel in Polen; Neuigkeiten auf dem Gebiet der Antibiotika, HIV-Infektion - von einer tödlichen
Gefahr zur chronischen Krankheit, Tuberkulose - eine alte Krankheit ist immer noch und wieder aktuell
Europa ruft zum Kampf gegen Tuberkulose auf 11.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/07 S.4808
Derzeit sind Afrika und Europa die einzigen Regionen weltweit, wo die Tuberkulose zu wenig entschlossen bekämpft wird
Bei Reisenden an Ektoparasiten denken 11.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 12/07 S.10
Ektoparasiten können bei Reiserückkehrern aus Entwicklungsländern und Industrienationen auftreten.
Reiseapotheke: Was auf Reisen mit muss 11.07 - Siehe: PTA Forum 11/07 S.36
Tipps für die Zusammenstellung der Reiseapotheke.
Rotaviren-Impfung in Industrieländern effektiv 11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.103
Die Impfung gegen Rotaviren lässt sich in den Impfkalender für Säuglinge integrieren und kann dann nach den Ergebnissen einer randomisierten kontrollierten Studie in Lancet (2007; 370:1757-1763) die meisten Gastroenteritiden in den
ersten beiden Lebensjahren verhindern. www.aerzteblatt.de
Resistente HB-Viren selten bei Entecavir-Therapie 11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.98
Das seit einem Jahr zur Therapie von Patienten mit chronischer Hepatitis B zugelassene Nukleosidanalogon Entecavir hat zwei Vorteile: Im Vergleich zu den älteren Vertretern dieser Substanzklasse ist es antiviral stärker wirksam und die
Resistenzrate ist nach vier Therapie-Jahren sehr niedrig. www.aerztezeitung.de
Schützt Impfung Zervix stärker als bisher vermutet? 11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.97
Der tetravalente Impfstoff gegen die humanen Papillomaviren (HPV) 6, 11, 16 und 18 scheint auch vor präkanzerösen Zervixläsionen durch andere HPV-Typen zu schützen. Darauf weisen neue Studiendaten hin. www.aerztezeitung.de
Unaids: Weniger HIV-Infizierte als angenommen 11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.89
Die Vereinten Nationen haben ihre Schätzungen zur Zahl der HIV-Infizierten deutlich nach unten revidiert. Statt wie noch im letzten Jahr angenommen 39,5 Millionen Menschen sind nach dem neuesten Bericht von Unaids weltweit 33,2 Millionen
Menschen mit dem humanen Immunschwächevirus HI infiziert. Neben diesem scheinbaren Rückgang gibt es laut Unaids aber auch einen echten. Er besteht Anlass zur Hoffnung, auch für die besonders betroffenen Länder in Afrika.
www.aerzteblatt.de
HPV-Impfung auch für ältere Frauen? 11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.82
Schützt die HPV-Impfung auch in einem Alter weit nach den ersten Sexualkontakten? Bisher hieß die Antwort: vermutlich nicht. Doch neue Studienergebnisse könnten eine Wende einläuten. www.medizin-online.de
2007 nur halb so viele FSME-Fälle wie im Vorjahr 11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.71
An der von Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sind im Jahr 2007 deutlich weniger Menschen erkrankt als im Vorjahr. www.aerztezeitung.de
Studiennachlese: Impfstoff begünstigte HIV-Infektion 11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.49
Neue Daten zu den im September abgebrochenen Studien zum HIV-Impfstoff V520 zeigen, dass der Wirkstoff nicht nur seine Wirkung verfehlte, er könnte sogar möglicherweise Schaden angerichtet haben. Denn die Geimpften infizierten sich
häufiger als die Teilnehmer der Placebogruppe mit dem Immunschwächevirus HI. Die Forscher suchen jetzt nach den Gründen. www.aerzteblatt.de
Impfstoff senkt Blutdruck vor allem morgens 11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.46
Können drei Injektionen im Jahr Hypertonikern in Zukunft die ungeliebte tägliche (und häufig vergessene) Einnahme der Tabletten ersparen? Ein Schweizer Hersteller stellte auf der Jahrestagung der American Heart Association in
Orlando/Florida Ergebnisse einer randomisierten kontrollierten Phase-2a-Studie zu dem ersten Impfstoff gegen die Hypertonie vor. www.aerzteblatt.de
Grippe-Impfung schützt Lunge, Herz und Hirn 11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.34
Jetzt ist die richtige Zeit, noch ungeimpften über 60-Jährigen die Influenza-Impfung anzubieten. Denn die Impfung schützt Herz, Hirn und Lunge. Das hat jetzt eine Studie erneut bestätigt. www.aerztezeitung.de
HPV-Impfung als kosteneffektiv bewertet 11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.33
Die Impfung gegen Zervixkrebs wird von Eltern und jungen Frauen gut akzeptiert: Innerhalb eines Jahres wurden in Deutschland etwa eine Million Dosen des tetravalenten Impfstoffs gegen humane Papillomaviren (HPV) verwendet. Etwa 30 000 Mädchen
haben bereits alle drei Impfungen erhalten, sind also voll immunisiert. www.aerztezeitung.de
Eine Impfung gegen Hypertonie rückt näher 11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.18
Die Zeit täglicher Arzneinahme gegen Hypertonie könnte bald vorbei sein. Beim US-Herz-Kongress wurden jetzt viel versprechende Ergebnisse einer Impfung vorgestellt. www.aerztezeitung.de
Auf dem Weg zurück zur Frühtherapie gegen HIV 11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.16
Die europäische Aids-Gesellschaft (EACS) hat neue Leitlinien beim europäischen Aidskongress in Madrid veröffentlicht. Darin wird unter anderem für bestimmte Patienten jetzt ein früherer Beginn der HIV-Therapie als bisher
empfohlen. www.aerztezeitung.de
Nikotinabhängigkeit: auch hier bald eine Impfung? 11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.6
Ein Impfstoff, der die Bildung von Nikotin-spezifischen Antikörpern anregt, erzielt signifikante Effekte in der Raucherentwöhnung. www.medizin-online.de
Impfung gegen hohen Blutdruck 11.07 - Siehe: aus dem Internet 11/07 S.5
Schweizer Wissenschaftler haben einen Impfstoff gegen Bluthochdruck entwickelt. In einer Pilotstudie mit 72 Hypertonikern zeigten sich signifikante klinische Effekte. www.medizin-online.de
Hepatitis-C-Virus-Infektion: Neue Therapieansätze 11.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 11/07 S.422
Nachdem der Replikationszyklus des Hepatitis-C-iIrus aufgeklärt ist, können neue Substanzen mit direkter antiviraler Wirkung entwickelt werden. Im Prinzip ist es möglich, an allen Stellen dieses Zyklus medikamentös einzugreifen,
um die Virusvermehrung zu hemmen. Die meisten Aussichten auf Erfolg bietet derzeit die Inhibition der HCV-Protease und der HCV-Polymerase
Integrasehemmer Raltegravir - Sprunginnovation? 11.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 11/07 S.419
Die Gabe des Integrasehemmers Raltegravir zusätzlich zu einer optimalen antiretroviralen Hintergrundtherapie führte zu einem deutlich besseren Therapieergebnis als die Gabe einer optimierten Hintergrundtherapie plus Plazebo ...
Schütz die Influenzaimpfung vor der Vogelgrippe? 11.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 11/07 S.418
Ob die konventionelle Influenzaimpfung für Kinder "einen unmittelbaren Nutzen angesichts der nach Europa dringenden Vogelgrippe darstellt", ist fraglich. Theoretisch ist es denkbar, dass die Impfung mit dem H1N1-Virus (im Impfstoff enthalten)
eine partielle immunität auch gegenüber der N1-Komponente in H5N1-Viren induziert; dies ist aber spekulativ und bislang nicht durch entsprechende Daten untermauert
Editorial: HIV-Infektion - Eintritts-/Integrasehemmer 11.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 11/07 S.393
Zwei neue Substanzgruppen sind seit kurzem verfügbar oder werden bald für die Behandlung der HIV-Infektion in den Handel kommen, und zwar CCR5-Hemmer und Integrase-Hemmer
HIV-Infektion: Maraviroc (Celsentri) 11.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 11/07 S.103
Der bei HIV-Infektion als Reservetherapeutikum zugelassene CCR5-Rezeptorantagonist Maraviroc (CELSENTRI) senkt bei vorbehandelten Erwachsenen die Viruslast. Ein Einfluss auf AIDS-definierende Erkrankungen ist nicht belegt. Langfristige Auswirkungen
der Hemmung des CCR5- Rezeptors auf das Immunsystem sind derzeit nicht geklärt. Die Anwendung ist auf Patienten zu beschränken, die mit den etablierten antiretroviralen Wirkstoffen nicht mehr erfolgreich behandelt werden können und bei
denen nachweislich eine Infektion mit CCR5-tropen Viren vorliegt.
Zweiter HPV-Impfstoff Cervarix 11.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 11/07 S.101
Mit CERVARIX ist jetzt ein zweiter Impfstoff gegen humane Papillomviren (HPV) erhältlich, der im Gegensatz zu GARDASIL nur Bestandteile der beiden onkogenen HPV-Typen 16 und 18 enthält und zur Prävention von höhergradigen
Zervixdysplasien und -karzinomen bei Mädchen und Frauen zwischen 10 und 25 Jahren zugelassen ist. Die Zulassung basiert im Wesentlichen auf der Zwischenanalyse einer Studie mit einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 15 Monaten nach der ersten
Dosis. In diesem Zeitraum senkt die neue Vakzine die Rate höhergradiger Zervixdysplasien, in denen HPV 16 und/oder 18 nachgewiesen werden können, bei jungen Frauen, die zuvor nicht mit dem entsprechenden HPV-Typ infiziert waren, um 90%.
Daten zur Rate der Zervixdysplasien insgesamt, also unabhängig vom HPV-Typ, sowie für alle geimpften Frauen, unabhängig davon, ob sie zu Studienbeginn mit einem der beiden Impfstoff-HPV-Typen infiziert waren oder nicht, liegen für
CERVARIX nicht vor. Die Datenlage ist daher noch unbefriedigender als für GARDASIL. Aufgrund der Datenlage ist es derzeit unmöglich, den Nutzen der HPV-Impfung hinsichtlich der Prävention von Zervixkarzinomen sowie die Rolle anderer
HPV-Typen abzuschätzen.
Influenza-Impfung: Hat die adjuvantierte Impfung ... 11.07 - Siehe: Arzneimittelbrief 11/07 S.84
... Vorteile? Es liegen keine validen Interventionsstudien vor, die einen Vorteil für adjuvantierte Influenza-Impfstoffe gegenüber herkömmlichen Impfstoffen beweisen. Selbst die Evidenz für eine vermeintlich höhere
Immunogenität ist schwach. Der MD59-adjuvantierte Impfstoff scheint darüber hinaus mit einem höheren Nebenwirkungsrisiko behaftet. 4 Ref
Immuntherapie und Impfstrategien bei Krebs 11.07 - Siehe: Pharmaz.Ztg. Prisma 04/07 S.235
Prophylaxe und Therapie maligner Erkrankungen
Polioepidemien durch Impfstoffviren 10.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 42/07 S.3888
69 Kinder sind in Nigeria an Poliomyelitis erkrankt, die durch Impfstoffviren ausgelöst wurde. Mutierte Impfstoffviren lösen in Entwicklungsländern immer wieder Epidemien aus.
Grippeimpfstoff: Zellkultur statt Hühnereier 10.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 41/07 S.3798
Die weltweit erste Produktionsanlage für Grippeimpfstoff auf Zellkulturbasis hat Novartis-Behring in Marburg eröffnet. Die neue Produktionstechnologie kommt ohne Hühnereier aus, was vor allem für den Fall einer Grippe-Pandemie
Vorteile hat.
Vakzine kann Hepatitis-E-Erkrankung verhindertn 10.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 41/07 S.4578
Studie mit nepalesischen Soldaten, Kritische Kommentare
HIV Neudiagnosen weiterhin auf hohem Niveau 10.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 41/07 S.4569
BMG fördert neue Inzidenzstudie
Zecken überleben die Waschmaschine 10.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 41/07 S.4546
Wie ein amerikanischer Forscher feststellte, überleben Zecken problemlos einen Gang in der Waschmaschine. Erst der Wäschetrockner macht den Spinnentieren den Garaus
HIV-Impfstoff-Studie gestoppt 10.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/07 S.3706
Der experimentelle Inmpfstoff MRKAd5 galt als besonders vielversprechender Kandidat für eine HIV-Impfung. Jetzt wurden zwei Phase-II-Studien wegen unzureichender Immunität abgebrochen.
Malaria-Impfung für Afrika 10.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/07 S.3702
Allein in Afrika sterben jedes Jahr 1,5 bis 3 Millionen Patiente, vor allem Kinder, an den Folgen der Malaria. Bald jedoch soll es für Kinder in Risikogebieten eine Impfung geben. Der Beitrag informiert über die aktuellen Studienlage.
Grippeschutzimpfung unbedingt zu empfehlen 10.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 11/07 S.17
Die American Heart Association und das American College of Cardiology empfehlen für alle Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen die Grippeschutzimpfung, denn dadurch wird die kardiovaskuläre Morbidität gesenkt.
Impfungen für Jung und Alt 10.07 - Siehe: PTA Forum 10/07 S.40
Der Beitrag stellt aktuelle Impfempfehlungen der STIKO vor.
Pneumokokken-Impfung alle 6 Jahre auffrischen 10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.97
Auch im europäischen Ausland sind immer mehr Pneumokokken-Stämme gegen Antibiotika resistent. www.medizin-online.de
Auf dem Weg zur Malaria-Impfung 10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.89
Forscher stellen Ergebnisse einer ersten klinischen Studie vor http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/284693.html
Malaria: Impfstoff schützt zwei von drei Säuglingen 10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.77
- Zum zweiten Mal konstatiert eine randomisierte kontrollierte Studie dem Malaria-Impfstoff RTS,S/AS02D eine gewisse Wirksamkeit gegen Neuinfektionen. Er könnte die präventiven Maßnahmen ergänzen, die nach Angaben der
Weltgesundheitsorganisation und der Unicef vermehrt zum Einsatz kommen. www.aerzteblatt.de
Polioepidemie durch Impfstoffviren in Nigeria 10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.69
In Nigeria sind 69 Kinder an einer Poliomyelitis erkrankt, die durch Impfstoffviren ausgelöst wurde. Die Epidemie begann bereits 2006, wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedoch lange Zeit nicht kommuniziert. Erst in den letzten
Tagen wurden im Weekly Epidemiological Record (2007; 39: 3337-34) ausführliche Informationen veröffentlicht. www.aerzteblatt.de
Dauertherapie hilft bei viraler Leberzirrhose 10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.45
Bei Hepatitis-C-bedingter Leberzirrhose kann eine antivirale Dauertherapie die Leberfunktion bessern. Das hat eine italienische Forschergruppe von der Uni Neapel herausgefunden. www.aerztezeitung.de
Impfung gegen Pneumokokken: Nutzen bestätigt 10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.20
Die Impfung gegen Pneumokokken schützt Erwachsene vor Einweisung auf die Intensivstation und Tod. Das hat eine Studie mit 3415 Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie ergeben. www.aerztezeitung.de
Zusatz von Adefovir bei HBV-Resistenz empfohlen 10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.10
Bei vielen Patienten mit chronischer Hepatitis B werden die Viren während einer initialen Monotherapie mit Lamivudin resistent. Die zusätzliche Verordnung von Adefovir verhindert weitere Resistenzen. www.aerztezeitung.de
Fachgesellschaften für generelle Rotavirus-Impfung 10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.7
Fast jedes Kind macht bis zum fünften Lebensjahr wenigstens eine Rotavirus-Infektion durch. Seit einem Jahr gibt es eine Impfung gegen die Infektion, allerdings wurde sie noch nicht in den allgemeinen Impfkalender aufgenommen.
www.aerztezeitung.de
Zervixkarzinom:Zweiter Impfstoff zugelassen 10.07 - Siehe: aus dem Internet 10/07 S.4
In Kürze ist ein zweiter Impfstoff gegen Humane Papillomaviren (HPV) verfügbar. Die Vakzine Cervarix® ist zur Prävention von hochgradigen intraepithelialen Neoplasien der Zervix (CIN Grad 2 und 3) und Zervixkarzinomen zugelassen.
www.aerztezeitung.de
Impfungen: STIKO - neue Empfehlungen! 10.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 10/07 S.392
STIKO-Empfehlungen unter www.rki.de
Pneumokokkenimpfung wirksam und kostenefffektiv 10.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 10/07 S.391
Mit einer Durchimpfungsrate ähnlich bei "Diphtherie-Tetanus-Pertussis" könnten in 72 Entwicklungsländern jährlich 262 000 Leben von Kindern unter 5 Jahren gerettet werden. Dies ergab eine theoretische Berechnung ...
Posaconazol zur Prophylaxe bei Neutropenie empfohlen 10.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 10/07 S.394
Bei der 1st European Conference von Infection in Leukaemia wurden europäische Leitlinien zur primären antimykotischen Prophylaxe für Leukämie-Patienten erarbeitet. Das Triazol-Antimykotikum Posaconazol ist derzeit die Substanz mit
der am besten bewerteten Datenlage.
Influenza B: Oseltamivir bei Kleinkindern 10.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 10/07 S.389
Oseltamivir zeigt bei Kleinkindern eine signifikant geringere Wirksamkeit gegenüber einer Infektion mit Influenza B als Influenza A. Dies lässt sich vermutlich auf eine geringere Empfindlichkeit von Oseltamivir gegenüber
Iinfluenza-B-Viren zurückführen.
Neurotuberkulose - neue Aspekte in der Therapie ... 10.07 - Siehe: Arzneimittelbrief 10/07 S.73
... einer seltenen Erkrankung Die Neurotuberkulose ist eine schwere, in Deutschland seltene Erkrankung. Der Erfolg der Therapie hängt entscheidend von der richtigen und raschen Diagnose und vom unverzüglichen Beginn der Therapie ab. Eine
Reihe anderer, ebenfalls seltener Erkrankungen können die Symptome der Neurotuberkulose imitieren und müssen differenzialdiagnostisch bedacht werden. Die definitive Diagnose wird durch die Liquordiagnostik gestellt. Der initialen
antituberkulösen Vierfach-Therapie folgt eine Zweifach-Therapie, wobei sich die Auswahl der Tuberkulostatika an dem Ergebnis der Resistenztestung orientiert. Die zusätzliche Gabe von Kortikosteroiden hat dabei ihren festen Stellenwert. 29
Ref
Infektionskrankheiten: Aus den Tropen nach Europa 09.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 38/07 S.3440
Die Tigermücke verbreitete im August das Chikungunya-Virus in Italien. Bald könnte sie die Alpen überqueren. Aufgrund der steigenden Temperaturen ist auch die Leishmaniose, die durch Sandmücken übertragen wird, auf dem
Vormarsch. In der Ostsee verursachte das Bakterium Vibrio vulnificus Wundinfektionen bei Badenden.
Maraviroc: HI-Viren aussperren 09.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 38/07 S.3422
Mit Maraviroc, einem CR5-Corezeptor-Antagonisten, steht vermutlich bald ein Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse zur Verfügung. Der Beitrag informiert über Pharmakologie und klinische Prüfung des Arzneimittels. Nebenwirkungen
können Atemwegsinfektionen, Husten, Atemnot, Influenza, Herpes-simplex-Infektionen, erhöhte Leberenzymwerte sowie Muskelschmerzen und erhöhte Serumcreatinphosphokinase-Spiegel auftreten.
Lasertherapie: Viren einfach weglasern 09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 38/07 S.4136
Ein Team um Kong-Thon Tsen von der Arizona State University arbeitet an der Möglichkeit, per Laser gegen Viren und andere Krankheitserreger vorzugehen (Herpes-, HIViren, Sterilisation von Blutkonserven)
Nachlässige Vorkehrungen gegen Vogelgrippe 09.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 38/07 S.8
FDP: Nur die Hälfte der Länder lagern genügend Arznei
HIV-Proteasehemer stoppt Tumorwachstum 09.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 37/07 S.3326
Der HIV-Proteaseinhibitor Nelfinavir verlangsamt im Zellversuch das Wachstum von Tumorzellen und beschleunigt den Zelltod.
Influenzaimpfstoff: Abschied von Hühnereiern 09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/07 S.4066
Mit Optaflu soll in Kürze erstmals ein Influenza-Impfstoff zur Verfügung stehen, der nicht mit Hilfe von embryonierte Hühnereiern gewonnen wird, sondern auf der Basis eines neuen Zellkulturverfahrens. Entwickelt wurde das Verfahren von
Novartis Behring in Marburg. Dort steht auch die weltweit erste industrielle Produktionsanlage zur Gewinnung eines kommerziellen Zellkultur-basierten Influenza-Impfstoffs, Abb., Tab.
Tropenkrankheit Chikungunya in Italien ausgebrochen 09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/07 S.4060
Erstmals ist in der norditalienischen Region Emilia Romana das vor allem in Afrika, dem indischen Subkontinent und Südostasien verbreitete Chikungunya-Fieber aufgetreten. Das dafür verantwortliche Virus wird unter anderem durch die
asiatische Tigermücke übertragen, die ursprünglich in Südostasien beheimatet war, weiter verschleppt wurde und sich jetzt zunehmend in Europa ausbreitet
Vor allem medizinisches Personal sollte sich impfen 09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/07 S.4054
Arbeitsgemeinschaft Influenza, Ausdrückliche Impfempfehlung für Risikogruppen, Aufklärung erhöhte Durchimpfungsrate, Höchste Mortalität bei den über 60-Jährigen
EU Parlament: Zentrales Impfstoffdepot gefordert 09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/07 S.4034
Die schwierige Suche nach geeignetem Blutersatz 09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/07 S.3958
Versuche mit Hämoglobin, Chemische Modifikation verhindert Dissoziation, Größere Aggregate verhindern Extravasation, Zulassungen in Südafrika - USA und Europa, Klinische Studie mit Poly-Heme sorgt für Diskussion,
Rekombinantes Hämoglobin - sichere Alternative? Fluorierte Kohlenwasserstoffe als Blutersatz, Fazit, Abb.
Influenza: Zeit für die Grippeimpfung 09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/07 S.3944
Protease-Hemmer erhöhen geringfügig Herzinfarktrisiko 09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 35/07 S.3845
Studie zeigte geringfügig erhöhtes Risiko, Therapie nicht in Frage gestellt
Bei Fernreisen auch an die Polioimpfung denken 09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 35/07 S.3842
keine routinemäßige Auffrischimpfung, Fernreisende und medizinisches Personal im Blick, Infektionsweg und Dauer der Ansteckungsfähigkeit, Keine spezifische Therapie mit antiviralen Substanzen
Impfstoffproduktion: Weniger Antigene, mehr Impfstoff 09.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 35/07 S.3812
In der Fachzeitschrift "The Lancet" berichteten belgische Wissenschaftler von der Strategie der "Antigen sparenden Adjuvantia", dank derer eine deutlich stärkere Immunantwort auf einen Impfstoff ausgelöst werden kann als wenn die Vakzine
ohne Adjuvans verabreicht wird
Impfen - unbedingt! 09.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 17/07 S.34
Der Beitrag entkräftet typische Argumente von Impfgegnern.
Grippe-Impfstoffe 09.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 17/07 S.24
Der Beitrag informiert über Gewinnung, Zusammensetzung, Zulassung und praktische Handhabung der Influenza-Vakzinen.
Influenza: Ein Virus bedroht die Welt 09.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 17/07 S.18
Hintergrundinformationen zum Thema Grippeschutzimpfung.
Impfungen bei Kindern: Eltern aktuell beraten 09.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 17/07 S.14
Der Beitrag stellt den aktuellen Impfkalender vor und liefert Argumente zur Aufklärung von Impfgegnern.
Editorial: Vorbild sein 09.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 17/07 S.1
Keine kindlichen Entwicklungsschäden durch Thiomersal 09.07 - Siehe: aus dem Internet 09/07 S.95
Der quecksilberhaltige Konservierungsstoff Thiomersal (auch Thimerosal genannt), der bis 2002 in Impfstoffen verwendet wurde, führt nicht zu neuropsychologischen Entwicklungsstörungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der US-Centers of
Disease Control and Prevention (CDC) im New England Journal of Medicine (NEJM 2007; 357: 1281-1292). www.aerzteblatt.de
HIV-Vakzine enttäuscht - Alle Studien gestoppt 09.07 - Siehe: aus dem Internet 09/07 S.94
Nach einer enttäuschenden Zwischenauswertung haben US-Behörden eine HIV-Impfstoffstudie bei Homosexuellen gestoppt. Eine weitere Studie bei heterosexuellen Personen mit erhöhtem Risiko in Südafrika wurde ebenfalls unterbrochen,
obwohl hier noch keine Zwischenergebnisse vorliegen.In beiden Studien wurde ein experimenteller Impfstoff der US-Firma Merck (in Deutschland MSD) eingesetzt. www.aerzteblatt.de
Schwangerschaft verlangsamt HIV-Progression 09.07 - Siehe: aus dem Internet 09/07 S.80
Gute Nachrichten für HIV-positive Frauen mit Kinderwunsch. Nach den Ergebnissen einer Kohortenstudie im Journal of Infectious Diseases (JID 2007; 196: 1044-1052) hat eine Schwangerschaft keine nachteiligen Auswirkungen auf die Progression einer
HIV-Infektion. Es war sogar eine protektive Wirkung erkennbar. www.aerzteblatt.de
Tropenkrankheit Chikungunya in Nordost-Italien 09.07 - Siehe: aus dem Internet 09/07 S.57
Eine bisher nur in den Tropen verbreitete Infektionskrankheit ist in Norditalien aufgetreten. Wie das European Center for Disease Control and Prevention (ECDC) jetzt mitteilt, sind in der Region Emilio-Romana seit Anfang Juli 151 Menschen an dem
Chikungunya-Fieber erkrankt, ein 83-Jähriger multimorbider Patient verstarb. www.aerzteblatt.de
Erst Chikungunya, dann Dengue-Fieber? 09.07 - Siehe: aus dem Internet 09/07 S.22
Werden Klimawandel und Globalisierung dazu führen, dass sich tropische Krankheiten in Europa ausbreiten? Der Ausbruch von Chikungunya-Fieber in Norditalien verstärkt solche Befürchtungen. Dort haben sich zunächst die
Überträgermücken vermehrt, jetzt wurde auch das Virus eingeschleppt. Als nächstes könnten Dengue-Viren den Sprung nach Europa schaffen. www.aerztezeitung.de
Nach Schlaganfall ist auch Influenza-Impfung wichtig 09.07 - Siehe: aus dem Internet 09/07 S.21
Schlaganfall ist eine Indikation für die Grippe- und Pneumokokken-Impfung, so die Ständige Impfkommission STIKO. Unterstützt wird die Empfehlung durch eine aktuelle Studie: Lungenentzündungen sind häufigste Ursache erneuter
Klinikeinweisungen innerhalb von fünf Jahren nach Schlaganfall. www.aerztezeitung.de
Auch bei HIV: Impfung gegen Pneumokokken 09.07 - Siehe: aus dem Internet 09/07 S.20
Pneumokokken-Impfung ist auch bei HIV-infizierten Patienten wirksam. Das belegt eine aktuelle Studie mit über 700 Patienten. www.aerztezeitung.de
Hoffnung auf Vakzine gegen Hepatitis C 09.07 - Siehe: aus dem Internet 09/07 S.15
Britische Forscher haben Hoffnungen auf eine Vakzine gegen Hepatitis C geweckt. www.aerztezeitung.de
Protease-Inhibitoren fördern die Entstehung von ... 09.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 09/07 S.42
... Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Seit der Einführung der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) hat sich die Lebenserwartung von HIV-Patienten erheblich verbessert. Unter dieser Therapie können schwere Nebenwirkungen auftreten. Viele
Patienten entwickeln unter Einnahme von Protease-Inhibitoren eine Lipodystrophie und ein metabolisches Syndrom. - Fazit: Unter HIV-Therapie steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Alle HIV-Patienten sollten deshalb vor Beginn einer
HAART auf kardiovaskuläre Risikofaktoren untersucht werden.
Chronische Hepatitis B in der Familie erkennen 09.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 09/07 S.29
Mediziner aus Italien berichten von sechs klinisch unauffälligen Adoptivkindern, bei denen eine chronische Hepatitis B festgestellt wurde, nachdem bei Familienmitgliedern die akute Form der Virusinfektion auf getreten war. Ergo: Sollte ein
Familienmitglied eine chronische Hepatitis B haben, müssen alle übrigen Mitglieder geimpft werden.
Neuer Proteasehemmer Darunavir(Prezista) 09.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 09/07 S.322
Mit Darunavir steht ein neuer Proteasehemmer zur Behandlung von antiretroviral therapieerfahrenen HIV-Patienten zur Verfügung, der in Zulassungsstudien eine beachtliche antivirale Aktivität aufgewiesen hat. Bei gut der Hälfte der
Patienten, die mit Proteasehemmern, nucleosidischen und nicht nucleosidischen Reverse-Transkriptase-Hemmern vorbehandelt waren, konnte unter der Kombination von Darunavir mit weiteren aktiven antiretroviralen Substanzen dauerhaft eine Reuktion der
Virusmenge im Blut unter die nachweisgrenze erreicht werden. Positiv zu bewerten ist die bislang gute Verträglichkeit. Insgesamt scheinen die gastrointestinalen Proteasehemmer-assoziierten Nebenwirkungen in einer gerineren Rate aufzutreten, die
Auswirkungen auf den Glucose- und Lipidstoffwechsel scheinen bei Gabe von Darunavir mäßig stark ausgeprägt zu sein. Der Beitrag fasst die bislang vorliegenden Studienergebnisse und die Bedeutung neuer Therapiealternativen zusammen.
Eine HIV-Infektion rückgängig machen? 09.07 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 05/07 S.336
Kann ein HI-Virus aus dem Genom einer Zelle in relevanter Weise entfernt werden?
HPV-Impfung nicht als Therapie 08.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 34/07 S.3066
Studienergebnis: Eine Infektion mit humanen Papillomaviren lässt sich durch eine Impfung nicht zurückdrängen.
Aids-Demenz: Virus verhindert Neurogenese 08.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 34/07 S.3066
Das HI-Virus greift das Gehirn gleich doppelt an: Es tötet nicht nur Neurone, sondern verhindert auch die Neubildung von Nervenzellen im Gehirn. Das Ergebnis ist die bei Aids-Patienten verbreitete HIV-assoziierte Demenz.
Plasmodium falciparum schnell qualitativ nachweisen 08.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 34/07 S.3748
Die FDA hat zum ersten Mal einem Malaria-Schnelltest (BinaxNow Malaria) die Zulassung erteilt. Dieser einfache Schnelltest soll zuverlässig eine qualitative Differenzierung der lebensgefährlichen Plasmodium-falciparum-Infektionen Malaria
tropica von dem durch Plasmodium vivax, Plasmodium ovale oder Plasmodium malariae verursachten Malariaformen ermöglichen
Maraviroc verhindert Eindringen von HI-Viren in T-Zel 08.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 33/07 S.3642
Maraviroc (vorgesehener Handelsname Selzentry) hat von der FDA die Zulassung zur Kombinationsbehandlung der HIV-Infektion erhalten. - ist der erste Vertreter einer neuen Klasse von antiretroviralen Substanzen, der CCR5-Antagonisten. - in Europa
läuft ein Zulassungsantrag, mit einer Entscheidung wird in den nächsten Monaten gerechnet, - bisher noch keine Resistenzen bekannt, - Gefahr von Leberschäden beachten, - Abbau über Cytochrom P450, Abb.
Zulassung für neuen Transkriptase-Hemmer beantragt 08.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 33/07 S.2998
Zulassung von Sera, Impfstoffen und Antigenen 08.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 33/07 S.3692
Kind: Schmerz, Fieber und Co altersgerecht behandeln 08.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 32/07 S.3575
Teil 6: Häufige Erkrankungen im Kindesalter; Kopfschmerz als Symptom für viele Krankheiten, Fieber - oft Anzeichen einer Kinderkrankheit, Komplikation Fieberkrampf, Steiler Fieberanstieg bei Influenza, Verklebte Augen am Morgen,
Antibiotische Augentropfen bei bakterieller Infektion, Schnupfen ist nicht gleich Schnupfen, Allergische Rhinitis hat viele Auslöser, Wenn sich der Husten verschlimmert, Gefürchtete Komplikation Lungenentzündung, Bei Pseudokrupp Ruhe
bewahren, Beim anaphylaktischen Schock schnell handeln, Viele Virusinfektionen führen zu Halsschmerzen, Übertragung nicht nur beim Küssen, Wenn jeder Bissen schmerzt, Gurgeln erst ab Schulalter sinnvoll, Ohren-Symptome, Fremdkörper
aus dem Ohr nicht selbst entfernen, Literaturtipp: Das Kind in der Apotheke (Bruhn, Frey, Wagner)
STIKO: Impfempfehlungen überarbeitet 08.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 31/07 S.2848
Die STIKO hat den Kreis der Personen erweitert, die sich gegen Masern impfen lassen sollen. Hierzu zählen alle Beschäftigten im Gesundheitswesen mit Kontakt zu Patienten sowie in Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen und Kindergarten
Tätige. Eine weitere Neuerung stellt die Standardimpfung für Mädchen gegen Humane Papillomaviren dar, die berits im März vorab bekannt gegeben wurde.
Neue Impfempfehlungen besonders für Gesundheitsdienst 08.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/07 S.3458
Masernimpfung auch für Erwachsene, G-BA muss Kostenübernahme entscheiden
Zulassung von Sera und Impfstoffen 08.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/07 S.3509
Wie eine neue Impfung vor Tuberkulose schützt 08.07 - Siehe: aus dem Internet 08/07 S.94
Forschern gelingt es, den Erregern ihre Tarnkappe zu nehmen http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/281200.html
Insektengiftallergie nach Saft- und Weingenuss 08.07 - Siehe: aus dem Internet 08/07 S.69
Bei der Produktion von Obstsäften und Wein können offenbar auch Antigene von Insektengiften in die Flaschen gelangen, die dann bei sensibilisierten Personen unter Umständen schwere allergische Reaktionen auslösen, wie Kasuistiken
im New England Journal of Medicine (NEJM 2007; 357: 719-720) zeigen. www.aerzteblatt.de
Ursache der AIDS-Demenz geklärt 08.07 - Siehe: aus dem Internet 08/07 S.67
Die HIV-Enzephalopathie, die in fortgeschrittenem Stadium von Aids zur Demenz führen kann, ist vermutlich die Folge einer Blockade von Stammzellen im Gehirn. Das haben Forscher aus Kalifornien herausgefunden. In Cell Stem Cell (2007; 1: 230-236)
verweisen sie auch auf eine mögliche Behandlungsmethode. www.aerzteblatt.de
HPV-Impfung ohne therapeutische Wirkung 08.07 - Siehe: aus dem Internet 08/07 S.66
Eine Impfung gegen onkogene humane Papillomaviren (HPV) bleibt wirkungslos, wenn ein positiver DNA-Abstrich der Zervix eine bereits bestehende Infektion anzeigt. Dies ergibt sich aus einer Studie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2007; 298:
743-753), welche die Empfehlungen der STIKO stützt, die auf eine Impfung im frühen Lebensalter drängt. www.aerzteblatt.de
Gute Resultate für Hepatitis-C-Kurztherapie 08.07 - Siehe: aus dem Internet 08/07 S.27
Bei chronischer Infektion mit Hepatitis-C-Viren (HCV) vom Genotyp 2 oder 3 wird bisher eine 24-wöchige Therapie mit PegInterferon plus Ribavirin empfohlen. Bei Patienten mit geringer Viruslast zu Therapiebeginn oder rascher Viruselimination
lässt sich die Therapie aber möglicherweise auf 16 Wochen verkürzen, wie jetzt eine Studie ergeben hat. www.aerztezeitung.de
Erfolgreiche Tests mit TB-Impfstoff 08.07 - Siehe: aus dem Internet 08/07 S.21
Mit einer neuen Tuberkulose-Vakzine lebten mehr als drei Viertel der geimpften Mäuse länger als ein Jahr nach der Infektion, mit der bisherigen BCG-Impfung war es nur ein Viertel. www.aerztezeitung.de
Kardiovaskuläre Erkrankungen bei HIV-Patienten 08.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 08/07 S.26
Seit die Einführung der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) die Lebenserwartung von HlV-Infizierten so dramatisch verlängert hat, kommt den kardiovaskulären Krankheitsbildern - seien sie HIV-spezifisch oder durch "klassische"
Risikofaktoren bedingt - in dieser Patientengruppe wachsende Bedeutung zu.
Gegen gestörte Fettverteilung bei HIV-Infektion 08.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 08/07 S.23
Tesamorelin, ein Analogon des Wachstumshormon-Releasing-Hormons, oder Plazebo erhielten 412 HlV-infizierte Patienten mit viszeraler Fettakkumulation 26 Wochen lang 1 x/d s.c. Das viszerale Fettgewebe nahm im CT um 15% ab bzw. um 5% zu. Zudem gingen
die Triglyzerid-Werte signifikant zurück. Das Gesamtcholesterin-HDL-Verhältnis besserte sich, das mittlere IGF-1 stieg in den Normalbereich an.
Schutzimpfung: Hinweise zum Aufklärungsbedarf 08.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 08/07 S.316
Übersicht: "Grippe-Impfstoffe" für 2007/08 08.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 08/07 S.79
Zulassung von Sera und Impfstoffen 07.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 29/07 S.3318
Gentechnik: Enzymschere gegen HIV 07.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 28/07 S.2609
Deutschen Forschern ist es gelungen, Erbmaterial, das ein HI-Virus in menschliche DNA eingeschleust hat, wieder zu entfernen. Damit konnten sie erstmals infizierte Zellen von dem Virus befreien.
Rindertuberkulose von Mensch zu Mensch übertragbar? 07.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/07 S.3140
Die Untersuchung von sechs Fällen von Rindertuberkulose bei Personen in England deutet darauf hin, dass eine Infektion mit dem Mycobacterium bovis von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Wissenschaftler fordern daher gleiche Kontroll- und
Standardmaßnahmen wie bei der ansteckenden Erkrankung mit Mycobacterium tuberculosis
Elektronenmikroskopie: Tiefgefroren in 3D 07.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/07 S.3138
Wie es 15 Mikrometer kleine Parasiten schaffen, unbeschadet aus der Speicheldrüse einer Mücke gepresst zu werden oder sich durch das dichte Hautgewebe von Menschen zu zwängen, habe deutsche Wissenschaftler jetzt herausgefunden
WHO: Tuberkulosegefahr in Europa wächst 07.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/07 S.3158
Nationale Impfkonferenz soll Impfschutz verbessern 07.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/07 S.3157
Resistenzen auch ohne Druck durch Medikamente 07.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 27/07 S.2516
Resistenzen können sich auch ohne den Selektionsdruck durch den Gebrauch von Medikamenten ausbreiten. Dies zeige das Beispiel des antiviralen Wirkstoffs Amantadin, wie US-amerikanische Forscher herausfanden.
Kind/Apotheke: Impfungen für Kinder und Jugendliche 07.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/07 S.3068
Teil 5 - Impfungen als wirksame und wichtige präventive Maßnahme. Standard-/Auffrischimpfungen im Überblick, Diphtherie, Haemophilus influenza Typ b, Hepatitis B, HPV-Impfung für Mädchen ab 12 Jahren, Masern, Spezifische
Prophylaxe vor Meningokokken-Meningitis, Mumps, Pertussis, Pneumokokken, Kinderlähmung, Röteln, Tetanus, Windpocken, Impfberatung - gute Argumente sind gefragt, Nebenwirkungen/Kontraindikationen von Impfungen, Abb.
AIDS: Platzverweis für HI-Virus 07.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/07 S.3064
Versuche mit Enzymschere lassen auf eine Heilung der HIV-Infektion hoffen. Cre/IoxP-Rekombinase-System weist den Weg, Kein einfaches Verfahren, Cre-Rekombinase muss richtige Stelle erkennen, Mühsame Suche nach HIV-spezifischen Cre-Mutanten, Ein
Schritt in Richtung Heilung? Abb.
Cholera: Die Impfung mit dem Reiskorn 07.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/07 S.3012
Japanische Forscher haben einen essbaren Impfstoff zur Prävention der Cholera entwickelt. Die Vakzine lässt sich in Reispflanzen kultivieren und übersteht auch längere Lagerzeiten ungekühlt
FSME umbenennen 07.07 - Siehe: PTA Forum 07/07 S.4
Wegen veränderter Klima-Bedingungen werden wahrscheinlich mehr Menschen an FSME erkranken. Mit Zeckenstichen muss zukünftig das ganze Jahr über gerechnet werden.
Immunschwäche-Virus soll sich selbst zerstören 07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.75
Ein neuer Ansatz zur Bekämpfung von Retrovirus-Infektionen - auch durch HIV - bietet Chancen zur Therapie, aber auch zur Prophylaxe der Infektion. Dabei wird das Virus zum Suizid verführt, bevor es sich überhaupt vermehren kann.
www.aerztezeitung.de
Rohmilch kann zu Infektion mit FSME führen 07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.73
Eine FSME-Infektion kann auch durch Lebensmittel erfolgen. Solche über Rohmilch oder Rohmilchprodukte erworbenen Infektionen wurden für das Baltikum beschrieben, hat das Robert-Koch-Institut in Berlin mitgeteilt. www.aerztezeitung.de
Neue Belege: Impfung gegen HPV schützt 07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.68
Die Impfung mit einer Vakzine, die sich gegen die humanen Papillomaviren (HPV) vom Typ 16 und 18 richtet, schützt junge Frauen zuverlässig vor schweren Zervixdysplasien (Krebsvorstufen). Das belegen erste Ergebnisse einer großen
Phase-III-Studie mit mehr als 18 000 Frauen. www.aerztezeitung.de
Virushepatitis ist Hauptursache für Leberzirrhose 07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.60
Nicht Alkohol sondern Virushepatitis ist in Europa und in den USA Risikofaktor Nummer eins für Leberzirrhose und damit auch für das hepatozelluläre Karzinom (HCC). Alle Patienten mit erhöhten Transaminasen sollten daher auf
Hepatitis B und C untersucht werden. www.aerztezeitung.de
Dengue-Fieber wird häufiger 07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.55
Dengue-Fieber wird wohl ein zunehmendes Problem in den Praxen werden, vermutet der Heidelberger Tropenmediziner Dr. Thomas Jaenisch. Denn die Viruserkrankung breitet sich in Südostasien und Lateinamerika rasant aus. www.aerztezeitung.de
Krebsrisiko: HIV-Patienten und Organtransplantierte 07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.46
HIV-Infizierte und Organtransplantierte leiden an einer Abwehrschwäche, welche die Entstehung von Krebserkrankungen fördert. Nach einer Meta-Analyse im Lancet (2007; 370: 59-67) treten in beiden Gruppen die gleichen zwanzig Tumoren
häufiger auf als in der Allgemeinbevölkerung. www.aerzteblatt.de
Malariamittel bei Rheuma - Schutz vor Diabetes? 07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.35
Erhalten Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) eine Therapie mit dem Malariamittel Hydroxychloroquin, profitieren sie doppelt: Die Entzündung geht zurück und sie bekommen seltener Diabetes als RA-Patienten ohne diese Therapie.
www.aerztezeitung.de
Substanz aus Olivenöl hemmt HIV-Freisetzung 07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.28
Spanische Forscher haben entdeckt, dass Maslinsäure, eine Substanz aus Olivenöl, Serin-Proteasen hemmt. HI-Virenbenötigen solche Enzyme, um sich von infizierten Zellen zu lösen. Eine Blockade verhindert die HIV-Freisetzung aus
befallenen Zellen. www.aerztezeitung.de
FSME künftig auch im Herbst und Winter 07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.27
Die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) wird man künftig wohl umbenennen müssen: Zecken sind inzwischen oft den ganzen Winter durch aktiv und können jederzeit FSME-Viren und andere Erreger übertragen. www.aerztezeitung.de
Depression beeinträchtigt HIV-Therapie 07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.20
Depressionen sind bei HIV-Infizierten mit die häufigsten Gründe dafür, dass die Patienten sich nicht strikt an die vorgeschlagene antiretrovirale Therapie halten. www.aerztezeitung.de
Fast jeder zweite HIV-Patient hat Depressionen 07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.19
Bei HIV-Infizierten ist die Gefahr, an einer Depression zu erkranken, besonders groß. Auch hier gilt: Je früher mit einer antidepressiven Behandlung begonnen wird, desto leichter und rascher kann der Patient die seelische Störung
überwinden. www.aerztezeitung.de
Erfolg mit Stammzellen bei Tuberkulose 07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.14
Russischen Forschern ist nach eigenen Angaben ein Erfolg mit einer Stammzelltherapie bei unheilbar kranken Tuberkulose-Patienten gelungen. Bei den meisten Patienten ließ sich die Krankheit stoppen. www.aerztezeitung.de
Gardasil bewirkt starkes immunologisches Gedächtnis 07.07 - Siehe: aus dem Internet 07/07 S.6
Neue Studienergebnisse, die heute im medizinischen Fachjournal Vaccine veröffentlicht wurden, weisen darauf hin, dass die Wirksamkeit des tetravalenten Impfstoffs Gardasil®, der vor vier humanen Papillomvirus-Typen (6,11,16,18) schützt,
lange anhält. Bei Frauen, die vor fünf Jahren mit Gardasil® geimpft wurden, wurde nach erneuter Exposition mit den Impfstoff-Antigenen ein starkes Immungedächtnis festgestellt. Ein immunologisches Gedächtnis ist ein Indikator
für einen Langzeitschutz. www.journalonko.de
Oxime als Antidote hoch dosiert effektiver 07.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 07/07 S.271
Vergiftungen und Selbsttötungen mit Organophosphat-Pestiziden sind in Entwicklungsländern keine Seltenheit. In einer kleinen Studie, durchgeführt in Indien, wurde gezeigt, dass diese Vergiftungen durch höhere Dosen des Antidots
Pralidoxim als bisher üblich effektiver behandelt werden können. - allerdings sehr teuer
Aerootitis media: Barotraumen des Mittelohrs 07.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 07/07 S.259
Pathogenese des Barotraumas und Möglichkeiten der Prävention für Flugreisende: Schäden durch Druckdifferenzen beim Fliegen, Medikamentöse/Physikalische Methoden der Prävention, Fazit für die Praxis (Nasentropfen,
Valsalva-Manöver, Frenzel-Manöver)
Mumps - Infektionskrankheit mit vielen Gesichtern 07.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 07/07 S.249
Geschichte, Der Erreger, Klinische Symptomatik, Übertragungsweg und Pathogenese, Epidemiologie, Diagnostik, Therapie, Präventiv- und Bekämpfungsmaßnahmen,
Mit bromiertem Steroid gegen Malaria? 07.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 07/07 S.22
Mit 16a-Bromoepiandrosteron wurden in einer Pilotstudie 42 Patienten mit unkomplizierter Malaria durch Plasmodium falciparum sieben Tage bukkal oder i. m. behandelt. Bei 41 ging die Zahl der Parasiten um 50% zurück, bei 32 sank sie unter die
Nachweisgrenze. Alle Patienten hatten kein Fieber mehr. Gametozyten wurden nicht beeinflusst. Die Nebeneffekte waren vorübergehend und leicht bis mäßig schwer. Die Substanz verdient weitere Prüfung.
Immunstatus durch Impfungen verbessern 07.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 07/07 S.14
Patienten mit chronischen, immunvermittelten Erkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn, die häufig immunsuppressiv behandelt werden, unterliegen einem erhöhten Infektionsrisiko durch andere Krankheiten. Die Möglichkeiten der
Impfprophylaxe sollten stärker genutzt werden. Für die Impfprophylaxe bei immunsuppressiv behandelten Patienten existieren mittlerweile auch Leitlinien, die jedoch offensichtlich zu wenig befolgt werden.
Monoklonaler Antikörper bei Hepatitis C erprobt 07.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 07/07 S.6
HCV-AB68, einen humanen monoklonalen AK gegen das Hüllprotein von HCV, erhielten dreimal im Wochenabstand und danach in einer Woche dreimal 15 Patienten mit chronischer Hepatitis C. Sie wurden weitere drei Monate beobachtet. Acht zeigten zu
einem oder mehreren Zeitpunkten eine HCV-RNA-Reduktion um mindestens 1 log, 17 um 0,75 log. Die Erprobung des Antikörpers zur Prävention eines Rezidivs nach Lebertransplantation wegen Hepatitis C erscheint gerechtfertigt.
Erste Tests mit HIV-Vakzine zur Therapie 07.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 07/07 S.6
Mit autologen dendritischen Zellen, beladen mit autologem inaktiviertem HIV, wurden 18 unbehandelte HlV-infizierte Patienten geimpft. Nach einem Jahr war bei acht von ihnen die Viruslast um mehr als 90% gesunken, viermal unter 1000 Kopien/ml. Die
Abnahme der Viruslast korrelierte mit dem Prozentsatz zweier Arten von H1V-1-spezifischen T-Zellen.
Neues Nucleosidanalogon Telbivudin 07.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 07/07 S.280
Der Beitrag berichtet von der Einführungspressekonferenz: Mit Telbivudin steht ein weiterer, hoch potenter Wirkstoff für die Therapie chronischer HBV-Infektionen zur Verfügung, der auch bereits in der Erstlinientherapie, beispielsweise
bei HBeAg-negativen Patienten mit hoher Virusmenge eingesetzt werden kann. Bei virologischem Ansprechen auf die Therapie, einer Reduktion der Virusmenge im Blut unter die Nachweisgrenze, ist die Prognose für ein langanhaltendes Ansprechen unter
Beibehaltung der antiviralen Therapie sehr günstig. Bei Patienten, die kein optimales Ansprechen auf die Therapie zeigen, ist ein engmaschiges Monitoring unter Fortsetzung der bisherigen Monotherapie ratsam und gegebenenfalls eine individuelle
Therapieoptimierung durchzuführen.
HPV-Impfung für Mädchen von 12 bis 17 Jahren 07.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 07/07 S.263
Die STIKO empfiehlt zur Reduktion der Krankheitslast durch den Gebärmutterhalskrebs die Einführung einer generellen Impfung gegen humane Papillomaviren (Typen GPV 16,18) für alle Mädchen im Altern von 12 bis 17 Jahren. Die Impfung
mit drei Dosen sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein. Der Beitrag fasst die Begründung der STIKO-Empfehlung zusammen.
No Entry 07.07 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 04/07 S.252
Maraviroc-eine neue Therapieoption gegen Aids (der Wirkstoff gehört zu den Entry-Inhibitoren).
Klinische Studie mit Inhibitor der HIV-Integrase 07.07 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 04/07 S.251
Eine weitere Therapieoption gegen Aids ist in der Prüfung-ein HIV-Integrase-Hemmstoff.
Poliomyelitis: Nicht Abrücken vom Ziel der Ausrottung 06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 26/07 S.2929
Strategie der Ausrottung in Frage gestellt, Ausrottung kostengünstiger als Infektionskontrolle, Fall-Kontroll-Studie: Monovalenter Impfstoff besser; Fazit: Ausrottung weiter verfolgen
Urteil: Die AOK darf DocMorris nicht anpreisen 06.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 26/07 S.6
Einer gesetzlichen Krankenkassen ist es nicht erlaubt, z.B. über ihre Mitgliederzeitschrift sowie in Telefonaktionen für den Bezug von Medikamenten über Versandapotheken (z.B. DocMorris, Mycare, Sanicare) zu werben. Verstoß gegen
Arzneiliefervertrag ...
Vogelgrippe: Schwände mit H5N1 infiziert 06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 26/07 S.2916
Schutzimpfungen werden GKV Pflichtleistungen 06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 26/07 S.2913
Zellkulturbasierter Grippimpfstoff ohne Hühnereiweiß 06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 25/07 S.2840
Der erste Grippeimpfstoff (Optaflu), bei dessen Herstellung statt Hühnereier eine Zelllinie zur Produktion von Antigenkomponenten verwendet wird, hat von der Europäischen Union die Zulassung für alle Mitgliedstaaten sowie für
Island und Norwegen erhalten, wie Novartis mitteilte. - Mit Impfstoffen auf Hühnereibasis vergleichbar, Schnellere Verfügbarkeit
GSK spendet Inmpfstoff: WHO erhält Grippeimpfstoff 06.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 25/07 S.8
Versorgungsengpass bei FSME Impfstoffen möglich 06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 24/07 S.2724
Internetseite des PEI www.pei.de RKI betont, dass grundsätzlich nur solche Patienten geimpft werden sollen, bei denen ein konkretes Expositions- und Infektionsrisiko während der Zeckensaison 2007 gegeben ist
Aidsbekämpfung: Es hagelt Kritik an G8-Beschlüssen 06.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 24/07 S.2199
G8 sagen Afrika milliardenschwere Hilfen zu 06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 24/07 S.2720
EU will Infektionen bekämpfen 06.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 24/07 S.8
Repellentien: Bissigen Biestern Paroli bieten 06.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 23/07 S.2118
Der Beitrag gibt einen Überblick über Repellentien gegen Stechmücken, Zecken und Bremsen, gibt Tipps zur richtigen Anwendung und informiert über Maßnahmen bei Insektenbissen und -stichen.
Kind/Apotheke: Gut vorbereitet i.d. Familienurlaub 06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/07 S.2622
Notwendige Impfungen vor Reisebeginn abklären: FSME, Gelbfieber, Hepatitis, Meningokokken-Meningitis, Tollwut, Typhus; Malaria - die Gefahr lauert auch am Swimmingpool, Alter des Kindes berücksichtigen, Reiseübelkeit, Fieber,
Insektenschutz, Sonnenschutz, Verdauungsstörungen, Checkliste, Tab.
Gesundheitsberatung für einen schönen Urlaub 06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/07 S.2612
Reiseapotheke individuell zusammenstellen, Reise mit Kindern, Dauermedikation im Flugzeug mitnehmen, Sonnenschutz, Homöopathische Reiseapotheke, Individuellen Impfplan erstellen, Hepatitis A und B, FSME, Gelbfieberimpfung, Malariaprophylaxe,
Chemo- oder Stand-by-Prophylaxe, Seltene Tropenkrankheiten, Links
Es fehlt vor allem an Ärzten und Apothekern 06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/07 S.2588
Erfolgreiche Partnerschaften, HIV-Foschung läuft auf Hochtouren, Patente unabdingbar
Deutschland: Neuer Höchststand bei HIV Infektionen 06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/07 S.2607
Interview: Der Impfstoff hat eine gute Effektivität 06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 22/07 S.2494
Interview mit Prof. Dr. Matthias W. Beckmann, Direktor der Universitätsfrauenklinik Erlangen und Bundesvorsitzender der AGO (Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie)
Versorgungsengpass mit FSME Impfstoff 06.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 22/07 S.2474
Empfehlungen wie die bis zum Herbst 2007 verfügbaren Impfstoffmengen am effektivsten angewendet werden können unter www.pei.de/fsme Risikobegietskarte unter www.rki.de Impfschema siehe DAZ, Impfstoffe der verschiedenen Firmen können
miteinander kombiniert werden
FSME-Impfstoff derzeit nur für Gefährdete 06.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 22/07 S.2054
Insekten und Spinnen in der Homöopathie 06.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 13/07 S.33
Der Beitrag gibt einen Überblick über die in der Homöopathie genutzten Insekten und Spinnentiere und ihre Anwenungsgebiete.
Insekten: Unsere ständigen Begleiter 06.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 13/07 S.28
Der Beitrag gibt einen Überblick über Biologie, Einteilung und Eigenschaften der Insekten.
Ich muss leider draußen bleiben! 06.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 13/07 S.24
Hintergrundinformationen zu Aufbau, Anbringung, Kauf und Imprägnierung von Moskitonetzen.
PTAheute-Test: Repellentien 06.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 13/07 S.18
Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse eines Redaktionstests einer Auswahl der in Apotheken gängigen Mittel zur Abwehr von Mücken, Zecken und Wespen im Hinblick auf Handhabung, Geruch, Verteilung auf der Haut und Hautgefühl.
Baby auf Reisen: So wird es für alle erholsam 06.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 12/07 S.72
Tipps für den Urlaub mit kleinen Kindern.
Reisen: Betäubungsmittel im Gepäck? 06.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 12/07 S.34
Informationen für Patienten, die aus Reisen Betäubungsmittel mit sich führen.
Pilleneinnahme im Urlaub: Gut verhütet verreisen 06.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 12/07 S.32
Beratungshinweise zur Einnahme von Kontrazeptiva bei Reisen über Zeitzonen.
Reisemedizin: Mit Impfschutz sicher reisen 06.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 12/07 S.24
Hinweise zu wichtigen Reiseimpfungen.
Entecavir kann HIV-Resistenzen induzieren 06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.101
Die Induktion von resistenten HIV-Stämmen durch das Hepatitis B-Medikament Baraclude® (Wirkstoff: Entecavir), über die US-Mediziner Anfang des Jahres erstmals auf einem Fachkongress berichtet hatten, ist offenbar doch kein Einzelfall. Im
New England Journal of Medicine (NEJM 2007; 356: 2614-2621) stellt die Gruppe zwei weitere Patienten vor. www.aerzteblatt.de
Influenza-Viren weltweit resistent gegen Amantadin 06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.89
Die zunehmende Resistenz von Grippeviren gegen Amantadin und Rimantadin ist nicht auf die übermäßige Verwendung dieser Arznei zurückzuführen, haben US-Forscher entdeckt. www.aerztezeitung.de
Pandemieplan aktualisiert 06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.84
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktualisierte Fassung des Nationalen Influenza-Pandemieplans veröffentlicht (www.rki.de). www.aerztezeitung.de
Aids-Epidemie in Afrika teilweise abgeschwächt 06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.61
Die Weltbank zieht in einem Zwischenbericht ein positives Fazit zum Multi-Country AIDS Program (MAP). In einigen Ländern wie Ruanda sei es gelungen, die Epidemie einzudämmen, während die Lage in Südafrika weiter düster ist.
www.aerzteblatt.de
WHO: Verbesserter Impfstoff für den Meningitis-Gürtel 06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.51
Die Meningitis-Vakzine eines indischen Herstellers ist nach einer Studie deutlich immunogener als bisherige Impfstoffe und könnte es nach der optimistischen Einstellung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals ermöglichen, die
Erkrankung im Meningitis-Gürtel Afrikas zu eliminieren. www.aerzteblatt.de
Therapie gegen Herpes verringert Zahl der HI-Viren 06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.40
Bei Frauen, die sowohl mit HIV als auch mit Herpesviren (HSV) infiziert sind, verringert offenbar die Therapie gegen die Herpesviren auch die Menge der Aids-Erreger. www.aerztezeitung.de
Karibik-Reisender mit Erreger der Malaria infiziert 06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.29
Mit den vielen Reisenden, die in die Dominikanische Republik fahren wollen, muss auch über Malaria gesprochen werden. Anfang Mai ist bei einem Rückkehrer, der sich ausschließlich in Hotelanlagen im Norden des Inselstaates aufgehalten
hatte, am Universitätsklinikum Düsseldorf eine Malaria tropica diagnostiziert worden. www.aerztezeitung.de
Forscher aus Japan entwickeln Cholera-Impfreis 06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.28
Mit genetisch verändertem Reis könnten Menschen künftig gegen Cholera geimpft werden. www.aerztezeitung.de
Impfmüdigkeit führt zu erhöhter Baby-Sterberate 06.07 - Siehe: aus dem Internet 06/07 S.14
Die Impfmüdigkeit in Deutschland führt nach Ansicht des Pädiaters Professor Gerhard Gaedicke von der Charité Berlin zu einer erhöhten Sterberate bei Kindern. www.aerztezeitung.de
Möglichkeit einer Impfung gegen Rotaviruserkrankungen 06.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 06/07 S.221
Fragen und Antworten, Mitteilung der STIKO, Links zum Thema www.rki.de
HPV-Impfstoff Gardasil: Nutzen zu hoch eingeschätzt? 06.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 06/07 S.57
Nach den jetzt vollständig veröffentlichten Zwischenergebnissen der FUTURE-Studien senkt die HPV-Vakzine Gardasil die Gesamtzahl höhergradiger Zervixdysplasien (CIN 2 und höher) bei Frauen zwischen 16 und 26 Jahren, die
mehrheitlich bereits sexuelle Kontakte hatten, nur um 17% und damit deutlich weniger als erhofft. Für die als Surrogatparameter für ein Zervixkarzinom geeigneteren hochgradigen Dysplasien (CIN 3) lässt sich statistisch kein Effekt
sichern. Die entscheidende Frage, wie sich Gardasil in dieser Population (Per-Protokoll-Population), die am ehesten der Zielgruppe entspricht, nämlich junge Frauen vor dem ersten Geschlechtsverkehr, auf die Gesamtzahl höhergradiger
Zervixdysplasien auswirkt, wird jedoch nicht beantwortet, obwohl die Daten bekannt sein müssten.
Versehentliche Röteln-Impfung Schwangerer 06.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 06/07 S.27
Wegen der Gefahr, dass Impfviren auf das Kind übertragen werden, gilt die Röteln-Impfung bis drei Monate vor und während einer Schwangerschaft als kontraindiziert. Das Risiko scheint aber sehr gering zu sein.
Vaginale Mikrobizide auf dem Prüfstand 06.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 06/07 S.27
Neue Strategien gegen die Ausbreitung von HIV-Infektionen und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten wären wünschenswert. Derzeit werden eine Reihe neuer Mikrobizide auf ihre Eignung bei vaginaler Anwendung geprüft. Für die
Entwicklung eines wirklich si cheren vaginalen Mikrobizids ist wahrscheinlich eine Kombination unterschiedlicher Wirksubstanzen erforderlich, die auf unterschiedlichen Stufen des HIV-Zyklus eingreift und gleichzeitig wirksam ist gegen die Erreger
anderer sexuell übertragbarer Krankheiten, die auf synergistischem Wege eine HIV-Übertragung begünstigen.
Die Nadelgröße macht's! 06.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 06/07 S.16
Sicherheit und Wirksamkeit sind die entscheidenden Faktoren bei der Impfung von Säuglingen. Eine britische Studie untersuchte nun, welche Nadeldicke und -große optimal sind.
Afrikanische Fiegenmaden als "Souvenir" einer .... 06.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 06/07 S.6
Der globale Tourismus erhöht zunehmend nicht nur die Gefahr von Infektionen durch tropische Mikroorganismen, sondern auch die der Einschleppung parasitentragender Insekten. Fazit: Die Autoren der Studie raten Touristen, die Wäsche nach der
Rückkehr von einer Reise zu bügeln, da auf diese Weise die Eier der Fliegen zerstört werden.
Mit bromiertem Steroid gegen Malaria? 06.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 06/07 S.4
Mit 16a-Bromoepiandrosteron wurden in einer Pilotstudie 42 Patienten mit unkomplizierter Malaria durch Plasmodium falciparum sieben Tage bukkal oder i. m. behandelt. Bei 41 ging die Zahl der Parasiten um 50% zurück, bei 32 sank sie unter die
Nachweisgrenze. Alle Patienten hatten kein Fieber mehr. Gametozyten wurden nicht beeinflusst. Die Nebeneffekte waren vorübergehend und leicht bis mäßig schwer. Die Substanz verdient weitere Prüfung.
Manche Metallimplantate lösen Detektorsignale aus 06.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 06/07 S.4
Viele Metallimplantate werden von den üblichen Handdetektoren bei der Sicherheitskontrolle auf dem Flughafen erkannt. Um Unannehmlichkeiten beim Einchecken zu vermeiden, wird den Betroffenen empfohlen, einen entsprechenden Implantat-Ausweis auf
die Reise mitzunehmen.
Karibik-Reisender mit Malaria infiziert 06.07 - Siehe: PTA Forum 06/07 S.4
Auwaldzecke auf dem Vormarsch 06.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 06/07 S.240
Zecken: Plage auf acht Beinen 06.07 - Siehe: PTA Forum 05/07 S.48
Hintergrundinformationen zur Erkrankungen, die durch Zecken verursacht werden.
Kind und Apotheke: Die klassischen Kinderkrankheiten 05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 21/07 S.2412
Teil 3: Typische Krankheiten im Kindesalter können auch Erwachsene anstecken; Diphtherie, Dreitagefieber Exanthema subitum, Keuchhusten, Masern, Mumps, Ringelröteln Erythema infectiosum, Röteln - auch bei Erwachsenen häufig,
Scharlach - ansteckende bakterielle Erkrankung, Windpocken, Tab., Abb.
Tot- oder Lebendimpfstoff - Spritze oder Spray? 05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 21/07 S.2396
Eine nasale Grippeimpfung mit einem Lebendimpfstoff führt bei Säuglingen und Kleinkindern zu deutlich besseren Impfergebnissen als die Vakzinierung mit dem herkömmlichen Totimpfstoff. Bei unter einjährigen Kindern war dieser
Benefit allerdings mit einer höheren Hospitalisierungsrate verbunden, was Kommentatoren zu einer zurückhaltenden Bewertung veranlasst
Telbivudin hält Hepatitis B Viren in Schach 05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 21/07 S.2388
Mit Telbivudin (Sebivo) steht ab 1.Juni ein neuer Wirkstoff aus der Gruppe der Nukleosidanaloga zur Therapie der chronischen Hepatitis B in Deutschland zur Verfügung. Steckbrief
HPV-Impfung reduziert Krebsrate nur wenig 05.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 20/07 S.1857
Die Drei-Jahres-Ergebnisse der beiden großen Studien zum HPV-Impfstoff Gardasil liegen vor. Er schützt zuverlässig vor Infektionen mit verschiedenen Tyoen der humanen Papillomaviren, er senkt aber die Rate von anogenitalen
Erkrankungen und Vorstufen des Zervixkarzinoms nur wenig.
Allergien: Impfstoff aus dem Kuhstall 05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 20/07 S.2286
Gespräch mit Prof. Dr. Ulrich Wahn, Leiter der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie der Berliner Charité über den Impfstoff und wie die Erfolgsaussichten sind
Influenza: Impfstoff für Pandemiefall zugelassen 05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 20/07 S.2285
Der pandemische Mock-up-Impfstoff Focetria der Firma Novartis hat die EU-Zulassung für alle 27 Mitgliedstaaten sowie für Island und Norwegen erhalten. Auf der Basis dieser Mustervakzine soll im Fall einer Influenzapandemie sehr schnell ein
wirksamer Grippeimpfstoff entwickelt werden. Sie enthält das Adjuvans MF59, mit dem die notwendige Antigenmenge deutlich reduziert werden kann
Paul Ehrlich Institut macht Meldungen öffentlich 05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 20/07 S.2274
Das Paul-Ehrlich-Institut will mit einer frei zugänglichen Datenbank zu Verdachtsmeldungen von Impfkomplikationen und Impfnebenwirkungen mehr Transparenz und Akzeptanz für Impfungen schaffen. Seit dem 7. Mai 2007 kann sich jeder auf den
Internetseiten des PEI detailliert über die in den Jahren 2001 bis 2006 gemeldeten Impfkomplikationen informieren
Interview: Es reicht nicht, die Datensätze zu zählen 05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 20/07 S.2274
Wie soll der Laie Daten bewerten, deren Interpretation schon Fachleuten nicht leicht fällt .... Gespräch mit Prof. Dr. Johannes Löwer, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts in Langen
Pneumokokkenimpfung: Nutzen überwiegt Risiken 05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 20/07 S.2246
Die Nutzen-Risiko-Abwägung einer generellen Impfung gegen Pneumokokken in den ersten beiden Lebensjahren ist positiv, folgt man Daten aus den USA, vorgestellt auf dem diesjährigen Pneumokokkenkongress
Mehr Fälle in Europa durch zunehmende Reiseaktivität 05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 19/07 S.2139
Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Weinke, Chefarzt der Abteilung Gastroenterologie/ Infektiologie/Pneumologie der Klinikums Ernst von Bergmann in Potsdam
Warnung vor Dengue und West Nil Fieber 05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 19/07 S.2135
Dengue-Fieber: Steigende Meldezahlen; Kein Schutz vor anderen Serotypen, West-Nil-Fieber: Lebenslange Immunität; Epidemien seit Mitte der 1990er Jahre, Einschleppung durch Zugvögel? Wie gross ist die Gefahr?, Abb., Mückenschutz
Zulassung von Sera und Impfstoffen 05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 19/07 S.2218
Impfung zur Prävention der akuten Otitis media 05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 18/07 S.2012
Der siebenvalente Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff Prevenar hat von der europäischen Zulassungsbehörde die Zulassung zur Prävention der akuten Otitis media bei Kindern im Alter von zwei Monaten bis fünf Jahren erhalten. - Schwere
Erkrankungen durch Pneumokokken, Akute Otitis media weit verbreitet, Hoher Stellelwert der Impfprophylaxe, Impferfolge in Studien belegt, Impfstoff gut ins Impfschema integrierbar, Ausblick
HIV: Raltegravir hemmt die virale Integrase 05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 18/07 S.2010
Mit Raltegravir (vorgesehener Handelsname Isentress) befindet sich ein erster Vertreter der neuen Klasse der Integrasehemmer in der Entwicklung, die zur Behandlung der HIV-Infektion eingesetzt werden. Das Enzym Integrase sorgt dafür, dass das
viruseigene Genom in das Genom der Wirtszelle eingebaut wird. - Dosisfindungsstudie, Steckbrief, Höhere antiretrovirale Aktivität als Placebo, Gut verträglich
VFA Bio: Biopharmazeutika auf dem Vormarsch 05.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 18/07 S.2004
Blick nicht auf Arzneikosten beschränken, Handlungsempfehlungen, Die Branche boomt
Englischkurs: What´s in the news? 05.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 11/07 S.80
Neue Hoffnung für Patienten, die Resistenzen gegen HIV-Medikamente entwickelt haben.
Nachgefragt: Meldung von Impfkomplikationen 05.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 09/07 S.50
Gardasil: Erste UAW-Verdachtsfälle nach HPV-Impfung 05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.92
Bei der amerikanischen Arzneibehörde FDA sind seit der US-Zulassung der HPV-Vakzine Gardasil im Juni 2006 1.637 Berichte über mögliche unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) eingegangen.Die beiden Dokumente, die Judicial Watch
auf ihrer Internetseite publiziert, listen 1.637 Meldungen auf, die dem Vaccine Adverse Event Reporting System bis zum 11. Mai 2007 mitgeteilt wurden. Darunter waren 371 schwere Ereignisse wie Fazialis-Lähmungen, Guillain-Barré-Syndrome und
Krampfanfälle sowie drei Todesfälle. www.aerzteblatt.de
Studie: Peginterferone können Hepatitis C "heilen" 05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.89
Patienten, die unter der Behandlung einer Hepatitis C eine anhaltende Virussuppression (sustained virological response, SVR) erzielen, haben beste Chancen geheilt zu sein. Dies zeigen neue Studienergebnisse auf der Digestive Disease Week, eine
Fachtagung amerikanischer Gastroenterologen, die dieser Tage in Washington stattfindet. www.aerzteblatt.de
Gardasil: Bisher bescheidene Reduktion der Krebsrate 05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.79
Der zuverlässige Infektionsschutz, den der Impfstoff Gardasil® gegen die wichtigsten onkogenen Varianten des Humanen Papillomavirus (HPV) bietet, hat in den ersten drei Jahren noch nicht zu einer deutlichen Reduktion der anogenitalen
Erkrankungen und des Zervixkarzinoms beziehungsweise dessen Vorstufen geführt. Dies geht aus zwei Publikationen im New England Journal of Medicine (2007; 356: 1915-1943) hervor. www.aerzteblatt.de
Influenza: Tamiflu-Resistenz (bisher) kaum verbreitet 05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.77
Neue Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigen die Verbreitung von Influenza-Viren, die gegen Oseltamivir resistent sind. Die Prävalenz ist jedoch selbst in Japan, wo Tamiflu® sehr häufig eingesetzt wird, gering. Beim
Vogelgrippevirus H5N1 sind bislang drei Fälle von Oseltamivirresistenzen beschrieben worden. www.aerzteblatt.de
HPV-Impfung schützt auch Vulva und Vagina 05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.64
Die quadrivalente Impfung von Frauen gegen humane Papillomaviren der Typen 6, 11, 16 und 18 reduziert auch die Rate von Krebsvorstufen an Vulva und Vagina. Das hat eine Analyse der Daten von drei großen Studien ergeben. www.aerztezeitung.de
Impfstoff zur Pneumonie-Prävention zugelassen 05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.63
Wenn Säuglinge und Kleinkinder unter zwei Jahren mit einem 7-valenten Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff geimpft werden, geht die Häufigkeit schwerer Lungenentzündungen drastisch zurück. Das belegen Zahlen aus den USA, wo diese
Impfung seit Mitte 2000 Standard ist. www.aerztezeitung.de
Warmes Klima fördert Malaria-Verbreitung nicht 05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.57
Tropenärzte betrachten die Gefahr, dass sich infolge der Klima-Erwärmung auch in Mitteleuropa Tropenkrankheiten wie Malaria ausbreiten können, als eher gering. Denn selbst wenn Überträger-Mücken einwandern, finden sie
hier kaum Infizierte, um Infektionsketten in Gang zu setzen. www.aerztezeitung.de
Forscher planen Schluckimpfung gegen HPV 05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.56
Forscher von der Universität Erlangen-Nürnberg wollen Pflanzen züchten, die einen oralen Impfstoff gegen Humane Papilloma-Viren produzieren. www.aerztezeitung.de
Neues Analogon gegen chronische Hepatitis B 05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.53
Für Patienten mit chronischer Hepatitis B gibt es jetzt eine weitere Therapie-Option. Auf das Nukleosid-Analogon Telbivudin sprechen mehr Patienten an als auf den Standard Lamivudin. Zudem gibt es weniger Resistenzen. www.aerztezeitung.de
Vermehrt Lymphome durch HCV? 05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.48
Wer mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) infiziert ist, hat offenbar nicht nur ein erhöhtes Risiko für Leberkrebs, sondern auch für ein Lymphom. Das geht aus Daten einer US- Studie mit mehreren Hunderttausend Teilnehmern hervor.
www.aerztezeitung.de
Europäische Impfexperten für Rotavirus-Impfung 05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.40
Die Impfung gegen Rotaviren ist generell für alle Säuglinge zu empfehlen. Das steht in Leitlinien, die zwei europäische pädiatrische Fachgesellschaften gemeinsam veröffentlicht haben. www.aerztezeitung.de
Grippe: Neuer Impfstoff gegen Pandemie zugelassen 05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.39
Ein Prototyp für einen Influenza-Impfstoff, der im Falle einer Pandemie verwendet werden kann, hat jetzt die EU-Zulassung erhalten. www.aerztezeitung.de
Hepatitis C erhöht Lymphom-Risiko 05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.33
Menschen, die mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) infiziert sind, haben ein leicht erhöhtes Risiko an Non-Hodgkin-Lymphomen zu erkranken. Dies ergab eine retrospektive Kohortenstudie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2007; 297: 2010-2017).
www.aerzteblatt.de
Insekten-Larven entfernen multiresistente Bakterien 05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.30
Britische Diabetologen äußern sich in Diabetes Care (2007; 30: 370-371) begeistert über die wundreinigenden Eigenschaften von Lucilia sericata-Larven, die sie auch gegen Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) einsetzen.
www.aerzteblatt.de
HPV-Impfstoff schützt auch nach fünf Jahren zu 99 % 05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.20
Es gibt weitere Daten zum quadrivalenten Impfstoff für Mädchen und Frauen gegen humane Papilloma-Viren (HPV). Danach hält der Schutz auch nach fünf Jahren an und beträgt 99 Prozent. www.aerztezeitung.de
Prionen: Oraler Impfstoff verhindert Infektion 05.07 - Siehe: aus dem Internet 05/07 S.14
Ein Impfstoff aus gentechnisch modifizierten Salmonellen induzierte die Bildung von Antikörpern gegen Prione und konnte bei Mäusen zuverlässig eine Infektion mit Prionen verhindern. Dies zeigen tierexperimentelle Ergebnisse, die jetzt
auf der Jahrestagung der American Academy of Neurology vorgestellt wurden. www.aerzteblatt.de
Immuntherapie mit DNS Impfstoff erfolgreich 05.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 05/07 S.193
Die Impfung mit einer Vakzine aus einem Ambrosiaantigen, das an eine immunstimulatorische DNS-Sequenz gekoppelt ist, konnte in einer Phase-II-Studie auch langfristig Symptome einer durch Ambrosia artemisiifolia ausgelösten allergischen Rhinitis
bessern
Schluckimpfung gegen enterotoxische Colibakterien? 05.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 05/07 S.191
Der orale Cholera-Impfstoff Dukoral wirkt auch gegen das hitzelabile Toxin von enterotoxischen Escherichia coli. Aus übergeordneten Sicherheitsüberlegungen ist der Impfstoff in der EU allerdings nur zur Immunisierung gegen Cholera
zugelassen
Adjuvantierter Grippeimpfstoff Fluad 05.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 05/07 S.48
Für den Adjuvans-verstärkten Impfstoff kann bisher kein klinisch relevanter Vorteil in der Anwendung bei Älteren erkannt werden.
Körpereigener HIV-Hemmer entdeckt 04.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 17/07 S.1531
Deutsche Forscher entdeckten das Virus-Inhibitorische Peptid (VIRIP) bei der Suche nach neuen Wirkstoffen gegen HIV. Es hat einen ähnlichen Wirkmechanismus wie der Fusionsinhibitor Enfuvrtid.
FSME: Süddeutschland ist Risikogebiet 04.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 17/07 S.1526
Fast den gesamten Süden Deutschlands hat das RKI jetzt als Risikogebiet für FSME eingestuft. Die Ausweitung des Gebiets geht auf eine neue Erfassungsmethode und nicht auf eine geografische Verbreitung der FSME-Viren zurück.
USA: Vogelgrippeimpfstoff für Menschen zugelassen 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/07 S.1902
Der erste Impfstoff gegen Vogelgrippe beim Menschen ist von der FDA für den Fall einer Pandemie zugelassen worden. Der von Sanovi-Aventis hergestellte Impfstoff wird nicht im Handel erhältlich sein, er wird von der US-Regierung für den
Fall gelagert, dass das H5N1-Virus mutiert und von einem Menschen zum anderen übertragen werden kann. - Kein zuverlässiger Schutz
FSME Risikogebiete in Deutschland erweitert 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/07 S.1900
Nach Neudefinition mehr Risikolandkreise, Impfempfehlung der STIKO, Abb.
Integrase-Hemmer für HIV-Patienten 04.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 16/07 S.1424
Der integrase-Inhibitor Raltegravir hat in ersten klinischen Studien viel versprechende Ergebnisse erbracht.
Zweite Impfdosis könnte Wirksamkeit verbessern 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/07 S.1803
Gespräch mit Prof. Dr. Heinz-Josef Schmitt, Vorsitzender der STIKO, Impfempfehlung für Windpockenimpfstoffe in Deutschland (Varilix, Varivax, Priorix Tetra)
Stellungnahme: Befürchtung bestätigt 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/07 S.1802
Stellungsnahme von Dr. Steffen Rabe, Vorstand der Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.: Frühzeitig geäusserte Befürchung, Zu kurze Schutzwirkung, Mehr erwachsene Windpockenpatienten, Zunahme der Gürtelrose
befürchtet, Positive Effekte berücksichtigen
Phase-III-Studie mit Impfstoff gegen Lungenkrebs 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/07 S.1796
Gezielte Immunantwort auf Tumorzellen induzieren, In den USA wurde eine klinische Phase-III-Studie begonnen, die Wirksamkeit und Sicherheit eines liposomalen Imnpfstoffs (Stimuvax, BLP25) als Therapieoption für Patienten mit inoperablem
nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom im Statium III untersucht, wie die Merck KGaA mitteilte
Europäische Impfwoche: Mehr Aufklärung notwendig 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/07 S.1772
Datenbank zu Nebenwirkungen, www.rki.de
Standpunkte: Windpockenimpfung in der Diskussion 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/07 S.1800
Impfkampagne zwischen Spekulationen/Emotionen 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 16/07 S.1757
Ticker: UN empfiehlt Beschneidung 04.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 15/07 S.1328
Die Vereinten Nationen haben die Zirkumzision als MIttel der HIV-Prävention empfohlen.
Weltgesundheitstag: Impfschutz wichtig nehmen 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 15/07 S.1660
Impfung ist ein Menschenrecht, Wenig bekannte Geschlechtskrankheiten,
Persistierendes Asthma: Welche Bedarfsmedikation? 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/07 S.1532
Multizentrische Studie, Weniger Exazerbationen mit der Kombination, Unterschiedliche Schlussfolgerungen, Tab.: Medikamentöse Stufentherapie bei Erwachsenen nach der empfohlenen Leitlinie
STIKO empfiehlt generelle HPV Impfung für Mädchen 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/07 S.1526
Optimaler Impfbeginn, Impfung auch für Jungen und Frauen über 17? Umfassendes Präventionsprogramm, Wer übernimmt die Kosten, Erreger Papillomaviren, Impfstoffe: Gardasil, Cervarix
Weniger HIV Infektionen dank Beschneidung 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/07 S.1490
Zwei neuere randomisierte Studien lassen gemeinsam mit einer früheren Untersuchung den Schluss zu, dass die Beschneidung von heterosexuellen Männern das Risiko für eine HIV-Infektion um bis zu 50 Prozent senken kann
Aderlass bei chronischer Hepatitis C 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/07 S.1534
Maturationsinhibitor hemmt die Virusreifung 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/07 S.1402
Bevirimat ist ein HIV-Maturations-Inhibitor, der sich in Phase IIb der klinischen Prüfung befindet
Mögliche Verhaltensstörungen unter Oseltamivir 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/07 S.1398
In die Fachinformation und den Beipackzettel des Neuraminidasehemmers Oseltamivir (Tamiflu) muss ein Hinweis auf Krämpfe, abnormes Verhalten, Bewusstseinseinschränkungen, Halluzinationen und Delirium als mögliche Nebenwirkungen
aufgenommen werden. - Todesfälle bei japanischen Jugendlichen, - Verhalten von Patienten engmaschig überwachen
Das preiswerte therapeutische Hühnerei 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/07 S.1378
Impfstoffe aus Hühnereiern gehören bereits zum pharmazeutischen Alltag. Das Hühnerei als Bioreaktor für die kommerzielle Produktion auch anderer therapeutisch interessanter Proteine wie Hormone oder Wachstumsfaktoren zu nutzen,
scheint jetzt greifbar
BCG: Alte Tuberkuloseimpfstoffe wirken besser 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/07 S.1376
Eine von französischen Wissenschaftlern durchgeführte Untersuchung hat ergeben, dass ältere Tuberkulose-Impfstoffvarianten wirksamer sind als die heute überwiegend eingesetzten modernen Impfstoffe
Zulassung von Arzneimitteln, Sera, Impfstoffen 04.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/07 S.1464
Missstände in der Pflege 04.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 13/07 S.2
Mit Homöopathie vorbeugen - auch auf Reisen 04.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 08/07 S.56
Der Beitrag stellt Einzelmittel zur Vorbeugung und Behandlung von Reiseübelkeit und Reisediarrhö vor.
Neue Impfstoffe wecken Hoffnungen bei Pandemiegefahr 04.07 - Siehe: PTA Forum 04/07 S.36
Der Beitrag beichtet über eine Fortbildungsveranstaltung zur Verhütung von Pandemien. Aktuell ruhen die Hoffnungen vor allem auf sogenannten präpandemischen Vakzinen.
Schützt Impfung Kinder vor Sensibilisierungen? 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.103
Zur Asthma-Prävention wird es möglicherweise bald eine Impfung geben. Vakzinationskonzepte hierfür wurden bereits entwickelt und werden auch schon erprobt. Sie resultieren aus der Erkenntnis, dass das Aufwachsen auf dem Bauernhof
Kinder vor Asthma schützt. www.aerztezeitung.de
Forscher entdecken natürlichen HIV-Blocker 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.101
Eiweißfragment stoppt im Labor sogar Viren, die gegen andere Wirkstoffe resistent geworden sind. http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/277251.html
Pneumokokken-Impfung: "Serotypen-Wandel" 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.99
Nachdem die Einführung eines 7-valenten Konjugatimpfstoffes (PCV7) die Rate der invasiven Pneumokokkenerkrankungen deutlich gesenkt hatte, ist es in den letzten Jahren in Alaska wieder zu einem Anstieg gekommen, was Experten im amerikanischen
Ärzteblatt (JAMA 2007; 297: 1784-1792) auf einen Serotypen-Wandel zurückführen. Editorialisten rechnen damit, dass auch in anderen Regionen die Schutzwirkung von PCV7 nachlassen wird und alle 5 bis 10 Jahre ein neuer Impfstoff
benötigt werden könnte. www.aerzteblatt.de
Forscher entdecken HIV-Hemmstoff im Blut 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.94
Forscher der Universität Ulm und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben im menschlichen Serum ein Eiweiß entdeckt, das HI-Viren daran hindert, menschliche Zellen zu befallen. Durch Modifizierung des Moleküls konnten sie
die antiretrovirale Wirksamkeit noch um den Faktor 100 steigern, wie sie in Cell (2007; 129, 263-275) berichten. www.aerzteblatt.de
Grippe kann tödliche Herzinfarkte auslösen 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.90
Während einer Grippewelle steigt die Zahl der Todesfälle an akuten Herzinfarkten und anderen Folgen einer koronaren Herzerkrankung. Dies zeigt eine Auswertung von Autopsien aus Russland im European Heart Journal (2007;
doi:10.1093/eurheartj/ehm035). www.aerzteblatt.de
Immer mehr Tropen-Reisende bringen Dengue-Erreger mit 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.82
Dengue-Fieber verbreitet sich in den Tropen immer mehr. Die Virusinfektion ist die zweithäufigste spezifische Ursache für Fieber nach einer Reise in diese Regionen. Bei Rückkehrern mit Fieber liegt Studien zufolge die Prävalenz
von Dengue-Antikörpern zwischen 3 und 16 Prozent. . www.aerztezeitung.de
Weniger Otitis media nach Pneumokokken-Impfung 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.77
Der Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff Prevenar ist von der Zulassungsbehörde EMEA jetzt auch zur Prävention der akuten Otitis media (AOM) zugelassen worden. Der Impfstoff wird bereits zur Prävention invasiver Pneumokokken-Infektionen wie
Sepsis, Pneumonie und Meningitis von der Impfkommission STIKO empfohlen. . www.aerztezeitung.de
Impfstoff gegen Vogelgrippe in USA zugelassen 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.76
In den USA ist jetzt die Zulassung für die Produktion eines Impfstoffs gegen das Vogelgrippe-Virus H5N1 erteilt worden. www.aerztezeitung.de
Mensch-zu-Mensch-Übertragung der Rindertuberkulose 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.68
Anders als bisher angenommen kann Mycobacterium bovis, der Erreger der Rindertuberkulose, offenbar sehr effizient von Mensch zu Mensch übertragen werden. Dies belegt ein Cluster, der in Zentralengland aufgetreten ist und im Lancet (2007; 369:
1270-1276) beschrieben wird. Gefährdet sind vor allem Menschen mit Abwehrschwäche. www.aerzteblatt.de
Integrase-Inhibitor mit positiven Ergebnissen 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.67
Raltegravir, der erste Vertreter der neuartigen Wirkstoffgruppe der Integrase-Inhibitoren, war in einer Dosiswirkungsstudie bei Patienten wirksam, bei denen alle anderen Medikamente aufgrund mutipler Resistenzen die Viruslast nicht mehr zu senken
vermochten. www.aerzteblatt.de
Weniger Hospitalisierungen und weniger Otitis media 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.61
Die routinemäßige Impfung von Kleinkindern gegen Pneumokoken hat in den USA die Gesamtrate der Pneumonie-Hospitalisierungen um fast 40 Prozent gesenkt. Aber auch in anderen - nicht geimpften - Altersgruppen sind die Klinikeinweisungen
rückläufig. Und bei den Otitis media-Erkrankungen der Kinder zeichnet sich eine günstige Entwicklung ab. www.aerzteblatt.de
Hepatitis C verläuft bei HIV besonders dramatisch 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.49
Etwa ein Drittel aller HIV-Infizierten in Europa und Nordamerika hat auch eine chronische Hepatitis C. Da die Lebererkrankung bei den HIV-HCV-Koinfizierten besonders rasch fortschreitet, sollte die Indikation zur Therapie gegen das Hepatitis-C-Virus
(HCV) großzügig gestellt werden. www.aerztezeitung.de
Insektenzellen liefern Grippe-Impfstoff 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.46
US-Forscher haben einen Grippe-Impfstoff in Insektenzellen produziert und erstmals erfolgreich an Menschen geprüft. www.aerztezeitung.de
Neuer Protease-Inhibitor erweitert Therapieoptionen 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.25
Der Protease-Inhibitor Darunavir erhält Patienten mit Mehrfachresistenzen die Chance auf eine weitere effektive antiretrovirale Therapie (ART). Die jetzt im Lancet (2007; doi: 10.1016/S0140-6736(07)60497-8) publizierten Ergebnisse
bestätigen die Entscheidung der amerikanischen und europäischen Arzneibehörden, die das Medikament Prezista® aufgrund von Kurzzeitergebnissen unter Vorbehalt zugelassen hatten. www.aerzteblatt.de
Erste Resistenzen gegen Tamiflu und Relenza 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.21
Nicht nur Vogelgrippe- und andere Typ-A-Influenzaviren können gegen Neuraminidase-Inhibitoren resistent werden. In Japan wurden jetzt erstmals Typ-B-Influenzaviren isoliert, bei denen Tamiflu (Wirkstoff: Oseltamivir) und Relenza (Wirkstoff:
Zanamivir) nur noch abgeschwächt wirksam waren. Die Studie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2007; 297: 1435-1442) zeigt außerdem, dass die resistenten Viren nicht nur innerhalb der Familie, sondern auch an öffentlichen Orten
übertragen werden. www.aerzteblatt.de
Wenig Fettverlust bei Lopinavir/r 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.15
Der verstärkte Protease-Hemmer gegen HIV Lopinavir/r (Kaletra®) geht nach Studienergebnissen mit weniger Lipatrophie einher als Efavirenz. www.aerztezeitung.de
40 Prozent weniger Pneumonien bei Kleinkindern 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.14
Gute Nachrichten für Babys und ihre Eltern: Mit einer Pneumokokken-Impfung lassen sich Pneumonien bei den Kleinen häufig vermeiden. Nach der Einführung der Routine-Impfung in den USA mussten 40 Prozent weniger Kinder aufgrund von
Pneumonien stationär behandelt werden. www.aerztezeitung.de
FSME nimmt besonders im Osten stark zu 04.07 - Siehe: aus dem Internet 04/07 S.3
2006 wurden in Europa deutlich mehr FSME-Patienten registriert als in den vorangegangenen Jahren. Insgesamt hat sich in den vergangenen 30 Jahren die Zahl der Viruserkrankung vervierfacht, meldet die International Scientific Working Group on
Tick-Borne Encephalitis (ISW-TBE). www.aerztezeitung.de
Windpocken trotz Impfung 04.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 04/07 S.39
In den letzten Wochen erreichen die AT-Redaktion mehrfach Berichte über Windpockenerkrankungen bei Kindern, die mehrere Monate bis ein Jahr zuvor gegen Varizellen geimpft worden sind.
Ständige Impfkommission: Transparenz tut not 04.07 - Siehe: Arznei-Telegramm 04/07 S.33
Der Beitrag diskutiert potenzielle Interessenkonflikte der STIKO.
Neuer Impfstoff schützt Kinderohren ... 04.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 04/07 S.22
... vor den wichtigsten Keimen. Eine neue Vakzine, die vor Infektionen mit Pneumokokken und nicht typisierbarem Haemophilus influenzae schützen soll, kann die Zahl der akuten Otitis-media-Erkrankungen bei Kleinkindern bis zu zwei Jahren deutlich
senken. Im neuen Impfstoff wurden Pneumokokken-Polysacchariden (PPS) von elf verschiedenen Serotypen jeweils mit rekombinantem Protein D (ohne Lipidanteil) konjugiert.
Frühe Abnahme der Virusmenge unter Telbivudin 04.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 04/07 S.155
Mit Telbivudin steht ab 2007 vermutlich ein neues Nucleosidanalogon zur Therapie der chronischen Hepatitis B zur Verfügung, mit dem eine stärkere frühzeitige Senkung der Virusmenge erreicht werden kann, so das Ergebnis eines
Pressegesprächs (Novartis, Idenix).
Neu bei Hepatitis B: Entecavir (Baraclude) 04.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 04/07 S.126
Entecavir ist ein neues Nucleosid-Analogon zur Behandlung der chronischesn Hepatitis- B-Virus-Infektion, das sich durch eine hohe antivirale Wirksamkeit und ein im Vergleich zu Lamivudin und Adefovir deutlich besseres Resistenzprofil bei nicht
vorbehandelten Patienten auszeichnet. Der Beitrag informiert über Pharmakologie und klinische Ergebnisse.
Wie Impfstoffe durch Verantwortungslosigkeit, ... 04.07 - Siehe: Arzneimittelbrief 04/07 S.29
... wissenschaftliches Fehlverhalten und gezielte Desinformation in Misskredit gebracht wurden. Der Impfstoff war in Verdacht geraten, Autoimmunreaktionen auszulösen, ohne dass es dafür stichhaltige wissenschaftliche Belege gab. Die
Entwicklung des auf die europäische Erregersituation abgestimmten Impfstoffs eingestellt. Der Artikel führt dazu die Hintergründe aus. (10 ref)
Ticker: Malariaresistente Mücken 03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 13/07 S.1136
Gentechnisch veränderte Stechmücken, die keine Malaria übertragen können, setzen sich im Labor gegen ihre normalen Artgenossen durch.
HPV-Impfung für Mädchen empfohlen 03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 13/07 S.1136
Die STIKO empfiehlt eine generelle Impfung gegen humane Papillomaviren für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren.
Tuberkulose: Der globale Notfall 03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 13/07 S.1134
Auch 125 Jahre nach Entdeckung des Tuberkulose-Erregers ist die Krankheit längst nicht besiegt. Jedes Jahr sterben zwei Millionen Menschen an der Infektion. Neue Probleme in der Bekämpfung der Erkrankung sind die häfigen Koinfektionen
mit HIV und die Verbreitung extrem resistenter Tuberkulose-Stämme. Der Beitrag gibt einen Überblick.
Dengue-Fieber: Immer häufiger schwere Verläufe 03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 13/07 S.1132
Die Inzidenz des hämorrhagischen Dengue-Fiebers ist in den letzten 50 Jahren um das 30-Fache weltweit gestiegen. Vor allem Asienreisende sollten sich gut gegen die Überträgermücken schützen. Der Beitrag informiert die
Viruserkrankung, Prophylaxe und Behandlung.
Ticker: Für Teenager kein Oseltamivir 03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 13/07 S.1123
In Japa sollen Kinder ab zehn Jahre und Jugendliche mit Influenza aufgrund möglicher Nebenwirkungen nur noch in Ausnahmefällen den Neuraminidashemmer Oseltamivir erhalten.
Grüne Gentechnik: Pflanzliche Impfstoffe zum Essen 03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 13/07 S.1115
Die Liste der aus biotechnologisch veränderten Pflanzen gewonnenen essbaren Vakzine wächst stetig. Dies weckt die Hoffnung, dass dank dieser Technologie weltweit Impfstoffe für Menschen und Tiere in ausreichender Menge zur
Verfügung stehen könnten. Doch es gibt noch viel Forschungsbedarf, da die gewünschten Stoffe in den Pflanzen häufig in zu geringen und variierenden Mengen gebildet werden. Pflanzen-basierte Impfstoffe werden die etablierten
Produktionssysteme nie komplett verdrängen. Sie könnten aber möglicherweise in naher Zukunft eine ökonomische Alternative gerade für Entwicklungsländer darstellen. Der Titelbeitrag informiert über den Stand der
Forschung.
Ticker: Weniger Vorhaut - weniger HIV? 03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 12/07 S.1030
Studienergebnis: Die Beschneidung des Mannes könnte das Risiko einer HIV-Infektion für Frauen erhöhen.
Ticker: Vorsicht bei Entecavir 03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 12/07 S.1024
Bristol-Myers Squibb rät bei einer bestimmten Konstellation in der Behandlung von HIV/HBV-Koinfizierten mit Entecavir zur Vorsicht. Anlass ist die Selektion einer HIV-Mutation bei drei Patienten, die keine HAART erhalten hatten, bei denen es
aber zu einer Reduktion der HIVB-RNA-Menge um eine Log-Stufe gekommen war.
Darunavir auch bei multiplen Resistenzen wirksam 03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 12/07 S.1254
Mit Darunavir (Prezista) steht ein neuer Protease-Inhibitor zur Verfügung, auf den auch intensiv vorbehandelte Patienten virologisch und immunologisch gut ansprechen. - hemmt die HIV-1-Protease in virusinfizierten Zellen und verhindert dadurch
die Bildung reifer, infektiöser Viruspartikel. So können keine weiteren Zellen mehr infiziert werden. Günstiges Nebenwirkungsprofil, Steckbrief
Gesundheitsreisen aus der Apotheke 03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 12/07 S.1250
Zusatzangebot: Der Linda-Apotheker kann künftig auch Gesundheitsreisen verkaufen, organisiert vom Spezialveranstalter Mediplus
Zulassung von Arzneimitteln, Sera und Impfstoffen 03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 12/07 S.1341
US Konzern droht Thailand 03.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 12/07 S.8
Pharmaindustrie sichert EU Ministern Hilfe zu 03.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 12/07 S.8
Ticker: Neue HIV-Medikamente in Sicht 03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 11/07 S.926
Zur Behandlung von HIV-Infektionen könnnten demnächst zwei Medikamente mit neuartigem Wirkungsmechanismus zur Verfügung stehen. Dafür sprechen die jüngsten Ergebnisse zu dem CCR5-Blocker Maraviroc und dem Integrase-Inhibitor
MK-0518.
Immunologie: Grundprinzipien des Immunsystems 03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 11/07 S.1147
Die Erstabwehr: das angeborene Immunsystem; Mustererkennung durch spezifische Rezeptoren, MBL/Komplementsystem, Makrophagen/Bedeutung d. Toll-like-Rezeptoren, Bedeutung des Tumornekrosefaktors-alpha, Agonisten/Antagonisten der Toll-like-Rezeptoren,
Das adaptive Immunsystem, MHC-I, MHC-II, Hochimmunogen: Lebend-attenuierte Impfstoffe; Sicher: Inaktivierte Impfstoffe; Noch sicherer: Subunit-Vakzine; Adjuvanzien als Co-Stimulatoren, Konjugat-Impfstoffe zur Erhöhung der Antigenität,
Simultan oder mit Mindestabstand impfen, Literaturtipp: Immunologie - Grundlagen und Wirkstoffe
In den Risikogebieten an eine FSME Impfung denken! 03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 11/07 S.1134
In Baden Württemberg und Bayern sehr weit verbreitet, Risiko: neurologische Spätschäden; Sicheren Schutz bietet nur die Impfung, Sicher geschützt schon nach drei Wochen, Auch für Hühnereiweißallergiker
Merkel macht Aids zum Schwerpunktthema 03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 11/07 S.1120
Regierung verstärkt Kampf gegen HIV/AIDS 03.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 11/07 S.2
Präpandemische Impfstoffe 03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 10/07 S.842
Im Fall einer Influenza-Pandemie sollen Impfstoffe das Schlimmste verhindern. Dabei ruhen die Hoffnungen vor allem auf sogenannten präpandemischen Vakzinen. Diese werden vor dem Ernstfall entwickelt, können aber durch eine
Kreuzreaktivität auch vor dem Pandemievirus schützen. Der Beitrag liefert Hintergrundinformationen.
Hepatitis-E-Impfstoff erfolgreich getestet 03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 10/07 S.840
Die erste Vakzine gegen Hepatitis-E-Viren hat in einer Studie mit nepalesischen Probanden gute Ergebnisse geliefert.
In Sachsen neue Impfempfehlung gegen Keuchhusten 03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 10/07 S.1014
In Sachsen sollen künftig alle Erwachsenen nicht nur regelmäßig gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, sondern auch gegen Keuchhusten geimpft werden. Über eine bundesweite Pertussisempfehlung für Erwachsene wird auch in der
STIKO diskutiert
Zulassung von Sera und Impfstoffen 03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 10/07 S.1073
Influenza: Die Welle kam erst im Februar 03.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 10/07 S.3
Ticker: Darunavir bedingt zugelassen 03.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 09/07 S.740
Die EMEA hat den Proteasehemmer Darunavir in 27 Mitgliedsstaaten bedingt zugelassen. Dies bedeutet, dass der Hersteller Tibotec jährlich weitere Studiendaten zur Sicherheit und Wirksamkeit vorlegen muss.
Kinder: Stiefkinder der Arzneitherapie? 03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 09/07 S.927
Physiologische Wandlungen in der Wachstumsphase, Systematische Studien statt Ausprobieren, Für kindgerechte Arzneiformen, Impfungen gegen Masern - Meningitiden - Pneumonien, Impfungen gegen Viruserkrankungen
Mit Kohlenstoffnanoröhrchen Wirkstoffe in Zellen 03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 09/07 S.910
Forschern der Stanford University ist es gelungen, mittels Kohlenstoffnanoröhrchen als Transportmittel RNA-Fragmente in menschliche T-Zellen zu schleusen, die die Gene für spezielle HIV-spezifische Rezeptoren und Co-Rezeptoren der
Zelloberfläche abschalten können
Theraieregime: Frühe Virussuppression entscheidend 03.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 09/07 S.900
Telbivudin stellt Lamivudin in den Schatten, Virussuppression als prognostischer Marker, Aktueller Stand der Zulassung von Telbivudin
Archhivierung von Stationsverschreibungen? 03.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 05/07 S.41
Für die Archivierung von Stationsanforderungen "normaler Arzneimittel" macht der Gesetzgeber keine Angaben. Stationsverschreibungen von Betäubungsmitteln sind mindestens drei Jahre lang aufzubewahren. Aufzeichnungen zur Abgabe von
Blutprodukten sind mindestens 30 Jahre lang aufzubewahren.
Englischkurs: What´s in the news? 03.07 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 05/07 S.80
Vogelgrippe: Impfstoff-Forschung auf Hochtouren 03.07 - Siehe: PTA Forum 03/07 S.24
Der Beitzrag informiert über das Vorgehen zur Impfstoffherstellung gegen Influenzaviren und den Stand der Forschung bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Vogelgrippe-Virus.
Analkarzinome durch Papilloma-Viren nehmen zu 03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.98
Onkogene humane Papillomaviren (HPV) sind zunehmend bedeutsam bei der Entstehung von Analkarzinomen bei Männern und Frauen. Vor allem HIV-positive Männer, die Sex mit Männern haben, sind betroffen. Trotz der Erfolge der HIV-Therapie
nimmt die Zahl der Männer mit Analkarzinom zu. www.aerztezeitung.de
Malaria: Genveränderte Mücke nährt Hoffnung auf Sieg 03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.90
Im Kampf gegen die Malaria hoffen US-Wissenschaftler auf einen Durchbruch mithilfe von gentechnisch veränderten Mücken. Die Hoffnungen der Forscher richten sich auf eine Mücke, die durch einen genetischen Eingriff im Labor gegen
Malaria resistent gemacht wurde und den gefährlichen Erreger dadurch nicht mehr übertragen kann. Erste Tests hätten ergeben, dass sich die genveränderten Mücken in freier Wildbahn besser vermehrten als ihre normalen
Artgenossen, heißt es in einer am Montag in den "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS 2007 DOI: 10.1073/pnas.0700869104) veröffentlichten Studie. www.aerzteblatt.de
Vermehrt Anal-Ca bei homosexuellen HIV-Infizierten 03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.80
Onkogene humane Papillomaviren (HPV) sind nicht nur Ursache des Zervixkarzinoms, sondern auch von Analkarzinomen bei Männern und Frauen. Besonders stark vom Anal-Ca betroffen sind HIV-positive homosexuelle Männer. Die Tendenz ist bei ihnen
trotz erfolgreicher hochaktiver antiretroviraler Therapie steigend. www.aerztezeitung.de
Mehr Krebsvorsorge bei HIV-Infizierten! 03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.79
Krebs war in den 90er Jahren bei HIV-Infizierten noch kein Thema. Das hat sich geändert. Durch die sehr erfolgreiche antiretrovirale Kombinationstherapie leben die HIV-Infizierten länger. www.aerztezeitung.de
Polioviren zerstören Neuroblastome 03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.78
Mit genetisch veränderten, abgeschwächten Polio-Viren gelingt es im Tierversuch offenbar, die Zellen eines Neuroblastoms zu zerstören. www.aerztezeitung.de
Vakzine verhindert erfolgreich Hepatitis-E-Erkrankung 03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.72
Eine erste Vakzine gegen Hepatitis E ist erfolgreich getestet worden. Sie könnte künftig für Personen wichtig sein, die in Entwicklungsländer reisen. Das Virus kommt in Südost- und Zentralasien, im Nahen Osten, Nord- und
Westafrika sowie in Mittelamerika endemisch vor. Dort könnte die Impfung die erhebliche Krankheitslast reduzieren. www.aerztezeitung.de
Injizierte Kortikoidkristalle lindern Juckreiz 03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.55
Persistierende Insektenstiche gehören zu den häufigsten Hautkrankheiten, die von einem Besuch warmer Länder mitgebracht werden. Die stark juckenden Papeln können die Patienten wochen-, manchmal monatelang sehr stark
belästigen. Wenn Kortikoid-haltige Salben nicht genügen, können injizierte Kortikoidkristalle oder orale Steroide helfen. www.aerztezeitung.de
HIV-Resistenz nach Therapie mit Arznei gegen HBV 03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.35
Bei einer bestimmten Konstellation in der Behandlung von HIV/HBV-Ko-Infizierten mit Entacavir (Baraclude) rät Bristol-Myers Squibb (BMS) zur Vorsicht. www.aerztezeitung.de
Hepatitis B: Infektiöser Schweiß 03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.30
Forscher finden Hepatitis-B-Viren in der Ausdünstung von Sportlern http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/275485.html
Malaria: Preisgünstige Kombination angekündigt 03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.25
Der Pharmakonzern Sanofi-Aventis und Drugs for Neglected Diseases initiative (DNDi), eine Non-Profit-Organisation, haben die Produktion eines preisgünstigen Malaria-Medikaments bekannt gegeben. Es kombiniert in einer Tablette die beiden
Wirkstoffe Artesunat (AS) und Amodiaquin (AQ) und soll für einen Preis von 50 Cent pro Tag für Kleinkinder und 1 US-Dollar pro Tag für ältere Kinder und Erwachsene auf den Markt kommen. www.aerzteblatt.de
HBV-Medikament Baraclude fördert Kreuzresistenz 03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.24
Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA warnt vor dem Einsatz des Virustatikums Baraclude (Wirkstoff Entecavir) bei Patienten, die mit dem HI-Virus koinfiziert sind, diese Infektion aber nicht behandeln. Bei einem Patienten führte
Entecavir zur Selektion von resistenten HI-Viren, die eine spätere Behandlung der HIV-Infektion erschweren könnten. Der Hersteller hat einen "Dear Health Care Provider"-Brief versandt. www.aerzteblatt.de
Impfstoff gegen Hepatitis E wirksam 03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.23
Ein rekombinanter Impfstoff schützte in einer randomisierten kontrollierten Studie im New England Journal of Medicine (NEJM 2007; 356: 895-903) eine Gruppe von nepalesischen Soldaten zuverlässig vor dem Ausbruch einer Hepatitis E, konnte
aber dennoch nicht alle Bedenken eines Editorialisten ausräumen. www.aerzteblatt.de
Kann Schweiß Hepatitis B übertragen? 03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.22
Türkische Sportmediziner fordern eine Hepatitis-B-Impfung aller Ringer. Anlass ist eine hohe Prävalenz von okkulten Infektionen in einer Studie im British Journal of Sports Medicine (2007; doi:10.1136/bjsm.2006.032847). Bei vielen Ringern
war das Virus auch im Schweiß nachweisbar. www.aerzteblatt.de
Neue Aids-Medikamente in Sicht 03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.21
Die Möglichkeiten zur Behandlung von HIV-Infektionen dürften demnächst um zwei Medikamente mit neuartigen Wirkungsmechanismen erweitert werden. Dafür sprechen die jüngsten Ergebnisse zu dem CCR5-Blocker Maraviroc und dem
Integrase-Inhibitor MK-0518, die jetzt auf der Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections (CROI 2007) in Los Angeles vorgestellt wurden. Das oral verfügbare Maraviroc antagonisiert den Ko-Rezeptor CCR5 auf der Oberfläche von
CD4-Zellen. www.aerzteblatt.de
Hepatitis B durch Schweiß? 03.07 - Siehe: aus dem Internet 03/07 S.10
Hepatitis B könnte möglicherweise über den Schweiß übertragen werden: Forscher aus Izmir haben bei neun von 70 türkischen Ringern eine okkulte Hepatitis-B-Infektion nachgewiesen. www.aerztezeitung..de
Antiretrovirale Therapie: Therapiepausen sinnvoll? 03.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 03/07 S.116
Eine sich an der CD4-Zellzahl orientierende Unterbrechung der antiretroviralen Therapie bei HIV-Infizierten ist nach den Ergebnissen einer grossen randomisierten Studie nicht empfehlenswert ...
Influenza: Zanamivir zur Prophylaxe und bei Kindern 03.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 03/07 S.113
Zanamivir (Relenza) ist nun auch zur Prophylaxe einer Influenzainfektion zugelassen. - kann jetzt auch bei Kindern ab 5 Jahren eingesetzt werden. Auf einer Pressekonferenz der Firma GlaxoSmithKline wurden außerdem die Gefahren einer
Grippepandemie und der Stand der Vorbereitungen in Deutschland diskutiert
Weniger Impfreaktionen mit langen Nadeln 03.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 03/07 S.112
Lokale Impfreaktionen treten bei Säuglingen signifikant seltener auf, wenn die Impfung wie empfohlen mit einer langen Nadel (25mm) vorgenommen wird. Die erreichte Immunogenität ist vergleichbar wie bei Verwendung von kurzen Nadeln (16mm)
Antiretrovirale Therapie: Sind Therapiepausen ... 03.07 - Siehe: Krankenhauspharmazie 03/07 S.108
... empfehlenswert? Eine sich and der CD4-Zellzahl orientierende Unterbrechung der antiretroviralen Therapie ist nach den Ergebnissen einer großen randomisierten Studie nicht empfehlenswert (SMART = strategies for management of antiretroviral
therapy): Im Vergleich zur standardmäßigen kontinuierlichen Behandlung der Patienten erlitten die Patienten, die ab einer CD4-Zellzahl >250 Zellen/mm3 die Therapie aussetzten, signifikant häufiger opportunistische Erkrankungen oder
verstarben (primärer Endpunkt). NEJM 2006; 355: 2283-96.
Von der stillen Feiung zum modernen Vakzine-Design 03.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/07 S.35
Vorbeugen ist besser als heilen - mit keiner anderen Maßnahme wird dieses Postulat so erfolgreich umgesetzt wie mit der Impfung. Für einige Infektionskrankheiten ist diese Maßnahme längst Routine; bei anderen haben die Forscher
große Schwierigkeiten, eine ausreichende Immunantwort hinzukriegen.
Pestizide beeinträchtigen die Fruchtbarkeit 03.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/07 S.34
Infertilität bei Männern kann viele Ursachen haben. Neben genetischen Veränderungen können Infektionen, Traumen oder immunologische Probleme die Ursache sein. Zur vollständigen Fertilitätsdiagnostik bei Männern
gehört auch die Durchführung eines Spermiogramms. Anhand dessen wurde der Einfluss von Umweltfaktoren untersucht. In einer ausgwählten Kontrollgruppe fanden sich höhere Metaboliten-Konzentrationen der Herbizide Alachlor und
Atrazin sowie des Insektizids Diazinon. Dies lässt annehmen, dass Pestizide zur schlechteren Spermienqualität beigetragen haben.
Billige Flugreisen tragen zur Zunahme .... 03.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/07 S.10
... von Melanomen bei. Flugreisen sind in den letzten Jahrzehnten wesentlich billiger geworden - und dadurch können sich immer mehr Menschen auch im Winter Reisen in sonnige Gefilde gönnen. Parallel dazu steigt auch die Inzidenz des
malignen Melanoms.
Versehentliche Röteln-Impfung Schwangerer 03.07 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/07 S.6
Nach aktiver Röteln-Impfung bei Schwangeren scheint das Risiko für ein kongenitales Röteln-Syndrom eher gering zu sein.
Grüner Tee gegen Aids? 03.07 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 02/07 S.84
Das Trinken von grünem Tee allein ist kein Schutz vor Aids.
Neues Wirkstoff-Target für die Malariatherapie 03.07 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 02/07 S.82
Neu entdeckte Inhibitoren der Methionin-Aminopeptidase 1b von Plasmodium falciparum geben Hoffnung auf eine neue Wirkstoffklasse im Kampf gegen Malaria.
Ticker: Nasale Grippeimpfung bei Kindern überlegen 02.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 08/07 S.646
Studienergebnis: Eine intranasale Impfung mit lebenden abgeschwächten Influenzaviren schützt Kinder besser vor Grippe als eine konventionelle Influenzaimpfung.
Zahl der Erkrankungen in Süddeutschland gestiegen 02.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/07 S.802
RKI: Viruszirkulation zeigt Beginn der Erkrankungswelle, Internationale Situation
Neue Impfstoffe wirken schneller gegen Allergien 02.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/07 S.772
Etwa drei Jahre dauert derzeit eine Hyposensibilisierungstherapie. Ein neu entwickelter Impfstoff könnte Allergiker künftig schneller von ihrem Leiden befreien
Schnelle Impfung gegen Allergien 02.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 07/07 S.576
An einer neuen Impfung, die Allergien innerhalb von Wochen abklingen lässt, arbeitet eine schweizerische Forschergruppe. In Tierversuchen hat sich die Vakzine bereits bewährt: Eine Impfung für Katzenhaar-Allergiker soll in Kürze
beim Menschen getestet werden.
Ticker: HIV-Mikrobizid versagt im Test 02.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 06/07 S.472
Zwie Studien mit einem HIV-Mikrobizid wurden abgebrochen, weil das Gel die Infektionsrate erhöhte, statt sie zu senken.
Impfung bei Säuglingen: Kurze oder lange Nadeln? 02.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/07 S.594
Welchen Einfluss hat die Impftechnik auf Lokalreaktionen und Immunantwort? Mit dieser Frage befasste sich eine englische Arbeitsgruppe und kam zum Schluss, dass bevorzugt längere Nadeln eingesetzt werden sollten
Glitazon regeneriert die Fettleber 02.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/07 S.589
In einer sechsmonatigen Studie zur Prüfung des Wirkkonzepts verbesserte Pioglitazon bei (prä)diabetischen Patienten mit Steatohepatitis nicht nur metabolische Parameter, sondern halbierte den Fettgehalt der Leber. - Insulinresistenz als
Schlüssel
Pestizidvergiftungen effektiver behandeln 02.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/07 S.554
Bei Vergiftungen mit Organophosphaten gehört die sofortige i.v.Gabe von Atropin und Oximen zur Standardbehandlung in asiatischen Krankenhäusern. Mit der Verwendung höherer Dosen z.B. von Pralidoxim könnte die Zahl der
Todesfälle deutlich reduziert werden, berichtet "The Lancet". Forscher sehen jedoch aufgrund der Kostspieligkeit des Pralidoxims aus finanzieller Sicht in Asien kaum Realisierungsmöglichkeitenn ...
Verhütung: Sind Kondome künftig flüssig? 02.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/07 S.552
Wissenschaftler der Universität Utah entwickeln derzeit eine neue Verhütungsmethode für Frauen. Es handelt sich dabei um eine Art Flüssigkondom, das sowohl vor einer ungewollten Schwangerschaft als auch vor einer Ansteckung mit dem
HI-Virus schützen soll. Kieser und sein Team hoffen, bis in fünf Jahren ein marktreifes Produkt anbieten zu können
Ärzte ohne Grenzen: Kampf um indische Generika 02.07 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 06/07 S.2
Grünes Licht für Impftablette 02.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 05/07 S.379
Mit der Impftablette Grazax, die standardisierte Allergene aus Gräserpollen von Wiesenlieschgras enthält, steht eine weitere Option zur spezifischen Immuntherapie bei Gräserpollen-Allergie zur Vefügung. Wirksamkeit und
Verträglichkeit der empfohlenen täglichen Dosis wurden in acht Studien bei mehr als 1700 Patienten dokumentiert. Optimal ist der Therapiebeginn mindestens vier Monate vor der Pollenflugsaison. Die erste Tablette sollte unter Aufsicht eines
Arztes unter die Zunge gelegt werden, damit dieser das Ausmaß eventueller Nebenwirkungen beobachten kann.
Neuraminidasehemmer auch im Kindesalter zugelassen 02.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 05/07 S.476
Altersgrenze von zwölf auf fünf Jahre abgesenkt, Neuraminidasehemmer rechtzeitig geben, Studien auch an Kindern erfolgreich, Keine komplette Kreuzresistenz, Indikationen/Dosis
Zulassung von Sera, Impfstoffen und Antigenen 02.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 05/07 S.526
Forscher testen HIV-Impfung in Südafrika 02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.83
Klinische Studie mit 3.000 Probanden soll Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit eines neuen Impfstoffs liefern http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/274706.html
Grippe: Nasaler Impfstoff bei Kleinkindern überlegen 02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.80
Ein in den USA zugelassener attenuierter Lebendimpfstoff schützte in einer internationalen Studie unter deutscher Beteiligung Kleinkinder besser vor einer Grippe als der konventionelle trivalente Impfstoff. Bei Kindern unter einem Jahr stieg
allerdings die Rate von Hospitalisierungen, weshalb der Impfstoff in dieser Altersgruppe wohl nicht zugelassen werden wird. www.aerzteblatt.de
USA: Komplikationen unter RotaTeq-Impfung? 02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.79
Der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA sind bislang 28 Fälle von Darminvaginationen (Intussusception) gemeldet worden, die in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Applikation des Rotaviren-Impfstoffes RotaTeq aufgetreten sind. Bislang
ist unklar, ob es sich um eine zufällige Koinzidenz handelt oder um eine Komplikation der Impfung. www.aerzteblatt.de
Nasenspray mit Grippevakzine schützt Kinder gut 02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.64
Eine intranasale Impfung mit lebenden, abgeschwächten Influenzaviren schützt Kinder besser vor Grippe als eine konventionelle Influenzavakzine. Das hat eine Studie bei über 8300 Kindern im Alter von 6 bis 59 Monaten ergeben.
www.aerztezeitung.de
Erste große HIV-Impfstoffstudie beginnt in Afrika 02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.50
- In Südafrika hat die bisher größte Studie des Kontinents zum Einsatz eines HIV-Impfstoffes begonnen. Bis zu 3.000 jüngere Männer und Frauen sollen in einer Doppelblindstudie auf den Impfstoff eines amerikanischen
Herstellers oder Placebo randomisiert werden. www.aerzteblatt.de
Telbivudin bei Hepatitis C 02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.39
Etwa 70 Prozent der Patienten mit chronischer Hepatitis B in Europa haben die Hepatitis-Be-Antigen (HBeAg)-negative Variante. Bei diesen Patienten wird zur Therapie eine Langzeit-Virussuppression mit Basenanaloga favorisiert. Moderne Präparate
wie das in Kürze erwartete Telbivudin bieten dabei Vorteile. www.aerztezeitung.de
Neuer H5N1-Impfstoff soll vor Pandemie schützen 02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.33
Der Impfstoffhersteller GlaxoSmithKline (GSK) hat einen neuen, prä-pandemischen Grippeimpfstoff zur Zulassung eingereicht. Er führt zu starken Immunreaktionen, obwohl er nur minimale Mengen Grippeantigen enthält. www.aerztezeitung.de
Grippe-Prophylaxe für Eltern bei erkranktem Kind 02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.21
Kinder in Kindergärten gehören jährlich zu den wichtigsten Multiplikatoren von Grippeviren. Ungeimpfte Eltern, deren Sprösslinge erkrankt sind, können sich mit einem Neuraminidase-Hemmer vor Infektionen schützen.
www.aerztezeitung.de
"Anti-Aids-Gel" erhöht HIV-Übertragungsrisiko 02.07 - Siehe: aus dem Internet 02/07 S.5
Das Mikrobizid Zellulosesulfat, ein lokal zu applizierendes Gel, hat in einer großen randomisierten kontrollierten Studie, Frauen aus Hochendemieregionen in Afrika nicht vor HIV-Infektionen geschützt, sondern das Übertragungsrisiko
sogar noch erhöht. Daraufhin wurde die Studie und eine weitere Studie mit dem gleichen Mittel abgebrochen. www.aerzteblatt.de
Positiver HIV-Antikörpertest nach Grippeimpfung 02.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/07 S.79
Immunologische Tests auf eine HIV-Infektion fallen nach einer Grippeimpfung vorübergehend positiv aus. In dem vorgestellten Fall war das Ergebnis erst nach vier Wochen wieder eindeutig negativ
Impfstoff schützt vor Zervixkarzinom u. Genitalwarzen 02.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/07 S.73
Mit einem tetravalenten Impfstoff gegen HPV (Gardasil) kann das Risiko für Zerviskarzinome und präkanzeröse Veränderungen sowie für Genitalwarzen drastisch reduziert werden
Chronische Hepatitis B: Interferone/Nucleosidanalogao 02.07 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/07 S.62
Epidemiologie, Therapeutisches Vorgehen, Arzneimittelauswahl, Infektionswege für Hepatitis B
Neue Trends in der HIV-Therapie 02.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 02/07 S.75
Die nucleosidischen Reverse-Transcriptase-Hemmer Tenofovir und Emtricitabin sind in der Therapie von HIV-INfektionen bei nicht vorbehandelten Patienten langfristig wirksam. Die Verträglichkeit der antiretroviralen Therapie scheint durch diese
Wirkstoffe verbessert zu werden.
Empirische Antimykotika-Therapie bei Neutropenie 02.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 02/07 S.73
Die Bedeutung des unspezifischen Befunds Fieber als Komponente des zusammengesetzten Endpunkts bei Neutropenie ist nicht abschließend geklärt. Die Ergebnisse einer Sensitivitätsanalyse deuten darauf hin, dass eine Modifizierung der
Komponente Fieberfreiheit eine genauere Bewertung der Erfolgsrate einer empirischen Antimykotika-Therapie ermöglicht. Es wird empfohlen, in künftigen Studien die Fieberfreiheit 7 Tage nach Therapieende und ohne Bezug zur Neutropenie zu
erfassen.
Neues In-Vitro-Modell für HIV-Infektionen 02.07 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/07 S.6
Neuestes aus der HIV-Forschung.
Entecavir erzielt bessere Erfolge als Lamivudin 01.07 - Siehe: Arzneimitteltherapie 12/06 S.447
Sowohl bei Patienten mit HBeAg-positiver als auch mit HBeAg-negativer chronischer Hepatitis B konnte Entecavir die histologischen, virologischen und biochemischen Befunde im Vegrleich zu Lamivudin signifikant verbessern. Das Sicherheitsprofil beider
Substanzen war vergleichbar. Die Langzeitwirkung von Entecavir muss noch untersucht werden.
Spanische Grippe: Tödliche Immunreaktion 01.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 04/07 S.291
Der Beitrag stellt neue Forschungsergebnisse zum Erreger der Spanischen Grippe vor. Das Pandemie-Virus ließ die Immmunabwehr der Infizierten entgleisen und richtete sie gegen deren eigenes Gewebe. Darum starben vor allem junge, gesunde
Menschen, weil ihr starkes Immunsystem ihnen zum Verhängnis wurde.
Influenza: Was tun im Pandemiefall? 01.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/07 S.384
Möglichkeiten und Grenzen der gezielten Vorbereitung am Beispiel der Landeshauptstadt München
Arzneimittel gegen tropische Infektionskrankheiten 01.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/07 S.374
Sauberes Essen und Trinken, Passende Kleidung und Moskitonetz, Auf Hygiene achten, Schutzimpfungen vor der Reise, Reiseapotheke und Desinfektionsmittel, Wurmerkrankungen, Prophylaxe und Therapie der Malaria, Amöben und Flagellaten, Bakterielle
Infektionen, Bakterielle Diarrhöen, Bakterielle Wurminfektionen, Viruserkrankungen, Haut- und Pilzerkrankungen, Abb., Tab.
Epidemiologie: Gefahr aus dem Osten 01.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/07 S.328
vor allem in Gegenden der früheren Sowjetunion und China lässt sich mit Isoniazid und Rifampicin immer weniger ausrichten
HIV-Impfstoff: Ein optimierter Code als Trick 01.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/07 S.192
Der Beitrag stellt Versuche einer Regensburger Forschergruppe in der HIV-Impfstoffentwicklung vor, bei denen die Fremd-DNA an den Menschen angepasst wird und somit besser ablesbar sein soll.
EU Projekt: Neuer Impfstoff gegen Alzheimer 01.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 03/07 S.216
Im Rahmen des EU-Projekts MimoVax wird ein neuer Impfstoff gegen Alzheimer entwickelt, der gegen modifizierte Formen des Beta-Amyloids gerichtet ist. In den nächsten drei Jahren soll die präklinische und erste klinische Phase der
Impfstoffentwicklung über die Bühne gehen
Regierung verabschiedet sich von Höchstpreisen 01.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/07 S.160
Positive Ratten und der HIV-Test für daheim 01.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 02/07 S.96
Der Beitrag präsentiert Neues aus der HIV-Forschung. Eine Forschergruppe entwickelt eine neue Testmethode für antiretrovirale Wirkstoffe, eine andere prüft einen neuen Ansatzpunkt für Medikamente. In Großbritannien
können Privatpersonen sich zuhause mit einem neuen Speicheltest selbst untersuchen.
Impfung gegen schwarzen Hautkrebs 01.07 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 02/07 S.94
Der Beitrag schildert Ansätze zur spezifischen Immuntherapie beim malignen Melanom. Eine Vakzine mit dendritischen Zellen, die Tumorantigene präsentieren, soll das Immunsystem dazu anregen, die malignen Zellen zu vernichten.
Spinne frisst Malaria-Mücken 01.07 - Siehe: PTA Forum 01/07 S.4
Eine kleine ostafrikanische Spinnenart ernährt sich gezielt von der Anopheles-Mücke und könnte so gezielt zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden.
Trichomonaden erhöhen HIV-Infektionsrisiko 01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.103
Infektionen mit Trichomonas vaginalis gelten als relativ harmlos. Für Frauen in den Entwicklungsländern, können sie hingegen zu einer tödlichen Gefahr werden. Nach einer Studie im Journal of Infectious Diseases (Märzausgabe
2007) erhöhen sie signifikant das Risiko einer HIV-Infektion. www.aerzteblatt.de
Für NASH-Therapie gibt es erste Ansätze 01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.83
Die Diagnose nicht-alkoholische Fettleberhepatitis (NASH) wird immer häufiger gestellt. Die Prognose ist ungünstiger als bei Fettleber. Noch ist keine medikamentöse Therapie etabliert. Hinweise auf günstige Wirkungen gibt es etwa
für Antidiabetika. Auch Ursodeoxycholsäure plus Vitamin E könnte eine Option sein. www.aerztezeitung.de
Neue Option zur Prophylaxe von Influenza 01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.82
Bei einer Grippewelle erkranken fünf bis 15 Prozent der Bevölkerung. Mit Zanamivir ist dazu jetzt ein weiteres Medikament zur Prophylaxe Ungeimpfter zugelassen. www.aerztezeitung.de
Intensiv-Therapie lohnt bei Infektion mit HIV / HCV 01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.74
Patienten mit einer HIV/ HCV-Doppelinfektion profitieren von einer erhöhten Ribavirin-Dosis und einer verlängerten Therapie. Damit werden Ansprechraten wie bei einer HCV-Monoinfektion erreicht. www.aerztezeitung.de
Stoppt Tamiflu Ausbreitung der Grippe in der Familie? 01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.60
Die Einnahme des Virustatikums Oseltamivir (Tamiflu) kann das Übertragungsrisiko der Grippe in Familien deutlich senken. Dies geht aus vier randomisierten kontrollierten Studien hervor, deren Ergebnisse im American Journal of Epidemiology (2007;
165: 212-221) zusammengefasst werden. www.aerzteblatt.de
Keine Nevirapin-Resistenz nach Perinatal-Prophylaxe 01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.54
Die in Entwicklungsländern weit verbreitete Praxis, die perinatale Übertragung von HIV durch eine Einmalgabe von Nevirapin zu verhindern, begünstigt die Ausbildung von Resistenzen nicht, sofern die HIV-infizierte Frau in den folgenden
6 Monaten keine weitere Behandlung mit dem Medikament erfährt. Dies ergab eine Beobachtungsstudie im New England Journal of Medicine (2007: 356:135-147). www.aerzteblatt.de
Impfstoff gegen Brustkrebs in Phase-II-Studie wirksam 01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.42
Eine aktive Immunisierung gegen ein Tumor-Antigen wurde in einer Phase-II-Studie mit Brustkrebs-Patientinnen erfolgreich getestet. Die Zahl der Patienten mit Rückfällen nach einer kompletten Remission konnte um mehr als die Hälfte
verringert werden. www.aerztezeitung.de
Neue Therapie-Option für Kinder mit Influenza 01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.40
Die Zulassung des Grippe-Medikaments Zanamivir (RelenzaTM) ist erweitert worden. Der Neuraminidasehemmer ist jetzt nicht nur zur Therapie bei Jugendlichen und Erwachsenen, sondern auch bei Kindern ab fünf Jahren zugelassen. Zudem kann das Mittel
jetzt zur Prophylaxe bei Erwachsenen und Kindern ab fünf Jahren verwendet werden. www.aerztezeitung.de
Pneumonie: Bessere Prognose bei Grippe-Impfung 01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.35
US-Forscher haben ein weiteres Argument für die Grippe-Impfung gefunden. Kommen geimpfte Erwachsene mit ambulant erworbener Pneumonie in die Klinik, dann ist ihr Sterberisiko verringert, hat jetzt eine Studie ergeben. www.aerztezeitung.de
HCV-Therapie oft im zweiten Anlauf erfolgreich 01.07 - Siehe: aus dem Internet 01/07 S.19
Bei Patienten mit chronischer Hepatitis C, die auf eine Interferon-basierte Primärtherapie nicht angesprochen haben, verläuft eine Weiterbehandlung mit peg-Interferon alfa-2b und Ribavirin oft erfolgreich. www.aerztezeitung.de
Grippeimpfstoffe im Zeichen von Epidemie und Pandemie 01.07 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/07 S.38
Immer wieder Produktionsprobleme, Bedarf im Pandemiefall kaum zu decken, Das Virus, Oseltamivir/Zanamivir verhindern Reifung, Viren mit breitem Wirtsspektrum, PB1 - PB2 - PA: hohe Fehlerrate; Gedriftete Population noch erfolgreich zu bekämpfen,
Dramatischer: Antigenic shift; Was alte Pandemien verraten, Klassische Impfstoffe, Pandemie: lebend-attenuierter Impfstoff favorisiert; Vorteil: nasale Applikation; Probleme mit Influenza-Saat-Virus, Mit Anjuvanzien Antigenmenge reduzieren?
Zellkultur-basierte Impfstoffe, Vero-, MDCK-, Per.C6-Zellen, Gentechnisch veränderte Influenza-Viren, Replikationsdefiziente Viren/Virosomen, Zulassungsverfahren für pand. Impfstoffe, Abb.
Impfstoff gegen das Humane Papillom-Virus - ... 01.07 - Siehe: Arzneimittelbrief 01/07 S.3
... wichtiger praktischer Ansatz einer Anti-Tumor-Vakzinierung Fazit: Der gegen das HPV gerichtete Impfstoff Gardasil® kann das Risiko einer späteren Erkrankung am Zervixkarzinom verringern. Eine solche Prävention sollte staatlich -
zumindest für junge Mädchen - gefördert und von den Krankenkassen für die betreffende Zielgruppe bezahlt werden. Trotz dieses Fortschritts muss bedacht werden, dass der jetzt zugelassene Impfstoff nicht gegen alle HPV-Typen
gerichtet ist, eine schon bestehende HPV-Infektion nicht beseitigt und auch nicht vor anderen sexuell übertragbaren Infektionen oder anderen Tumorarten schützt. Deshalb muss die etablierte und bewährte gynäkologische Vorsorge auch
bei HPV-geimpften Frauen beibehalten werden. (12 ref)
Präpandemischer Impfstoff vor der Zulassung 12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 51/06 S.5448
GlaxoSmithKline Biologicals strebt mit Daronrix die europäische Zulassung einer präpandemischen Mock-up-Vakzine gegen einen noch nicht bekannten Auslöser einer Vogelgrippe-Pandemie an. Auf Basis dieser Mustervakzine sollte im Ernstfall
innerhalb von 12 Wochen ein wirksamer Impfstoff hergestellt werden können
Schnelle Virussuppression mit Telbivudin 12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 51/06 S.5444
Telbivudin ist ein neues Nukleosid-Analogon, das sich in der Zulassung befindet, wie Novartis mitteilte. In einer Vergleichsstudie mit Lamivudin war Telbivudin nach einem Jahr antiviral wirksamker, und es gab damit weniger Resistenzen. - In den USA
und der Schweiz schon zugelassen, - hemmt die Virusreplikation
Surftipps: Impfungen für Kinder leicht erklärt 12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 50/06 S.5373
www.gesundes-kind-de
Impfexperten fordern mehr Aufklärung 12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 50/06 S.5324
Sorgenkind Masern, Wichtige Verbesserungen, Herausforderung HIV und Malaria, VFA fordert verbesserte Rahmenbedingungen
Geimpftes Personal schützt Heimbewohner 12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 50/06 S.5304
Eine hohe Durchimpfungsrate gegen Influenza bei Personal in Pflegeheimen reduziert Morbidität und Mortalität von Heimbewohnern bei einer ausgeprägten Grippewelle, wie sie im Jahr 2003/2004 in Großbritannien zu verzeichnen war
Vorsicht, Jamaikareisen: Erstmals Malaria aufgetreten 12.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 50/06 S.3
HIV Infektionen: Tödliche Therapiepausen 12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 49/06 S.5237
Therapiepause führt zu weiteren Komplikationen
Rückruf: Influvac S, aus Italien importiert 12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 49/06 S.5194
aus Italien importierter Grippeimpfstoff Influvac S 2006/2007 Ch.-B.: K25, Reg. Nr. 028851133; fehlende Zulassung bzw. staatliche Chargenfreigabe
Influenza: Zu wenig Sonne und Vitamin D 12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 49/06 S.5190
Ein kalifornisches Forscherteam kommt zu dem Schluss, dass Lichtmangel und verminderte Vitamin-D-Bildung an den winterlichen Grippewellen beteiligt sein könnten
Tabak einer der größten Killer 12.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 49/06 S.3
HIV: Der Ursprung des Killervirus 12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/06 S.4520
Die Kinderstube des Aids-Erregers liegt vermutlich in den Urwäldern Westafrikas. Infizierte Affen haben ein Retrovirus auf den Menschn übertragen, das sich später zu HIV entwickelte. Von Flachland-Gorillas stammt das HI-Virus Typ 0 ab.
Aids-Epidemie: Noch immer keine Entwarnung 12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/06 S.4518
Trotz aller Fortschritte in der medizinischen Forschung: Von einer Eindämmung der HIV-Epidemie ist die Menschheit 25 Jahre nach Erstbeschreibung von Aids entfernt. Mit fast 40 Millionen hat die Zahl der HIV-positiven Menschen dieses Jahr sogar
einen neuen Höchstand erreicht.
Mit HIV gegen HIV 12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/06 S.4505
Vorläufige Tests von Wissenschaftlern der Universität von Pennsylvania ergaben, dass HIV-Infektionen durch eine unschädliche Version des Virus selbst behandelt werden können.
HIV-Beratung: "Gemeinsam sind wir stark" 12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/06 S.4504
Interview mit Vorstands- und Vereinsmitglied der Deutschen Arbeitsgemeinschaft der HIV-kompetenten Apotheken über Aktivitäten und Ziele des Vereins.
Neue Ansätze im Kampf gegen HIV 12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/06 S.4496
Der Titelbeitrag schildert Angriffpunkte und Weiterentwicklung antiretroviraler Medikamente und stellt neue therapeutische Ansätze vor: Inhibitoren der HIV-Protease, neue Entry-Inhibitoren, Integrase- und Maturationshemmer, RNA-Interferenz,
Antikörper gegen Virusproteine, Mikrobizide, APOBEC als neue Zielstrukturen.
Auf dem Land wird Aids totgeschwiegen 12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/06 S.4489
Welt-Aids-Tag: Aufklärung ist die beste Prävention 12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/06 S.4488
Buchtipps: Urlaub für Rollstuhlfahrer 12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 48/06 S.5163
Welt Aids Tag: Gemeinsam gegen Aids 12.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 48/06 S.5116
Vogelgrippe: Fortschritte in der Impfstoffentwicklung 12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 46/06 S.4280
Der Beitrag informiert über neue Ansätze zur Produktion von Impfstoffen gegen das Vogelgrippevirus und die aktuelle Studienlage.
Potenzielles Comeback für Chloroquin 12.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 46/06 S.4272
Wegen zunehmender Resistenzen war Chloroquin in der Therapie der Malaria tropica in den letzten Jahren weltweit kaum noch von Bedeutung. In einer kleinen Studie in Malawi zeigte sich der Arzneistoff nun zu 99 Prozent erfolgreich.
Gefährliche Allianz von Malaria und Aids 12.06 - Siehe: aus dem Internet 12/06 S.54
Beide Krankheiten verstärken sich gegenseitig und treiben die Infektionsraten nach oben http://www.wissenschaft.de/wissen/news/272722.html
Neue Perspektiven bei chronischer Hepatitis B 12.06 - Siehe: aus dem Internet 12/06 S.28
Bei Patienten mit chronischer Hepatitis B ist das Nukleosid-Analogon Telbivudin stärker antiviral wirksam als das Standardmedikament Lamivudin. Das haben Daten einer zweijährigen Studie ergeben, die bei einer Tagung zu Leberkrankheiten in
Boston vorgestellt worden sind. www.aerztezeitung.de
Eltrombopag: Agonist bei Thrombozytopenie 12.06 - Siehe: aus dem Internet 12/06 S.25
Patienten mit Hepatitis C und Thrombozytopenie profitieren von einer Therapie mit Eltrombopag. Das geht aus einer aktuellen Phase-II-Studie hervor, die auf einer US-Lebertagung in Boston vorgestellt wurde. www.aerztezeitung.de
Kinder: Impfen besser mit einer langen Nadel 12.06 - Siehe: aus dem Internet 12/06 S.16
Die Länge der Nadel hat Einfluss darauf, wie häufig Lokalreaktionen beim Impfen von Säuglingen und Kleinkindern auftreten. Kollegen aus dem englischen Oxford raten: Greifen Sie zu langen Nadeln! Die Forscher hatten 700 Kinder mit einer
Vierfach-Vakzine geimpft - mit 16 mm oder 25 mm langer Kanüle. www.aerztezeitung.de
Influenza-Viren überdauern im Eis sibirischer Seen 12.06 - Siehe: aus dem Internet 12/06 S.15
Influenza-Viren können im Eis sibirischer Seen jahrzehntelang ausharren und von Zugvögeln wieder aufgenommen werden. Das hat ein internationales Forscherteam herausgefunden. www.aerztezeitung.de
Pneumokokkenimpfung: Wirksamkeit und Sicherheit ... 12.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 12/06 S.461
Die Impfung mit 7-valenter Pneukokokken-Vakzine bei gleichzeitiger Gabe eines hexavalenten Impfstoffs bei kleinen Kindern war gut verträglich. Die Häufigkeit von Atemwegsinfektionen, insbesondere von Otitis media wurde durch die
Pneumokokken-Impfung signifikant verringert
Chronische Hepatitis B gebessert 12.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 12/06 S.15
Emtricitabin ( Emtriva® ) , ein Nukleosid-Analogon, oder Plazebo (2:1) erhielten 48 Wochen lang 248 Personen mit chronischer Hepatitis B. Die Histologie besserte sich bei 62 vs. 25%, weniger als 400 Viruskopien pro ml fanden sich bei 54 vs. 2%, die
GPT war bei 65 vs. 25% normal. Unter Verum kam es in 13% zu Resistenzmutationen und nach Therapieende in 23% zu Verschlechterung. Die Sicherheit war der von Plazebo vergleichbar.
Erwachsene ohne Boosterimpfung 12.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 12/06 S.8
Am Beispiel eines Keuchhusten-Ausbruchs im Jahre 2003 in einer Gemeinde in Oregon versuchte eine Studiengruppe aufzuspüren, wie es trotz versuchter Gegenmaßnahmen zu einer so hohen Zahl von Erkrankten kommen konnte. - Als Risikofaktoren
für Erwachsene, an Keuchhusten zu erkranken, zeigte sich das Zusammenleben mit Kindern im Grundschulalter und ein unvollständiger Impfschutz in der eigenen Kindheit.
Die Hepatitis A lauert auch im Luxushotel 12.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 12/06 S.8
Nach der Influenza ist Hepatitis A die zweithäufigste potenziell durch Impfung vermeidbare Reisekrankheit. Besonders gefährdet sind Kinder, die noch keinen natürlichen Schutz erworben haben. Touristen und Geschäftsreisende sind
einem besonders hohen Risiko ausgesetzt in Kenia (12 pro 100 000 Personen monate), Mexiko (6,2) oder Ägypten (10,9). Dabei bieten Luxushotels keinen Schutz vor Ansteckung.
Infektiöse Moleküle reisen um die Welt 12.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 12/06 S.6
Viren sind kaum mehr als Nukleinsäure-Stränge und können sich nur mit Hilfe der Wirtszellen vermehren - dies aber höchst effektiv. Interkontinentaler Handel und Verkehr tragen zu ihrer Ausbreitung bei. Die Gefahr von Pandemien ist
heute größer als früher. Allerdings haben sich auch die Möglichkeiten zur Gegenwehr verbessert.
Vorschriften und persönliche Risiken beachten 12.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 12/06 S.4
Impfungen vor Antritt einer Reise sollten sowohl das Risiko spezieller Erkrankungen für den Reisenden als auch das Risiko der internationalen Ausbreitung von bestimmten Krankheiten reduzieren. Mediziner aus New York und Zürich haben nun
Empfehlungen veröffentlicht, wie man Impf Vorschriften und individuelle Anforderungen unter einen Hut bringt.
Impfpolio durch Kontakt mit einem oral geimpften Kind 12.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 12/06 S.4
Auch vor Reisen in "poliofreie" Regionen sollten sich Touristen impfen oder ihre Impfung auffrischen lassen. Denn in vielen Ländern wird aus ökonomischen Gründen noch die orale Lebendvakzine verwendet. Kontakt mit diesen Personen kann
in seltenen Fällen eine Vakzine-assoziierte paralytische Poliomyelitis (VAPP) auslösen.
Denguefieber droht in Südostasien 12.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 12/06 S.3
Denguefieber kann von vier Virusserotypen ausgelöst werden. Antikörper gegen einen Virustyp bieten nur bedingt Schutz vor Infektionen mit den übrigenTypen und erhöhen bei sekundärer Infektion das Risiko für
hämorrhagisches Fieber. - Die bislang einzige Schutz möglichkeit ist die Vermeidung von Moskitostichen.
Grippe: Kleine Kinder impfen lassen 12.06 - Siehe: PTA Forum 11/06 S.19
Die STIKO empfiehlt die Grippeschutzimpfung bislang nur für Kinder mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung wegen eines Grundleidens. Doch aktuelle Studien zeigen, dass nur ein Viertel der wegen Influenza stationär aufgenommenen
Kinder tatsächlich ein solches Grundleiden haben.
Mangelnder Impfschutz gefährdet Rheumatiker 12.06 - Siehe: PTA Forum 11/06 S.18
Da Rheumatiker im Allgemeinen anfälliger für Infektionen als Gesunde sind, sollten auch die unter 60-jährigen gegen Pneumokken und Influenza geimpft werden.
Pneumokokken-Impfung jetzt für alle Kinder 12.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 11/06 S.405
Die STIKO empfiehlt nun die Impfung gegen Pneumokokken für alle Kinder ab dem zweiten Lebensmonat bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr, die Impfung gegen Meningokokken für alle Kinder im zweiten Lebensjahr. Wichtigstes Ziel der Impfung
ist es, invasive Erkrankungen (wie Meningitis und Sepsis) mit ihren Folgeschäden zu vermeiden. Außerdem erkranken aufgrund der Herdenimmunität in geimpften Populationen auch ältere Menschen seltener.
Antisense RNA - eine neue Waffe gegen HI-Viren 11.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/06 S.5014
Angriff auf die körpereigene Immunabwehr, RNA-Negativkopie kann einzelne Gene blockieren
Verantwortung übernehmen - für sich selbst und andere 11.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/06 S.5011
Männer und Frauen betroffen, Ungerechte Verteilung der Arzneimittel, Jung und alt - Infizierte und Nichtinfizierte, Zunehmend Infektion durch heterosexuelle Kontakte, Stand der Therapie, Tab.
Pneumokokken: Schon eine Impfung schützt 11.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/06 S.4908
Pneumokokkenschutz bietet auch schon eine einmalige Pneumokokkenimpfung. Das legen zumindest die Ergebnisse einer amerikanischen Untersuchung nahe ...
Grippevakzine: Impfstoffe aus Zellkulturen 11.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/06 S.4908
Anzucht in Hühnereiern entfällt - mit Hilfe dieser neuen Technologie können Impfstoffe schneller produziert werden, was bei Pandemien von entscheidendem Vorteil ist. Hohe Immunogenität, Bestätigung der Bioäquivalenz
Influenza: Aufgaben der Apotheken im Pandemiefall 11.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/06 S.4900
Sondermitteilung unter www.lak-bw.de - Rubrik Influenza abrufbar
Zulassung von Sera und Impfstoffen 11.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/06 S.4953
HPV Impfstoff: Hinweis auf Kreuzprotektion 11.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 45/06 S.4785
Es gibt erste Hinweise darauf, dass die Impfung möglicherweise auch eine Infektion mit anderen HPV-Typen und zwar konkret mit HPV 31 und HPV 45 abwendet
Zulassung von Sera und Impfstoffen/ von Arzneimitteln 11.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 45/06 S.4855
HIV: Therapiepausen können lebensgefährlich sein 11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.86
Planmäßige Therapiepausen verdoppeln bei HIV-Infizierten das Risiko einer unter Umständen tödlichen Aids-Erkrankung. Mit diesem Ergebnis endete eine der weltweit größten Therapiestudien zu dieser Frage im New England
Journal of Medicine (NEJM 2006; 355:2283-2296). www.aerzteblatt.de
Gefährden Schmerzmittel die Wirkungen von Impfungen? 11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.84
Versagt die Grippeimpfung gelegentlich deshalb, weil die Patienten, oft ältere Menschen mit entzündlichen Gelenkerkrankungen, gleichzeitig Schmerzmittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAID) einnehmen? Diese Frage
stellt sich, weil Immunologen im Journal of Immunology (2006, 177: 7811-7819) herausgefunden haben, dass NSAID die Antikörper-Antwort von B-Zellen beeinträchtigen. www.aerzteblatt.de
Warum HIV-Infizierte trotz HAART ansteckend bleiben 11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.82
Zu den "Rückzugsgebieten" des HI-Virus im Fall einer hocheffektiven antiretroviralen Therapie gehören ausgerechnet die Immunzellen im Hoden. Diese Entdeckung französischer Forscher im American Journal of Pathology (2006; 169:
2094-2103) erklärt, warum die Samenflüssigkeit HIV-Infizierter infektiös bleibt, selbst wenn diese ihre Therapie zuverlässig durchführen. www.aerzteblatt.de
HIV-Infizierte haben häufig neuropathische Schmerzen 11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.72
Eine Neuropathie ist die häufigste neurologische Komplikationen einer HIV-Infektion. Je länger die Patienten antiretrovirale Medikamente einnehmen, umso häufiger bekommen sie Schmerzen in den Gliedmaßen. www.aerztezeitung.de
Nieren-Ca: Impfstoff senkt Rezidivrate bei Patienten 11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.70
Bei Patienten mit Nierenzellkarzinom läßt sich mit einer adjuvaten Impfung das Rückfallrisiko deutlich verringern. Vor der Zulassung ist jedoch eine weitere Phase-III-Studie nötig, die in einigen Monaten beginnen soll.
www.aerztezeitung.de
HIV-Infizierte haben häufig Kopfschmerzen 11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.63
Patienten mit Aids haben häufig Spannungskopfschmerzen. Sie werden durch eine HIV-Enzephalopathie ausgelöst oder hängen mit den antiviralen Medikamenten zusammen. Bei HIV-Infizierten, die kein Aids haben, sind Kopfschmerzen
ähnlich häufig wie bei Gesunden. www.aerztezeitung.de
Psychosen durch Tamiflu? 11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.54
Berichte über neuropsychiatrische Zwischenfälle nach der Einnahme des Grippemedikamentes Tamiflu (Wirkstoff: Oseltamivir), die in Japan und dort vor allem bei Kindern aufgetreten sind, veranlassen die US-amerikanische Zulassungsbehörde
FDA zu einer Änderung der Fachinformation. Der Hersteller verschickten einen Dear Healthcare Professional-Letter. www.aerzteblatt.de
Guillain-Barré Syndrom durch Grippeimpfung? 11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.52
Nach den Ergebnissen einer bevölkerungsbasierten Studie könnte eine Grippe-Impfung in Einzelfällen ein Guillain-Barré Syndrom auslösen. Die Befunde in den Archives of Internal Medicine (2006; 166: 2217-2221) sind aber nicht
eindeutig und selbst im Fall einer kausalen Beziehung würden sie die derzeitigen Empfehlungen wohl nicht infrage stellen. www.aerzteblatt.de
Steigende Lebenserwartung für HIV-Patienten 11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.48
US-Mediziner rechnen jetzt in Medical Care (2006; 44: 990-997) vor, dass die Lebenszeitbehandlung eines HIV-Patienten in den USA etwa 600.000 US-Dollar kostet. Ursache ist die Tatsache, dass die Lebenserwartung von etwa 7 Jahre vor der
Einführung der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HARRT) auf nunmehr etwa 24 Jahre gestiegen ist. www.aerzteblatt.de
Malaria: Überraschendes Comeback für Chloroquin 11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.44
Der vollständige Verzicht auf die Verwendung von Chloroquin seit 1993 hat im afrikanischen Land Malawi dazu geführt, dass dort fast alle Plasmodium falciparum-Stämme wieder empfindlich auf das alte Medikament reagieren. In einer
randomisierten kontrollierten Studie im New England Journal of Medicine (NEJM 2006: 355: 1959-1966) war Chloroquin zu 99 Prozent erfolgreich. Es wirkte besser und schneller als andere Therapien. www.aerzteblatt.de
Klinische Studie zur Gentherapie: HIV gegen HIV 11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.40
Bei einer neuartigen Gentherapie erhielten fünf HIV-Patienten CD4-Zellen infundiert, die mit gentechnischen Mitteln gegen einen Angriff von HI-Viren gewappnet waren. Bei einer Infektion sollen sie durch Antisense-Gene die intrazelluläre
Vermehrung von HI-Viren verhindern. Erste klinische Versuche ergeben, so die Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS Online), dass die Therapie zumindest sicher ist. www.aerzteblatt.de
Starker Anstieg der Tuberkulose in England 11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.34
Anders als in Deutschland, wo die Zahl der Tuberkulose-Erkrankungen seit Jahren rückläufig ist, breitet sich die Tuberkulose in England, Wales und Nordirland seit den späten 1980er-Jahren wieder aus. Innerhalb des letzten Jahres kam es
zu einem sprunghaften Anstieg der Erkrankungen um 10 Prozent. Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl um mehr als ein Viertel angestiegen. www.aerzteblatt.de
Mit Bakterien und Chrysanthemen-Stoffen gegen Malaria 11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.28
Im Kampf gegen Malaria, die Krankheit, an der in Afrika am meisten Menschen sterben, erhält die biologische Mückenbekämpfung eine immer größere Bedeutung. Uganda will künftig Bakterien einsetzen, um die im Wasser
schwimmenden Anopheles-Larven zu töten. Vor einigen Wochen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Schlagzeilen gesorgt, weil sie nach jahrelangem Widerstand das Versprühen von DDT zur Mückenbekämpfung wieder empfohlen
hat. www.aerztezeitung.de
Chloroquin als Malariamittel wieder einsetzbar 11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.22
Im afrikanischen Land Malawi ist die Chloroquinresistenz der Malaria-Erreger verschwunden, seit das Mittel im Jahr 1993 aus dem Therapieregime genommen worden ist. Nun ist die Behandlung mit dem sicheren und billigen Malariamittel wieder
möglich. www.aerztezeitung.de
Grippe-Impfstoff mit Adjuvans schützt Alte 11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.16
Während einer normalen Influenzawelle sterben in Deutschland 7000 bis 14 000 Menschen. Über 90 Prozent dieser Menschen sind älter 65 Jahre. Ihnen bietet ein Adjuvans-verstärkter Impfstoff (Fluad) einen besseren Schutz, als er mit
herkömmlichen Influenza-Vakzinen möglich ist. www.aerztezeitung.de
Verstärktes Virustatikum Lopinavir nun als Tablette 11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.11
Den mit Ritonavir verstärkten Proteasehemmer Lopinavir gibt es seit einigen Monaten als Tablette. Die Neuentwicklung hat verglichen mit der bisherigen weichen Gelkapsel mehrere Vorteile. Die Tablette mit Lopinavir kann zum Beispiel
unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Statt zweimal täglich drei Kapseln müssen nur zweimal täglich zwei Tabletten geschluckt werden. Zudem gibt es weniger gastrointestinale Wirkungen. www.aerztezeitung.de
Neuropsychiatrische Nebenwirkungen unter Oseltamivir 11.06 - Siehe: aus dem Internet 11/06 S.3
n den USA hat die Herstellerfirma des bei Influenza eingesetzten Oseltamivir informiert, dass der Nebenwirkungsabschnitt in der Packungsbeilage aktualisiert worden sei. Es betrifft die Beobachtung, dass vor allem bei Kindern, die Oseltamivir genommen
haben, Delirien und Fälle von Selbstverletzung vorgekommen sind. Bei Personen, die unter Oseltamivir durch ungewöhnliches Verhalten auffallen, ist deshalb an eine Nebenwirkung dieses Neuraminidasehemmers zu denken. Amerikanischer "Dear
Doctor Letter": http://www.fda.gov/medwatch/safety/2006/Tamiflu_dhcp_letter. pdf Frühere BDN-Texte zu Oseltamivir: http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn183.html http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn117.html
Zwei neue Standardimpfungen für Säuglinge/Kleinkinder 11.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 11/06 S.417
Seit Juli 2006 werden für Säuglinge und Kleinkinder zwei weitere Standardimpfungen empfohlen: Die Impfung gegen Pneumokokken und gegen Meningokokken. Tab., Links zum Thema
Wie Hepatitis C den Alltag verändert 11.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 11/06 S.33
Weltweit sind ca. 170 Millionen Menschen mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) infiziert. Die meisten Personen bleiben lange Zeit asymptomatisch oder entwickeln überhaupt nie eine progrediente Lebererkrankung. Wie gut sind HCV-Infizierte über
ihre Erkrankung informiert und wie beeinflusst sie ihr tägliches Leben? - Fazit: Obwohl HCV-Infektionen relativ häufig sind, fehlt es an adäquater ärztlicher Beratung.
Von der stillen Feiung zum modernen Vakzine-Design 11.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 11/06 S.32
Vorbeugen ist besser als heilen - mit keiner anderen Maßnahme wird dieses Postulat so erfolgreich umgesetzt wie mit der Impfung. Für einige Infektionskrankheiten ist diese Maßnahme längst Routine; bei anderen haben die Forscher
große Schwierigkeiten, eine ausreichende Immunantwort hinzukriegen.
Doch kein erhöhtes Heuschnupfen-Risiko 11.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 11/06 S.22
Obwohl Zusammenhänge zwischen Kinderimpfungen und Atopierisiko noch nicht eindeutig geklärt sind, lassen viele Eltern aus Angst vor zukünftigen Allergien ihre Kinder gar nicht oder zu spät impfen. In Großbritannien wurde der
Einfluss von Schutzimpfungen auf das Heuschnupfen-Risiko untersucht. Fazit: Schutzimpfungen erhöhen das Heuschnupfen-Risiko offenbar nicht. Werden sie später als üblich durchgeführt, bieten sie sogar einen gewissen Schutz.
Rhabdomyolyse nach Grippeimpfung 11.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 11/06 S.20
Komplikationen durch Influenzavakzinen können bei fünf bis 35% aller Impflinge auftreten. Sehr selten sind muskuläre Probleme. ( Rhabdomyolyse: Auflösung quergestreifter Muskelfasern. )
Akute bakterielle Meningitis bei Erwachsenen: ... 11.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 11/06 S.81
... neue Aspekte in Diagnostik und Therapie Zusammenfassung: Die akute Meningitis (M.) ist ein medizinischer Notfall, der rasches und evidenzbasiertes Handeln erfordert. Sie hat trotz der Fortschritte in Diagnostik und Therapie immer noch eine hohe
Letalität. In Europa und Nordamerika ist Streptococcus pneumoniae der häufigste Erreger der bakteriellen M.. Daneben gibt es eine Reihe anderer Erreger, insbesondere bei der zunehmenden Zahl immungeschwächter Patienten, die teilweise
eine spezielle Therapie erfordern. Bei jedem Verdacht auf infektiöse M. sollte vor der antibiotischen Therapie die Abnahme von Blutkulturen und die Gewinnung von Liquor für die Erregerdiagnostik angestrebt werden. Von diesem Vorgehen sollte
nur in Ausnahmesituationen abgewichen werden. Eine europäische, multizentrische Studie, in die über neun Jahre 301 Patienten eingeschlossen wurden, ergab, dass Dexamethason (20 min vor bzw. gleichzeitig mit dem Antibiotikum vier Tage lang
gegeben) bei Patienten mit Pneumokokkenmeningitis die Letalität von 34% auf 14% und bleibende neurologische Defizite von 52% auf 14% senkt (1). (15 ref)
Forschung: Impfstoff gegen Alzheimer 10.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/06 S.4548
Suche nach dem auslösenden Agens, Bei Mäusen erfolgreich - bei Menschen problematisch, Neuer viel versprechender Ansatz, Impfstoff mit nicht-viraler Plasmid-DNA
Sprunghafter Polioanstieg in Indien und Nigeria 10.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/06 S.4540
Polio in vier Ländern endemisch, Empfehlungen für Deutschland, Wer sollte sich vor Polio unbedingt schützen?
Kommen Sie der Grippe zuvor - Jedes Jahr 10.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 42/06 S.4396
Saisonabschlussbericht der Arbeitsgemeinschaft, Wer sollte sich impfen lassen, Welches Virus wird zirkulieren?
Leberschaden durch Cimicifuga in USA nicht bewiesen 10.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 42/06 S.4388
Ein Gericht im US-Bundesstaat Nebraska hat die Schadensersatzklage einer Patientin, die behauptet hatte, durch die regelmäßige Einnahme eines Cimicifuga-Präparates eine schwere Hepatitis erlitten zu haben, abgewiesen...
Malaria: XC11 - neue Waffe gegen das Sumpffieber 10.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 41/06 S.4246
Mit seinem andersartigen Wirkmechanismus scheint ein neu entwickeltes Präparat, XC11, eine vielversprechende Alternative zu sein
Neuordnung von Notdienstkreisen - Mehrbelastung 10.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 41/06 S.3
Hessischer VGH weist Eilantrag zurück / LAK kann sofortige Vollziehung anordnen
Welt-Hepatitis-Tag: Die Leber leidet stumm 10.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/06 S.3702
Die Zahl der hepatozellulären Karzinome ist in den vergangenen Jahren dramatisch angestiegen. Die Hauptursache der Karzinome sind chronische Hepatitiden, die häufig unerkannt bleiben. Der Beitrag nennt präventive, diagnostische und
therapeutische Möglichkeiten.
Neuer Arzneistoff gegen Hepatitis B: Telbivudin 10.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/06 S.3696
Das Nukleosid-Analogon Telbiduvin zeigte sich in einer Vergleichsstudie zur Behandlung der chronischen Hepatitis B mit dem Standardmittel Lamivudin nach einem Jahr überlegen.
Rimonabant, Clofarabin und Rotavirus-Lebendimpfstoff 10.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/06 S.3692
Neue Arzneimittel: Rimonabant (Acomplia): Canabinoid-1-Rezeptor-Antagonist zur Behandlung der Adipositas oder des Übergewichts mit begleitenden Risikofaktoren. Der Arzneistoff soll ein verstärktes Hungergefühl dämpfen und in der
Peripherie den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel verbessern. Dosierung: Einmal täglich 20 mg vor dem Frühstück. Häufigste Nebenwirkungen sind Übelkeit, Stimmungsveränderungen, depressive Störungen, Angst und
Schwindelgefühl. Clofarabin (Evoltra): Orphan Drug zur Behandlung der akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL) bei Kindern und Jugendlichen nach mindestens zwei Rezidiven oder bei therapierefraktärer Erkrankung.
Rotavirus-Lebendimpfstoff (Rotateq): Oraler Impfstoff zur aktiven Immunisierung von Säuglingen ab einem Alter von sechs Wochen gegen die hoch ansteckende Infektion mti Rotaviren. Geimpft werden Säuglinge ab einem Alter von sechs Wochen
zweimal in einem Abstand von zwei Monaten.
Impfstoff gegen Papillomviren in Europa zugelassen 10.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 40/06 S.4183
Immunisierung von Kindern und Jugendlichen möglich, Schutz vor Gebärmutterhalskrebs, Mögliche Ausdehnung der protektiven Wirkung
Tansania: Neue HIV-Vakzine im Test 10.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/06 S.3696
EU: Erster Impfstoff gegen Zervixkarzinom zugelassen 10.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/06 S.3696
Schluckimpfung gegen Rotaviren steht zur Verfügung 10.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 39/06 S.4037
Seit dem 15.September 2006 steht eine neue Schluckimpfung gegen Rotaviren (Rotateq) zur Verfügung. Sie schützt Säuglinge ab einem Alter von sechs Wochen vor den fünf wichtigsten Virustypen, die für über 90% aller
Rotavirus-Durchfälle innerhalb Europas verantwortlich sind. Ähnlich wie bei der Virus-Grippe, treten auch bei Rotaviren unterschiedliche Virus-Typen auf, die in verschiedenen Ländern und von Jahr zu Jahr wechseln
Kokosöl: Die Nuss mit dem Tropenduft 10.06 - Siehe: PTA Forum 10/06 S.24
Botanisches und pharmazeutisches Portrait der Kokospalme und des Kokosöls.
Gebärmutterhalskrebs: Neue Impfung schützt 10.06 - Siehe: PTA Forum 10/06 S.18
Der Beitrag informiert über die Rolle humaner Papillomaviren bei der Entstehung des Zervixkarzinoms und die Bedeutung des Impfstoffs, der von der Europäischen Kommission im September zugelassen wurde. Die Impfung erfolgt intramuskulär
zum Zeitpunkt 0, nach zwei und nach sechs Monaten. Sie ist sicher und hat kaum Nebenwirkungen.
Zeit für die Grippeimpfung 10.06 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 10/06 S.50
Hintergrundinformationen zu Risikogruppen, Indikationen und Nebenwirkungen der Influenzaimpfung sowie Impfschemata bei Kindern und Erwachsenen.
Budesonid als Option bei Autoimmunhepatitis im Test 10.06 - Siehe: aus dem Internet 10/06 S.80
Profitieren Patienten mit Autoimmunhepatitis (AIH) von einer Behandlung mit dem Steroid Budesonid? Diese Frage wird jetzt in einer neuen Studie geklärt. Interessant ist das Kortikoid bei AIH, weil es nach Resorption nahezu komplett in der Leber
verstoffwechselt wird. www.aerztezeitung.de
Zoster-Impfstoff wirkt innerhalb von Tagen 10.06 - Siehe: aus dem Internet 10/06 S.76
Die neue Zoster-Impfung des Unternehmens Sanofi Pasteur MSD verhindert das Auftreten von Herpes zoster wahrscheinlich bereits innerhalb weniger Tage nach dem Impftermin. Die Impfung könnte helfen, die Varizellen-Viren deutlich
zurückzudrängen. Als kühlschranktaugliche Formulierung soll der Impfstoff ab kommendem Jahr verfügbar sein. www.aerztezeitung.de
Bei Rheuma gegen Atemwegsinfektionen impfen 10.06 - Siehe: aus dem Internet 10/06 S.72
Gerade Rheuma-Kranke, auch die unter 60jährigen, sollten gegen Influenza und Pneumokokken-Infekte geimpft werden! Diesen Appell haben Rheumatologen beim Rheuma-Kongreß in Wiesbaden an Hausärzte gerichtet. www.aerztezeitung.de
Gefährlicher Tb-Erreger jetzt in ganz Südafrika 10.06 - Siehe: aus dem Internet 10/06 S.67
Ein erst nur regional aufgetretener, extrem gefährlicher Tuberkulose-Erreger hat sich in ganz Südafrika verbreitet. www.aerztezeitung.de
Bei jedem zweiten Patienten läßt sich HCV eliminieren 10.06 - Siehe: aus dem Internet 10/06 S.13
Bei der Therapie gegen Hepatitis C hat es in den vergangenen Jahren große Fortschritte gegeben. Behandelt wird mit einer Kombination aus pegyliertem Interferon alfa 2a (Pegasys) oder PEG-IFN-alfa 2b (PegIntron) plus Ribavirin (Copegus,
Rebetol). www.aerztezeitung.de
Nur jeder vierte Infizierte weiß von seiner Krankheit 10.06 - Siehe: aus dem Internet 10/06 S.12
Weltweit sind 300 bis 420 Millionen Menschen Träger des Hepatitis-B-Virus (HBV). In Europa wird die HBV-Prävalenz auf 0,1 Prozent im Nordwesten und 8 Prozent in Ost- und Südeuropa geschätzt. Für Deutschland gehen Epidemiologen
von etwa 500 000 chronisch HBV-infizierten Menschen aus. www.aerztezeitung.de
Leberkranke brauchen mehr Aufmerksamkeit 10.06 - Siehe: aus dem Internet 10/06 S.11
Viele tausend Menschen in Deutschland sind chronisch mit Hepatitis-B- oder Hepatitis-C-Viren infiziert, ohne von ihrer Erkrankung zu wissen. Am Welt-Hepatitis-Tag wurde daher über die Krankheiten informiert und darüber, wie Infizierte
erkannt und behandelt werden können. www.aerztezeitung.de
Impfpflicht für Masern gefordert 10.06 - Siehe: aus dem Internet 10/06 S.10
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen warnt vor einer Häufung von Masern in Deutschland und fordert eine gesetzliche Impfpflicht für alle Kinder. www.aerztezeitung.de
Zertifizierte Fortbildung: Humane Influenza 10.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 10/06 S.360
Der Erreger, Epidemiologie, Infektionsweg und Pathogenese, Klinische Symptomatik, Diagnostik, Therapiestrategien, Antivirale Therapie mit Ionenkanal-Inhibitoren, - mit Neuraminidase-Inhibitoren, Antibakterielle Therapie, Präventiv- und
Bekämpfungsmassnahmen, Tab.
Pneumokokkenimpfung für alle unter Zweijährigen? 10.06 - Siehe: Arznei-Telegramm 10/06 S.87
Wie auch andere europäische Behörden empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) jetzt die generelle Impfung aller Säuglinge mit dem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff. Der Impfstoff wirkt in einem
randomisierten kontrollierten Vergleich in den USA zuverlässig gegen invasive Erkrankungen mit den in der Vakzine enthaltenen sieben Serotypen. Die Serotypenabdeckung in der Studienpopulation ist hoch. Entsprechende Nutzenbelege aus Europa, wo
die im Impfstoff enthaltenen Serotypen weniger häufig vorkommen, fehlen. Epidemiologische Daten aus den USA weisen bisher auf eine deutliche Senkung invasiver Pneumokokkenerkrankungen infolge der dortigen Einführung der Massenimmunisierung
von Kindern mit dem Impfstoff hin, die auch ältere nicht geimpfte Menschen betrifft. Bei bislang positiver Bilanz wird in den USA jedoch auch ein Anstieg von Infektionen mit nicht im Impfstoff enthaltenen Serotypen bzw. potenziell
kreuzreagierenden Serotypen beobachtet.
Tipranavir in der Behandlung der HIV-Infektion 10.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 10/06 S.342
Mit Tipranavir ist ein neuer Proteasehemmer zur Behandlung antiretroviral vorbehandelter Patienten zugelassen, der aufgrund seiner Struktur zum Teil auch noch bei Viren wirksam ist, die gegen andere Proteasehemmer resistent sind. In der
Übersicht werden die pharmakodynmischen Besonderheiten von Tipranavir sowie das pharmakokinetische Profil, Medikamenteninteraktionen und die wichtigsten Studienergebnisse zu Wirksamkeit und Verträglichkeit des neuen Proteasehemmers
vorgestellt.
Durchfälle bei Reisenden und Reiserückkehrern ... 10.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 10/06 S.73
Die wichtigste therapeutische Maßnahme bei infektiöser Diarrhö ist - unabhängig von der Ursache - die Flüssigkeits- und Elektrolytsubstitution. Eine chronische infektiöse Diarrhö muss nach gründlicher
Klärung der Ursache zielgerichtet behandelt werden. Die Ursachen hierfür sind bei Immungeschwächten vielfältig, bei Immunkompetenten ist die häufigste Ursache eine Infektion mit Giardia lamblia. Bei Patienten, die mit Fieber
und Diarrhö aus den Tropen zurückkehren, muss auch eine Malaria-Diagnostik durchgeführt werden, da Diarrhö auch ein führendes Symptom der Malaria sein kann. Übermäßiger und nicht sachgerechter Einsatz von
Antibiotika hat in den letzten Jahren die Resistenzbildung der Erreger gefördert. Bei vielen Infektionen des Intestinaltrakts nützen Antibiotika nichts, im Gegenteil, sie können den Verlauf verschlimmern (wie z.B. bei
enterohämorrhagischen E. coli, EHEC) oder zu neuen Erkrankungen führen (z.B. Antibiotika-assoziierte Diarrhö in Form der Pseudomembranösen Kolitis). Die beste Prophylaxe der Reisediarrhö ist nach wie vor eine penible
Nahrungsmittelhygiene. Neuere Impfstoffe gegen besondere Formen der Reisediarrhö erscheinen vielversprechend. (36 ref)
Punkte sammeln mit der MMP: Humane Influenza 10.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 10/06 S.370
Übersicht: "Grippe"-Impfstoffe für die Saison 2006/07 10.06 - Siehe: Arznei-Telegramm 10/06 S.92
Hepatozelluläres Karzinom 10.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 09/06 S.18
Die HBV-DNA-Werte im Serum sind ein Maß für den Erfolg einer antiviralen Therapie bei Patienten mit chronischer Hepatitis B. Eine Kohortenstudie ging der Frage nach, ob die HBV-DNA-Werte auch als Risikomarker für das
hepatozelluläre Karzinom geeignet sind.
Gefährlicher Tuberkuloseerreger breitet sich aus 09.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 39/06 S.3630
In Südafrika breitet sich ein extrem resistenter Stamm von Myobacterium tuberculosis aus. Die so genannte XDR-TB ist gegen mindestens fünf verschiedene Medikamente resistent und macht eine Behandlung des Patienten quasi unmöglich.
Die nächste Grippewelle kommt bestimmt 09.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/06 S.3762
Höhere Impfbereitschaft wäre wünschenswert, Viele Vorurteile sind unberechtigt
Transfusionen bei Influenza 09.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 36/06 S.3268
Eine retrospektive Metaanalyse deutet darauf hin, dass auch Bluttransfusionen von wieder gesundeten Patienten Grippekranken helfen könnten.
AIDS Prävention: Hoffen auf Impfstoff 09.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/06 S.3672
Zwischenergebnisse der klinischen Phase-1-Studie vorgestellt
Erfolgreiche Serumtherapie auch bei Vogelgrippe 09.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/06 S.3667
Frühzeitige Serumtherapie senkte Todesrate, Auf Vogelgrippe übertragbar? Hohe Sterblichkeit trotz Behandlung, Jede neue Vogelgrippe ist ein Risiko
Schmerzempfinden: Donald Duck und die Spritze 09.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/06 S.3640
Mit der Vorführung eines Trickfilms lassen sich schmerzhafte Prozeduren beim Kinderarzt erträglicher machen, fanden italienische Wissenschaftler jetzt heraus
Neue Standardimpfungen: Weniger Arztbesuche nötig 09.06 - Siehe: PTA Forum 09/06 S.12
Der Beitrag stellt den neu ergänzten Impfkalender der STIKO (Tabelle) sowie neue und geplante Kombinationsimpfstoffe vor.
Behandlung bei Hepatitis C wird individueller 09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.95
Behandlung bei chronischer Hepatitis C wird individueller Die belastende Therapie bei Hepatitis C mit pegyliertem Interferon und Ribavirin kann unter bestimmten Bedingungen verkürzt werden. Patienten, die verzögert auf die Behandlung
ansprechen, könnte jedoch eine verlängerte Therapie nützen. www.aerztezeitung.de
Mehr depressive HIV-Infizierte 09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.73
Die Zahl der HIV-Infizierten mit Depressionen nimmt nach Einschätzung von Experten zu. www.aerztezeitung.de
Neue Mittel gegen Hepatitis C werden erforscht 09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.54
Viele Patienten mit chronischer Hepatitis C werden in den nächsten Jahren Komplikationen bekommen. Mit den verfügbaren Arzneimitteln kann heute nur einem Teil der Patienten geholfen werden. Neue Substanzen für die Therapie werden
getestet. www.aerztezeitung.de
Jedem zweiten Jugendlichen fehlt Tetanus-Impfung 09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.53
Jugendliche in Deutschland haben bei allen Standardimpfungen große Lücken. Das hat zumindest eine Studie mit Schülern in Erlangen ergeben. Impfexperten appellieren daher an Kollegen, künftig verstärkt Kontakte mit
Jugendlichen für Impfungen zu nutzen. www.aerztezeitung.de
23 Impfstoffe gegen Krebs und Infektionen 09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.41
Mittelohrentzündung, Bronchialkrebs, Tuberkulose: Das sind nur drei von 23 Erkrankungen, gegen die das Unternehmen Glaxo-SmithKline (GSK) neue Impfstoffe klinisch testet. www.aerztezeitung.de
Schützt Impfen vor Kindstod? 09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.40
Impfungen sind nicht Ursache des plötzlichen Kindstods (SIDS). Das hat eine deutsche Studie erneut bestätigt. Geimpfte Kinder sterben sogar seltener an SIDS als ungeimpfte. www.aerztezeitung.de
Experten schlagen Alarm wegen neuer Tb-Erreger 09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.38
Angesichts eines extrem resistenten Tuberkulose-Erregers in der Provinz KwaZulu-Natal in Südafrika haben bei einer internationalen Tagung in Johannesburg Ärzte die Kap-Regierung zu sofortigem Handeln aufgefordert. www.aerztezeitung.de
Pneumokokken-Impfung schützt vor Komplikationen 09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.13
Mit der Pneumokokken-Impfung lassen sich alte Menschen wirksam vor Komplikationen einer Lungenentzündung schützen. Das haben spanische Ärzte jetzt erneut in einer Studie bestätigt. www.aerztezeitung.de
Wenig Schwangere auf HIV getestet 09.06 - Siehe: aus dem Internet 09/06 S.7
Ärzte fordern einen HIV-Test für alle Schwangeren in Deutschland. Ein solcher Test sei im Mutterpass noch immer nicht festgeschrieben. www.aerztezeitung.de
Spezifische Immuntherapie - häufig notwendig und ... 09.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 09/06 S.346
Insektengiftallergien können kausal mit spezifischer Immuntherapie (Hyposensibilisierung) behandelt werden. Die Therapie ist sicher und verträglich, wenn im Einzelfall Nutzen und Risiken sorgfältig gegeneinander abgewogen werden
Leberschäden durch Cimicifuga-Präparaten? 09.06 - Siehe: Phytotherapie 04/06 S.188
EMEA hat die Daten zur Traubensilberkerze bewertet. http://www.emea.eu.
HIV: Der Ausknopf für T-Killerzellen 08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 35/06 S.3179
Amerikanische Forscher haben herausgefunden, wie es HI-Viren gelingt, T-Killerzellen lahmzulegen. Sie setzen einen inhibitorischen Signalweg in Gang, der die Immunzellen ruhig stellt und vereiteln damit den Angriff des Immunsystems.
Tenoforvir soll vor HIV-Infektion schützen 08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 35/06 S.3160
Eine auf der internationalen Aids-Konferenz in Toronto präsentierte Studie ergab, dass Tenofovir in der präexpositionellen Prophylaxe sicher und gut verträglich ist. In Ghana, Kamerun und Nigeria erhielten 936 Frauen mit mehreren
Sexualpartnern und somit hohem Infektionsrisiko über ein Jahr lang täglich 300 mg Tenofovir oder Plazebo. Die Datenlage soll nun durch drei von den CDC unterstützten randomisierten plazebokontrollierten Doppelblindstudien verbessert
werden.
Nicht alle Neuraminidasen sind gleich 08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 34/06 S.3106
Kleine Unterschiede in der Struktur der Neuraminidase von verschiedenen Influenzavirustypen haben britische Forscher entdeckt. Da das virale Enzym Zielstruktur vieler Influenzamedikamente ist, könnten die neuen Erkenntnisse zu effektiveren
Wirkstoffen gegen Influenzaviren wie H5N1 führen.
Therapeutische HIV-Vakzine rückt näher 08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 34/06 S.3105
US-Wissenschaftler haben einen therapeutischen Impfstoff gegen HIV getestet und vielversprechende Ergebnisse erzielt. Das PRinzip der Impfung besteht darin, dendritische Zellen so zu "trainieren", dass sie T-Killerzellen besser auf die Spur des
Aids-Erregers bringen können.
Weltaidskonferenz: Die vergessenen Kinder 08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 34/06 S.3104
Bericht von der Weltaiskonferenz: Jeden Tag sterben 1000 Kinder unter 15 Jahren an Aids. Die Fortschritte, die in der Therapie bei Erwachsenen gemacht werden, kommen bei Kindern nicht an. Die wenigsten erhalten die lebensverlängernden
Medikamente und dann meist nicht in kindgerechter Dosis und Formulierung.
Interview: Impfungen sind die beste Primärprävention 08.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 34/06 S.3499
Interview mit dem Präsidenten des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte Dr. Wolfram Hartmann
Impfungen zwischen Empfehlung und Vorschrift 08.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 34/06 S.3497
Sollen die Impfempfehlungen der STIKO für Säuglinge und Kleinkinder zur Pflicht werden? Neue Impfempfehlungen umstritten, Pneumokokken: Erhöhter Selektionsdruck? Meningokokken: Kein Schutz gegen Typ B; Begrenzte Schutzwirkung: Beispiel
Keuchhusten; Kostenübernahme durch GKV, Impfkalender, Stellungnahme der Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.: Kein Zwangsszenario ins Ungewisse (Schmidt-Troschke, S.)
Kombivakzine Priorix Tetra: Vier auf einen Streich 08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 33/06 S.3020
Die neue Kombivakzine Priorix Tetra schützt gegen Masern, Mumps, Röten und Windpocken und kann ab einem Alter von neun Monaten gegeben werden. Für eine Immunisierung sind zwei Dosen im Abstand von in der Regel sechs Wochen nötig.
Der häufig begleitende impfbedingte Hautausschlag ist harmlos und geradezu erwünscht, da Kinder mit impfbedingtem Hautausschlag besser geschützt sind als Kinder ohne diese Reaktion.
Erster MMRV Impfstoff in Deutschland zugelassen 08.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 33/06 S.3396
Der erste Vierfachimpfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen (Priorix-Tetra) für Kinder in Deutschland zugelassen. Er soll es Pädiatern einfacher machen, die Vorgaben der STIKO umzusetzen. Impfung ab neuntem Lebensmonat
möglich
Schutz vor Pneumokokken und Meningokokken 08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 32/06 S.2954
Die STIKO empfiehlt eine Standard-Immunisierung aller Säuglinge beziehungsweise Kleinkinder gegen Pneumokken und Meningokokken. Die Erreger sind die häufigsten Ursachen gefährlicher bakterieller Infektionen in dieser Altersgruppe. Der
Beitrag stellt den aktuellen Impfkalender für Säuglinge und Kleinkinder vor.
Repellentien: Insekten erfolgreich abwehren 08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 32/06 S.2946
Der Beitrag gibt einen Überblick über die Repellentien mit Wirkspektrum, -stärke und Nebenwirkungen. Praktische Tipps und Beratungshinweise.
Kinder gegen Pneumokokken und Meningokokken impfen 08.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 32/06 S.3319
STIKO hat den Katalog der empfohlenen Standardimpfungen um Impfungen gegen Pneumokokken und Meningokokken Typ C erweitert. Sie empfiehlt, alle Säuglinge gegen Pneumokokken und unter Zweijährige nach Vollendung des 12. Lebensmonats gegen
Meningokokken zu impfen. - Schwere Komplikationen vermeiden, Säuglinge vor Keuchhusten schützen
Neue Impfempfehlungen: Meningokokken, Pneumokokken 08.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 31/06 S.2887
Die STIKO empfiehlt die Impfungen gegen Pneumokokken und Meningokokken nun als Standardimpfung für alle Säuglinge beziehungsweise Kleinkinder.
Vogelgrippe: Fortschritt in der Impfstoffentwicklung 08.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/06 S.3233
... sollten weitere Untersuchungen erfolgreich verlaufen, möchte GlaxoSmithKline die Zulassung schon in den nächsten Monaten beantragen
Information: Gelbfieberimpfstoff Stamaril 08.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/06 S.3208
Inhaltliche Änderungen der Fach- und Gebrauchsinformation sind durch eine Harmonisierung in Europa notwendig geworden (siehe DAZ)
Zulassung von Arzneimitteln, Sera, Impfstoffen 08.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 31/06 S.3265
Insektenstiche: Autsch - gestochen! 08.06 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 08/06 S.54
Der Beitrag informiert über Vorbeugung und Behandlung von Stichen durch Hautflügler, Zweiflügler, Flöhe und Spinnentiere sowie der lebensgefährlichen Insektenstichallergie.
Lepra - Krankheit der Armen 08.06 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 08/06 S.48
Der Beitrag informert über Übertragung, Symptome und Diagnose der Infektionskrankheit Lepra und Möglichkeiten der medikamentösen Therapie. Vorgestellt wird als größte Hilfsorganisation das Deutsche
Aussätzigen-Hilfswerk.
Umwelt: Impfversagen durch PCB-Exposition? 08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.89
Die starke Belastung mit Polychlorierten Biphenylen (PCB) haben bei Kindern auf den Faröer-Inseln die Immunogenität der Diphtherie- und Tetanusimpfung herabgesetzt. Ob dies zu einem Impfversagen führen kann, ist unklar, doch nach
Ansicht der Autoren wird der Wirkung von "immunotoxischen" Schadstoffen in der Umwelt zu wenig Beachtung geschenkt. www.aerzteblatt.de
Australische Forscher finden neuen HCV-Blocker 08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.86
Ein einziges Gen kann die Bildung des Hepatitis-C Virus (HCV) blockieren. Dies entdeckten Forscher der Monash University in Melbourne. www.aerzteblatt.de
Neuer virulenter XDR-Tuberkulosestamm in Südafrika 08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.84
Neben den multiresistenten MDR-Tuberkulose-Stämmen beobachten Infektiologen zunehmend auch extensiv-resistente XDR-Tuberkulosestämme, deren Anteil an den MDR-Stämmen bereits bei 10 Prozent liegen soll. Eine Studie, die auf dem 16.
Internationalen Aids-Kongress in Toronto vorgestellt wurde, verdeutlicht das Bedrohungspotenzial, das von diesen Erregern ausgeht. www.aerzteblatt.de
China: Polio-Ausbruch durch Impfstoff-Viren 08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.83
In der abgelegenen chinesischen Provinz Guizhou ist es im Jahr 2004 zu mehreren Polio-Infektionen gekommen, die Wissenschaftler jetzt im Journal of Infectious Diseases (2006; 194: 545-51) auf mutierte Viren aus der Schluckimpfung
zurückführen. Derartige Fälle seien in allen Ländern mit einer niedrigen Impfrate möglich, heißt es in einem Editorial. www.aerzteblatt.de
Leberkrebs-Inzidenz ist deutlich gestiegen 08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.67
Die Zahl primärer Leberkarzinome ist in Deutschland deutlich gestiegen. Dies wird in erster Linie auf Hepatitis-C-Infektionen zurückgeführt. Weitere Gründe sind bessere diagnostische Möglichkeiten und die gestiegene
Lebenserwartung bei Leberzirrhose. www.aerztezeitung.de
Hepatitis-C-Therapie bei Methadon-Patienten 08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.66
Mehr als 60 Prozent der Heroinabhängigen in den Ballungszentren sind mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert. Um die weitere Ausbreitung auch in die Normalbevölkerung zu hemmen, müssen nach Angaben des Münchner Suchtmediziners PD Dr.
Markus Backmund Neuinfektionen verhindert und bereits Infizierte wirksam behandelt werden. www.aerztezeitung.de
HIV-Arznei wirkt auch gegen HPV 08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.64
Britische Forscher haben entdeckt, daß der Protease-Hemmer Lopinavir gegen HIV in vitro humane Papillomviren (HPV) unschädlich macht. www.aerztezeitung.de
Impfung bei Hausstauballergie 08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.54
Für Patienten mit allergischer Rhinokonjunktivitis, etwa durch Pollen oder Hausstaubmilbenkot, zeichnet sich eine vielversprechende Therapieoption ab: Mit einer neuartigen Immuntherapie wurden Patienten bereits innerhalb von drei Monaten nahezu
beschwerdefrei. Dabei wird subkutan ein Extrakt eines Allergens, etwa des der Hausstaubmilbe, in den Arm gespritzt. An der gleichen Stelle wird zusätzlich ein Adjuvans namens QbG10 injiziert. Dabei handelt es sich um das virusähnliche
Partikel Qb, das mit dem immunstimulierenden DNA-Fragment G10 mit der Bausteingruppe CpG gefüllt ist. www.aerztezeitung.de
Impfung zähmt Allergie 08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.53
Bei Patienten mit allergischer Rhinokonjunktivitis, etwa durch Hausstaubmilbenkot, hat sich eine spezielle Impfung als erfolgreich erwiesen. www.aerztezeitung.de
HIV-Prävention muß weiter verbessert werden 08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.41
Die Therapie gegen HIV hat in den vergangenen zehn Jahren große Fortschritte gemacht. Eine Heilung ist jedoch weiter nicht in Sicht. Und ein Impfstoff auch nicht. Die Verbesserung der Prävention war daher zentrales Thema des
Weltaidskongresses in Toronto. www.aerztezeitung.de
Spezielle Arzneien für aidskranke Kinder verfügbar 08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.40
Die forschende Pharmaindustrie hat bislang insgesamt 13 Arzneimittel speziell für die Behandlung von Kindern mit HIV oder Aids entwickelt. Zwölf dieser Medikamente sind inzwischen auch in den besonders betroffenen Ländern der Dritten
Welt verfügbar, teilte der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) anlässlich der Welt-Aids-Konferenz in Toronto mit. www.aerztezeitung.de
Afrika: Mediziner vermelden Erfolge bei Aids-Therapie 08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.38
Programme zur Behandlung von HIV-Positiven und Aidskranken in Afrika südlich der Sahara können ähnliche Erfolge erzielen wie die Aidstherapie in westlichen Industrieländern. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam aus Sambia,
Großbritannien und den USA. Die Wissenschaftler hatten den Krankheitsverlauf von mehr als 16.000 Patienten untersucht, die an einem vom sambischen Gesundheitsministerium geleiteten Programm teilnahmen.
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/268523.html
Impfstoff schützt Ratten vor Übergewicht 08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.10
Forscher aus La Jolla in den USA haben einen Impfstoff gegen Übergewicht erfolgreich im Tierversuch getestet. www.aerztezeitung.de
Vogelgrippe: H5N1 mit H3N2 gekreuzt 08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.5
US-Forscher haben H5N1-Vogelgrippe-Viren mit H3N2-Humaninfluenza-Viren gekreuzt. In einem Grippe-Tiermodell erkrankten die Tiere nur schwach an den Hybrid-Viren und konnten sie kaum übertragen. www.aerztezeitung.de
E-Mail-Service weist Eltern auf Impftermine hin 08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.4
Mit einem E-Mail-Service will der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Eltern an bevorstehende Impftermine ihrer Schützlinge individuell erinnern. www.aerztezeitung.de
Zwei neue Standard-Impfungen für Säuglinge 08.06 - Siehe: aus dem Internet 08/06 S.1
Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat die Impfempfehlungen deutlich erweitert. Wichtigste Neuerung: Die Impfungen gegen Pneumokokken und Meningokokken Typ C werden jetzt generell für alle Säuglinge und Kleinkinder empfohlen.
www.aerztezeitung.de
Konjugatimpfstoff verändert Epidemiologie d.Infektion 08.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 08/06 S.307
Die Anwendung eines Pneumokokken-Konjugat-Impfstoffes bei Kleinkindern resultierte in einem Rückgang invasiver Pneumokokken-Erkrankungen bei älteren Erwachsenen. Allerdings scheinen Personen mit bestimmten zusätzlichen Erkrankungen
weniger als gesunde vom direkten Effekt der neuen Vakzine zu profitieren
Klinische Entwicklung: Therappie von HIV-Infektionen 08.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 08/06 S.297
In Tabellenform werden drei neue Arzneistoffe in der klinischen Entwicklung zur Therapie von Infektionen mit dem HI-Virus vorgestellt.
Reisen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen 08.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 08/06 S.270
Der Übersichtsartikel gibt wichtige Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung einer Reise, einschließlich Schutzimpfungen und Vorgehen bei Immunsuppression. Internet-Adressen im Überblick.
Schemata der Impfung gegen FSME 08.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 08/06 S.64
Ein Leser aus Bogen hinterfragt die Empfehlung der Fa. Baxter, nach größeren Impflücken nach der 2. Teilimpfung eine neue Grundimmunisierung vorzunehmen. Antwort: Es gibt zwar verschiedene Impfschemata (Standard- u.
Schnellimmunisierung), doch steht dieses Vorgehen nicht im Einklang mit Zulassung. Nach Lehrmeinung (z.B. DGPI-Handbuch gibt es keine unzulässig großen Abstände zwischen den Impfungen, steht also in Widerspruch zu Angaben in anderen
Quellen. (7 ref)
Zecken: Seltene Arten übertragen selten Krankheiten 07.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 30/06 S.2806
Der Beitrag informiert über seltene Zeckenarten und dadurch übertragbare Krankheiten: Schafzecke, Auwaldzecke, Braune Hundezecke, Taubenzecke; Rickettsiosen, Ehrlichiosen, Babesiosen (Hundemalaria), allergische Reaktionen durch
Taubenzecken.
Entecavir: Neuer Polymerasehemmer zugelassen 07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 30/06 S.3138
Eine spezifische Entwicklung mit verbessertem Wirk- und Resistenzprofil stellt Entecavir (Baraclude) dar. Das Nukleosidanalogon wurde jetzt europaweit gegen chronische Hepatitis B zugelassen. - Hepatitis B: Übertragung wie bei Aids;
Therapieziele,
Versicherungen gehen mit auf Reisen 07.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 30/06 S.6
MMR-Vakzine: Impfangst ist unbegründet 07.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 29/06 S.2734
Ergebnis einer kanadischen Studie mit 28000 Kindern: Eine Impfung mit der kombinierten Masern-Mumps-Röteln-Vakzine oder anderen quecksilberhaltigen Impfstoffen führt nicht zu Autismus.
Ticker: Zulassung für HIV-Tablette einmal täglich 07.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 29/06 S.2728
Die FDA hat die aus drei Retrovirenhemmern kombinierte Tablette Atripla (Efavirenz 600 mg/Emtricitabin 300 mg/Tenofovir Disoproxilfumarat 300 mg) im Schnellverfahren zugelassenzugelassen.
Dreifachkombination gegen HIV zugelassen 07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 29/06 S.3048
FDA hat in einem Schnellverfahren die Dreifachkombination aus Efaviren, Tenofovir und Emtricitabin (Atripla) zur einmal täglichen Einnahme zur Behandlung HIV-positiver Erwachsener zugelassen. Für Europa erwarten Bristol-Myers-Squibb und
Gilead Sciences die Zulassung für das kommende Jahr
Situationsbericht: Masernepidemie in Deutschland 07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 29/06 S.3046
Verschiedene Genotypen, Baden-Württemberg: Kein Kind war geimpft; Schwere Komplikationen, RKI sieht Defizite
Pädiatrische Gastroenteritiden: Impfstoff zugelassen 07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 29/06 S.3044
Der pentavalente Rotavirus-Lebendimpfstoff (RotaTeq) hat die europäische Zulassung zur aktiven Immunisierung von Säuglingen ab einem Alter von sechs Wochen zum Schutz gegen Rotavirus-bedingte Gastroenteritiden erhalten
Ticker: Entecavir gegen Hepatitis B zugelassen 07.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 29/06 S.2728
Von Mücken ignoriert 07.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 28/06 S.2656
In einem Versuch mit Probanden konnten Forscher mehrere Duftstoffe der Haut isolieren, die Menschen für Insekten anscheinend unattraktiv machen.
HPV: Erste Impfung gegen Zervixkarzinom 07.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 28/06 S.2652
Der tetravalente Impfstoff Gardasil verhindert zuverlässig die Infektion mit humanen Papillomaviren, die für etwa 70 Prozent der Gebärmutterhalskarzinome verantwortlich sind. Die Impfung erfolgt in drei Dosen intramuskulär im
Abstand von zwei und sechs Monaten bei Mädchen und Frauen zwischen 9 und 26 Jahren. Mädchen sollten möglichst vor der Pubertät geimpft werden.
Vogelgrippe: Impfstoffentwicklung für Pandemiefall 07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/06 S.2948
Impfstoff noch in diesem Jahr? Neues Adjuvans, Probanden gesucht
Interzerebrale Blutungen unter Tipranavir 07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/06 S.2947
FDA und der Hersteller Boehringer Ingelheim warnen vor schweren intrazerebralen Blutungen, die unter einer Therapie mit dem Reservetherapeutikum (bei HIV-1-Patienten, die gegen mehrere Proteasehemmer resistent sind) auftreten können
Neuer Proteasehemmer: FDA Zulassung für Darunavir 07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/06 S.2945
Darunavir (vorgesehener Handelsname Prezista) hat von der FDA die beschleunigte Zulassung für den Einsatz bei therapieerfahrenen mit HIV-1-infizierten Patienten in den USA erhalten
Chronische Hepatitis B: Lichtblick Entecavir 07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/06 S.2940
Entecavir, ein neues Nukleosidanalogon, ruft bislang keine Resistenzen hervor und scheint das therapeutische Arsenal zu bereichern. - bei HBeAg-postiviver/-negativer Hepatitis
Impfstoffentwicklung: Zwei Wochen statt sechs Monate 07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/06 S.2908
Australische Wissenschaftler wollen die Impfstoffproduktion deutlich beschleunigen. Plasmid-DNA, - bei DNA-basierten Impfstoffen sind keine toxischen Reaktionen zu erwarten, - kann ohne Kühlung gelagert werden
AIDS Forschung: HI Viren sind aggressiver geworden 07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 28/06 S.2908
Warzen - auflösen, wegätzen oder vereisen? 07.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 27/06 S.2848
Weit verbreitet und oft gutartig, Hier lauern Papillomaviren, Keine Badezimmerchirurgie! Hautbarriere stärken, Warze ist nicht gleich Warze, Wann zum Arztbesuch raten? Keratolyse erfordert Geduld, Pflaster für hartnäckige Fälle,
Echt ätzend, Gezielter Kälteschock, Das praktische Handling erklären, Abb., Tab.
Zecken: Gefahren vielfach unterschätzt 07.06 - Siehe: PTA Forum 07/06 S.22
Der Beitrag informiert über wichtige Zeckenarten und die Bedeutung der Prophylaxe des Zeckenbisses mit Zeckenrepellentien.
Mückenschutz: Plagegeister erfolgreich abwehren 07.06 - Siehe: PTA Forum 07/06 S.18
Der Beitrag stellt Repellentien mit Nutzen-Risiko-Bewertung vor und gibt allgemeine Empfehlungen zur Insektenabwehr.
Vierfachimpfstoff mit Schutz gegen Windpocken 07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.84
Der Impfstoff Priorix-Tetra basiert auf den GSK-Impfstoffen gegen MMR und Varizellen, die beide schon viele Jahre in Deutschland auf dem Markt sind. www.aerztezeitung.de www.aerztezeitung.de
Hepatitis A sogar durch gekochte Muscheln 07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.83
In südlichen Ländern sind viele Muscheln und Meeresfrüchte mit Hepatitis-A-Viren infiziert. www.aerztezeitung.de
Neue Therapie-Option bei Hepatitis B 07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.67
Zur Langzeittherapie bei chronischer Hepatitis B ist das Nukleosidanalogon Entecavir in der EU zugelassen worden. Das Mittel hemmt die Virusreplikation effektiv. Resistente Viren sind in Studien bei alleiniger Entecavir-Therapie nicht aufgetreten.
www.aerztezeitung.de
Pertussis bei geimpften Kindern 07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.46
Wenn Schulkinder 14 Tage und länger husten, haben sie oft Keuchhusten, und zwar auch, wenn sie komplett geimpft sind. Diese aktuellen Studienergebnisse aus England bestätigen Erfahrungen aus Deutschland. Die Pertussis-Impfung sollte daher
schon bei Fünfjährigen aufgefrischt werden. www.aerztezeitung.de
Influenza bei Kindern meist nicht diagnostiziert 07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.29
Grippe-Erkrankungen sind bei Kindern deutlich häufiger als bisher angenommen. Die Ärzte erkennen die Influenza bei den Patienten aber in vier von fünf Fällen nicht. www.aerzteblatt.de
Malaria-Zahlen sind weiter zurückgegangen 07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.22
628 Malaria-Infektionen wurden dem Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin im vergangenen Jahr gemeldet. Das sind 80 weniger als 2004 und sogar 192 weniger als im Jahr 2003. Sechs der Patienten sind im vergangenen Jahr an Malaria gestorben.
www.aerztezeitung.de
Keine Verbindung von Impfen und Autismus 07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.18
Keine Verbindung von Impfen und Autismus Autismus bei Kindern ist in der Vergangenheit immer wieder in Zusammenhang mit Masern-Impfungen oder Thiomersal-haltigen Impfstoffen gebracht worden. www.aerztezeitung.de
Impfstoff schützt alte Menschen vor Gürtelrose 07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.8
Etwa 400 000 Menschen in Deutschland erkranken jedes Jahr an Herpes zoster. Zwei Drittel von ihnen sind älter als 50 Jahre. Durch eine Impfung könnte die Krankheit verhindert werden. Eine Vakzine soll 2007 in Deutschland auf den Markt
kommen. www.aerztezeitung.de
Spezifische Immuntherapie bei Insektengift-Allergie 07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.5
Bei bis zu fünf Prozent der Bevölkerung kommt es nach einem Bienen- oder Wespenstich zu systemischen Reaktionen wie generalisierten Hautreaktionen und Blutdruckabfall bis hin zu Schock und Herz-Kreislaufstillstand. Erneuten Reaktionen
dieser Art kann durch eine spezifische Immuntherapie wirksam vorgebeugt werden. www.aerztezeitung.de
Neue Infos zu HIV und Aids 07.06 - Siehe: aus dem Internet 07/06 S.4
HIV und Aids sind das Thema des neuen Heftes der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) am Robert-Koch-Institut (RKI). www.aerztezeitung.de
Neuer Proteasehemmer bei bislang resistenten Viren 07.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 07/06 S.273
Der nichtpeptidische Proteasehemmer Tipranavir (Aptivus) führte bei HIV-infizierten, die bislang nicht erfolgreich therapiert werden konnten, zu einer langfristigen Unterdrückung der Virusvermehrung. - ist seit Herbst 2005 zur
antiretroviralen Kombinationstherapie zugelassen, Abb.
AIDS-Impfung im Test 07.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 07/06 S.24
Britisch-amerikanische Forscher hatten HIV und das Kanarienpockenvirus "gekreuzt" und daraus einen rekombinanten Impfstoff (vCP205) hergestellt. Er (bzw. Plazebo) wurde 28 Säuglingen nach der Geburt und bis zu zwölf Wochen später
verabreicht. Der Impfstoff induzierte bei rund der Hälfte der Geimpften eine Reaktion des zellulären Immunsystems. Die Verträglichkeit war gut.
Schwere Impfschäden bei Senioren gemeldet 07.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 07/06 S.23
Die Impfung schützt Reisende zuverlässig vor Gelbfieber. Allerdings werden Impfschäden bei über 1,6 pro 100 000 Geimpften beobachtet. Das Risiko steigt erheblich bei über 60-Jährigen mit einer Rate von über 5,3 pro
100 000. Der Arzt sollte daher die Indikation bei Senioren genau prüfen
Gefahr von Ohrschmerzen bei Flugreisen erhöht 07.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 07/06 S.4
Druckunterschiede, wie sie auch bei Flugreisen vorkommen, können offenbar bei Heuschnupfen oft nicht mehr adäquat ausgeglichen werden und zu Ohrschmerzen führen.
Malariaprophylaxe mit Mefloquin 07.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 07/06 S.3
Ein häufiger Anlass für Rückholaktionen von Auslandskrankenversicherungen sind psychiatrische Symptome Versicherter auf Reisen, die nicht selten durch die Einnahme von Mefloquin ausgelöst werden. Besonders Frauen mit niedrigem BMI
scheinen empfänglich zu sein.
Hepatitis C: Arzneimittel in klinischer Entwicklung 07.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 07/06 S.255
Der Beitrag stellt in Tabellenform drei neue Wirkstoffe vor.
Levofloxacin bei Neutropenie durch Chemotherapie 07.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 07/06 S.253
Bei Krebspatienten mit hohem Risiko für eine Neutropenie konnte durch die Prophylaxe mit Levofloxacin das Auftreten von Fieber sowie die Anzahl mikrobiell dokumentierter Infektionen, Bakteriämien und gramnegativer Bakteriämien
reduziert werden. Die infektionsbedingte Sterblichkeit wurde allerdings nicht erniedrigt. Unklar ist derzeit noch, wie hoch die Risiken iener Resistenzentwicklung eingeschätzt werden müssen.
Zwei Erfolg versprechende neue Impfstoffe gegen ... 07.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 07/06 S.52
... Rotaviren. Fazit: Rotavirus-Infektionen sind weltweit ein Hauptgrund für Krankenhausaufenthalte und Todesfälle bei Kleinkindern. In Deutschland sind Rotaviren die häufigste Ursache von Diarrhö bei Kleinkindern. Ein sicherer
und effektiver Impfstoff ist daher sehr erwünscht. Nach den Ergebnissen der hier vorgestellten Studien stehen jetzt zwei wirksame und verträgliche orale Impfstoffe zur Verfügung. Die bei einem früher zugelassenen
Rotavirus-Impfstoff vermutete UAW, dass nämlich durch die Impfung Invaginationen des Dünndarms häufiger auftreten, wurde in beiden Studien nicht gefunden. (3 ref )
Pathogenität des Vogelgrippe-Virus H5N1 07.06 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 04/06 S.278
Die Virulenz des Influenza-Virus wird durch mehrere Virusproteine bestimmt, ein bisher wenig beachtetes scheint erheblich zur Pathogenität bei zu tragen.
Insektengiftallergie: Im Notfall schnell handeln 06.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 26/06 S.2458
Der Beitrag informiert über Ursachen, Auslöser und Folgen einer Insektengiftallergie sowie über Behandlung und Prophylaxe. Einzige kausale Behandlung ist eine spezifische Immuntherapie, die stationär im Krankenhaus begonnen werden
und anschließend alle vier Wochen weitergeführt werden soll.
Zerviskarzinom: Kein absoluter Schutz durch Impfung 06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 25/06 S.2636
Gespräch mit Dr. med. Karl Petry, leitender Arzt der Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Gynäkologische Onkologie am Klinikum Wolfsburg, über die Erfolgschancen einer Impfung
Impfstoff zur Prävention von Gebärmutterhalstumoren 06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 25/06 S.2634
FDA hat den rekombinanten tetravalenden Impfstoff gegen humane Papillomaviren (Gardasil) zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs zugelassen, die durch HPV hervorgerufen werden. - verhindert offenbar auch effektiv vaginale und vulväre
Präkanzerosen, Rechtzeitige Impfung erforderlich, Papillomaviren - Ursache von Zervixkarzinom, Häufig junge Frauen betroffen
Kariesprophylaxe: Impfen gegen Zahnlöcher 06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 25/06 S.2616
Eine neu entwickelte Impfmethode soll körpereigene Abwehrkräfte mobilisieren und die Vermehrung der Erreger verhindern
Immer mehr AM-Fälschungen in Afrika 06.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 25/06 S.2392
Ticker: Erster HPV-Impfstoff in den USA zugelassen 06.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 24/06 S.2290
Immer mehr HIV Patienten in Not 06.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 24/06 S.8
Berlinerin stirbt an Malaria 06.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 24/06 S.8
Per Nasenspray gegen Karies impfen 06.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 23/06 S.2212
US-Forscher haben eine Vakzine gegen Streptococcus mutans entwickelt, die nasal appliziert wird.
Hilfreiche Informationen für Reisende aus dem Web 06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/06 S.2464
Fernreiseberatung für den Laien und für das Fachpublikum, Sonnige Aussichten (selbst)verständlich, Speziell für die medizinische Beratung, Hilfe bei ungeliebten Souvenirs, Surftipps im Überblick
Prävention: Malariaprophylaxe hängt vom Reiseziel ab 06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/06 S.2460
Expositionsprophylaxe in Südafrika, In Kenia empfiehlt sich die Chemoprophylaxe, Standby für die Balireise, Multiresistenzen schränken die Auswahl ein, www.dtg.org
Schwerpunkt Reisemedizin: Impfungen für Reisende 06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/06 S.2457
Ungesunde Reiseandenken, Typhus, Gelbfieber-Impfung, Cholera - für Touristen keine Gefahr, Reisen in den Meningitisgürtel, Vom wilden Hund gebissen, Wirksamer Schutz vor FSME, Tipp: Reisen + Impfen - Impfberatungsprogramm für
Ärzte
Reisemedizin: Damit Sie den Urlaub gesund überstehen 06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/06 S.2448
div. Einzelberichte
Masern: Kinder impfen oder sich anstecken lassen? 06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 23/06 S.2434
Gespräch mit Prof. B. Stück, ehemaliger Chefarzt der Kinderklinik im Rudol-Virchow-Klinikum Berlin und langjähriger Präsident des Deutschen Grünen Baumes e.V. sowie Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat "Infektionskrankheiten
und Impfschutz"
25 Jahre Aids 06.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 23/06 S.2210
Pharmacon Meran: Hirn, Homöopathie und Hühnerpest 06.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 22/06 S.2094
Themengebiete der Fortbildungsveranstaltung: Schwindel meist gut behandelbar Demenztherapie lohnt sich Neue Therapien bergen neue Risiken Hochgekochte Diskussion um Antidepressiva Interaktionen im Vorfeld vermeiden Homöopathie ist sozial
validiert HAB 2005 als Vorbild in Europa Magere Evidenzdaten zur Homöopathie Unspezifische Effekte stärker beachten Neue Arzneistoffe: Mehr Sein als Schein Arzneistoffe der Zukunft Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitwesen
Änderungen der Impfempfehlungen Guter Impfschutz auf weiten Reisen Malaria tropica ist heilbar Vogelgrippe: Vorbereitungen auf die Pandemie Depressive Patienten richtig betreuen Im Gespräch Empathie zeigen Der Weg zum richtigen Mittel
Engagierte Teilnehmeer bei neuen CAVE-Seminaren.
Bedrohung Influenza: Lassen Sie sich impfen 06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 22/06 S.2357
Impfstrategie im Pandemiefall
Impfstoff zur Prävention der Gürtelrose zugelassen 06.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 22/06 S.2334
Für den Lebendimpfstoff Zostavax wurde am 19. Mai 2006 die Zulassung durch die Europäischen Behörden zur Prävention von Gürtelrose und damit verbundener postherpetischer Neuralgie erteilt, wie die Sanofi Pasteuer MSD GmbH
mitteilte. Mit der Produkteinführung in Deutschland wird Anfanf 2007 gerechnet
Reiseimpfberatung: Urlaubsglück ohne Reue 06.06 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 06/06 S.54
Der Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Reiseimpfungen.
Versehentliche Röteln-Impfung ohne Folgen 06.06 - Siehe: aus dem Internet 06/06 S.91
Röteln- Impfungen sind für Schwangere kontraindiziert, denn die Impfviren können auf das Kind übertragen werden. Eine versehentliche Röteln-Impfung scheint aber nur ein sehr geringes Risiko für ein Ungeborenes zu sein,
wie eine Studie im Iran jetzt bestätigt. www.aerztezeitung.de
HPV-Impfstoff in USA zugelassen 06.06 - Siehe: aus dem Internet 06/06 S.34
In den USA ist jetzt der weltweit erste Impfstoff (Gardasil) gegen Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen auslösende humane Papillomaviren (HPV) zugelassen worden. www.aerztezeitung.de
Neues Virustatikum verbessert Hepatitis-B-Therapie 06.06 - Siehe: aus dem Internet 06/06 S.28
Telbivudin beeinflußt bei Patienten mit kompensierter chronischer Hepatitis B alle virologischen Marker signifikant stärker als Lamivudin, und zwar sowohl bei HBeAg-positiven als auch bei HBeAg-negativen Patienten. Das zeigen die
Einjahres-Ergebnisse der bislang größten Zulassungsstudie bei Hepatitis B www.aerztezeitung.de
Impfung soll Standardtherapie unterstützen 06.06 - Siehe: aus dem Internet 06/06 S.25
Einige Vakzinetherapien beim Prostatakarzinom befinden sich in der dritten Phase der klinischen Prüfung. www.aerztezeitung.de
Erfolg gegen HCV mit Behandlung über 24 Wochen 06.06 - Siehe: aus dem Internet 06/06 S.21
Mit einer Kombinationstherapie aus Peginterferon-alfa-2a und Ribavirin über 24 Wochen sind bei Patienten, die mit Hepatitis C vom Genotyp 2 oder 3 infiziert sind, deutlich höhere Heilungsraten erreichbar als mit einer verkürzten
Therapie über nur 16 Wochen. www.aerztezeitung.de
Keuchhusten - "Kinderkrankheit" aller Altersgruppen 06.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 06/06 S.206
Erreger, Klinische Symptomatik, Pathogenese, Epidemiologie, Antibakterielle Therapie: Erythromycin, Azithromycin, Clarithromycin, Trimethoprim-Sulfamethoxazol, Fluorchinolone, Beta-Lactam-Antibiotika? Präventions- und
Bekämpfungsstrategien: Immunprophylaxe, Immunität, Impfempfehlungen, Massnahmen für Patienten und Kontaktpersonen, Massnahmen bei Ausbrüchen und Meldepflicht; Pertussis - not only a childhood disease, Tabellen
Effektive Impfung mit rekombinanter Vakzine 06.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 06/06 S.15
Erste Untersuchungen mit oralen Choleravakzinen in Bangladesch und Peru zeigten einen viel versprechenden Schutz. - Massenimpfungen mit oralen Cholera-Vakzinen könnten die epidemisch auftretende Cholera in Endemiegebieten deutlich
eindämmen.
Neuer Proteasehemmer bei bislang resistenten Viren 06.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 06/06 S.221
Der nichtpeptidische Proteasehemmer Tipranavir führte bei HIV-INfizierten, die bislang nicht erfolgreich therapiert werden konnten, zu einer langfristigen Unterdrückung der Virusvermehrung. Wichtig ist, dass die Therapie mit dem neuen
Arzneistoff zu einem Zeitpunkt begonnen werden muss, zu dem auch noch wirksame Verbindungen für die notwendige Kombinationstherapie zur Verfügung stehen. Der Beitrag berichtet von einer Pressekonferenz der Boehringer ingelheim.
FSME-Rate auf Höchststand 05.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 21/06 S.1996
Die Risikogebiete der FSME in deutschland haben sich erneut ausgeweitet. Vergangenes Jahr betrug die Zahl der FSME-Erkrankten 432 und stellt damit den Rekordwert seit Einführung der Meldepflicht dar. Überdies wurde der erste Fall von
Zeckenlähmung in Deutschland bekannt.
Masern - Gurtpflicht für Infektionskrankheiten? 05.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 21/06 S.2220
ABDA warnt vor mangelndem Masernschutz 05.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 21/06 S.8
Vogelgrippe: Erfolg bei H5N1-Impfstoff 05.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 20/06 S.1892
Französische Forscher haben einen weiteren Impfstoff gegen die Vogelgrippe erfolgreich an 300 Menschen getestet.
Schon kurz nach der Geburt impfen 05.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 20/06 S.1890
Neue Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung an Toll-like-Rezeptoren aus Nabelschnurblut von Neugeborenen deuten auf Möglichkeiten hin, Säuglinge bereits kurz nach der Geburt zu impfen, was vor allem in armen Ländern viele
Todesfälle vermeiden könnte.
Empfehlenswerte Webadressen: Das RKI im Internet 05.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 20/06 S.2152
www.rki.de - Das Institut, Gesundheit von A - Z, Gesundheitsberichterstattung und Epidemiologie, Infektionsschutz, Infektionskrankheiten von A - Z, Service
Masernepidemie: Ministerin Schmidt ruft z. Impfen auf 05.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 20/06 S.2111
Hepatitis B: Tenofovir als therapeutische Alternative 05.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 19/06 S.2004
Bisher wurde Adefovir (Hepsera) gegen Hepatis eingesetzt. Jedoch reichen schon minimale Mutationen aus, um das Hepatitis-B-Virus gegen Adevofir resistens zu machen. Aids-Medikament Tenofovir als therapeutische Alternative
Computergenerierte Tipps bei Grippepandemie 05.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 18/06 S.1676
Mit einer schnellen Behandlung und Isolierung nicht nur Erkrankter, sondern auch ihrer Familien könnten die Krankenzahlen bei einer möglichen Grippepandemie halbiert werden. Das ist das Ergebnis einer Computersimulation eines Ausbruchs in
Großbritannien und den USA.
Aids: Mikrobizide als schwache Hoffnungsschimmer 05.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 18/06 S.1676
Der Beitrag berichtet von der ersten Mikrobizid-Konferenz in Afrika, wo sechs große Tests zu Mikrobiziden zur Aids-Prävention, die als Gel in die Scheide eingebracht werden, vorgestellt wurden.
Tropenkrankheit: Die afrikanische Schlafkrankheit 05.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 18/06 S.1933
West- und ostafrikanische Form, Tse-Tse-Fliegen, Krankheitsverlauf, Medikamentöse Therapie, Hoffnung auf eine Alternative, action medeor hilft www.medeor.org
Impfmöglichkeit nach einer Infektion mit Marburgvirus 05.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 18/06 S.1919
Ein Impfstoff konnte im Tiermodell hämorrhagisches Fieber nach der Exposition mit dem tödlichen Marburg-Virus verhindern. - Behandlung der Symptome dieser Erkrankung sind nur selten effektiv
Zahl der HIV Neuinfektionen auf hohem Niveau 05.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 18/06 S.1909
Zecken: Sicherer Schutz vor FSME 05.06 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 05/06 S.80
Der Beitrag liefert Hintergrundinformationen zur Prophylaxe der FSME und stellt die beiden möglichen Impfschemata vor.
Erste Erfolge bei Hepatitis B durch Impfempfehlung 05.06 - Siehe: aus dem Internet 05/06 S.102
Inzwischen sind etwa 84 Prozent der Kinder bei ihrer Einschulung gegen Hepatitis B geimpft. Durch die Impfungen könnte die Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland deutlich sinken - und damit auch die Kosten, die die Infektion verursacht. Sie
werden derzeit auf etwa 750 Millionen Euro pro Jahr geschätzt. www.aerztezeitung.de
Impfung schützt langfristig vor Zervix-Ca-Vorstufen 05.06 - Siehe: aus dem Internet 05/06 S.80
Bei fast allen Frauen mit einem Zervix-Karzinom ist auch eine Infektion mit Humanen Papillom Viren (HPV) nachweisbar. Die beiden HPV-Typen 16 und 18 sind zusammen für etwa 70 Prozent der Erkrankungen ursächlich und gelten daher als
Hochrisikotypen für die Entstehung eines Zervixkarzinoms. Bald wird es Impfstoffe dagegen geben. Sie werden bereits klinisch erprobt. www.aerztezeitung.de
Ursache für Plasmodien-Resistenz entdeckt 05.06 - Siehe: aus dem Internet 05/06 S.60
US-Forscher aus St. Paul haben den Grund entdeckt, weshalb manche Anopheles-Mücken die Malaria-Erreger übertragen können und andere nicht. www.aerztezeitung.de
FSME-Rate hat sich in Bayern fast verdoppelt 05.06 - Siehe: aus dem Internet 05/06 S.58
In Bayern sind vergangenes Jahr doppelt so viele Menschen an Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) erkrankt wie im Jahr 2004. Wer in Risikoregionen wohnt oder dort Urlaub in der Natur machen will, dem sollte zur Impfung geraten werden.
www.aerztezeitung.de
Hepatitis B: Viele brauchen Langzeittherapie 05.06 - Siehe: aus dem Internet 05/06 S.41
Viele Patienten mit chronisch aktiver Hepatitis B (HB) brauchen eine Langzeitbehandlung. Medikamente der Wahl bei einer Infektion mit der zunehmend häufigeren HBe-Antigen- negativen Erkrankungsform sind Adefovir und Lamivudin.
www.aerztezeitung.de
Neuer intranasaler Impfstoff schützt Kleinkinder 05.06 - Siehe: aus dem Internet 05/06 S.18
Ein neuer intranasaler Impfstoff schützte Kleinkinder in einer großen Phase-III-Studie besser als ein konventioneller Grippeimpfstoff. Der US-Hersteller will noch im Juni die Zulassung durch die US-Behörde FDA beantragen.
www.aerzteblatt.de
Impfstoff verlängert Überleben beim Glioblastom 05.06 - Siehe: aus dem Internet 05/06 S.17
Eine erste klinische Studie mit einem neuartigen "Impfstoff" gegen das Glioblastoma multiforme (GBM) hat die Erwartungen übertroffen. Die Patienten überlebten im Durchschnitt 19 Monate und damit länger als nach einer Chemotherapie (14
Monate), wie Onkologen auf der Jahrestagung der American Association of Neurological Surgeons mitteilten. www.aerzteblatt.de
Impfung gegen Zervixkrebs im Langzeittest erfolgreich 05.06 - Siehe: aus dem Internet 05/06 S.1
Britische Wissenschaftler haben einen Impfstoff entwickelt, der zuverlässig vor einer der häufigsten Ursachen von Gebärmutterhalskrebs schützen soll. Die Immunisierung verhindert eine Infektion mit dem Humanen Papillomavirus
(HPV), dem eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Zervixkarzinoms zugeschrieben wird. Die Tests der Forscher von der Dartmouth Medical School ergaben, dass die Impfung einen mehrjährigen Schutz vor dem Erreger gewährt. www.onkologie.de
Ixodes ricinus: Gesundheitsrisiken, Prophylaxe 05.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 05/06 S.162
Die Ordnung Metastigmata, Ixodes ricinus, Zecken aus humanmedizinischer Perspektive, Lyme-Borreliose, FSME, Übertragung anderer Erreger, Prophylaxe, Entfernung von Zecken am Körper, Zecken aus veterinärmedizinischer Sicht, Prophylaxe
beim Tier, Tierarzneimittel zur Zeckenprophylaxe, Abb., Tab.
Influenza: Senken Neuraminidasehemmer Sterblichkeit? 05.06 - Siehe: Arznei-Telegramm 05/06 S.51
Für Neuraminidasehemmer ist weder ein Schutz vor Hospitalisierung noch ein Einfluss auf die Sterblichkeit hinreichend belegt. Bisherige Studien entbehren jeder Aussagekraft.
HIV-Patienten - Welche Faktoren beeinflussen das .... 05.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 05/06 S.26
... Krebsrisiko? HlV-infizierte Personen haben ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebserkrankungen. Jetzt wurde untersucht, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Signifikant erhöhte Erkrankungsraten fanden sich u. a. auch für
Analkarzinome, Hodgkin-Lymphome, Zervixkarzinome und Leberkarzinome.
CCR5-Antagonist bei HIV-1 -Infektion getestet 05.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 05/06 S.8
Den oralen CCR5-Antagonisten Maraviroc erhielten zehn Tage lang als Monotherapie 63 HIV-1-lnfizierte, bei denen den Rezeptor CXCR4-nutzende Viren ausgeschlossen worden waren. Die Viruslast ging nach 10 bis 15 Tagen maximal zurück, im Mittel um
1,6 log10 und mehr Kopien pro ml bei allen zweimal täglich verabreichten Dosen über 100 mg.
Crohn und MMR-Impfung 05.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 05/06 S.4
Impfgegner führen immer wieder das Argument an, dass die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) die Entwicklung eines Morbus Crohn begünstigt. - Es gibt keinerlei Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Einführung der
MMR-Impfung und einem erhöhten Erkrankungsrisiko.
HIV macht anfällig für gastrointestinale Infektionen 05.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 05/06 S.3
Die Zahl der immunsupprimierten Patienten nimmt stetig zu, sowohl aufgrund von HIV-Infektionen wie durch Organtransplantationen. Gastrointestinale Infektionen können bei diesen Patienten gravierende Folgen haben.
Febrile Neutropenie: Empirische Therapie bei Kindern 05.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 05/06 S.175
Das Echinocandin Caspofungin ist bei Kindern mit persistierender febriler Neutropenie mindestens so gut wirksam wie liposomales Amphotericin B bei gleichzeitig besserer Verträglichkeit. Dies ergab eine retrospektive Studie mit 26 Kindern im
Durchschnittsalter von knapp fünf Jahren.
Impfrisiko unter TNF-alpha-Antagonisten 05.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 05/06 S.39
Frage: Erhöht sich das Impfrisiko unter gleichzeitiger Behandlung mit TNF-Antagonisten? Antwort: Klinische Studien gibt es zu dieser Frage nicht. Ein denkbares "Impfrisiko" unter einer Therapie mit TNF-alpha- Antagonisten wäre eine
verminderte Immunantwort infolge einer herabgesetzten APC-Funktion. Daher sollte man den Impfschutz wenn möglich vor einer solchen Therapie komplettieren und den Impferfolg kontrollieren. Impfungen mit Lebendimpfstoffen (z.B. Masern, Mumps,
Röteln, Varicellen, Gelbfieber) sind allerdings kontraindiziert. (2 ref) (2 ref)
Antibakterielle Chemoprophylaxe mit Levofloxacin ... 05.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 05/06 S.33
... nach zytostatischer Therapie von Tumorerkrankungen. Zusammenfassung: Zwei große, randomisierte und plazebokontrollierte klinische Studien ergaben übereinstimmend, dass durch eine antibakterielle Prophylaxe mit Levofloxacin nach
zytostatischer Chemotherapie, z.T. gefolgt von autologer Stammzelltransplantation, die Häufigkeit febriler Episoden während der Phase der Neutropenie signifikant gesenkt werden kann. Das Risiko für infektiöse Komplikationen, das im
Wesentlichen von Dauer und Ausmaß der Neutropenie sowie der Grunderkrankung bestimmt wird, unterschied sich in beiden Studien deutlich. Eine generelle Fluorochinolon-Prophylaxe nach Chemotherapie kann weiterhin nicht empfohlen werden, da
verschiedene Faktoren (z.B. Patienten mit größtem Risiko für infektiöse Komplikationen, Auftreten resistenter Keime, Kosten-Nutzen-Relation) noch besser definiert werden müssen. Eine antibiotische Prophylaxe bei Patienten mit
Hochrisikoprofil (z.B. Neutropeniedauer > 7-10 d, intensive Chemotherapie, relevante Komorbidität) sollte unbedingt von einem gründlichen Monitoring hinsichtlich des Auftretens von Infektionen bzw. von resistenten Keimen begleitet sein. (9
ref)
Punkte sammeln mit der MMP: Ixodes ricinus 05.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 05/06 S.172
Durchimpfungsrate in Deutschland ist ungenügend! 04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/06 S.1828
Interview mit Dr. Regina Allwinn, Oberärztin am Institut für Medizinische Virologie in Frankfurt
Masernerkrankungen: Masern breiten sich aus 04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 17/06 S.1826
Gefürchtet: Bakterielle Superinfektionen; SSPE nicht durch Impfviren, Durchimpfungsraten zu gering
HPV-Impfstoff wirkt einige Jahre 04.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 16/06 S.1496
Cervarix, ein Impfstoff gegen die häufigsten onkogenen Typen humaner Papillomaviren, schützt mehrere Jahre vor der Entstehung von Vorstufen des Gebärmutterhalskrebses.
Pegfilgrastim: Regeneration der Blutbildung 04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 15/06 S.1620
Pegfilgrastim (Neulasta) ist die pegylierte Form des Granulozyten-koloniestimulierenden Faktors Filgrastim. Die beträchtlich erhöhte Halbwertszeit des pegylierten Faktors eröffnet praxisrlevante Vorteile, die zu einer erfolgreichen
Therapie beitragen können
Meinung: Masernepidemie in Deutschland 04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 15/06 S.1612
Maserninfektion ist keine harmlose Viruserkrankung ...
AV Berlin: Apotheker auf der ITB 04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 15/06 S.1648
Zunehmender Anstieg der Hundemalaria 04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/06 S.1485
Mit steigender Temperatur geht es los, Infektionen lassen sich verhindern, Schutz vom Frühjahr bis Herbst, Blutparasit wird von der Zecke Dermacentor reticulatus übertragen,
Information: EFSA prüft Neubewertung von Noni Säften 04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/06 S.1460
Der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der Kommussion war 2003 zu dem Ergebnis gekommen, dass gesundheitliche Risiken in den vom Antragsteller empfohlenen Mengen nicht zu erwarten seien, - besondere gesundheitsfördernde Wirkungen sind aber
nicht wissenschaftlich belegt. Drei Fälle von akuter Hepatitis könnten im Zusammenhang mit dem Verzehr von Noni-Säften stehen. EFSA überprüft, ob auf Grund dieser Fälle eine Neubewertung erforderlich ist.
Borrelioseimpfung in Deutschland nicht bewährt 04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 14/06 S.1486
Tollwutimmunisierung: Geimpfte reisen entspannter 04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/06 S.1387
Hunde sind weltweit die wichtigsten Überträger, Rechtzeitig und richtig impfen
Bundeskabinett fördert Vogelgrippeforschung 04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/06 S.1364
Kabinett beschloss am 22.3.2006 ein mit 60 Mio. Euro gefördertes und auf vier Jahre angelegtes Forschungsprogramm zu Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden können (Zoonosen). Dazu gehört auch ein Sofort-
Forschungsprogramm Influenza des Bundes
Zulassung von Sera und Impfstoffen 04.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 13/06 S.1429
Grippe-Pandemie: Rezepturlösungen für den Notfall 04.06 - Siehe: PTA Forum 04/06 S.48
Hinweise zur Herstellung und Abgabe einer standardisierten Oseltamivirphosphat-Lösung in der Apotheke im Fall einer Grippe-Pandemie.
Infektiöse Hepatitis: Sieben Gefahren für die Leber 04.06 - Siehe: PTA Forum 04/06 S.6
Der Beitrag informiert über Übertragung, Symptome, Verlauf, Behandlung und Prophylaxe der sieben Hepatitis-Typen.
Bald kann gegen Herpes Zoster geimpft werden 04.06 - Siehe: aus dem Internet 04/06 S.83
Der Impfstoff Zostavax von Sanofi Pasteur MSD wurde vom Ausschuß für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittelagentur EMEA positiv bewertet, hat das Unternehmen mitgeteilt. www.aerztezeitung.de
Große Lücken bei FSME-Impfung in Risikoregionen 04.06 - Siehe: aus dem Internet 04/06 S.56
Nicht einmal jeder fünfte Mensch in Risikogebieten für Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) hat ausreichenden Impfschutz. Nach den Ergebnissen einer Umfrage bestehen die größten Impflücken bei älteren Menschen, die
bei Erkrankung die größten Risiken haben. www.aerztezeitung.de
Zunehmende Resistenzen gegen Tuberkulosemittel 04.06 - Siehe: aus dem Internet 04/06 S.39
In Deutschland ist die Rate der Tuberkulose (TB)-Neuinfektionen zwar unverändert rückläufig. Dies sei aber kein Grund für eine Entwarnung, so Professor Robert Loddenkemper aus Berlin. www.aerztezeitung.de
Wirksamer Impfstoff gegen das Marburg-Virus 04.06 - Siehe: aus dem Internet 04/06 S.37
Wissenschaftler aus den USA und Kanada haben einen Impfstoff gegen das tödliche Marburg-Virus entwickelt. Sie nutzten die gleiche Technik, die bereits gegen Ebola- und Lassaviren erfolgreich waren. Nach den jetzt im Lancet publizierten
Ergebnissen an Affen besteht auch eine post-expositionelle Schutzwirkung. www.aerzteblatt.de
Tetanusinfektion bei vergessener Auffrischimpfung? 04.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 04/06 S.142
Gibt es tatsächlich Tetanusinfektionen, wenn die Auffrischimpfung nicht eingehalten wurde? Sondererhebung durch das Robert-Koch-Institut
Gegen Kokain-Missbrauch geimpft 04.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 04/06 S.8
Von der Kokain-Vakzine TA-CD erhielten zehn Abhängige 4 x 100 ug in acht Wochen und acht 5 x 400 ug in zwölf Wochen. In der 2000-ug-Gruppe fanden sich signifikant höhere Antikörptertiter; die Wahrscheinlichkeit, dass Urintests auf
Kokain negativ ausfielen, war höher. Nach sechs Monaten gaben 63 bzw. 100% der Teilnehmer an, dass der euphorisierende Kokain-Effekt abgeschwächt war. Weitere Info: http://www.drogen-aufklaerung.de/texte/sachtext/kokain03.htm
Große Ansteckungsgefahr fürs Kleinkind 04.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 04/06 S.6
Pertussis tritt bei Jugendlichen und Erwachsenen häufig auf. Erwachsene sind die Hauptansteckungsquelle für Kleinkinder. Daher wird eine Boosterimpfung im Adoleszenten-Alter empfohlen, weil so die Erwachsenen vor Pertussis und damit
indirekt auch die Kleinkinder vor einer Ansteckung geschützt sind.
Die Zahl der Therapieversager nimmt zu 04.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 04/06 S.6
Mit antiretroviraler Therapie haben HIV-Patienten theoretisch eine normale Lebenserwartung. Unter der Therapie kann das Virus aber mutieren, die Medikamente werden unwirksam. Bisher kann bei Therapiebeginn noch nicht abgeschätzt werden, welche
Medikamente dem Patienten dauerhaft helfen werden.
Umstellungsoptionen bei HIV-Therapie 04.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 04/06 S.149
Der Beitrag stellt klinische Studien zu Umstellungsstrategien zur antiretroviralen Behandlung vor, wenn Nebenwirkungen auftreten oder Patienten aufgrund der großen Zahl der täglich einzunehmenden Medikamente non-compliant werden.
Entecavir: Eine neue Substanz zur Behandlung ... 04.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 04/06 S.29
... der chronischen Hepatitis B Fazit: Entecavir ist eine neue Substanz zur Behandlung der chronischen Hepatitis B, die möglicherweise die Viruslast stärker reduziert als Lamivudin und Adefovir. Aber auch Entecavir ist bei den meisten
Patienten vermutlich nicht in der Lage, das Hepatitis-B-Virus, anders als Interferon alfa, endgültig zu eliminieren und muss daher wahrscheinlich lebenslang eingenommen werden. Die akuten UAW sind offenbar gering, die langfristigen jedoch noch
unbekannt. Problematisch ist außerdem, dass ein Teil der Patienten mit gegen Lamivudin resistent gewordenen Hepatitis-B-Viren auch nicht wirksam mit Entecavir behandelt werden kann. (7 ref)
Warum die Impfung mit Kartoffeln aufgegeben wurde 04.06 - Siehe: Phytotherapie 01/06 S.41
Die Erprobung von essbaren Impfstoffen (z.B.Kartoffeln,Obst) wurde abgebrochen, denn sie können mit der normalen Ernte verwechselt werden.
CO2-Extrakt aus Pestwurzblättern wirksam bei 04.06 - Siehe: Phytotherapie 01/06 S.20
Die Wirksamkeit bei allergischer Rhinitis von Teilen der Pestwurz (das Prüfpräparat Ze 339 enthält 8 mg Petasinen/3x1) wurde in einer Studie belegt.
Ticker: H5N1 ähnelt Virus von 1918 03.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 12/06 S.1104
Vogelgrippeviren vom Subtyp H5N1 ähneln dem Grippeerreger von 1918 stärker, als bislang vermutet. Wenige geringfügige Mutationen könnten ausreichen, um dsa Virus für Menschen hochgradig pathogen zu machen.
Geschlechtskrankheiten: Unterschätzen wir die Gefahr 03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 12/06 S.1274
Syphillis auf dem Vormarsch, Genorrhö: Gefahr der Unfruchtbarkeit; Karzinome durch HPI, Kaposi-Sarkom durch HHV-8, Erleichterung der HIV-Übertragung
Vogelgrippe: Wie hilflos sind wir wirklich? 03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 12/06 S.1272
Die Ausbreitung der Viren verhindern, Lungenentzündung behandeln, Kontakt zu viel und frischen Viren meiden
Wirksame Verteidigung gegen gefährliche Erreger 03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 12/06 S.1268
Umfangreiche Massnahmen bei Epidemien, Klassifizierung von Schutzimpfungen, Aktive Immunisierung regt Immunsystem an, Lebendimpfstoffe für gute Immunantwort, Totimpfstoffe mit abgetöteten oder inaktivierten Erregern, Spaltimpfstoffe
enthalten ausgewählte Antigene, Postexpositionsprophylaxe
Forschung: Impfung gegen Alzheimer 03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 12/06 S.1230
Bisher gibt es keine Therapie, die das Fortschreiten der Krankheit verringert oder rückgängig macht. Der aussichtsreichste Ansatz ist die Verminderung der Amyloidbelastung des Gehirns durch Immunisierung der Patienten.
HIV-Therapie: Brisante Resistenzlage 03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 11/06 S.1114
Dringend benötigt werden in der antiretroviralen Pipeline Substanzen mit besserer Verträglichkeit und neuem Resistenzprofil sagte Prof. Jürgen Rockstroh, Bonn, auf den Münchner Aids-Tagen. Ein jüngeres Beispiel ist der
Proteaseinhibitor Tipranavir (Aptivus), der bei vorbehandelten Patienten mit Mehrfachresistenzen zum Einsatz kommt
Influenza: Wie viele Kinder sterben an Grippe? 03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 11/06 S.1119
Forschung: Neuer Wirkstoff gegen HIV in Phase III 03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 11/06 S.1116
Vogelgrippe: Gefahr durch Eier und Geflügel? 03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 10/06 S.1043
DGE empfiehlt einige Vorsichtsmassnahmen, die beim Verzehr von Geflügelprodukten beachten werden sollten (Hygiene, Eier und Fleisch nicht roh verzehren)
Impfstoff für Säuglinge und Kleinkinder zugelassen 03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 10/06 S.1011
Die EMEA hat die Zulassung für Rotarix in allen EU-Staaten erteilt. Für Säuglinge ab dem Alter von sechs Wochen soll damit ab Mai 2006 eine aktive Immunisierung gegen die hoch ansteckende Infektion mit Rotaviren zur Verfügung
stehen, so GlaxoSmithKline
Malaria: Genmutation erhöht Malariarisiko 03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 10/06 S.980
Offensichtlich wird bei Kindern das Immunsystem durch Veränderungen im Erbgut lahmgelegt, erklären deutsche Wissenschaftler nach einer Studie in Ghana
HIV-Therapie: Neue Wirkstoffe, neue Targets 03.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 09/06 S.818
Der Beitrag berichtet von einem Satellitensymposium der Firma Pfizer, wo neue antiretrovirale Wirkstoffe "in der Pipeline" vorgestellt wurden, darunter Entry-Inhibitoren und Chemokin-Rezeptor-Antagonisten.
HIV-Infektion: Vage Hoffnung auf Heilung 03.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 09/06 S.814
Die moderne HIV-Therapie setzt auf fixe Kombinationen, beachtet individuelle Risiken und Langzeitverträglichkeit und fördert die Compliance durch einfache Therapieschemata. Der Beitrag gibt einen Überblick über neue Trends.
Vogelgrippe:Informationsflut hat Deutschland erreicht 03.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 09/06 S.883
Länder wollen mehr Grippemittel anschaffen 03.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 09/06 S.8
Alkoholbedingte Hepatitis: Stilles Leberleiden 03.06 - Siehe: PTA Forum 03/06 S.40
Der Beitrag informiert über die Auswirkungen des Alkoholkonsums auf die Leberfunktionen, Fettleber, Hepatitis, Zirrhose, Ödeme, Komplikationen und Behandlungsmöglichkeiten. Überblick über die Leberenzyme.
Gefährliche Krankheiten nach Zeckenbiss 03.06 - Siehe: PTA Forum 03/06 S.20
Der Beitrag gibt einen Überblick über Krankheitsbilder, Vorbeugung und Behandungsmöglichkeiten von FSME und Borreliose.
Kleinkinder vor Malaria geschützt 03.06 - Siehe: PTA Forum 03/06 S.4
Studienergebnis: Eine intermittierende, präventive Therapie kann bei Säuglingen und Kleinkindern 86 Prozent aller Krankheitsepisoden verhindern.
Immer häufiger resistente Tb-Erreger 03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.72
Die Zahl der an Tuberkulose (Tb) neu erkrankten Menschen in Deutschland ist weiter rückläufig. Der Anteil von Patienten mit resistenten Keimen ist allerdings erneut leicht gestiegen.
HCV-Therapie auch für Drogensüchtige empfohlen 03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.71
Bei Drogenabhängigen ist eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) die häufigs-te Begleitkrankheit: Nach einer Untersuchung am Krankenhaus München-Schwabing sind zwischen 62 und 98 Prozent der Heroinabhängigen mit HCV
infiziert.
Neuer Ansatz zur Therapie bei Malaria entdeckt 03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.70
Einen neuen Ansatz zur Therapie bei Malaria haben Forscher aus der Schweiz, Kanada und den USA entdeckt.
Schlechte Impfraten trotz hoher FSME-Gefahr 03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.65
In Deutschland ist die FSME-Impfrate in FSME-Hochrisikogebieten noch immer sehr niedrig. Dies und eine verstärkte Freizeitaktivität in der Natur sowie eine Zunahme der Zeckenzahl könnten erklären, weshalb die Zahl der
FSME-Erkrankungen 2005 steil angestiegen ist.
H5N1-Protein ähnlich wie bei Human-Influenza 03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.64
Forscher haben beim aktuell kursierenden Vogelgrippe-Virus H5N1 Veränderungen festgestellt, die es dem Virus erleichtern, Menschen zu infizieren.
Neu: Entecavir mit hoher Aktivität gegen Hepatitis B 03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.50
Bei chronischer Hepatitis B bietet das neue Nukleosid-analogon Entecavir offenbar Vorteile, wie jetzt zwei Studien ergeben haben. Im Vergleich zu einer Standardtherapie mit Lamivudin besserten sich bei mehr Patienten die histologischen Befunde und
bei mehr Patienten war das Virus nach Therapie nicht mehr nachweisbar. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=395752,4431,/medizin/inf
FSME: In immer mehr Urlaubsregionen gibt es Risiken 03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.43
In Deutschland und weiteren Ländern Europas ist in den vergangenen Jahren die Zahl der gemeldeten Patienten mit Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) stark gestiegen. Wer sich in Risikoregionen in der Natur aufhalten will, dem ist daher
zur Impfung gegen die durch infizierte Zecken übertragene Krankheit zu raten. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=395216,4427,/medizin/imp
Neuer Impfstoff verhindert jede dritte Otitis media 03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.40
Die Impfung mit einem neuen 11-valenten Pneumokokken-Impfstoff für Säuglinge reduziert die Häufigkeit einer Otitis media um ein Drittel. Etwa 600 000 Kinder erkranken jährlich in Deutschland an einer Otitis media.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=395067,4424,/medizin/imp
HIV-Hemmstoff Enfuvirtid oft noch zu spät gespritzt 03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.24
Der Hemmer Enfuvirtid, der die Fusion von HIV mit T-Helfer-Zellen unterbindet, wirkt optimal, wenn er in der HIV-Salvage-Therapie rechtzeitig angewandt wird. Darauf haben jetzt HIV-Therapeuten in Berlin hingewiesen.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=393639,4421,/medizin/aid s
Paradigmenwechsel bei Hepatitis C 03.06 - Siehe: aus dem Internet 03/06 S.21
Die erheblichen Fortschritte in der Behandlung von Patienten mit chronischer Hepatitis-C-Virus-(HCV)-Infektion haben dazu geführt, die Therapie- Indikation großzügiger zu stellen. Mit dem Paradigma, die belastende Therapie erst
spät im Krankheitsverlauf zu beginnen, wurde gebrochen. Vielmehr wird heute ein früher Therapiebeginn favorisiert. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=394410,4420,/medizin/inf ektionskrankheiten
Impfung verhindert Herpes zoster Risiko 03.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 03/06 S.112
Mit einem speziellen Varicella-Zoster-Lebendimpfstoff (Zostavax) konnte die Inzidenz von Herpes zoster und postherpetischer Neuralgie signifikant vermindert werden
Dipeptidylpeptidase IV Inhivitoren und PPAR Agonisten 03.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 03/06 S.93
Neue Therapiemöglichkeiten bei Diabetes mellitus Typ 2, Dipeptidylpeptidase-IV- Inhibitoren: Studien mit Sitagliptin, - mit Vildagliptin, Fazit; Duale PPAR-Agonisten: Studien mit Muraglitazar, - mit Tesaglitazar, Fazit; Tab.
Wie ansteckend ist Tuberkulose? 03.06 - Siehe: Krankenhauspharmazie 03/06 S.114
Fragen aus der Praxis*: Aktuelle Hygienestandards für ärztliches u. nicht ärztliches Personal bei der Versorgung mit Kindern mit Tb, im Fall einer unbekannten, aber vermuteten Infektion, einer offenen Tb, einer offenen, aber seit
über 3 Wochen behandelten Tb. *Consilium Infectiorum, ein Frage-Antworten-Service der Fa. InfectoPharm, erreichbar unter 0800-1136464.
Multiresistenz und hohe Virulenz führen rasch zu AIDS 03.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/06 S.27
Bei einem homosexuellen Mann aus New York, der sich mit HIV-1 infizierte, trat AIDS bereits nach einigen Monaten auf. Er wurde daher an ein Zentrum weitergeleitet, wo detaillierte Untersuchungen durchgeführt wurden. Der Patient hatte sich mit
einer Variante von HIV-1 infiziert, die gegen mehrere Klassen antiretroviraler Medikamente resistent war.
Probleme unter antiretroviraler Therapie 03.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/06 S.27
Patienten mit HIV-Infektion, die eine hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART) erhalten, leiden häufig unter metabolischen Komplikationen mit Dyslipidämie, Insulinresistenz und Fettverteilungsstörung.
HBV-Schutz hält mindestens 15 Jahre 03.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/06 S.26
In den meisten Ländern ist die Hepatitis-B-Schutzimpfung für Kinder etabliert. Allerdings weiß man bisher nicht genau, wie lange der Impfschutz tatsächlich anhält.
Malariatherapie - Empfehlungen für Kinder 03.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/06 S.6
Wenn bei Kindern, die im vorangegangenen Jahr Malaria-Endemiegebiete bereist haben, grippeähnliche Symptome wie Husten, Kopfschmerzen, Erbrechen und Diarrhö auftreten, sollte auch an Malaria gedacht werden.
Zoster nicht häufiger 03.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 03/06 S.4
Das Varicella-Zoster-Virus (VZV) verursacht die Windpocken und kann im späteren Leben des infizierten Menschen durch Reaktivierung einen Herpes zoster auslösen. Beeinflusst die Varizellen-Impfung die Zoster-Inzidenz? Zumindest für die
ersten zehn Jahre nach Einführung der Impfung hat sich gezeigt, dass die Inzidenz der Gürtelrose durch die Impfung nicht steigt
Virusmutanten kontra Virustatika 03.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 03/06 S.110
Bei der Entwicklung neuer antiretroviraler Medikamente ist deren Resistenzprofil von besonderem Interesse. In-vitro-Tests geben erste Aufschlüsse, zuverlässige Aussagen lassen sich abe nur in klinischen Studien erhalten.
Neue Proteaseinhibitoren 03.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 03/06 S.24
Tabelle mit den für die HIV-Therapie zugelassenen PIs: Amprenavir, Saquinavir, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Atanazavir, Fosamprenavir und Tipranavir. Die Haupt-UAW (je nach Wirkstoff unterschiedlich): Exanthem, Kopfschmerz, Erhöhung
der Blutfette u./o. Leberwerte, Übelkeit, Durchfall, Nierensteine, Juckreiz, Taubheitsgefühl. Immerhin hat die 'Tablettenlast' im Laufe der Jahre abgenommen.
Medikamentöse Behandlung von Influenza-Erkrankungen - 03.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 03/06 S.17
- Mythen und Fakten. Zusammenfassung: Die Überschätzung der Wirksamkeit von Neuraminidase-Inhibitoren (Oseltamivir, Zanamivir) in der Prophylaxe und Therapie von Influenza-Erkrankungen kann zu einer Vernachlässigung der üblichen
organisatorischen und hygienischen Maßnahmen führen und somit die Ausbreitung des Virus begünstigen. Eine pharmakotherapeutische Lösung einer Grippeepidemie oder -pandemie ist nicht in Sicht. Andere Maßnahmen, z.B. Planung
von Quarantänezonen, Entwicklung und Anwendung von Impfstoffen sowie ein Überdenken der Massentierhaltung als ständiger potenzieller Herd für neue humanpathogene Viren, müssen in die Überlegungen zu
Präventionsmaßnahmen einbezogen werden. Das RKI bearbeitet den nationalen Pandemieplan für alle möglichen Szenarien. (17 ref)
FSME: Erkrankungszahlen steigen stark an 02.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 08/06 S.754
Die Zahl der gemeldeten Fälle an FSME-Infektionen hat 2005 in Deutschland sprunghaft zugenaommen. Auch andere europäische Länder verzeichnen einen deutlichen Anstieg.
Vogelgrippe: Töten statt impfen 02.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 08/06 S.752
Die Vogelgrippe hat Deutschland erreicht. Nun beginnt ein Streit, wie die Reaktion auf die Seuche aussehen soll. Ist Impfen oder Keulen sinnvoll? Für beide Alternativen gibt es Befürworter und scharfe Kritiker.
Ernstfall: Die drohende Influenzapandemie 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/06 S.763
Influenza-A-Virus: ein schlampiges, launenhaftes und promiskuitives Virus; Die Virus-Influenza - eine ignorierte Infektionskrankheit, Vogelgrippe = Hühnerpest, Das pandemische Risiko, Pandemische Vakzine, Besondere Aspekte des nationalen
Pandemieplans, Antivirale Arzneimittel, Abb., Tab.
Chemotherapie: Infektionsprophylaxe mit Levofloxacin 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/06 S.761
Studie mit Chemotherapiepatienten, Fazit: Nutzen der Infektionsprophylaxe bestätigt;
Immunabwehr soll gegen H5N1-Virus antreten 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/06 S.726
Die neuen Fälle von Vogelgrippe machen deutlich, wie dringend wirksame Impfstoffe benötigt werden. Mit den bisherigen Entwicklungsstrategien kommen die Forscher jedoch nicht weiter, daher setzten sie jetzt auf die Stimulation der
spezifischen Immunantwort
Zulassung von Arzneimitteln, Sera, Impfstoffen 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 08/06 S.826
Vogelgrippe: Für den Notfall gerüstet 02.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 08/06 S.3
HIV-Impfstoff in dritter Generation 02.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 07/06 S.633
Ein neuer Impfstoff der dritten Generation wird ab April unter anderem in Tansania getestet. Er kombiniert eine DNA-Impfung mit einer rekombinanten Vektorimpfung.
HIV-Infektion: Prävention auf neuen Wegen 02.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 07/06 S.632
Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland und Europa steigt. Zugleich schwinden Wissen und Bewusstsein in der Bevölkerung, wie gefährlich die erworbene Immunschwächeerkrankung nach wie vor ist. Angesichts wachsender Sorglosigkeit
steht die Aids-Prävention in Deutschland vor neuen Herausforderungen. Der Beitrag informiert über neue Kampagnen.
Welche Maske schützt vor einer Influenzainfektion? 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 07/06 S.655
OP-Masken erfüllen selten FFP1-Kriterien - Papiermasken sind unwirksam, Welche Masen sind wann zu tragen? Wie soll sich die Allgemeinbevölkerung schützen? Tab.
Oseltamivir und Impfstoffe können gestreckt werden 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 07/06 S.654
Das Immunsystem stimulieren
Pandemieimpfstoffe - was ist die richtige Strategie? 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 07/06 S.652
Abb.
Influenzapandemie: Ein Wettlauf mit der Zeit 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 07/06 S.651
Fortschritte in der Impfstoffentwicklung, Hohe Letalität von H5N1 - was ist die Ursache?
Die RNA als Waffe gegen Herpes einsetzen 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 07/06 S.602
Herpes-simplex-Infektionen der Genitalorgane erhöhen das Risiko für die Übertragung des HI-Virus. - ein aktuell entdeckter Mechamismus zur Kontrolle der Genexpression, die RNA-Interferenz oder das RNA-Silencing, rückt dabei ins
Rampenlich der Forscher
Aidsaufklärung durch die Blume 02.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 07/06 S.2
Keuchhusten: RKI empfiehlt zweite Auffrischimpfung 02.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 06/06 S.547
Seit einigen Jahren steigt in Deutschland die Zahl der Keuchhusten-Erkrankungen wieder an. Vor allem Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren sind betroffen. Daher empfiehlt die STIKO nun eine zusätzliche Auffrischimpfung im Alter von fünf
bis sechs Jahren.
Studienergebnisse mit Vorsicht interpretieren! 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.542
Gespräch mit Prof. Dr. Erika von Mutius, Haunersches Kinderhospital der Universität München
Erhöhen sie das Allergierisiko bei Kindern? 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.540
In einer grossen internationalen Querschnittstudie wurde versucht, Belege für diese Hypothese zu finden und nach Möglichkeit Schutzfaktoren zu definieren. Heterogene Ergebnisse, - häufiger Einsatz von Antipyretika erhöht das
Risiko für Asthma und atopisches Ekzem, - Keine Bestätigung durch IgE-Bestimmung, Erhöhtes Atopierisiko durch Masern und Masernimpfung?
HIV Infektion: Keine Therapiepause einlegen! 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.534
Auf Grund einer beschleunigten Progression der HIV-Infektion unter einer Therapie, die den Patienten gelegentliche Therapiepausen erlaubte, wurde eine der grössten Studien zur Therapie bei HIV abgebrochen
HIV Therapie: AIDS heilen - mit Valproinsäure? 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.533
Valproinsäure schwemmt die Viren aus, Begrenzte Aussagekraft
Oseltamivir auch bei Kindern unter zwölf Jahren 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.532
Oseltamivir (Tamiflu) hat die Zulassung der europäischen Behörden für die Grippeprophylaxe bei Kindern zwischen ein und zwölf Jahren erhalten, wie Roche mitteilte
AG Influenza: Daten zur aktuellen Situation 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.530
Praxisindex ermögicht detaillierte Aussagen, Aktuelle Lage, Info unter www.influenza.rki.de
Malaria: Grünes Licht für Plasmodien 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.500
Heidelberger Wissenschaftler verfolgten den Weg der Malariaerreger durch den Körper per Videomikroskop, nachdem sie sie mit einem grün leuchtenden Protein markiert hatten. - möglicher Ansatz zur Entwicklung von Medikamenten oder
Impfstoffen
Zulassung von Sera und Impfstoffen 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.577
1. März: Freilandgeflügel muss wieder in den Stall 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 06/06 S.522
Ticker: Keine Entwarnung bei Lepra 02.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 05/06 S.472
Die weltweite Zahl der Leprakranken ist nach Expertenansicht viel höher als offiziell angenommen.
Telithromycin: Warnung vor Lebertoxizität 02.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 05/06 S.433
FDA und EMEA haben Ärzte zu vorsichtigem Umgang mit dem Ketolidantibiotikum Telithromycin (Ketek) aufgerufen. Das Augenmerk muss auf Leberfunktionsstörungen und die damit verbundenen Symptome gerichtet werden. Anlass für diese Warnung
sind Berichte über drei Fälle von akutem Leberversagen unter Telithromycin
Übersicht: Virushepatitiden 02.06 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 02/06 S.36
Übersicht über Virusinfektionen der Leber (Tabelle): Übertragung, Hauptrisiko, Inkubationszeit, Verlauf, fulminante Hepatitis, Lberzirrhose, Impfnöglichkeiten.
Impfraten bei Kindern verbessert 02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.86
Die Impfraten bei Kindern haben sich in den vergangenen acht Jahren verbessert. Das haben repräsentative Telefonumfragen bei Eltern von über 2700 Kindern ergeben. Grosse Defizite gibt es allerdings weiterhin beim Masernschutz. Auch werden
viele Kinder noch nicht zeitgerecht geimpft. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=393616,4412,/medizin/imp fen
Impfstoff schützt 100prozentig vor Krebsviren 02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.81
Mit einem Impfstoff gegen humane Papillomaviren können künftig wahrscheinlich 70 Prozent aller Gebärmutterhalskrebs-Erkrankungen und 90 Prozent aller Infektionen mit Gentialwarzen verhindert werden. Darauf deuten Studienergebnisse mit
der Vakzine hin, für die bereits die Zulassung beantragt worden ist. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=392695,4418,/medizin/fra uengesundheit
Atazanavir gegen HIV bewährt sich langfristig 02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.71
Bei HIV-Patienten, die mit herkömmlichen Protease-Hemmer-haltigen Kombinationstherapien nicht mehr zufriedenstellend behandelbar sind, gilt die Einbeziehung von mit Ritonavir verstärktem Lopinavir als ein Goldstandard. In einer
Langzeitstudie über 96 Wochen wurde nun festgestellt, dass in der gleichen Situation der einmal täglich zu applizierende Protease- Hemmer Atazanavir gleichermaßen effektiv ist.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=377345,4402,/medizin/aid s
Genmutationen erhöhen Risiko für schwere Malaria 02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.60
Genmutationen, die das Immunsystem betreffen, erhöhen offenbar das Risiko für einen schweren Verlauf einer Malariainfektion bei Kindern in Afrika. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Frank Mockenhaupt und Ralf Schumann von der Charité
(Berlin) in der Zeitschrift Proceedings of the National Acadamy of Sciences (PNAS 2006; 103: 177-182). http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23160
Warum Malariamittel beim Lupus erythematodes wirken 02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.55
Ob eine Behandlung mit den Malariamitteln Choroquin oder Hydroxychloroquin beim systemischen Lupus erythematodes (SLE) wirksam ist, ist weitgehend in den Genen festgelegt. Eine Studie in Arthritis Research & Therapy (2006; 8: R42) zeigt zudem, dass
die besten Ergebnisse bei Patienten mit hohen Konzentrationen des Tumornekrosefaktors (TNF) alpha vor Therapiebeginn erzielt werden. http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23101
Bosentan: HIV-Kranke mit Lungenhochdruck profitieren 02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.43
Bei HIV-Infizierten mit pulmonaler arterieller Hypertonie in den NYHA-Stadien III und IV reduziert die Therapie mit Bosentan die Symptomatik deutlich. Sie wirkt offenbar auch progressionshemmend. Bei Patienten, die auf eine Bosentan- Monotherapie
nicht ausreichend ansprechen, lohnt der Versuch mit einer Kombinationstherapie, besonders mit Sildenafil. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=391277,4391,/medizin/aid s
USA: Impfstoff-Polio bei Touristin 02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.38
In den USA ist erstmals seit 1999 ein Mensch an einer Poliomyelitis erkrankt. Eine Studentin erkrankte während eines Aufenthalts in Zentralamerika. Die Region ist zwar seit 1994 poliofrei. In vielen Ländern wird aber noch die orale
Polio-Vakzine (OPV) verwendet. Sie enthält attenuierte Lebendviren, die in seltenen Fällen eine Vakzine-assoziierte paralytische Poliomyelitis (VAPP) auslösen können. www.aerzteblatt.de
Virustatika können Drogenrausch verstärken 02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.21
Partydrogen und die Wirkstoffe einer antiretroviralen Therapie (ART) gegen HIV haben viele Wechselwirkungen. Das kann die Wirksamkeit von ART mindern, aber auch zu gefährlichen, manchmal lebensgefährlichen Effekten der psychotropen
Substanzen führen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=391002,4385,/medizin/aid s
HIV-Infektion ist Risikofaktor für Lungenhochdruck 02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.20
HIV-Infizierte haben im Vergleich zur übrigen Bevölkerung ein bis zu 1000fach erhöhtes Risiko, eine pulmonale arterielle Hypertonie zu entwickeln. Bei unklarer Belastungsdyspnoe sollte deshalb immer auch an diesen Zusammenhang
gedacht und eine entsprechende Diagnostik eingeleitet werden. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=391013,4385,/medizin/aid s
Mit Tipranavir lassen sich HIV-Resistenzen überwinden 02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.19
Patienten, deren HIV-Menge im Blut mit einer herkömmlichen Proteasehemmer- haltigen Kombinationstherapie nicht mehr zufriedenstellend gesenkt werden kann, bietet der Protease-Hemmer (PI) Tipranavir die Chance, die Virusmenge wieder unter die
Nachweisgrenze zu drücken. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=391012,4385,/medizin/aid s
Immer mehr HIV-Infizierte bekommen auch Krebs 02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.18
Bei HIV-Infizierten treten offenbar gehäuft Krebserkrankungen wie Morbus Hodgkin und Analkarzinom auf. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=391043,4385,/medizin/aid s
HPV-Impfstoff bei jungen Mädchen sehr immunogen 02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.14
Ein neuer Impfstoff schützt junge Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren möglicherweise länger als junge Frauen zwischen 15 und 25 Jahren vor einer Infektion mit krebsauslösenden humanen Papillomviren. Hinweise darauf gibt
es jetzt aus einer Phase-3-Studie mit mehr als 600 Teilnehmerinnen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=390552,4368,/medizin/fra uengesundheit
Deutlich weniger HIV-Infizierte in Zimbabwe 02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.13
Im südlichen Afrika haben Wissenschaftler erstmals einen spürbaren Rückgang der Zahl der HIV-Infizierten nachgewiesen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=390555,4368,/medizin/aid s
Neuartige Pandemie-Vakzine entwickelt 02.06 - Siehe: aus dem Internet 02/06 S.9
US-Forscher haben per Gentechnik eine Grippe-Vakzine entwickelt, die nicht in Hühnereiern produziert werden muss. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=390358,4366,/medizin/gri ppe
Häufigkeit RSV Infektionen - Influenza A 02.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/06 S.73
Häufigkeit der RSV-Infektionen bei Älteren und Hochrisiko-Patienten dürfte in etwa der der nicht-pandemischen Influenza A entsprechen. Klinische Studien mit Impfstoffen laufen zurzeit, medikamentöse Therapie sind nur begrenzt
vorhanden
Lymphogranuloma venereum: Ausbreitung in Europa 02.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/06 S.65
Der Erreger, Klinische Symptomatik, Falldefinition, Pathogenese, Epidemiologie, Therapie, Prävention und offene Fragen, Tab., Abb.,
Welt-AIDS-Tag 02.06 - Siehe: Krankenhauspharmazie 02/06 S.80
Nach aktuellen Schätzungen des RKI leben derzeit etwa 49.000 Menschen mit einer HIV-Infektion in Deutschland, geschätzte 2600 Personen haben sich im Jahr 2005 neu mit HIV infiziert.
Influenza: Resistenzen gegen Amantadin nehmen zu 02.06 - Siehe: Arznei-Telegramm 02/06 S.23
Die US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) warnen vor der Anwendung von Amantadin und dessen Variante Rimantadin (hierzulande nicht angeboten) zur Vorbeugung und Behandlung der Virusgrippe. Hintergrund ist ein
sprunghafter Anstieg von Resistenzen bei Influenza-A-Viren des Typs H3N2.
Influenza: Werden antivirale Mittel überschätzt? 02.06 - Siehe: Arznei-Telegramm 02/06 S.22
Die Autoren einer Metaanalyse, Mitglieder einer COCHRANE-Arbeitsgruppe, kommen zu dem Schluss, dass die Neuraminidasehemmer .Oseltamivir und Zanamivir wegen ihres geringen Nutzens zur Kontrolle der herkömmlichen saisonalen Influenza
überhaupt nicht und bei einer ernsten Epidemie oder Pandemie nur zusammen mit weiteren Schutzmaßnahmen wie dem Tragen von Handschuhen oder Gesichtsmasken verwendet werden sollten. Von den älteren, ausschließlich gegen Influenza A
wirksamen Virustatika Amantadin und Rimantadin (hierzulande nicht im Handel) wird ganz abgeraten. Der Beitrag diskutiert die Datenlage.
Warum Migränepatienten ihre Bedarfsmedikation oft ... 02.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 02/06 S.17
... zu spät einnehmen. Neuere Studien zeigen, dass bessere Ergebnisse erzielt werden, wenn eine Migräneattacke frühzeitig therapiert wird. Im Alltag funktioniert das aber selten.
In Niedrig-Risikogebieten häufiger 02.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 02/06 S.4
Weltweit sterben jedes Jahr bis zu drei Millionen Menschen an schwerer Malaria. Doch von welchen Faktoren hängt die Entstehung schwerer Verlaufsformen ab?
Hepatitis B - Mehr Aufklärung und Impfungen 02.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 02/06 S.4
Weltweit sind etwa 350 Millionen Menschen chronisch mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert - eine unterschätzte Quelle für weitere, vor allem sexuelle Übertragungen.
Wie groß ist die Ansteckungsgefahr bei Flugreisen? 02.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 02/06 S.3
Auch wenn wenig darüber berichtet wird und das Ausmaß schwer zu bestimmen ist, besteht ein Risiko der Übertragung von Erkrankungen bei kommerziellen Flugreisen innerhalb der Kabine.
Auf Reisen lauert das Grippevirus 02.06 - Siehe: Apotheken-Depesche 02/06 S.3
Gerade Reisende sind unterwegs und am Zielort besonders durch Influenza gefährdet, da es in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Grippezeiten gibt. Besonders ältere Menschen und chronisch Kranke entwickeln oft eine schwere
Influenza, erleiden Komplikationen oder versterben sogar an der Grippe.
Wie stark wird Tuberkulintest beeinflusst? 02.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 02/06 S.69
Die Interpretation routinemäßig durchgeführter Tuberkulintests bleibt schwierig. Auch stärkere Hautreaktionen sind häufig eher das Resultat einer vorangegangenen BCG-Impfung als einer Infektion mit Mycobacterium
tuberculosis. Eine präventive Chemotherapie sollte deshalb nicht systematisch eingesetzt werden.
Differenzierte Therapie bei chronischer Hepatitis B 02.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 02/06 S.64
Auch bei der Therapie der chronischen Hepatitis B könnte in Zukunft - ähnlich wie bei der chronischen Hepatitis C - der Genotyp für die Therapie der Patienten ausschlaggebend sein. Derzeit sind andere Parameter (z.B. Serumspiegel von
HBV-DNS/Virusmenge und Transaminasen) für die Therapiewahl entscheidend. Der Beitrag berichtet von einem Satellitensymposium, wo aktuelle Daten vorgestellt wurden.
Hepatitis B und C, Aids: Therapie von Koinfektionen 02.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 02/06 S.62
Der Beitrag berichtet von einer Pressekonferenz von Hofmann La-Roche, wo ein Überblick über die aktuelle Datenlage bei Koinfektionen bei Hepatitis B und C gegeben wurde.
Lipodystrophie: Wie vermeiden, wie behandeln? 02.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 02/06 S.61
Störungen der Fettverteilung bei HIV-Patienten unter einer intensiven antiretroviralen Therapie sind häufig und nach ihrem Entstehen kaum vollständig reversibel. Das Meiden von Thymidin-Nucleosid-Reverse-Transcriptase-Inhibitoren (NRTI)
wie Stavudin und der Behandlungsbeginn mit einem NRTI-sparenden Therapieregime ist die erfolgreichste Strategie gegen diese Nebenwirkungen. Die Gabe von Thiazolidindionen wie Rosiglitazon oder Pioglitazon hat einer größeren Studie zufolge
keine relevanten Effekte auf die Fettverteilung.
Reduziert die BCG-Impfung .... das Infektionsrisiko? 02.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 02/06 S.13
FAZIT: Diese Studie zeigt erstmals, dass die BCG-Impfung bei Kindern nicht nur das Risiko einer aktiven Tuberkulose-Erkrankung, sondern wahrscheinlich auch das Risiko einer Tuberkulose-Infektion reduziert. Diese Erkenntnis ist möglich geworden
durch den Einsatz von M.-tuberculosis-spezifischen Antigenen in einem Lymphozyten-Stimulationstest, mit dem es offensichtlich gelingt, zwischen der Impfreaktion auf BCG und einer Infektion mit M. tuberculosis (M.t.) zu unterscheiden. Dieses Ergebnis
muß jedoch noch durch weitere Studien belegt werden, da es noch viele Fragen bez. der Immunantwort auf M.t. gibt. Insbesondere die Unterscheidung zwischen latenter symptomloser Infektion und Exposition gegenüber dem Bakterium erscheint nach
wie vor ungeklärt. Darüber hinaus ist der neue Test in schwierigen klinischen Situationen bei BCG-Geimpften ein wesentlicher zuätzlicher Baustein in der Tuberkulosediagnostik. (6 ref)
Epidemiologie: 49 000 HIV Infizierte in Deutschland 02.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 02/06 S.82
Gewürz nimmt Malaria den Stachel 01.06 - Siehe: Phytotherapie 06/05 S.292
Curcumin bekämpft bestimmteBakterien und senkt das Risiko von Krebs-und Leberschäden und schützt Mäuse mit Plasmodium berghei-Infektion.
Pestwurz ist wirksam zur Prophylaxe der Migraene 01.06 - Siehe: Phytotherapie 06/05 S.279
Vorstellung einer Studie mit 254 Patienten, die einen CO-2-Extrakt von Petasites hybridus (100mg/d,150mg/d oder Plazebo) als Prophylaxe der Migräne einsetzt.
Lebende Bakterien als HIV-Schuitz 01.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 04/06 S.334
Genetisch veränderte Lactobazillen könnten nach den Ergebnissen von Tierversuchen in Zukunft Frauen vor HIV-Infektionen schützen.
STIKO: Pertussis Auffrischimpfung empfohlen 01.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/06 S.344
Mitteilung der STIKO: die Auffrischimpfung gegen Tetanus und Diphtherie im Alter von fünf bis sechs Jahren ist durch eine Auffrischimpfung gegen Tetanus-Diphtherie-Keuchhusten (TdaP) zu ersetzen. Der Zeitpunkt für die bisherige Auffrischung
mit neun bis 17 Jahren soll erhalten bleiben
Vogelgrippe: Immer noch eine Tierseuche 01.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/06 S.339
Enge Zusammenarbeit von Veterinär- und Gesundheitsbehörden, Erstausbruch muss rechtzeitig erkannt werden, Vogelgrippe ist eine Tierseuche! Die aktuelle Situation bei der aviären Influenza (H5N1)
Immunsystem gegen Hepatitis C scharf machen 01.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 04/06 S.312
Eine Hepatitis C lässt sich medikamentös zwar einigermassen beherrschen - eine Prävention ist jedoch nach wie vor nicht möglich. Kanadischen Forschern gelang es jetzt, mit einem Impfstoff das Immunsystem gegen den Erreger zu
aktivieren
Dax zeigt Ermüdungserscheinungen 01.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 04/06 S.5
Impfstoff gegen Brechdurchfall 01.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/06 S.228
Der Impfstoff RotaTeq verhindert 98 Prozent schwer verlaufender Rotavirus-Gastroenteritiden bei Kindern. Die Zulassung bei der EMEA ist beantragt.
Ciclosporin hemmt HCV 01.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/06 S.228
Ciclosporin hemmt in vitro offenbar dosisabhängig die Vermehrung des Hepatitis-C-Virus.
HIV-Therapie: Wachstumshormon baut Fett ab 01.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/06 S.223
Ergebnis einer Phase-III-Studie: Eine Somatropin-Therapie kann HIV-Patienten, die unter dem HIV-assoziierten Fettverteilungssystem (HARS) leiden, signifikant besser helfen als eine Behandlung mit Plazebo.
Thalidomid: Renaissance des Contergan-Wirkstoffs 01.06 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 03/06 S.220
Der Einsatz von Thalidomid wird derzeit intensiv bei Hauterkrankungen, verschiedenen Krebsarten und Autiommunerkrankungen überprüft. Der Beitrag informiert über die Anwendung bei Lepra, beim multiplen Myelom und den Einsatz von
Lenalidomid beim myelodysplastischen Syndrom.
Wachstumsfaktor schützt vor febrilen Neutropenien 01.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 03/06 S.248
Die Neutropenie gehört zu den gefürchtesten Nebenwirkungen einer myelotoxischen Chemotherapie. Mit dem rekombinanten humanen hämatopoetischen Wachstumsfaktor G-CSF Filgrastim lässt sich das Risiko reduzieren. Noch effektiver ist
die pegylierte und damit länger wirksame Substanz
Vogelgrippe: Genveränderung an H5N1 entdeckt 01.06 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 03/06 S.8
Aus der Forschung: Weder lebendig noch tot 01.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 02/06 S.154
Photochemische Behandlung mit UV-Licht, Vorteile von aktiver und passiver Impfung vereint, Gegen alle Arten von Bakterien
Seehofer kündigt schärfere Kontrollen an 01.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 02/06 S.136
Selektiver Enzyminhibitor statt 01.06 - Siehe: Pharmazie in unserer Zeit 01/06 S.8
Neue Erkenntnisse zum Wirkmechanismus von Artemesininderivaten (gegen Plasmodium falciparum/ Malariaerreger).
Sicherer Impfstoff gegen Rizin 01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.102
Ein gentechnischer Impfstoff könnte Menschen vor Vergiftungen mit dem Pflanzengift Rizin schützen. Erste Versuche an gesunden Probanden, die jetzt in den Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS (2006; doi:
10.1073/pnas.0510893103) vorgestellt wurden, zeigen, dass der Impfstoff sicher ist und die Bildung von neutralisierenden Antikörpern induziert. http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22945
Bei Hepatitis C jetzt verkürzte Therapie möglich 01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.98
Bei einigen Patienten mit chronischer Hepatitis C durch Viren vom Genotyp 1 kann die Therapiedauer halbiert werden. Voraussetzung ist eine niedrige Viruskonzentration. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=389932,4362,/medizin/inf ektionskrankheiten
Seltener Meningitis, Otitis media und Pneumonie 01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.97
Als Bestandteil der normalen Flora besiedeln Pneumokokken bei 60 Prozent der Kleinkinder und 30 Prozent der jungen Erwachsenen den Nasen-Rachenraum. Mit zunehmenden Alter nimmt die Trägerrate ab. Werden etwa durch virale Infektionen
Schleimhäute geschädigt, oder die Abwehrkräfte nehmen ab, dann können Pneumokokken Otitis media, Sinusitis und Pneumonie oder auch schwere invasive Infekte wie Meningitis oder Sepsis hervorrufen.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=389891,4362,/medizin/imp fen
Grippe-Impfung von Säuglingen nicht evidenzbasiert 01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.87
Die Empfehlung der US-amerikanischen Centers of Disease Control and Prevention (CDC), Säuglinge bereits ab dem sechsten Lebensmonat gegen Grippe zu impfen, ist nach Ansicht britischer Experten nicht evidenzbasiert. Wirksamkeit und Sicherheit
sind nach einer Publikation in der Cochrane Database of Systematic Reviews (2006, Issue 1) erst ab dem zweiten Lebensjahr belegt. www.aerzteblatt.de
HIV: Abbruch einer internationalen Studie 01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.59
Das US-National Institute of Allergy and Infectious Diseases hat den Abbruch einer weltweiten Studie bekannt gegeben. Grund ist die beschleunigte Progression der HIV-Infektion unter der untersuchten Therapie, die den Patienten gelegentliche
Therapiepausen erlaubte. Bei einer Zwischenauswertung Anfang Januar stellte sich aber heraus, dass dadurch die Progression der Erkrankung gefördert wurde. www.aerzteblatt.de
Zwei sichere, effektive Impfstoffe gegen Rotaviren 01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.45
Nachdem Ende der 90er-Jahre ein Impfstoff gegen Rotaviren wegen tödlicher Komplikationen vom Markt genommen werden musste, haben sich jetzt gleich zwei neue Vakzinen als sicher und effektiv erwiesen. Die Ergebnisse der beiden Phase- III-Studien,
die jetzt im New England Journal of Medicine publiziert wurden, dürften den Weg zur Markteinführung bereiten. www.aerzteblatt.de
Behandlungspausen schaden bei HIV-Infektion 01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.40
HIV-Infizierte, die Therapiepausen einlegen, tun sich offenbar nichts Gutes. Denn durch die Unterbrechung schreitet die Immunschwäche einer Studie zufolge schneller fort als unter der kontinuierlichen antiretroviralen Behandlung.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=388378,4353,/medizin/aid s
Viel Virus-DNA mit hohem Krebsrisiko verknüpft 01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.31
Bei Patienten mit chronischer Hepatitis B sind hohe Blut-Spiegel an DNA des Hepatitis-B-Virus (HBV) ein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko, ein hepatozelluläres Karzinom zu entwickeln. Taiwanesische Gastroenterologen empfehlen deshalb diesen
Marker zum Monitoring der Patienten sowie für die Kontrolle der Wirksamkeit einer antiviralen Therapie. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=387854,4346,/medizin/inf ektionskrankheiten
Ciclosporin hemmt in vitro Hepatitis-C-Viren 01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.26
Ciclosporin hemmt in vitro offenbar dosisabhängig die Vermehrung des Hepatitis-C-Virus (HCV). Das hat die Arbeitsgruppe um Dr. Roberto Firpi von der Universität von Florida in Gainesville herausgefunden.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=387206,4345,/medizin/inf ektionskrankheiten
Varizellen-Impfstoff gegen Herpes Zoster 01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.16
Impfstoffe gegen Varizellen könnten künftig auch die Zoster-Prävalenz bei alten Menschen eindämmen. Zehn bis 20 Prozent der Menschen erkranken in ihrem Leben an Herpes zoster als endogene Reaktivierung einer
Varicella-zoster-Infektion (Windpocken). Je älter Menschen sind, desto häufiger bekommen sie die Erkrankung. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=387087,4331,/medizin/imp fen
Vakzine aus Tabak schützt vor der Pest 01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.8
Ein neuer Impfstoff aus Tabakpflanzen schützt vor der Pest. Die US- deutsche Vakzine erwies sich bei Meerschweinchen als äußerst vielversprechend. 75 Prozent der geimpften Tiere überlebten eine sonst tödliche Lungenpest.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=386962,4329,/medizin/imp fen
Indikation für Oseltamivir bei Kindern erweitert 01.06 - Siehe: aus dem Internet 01/06 S.1
Die US-Zulassungsbehörde FDA hat den Antrag des Unternehmens Hoffmann-La Roche genehmigt, Tamiflu (Oseltamivir) auch bei Kindern im Alter von einem Jahr bis zu zwölf Jahren verabreichen zu dürfen.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=386713,4328,/medizin/gri ppe
Migräne: Pestwurz zur Prophylaxe 01.06 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 01/06 S.40
In einer randomisierten Plazebo-kontrollierten Studie wurden zwei Dosierungen von Pestwurz-Extrakt in der Indikation Migräneprophylaxe untersucht. Die höhere Dosierung war Plazebo überlegen: 68% der Patienten sprachen auf die
Behandlung an und zeigten eine mindestens 50%ige Abnahme der Mirgräneattacken
Zostavax: Impfung gegen Gürtelrose 01.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/06 S.38
Mit einem VZV-Lebendimpfstoff (Zostavax) kann die Häufigkeit des Auftretens der Erkrankung verringert sowie Symptome und Komplikationen drastisch gemildert werden, wie eine Studie mit über 38.500 Patienten gezeigt hat. Zulassunganträge
bei der FDA und EMEA eingereicht
Resistenzen gegen Oseltamivir (Tamiflu) 01.06 - Siehe: Arznei-Telegramm 01/06 S.2
Der Neuraminidasehemmer Oseltamivir gilt als wichtigstes Mittel in der Frühphase einer Influenza-Pandemie. Kontrollierte klinische Studien mit Personen, die an einer Infektion mit ,Vogelgrippe"-Viren wie H5N1, dem derzeit wahrscheinlichsten
Auslöser einer Pandemie, erkrankt sind, gibt es jedoch nicht. Optimale Dosis und Anwendungsdauer von Oseltamivir bei ,Vogelgrippe" sind unbekannt. Tierexperimentelle Daten weisen ebenso wie Berichte über Resistenzentwicklung auf die
Notwendigkeit hin, andere Behandlungsregime und andere antivirale Mittel sowie Kombinationen mehrerer Substanzen zu erproben. Auch die Eigenbevorratung mit Oseltamivir steigert die Gefahr von Resistenzentwicklungen. Von einer ,präventiven"
Verordnung des Neuraminidasehemmers ist daher dringend abzuraten.
HBV/HCV-HIV-Koinfektion: Therapieempfehlungen 01.06 - Siehe: Arzneimitteltherapie 01/06 S.28
Zusammenfassung der Therapieempfehlungen der Europäischen Lebergesellschaften (EASL) bei HIV-Patienten mit Hepatitis-Koinfektionen.
Neue Proteaseinhibitoren zur Behandlung der HIV-... 01.06 - Siehe: Arzneimittelbrief 01/06 S.4
... Infektion Fazit: Proteaseinhibitoren (PI) sind nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der HAART. Neuere PI haben bei ähnlich guter Wirksamkeit deutliche Vorteile hinsichtlich UAW, Resistenzentwicklung und Einnahme-Compliance. Atazanavir ist
der erste zugelassene Vertreter dieser neuen Generation. (8 ref)
Grippe-Impfung auch bei leichtem Infekt möglich 01.06 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 01/06 S.35
Zulassung von Sera und Impfstoffen 01.06 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 01/06 S.79
Chron.Hepatitis C: Limitierter Benefit durch Adefovir 12.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 51/05 S.6685
Langzeittherapie mit Adefovir zeigt bei geringer Resistenzentwicklung einen deutlichen Benefit. Dieser geht allerdings nach Therapieabbruch verloren, so dass möglicherweise eine Dauertherapie erforderlich ist
Masern: Lebensgefährliche Komplikationen verhindern 12.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 50/05 S.6548
Bisher wurde angenommen, dass die subkutane sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) als tödlich verlaufende Spätfolge einer Maserninfektion selten auftritt. Dass dem nicht so ist belegen Studienergebnisse aus den USA. Auch in Deutschland
sterben immer wieder Kinder an dieser speziellen Gehirnentzündung
NEM: Zink hilft HIV infizierten Kindern 12.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 50/05 S.6510
Die Einnahm von Zink bei HIV-Infektionen ist umstritten, das das Spurenelement dem Virus beim Eindringen in die Wirtszellen und bei der Reproduktion Vorschub leisten soll. Amerikanische Wissenschaftler halten diese Bedenken jedoch für
unbegründet
Ticker: Flughunde als Reservoir des Ebolavirus 12.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 49/05 S.4482
Vermutlich sind Flughunde das natürliche Reservoir für das Ebolavirus.
Ticker: Resistenzen gegen Artemisinin 12.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 49/05 S.4466
Ein unkontrollierter oder falscher Gebrauch des Malariamittels Artemisinin hat offenbar zu ersten Resistenzen grführt.
Neu: Palifermin und Tipranavir 12.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 49/05 S.4464
Palifermin (Kepivance): humaner Keratinozyten-Wachstumsfaktor zur Injektion, der Häufigkeit, Dauer und Schweregrad der Mukositis bei hämatologischen Krebspatienten unter myeloablativen Therapien vermindern soll. Tipranavir (Aptivus).
Proteasehemmer zur antiretroviralen Kombinationsbehandlung der HIV-1-Infektion bei mehrfach vorbehandelten Patienten, die gegen mehrere Protease-Inhibitoren resistent sind.
Influenza: Schnelltest können Klarheit schaffen 12.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 49/05 S.6415
Influenza-A- und B-Nachweis unabhängig vom Subtyp, Positives Ergebnis: Influenzainfektion liegt vor; Unterschiede in der Empfindlichkeit, Nasen-Rachen-Abstrich, Bezugsquellen von QuickVue Influenzatest (Progen Biotechnik) und BinaxNow Influenza
A&B Test (VIVA Diagnostika)
Impfung gegen Hirntumor in Entwicklung 12.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 49/05 S.6380
Hirntumor legt die gehirneigene Immunabwehr lahm, so dass sich entartete Zellen ungestört vermehren können. Eine Therapie zu entwickeln, die das Immunsystem wieder auf Trab bringt, machen sich Forscher der Universität Heidelberg zur
Aufgabe
Welt-Aids-Tag: Hoffnung trotz Rekordzahlen 12.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/05 S.4394
Erstmals überschreitet die Zahl der HIV-Infizierten die 40-Millionen-Marke. Um die Verbreitung des Virus einzudämmen, setzen Forscher auf einfache Präventionsmittel wie Mikrobizide und Vorhautbeschneidung, die sich in aktuellen Studien
als erfolgreich bewiesen haben.
HIV-Eradikation doch möglich? 12.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 48/05 S.4392
In einer kleinen Pilotstudie konnten "schlafende" HI-Viren durch die Therapie mit Valproinsäure in Kombination mit Enfuvirtid deutlich reduziert werden
Tipranavir: neuer Proteasehemmer 12.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 48/05 S.6306
Tipranavir (Aptivus) ist der erste nicht-peptische Proteasehemmer, der zur Behandlung der HIV-Infektion eingeführt wird. - Hemmung der HIV-Protease, Abbau über das Cytochrom-P450-System, Wechselwirkungen beachten, Lebertoxische Wirkung, Vor
allem gastrointestinale Nebenwirkungen, Steckbrief
VFA: Acht neue HIV Arzneimittel in der Pipeline 12.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 48/05 S.6300
Prävention weiterhin oberstes Gebot
Zulassung von Arzneimitteln, Sera und Impfstoffen 12.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 48/05 S.6359
Naturprodukt schützt vor Influenza-Viren 12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.103
Extrakte des im Mittelmeerraum weit verbreiteten Cistrosengewächses Cistus incanus hemmen in-vitro die Infektion von Lungenepithelzellen mit Influenza- Viren. Offenbar entwickeln die Viren kaum Resistenzen dagegen.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=386027,4323,/medizin/ate mwege
Enzephalitis und Meningitis nach Pockenimpfung 12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.90
Aufgrund von Pockenimpfungen zwischen 2002 und 2004 bekamen in den USA 39 Menschen schwere neurologische Erkrankungen. Ein Mensch starb offenbar aufgrund der Impfung. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=385867,4320,/medizin/geh irn_nerven
Interferon-Wechsel kann bei Hepatitis C helfen 12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.87
Patienten mit chronischer Hepatitis C, die zunächst erfolglos mit pegyliertem Interferon (peg-IFN) alfa -2b behandelt wurden, profitieren von einem zweiten Zyklus mit peg-IFN alfa-2a. Dies deuten die Ergebnisse einer Studie an, die
Privatdozent Thomas Berg von der Charité Berlin durchgeführt hat. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=385070,4319,/medizin/inf ektionskrankheiten
HIV-Infizierte in Deutschland sind gut therapiert 12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.84
Die antivirale Therapie HIV-Infizierter in Deutschland ist weiterhin erfolgreich. Bei fast zwei Dritteln der behandelten Patienten lassen sich keine Viren im Blut mehr nachweisen. Dies belegt eine Auswertung der Daten von fast 9000 Teilnehmern der
deutschen Kohortenstudie zum Stichtag Ende Oktober. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=383209,4295,/medizin/aid s
Therapiepausen bei HIV - haben die Sinn? 12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.83
Noch vor wenigen Jahren schien das Konzept von strukturierten Therapiepausen sehr attraktiv zu sein. In den Pausen der Therapie sollte eine Art natürliche Autovakzination stattfinden und helfen, das Virus in Schach zu halten. Dieses Konzept hat
sich in vielen Pilotstudien und Zufallsauswahlstudien jedoch nicht als wirksam erwiesen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=383196,4295,/medizin/aid s
MS: Impfungen schützen trotz Interferon-Therapie 12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.72
Auch Patienten mit Multipler Sklerose (MS) profitieren von Impfungen, etwa Grippe-Impfungen. Virusinfekte können zur Verschlechterung der MS beitragen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=385303,4317,/medizin/geh irn_nerven
Hepatitis B ist bei Migranten besonders häufig 12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.67
Über 40 Prozent der chronisch mit Hepatitis-B-Viren infizierten Menschen in Deutschland sind Migranten etwa aus Süd- oder Osteuropa oder der ehemaligen Sowjetunion, schätzen Epidemiologen. Da bei vielen davon die Infekte nicht
erkannt sind, sollte bei geringstem Verdacht auf Hepatitis B getestet werden. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=385239,4315,/medizin/inf ektionskrankheiten
HPV-Impfung von Mädchen vor Pubertät wird erwogen 12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.65
Zervix-Karzinome werden durch Humane Papilloma-Viren (HPV) verursacht. Impfstoffe gegen die beiden Hochrisiko-Typen HPV 16 und 18 haben sich in klinischen Studien als wirksam und verträglich erwiesen. Für einen der Impfstoffe soll in
wenigen Monaten die Zulassung in Europa beantragt werden. Über die optimale Impfstrategie damit wird zur Zeit diskutiert. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=380486,4315,/medizin/fra uengesundheit
Verkürzte Therapiedauer bei chronischer Hepatitis C 12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.56
Bei einem Teil der Patienten mit chronischer Hepatitis C, die mit dem Genotyp 1 infiziert sind, ließe sich die Therapiedauer offenbar auf 24 Wochen halbieren. Bei Infektionen mit Viren der Genotypen 2 und 3 könnte eine Therapie über
12 bis 14 Wochen reichen. Das legen Studiendaten von der Tagung der American Association for the Study of Liver Diseases nahe. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=384731,4310,/medizin/inf ektionskrankheiten
Verstärktes Lopinavir ist langfristig effektiv 12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.50
Der verstärkte Proteasehemmer Lopinavir - kombiniert mit zwei Hemmern der viralen Reversen Transkriptase(NRTI) - hält als Ersttherapie auch nach sieben Jahren Behandlung nach wie vor bei 59 Prozent der HIV-Patienten die Virusmenge im
peripheren Blut unter der Nachweisgrenze von 50 HIV-RNA Kopien pro Milliliter Blut. Resistenzen gegen Lopinavir traten nicht auf. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=384177,4301,/medizin/aid s
Alzheimer-Impfung wirkt noch nach drei Jahren 12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.44
Durch eine Impfung gegen Morbus Alzheimer ist es tatsächlich möglich, das Fortschreiten der Erkrankung bei einigen Patienten aufzuhalten. Dies geht aus Nachbeobachtungen einer Phase-II-Studie hervor, die allerdings wegen einer
Meningoenzephalitis bei einigen Alzheimer-Patienten abgebrochen wurde. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=384269,4306,/medizin/alz heimer
Bald sieben neue Arzneien gegen Aids 12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.27
Bis 2009 wollen forschende Arzneimittelhersteller sieben weitere Medikamente mit neuen Wirkstoffen gegen Aids auf den Markt bringen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=383773,4298,/medizin/aid s
Neuer Wirkstoff gegen HIV in Studie bewährt 12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.26
Medikamente mit neuen Zielstrukturen und Wirkmechanismen sind die einzige Möglichkeit, bei HIV-infizierten Patienten mit nachlassender Wirksamkeit der bisherigen Schemata die Viruslast wieder zu senken. Beim europäischen Aids-Kongress in
Dublin waren daher neue Substanzen ein Schwerpunkt. Zu diesen gehört etwa der HIV-1-Integrase-Hemmer MK-0518. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=382539,4298,/medizin/aid s
Tbc: Neue Kombination verkürzt Behandlungszeit 12.05 - Siehe: aus dem Internet 12/05 S.16
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hofft, die Dauer der Tuberkulosebehandlung von sechs auf vier Monate verkürzen zu können. Möglich wird dies durch eine neue Kombinationsbehandlung, die in Südafrika erfolgreich getestet wurde.
Das Regime war in der Phase-II-Studie sogar dem derzeitigen Standard überlegen, wie auf der Interscience Conference on Antimicrobial Agents and Chemotherapy in Washington mitgeteilt wurde. Derzeitiger Standard ist eine sechsmonatige Behandlung
mit Isoniazid, Rifampicin, Pyrazinamid und Ethambutol. In der neuen Strategie wurde Ethambutol durch Gatifloxacin oder Moxifloxacin ersetzt. www.aerzteblatt.de
Flöhe - Gesundheitsrisiko für Mensch, Katze und Hund 12.05 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 12/05 S.427
Die Ordnung Siphonaptera, Morphologie - Biologie und Entwicklung, Flöhe aus humanmedizinischer Perspektive, Flöhe aus veterinärmedizinischer Perspektive, Floh-Prophylaxe und -Bekämpfung, Die Behandlung am Tier, Die Behandlung des
Umfelds von Tieren, Behandlung von Flohstichen beim Menschen, Abb., Tab., Buchtipp
Tamiflu: Verantwortlich für Suizide/Komplikationen? 11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/05 S.6200
Berichte über schwere neuropsychiatrische Komplikationen und Todesfälle bei Jugendlichen unter Oseltamivir (Tamiflu) haben die EMEA und die FDA veranlasst, das Sicherheitsprofil von Oseltamivir näher zu prüfen. Es wird jedoch vor
voreiligen Rückschlüssen gewarnt, da ein kausaler Zusammenhang nicht erkennbar ist
Anwendungsbeschränkungen von Tamiflu beachten 11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/05 S.6166
Die vorhandenen Informationen lassen derzeit nicht den Schluss zu, dass ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Einnahme von Oseltamivir und Suizidfällen oder dem Auftreten von psychiatrischen Symptomen besteht. Weitere Daten werden
ausgewertet.
Malariaprophylaxe: Kleiner Stich mit grosser Wirkung 11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/05 S.6160
Bislang gibt es keine Impfprophylaxe gegen die Tropenkrankheit, doch liefert eine neue Vakzine vielversprechende Testergebnisse
Welt AIDS Tag: Der Schutz vor HIV geht uns alle an 11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/05 S.6188
HIV/AIDS: Zahl der HIV Positiven auf Höchststand 11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 47/05 S.6187
Pestizidmix auf Obst und Gemüse 11.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 46/05 S.4178
Über die tatsächlichen Gefahren der Pestizide für die Gesundheit der Konsumenten ist nur wenig bekannt. Vor allem die so genannten Mehrfachrückstände, bei denen mehrere Schadstoffe zusammenkommen, stehen bei Umwelt- und
Verbraucherschützern in der Kritik. Lebensmittel aus biologischem Anbau wiesen in einer Untersuchung nur in 2,3 Prozent der Fälle eine Mehrfachbelastung auf.
Falsche Kontraindikation: Impfen ausdrücklich erlaubt 11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 46/05 S.6063
Auch bei leichter Erkältung impfen, Impfung und operative Eingriffe nicht ausgeschlossen,
Aktionsplan für Grippepandemie steht 11.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 46/05 S.4181
Unicef: Mehr Hilfe für HIV infizierte Kinder 11.05 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 46/05 S.3
Ticker: Schnelle Aids-Diagnose 11.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 45/05 S.4080
US-Forscher haben ien Gerät entwickelt, das die Immunschwächekrankheit Aids in Sekunden feststellen kann.
Influenza: Oseltamivir-Wirkung verdoppeln 11.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 45/05 S.4057
Mit einer altbekannten Methode könnte die Wirkung des Neuraminidasehemmers Oseltamivir im Körper gesteiert werden. Die gleichzeitige Gabe des Urikosurikums Probenecid hat eine zweifach höhere Konzentration des Grippemittels zur Folge.
Zulassung von Sera und Impfstoffen 11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 45/05 S.6002
Vogelgrippe-Impfstoff: Die Krux mit den Eiern 11.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 44/05 S.3994
Prototypen für einen Impfstoff gegen den Erreger der Vogelgrippe H5N1 existieren bereits, doch die momentane Produktionskapazitäten für Influenza-Vakzine mit den veralteten Herstellungsverfahren reichen nicht aus, um im Fall einer
Pandemie große Teile der Weltbevölkerung rechtzeitig schützen zu können. Der Beitrag gibt einen Überblick über aktuellen Stand der Forschung und zeigt mögliche alternative Herstellungsverfahren auf.
HIV-Therapie: Beratungstipps für Patienten 11.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 44/05 S.3980
Der Beitrag informiert über substanzspezifische Neben- und Wechselwirkungen bei HIV-Medikamenten.
Apotheken sollen Oseltamivir-Lösung herstellen 11.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 44/05 S.3962
Der Beitrag schildert die Aufgaben der Apotheker im Grippe-Pandemieplan für Deutschland.
DPhG: Droht eine Influenzapandemie? 11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/05 S.5878
Influenza-Epidemie unterschätzt, Pandemieplan, H5N1-Virus extrem pathogen, Impfverbot von Hühnern überdenken
Betreuung von HIV Patienten in der Apotheke 11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/05 S.5870
Reverse-Transkriptase-Inhibitoren, Proteasehemmer, Nachschulung in der Apotheke sinnvoll, Nebenwirkung-Tagebuch führen, AIDS-Prävention weiterhin wichtig
HPV: Impfstoff schützt vor Zervixkarzinom 11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/05 S.5844
Gardasil ist ein Impfstoff gegen HPV der Typen 6, 11, 16 und 18, der sich derzeit in der klinischen Prüfung befindet, Nach den Ergebnissen einer neuen Phase-III-Studie kann der Impfstoff Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs und Frühformen
des Zerviskarzinoms, die mit HPV der Typen 16 und 18 assoziiert sind, vollständig verhindern. Der Impfstoff wird von Sanofi Pasteur MSD/Merck & Co. entwickelt
Grippeimpfung: Alte Menschen vor Influenza schützen 11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/05 S.5842
Adjuvanzien verbessern die Immunantwort, Weniger Influenzafälle, Aufklärung tut Not
Information: Vogelgrippe, aviäre Influenza 11.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 44/05 S.5810
Info unter www.rki.de Bedeutung von Impfungen, Therapeutische Möglichkeiten
Aids-Kranke durch Vogelgrippe gefährdet 11.05 - Siehe: PTA Forum 11/05 S.14
US-Forscher befürchten, dass sich die Vogelgrippe zu einer Pandemie entwickelt, wenn Aids-Kranke sich mit dem Virus H5N1 infizieren.
Sonnenschutz durch Repellentien beeinträchtigt 11.05 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 11/05 S.139
Um die Wirkung nicht zu beeinträchtigen, sollen Mückenschutzmittel etwa 15 bis 30 Minuten nach dem Sonnenschutzmittel aufgetragen werden.
Influenza, Vogelgrippe: Pandemiegefahr und Apotheke 11.05 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 11/05 S.26
Der Beitrag informiert über die Ausgangssituation bei Vogelgrippe und Influenza, den nationalen Influenzapandemieplan, Probleme bei der Impfstoffherstellung, die antiviralen Arzneimittel Amantadin und Oseltamivir zur Akutprophylaxe und
Behandlung sowie die Rolle der Apotheken im Pandemiefall.
HIV-Therapie - drei Tabletten pro Tag reichen aus 11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.97
Die Kombination aus den vier nukleosidischen Hemmern der Reversen Transkriptase (NRTI) Abacavir/3TC/AZT plus Tenofovir ist eine wirksame Option bei mäßig vorbehandelten HIV-Patienten.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=382947,4293,/medizin/aid s
Vielversprechende Daten zu neuem Protease-Hemmer 11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.95
Der Protease-Hemmer Brecanavir wurde speziell zur Therapie von bereits behandelten HIV-Patienten entwickelt, deren Viren gegen andere Protease- Hemmer schon resistent sind. Nun bestätigten die Ergebnisse einer ersten Studie mit bisher nicht
behandelten und bereits behandelten Patienten die vielversprechenden In-vitro-Daten. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=382808,4292,/medizin/aid s
Fortschritt bei der Impfung gegen Pankreaskarzinom 11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.92
In einer kleinen Phase-2-Studie mit 60 Patienten haben US-Onkologen ermutigende Impfergebnisse bei Patienten mit Pankreas-Ca erzielt. Durch die adjuvante Impfung zusätzlich zur Operation, Bestrahlung und Chemotherapie erreichten sie, dass nach
einem Jahr noch 88 Prozent der Patienten lebten, nach zwei Jahren noch 76 Prozent. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=382855,4291,/medizin/imp fen
Atazanavir hält den Aids-Erreger gut in Schach 11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.86
Mit dem HIV-Medikament Atazanavir ist auch ohne Verstärkung durch niedrigdosiertes Ritonavir eine Therapie möglich. Dies geht aus den 48- Wochen- Ergebnissen der SWAN-Studie hervor, die bei der europäischen Aids-Konferenz in
Dublin vorgestellt worden ist. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=382201,4287,/medizin/aid s
Neuer Proteasehemmer bei HIV zugelassen 11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.74
Für HIV-Patienten gibt es eine neue Option: Der Proteasehemmer Tipranavir hat die europaweite Zulassung erhalten zur Therapie von Patienten, bei denen HI-Viren gegen mindestens zwei andere Proteasehemmer weniger empfindlich geworden sind.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=381751,4283,/medizin/aid s
HIV-Patienten werden in Deutschland gut versorgt 11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.68
Menschen mit HIV-Infektion werden in Deutschland überwiegend gut versorgt. Das zeigen erste Auswertungen aus dem Kompetenznetz HIV/AIDS. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=381353,4272,/medizin/aid s
Impfstoff gegen Pankreaskarzinom 11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.53
US-Forscher haben einen therapeutischen Impfstoff gegen das Pankreaskarzinom entwickelt, der bemerkenswerte Ergebnisse erzielte. Nach zwei Jahren lebten noch 76 Prozent der Patienten mit resektablen Tumoren und damit deutlich mehr als zu erwarten
gewesen wäre. Eine abschließende Bewertung ist mangels direkter Vergleichsgruppe jedoch nicht möglich. http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22048
Malaria-Impfstoff mit langfristiger Schutzwirkung 11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.52
Der bisher erfolgreichste Malaria-Impfstoff verhindert auch nach 18 Monaten jeden zweiten schweren Erkrankungsfall bei Kindern. Das zeigen jüngste Ergebnisse zur Vakzine "RTS,S/AS02" die jetzt auf einem Kongress in Yaoundé, Kamerun vorgestellt
und zeitgleich im Lancet (2005; doi:10.1016/S0140-6736(05)67669-6) publiziert wurden. Mit einer abschließenden Bewertung sei aber erst in etwa fünf Jahren zu rechnen, hieß es. http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22049
Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet 11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.36
Ein potentieller Impfstoff gegen Malaria, der das Malaria-Erregerprotein MSP-3 enthält, hat in einem ersten klinischen Test gut abgeschnitten. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=379701,4256,/medizin/imp fen
Trotz Steroidtherapie kann geimpft werden 11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.25
Noch immer ist die Meinung verbreitet, Patienten unter einer Corticoid-therapie dürften nicht geimpft werden. Dass diese Meinung falsch ist, darauf hat die Ständige Impfkommission (STIKO) hingewiesen.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=378446,4244,/medizin/ate mwege
Plädoyer für Meningokokken-C-Impfung aller Kinder 11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.22
Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 750 Menschen - meist Kinder und Jugendliche - an einer Meningokokken-Meningitis. 29 Prozent der Patienten waren im vergangenen Jahr mit dem Typ C infiziert, gegen den es wirksame Impfstoffe gibt. Die Impfung
wird jedoch bisher nur in Sachsen allen Kindern und Jugendlichen empfohlen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=377228,4235,/medizin/imp fen
Vaginalgel schützt Affen gut vor dem Aids-Erreger 11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.17
Die Entwicklung von Mikrobiziden zum Schutz vor einer Infektion mit HIV läuft auf Hochtouren. In Versuchen mit Affen hat sich jetzt ein Gel mit der Kombination aus drei Wirkstoffen als gut wirksam erwiesen.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=378462,4235,/medizin/aid s
Gichtmedikament ,streckt" Wirkung von Tamiflu 11.05 - Siehe: aus dem Internet 11/05 S.2
Eine bereits 2002 in Drug Metabolism and Disposition publizierte Arbeit zeigt, dass die Gabe von Probenecid den Abbau des Neuraminidasehemmers Oseltamivir verzögert, sodass die Dosis des knapp gewordenen Grippemedikaments halbiert werden
könnte. Das Fachmagazin Nature vermutet eine Lösung der derzeitigen Lieferengpässe, will aber bei den Verantwortlichen der WHO auf Desinteresse gestoßen sein. http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21899
Antibiotika-Prophylaxe bei Neutropenie 11.05 - Siehe: Arznei-Telegramm 11/05 S.100
In zwei großen randomisierten plazebokontrollierten Studien senkt eine Antibiotikaprophylaxe bei Chemotherapie-induzierter Neutropenie die Rate fieberhafter Episoden. Die klinische Relevanz dieses Befundes ist jedoch fraglich. Die Reduktion der
Infektionsrate lässt einen gewissen klinischen Nutzen erkennen bei allerdings weichen Diagnosekriterien in der britischen Studie. Die Mortalität wird nicht beeinflusst. Der Nutzen ist von der Infektionsrate und damit der Intensität der
Chemotherapie abhängig. Wegen beobachteter Resistenzentwicklungen ist es sinnvoll, die Prophylaxe auf lang anhaltende und schwere Neutropenien zu beschränken.
Akute Aloe-Hepatitis 11.05 - Siehe: Apotheken-Depesche 11/05 S.30
Eine 57-Jährige stellte sich mit Schmerzen im rechten Oberbauch, Ikterus und Juckreiz vor - ohne "Leberanamnese". Eine Leberbiopsie zeigte eine schwere akute Hepatitis mit lymphozytären, plasmazellulären und eosinophilen Infiltrationen
mit Nekrosenbildung und Gallenstau.
Inzidenz-Rückgang durch neues Impfprogramm 11.05 - Siehe: Arzneimitteltherapie 11/05 S.377
Nach Einführung einer Pneumokken-Impfung vor allem für Kinder unter zwei Jahren ging in den USA die Inzidenz von Makrolid-resistenten Streptococcus-pneumoniae-Stämmen signifikant sowohl in der Impf-Zielgruppe als auch unter nicht
geimpften Personen zurück.
Hepatitis C: Frühe Diagnose verbessert Heilungschance 11.05 - Siehe: Arzneimitteltherapie 11/05 S.373
Je nach Genotyp des Virus liegen die Heilungschancen der Hepatitis-C-Infektion zwischen 50 und 90 %, wenn sie mit pegyliertem Interferon alfa-2a und Ribavirin behandelt wird. Je früher eine Infektion erkannt wird, desto eher können weitere
Ansteckungen und Spätschäden wie Leberzirrhose und Leberkarzinom verhindert werden. Der Beitrag berichtet von einer Pressekonferenz der Firma Hoffmann-LaRoche zu Diagnostik und Therapie.
Influenza-Pandemie - wie vorbeugen, wie behandeln? 11.05 - Siehe: Arzneimitteltherapie 11/05 S.343
Das Risiko einer Influenza-Pandemie ist derzeit nach Einschätzung der WHO sehr hoch. Was ist die Ursache, welche prophylaktischen und therapeutischen Möglichkeiten gibt es? Der Beitrag fasst die Ergebnisse einer Expertendiskussion zusammen.
Welt-Aids-Tag: Aufklärung bleibt die stärkste Waffe 11.05 - Siehe: PTA Forum 11/05 S.44
Forscher entwickeln Aids-Schnelltest 11.05 - Siehe: PTA Forum 11/05 S.15
Vogelgrippe: Gefährdeten Personen den Vortritt lassen 10.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 43/05 S.3902
Interview mit Dr. T. Dingermann vom Institut für Pharmazeutische Biologie in Frankfurt über Fragen zu Influenza und Vogelgrippe.
Ticker: Moxifloxacin bei Tuberkulose 10.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 43/05 S.3894
In Phase-II-Studien soll geklärt werden, ob eine Tuberkulose mit einer Moxifloxacin-Kombination schneller ausheilt als mit der sechsmonatigen Standardtherapie aus vier, später zwei Antibiotika.
Virustatikagewinnung: Froschhaut kann sich wehren 10.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/05 S.5672
Auf der Oberfläche von Amphibien finden sich Abwehrsubstanzen, die antimikrobiell wirken und eine Ausbreitung von Viruserkrankungen wie HIV verhindern können
Neuraminidasehemmer -gefährliche Off label Verordnung 10.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 43/05 S.5694
Ticker: Impfen gegen Alzheimer 10.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 42/05 S.3800
Eine intranasale Impfung von Mäusen mit Beta-Amyloid, gekoppelt an Glatirameracetat, zeigte sich erfolgreich.
DPhG Tagung: Schwerpunkt Demenzerkrankung 10.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 42/05 S.5588
Genetische Ursachen von Morbus Alzheimer, Weniger Amyloid-Plaques durch alpha-Secretase-Aktivierung, Neuer Anlauf für die Alzheimer-Impfung, Differenzialdiagnose schwierig, Weitere Demenzformen, Möglichst früh diagnostizieren, PET auch
zur Parkinsondiagnostik, Aktuelle Therapieempfehlungen, Studien kritisch hinterfragt
Vogelgrippe: 20 Mio. Euo für Impfstoffentwicklung 10.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 42/05 S.5537
Noch handelt es sich um eine Tierseuche, Arzneimittelbevorratung noch unzureichend, PEI erwartet Zulassung im Frühjahr 2006, Arbeit an Antigen-sparendem Impfstoff, Erste Welle einer Pandemie könnte 30 Prozent der Bevölkerung treffen
Impfstofftest gegen Cervixkarzinom 10.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 41/05 S.3725
Ein vorbeugender Impfstoff zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs hat sich in der ersten Studie an 10559 Frauen in 13 Ländern als erfolgreich erwiesen.
Thalidomid: Vom Horrormedikament zum Hoffnungsträger 10.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 41/05 S.5447
Zufallstreffer Lepra, Molekularer Wirkungsmechanismus ungeklärt, Wirkung auf die Angiogenese, Vorsichtsmassnahmen bei der Anwendung
Deutschland: HIV-Infektionen nehmen deutlich zu 10.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 41/05 S.3725
Grosse Nachfrage nach Neuraminidasehemmern 10.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 41/05 S.5435
RKI: Zahl der HIV Infektionen um 20% gestiegen 10.05 - Siehe: Montagsausgabe der DAZ 41/05 S.8
800000 Menschen mit Hepatitis C infiziert 10.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/05 S.3643
An Grippeimpfung denken 10.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 40/05 S.3642
Zulassung von Sera und Impfstoffen 10.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 39/05 S.5253
Masern: SSPE nicht durch Impfviren 10.05 - Siehe: aus dem Internet 10/05 S.105
Die genetische Untersuchung von Viren aus Hirngewebeproben liefert den Beweis, dass die subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) nicht durch das Impfvirus ausgelöst werden kann. Außerdem kommen US-Mediziner im Journal of Infectious
Diseases (2005; 192: 1686-93) zu dem Ergebnis, dass die am meisten gefürchtete Komplikation der Masern häufiger ist als bisher angenommen. http://www.ärzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21889
Muttermilch hemmt HIV-1 10.05 - Siehe: aus dem Internet 10/05 S.65
Muttermilch enthält proteingebundene Zuckermoleküle, die das Eindringen des Aids-Erregers in Immunzellen, etwa in den Tonsillen, verhindern. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=377022,4211,/medizin/aid s
HIV: Nicht zu stillen, bleibt Konsens 10.05 - Siehe: aus dem Internet 10/05 S.64
Im ersten Moment erscheint das Forschungsergebnis zu HIV-hemmender Muttermilch bei allen Präventionsbemühungen kontraproduktiv. Denn es ist seit langem Konsens, dass HIV-infizierte Mütter wegen der Gefahr einer Übertragung des
Aids-Erregers auf das Neugeborene durch die Milch nicht stillen sollen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=376965,4211,/medizin/aid s
HIV lässt die Gehirnrinde schrumpfen 10.05 - Siehe: aus dem Internet 10/05 S.41
Fast jeder zweite Patient mit Aids hat neurologische Symptome. Forscher aus Los Angeles und Pittsburgh haben jetzt mittels Magnetresonanz-Tomographie (MRT) erstmals bei lebenden Patienten belegt, dass die Hirnrinde etwa parietal und frontal bis zu 15
Prozent dünner ist als bei Gesunden. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=375810,4204,/medizin/aid s
Erfolg mit Virustatikum bei Hepatitis B bestätigt 10.05 - Siehe: aus dem Internet 10/05 S.38
Bei 70 Prozent der Patienten, die chronisch mit Hepatitis- B-Viren (HBV) infiziert sind, wirkt die Interferon-Kurzzeittherapie nicht ausreichend, oder sie wird schlecht vertragen. Eine Alternative ist die Langzeittherapie mit Virustatika, zum
Beispiel mit dem Nukleotidanalogon Adefovir. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=374490,4203,/medizin/inf ektionskrankheiten
HIV ist offenbar weniger aggressiv als früher 10.05 - Siehe: aus dem Internet 10/05 S.35
Seit es HIV-1-Infektionen bei Menschen gibt, verändert sich der Aids- Erreger kontinuierlich. Es treten immer mehr Viren auf, die gegen einzelne Medikamente oder gegen Medikamenten-Gruppen resistent sind. Erste molekularbiologische Hinweise
lassen vermuten, dass die virale Fitness dabei schwächer wird. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=375637,4203,/medizin/aid s
Rückenwind für Impfung gegen Zervix-Krebs 10.05 - Siehe: aus dem Internet 10/05 S.30
Bei der Impfung gegen das Zervix-Karzinom sind die Wissenschaftler jetzt einen großen Schritt vorangekommen: In einer Phase-III-Studie über zwei Jahre waren alle jungen Frauen, die gegen die krebsverursachenden humanen Papillomaviren (HPV)
vom Typ 16 oder 18 geimpft wurden, vor Präkanzerosen des Zervix-Ca und Karzinomen geschützt. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=375379,4201,/medizin/fra uengesundheit
Frosch-Schleim blockiert HI-Viren 10.05 - Siehe: aus dem Internet 10/05 S.12
Peptide aus Schleimdrüsen eines tropischen Frosches können gezielt HI- Viren daran hindern, T-Zellen zu infizieren. Das haben US-Wissenschaftler aus Nashville in Labor-Experimenten herausgefunden.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=374519,4192,/medizin/aid s
Virusgripps: Neuraminidasehemmer zur Prophylaxe 10.05 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 10/05 S.363
Wann eine Indikation zur Prophylaxe vorliegt, wird in Expertenkreisen noch diskutiert
Influenza: Oseltamivirresistente Grippe bei Kindern 10.05 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 10/05 S.363
Gegen Neuraminidase-Hemmer resistente Grippeviren bei Kindern sind wahrscheinlicher als bisher angenommen. Ausserdem schieden die in einer Studie mit Osetamivir (Tamiflu) behandelten Kinder auch fünf Tage nach Behandlungsbeginn noch Viren aus
und kamen damit als Quelle der Virenübertragung in Frage
Grippeimpfung: Intradermale Gabe spart Impfstoff 10.05 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 10/05 S.362
Ein Fünftel der Dosis genügt bei intradermaler Influenza-Imfpung für eine vergleichbare oder stärkere Immunisierung als bei der üblichen intramuskulären Gabe
Impfstoff Hexavac vom Markt 10.05 - Siehe: Arznei-Telegramm 10/05 S.91
Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA ordnet als Vorsichtsmaßnahme das Ruhen der Zulassung des Sechsfachimpfstoffes Hexavac an. Die Behörde hat Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit des Langzeitschutzes gegen
Hepatitis B.
Aktuelle Initiativen zur Bekämpfung der Malaria 10.05 - Siehe: Apotheken-Depesche 10/05 S.13
Einen Königsweg zur Malaria-Bekämpfung gibt es nicht, aber neue Medikamenten-Kombinationen, intermittierende präventive Therapie, Entwicklung von Impfungen und Unterbindung der Übertragung sind Erfolg versprechende, wenn auch
kostenintensive Ansatzpunkte, die internationaler Unterstützung bedürfen.
AIDS im Internet 10.05 - Siehe: Apotheken-Depesche 10/05 S.13
Unter dieser Adresse stellt "Missio", das Internationale Katholische Missionswerk, seine Aktivitäten im Kampf gegen AIDS vor. http://www.missio-aachen.de/
AIDS im Internet 10.05 - Siehe: Apotheken-Depesche 10/05 S.13
Aktuelle Daten zur Epidemiologie von HIV/AIDS (Prävalenz, Inzidenz, Verhalten) für einzelne Regionen und Länder der Welt stellt UNAIDS (The Joint United Nations Programme on HIV/AIDS) unter der Rubrik "Resources" bereit: 2004 gab es
weltweit fast fünf Millionen Neuinfizierte und etwa drei Millionen AIDS-Tote. http://www.unaids.org
AIDS im Internet 10.05 - Siehe: Apotheken-Depesche 10/05 S.13
Das Kompetenznetz HIV/AIDS - eines von derzeit 18 Kompetenznetzen in der Medizin, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden -soll durch koordinierte Bündelung der Forschungsaktivitäten die Effizienz der
klinischen und der Grundlagenforschung in Deutschland steigem. http://www.kompetenznetz-hiv.de
Nachgefragt: Repellents - Kosmetika oder Arzneimittel 10.05 - Siehe: PTA heute (Beilage DAZ) 10/05 S.52
Editorial: Haben Sie die Grippe im Griff 10.05 - Siehe: Medizin.Monatszeitschr.f.Ph 10/05 S.335
Editorial: Haben Sie die Grippe im Griff? 10.05 - Siehe: Arzneimitteltherapie 10/05 S.309
Impfstoff gegen Ulcus und Magenkrebs 09.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 38/05 S.3414
Der Beitrag stellt Strategien zur Impfstoffentwicklung gegen Helicobacter pylori vor. Derzeit befinden sich Impfstoffkandidaten in klinischen Studien der Phase I.
Information: Hexavac - Ruhen der Zulassung 09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 38/05 S.4988
EMEA hat entschieden, die Zulassung von Hexavac wegen möglicherweise verminderter Immunogenität gegen Hepatitis B ruhen zu lassen. Infos auch unter www.abda-amk.de. Rote-Hand-Brief an die Fachkreise verschickt
Massnahmen zum Schutz vor einer Influenzapandemie 09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 38/05 S.5016
Neuer Tuberkuloseimpfstoff 09.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 37/05 S.3304
Forscher vom May-Planck-Institut haben einen Impfstoff gegen Tuberkulose entwickelt, der durch den Einbau eines zusätzlichen Gens einen deutlich besseren Schutz hervorruft als der bisherige.
Influenzaschnelltest: Wann ist ihr Einsatz sinnvoll? 09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/05 S.4908
Differenzierung zwischen Influenza Typ A und B, Was ein Schnelltest leisten kann, Tab.
Besser auf Pandemie vorbereitet als früher, aber ... 09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/05 S.4906
Interview mit Prof. Dr. R. Kurth, Präsident des Robert-Koch-Instituts
Influenza/Vogelgrippe: Vorbereitungen für Ernstfall 09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/05 S.4894
H5N1 im direkten Landeanflug? Illegaler Tiertransport gefährlicher als Zügvögel, Artgrenzen sind kein Hindernis, Nationaler Pandemieplan soll Schaden begrenzen, Wichtige Vorbereitungen in der interpandemischen Periode,
Hoffnungsträger Neuraminidasehemmer, Resistenzentwicklung nicht auszuschliessen, Nutzen nicht unumstritten, Schutz für die gesamte Bevölkerung ist unbezahlbar, Abb., Tab., Kommentar: Starke Waffen gegen Grippeviren (Hellwig, B.)
Pädiatrie: Bald Impfstoff gegen Rotaviren 09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/05 S.4890
Für Kinder ab der sechsten Lebenswoche, Soll Anfang 2006 in Europa auf den Markt kommen,
Im Kampf gegen AIDS und Arzneimittelfälschungen 09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 37/05 S.4882
Hilfe gegen AIDS, Arzneimittelfälschungen - ein weltweites Problem, Apotheker mit neuen Rollen, Arzneimitteltherapie für alle
PZ-Innovationspreis: Enfuvirtid als HIV-Türstopper 09.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 36/05 S.3180
Portrait des ersten Fusionshemmers Enfuvirtid, der 2003 den PZ-Innovationspreis bekam. Probleme sind rasche Resistenzbildung und häufige bakterielle Pneumonien unter der Anwendung, wobei die Gründe hierfür noch unklar sind.
Pneumokokken: Fertigspritze für Kinder unter 5 Jahren 09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/05 S.4784
Der siebenvalente Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff Prevenar steht ab sofort auch als Fertigspritze zur Verfügung, wie die Wyeth Pharma GmbH mitteilte
Krebsprävention: Impfstofff auf Zuckerbasis ... 09.05 - Siehe: Deutsche Apotheker Zeitung 36/05 S.4750
Amerikanische Forscher sind bei der Entwicklung eines Krebsimpfstoffes einen wichtigen Schritt vorangekommen. Ihr vollsynthetischer Impfstoff-Kandidat besteht aus einem Mehrfachzucker, einem Peptid und einem Lipopeptid
Pestwurz zur Migräneprophylaxe 09.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 35/05 S.3076
Die Wirksamkeit, belegt in zwei randomisierten und kontrollierten Studien und einer offenen Studie, und die gute Verträglichkeit sowie die geringe Inzidenz der Hepatitisverdachtsfälle ergeben eine positive Nutzen-Risiko-Bewertung für
den Pestwurz-Spezialextrakt Petadolex. Eine Analyse verschiedener publizierter Studien zeigt, dass die Wirksamkeit des Pestwurz-Spezialextrakts vergleichbar mit der anderer synthetischer Migräneprophylaktika ist. In sehr seltenen Fällen kann
es zu einer Erhöhung der Leberwerte kommen, die wahrscheinlich auch durch regelmäßige Kontrollen der Laborwerte nicht antizipiert werden kann. Ein hepatotoxisches Risiko durch Pyrrolizidinalkaloide ist durch das Herstellungsverfahren
ausgeschlossen.
Influenza und Co.: Tödliche Bedrohung durch Viren 09.05 - Siehe: Pharmazeutische Zeitung 35/05 S.3067
Der Titelbeitrag zeigt anhand einiger Beispiele, wie effektiv sich Viren vermehren und verbreiten und wie gefährlich sie für den Menschen sind: Viren und ihre Einteilung in Familien, Vermehrung, Übertragung und Resistenzbildung,
Influenzaviren, Sars, Aids, Hepatitis B.
Repellents: Mit Duftstoffen Mücken abschrecken 09.05 -