Kurzinformationen zu Namibia

Stand 10.10.2010. Eine ausführliche und vor allem persönliche Beratung (beachten Sie dieses Muster) erhalten Sie in PRIMA-Apotheken.

Tagesaktuelle Daten (Outbreaks) finden Sie hier
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 Standard-Impfungen
Standard-Impfungen (Diphtherie, Polio und Tetanus) nicht vergessen!
 Trinkwasser/Ernährungs-Hygienemangel
Je nach Art der Reise ist Vorsorge bzw. Impfschutz gegen Krankheiten wie Hepatitis A und Typhus, die durch Trinkwasser/Ernährungs-Hygienemangel übertragen werden, sinnvoll.
 Insekten
Gegen die durch Insekten übertragenen Krankheiten (Malaria) ist neben der medikamentösen Vorsorge zuverlässiger Insektenschutz wichtig.
 Weitere Risiken
Bei extremen Reisen muss an weitere Krankheiten (Tollwut) und neben der Vorsorge ggf. auch an einen Impfschutz gedacht werden.


 Malaria
Nur im Norden herrscht zeitlich begrenzt (siehe "Informationen der WHO") Malariagefahr, aber schon ein kurzer Abstecher in diese Malaria-Gegenden (vor allem am Abend) kann ohne Vorsorge (Prophylaxe oder Insektenschutz) zu einer Malaria führen! Im Norden herrscht hohe Wahrscheinlichkeit einer Malariainfektion! Unbedingt Prophylaxe beachten!

Die aktuellen Informationen der WHO:
Malariariskio - überwiegend in der gefährlichen Form (Malaria tropica, Plasmodium falciparum) - besteht von November bis Juni in folgenden Regionen: Oshana, Oshikoto, Omusati, Omaheke, Ohangwena und Otjozondjupa. Risiko während des gesamten Jahres über besteht entlang des Kunene-Flusses, in Kavango und den Caprivi-Regionen.
Medikamenten-Resistenzen: P. falciparum gegen Chloroquin und und Sulfadoxin/Pyrimethamin
 
Ergänzend die aktuellen Empfehlungen der Deutschen Tropenmedizinischen Gesellschaft (weichen ggf. von der WHO ab)
ganzjährig Hohes Risiko im Cubango-Tal, Kunene-Tal sowie im Caprivi Streifen P. falciparum 85 % Prophylaxe mit Mefloquin oder vergleichbaren Medikamenten
Nov. - Juni Hohes Risiko in den übrigen nördl. Regionen, auch in der Etosha-Pfanne, Otjozondjupa, Omaheke P. falciparum 85 % Prophylaxe mit Mefloquin oder vergleichbaren Medikamenten
Juli - Okt. Risiko in den übrigen nördlichen Regionen, auch in der Etosha-Pfanne, Otjozondjupa, Omaheke P. falciparum 85 % Notfall-Therapie mit Mefloquin oder vergleichbaren Medikamenten
  Malariafrei: Städte und Süd-Namibia
 


 Aktuell: Pest-Infektionsgebiet!
Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Pest gemeldet:
Ohangwena Region seit 13.5.99
o  Namibia gilt immer noch als Infektionsgebiet, obwohl bereits seit 05.05.1999 keine neuen WHO-Meldungen mehr veröffentlicht wurden.
   o  zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 05.05.1999

Gute Informationen siehe
Afrika auf einen Blick (http://www.afrika-auf-einen-blick.de/namibia/index.php)
CIA World Factbook (http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/wa.html)
deutsch (http://www.namibia.de)
DSE (http://www.dse.de/za/lis/namibia/homepage.htm)
Healthnetwork (Australien) (http://www.healthnetwork.com.au/travelclinic-countrydisplay.php?name=NAMIBIA)
Länderinfos der UNIQA Vers. (http://www.meduniqa.at/gesundreisen/getCountryFull.cfm?countryID=108)
Reiseberichte (http://www.derreisetipp.de/links/pages/Afrika/Namibia/)
Spiegel-Jahrbuch (http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,NAM,00.html)
Travel Links 4 U (http://www.linksnguides.com/TravelGuides.asp?LocationID=262)
U.S. Department of State (http://travel.state.gov/travel/namibia.html)
WHO-Crises and emergencies (soweit gerade etwas vorgefallen ist) (http://www.who.int/hac/crises/en/)
WHO-Länderinfo (evtl. incl. Karte) (http://www.who.int/country/nam/en)
Ein Service der PRIMA-Apotheken   © Apotheker Büger, Nürnberg
Daten aus: Reise-Impfberatungsprogramm Büger