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Kurzinformationen zu Südafrika Stand 10.10.2010. Eine ausführliche und vor allem persönliche Beratung (beachten Sie dieses Muster) erhalten Sie in PRIMA-Apotheken. Tagesaktuelle Daten (Outbreaks) finden Sie hier |
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| Die aktuellen Informationen der WHO: | |||
| Malariarisiko - überwiegend in der gefährlichen Form (Malaria tropica, Plasmodium falciparum) - besteht das ganze Jahr (das Risiko ist von Oktober bis Mai am höchsten) über in tiefergelegenen Gebieten der Nordprovinz, der Provinz Mpumalanga (incl. Krüger-Nationalpark!) und im nordöstlichen Kwazulu/Natal nördlich des Tugela-Flusses. | |||
| Medikamenten-Resistenzen: P. falciparum gegen Chloroquin und Sulfadoxin/Pyrimethamin. | |||
| Ergänzend die aktuellen Empfehlungen der Deutschen Tropenmedizinischen Gesellschaft (weichen ggf. von der WHO ab) | |||
| Oktober bis Mai | Hohes Risiko in der Northern Province, im Osten der Mpumalanga Provinz (inkl. Krüger- und benachbarte Parks) und im Nordosten von KwaZulu-Natal insbesondere Tembe- und Ndumu-Wildreservat) | P. falciparum > 90 % | Prophylaxe mit Mefloquin oder vergleichbaren Medikamenten |
| Juni bis September | Risiko in den o.g. Provinzen | P. falciparum > 90 % | Notfall-Therapie mit Mefloquin oder vergleichbaren Medikamenten |
| Oktober bis Mai | Geringes Risiko restliches Tiefland von KwaZulu-Natal bis zum Tugela-Fluß im Süden | P. falciparum > 90 % | Notfall-Therapie mit Mefloquin oder vergleichbaren Medikamenten |
| Malariafrei: übrige Gebiete | keine medikamentöse Maßnahme | ||