Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen zur Verfügung.
AIDS - 30.10.2003 Äthiopien gehört zu den fünf Ländern (Russland, Indien, VR China, Äthiopien und Nigeria), für die von den UN bis 2010 mehr als eine Verdreifachung der
HIV-Positiven auf dann zwischen 50 und 70 Mio erwartet wird.
Cholera - 29.08.2006 Seit April ausgehend vom West-Staat Gambella vermehrt Diarrhoe-Fälle. Es schienen auch Cholera-Fälle unter den 16.555 Fällen und 200 Toten zu
sein.
Cholera - 07.09.2009 Aktuelle Meldungen:
- Innerhalb der letzten drei Wochen bis zum 1. September 2009 insgesamt 18.000 Erkrankungen gemeldet, vermutlich die Hälfte davon sind Cholera. Betroffen sind viele Teile des Landes einschließlich der Hauptstadt Addis Ababa, dort etwa 4.000 Fälle.
Gewarnt wird auch vor weiteren Erkankungen bei dem religiösen Festival Meskel vom 15.-30. September 2009, bei dem mehr als 500.000 Menschen erwartet werden und der Zugang zu sicherem Trinkwasser und sanitären Anlagen mangelhaft ist.
- Schwerer Ausbruch im Staat Oromia. Am schlimmsten ist die Situation in West Arsi, dort seit Jahresbeginn bis zum 29. Juli 2009 mehr als 1.700 Erkrankungen, 28 Menschen starben. Hier sind alle Distrikte betroffen. Desweiteren viele Erkrankungen in East
Shewa (Distrikte Fantale, Boset und Adami Tulu), West Hararghe (Mieso, Guba Qoricha, Chiro und benachbarte Distrikte), North Shewa (Distrikt Wara Jarso) und Arsi (Merti, Jaju und benachbarte Distrikte). Viele Fälle werden nicht gemeldet, sodass die
tatsächliche Situation noch schlimmer ist.
Zurück liegende Meldungen:
- Ausbruch in Humbo in Wolaita in SNNPR: in der Woche bis zum 28. Dezember 2008 wurden acht Verdachtsfälle gemeldet, in der Vorwoche waren es 58.
- Zuvor waren in den vier Wochen bis zum 22. Dezember 2008 keine Neuerkrankungen gemeldet worden. Davor Epidemie landesweit, seit Jahresbeginn bis zum 30. Oktober 2008 wurden insgesamt 3.804 Erkrankungen in 54 Distrikten gemeldet, 23 Menschen starben.
- Insgesamt 97 Verdachtsfälle mit acht Todesfällen wurden zwischen 14. Januar und 15. März 2008 in Suftu in Dolo in der Liben-Zone der Region Somali gemeldet, gemäß den nationalen Gesundeheitsbehörden wurden die Fälle auch laborbestätigt.
- Anfang 2007: Extrem steigende Zahlen in Ogaden, im Osten starben bereits Dutzende, allein über 40 in der Stadt Qabri Dahare.
- Weitere etwa 680 Personen starben bereits im gesamten Land. Laut offiziellen Angaben handelt es sich lediglich um einen Ausbruch von aktuer wässrige Diarrhoe, der unter Kontrolle sei, während jedoch Hilfsorganisationen von einem Cholera-Ausbruch
ausgehen. Die Regierung des Landes weigert sich jedoch nach wie vor, einen Chlora-Ausbruch zu erklären.
Es wird von etwa 60.000 Erkrankungen seit April 2006 (dort erste Meldungen im Südwesten) ausgegangen. Schwer betroffen sind die Regionen Amhara, Tigray, Afar, Oromiya und Somali.
Diarrhoe - 25.10.2006 Aktuell 84 Neuerkrankungen mit 11 Todesfällen in der Region Afar. Bis zum 25. Oktober wurden insgesamt 29.880 Fälle und 279 Todesfälle gemeldet. Betroffen sind
die Regionen Amhara, Oromiya, Somali, Southern Nations Nationalities and People's Region (SNNPR) und Tigray sowie die Subdivision Addis Ababa. 79 Prozent der Erkrankungen sind in Oromiya.
Es wird vermutet, dass es sich um Cholera handelt, wobei das Gesundheitsministerium, das im Juni Labortests durchführte, dies nicht bestätigt.
Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Malaria - 03.06.2007 - Von den 27
Millionen der Bevölkerung im Staat Oromiya (Birbissa Doloma sowie viele weitere Dörfer sind Endemie-Gebiete) sind 18 Millionen gefährdet. Malaria ist verantwortlich für 24 Prozent der Todesfälle in der Region und der Hauptanlass für Hospitalisierungen von
Kindern unter 14 Jahren.
- Hohe Ansteckunsgefahr aufgrund der anstehenden Regenzeit auch in der South Gondar Zone des Staates Amhara. Daher wurden dort als Präventivmaßnahme etwa eine halbe Million Bednetze verteilt.
Masern - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Meningokokken Meningitis - 15.04.2005 Ausbruch in vier der neun Regionen Äthiopiens mit bisher 40 Toten und über 430 Erkrankten.
Am schlimmsten war zuletzt die Region Benshangul-Gumuz mit 167 Fällen in den letzten Wochen betroffen, weitere Fälle in Tigray, Afar und Oromiya.
Meningokokken Meningitis - 24.03.2009 Seit Jahresbeginn bis Ende Februar 2009 wurden landesweit 32 Erkrankungen gemeldet (sechs Todesfälle), keine Fallmeldungen in der vorletzten Februar-Woche.
Milzbrand - 12.07.2002 Bei einem
neuen Ausbruch im östlichen Teil Äthiopiens haben sich 10 Menschen infiziert. Dies ist die höchste Zahl der letzten Jahre. Außerdem starben 15 Rinder.
Den ersten Ausbruch gab es vor etwa 2 Monaten im Fentale District in der Region Oromiya (ca. 200 km von der Hauptstadt Addis Ababa). Kurz-Infos zu Milzbrand: Keine direkten Kontakte mit Tieren, kein Verzehr von Fleisch unsicheren Ursprungs.
Milzbrand - 19.11.2002 Ausbruch nach Verzehr von Rindfleisch unter Halb-Nomaden in Mursiland (Süd-Äthioien in der Region des Flusses Omo) mit bisher fünf Toten, weitere diverse
Erkrankte. Milzbrand ist als Ursache noch nicht sicher bestätigt, aber sehr wahrscheinlich.
Polio - 12.09.2006 Erstmals ab Ende 2004/Anfang 2005 wieder Fälle im Land (u.a. in der Tigray Region an der Grenze zum Sudan und in der Amhara-Region). Bis jetzt wurden insgesamt 37 Fälle gemeldet,
betroffen sind 4 der 11 Regionen (u.a Oromia Provinz). Die größte Gefahr besteht in den Grenzregionen zu Somalia sowie die nördlichen und zentralen Gebiete des Landes.
Äthiopien galt zuvor seit 2001 als poliofrei. Kurz-Infos zu Polio: In Gebiete, die noch Polio melden, sollte nicht ohne aktuellen
Impfschutz gereist werden.
Polio - 07.01.2009 Im Jahr 2008 wurden insgesamt 22 Erkrankungen in der Grenzregion zwischen Süd-Sudan und Äthiopien gemeldet (alle Typ 1).
Rift Valley fever - 15.01.2007 Aufgrund des Ausbruchs im benachbarten Kenia wird befürchtet, dass sich die Krankheit auch nach Äthiopien
ausbreitet.
Schistosomiasis - 13.02.2002 Die Einschleppungen nach Europa haben sich verzehnfacht, das Risiko scheint sich entsprechend erhöht zu haben.