Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen zur Verfügung.
Abdominal-Typhus - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Abdominal-Typhus - 23.09.2003 Ausbruch in der Südstadt Megri mit bisher 20 Fällen, Tendenz steigend, Ursache ist evtl. kontaminiertes Trinkwasser.
Dysenterie - 05.11.2003 Shigellose-Ausbruch durch kontaminiertes Trinkwasser in der Hauptstadt Erevan. Betroffen sind die Distrikte Central und Abakirskiy. Die Erkrankungs-Rate auf
100.000 liegt für die letzten Jahre bei ca. 25, zum Vergleich: in den USA beträgt sie ca. 8,5.
Im ganzen Land Risiko, an Diarrhoe zu erkranken.
Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken. (aktuell keine
Saison)
Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Milzbrand - 14.11.2006 Aktuelle Meldung:
Ein Fall von Hautmilzbrand: Ein 70-jähriger Mann aus Tsovazard in der Region Gegharkunik wurde am 8. November mit einem Geschwür an seinem rechten Arm hospitalisiert. Der Mann hatte 3 Tage zuvor eine kranke Kuh geschlachtet, deren Blut die Wunde an seinem
Arm infizierte.
Zurück liegende Meldungen:
- Mitte September ein Fall im Dorf Gehazor des Distriktes Kotajkskiy, der Patient war an seiner Hand verwundet und hatte viel Kontakt mit kranken Haustieren.
- In der Stadt Gjumri Ende 2005 ein Fall von Haut-Milzbrand, eine Frau hatte Fleisch von einem lokalen Markt zubereitet.
Die Lebensmittelkontrolle im Land kann offenbar den Verkauf von infiziertem Fleisch auf Märkten nicht verhindern. In den letzten Jahren jährlich zwischen zwei und zwölf Erkrankten. Mit Fleisch sollte man auch in der Hauptstadt Yerevan sehr vorsichtig
sein.
Im April 2004 in der Provinz Shirakskaya (Shirak) ist Fleisch von infizierten Rindern (ca. 40 wurden nachgewiesen) aus dem Ort Aigabats auf Märkten verkauft worden.
Schon früher ähnliche Meldungen in den Provinzen Shirakskaya und Armavir und aus Yerevan. Kurz-Infos zu Milzbrand: Keine direkten
Kontakte mit Tieren, kein Verzehr von Fleisch unsicheren Ursprungs.
Trinkwasser - 08.03.2007 Vor dem
Verzehr gewisser bereits rückgerufener Jermuk-Mineralwasserprodukte wird gewarnt. Diese enthalten u.a. Arsen. Erkrankungen wurden bislang allerdings noch nicht gemeldet. Betroffen sind folgende Produkte:
- "Jermuk Original Sparkling Natural Mineral Water Fortified With Natural Gas From The Spring"
- "Jermuk Sodium Calcium Bicarbonate and Sulphate Mineral Water"
- "Jermuk, Natural Mineral Water Sparkling"
Tularämie - 15.03.2007 Ausbruch –
vermutlich die ersten Fälle bereits im Januar 2007 – im Dorf Tsovagyukh der Region Gegarkuniq. Etwa 40 Erkrankungen, davon bislang 6 laborbestätigt. Ursache ist unter Umständen kontaminiertes Trinkwasser, das bereits für einen Ausbruch in Fontanka im Jahr
2004 verantwortlich war.