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Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen zur Verfügung.

 

Bolivian hemorrhagic fever - 02.07.2004
Zwei Tote in Huacareje und Magdalena (im Department Beni in der Provinz Itenez). Das Machupo Virus (Arenavirus) ist hier endemisch, als Reservoir und Vektor dienen Nagetiere (z.B. die Ratte Callomys callosus).
Die Übertragung geschieht durch verunreinigte Nahrung, mit Mäusekot verunreinigtem Staub, daneben auch durch Sexualkontakt mit Erkrankten. Bei grippeähnlichen Symptomen, Blutungsneigung, Erbrechen, evtl. Bluterbrechen muss ein Arzt aufgesucht werden.
Zwischen 1959 und 1970 sind bereits 1.500 Menschen, v.a. in Itenez und Mamore, an diesem hämorrhagischen Fieber verstorben. Risikogebiete sind auch die Provinzen Cercado und Yacuma (Beni).

Bolivian hemorrhagic fever - 10.03.2007
Ausbruch auf der Guamaha Ranch, Magdalena Municipality, Provinz Itenez in Beni. 6 Erkrankungen wurden gemeldet, 2 Menschen starben, die übrigen wurden hospitalisiert.
Die Fälle wurden noch nicht bestätigt, es könnte sich auch um Dengue hemorrhagisches Fieber (DHF) handeln.
Mittlerweile wurde Mamuja community (22 km von Magdalena entfernt) unter Quarantäne gesetzt. Regionen, in denen starke Regenfälle oder Überflutungen herrschen, sind gefährdet.
Der Machupo Virus – der Erreger des Bolivian hemorrhagic fever – ist im tropischen Flachland des Landes endemisch (im Nagetier „Calomys callosus“).

Cholera Aktuell - 10.10.2010
Cholera-Infektions-Gebiete (lt. WHO u.a.):
 Aktuell: Cholera-Infektionsgebiet!
Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Cholera gemeldet:
   o  zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 15.03.1998

seit Jahren keine Fallmeldungen


Dengue-Fieber - 22.10.2009
Aktuelle Meldung:
- Es wird befürchtet, dass es zu einer neuen Epidemie im Land kommt. Bislang wurden vier Erkrankungen in den Departments Santa Cruz und Beni bestätigt. Gefahr vor allem auch im Hinblick auf den Regenzeit.
Zurück liegende Meldungen:
- Meldung Juni 2009: Ausbruch landesweit mit extrem steigenden Erkrankungszahlen, bis zum 20. Mai 2009 insgesamt mehr als 59.900 Erkrankungen (25 Menschen starben), davon wurden mindestens 6.516 bestätigt. Es ist die schwerste Epidemie des Landes seit 20 Jahren. Das größte Risiko besteht in den Departments Beni (3.304, davon 246 bestätigt), Santa Cruz (40.227, davon 3.939 bestätigt) und Cochabamba (4.946, davon 639 bestätigt). Weiterhin betroffen sind: Chiquisaca (1.085, davon 290 bestätigt), La Paz (1.115, davon 504 bestätigt), Oruro (109, davon 30 bestätigt), Pando (1.246, davon 42 bestätigt), Potosi (50, davon 20 bestätigt) und Tarija (4.085, davon 806 bestätigt).
Etwas zurückliegend:
Die höchsten Inzidenzen haben Pando (1.285 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner), gefolgt von Santa Cruz de la Sierra (1.105), Tarija (600), Beni (393) und Cochabamba (214). Ebenso betroffen sind Tarija, Chuquisaca, La Paz, Oruro und Potosi. Zuletzt jedoch rückläufige Zahlen. Während es beim Peak noch mehr als 1.500 Neuerkrankungen pro Tag waren, sind es derzeit etwa 200. In etwa einem Monat wird mit dem Ende der Epidemie gerechnet.
Etwas zurückliegend: Bis zum 20. Januar 2009 wurden in Yacuiba nahe zur argentinischen Grenze im südlichen Department Tarija (Staat und Provinz äquivalent) etwa 200 Verdachtsfälle gemeldet. Im einzelnen u.a. schwer betroffen: Gebiete im zentralen Cochabamba, die tropischen Zonen des Departments La Paz und die Stadt Riberalta in der Region Beni (im Nordosten des Landes). Betroffen sind weiterhin Villa Tunari in Cochabamba; und Cobija (bei einer Einwohnerzahl von nur 25.000) in Pando.
- Im Jahr 2008 wurden insgesamt 2.000 Fälle laborbestätigt, 22 Menschen starben.
- Februar 2008: Zahlreiche Verdachtsfälle wurden in zentralen Gebieten sowie in nordöstlichen Gebieten des Landes infolge vorangegangener Regenfälle und Überflutungen gemeldet, über 100 Fälle wurden seit November 2007 landesweit bis zum 16. Februar 2008 bestätigt. Fast alle Erkrankten stammen aus der tropischen Region von Chapare im zentralen Department Cochabamba. Meldungen schon Anfang Januar, aber allein in der Woche des 13. Januar wurden 101 Fälle in Chapare gemeldet sowei 143 landesweit. Von den Fluten weiterhin betroffen sind die Departments Cochabamba, Beni, Santa Cruz, Potosi, Chuquisaca und La Paz.
- Landesweit wurden seit Jahresbeginn bis zum 13. November insgesamt 1252 Erkrankungen bestätigt.
Zurück liegende Meldungen:
- Im Jahr 2007 wurden insgesamt 1930 Erkrankungen gemeldet (betroffen war u.a. Santa Cruz, Beni, Chuquisaca, Cochabamba, Tarija und Potosi)
- Im Jahr 2006 waren es 1.988 Erkrankungen, hauptsächlich in Santa Cruz.

Gelbfieber - 05.04.2007
Im Jahr 2007 bis Ende Februar im gesamten Land bislang 33 Verdachtsfälle und 3 Todesfälle, betroffen sind die Departments Cochabamba, La Paz und Santa Cruz. Bis Anfang April wurden 6 Fälle bestätigt: 2 in La Asunta Municipality im Department La Paz, 1 Fall in der Provinz Carrasco de Cochabamba, die übrigen 3 in Santa Cruz municipality in Yapacani. 3 Menschen starben.
Erster Todesfall in diesem Jahr Anfang Februar, ein 17-jähriger Mann starb in einem Krankenhaus in La Paz, er hatte sich in einem tropischen Dorf in der Region Yungas, einem Endemiegebiet, angesteckt. In La Paz besteht keine Ansteckungsgefahr.
Impfkampagnen werden erfolgen.
Im Jahr 2006 starben im Land 8 Menschen.

Gelbfieber Aktuell - 10.10.2010
Gelbfieber-Infektions-Gebiete (lt. WHO u.a.):
 Aktuell: Gelbfieber-Infektionsgebiet!
Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Gelbfieber gemeldet:
Beni Department
   Ballivian Province
   Itenez Province
Cochabamba Department
   Ayopayo Province
   Carrasco Province
   Chapare Province
La Paz Department
   Larecaja Province
   Murillo Province
   Nor Yungas Province
   Quinuni Province
   Sud Yungas Province
Santa Cruz Department
   Andrés Ibañez Province
   Cordillera Province
   Florida Province
   Gutièrrez Province
   Ichilo Province
   La Guardia seit 31.03.00
   Nuflo de Chavez Province seit 11.03.99
   Vallegrande Province seit 11.03.99
   Velasco Province seit 11.03.99
   o  zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 06.08.2003

seit Jahren keine Fallmeldungen


Hanta-Virus-Infektionen - 27.04.2005
Zwei Erkrankte in einem Dschungelgebiet in Cochabamba (Zentral-Bolivien).

Hanta-Virus-Infektionen - 28.01.2008
Ein Bewohner in Villa Tunar starb im Department Cochabamba am 26. Januar 2008, Laborergebnisse werden noch abgewartet. Bereits davor starben zwei Personen, diese Fälle wurden laborbestätigt.
Im Jahr 2006 mindestens drei Erkrankungen in Chapare, Cochabamba, 2005 starben drei Menschen.

Milzbrand - 08.05.2008
Aktuelle Meldung
- Lima: In Caudevilla im Distrikt Supe wurden drei Erkrankungen bestätigt. Die Betroffenen nahmen bei einem heimlichen Schächten eines Rindes teil.
- Piura: Hier wurde ein Verdachtsfall gemeldet bei einem 16-jährigen Arbeiter, der in der Stadt Piura Fleisch transportierte. Vor einer Erkrankungsgefahr in Piura und auch in Castilla wird gewarnt. Zwar kam es zu den letzten menschlichen Fälle in den 80er Jahren, in den Jahren 2004 und 2005 jedoch kam es in Piura zu Erkrankungen bei Tieren.
Kurz-Infos zu Milzbrand: Keine direkten Kontakte mit Tieren, kein Verzehr von Fleisch unsicheren Ursprungs.

Pest - 26.05.1998
Pest findet sich nur in den tropischen und subtropischen Tälern.
Die Provinzen Franz Tamayo und Sud Yungas liegen sehr nahe an den feuchten tropischen Tälern, bzw. an der südlichen Grenze zu Peru, das Valle Grande ist ein trockenes subtropisches Gebiet im mittleren Teil des Landes. In diesen Gebieten ähnelt das Klima sehr dem nördlichen und nordöstlichen Peru und dem südlichen Ecuador.

Pest Aktuell - 10.10.2010
Pest-Infektions-Gebiete (lt. WHO u.a.):
 Aktuell: Pest-Infektionsgebiet!
Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Pest gemeldet:
La Paz Department
   Franz Tamayo Province
   Sud Yungas Province
   Valle Grande Province
o  Bolivien gilt immer noch als Infektionsgebiet, obwohl bereits seit 15.01.1997 keine neuen WHO-Meldungen mehr veröffentlicht wurden.
   o  zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 15.01.1997

seit Jahren keine Fallmeldungen


Trypanosomiasis - 02.02.2009
Vor einer Erkrankungsgefahr für Reisende – insbesondere schwangere Frauen – wird gewarnt. Die Krankheit ist im Land endemisch, vor allem in ländlichen Gebieten.

Weitere Internet-Seiten über Bolivien:


Outbreak-Historie
Gute Informationen siehe
Bolivia Links (http://lcweb2.loc.gov/frd/cs/botoc.html)
CIA World Factbook (http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/bl.html)
DSE (http://www.dse.de/za/lis/boliv/homepage.htm)
Healthnetwork (Australien) (http://www.healthnetwork.com.au/travelclinic-countrydisplay.php?name=BOLIVIA)
Länderinfos der UNIQA Vers. (http://www.meduniqa.at/gesundreisen/getCountryFull.cfm?countryID=21)
Reiseberichte (http://www.derreisetipp.de/links/pages/Suedamerika/Bolivien/)
Schweizer Bundesamt für Auswanderung (IMES) (http://www.swissemigration.ch/elias/de/laenderinformationen/laenderliste/00238/index.html)
Spiegel-Jahrbuch (http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,BOL,00.html)
Travel Links 4 U (http://www.linksnguides.com/TravelGuides.asp?LocationID=72)
U.S. Department of State (http://travel.state.gov/travel/bolivia.html)
WHO-Länderinfo (evtl. incl. Karte) (http://www.who.int/country/bol/en)

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