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Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen zur Verfügung.

 

Bindehautentzündung - 01.04.2003
Epidemie durch nicht identifiziertes Virus in verschiedenen Staaten: in Santa Catarina ca. 23.500, im Staat Sao Paulo über 13.000 Erkrankte, am meisten betroffen ist dort die Region Baixada Santista mit über 6.100, Meldungen auch aus Mato Grosso und Paraná. Der Staat Rio bereitet sich auf eine Epidemie in den nächsten Wochen vor.
Symptome sind gerötete und lichtempfindliche Augen, geschwollene Augenlider, verstärkter Tränenfluss, Licht-Empfindlichkeit und Probleme, das Auge zu öffnen, manchmal auch Blutungen. Oft genügt peinliche Hygiene zur Behandlung, hilfreich sind künstliche Tränen, antientzündliche Augentropfen muss ggf. der Arzt verordnen.

Botulism - 14.12.2006
Ein 10-jähriges Kind starb in Ceara, nachdem es bereits 83 Tage im Krankenhaus behandelt wurde. Ihre 12-jährige Schwester und ihre Mutter ist ebenfalls erkrankt, die Schwester liegt noch auf der Intensivstation. Nach Angaben des Stiefvaters wurde ihm gefrorenes Huhn gegeben, von dem sowohl er als auch seine Frau und deren 7 Töchter aßen. Die restlichen Familienmitglieder erkrankten aber erstaunlicherweise nicht.

Chagas-Krankheit - 01.04.2005
Neben den Meldungen über die 'üblichen Übertragungswege' (aktuell in Igarape da Fortaleza und Marabaixo im Staat Amapa mind. 26 Erkrankte) sind im Staat Santa Catarina in Curitiba und Joinville ca. 30 nach Genuss von kontaminierten Zuckerrohr-Saft erkrankt.

Chagas-Krankheit - 27.07.2006
Ausbruch in der Stadt Santarem in dem westlichen Staat Para, bisher 20 bestätigte Fälle, alle hatten sich auf ungewöhlichem Weg infiziert, durch Genuss von "bacaba wine".

Cholera - 02.02.2005
Wie schon in den letzten Jahren Anstieg der Diarrhoe-Zahlen in Sao Bento do Una (Staat Pernambuco, 218 km von Recife). Darunter auch (auch wie in den letzten Jahren) ein Cholera-Fall. In den letzten Jahren Erkrankungen hier bis in den Mai hinein.
Pernambuco gilt als der einzige Staat Brasiliens, wo aktuell Cholera noch vorkommt, 2002 und 2003 wurde in Brasilien V. cholerae nur in einigen Proben in den Nordost-Staaten von Brasilien nachgewiesen.
Zwischen 1991 und 2001 waren 168.598 im Rahmen einer großen Epidemie erkrankt, Südamerika galt davor als Cholera frei.

Cholera Aktuell - 10.10.2010
Cholera-Infektions-Gebiete (lt. WHO u.a.):
 Aktuell: Cholera-Infektionsgebiet!
Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Cholera gemeldet:
Alagoas State
Bahia State seit 10.08.01 (war früher bereits Infektionsgebiet)
Paraíba State
Pernambuco State
Sergipe State
   o  zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 31.12.2000

seit Jahren keine Fallmeldungen


Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Dengue-Fieber - 22.10.2009
In vielen Staaten aktuelle Meldungen:
- Mato Grosso: Bis zum 21. Oktober 2009 insgesamt 38.726 Erkrankungen, das sind fast viermal so viel wie im Vergleichszeitraum 2008. Zuletzt 69 Neuerkrankungen innerhalb der letzten sieben Tage. Schwer betroffen unter anderem Campo Grande, Dourados und Rondonopolis.
Etwas zurückliegend: In den beiden Städten Cuiaba und Varzea Grande bis zum 29. September 2009 insgesamt 11.031 Erkrankungen bzw. 3.800 Fälle (davon 198 laborbestätigt). Davor: Seit Jahresbeginn bis zum 9. September 2009 wurden im gesamten Staat insgesamt 36.563 Erkrankungen gemeldet (34 Menschen starben, davon 28 laborbestätigt), das sind mehr als dreimal soviel wie im Vergleichszeitraum 2008 (10.489 Erkrankungen). Allein in Cuiba (der Hauptstadt des Staates) wurden 10.841 Fälle gemeldet. In Vareza Grande sind es 3.825 Erkrankungen. Unter anderem weiter betroffen sind Nova Olimpia, Nova Mutum, Pocone, Canarana, Tangara da Serra, Nobres, Rosario Oeste, Caceres, Curvelandia, Diamantino, Jaciara, Juara, and Tapurah.
Zurückliegend: Sierra de Tanger war auch einmal schwer betroffen.
Weiter zurückliegend: Im Ort Rosario Oeste (nur etwa 18.000 Einwohner) zwischen Dezember 2008 und Januar 2009 insgesamt 226 Erkrankungen, davon wurden 19 laborbestätigt. Der erste Ausbruch in Rosario Oeste war 2005 und 2006, damals insgesamt 218 Erkrankungen.
- Von Januar bis September 2009 wurden 292 Erkrankungen gemeldet (271 waren es im Vergleichszeitraum 2008).
- Sergipe: In Aracaju, der Hauptstadt der Staates, wurden seit Jahresbeginn bis Ende August 2009 insgesamt 1.130 Verdachtsfälle gemeldet, davon wurden 287 bestätigt, das ist ein erheblicher Rückgang (im Vergleichszeitraum 2008 waren es 11.573 Verdachtsfälle, wovon 10.481 bestätigt wurden.
- Parana: Bis Ende August 2009 wurden im Staat insgesamt 814 Fälle bestätigt, 702 davon wurden lokal erworben (im Vergleichszeitraum 2008 waren es 752 lokal erworbene Fälle). Vor steigenden Fallzahlen während der Regenzeit wird gewarnt.
- Rio Grande do Sul: Epidemie und extrem gestiegene Fallzahlen in Dourados, seit Jahresbeginn bis zum 18. September 2009 wurden insgesamt 964 Verdachtsfälle gemeldet, 705 davon wurden bestätigt. Im Vergleichszeitraum 2008 waren es in Dourados nur 32 bestätigte Fälle, im gesamten Jahr 2008 wurden 232 Erkrankungen gemeldet. Es handelt sich mittlerweile auch um Typ 2, in den Jahren zuvor zirkulierte der Typ 3.
- Ceara: In Ceara wurden seit Jahresbeginn bis zum 18. September 2009 insgesamt 4.462 Fälle bestätigt (davon 31 Neuerkrankungen innerhalb der letzten Woche), dies entspricht einer Inzidenz von etwas mehr als 54 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner. Betroffen sind 108 der 184 Municipalities.
- Sao Paulo: Seit Jahresbeginn bis Anfang September 2009 wurden im Staat insgesamt 1.422 Erkrankungen gemeldet (im gesamten Jahr 2008 waren es 1.058 Fälle). Schwer betroffen ist vor allem Ribeirao Preto, hier zirkulieren auch drei der vier Serotypen. Mit weiterhin vielen Erkrankungen ist auch im Hinblick auf die winterliche Regenzeit zu rechnen.
- Bahia: Zwischen Jahresbeginn bis Ende August 2009 haben sich die Erkrankungszahlen verdreifacht, außerdem sind es die höchsten Zahlen seit 1995, als die Krankheit zum ersten Mal als epidemisch angesehen wurde. In den ersten acht Monaten des Jahres 2009 wurden im gesamten Staat 103.788 Erkrankungen gemeldet, im Vergleichszeitraum 2008 waren es 34.125 Fälle. Betroffen sind 402 der insgesamt 417 Municipalities, 41 Prozent aller Fälle sind in Itabuna, Jequie, Salvador, Feira de Santana, Irece und Ilheus.
Zwischen 16. Juli und 12. August 2009 in der Stadt Itabuna 101 Neuerkrankungen gemeldet. Im übrigen bereits jetzt die größte Epidemie in der Geschichte der Stadt, sein Jahresbeginn wurden insgesamt 13.000 Erkrankungen gemeldet.
Zuvor: Seit Jahresbeginn bis Ende Juni 2009 wurden im nordöstlichen Staat (betroffen sind 391 Municipalities) insgesamt 93.191 Erkrankungen gemeldet (mindestens 111 Menschen starben, hauptsächlich Kinder), das sind insgesamt dreimal so viel wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres und bereits deutlich mehr als im gesamten Jahr 2008 (insgesamt 37.273 Erkrankungen). 42 Prozent aller Fälle sind in Itabuna, Ilheus, Jequie, Porto Seguro, Salvador und Feira Santana. Dennoch zuletzt im Juni 2009 gesunkene Erkrankungszahlen. In der letzten Juniwoche 2009 wurden 320 Neuerkrankungen gemeldet, bis zum April 2009 waren es noch mehr als 1.000 pro Woche.
Etwas zurückliegend:
Schwer betroffen unter anderem Barreiras, von 1.925 Verdachtsfällen wurden dort 203 bestätigt. Die Hälfte aller bestätigten Fälle sind in den Municipalities Jequie, Itabuna, Porto Seguro, Ilheus, Salvador und Feira de Santana. Schwer betroffen ist der südliche Teil des Staates einschließlich der Stadt Porto Seguro. Bedenkliche Situation derzeit vor allem in der Stadt Itabuna mit insgesamt 6.900 Erkrankungen und acht Todesfällen. In Salvador, der Hauptstadt von Bahia, wurden 1.700 Fälle gemeldet, davon 352 bestätigt. Kürzlich wurden allein in sechs Tagen im Hospital de Base 600 neue Verdachtsfälle gemeldet. Außerdem in sieben Städten Notstand, sowie 272 Municipalities, etwa 65 Prozent, melden mindestens einen Fall.
Zuvor allein innerhalb von zwei Wochen bis zum 2. März 2009 wurden 5.000 Erkrankungen gemeldet. Die meisten Fälle in Jequie, Porto Seguro, Itabuna, Itororo, Jacobina, Ipiau, Presidente Dutra, Barriers und Salvador Andarai, in diesen Gebieten 73 Prozent aller Erkrankungen des Staates. Viele Erkrankungen auch in Quixabeira, Andarai Mirante, Joaquim Romao in Jequie, Salvador, Cabula-Beiru mit insbesondere Arenoso und Mata Escura.
Zuvor: seit Anfang Januar bis zum 24. Februar 2009 wurden im Staat Bahia insgesamt etwa 6.500 Erkrankungen gemeldet, der Notstand wurde in Jequie im Südwesten sowie Itabuna im Süden erklärt. In Feira de Santana 170 Erkrankungen.
Bereits davor: in Salvador wurden 84 Erkrankungen gemeldet. Schwer betroffen ist weiterhin Itabuna, bis zur 3. Januarwoche 2009 wurden 131 Personen hospitalisiert, In Itabuna, Jequie und Porto Seguro sind 70 Prozent der Erkrankungen Kinder im Alter bis 9 Jahren. In Porto Seguro starben zwei Kinder, in Itabuna wurden sechs Kinder hospitalisiert.
Etwas zurückliegend: 70 Prozent der Fälle sind in Joaquim Romao und Umgebung. Hohes Erkrankungsrisiko auch in San Salvador, im Jahr 2008 wurden dort etwa 3.600 Fälle gemeldet, das waren 65 Prozent mehr als im Jahr 2007. Am schwersten betroffen waren die Distrikte der Halbinsel Itapagipe und Suburbio Ferroviario. 2008 im Staat Bahia insgesamt 35.972 Erkrankungen (14 Personen starben), das war ein Anstieg um mehr als das Doppelte. Bereits bis zum 30. Juni 2008 insgesamt 31.202 Erkrankungen, davon 900 im südlichen Itabuna, in insgesamt 32 Städten wurde der Alarmzustand ausgerufen.

Diphyllobothriasis - 21.04.2005
Vermehrt Erkrankungen (auch unter Touristen) bereits seit einem Jahr in Sao Paulo (vor allem in Ribeirao), Rio de Janeiro und Brasilia. Roher (Japanische Restaurants) und nicht ausreichend gegarter Fisch sollte gemieden werden.

Gelbfieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Gelbfieber - 29.07.2008
Mehrere aktuelle Meldungen:
Bis zum 11. Juni 2008 wurden insgesamt 45 menschliche Fälle gemeldet (25 Todesfälle), sowie zahlreiche Fälle bei Affen.
Einzelmeldungen:
- Zuletzt zwei menschliche Fälle im Staat Sao Paulo nahe dem Reservoir Jatai, in den ländlichen Gebieten von Luiz Antonio und Sao Carlos. Ebenso zwei menschliche Fälle im Staat Parana in der ländlichen Gegend von Laranjal.
- In Ribeirao Preto im Staat Sao Paulo wurden seit Jahresbeginn bis zum 18. Juli 2008 insgesamt 18 tote Affen gemedelt, zuletzt unter anderem zwei am 14. Juli 2008 in Recanto Princess Elizabeth in Chacara das Palmeiras, sowie am 12. Juli ebenfalls zwei in Lagoinha.
- Bahia: bei einem Affen, der im Januar 2008 tot aufgefunden worden war, wurde die Krankheit laborbestätigt. Davor wurde die Krankheit in Bahia zuletzt im Dezember 2000 in den westlichen Municipalities Coribe und Jaborandi gefunden.
- In Parauapebas im Staat Para starb am 9. Juni 2008 ein 21-jähriger Mann, der Fall wurde laborbestätigt. Der Mann lebte in einem ländlichen Gebiet der Stadt. Es handelt sich um den ersten Todesfall des Staates Para im Jahr 2008.
- Zuletzt starben zwei Personen im Staat Sao Paulo, die Betroffenen infizierten sich in Luiz Antonio (etwa 275 km von der Stadt Sao Paulo entfernt). Zuvor waren im Staat Sao Paulo acht Jahre lang keine Erkrankungen gemeldet.
- Seit Jahresbeginn bis zum 28. Februar 2008 insgesamt 60 (im gesamten 2007 waren es nur 6) menschliche Verdachtsfälle, bislang wurden 35 Erkrankungen bestätigt (einschließlich 19 Todesfälle). Die Betroffenen infizierten sich wahrscheinlich in Wald-Gebieten im Staat Goias (21 Erkrankungen), im Staat Mato Grosso do Sul (sieben), im Federal District (fünf) sowie im Staat Mato Grosso (zwei Erkrankungen). Zuletzt starb in Goias eine Frau in Cristianopolis, 90 km von Goiania entfernt, sie war nicht geimpft, auch dieser Fall wurde laborbestätigt.

Gelbfieber - 21.05.2009
Aktuelle Meldungen:
Aktuelle Zusammenfassung: Zwischen November 2008 und April 2009 wurden insgesamt 43 Erkrankungen in den Staaten Rio Grande do Sul und Sao Paulo (im Südwesten) bestätigt, 16 davon starben (das sind viermal so viele Todesfälle wie im Vergleichszeitraum 2008). Zuvor galten diese beiden Staaten nicht als Risikogebiete.
Einzelmeldungen:
- Sao Paolo: Zuletzt wurde ein toter Affe (Brüllaffen) im ländlichen Itapetininga gefunden. Zuvor waren im Staat seit Dezember 2008 bis Anfang April 2009 insgesamt mindestens 25 bestätigte Erkrankungen gemeldet worden, sowie neun Todesfälle. Betroffen vor allem die Stadt Piraju (313 km von Sao Paulo Stadt entfernt), insgesamt dort über 42 Verdachtsfälle (bei einer Bevölkerung von knapp 30.000) und sieben Todesfällen. Weiterhin betroffen sind Itatinga, Sarutaia und Avare. Zuletzt auch Erkrankungen in der Municipality Buri, dort starben sechs Personen.
Alarmbereitschaft in der Region Botucatu (226 km von Sao Paolo entfernt), acht Personen starben.
- Parana: Innerhalb der letzten 15 Tagen bis zum 15. April 2009 starben acht Affen in der Municipality Maringa. Die Fälle wurden bislang noch nicht laborbestätigt. Erkrankungsgefahr besteht auch im Hinblick der Fallmeldungen im benachbarten Staat Sao Paolo.
- Rio Grande do Sul:
Sieben Menschen starben im Nordwesten des Staates (hauptsächlich nahe der Grenze zu Argentinien) bislang im Jahr 2009, sowie 18 Erkrankungen wurden laborbestätigt. Verschlechterte Situation in Porto Alegre nach dem Tod mehrerer Affen (zwei in einem Wald in Guaiba, einem Nachbarort von Porto Alegre). Zuletzt auch fünf Verdachtsfälle in Vale do Rio Pardo, es handelt sich um Einwohner von Santa Cruz do Sul und Vera Cruz (hier wurde bereits ein Todesfall laborbestätigt). 182 Municipalities gelten als Risikogebiete.
Zuvor starb am 30. Januar 2009 ein Mann aus Muriae in Zona da Mata des Staates Minas Gerais, er infizierte sich jedoch im Dezember 2008 während eines Aufenthalts in Jola im Nordwesten von Rio Grande do Sul, dieser Ort gilt als Risikogebiet. Von den anderen drei Fällen ereigneten sich zwei in Santo Angelo, der andere in San Borja.
Außerdem wurden bereits zuvor folgende weitere Verdachtsfälle gemeldet: Eine Erkrankung in Santa Casa de Misericordia in Porto Alegre; ein Mann aus Santo Angelo starb am 25. Dezember 2008, nachdem er durch ländliche Gebiete des benachbarten Eugenio Castro gereist war, ebenso starb am 6. Januar 2009 ein Bewohner aus Nova Santa Rita in der Municipality Porto Alegre, der durch Pirapo im nordwestlich der Stadt reiste, wo tote Affen gefunden wurden.
Desweiteren wurden 419 Verdachtsfälle (mindestens 30 laborbestätigt) bei toten Affen hauptsächlich im Nordwesten des Staates gemeldet, zuletzt wurden zwei tote Affen in Santa Maria und in Barros Cassal bestätigt. Weiterhin betroffen war: Estancia Velha im Distrikt Boca do Monte, Tupancireta, Quevedo, Julio de Castilhos und Toropi.
Etwas zurückliegend:
Ein toter Affe in Sao Borja, das ist der insgesamt 29. Fall, die anderen waren teilweise ebenfalls in Sao Borja sowie in Alegrete, Itaqui, Macambara und Manoel Viana.
Bereits 2008 wurde ein toter Affe (sogenannter Brüllaffe) laborbestätigt, er wurde Ende Oktober in Coronel Barros im Nordwesten des Staates Rio Grande do Sul gefunden. Zwölf weitere Verdachtsfälle bei toten Brüllaffen wurden in Bossoroca, ebenfalls im Nordwesten des Staates gefunden.
- Weitere Fälle bei toten Brüllaffen wurden in den Municipalities Tres Passos im Distrikt Santo Antonio (am 30. September 2008) sowie in Tiradentes do Sul in Alto Cacador (diese laborbestätigt) gemeldet, jeweils im Nordwesten des Staates Rio Grande do Sul. Die Region grenzt an Argentinien, wo die Krankheit zuletzt in der Provinz El Soberbio bestätigt wurde.
- Weitere Verdachtsfälle wurden in den Municipalities Santa Rosa und Santo Cristo gemeldet.
Hintergrund:
- Ein signifikanter Teil der menschlichen Bevölkerung ist nicht geimpft, so dass Ausbrüche jederzeit möglich sind. Derzeit (Februar 2009) beträgt die Durchimpfungsrate 88 Prozent.

Gelbfieber Aktuell - 10.10.2010
Gelbfieber-Infektions-Gebiete (lt. WHO u.a.):
 Aktuell: Gelbfieber-Infektionsgebiet!
Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Gelbfieber gemeldet:
Amapá State
   Macapá Mun.
Amazonas State
   Boca do Acre Mun. seit 21.01.00
   Careiro Mun.
   Itacoatira Mun. seit 21.01.00
   Manacapurú seit 31.03.00
   Nova Air¦o Mun. seit 21.01.00
   Pres. Figueiredo Mun. seit 18.06.98
Bahia State
   Coribe seit 28.07.00
Goiás State
   Alta Paraíso Mun. seit 21.01.00
   Amaralina seit 31.03.00
   Avelinópolis seit 31.03.00
   Bonópolis de Goiás seit 14.04.00
   Cavalcante Mun. seit 04.02.00
   Corumbaía Mun. seit 04.02.00
   Doverlândia Mun. seit 28.01.00
   Flores de Goiás seit 31.03.00
   Goiás Velho Mun. seit 28.01.00
   Itaguaru seit 28.07.00
   Jaraguá seit 31.03.00
   Jussara seit 14.04.00
   Mara Rosa seit 31.03.00
   Mimoso de Goiás seit 31.03.00
   Minaçu seit Mun. 21.01.00
   Niquelândia Mun. seit 21.01.00
   Nova Roma seit 28.07.00
   Novo Brazil seit 28.07.00
   Santa Fé de Goiàs seit 28.07.00
   Sào Joào da Alianca seit 28.07.00
   Padre Bernardo seit 31.03.00
   Planaltina de Goiás seit 31.03.00
   Sâo Joâo da Aliança Mun. seit 25.02.00
   Terezina de Goiás seit 14.04.00
   Uruaçú seit 14.04.00
   Uruana seit 14.04.00
   Vila Propicio seit 14.04.00
Maranha_ State
   Barra do Corda Mun.
   Mirador Mun.
Mato Grosso State
   Barra do Garça Mun. seit 04.02.00
   Campinapolis Mun. seit 11.03.99
   Diamantino seit 14.04.00
   Marcolândia Mun. seit 18.06.98
   Nobre seit 28.07.00
   Nova Canaà do Norte seit 28.07.00
   Nova Guarita Mun. seit 21.01.00
   Nova Mutum seit 14.04.00
   Peixoto de Azevedo Mun. seit 21.01.00
Mineas Gerais State
   Bom Despacho seit 30.03.01
   Conceiç¦o do Pará seit 30.03.01
   Leandro Ferreira seit 30.03.01
   Natalàndia seit 28.07.00
   Nova Serrana seit 30.03.01
   Planura seit 28.07.00
   Santo Antônio do Monte seit 30.03.01
   S¦o Gotardo seit 30.03.01
Pará State
   Afuá Mun. seit 18.06.98
   Agua Azul do Norte Mun.
   Alenquer Mun.
   Bannach Mun. seit 18.06.98
   Breves Mun. seit 26.03.99
   Conceiç¦o do Araguaia Mun. seit 21.01.00
   Floresta Mun. seit 05.11.98
   Gurupá Mun. seit 18.06.98
   Itaituba Mun. seit 05.11.98
   Obidos Mun. seit 18.06.98
   Rendenç¦o Mun.
   Santa Maria da Barreira Mun. seit 21.01.00
   S¦o Felix do Xingú Mun.
   Tucumá Mun.
Roraima State
   Alto Alegre Mun. seit 05.11.98
   Cantá Mun. seit 21.01.00
   Mucajaí Mun. seit 05.11.98
   Uiramut¦ Mun. seit 21.01.00
S¦o Paolo State
   Ouroeste seit 28.07.00
   Santa Albertina seit 14.04.00
Tocantins State
   Almas seit 31.03.00
   Ananas Mun. seit 21.01.00
   Arraias Mun. seit 04.02.00
   Aurora do Tocatins seit 28.07.00
   Campos Lindos seit 28.07.00
   Campos Lindos Mun. seit 21.01.00
   Figueirópolis Mun. seit 21.01.00
   Guarai Mun. seit 21.01.00
   Paran¦ Mun. seit 21.01.00
   Pedro Affonso Mun. seit 21.01.00
   Recursolândia Mun. seit 21.01.00
   o  zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 06.08.2003

seit Jahren keine Fallmeldungen


Hanta-Virus-Infektionen - 28.05.2004
Im Federal District (in der Nähe der Hauptstadt Brasilia) und den umliegenden Gebieten seit Mai 30 bestätigte Fälle (mindestens 11 Tote) in den Bezirken Sao Sebastiao (davon etwa die Hälfte aller Erkrankungen), Paranoa, Guara, Ceilandia, Sobradinho, Recanto das Emas und Brasilia.
Meldungen auch aus anderen Staaten, z.B. Minas Gerais (25), Sao Paulo (in Cravinhos, Jaboticabal und Batatais) (11), SC (8), Goias (in den Bezirken Cristallina, Sao Antonio do Descoberto und Valparaiso) (7), RS (3), AM (2), MT (1), PA (1) und PR (1).

Hanta-Virus-Infektionen - 23.07.2009
Aktuelle Meldungen:
- Parana: Am 22. Juli 2009 starb ein 13-jähriger Junge. Es handelt sich um den ersten Fall des Staates Parana im Jahr 2009. Der Junge infizierte sich entweder in Curitiba, wo er lebte, oder in Araucaria, wo er Verwandte besuchte.
In Parana kam es zwischen 1992 und 2009 zu insgesamt 187 Erkrankungen, 67 davon starben.
- Rio Grande do Sul: erster Fall am 16. Februar 2009, ein Mann aus Tatterdemalion erkrankte.
- Außerdem gab es Fallmeldungen aus Mato Grosso wie etwa Laguna Negra und Castelo dos Sonhos bzw. dem Staat Para.
Zurück liegende Meldungen:
- Landesweit wurden seit Jahresbeginn bis Ende Juni 2008 insgesamt 34 Erkrankungen bestätigt (17 Menschen starben). Aktuell wurde am 27. Juli 2008 ein Todesfall aus Brasilia (Lago Oeste) gemeldet, dies war der erste Todesfall und die dritte Erkrankung des Jahres in Brasilian. Am 30. Juni 2008 starb ein Mann in Minas Gerais in Uberaba in Triangulo Mineiro, es ist der dritte bestätigte Fall im Staat Minas Gerais (zwei davon starben). Zuletzt zwei Verdachtsfälle in Mato Grosso in Tangara da Serra, eine Person starb, wo die betroffenen sich genau infizierten, ist aber noch unklar. Allgemein ist derzeit das Erkrankungsrisiko aufgrund der Trockensaison höher.
- Im Februar 2008 drei Verdachtsfälle im Municipality Campos de Julio, zwei mussten hospitalisiert werden, einer starb. Untersuchungen dauern an.
- Anfang 2008 wurden in Marcelandia drei asymptomatische Erkrankungen gemeldet.
- In Mato Grosso wurden im gesamten Jahr 2007 insgesamt 25 Erkrankungen bestätigt (neun starben), im Jahr 2006 waren es 49 Fälle.
- Im Federal District zuletzt bis Anfang Juli 2007 vier weitere Fälle, alle laborbestätigt. Zwei der Betroffenen kamen aus ländlichen Gebieten in Planaltina, einer aus Brazlandia, die genaue Herkunft des vierten ist nicht bekannt.
- Unmittelbar davor starb ein 16-jähriger Student in San Sebastiao, vermutlich ebenfalls an einer Hanta-Virus-Infektion.
- Ebenso wie bereits 2006 kamen die ersten Fälle im Juni.
- Im Jahr 2004 wurden 30 Erkrankungen und 15 Todesfälle gemeldet.

Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Influenza A/H1N1 Schweinegrippe - 12.05.2009
Verdachts- und/oder bestätigte Schweingrippe-Fälle. Aktuellstes finden Sie bei der WHO http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

Leishmaniasis, cutaneous - 07.05.2007
Erster Fall cutaner Leishmaniasis verursacht durch „Leishmania amazonensis“ im Staat Rio de Janeiro bei einem Einwohner in einem Waldgebiet nahe Paraty, einem bekannten Seebad. Der Mann war Ende des Jahres 2006 erkrankt. Leishmania amazonensis hat sich von Amazonien ausgebreitet und taucht seitdem auf in folgenden Gebieten: im Nordosten des Staates Bahia, im Zentrum des Staates Mato Grosso sowie in Santa Catarina, dort noch südlicher als Rio de Janeiro.

Leishmaniasis, visceral - 27.01.2008
Aktuelle Meldungen:
- Zuletzt deutlich gestiegende Zahlen im Staat Mato Grosso: Innerhalb der letzten drei Monate bis Ende Januar 2008 wurden 17 Erkrankungen in der Stadt Rondonopolis (220 Kilometer von Cuiaba, der Hauptstadt des Staates entfernt) bestätigt (sechs starben).
Zurückliegende Meldungen:
- 90 Prozent aller Erkrankungen werden aus den nördlichen und östlichen Regionen gemeldet. In den letzten Jahren stetig steigende Zahlen. Die Krankheit ist endemisch in Alagoas, Bahia, Ceara, Espirito Santo, Goias, Maranhao, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Para, Paraiba, Pernambuco, Piaui, Rio Grande do Norte, Roraima und Sergipe. Die erste Übertragung in Städte wurde 1981 aus Teresina (Staat Piaui) gemeldet.
- Meldung Januar 2003: Offizielle Warnung nach dem ersten Todesfall in diesem Jahr vor einer möglichen Epidemie in der Region Aracatuba (im Westen des Bundesstaates Sao Paulo), hier in 30 Ortschaften im Jahr 2002 43 Erkrankte, vier Tote, bereits 2001 zwei Tote.
Das Hauptübertragungsgebiet ist der Nordosten Brasiliens
- Mitte des Jahres 2003 Epidemie im Staat Mato Grosso mit 40 bestätigten Erkrankungen und acht Todesfällen.
- Ebenfalls Mitte des Jahres 2003 insgesamt 12 Erkrankungen in der Stadt Seropédica im Staat Rio de Janeiro.

Leishmaniasis, visceral - 14.01.2009
Aktuelle Meldung:
- Mato Grosso: Im Jahr 2008 wurden insgesamt sechs menschliche Erkrankungen gemeldet (ein Todesfall). Erkrankungsgefahr besteht vor allem im Hinblick auf die Zunahme von Erkrankungen bei Hunden: Im Jahr 2008 wurden im Staat insgesamt 301 Erkrankungen gemeldet, im Vorjahr waren es noch 123. Betroffen sind ebenso ländliche wie auch städtische Gebiete.
Zurück liegende Meldungen:
- Federal Distrikt: Ende November 2008 vierte menschliche Erkrankung im Jahr 2008 im Federal Distrikt, alle in Sobradinho (erster Fall im Oktober 2008). Im Jahr 2007 erkrankten drei Personen. Seit 2005 (erster menschlicher Fall) wurden im Federal Distrikt 15 menschliche Fälle gemeldet, davon nur zwei außerhalb von Sobradinho. Im Jahr 2006 erkrankte ein Einwohner in Brazlandia sowie einer in Ceilandia (vermutlich infizierten diese sich aber in anderen Gebieten).
- Infektionsrisiko auch aufgrund zahlreicher infizierter Hunde im Federal Distrikt: Von über 6.000 untersuchten Hunden wurden etwa 1.200 positiv befunden. Betroffen sind hauptsächlich der Lago Norte, sowie Fercal in Sobradinho II und Varjo.
Hintergrund:
- Nach wie vor die meisten Erkrankungen im Nordosten und Amazonas, jedoch auch Ausbreitung Richtung Süden und Osten, erste Fälle zuletzt auch im Staat Minas Gerais (an der Grenze zum Federal Distrikt) in Uberlandia. Träger im Nordosten, vermutlich auch in den neu betroffenen Gebieten, sind hauptsächlich Hunde.

Leptospirose - 20.09.2001
Der Tod eines Mädchens in Chapeco (Santa Catarina) wurde ursprünglich falsch als Gelbfieber-Fall gemeldet. Infektionsort wahrscheinlich Passo Fundo (Rio Grande do Sul) oder Palmas (Parana).
Jährlich sterben durchschnittlich 400 Menschen an der Krankheit. Epidemien (auch in den Städten) während der Regenzeiten (in Südbrasilien von September/Oktober bis April/Mai.) sind hier keine Seltenheit, in Rio sind z.B. 39% der Ratten infiziert, 1996 sind bei einer Epidemie in der Stadt 1.425 erkrankt.
Nach den Überschwemmungen von Anfang August 2000 14 Tote und 267 Fälle in der Provinz Pernambuco
Kurz-Infos zu Leptospirose: Für Touristen meist keine große Gefahr, Waten und Schwimmen in trübem Wasser, das durch Nager-Urin verunreinigt sein könnte, sollte vermieden werden.

Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Masern - 17.01.2007
Epidemie im Staat Bahia, zuletzt 4 bestätigte Erkrankungen in der Stadt Filadelfia. Insgesamt in Bahia seit Ende Oktober 2006 mittlerweile 47 Erkrankungen. Impfkampagnen sollen eine weitere Ausbreitung verhindern.

Meningokokken Meningitis - 04.09.2008
Vor einem besonders hohen Erkrankungsrisiko im Staat Sao Paulo wird gewarnt. Seit Jahresbeginn bis zum 26. August 2008 wurden 24 Erkrankungen (sowie 264 an Meningitis insgesamt) gemeldet (im gesamten Jahr 2007 waren es nur zwölf), davon sieben in Sao Jose do Rio Preto, sowie ein bestätigter Fall im August in Novo Horizonte (jeweils im Nordwesten des Staates). Eine Person starb in Urupes.

Oropouche Fieber - 05.08.2009
Aktuelle Meldung:
- Ausbruch in Amapa in Mazagao, innerhalb der letzten drei Monate bis Anfang August 2009 wurden etwa 657 Erkrankungen gemeldet, davon wurden 29 laborbestätigt. Die ersten Fälle wurden bereits im März 2009 gemeldet. Mazagao hat eine Bevölkerung von nicht mehr als 15.000 Einwohnern, sodass der Ausbruch einer Inzidenz von 4.380 pro 100.000 Einwohner entspricht.
Zuvor wurden in Amapa lange keine Fälle gemeldet.
Hintergrund:
- Landesweit soll es in den letzten 30 Jahren zu etwa einer halben Million Fällen gekommen sein.
- Hauptvektoren der Krankheit sind Stechmücken.

Pest - 27.04.2005
Nach 10 Jahren erstmals ein Fall in Brasilien: in Pedra Branca (im Inneren von Ceara, 261 km von der Hauptstadt Fortaleza).

Pest Aktuell - 10.10.2010
Pest-Infektions-Gebiete (lt. WHO u.a.):
 Aktuell: Pest-Infektionsgebiet!
Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Pest gemeldet:
Bahia State
   Biritinga Mun.
   Candeal Mun.
   Central Mun.
   Conceiç¦o Mun.
   Feira de Santana Mun.
   Iraquara Mun.
   Irecê Mun.
   Itaberaba Mun.
   Jussara Mun.
   Retirolândia Mun.
   Riach¦o do Jacuipe Mun.
   Senhor do Bonfim Mun.
   Serrinha Mun.
   Teofilandía Mun.
Paraiba State
   Araba Mun.
   Barra de S. Rosa Mun.
   Cubati Mun.
   Olivedos Mun.
   Queimadas Mun.
   Remigio Mun.
   Solânea Mun.
   o  zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 02.12.2000

seit Jahren keine Fallmeldungen


Psittacosis - 13.12.2007
In Porto Alegre im Staat Rio Grande do Sul mindestens 27 Erkrankungen. Die Betroffenen kamen in Kontakt mit Vögeln bzw. mit Personen, die diese Vögel geschmuggelt hatten.

Spotted fever: Brazilian spotted fever - 14.06.2008
Aktuelle Meldung:
- Ausbruch im Staat Sao Paulo in der Stadt Platina (etwa 417 km von der Hauptstadt Sao Paulo entfernt), bislang drei Menschen starben bereits.
Zurück liegende Meldung:
- November 2005: in Rio de Janeiro zwei Tote und weitere mind. sieben Erkrankte nach Zeckenstichen in Itaipava, dort leben in Waldgebieten viele infizierte Zecken.
Hintergrund:
- Brazilian spotted fever (auf portugiesisch febre maculosa brasileira) kommt im Südosten Brasiliens (Sao Paulo, hier 2005 bereits acht Ausbrüche und Minas Gerais, hier u.a. 80 Erkrankte in Piracicaba) recht häufig vor. Daneben auch in Rio de Janeiro und Espirito Santo und im Südosten, und zuletzt auch im Staat Santa Catarina im Süden.
Es ist dem Rocky Mountain spotted fever sehr ähnlich und wird auch durch Rickettsia ricketsii, die durch Zeckenstiche übertragen werden, verursacht.
Übertragung vor allem in der trockeneren Zeit: April bis Mai und September bis Oktober.

Spotted fever: Rocky Mountain spotted fever - 24.07.2003
Im Staat Sao Paulo, in den Städten Campinas, Piracicaba und Pedreira fünf Tote in den letzten Wochen. RMSF ist hier endemisch.

Tollwut - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Tollwut - 02.02.2008
Aktuelle Meldung:
- Ceara: Ein 14-jähriger Teenager starb am 7. Februar 2008, endgültige Laborergebnisse werden noch abgewartet. Der Junge wurde von einem sog. tamarin-Affen in seinem Haus im Distrikt Pedra Branca in Camocim, West Coast gebissen. Es handelt sich um den in diesem Jahr ersten Fall im Staat Ceara, und vermutlich auch landesweit.
Zurück liegende Meldungen:
- November 2005: Im Gebiet Turiassu (auch Turiaçu, ca. 400 km von der Hauptstadt Sao Luis) im Staat Maranhao sind sieben (weitere 16 in anderen (vor allem nördlichen, also nahe des Ausbruchsgebiets 2004 in Para) Gebieten Maranhaos - u.a. in Godofredo Viana, Candido Mendes und Carutapera - in den letzten beiden Monaten) nach Vampir-Fledermäusen-Bissen verstorben. Vampir-Fledermäuse (Hematophagous) verbreiten sich hier verstärkt
Betroffen sind die Orte Antonio Dino, Sao Sebastiao, Santa Rosa, Santa Barbara und Porto Santo, wo über 250 gebissen worden sind.
- Im Juni sind in der Amazonas-Stadt Augusto Correa im Staat Para 11 nach Fledermaus-Bissen verstorben. In der gesamten Region wurden bei Vampir-Fledermäusen Tollwut-Viren gefunden.
In Para bereits 2004 eine Fledermaus-Tollwut-Epidemie.
- In den ersten beiden Monaten 2005 im Federal District (Brasilia) sieben, wahrscheinlich durch Fledermäuse angesteckte, Rinder und Pferde.

Tollwut - 19.09.2009
Ein 16-jähriger Junge im Staat Pernambuco war lange krank, bis er schließlich am 18. September 2009 aus einem Krankenhaus in Recife entlassen wurde. Er hatte sich bereits im September 2008 infiziert, als er während des Schlafes von einer Fledermaus gebissen worden war.

Trypanosomiasis - 18.08.2007
Seit Juni 2006 bis August 2007 insgesamt 15 Ausbrüche mit 116 Erkrankungen in den nördlichen Staaten Para, Amazonas und Amapa gemeldet. Im August Ausbrüche in Breves und Abaetetuba (Para), insgesamt 15 Fälle einschließlich ein Verdachtsfall bei einem Toten. Es wird vermutet, dass tatsächlich weit mehr Menschen als gemeldet erkranken. Ursache ist der Verzehr von Fruchtsäften der Region, hauptsächlich solchen aus Beeren der sog. „acai“- und „bacaba“-Palmen.

Weitere Internet-Seiten über Brasilien:


Outbreak-Historie
Gute Informationen siehe
Brazil Infonet (http://www.brazilinfo.net/sky3/usbrazi2/public_html)
CIA World Factbook (http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/br.html)
DSE (http://www.dse.de/za/lis/brasil/homepage.htm)
Embratur Tourism Agency (http://www.embratur.gov.br)
Healthnetwork (Australien) (http://www.healthnetwork.com.au/travelclinic-countrydisplay.php?name=BRAZIL)
Länderinfos der UNIQA Vers. (http://www.meduniqa.at/gesundreisen/getCountryFull.cfm?countryID=23)
Reiseberichte (http://www.derreisetipp.de/links/pages/Suedamerika/Brasilien/)
Schweizer Bundesamt für Auswanderung (IMES) (http://www.swissemigration.ch/elias/de/laenderinformationen/laenderliste/00241/index.html)
Spiegel-Jahrbuch (http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,BRA,00.html)
Travel Links 4 U (http://www.linksnguides.com/TravelGuides.asp?LocationID=73)
U.S. Department of State (http://travel.state.gov/travel/brazil.html)
WHO-Länderinfo (evtl. incl. Karte) (http://www.who.int/country/bra/en)
Verlag interconnections Online-Buch (http://www.interconnections.de/onlinebuecher/brasilien/index_frame.html?/onlinebuecher/brasilien/brasilien-index.html)

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