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Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen zur Verfügung.

 

Abdominal-Typhus - 19.01.2005
Großer Ausbruch mit inzwischen nicht mehr steigender Tendenz in den Stadtteilen Kimbanseke, Kikimi, Masina und Ndjili der Hauptstadt Kinshasa bisher über 42.500 (Mitte Dezember waren es noch 13.000) Erkrankte, 214 sind verstorben. Begonnen hat der Ausbruch Anfang Oktober.

Avian Influenza - 19.03.2006
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm
Kurz-Infos zu Avian Influenza: Bisher ist keine Übertragung von Mensch zu Mensch oder durch durchgegarte Geflügelprodukte bekannt, die beste Vorsorge ist kein Kontakt zu lebendem Geflügel. Neuraminidaseinhibitoren müssen nicht mitgenommen werden.
Eine Influenzaimpfung beim Besuch der bekannten H5N1-Infektionsgebiete ist eine sinnvolle Maßnahme, auch wenn sie keinen unmittelbaren Schutz gegen die Vogelgrippe bietet.


Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Cholera - 01.10.2009
Aktuelle Meldung:
Seit Jahresbeginn bis Ende September 2009 starben in verschiedenen Teilen im Osten des Landes mindestens 100 Personen, zahlreiche weitere erkrankten.
Einzelmeldungen:
- Am meisten betroffen ist die Provinz Süd-Kivu im Osten, dort erkrankten 7.079 Menschen, 82 starben. Insgesamt betroffen sind 34 Distrikte einschließlich Bukavu, der Hauptstadt der Provinz. Unter anderem am schwersten betroffen sind Fizi in der Region Baraka, Nundu, Uvira, Kadutu, Ibanda, Bunyakiri, Katana, Minova, Nyantende und Kabare. Zwei Todesfälle wurden in Kadutu und jeweils einer in Ibanda und Katana gemeldet. Muderwa erklärte eine Epidemie am 14. September 2009.
- In der benachbarten Provinz Nord-Kivu 48 Todesfälle und 4.609 Erkrankungen bis zum 13. September 2009. Betroffen sind unter anderem Goma, Karisimbi, Masisi, Mutwanga und Rutshuru. Weitere östliche Regionen sind ebenfalls betroffen, etwa Katanga mit 199 Neuerkrankungen und zwei Todesfällen.
Zurückliegend: Bis zum 18. August 2009 wurden in Nord-Kivu 87 Erkrankungen innerhalb von weniger als zwei Wochen gemeldet (teilweise laborbestätigt), davon mehr als 40 allein seit dem 15. August, insgesamt 25 mussten hospitalisiert werden. Ursache ist vor allem die unzureichende Wasserversorgung in der Stadt Goma.
Zurück liegende Meldungen:
- Januar 2009: Seit Anfang Oktober Epidemie in den Provinzen Maniema, Katanga, Nord- und Süd-Kivu; letzte Gesamtmeldungen Mitte Dezember erhältlich: bis zum 15. Dezember 2008 wurden insgesamt mehr als 25.503 Erkrankungen einschließlich 515 Todesfällen gemeldet. Mit einer weiteren Ausbreitung ist zu rechnen.
Im Einzelnen:
- Nord-Kivu: Andauernder Ausbruch, in der ersten Woche des Jahres 2009 wurden insgesamt 119 Erkrankungen gemeldet. Davor 137 Neuerkrankungen in der Woche bis zum 21. Dezember 2008 (125 in der Vorwoche). Insgesamt etwa 9.000 Erkrankungen (mehr als 229 Todesfälle), hauptsächlich betroffen Binza, Bwambizo, Goma, Karisimbi, Kirotche, Masisi, Rutchuru und Walikale.
- Katanga: mehr als 10.214 Erkrankungen (229 Todesfälle), schwer betroffen unter anderem Lubumbashi, Likasi, Kolwezi, Bukama und Kasenga, in der letzten Novemberwoche auch Kipushi.
- Maniema: insgesamt 189 Erkrankungen (elf Todesfälle), unter anderem stark betroffen Kailo, Alunguli, Kindu und Basoko.
- Süd-Kivu: mehr als 5.000 Erkrankungen, hauptsächlich betroffen unter anderem Minova (an Nord-Kivu grenzend), Nundu, Baraka/Fizi (emdemisch), Kalehe, Ruzizi, Katana, Kabare, und die Orte Bukavu, Kadutu und Bagira, allein dort 1.229 Fälle.
- In der nordwestlichen Provinz Nord-Kivu mittlerweile zahlreiche Erkrankungen und Dutzende Todesfälle unter den seit Ende August 2008 geflohenen mittlerweile über 800.000 Menschen, mittlerweile Ausbruch nach Osten bis nach Goma, der Hauptstadt der Provinz. Bis Ende Oktober 2008 wurden insgesamt 1.094 Verdachtsfälle gemeldet, die meisten davon in Rutshuru (65 km nördlich von Goma), Goma selbst und Karisimbi. Zuletzt wurden 127 Neuerkrankungen im Dorf Ishasha nördlich von Goma nahe der Grenze zu Uganda gemeldet. Betroffen auch das Dorf Ngungu (etwa 100 km nordwestlich von Goma), dort insgesamt 300 Erkrankungen. Die Wasserversorgung ist nicht ausreichend.
- Ausbruch auch in der Provinz Süd-Kivu mit 855 Erkrankungen bis Ende Oktober 2008, die meisten davon in Minova.
- Ende September auch Ausbruch in der Provinz Katanga mit 146 Neuerkrankungen in der Woche des 29. September 2008 (zwölf Menschen starben).
Hintergrund:
In Katanga, South Kivu und Eastern Kasai kam es in den letzten Jahren periodisch zu schweren Epidemien.
Cholera ist inzwischen endemisch in den Gebieten um die Seen Kivu und Tanganyika in der Provinz South Kivu (erstmals betroffen im Jahr 1998). Allein im Jahr 2006 wurden 3 Ausbrüche gemeldet, der erste in Uvira im März, bei dem 760 Menschen erkrankten und 10 weitere starben. Der zweite war in Fizi und Uvira im Juli/Augsut mit 541 Erkrankungen und 3 Todesfällen. Beim dritten Ausbruch war Bukavu betroffen (700.000 Einwohner) im Oktober.
Von diesem Zeitpunkt an stiegen die Fallzahlen an. Zuletzt erkrankten in der 48. Kalenderwoche 246 Menschen, 10 starben.

Cholera Aktuell - 10.10.2010
Cholera-Infektions-Gebiete (lt. WHO u.a.):
 Aktuell: Cholera-Infektionsgebiet!
Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Cholera gemeldet:
Bandundu Province
   Bandundu Dist.
Equateur Province
Haut Zaïre Province
Kinshasa Province
   Barumbu Dist.
   Kinshasa Dist.
   Limete/Kingaba Dist.
   Lingwala Dist.
Katanga Province (ex Shaba)
Kivu Province
   o  zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 10.08.2003

seit Jahren keine Fallmeldungen


Diarrhoe - 08.12.2003
184 Erkrankte und 37 Tote in der Stadt Lomela (Provinz Kasai Oriental). Ausgehend von Elinga Panga hat sich die Erkrankung in die umliegenden Städte ausgebreitet. Das Problem ist hier die unzureichende Trinkwasserversorgung.

Diarrhoe - 16.09.2009
Mysteriöse Krankheit in der Provinz Nord-Kivu in Walikale mit den Symptomen Diarrhoe und Erbrechen, innerhalb der letzten drei Monate bis zum 14. September 2009 starben 26 Menschen. Betroffen sind die Gebiete Buhimba, Kimuwa, Nando, Mikweti und Kahilenge-Mitwa.

Ebola - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Ebola - 17.02.2009
- Kasai Occidental Provinz: Ausbruch im Distrikt Mweka (zwischen Kananga und Ilebo) und in Luebo, bis zum 17. Februar 2009 wurden insgesamt 32 Erkrankungen gemeldet, ein Teil davon wurde laborbestätigt (mindestens zehn), 15 Personen starben. Der Ausbruch gilt mittlerweile als beendet, da seit dem 1. Januar 2009 keine Neuerkrankungen mehr gemeldet wurden. Die meisten Erkrankungen werden aus Kalwamba gemeldet, ebenso unter anderem bertoffen sind Orte in/um Kampunga. Außerdem jeweils eine Neuerkrankung in Kanaga, sowie ein Verdachtsfall in Tshikapa (nahe Kalwamba). Außerdem gab es bereits eine Meldung über eine Epidemie bei Kindern unter fünf Jahren in Buena-Lueka Anfang Dezember 2008. In Mweka Ausbruch bereits im Vorjahr (siehe dazu unter Zurückliegenden Meldungen).
- Aktuell auch eine Erkrankung in der Provinz Katanga in Lubumbashi)

Gastroenteritis - 14.07.2004
Ausbruch (verursacht durch Escherichia coli) seit Anfang Juni mit ca. 2.600 Erkrankten und 77 toten Kindern in allen Teilen der Hauptstadt Kinshasa.

Gelbfieber - 06.06.2008
Vermuteter Ausbruch vor allem unter den Vertriebenen aus Angola. Im Krankenhaus im südwestlichen Lutembo starben mindestens zehn Menschen. Nähere Informationen sind bislang noch nicht bekannt.

Gelbfieber Aktuell - 10.10.2010
Gelbfieber-Infektions-Gebiete (lt. WHO u.a.):
 Aktuell: Gelbfieber-Infektionsgebiet!
Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Gelbfieber gemeldet:
Territory North of 10° S.
o  DR Kongo gilt immer noch als Infektionsgebiet, obwohl bereits seit 12.02.1992 keine neuen WHO-Meldungen mehr veröffentlicht wurden.
   o  zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 12.02.1992

seit Jahren keine Fallmeldungen


Hepatitis E - 18.10.2006
In der Provinz Equateur Ausbruch seit Juli mit 341 Erkrankungen und 13 Todesfällen. Dadurch sind in der gesamten Region mindestens 724.000 Menschen gefährdet, vor allem in und um die Stadt Gemena.

Keuchhusten - 21.07.2006
In Monieka (Provinz Equateur) seit Jahresbeginn 105 Erkrankungen, fünf Tote, die Durchimpfungsrate ist hier sehr niedrig.

Lepra - 30.07.2007
Kürzlich wurden etwa 400 Neuerkrankungen in der Provinz Katanga gemeldet. Betroffen war zunächst Moba, anschließend hat sich die Krankheit u.a. in Richtung der Gebiete um den See Tanganyika südlich von Kalemie ausgebreitet. Trotz eines weltweiten Rückgangs scheinen die Fallzahlen im Land steigend.

Malaria - 15.05.2003
Die Einschleppungen nach Europa sind von 4.18% auf 7.8% aller Malaria-Importe gestiegen, das Risiko scheint sich entsprechend erhöht zu haben.
Auch ansteigende Resistenzen gegen Chloroquin und Sulfadoxin-Pyrimethamin (Fansidar) erschweren die Therapie.

Marburg hemorrhagic fever - 22.03.2002
Nach zwei Jahren Pause wieder wahrscheinlicher Ausbruch in Watsa. Bisher nur Vermutungen.

Masern - 15.08.2005
Aktuelle Meldungen:
- Ausbruch im Ostteil von Kinshasa mit über 9.000 Fällen bis Mitte August.
- Ausbruch in der Stadt Goma (Hauptstadt der Provinz North Kivu), bisher über 270 Fälle. Die Durchimpfungsrate sinkt hier seit einiger Zeit.
Zurück liegende Meldungen:
- Im Juni Ausbruch in der Stadt Beni (ca. 350km nördlich von Goma)
- In Basoko in der Nord-Ost-Provinz Orientale sind Ende März / Anfang April über 800 erkrankt, ca. 10 verstorben.
- Ungewöhnlich großer Ausbruch in Basankusu (210 km nordöstlich von Mbandaka, der größten Stadt in der Provinz Equateur). Mitte Februar sollen über 800 (die Dunkelziffer liegt weit höher) erkrankt sein, drei verstorben. Die Durchimpfungsrate beträgt hier weniger als 45%.
2002 waren im Land über 30.000 an Masern erkrankt, dies war der höchste Wert sein 20 Jahren.

Masern - 20.02.2006
Ausbruch in den Orten Monda Seke Banza, Mateba und Kanzi (Provinz Lower-Congo)

Masern - 07.06.2007
Aktuell mehrere Meldungen: :
- Ausbruch in der Provinz Sankuru mit bis zum 08. Juni 2007 elf Erkrankungen von Kindern zwischen 0 und 5 Jahren, Todesfälle wurden keine gemeldet. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, werden unter anderem über 3.000 Kinder geimpft.
- Ausbruch in Malemba-Nkulu im Norden der Region Katanga. Betroffen sind mehr als 10 Dörfer, zwischen 20. Mai und 01. Juni 2007 wurden etwa 3.500 Fälle gemeldet, mehr als 150 Kinder starben bislang.

Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Meningokokken Meningitis - 13.02.2008
Aktuelle Meldung:
- Im Distrikt Aru (der an den benachbarten Distrikt Arua in Uganda angrenzt), wurden seit Jahresbeginn bis zum 10. Februar 2008 insgesamt 167 Erkankungen (einschließlich 17 Todesfälle) gemeldet, am meisten betroffen sind unter anderem Laybo, Ariwara und Aungba.
Im Distrikt Aru kam es bereits Anfang 2007 zu einem Ausbruch.
Weitere zurück liegende Meldungen:
- Seit Beginn des Jahres 2007 bis Mitte März 2007 wurden im Land insgesamt 730 Erkrankungen sowie 84 Todesfälle gemeldet (erste Meldungen aus der Adi health zone der Provinz Orientale im Nordosten des Landes). Massenimpfungen sollen eine weitere Ausbreitung verhindern.

Monkeypox - 22.10.2006
Aktuelle Meldung:
Ausbruch dieser sehr seltenen Zoonose in der Provinz Kasai Occidental mit mehreren Erkrankungen in den letzten 3 Monaten. Nach offiziellen Angaben haben die Bewohner schlechten Zugang zu Arzneimitteln und Spezialisten für Infektionskrankheiten.
Zurück liegende Meldungen:
Ausbruch im Oktober 2002 in den vier Provinzen Equateur (Bezirke Boende, Basankusu, Djolu und die Stadt Mbandaka), Western und Eastern Kasai und Maniema mit 243 Fällen incl. 16 Toten. 1996 forderte hier ein schwerer Ausbruch sechs Tote, 517 waren erkrankt.

Onchozerkose - 03.01.2002
Steigende Erkrankungszahlen in der Provinz Oriental (im Nordosten der DRC), vor allem betroffen sind die Distrikte Haut-Uele und Bas-Uele.

Pest - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Pest - 23.09.2009
Aktuelle Meldung:
- Auch in diesem Jahr werden wieder Fälle in der Provinz Orientale (an der Grenze zur West Nile Region) gemeldet, vor allem in den Distrikten Nebbi und Arua. In der Region West Nile kommt es ebenfalls regelmäßig zu Fallmeldungen in den Subcounties Logiri und Kango, im Jahr 2008 etwa starben dort 17 Menschen, 90 weitere erkrankten.
Zurück liegende Meldungen:
- Ausbruch in Bolelole in der nordöstlichen Provinz Orientale, seit Jahresbeginn bis zum 12. Februar 2008 wurden 20 Erkrankungen gemeldet, fünf Personen starben. In den letzten beiden Wochen wurden jedoch keine Neuerkrankungen mehr gemeldet. Lungenpest wird vermutet, endgültige Ergebnisse werden aber erst in den nächsten Wochen erwartet.
- Am 11. November 2006 wurden 1174 Verdachtsfälle (50 Tote) von Lungenpest gemeldet. Betroffen sind der Distrikt Haut-Uele und die Provinz Orientale.
- Seit dem 16. Aug 2006 29 Tote und weitere 500 Erkrankte in den Gebieten Pawa und Wemba im Distrikt Isiro im Nordosten des Landes. Es sind auch hoch ansteckende Lungen-Pest-Fälle darunter.
- Im Osten des Landes um Isiro nordöstlich von Kisangani Ausbruch mit 20 Todesfällen.
- Ausbruch im Distrikt Ituri (Provinz Orientale) ist unter Kontrolle, zwischen Mitte Mai und Anfang Juli 2006 erkrankten 202 Personen (davon 26 verstorben) an der hoch ansteckenden Lungenpest. In Ituri, dem Pestherd mit den weltweit meisten Fällen, durchschnittlich 1.000 Fälle pro Jahr.

Pest Aktuell - 10.10.2010
Pest-Infektions-Gebiete (lt. WHO u.a.):
 Aktuell: Pest-Infektionsgebiet!
Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Pest gemeldet:
Haut Zaïre Province
Ituri Sub-Region
   Mahagi Administrative Zone
   o  zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 31.12.1994

seit Jahren keine Fallmeldungen


Polio - 07.01.2009
Aktuelle Meldung:
- Im Jahr 2008 wurden insgesamt fünf Erkrankungen gemeldet. Davon waren vier des Typs 1 und einer Typ 3 im Süden des Landes (Kasai Occidental), der erste im Land seit September 2000, genetisch ähnlich dem zirkulierenden Typ 3 im benachbarten Angola. Im übrigen betroffen unter anderem Süd-Kivu und die zuvor nicht infizierte Provinz Nord-Kivu.
Zurück liegende Meldung:
- Oktober 2007: Mittlerweile auch Ausbruch in der Provinz Orientale, der sich weiter ausbreitet. Davor zwei Neuerkrankungen im zuvor poliofreien Distrikt Kisangani sowie entlang des Flusses Congo. Bis zum 23. Oktober 2007 damit landesweit 32 Fälle seit Jahresbeginn. Bereits im Juli zahlreiche Erkrankungen in der Provinz Equateur.
Hintergrund:
- Die Durchimpfungsrate im Land liegt bei katastrophalen 45%. Im Jahr 2000 wurden 28 Fälle gemeldet, anschließend keine bis einschließlich 2005, im Jahr 2006 waren es 13 Erkrankungen.
Kurz-Infos zu Polio: In Gebiete, die noch Polio melden, sollte nicht ohne aktuellen Impfschutz gereist werden.

Schistosomiasis - 20.02.2008
Vermehrt Einschleppungen nach Europa, das Risiko scheint sich entsprechend erhöht zu haben.
Untersuchungen zufolge besteht das größte Erkrankungsrisiko in der Provinz South Katanga, wobei als Ursache vor allem der See Katebe festgestellt wurde. Weitere Infektions-Quellen: Die Seen Kalemie und Tanganyika in der Provinz North Katanga, das nördliche Ufer des Sees Kivu nahe Goma sowie Bobandana Bay östlich der Stadt Goma.

Shigellosis - 12.09.2007
In der Provinz Kasai Occidental wurde kürzlich ein Fall bestätigt. In den letzten vier Monaten mit 372 Verdachtsfällen, es könnte sich aber auch um Ebola handeln (fünf bestätigte Fälle), siehe Parallelmeldung.

Tollwut - 06.04.2004
In Basoko in der Nord-Ost-Provinz Orientale sind ca. 30 erkrankt und bisher fünf davon verstorben.

Trypanosomiasis, African - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Trypanosomiasis, African - 19.07.2006
In Afrika leiden laut Schätzungen der WHO etwa 300.000 Menschen an Trypanosomiasis, jährlich sterben über 60.000 Personen an der Krankheit.
Am schlimmsten betroffen ist das Isangi Territorium im Congo Basin.
In Bena Kalambayi (ca. 100 km von Mbuji-Mayi im Gebiet Ngandajika in der Provinz East Kasai) sollen mit über 1.650 Erkrankten 13% der Bevölkerung infiziert sein.

Tuberkulose - 06.07.2006
Allein 2005 über 100.000 Neuerkrankungen, die Gesundheitsbehörden haben deshalb einen nationalen Notstand ausgerufen.

Viral haemorrhagic fever - 01.12.2002
Erneut Ausbruch in der Provinz Orientale (Haut-Congo): 6 Tote in Watsa (550 km nordöstlich von Kisangani), einer in Isiro (370 km nordöstlich von Kisangani) und ein weiterer in Ango (481 km nördlich von Kisangani), die Zahl der Erkrankten ist unbekannt. Auch Bengadi (Doruma Health Zone, nördlich von Isiro an der Grenze zum Sudan) bzw. Dungu (270 km nord-nord-östlich von Kisangani) werden als Infektionsorte genannt. Als Ursache wird Gelb-, Krim-Kongo- oder ein anderes Fieber diskutiert. Das zunächst vermutete Ebola- bzw. Marburg-Fieber ist inzwischen ausgeschlossen.

Viral haemorrhagic fever - 22.08.2008
In Butumba (etwa 500 km von Lumbumbashi entfernt) in Katanga wurden fünf Verdachtsfälle gemeldet, vier davon starben. Alle kamen aus dem Gebiet Bulongo.

Weitere Internet-Seiten über DR Kongo:


Outbreak-Historie
Gute Informationen siehe
Afrika auf einen Blick (http://www.afrika-auf-einen-blick.de/kongo-dem/index.php)
CIA World Factbook (http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/cg.html)
Healthnetwork (Australien) (http://www.healthnetwork.com.au/travelclinic-countrydisplay.php?name=DEMOCRATIC%20REPUBLIC%20OF%20CONGO)
Länderinfos der UNIQA Vers. (http://www.meduniqa.at/gesundreisen/getCountryFull.cfm?countryID=86)
Reiseberichte (http://www.derreisetipp.de/links/pages/Afrika/Zaire/)
Schweizer Bundesamt für Auswanderung (IMES) (http://www.swissemigration.ch/elias/de/laenderinformationen/laenderliste/00185/index.html)
Spiegel-Jahrbuch (http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,ZAR,00.html)
Travel Links 4 U (http://www.linksnguides.com/TravelGuides.asp?LocationID=274)
U.S. Department of State (http://travel.state.gov/travel/droc.html)
WHO-Crises and emergencies (soweit gerade etwas vorgefallen ist) (http://www.who.int/hac/crises/en/)
WHO-Länderinfo (evtl. incl. Karte) (http://www.who.int/country/cod/en)

Ein Service der PRIMA-Apotheken   © Apotheker Büger, Nürnberg
Daten aus: Reise-Impfberatungsprogramm Büger
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