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Abdominal-Typhus - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Abdominal-Typhus - 31.08.2006
Im Distrikt West Kochi (Bundesstaat Kerala) anhaltend Erkrankungen, allein im August waren es 82, 56 davon in Fort Kochi (am meisten betroffen sind Cherlai, Nellu, Thuruthi und Kalvethy). Im Gesamtjahr 2005 82 Fälle.
Das Problem ist die Wasserversorgung nach den heftigen Regenfällen, beim Ziehen von 59 Wasserproben in Kochi wurde in allen Salmonellen nachgewiesen.

Abdominal-Typhus - 16.07.2007
Aktuelle Meldung:
- Ausbruch in der Stadt Hyderabad, Hauptstadt der Provinz Andhra Pradesh, mit zahlreichen Erkrankungen. Teilweise ist keine ausreichende medizinische Versorgung gewährleistet. Betroffen sind unter anderem die Gebiete Teegalakunta, Nawab Saab Kunta, Ansari Road, Kaalapathar, Bilalnagar und Ramnaspura. Allein am 14. Juli 2007 wurden in Bilalnagar, Ramnaspura und Kaalapathar insgesamt sechs Menschen hospitalisiert.
- Ausbruch mit steigenden Zahlen im Gebiet Kangpokpi des Distrikts Senapati im Staat Manipur (im Osten des Landes). Allein in den letzten Tagen (bis 24. Juni 2007) wurden im Kangpokpi community health centre 12 Menschen hospitalisiert. Dort wurden seit Beginn des Monats insgesamt 83 Personen hospitalisiert, bei dem meisten handelt es sich um Abdominal-Typhus.

Abdominal-Typhus - 25.10.2008
Vor einer Erkrankungsgefahr für Reisende wird gewarnt. In Kanada etwa werden in der Region Metro Vancouver (dort auch um 50 Prozent gestiegene Erkrankungszahlen seit 2007) mehr als 80 Prozent der Fälle aus Indien importiert, meistens aus Punjab. Menschen, die in Orte reisen, in denen die Krankheit vorkommt, wird empfohlen, sich vorher zu impfen.

AIDS - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Avian Influenza - 21.01.2010
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm
Kurz-Infos zu Avian Influenza: Bisher ist keine Übertragung von Mensch zu Mensch oder durch durchgegarte Geflügelprodukte bekannt, die beste Vorsorge ist kein Kontakt zu lebendem Geflügel. Neuraminidaseinhibitoren müssen nicht mitgenommen werden.
Eine Influenzaimpfung beim Besuch der bekannten H5N1-Infektionsgebiete ist eine sinnvolle Maßnahme, auch wenn sie keinen unmittelbaren Schutz gegen die Vogelgrippe bietet.


Chikungunya-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Kurz-Infos zu Chikungunya-Fieber: Übertragung durch tagaktive Mosquitos, Vorsorge ist ganztägiger Insektenschutz. Die Virustypen im Indischen Ozean scheinen aggressiver als die bisher bekannten zu sein.

Chikungunya-Fieber - 17.10.2008
Steigende Erkrankungszahlen: seit Jahresbeginn bis zum Ende September 2008 insgesamt 70.740 Erkrankungen (im Vergleichszeitraum 2007 waren es 59.536 Fälle).
Zuletzt (am 1. Oktober 2008) wurden in Baigachi im Distrikt Howrah im Staat West Bengal acht Erkrankungen laborbestätigt, sowie mehr als 200 Personen erkrankten seit dem 18. September 2008 in Baigachi und dessen abgelegenen Dörfern. Die höchsten Fallzahlen im Staat Karnataka (48.618 Erkrankungen), gefolgt von Kerala (24.605) und Maharashtra (398). Ebenso Fallmeldungen in Gujarat, Andhra Pradesh, Goa, Tamil Nadu und Haryana.

Chikungunya-Fieber - 20.10.2009
Aktuelle Meldungen:
Zuletzt und zur Zeit im Land mehrere verschiedene Ausbrüche, unter anderem:
- Tamil Nadu: Ausbruch mit zahlreichen Erkrankungen im Distrikt Theni, betroffen sind unter anderem die Dörfer Meenakshipuram, Durairajapuram, Anaikaraipatti, Visuvasa puram, Ammapatti, Sillamarathupatti und Silamalai in Bodi. Mindestens 1.200 wurden hospitalisiert, sowie 400 Fälle bestätigt.
- Orissa: In vier Dörfern in Delang des Distrikts Puri wurden hunderte von Verdachtsfällen innerhalb der letzten Wochen gemeldet, die Fälle wurden noch nicht laborbestätigt. Innerhalb einer Woche breitete sich die Krankheit durch die Dörfer Praharajpur, Sripratap Pur und Pidhapatana aus.
- Tamil Nadu: Mehr als 1.000 Verdachtsfälle wurden innerhalb der letzten zwei Wochen bis zum 16. September 2009 gemeldet, im Distrikt Ramanathapuram wurden 63 Erkrankungen in Keezhakarai und umliegenden Dörfern laborbestätigt. Ein Großteil der Verdachtsfälle im übrigen aus der Stadt Madurai. Des weiteren betroffen sind Chinthamani, Melamadai, Vilachery, Karimedu und Ponnagaram.
Bereits zuvor: Ausbruch in einigen Teilen von Rameswaram im südöstlichen Staat Tamil Nadu, bis zum 5. August 2009 wurden 55 Erkrankungen laborbestätigt. Hauptursache sind sich zahlreich vermehrende Mosquitos in Natarajapuram.
- Andhra Pradesh: Eine bestätigte Erkrankung wurde am 6. September 2009 aus Amberpet gemeldet.
Vermutlich auch Fälle in Hyderabad.
- Goa: Ausbruch mit zahlreichen Verdachtsfällen in Sanguem und Quepem, bislang 100 Fälle wurden laborbestätigt. Zu den ersten Erkrankungen kam es bereits im Januar, auch andere Gebiete sind möglicherweise betroffen.
Der Ausbruch ist ähnlich zu dem in Candolim im Jahr 2008.
- Kerala: Ausbruch mit zahlreichen Erkrankungen, hauptsächlich in nördlichen Regionen, knapp zehn Personen starben bislang. Seit Jahresbeginn bis zum 28. Juli 2009 wurden insgesamt 1.100.000 Fälle von viralem Fieber gemeldet, allein in ein paar Tagen erkrankten 150.000 Personen. Die am schwersten betroffenen Distrikte sind Malappuram, Kozhikode, Wayand, Kannur und Kasaragod.
- Karnataka: Aktuell vor allem steigende Fallzahlen in den Subdivisionen Sirsi, Siddapur, Yellapur und Mundgod. Die meisten Krankenhäuser im Ort Sirsi haben keine Kapazitäten mehr. Von bislang 11.306 getesteten Patienten wurden 176 laborbestätigt.
Im übrigen: Ausbruch im ganzen Staat, bis Anfang Juni 2009 wurden insgesamt 4.190 Verdachtsfälle gemeldet, auch bis Mitte/Ende Juni Hunderte von Verdachtsfällen, betroffen sind alle Distrikte außer Bidar, Raichur, Koppal, Hassan, Dakshina Kannada und Udupi. Die höchsten Fallzahlen wurden im Distrikt Uttara Kananda (969) gemeldet, gefolgt von Haveri (710) und der Stadt Bangalore (308). Von 1.189 getesteten Personen wurde die Krankheit bei 449 bestätigt, davon 129 allein in der Stadt Bangalore.
Erkrankungen werden in Karnataka bereits seit einem Jahr gemeldet.
Besonders ungygienische Bedingungen herrschen etwa in der Stadt Silicon. In Rashadnagar haben die Bürger seit sechs Monaten keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Anfang Mai: Allein innerhalb der letzten Woche bis zum 3. Mai 2009 wurden Hunderte von Verdachtsfällen um DJ Halli, Kavalabyrasandra und die umliegenden Gebiete gemeldet.
Zurück liegende Meldung:
- Gujarat: Mehr als 100 Verdachtsfälle wurden bis Mitte März im Ort Kothra in Nandod taluka des Distrikts Narmada im Süden des Staates Gujarat gemeldet. Die ersten Fallmeldungen waren am 6. März 2009, die Krankheit hat sich mittlerweile nach Dabhoi taluka im Distrikt Vadodara ausgebreitet. Dort kam auch möglicherweise 15 Personen mit der Krankheit in Kontakt, als sie zu einem religiösen Treffen kamen.
Die Krankheit ist im Staat Gujarat endemisch.

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Cholera - 01.10.2008
Mehrere aktuelle Meldungen:
- Gujarat: Gefahr einer Epidemie in der Subdivision Valiya, am schwersten betroffen ist das Dorf Vitthalgam, sowie Erkrankungen in folgenden elf Dörfern: Sadigam, Rajgadh, Choramla, Vandariya, Bhamadiya, Umargam, Jabugam, Kosyadi, Bharadiya, Holkotar und Nicoli.
- Delhi: Steigende Erkrankungszahlen vor allem im September aufgrund zunehmender Kontamination des Trinkwassers aufgrund von Überflutungen des Flusses Yamuna. Seit Jahresbeginn bis zum 22. September wurden insgesamt 732 Erkrankungen gemeldet, davon allein 136 im September (im September 2007 waren es 106 Erkrankungen).
- West Bengal: Im Dorf Sidhar im Distrikt Murshidabad derzeit etwa 70 Erkrankungen, elf Menschen mussten hospitalisiert werden, zwei Kinder im Alter von zwei und vier Jahren starben. Ursachen sind nicht funktionierende Brunnen bzw. Brunnen in schlechtem Zustand, sodass die Dorfbewohner Wasser auf dem Fluss Banshlai tranken. Bereits zuvor Dutzende Erkrankungen mit ebenfalls zwei Todesfällen in Beldanga und Khanpara.
- Haryana: Im Staat Haryana wurden zuletzt am 24. Juli 2008 dreizehn weitere Verdachtsfälle im Krankenhaus in Panchkula gemeldet. Insgesamt Insgesamt im Distrikt Panchkula damit 27 Erkrankungen.
- Delhi: In Dwarka, westlich von Delhi, starben im Sektor Sector 7 JJ Colony drei Menschen, etwa 70 weitere erkrankten. Fast jede Familie ist in diesem Gebiet betroffen.
- Karnataka: Erneuter Ausbruch im südlichen Staat Karnataka in der Hauptstadt Bangalore, zwei Personen starben zwischen dem 14. und dem 17. Juni 2008, sowie etwa vier bis fünf Personen wurden hospitalisiert. Bereits Anfang des Jahres wurden zahlreiche Verdachtsfälle in und um Bharatinagar gemeldet, bis zum 08. Februar 2008 wurde in Bangalore insgesamt sechs Erkrankungen laborbestätigt, zuletzt ein vierjähriger Junge aus Janakiram Layout in Seva Nagar. Als Ursache wird kontaminiertes Wasser vermutet. Im "Bangalore Urban District" (der die Stadt Bangalore einschließt) kam es in den letzten zwei Jahren zu 28 Erkrankungen.

Cholera - 20.12.2008
Ein aktueller Fall zeigt auch eine Erkrankungsgefahr für Reisende: eine 35-jährige Frau aus Hong Kong erkrankte, nachdem sie sich mit ihrer Familie zwischen dem 27. November und dem 8. Dezember 2008 in Indien aufhielte. Der Fall wurde laborbestätigt.

Cholera - 15.10.2009
Aktuelle Meldungen:
- Assam: Im Distrikt Barpeta im nordöstlichen Assam erkrankten innerhalb der letzten 15 Tagen bis Mitte Oktober 2009 insgesamt 10.180 Personen, zehn starben, sieben davon Kinder. Todesfälle gemeldet wurden in den Dörfern Hazipara, Khandakapara, Dioliapa, Zaenikura, Joshihati Char, Baglaipara und Kadong Char. Desweiteren erkrankten 119 Personen im Howly Health Centre.
- Mumbai: Plötzliches Ansteigen der Erkrankungszahlen in Kalbadevi, allein innerhalb der letzten zwei Tage bis zum 11. September 2009 wurden neun Personen hospitalisiert. In der Region kommt sehr viel kontaminiertes Wasser vor.
Zuvor wurden in Mumbai bis einschließlich 21. Juli 2009 vier Verdachtsfälle gemeldet, davon bislang einer laborbestätigt. Das Trinkwasser ist teilweise kontaminiert.
- Gujarat: Am 10. September 2009 wurde eine Erkrankung im Dorf Lachras des Distrikts Narmada gemeldet, ein 18-jähriger musste hospitalisiert werden und wurde laborbestätigt. Außerdem starben drei Erwachsene innerhalb der letzten Tagen, nachdem sie Diarrhoe hatten. Weitere etwa 24 Personen mussten ebenfalls hospitalisiert werden.
Zuvor: Im Krankenhaus der Stadt Surat der Provinz Gujarat (im Westen des Landes an der Grenze zu Pakistan) wurden innerhalb des letzten Monats bis zum 8. Juli 2009 insgesamt 22 Erkrankungen gemeldet, mehr als die Hälfte davon sind aus der Udhana Zone der Surat Municipal Corporation.
- Punjab: Zuletzt wurde am 14. August 2009 eine Erkrankung in Maharaaj Nagar laborbestätigt, damit insgesamt 18 bestätigte Erkrankungen. Ebenfalls bestätigt wurden zwei der drei Erkrankungen kürzlicih im Dorf Sunet nahe BRS Nagar. Ursache ist vermutlich der Konsum von kontaminiertem Wasser.
In Dera Bassi im Distrikt Mohali bis zum 13. Juli 2009 insgesamt mehr als 300 Erkrankungen, davon allein 207 innerhalb der letzten drei Tage.
- West Bengal: Infolge des Zyklons Aila im Mai 2009 zahlreiche Verdachtsfälle, 28 Menschen starben, 85.000 Erkrankungen an Diarrhöe wurden bis zum 18. Juli 2009 gemeldet.
- Karnataka: Schnelle Ausbreitung in der Stadt Tumkur der südwestlichen Provinz Karnataka, 30 Menschen mussten hospitalisiert werden, fünf starben. Betroffen sind vor allem die Gebiete Indira Nagar und SLN Nagar von Kathysandra.
- Meldung von April 2009: Es wurde eine hoch ansteckende und tödliche form des sog. El Tor Hybrids (auch Matlab-Variante genannt) gefunden, die bereits 2006 in Bangladesch entdeckt wurde. Es wird befürchtet, dass fast 100 Prozent aller neuen Erkrankungen in West Bengal und Orissa durch diese Variante verursacht werden.

Cholera Aktuell - 10.10.2010
Cholera-Infektions-Gebiete (lt. WHO u.a.):
 Aktuell: Cholera-Infektionsgebiet!
Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Cholera gemeldet:
Andhra Pradesh State
   Hyderabad Dist.
   Visakhapatnam Dist.
Delhi Territory
Goa State seit 6.10.2000
Gujarat State seit 6.10.2000
Karnataka (Mysore) State
   Bangalore Dist.
   Bidar Dist.
   Chitradurga Dist.
   Gulburga Dist.
   Hassan Dist.
   Kolar Dist.
   Mandya Dist.
   Raichar Dist.
   Tumkur Dist.
Kerala State
Maharashtra State
   Akola Dist.
   Amrawati Dist.
   Nagpur Dist.
   Nandad Dist.
   Osmanabad Dist.
   Parbhani Dist.
   Pune Dist.
   Sangli Dist.
   Thane Dist.
Punjab State seit 6.10.2000
Tamil Nadu State
   Anna Dist.
   Madras Dist.
   Chingleput Dist.
   Madurai Dist.
   North Arcot Dist.
   Pudukkottai Dist.
   Thanjavur Dist.
   Tirunelvelli Dist.
   Vellore Dist.
   Villipuram Dist.
Uttar Pradesh State
   o  zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 24.02.2007


Cholera-Fälle (lt. WHO u.a.): Gemeldete Cholera-Fälle (z.B. nach WHO-Meldungen, aus diversen weekly epidemiological records (W E R) etc.), Stand: 27092010
Jahr Erkankungen Todesfälle
2006 1897 9
2007 12 0

Detaillierte Aufstellung der gemeldeten Cholera-Fälle:
Zeitraum Erkankungen Todesfälle Anmerkung
01.01.1993 - 31.12.1993 9437 53  
03.04.1993 - 28.05.1993 167 18 in Western Region (District Nebbi)
01.01.1994 - 05.02.1994 142 0  
06.02.1994 - 26.02.1994 51 2  
01.03.1994 - 31.03.1994 20 0  
01.04.1994 - 30.04.1994 62 0  
01.05.1994 - 31.05.1994 195 0  
01.05.1994 - 31.05.1994 145 1 Restmeldungen
01.06.1994 - 30.06.1994 503 0  
01.07.1994 - 31.07.1994 771 0  
01.08.1994 - 31.08.1994 1468 9 einschließlich Restmeldungen
01.09.1994 - 30.09.1994 256 7  
01.10.1994 - 22.10.1994 36 0  
23.10.1994 - 12.11.1994 159 0  
13.11.1994 - 17.12.1994 610 0  
01.01.1995 - 28.02.1995 44 1  
01.03.1995 - 31.03.1995 28 0  
01.04.1995 - 30.04.1995 58 0  
01.05.1995 - 31.05.1995 385 1  
01.06.1995 - 01.07.1995 351 0  
01.07.1995 - 31.07.1995 478 0  
01.08.1995 - 31.10.1995 1515 2  
01.11.1995 - 25.11.1995 78 0  
26.11.1995 - 31.12.1995 345 1  
01.01.1996 - 31.07.1996 630 6  
01.01.1996 - 13.01.1996 21 0  
14.01.1996 - 29.02.1996 67 0  
01.03.1996 - 31.03.1996 68 0  
01.04.1996 - 31.05.1996 802 6 einschl. verzögerte Meldungen
01.06.1996 - 30.06.1996 348 0  
01.07.1996 - 31.07.1996 580 2  
01.08.1996 - 31.08.1996 908 13  
01.09.1996 - 30.09.1996 588 4  
01.10.1996 - 31.10.1996 124 0  
01.11.1996 - 30.11.1996 289 4  
01.01.1997 - 31.01.1997 49 0  
01.02.1997 - 30.04.1997 44 1  
01.05.1997 - 31.05.1997 98 0  
01.06.1997 - 30.06.1997 17 0  
01.07.1997 - 31.08.1997 973 2  
01.09.1997 - 31.10.1997 518 0  
01.11.1997 - 30.11.1997 72 1  
01.01.1998 - 28.02.1998 109 0  
01.03.1998 - 31.03.1998 77 0  
01.04.1998 - 31.05.1998 372 0  
01.06.1998 - 30.06.1998 596 0  
01.07.1998 - 31.08.1998 2273 5 Lt. Presseberichten u.a. auch Ost- und West-Neu Dehli betroffen
01.09.1998 - 19.12.1998 2457 5  
01.01.1999 - 31.03.1999 106 0 erst im Juni gemeldet!!
01.04.1999 - 31.05.1999 613 0 davon 110 in Delhi!!
01.06.1999 - 30.06.1999 551 0  
01.07.1999 - 31.07.1999 435 4  
01.08.1999 - 31.08.1999 350 1  
01.09.1999 - 30.09.1999 649 0 incl. aufgeschobene Meldungen
01.10.1999 - 31.10.1999 294 0  
01.11.1999 - 30.11.1999 274 0  
01.12.1999 - 31.12.1999 210 1  
01.12.1999 - 31.12.1999 158 1  
01.01.2000 - 13.05.2000 659 2  
12.02.2000 - 18.03.2000 40 0  
14.05.2000 - 20.05.2000 11 0  
25.05.2000 - 05.08.2000 1507 9  
27.06.2000 - 27.06.2000 88 0  
06.08.2000 - 02.09.2000 203 1  
03.09.2000 - 16.09.2000 340 1  
16.09.2000 - 30.11.2000 937 5  
01.12.2000 - 15.12.2000 179 2  
01.01.2001 - 27.01.2001 32 0  
28.01.2001 - 10.03.2001 65 1  
11.03.2001 - 26.05.2001 284 0  
27.05.2001 - 11.08.2001 1869 2  
12.08.2001 - 08.09.2001 364 1  
08.09.2001 - 29.09.2001 324 0  
30.09.2001 - 08.12.2001 969 2  
01.01.2002 - 16.03.2002 288 0  
05.01.2002 - 26.01.2002 13 0  
17.03.2002 - 13.04.2002 100 0  
01.04.2002 - 29.06.2002 486 2  
01.07.2002 - 03.08.2002 668  
04.08.2002 - 31.08.2002 379 2  
01.09.2002 - 21.12.2002 776 3  
15.09.2002 - 12.10.2002 109 0  
04.01.2003 - 01.02.2003 49 0  
01.02.2003 - 22.03.2003 64 0  
23.03.2003 - 25.05.2003 60 0  
26.05.2003 - 26.06.2003 76 0  
01.06.2003 - 19.07.2003 55 0  
03.01.2004 - 27.03.2004 32 0  
28.03.2004 - 17.04.2004 39 0  
18.04.2004 - 22.05.2004 410 0  
23.05.2004 - 05.06.2004 269 0  
01.06.2004 - 28.08.2004 1783 3  
06.06.2004 - 10.07.2004 415 1  
29.08.2004 - 16.10.2004 511 0  
01.10.2004 - 27.11.2004 647 3  
01.01.2005 - 19.02.2005 57 0  
20.02.2005 - 30.04.2005 64 0  
01.04.2005 - 11.06.2005 459 0  
12.06.2005 - 27.08.2005 599 2  
17.07.2005 - 17.09.2005 344 1  
18.09.2005 - 08.10.2005 378 3  
09.10.2005 - 26.11.2005 158 0  
01.01.2006 - 21.01.2006 100 0  
22.01.2006 - 10.06.2006 635 0  
11.06.2006 - 02.09.2006 614 0  
03.09.2006 - 07.10.2006 271 2  
08.10.2006 - 28.10.2006 118 6  
08.10.2006 - 18.11.2006 159 1  
01.01.2007 - 27.01.2007 8 0  
28.01.2007 - 24.02.2007 4 0  
i=importiert, s=vermutet


Conjunctivitis - 02.02.2007
Aufgrund der ungewöhnlichen Hitze in der Hauptstadt Neu Delhi Ausbruch bereits Ende Januar. Normalerweise kommt es zu Ausbrüchen erst Ende Februar mit Peak Mitte März. Die Infektion schreitet – wahrscheinlich aufgrund des frühen Ausbruchs – schnell voran. Kinder und Kleinkinder sind besonders gefährdet.

Conjunctivitis - 13.10.2007
In Mumbai wird ein neuer Stamm vermutet, einige Komplikationen wurden gemeldet, unter anderem mit Beeinträchtigung der Hornhaut sowie in gewissen Fällen auch Lähmungen. Untersuchungen werden durchgeführt.
Derzeit in Mumbai etwa fünf bis sieben Neuerkrankungen pro Tag. Schon vereinzelte Meldungen in der letzten August-Woche, seit Mitte September steigende Fallzahlen.
In Mumbai gab es im Jahr 1981 einen Ausbruch.

Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Dengue-Fieber - 12.11.2008
- Im Staat West Bengal seit Mitte Oktober 2008 andauernder Ausbruch (neben einem Chikungunya-Ausbruch), zuletzt wurde eine Erkrankung in Jalpaiguri bei einem aus Hakimpara stammenden Jungen laborbestätigt. Davor zwei Neuerkrankungen am 30. Oktober in den Distrikten Murshidabad und Midnapore, im übrigen insbesondere in und um Bishnupur, insgesamt etwa 300 Verdachtsfälle. Mit einer weiteren Ausbreitung ist aufgrund der Klimabedingungen zu rechnen.
- Punjab: Bis Anfang November 2008 wurden in Bathinda und Ludhiana etwa 800 Erkrankungen bestätigt. Allein in der Stadt Bathinda zehn bestätigte Erkrankungen und 100 Verdachtsfälle.
- Weiterer Ausbruch in Mohali im Staat Punjab, bis zum 22. Oktober 2008 wurden 138 Erkrankungen bestätigt, zuletzt starb eine Frau am 21. Oktober 2008.
- Im übrigen landesweit mit Ausnahme von Delhi gesunkene Erkrankungszahlen, landesweit wurden seit Jahresbeginn bis zum 23. September 2008 insgesamt 2.808 Erkrankugen gemeldet, 38 Menschen starben (im Vergleichszeitraum 2007 waren es 5.634 Erkrankungen, 69 Menschen starben). Hauptsächlich betroffen sind Haryana (738 Erkrankungen), Delhi (478 Fälle bis zum 26. September 2008), Tamil Nadu (282) und Maharashtra (252). In Delhi zur Zeit 20-25 Neuerkrankungen pro Tag, so viele Erkrankungen wurden in den letzten drei Jahren nicht gemeldet. Aufgrund des frühen Monsuns begann auch die Saison der Mosquitos früh und wird bis November andauern.
Im Jahr 2007 wurden in Delhi insgesamt 550 Erkrankungen gemeldet (eine Person starb).

Dengue-Fieber - 08.10.2009
Aktuelle Meldungen:
- Madhya Pradesh: Ausbruch mit sich schnell ausbreitenden Erkrankungszahlen. Innerhalb der letzten drei Monate bis zum 8. Oktober 2009 erkrankten über 300 Personen, mindestens neun davon starben. Offiziell wurden in Madhya Pradesh 163 Erkrankungen bestätigt, davon 57 in Bhopal, der Hauptstadt des Staates. Tatsächlich wird jedoch von noch wesentlich mehr Erkrankungen ausgegangen. Die Krankenhäuser sind voll, teilweise werden zehn bis 15 Neuerkrankungen pro Tag gemeldet. Neben der Hauptstadt unter anderem weiterhin betroffen sind Indore (33 Fälle) und Balaghat (17).
- Goa: Seit Jahresbeginn bis Mitte September 2009 insgesamt 49 Erkrankungen im westlichen Staat Goa, zuletzt starb ein 6-jähriges Kind aus Calangute. Die Fallzahlen sind um etwa 10-15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.
- Gujarat: Aktuell vor allem Ausbruch im Ort Amreli, derzeit werden 55 Menschen behandelt (eine Person starb). Zuletzt 15 Neuerkrankungen innerhalb der letzten zwei Tagen bis zum 30. August 2009. Die Betroffenen stammen aus den Gebieten Sukhnathpara, Sardarnagar und Baharwadi.
Am 7. August 2009 mussten zwei Personen aus Bharuch hospitalisiert werden. Am folgenden Tag wurde eine weitere Person hospitalisiert und laborbestätigt, der Betroffene stammt aus dem Dorf Sadhali.
Bereits seit März 2009 werden im westlichen Staat Gujarat zahlreiche Erkrankungen gemeldet.
- Bis einschließlich Juni Ausbruch im Staat Kerala mit mehreren Meldungen:
Aktuell Ausbruch mit zahlreichen Erkrankungen, hauptsächlich in nördlichen Regionen, knapp zehn Personen starben bislang. Seit Jahresbeginn bis zum 28. Juli 2009 wurden insgesamt 1.100.000 Fälle von viralem Fieber gemeldet, allein in ein paar Tagen erkrankten 150.000 Personen. Die am schwersten betroffenen Distrikte sind Malappuram, Kozhikode, Wayand, Kannur und Kasaragod.
Zuvor kam es zu Erkrankungen im Medical College Campus im Distrikt Thiruvananthapuram. Mindestens 25 Studenten erkrankten, bislang wurden drei Erkrankungen bestätigt.
In Thiruvananthapuram kam es bereits im April 2009 zu einem Ausbruch mit etwa 75 bis 100 Verdachtsfällen, offizielle Zahlen sprachen von 45 bestätigten Erkrankungen.
Am 24. Mai 2009 wurden drei Erkrankungen in Vamanapuram gemeldet.
Zahlreiche Fälle, insbesondere bei Kindern, werden im Neyyattinkara Taluk Hospital gemeldet.
- Manipur: Möglicherweise Ausbruch in Moreh im Distrikt Chandel, bis zum 19. Juni 2009 wurden etwa 200 Verdachtsfälle gemeldet. Im Jahr 2007 wurde ein Ausbruch in der Grenzstadt Manipur bestätigt.
- West Bengal: Ausbruch in Kolkata, bis zum 09. Juli 2009 wurden 73 Erkrankungen gemeldet. Ernsthafte Situation in nördlichen Teilen von Kolkata wie Kankurgachi, Ultadanga und Manicktala, dort insgesamt 45 Fälle. Andere betroffene Gebiete sind Camac Street, Bhowanipore, Dhakuria, Jodhpur Park und Lake Gardens.

Diarrhoe - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Diarrhoe - 18.10.2008
Aktuelle Meldungen:
- Assam: In den Krankenhäusern in Golaghat und Dergaon starben sechs Menschen, weitere 30 erkrankten. Die Todesfälle ereigneten sich zwischen dem 12. und dem 17. Oktober 2008, alle Betroffenen waren aus Misamara Tea im Distrikt Golaghat.
Zurück liegende Meldungen:
- Karnataka: Etwa 35 Personen wurden zwischen dem 26. und 29. April 2008 in das Epidemic Diseases Hospital in Metagalli hospitalisiert, steigende Zahlen ab dem Abend des 28. April. Die meisten der Betroffenen sind aus B.M. Srinagar, Kumbarakoppal und Palahalli.
- Orissa: Im Distrikt Gajapati starben sieben Personen an einer bislang ungeklärten Erkrankung. Die Betroffenen hatten Fieber und Dysenterie, und starben plötzlich. Zuersten starben vier Menschen auf mysteriöse Weise im Dorf Jhiliki.
- Im östlichen Manipur starben im Januar 2008 im Dorf Challou des Distriktes Ukhrul mindestens zwei Kinder, weitere 25 mussten hospitalisiert werden. Die Krankheit ist noch ungeklärt, die Symptome sind ähnlich wie bei Cholera.
- Im nordöstlichen Staat Assam starben nach (nicht offiziellen) Meldungen 70 Menschen. Die am meisten betroffenen Gebiete sind Chakiting TE, Kakatibari, Senduriting, Halmara, Hautali, Thuramukh, Thurajan, Rangajan, Avoyjan und Jamuguri TE. Zunächst zehn Todesfälle in Chakiting TE, danach Ausbreitung zunächst nach Kakatibari (Negheriting TE), wo mehr als sieben Menschen starben. Es hieß, die Hauptursache des Ausbruchs seien Wasserquellen.
- Im Staat Orissa (ebenfalls im Nordosten des Landes) wird aufgrund derzeitiger Überflutungen, die etwa 1,5 Millionen Menschen in allen 12 Blocks des Distrikts Balasore betreffen, wird der Ausbruch einer Epidemie befürchtet. Bereits drei Personen (einschließlich eines Kindes) starben im Block Oupada innerhalb von zwei Tagen (13. und 14. Oktober 2007), sowie Hunderte weitere erkrankten. Am stärksten betroffen sind die Blocks Nilagiri, Basta, Bhogarai, Remuna, Baliapal und Sadar.

Dropsy, epidemic - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Encephalitis - 19.06.2005
Ausbruch (Ursache ist vermutlich Japan. Encephalitis) seit der dritten Juni-Woche im Muzaffarpur Distrikt (Staat Bihar) mit bisher 36 toten Kindern. Hier schon vor zehn Jahren ein ähnlicher Ausbruch mit 167 Toten.

Encephalitis - 01.10.2009
Aktuell Meldung:
- Seit Januar bis zum 30. September 2009 wurden im Staat Uttar Pradesh in der Region Gorakhpur 356 Todesfälle gemeldet (davon 63 seit dem 16. September, zuletzt sechs weitere Kinder), sowie Tausende Menschen erkrankten, 41 Neuerkrankungen mussten zuletzt hospitalisiert werden. Die genaue Ursache des Ausbruchs ist bislang nicht bekannt.
Zurück liegende Meldung:
- Oktober 2005: Ausbruch (Ursache sind Coxsackieviren) seit August in Uttar Pradesh mit über 40 Toten (meist Kindern) und weiteren über 400 Erkrankten in den letzten Wochen.

Encephalitis Enteroviren - 25.11.2005
Ausbruch (verursacht durch Human Coxsackievirus B) im Westen von Uttar Pradesh (in den Orten Saharanpur, Ghaziabad, Baghpat, Muzaffarnagar, Bijnor und Meerut), in den letzten Wochen ca. 250 Erkrankte, und diverse Tote (vor allem Kinder).
Die sich als fiebrige Encephalitis bzw. Encephalopathie, Myocarditis oder Pneumonie äußernde Erkrankung kommt dort offenbar regelmäßig während bestimmter Jahreszeiten (in Ghaziabad vor allem September und Oktober, in anderen Gebieten schon ab April/Mai bis Oktober) vor.

Gastroenteritis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Gastroenteritis - 28.01.2008
Aktuelle Meldung:
- Knapp 200 Personen erkrankten in Rayagada im Staat Orissa zwischen dem 19. und 22. Januar 2008. Ein paar Tage zuvor wurden Erkrankungen auch in Kasipur gemeldet. Als Ursache kommt der Fluss Nagavalli in Betracht, dessen Wasser häufig von den Bewohnern konsumiert wird.
Zurück liegende Meldungen:
- März 2006: Nachlassender Ausbruch in Mumbai (South Bombay) mit über 450 Hospitalisierten (auch Tote), Ursache ist die mangelhafte Wasserversorgung. Teilweise wurde ein wenig infektiöser Cholera-Erreger nachgewiesen.
- Februar 2006: 72 Verdachtsfälle von Gastroenteritis in Phagwara, Indien
- Davor Ausbruch in Ratanpura Mohalla, 70 Patienten leiden an Diarrhoe, 2 weitere mussten stationär behandelt werden. Das Gesundheitsamt verteilte 3.000 Chlortabletten, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.
- Weitere Meldungen aus Gali, hier schon ein halbes Jahr zuvor Gastroenteritis-Fälle.

Gesundheitssituation - 18.12.2004
69% aller Injektionen im Land werden lt. Gesundheitsministerium mit unsterilen Spritzen und Kanülen durchgeführt. Entsprechend hoch ist das Übertragungsrisiko für HIV, Hepatitis etc.

Hand, foot & mouth disease - 23.10.2006
Laut Zeitungsberichten befinden sich 200 Kinder im Krankenhaus von Kozhikode.

Hand, foot & mouth disease - 23.09.2007
Aktuelle Meldung:
- Warnung vor einer Epidemie in Kalkutta: Innerhalb der letzten vier Tage bis zum 22. September 2007 in der Stadt fast 300 Erkrankungen, besonders anfällig sind Kinder unter fünf Jahren.
Hintergrund:
- Normalerweise jedes Jahr einige verstreute Fälle, dieses Jahr jedoch extrem hohe Zahlen.

Hepatitis A+E - 14.03.2007
Ausbruch von Gelbsucht in Jankipuram, einem Distrikt der Hauptstadt Lucknow des Staates Uttar Pradesh. Dutzende mussten behandelte werden, 3 Menschen starben, 2 der Todesfälle wurde laborbestätigt. Vermutete Ursache ist die kontaminierte Wasserversorgung. Aufgrund dieser Umstände wird vermutet, dass es sich bei dem Erreger um Hepatitis A oder Hepatitis E handelt.

Hepatitis B - 29.05.2009
Im Staat Gujarat kam es zu zahlreichen Erkrankungen aufgrund von mehrfach verwendeter medizinischer Ausrüstung. 92 Menschen starben (die meisten zwischen 15 und 45 Jahren), weitere etwa 495 wurden mit dem Virus infiziert. Zentrum der Epidemie ist der Distrikt Sabarkantha mit vor allem Modasa, Idar und Meghraj. Weiterhin betroffen sind andere Gebiete in Gujarat einschließlich Himmatnagar, Bayad, Bhiloda, Prantij, Balasinor, Vijaynagar und Khedbrahma sowie Ahmedabad, Surat und Rajkot. Hunderte von Tonnen medizinischen Materials wurden wieder verwendet.

Hepatitis B+C - 03.08.2009
In Uttar Pradesh kam es in den letzten zwei Jahren zum Verkauf von 100.000 Einheiten mit gepanschtem Blut, das teilweise mit den Viren Hepatitis B und C infiziert waren.

Hepatitis B+D - 24.02.2009
Ausbruch im Staat Gujarat im Distrikt Mehasana nahe Sabarkantha (vgl. insoweit die Parallelmeldung), insgesamt 108 Menschen wurden hospitalisiert, 35 starben. Eine weitere Ausbreitung fand mittlerweile nach Malpur, Bayad und Idar Taluka im Distrikt Sabarkantha statt.
Ursache sind offenbar nicht ausreichend sterilisierte Spritzen.

Hepatitis E - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Hepatitis E - 05.08.2007
Ausbruch in den Gegenden Ishber und Harwan. 400 Verdachtsfälle, von neun untersuchten Fällen wurden vier Erkrankungen laborbestätigt.

Indian tick typhus - 05.08.2007
Im Ort Deol (Distrikt Kangra in Himachal Pradesh) erkrankten seit Ende Juni 2007 etwa 260 Menschen, bislang keine Todesfälle. Nach wie vor jeden Tag etwa 4-6 Verdachtsfälle. Labortests bestätigten den durch Zecken übertragenen Erreger Rickettsia conerii, zunächst war Epidemic Typhus als Ursache angenommen wrden.

Japanese encephalitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Japanese encephalitis - 16.10.2008
Aktuelle Meldungen:
- Im Staat West Bengal in der Stadt Kolkata starb ein Einwohner aus Behala am 9. Oktober 2008. Es ist das erste Opfer in Kolkata seit zehn Jahren. Außerdem in West Bengal bis zu 300 Verdachtsfälle (bei den Betroffenen wird auch Dengue oder Chikungunya vermutet).
- Uttar Pradesh: Ausbruch dieses Jahr mit vielen Erkrankungen trotz adquäter vorher durchgeführter Impfungen.

Japanese encephalitis - 15.11.2008
Aktuell mehrere Meldungen:
- Andauernder Ausbruch in Gorakhpur im Staat Uttar Pradesh. Seit Mai bis zum 14. November 2008 starben im Baba Raghav Das (BRD) Medical College mittlerweile insgesamt 447 Personen, allein vier innerhalb der letzten 24 Stunden, sowie 14 Neuerkrankungen. Außerdem wurden 2.426 Verdachtsfälle gemeldet, derzeit sind 122 Personen hospitalisiert, die aus den Distrikten Gorakhpur, Kushinagar, Deoria, Mahrajganj, Sant Kabir Nagar und Siddharthanagar stammen.
- Seit Jahresbeginn bis Ende September 2008 erkrankten landesweit 1.510 Kinder (254 starben), die meisten davon in Uttar Pradesh (1.315 Fälle, 231 Todesfälle) und Assam (103 Fälle, 23 Todesfälle). Zuletzt wurde auch bekannt, dass zahlreiche Impfungen nicht effektiv ausgeführt wurden, was die Gefahr weiterer Ausbrüche erhöht.
- Aktuell nach fünf hospitalisierten Verdachtsfällen wird ein Ausbruch im Distrikt Haldwani in Uttarakhand befürchtet.
Aktuell mehrere Meldungen:
- In den letzten fünf Jahren starben an dem Virus etwa 5.000 Menschen.

Japanese encephalitis - 10.10.2009
Aktuelle Meldungen:
- Uttar Pradesh: In der jüngsten Vergangenheit wurden im Krankenhaus in Gorakhpur insgesamt 2.182 Personen hospitalisiert, insgesamt 379 Menschen starben.
- Assam: Seit Jahresbeginn bis zum 29. August 2009 wurden insgesamt 164 Erkrankungen gemeldet, knapp drei Viertel davon bei Personen im Alter über 15 Jahren. 91 Fälle wurden bislang laborbestätigt, 78 Menschen starben. Die am schlimmsten betroffenen Distirkte sind Sibsagar, Dibrugarh, Tinsukia, Jorhat, Kolaghat,
Dimaji und Lakhimpur.
- Ebenfalls Erkrankungen wurden gemeldet in Nagaland, dort vier bestätigte Erkrankungen aus den Gebieten Dimapur und Tuli im Distrikt Mokokchung.
- Meldung bereits im Mai:
Gesundheitsalarm im nördlichen Staat Uttar Pradesh: 38 Menschen starben im Distrikt Maharajganj nahe Lucknow, der Hauptstadt des Staates, weitere über 170 mussten hospitalisiert werden. Die Verdachtsfälle wurden noch nicht laborbestätigt. Möglicherweise sind auch weitere Distrikte betroffen.
Das Virus ist in Uttar Pradesh.
Zurück liegende Meldung:
- Auch in den letzten Jahren kam es zu Erkrankungen. Im Jahr 2005 starben 1.800 Personen.

Kyasanur Forest disease - 18.01.2006
Ausbruch der durch Zecken in der trockenen Zeit übertragenen Viruserkrankung im Ort Panja in Sullia mit mind. 30 Verdachtsfällen.
KFD (auch monkey-fever) kommt vor allem in Karnataka (in den Distrikten Shimoga, Nord- u Süd- Kanara und Chikmagalur) vor.
Auf den Andaman und Nicobar Islands sind über 20% der Bevölkerung sero-positiv.
Symptome sind hohes Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen und evtl. Blutungen aus Nase oder Rachen.

Leishmaniasis, visceral - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Leishmaniasis, visceral - 23.09.2008
Aktuelle Meldung:
- Landesweit wurden seit Jahresbeginn bis zum 23. September 2008 insgesamt 17.637 Erkrankungen gemeldet (75 Menschen starben). Der Ausbruch ist auf den Norden und Nordwesten des Landes begrenzt. Im Jahr 2007 waren landesweit 22.751 Erkrankungen (101 Todesfälle), im Jahr 2006 insgesamt 35.000 Erkrankungen.
Zurück liegende Einzelmeldungen:
- Sieben Verdachtsfälle im Staat Assam, die Betroffenen wurden am 20. Februar 2008 hospitalisiert, endgültige Laborergebnisse werden in Kürze erwartet. Alle stammen aus dem Gebiet Chandrapur am Stadtrand von Guwahati, sodass es sich vermutlich um eine einzige Infektionsquelle handelt. Assam wird nicht als endemisch angesehen.
- Im Staat Bihar wurden bis Mai 2007 offiziell 30.000 Erkrankungen gemeldet, es wird aber davon ausgegangen dass tatsächlich über 100.000 erkrankt sind, Tausende Menschen starben bereits im Jahr 2007. Betroffen sind 31 der 38 Distrikte.
Zuletzt gab es in Bihar eine Epidemie im Jahr 1991, als 250.000 Fälle gemeldet wurden. Im Jahr 2000 waren die Erkrankungszahlen niedrig, seit 2003 sind sie wieder steigend.
- In Mumbai wurden im April 2007 innerhalb von weniger als einem Monat zwei Erkrankungen gemeldet. Offizielle sind derzeit nicht in der Lage, die erkrankten Personen ausreichend zu behandeln.
Hintergrund:
- Seit 1990 kommt es im Land regelmäßig zu Erkrankungen.

Lepra - 29.10.2002
Von den ca. 750.000 im Jahr 2001 neu Erkrankten stammen fast 620.000 aus Indien. Trotz verbesserter Behandlungsmöglichkeiten ist dies die zweit höchste Zahl in den letzten 10 Jahren.

Leptospirose - 18.07.2007
In Mumbai bis Mitte Juli in der aktuellen Monsunzeit mind. 10 (2006 waren es im gesamten Juli 21) Tote.
Kurz-Infos zu Leptospirose: Für Touristen meist keine große Gefahr, Waten und Schwimmen in trübem Wasser, das durch Nager-Urin verunreinigt sein könnte, sollte vermieden werden.

Leptospirose - 04.04.2009
In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Ausbrüchen, hauptsächlich in den Küstenregionen: Gujarat, Mumbai, Kerala, Chennai und den Andaman-Inseln.
Hohe Erkrankungszahlen in den letzten Jahren im Distrikt Valsad in Gujurat.
Die höchsten Fallzahlen zwischen Oktober und November.

Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Malaria - 02.02.2008
Aktuelle Meldung:
- Eine schwedische Touristen erkrankte, sie war für zwei Wochen bis zum 5. Dezember 2007 in die Staaten Goa und Kerala gereist, vermutlich infizierte sie sich am Candolim Strand in Goa. Mittlerweile wurde Plasmodium falciparum bestätigt. Der Fall zeigt, dass in Goa grundsätzlich ein Übertragungsrisiko besteht. In der Wintersaison 2006/07 wurden acht Erkrankungen (P. falciparum) bei Touristen gemeldet (in den Regionen Goan und Konokan), außerdem wurden landesweit seit Dezember 2006 insgesamt 19 Fälle die in andere Länder importiert wurden, davon mindestens 13 aus Goa.

Malaria - 10.11.2008
Aktuelle Meldungen:
- West Bengal: Seit Jahresbeginn wurden 41.223 Erkrankungen gemeldet, davon 4.781 mit P. falciparum.
- Bis Mitte Oktober 2008 insgesamt 88 bestätigte Erkrankungen bei Paramilitärs in Chhattisgarh in den Distrikten Dantewada und Bijapur. Bereits im Jahr 2006 kam es zu in diesen Gebieten zu 22 Todesfällen bei Polizisten. Chhattisgarh gilt als endemisches Gebiet mit einer jährlichen Inzidenz von 1-100 Erkrankungen pro 1.000 Bewohner.
- Landesweit wurden seit Jahresbeginn bis zum 23. September 2008 insgesamt über 286.000 Erkrankungen (154 Todesfälle) gemeldet. Am stärksten betroffen ist Orissa mit 84.309 Erkrankungen (48 starben), gefolgt von Meghalaya mit über 10.000 Erkrankungen (33 Todesfälle). Zahlreiche Touristen erkrankten in Goa, es ist davon auszugehen, dass die Erkrankungszahlen in einigen Gebieten tatsächlich höher als gemeldet sind.
Hintergrund:
- In den letzten 20 Jahren wurden jedes Jahr landesweit etwa ein bis zwei Millionen Erkrankungen gemeldet. Im Jahr 2007 wurden 1.476.562 Erkrankungen gemeldet, davon 725.502 mit P. falciparum.
- Vermutlich ist teilweise die tatsächliche Zahl an Erkrankungen höher als die der gemeldeten.

Malaria - 09.08.2009
Aktuelle Meldungen:
- Bihar: Ausbruch im Distrikt Munger (unter anderem in Haveli Kharagpur), sechs Menschen starben, weitere mehr als 1.000 erkrankten, es handelt sich um P. falciparum.
In Bihar kam es bereits in den letzten 9 Jahren jedes Jahr zu mehr als 1.000 Erkrankungen.
Zurückliegende Meldungen:
- Im Januar 2009 erkrankten in Goa (an der Westküste im südwestlichen Staat Kerala)
sowohl ein schweizer als auch ein englischer Tourist.
- Vor einer hohen Erkrankungsgefahr in Chandigarh insbesondere nahe des Flusses Ghaggar, vor allem zwischen den Orten Burj Kotian und Diwan, wird gewarnt. In dieser Region wurde bereits im Juli 2008 ein Todesfall gemeldet, und zuletzt wurden im Distrikt 29 Erkrankungen gemeldet, davon 26 entlang des nur 10 km langen Streifens zwischen den bereits genannten Orten Burj Kotian und Diwan wala.
- West Bengal: Seit Jahresbeginn bis Anfang November 2008 wurden 41.223 Erkrankungen gemeldet, davon 4.781 mit P. falciparum.
- Bis Mitte Oktober 2008 insgesamt 88 bestätigte Erkrankungen bei Paramilitärs in Chhattisgarh in den Distrikten Dantewada und Bijapur. Bereits im Jahr 2006 kam es zu in diesen Gebieten zu 22 Todesfällen bei Polizisten. Chhattisgarh gilt als endemisches Gebiet mit einer jährlichen Inzidenz von 1-100 Erkrankungen pro 1.000 Bewohner.
- Landesweit wurden seit Jahresbeginn bis zum 23. September 2008 insgesamt über 286.000 Erkrankungen (154 Todesfälle) gemeldet. Am stärksten betroffen ist Orissa mit 84.309 Erkrankungen (48 starben), gefolgt von Meghalaya mit über 10.000 Erkrankungen (33 Todesfälle). Zahlreiche Touristen erkrankten in Goa, es ist davon auszugehen, dass die Erkrankungszahlen in einigen Gebieten tatsächlich höher als gemeldet sind.
Hintergrund:
- Seit dem Herbst 2006 kommt es in Goa zu regelmäßigen Erkrankungen bei Touristen.
- In den letzten 20 Jahren wurden jedes Jahr landesweit etwa ein bis zwei Millionen Erkrankungen gemeldet. Im Jahr 2007 wurden 1.476.562 Erkrankungen gemeldet, davon 725.502 mit P. falciparum.
- Vermutlich ist teilweise die tatsächliche Zahl an Erkrankungen höher als die der gemeldeten.

Masern - 12.05.2007
Im Norden von Tripura, hauptsächlich im Longtari valley und der Sub-Division Gandacharra, zahlreiche Erkrankungen, mindestens 13 Menschen starben bis zum 12. Mai 2007, darunter einige auch an Windpocken bzw. Gastroenteritis.

Masern - 20.09.2008
Epidemie in Marwah Tehsil in dem bergigen Distrikt Kishtwar im nördlichen Staat Jammu & Kasmir. Dutzende Kinder erkrankten, fünf starben in Mingli sowie eines im Dorf Afti.

Meningitis - 09.09.2006
7 Wanderer in West Bengal (Distrikte Calcutta, Nadia und Murshidabad) mussten nach ihrer Rückkehr nach Italien mit Fieber, Kopfschmerzen und Genicksteife ins Krankenhaus. Bei 5 wurden Enteroviren als Ursache nachgewiesen.

Meningitis aseptic / viral - 06.10.2006
Sieben italienische Jugendliche waren nach einer Reise nach West Bengal erkrankt, alle sind inzwischen wieder genesen.
Ursache ist ein Echovirus vom Typ 6, 9, 20 oder 30.
Kurz-Infos zu Meningitis aseptic / viral: Die Übertragung der relativ harmlosen Enteroviren erfolgt fäkal/oral, entsprechend wichtig ist persönliche Hygiene und Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme. Ausbrüche immer wieder während der Sommermonate, u.a. durch Baden in verseuchten Gewässern. Betroffen sind vor allem Kinder unter 15 Jahren.

Meningokokken-Meningitis - 21.03.2006
Besorgnis erregender Ausbruch in Delhi mit bisher ca. 500 Verdachtsfällen und über 30 Toten, vermutlich sind es mehr Erkrankte als bei dem großen Ausbruch im letzten Jahr. Am schlimmsten betroffen sind die Stadtteile Central, Sadar Paharganj, Civil Lines und Karol Bagh.

Meningokokken-Meningitis - 03.07.2009
Aktuell vor allem hohe Erkrankungszahlen im Staat Meghalaya, seit Jahresbeginn bis Ende Juni 2009 wurden mehr als 2000 Erkrankungen gemeldet. Seit 2008 starben etwa 257 Menschen (nur teilweise laborbestätigt).
Keine aktuellen Zahlen werden aus anderen Staaten gemeldet, insoweit sind letzte Zahlen von Februar erhältlich: Innerhalb des letzten Monats bis zum 16. Februar 2009 starben im Nordosten des Landes mehr als 230 Personen, über 2.500 erkrankten (einschließlich Kinder und Frauen). Betroffen sind die Staaten Meghalaya, Tripura und Mizoram (die jeweils an Bangladesch grenzen, wo ebenfalls eine Epidemie herrscht), vor allem betroffen ist Meghalaya mit 165 Todesfällen, Tripura meldet 55, und Mizoram zehn Todesfälle. Ebenfalls betroffen ist Delhi. Epidemische Proportionen herrschen in Meghalaya im Longhthorai Valley im Dhalai Distrikt (etwa 90 km von Agartala, der Hauptstadt des Staates, entfernt). In Meghalaya ist unter anderem weiter schwer betroffen: Gebiete wie Jhalupara, Mawlai, Lumparing und Nongmynsong in den East Khasi Hills und Gebiete in den Garo Hills vom letzten Jahr 2008.
Im April 2008 kam es bereits zu einem Ausbruch in Meghalaya, bei dem 300 Menschen erkrankten, 30 davon starben.

Milzbrand - 13.06.2005
Ausbruch im Staat Orissa im Distrikt Koraput (Charagaon im Semiliguda Block im Grenzgebiet zum Staat Andhrapradesh), bisher drei Tote, weitere 15 Verdachtsfälle.
Schon im Mai Meldungen über Haut-Milzbrandfälle in Sahebpara (Karimpore West Bengal), mind. 27 waren erkrankt.
Kurz-Infos zu Milzbrand: Keine direkten Kontakte mit Tieren, kein Verzehr von Fleisch unsicheren Ursprungs.

Milzbrand - 03.06.2007
Aktuelle Meldungen:
- Im Distrikt Orissa starben bis zum 3. Juni innerhalb von 2 Wochen sechs Menschen (die ersten zwei aus den Dörfern Paraja und Sirimunda), weitere 32 erkrankten. Die Betroffenen infizierten sich, nachdem sie verfaultes Büffelfleisch gegessen hatten. In Orissa kam es bereits im Jahr 2003 zu mindestens 80 menschlichen Fällen.
- Im Distrikt Koraput starben bis zum 3. Juni 2007 innerhalb von einer Woche sechs Menschen, sowie 50 erkrankten. Betroffen sind die Blöcke Semiliguda (Dörfer Subai und Parja) und Laxmipur (Dörfer Jhalaguda, Raudipadar und Daliamb). In diesen beiden Blöcken sterben jedes Jahr mindestens 10 Menschen aufgrund des Verzehrs von rohem Fleisch.
- Ein Verdachtsfall in Kerala im Distrikt Palakkad, ein Mann wurde am 21. Mai 2007 hospitalisiert. Er hatte zurvor beim Begraben toter Rinder geholfen, die an Milzbrand starben. Der Fall wurde noch nicht laborbestätigt, Untersuchungen dauern noch an.
Zurückliegende Meldung:
- Am 26. Oktober 2007 starben Rinder in Kokkarappatti in Tamil Nadu, ein Elefant starb am 10. September in Kerala. Vorsorglich sind daraufhin sämtliche Tiere in den Gegenden von Kerala und Tamil Nadu geimpft worden, in Harur taluk waren es 5.320 Tiere.
- Im Gebiet Kedartala in Hariharpara im Distrikt Murshidabad, West Bengal, erkrankten 17 Bewohner an Milzbrand durch infiziertes Fleisch. Es gibt viele weitere Verdachtsfälle.
- Im April starben in der Gemeinde Kartaj bei Narsinghpur 50 Rinder vermutlich an Milzbrand.

Milzbrand - 06.06.2008
Aktuelle Meldungen:
- Orissa: In Kutra im Distrikt Sundargarh starb mindestens eine Person, sowie etwa zehn weitere Personen erkrankten. Die Betroffenen hatten am 25. Mai 2008 bei einem Fest im Dorf Jhirpani Rind konsumiert. Am 2. Juni 2008 starben im Distrikt Koraput zwei Personen sowie Dutzende Rinder, weitere 20 Personen erkrankten. Betroffen sind die Dörfer Kandhasahi und Mantriput, etwa 700 km von Bhubaneswar, der Hauptstadt des Staates, entfernt. Im Detail: Am 1. Mai 2008 starben sechs Tiere, einschließlich Kühe und Ziegen, in Kandhasahi, und 16 Dorfbewohner erkrankten, nachdem sie ihr Fleisch konsumiert hatten. Am 26. Mai 2008 starb über ein Dutzend Rinder in Mantriput, sowie fünf Personen erkrankten (eine Person starb).
Zurückliegende Meldungen:
- Februar 2008: Insgesamt wurden in den letzten Wochen etwa 278 Personen behandelt, nachdem sie infiziertes Fleisch gegessen hatten. Im einzelnen:
- Andhra Pradesh: Im Dorf Luhaba starben vier Personen im Semiliguda block, sowie weitere 20 Personen erkrankten, nachdem sie im Januar rohes Fleisch in Luhaba gegessen hatten, nach wie vor treten Neuerkrankungen auf. Auch in den letzten zwei Jahren wurden etwa 20 Fälle gemeldet. Weiterhin fünf Verdachtsfälle im Distrikt Nellore.
- Orissa: Vier Verdachtsfälle im Distrikt Koraput.
Fünf Verdachtsfälle auch in Gudur, außerdem starben 20 Schafe.
- West Bengal: Insgesamt 14 Kühe starben in drei Dörfern in
Mathabhanga im Distrikt Cooch Behar, die Fälle wurden laborbestätigt. Eine Erkrankung auch bei einem Schaf, welches sein Schäfer in Kothagudem im Distrikt Khammam am 2. Februar 2008 verkaufen wollte. Das Schaf stammt aus Mahaboobnagar im Distrikt Mahbubnagar.
- Orissa: Vier Menschen starben in Sunabeda (Pangifuda) und Semiliguda (Luhaba) im Distrikt Koraput innerhalb der letzten zehn Tagen. Die Betroffenen hatten rohes Fleisch bzw. fades Fleisch gegessen.
- Weitere, bislang unbestätigte, Fallmeldungen in West Bengal (in Midnapore westlich von Kalkutta), sowie nahe Malda.
Traditionell die größte Inzidenz sowohl bei Tieren als auch bei Menschen in den östlichen Staaten entlang der Bucht von Bengal
- In einem Zoo in Assam starb am 22. Januar 2008 ein Rhinozeros.
- Ein Verdachtsfall im Dorf Jammayyapeta im Distrikt Vizianagaram in Andra Pradesh, ein 15-jähriger Sohn eines Hirten musste am 5. September 2007 hospitalisiert werden. Endgültige Laborergebnisse sind jedoch noch abzuwarten.
In den letzten 10 Jahren kam es in der Region zu etwa acht bis zehn Fällen.
Hintergrund:
- Sowohl im Jahr 2007 als auch in den Jahren davor warden die meisten Ausbrüch in den Staaten Orissa, Andhra Pradesh, Karnataka, West Bengal und Tamil
Nadu.
- In Orissa starben jedes Jahr Dutzende von Personen. 18 der 30 Distrikte sind endemisch.

Milzbrand - 14.10.2009
Aktuelle Meldungen:
- Orissa: 18 der 30 Distrikte im östlichen Staat Orissa sind endemisch. Vor allem im Distrikt Koraput wurden zwischen Mai 2008 und 23. Juli 2009 insgesamt 56 Erkrankungen gemeldet, 30 Menschen starben. Davon erkrankten acht Personen innerhalb von sieben Tagen im Dorf Gamphaguda. Ferner zuletzt bei Tieren in Koraput vor allem betroffen die Blocks: Narayanpatna, Lamtaput, Nandapur, Semiliguda, Laxmipur und Dasamantpur blocks of Koraput.
Bereits in den Jahren zuvor kam es im Distrikt Koraput immer wieder zu Ausbrüchen mit zum Teil ähnlichen Erkrankungszahlen. Etwa 35 Personen starben innerhalb der letzten fünf Jahre, zwischen elf und 68 pro Jahr erkrankten.
Zurückliegend:
Im Distrikt Sundargarh 15 Erkrankungen, davon zuletzt drei im Dorf Dhudinua. In der Vorwoche wurden zwölf Erkrankungen im Dorf Pindapathar gemeldet. Dieses Jahr in Orissa insgesamt bislang Ausbrüche in den Distrikten Rayagada, , Kortaput, Malkangiri und Sundargarh.
Weitere Details: zum ersten Mal Fälle in Bonda, einem Stamm mit einer Bevölkerung von nur 10.000 Personen, insgesamt zehn Menschen erkrankten im Dorf Andrahal im Distrikt
Malkangiri. Ursache des Ausbruchs ist der Konsum von Fleisch von einem infizierten Rind. Andrahal grenzt an den Lamtaput block in Koraput, die ebenfalls von der Krankheit betroffen ist (siehe dazu auch im Folgenden).
Weiter zurückliegend: Im Distrikt Koraput erkrankten mindestens 15 Familien, vermutlich nachdem sie kontaminiertes Rindfleisch gegessen hatten. Im Distrikt Koraput kommt es jedes Jahr regelmäßig zu Erkrankungen zu Beginn der Regenzeit.
- Tamil Nadu: Am 24. August 2009 wurde ein Verdachtsfall bei einem Mann aus dem Dorf Meermulikottai gemeldet, der sich vermutlich von einem Rind infizierte.
- Gujarat: 35 Rinder in Dehgam hauptsächlich im Dorf Nandol starben und wurden laborbestätigt.
Bereits vor drei Jahren kam es in Dehgam zu einem Ausbruch, damals betroffen war das
Dorf Bhaiyal (20 km von Nandol entfernt), einige Rinder starben und wurden ebenfalls bestätigt. Im Jahr 2008 kam es zu sieben Erkrankungen bei Rindern im Dorf Bagdana im Distrikt Bhavnagar.
- Andhra Pradesh: Ausbruch in mehreren abgelegenen Dörfern im Distrikt Visakhapatnam im südlichen Staat Andhra Pradesh mit steigenden Erkrankungszahlen, seit März 2009 bis 11. Mai 2009 mittlerweile insgesamt 65 Verdachtsfälle, 17 Menschen starben in den letzten zwei Monaten, sowie 937 Todesfälle bei Rindern wurden allein in Munchingput gemeldet. Zuletzt sechs menschliche Neuerkrankungen der kutanen Form in Laxmipuram panchayat (ewta 20 km von Munchingput in Visakhapatnam entfernt).
Mögliche Ursache ist der Verzehr infizierten Fleisches von Rindern und Ziegen.
Unhabhängig davon erkrankten fünf Personen im Distrikt Prakasam, nachdem sie infiziertes Fleisch von infizierten Schafen im Dorf Kalluru village in Kurichedu mandal konsumiert hatten. Etwa 200 Schafe sind erkrankt.
- Orissa: Mindestens vier Personen starben (Verdachtsfälle), viele weitere erkrankten innerhalb von wenigen Wochen in Chancharaguda, Block Bissamcuttack des Distrikts Rayagada. Im Jahr 2008 kam es zu vielen Todesfällen in der selben Region.
Zurück liegende Meldung:
- Untersuchungen haben ergeben, dass es sich um die kutane Form bei folgenden zwei Ausbrüchen handelte: Am 8. Juni 2007 wurden im Distrikt Murshidabad 12 Erkrankungen in Sarkarpara (nur 361 Einwohner) gemeldet, am 4. August wurden im 50 km entfernten Charbinpara (Einwohnerzahl von 835) acht Erkrankungen gemeldet.
Hintergrund:
- In der Vergangenheit wurden immer wieder Fälle in Andhra Pradesh, Jammu und
Kashmir, Tamil Nadu, Orissa, Karnataka und West Bengal gemeldet. Ausbrüche wurden in Karnataka 1999 und 2001 gemeldet, in Orissa in den Jahren 2003 und 2005.
- Die Krankheit ist vor allem in Tamil Nadu weit verbreitet. Im Jahr 2005 kam es dort zu zehn Ausbrpchen, 2006 zu acht, 2007 zu zwölf und 2008 zu 11 Ausbrüchen, hauptsächlich bei Rindern.
- Seit 2000 wurden in Andhra Pradesh jedes Jahr Ausbrüche bei Rindern gemeldet.

Nipah-Virus - 10.05.2007
Im Distrikt Nadia in West Bengal (an der Grenze zu Bangladesch) starben in einem grenzüberschreitenden Ausbruch in den letzten beiden Aprilwochen bisher fünf Menschen, 30 (andere Quellen berichten von 50) weitere Personen (bis zum 29. April 2007) sind erkrankt, auf Laborergebnisse wird noch gewartet. 20 der Betroffenen sind aus dem Ort Betai, ein Einzelfall in Krishnagunj. Die Todesfälle stammen aus Chowdhuripara, Dakshin Kalinagar und Tehatta (dort starben drei Mitglieder innerhalb einer Familie). Das Virus könnte aus Bangladesh eingeschleppt worden sein, das sich das erste Opfer aus Betai im Februar 2007 im Nachbarland aufhielte und innerhalb weniger Tage nach seiner Rückkehr Fieber bekam.

Paratyphoid - 18.10.2004
Seit August haben sich allein 10 israelische Touristen mit Paratyphus in Nord-Indien infiziert. Der genaue Ursprung ist nicht bekannt.
Bereits seit längerem steigen die Zahlen für diese Erkrankung, auch in Neu Delhi.

Pest - 25.02.2002
Lungenpest-Ausbruch seit 4. 2. beschränkt auf den Ort Hat Koti (Shimla district) Himachal Pradesh (Nordindien), bisher fünf Tote, weitere 12 Hospitalisierte. Rohru und Jubbal (ca. 100 km östlich von Shimla) stehen unter Quarantäne. Offiziell wird schon wieder Entwarnung gegeben, allerdings wurden Ende Februar noch zwei Neuerkrankungen bekannt.
Meldungen auch aus dem Nachbarstaat Uttaranchal, der allerdings am 18.2. wieder als offiziell pestfrei erklärt wurde.
1994 forderte eine Epidemie in Gujarat rund 100 Todesopfer. 1994 Fälle auch in Maharashtra (Umgebung des Beed Districts)
Die häufigsten Krankheitszeichen für Lungenpest sind Atemnot, schmerzhafter Husten und Kopfschmerzen.

Polio - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Kurz-Infos zu Polio: In Gebiete, die noch Polio melden, sollte nicht ohne aktuellen Impfschutz gereist werden.

Polio - 19.05.2009
Seit Jahresbeginn bis Anfang Mai 2009 wurden landesweit insgesamt 43 Erkrankungen gemeldet (im Vergleichszeitraum 2008 waren es 229), davon drei Neuerkrankungen in der letzten Woche (im Staat Bihar im Distrikt Saharsa sowie im Staat Uttar Pradesh in den Distrikten Badaun und Rampur.
Andauernder Ausbruch (Typ 1) vor allem in Bihar und im Westen von Uttar Pradesh. Landesweit wurden im Jahr 2008 insgesamt 559 Erkrankungen bestätigt. Der Westen von Uttar Pradesh war knapp 18 Monate frei von der Krankheit, bis es Mitte 2008 zu neuen Erkrankungen nach Einschleppung aus dem Nachbar-Staat Bihar kam.

Red Tide - 20.09.2004
In Valiyathura (Süd-Kerala) sind 90 Kinder nach dem Genuss von mit Toxinen von Karenia brevis-Algen belasteten Fischen erkrankt, Fisch und Meerestiere aus der Gegend sollten gemieden werden.
Kurz-Infos zu Red Tide: Nicht nur Menschen mit Atemproblemen sollten betroffene Strände meiden, inzwischen erhärtet sich der Verdacht, dass Algenblüten durch Wind übertragene Neurotoxine produzieren, wobei dieser Übertragungsweg bisher fälschlich als relativ harmlos eingeschätzt wurde. Außerdem sollte man keine in dieser Gegend gefangenen Fische bzw. Meeresfrüchte essen.

Tollwut - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Tollwut - 13.11.2007
Aktuelle Meldung:
- Kürzlich wurden etwa 100 Menschen aus Aanappara (in der Nähe von Vithura) im Staat Kerala nachträglich geimpft, sie hatten Angst, sich durch das Trinken der Milch von einer Kuh infiziert zu haben, dessen Kalb von einem tollwütigen Hund gebissen worden war und Symptome zeigte. Vermutlich handelt es sich aber nur um eine Massenhysterie, da weder die Kuh tollwütig war, noch eine Übertragung durch Milch wahrscheinlich ist.
Zurück liegende Meldungen:
- Am 07. Januar starb ein 60-jähriger Mann im Dorf Himachal Pradesh mehrer Wochen nachdem er von einer Hauskatze gekratzt und gebissen wurde.
- In Kerala starben Anfang April zwei Personen an Bissen von tollwütigen Hunden, eine ähnliche Situation wie zuvor schon im November 2005 (u.a. im Distrikt Trivandrum).
2004 war ein deutscher Tourist in München verstorben, im Juli 2005 war wieder ein (diesmal englischer, der sich in Goa durch einen Hundebiss infiziert hat) Tourist nach einer Indien-Reise verstorben.
Hintergrund:
- Im Land (auch in den Städten) herrscht hohes Tollwutrisiko mit geschätzten 19.000 Toten (etwa 90 Prozent davon durch streunende, tollwütige Hunde) pro Jahr. Dies zeigt die Wichtigkeit der Vorsorgemaßnahmen.

Tollwut - 21.04.2009
Am 16. Februar 2009 starb ein Mann in der Vereinigten Arabischen Emirate, der Mann hatte in Indien gearbeitet und sich dort infiziert.
In Tamil Nadu in den letzten Jahren viele Todesfälle, zuletzt jedoch deutlicher Rückgang. 2004-2006 noch jährlich 30-50 Todesfälle, 2007 und 2008 nur acht bzw. sieben, und keiner bislang (Stand 31. März) im Jahr 2009.

Trypanosomiasis - 14.12.2007
Im südwestlichen Staat Maharashtra wurden im Jahr 2007 bis Mitte Dezember insgesamt drei Erkrankungen bestätigt. Im November starb eine Person aus dem Dorf Shiwni des Distrikts Chandrapur. Die beiden weiteren Erkrankungen waren ein acht Monate altes Kind aus Mumbai (ebenfalls im November) sowie davor eine Erkrankung in Pune.

Tsutsugamushi-Fieber - 22.08.2004
Wie schon im letzten Jahr im August Meldungen im Nordstaat Himachal Pradesh, allerdings nur wenige. Im letzten Jahr ca. 25 Tote und über 225 Erkrankte in sechs der 12 Distrikte des Nordstaats Himachal Pradesh, die meisten in Bilaspur, Hamirpur, Kinnaur und Rohru.
Die Erkrankungen treten seit vier Jahren immer während der Monsunzeit auf. Symptome sind hohes Fieber, starke Glieder- und Kopfschmerzen.

Tuberkulose - 24.03.2007
Im gesamten Land stirbt an der Krankheit ein Einwohner pro Minute, das sind pro Jahr über eine halbe Million. Darüber hinaus werden über 2,2 Millionen Einwohner pro Jahr neu infiziert.

Typhus, epidemic - 17.07.2007
- Im Distrikt Shimla in Himachal Pradesh, in der Woche vom 16. bis 22. Juli 2007 etwa 20 Verdachtsfälle, bislang wurde aber noch keiner davon laborbestätigt.
- Mitte Juli 2007 mehrere bestätigte Erkrankungen im Staat Kerala. Ein Kind starb in Kozhikode, sowie Verdachtsfälle ("scrub typhus") in drei verschiedenen Orten in Thiruvananthapuram.

Weitere Internet-Seiten über Indien:


Outbreak-Historie
Gute Informationen siehe
CIA World Factbook (http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/in.html)
DSE (http://www.dse.de/za/lis/indien/homepage.htm)
Government Tourist Office (http://www.tourindia.com/htm/homepage.htm)
Healthnetwork (Australien) (http://www.healthnetwork.com.au/travelclinic-countrydisplay.php?name=INDIA)
INDOlink (http://www.indolink.com/News/India)
Länderinfos der UNIQA Vers. (http://www.meduniqa.at/gesundreisen/getCountryFull.cfm?countryID=55)
Reiseberichte (http://www.derreisetipp.de/links/pages/Asien/Indien/)
Schweizer Bundesamt für Auswanderung (IMES) (http://www.swissemigration.ch/elias/de/laenderinformationen/laenderliste/00268/index.html)
Spiegel-Jahrbuch (http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,IND,00.html)
Travel Links 4 U (http://www.linksnguides.com/TravelGuides.asp?LocationID=56)
U.S. Department of State (http://travel.state.gov/travel/india.html)
WHO-Crises and emergencies (soweit gerade etwas vorgefallen ist) (http://www.who.int/hac/crises/en/)
WHO-Länderinfo (evtl. incl. Karte) (http://www.who.int/country/ind/en)

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