Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen zur Verfügung.
Abdominal-Typhus - 25.11.2003 Ein ungeimpfter Tourist ist nach einem 3-Tage-Besuch in Bali schwer erkrankt. Er hatte in lokalen Restaurants gegessen.
Nach einem Bericht 2002 in Indonesien jährlich 900.000 Erkrankungen, davon versterben 20.000.
Abdominal-Typhus - 07.07.2009 21 Touristen aus China bzw. Hong Kong erkrankten zwischen April und Juli 2009, nachdem sie sich in Indonesien aufhielten, 15 davon in der Stadt Surabaya, der
Hauptstadt der Provinz East Java.
AIDS - 26.11.2003 Zahl der HIV-Fälle in Papua erreicht mit 1.263 Infizierten (527 in Merauke Regency, 308 in Timika Regency und 149 in Sorong Regency) ein
alarmierendes Niveau.
Landesweit sind 3.782 Menschen infiziert, bis Ende März gab es 2.556 HIV- und 1.086 AIDS-Fälle.
Experten befürchten, dass die Zahl im nächsten Jahrzehnt auf 126.000 ansteigen wird.
Die UN zählt Indonesien zu den vier Ländern, wo es in den nächsten Jahren die meisten Neuerkrankungen geben wird.
Alkohol-Vergiftung - 21.09.2006 Auf der Insel Lombok verstarben innerhalb der letzten 6 Wochen 4 ausländische Männer (aus Großbritannien, Frankreich,
Deutschland und Irland). Ursache ist vermutlich die Überdosis von einheimischem Palmwein, sog. Arak Putih.
Chikungunya-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken. (aktuell keine
Saison) Kurz-Infos zu Chikungunya-Fieber: Übertragung durch tagaktive Mosquitos, Vorsorge ist ganztägiger Insektenschutz. Die Virustypen
im Indischen Ozean scheinen aggressiver als die bisher bekannten zu sein.
Chikungunya-Fieber - 08.10.2009 Aktuelle Meldung:
- Nord-Sumatra: Hunderte Verdachtsfälle in 18 Dörfern und Subdistrikten im südöstlichen Distrikt Padang Sidempuan. Schnelle Ausbreitung, vor allem in dicht besiedelten Gegenden.
Meldungen von April 2009:
- Süd-Sumatra: Ausbruch im Dorf Pusuk in Kecamatan Kelapa sowie mittlerweile Ausbreitung in weitere Dörfer. Zuletzt wurden innerhalb der letzten drei Tage bis zum 12. April 2009 insgesamt 41 Verdachtsfälle im Distrikt Pangkalberas gemeldet.
- Central Java: In Banyumas erkrankten bis Mitte März etwa 200 Bewohner aus verschiedenen Dörfern in drei Distrikten. Etwa 100 davon sind aus dem Distrikt Sumpiuh, die übrigen aus Somagede und Kemranjen, die alle aneinander grenzen. Bereits vor drei
Jahren waren diese Distrikte anfällig.
Cholera - 29.07.2008 Ausbruch im Westen der Provinz West Papua (am westlichen Ende der Insel Neu-Guinea), zwischen April und Ende Juli 2008 starben insgesamt mindestens 172 Personen.
Eine Ausbreitung erfolge vermutlich durch den Konsum von Wasser eines Flusses sowie von Produkten in Markten des Hochlandes. Betroffen sind vor allem die abgelegenen Gebieten Nabire und Paniai. Die Epidemie wurde zunächst Anfang April im Dorf Ekemanida
gemeldet, und breitete sich anschließend in die nahegelegenen Dörfer von Kamuu aus, folgende Dörfer waren betroffen: Ekemanida, Idakotu, Dogimani/Idadagi, Makidimi/Egebutu, Ekimani/Nuwa, Denemani/Apagogi, Kimupugi, Dikiyouwo, Duntek, Boduda, Deiyai,
Goodide, Idakebo, Mogou und Dogimani.
In März und April 2006 wurden in Jayawijaya und Yahukimo 178 bzw. 33 Todesfälle gemeldet.
Cholera - 24.04.2009 Ausbruch in West Nusa Tenggara, in East Lombok erkrankten seit dem 14. April 2009 insgesamt 255 Personen, zwei starben. Betroffen sind fünf Distrikte, die alle
entlang des selben Flusses unterhalb des Mt Rinjani liegen, von dem eine Erkrankungsgefahr ausgeht.
Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
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Dengue-Fieber - 30.03.2009 Aktuelle Meldungen:
Vor hohen Fallzahlen 2009 wird gewarnt: Zwar waren landesweit seit Jahresbeginn bis Ende November 2008 insgesamt 101.646 (Inzidenz von 44 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner) Erkrankungen, dies sind 32 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2008
(149.321 Erkrankungen, Inzidenz von 72 pro 100.000). Die Erkrankungszahlen waren damit zum ersten Mal seit fünf Jahren gesunken. Dies entspricht jedoch einem seit 40 Jahren wiederkehrendem Zyklus, sodass im Jahr 2009 wahrscheinlich wieder mit steigenden
Zahlen zu rechnen ist.
Einzelmeldungen:
- Jakarta: Seit vier Wochen wieder ansteigende Zahlen, insgesamt zwischen Januar und März 2009 insgesamt 8.086 Erkrankungen, darunter 16 Todesfälle. Die Kapazitäten der Krankenhäuser sind teilweise erschöpft. Teilweise in einem Krankenhaus 20
Neuerkrankungen pro Tag.
- West Java: Alle Municipalities sind von der Krankheit bedroht, seit Jahresbeginn bis
zum 20. März 2009 wurden insgesamt über 6.000 Erkrankungen gemeldet, 47 Menschen starben. Die meisten Fälle in Depok (637), gefolgt von den Distrikten Sumedang, Garut, Subang und Purwakarta mit jeweils mehr als 300 Erkrankungen.
- Java: Ausbruch in der Provinz Banten am westlichen Ende der Insel Java, bis zum 24. Februar 2009 starben 104 Personen, davon der Großteil im Februar. Mit steigenden Zahlen im März 2009 wird gerechnet, da es in diesem Monat regelmäßig zu einem Peak
kommt.
- West Sulawesi: Im Distrikt Mamuju mussten 26 Personen hospitalisiert werden, eine Person starb.
- East Java: Im Januar 2009 wurden in Pacitan insgesamt 102 Erkrankungen gemeldet.
- South Sulawesi: Ausbruch in der Bone Regency, am 9. Januar 2009 wurde der Alarmzustand erklärt. Hunderte Einwohner, einschließlich Kinder, wurden Opfer der Krankheit, Hospitalisierungen im Tenriawaru-Krankenhaus steigen weiter. Mindestens 17
Subdistrikte sind in Bone betroffen, am schwersten Lappariaja, Cenrana, Dua Boccoe, Tellu Siattinge und Barebbo.
Zurück liegende Meldungen:
- East Kalimantan: Zwischen Januar und November 2008 wurden insgesamt 5.270 Erkrankungen gemeldet (Peak im April mit 746 Erkrankungen). Dies entspricht einer extrem hohen Inzidenz von 172 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner (landesweit 20 pro 100.000). 101
Menschen starben, das sind im Durchschnitt neun Todesfälle pro Monat.
- Riau: Offizieller Ausbruch in der Stadt Tanjung Pinang in der Provinz Kepulauan Riau auf der Insel Bintan, im November 2007 wurden 67 Erkrankungen gemeldet. Im Oktober zuvor waren es nur 27 Fälle. Seit Jahresbeginn bis Ende November 2008 wurden in der
Stadt etwa 170 Erkrankungen gemeldet.
- Central Java: In der Region Banyumas sind die Erkrankungszahlen auf das Doppelte im Vergleich zum Vorjahr angesteigen. Seit Jahresbeginn bis Mitte November wurden 551 Fälle gemeldet (fünf Menschen starben), im Vergleichszeitraum 2007 waren es 241
Erkrankungen (zwei Todesfälle).
- Central Sulawesi: Hohes Übertragungsrisiko aufgrund ungewöhnlich stark angestiegener Erkrankungszahlen in der Stadt Poso, seit September bis zum 25. Oktober 2008 wurden dort 20 Neuerkrankungen gemeldet.
- Sumatra: Ausbruch in der Provinz Nanggroe Aceh Darussalam. Stark steigende Fallzahlen vor allem in Aceh im Norden von Sumatra, dort starben 13 Bewohner. In Lhokseumawe insgesamt 480 Erkrankungen mit drei Todesfällen (extrem hohe Inzidenz), dies sind die
höchsten Fallzahlen innerhalb der letzten drei Jahre. Ebenso drei Todesfälle in Aceh North. In Banda Aceh seit Jahresbeginn bis Mitte Oktober 2008 insgesamt 392 Fälle (zwei Todesfälle),
- Ausbruch in Batam in Karimun auf den Riau Inseln, im September 2008 wurden 110 Erkrankungen gemeldet, dies waren hohe Fallzahlen im Vergleich zu den Monaten davor. Auch für den Oktober werden hohe Erkrankungszahlen vorausgesagt. Parallel dazu in Karimun
auch Chikungunya- Ausbruch, siehe dazu Parallelmeldung.
- Nord-Sumatra: In der Stadt Tanjungbalai seit Anfang Januar bis zum 18. August 2008 steigende Erkrankungszahlen mit insgesamt 165 Erkrankungen. Davon allein im August bislang 70 Erkrankungen, sowie sechs Neuerkrankungen innerhalb der letzten drei
Tage.
- Kundur: Auf der Insel Kundur (nahe Sumatra, zwischen Riau und Singapore) in Kuta Epidemie im Kundur North Subdistrikt, von 23 innerhalb eines Monats (bis Anfang Juli 2008) gemeldeten Erkrankungen wurden 15 laborbestätigt. Zunehmende Intensität in der
letzten Woche, drei Foci wurden in Urung, Urung Barat und Sebele gemeldet.
- Java: In Jakarta Timur sind 46 der 65 Distirkte auf Alarmstufe "rotö, einschließlich den Duren Sawit Subdistrikten und Cakung, Die meisten Fallzahlen in Duren Sawit (1.610), gefolgt von Cakung (1.358), Jatinegara (765), Pulogadung (748), Kramatjati
(651), Matraman (490), Makasar (437), Ciracas (366), Cipayung (364) und Pasar Rebo (237 Erkrankungen). In Jakarta East derzeit 7.026 Erkrankungen. In Cakung, East Jakarta, starb am 25. Mai 2008 ein 7-jähriges Kind. Es war bereits das zweite Todesopfer
dieses Jahr in der Region.
- South Kalimantan: Zwischen Januar und Mai 2008 wurden 260 Erkrankungen gemeldet (im gesamten Jahr 2007 waren es 1.000 Erkrankungen).
- Jakarta: Zuletzt steigende Fallzahlen, im April 2008 wurden 3.741, im Mai wurden 4.774 und im Juni bislang (bis 11. Juni) 1.164 Erkrankungen gemeldet.
- East Nusa Tenggara: Im Maumere Hospital in Sikka starben mindestens fünf Menschen innerhalb der letzten zwei Monate, sowie 58 Personen sind hospitalisiert. Von der Epidemie sind folgende Distrikte betroffen: Alok, East Alok, West Alok, Talibura, Lela,
Koting, Kewapante und Kaegae.
- Central Java Provinz: Die Krankheit ist endemisch, derzeit steigende Fallzahlen (bereits im Jahr 2007 Anstieg auf fast doppelt so viele Fälle, 2007 wurden insgesamt 20.565 Erkrankungen gemeldet, 2006 waren es 10.924 Fälle). Andauernder Ausbruch im
Distrikt Sukoharjo, zwischen Januar und März 2008 insgesamt 160 Erkrankungen, sieben Todesfälle, auch im April 2008 starben zwei Kinder. Außerdem starben in Central Java im Januar 2008 mindestens 37 Menschen, sowie 2.347 erkrankten. Im Februar bis zum 16.
Februar 2008 wurden bislang 57 Erkrankungen gemeldet.
- Bali: Im April 2008 wurden 387 Erkrankungen gemeldet, im Mai 2008 wurden bis Mitte des Monats weitere 96 Erkrankungen gemeldet.
- East Kalimantan: Seit Jahresbeginn bis zum 28. April 2008 wurden insgesamt 2.396 Erkrankungen gemeldet, 41 Personen starben. Die meisten Fallzahlen in der Stadt Balikpapan (865 Erkrankungen), gefolgt von Samarinda (743) und der Region Kutai Kartanegara
(231 Erkrankungen).
- Zahlreiche nach Australien importierte Fälle (im Januar 2008 waren es 16), verdeutlichen die Ansteckungsgefahr für Touristen, vorwiegend in Bali. Sehr hohe Erkrankungsgefahr besteht außerdem in den Gebieten des nördlichen Queensland, Mossman und Port
Douglas, dort wurden seit Jahresbeginn bis zum 13. März 2008 insgesamt 16 Erkrankungen bestätigt.
- Auch außerhalb von Java Fallmeldungen in diesem Jahr, unter anderem in Manado, North Sulawesi, wo fast alle Subdistrikte der Stadt betroffen sind, in den ersten sechs Wochen des Jahres 2008 dort 154 Erkrankungen (eine Person
starb).
Diarrhoe - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Diarrhoe - 17.07.2007 Aktuelle Meldung:
- Ausbruch in mehreren Distrikten in Tangerang der Provinz Banten, bei dem vier Kinder starben. Der Ausbruch begann in der Woche des 8. bis 14. Juli 2007 im Distrikt Sepatan und breitete sich anschließend in die Distrikte Sepatan Timur, Pakuhaji, Rajeg
und Sukadiri aus. Zwei Kinder starben im Dorf Lebak Wangi sowie ein weiteres im Dorf Sarakan (jeweils Distrikt Sepatan). Der erste Todesfall war ein zweijähriges Mädchen am 12. Juli 2007. Insgesamt mittlerweile 487 Erkrankungen, hauptsächlich Kinder.
Betroffen ist auch Kedaung Barat. Angeblich ist kontaminiertes Wasser nicht die Ursache.
Im Juni 2005 gab es einen ähnlichen Ausbruch, bei dem über 1.000 erkrankten, 19 starben.
Meldung von Januar 2007:
- Aufgrund starker Regenfaelle wurden mindestens 1.500 Menschen aus der Hauptstadt Jakarta sowie den benachbarten Provinzen Banten und West Java hospitalisiert, u.a. wegen Diarrhoe. An Diarrhoe starben bislang 20 Menschen.
Diarrhoe - 03.12.2007 Ausbruch im Norden der Hauptstadt Jakarta, vermutliche Ursache ist kontaminiertes Wasser, Untersuchungen werden durchgeführt. Etwa zehn Menschen starben, davon
waren neun Kinder unter einem Jahr alt. 86 Kinder und acht Erwachsene mussten in das Koja Hospital und andere gebracht werden, die Erkrankungszahlen steigen dort. Am 26. November 2007 insgesamt 113 Patienten, darunter 105 Babys und acht Erwachsene.
Insgesamt in Jakarta aber zurückgehende Zahlen, Anfang November waren es noch 219 Fälle, letzte Woche noch 44 Erkrankungen. Die meisten kommen aus den Subdistrikten Rawa Badak, Lagoa und Cilincing im Distrikt Koja und dem Subdistrikt Tanjung Priok im
Distrikt Tanjung Priok.
Diarrhoe - 13.06.2009 Aktuelle Meldungen:
- West Sulawesi: Schnelle Ausbreitung in der Polewali Mandar (Polman) Regency, mindestens neun Menschen starben innerhalb der letzten zwei Wochen (bis zum 13. Juni 2009), sowie 1.200 erkrankten. Im Distrikt Luyo wurde der Notfallzustand erklärt, dort
wurden 396 Erkrankungen und fünf Todesfälle gemeldet. Neben Luyo sind auch andere Distrikte wie etwa Mapilli, Campalagian und Wonomulyo betroffen. Zwischen Oktober und Dezember 2008 waren insgesamt 2.800 Erkrankungen gemeldet (28 Menschen starben). Gefahr
geht vor allem durch kontaminiertes Wasser des Flusses aus.
- East Nusa Tenggara: In der Alor Regency wurde der Notfallzustand erklärt, nachdem im Dorf West Kalondama fünf Menschen innerhalb der letzten vier Tage (bis zum 10. Juni 2009) starben, weitere mindestens 17 erkrankten.
Zurück liegende Meldung:
- November 2008: Ausbruch in West Sulawesi: In der Polewali Mandar Regency starben zwölf Personen, knapp 200 weitere wurden hospitalisiert. Der Ausbruch begann in Polewali Mandar und breitete sich in die Distrikte Pambusuang, Mapilli, Batu Panga,
Kanreapia und Pekkabata aus.
Diphtherie - 16.01.2003 In den vergangenen sechs Monaten sind auf Süd-Kalimantan (Regency Banjar, Aluh-aluh Distrikt) neun Kinder an Diphtherie verstorben, der erste
Ausbruch hier seit 10 Jahren.
Dysenterie - 26.01.2005 Ausbruch mit bisher 17 Toten und ca. 1.000 Erkrankten in East Nusa Tenggara im Osten von Flores. Betroffen sind vor allem die `regencies` und
Städte Kupang, Belu, Timor Tengah Selatan, Rote Ndao, Sikka, East Flores und West Manggarai und East Adonara.
Filariosen - 23.01.2007 -In der Provinz Jambi zunehmendes Vorkommen der Krankheit Elefanthiasis. In den letzten 5 Jahren erkrankten 277 Menschen, betroffen waren die 3 Regionen
Muarojambi, West-
und Ost-Tanjungjabung.
- Im Jahr 2004 erkrankten mindestens 33 Personen ebenfalls an Elefanthiasis in der Provinz Wast Java, betroffen waren die Sub-Distrikte Jatisampurna, Pondokgede und Bekasi Timur.
Hand, foot & mouth disease - 27.05.2004 Einzelfälle in Bandung und Jakarta, die sich nach Ansicht von Fachleuten als Vorboten eines Ausbruchs herausstellen könnten, soweit es sich um EV71 als
Verursachervirus handelt. Untersuchungen laufen.
Hepatitis B - 25.10.2001 Ausbruch
seit Juli in Purwokerto und Banyumas, Central Java. Vor allem Studenten der Soedirman University in Purwokerto sind erkrankt. Wodurch die Viren in diesen Fällen übertragen werden, ist noch nicht bekannt.
Lepra - 23.05.2005 In West Java 2004 über 1.650 Fälle, die meisten in Bekasi, Cirebon, Indramayu, Majalengka und Subang.
In diesem Jahr 24 Fälle in Simpenan, Sukabumi, vier in Bandung City und 28 in Sindangkerta, Bandung Regency.
Die Prävalenz in West Java liegt bei 6 / 100.000 Bevölkerung, erst bei einem Wert von 10 gälte die Provinz als Endemiegebiet.
Lepra - 28.10.2007 Ausbruch in 11 der insgesamt 17 Distrikten in East Flores, East Nusa Tenggara innerhalb der letzten Monate. Mindestens 74 Personen erkrankten. Betroffen sind Wotanomadu (11 Fälle), Ile
Mandiri (15), Larantuka (13), West Solor (5), East Solor (4), East Adonara (4), West Adonara (5), Ile Boleng (3), Witihama (3), Tanjung Bunga (2) and Wulanggitang (1). Bereits im Jahr 2005 wurden Fälle auf Solor gemeldet, vermutlich hat sich die Krankheit
innerhalb der letzten zwei Jahre in die genannten Provinzen ausgebreitet.
Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Malaria - 22.11.2005 Ausbruch mit aktuell stark steigender Tendenz seit Ende Oktober in einigen Subdistrikten (u.a. in Sekarwangi, Ijobalit und Pijot) im Osten von
Lombok (Provinz West Nusa Tenggara) mit mind. neun Toten und weiteren 380 Erkrankten.
In Ost-Lombok einem bekannten Endemiegebiet, ist Malaria während der feuchten Jahreszeit nichts Seltenes, dieses Jahr allerdings ungewöhnlich hohe Erkrankungszahlen.
Malaria - 10.05.2007 Zuletzt
starben im Land mindestens 24 Personen, mehr als 600 erkrankten. Im einzelnen:
- In der Provinz South Kalimantan auf Borneo starben seit Beginn des Jahres 2007 mindestens 19 Menschen, mehrals 400 Personen wurden hospitalisiert, betroffen waren mehrere Dörfer in den Distrikten Banjar, Tabalong und Balangan. Im Jahr 2006 wurden in der
Provinz etwa 8.000 Erkrankungen und mindestens 10 Todesfälle gemeldet.
- In der Provinz West Timor starben innerhalb der letzten Wochen bis Anfang Mai 2007 5 Menschen, mehr als 230 erkrankten.
Das Infektionsrisiko im Land ist groß.
Masern - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Milzbrand - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken. Kurz-Infos zu Milzbrand: Keine direkten Kontakte mit Tieren, kein Verzehr von Fleisch unsicheren Ursprungs.
Milzbrand - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Milzbrand - 10.06.2009 Aktuelle Meldungen:
- Elf menschliche Verdachtsfälle in South Sulawesi im Ort Gowa, die Betroffenen waren die Besitzer von 19 Rindern, die in der Vorwoche an der Krankheit starben. Die Krankheit ist in Gowa endemisch.
- Mindestens 47 Verdachtsfälle wurden in Timor in East Nusa Tenggara gemeldet, nachdem sie das Fleisch eines vermutlich infizierten Rindes gegessen hatten. Betroffen ist das Dorf Tetaf im Distrikt West Amanuban. Die Fälle wurden bislang nicht
laborbestätigt.
- 28 Personen erkrankten im Distrikt Takari in Kupang, nachdem sie Schweinefleisch konsumiert hatten.
Zurückliegende Meldungen:
- November 2008: Vor einem Risiko bei Rindern in East und West Java wird gewarnt (siehe dazu auch unter zurückliegenden Meldungen).
- Ausbruch in drei Dörfern im Osten des Landes in East Nusa Tenggara auf der Insel Flores, unter anderem im Distrikt Ende. Mittlerweile Mehr als 761 Personen erkrankten zwischen dem 22. und 29. Oktober 2007, nachdem sie infiziertes Büffelfleisch gegessen
hatten. Entsprechende Impfmaßnahmen wurden daraufhin durchgeführt.
- In der Region West Sumba in East Nusa Tenggara (auch Nusa Tenggara Timor) starben in den Dörfern Kapaka Madeta und Kawangohari 8 Menschen, 6 weitere mussten hospitalisiert werden. Die Erkrankungen sind mittlerweile laborbestätigt worden. 90 weitere
Einwohner zeigten verdächtige Symptome und werden überwacht. Die Betroffenen hatten Ende März 2007 Fleisch von Kühen und Wasserbüffeln gegessen. Die Gebiete wurden unter Quarantäne gesetzt, Massenimpfungen von Tieren sollen weitere Erkrankungen
verhindern.
- In West Java im Jahr 2006 starb ein Mensch sowie drei Rinder in Depok.
- In East Java war im Dezember 2002 in Pasuruan Michvieh erkrankt.
Hintergrund:
- East Nusa Tenggara ist regelmäßig von Erkrankungen betroffen, insgesamt starben 40 Menschen seit 1994.
Milzbrand tritt im Land sporadisch bei Rindern und Büffeln, manchmal bei Pferden und Schweinen, auf. Vorkommen auf West Sumatra, Jambi, DKI Jakarta, West Java, Central Java, West Nusa Tenggara, East Nusa Tenggara, South Sulawesi, Southeast Sulawesi und
Central Sulawesi. Jährlich kommt es regelmäßig zu etwa 20 menschlichen Erkrankungen.
Polio - 20.06.2006 Nach 10 Jahren Poliofreiheit bis heute anhaltend mind. 300 (allerdings nur 2 im ersten Halbjahr 2006) Fälle, die letzten u.a. aus Sumatra und Banten.
Die meisten in der Provinz West Java (in verschiedenen Orten in der Nähe von Sukabumi (vor allem aus Giri Jaya, Sukabumi Distrikt, 100 km südlich von Jakarta), den Distrikten Bogor, Lebak, Cianjur und Kota Bekasi) und Central Jakarta) Weitere in den
Provinzen Banten (z.B. Distrikte Serang und Lebak), Central Java und Lampung auf Sumatra (z.B. Distrikt Tanggamus). Inzwischen auch in weiteren Gebieten Sumatras: in der Provinz Aceh, der Provinz Riau und in Palembang City.
Massenimpfungen konnten bisher einen großflächigen Ausbruch verhindern, aber z.B. in den Provinzen North Maluku, Papua und West Irian Jaya liegt die Durchimpfungsrate weiter bei unter 90%.
Auf der Insel Madura (Provinz East Java) soll es zusätzlich zu 45 impfstoff-assoziierten Fällen gekommen sein, Ursache ist hier nicht ein Wildvirus, sondern ein mutiertes Impfstoffvirus, nachdem mit einer Lebendimpfung geimpft
wurde. Kurz-Infos zu Polio: In Gebiete, die noch Polio melden, sollte nicht ohne aktuellen Impfschutz gereist werden.
Shigellosis - 20.04.2004 Erneut Erkrankungen unter taiwanesischen Touristen, die Bali besucht hatten.
Bereits im Dez. 2003 Ausbrüche unter mehreren Reisegruppen mit mind. 110 Erkrankten Ursache war wohl eines von drei populären Restaurants auf Bali, die alle besucht hatten.
Shigellen sind die Ursache für fast 10% der schweren Durchfälle in Indonesien.
Tollwut - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Tollwut - 25.03.2009 Jüngste Erkrankungen und mehrere menschliche Todesfälle verdeutlichen die Infektionsgefahr auch in Touristengebieten wie insbesondere Bali:
- Ausbruch auf Bali mit steigenden Erkrankungszahlen und Ausbreitung auf der Insel, der die Touristenressorts bedroht. Die ersten Fälle wurden im November 2008 in den Distrikten Denpasar und Badung gemeldet, im Januar Ausbreitung nach Kuta, eines der
Haupt-Touristengebiete. Anfang Januar 2009 wurden noch wenige Erkrankungen pro Woche gemeldet, mittlerweile sind es mindestens zehn Neuerkrankung pro Tag. Insgesamt acht Personen starben (zwei davon laborbestätigt), zuletzt am 23. März 2009 ein Mann aus
Pecatu, South Kuta im Distrikt Badung. Weitere Einzelmeldungen: ein vierjähriger Junge starb aus dem Ort Kutuh in South Kuta, einer anfälligen Region. Er wurde vor sechs Monaten von einem Hund gebissen, der eine Woche nach dem Biss starb. Ebenfalls auf
Bali starben im Ort Ungasan in Uluwatu vier Personen nach Bissen von Hunden. 76 weitere Personen wurden gebissen und medizinisch behandelt. Das Massenkeulen von streunenden Hunden soll eine weitere Ausbreitung verhindern. Auf Bali waren seit Jahrzehnten
keine Fälle gemeldet worden, evtl. wurde der tollwütige Hund importiert.
- Auch auf der Insel Flores herrscht Infektionsrisiko.
Tollwut - 16.10.2009 Erhöhte Erkrankungsgefahr insbesondere auf Bali, seit November 2008 starben auf Bali bereits 17 Personen, davon die meisten in Tabanan und Ungasan sowie auch in
Uluwatu, Ruken, Bukit und Kutuh. Zuletzt Ausbreitung an die nördliche Küste, Fälle auch in Tulamben, Amed, Kubu und einige in Denpasar.
Tuberkulose - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Typhus, endemic - 19.04.2008 Aktuelle Meldungen:
Zwei Erkrankungen wurden auf Bali gemeldet:
- Ein Japaner erkrankte, nachdem er zwischen dem 13. und 26. März 2008 in Bali Urlaub machte, er verbrachte die Zeit in einem Hotel in Nusa Dua auf (13.-18. März), bei einem Haus von Verwandeten in Sanur (18.-22. März) sowie in einem Hotel in Kuta
(22.-26. März). In Medewi war er nicht gewesen (vgl. dazu unten).
- Außerdem erkrankte ein 23-jähriger ebenfall Japaner, nachdem er aus Bali in seine Heimat zurückkehrte, er wurde am 10. April 2008 laborbestätigt. Er hielte sich auf Bali zwischen dem 20. Januar und dem 11. März 2008 auf, und ging oft an den Stränden von
Madewi und Kuta surfen.
Hintergrund:
- Möglicherweise ist die Krankheit an einigen Surfspots in Bali endemisch.
Auch im Jahr 1998 erkrankten im Land drei Touristen aus Europa.