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Abdominal-Typhus - 18.02.2004 Ausbruch in Westmoreland (North Savanna-la-mar Division) mit bisher fünf Fällen.
1995 größerer Ausbruch an der Grenze von St James zu Westmoreland mit einigen Toten.
Bindehautentzündung - 20.09.2003 Die Zahl der Virus-Conjunctivitis-Fälle (auch "pink eye" genannt) ist seit Anfang Juli in allen vier "health regions" drastisch gestiegen,
abklingende Meldungen seit Ende August, genaue Fallzahlen sind nicht bekannt.
Symptome sind gerötete und lichtempfindliche Augen, geschwollene Augenlider, verstärkter Tränenfluss, Licht-Empfindlichkeit und Probleme, das Auge zu öffnen, manchmal auch Blutungen. Oft genügt peinliche Hygiene zur Behandlung, hilfreich sind künstliche
Tränen, antientzündliche Augentropfen muss ggf. der Arzt verordnen.
Dengue-Fieber - 30.09.2004 Infolge steigender Mosquito-Zahlen wird in Trelawny vor einer evtl. bevorstehenden Epidemie
gewarnt.
Dengue-Fieber - 15.01.2008 Aktuell Gefahr eines Ausbruchs in Mount Salem, wo kürzlich ein Mädchen starb, dass an DHF erkrankt war.
Im letzten Jahr Ausbruch mit den höchsten Fallzahlen seit 1998: Allein zwischen August und November 2007 wurden 796 Erkrankungen bestätigt, seit Juli insgesamt 882. Bis zum 17. November 2007 wurden landesweit 4.260 Verdachtsfälle gemeldet, das ist eine
Verdopplung innerhalb von einem Monat (im Oktober waren es noch 2.046 Fälle). 18 Menschen starben, darunter neun Kinder unter 18 Jahren. Außerdem starben 50 Menschen in der Gemeinde St. Elizabeth, wovon vier laborbestätigt wurden. Insgesamt bis Anfang
November wurden über 280 Fälle laborbestätigt, darunter auch Todesfälle. Hauptsächlich betroffen sind Kinder und junge Menschen. Es wurde auch der Typ 2, eines der schwersten der Krankheit, im Land bestätigt. Einige Erkrankungen wurden aus Jamaika
importiert.
Gastroenteritis - 21.07.2003 Jamaica meldete der PAHO für das erste halbe Jahr 2003 fast 6.500 Fälle, dies ist fast die Hälfte aller Fälle in der gesamten
WHO-Karibik-Region.
Hand, foot & mouth disease - 09.10.2009 Anfang Oktober 2009 wurde eine Erkrankung bei einem Schüler einer Grundschule bestätigt, möglicherweise sind noch mehr Personen erkrankt.
Leptospirose - 16.11.2005 In Clarendon (hier allein ca. 50), Manchester und
Trelawny über 75 Erkrankte, drei Tote, das Risiko dürfte aber auch woanders gestiegen sein.
Es werden Anstrengungen unternommen, um die Ratten zu dezimieren, mit deren Urin die Erreger ausgeschieden werden. Kurz-Infos zu
Leptospirose: Für Touristen meist keine große Gefahr, Waten und Schwimmen in trübem Wasser, das durch Nager-Urin verunreinigt sein könnte, sollte vermieden werden.
Leptospirose - 16.10.2007 Derzeit etwa 100 Erkrankungen, Ursache ist der Hurrikan im vorangegangen August sowie die derzeitigen starken Regenfälle. Die Erkrankungen sind aber bislang
nicht laborbestätigt, es wird auch vermutet, dass es sich um Hantaviren mit renalem Syndrom handelt, das ähnliche Symptome zeigt und ebenfalls durch Nagetiere übertragen wird.
Leptospirose ist im Land endemisch, es kommt regelmäßig im Herbst nach schweren Regenfällen zu Ausbrüchen.
Leptospirose - 23.01.2008 In der Kommune Granville in St. James wird ein Ausbruch befürchtet, nachdem am 23. Jaunar 2008 ein Student der Irwin High School mit entsprechenden Symptomen
hospitalisiert wurde und später starb. Zwei weitere Studenten wurden mit ähnlichen Symptomen hospitalisiert. Bislang liegen aber noch keine Laborbestätigungen vor.
Malaria - 17.07.2007 Lt. offiziellen Aussagen beendeter Ausbruch seit Dezember 2006 mit mind. 367 (zwei davon in der vorletzten April-Woche) bestätigten Malaria-Tropica-Fällen, in den letzten vier Wochen bis Mitte Juli 2007 wurden keine Neuerkrankungen mehr
gemeldet. Das Land galt bis dahin als malariafrei.
Bei mind. 900 wurden die Erreger im Blut nachgewiesen. Über 90% der Erkrankungen innerhalb der Stadt Kingston (und hier vor allem in Slums in West-Kingston, z.B. Denham Town, Tivoli Gardens, Greenwich Town (besonders hier ungewöhnlich hohe Fallzahlen),
Trench Town, Delacree Park und Union Gardens), weitere Einzel-Fälle in den Nachbar-Provinzen: 15 Erkrankungen in St. Catherine (Sydenham), weitere Einzelfälle u.a. in St. Thomas, Clarendon und St. Elizabeth.
Malaria - 19.12.2007 Mittlerweile zwei weitere Neuerkrankungen in Kingston, bereits Anfang Oktober die erste Neuerkrankung in Waterhouse, St. Andrew, nachdem zuvor 15 Wochen kein
Fall gemeldet wurde. Damit besteht die Möglichkeit, dass der Ausbruch, der damals im September 2006 begann und wobei bis Juni 2007 insgesamt 370 Personen erkrankten, noch andauert.
Malaria - 14.03.2009 Ausbruch (P. falciparum) bereits seit 2006, es handelt sich um die ersten lokal erworbenen Fälle im Land seit 1966. Seit Januar 2009 erkrankten fünf Personen,
die sich im Caymanas Park in St. Catherine aufhielten. Bereits bis September 2009 wurden drei Verdachtsfälle in St. Catherine (zuletzt zwei in der Kommune Ferry am 18. September 2008) gemeldet. Auch im benachbarten Kingston könnte nach dem Ausbruch im
Vorjahr Übertragungsrisiko bestehen.
Meningitis eosinophilic - 27.09.2001 Nach dem Cluster in 2000 in Montego Bay auch in diesem Jahr Meldungen, diesmal aus Ocho Rios. Betroffen waren in beiden Fällen amerikanische Touristen, die Salate oder unzureichend gekochte Meeresfrüchte gegessen hatten. Der Rattenlungenwurm,
für den der Mensch ein Fehlwirt ist und der die Menigitis verursacht, scheint jetzt in Jamaica heimisch zu sein.
Rotaviren - 22.02.2004 Ausbruch in Montego Bay seit mehr als vier Wochen, bisher sind ca. 1.350 (nur 935 sind Kinder unter fünf Jahren) erkrankt und zwei verstorben.
Rotaviren-Infektionen nehmen hier zu, 2003 sind ca. 28.000 erkrankt (Ausbruch im Südosten des Landes, vor allem in Kingston und St. Andrew, außerdem in St. Catherine und St. Thomas), im Jahr davor waren es 20.000.
West-Nile-Fieber - 15.10.2003 Die West-Nile-Viren breiten sich weiter aus, die Viren wurden jetzt erstmalig in Jamaica und Guadeloupe in der Karibik nachgewiesen, bisher keine bekannten
menschlichen Erkrankungen.