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Abdominal-Typhus - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Abdominal-Typhus - 01.02.2007
In der Coast Province erkrankte ein schottischer Cricket-Spieler bei einem Turnier.

Aflatoxicosis - 08.05.2006
Wie schon in den Vorjahren Meldungen über Todesfälle in den drei Ostprovinzen Kitui, Machakos und Makueni. 2004 und 2005 über 140 Tote.

Aflatoxicosis - 26.04.2007
Mittlerweile wurde herausgefunden, dass für die 125 Todesfälle im Land im Jahr 2004 ein giftiger Stamm von Aspergillus flavus verantwortlich war. Dies war bereits der dritte Ausbruch seit 1981.
Hintergrund:
Aflatoxine sind hitze-beständig, es sollte also komplett auf Mais-Gerichte verzichtet werden.

Arzneimittelsicherheit - 14.11.2005
Hier werden offenbar massenhaft gefälschte und unwirksame Malaria-Medikamente in Verkehr gebracht.
In Laos, Kambodscha, Vietnam und Myanmar soll z.B. mehr als die Hälfte des angebotenen 'Artesunate' gefälscht sein. Vor kurzem wurde Vergleichbares aus Kenia berichtet.
Solche 'Fakes' gibt es von allen gebräuchlichen Arzneimitteln und von allen Arzneiformen.

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Cholera - 07.10.2009
Hintergrund:
In den meisten Teilen des Landes besteht Wasserknappheit, was zu steigenden Erkrankungszahlen führt. Experten zufolge starben in den letzten sechs Monaten landesweit mehr als 50 Menschen, mehrere Tausende erkrankten seit dem ersten Fall in der Provinz Nyanza Ende Dezember 2008.
Aktuelle Einzelmeldungen:
- Eastern Province: Seit Ende September bis zum 6. Oktober zahlreiche Erkrankungen in der Provinz. In Loyangalani (unter anderem im Dorf Moite) wurden 157, in El Molo 47 Erkrankungen gemeldet, mindestens 15 Menschen starben. Im Distrikt Mutomo insgesamt 1.134 Erkrankungen, sieben Menschen starben.
Bereits zuvor: Zwei Menschen starben in Isiolo, die Betroffenen lebten im Dorf Quarry Kuu nahe der Grenze zum Distrikt Imenti North. Weitere vier Verdachtsfälle wurden bei Kindern desselben Dorfes gemeldet.
Insgesamt starben im Distrikt Isiolo mehr als 20 Menschen seit März 2009.
- Im nordwestlichen Turkana starben seit 20. August 2009 bis zum 9. September 2009 insgesamt 13 Personen, sowie über 600 Personen erkrankten. Zuletzt wurden Neuerkrankungen aus den Divisionen Kalokol und Kerio, Sharif gemeldet. Viele Einwohner verwenden Wasser aus dem Ferguson Gulf im Turkana See, der kontaminiert ist.
- In der Hauptstadt Nairobi wurden Anfang September drei Erkrankungen im östlichen Dandora gemeldet.
- Weitere Verdachtsfälle werden auch aus Laisamis gemeldet; 18 Menschen starben in Laisamis, Marsabit, die meisten erkrankten wohl in Dandora Estate, Embakasi, nachdem sie kontaminiertes Wasser von einem nahe gelegenen Brunnen getrunken hatten.

Cholera Aktuell - 10.10.2010
Cholera-Infektions-Gebiete (lt. WHO u.a.):
 Aktuell: Cholera-Infektionsgebiet!
Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Cholera gemeldet:
Eastern Province
   Isiolo Dist. seit 1.4.99
Nyanza Province
   Homa Bay Dist. seit 30.10.97
   Kisumu Dist. seit 30.10.97
   Migori Dist. seit 9.10.97
   Rachuonyo Dist. seit 30.10.97
   Siaya Dist. seit 1.4.99
   Suba Dist. seit 30.10.97
Rift Valley Province
   Koibatek Dist. seit 18.11.99
 
   o  zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 11.05.2007


Cholera-Fälle (lt. WHO u.a.): Gemeldete Cholera-Fälle (z.B. nach WHO-Meldungen, aus diversen weekly epidemiological records (W E R) etc.), Stand: 27092010
Jahr Erkankungen Todesfälle
2006 104 3
2007 643 37

Detaillierte Aufstellung der gemeldeten Cholera-Fälle:
Zeitraum Erkankungen Todesfälle Anmerkung
20.06.1994 - 20.06.1994 486 19  
01.07.1994 - 31.12.1994 394 9  
01.01.1995 - 16.01.1995 12 1  
01.01.1995 - 12.04.1995 1543 38  
20.04.1996 - 10.05.1996 185 10  
11.05.1996 - 22.05.1996 154 4  
23.05.1996 - 02.06.1996 143 0  
13.06.1997 - 24.08.1997 555 29 Beginn des 97/98'er Ausbruchs beginnend in Machakos (südöstlich von Nairobi), übergreifend auf Victoriasee/Province Nyanza
24.06.1997 - 24.06.1997 0 0 Lt. Presseberichten im nordwestlichen Distrikt Turkana (Lokichogio und Kakuma) 70 Tote
25.08.1997 - 18.10.1997 1945 111  
22.10.1997 - 22.10.1997 0 0 Lt. Presseberichten 2500 Fälle (200 Tote) im Südwesten (Viktoriasee). In Nyanza hauptsächlich betroffen: Kisumu, Homa Bay und Muhoroni.
25.10.1997 - 25.10.1997 1802 178 verzögert gemeldet Seit Oktober: Moyale (an der Grenze zu Äthiopien), Küste (Mombasa und Malindi)
26.10.1997 - 18.12.1997 13476 237 lt. WHO seit Dezember auch einige Bezirke in Nairobi betroffen
01.01.1998 - 17.02.1998 10108 507  
18.02.1998 - 08.06.1998 8129 695 nicht nur in den von WHO gemeldeten Gebieten!
09.06.1998 - 09.07.1998 1172 63 nicht nur in den von WHO gemeldeten Gebieten!
10.07.1998 - 06.10.1998 362 26  
01.09.1998 - 01.10.1998 0 0 lt. ProMED im nördlichen Kenia (Gebiet um Kalokol, am Turkanasee) 369 Fälle, 17 Tote
07.10.1998 - 06.11.1998 145 10 lt. Presseberichten evtl. in Mwingi (östliche Provinz)
27.12.1998 - 19.01.1999 1025 25  
27.12.1998 - 19.01.1999 1025 25  
20.01.1999 - 24.01.1999 247 26  
25.01.1999 - 31.01.1999 992 37  
01.02.1999 - 28.02.1999 1668 50  
20.02.1999 - 27.03.1999 4499 113  
28.03.1999 - 15.04.1999 1227 35  
09.05.1999 - 31.08.1999 1307 45 sehr verspätet gemeldet!!
01.09.1999 - 30.09.1999 254 10  
01.10.1999 - 31.12.1999 435 8  
06.01.2000 - 19.01.2000 192 3  
20.01.2000 - 02.04.2000 357 17  
03.04.2000 - 31.12.2000 541 54 sehr verspätet gemeldet!!
01.11.2000 - 31.12.2000 67 3  
01.01.2001 - 19.01.2001 96 5  
01.01.2001 - 24.06.2001 841 42  
01.01.2002 - 13.10.2002 291 10  
08.05.2004 - 17.05.2004 69 1  
18.05.2004 - 08.12.2004 116 2  
01.11.2004 - 08.03.2005 470 17  
23.05.2006 - 30.05.2006 58 1  
24.09.2006 - 29.09.2006 46 2  
06.01.2007 - 25.01.2007 18 2  
15.02.2007 - 11.05.2007 625 35  
i=importiert, s=vermutet


Dengue-Fieber - 12.09.2002
Die Einschleppungen nach Europa sind von Null auf 3,64% aller Dengue-Importe gestiegen, das Risiko scheint sich entsprechend erhöht zu haben.

Dracunculiasis - 26.08.2002
Dracunculiasis, eine Krankheit, die in Kenia seit 1995 (die letzten Fälle in Turkana und Pokot) ausgerottet war, scheint sich wieder auszubreiten: in den Nordregionen (Turkana Distrikt), die an den Sudan angrenzen, wurden schon länger importierte Fälle gemeldet. Ob es sich letztlich doch nur um Importe handelt, muss abgewartet werden.

Dysenterie - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Ernährung - 29.01.2002
Offizielle Warnung vor Bush Meat in Hotels, hier wird oft Affen- oder Hundefleisch verwendet. Affenfleisch gilt als mögliche Ursache für die Ebola-Ausbrüche in der letzten Zeit, auch Milzbrand wird immer wieder durch unsachgemäß geschlachtetes Fleisch übertragen.

Filariosen - 09.09.2002
In der Coast Provinz (u.a. der beliebte Urlaubsort Mombasa) sind 2,2 Mio durch lymphatische Filariasis (Elephantiasis), einer durch Mosquitos übertragenen Erkrankung, gefährdet.
Am stärksten betroffen ist Kilifi (200.000 gelten als infiziert oder sind symptomlose Überträger), außerdem Mombasa, Kwale, Malindi, Lamu und Tana River.

Gesundheitssituation - 24.09.2001
Die Durchimpfungsraten sind hier in den letzten 15 Jahren dramatisch gefallen. In den späten 80-er-Jahren hatten z.B. 85 % der Kinder die dort üblichen Kinder-Impfstoffe (Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Polio, Masern und Tuberkulose) erhalten. Aktuell sind es nur noch 65%, ein Anzeichen für ein insgesamt steigendes Risiko für Ausbrüche.

Lebensmittelvergiftung - 17.06.2004
Ca. 125 Tote, 317 Erkrankte von Mitte April bis Juli in den Distrikten Makueni (vor allem in den Subdistrikten Mutomo und Makindu), Machakos, Mbeere, Kitui und Thika und weiteren Distrikten der Eastern Provinz durch mit Aflatoxin (durch Befall mit Schimmelpilzen) verunreinigten Mais. Teilweise sind 80% der Mais-Proben belastet!

Lebensmittelvergiftung - 18.07.2005
Im Distrikt Gucha (Provinz Nyanza) Cluster nach dem Genuss eines traditionellen Milch-Getränks anlässlich der Geburt eines Kalbes. Vier Kinder sind verstorben, viele weitere an Diarrhoe erkrankt.

Leishmaniasis, visceral - 08.08.2008
Mehrere aktuelle Meldungen:
- Im Distrikt Wajir im Nordosten des Landes starben sechs Kinder, sowie seit März dramatisch zunehmende Ausbreitung, über 180 Kinder erkrankten bereits im Distrikt, derzeit sind 42 Kinder hospitalisiert. In der Nord-Ost-Provinz des Landes werden bereits seit dem Jahr 2000 Erkrankungen gemeldet.
- Ausbruch in Isiolo mit zahlreichen Erkrankungen.

Leptospirose - 12.07.2004
Anhaltende Ausbrüche im Westteil des Landes: u.a. in Sirisia, Webuye (u.a. Ngwelo, Katimany, Ngachi und Khalumuli) und Kibabii im Distrikt Bungoma und Kibuk im Distrikt Mt Elgon. Anfang Juli allein in zwei Tagen 90 neu Erkrankte in Webuye (bei einem Teil wird aber auch Malaria oder Abdominal-Typhus als Ursache vermutet). Der Fluss Sosio gilt als kontaminiert. In Westkenia zyklische Ausbrüche ca. alle 10 Jahre.
Frühere Meldungen aus der Provinz Nyanza und dem Distrikt Kwale in der Provinz Coast.
Kurz-Infos zu Leptospirose: Für Touristen meist keine große Gefahr, Waten und Schwimmen in trübem Wasser, das durch Nager-Urin verunreinigt sein könnte, sollte vermieden werden.

Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Malaria - 24.07.2006
Aktuell mehrere Meldungen:
- Im Distrikt West-Pokot Ausbruch bereits seit Jahresbeginn, bisher mind. 50 Tote.
- In den Malaria-gefährdeten Distrikten Nyamira, Gucha und Kisii konnten die Erkrankungszahlen durch ein erfolgreiches UN-Programm gesenkt werden.
- Malaria ist der Hauptgrund für Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren, 34.000 Kinder aus dieser Altersgruppe sterben jährlich.

Malaria - 11.05.2007
Medizinische Experten wollen die Krankheit als eine nationale Katastrophe erklären lassen, um gegen die hohen Todes- und Fallzahlen zu kämpfen. Etwa 20 Millionen Menschen sind infektionsgefährdet, jährlich sterben 34.000 Kinder im Alter bis zu 5 Jahren.

Malaria - 06.09.2007
- Vor möglichen Resistenzen der Krankheit (gegen Atovaquone-Proguanil) wird im Distrikt Kisumu, wo P. falciparum regelmäßig vorkommt, gewarnt. Allerdings wird auch vor gefälschten Medikamenten gewarnt, Mitte August wurde entdeckt, dass zahlreiche Fälschungen auf dem Markt sind.
- In der Hauptstadt Nairobi Meldungen: Malaria ist in Afrikas größtem Slum, Kibera die am meisten verbreitete Krankheit.
- Auch in den zentralen Hochland-Gebieten im Westen besteht Ansteckungsgefahr, hier wurden Überträger-Mosquitos entdeckt. Ursache ist vermutlich der Klimawandel.

Malaria - 21.01.2010
Am Mount Kenya Anstieg der Fälle in den letzten 20 Jahren um das Siebenfache, Ursache ist der Klimawandel. Auch in den anderen Teilen des zentralen Hochlands (nachgewiesen z.B. in Karatina und Naro Moru) ist mit erhöhtem Risiko zu rechnen.

Masern - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Masern - 25.06.2007
Aktuelle Meldung:
- Ausbruch im Distrikt Ijara mit bislang fünf Erkrankungen, davon vier in Elkadere und eine in Jalish. Grund für ein hohes Erkrankungsrisiko sind auf den Konflikt im benachbarten Somalia und den daraus resultierenden Abwanderungen zurückzuführen. Eltern, deren Kinder unter fünf Jahren sind und entsprechende Symptome zeigen, sollten diese in ein Krankenhaus bringen.
Meldungen von Februar 2007:
- Ausbruch in einem provisorischen äthiopischen Flüchtlingscamp in Kinisa im Distrikt Moyale. Hauptsächlich betroffen sind Frauen und Kinder unter 5 Jahren. Nach offiziellen Angaben ist die Gefahr einer Ausbreitung sehr groß.
- Ausbruch im Distrikt West Pokot, mindestens 21 Menschen (16 Kinder sowie 5 Erwachsene, die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen) starben. Meldungen zufolge brach die Krankheit Ende Dezember im Dorf Parek aus und breitete sich anschließend in 6 weitere Dörfer aus. Die am meisten betroffenen Dörfer sind Taloon, Silit, Sarmach, Riting, Nasolot und Tamkar, alle im Gebiet von Muino.
- Weiterer Ausbruch im angrenzenden Lomut, Chesogon Division. Mitte Januar innerhalb einer Woche erkrankten 51 Kinder.
Landesweit wurden über 80.000 Kinder im Alter unter 5 Jahren geimpft.

Masern - 18.02.2008
Aktuelle Meldung:
- Aktuell Gefahr eines Ausbruchs im Slum Kibera in Nairobi, mindestens zwölf Verdachtsfälle wurden am Wochenende des 16./17. Februar 2008 gemeldet, sowie bereits drei in der Vorwoche.
Hintergrund und Zurückliegendes:
Regelmäßige Impfkampagnen werden zur Reduzierung der Krankheitszahlen durchgeführt. In den letzten Jahren folgende Zahlen:
- Im Jahr 2001 noch 11.304 bestätigte Fälle, daraufhin große Impfkampagne.
- Im Jahr 2003 insgesamt 1.791 Verdachtsfälle, davon 59 laborbestätigt.
- 2004 insgesamt 1.968 Verdachtsfälle, 20 bestätigt.
- 2005 wurden 2.500 Erkrankungen laborbestätigt, 24 Menschen starben. Diese gestiegenen Zahlen vermutlich aufgrund von verspätet durchgeführten Impfungen.

Meningokokken Meningitis - 03.03.2006
Im Rahmen eines grenzübergreifenden Ausbruchs Meldungen in den ugandischen Nordost-Distrikten und den angrenzenden Gebieten Kenias: Im Distrikt West Pokot (Rift Valley) offiziell 15 (andere Quellen sprechen von über 30) Tote, mind. 57 Erkrankte. Die am meisten betroffenen 'Divisions' sind Alale, Chepareria, Kachelila und Kasei (nach anderen Quellen auch Konyao, Kiwawa, Kacheliba, Naoyapong und Amakerit).
Ausbrüche auch in den Distrikten Trans Nzoia und Turkana.

Meningokokken Meningitis - 27.02.2008
Bisher noch keine Verdachtsfälle in diesem Jahr

Methanol-Vergiftung - 27.06.2005
Bisher 48 Tote im Machakos Distrikt (Eastern Province) nach dem Genuss von unsachgemäß gebrannten Alkohol ("Mulika"). Viele weitere sind erblindet oder schwer erkrankt.
Schon im Jahr 2000 ein ähnlicher Ausbruch, über 100 starben durch das Getränk "Kumi Kumi", das Methanol enthielt.

Milzbrand - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Kurz-Infos zu Milzbrand: Keine direkten Kontakte mit Tieren, kein Verzehr von Fleisch unsicheren Ursprungs.

Milzbrand - 15.09.2009
Aktuelle Meldung:
- Vor einer Woche starb ein Mann in Nyeri in der Central Province, nachdem er infiziertes Fleisch eines Rindes gegessen hatte, der Fall wurde laborbestätigt. Wiederum eine Woche zuvor starben zwei Rhinozerosse im Nairobi National Park, die ebenfalls laborbestätigt wurden. Es wird befürchtet, dass ein Teil des Fleisches, das in und um Kitengela und Ongata Rongai verkauft wird, kontaminiert sein könnte. Im Nairobi National Park befinden sich zur Zeit desweiteren zahlreiche tote Rinder.
Zurückliegende Meldungen:
- März 2009: Im Ort Njoro in der Coast Provinz starb ein Schuljunge und drei Familienmitglieder wurden hospitalisiert, nachdem sie Fleisch eines Rindes gegessen haben, das möglicherweise infiziert war.
- Am 6. Januar 2009 starb ein Mann, nachdem er einige Tage zuvor zusammen mit neun anderen Bewohnern eine infizierte Kuh im Ort Njukiiri in der Division Manyata in der
Eastern Provinz geschlachtet hatte.
Hintergrund:
- In den letzten Jahren kam es regelmäßig zu Erkrankungen, Asubrüche bei Tieren, hauptsächlich Rindern, wurden aus folgenden Provinzen gemeldet: Central,
Coast, Eastern, Nairobi und Rift Valley. Unter anderem betroffen waren Gebiete wie Tsavo West, Nakuru, Süd-Samburu und Nairobi National Park.
- Menschliche Fälle wurden zehn im Jahr 2007, 106 in den Jahren 2005-2006 (zwei starben) und 15 im Jahr 2001 gemeldet.

O'nyong-nyong fever - 16.12.2004
In Mombasa und Malindi Ausbruch mit bisher 15 Labor bestätigten Fällen, das Fieber verläuft in der Regel harmlos und wird durch infizierte Malariamücken (Anopheles) übertragen.

Polio - 29.12.2006
Zwei erkrankte Flüchtlingskinder im Oktober/November in einem somalischen Flüchtlingslager im Distrikt Garissa in der North Eastern Provinz. Zumindest eins der Kinder war nicht nach Somalia gereist, wo seit Juli 2005 ein Ausbruch herrscht, es könnte sich also um einen lokal erworbenen Fall handeln.
Kurz-Infos zu Polio: In Gebiete, die noch Polio melden, sollte nicht ohne aktuellen Impfschutz gereist werden.

Polio - 19.05.2009
Seit Jahresbeginn bis Ende April 2009 wurden insgesamt 13 Erkrankungen gemeldet, hauptsächlich im Distrikt Turkana. Zuvor wurden seit 2006 keine Fälle gemeldet. Es wird vermutet, dass die Krankheit aus dem benachbarten Sudan importiert wurde. Möglicherweise gibt es weitere Erkrankungen, ein Verdachtsfall bei einem Kind wurde beispielsweise in Lokichoggio (900 km nördlich der Hauptstadt Nairobi) gemeldet. Gefahr besteht auch im Hinblick auf die Ausbrüche in den nördlichen benachbarten Ländern. Desweiteren sind etwa 300.000 Kinder nicht geimpft. Insgesamt 42 Gebiete in den Provinzen Rift Valley, Central und Nairobi gelten als hohe Risikogebiete.

Rift Valley fever - 11.05.2007
Aktuelle Meldungen:
- Seit dem ersten Fall in Gurufa, Garissa am 7. Dezember 2006 starben im Land bis zum 12. Mai 2007 insgesamt 155 Menschen, 684 Verdachtsfälle wurden gemeldet, davon 234 laborbestätigt. Verteilung auf die Provinzen wie folgt: 333 Fälle in North Eastern, 183 in Rift Valley, 141 in Coast, 14 in Central sowie 13 in Eastern Provinz
Einzelmeldungen:
Die am meisten betroffenen Distirkte sind Garissa, Ijara und Wajir in der North Eastern Provinz, Tana River und Kilifi in der Coast Provinz sowie Kirinyaga und Maragwa in der Central Provinz.
- Zuletzt starben in der North Eastern Province bis zum 27. März 2007 weitere 5 Menschen an den Folgen der Erkrankungen. Sie hatten sich im September 2006 angesteckt und wurden in Garissa behandelt, starben aber nun an späteren Komplikationen in den Distrikten Garissa und Ijara.
Es wird befürchtet, dass die Krankheit mit Beginn der lang andauernden Regenfälle, die seit 2 Wochen Ijara heimsuchen, wieder auftreten wird.
- Während des Peaks des Ausbruchs waren 354 Personen erkrankt und haben sich erholt, 106 jedoch starben in Garissa, Ijara und Wajir, wobei es sich um das Zentrum der Krankheit handelt, bevor sie sich in weitere Gebiete des Landes ausgebreitet hatte.
Weitere Meldungen:
- Aus dem Distrikt Kajiado werden die ersten beiden bestätigten Fälle bei Rindern gemeldet. Diese wurden in der Mashuru division und in Loitokitok (an der Grenze zu Tansania südlich von Kajiado, nun ein Distrikt) gefunden. In Kajiado wurden bereits zahlreiche menschliche Fälle gemeldet.
- Außerdem besteht der Verdacht, dass ein 17-jähriges Mädchen in Msabaha im Distrikt Malindi starb, nachdem ihre Familienmitglieder sie aus religiösen Gründen nicht ins Krankenhaus gebracht hatten.
- 5 Menschen, davon 4 Mitglieder derselben Familie, starben Mitte Februar 2007 in den Distrikten Tana River und Baringo.
- Ausbruch mit steigender Tendenz seit Mitte Dezember. Anfang Februar starben 3 Menschen in Kabaranet sowie 2 weitere im Distrikt Hola in der Coast Provinz. Insgesamt starben damit bis zum 03. Februar des Jahres 162 Menschen (die meisten in den nordöstlichen Regionen, sowie einige in der Coastal province), weitere mindestens 400 Erkrankungen sind gemeldet. Man geht jedoch davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Erkrankungen noch deutlich höher ist.
Am stärksten betroffen ist die North Eastern Provinz (Distrikte Ijara, Wajir und Garissa (Subdistrikte Fafi division, Shanta Abak, Shell Gulliet, Shimbirey und Korakora)), inzwischen Ausbreitung bis in die Provinzen Coast (Tana River, Kilifi Distrikt, Distrikte Malindi und Taita Taveta) und Eastern (Distrikt Isiolo). Außerdem betroffen: Lamu, Thika, Maragua, Kirinyaga, Kajiado und Nairobi. Die am meisten betroffenen Dörfer sind Ngambo location, Sindan, Sandai, Logumgum und Salabani, alle in der Division Marigat, sowie einige in der Division Mukutani.
Die meisten Todesfälle ereigneten sich aufgrund Konsums oder Kontakts mit illegal geschlachteten Tieren.
Um den Ausbruch einzudämmen, werden Massenimpfungen bei Tieren durchgeführt.
Im Distrikt Garissa von November 1997 bis Februar 1998 der letzte große Ausbruch in Kenia mit damals 170 Toten.

Rift Valley fever - 20.09.2007
Zwischen dem 15. und 17. September 2007 starben drei Personen in Molo im Distrikt Nakuru (in den Gebieten Kuresoi und Sirikwa). Die Fälle wurden noch nicht laborbestätigt, Untersuchungen dauern noch an.

Rift Valley fever - 14.11.2008
Vor einem bevorstehenden Ausbruch in der North-Eastern-Provinz einschließlich deren Hauptstadt Garissa an den Grenzen zu Äthiopien und Somalia. Aufgrund der andauernden schweren Regenfälle und das feuchten Wetters sind die Brutbedingungen für Mosquitos optimal. In der Region kam es zuletzt im Jahr 2006 zu einem Ausbruch, als mehr als 40 Menschen und Tausende von Tieren starben.

Salmonellosis - 15.01.2008
Hunderte von britische Touristen erkrankten im Sun'n Sand Hotel in Kikambala (nahe Mombasa) in the Coast Province, in welchem es bereits im August 2007 zu einem ähnlichen Ausbruch gekommen war. Die Erkrankungen wurden mittlerweile auch bestätigt.

Schistosomiasis - 05.03.2003
Ausbruch im Bezirk Ndhiwa am Viktoriasee, ca. 500 vor allem aus Manyuanda, Unga, Radienya und Miranga mussten im Krankenhaus behandelt werden.
Die Prävalenz in manchen Landesteilen Kenias liegt bei 60%, vor allem der Viktoriasee ist betroffen.

Schistosomiasis - 25.09.2008
Mindestens 30 Verdachtsfälle werden aus dem Distrkt Kilifi (nordwestlich von Mombasa) in der Coast Provinz gemeldet. Betroffen sind die Dörfer Malomani, Mitsenzini, Ganze, Migodomani und Dungicha, Ursache ist kontaminiertes Wasser aus Malomani nahe der dortigen Grundschule.

Tollwut - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Tollwut - 11.12.2006
Ausbruch im Distrikt Isiolo, es werden zahlreiche Bisse durch Hunde gemeldet. Das Problem ist hauptsaechlich auch der Kontakt von wilden Tieren mit Haustieren, insbesondere Eseln. Da sich gesamten Distrikt etwa 2.000 streunende Hunde befinden, ist die Gefahr gross.

Trypanosomiasis, African - 14.07.2004
Auch in Kenia wird eine Rückkehr der Schlafkrankheit erwartet: die Tsetse-Fliegen, die Überträger der Schlafkrankheit, haben sich inzwischen in 51 Distrikte ausgebreitet. Ein besonderes Problem scheint der Distrikt Suba.
Frühere Meldungen aus:
- Ruma Park im Lambwe Valley (ca. 20km südwestlich von Homa Bay nahe dem Viktoriasee)
- der keniatischen Seite der Grenze zu Uganda bei Tororo (nördlich des Viktoriasees),
- Bungoma Distrikt (nahe der Grenze von Western und Nyanza in der Nähe des Viktoriasees)
- Bumula und Malakisi

Tuberkulose - 11.02.2002
Ausbruch im Embu Distrikt (Eastern Province), die am schlimmsten betroffenen Gebiete sind Dallas, Majengo und die Shauri Yako Slums, 56% der Tuberkulose-Positiven sind auch an HIV erkrankt.

Tuberkulose - 04.11.2002
Kenia hat momentan eine der höchsten Raten von Neuerkrankungen in der Welt, gemeinsame Programme mit der WHO sollen hier Abhilfe schaffen.

Weitere Internet-Seiten über Kenia:


Outbreak-Historie
Gute Informationen siehe
Afrika auf einen Blick (http://www.afrika-auf-einen-blick.de/kenia/index.php)
CIA World Factbook (http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/ke.html)
Healthnetwork (Australien) (http://www.healthnetwork.com.au/travelclinic-countrydisplay.php?name=KENYA)
Keniaweb (http://www.kenyaweb.com/index.php)
Länderinfos der UNIQA Vers. (http://www.meduniqa.at/gesundreisen/getCountryFull.cfm?countryID=74)
Reiseberichte (http://www.derreisetipp.de/links/pages/Afrika/Kenia/)
Schweizer Bundesamt für Auswanderung (IMES) (http://www.swissemigration.ch/elias/de/laenderinformationen/laenderliste/00183/index.html)
Sehr umfangreiche Seite (http://www.michna.com/kenia.htm)
Spiegel-Jahrbuch (http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,KEN,00.html)
Travel Links 4 U (http://www.linksnguides.com/TravelGuides.asp?LocationID=6)
U.S. Department of State (http://travel.state.gov/travel/kenya.html)
WHO-Crises and emergencies (soweit gerade etwas vorgefallen ist) (http://www.who.int/hac/crises/en/)
WHO-Länderinfo (evtl. incl. Karte) (http://www.who.int/country/ken/en)

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