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AIDS - 09.08.2009 Zwei Kinder erkrankten, nachdem sie im Jahr 2008 eine Bluttransfusion im La Raza Krankenhaus in Mexiko City erhalten hatten. Des Weiteren erkrankte ein Verwandter einer Person, die
ebenfalls in diesem Krankenhaus behandelt worden war.
Brucellose - 15.08.2009 Ausbruch im Staat Guanajuato im zentralen Hochland des Landes, seit Beginn bis Mitte August 2009 wurden in der Stadt Guanajuato 136 Erkrankungen gemeldet, sowie
weitere 110 in Romita und 28 (davon 18 laborbestätigt) in Leon. Die Bürger wurden angewiesen, den Konsum von nicht pasteurisierteren Milchprodukten, insbesondere aus Ziegenmilch kommend, zu vermeiden.
Conjunctivitis - 28.12.2003 Anhaltender Ausbruch im Weststaat Jalisco mit bisher ca. 10.000 (wahrscheinlich über 50.000) Fällen, bis Ende September waren es noch ca. 600.
56 'Municipalities', darunter auch Guadalajara sind betroffen, die Inzidenz liegt bei 141.8 auf 100.000.
Wahrscheinlich sind auch weiterhin andere Landesteile (z.B. Tamaulipas und hier vor allem in Matamoros und Tabasco) betroffen.
Ursache sind wahrscheinlich Entero- oder Coxsackieviren.
Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Dengue-Fieber - 16.10.2009 Aktuelle Meldungen:
Aktuell hohes Erkrankungsrisiko vor allem im Staat Jalisco (siehe vor allem Einzelmeldung zu Jalisco), insbesondere am Seeufer des Chapala Sees, in der Woche des 1. September 2009 wurde dort der erste Fall laborbestätigt. Im übrigen die meisten
Erkrankungen in den Staaten Veracruz, Colima, Guerrero, Michoacan und Tabasco. Landesweite Daten zuletzt von Anfang August erhältlich: Landesweit wurden seit Jahresbeginn bis zum 2. August 2009 insgesamt 8.895 Erkrankungen gemeldet (im gesamten Jahr 2008
waren es 10.400 Fälle). Hohe Erkrankungsgefahr besteht unter anderem in den Staaten Colima, Guanajuato, Guerrero, Hidalgo, Puebla, San Luis Potosi, Queretaro und Mexiko.
Einzelmeldungen (teils zurückliegend):
- Guanajuato: Erster Ausbruch in der zentralen Region von Silao, sechs Personen erkrankten. Präsenz außerdem in insgesamt 28 Municipalities, unter anderem in Silao, Leon, Irapuato, Celaya und Salamanca.
- Jalisco: Im Staat Jalisco die meisten Erkrankungen und extrem gestiegene Fallzahlen. Seit Jahresbeginn bis zum Ende September 2009 insgesamt 26.537 Verdachtsfälle (mehr als doppelt so viel wie in Guerrero), davon wurden 2.360 bestätigt. Weitere 373
Neuerkrankungen wurden in der Woche bis zum 3. Oktober gemeldet. Am schwersten betroffen ist Guadalajara.
Etwas zurückliegend: Erkrankungsgefahr vor allem in Tonala, dort wurden 17 Erkrankungen gemeldet. Es handelt sich um die ersten Erkrankungen des Jahres in der Guadalajara Metropolitan Zone. Alle Fälle wurden in der zweiten Juli-Woche gemeldet, betroffen
war neben Tonala auch das benachbarte Altamira. Es unklar, ob es sich um Typ 1 oder Typ 3 handelt, der zuletzt im Staat vorkam. Im gesamten Staat wurden zwischen dem 21. und 27. Juni 2009 insgesamt 28 Neuerkrankungen gemeldet, davon vier Verdachtsfälle in
Tonala.
Zuvor am 19. Mai zwei Erkrankungen in Puerto Vallarta und Tonala. Am meisten betroffen sind die Municipalities Puerto Vallarta (40 Fälle) und Casimiro Castillo (37).
- Veracruz: Auch hier zahlreiche Erkrankungen, die meisten (über 2.000) in Coatzacoalcos.
- Hidalgo: Ausbruch im Municipality San Felipe Orizatlan mit mindestens 100 Erkrankungen allein in der Woche bis zum 30. Juli 2009. Insgesamt wurden in der Huasteca Zone in Hidalgo 203 Erkrankungen seit Jahresbeginn gemeldet. Im Jahr 2008 waren es
insgesamt 609 Fälle.
- Im Übrigen bis zum 20. Mai 2009 Erkrankungen in den folgenden Staaten: Colima (1.014 Fälle), Michoacan (624), Guerrero (548), Veracruz (538), Sinaloa (283), Morelos (199) und Nayarit (170).
Zurück liegende Meldungen:
- Sonora: Im nordwestlichen Staat Sonora wurden im Januar 2009 die ersten fünf Erkrankungen des Jahres gemeldet. Vier davon wurden in der Municipality Alamos bestätigt, der fünfte in der anliegenden Stadt Nogales, der wiederum vermutlich aus Bolivien
importiert wurde.
- Im Januar wurde außerdem ein Ausbruch im nordöstlichen Staat Tamaulipas befürchtet, in den letzten zwei Wochen bis Anfang Januar 2009 wurden 35 Verdachtsfälle gemeldet. Betroffen sind hauptsächlich Tampico, Madero und Altamira (ebenso wie 2007) bzw. die
größte Inzidenz im Süden von Tamaulipas. Zuletzt auch gestiegene Anzahl an Mosquitos.
Im Jahr 2008 insgesamt 1.100 Erkrankungen, 2007 waren es über 2.000 Fälle.
- Landesweit seit Jahresbeginn bis zum 08. Dezember 2008 insgesamt 629 Erkrankungen in 32 Municipalities.
- Vor allem andauernder Ausbruch im Staat Jalisco. Die am meisten betroffenen Municipalities sind Zapopan, Puerto Vallarta, Guadalajara und Tlaquepaque. Zuletzt wurden 20 Neuerkrankungen zwischen dem 1. und 5. Dezember 2008 gemeldet, hauptsächlich in El
Pitillal und Puerto Vallarta.
- Weitere zahlreiche Erkrankungen in Guadalajara (viele in Zapopan). Alarmstufe auch im Staat Sonora, nachdem sechs Erkrankungen in den Municipalities Benito Juarez, Cajeme und Navojoa bestätigt wurden; seit Jahresbeginn in dieser Gegend 23
Erkrankungen.
- In Durango wurden 32 Erkrankungen in Parque Hundido und Umgebung der Gomez Palacio Municipality gemeldet.
Hintergrund und Zurückliegendes:
- 2007 Meldungen ebenfalls aus Jalisco sowie Quintana Roo.
- In Jalisco auch innerhalb der letzten zwei Jahre immer wieder Foci in den Municipalities an der Küste.
Hepatitis A - 05.10.2006 Die Prävalenz (auf 100.000 Bewohner) liegt bei 20 bis 30, zum Vergleich: in den USA liegt der Wert bei 2 bis 15.
Hepatitis A - 27.09.2008 Ausbreitung im Staat Queretaro, in 14 Ausbrüchen erkrankten insgesamt über 290 Personen, etwa 26.000 Personen sind gefährdet. Zuletzt vor allem Ausbrüche in
Tequisquiapan infolge schweren Regenfällen und dementsprechend unhygienischen Bedingungen.
Histoplasmose - 16.10.2001 Nach erneuten Fällen im September ist das Calinda Beach Hotel in Acapulco jetzt geschlossen worden. Im Frühjahr bereits viele Erkrankte. Symptome sind Fieber, Erkältung, trockener Husten und Kurzatmigkeit mit Brustschmerzen.
Histoplasmose wird nicht von Mensch zu Mensch übertragen, wahrscheinlich wurden Exkremente von Fledermäusen oder Vögeln eingeatmet.
Malaria - 13.03.2000 Großbritannien empfiehlt Chloroquinprophylaxe für Reisende nach Cacun und Umgebung (nordöstliche Spitze der Yucatan Halbinsel), soweit ländliche Gebiete in den Abend- und Nachtstunden besucht werden.
Zwei Kanadier hatten sich kürzlich mit Plasmodium vivax in Cacun infiziert. Malaria kommt ansonsten in Mexiko nur in einigen ländlichen nichttouristischen Gebieten vor.
Masern - 29.04.2004 Die Behörden warnen wegen eines Ausbruchs in Mexico City und dem Staat Mexico (einige Fälle auch im Staat Hidalgo).
Milzbrand - 22.06.2003 Cluster in Santa Rita (Bezirk Salvador Escalante im Staat Michoacan). Zwei Familien hatten sich bei einer Hausschlachtung an einem Kalb infiziert. Davor seit
einem Jahrzehnt keine Erkrankungsmeldungen in Mexiko. Kurz-Infos zu Milzbrand: Keine direkten Kontakte mit Tieren, kein Verzehr von
Fleisch unsicheren Ursprungs.
Red Tide - 06.08.2003 In Yucatan, in der Telchac Region, seit Anfang August massives Fischsterben nach Algenblüte, einige Badestrände werden geschlossen. Es wird ein Übergreifen auf
die populären Touristenstrände in Progreso befürchtet. Die letzte ähnliche Algenblüte in Yucatan in 2001 hatte schwere Einbrüche beim Tourismus zur Folge. Kurz-Infos zu Red Tide: Nicht nur Menschen mit Atemproblemen sollten betroffene Strände meiden, inzwischen erhärtet sich der Verdacht, dass Algenblüten durch Wind übertragene Neurotoxine produzieren, wobei dieser Übertragungsweg
bisher fälschlich als relativ harmlos eingeschätzt wurde.
Außerdem sollte man keine in dieser Gegend gefangenen Fische bzw. Meeresfrüchte essen.
Rickettsiosis - 13.08.2009 Innerhalb der letzten fünf Monaten wurden in Baja California 52 Personen hospitalisiert, zwei davon starben.
Bereits zuvor kam es im Februar 2009 zu einem Ausbruch, bei dem vier Menschen starben. Unter anderem betroffen waren Los Santorales und Mexicali.
Tollwut - 06.12.2005 Im Staat Mexico im Tal zwischen Cuautitlan und Ecatepec Tiertollwut-Epidemie mit bisher über 90 erkrankten Hunden. Der Ort Ecatepec mit ca. 50 ist am schlimmsten
betroffen.
Es wird eine Ausbreitung in die 'Guadalupe highlands' (Coacalco Municipality) befürchtet, wo auch bereits ein Fall bekannt wurde.
Tollwut - 21.05.2009 Im Staat Jalisco kam es zur zweiten tödlichen Erkrankung des Staates im Jahr 2009: ein 63-jähriger Mann starb in der Gemeinde Hostotipaquillo, nachdem er von
einer Fledermaus gebissen wurde. Bereits am 2. Januar 2009 starb ein 4-jähriges Mädchen in San Sebastian del Oeste, ebenfalls nach einem Biss von einer Fledermaus.
Das Virus wurde bereits mehrfach bei verschiedenen Arten von Fledermäusen im Land nachgewiesen. Gefahr besteht des Weiteren auch hinsichtlich einer Infizierung durch Hunde.
West-Nile-Fieber - 20.12.2003 Erst Anfang Oktober die ersten sicheren menschlichen Fälle, Stand 20.12. sechs Erkrankte vor allem in Chihuahua, je einer in Sonora und Nuevo Leon (bereits
Anfang September drei Verdachtsfälle in Ciudad Juarez in der Nähe von El Paso, Texas), Aktuelles unter http://www.cenave.gob.mx/von/default.asp?id=24. Ende Oktober nachlassende Aktivität.
Bereits im Juli Gesundheitsalarm. Das Virus hat sich inzwischen vor allem in den Staaten Chihuahua, Nuevo Leon, Tamaulipas, Coahuila, Veracruz, Tabasco, Quintana Roo, Sonora und Yucatan verbreitet. Erster Virusnachweis im Mai in Tabasco.
In Mexiko ist auffällig, dass hier verglichen mit den USA das Virus bei wesentlich mehr Pferden und wesentlich weniger Menschen und Vögeln gefunden wird.
West-Nile-Fieber - 11.11.2006 In Yucatan starb eine 20-jährige Frau mit Meningoencephalitis, Ursache ist wahrscheinlich das West-Nile-Virus. Der Fall wird noch untersucht.
Ein weiterer bestätigter menschlicher Fall in diesem Jahr in Etchojoa, Sonora.
Virusnachweise bei Vögeln und Pferden bisher (in absteigender Reihenfolge) in Sonora, Veracruz, Guerrero, San Luis Potosi, Durango, Chiapas, Chihuahua, Zacatecas, Jalisco, Tabasco, Nuevo León, Baja California Sur, Puebla, Campeche, Oaxaca, Coahuila,
Nayarit, Tlaxcala, Guanajuato, Michoacán, Tamaulipas und Yucatan.
Windpocken - 17.03.2004 Ausbruch in Yucatan mit bisher ca. 1.000 Fällen (Kinder und Erwachsene), eine weitere Ausbreitung in den nächsten Wochen wird für möglich gehalten.
Bisher bereits eine Verdopplung der Zahlen zum Vorjahreszeitraum.