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Abdominal-Typhus - 02.03.2007 Seit November 17 Erkrankungen in Auckland, normal ca. 20 im gesamten Jahr. Die meisten hatten sich wahrscheinlich bei Auslandsreisen angesteckt, ausgenommen der letzte Cluster in Clendon, bei dem die Betroffenen vorher sicher
nicht verreist waren.
Einzelmeldungen:
- 3 Erkrankungen in Porirua, 2 davon Ende Januar, einer Anfang Februar. Betroffen waren 2 Familienmitglieder sowie eine weitere Person. Ursache ist aus Samoa kommendes Essen, sog. „palusami“. Bei ordnungsgemäßer Beförderung und Lagerung dürfte es aber
normalerweise zu keinen Problemen kommen. Untersuchungen haben bislang ergeben, dass kein Zusammenhang zu dem Cluster in Clendon besteht, da es sich um verschiedene Bakterienstämme handelt.
- In der Stadt Manukau in South Auckland mussten 4 Personen hospitalisiert werden, 3 davon hatten in "local food outlets" gegessen. 26 Arbeiter dieser Outlets wurden untersucht, Ergebnisse waren jedoch negativ, sodass es unwahrscheinlich ist, dass die
Outlets die Quelle des Ausbruchs sind.
AIDS - 05.12.2003 Es wird offiziell vor einer möglichen Epidemie gewarnt, nachdem sich z.B. in Lower North Island die Zahl der neuen
HIV-Positiven bei Prostituierten fast verdreifacht hat.
Chlamydien - 21.04.2004 Die Zahlen der sexuell übertragenen Erkrankung sind in den letzten Jahren explodiert, jede Woche 14 Neuerkrankungen in Northland. Besonders betroffen sind die 15
bis 29-jährigen mit 85 % aller Fälle, besondere Häufung der Fälle in Kaitaia, Kaikohe und Kawakawa. Über dem Northland-Durchschnitt liegen auch Bay of Plenty, Waikato und Auckland.
Gonorrhea - 05.03.2003 Wachsende Zahlen, in den ersten sechs Wochen 2003 gab es dreimal so viele Fälle wie im Vorjahres-Vergleichszeitraum.
Hepatitis A - 21.01.2006 Ausbruch ausgehend von einem 'child-care centre' mit 30 (in den letzten Tagen keine Neuerkrankungen mehr) Fällen verteilt über ganz Christchurch.
Normal sind hier jährlich zwei bis drei Fälle und weniger als 100 landesweit.
Keratoconjunctivitis, epidemic - 13.06.2007 Ausbruch hauptsächlich in Auckland mit bis Juni 2007 mindestens 80 Erkrankungen seit Beginn des Jahres 2006. Es wird davon ausgegangen, dass die tatsächliche Erkrankungszahl noch höher liegt, da nicht alle
Betroffenen einen Arzt aufsuchen.
Keuchhusten - 08.07.2003 Ausbruch in Hawke's Bay, in diesem Jahr gab es bis Anfang Juli bereits 21 Fälle (11 davon Anfang Juli), im Gesamt-Jahr 2002 waren es "nur"
17.
Legionellose - 26.10.2005 Nach dem Ausbruch in Christchurch ab Mitte Juli, die Ursache war wie meist eine schlecht gewartete Klima-Anlage, erneut Fälle im Oktober, diesmal durch
handeslübliche Blumenerde, in der nach dem Kompostieren Legionellen enthalten waren. Kurz-Infos zu Legionellose: Sehr geringe und wenn,
dann kaum vermeidbare Infektion durch Einatmen von Aerosolen. Infektions-Quellen sind meist Kühltürme von Klimaanlagen, daneben Strudelbäder, Springbrunnen und Whirlpools, Luft-Befeuchter, Duschköpfe.
Masern - 02.03.2009 Ausbruch seit Anfang Februar 2009 in Otago (die ersten Fälle in der Stadt Dunedin) am südlichen Ende des Landes. 13 Personen im Alter zwischen vier und 22
erkrankten.
Masern - 14.07.2009 Ausbruch mit steigenden Erkrankungszahlen in Christchurch (auf der südlichen Insel des Landes), bis zum 14. Juli 2009 wurden mittlerweile 26 Erkrankungen
gemeldet, davon wurden bislang 16 laborbestätigt. Die meisten der Betroffenen sind zwischen elf und 16 Jahre alt. 14 der Erkrankungen hängen mit einer Hochschule für Jungen zusammen, die übrigen sind über die ganze Stadt verteilt. Da viele Familien
aufgrund der Ferien verreist sind, besteht Erkrankungsgefahr auch in anderen Teilen des Landes. Die Betroffenen waren zum Teil nicht oder nicht vollständig geimpft.
Meningokokken Meningitis - 22.10.2004 Cluster unter Studenten des Waiopehu College in Palmerston. In Neuseeland wird inzwischen auch Sero-Typ B geimpft, durch diesen waren in den
letzten Jahren große Epidemien verursacht worden und es gab keine Impfprävention.
Meningokokken Meningitis - 12.10.2009 Aktuelle Meldungen:
- Ausbruch im MidCentral Health District auf der Nordinsel, sechs Personen erkrankten innerhalb der letzten Wochen. Alle Betroffenen waren unter 20.
Zurückliegendes:
- Im Gebiet von Wellington erkrankten innerhalb der Woche bis zum 26. Juli 2007 fünf Kinder unter acht Jahren. Zwei der Kinder waren voll, die übrigen teilweise bzw. nicht geimpft. Die Fälle wurden mittlerweise laborbestätigt. Ebenso wurden zwei weitere
Fälle bei Erwachsenen bestätigt. Zuvor waren seit Jahresbeginn nur vier Fälle gemeldet worden. Der letzte bestätigte Fall eines geimpften Kindes in der Region Wellington war im Jahr 2005. Damit seit Jahresbeginn im Gebiet Wellington insgesamt zehn Fälle,
davon sechs Kinder oder junge Personen unter 20 Jahren.
Auch wenn es im Juli/ August regelmäßig zu einem Peak kommt, sind fünf Fälle in einer Woche ungewöhnlich.
- Maori-Kinder unterliegen einem deutlich höheren Infektionsrisiko.
- Im Jahr 2005 kam es zu 15 Erkrankungen.
- In den Jahren 2003/ 2004 kam es zu einer Epidemie mit mindestens (Stand November 2004) 5.593 Erkrankungen sowie 219 Todesfällen.
Noroviren - 02.07.2003 Hunderte von Kindern sind in Christchurch erkrankt, sämtliche Schulen sind betroffen.
Paralytic shellfish poisoning (PSP) - 03.06.2003 Warnung vor giftigen Algen in Bay of Islands, entlang der Westküste der North Island zwischen dem Wanganui- und dem
Ohau-River und in Hawke's Bay.
Toxine, die Diarrhoe, Übelkeit und Leibschmerzen verursachen (evtl. Diarrheal Shellfish Poisoning) wurden an der Westküste von South Island zwischen dem Buller- und dem Karamea-River gefunden. Erste Meldungen bereits im April.
Syphilis - 12.04.2007 Seit Juli 2006 erkrankten allein in Auckland 25 Männer aus der Homosexuellen-Szene.
Toxic algae - 09.01.2003 Gesundheitsamt warnt vor giftigen Algenblüten im Waikato River, Tests zeigten überhöhte Werte, besonders im Bereich zwischen Orakei-Korako und Port Waikato wurde
ein vermehrtes Auftreten der giftigen Anabena planktonia festgestellt. Wasserproben aus den Seen Ohakuri, Maraetai und Karapiro ergaben eine hohen Anzahl von blau-grünen Algen. Bisher gibt es noch keine Erkrankten. Vor fünf Jahren war der Waikato River
von den blau-grünen Algen betroffen.
Das Wasser kann zu Ausschlag, Atembeschwerden und Fieber führen.
Typhus, endemic - 30.09.2006 Seit Mai des Jahres mussten 11 Patienten aus ländlichen Gebieten der Region Waikato hospitalisiert werden. Ärzte vermuten, dass wahrscheinlich deutlich mehr
Menschen, ohne es zu wissen, erkrankten.
Vor dem Jahr 2006 wurden im gesamten Land nur 25 Fälle gemeldet.