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Cholera - 22.04.2009 Eine Erkrankung bei einem 33-jährigen Mann wurde laborbestätigt, er erkrankte am 6. März 2009 und stammte aus Ebetoque im Distrikt Filadelfia der Region Chaco.
Zuvor kam es bereits Ende Februar / Anfang März 2009 zu einem Ausbruch in Ebetogue, fünf Personen waren erkrankt.
Zuvor kam es Anfang 2009 zu einem Ausbruch in Lengua in Barrio Obrero ebenfalls im Distrikt Filadelfia (neun Erkrankungen) sowie Ende 2008 in Enchlet im Distrikt Loma Plata.
Dengue-Fieber - 26.04.2007 Aktueller
Ausbruch mit hohen und teilweise kontinuierlich steigenden Erkrankungszahlen. Am 23. Februar wurde offiziell für 60 Tage nationaler Notstand erklärt. Ein Fall wurde bereits nach Uruguay exportiert. In Lambare derzeit (Ende April 2007) pro Tag etwa 50
Neuerkrankungen.
Bis zum 14. April 2007 wurden offiziell 25.955 Fälle gemeldet (mindestens 5 Menschen starben), Ärzte gehen jedoch davon aus, dass die Zahl tatsächlicher Erkrankungen etwa 10 mal so hoch ist und befürchten eine neue, ansteckendere Variante der Krankheit
handelt. Gemäß dem Gouverneur des Staates handelt es sich um 400.000 Erkrankungen. Pro Tag vermutlich mindestens 1.000 Neuerkrankungen. Seit Beginn des Jahres starben mindestens 7 Personen.
Die Anzahl der Hospitalisierungen zeigt seit Februar 2007 einen leicht rückläufigen Trend. 3.420 Personen wurden insgesamt hospitalisiert, am 8. April waren es 25.
Ein Großteil der Erkrankungen sind in der Hauptstadt Asuncion (hier wird allerdings auch geschätzt, dass die Zahlen um 70-80 Prozent im Laufe des Aprils zurückgegangen sind) sowie in folgenden Departments: Capital, Cordillera, Central und Concepcion.
Weitere betroffene Gebiete sind Amambay und Paraguari, Alto Parana, Cordillera und Guaira; vorwiegend betroffen sind unter den Städten die Hauptstadt von Asuncion sowie Pedro Juan Caballero, Paraguari, Quiindy, San Lorenzo, Fernando de la Mora, Capiata
und Lambare. Es handelt sich jeweils um Fälle des Typs 3.
Es wird befürchtet, dass aufgrund der vorhergesagten hohen Temperaturen und Regenfällen in den nächsten 2 Monaten die Zahlen noch weiter steigen. Es besteht auch die Gefahr, dass die Kapazitäten der Krankenhäuser nicht mehr ausreichen werden.
Im Jahr 2006 waren es im gesamten Land nur 1.600 Erkrankungen.
Dengue-Fieber - 08.06.2009 Aktuelle Meldungen:
- Steigende Fallzahlen, seit Jahresbeginn bis zum 20. Mai 2009 wurden landesweit insgesamt über 3.000 Erkrankungen bestätigt, davon mehr als 1.100 aus dem Central department. Die Zahlen haben sich seit Anfang März verdoppelt und steigen rapide. Vermutlich
viele Fälle auch im Norden, wie etwa im Northern Department entlang der Grenze zu Brasilien. Weiterhin unter anderem betroffen: Concepcion, Amambay, Bloqueron, Caaguazu und Asuncion.
Am 19. Februar 2009 wurde die erste Erkrankung in der Stadt Coronel Oviedo gemeldet, zwölf weitere erkrankten. Viele Fälle in Capiata im Central Department, dort wurden fünf Fälle allein am 19. Februar bestätigt, ebenfalls am selben Tag wurden 17
Neuerkrankungen in den Departments Caaguazu und Central gemeldet. In Coronel Oviedo (Caaguazu) 34 Erkrankungen. Neuerkrankungen innerhalb der letzten 24 Stunden: sieben in Asuncion, fünf in Amambay, drei in Alto Parana, sieben in Caaguazu, eine in de
Pdte. Hayes, zwei in Concepcion and 22 im Central Department.
Etwas zurückliegend:
- Concepcion: Bis zum 31. Januar 2009 wurden im östlich-zentralen Department Concepcion 69 Erkrankungen bestätigt, davon sind 65 aus Yby Yau und vier aus Horqueta. In Yvy Ya'u insgesamt 104 Verdachtsfälle gemeldet, davon wurden bislang sechs
laborbestätigt.
- Aktuell vor allem Erkrankungsrisiko in der Hauptstadt Asuncion: Bis zum 11. Januar 2009 zunächst nur eine Erkrankung, mittlerweile bis zum 31. Januar 2009 zahlreiche Verdachtsfälle, fünf wurden bestätigt (in den Distrikten Pedro Juan Caballero und
Capitan Bado), davon vier aus Bolivien importiert. Außerdem wurden zahlreiche betroffene Mosquitos identifiziert, einschließlich des Departments Amambay und Santa Maria.
- Im Jahr 2008 wurden landesweit von 1.200 Verdachtsfällen insgesamt 16 laborbestätigt.
Zurückliegendes
- Seit Jahresbeginn bis Ende Januar 2008 wurden insgesamt 150 Verdachtsfälle gemeldet, erste Tests haben bislang elf Erkrankungen bestätigt. Die Erkrankungen kommen hauptsächlich aus der Provinz Alto Parana an der Grenze zu Brasilien sowie der Provinz
Central neben der Hauptstadt Asuncion.
- Im Jahr 2007 rapide gestiegene Erkrankungszahlen, insgesamt wurden mehr als 28.000 Fälle (17 davon starben) gemeldet, die meisten Fallzahlen in den Provinzen Asuncion und Central.
Diphtherie - 15.05.2002 Ausbruch seit Ende April mit bisher 10 Erkrankten (drei davon sind verstorben) in Jose Augusto Saldivar (35 km entfernt von Asuncion). Wie wichtig eine
Schutz-Impfung ist, zeigt sich daran, dass keiner der Erkrankten geimpft war. In Paraguay war seit 1996 keine Diphtherie mehr vorgekommen.
Gelbfieber - 31.03.2009 Aktuelle Meldungen:
- Nach 34 Jahren Gelbfieberfreiheit wurden nun mittlerweile etwa 28 Erkrankungen laborbestätigt, darunter acht Todesfälle. Weitere vier Menschen starben mit entsprechenden Symptome. Verteilung wie folgt: 13 Erkrankungen in San Pedro, neun in der
Zentral-Region sowie einer in Caaguazu. Weiter Verdachtsfälle werden untersucht. Ein Teil der Erkrankungen ist dem Municipality San Lorenzo nur 20 Kilometer außerhalb von Asunción. Somit besteht erstmal auch die Gefahr von urbanem Gelbfieber. Außerdem
wurden weitere 15 Verdachtsfälle gemeldet. Über eine Million Menschen werden derzeit geimpft. Dabei wurden jedoch auch 171 umgekehrte Folgen der Impfungen festgestellt.
Der erste Fall wurde im Department Concepcion registriert, vermutlich aber infizierte sich der Betroffene in der Umgebung von Asuncion, da er sich zwischen dem 14. und 16. Januar 2008 in den Städten Caacupe, San Lorenzo sowie in Asuncion aufgehalten
hatte.
- Weiterhin wurde im Februar von einem Todesfall bei einem Affen im Limoy Biological
Reserve im Department Alto Parana (im Osten an der Grenze zu Brasilien) gemeldet, was bislang jedoch nicht bestätigt werden konnte.
Hanta-Virus-Infektionen - 25.03.2009 Aktuelle Meldungen:
- die ersten beiden Fälle im Jahr 2009 wurden in der Region Chaco in Presidente Hayes gemeldet, ein Mann erkrankte in Tte. Esteban Martinez, der andere in Nueva Mestre und starb.
- überwacht wird auch La Patria, wo es im letzten Jahr zu einem Ausbruch kam (siehe zurückliegende Meldungen)
Zurück liegende Meldungen:
- September 2008: Aktuell 25 Verdachtsfälle in der Region Chaco (vier Menschen starben), davon wurden bislang drei Erkrankungen laborbestätigt.
- Ausbruch im westlichen Department Boqueron in der Gegend von La Patria. Neun Personen erkrankten (vier davon starben), mit weiteren bis zu 50 Personen wird aufgrund einer Inkubationszeit von sechs Wochen gerechnet.
Zwischen 2005 und 2007 kam es zu 56 Erkrankungen mit 12 Todesfällen. In Central Chaco Fallmeldungen seit mindestens 1987, sowie in den letzten 20 Jahren mehr als 200 Erkrankungen und 30 Todesfällen. Im Jahr 2001 etwa wurden 87 Erkrankungen
gemeldet.
Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Leishmaniasis, visceral - 31.05.2004 Nach dem Tod eines Kleinkindes in Luque wird intensiv nach weiteren Erkrankungen gesucht, um die tatsächliche Verbreitung abschätzen zu können. Zuvor waren in
Itapua bereits drei Kinder und ein Erwachsener (dieser allerdings an cutaner Leishmaniasis) verstorben.
Eigentlich ist viscerale Leishmaniasis in Paraguay sehr selten. Cutane Leishmaniasis hat die höchsten Prävalenzen im Südosten des Landes: mehr als 90% der Fälle kommen aus den Departements Caaguzu, Canendiya und San Pedro ( hier liegt die Inzidenz bei ca.
50 auf 100.000 Bewohner pro Jahr)
Die lokal als "karacha" bekannten Sandfliegen (Phlebotomen) Lutzomyia longipalpis sind hier die Überträger der Leishmanien. Reservoir sind vor allem Hunde, die oft überhaupt keine Krankheits-Anzeichen haben.
Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Tollwut - 19.01.2004 Mitte Januar Gesundheitsalarm nach Verdachtsfällen in drei Departments. U.a. war in Iturbe (220 km südöstlich der Hauptstadt Asuncion) ein Kind verstorben. Seit
1994 sind in Paraguay 12 an Tollwut verstorben.
Trypanosomiasis - 02.02.2009 Vor einer Erkrankungsgefahr für Reisende – insbesondere schwangere Frauen – wird gewarnt. Die Krankheit ist im Land endemisch, vor allem in ländlichen
Gebieten.