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Abdominal-Typhus - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Abdominal-Typhus - 12.03.2008
Aktuelle Meldungen:
- Iloilo: Insgesamt wurden 217 Verdachtsfälle gemeldet, davon wurde ein Fall bislang laborbestätigt sowie drei weitere Menschen starben in der Stadt Iloilo. Die meisten Fälle sind aus dem City Proper District.
- Laguna: Ausbruch in der Stadt Calamba (etwa 55 km von der Hauptstadt Manila entfernt. Bis Mitte März 2008 erkrankten innerhalb von etwa einem Monat (erster Fall am 19. Februar) insgesamt fast 2.000 Personen, 436 davon wurden hospitalisiert, bislang 37 Fälle wurden laborbestätigt (Grund hierfür ist, dass Labortests teuer sind). Ein 14-jähriges Mädchen starb. Zuletzt zurückgehende Zahlen, es ist aber noch nicht klar, ob der Ausbruch eingedämmt ist. Die meisten der betroffenen sind Kinder zwischen 10 und 12 Jahren alt.
- Provinz Nueva Vizcaya: Ausbruch in dem abgelegenen Dorf Kasibu in der Municipality Bayombong, insgesamt 103 Personen erkrankten bis zum 03. Februar 2008.
- Provinz Davao del Sur: Zwischen 14. und 20. Januar 2008 mehr als 100 Hospitalisierungen im Dorf Kisulad, zuvor wurde dort noch nie eine Erkrankung registriert.
- Provinz Catanduanes: Gestiegende Fallzahlen zwischen dem 1. Dezember 2007 und dem 9. Januar 2008, insgesamt 115 Erkrankungen wurde im Eastern Bicol Medical Center während dieses Zeitraums gemeldet. Davon waren 100 aus der Hauptstadt Virac, die übrigen Erkrankungen in San Andres und Baras (jeweils vier), San Miguel und Bato (jeweils zwei). Von den 100 Erkrankungen aus Virac waren hauptsächlich betroffen die Barangays Francia, Rawis, Sta. Elena und Salvacion
Im Jahr 2006 wurden nur 26 und im Jahr 2005 nur neun Hospitalisierungen gemeldet.
Zurück liegende Meldungen:
- Landesweit im Juli 2007 mehrere Hundert Fälle.
- Ausbruch in Mindanao: Innerhalb der letzten drei Wochen bis Mitte Juli 2007 erkrankten mindestens 200 Menschen. Betroffen sind mindestens sechs Dörfer in Santa Cruz, Provinz Davao del Sur. Mittlerweile wurde festgestellt, dass Wasserproben im Dorf Saliducon positiv sind. Anwohner der Distrikte Zone 1, Zone 2, Zone 3, Zone 4, Tuban und Tagabuli werden daher angehalten, dort kein Wasser zu holen.
- Ausburch in der Stadt Zamboanga in Mindanao, bis zum 12. April 2007 starb mindestens eine Person, mehr als 47 Menschen erkrankten, viele mussten hospitalisiert werden. 37 der Betroffenen sind aus dem Barangay Campo Islam, 10 aus Buenagatas. Mindestens vier Fälle sind bislang laborbestätigt worden. Mittlerweile wurde bestätigt, dass die Ursache des Ausbruchs flache Brunnen sind, deren Wasser kontaminiert ist. Mittlerweile wurde angeordnet, sämtliche dieser Brunnen zu schließen.
- Ausbruch in Agusan del Sur auf der Insel Mindanao mit zuletzt 2 Erkrankungen im Januar 2007 in den Dörfern Buenavista und Poblacion. Insgesamt sind mindestens 480 Menschen betroffen, nicht wenige davon sind auch bestätigt. Ursache des Ausbruchs sind nach offiziellen Angaben möglicherweise die Kontaminierung von tiefen Brunnen.
- Im Jahr 2006 Fallmeldungen in Negros Oriental.
- Ausbruch in Cagayan Valley in der Provinz Isabela, 100 Fälle in zwei Gemeinden innerhalb der vergangenen Monate. 22 Verdachtsfälle im Stadtteil Baculod in Bacolod City im März 2006. Über 100 Fälle zwischen Januar und März 2006, keine Toten.
Zahl der Abdominal-Typhus-Fälle 2005 bei 251 (incl. 5 Tote), am schlimmsten betroffen waren die Stadtteile Villamonte (27), Estefania und Granada (jeweils 19), Mansilingan (17), Alijis und Taculing (jeweils 16), Mandalagan und Tangub (jeweils 12) und Banago und Singcang (jeweils 10).
Zahl der Abdominal-Typhus-Fälle 2004 bei 513 (incl. 7 Tote).
- Zahl der Dengue-Fälle in Bacolod City 2005 auf 909 (incl. 3 Tote) angestiegen, 2004 nur 467 (incl. 5 Tote).
Im Februar in Bacolod City (Western Visayas) sinken die Erkrankungszahlen: 2004 waren es 513, 2005 251. Die Stadtteile mit den meisten Fällen in absteigender Reihenfolge sind: Villamonte 27, Estefania 19, Granada, Mansilingan 17, Alijis 16, Taculing 16, Mandalagan 12, Tangub 12, Banago 10 und Singcang 10.

Abdominal-Typhus - 17.11.2008
Ausbruch in den Orten Real und Infanta der Provinz Quezon im Süden der Insel Luzon, über 100 Personen erkrankten, darunter etwa 84 allein in Real. Mit weitere steigenden Erkrankungszahlen ist zu rechnen.

Amöbiasis - 26.11.2006
Ausbruch in abgelegenen Doerfern in Binicalan, San Luis town, Agusan del Sur. 24 Menschen starben, mindestens 117 befinden sich noch in medizinischer Behandlung.

Amöbiasis - 04.02.2009
In dem abgelegenen Ort Sitio Candiisan, Barangay Canayan in der Bukidnon Provinz, Region Northern Mindanao erkrankten innerhalb der letzten zwei Monate bis Anfang Februar 2009 mehr als die Hälfte der Bevölkerung, sechs Menschen starben. Als Ursachen wird kontaminiertes Trinkwasser oder Wasser von nicht sanitären Quellen genannt.

Capillariasis - 13.11.2007
Ausbruch in verschiedenen Dörfern der Stadt Zamboanga del Norte auf den Sulu Inseln. Über 70 Personen, darunter auch Kinder, starben seit April 2007 bis Mitte November 2007, davon starben 39 seit Ende Oktober, diese Todesfälle wurden laborbestätigt. Hinsichtlich der Erkrankten wurden bei einer Auswahl von 326 Tests 81 laborbestätigt. Ursache ist der Verzehr von Süßwasserfischen und Shrimps des nahegelegenen Flusses Siayan. Betroffen sind hauptsächlich das Dorf Moyo, ferner Dinuyan, Poblacion Lopot, Polayo, Balunukan und Baloc, sowie betroffen Siayan, Femagas und Katipunan.

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Cholera - 09.01.2009
Aktuelle Meldungen:
- Bicol: Ausbruch auf der Insel Ticao in Masbate im Department Bicol, innerhalb der letzten drei Wochen bis zum 9. Januar 2009 wurden insgesamt 124 Erkrankungen gemeldet (zwei Todesfälle), davon wurden bislang drei Fälle laborbestätigt. Die meisten Fälle waren im Ort Guinhadap (insgesamt 96). Vier Erkrankungen waren in Morocborocan, neun in Poblacion. In San Fernando 15 Erkrankungen, alle im Ort Ipil.
Es wird mit weiter steigenden Zahlen gerechnet
- Misamis Oriental: Ausbruch in der Provinz Misamis Oriental auf der südlichen Insel Mindanao, innerhalb weniger Tage bis zum 19. November 2008 über 1.500 Verdachtsfälle und Hospitalisierungen, zwei Menschen starben. Betroffen sind neun der zehn Orte in Tagoloan.
- Pangasinan: Vor einem Ausbruch in der Provinz Pangasinan auf der Insel Luzon wird gewarnt aufgrund dramatisch ansteigender Erkrankungszahlen in den westlichen und zentralen Gebieten der Provinz. Insgesamt 57 Erkrankungen (ein Todesfall in Bayambang), davon die meisten Fälle in Bayambang, gefolgt von Aquilar und Bolinao.
- Bei einem aktuellen Ausbruch starben insgesamt 18 Menschen in den zwei Communities Palimbang und Sultan Kudarat, die Betroffenen waren Einwohner der Ortschaften Sagpaw und Biao in Barangay Milbuk (Manobo Communities). Die ersten Opfer wurden in der Woche vom 28. Juli bis zum 3. August 2008 gemeldet,
Hintergrund und Zurückliegendes:
- Davor am 31. März 2008 erster Fall des Jahres 2008, eine 26-jährige Touristin aus dem Distrikt Wong Tai Sin in China erkrankte, während sie gerade im Land Urlaub machte.

Ciguatera fish poisoning - 05.07.2001
Alarm nach einem Ausbruch in Navatos, Metro Manila. Es wird offiziell vor dem Verzehr vor Fischen, die am Ende der Nahrungskette stehen, z.B. Barracudas gewarnt. Problematisch ist, dass man die Toxine äußerlich nicht erkennbar sind. Symptome sind z.B. Störungen des Kalt/Warm-Empfindens und Durchfall.

Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Dengue-Fieber - 17.06.2007
Aktuelle Einzel-Meldungen:
- Negros Occidental: allein in der Woche bis zum 17. Juni 2007 wurden 28 Erkrankungen aus einem südlichen Dorf gemeldet, drei davon starben. Seit Jahresbeginn bis zum 12. Juni 2007 wurden 209 Erkrankungen gemeldet (ebenso drei Menschen starben), dies ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Anstieg um 49 Prozent (damals waren es 140 Erkrankungen). Betroffen sind folgende Städte: Victoria (54), Bago (28), Hinoba-an (21). Cadiz City (12), sowie jeweils neun Fälle in Kabankalan, Sipalay und Talisay, acht in Sagay, sieben in Murcia, jeweils fünf in Ilog, La Castellana und Manapla, jeweils vier in Pontevedra, San Carlos City, San Enrique und Silay City, jeweils drei in Pulupandan, Don Salvador Benedicto und E. B. Magalona, jeweils zwei in Isabela und Toboso sowie jeweils einer in Calatrava, Himamaylan und Cauayan.
- In Western Visayas bis zum 07. Juni 2007 seit der letzten Woche im Mai 508 Erkrankungen. Vor allem aufgrund der beginnenden Regenzeit wird vor steigenden Erkrankungen gewarnt, Maßnahmen gegen Mosquitos werden durchgeführt und dazu aufgerufen. Im Vorjahr (2006) wurden in der Region insgesamt 1.820 Fälle gemeldet.
- Hohes Risiko auch in Cordillera aufgrund der steigenden Anzahl an Mosquitos durch die Regenfälle. Bislang (bis 11. Juni 2007) sechs bestätigte Fälle in den vorherigen fünf Monaten.
- In der Provinz Bukidnon seit Jahresbeginn bis zum 03. Juni 2007 insgesamt 212 Fälle, dies sind 152 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2006.
- In Northern Mindanao Meldungen über 16 Tote durch Mosquito-Stiche.
Zurück liegende Meldungen:
- Landesweit zwischen Januar und 21. April 2007 insgesamt 4.858 Hospitalisierungen, 54 Menschen starben (das ist ein Rückgang um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr: 2006 waren es im Vergleichszeitraum 5.696 Erkrankungen mit 78 Todesfällen. Es wird befürchtet, dass es zu einem ganzjährigen Ausbruch kommt.
- In Misamis Oriental haben die Fallzahlen trotz des insgesamt rückläufigen Trends in den anderen Regionen ein Rekordhoch in den letzten 5 Jahren erreicht. Bis 20. März 2007 wurden insgesamt 47 Fälle in Bukidnon gemeldet (während es im Vergleichszeitraum 2006 nur 12 waren). Betroffen sind fast alle "Municipalities". 3 Menschen starben bereits, im Dorf Tagoloan, sowie in den Städten Cagayan de Oro und Valencia.
Insgesamt in Misamis Oriental im März 2007 168 Fallmeldungen.
- Aktuell wird besonders im Distrikt Bacolod (Bevölkerung von über 400.000 Einwohner) eine hohe Erkrankungsgefahr aufgrund der bevorstehender Regenfälle gemeldet.
- In der Provinz Iloilo starben im Mai 2007 zwei Menschen. Bereits zuvor Erkrankungen, vor allem bei Kindern zwischen null und neun Jahren.
- Nach wie vor hohe und stark steigende Fallzahlen (auch Anzahl der Todesfälle) im gesamten Land. Derzeit die meisten Fälle in Metro Manila, gefolgt von Cavite, Laguna, Batangas, Rizal und Quezon. Vor allem in Metro Manila, aber auch in Barangays anderer Provinzen, ist die Gefahr groß. Cluster u.a. in folgenden Barangays: Malabon, Navotas und Quezon City in Metro Manila, Bangui in Ilocos Norte im Norden, sowie Cabantian und Sasa in Davao City im Süden.
- In der Stadt Zamboanga haben sich aufgrund von offiziellen Initiativen gegen die Krankheit die Zahlen stabilisiert. Innerhalb der ersten beiden Aprilwochen sanken die Hospitalisierungen von 15 auf 10 pro Woche. Dennoch sind die Zahlen noch höher als im Vergleichszeitraum 2006 (damals 8 Erkrankungen pro Woche). Zwischen Januar und der ersten Aprilwoche des Jahres 2007 insgesamt 154 Hospitalisierungen in der Stadt, das sind 57 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2006.
- In der Stadt Tacloban wird befürchtet, dass die Krankheit bald ganzjährig auftreten könnte.
- Innerhalb der letzten 4 Wochen (im Februar) Neuerkrankungen in den Barangays Potrero und Tonsuya in Malabon; Davao City; Bagua und Rosary Heights 8 in Cotabato und in Poblacion in Bayuga, Agusan del Sur.
- Anfang Januar wurde bereits eine Epidemie in Agusan del Sur und San Pedro in Laguna erklärt
- Ausbruch in Bayugan, Agusan del Sur mit 4 Todesfällen und mindestens weiteren 18 Hospitalisierungen.
- Außerdem Fallmeldungen in Lagusan.
- In Laguna wurden 504 Fälle bestätigt.
- Weitere Meldungen aus Marikina, Rizal, Pasig, Agusan del Sur, Cagayan de Oro, Osamis und Bukidnon. Allein im San Lazaro Hospital sind bislang 189 Fälle registriert worden.
- In Pasig City wurden bis zum 31. Januar des Jahres 27 Personen hospitalisiert. Der letzte Fall wurde am 29. Januar 2007 aus Fort Bonifacio der Stadt Taguig gemeldet.
Ein starker Anstieg der Erkrankungszahlen wird bestätigt.
- Aktueller Ausbruch in Mindanao. Mittlerweile starben 6 Menschen in Bayugan, Agusan Sur (4 davon im Dorf Poblacion, einer im Dorf Charito), weitere 82 erkrankten, darunter 30 Kinder.
- Seit November Ausbruch mit einigen Erkrankungen in Cabuyao, Laguna.
- Anfang September innerhalb einer Woche 1447 Neuerkrankungen und 21 Tote.
- Die Provinz Negros Oriental meldet allerdings einen Rückgang der Zahlen in 2006 (978 Erkrankungen gegenüber 1.203 Fällen im Jahr 2005; allerdings mehr Todesfälle (8 gegenüber 6 im Jahr 2005; betroffen waren Bacong, Bais City, Dumaguete City, La Libertad, Mabinay und Tanjay City).
- Juli 2006: Die Erkrankungs-Saison hat begonnen (bis Ende Juni mit ca. 5.000 nur die Hälfte der Zahlen des Vorjahreszeitraums, die meisten in Metro Manila (1.738) Central Luzon (732), Central Visayas (582) und Southern Mindanao (492), Epidemien in Metro Manila, Ilocos, Cordillera und Central Luzon):
o Western Visayas (von Januar bis Ende Juni mit 153 (die meisten in Negros occidental) weniger Fälle als im Vorjahresvergleichszeitraum):
- Die Provinz Negros Occidental meldet die meisten Fälle, viele davon in Bacolod, weniger in den Distrikten Arevalo, Jaro und Lapaz von Iloilo City.
- Über 50 Fälle auch in der Provinz Iloilo.
- Nur Einzelfälle in den Provinzen Guimaras, Capiz, und Aklan. In der Provinz Antique keine Erkrankten.
o Ilocos auf Luzon:
- In Baguio (Provinz Benguet) fast zweieinhalb so viele Erkrankte in über doppelt so vielen 'barangays' wie 2005.
o Central Visayas: Anfang Juni in nur einer Woche drei tote Kinder in Cebu. Bis 17. Juni seit Jahresbeginn 648 Fälle in Cebu, ca. 20% davon in Cebu City. Weitere medlungen in absteigender Reihenfolge in Talisay City, Lapu-Lapu City, Minglanilla, Mandaue City, Naga. Carcar, Consolacion, San Fernando und Toledo City.
o Western Mindanao:
- in Zamboanga City (Zamboanga del Sur Provinz) bisher ca. 125 Erkrankte, im Vergleichszeitraum 2005 lagen die Zahlen (wöchentlich 80 Neuerkrankungen) wesentlich höher
o in Central Mindanao:
North Cotabato bereits im Januar und Februar Meldungen: insgesamt 107 Erkrankte, über 70 davon in Kidapawan City, M'lang und Antipas.
o in Cagayan Valley (Nord-Ost-Luzon):
- In Kalinga (Provinz Isabela) Ende Februar der erste Dengue-Fall

Dengue-Fieber - 01.09.2008
Aktuell mehrere Meldungen:
Landesweit hohe Erkrankungszahlen, seit Jahresbeginn bis August wurden landesweit 19.658 Fälle gemeldet (im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 22.028 Erkrankungen), 195 Menschen starben, davon 37 in Metro Manila. Mit weitere steigenden Erkrankungszahlen und einem Peak im September und Oktober 2008 wird gerechnet.
Im Jahr 2007 wurden landesweit etwa 30.000 Erkrankungen (über 300 Todesfälle) gemeldet.
Einzelmeldungen:
- Metro Manila: Hier gestiegende Fallzahlen, seit Jahresbeginn bis August 2008 insgesamt 3.346 Erkrankungen (im Vergleichszeitraum des Vorjahres 2.432 Erkrankungen).
- Pangasinan: Ausbruch in Calasiao in der Provinz Pangasinan auf der Insel Luzon, 23 der 24 Barangays sind betroffen, seit Jahresbeginn bis zum 26. August 2008 wurden insgesamt 118 Erkrankungen bestätigt (im Vorjahr waren es bis zum 15. August 2007 nur sechs Fälle), ein Teenager starb, sowie zahlreiche weitere Verdachtsfälle. Die meisten der Betroffenen sind Kinder. Die am schwersten betroffenen Barangays dieses Jahr sind San Miguel mit 15, Malabago mit 14 und Lasip mit elf Erkrankungen. In Calasiao kam es zuletzt 1998 zu einem größeren Ausbruch mit insgesamt 271 Erkrankungen.
- Negros Oriental: Steigende Erkrankungszahlen, seit Jahresbeginn bis zum 10. August 2008 wurden insgesamt 567 Erkrankungen gemeldet. Die höchsten Fallzahlen in der Stadt Dumaguete (172), gefolgt von Bais mit 71, Tanjay mit 58, Sibulan mit 56 und Mabinay mit 32 Erkrankungen. Die höchsten Fallzahlen waren in Negros Oriental in den Jahren 1998 (damals fast 2.000 Erkrankungen, 28 Todesfälle), 2001 und 2005.
- Negros Occidental: Steigende Erkrankungszahlen in den Sommermonaten, bis zum 26. Juli 2008 wurden in der Provinz insgesamt 486 Erkrankungen gemeldet (im Vergleichszeitraum 2007 waren es 897), drei Menschen starben. Von abrupt zunehmenden Zahlen wird vor allem für den August aufgrund der Regenzeit gewarnt. Bis Mitte Juni 2008 die höchsten Fallzahlen in den Städten Bago (56 Erkrankungen), Silay (55) und Talisay (52), das sind jeweils auch deutlich höhere Fallzahlen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Weiterhin sind folgende Städte mit jeweils einigen Erkrankungen betroffen (in fast allen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr): Victorias, Hinoba-an, La Carlota City, Valladolid, Binalbagan, Moises Padilla, Sagay, Manapla, San Carlos, Cadiz, Pontevedra, Hinigaran, Kabankalan, Escalante, EB Magalona, Himamaylan, Pulupandan, Calatrava, Isabela und La Castellana.
- Im übrigen betroffen: Central Visayas (1384), Central Luzon (1221), Calabarzon (881), Zamboanga (805) und Soccsksargen (655 Erkrankungen)
- Ilocos: Im nordwestlichen Ilocos Norte seit Jahresbeginn bis zum 26. März 2008 insgesamt 90 Erkrankungen, wovon zwei starben. Dies sind sogar dreimal so viel wie im Vergleichszeitraum 2007. Die höchsten Fallzahlen in der Stadt Batac mit 27 Erkrankungen, gefolgt von Laoag mit zwölf Erkrankungen.
- In der Stadt Zamboanga im Südwesten der Insel Mindanao in den letzten drei Monaten steigende Erkrankungszahlen, seit Jahresbeginn bis zum 11. März 2008 erkrankten etwa 434 Menschen (zwei Menschen starben), während es im Vergleichszeitraum 2007 nur 90 Fälle waren. Viele Kinder sind betroffen. Es ist der zweite Ausbruch des Stadt weit 2005, als 610 Menschen innerhalb von sechs Monaten erkrankten.
- Cebu Provinz: Im Jahr 2008 hohe Erkrankungszahlen, bislang (bis zum 17. Februar 2008) die höchsten Fallzahlen in den Städten Toledo (35 Erkrankungen) und Talisay (28 Erkrankungen). Seit Jahresbeginn bis zum 8. Februar 2008 in Cebu insgesamt 304 Erkrankungen (sieben Todesfälle), allein im Januar 232 Fälle (fünf Todesfälle), während es im Januar 2006 nur 83 Erkrankungen (zwei Todesfälle) waren, sowie im gesamten Februar 2006 nur 75 Erkrankungen (kein Todesfall). Bereits im Jahr 2007 waren die Fallzahlen hoch, insgesamt wurden 4.583 Erkrankungen gemeldet, das sind fast fünfmal so viel wie im Jahr 2006.
Im San Lazaro Hospital in Manila am 12. Januar 2008 insgesamt 380 Fälle (fünf Menschen starben, das sind dreimal soviel wie im Vergleichszeitraum 2007.
Derzeit stark steigende Zahlen auch in der Stadt Valenzuela in Rizal, innerhalb der ersten drei Wochen im Januar 2008 mit 25 Erkrankungen etwa 90 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, die meisten davon in den Barangays Rincon und Gen T de Leon.
Weiterhin aktuell Ausbruch in Cavite mit steigenden Erkrankungszahlen, zwischen August 2007 und 6. Januar 2008 insgesamt 53 Erkrankungen (fünf Todesfälle).
Im Jahr 2007 sind vor allem in Central Visayas die Erkrankungszahlen mit insgesamt 6.640 Fällen stark gestiegen (doppelt so viel wie 2006), dort die meisten in der Provinz Cebu, hauptsächlich in der Stadt Cebu (über 1.600 Erkrankungen), gefolgt von Tagbilaran und Mandaue, sowie hohe Fallzahlen in unter anderem Minglanilla, Talisay City, San Fernando, Naga und Toledo, Bohol, Dauis und Jagna.
In der Provinz Antique bis zum 26. November 2007 insgesamt 463 Erkrankungen (123 in Tobias Fornier, 119 in San Jose, 51 in Hamtic, 47 in Anini-y und 14 in Bugasong). Außerdem in der Mountain Provinz steigende Fallzahlen, mittlerweile 45 Erkrankungen, die meisten in Bontoc, der Hauptstadt der Provinz. Außerdem derzeit etwa 332 Erkrankungen und fünf Todesfälle in Capiz, darunter zwei Anfang November. Außerdem folgende Verteilung: In der Stadt Roxas 121 Erkrankungen, ein Todesfall, in Mambusao 38 Erkrankungen, ein Todesfall, in Dumalag 36 Erkrankungen, sowie je 22 in Sapian und Dumarao, in letzterem ein Todesfall, jeweils 12 Erkrankungen in Cuartero, Dao und Panitan, außerdem Todesfälle in Maayon und Ivisan.
Stand von September 2007:
Derzeit die höchsten Opferzahlen in der Region 6, gefolgt von der Region 7 und der National Capital Region. Bis zum 30. September 2007 wurden 5.064 Erkrankungen in Western Visayas gemeldet, 63 Menschen starben. Das ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Anstieg auf mehr als das Dreifache. Dennoch mittlerweile leicht rückläufiger Trend seit Ende August 2007. In Western Visayas die meisten Fallzahlen in den Provinzen Negros Occidental (1.392) und Iloilo (1.076) und den Städten Bacolod (1.987) und Iloilo (847). Fälle auch in Guimaras, Aklan, Antique und Capiz. In Negros Oriental seit Jahresbeginn bis zum 4. Oktober 2007 insgesamt 773 Erkrankungen, darunter fünf Todesfälle. Die Stadt mit den meisten Fallzahlen ist Dumaguete mit 159 Erkrankungen, gefolgt von Sibulan mit 101 und Bacong mit 85 Erkrankungen. Bereits allein in der zweiten Septemberwoche 2007 wurden über 4.000 Erkrankungen gemeldet, damit insgesamt seit Jahresbeginn 2007 bis Anfang Oktober 2007 landesweit 24.689 Fälle einschließlich 283 Todesfällen, dies ist – vor allem im September und Oktober – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein Großteil der Erkrankungen bei Personen bis 20 Jahren. Betroffen ist derzeit vor allem die Stadt Cebu sowie Central Visayas. Davor auch Cluster v.a. in Manila, Malabon, Quezon, Caloocan, Muntinlupa, Paranaque, San Juan und Valenzuela in der National Capital Region.
Bis Anfang August 2007 die höchsten Fallzahlen in Bacolod, dort seit Jahresbeginn bis zum 5. August 2007 insgesamt 1.699 Erkrankungen, 11 Todesfälle, viele Erkrankungen in Schulen. Weiter stark betroffen sind Negros Occidental und Iloilo (jeweils über 500), sowie Cluster in den Städten Sagay und Victorias, sowie in Hinoba-an in Negros Occidental, in Iloilo in Oton und Pavia. In Bacolod viele Erkrankungen auch in Schulen.
Weitere Einzelmeldungen:
- Central Visayas: Anstieg der Erkrankungen, seit Jahresbeginn bis zum 29. September 2007 insgesamt 3.420 Fälle, allein 214 Erkrankungen innerhalb von einer Woche, sowie 48 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2006. 86 Menschen starben (2006: 51 Todesfälle). Vor allem betroffen die Stadt Cebu, dort wurde bereits der 1.000ste Fall gemeldet. Bis zum 30. September 2007 sind 73 der 80 “Barangaysö betroffen, vorwiegend die Barangays Pardo und Bulacao, hauptsächlich erkrankten Kinder zwischen sechs und zehn Jahren. 25 Menschen starben seit Jahresbeginn.
- In Iloilo City nach wie vor steigende Fallzahlen, im August 2007 insgesamt bereits elf Todesfälle. 44 der insgesamt 180 äBarangays“ sind betroffen. Insgesamt im August
68 Erkrankungen. Seit Jahresbeginn bis Ende August insgesamt 189 Fälle. Das sind etwa 50-60 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (96 Fälle). Elf Menschen starben, zuletzt am 26. August 2007 ein Schüler im Distrikt Arevalo (im Jahr 2006 nur vier Todesfälle).
- In Laguna allein im August 2007 insgesamt 223 Neuerkrankungen, das sind 36 Prozent mehr als im Juli. Seit Jahresbeginn bis Ende August damit insgesamt 846 Fälle. Acht Menschen starben (davon zwei im August).
- Aufgrund der aktuellen Wetters steigende Fallzahlen, z.B. im Osten von Metro Manila zwischen 1. und 8. Juli 2007 19 Fälle.
- Provinz Antique:
Seit Beginn der Regenzeit insgesamt 110 Verdachtsfälle, die meisten davon in San Jose, der Hauptstadt der Provinz.
- Northern Samar, Eastern Visayas: Im Dorf Pambujan steigende Fallzahlen: Allein im Juli 2007 mindestens 25 Erkrankungen, seit Jahresbeginn bis Ende Juli mindestens 255 Fälle.
- Das Department of Health ist besorgt über die diesjährigen Zahlen: bis 2. Juni in diesem Jahr 7.361, im Vergleichszeitraum 2006 waren es nur 6.695, alle vier Virustypen kommen vor.
Die meisten Fälle in der National Capital Region (NCR) mit 1.396, Calabarzon (Cavite, Laguna, Batangas, Rizal, Quezon) mit 1.120 und die Region Davao mit 771.
Regionen mit signifikantem Anstieg gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006 sind Caraga (2,8 %) und Calabarzon (mit je 1,9%).
Cluster in Oton, Iloilo (bis 22. 7. über 250 Fälle); Calalilan, Bukidnon und verschiedenen "barangays" in Davao City und Cotabato City.
- Seit Jahresbeginn bis zum 07. Juli 2007 insgesamt 1.102 Erkrankungen in verschiedenen Krankenhäusern in Western Visayas (im Vergleichszeitraum 2006 waren es lediglich 304 Fälle).
- In der Region Caraga seit Jahresbeginn bis Ende Juli 2007 mindestens 678 Erkrankungen. Am meisten betroffen ist die Stadt Butuan (173 Fälle) sowie die Provinzen Surigao del Sur (175) und Agusan del Norte (84). In der Stadt Surigao 38, in Bislig 18, sowie in Surigao del Norte 30 Erkrankungen.
- Erstes Todesopfer in Aklan Anfang Juli 2007 sowie steigende Fallzahlen in der Provinz. Bis zum 7. Juli 2007 insgesamt 78 Erkrankungen, allein 23 zwischen 1. und 7. Juli 2007 (soviele wie im gesamten Monat Juni). Die Fallzahlen können noch bis zu einem Peak im August ansteigen.
- In der Provinz Negros Occidental mittlerweile vier Todesfälle, zuletzt starb ein vierjähriges Kind in der Stadt Sagay. Außerdem 26 Erkrankungen allein zwischen dem 1. und 7. Juli 2007, die meisten davon aus der Stadt Victorias.
Weitere Meldungen:
- Steigende Zahlen in Bohol. Zwischen Januar und Juli 2007 offiziell insgesamt zehn Todesfälle, sowie etwa 512 Erkrankungen (möglicherweise aber tatsächlich noch höhere Zahlen, da nur die der Krankenhäuser erfasst sind). Am meisten betroffen ist die Stadt Tagbilaran (vor allem in den Barangays Cogon und Dao) mit 208 Fällen, gefolgt von Dauis, Jagna, Ubay, Panglao, Seit Februar monatlich mehr Fälle, zuletzt 142 allein im Juli. Im ganzen Jahr 2006 waren es nur 268 Fälle.
- Minglanilla: Epidemie mit seit Jahresbeginn bis zum 23. Juni 2007 insgesamt 35 Erkrankungen, sechs Menschen starben (in den Barangays Tulay, Pakigne und Tungkop) im Juni, davon vier allein in den letzten 13 Tagen. Auch aus dem Nachbardorf Naga wurden Todesfälle gemeldet.

Dengue-Fieber - 14.10.2009
Landesweit Erkrankungen, zuletzt folgender Ausbrüche:
- Cebu: Seit Januar bis zum 13. Oktober 2009 wurden in der Stadt Cebu der gleichnamigen Provinz zahlreiche Erkrankungen gemeldet, bereits 31 Menschen starben (43 im Vergleichszeitraum des Vorjahres). Die Inzidenz ist extrem hoch mit vermutlich etwa zwei Erkrankungen pro 1.000 Personen. Unter anderem betroffen sind folgende Barangays Guadalupe, Mabolo, Labangon, Tisa, Basak San Nicolas, Inayawan, Lahug, Kamputhaw, Talamban und Bulacao.
Bereits zuvor, Stand Juni: seit Jahresbeginn bis zum 20. Juni 2009 insgesamt 381 Erkrankungen (im Vergleichszeitraum 2008 waren es 653), elf Menschen starben.
- Metro Manila: In Dasmarinas in der Provinz Cavite starben zwischen Ausgust und September 2009 fünf Personen, sowie 80 weitere erkrankten. Die Todesfälle stammen aus den Barangays San Dionisio, Victoria Reyes, Zone III, Paliparan I und City Homes in Langkaan II.
- Cordillera:
Insgesamt dieses Jahr in Cordillera (auf der nördlichen Insel Luzon) mehr als 16.000 Verdachtsfälle, mindestens 165 starben.
Aktuell:
Stark gestiegene Erkrankungszahlen zuletzt vor allem in Kalinga, Ifugao, Benguet, Apayao und Abra; sowie auch zuvor schon in Lagawe, Bulanao und Ralinga.
Verteilung: In Ifugao insgesamt 127 Erkrankungen, einschließlich vier von außerhalb der Provinz. In Tabuk, Kalinga waren es 400 Fälle im selben Zeitraum. Insgesamt in Cabotaje wurden 833 Erkrankungen gemeldet, das sind 28 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2008 (648 Fälle). Angestiegene Zahlen vor allem in Benguet mit 124 Erkrankungen (52 im Vorjahr).
- Antique: Seit Jahresbeginn bis zum 10. September 2009 wurden in Antique (in der Region Western Visayas auf der Insel Panay) insgesamt 210 Erkrankungen gemeldet, drei Menschen starben. Am meisten betroffen ist der Ort Tobias Fornier mit 59 Erkrankungen, gefolgt von Bugasong mit 25, San Jose mit 21; die Todesfälle wurden aus Culasi, Caluya und Barbaza gemeldet.
Etwas zurückliegend:
- Ausbruch in der Stadt Santiago der Provinz Isabela, seit Jahresbeginn bis Ende Juni 2009 wurden insgesamt 181 Erkrankungen gemeldet (mindestens zwei Menschen starben), davon 67 allein im Juni. Das sind wesentlich mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mit dem Beginn der Regenzeit ist mit weitere steigenden Zahlen zu rechnen.
- Landesweit:
Seit Jahresbeginn bis zum 9. Mai 2009 wurden landesweit insgesamt 6.537 Erkrankungen gemeldet, 62 Personen starben (im Vergleichszeitraum 2008 waren es 15.334 Erkrankungen mit 163 Todesfällen). Die höchsten Fallzahlen waren in der National Capital Region mit 1.174 Fällen, Davao Region mit 1.085, Calabarzon mit 807 und Central Visayas mit 636 Fällen. Außerdem Cluster in den letzten vier Wochen unter anderem in: Metro Manila (Sampaloc, Tondo, Novaliches, Dagat-dagatan); Calabarzon (Lucena City, Taytay); Negros Occidental (Bacolod City); Cebu (Naga City, Lapu-Lapu City) und Davao City.

Diarrhoe - 20.06.2007
Aktuelle Meldung:
- In der südlichen Stadt Zamboanga in Mindanao starben zwischen dem 08. und dem 20. Juni 2007 drei Menschen sowie mehr als ein Dutzend weitere Menschen wurden hospitalisiert. Alle Betroffenen kommen aus dem abgelegenen Dorf Limpapa. Konkrete Hinweise auf Cholera gibt es bislang nicht.
Zurückliegende Meldungen:
- April 2007: In der Provinz Basilan starben in vier verschiedenen Dörfern, u.a. in Maluso, insgesamt 15 Menschen. Cholera wurde bislang noch nicht bestätigt.
- Januar 2007: Ausbruch im Dorf Aguinaldo der Provinz Ifugao. Mindestens 170 Personen erkrankten, Ursache war kontaminiertes Wasser.
- Weiterer Ausbruch in Northern Samar, insgesamt wurden bisher 163 Erkrankungen gemeldet. Ca. 27 Fälle in Catarman, 38 in Mondragon, 80 in San Roque und 5 in Lapinig.

Diarrhoe - 09.03.2009
Aktuelle Meldung:
- Samar: In fünf Dörfern des Ortes Villareal in der Provinz Samar (Region Eastern Visayas) starben sechs Menschen, weitere 49 erkrankten. Betroffen sind die Dörfer Igot, Macopa, Ulayan, Conant und Tayud. Ursache ist möglicherweise kontaminiertes Trinkwasser.
Zurückliegende Meldungen:
- Februar 2008: In der Provinz Eastern Samar (auf der Insel Samar, die größte der Visayas) erkrankten mindestens 178 Personen, 18 Menschen starben. Vor allem betroffen sind die Stadt Borongan. Außerdem Erkrankungen in Maydolong und Dolores, sowie in Jipapad, Gen. MacArthur, Taft, Can-avid, San Julian und Pinabacdao in Samar, Dulag und Palo in Leyte und Culaba in Biliran.
- Ausbruch in der Provinz Northern Samar mit steigenden Fallzahlen, vorwiegend im Dorf Burabod in Gamay. Allein im Barangay Mondragon mindestens 47 Erkrankungen. Einige davon sind Kinder. Ursache ist vermutlich kontaminiertes Wasser, betroffen sind insoweit auch die benachbarten Gemeinden. Insgesamt in der Provinz innerhalb zwei Wochen bis Anfang November 2007 mindestens 105 Erkrankungen, eine 47-jährige Frau starb. Ursache ist vermutlich kontaminiertes Wasser.
- Ausbruch in der Provinz Benguet auf Luzon in der Stadt Itogon. Bis 15. November 2007 starb mindestens eine Person, weitere 45 mussten hospitalisiert werden. Als Ursachen in Betracht kommen nicht ausreichend gekochtes Schweinefleisch und sogenanntes Carabao-Fleisch, sowie möglicherweise kontaminiertes Wasser.
- Ausbruch im Dorf General Trias in der Provinz Cavite auf der Insel Luzon (südlich der Hauptstadt Manila) mit mittlerweile (bis zum 13. Oktober 2007) 359 Erkrankungen. Als Ursache wird kontaminiertes Wasser vermutet. Erkrankungsgefahr besteht weiterhin, es wird mit neuen Erkrankungen gerechnet. Den Menschen wird empfohlen, Wasser vor dem Trinken abzukochen.
Hintergrund:
- Kürzlichen Studien zufolge sterben landesweit durchschnittlich 31 Personen täglich, hauptsächlich Kinder, aufgrund von mangelnden Hygienebedingungen.

Dysenterie - 11.02.2007
Im Ort Ocampo der Provinz Camarines Sur (Region Bicol) litten 102 Menschen an Diarrhoe. Als Ursache wird Dysenterie vermutet, die Gesundheits- und Sanitäranlagen werden derzeit überwacht.

Filariosen - 13.04.2003
In der Region 12 (Central Mindanao) steigende Erkrankungszahlen an lymphatischer Filariasis (Elephantiasis), einer durch Mosquitos übertragenen Erkrankung.

Filariosen - 10.10.2008
Ausbruch in Tapaz in Western Visayas mit insgesamt 656 Erkrankungen in 16 Barangays, davon wurden 41 laborbestätigt, darunter einige in Capiz, es handelt sich dabei um die ersten Fälle überhaupt in diesem Gebiet.

Gastroenteritis - 19.11.2003
Großer Ausbruch in Vorstädten von Manila: Neben Tondo, Manila (hier sollen, vor allem in den Distrikten 1 und 2, seit der dritten Oktober-Woche über 1.000 erkrankt sein, mind. acht sind verstorben) sind auch die Gebiete Caloocan, Malabon, Navotas und Valenzuela (Camanava) betroffen. Es gibt auch Meldungen über Cholera, diese werden aber offiziell dementiert.

Hand, foot & mouth disease - 27.10.2000
In Manila sind vier Kinder an einer milden Form von HFMD, die im benachbarten Malaysia und Singapur wütet, erkrankt. Bisher keine schweren Verläufe.

Hepatitis A - 31.03.2006
Gesundheitsbehörden warnen vor eisgekühlten Getränken, Gefahr der Verbreitung von Hepatitis A.

Heterophyiasis - 27.09.2006
Extrem steigende Zahlen in der Provinz Bukidnon in Minadanao. Seit August des Jahres wurden unter 2.739 untersuchten Personen 592 für positiv befunden. Die Erkrankung wird verursacht durch den Verzehr von rohem bzw. nicht hinreichend gekochtem Fisch. Heterophyiasis gilt in der Region in 59 "barangays" in 10 Gemeinden und 2 Städten als endemisch.

Japanese encephalitis - 11.01.2004
Zufällige Entdeckung von sieben Fällen in Tarlac auf Luzon. JE scheint wesentlich häufiger als angenommen, wird aber von den Ärzten oft gar nicht als solche erkannt. Auch in Angeles City wird die Bevölkerung gewarnt.
Schon 2002 Berichte über einen Ausbruch in Tarlac.

Keuchhusten - 04.02.2003
Ausbruch in Datal Anggas in Alabel (Sarangani), 10 Kinder starben, unbestätigten Berichten zufolge starben auch zwei Erwachsene an dem Bordetelle-Pertussis-Virus.
Seit dem 02. Februar wurden 189 weitere Patienten aus 138 Haushalten in Barangay (etwa 47 km vom Zentrum der Stadt entfernt) behandelt. Dies ist der erste Ausbruch in der Provinz Sarangani.
Ähnliche Ausbrüche in den Orten Calogbog und Tangis. Früheren unbestätigten Berichten zufolge starben bereits 19 Menschen durch das Virus.

Lebensmittelvergiftung - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Leptospirose - 13.07.1999
Seit Januar allein in einem Krankenhaus in Manila 20 Leptospirose-Fälle, eine Steigerung von 200% verglichen mit dem Vorjahr. Gefährdet sind Gebiete mit Überschwemmungen.
Kurz-Infos zu Leptospirose: Für Touristen meist keine große Gefahr, Waten und Schwimmen in trübem Wasser, das durch Nager-Urin verunreinigt sein könnte, sollte vermieden werden.

Leptospirose - 27.06.2008
Hohe Inzidenz in der Region Davao. Vor einem Erkrankungsrisiko wird allgemein gewarnt, vor allem in Flutgebieten, zu dieser Jahreszeit auch in der Regel ansteigende Erkrankungszahlen.
Im Jahr 2004 wurde eine besonders hohe Inzidenz in der National Capital Region gemeldet, am meisten betroffen waren die Städte Manila, Caloocan und Valenzuela.

Leptospirose - 26.10.2009
Nach wie vor Erkrankungsgefahr aufgrund des vorangegangenen Sturmes auf der Insel Luzon: In den Provinzen Metro Manila und Rizal starben insgesamt 167 Personen, weitere 2.158 erkrankten (im gesamten Jahr 2008 waren es 769 landesweit). Mit weiter ansteigenden Erkrankungszahlen wird gerechnet.
Erkrankungsgefahr auch in insgesamt 25 Provinzen in Luzon Erkrankungen unter anderem auch in Marikina City, Quezon City, Tumana, Malanday, Concepcion I von Marikina, Laguna.

Malaria - 19.06.2007
Aktuelle Meldung:
- Antipolo, Rizal: In den letzten Wochen wurden 600 Erkrankungen gemeldet, hauptsächlich Kinder. Es heißt, dass die Barangays San Jose, Calawis, San Luis, San Juan und San Roque betroffen seien. Ebenso wurde ein Anstieg zum Vergleichszeitraum 2006 behauptet. Laut anderen Meldungen jedoch ist dieser Ausbruch noch nicht bestätigt.
- Aufgrund eben genannter Meldung befürchten viele eine Ausbreitung nach Metro Manila; Offizielle halten diese Möglichkeit aber für nahezu ausgeschlossen, da in Metro Manila nicht die entsprechenden Bedingungen für die Überträger-Mosuitos herrschen.
- 80 Erkrankungen im Bergdorf Bacdulong in Lake Sebu, Mindanao. Das ganze Dorf wurde am 05. Juni 2007 unter Quarantäne gesetzt, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Meldungen Juni 2005:
Mehrere Meldungen zeigen das aktuell erhöhte (wenngleich die Malaria landesweit in den letzten fünf Jahren eher abnimmt) Risiko (auch für die gefährliche falciparum-Malaria):
- In der Provinz South Cotabato (Mindanao) in diesem Jahr ungewöhnlich viele Fälle. Peak-Zeit ist hier normal der Juli, nachdem im Mai 2005 aber schon 50% mehr Fälle als im Peak-Monat Juli 2004 gemeldet wurden, wird für hier eine neue Peak-Zeit von April bis Juli angenommen.
2004 waren in der Provinz am meisten betroffen: Koronadal (85 Fälle), Lake Sebu (42), Tantangan (28) uand T'boli (12).
Columbio, Palimbang und Sultan Kudarat gelten als Endemiegebiete
- In Davao-City (Southern Mindanao) 10 Fälle pro Monat, auch die gefährliche falciparum-Malaria.
Weitere bekannte Malaria-Gebiete in Southern Mindanao sind Paquibato und Marilog.
- Auf Cebu (Central Visayas) 478 Fälle von Januar bis 19. Mai.
- In der Region Visayas kommen die meisten Fälle aus Negros Occidental.
- In Negros Oriental 2005 im ersten Quartal 12 Fälle (im Vorjahreszeitraum waren es nur sechs) die meisten in Nagbinlod in Santa Catalina, Einzelfälle in Bayawan City, Basay und Siaton.
Als Malaria-Endemiegebiete in der Provinz gelten Mabinay, Tanjay City, Pamplona, Amlan, San Jose, Sibulan, Siaton, Santa Catalina, Bayawan City und Basay.
- Weitere Meldungen aus Santos City, der Provinz Bulacan, Rizal (ca. 200 bestätigte Fälle bisher) und der Provinz Isabela.
Jahr 2002:
- Landesweit 37.005 Erkrankungen mit 71 Todesfällen.

Malaria - 12.03.2009
Vor einem Erkrankungsrisiko, insbesondere auf Palawan, wird gewarnt.
Der potenziell tödlich wirkende Affen-Malaria-Parasit P. knowlesi, der häufig mit dem relativ gutartigen P. malariae verwechselt wird, wurde im Jahr 2008 bei sechs Menschen (vier davon tödlich) auf Palawan bestätigt. Die Fälle wurden lokal erworben. Vermutlich besteht in weiten Teilen auf Palawan ein Erkrankungsrisiko.

Masern - 11.05.2002
Die Philippinen konnten ihre Masern-Erkrankungen deutlich reduzieren, nur 1996 noch ein größerer Ausbruch: 1990: 42.938, 1991: 29.037, 1992: 39.304, 1993: 7.541, 1994: 3.006, 1995: 3.913, 1996: 35.389, 1997: 9.218, 1998: 1.984, 1999: 2.981, 2000: 7.120.
In den Jahren 1981 bis 1990 jährlich im Durchschnitt 35.000 Fälle. 1984 starben 5.221 der Erkrankten, 1988 7.775.

Masern - 17.07.2003
Aktuell mehrere Meldungen:
o Rückläufiger Ausbruch in der Provinz Negros Occidental (Region Western Visayas auf Negros) mit 604 Fällen bis Ende Juni, Ausbrüche hier ca. alle drei Jahre (im Vergleichzeitraum 2002 waren es 81 Fälle, 2001 überhaupt keine), die meisten Fälle in Bacolod City, San Carlos City, Don Salvador Benedicto, Sagay City, Escalante City, Talisay City, Victorias City, und Isabela.
o Zwischen Januar und Mai dieses Jahres erkrankten in der Region Eastern Visayas 737 Kinder im Alter zwischen einem und vier Jahren, 45 von ihnen starben.
Den letzten Ausbruch gab es bei Dawahon Island in Bato (Leyte), 40 Kinder wurden hospitalisiert, eines starb.
Zwischen 22. November 2002 und 27. Mai 2003 insgesamt 14 Ausbrüche in der Region, am schlimmsten betroffen war Leyte mit 188 Erkrankten, gefolgt von Nord-Samar mit 127, West-Samar mit 44, Süd-Leyte mit 10, Ost-Samar mit vier und Biliran mit einem.
Zwischen 29. November 2002 und 29. Januar 2003 zwei Ausbrüche in zwei Barangays in San Sebastian (Samar), 60 Kinder erkrankten, sieben von ihnen starben.
Weitere Ausbrüche:
- Babatngon (Leyte), 44 Fälle, ein Toter
- Tabango (Leyte), 22 Fälle
- Sta. Fe und Purok Anido Basper im Barangay Tibak (Leyte), 17 Fälle, zwei Tote
- Calbayog City im Barangay Cabucungan, 35 Fälle, drei Tote
- Calbayog City im Barangay Baay (Tinambacan), 18 Fälle und drei Tote
- Calbayog City im Barangay La Paz (Migara Distrikt), 23 Fälle, zwei Tote
- Tinambacan und Calbayog im Barangay Danao, 19 Fälle, ein Toter
- Catarman im Barangay McKinley (Nord-Samar), 12 Fälle.

Masern - 25.07.2007
Ausbruch in der Stadt Zamboanga der Provinz Mindanao, in der Woche vom 16. bis 22. Juli 2007 erkrankten etwa 50 Menschen.

Masern - 16.01.2009
Ausbruch auf den westklichen Visaya-Inseln: Seit Oktober 2008 bis Mitte Januar 2009 wurden in Moises Padilla in Negros Occidental drei Erkrankungen laborbestätigt (in Guinpana-an, Montilla und Odiong), sowie weitere 70 Verdachtsfälle gemeldet.

Meningokokken Meningitis - 23.02.2005
Nach einer Pause wieder in Baguio City aufgeflammter Ausbruch (Serogruppe A wurde bei einigen als Erreger nachgewiesen) in der Provinz Benguet auf Luzon (hier sind ca. zwei Fälle pro Jahr normal): In der Cordillera sind seit Oktober über 30 (viele davon Kinder) verstorben, die meisten davon in Baguio City, Meldungen auch aus Mt. Province, Ifugao, La Trinidad und Davao City (Southern Mindanao).

SARS - 07.07.2003
Einige bestätigte Fälle (lt. WHO war in Manila ein lokales Ansteckungsrisiko vorhanden) Anfang Mai.

Schistosomiasis - 22.10.2000
In Davao del Sur (liegt im Osten von Mindanao) alarmierender Anstieg der Fälle. Am meisten betroffen sind die Orte Digos-Igpit, Colorado und Matti, daneben auch Hagonoy Town-Ribuaya, Bulatakay, Sacub, San Guillermo, San Isidro und Sinawayah.

Shigellosis - 31.01.2007
In den letzten 2 Januarwochen 2006 im Dorf Loon, Bohol insgesamt 4 Todesfälle (einschließlich ein 3-jähriges Kind) und weitere 400 Erkrankungen.

Tollwut - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Tollwut - 06.02.2007
Im Jahr 2007 in Iloilo bereits 4 Todesfälle Anfang Januar sowei ein weiterer Anfang Februar. Die Situation gilt daher als alarmierend, die Gefahr geht v.a. von streunenden Hunden aus.

Tollwut - 16.09.2007
Ausbruch in Bauang der Provinz La Union (im Westen der Insel Luzon) durch Hunde. Daraufhin wurden alle Hunde des Dorfes geimpft. Insgesamt 95 Menschen erkrankten, sowie drei Personen starben seit Januar 2007. Höchsten Fallzahlen aus den Dörfern Central West und Parian Weste. In Bustos starb kürzlich starb ein Mann, sowie weitere 40 erkrankten.

Weitere Internet-Seiten über Philippinen:


Outbreak-Historie
Gute Informationen siehe
CIA World Factbook (http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/rp.html)
DSE (http://www.dse.de/za/lis/philipp/homepage.htm)
Healthnetwork (Australien) (http://www.healthnetwork.com.au/travelclinic-countrydisplay.php?name=PHILIPPINES)
Länderinfos der UNIQA Vers. (http://www.meduniqa.at/gesundreisen/getCountryFull.cfm?countryID=121)
Reiseberichte (http://www.derreisetipp.de/links/pages/Asien/Philippinen/)
Schweizer Bundesamt für Auswanderung (IMES) (http://www.swissemigration.ch/elias/de/laenderinformationen/laenderliste/00320/index.html)
Spiegel-Jahrbuch (http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,PHL,00.html)
Travel Links 4 U (http://www.linksnguides.com/TravelGuides.asp?LocationID=61)
U.S. Department of State (http://travel.state.gov/travel/philippines.html)
WHO-Länderinfo (evtl. incl. Karte) (http://www.who.int/country/phl/en)

Ein Service der PRIMA-Apotheken   © Apotheker Büger, Nürnberg
Daten aus: Reise-Impfberatungsprogramm Büger
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