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Abdominal-Typhus - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Abdominal-Typhus - 17.01.2007
Am 10./11. Januar 2007 mussten in Serpuhov 3 Personen, die an einer milden Form erkrankten, hospitalisiert werden. Ansonsten bislang keine weitere Meldungen.

AIDS - 30.10.2003
Die Russische Föderation gehört zu den fünf Ländern (Russland, Indien, VR China, Äthiopien und Nigeria), für die von den UN bis 2010 mehr als eine Verdreifachung der HIV-Positiven auf dann zwischen 50 und 70 Mio erwartet wird.
Zahl der Infizierten steigt schnell, vermutlich 1,5 Millionen (dies sind zwei Prozent der erwachsenen Bevölkerung) haben sich in den letzten sechs Jahren infiziert, dies wäre die höchste Rate an Neu-Infektionen weltweit. Am meisten sind die 15 bis 30-jährigen betroffen.
Experten befürchten, dass in weniger als fünf Jahren sieben Millionen Russen (4%) infiziert sein könnten. In einigen Provinzen, z. B. in Samara in Südwest-Russland und in Irkutsk in Sibirien, sind bis zu 8% aller 15 bis 25-Jährigen infiziert.
Die HIV-Rate hat sich in den Ländern der ehemaligen UdSSR seit 1999 jährlich verdoppelt. Gerade viele junge Leute infizieren sich, bei fast 90% ist die Ursache Drogenkonsum, die meisten von ihnen leiden zusätzlich an Hepatitis B und C.
Ca. 15% der Strassenprostituierten in Moskau sind infiziert.

Alkohol-Vergiftung - 18.01.2007
Mehrere tausend Fälle von Alkoholvergiftungen, vielfach durch geschmuggelten Vodka. Der Ausbruch begann im August 2006 in Stary Oskol und Gubkin. Allein in Pskov werden jeden Tag Neuerkrankungen gemeldet. Betroffen sind folgende Regionen:
Belgorod (die meisten in der Stadt Stary Oskol), Pskov, Gubkin, Stary Oskol, Sverdlovsk, Chelyabinsk, Kirov, Kursk, Irkutsk, Murom, Vladimir, Perm, Volgograd, Yakutiya, Arkhangelsk, Saratov, Tambov, Vologda und Yakutiya,
Jedes Jahr sterben 30.000 bis 40.000 Menschen durch den Verzehr von unreinen Alkohol-Imitaten.

Avian Influenza - 29.06.2009
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm
Kurz-Infos zu Avian Influenza: Bisher ist keine Übertragung von Mensch zu Mensch oder durch durchgegarte Geflügelprodukte bekannt, die beste Vorsorge ist kein Kontakt zu lebendem Geflügel. Neuraminidaseinhibitoren müssen nicht mitgenommen werden.
Eine Influenzaimpfung beim Besuch der bekannten H5N1-Infektionsgebiete ist eine sinnvolle Maßnahme, auch wenn sie keinen unmittelbaren Schutz gegen die Vogelgrippe bietet.


Botulism - 15.09.2008
Aktuelle Meldungen::
- Dagestan: In der südlichen Region Dagestan (im nördlichen Kaukasus-Gebirge) wurden seit Jahresbeginn bis zum 15. September 2008 insgesamt 28 Erkrankungen gemeldet. Innerhalb der letzten fünf Jahren wurden in der Region etwa 100 Fälle gemledet, drei Menschen starben. Den Menschen wird geraten, keine hausgemachten konservierten Fertigwaren, geräucherten Fisch oder andere Prdoukte ohne bekannte Herkunft oder Qualitätszertifikate zu konsumieren.
- Tatarstan: Seit Jahresbeginn bis Anfang Juli 2007 wurden in Tatarstan sechs von sieben Erkrankungen bestätigt. Alle Fälle waren im Zusammenhang mit geräuchertem oder getrocknetem Fisch. Die selbe Statisik ist für das gesamte Jahr 2007 aufzuweisen, damals war die Ursache Pilze, Gemüse und ebenfalls Fisch.
- In Samara kam es in den ersten drei Monaten des Jahres 2008 zu zwei Erkrankungen aufgrund des Verzehrs von hausgemachten Pilzen oder Fisch.
- In Buryatiya erster Todesfall des Jahres, außerdem 8 Erkrankungen. In den letzten 5 Jahren erkrankten hier mehr als 400 Menschen, 27 davon starben. Ursache war jeweils der Verzehr von sogenanntem "omul fish".
- In der Region Rostiv wurden seit Beginn des Jahres über 20 Erkrankungen einschließlich 5 Todesfällen gemeldet.
Hintergrund und Zurückliegendes::
- In Russland sind 80% aller Lebensmittelvergiftungs-Fälle durch Botulismus-Toxin verursacht.
Im Jahr 2007 kam es zu sieben Erkrankungen, vier davon aufgrund des Verzehrs von hausgemachtem Fisch aus Dosen, drei aufgrund von hausgemachtem getrocknetem Fisch.
1998 wurden 374 Ausbrüche registriert mit insgesamt 501Fällen (41 Tote). Von Januar-September 1999 wurden 168 Ausbrüche registriert mit 242 Fällen (21 Tote). Etwa zwei Drittel dieser Fälle kamen in Städten vor.
Die Mehrheit der Botulismus-Fälle wurde durch Essen von Fisch (34%), Pilzen (33,8%) und Dosen-Gemüse (25,8%) verursacht.

Brucellose - 28.05.2008
In Altai krai erkrankten im Dorf Kuchuk insgesamt 116 Schafe und Ziegen. Dies ist bereits der zweite Ausbruch bei Tieren in Altai krai innerhalb des letzten Monats. Zuvor war die Region 30 Jahre lang frei von der Krankheit.

Brucellose - 28.09.2009
Aktuelle Meldung:
- Voronezh: Ausbruch auf einer Farm im Distrikt Liskinsky der Region Voronezh im Südwesten des Landes. 52 Tiere erkrankten, sowie auch zwölf menschliche Fälle bei Arbeitern der Farm.
Zurück liegende Meldung:
- Juni 2009: Omsk: Die Krankheit kommt derzeit in den Distrikten Lyubinskiy und Sherbakulskiy vor, betroffen sind die Dörfer Zameletenovka, Astrahanovka, Chadskoye und Sherbakul. Insgesamt 300 Personen hatten möglicherweise Kontakt mit infizierten Tieren, 39 davon wurden positiv getestet.

Diphtherie - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Diphtherie - 17.03.2004
Steigende Erkrankungszahlen in Chelyabinsk im Süd-Ural, seit Jahresanfang 35 Erkrankte.
2003 Ausbruch in Omsk (West-Sibirien) mit bisher 19 Fällen, drei sind verstorben. Die Hälfte der Erkrankten war nicht geimpft.

Dirofilariasis - 01.04.2009
In Udmurtia wurden der erste Fall des Jahres 2009 gemeldet.
Im Jahr 2008 kam es zu einer Erkrankung im Kirovski oblast.
Die meisten Fälle mit 14 Erkrankungen wurden zwischen Februar 2003 und Juli 2004 in Rostov-on-Don gemeldet.

Dysenterie - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Dysenterie - 01.05.2006
Aktuelle Meldung:
- In Daghestan (Daghestanskiye Ogni) 70 Fälle, die Hälfte davon sind Kinder unter 14 Jahre. Ursache war kontaminiertes Trinkwasser.
Zurück liegende Meldungen:
- Im Februar Ausbruch in der Stadt Alkseyevskaya (Volgograd Region): ca. 20 sind hospitalisiert
- Stand Mitte Dezember über 300 Hospitalisierte durch Ruhr in verschiedenen Distrikten der Stadt Kasimov (Ryazan Region), ein Drittel davon ist Labor bestätigt.
Ursache soll nicht, wie häufig, die schlechte Qualität des Trinkwassers, sondern kontaminierte Lebensmittel sein.
- Im Oktober eine Meldung aus Chuvashia (Vurnary).

Echinokokkose - 29.12.2008
Aktuelle Meldung:
- In Bashkiria in den letzten zwei Jahren deutlich angestiegene Erkrankungszahlen. Im Jahr 2008 wurden 53 Erkrankungen gemeldet, dies sind 1,7 mal mehr als im vergangenen Jahr. Gefährdet sind Personen, die in Kontakt mit Rindern oder Haustieren sind.
Hintergrund:
- Jährlich warden landesweit mehr als 500 Erkrankungen gemeldet. In den letzten drei Jahren sind die Fallzahlen landesweit um das Dreifache angestiegen.

Enteroviral infection - 13.08.2007
Ausbruch in 7 “Settlements” der Republik Buryatia, 140 Kinder unter 18 Jahren mussten hospitalisiert werden. Eine Untersuchung ergab, dass die Ursache wahrscheinlich im Schwimmen in dem Fluss Selenga und anderen Gewässern ist.

Enteroviral meningitis - 27.08.2008
Ausbruch in der Stadt Vladivostok mit etwa 300 Erkrankungen, wovon 269 Kinder sind. Alle Erkrankungen waren die Folge von Schwimmen im Meer entlang der Küstengebiete.

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 24.08.2007
In diesem Jahr eine 27%-ige Steigerung zum Vorjahreszeitraum:
RSSE-Verdachtsfälle bis Anfang August: 2124, ca. 1600 davon sind laborbestätigt.
Betroffen sind vor allem: Krasnoyarsk Krai (325), Altay Krai (118), Novosibirsk Region (127), Perm Krai (106), Sverdlovsk Region (158), Tomsk Region (92), Archangelsk Region (88), Kirovskaya Region (78, ein Anstieg um ca. 20% zum Vorjahreszeitraum), Kemerovo Region (99), Tyumen Region (62) und Republic of Altay (56).
Offiziell registrierte Zeckenstiche bis Anfang August: ca. 330.000, betroffen sind vor allem: Sverdlovsk Region (27 916 Fälle), Kemerovo Region (27 218), Perm Krai (21 281), Novosibirsk Region (18 681, dies ist die höchste Anzahl in den letzten zehn Jahren), Krasnoyarsk Krai (17 262), Vologodskaya Region (15 562), Udmurtskaya Republic (15 705), Tomskaya Region (13 903), Kirovskaya Region (13 707), Chelyabinskya Region (13 475) und Yaroslavskaya Region (11 345).
Weitere Einzel-Meldungen (Zahlen jeweils seit Beginn der Saison im April bis Ende August 2007):
- In der Region Primorskiy 40 Prozent höhere Fallzahlen als im Jahresdurchschnitt (fünf Personen starben, über 5.000 registrierte Zeckenstiche).
- Region Chelyabinsk: 52 bestätigte Fälle
- Region Irkutsk: Zwei neue Fälle in der Woche zwischen dem 8. und 15. Juli 2007, im übrigen bislang 85 Fälle, darunter 13 Kinder. Dies ist eine Verdopplung der Erkrankungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Anfang Juli in nur einer Woche 516 medizinische Behandlungen aufgrund von Zeckenstichen, davon 15 (zwei Kinder) Verdachtsfälle.
- St. Petersburg und Region Leningrad: In den ersten sieben Monaten des Jahres bislang 26 Erkrankungen,
- Moskau (aus Kostroma importiert): Bislang nur ein importierter Fall, der Betroffene infizierte sich in der Region Kostroma. Zuvor im Jahr 2006 fünf Erkrankungen
- Region Vologda: Neun Menschen erkrankten, nachdem sie ungekochte Ziegenmilch getrunken hatten (die Fälle wurden laborbestätigt.
- In der Region Kuzbass (Distrikt Kemerovsk) wurden in dieser Saison bislang insgesamt zehn Erkrankungen laborbestätigt. Bislang keine Todesfälle. Im ganzen Distrikt Kemerovsk wurden etwa 23.839 Menschen (darunter 5.184 Kinder) aufgrund von Zeckenstichen medizinisch behandelt, 1.715 in der vergangenen Woche zwischen dem 25. und dem 29. Juni 2007. Etwa 400 mussten hospitalisiert werden. Die Zahlen sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2006 hoch.
Hintergrund:
- Seit 1990 werden landesweit jades Jahr mindestens 5.000 Erkrankungen gemeldet.

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 03.10.2008
In Russland die mit Abstand größten Fallzahlen, etwa 58 Millionen Menschen sind zwischen St. Petersburg über Chelyabinsk, Kazan, Tyumen, Novosibirsk, Irkutsk bis zum Osten in Khabarovsk und Vladivostok gefährdet. Im Jahr 2008 auch überwiegend steigende Erkrankungszahlen. In Perm wurden seit Jahresbeginn bis zum 3. Oktober 2008 insgesamt 17.926 Zeckenstiche gemeldet, davon wurde die Krankheit bei 85 laborbestätigt, darunter 31 Kinder. In der Region Pskov etwa wurden bis zum 11. September 2008 insgesamt 22 Erkrankungen gemeldet (einschließlich drei Kinder), davon 12 in der Stadt Pskov und zehn in der Region; bei 3.612 Menschen (davon 909 Kinder) wurden Zeckenstiche registriert. Hohes Risiko unter anderem auch in Kemerovo Oblast, dort seit Jahresbeginn bis Ende Juli 2008 insgesamt 67 bestätigte Erkrankungen, sowie 758 Hospitalisierungen und 32.100 Behandlungen aufgrund von Zeckenstichen (jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegene Zahlen, im gesamten Jahr 2007 wurden nur 64 Fälle bestätigt).
Insgesamt in den letzten 10 Jahren (1998 bis 2007) 54.526 Erkrankungen. Höchste Inzidenz der ganzen Welt in West-Sibirien. Dennoch zuletzt gesunkene Zahlen, im Jahr 2007 die niedrigsten Zahlen mit 3.098 Erkrankungen. Die meisten Erkrankungen insgesamt in Sibirien (zwischen 2003 und 2007 insgesamt 11.440 Erkrankungen) und im Uralgebirge (zwischen 2003 und 2007 dort 4.181 Erkrankungen).

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 20.10.2008
In Russland die mit Abstand größten Fallzahlen, etwa 58 Millionen Menschen sind zwischen St. Petersburg über Chelyabinsk, Kazan, Tyumen, Novosibirsk, Irkutsk bis zum Osten in Khabarovsk und Vladivostok gefährdet. Im Jahr 2008 auch überwiegend steigende Erkrankungszahlen. In Omst wurden im September 2008 insgesamt 126 Zeckenstiche registriert, vier Personen wurden laborbestätigt (aus der Region Omsk Gorkovsk), sowie fünf laborbestätigte Zecken aus der Region Omsk Novovarshavsk. In Perm wurden seit Jahresbeginn bis zum 3. Oktober 2008 insgesamt 17.926 Zeckenstiche gemeldet, davon wurde die Krankheit bei 85 laborbestätigt, darunter 31 Kinder. In der Region Pskov etwa wurden bis zum 11. September 2008 insgesamt 22 Erkrankungen gemeldet (einschließlich drei Kinder), davon 12 in der Stadt Pskov und zehn in der Region; bei 3.612 Menschen (davon 909 Kinder) wurden Zeckenstiche registriert. Hohes Risiko unter anderem auch in Kemerovo Oblast, dort seit Jahresbeginn bis Ende Juli 2008 insgesamt 67 bestätigte Erkrankungen, sowie 758 Hospitalisierungen und 32.100 Behandlungen aufgrund von Zeckenstichen (jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegene Zahlen, im gesamten Jahr 2007 wurden nur 64 Fälle bestätigt).
Insgesamt in den letzten 10 Jahren (1998 bis 2007) 54.526 Erkrankungen. Höchste Inzidenz der ganzen Welt in West-Sibirien. Dennoch zuletzt gesunkene Zahlen, im Jahr 2007 die niedrigsten Zahlen mit 3.098 Erkrankungen. Die meisten Erkrankungen insgesamt in Sibirien (zwischen 2003 und 2007 insgesamt 11.440 Erkrankungen) und im Uralgebirge (zwischen 2003 und 2007 dort 4.181 Erkrankungen).

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 24.08.2009
Mehrere aktuelle Meldungen:
- Udmurtia: Seit Jahresbeginn bis zum 23. August 2009 wurden 46 Erkrankungen laborbestätigt (vier Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2008). Insgesamt 19.878 Personen (davon 3.520 Kinder) wurden nach Zeckenstichen medizinisch behandelt (sieben Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2008), davon 142 in der Woche bis zum 20. August 2009. Die meisten Zeckenstiche wurden in Izhevsk, der Hauptstadt von Udmurtia, gemeldet. Desweiteren wurden von 17.520 getesteten Zecken 12,8 Prozent laborbestätigt.
- Novosibirsk: Steigende Erkrankungszahlen. Bis zum 3. August 2009 wurden 16.302 Personen infolge von Zeckenstichen medizinisch behandelt (davon 241 allein in der letzten Woche), 551 wurden hospitalisiert, 128 Erkrankungen wurden bestätigt, darunter 22 Kinder, eine Person starb. Am meisten Zeckenstiche wurden gemeldet in den Regionen Sovetskoe und Pervomayskoe sowie Novosibirsk, Toguchinsk, Moshkovskoe und Iskatimskoe, und aus der Stadt Berdsk. Mindestens 25 Einwohner erlitten Zeckenstiche in der Region Altay, sowie eine Person in der Region Kemerovo.
Von 346 untersuchten Zecken wurde das Virus bei 42 (zwölf Prozent) gefunden.
- Arkhangelsk: Seit Jahresbeginn bis zum 3. August 2009 wurden 6.146 Personen infolge von Zeckenstichen medizinisch behandelt (davon 134 allein innerhalb der letzten Woche), 136 erkrankten. Die Erkrankungsgefahr ist in dieser Jahreszeit besonders hoch, ein Rückgang der Zeckenaktivität ist nicht vor Ende August oder Anfang September zu erwarten. Besonders wird vor einer Erkrankungsgefahr auf dem Land gewarnt.
- Chelyabbinsk: Seit Jahresbeginn bis zum 28. Juli 2009 mussten insgesamt 316 Verdachtsfälle, darunter 52 Kinder, hospitalisiert werden. Davon wurden 20 Erkrankungen (darunter ein Kind) laborbestätigt. Insgesamt 15.126 Personen ließen sich nach Zeckenstichen medizinisch behandeln, davon 700 allein in der letzten Woche. Die meisten Zeckenstiche wurden in wäldlichen Regionen in den Regionen Kusinski, Nyazepetroski, Ashinski, Satkinski, Miasski, Kishtimski und der Stadt Verkhneufaleyski gemeldet.
- Khakassia: Seit Jahresbeginn bis zum 5. Juni 2009 wurden in der südlich-zentralen Republik Khakassia insgesamt 17 Erkrankungen gemeldet: jeweils drei in den Distrikten Shirinsky und Tashtypsky, jeweils zwei in den Städten Abakan, Sayanogorsk und Abaz sowie im Distrikt Askizsky. 2008 waren es zehn Fälle. Seit Jahresbeginn haben sich 2.056 Menschen infolge von Zeckenstichen behandeln lassen. Hohes Vorkommen an Zecken unter anderem in: Sayanogorsk, Tashtypsky, Shirinsky, Beysky, Bogradsky, Askizsky und Krasnoyarsky. Sehr ungünstige Bedingungen in und um Cheremusky sowie in Sayanogorsk, dort werden jede Woche 100-130 Zeckenstiche gemeldet.
- Sverdlovskaya: Seit Jahresbeginn bis Anfang Juni 2009 wurden insgesamt 10.733 Zeckenstiche registriert, davon wurde die Krankheit bei 119 Menschen bestätigt. Experten zufolge wird die Anzahl an Zecken dieses Jahr höher im Vergleich zum letzten Jahr sein.
- Yaroslavl: Erster Fall des Jahres bei einem 7-jährigen Kind. Desweiteren wurden kürzlich 3.500 Zecken untersucht, von denen 84 Träger des Virus waren, davon wiederum stammten 68 aus dem Ort Rybinsk.
Seit Ende der 90er steigt die Inzidenz in Yaroslavl, und sie ist unter den höchsten im Central Federal District.
- Irkutsk: Steigende Zahl an Verdachtsfällen: Bis Mitte Mai 2009 haben insgesamt 918 Menschen (darunter 217 Kinder) medizinische Hilfe infolge von Zeckenstichen in Anspruch genommen (im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 699 Personen). Neun Personen (einschließlich drei Kinder) mussten hospitalisiert werden, erste Tests diagnostizierten die Krankheit. Die meisten Zeckenstiche waren in der Stadt Irkutsk, im Distrikt Irkutsk sowie Angarsk und Usolye-Sibisrk.
Die Krankheit ist in Irkutsk endemisch.

Gastroenteritis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 26.09.2008
Steigende Erkrankungszahlen vor allem in der Region Stavropol des Southern Federal District, höchste Inzidenzen seit 10 Jahren, seit Jahresbeginn bis Ende September 2008 wurden 80 Erkrankungen gemeldet (2007 waren es 64, 2006 waren es 41 Fälle), sechs Personen starben.
Für das Jahr 2008 sind allgemein hohe Fallzahlen vorhergesagt worden, nachdem vor allem im Southern Federal District die Anzahl der Regionen, in denen Erkrankungen gemeldet wurden, steigen.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 05.08.2009
- Volgograd: Bis zum 5. August 2009 wurden von zwölf getesteten Personen zwei laborbestätigt, darunter ein Todesfall. Von 846 getesteten Zecken wurden neun (ein Prozent) positiv bestätigt (im Vorjahr waren es 3,2 Prozent).
- In Stavropol wurden seit Jahresbeginn bis Mitte Juni 2009 insgesamt 23 Erkrankungen in folgenden Regionen gemeldet: sechs in Arzgirsky, vier in Apanasenkovsky, jeweils drei in Petrokumsky und Ipatovsky, jeweils zwei in Turkmen und Andropovsky sowie jeweils eine Erkrankung in Budenovsky, Stepnovsky und Novoaleksandrovsky. Insgesamt 6.175 Menschen wurden aufgrund von Zeckenstichen behandelt, darunter 2.393 Kinder, hauptsächlich betroffen die Regionen Stavropol, Georgievsk und Shpakovsky.
Bereits Ende Mai 2009 wurden im Vergleich zur Vorwoche 39 Prozent mehr Zeckenstiche gemeldet (bei 2.081 Personen, davon 762 Kinder, 47 Verdachtsfälle mussten hospitalisiert werden). Die erste Erkrankung war in der Region Neftecumskiy. Durch den Beginn des warmen Wetters sind die Bedingungen für Zecken günstig, sodass mit weiteren Erkrankungen zu rechnen ist.
Zuletzt ansteigende Fallzahlen: Im Jahr 2008 kam es in Stavropol zu 80 Erkrankungen, sechs Menschen starben. Im Jahr 2007 waren es 63, im Jahr 2006 waren es 41 Erkrankungen.
- Stets hohe Fallzahlen im Southern Federal District und auch aktuell gestiegende Zirkulation, in den letzten zehn Jahren wurden insgesamt 1.217 Erkrankungen gemeldet, 60 davon starben.
Die meisten Erkrankungen 2008 im Southern Federal District wurden in den Regionen Rostov und Stavropol, dort seit dem Jahr 2004 stetig ansteigende Zahlen.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 14.11.2008
Aktuell mehrere Meldungen:
Für das Jahr 2008 werden hohe Fallzahlen erwartet, vor allem auch aufgrund gestiegender Anzahl von Nagetieren. Dies erfolgt etwa alle 3-4 Jahre. Allgemein die mit Abstand meisten Erkrankungen in Povolzhye, in den letzten Jahren etwa 80 Prozent aller Erkankungen des Landes in dieser Region. Endemische Gebiete mit steigendem Erkrankungsrisiko sind außerdem vor allem Tatarstan und die benachbarten Regionen wie Samara, Bashkortostan und Udmurtia (alle im Privolzhsky Federal Okrug, dort jährlich etwa 80 Prozent aller Erkrankungen des Landes).
Einzelmeldungen:
- Samara Oblast: Seit letztem Jahr haben sich die Erkrankungszahlen verdreifacht. Seit Jahresbeginn bis Ende Oktober 2008 wurden landesweit 222 Erkrankungen gemeldet, im ganzen Jahr 2007 wurden nur 70 Fälle gemeldet. Etwa 28 Prozent der Überträger-Nagetiere sind infiziert.
- Lipetsk: Die ersten zwei Fälle bei zwei Einwohnern aus dem Ort Perehval im Distrikt Dankovsky. Die Erkrankungsgefahr ist auch erhöht aufgrund einer gestiegenden Anzahl an Nagetieren. Es besteht auch die Gefahr, dass sich die Situation von letztem Jahr wiederholen könnte, als zwischen Dezember 2006 und März 2007 in Lipetsk eine Epidemie mit gestiegenen Zahlen herrschte.
- Tatarstan: Zwischen dem 19. und dem 25. September 2008 wurden insgesamt 29 Erkrankungen gemeldet: zehn in Kazan, acht in Naberezhnye Chelny, drei in Nizhnekamskiy, drei in Almetievskiy, zwei in Sabinskiy, sowie jeweils einer in Kukmorskiy, Leninogorskiy und Bavlinskiy. Seit Jahresbeginn insgesamt 100 Erkrankungen, das sind fast sieben Mal so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Zurückliegend: Steigende Erkrankungszahlen, seit Jahresbeginn bis zum 16. Juli 2008 wurden insgesamt 165 Erkrankungen gemeldet (am 4. Juli waren es noch 65 Erkrankungen), eine Person starb, im Jahr 2007 wurden 249 Fälle gemeldet. Betroffen sind die Städte Kazan (dort insgesamt 52 Erkrankungen) und Naberejniye Chelni sowie unter anderem die Distrikte Agrizskiy, Almetyevskiy, Leninogorskiy, Nijnekamskiy, Nurlatskiy, Pestrechinskiy, Ribno-Slobodskiy und Tyulaychinskiy. Höchste Inzidenz war im Juni 2008.
- Mariy El Republic: Allein innerhalb der Woche des 8. bis 12. September 2008 erkrankten 25 Personen (nur eine Erkrankungen in der Vergleichswoche des Vorjahres). Zwölf der 25 Fälle waren in Yoshkar-Ola (der Hauptstadt der Mariy El Republic). Innerhalb der ersten acht Monate 2008 wurden in Matriy El republic insgesamt 106 Erkrankungen gemeldet (darunter ein Kind im Alter unter 14 Jahren).
- Bashkortostan: Bis zum 10. Juli 2008 wurden über 400 Erkrankungen gemeldet, zwei Personen starben (dies ist fast doppelt so viel wie im Vergleichszeitraum 2007).
Zurück liegende Meldungen:
Im Jahr 2007 wurden insgesamt 383 Fälle gemeldet, ein Drittel davon etwa in der Stadt Ijevsk. In Kezsky und Krasnogorsky wurden keine Fälle gemeldet. Am meisten betroffen waren Syumsinsky, Kiznersky, Yak-Bodyinsky, Grakhovsky, Uvinsky, Alnashsky, Karakulinsky, Vavozhsky, M-Purginsky und Igrinsky.
- In der Republik Tatarstan wurden seit Jahresbeginn bis zum 21. Juni 2007 insgesamt 99 Erkrankungen gemeldet. Betroffen sind die Hälfte der Regionen der Republik, am stärksten jedoch Askubaevskij, Alekseevskij, Almeteevskij, Bavlinskij, Baltansinskij, Zainskij, Lenigorskij, Mamadyshskij, Musljumovskij, Pestrechinskij, Rybno-Slobodskij, Sabinskij, Tukajevskij und Cheremshanskij.
- Steigende Fallzahlen im Privolzhsky federal okrug:
Für die Republik Udmurtia wird für dieses Jahr ein Peak erwartet, der alle drei Jahre aufgrund des biologischen Rhythmus des Hauptüberträgers, der roten Wühlmaus, auftritt. Hinzu kommt der vergangene milde Winter, der zu einer erhöhten Population geführt hat. Während des letzen Peaks erkrankten 1.992 Menschen. Bislang seit Jahresbeginn bis Mitte Juni 2007 in der Republik 86 Fälle, dies sind knapp ein Zweifaches mehr als im Jahr 2006. Unter den Betroffenen sind auch fünf Kinder im Alter unter 14 Jahren. Gestiegende Fallzahlen auch vor allem in Ijevsk, dort wurden seit Jahresbeginn 35 Fälle gemdeltet (im Vergleichszeitraum 2006 waren es nur sieben), sowie in Tatarstan (an der Grenze zu Udmurtia). Im Jahr 2006 wurden in Tatarstan etwa 700 Erkrankungen gemeldet, seit Jahresbeginn 2007 sind es bereits 100.
Die meisten Erkrankungen sind erst Ende des Sommers und Anfang Herbst zu erwarten, weil die Überträger dann aufgrund der Kälte mehr mit Menschen in Kontakt kommen.
- In der Region Astrakhan im Süden des Landes wurden erste Verdachtsfälle gemeldet: Am 3. Mai 2007 wurden mehrere Einwohner des Dorfes Colenoye Zaymische des Distrikts Chernojarskiy mit charakteristischen Symptomen hospitalisiert. Die Fälle wurden bislang nicht laborbestätigt, Im Vorjahr wurden 16 Erkrankungen mit einem Todesfall gemeldet.
- Ein neuer Ausbruch wird für diesen Frühjahr (2007) für die Region Lipetsk prognostiziert. Bis Anfang März 2006 wurden in der Region insgesamt 244 menschliche Fälle gemeldet, 27 davon einschließlich 3 Kinder wurden hospitalisiert. Am meisten war mit 176 Fällen der Distrikt Dorinsky betroffen. Träger des Erreger-Virus sind überwiegend Nagetiere. Tests haben gezeigt, dass jede 3. Feldmaus das Virus in sich trägt.
Insgesamt bis zum 9. März 585 Erkrankungen in 4 Distrikten der Central Federal
Region.
- Neben Lipetsk – siehe oben – ist betroffen: Voronej (197 Fälle), Tambov (75) und Ryazan (70). Keine Neuerkrankungen in Voronej seit 15. Februar und in Lipetsk seit 23. Februar 2007.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 30.12.2008
Aktuell mehrere Meldungen:
Im Jahr 2008 hohe Fallzahlen, vor allem auch aufgrund gestiegener Anzahl von Nagetieren. Dies erfolgt etwa alle 3-4 Jahre. Grundsätzlich viele Erkrankungen im Central Federal Okrug. Allgemein die mit Abstand meisten Erkrankungen in Povolzhye, in den letzten Jahren etwa 80 Prozent aller Erkankungen des Landes in dieser Region. Endemische Gebiete mit steigendem Erkrankungsrisiko sind außerdem vor allem Tatarstan und die benachbarten Regionen wie Samara, Bashkortostan und Udmurtia (alle im Privolzhsky Federal Okrug, dort jährlich etwa 80 Prozent aller Erkrankungen des Landes).
Einzelmeldungen:
- Udmurtia: Auf einer Pelztierfarm im Distrikt Mozhayskiy wurden 16 Personen hospitalisiert, mit weiter steigenden Zahlen wird gerechnet. Ursache ist vermutlich durch die Luft übertragene Infektionen beim Herstellen von Pelzen von geschlachteten Tieren.
- Yaroslavskaya Oblast. Zwei Erkrankungen in der Region Danilovsk. Erhöhtes Risiko im Herbst. Außerdem Erkrankungen in den Regionen Uglichskoe, Rostovskoe und Lyubimskoe. Es handelt sich um die ersten Meldungen in Yaroslavskaya Oblast seit fünf bis sechs Jahren. Für den Winter werden steigende, für nächstes Frühjahr wieder steigende Zahlen prognostiziert.
- Voronezh Oblast: Zwischen Januar und Oktober 2008 wurden elf Erkrankungen gemeldet, davon sieben in der Stadt Voronezh, zwei in der Region Ramonskiy sowie jeweils eine in den Regionen Borisoglebskiy und Verkhnemamonskiy. Im Jahr 2007 wurden insgesamt 151 Erkrankungen gemeldet.
- Samara Oblast: Seit letztem Jahr haben sich die Erkrankungszahlen verdreifacht. Seit Jahresbeginn bis Ende Oktober 2008 wurden landesweit 222 Erkrankungen gemeldet, im ganzen Jahr 2007 wurden nur 70 Fälle gemeldet. Etwa 28 Prozent der Überträger-Nagetiere sind infiziert.
- Lipetsk: Die ersten zwei Fälle bei zwei Einwohnern aus dem Ort Perehval im Distrikt Dankovsky. Die Erkrankungsgefahr ist auch erhöht aufgrund einer gestiegenden Anzahl an Nagetieren. Es besteht auch die Gefahr, dass sich die Situation von letztem Jahr wiederholen könnte, als zwischen Dezember 2006 und März 2007 in Lipetsk eine Epidemie mit gestiegenen Zahlen herrschte.
- Tatarstan: Zwischen dem 19. und dem 25. September 2008 wurden insgesamt 29 Erkrankungen gemeldet: zehn in Kazan, acht in Naberezhnye Chelny, drei in Nizhnekamskiy, drei in Almetievskiy, zwei in Sabinskiy, sowie jeweils einer in Kukmorskiy, Leninogorskiy und Bavlinskiy. Seit Jahresbeginn insgesamt 100 Erkrankungen, das sind fast sieben Mal so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Zurückliegend: Steigende Erkrankungszahlen, seit Jahresbeginn bis zum 16. Juli 2008 wurden insgesamt 165 Erkrankungen gemeldet (am 4. Juli waren es noch 65 Erkrankungen), eine Person starb, im Jahr 2007 wurden 249 Fälle gemeldet. Betroffen sind die Städte Kazan (dort insgesamt 52 Erkrankungen) und Naberejniye Chelni sowie unter anderem die Distrikte Agrizskiy, Almetyevskiy, Leninogorskiy, Nijnekamskiy, Nurlatskiy, Pestrechinskiy, Ribno-Slobodskiy und Tyulaychinskiy. Höchste Inzidenz war im Juni 2008.
- Mariy El Republic: Allein innerhalb der Woche des 8. bis 12. September 2008 erkrankten 25 Personen (nur eine Erkrankungen in der Vergleichswoche des Vorjahres). Zwölf der 25 Fälle waren in Yoshkar-Ola (der Hauptstadt der Mariy El Republic). Innerhalb der ersten acht Monate 2008 wurden in Matriy El republic insgesamt 106 Erkrankungen gemeldet (darunter ein Kind im Alter unter 14 Jahren).
- Bashkortostan: Bis zum 10. Juli 2008 wurden über 400 Erkrankungen gemeldet, zwei Personen starben (dies ist fast doppelt so viel wie im Vergleichszeitraum 2007).
Zurück liegende Meldungen:
Im Jahr 2007 wurden insgesamt 383 Fälle gemeldet, ein Drittel davon etwa in der Stadt Ijevsk. In Kezsky und Krasnogorsky wurden keine Fälle gemeldet. Am meisten betroffen waren Syumsinsky, Kiznersky, Yak-Bodyinsky, Grakhovsky, Uvinsky, Alnashsky, Karakulinsky, Vavozhsky, M-Purginsky und Igrinsky.
- In der Republik Tatarstan wurden seit Jahresbeginn bis zum 21. Juni 2007 insgesamt 99 Erkrankungen gemeldet. Betroffen sind die Hälfte der Regionen der Republik, am stärksten jedoch Askubaevskij, Alekseevskij, Almeteevskij, Bavlinskij, Baltansinskij, Zainskij, Lenigorskij, Mamadyshskij, Musljumovskij, Pestrechinskij, Rybno-Slobodskij, Sabinskij, Tukajevskij und Cheremshanskij.
- Steigende Fallzahlen im Privolzhsky federal okrug:
Für die Republik Udmurtia wird für dieses Jahr ein Peak erwartet, der alle drei Jahre aufgrund des biologischen Rhythmus des Hauptüberträgers, der roten Wühlmaus, auftritt. Hinzu kommt der vergangene milde Winter, der zu einer erhöhten Population geführt hat. Während des letzen Peaks erkrankten 1.992 Menschen. Bislang seit Jahresbeginn bis Mitte Juni 2007 in der Republik 86 Fälle, dies sind knapp ein Zweifaches mehr als im Jahr 2006. Unter den Betroffenen sind auch fünf Kinder im Alter unter 14 Jahren. Gestiegende Fallzahlen auch vor allem in Ijevsk, dort wurden seit Jahresbeginn 35 Fälle gemdeltet (im Vergleichszeitraum 2006 waren es nur sieben), sowie in Tatarstan (an der Grenze zu Udmurtia). Im Jahr 2006 wurden in Tatarstan etwa 700 Erkrankungen gemeldet, seit Jahresbeginn 2007 sind es bereits 100.
Die meisten Erkrankungen sind erst Ende des Sommers und Anfang Herbst zu erwarten, weil die Überträger dann aufgrund der Kälte mehr mit Menschen in Kontakt kommen.
- In der Region Astrakhan im Süden des Landes wurden erste Verdachtsfälle gemeldet: Am 3. Mai 2007 wurden mehrere Einwohner des Dorfes Colenoye Zaymische des Distrikts Chernojarskiy mit charakteristischen Symptomen hospitalisiert. Die Fälle wurden bislang nicht laborbestätigt, Im Vorjahr wurden 16 Erkrankungen mit einem Todesfall gemeldet.
- Ein neuer Ausbruch wird für diesen Frühjahr (2007) für die Region Lipetsk prognostiziert. Bis Anfang März 2006 wurden in der Region insgesamt 244 menschliche Fälle gemeldet, 27 davon einschließlich 3 Kinder wurden hospitalisiert. Am meisten war mit 176 Fällen der Distrikt Dorinsky betroffen. Träger des Erreger-Virus sind überwiegend Nagetiere. Tests haben gezeigt, dass jede 3. Feldmaus das Virus in sich trägt.
Insgesamt bis zum 9. März 585 Erkrankungen in 4 Distrikten der Central Federal
Region.
- Neben Lipetsk – siehe oben – ist betroffen: Voronej (197 Fälle), Tambov (75) und Ryazan (70). Keine Neuerkrankungen in Voronej seit 15. Februar und in Lipetsk seit 23. Februar 2007.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 02.10.2009
Aktuelle Meldung:
- Tatarstan: Zwischen 25. September und 1. Oktober 2009 wurden 20 Erkrankungen gemeldet. Fünf davon waren aus Kazan (die Hauptstadt der Republik Tatarstan), jeweils drei in den Regionen Naberejni, Chelni und Tetyushski, jeweils zwei in Almatevskoe, Aznakevskoe und Laishevskoe sowie jeweils ein Fall in Mendeleevskoe, Nijnekamskoe und Sarmanovskoe.
- Bashkortostan: Innerhalb der ersten Jahreshälfte 2009 wurden 675 Erkrankungen gemeldet, einschließlich fünf Kinder jünger als 14 Jahren, vier Personen starben.
- Udmurtia: Zwischen Januar und Juli 2009 wurden insgesamt 306 Erkrankungen gemeldet (17 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2008). Im Mai starb ein Mann in der Stadt Ijevsk. Von den Erkrankungen betroffen sind 17 Distrikte und vier Städte (Ijevsk, Mojga, Sarapul und Votkinsk). Zehn Erkrankungen wurden bei Personen unter 14 Jahren gemeldet (das ist mehr als doppelt so viel als 2008). Vor allem ländliche Gebiete sind betroffen.
Zurück liegende Meldungen:
- Penza: Seit Jahresbeginn bis zum 13. Mai 2009 wurden 122 Erkrankungen gemeldet. Im gesamten Jahr 2008 waren es 350 Fälle.
- Mariy-El: In den ersten drei Monaten 2009 wurden 44 Erkrankungen gemeldet. Die Inzidenz (6,3 pro 100.000 Einwohner) ist achtmal so hoch wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Von den Erkrankungen waren 33 im Januar, zehn im Februar und keine im März. Betroffen waren die Orte Yoshkar-Ola, Volzhsk, Kozmodemyansk, sowie die Distrikte Paranginsky, Medvedevsky, Morkinsky, Sovetsky, Volzhsky, Zvenigovsky, Kuzhenersky, Mary-Turaksky, Orshansky und Sernursky.
- Orenburg: Im Jahr 2009 wurden bislang 65 Erkrankungen gemeldet, das sind 29 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bereits 2008 waren die Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Auch für Frühjahr und Sommer 2009 ist mit weiter steigenden Erkrankungszahlen aufgrund ungünstiger Bedingungen zu rechnen.
- Tatarstan: Steigende Erkrankungszahlen, in den ersten drei Monaten 2009 wurden bereits 436 Fälle gemeldet (im Vergleichszeitraum 2008 nur 32), zwei Menschen starben. Unter anderem betroffen sind Nyzhnejamsk (43 Erkrankungen allein im Januar), Naberezhnye Chelny und Almetyevsky
Im gesamten Jahr 2008 wurden in Tatarstan 1.079 Fälle gemeldet, 2007 waren es 249.
- Udmurtiya: Steigende Fallzahlen. Seit Jahresbeginn bis Anfang April 2009 wurden insgesamt 114 Erkrankungen gemeldet, das ist sechsmal so viel wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres (im gesamten Jahr 2008 waren es insgesamt 1.330 Erkrankungen, zwei Menschen starben). Alle Regionen sind betroffen, während die höchsten Zahlen in den Regionen Sjumsinsky, Seltinsky, Kiznersky, Vavozhsky, Uvinsky, Few-Purginsky, Jakshur-Bodinsky und Zavjalovsky gemeldet wurden.
- Saratov: Im Januar 2009 wurden neun Erkrankungen gemeldet (im Januar 2008 war es nur eine Erkrankung).
Hintergrund:
- Über 90 Prozent aller Erkrankungen werden im Privolzhsky Federal District gemeldet, die Gebiete mit den ungünstigen Bedingungen sind Tatarstan, Udmurtia, Bashkortostan, Mariy-El, Mordovia, Orenburg, Ulyanovsk und Saratov. Foci regelmäßig auch in Samara.

Hand, foot & mouth disease - 18.10.2009
Seit August 2009 werden in St. Petersburg Erkrankungen in mehreren Kindergärten und Schulen gemeldet.

Hepatitis A - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Hepatitis A - 23.06.2005
Ausbruch ab 2. Juni in der Region Tver (vor allem in Rzhev, außerdem in Zubtsovsky und Oleninsky), auch Ausbreitung nach Moskau (von der Presse gemeldet, von den Gesundheitsbehörden dementiert, bisher über 175 Fälle, hier sind aber angeblich 10 Fälle täglich normal) und die Region Smolensk (vor allem Sichevka, Vyazma und Gagarin), bisher über 700 Erkrankte. Ursache ist wahrscheinlich Bier (Rjevpivo-Brauerei), das mit unsauberem Wasser hergestellt wurde.

Hepatitis A - 01.12.2005
Anhaltender Ausbruch seit Anfang September in der Region Nizhniy Novgorod (im Distrikt Sormovskiy: vor allem in der Stadt Nizhniy Novgorod, einige Fälle auch in der Umgebung und den Städten Dzerzhinsk und Balakhna, außerdem und im Distrikt Moscow), mit bisher über 3.050 (aktuell ca. 20 neue täglich) Erkrankten.
Inzwischen auch viele Sekundärinfektionen, also Ansteckung direkt von Mensch durch Schmierinfektion.
Die landesweiten Zahlen steigen insgesamt: im ersten Halbjahr 2005 20,3% mehr als im Vorjahreszeitraum, die meisten in den Regionen Tver, Kaliningrad und Pskov, St. Petersburg, Karachayevo-Cherkessia, Tyva, Komi-Permyak und Evenk 'autonomous districts'.

Hepatitis A - 20.05.2009
Zunehmende Inzidenz vor allem seit Mitte April 2009 in der Stadt Ufa in Bashkiria in der Republik Bashkortostan. Zuletzt wurden 27 Fälle zwischen dem 11. und 17. Mai vorläufig bestätigt, seit Anfang Mai wurden insgesamt 200 Personen hospitalisiert, alle erkrankten Mitte April. In den ersten drei Monaten 2009 wurden nur zwölf Erkrankungen gemeldet.
Die letzte große Zunahme der Inzidenz in Bashkiria war im Jahr 2004 (damals 353 Fälle, Inzidenz von 32,7 pro 100.000 Bewohner). Im Jahr 2008 wurden in Ufa 41 Erkrankungen gemeldet.

Hepatitis B+C - 11.12.2000
In Moskau Zunahme der Hepatitis-C-Morbidität um das 7-fache und der Hepatitis-B-Morbidität um das 2-fache während der letzten 5 Jahre.
Der Morbiditätsindex für Hepatitis C liegt 2000 bei 19.3 Fällen pro 100.000 Einwohnern (1994: 3.2/100.000).

Lebensmittelvergiftung - 27.04.2005
Ausbruch mit bisher unbekannter Ursache im Tersky Distrikt in der Republik Kabardino-Balkaria, über 200 mit Symptomen, über 100 mussten behandelt oder hospitalisiert werden.

Legionellose - 03.08.2007
Ausbruch im Ural, mittlerweile bis zum 03. August 2007 150 Erkrankungen, davon wurden 66 laborbestätigt. Der Ausbruch begann am 19. Juli 2007 im Dorf Verkhnyaya Pyshma (10 Kilometer von Yekaterinburg entfernt), als 35 Personen hospitalisiert werden mussten. Drei Menschen starben. Offizielle halten es für wahrscheinlich, dass sich die Krankheit über das Wasserversorgungssystem ausgebreitet hat.
Kurz-Infos zu Legionellose: Sehr geringe und wenn, dann kaum vermeidbare Infektion durch Einatmen von Aerosolen. Infektions-Quellen sind meist Kühltürme von Klimaanlagen, daneben Strudelbäder, Springbrunnen und Whirlpools, Luft-Befeuchter, Duschköpfe.

Leptospirose - 20.08.2004
In Mordovia Mitte August 80 Erkrankte, dies ist die fünf-fache Zahl von 2003, die meisten davon in Zubovo-Polyanskiy, alle waren im Fluss Parza geschwommen.
Kurz-Infos zu Leptospirose: Für Touristen meist keine große Gefahr, Waten und Schwimmen in trübem Wasser, das durch Nager-Urin verunreinigt sein könnte, sollte vermieden werden.

Lyme Borreliose - 27.10.2006
Ansteigende Erkrankungszahlen: Dieses Jahr bislang 156 Erkrankungen, dies ist bereits jetzt fast doppelt so viel wie im gesamten Jahr 2005 (81 Erkrankungen). Betroffen ist vor allem die Region Pskov (69 Erkrankungen).
Die Krankheit ist im Land weit verbreitet mit einer hohen Inzidenz in der nordwestlichen Region. In St. Petersburg wurden zwischen 1985 und 2003 5.661 Erkrankungen gemeldet.

Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Malaria - 08.06.2002
Angeblich steigende Zahl der autochtonen (=wurden dort erworben) Fälle in der Hauptstadt Moskau. 1997 waren nur 112 Malaria tertiana-Fälle gemeldet, 2001 waren es schon 214, wieviele davon allerdings lokal erworben sind, wurde nicht untersucht.
Die Bedingungen für die Überträgermosquitos werden auch immer besser, in fast zwei Drittel der Feuchtgebiete und Gewässer in Moskau wurden Anopheles-Larven gefunden.

Malaria - 20.03.2008
Vor einer Erkrankungsgefahr im Land, speziell auch in Moskau wird gewarnt. Untersuchungen ergaben, dass im Jahr 2007 insgesamt 63 Prozent der Gewässer Vorkommen von Mosquitos meldeten. In der ersten Jahreshälfte 2007 wurden in Moskau 17 Erkrankungen gemeldet, was die höchsten im Land waren, im Jahr 2006 waren es 46, im Jahr 2005 insgesamt 60 Erkrankungen. Landesweit waren es 2007 etwa 143 Fälle. Unklar is, inwieweit die Fälle einheimisch oder importiert waren. An einheimisch erworbenen Erkrankungen wurden in den letzten Jahren elf im Jahr 2006, 40 in 2005, keine in 2004, 72 in 2003 und 139 im Jahr 2002 gemeldet. Darüberhinaus wurden zahlreiche importierte Fälle gemeldet.

Masern - 22.02.2005
Aktuelle Meldung:
In Novosibirsk Ausbruch mit bisher 17 Erkrankten.
Zurück liegende Meldungenvon 2004 (bedenklich ist der oft hohe Anteil von Erwachsenen, offenbar ist die Durchimpfungsrate in vielen Landesteilen sehr niedrig):
- Ausbruch Ende März / Anfang April in Amur: in Blagoveshensk sind ca. 30 erkrankt, fast alles Studenten lokaler Schulen
- Ausbruch in Omsk: in der Stadt Saratovo in den ersten drei Monaten 2004 40 Fälle. Im ganzen Jahr 2003 waren es hier nur 13.
- Ausbruch in Dagestan in der Hauptstadt Mahachkala, von Anfang Januar bis 9. Februar waren offiziell 355 erkrankt. Vor allem betroffen die Orte Hasvyurt, Kaytar, Unzukulsk und Mahachkala.

Masern - 09.06.2007
Aktuelle Meldung:
- Elf Erkrankungen in der östlichen Region Primorsky: Zehn Erwachsene erkrankten in den Städten Vladivostok und Ussuriysk sowie ein Teenager aus Ussuriysk, davon wurden acht laborbestätigt. Ursache sind unvollständig durchgeführte Impfungen. Es wird vermutet, dass die Krankheit aus dem benachbarten China importiert wurde, da die ersten drei Betroffenen Teil einer Touristengruppe waren, die aus China zurückgekommen waren.
Zurückliegende Meldung:
- Ausbruch in Vyksa in der Region Nizhny Novgorod. Bis März 2007 insgesamt 18 (13 laborbestätigt) Erkrankungen seit Mitte Februar 2007. Impfungen sollen eine weitere Ausbreitung verhindern.
Hintergrund:
- Eigentlich wird erwartet, dass das Land etwa bis zum Jahr 2010 masernfrei sein könnte. Im Jahr 2005 waren die Fallzahlen gegenüber 2004 auf ein Sechstel gesunken.

Masern - 14.05.2009
Ausbruch in Krasnoyarsk mit fünf Erkrankungen, nachdem zuvor zwei Jahre lang keine Fälle registriert wurden. Alle Betroffenen hatten keinen Kontakt miteinander und kommen aus verschiedenen Gebieten. Es wird vermutet, dass sie sich durch Kontakt mit Gastarbeitern aus Zentralasien infizierten.

Meningitis aseptic / viral - 13.07.2007
Aktuelle Meldungen:
- In der Region Khabarovsk sind vermutlich der Fluss Amur und andere Gewässer nicht sauber, da entlang des Flusses steigende Fallzahlen beobachtet wurden. Bis zum 11. Juli 2007 insgesamt 59 Hospitalisierungen, davon wurden 18 Erkrankungen bestätigt. Alle Erkrankungen hatten ihren Ursprung in der Stadt Komsomolsk-na-Amure und den umliegenden Gebieten, zwischen 01. Juni und 10. Juli 2007 wurden dort mehr als viermal so viel Fälle gemeldet wie sonst im langfristigen Durchschnitt. Etwa 70 Prozent der Betroffenen waren Kinder zwischen drei und sechs Jahren alt.
Zurückliegende Meldung von September 2006:
- Ausbruch in östlichen Grenzregionen, am schlimmsten betroffen sind Khabarovsk, Komsomolsk-on-the-Amur und Nanayskiy. Seit Ende Juni 2006 mittlerweile 1490 Infizierte, hauptsächlich Kinder unter 14 Jahren. Ca. 400 mussten ins Krankenhaus. Allein in Khabarovsk wurden innerhalb der letzten zweiten Septemberwoche täglich 20 Neuerkrankungen gemeldet. Ursache sind vermutlich Echoviren.
Kurz-Infos zu Meningitis aseptic / viral: Die Übertragung der relativ harmlosen Enteroviren erfolgt fäkal/oral, entsprechend wichtig ist persönliche Hygiene und Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme. Ausbrüche immer wieder während der Sommermonate, u.a. durch Baden in verseuchten Gewässern. Betroffen sind vor allem Kinder unter 15 Jahren.

Meningitis aseptic / viral - 25.11.2008
Ausbruch in Ryazanskaya Oblast mit sieben Verdachtsfällen (bislang nicht laborbestätigt). 2007 kam es nur zu sieben Erkrankungen während des ganzen Jahres. Das größte Risiko besteht für Kinder einschließlich Neugeborenen. Insgesamt seit Jahresbeginn bis Ende November 2008 im Ryazanskaya Oblast 60 Erkrankungen.

Meningitis aseptic / viral - 27.08.2009
In Chelyabinsk erkrankten seit Jahresbeginn bis zum 26. August 2009 insgesamt 200 Kinder im Vorschulalter, 80 wurden hospitalisiert. Bei 15 wurde enterovirale Meningitis bestätigt. Hauptursache der Erkrankungen ist vermutlich mangelnde Hygiene.

Meningokokken Meningitis - 15.11.2003
Eine große Impfkampagne soll einen Ausbruch in Moskau verhindern. Im September, also vor der eigentlichen Saison im späten Herbst und späten Winter bis frühen Frühling (Februar / März), waren neun Kinder verstorben, Mitte November ein weiterer Todesfall. 70% der Erkrankungen sind hier durch Typ A (in Russland insgesamt zirkuliert vor allem Typ A) verursacht. Die 259 Fälle in der Hauptstadt bisher in diesem Jahr sind eine Steigerung um die Hälfte gegenüber den Vorjahren.

Meningokokken Meningitis - 09.02.2007
- Saisonaler Anstieg in der Region Primorskiy: Seit Beginn des Jahres 2007 wurden 12 Erkrankungen gemeldet (davon 8 in Vladivostok, jeweils einer in Spassk-Dalniy, Partizansk, Kavalerovsk und Dalnegorsk), eine Person starb in Vladivostok.
- Im Januar 2007 weitere 7 Erkrankungen in der Region Tyumen, 2 davon starben.

Milzbrand - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Kurz-Infos zu Milzbrand: Keine direkten Kontakte mit Tieren, kein Verzehr von Fleisch unsicheren Ursprungs.

Milzbrand - 12.03.2007
Im Dorf Kuzminovka, Distrikt Grachevskiy der Region Orenburg erkrankte ein Hausschwein und musste notgeschlachtet werden.
In der Region Orenburg kommt es regelmäßig zu Fallmeldungen.

Milzbrand - 22.05.2007
- In der Region Kursk in Stavropol starb ein Einwohner des Dorfes Avalovo am 12. Mai 2007, nachdem er wenige Tage zuvor einen kranken jungen Bullen oder Ochsen geschlachtet hatte. Des weiteren hatte der Mann einen Teil des Fleisches an Zigeuner verkauft, die sich dadurch möglicherweise angesteckt haben.
In Stavropol kommt es nur zu periodischen Fallmeldungen in den schlechten Gebieten.
- Ende 2006 starben zwei Menschen in der benachbarten Gegend von Ossetia-Alania.

Milzbrand - 06.09.2007
Ein Einwohner des Dorfes Kyren im Distrikt Tunkinsky in Buryatia wurde positiv getestet. Der Betroffene nahm am 29. August 2007 bei der Schlachtung einer infizierten Kuh teil. Die Dörfer Kyren und Khuzhyr werden als hohe Risikogebiete angesehen. In den 19 Regionen in Buryatia befinden sich mehr als 200 Grabstätten für Rinder, damit in Buryatia insgesamt grundsätzliches Risiko sowohl für Tiere als auch für Menschen.

Milzbrand - 13.01.2009
Aktuelle Meldungen:
- Im Osten von Sibirien kam es zu elf menschlichen Erkrankungen. Ursache war der Verkauf von infiziertem Fleisch von Pferden, außerdem wurden erkrankte Rinder in der Gegend gefunden.
Zurückliegende Meldung:
- November 2008: Astrakhan: Drei Bewohner des Dorfes Ushakovka im Distrikt Chernoyar mussten hospitalisiert werden. Ursache ist der Verzehr des Fleisches von geschlachteten Rindern. 32 Personen, die mit den Betroffenen in Kontakt gekommen waren, werden derzeit medizinisch überwacht.
- Bashkortostan (Privolzhsky Federal District): Im August 2008 etwa 241 Erkrankungen in den Dörfern Ural, Andreevka und Yamandy des Distriktes Yanaulsky, davon wurden elf Erkrankungen laborbestätigt. Die Betroffenen erkrankten, nachdem sie Fleisch von einem infizierten Pferd gegessen hatten, welches vorher geschlachtet worden war und das Fleisch von einer Frau wissentlich verkauft wurde.
- Buryatia: Bis zum 15. Juli 2008 insgesamt 13 menschliche Erkrankungen im Barguzinsky Hospital, bislang acht davon wurden laborbestätigt. Zuletzt erkrankten zwei Personen innerhalb der letzten Woche bis zum 15. Juli 2008. In Buryatia wurde außerdem die Krankheit bei einem Schaf in der Region Barguzinsky laborbestätigt. Seit dem 3. Juli 2008 starben außerdem fünf Schafe im Distrikt Toksoho sowie ein Pferd im Dorf Bayangol. Bereits vorher starben 40 Schafe.
- In Irkutsk werden derzeit Tiere getestet.
- In der östlichen Republik mussten insgesamt elf Verdachtsfälle hospitalisiert werden, nachdem sie in Kontakt mit Rindern kamen, sowie weitere 210 Personen werden mit Antibiotika behandelt.
- Nach inoffiziellen Quellen erkrankten Mitte April zwei Personen in Volgograd, nachdem sie eine Kuh schlachteten. Untersuchungen werden durchgeführt, und ein Mark wurde geschlossen. Spezialisten haben bislang kein Erkrankungsrisiko bestätigt, es jedoch auch nicht ausgeschlossen.
Hintergrund:
- Innerhalb der letzten fünf Jahre wurden landesweit 43 menschliche Erkrankungen registiert.

Milzbrand - 01.06.2009
Ungünstige Bedingungen in verschiedenen Regionen, zuletzt folgende Meldungen:
- Im Distrikt Uglichesky der Region Yaroslavl wurden am linken Ufer innerhalb der letzten drei Monate drei Fälle bei Füchsen gemeldet. Vor 2003 waren am linken Ufer 46 Jahre lang keine Fßlle gemeldet worden, seit 2003 waren es insgesamt 16 Fälle. Die Bedingungen sind in diesem Jahr am ungünstigsten. Der letzte infizierte Fuchs wurde im Dorf Otradny gefunden.
- Vier Haustiere erkrankten in den Regionen Zelenogorsk und Krasnoyarsk.
- Fünf Erkrankungen wurden in der Region Nizhegorodsky in der zweiten Maihälfte gemeldet (vier Füchse sowie eine Katze).

Noroviren - 15.01.2007
Saisonal bedingte steigende Erkankungszahlen in Penza. Innerhalb einer Woche im Dezember 2006 wurden 20 Fälle gemeldet, tatsächlich werde noch deutlich mehr vermutet.
Neben Noroviren kommen als Verursacher auch Enteroviren und Rotaviren in Betracht.

Omsk Hemorrhagic Fever - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Opisthorchiasis - 06.05.2007
Aktuelle Meldungen:
- Die höchsten Krankheitszahlen finden sich in den Regionen Novosibirsk, Tyumen und Tomsk. In Novosibirsk finden sich die verursachenden Organismen hauptsächlich in den Flüssen Ob, Irtysh, Dnepr, Donets, Volga, Kama und Neman. Höchste Inzidenz der Krankheit entlang der mittleren und unteren Gebiete der Flüsse Irtysh und Ob, dort sind bis zu 80 Prozent der Bevölkerung Träger. Erkrankungen entstehen durch den Verzehr von rohem bzw. nicht ausreichend gegartem Fisch der Flüsse, besonders gefährlich sind Idus melanotus, Cyprinus carpio, Carassius und Cyprinus barbus.
- 18 Erkrankungen in Noyabrsk zwischen dem 1. und 10. Februar 2007. Vor dem Verzehr von rohem Fisch bzw. nicht ordnungsgemäßer Garung wird gewarnt. Bereits 2003 erfolgte folgender Hinweis:
An den Flüssen Irtish und Ob hohe Prävalenzen für Katzenleberegel-Befall, für Tomsk z.B. geht man von 30 auf 100.000 Einwohner aus. Süßwasser-Fisch sollte mind. 20 Minuten gegart werden.
Weitere zurückliegende Meldungen:
- Anfang 2004 Vorkommen im Obskoye Sea der Region Novosibirsk.
- Ende 2003 Meldungen aus dem Jeleznodorojniy Distrikt (Ekaterinburg) und aus der Stadt Murom (Vladimir Region). Im Sommer davor Meldungen aus Chelyabinsk.

Opisthorchiasis - 28.05.2007
In der Region Altay wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 2007 insgesamt 700 Fälle gemeldet, darunter 61 Kinder (im Vergleichszeitraum 2006 waren es 674 Fälle, darunter 48 Kinder unter 14 Jahren). Jährlich werden in der Region regelmäßig bis zu 1.800 Fälle gemeldet.

Paratyphoid - 01.02.2005
In Ust-Avam in der Tajmyrskiy autonomous region (liegt am Polarkreis nördlich von Krasnoyarsk) mind. 18 Erkrankte. Wahrscheinlich sind alle durch einen symptomlosen Dauerausscheider infiziert.

Pest - 23.01.2007
Fälle kranker Nagetiere in den Regionen Volgograd und Astrakhan Regionen des Southern Federal Districts. Eine Ansteckungsgefahr für Menschen besteht dahingehend, dass sie sich durch Haustiere anstecken koennten, wenn diese betroffene Nagetiere getoetet haben.

Pest - 17.07.2008
Ein 13-jähriger Junge wurde hospitalisiert, nachdem er ein infiziertes sog. ground squirrel fing und nach Hause brachte. Der Junge lebt in einer abgelegenen Gegend in der Republik Tuva in Sibirien.
Nagetiere sind Träger der Krankheit.

Pilzvergiftung - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Pilzvergiftung - 08.08.2007
Seit Jahresbeginn bis Anfang August 2007 erkrankten landesweit insgesamt 51 Menschen, betroffen sind u.a. die Regionen Kursk, Kaluga, Vanadzor und Brest.
Im Jahr 2005 waren es 1.051 Erkrankungen (davon 99 Kinder), 52 davon starben. 2006 wurden 295 Fälle gemeldet (31 Kinder), 17 davon starben.

Rotaviren - 17.03.2007
Aktuell mehrere Meldungen:
- Zwischen 11. und 17. März 2007 erkrankten in Khabarovsk mehr als 50 Kinder.
- Ausbruch in der Region Tver mit stark ansteigenden Erkrankungszahlen. Wahrscheinliche Ursache ist die schlechte Trinkwasserqualität. Es wird außerdem empfohlen, keine sauren Früchte wie Äpfel und Orangen zu essen.
- Ausbruch in Yekaterinburg mit saisonal bedingt steigenden Zahlen.
- Ausbruch in Khabarovsk, betroffen sind zwischen 1. und 12. Januar 2007 über 170 Kleinkinder im Alter unter 5 Jahren. Das sind etwa doppelt so viele wie sonst zu diesem Zeitpunkt des Jahres üblich. Lokale Ärzte glauben, dass sich das Virus durch kontaminierte Äpfel und Mandarinen verbreitete.
- Weiterer Ausbruch in der ersten Januarwoche in Krasnoyarsk in Zelenogorsk, über 40 Kinder erkrankten.
Hintergrund:
In den letzten 2-3 Monaten saisonal bedingte steigende Zahlen in den Regionen Moskau, Svedlovsk (hier 3-facher Anstieg der Erkrankungszahlen, 6-facher Anstieg in Verchnaya Salda), Orlovskaya und Khabarovsk der Republik Karelia, im autonomen Distrikt Yamalo-Nenetsk sowie in der Stadt Khabarovsk und den Distrikten Khabarovsk und Nanaian Amur (dort sind hauptsächlich Kinder unter 3 Jahren betroffen. Sporadische Fälle auch während des Sommers 2006, normalerweise jedoch kommt es zu Ausbrüchen nur bei kaltem Wetter.

Röteln - 02.06.2004
Kleiner Ausbruch in Sobolevo (Kamchatskiy Region) und einem Nachbarort, nachdem eine Kind die Erkrankung aus Vladivostok in ein Feriencamp mitgebracht hatte. Die beiden Orte stehen unter Quarantäne.
Gegen Röteln wird hier nicht standardgemäß geimpft.

Salmonellosis - 30.05.2007
In Stavropol im Southern Federal District wurden am 29. Mai 2007 weitere zehn Personen, und damit insgesamt 78 (einschließlich 15 Kinder) hospitalisiert. Die ersten Fälle wurden am 26. Mai gemeldet. Es wurde bestätigt, dass bei allen Betroffenen die Ursache der Verzehr von Plätzchen war, die in verschiedenen Läden und Marktplätzen gekauft wurden.

SARS - 07.07.2003
Aktuell zwei Verdachtsfällein der Primorsky Region (Grenzgebiet zu China) und in Blagoveshchensk.

Shigellosis - 18.09.2006
In einem Sanatorium für Kinder mit Rheuma erkrankten in Cheboksari 74 Kinder zwischen 7 und 15 Jahren. Ursache ist wahrscheinlich der Verzehr von Hüttenkäse.

Shigellosis - 10.10.2007
In Stavropol Ausbruch mit bis zum 7. Oktober 2007 insgesamt 624 Erkrankungen, einschließlich 572 Kinder unter 14 Jahren, insgesamt 396 Menschen (356 Kinder) mussten hospitalisiert werden. Etwa 150 Kinder erkrankten auch in Kislovodsk. Mit weiteren Fällen ist zu rechnen. Hauptsächlich sind bislang betroffen die Städte Lermontov und Kislovodsk. Der Peak des Ausbruchs wurde am 4. Oktober registriert, als in jeder der beiden Städte 120 Personen erkrankten. Ursache des Ausbruchs sind Produkte der Firma äVita“.

Shigellosis - 17.10.2009
Ausbruch in einer Fabrik in Novosibirsk, zwischen dem 8. und 14. Oktober 2009 wurden insgesamt 24 Erkrankungen gemeldet, 15 davon wurden hospitalisiert, die Fälle wurden laborbestätigt.

Tollwut - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Tollwut - 10.09.2009
Aktuelle Meldungen:
- In der Region Kolosovskiy der Provinz Omsk starben vier Rinder. 24 Menschen hatten mit den Rindern Kontakt und werden derzeit medizinisch behandelt und überwacht.
- In der Region Moskau werden weiterhin steigende Zahlen an Hunden und Katzen gemeldet, die Überträger der Krankheit sind. Die Erkrankungszahlen bei Tieren waren im Jahr 2008 zweieinhalb mal so viel wie 2007. 80 Prozent davon betreffen wilde Tiere, dessen Wachstum nicht kontrolliert ist (die anderen 20 Prozent betreffen Haustiere). Während der ersten fünf Monate des Jahres 2009 ließen sich 11.000 Menschen medizinisch behandeln (elf Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2008).
Seit 1987 wurden in der Region Moskau 13 gemeldet, neun davon starben innerhalb der letzten fünf Jahre.

Toxocariasis - 04.12.2006
Innerhalb von 9 Monaten dieses Jahr wurden in der Region Tumen 13 Fälle registriert, im Vorjahr war es während desselben Zeitraums nur 1 Fall. Die steigenden Zahlen sind allerdings primär auf die steigende Überwachung der Krankheit zurückzuführen.

Trichinellosis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Trichinellosis - 23.11.2008
Aktuelle Meldungen:
Landesweite Daten zuletzt seit Jahresbeginn bis Mitte September 2008: mehr als 100 Erkrankungen wurden gemeldet, dieses Jahr die meisten Ausbrüche in den Regionen Tomsk und Transbaikalia, Erkrankungen außerdem in Krasnodar, Khakassia, Voronezh und Magadan. Der häufigste Risikofaktor war Bären-Fleisch.
Einzelmeldungen:
- Kemerovo Region: Acht Personen (einschließlich vier Kinder) mussten Mitte November 2008 in das Krankenhaus von Novokuznetsk hospitalisiert werden, nachdem sie Bärenfleisch gegessen hatten. Bei sieben wurde die Krankheit laborbestätigt.
- Ausbruch im Dorf Nunligran in Providenskiy des Distrikts Chukchi (auf der Chukchi-Halbinsel im Osten von Sibirien), acht Personen erkrankten, nachdem sie Walross-Fleisch konsumiert hatten (zwei davon starben).
- Ausbruch in Myaundja der Region Susumanskiy in Magadan Oblast. Zwölf Menschen erkrankten, einschließlich drei Kinder unter 14 Jahren. Alle der Betroffenen hatten geräuchertes Bärenfleisch Ende Juli and Anfang August konsumiert.
Zurückliegende Meldungen:
- Juni 2008: Ausbruch in Zabaykalye, 26 Personen erkrankten, nachdem sie Fleisch eines Bären gegessen hatten. 14 der Betroffenen stammen aus dem Dorf Tungokochen, die anderen 12 aus Chita.
- Juni 2008: Ebenfalls Ausbruch in Tomsk im Distrikt Molodejniy Kargasokskiy, insgesamt 114 Personen hatten Fleisch eines Bären gegessen, bislang wurden 40 Erkrankungen bestätigt, darunter auch zwei Kinder unter 14 Jahren.
- Ende Februar 2008 drei Erkrankungen in Krasnodar. Landesweit seit Jahresbeginn bis zum 23. Februar 2008 insgesamt 33 Erkrankungen.
- Steigende Zahlen in der Region Krasnoyarsk. Im Jahr 2006 wurden in der Region 37 Erkrankungen gemeldet, während es im gesamten Land nur 206 Fälle gab. Ursache ist der Verzehr von Fleisch wilder Tiere.
- Zwischen 1995 und 1997 wurden im gesamten Land 1.383 Fälle, darunter 2 Todesfälle, gemeldet, im Jahr 2004 waren es 514 Fälle.
- Meldung von Dezember 2005: In der Altai Region mehr Fälle als früher, bisher 46, im gesamten 2004 waren es 33. Ursache ist der unvorsichtige Verzehr von nicht durchgartem Dachs-, Bären-, Schweine- und Hundefleisch.
Im Juli 2005 Meldungen über 12 Erkrankte im Distrikt Severobajkalskiy (Republik Buryatiya). In Buryatiya häufig Trichinellose-Meldungen, die letzten erst im April, wo in Novaya Bryan fünf erkrankt waren.
Hintergrund:
- Die Krankheit wird in allen Teilen des Landes gemeldet, Ausbrüche bei Familien sind sehr häufig. Die am meisten betroffenen Gebiete sind Khakasia, North Osetia, Sakha (Yakutia), Krasnodar, Krasnoyarsk, Khabarovsk, Primorskiy, Altay krais, Kamchatka, Kaliningrad, Tula, Irkutsk, Amur, Rostov, Tyumen, Sverdlovsk, Kemerovo und die jüdischen autonomen Regionen Khakassiya, Northern Osetia und Yakutia. Jährlich werden durchschnittlich etwa 600 Erkrankungen in 40 Territorien gemeldet, einschließlich 100 Kinder.

Trichinellosis - 23.10.2009
Aktuelle Meldung:
- Ausbruch in der Region Kemerovo, im Dorf Sheregesh Tashtagol wurden fünf Verdachtsfälle hospitalisiert. Alle Betroffenen hatten geräuchertes Bärenfleisch gegessen.
Zurück liegende Meldung:
- April 2009: In Severo-Eniseysk in Krasnoyarskiy wurde infiziertes Fleisch konfisziert, einige Einwohner hatten bereits das betroffene Schweinefleisch konsumiert.
- Im Jahr 2008 erkrankten 17 Personen (einschließlich die Jäger, die den Bär töteten) durch den Konsum von geräuchertem Bärenfleisch.
Hintergrund:
- Im Land kommt es öfters zu Fälle bei wild lebenden Tieren wie etwa Bären.

Tuberkulose - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Tularämie - 21.07.2008
Aktuelle Meldung:
- Erster Fall im Jahr 2008 ins Moskau. Ein Mann aus dem Vorort Naro-Fominsk erkrankte, erste Symptome waren am 26. Juni 2008, zuvor war er mehrere Tage fischen und sammelte Pilze. Der Fall wurde laborbestätigt.
Zurückliegende Meldungen:
- Anfang Dezember 2007 eine Erkrankung in der Region Amur, das erste Mal seit 50 Jahren. Ein Jäger aus dem Distrikt Selemdzhin erkrankte, er wurde von einem sog. Zobel gebissen. Impfungen in den Distrikten Selemdzhin und Mazanovsky werden nun durchgeführt.
- In Berezovo, Khanti-Mansiysky (auch Yugra genannt) der Region Tyumen im Westen des Landes wurden zwischen dem 16. und dem 5. September 2007 mittlerweile insgesamt 23 Erkrankungen gemeldet (davon mindestens vier laborbestätigt), darunter auch drei Kinder, alle wurden hospitalisiert. Ursprung der Erkrankungen sind vermutlich Nagetiere.
Hintergrund und Zurückliegendes:
- Es kommt in verschiedenen Regionen regelmäßig zu sporadischen Fällen, da die Krankheit im gesamten Land endemisch ist, jährlich insgesamt etwa 100 bis 400 Fälle, davon 70 Prozent in den Gebieten Nord, Zentral und West-Sibirien. Ausbrüche jedoch sind ernst zu nehmende Ereignisse.
- Im Jahr 2006 wurden landesweit 65 Fälle gemeldet, die meisten in der Republik Altai (neun Fälle), in Nizhniy Novgorod oblast (sieben) und in Moskau (sechs).

West-Nile-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
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West-Nile-Fieber - 18.09.2007
Aktuelle Meldungen:
- Steigende Fallzahlen in der Region Volgograd : Seit Beginn Juli bis zum 18. September 2007 wurden insgesamt 54 Erkrankungen gemeldet (nur eine Woche zuvor waren es noch 33), davon 44 in der Stadt Volgograd, acht im Distrikt Volgsky, einer in Leninsk sowie einer in Sredneakhtubinsky. Zwei Menschen starben aufgrund der Schwäche des Immunsystems. 75 Prozent der Betroffenen sind über 50 Jahre alt.
- Bis Mitte August 2007 im Southern Federal Distrikt sechs Erkrankungen in Rostov (in den Distrikten Proletarsky, Neklinovsky, Azovsky, Myasnikovsky, Salsky und Kamensky) sowie zwei in Astrakhan.
Hintergrund:
- Erste Fälle im Land im Jahr 1999, damals erkrankten mehr als 300 Menschen, 30 starben. Seitdem immer wieder Fälle im Southern Federal district, Vorkommen in den Regionen Rostov, Astrakhan, Volgograd, Krasnodar und Stavropol. Im Jahr 2005 erkrankten 15 Personen in Rostov, 13 im Jahr 2006. Größter Ausbruch bislang im Jahr 2005, in Astrakhan erkrankten 73 Personen.

West-Nile-Fieber - 09.04.2009
Vor einer weiten Verbreitung der Krankheit wird in der Republik Tatarstan gewarnt. Von 500 getesteten Personen wurden bei 12 Prozent Antikörper gefunden. In den letzten Jahren waren im Sommer jeweils günstige Bedingungen für die Verbreitung des Virus und einen Anstieg der Mosquito-Population.

Windpocken - 30.04.2009
Schwerwiegender Ausbruch in der Region Ryazan mit steigenden Fallzahlen, innerhalb der letzten drei Monate wurden insgesamt 2.304 Erkrankungen gemeldet, die Inzidenz beträgt 202,9 pro 100.000 Einwohner (47 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres). 89 Prozent der Betroffenen sind Kinder unter 14 Jahren.

Yersiniosis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Yersiniosis - 24.04.2007
Aktuelle Meldung:
- In Megion, Yugra mussten mindestens 11 Menschen hospitalisiert werden. Ursache ist durch Nagetiere infiziertes Essen, welches die betroffenen gegessen hatten.
Meldung von September 2006:
- Mehrere Fälle in Novosibirsk, auch anderer Infektionskrankheiten, verursacht durch eine hoch verbreitete Anzahl von Nagetieren.

Yersiniosis - 25.09.2007
Aktuelle Meldungen:
- In Noviy Urengoy in Yamalo-Nenetsky im Westen von Sibirien erkrankten mehrere Schuldkinder. Zunächst wurden am 18. September 2007 in Noviy Urengoy 20 Schüler hospitalisiert, sowie 77 wurden behandelt. Möglicherweise ist die Ursache frisches Gemüse für Salat. Mittlerweile insgesamt 121 Erkrankungen, davon 38 Hospitalisierungen. Untersuchungen werden noch durchgeführt.
- In der Region Khabarovsk mussten zwischen 19. und 21. Juli 2007 insgesamt 16 Personen, darunter 13 behinderte Kinder, hospitalisiert werden. Weitere 30 Personen, darunter 17 Kinder, erkrankten in einem Sommercamp.

Yersiniosis - 14.07.2008
In Krasnoyarsk erkrankten zuletzt insgesamt 141 Personen, die meisten im Kindergarten-Alter. 22 Kinder sowie zwei Erwachsene sind derzeit hospitalisiert.

Zecken übertragene Krankheiten - 22.06.2007
Aktuelle Meldungen:
Steigende Zahlen. Mitte Mai 2007 erlitten 16.200 Menschen Zeckenbisse, während es beispielsweise im Vergleichszeitraum 2005 nur 4.500 waren. Bis 5.Mai 2007 erkrankten vier Menschen, während im Frühling 2006 keine Encephalitis-Fälle gemeldet wurden.
Dieses Jahr bis Mitte Juni 2007 bislang folgende Einzelmeldungen:
- Republik Buryatia:
33 Verdachtsfälle von Encephalitis, wovon 14 bestätigt wurden. Größtes Risiko in folgenden Distrikten (in absteigender Reihenfolge): Kabansky, Tarbagataysky und Barguzinsky.
- Region Irkutsk:
33 Fälle von Encephalitis, davon sechs bei Kindern.
- Region Arkhangelsk:
63 Verdachtsfälle von Encephalitis, davon 14 Fälle bestätigt. Größtes Risiko in folgenden Gebieten (in absteigender Reihenfolge): Velsky Distrikt, Kotlas, Koryazhma, Kotlas Distrikt, Krasnoborsky Distrikt, Konoshsky Distrikt, Ustyansky Distrikt, Verkhnetoyemsky Distrikt, Shenkursky Distrikt, Hyandomsky Distrikt, Vinogradovsky Distrikte, Plesetsk,
Onega sowie Teile des Kargopolsky Distrikts.
- Region Sverdlovsky:
12 Fälle von Encephalitis.
- Sankt Petersburg:
Acht bestätigte Fälle von Encephalitis (2006 waren es 19) sowie 37 Fälle von Lyme-Borreliose (2006: 21 Fälle).
- Region Vologda:
Sieben Fälle von Encephalitis sowie 40 Fälle von Lyme-Borreliose.
- Republik Karelia:
24 Fälle von Encephalitis, 31 von Lyme-Borreliose. Höchstes Risiko in für beide Krankheiten in Petrozavodsk sowie den südlichen Gebieten der Republik.
- Republik Komi:
Sieben Verdachtsfälle von Encephalitis in Komi, einschließlich zwei Kinder. Zwei Fälle wurden bislang laborbestätigt, keine der Kinder. Die meisten Zeckenbisse in den südlichen Regionen der Republik.
- Region Pskov:
Hier ist hauptsächlich die Stadt Pskov betroffen. Insgesamt drei Fälle von Encephalitis, 14 von Lyme-Borreliose. Derzeit sind in der Region keine Antikörper vorhanden.
Meldungen März 2007:
Im Jahr 2006 kam es unter den Einwohnern des Süd-Urals zu insgesamt fast 18.000 Zeckenbissen. 126 Fälle von Encephalitis (einschließlich 3 Todesfälle), sowie 260 Erkrankungen an Lyme-Borreliose wurden im Süd-Ural gemeldet. In dieser Region kommt im Vergleich zum Rest des Landes zu 50 Prozent mehr durch Zecken übertragenen Erkrankungen. Die meisten Meldungen aus den Distrikten Kunashakskiy, Uiskiy, Nazepetrovskiy und Nagajbakskiy, außerdem in Plast und Karabash. Fast 28 Prozent der Betroffenen wurden in Wohnbezirken von Städten oder Dörfern gebissen.
Im Jahr 2006 steigende Aktivität von Zecken in vielen Regionen des Landes (Pskov, Kemerovo, Chita, Nizhniy Novgorod, Novosibirsk, Tyumen, Irkutsk, Republiken: Khakassia, Buryatiya und Mariy El).
Insgesamt 2006 im gesamten Land 3.510 Fälle von Encephalitis, das sind 22,7 Prozent weniger als 2005.

Zecken übertragene Krankheiten - 05.05.2009
Altai Krai: In der Region Altai wurden bis Anfang Mai 2009 insgesamt 52 Verdachtsfälle (einschließlich 19 Kinder) des sibirischen Typhus-Typs (im Vergleichszeitraum 2008 waren es 129 Fälle, inklusive 37 Kinder) sowie vier Verdachtsfälle von Enzephalitis (zwei im Vergleichszeitraum 2008) gemeldet. Der erste Zeckenstich wurde am 30. März 2009 in Biysk gemeldet. Seit Beginn der Zeckensaison wurden bei 1.561 Menschen (2008: 1.329) einschließlich 554 Kindern (2008: 506 Kinder) Zeckenstiche gemeldet.
Peak der Zeckenaktivität ist normalerweise in den ersten drei Mai-Wochen.

Weitere Internet-Seiten über Russische Föderation:


Outbreak-Historie
Gute Informationen siehe
CIA World Factbook (http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/rs.html)
Healthnetwork (Australien) (http://www.healthnetwork.com.au/travelclinic-countrydisplay.php?name=RUSSIA)
Länderinfos der UNIQA Vers. (http://www.meduniqa.at/gesundreisen/getCountryFull.cfm?countryID=125)
Links des WDR (http://www.wdr5.de/funkhauseuropa/links/index.phtml?land=02)
Reiseberichte (http://www.derreisetipp.de/links/pages/Europa/Russland/)
Russian National Tourist Office (http://www.interknowledge.com/russia/index.html)
Schweizer Bundesamt für Auswanderung (IMES) (http://www.swissemigration.ch/elias/de/laenderinformationen/laenderliste/00109/index.html)
Spiegel-Jahrbuch (http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,RUS,00.html)
Travel Links 4 U (http://www.linksnguides.com/TravelGuides.asp?LocationID=27)
U.S. Department of State (http://travel.state.gov/travel/russia.html)
WHO-Crises and emergencies (soweit gerade etwas vorgefallen ist) (http://www.who.int/hac/crises/en/)
WHO-Länderinfo (evtl. incl. Karte) (http://www.who.int/country/rus/en)

Ein Service der PRIMA-Apotheken   © Apotheker Büger, Nürnberg
Daten aus: Reise-Impfberatungsprogramm Büger
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