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Abdominal-Typhus - 15.06.2006 Aktuelle Meldung
Ausbruch in Mqanduli im Osten Südafrikas, zwei Menschen starben.
Zurückliegende Meldungen
- Ausbruch in Februar in der Region Limpopo im nordöstlichen Teil Südafrikas, 12 Personen erkrankten, die Patienten stammen aus Zoutpansberg, Sinthumule, Tshikwarani, Indermark, Madombidzha, Magau und Munzhedzi.
- Bis Ende September anhaltender Ausbruch mit einigen Toten (die Presse schreibt sogar von ca. 50), ca. 600 bestätigte und viele weitere Verdachts-Fälle (über 3.300 sind an Diarrhoe erkrankt) in Delmas (in Mpumalanga, 70 km östlich von Johannesburg),
allein am 21.9. 26 Neuerkrankungen. Meldungen auch aus Gauteng (Springs, East Rand) und aus dem Ort Mqanduli (Willow) in Eastern Cape.
AIDS - 30.06.2003 Südafrika hat weltweit die am schnellsten wachsende HIV-Infektionsrate, 25% aller getesteten Frauen sind infiziert, vor 10 Jahren war es nur 1 %. Im Jahr 2002
hatte das Land 4,74 Mio der HIV-Infizierte. Südafrika hat die meisten Aids-Fälle weltweit.
Cholera - 23.04.2009 Erhöhtes Erkrankungsrisiko wegen Einschleppungsgefahr aus dem benachbarten Simbabwe, aber auch zunehmend aufgrund der Ausbreitung im Land selbst, zuletzt
vermutlich überwiegend lokal erworbene Neuerkrankungen.
Zwar zuletzt zurückgegangene Zahlen, es wird aber offiziell vor weiteren Erkrankungen in den nächsten 1-3 Wochen gewarnt. Zuvor bis zum 9. März 2009 (seit Oktober/November 2008) insgesamt mehr als 12.000 Erkrankungen, 59 Personen starben.
Zuvor: Mitte Januar landesweit über 2.000 Fälle, die meisten davon in Limpopo, Teile des Flusses Tubatse sind vermutlich kontaminiert.
Bislang wurden in folgenden Regionen Erkrankungen gemeldet:
- Limpopo: Extrem schnelle Ausbreitung, seit dem 15. November 2008 bis zum 8. Februar 2009 mittlerweile insgesamt mehr als 4.000 Erkrankungen, zuletzt 63 Neuerkrankungen am 8. Februar 2009. 21 Menschen starben. Die meisten Fallzahlen in den Distrikten
Vhembe, Sekhukhune und Capricorn, dort am 26. Januar insgesamt 68 Neuerkrankungen. Betroffen unter anderem auch Musina und Madimbo, Dilokong und Botlokwa, sowie Botlokwa, Mopani, Waterberg und Dilokong.
- Gauteng: 173 Verdachtsfälle, bislang 33 laborbestätigt (drei Menschen starben). Am meisten betroffen ist der Distrikt Johannesburg.
- Mpumalanga: mittlerweile insgesamt 4.165 Verdachtsfälle (mindestens 49 Fälle laborbestätigt), 26 Menschen starben. Am meisten betroffen ist Mbombela North mit 2.206 Fällen, Bushbuckridge mit 1443, Mbombela South mit 184, Nkomazi mit 166,
Thabachweu mit 161 sowie Umjindi mit sechs Erkrankungen.
- KwaZulu Natal: zwei bestätigte Fälle
- Northwest: zwei
- East Cape und Northern Cape: je ein Fall
- Western Cape: Sieben - teilweise sicher lokal erworbene - Fälle. Unter anderem in Khayelitsha und Kraaifontein.
- Free State: eine Erkrankung.
Cholera Aktuell - 10.10.2010 Cholera-Infektions-Gebiete (lt. WHO u.a.): Aktuell: Cholera-Infektionsgebiet! Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Cholera gemeldet: Kwazulu-Natal seit 10.11.00 Lower Umfolozi District seit 10.11.00 Eshowe/Nkandla seit 10.11.00 Durban seit 20.10.00 Port Shepstone seit 20.10.00 o zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 09.05.2004 seit Jahren keine Fallmeldungen
Crimean-Congo hemorrhagic fever - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Crimean-Congo hemorrhagic fever - 11.10.2005 Ein Todesfall in Western Cape: ein Arbeiter einer Farm zwischen Swellendam und Heidelberg. Kontaktpersonen in
Riversdale stehen unter Quarantäne.
Crimean-Congo hemorrhagic fever - 24.07.2008 Ein Bauer sowie ein professioneller Jäger aus Adelaide in Eastern Cape erkrankten und starben schließlich am 4. Juli 2008, die Fälle wurden zuvor
laborbestätigt.
Landesweit kommt es jährlich zu etwa fünf bis 25 Erkrankungen, die meisten in Karoo, in Western Free State, in Northern Cape sowie in der North West Province.
Diarrhoe - 20.02.2006 Großer abflauender Ausbruch in der Provinz North West, in Bloemhof sind ca. 800 erkrankt. Ursache ist nach den Regenfällen verunreinigtes Trinkwasser. Ein
Ausbreiten in die Umgebung, z.B. Vryburg, gilt als möglich.
Diarrhoe - 20.12.2007 Aktuelle Meldungen:
- Ausbruch in Standerton in Mpumalanga mit 1.721 Erkrankungen bis zum 20. Dezember 2007. Stark betroffen sind die Gebiete in und um die Gemeinde Sakhile, hauptsächlich erkrankten Frauen zwischen 25 und 35 Jahren. Bislang 61 Personen wurden hospitalisiert.
Ein Zusammenhang zu dem Ausbruch in Delmas (siehe untenstehend) konnte nicht festgestellt werden.
- Bei dem Ausbruch in der Gegend von Nkangala in Delmas in der nordöstlichen Provinz Mpumalanga wurden zwischen Ende Oktober 2007 und 10. November 2007 wurden 640 Erkrankungen gemeldet, die meisten davon in den letzten Tagen. Bislang wurden keine
Todesfälle gemeldet.
Im selben Gebiet kam es bereits im September 2005 zu einem Ausbruch, damals starben vier Menschen.
Gastroenteritis - 09.09.2002 Schwerer Ausbruch in Rouxville (Free State), bisher vier Tote. Auch Cholera wird für möglich gehalten. Ursache ist sehr wahrscheinlich ein Defekt in der
Trinkwasserversorgung.
Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken. (aktuell
keine Saison)
Malaria - 07.02.2006 Die Erkrankungszahlen steigen witterungsbedingt (jährlich über 40.000 Fälle in Südafrika, vor allem in Mpumalanga (früher Transvaal),
KwaZulu-Natal (KZN) und Limpopo (Northern Province)):
- Ausbruch mit bis Mitte Januar über 1.200 (davon nur ca. 160 im Dezember) Erkrankten in Limpopo (vor allem im Distrikt Vhembe, außerdem in den Distrikten Mopani und Bohlabela einschl. der Städte Thohoyandou, Giyani und Bushbuckridge).
Für Ende Januar/Anfang Februar wird wegen der Witterungsverhältnisse erneut ein Peak erwartet. Die Regenfälle im Dezember hatten bereits ideale Brutbedingungen für die Überträger-Mosquitos geschaffen. Im letzten Jahr lagen hier die Zahlen mit 300 pro
Woche aber wesentlich höher.
- Immer wieder Meldungen über in Limpopo, Kruger National Park und Mpumalanga erworbene Infektionen.
In Mpumalanga dieses Jahr allerdings bis Mitte Januar nur 13 Fälle, 2004 waren es insgesamt 4.254, 2003 2.952.
Malaria - 17.02.2006 In der als malariafrei bekannten Provinz Gauteng im Januar ca. 500 Erkrankte, offenbar herrscht hier Übertragung, viele
waren nachweislich nicht verreist!
Mit über 200 davon eine ungewöhnliche Häufung in Ekurhuleni. 45 in West Rand, 142 in Johannesburg Metro und 59 in Tswhane.
Malaria - 23.04.2007 Innerhalb der
letzten 7 Jahren ist in Mpumalanga ein Rückgang der Erkrankungszahlen und der Todesfälle aufgrund intensiver Maßnahmen gegen die Krankheit zu verzeichnen. 2000/2001 starben bei 12.753 Erkrankungen etwa 20 Menschen (Sterbequote von 0,16 Prozent). 2005/2006
waren es 4.678 Erkrankungen mit 23 Todesfällen (Sterbequote: 0,49 Prozent), 2006/2007 wurden 1.786 Fälle gemeldet, 7 davon starben (Sterbequote: 0,39 Prozent).
Davor waren die Zahlen gestiegen, allein in KwaZulu-Natal von 8.000 Fällen 1996 auf fast 42.000 im Jahr 2000, die Anzahl der Todesfälle stieg im selben Zeitraum von 20 auf über 340.
Malaria - 21.01.2010 In Limpopo steigende Erkrankungszahlen, bisher in dieser Saison ca. 1000 Fälle
2007 Meldungen vor allem aus den Distrikten Mopani und Vhembe. Die Malariagebiete haben sich in den letzten Jahren westwärts erweitert.
Malaria außerdem in Mpumalanga und KwaZulu-Natal.
Masern - 06.06.2005 In vielen Landesteilen ist die Durchimpfungsrate zu gering. Die Gesundheitsbehörden empfehlen Reisenden auf Ihren Impfschutz zu achten.
Aktuelle Meldung:
- Ausbruch mit Fällen vor allem in eThekwini, Pinetown, Dassenhoek, KwaDabeka, Umlazi, Vryheid und Nongoma.
Zurück liegende Meldungen
- Ausbrüche mit dramatischem Anstieg der Erkrankungszahlen im Dezember (Beginn des Ausbruchs bereits im September) im nördlichen KwaZulu-Natal, und zwar in Umzinyathi (Tugela Ferry und Grey Town) und Uthungulu (Nkandla), einige Fälle auch im Grenzgebiet
zu Mosambik und in den Pomeroy und Mooi River-Gebieten, außerdem in Zululand, Ekombe und Inkandla und uThungulu in North Coast.
- Im Gebiet Cape Town (Kapstadt) Ausbruch im Gebiet Fish Hoek und in den Vorstädten Claremont/Rondebosch.
- Meldungen in den Provinzen Gauteng, Eastern (betroffen ist vor allem das Gebiet Elliotdale in der Transkei), Western Cape und und Eastern Cape (vor allem das Lusikisiki-Gebiet).
Masern - 13.10.2009 Vor hohem Erkrankungsrisiko im gesamten Land wird gewarnt.
Deutlich gestiegene Zahlen im September 2009 mit 246 bestätigten Fällen (99 im August), damit seit Jahresbeginn insgesamt 414 Fälle. Die meisten davon (372) waren in Gauteng, darum wiederum die meisten (296) im Distrikt Tshwane (früher Pretoria). Im
Oktober (bis zum 12. Oktober) bislang 35 Fälle in Ekurhuleni und 31 in Johannesburg.
In Johannesburg wurden im September 2009 insgesamt 48 Erkrankungen gemeldet, alle Regionen der Stadt sind betroffen. Zuvor waren von Januar bis August nur elf Erkrankungen gemeldet worden. Einige der Betroffenen hatten eine oder sogar zwei Impf-Dosen
erhalten, was bedeutet, dass alle Personen gefährdet sind.
Desweiteren weiterhin steigende Fallzahlen, im September 2009 wurden insgesamt 246 Erkrankungen gemeldet (im August waren es 99), damit insgesamt 414 Erkrankungen. Die meisten der Betroffenen stammen aus der Provinz Gauteng, davon wiederum die meisten aus
dem Distrikt Tshwane (früher Pretoria). Desweiteren innerhalb des letzten Monats 35 Fälle in Ekurhuleni.
Normalerweise kommt es in der Gegend zu nur etwa einem Fall pro Jahr. Des weiteren betroffen sind unter anderem: Mpumalanga (acht Erkrankungen), Western Cape (fünf), Eastern Cape (drei), North West und Northern Cape (jeweils eine) sowie einige
Verdachtsfälle in Limpopo.
Milzbrand - 26.03.2008 Derzeit erneut Ausbruch im Krüger-National-Park in der Campbell area (100 km von Kimberley entfernt), betroffen sind sowohl Farmen als auch wild lebende Tiere.
Farmer melden Verluste bis zu 400 Tieren. Ausbrüche im Krüger-National-Park fast jedes Jahr.
- 2006 acht Ausbrüche: in Mpumalanga, Northern Cape Province, Limpopo und Kruger National Park.
- Januar 2007: zwei Ausbrüche in den Provinzen Northern Cape und North West. Kurz-Infos zu Milzbrand: Keine direkten Kontakte mit Tieren,
kein Verzehr von Fleisch unsicheren Ursprungs.
Milzbrand - 11.12.2008 Aktuelle Meldungen:
- In der Siyancuma Municipality der Provinz Northern Cape starben 24 Tiere (21 Schafe und drei Streifengnus).
Hintergrund:
- Die Krankheit ist in der Provinz Northern Cape endemisch (wie etwa Regionen nahe dem Kruger National Park) und es kam in den letzten Jahren immer wieder zu Ausbrüchen einschließlich Erkrankungen und Todesfälle bei Menschen. Letzter Ausbruch Anfang 2008
nahe Campbell (100 km von Kimberley). Zuvor Ausbruch Ende 2007.
Myiasis - 15.02.2006 Ansteigende Zahlen, seit Jahresbeginn bis Mitte Februar bereits 155 Fälle im Gebiet von Mafikeng (North-West-Provinz, am schlimmsten ist Disaneng betroffen),
während es davor in einem Zeitraum von 5 Jahren nur 1 oder 2 Fälle waren. Überträger sind die ' Tumbu-Fliegen'.
Betroffen sind Teile von Kgetleng (im Moses Kotane municipality), Carltonville (in der Nähe von Merafong), Potchefsroom und Gebiete an der Grenze Zeerust/Botswana.
Neurozystizerkose - 21.05.2005 Ausbruch (Taenia solium) in Eastern Cape (Coza im Distrikt Libode), hier sind ca. 30 Kinder erkrankt, eines verstorben.
Zunächst war ein Abdominal-Typhus-Ausbruch vermutet worden.
Paralytic shellfish poisoning (PSP) - 09.04.2008 Nach entsprechenden Funden am 5. April 2008 von totem “perlemoenö in flachen Gebieten des Melkbosstrands nördlich von Kapstadt wird
gewarnt, vorläufig auf den Verzehr von Schalentiere, insbesondere Muscheln, Austern und Schnecken, zu verzichten.
Red Tide - 19.03.2007 Mindestens 3 Menschen erkrankten, nachdem sie Meeresfrüchte von der Küste in Lamberts Bay aßen. Untersuchungen haben bislang ergeben, dass weite Strecken der Cape West coast einschließlich der Lamberts Bay sowie der False Bay beeinträchtigt
sind. Vor dem Verzehr von Meeresfrüchten, die aus dieser Gegend stammen, wird daher gewarnt.
Hintergrund:
In der Lamberts Bay (Cape West Coast) wurde bereits im Jahr 2002 vor dem Verzehr von Meeresfrüchten gewarnt. Die Toxinwerte waren noch nie so hoch wie bei dieser red tide, ein Mensch ist verstorben. Schon 1999 und 2000 red tides an der
Westküste. Kurz-Infos zu Red Tide: Nicht nur Menschen mit Atemproblemen sollten betroffene Strände meiden, inzwischen erhärtet sich der
Verdacht, dass Algenblüten durch Wind übertragene Neurotoxine produzieren, wobei dieser Übertragungsweg bisher fälschlich als relativ harmlos eingeschätzt wurde.
Außerdem sollte man keine in dieser Gegend gefangenen Fische bzw. Meeresfrüchte essen.
Rift Valley fever - 01.07.2008 Mittlerweile auch Meldungen über menschliche Fälle, insgesamt 18 menschliche Erkrankungen wurden bestätigt zwischen Januar und Juni 2008 durch den Kontakt mit
infizierten Tieren bzw. deren Gewebe. Betroffen waren Rinder, Büffel und Ziegen in den vier Provinzen Mpumalanga, North West, Gauteng und Limpopo. Zuvor auch Meldungen über Erkrankungen bei Schafen. Zuletzt wurden menschliche Fälle im Jahr 1999 und davor
im Jahr 1991 gemeldet.
Rift Valley fever - 01.08.2009 Aktuelle Meldung:
- Landesweit wurden seit Jahresbeginn bis September 2009 insgesamt drei menschliche Erkrankungen bestätigt.
- Im Mai 2009 wurde ein Ausbruch bei Schafen im Distrikt Mbombela der Provinz Mpumalanga bestätigt. Menschliche Fälle wurden keine bestätigt.
Hintergrund und Zurückliegendes:
- Zwischen 2008 und 2009 wurden kleinere Ausbrüche in den Provinzen KwaZulu-Natal, Mpumalanga, Limpopo und North West gemeldet. Im Jahr 2008 wurden insgesamt 17 menschliche Erkrankungen bestätigt.
- Meldung März 2009: Ausbruch auf einer Farm in Creighton in der Provinz KwaZulu-Natal, mehr als 50 Tiere starben. Mittlerweile gilt der Ausbruch aber als unter Kontrolle.
- Die Krankheit ist im Land endemisch.
Schistosomiasis - 12.09.2003 Ausbruch im Vhembe District (Vhembe-Dongola Nationalpark) in der Provinz Limpopo, wahrscheinlich sind weitere Gebiete am Limpopo betroffen.
Weiterer Ausbruch im "Kroondal informal settlement" in der North West Provinz..
Spotted fever: Rocky Mountain spotted fever - 07.12.2008 Ein Mann erkrankte in Brasilien am 23. November und starb am 2. Dezember 2008, er erwarb die Krankheit jedoch in Südafrika, wo er sich bis
zwei Tage vorher aufgehalten hatte. Der Fall wurde laborbestätigt.
Tollwut - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Tollwut - 16.01.2009 Mehrere aktuelle Meldungen:
- Eastern Cape: möglicherweise Ausbruch im Ort Mgwenyane nahe Libode, mindestens acht Personen wurden kürzlich von zwei Hunden gebissen.
- Eine Frau aus Nordirland starb. Sie erkrankte vermutlich schon im Dezember 2006, während sie im Riverside Wildlife Rehabilitation and Environmental Education Centre in Limpopo arbeitete und von einem Hund gebissen wurde.
- Ein Mann aus Irland erkrankte, nachdem er in den letzten zwei Jahren als Voluntär mit Tieren arbeitete. Er hatte Kontakt mit verschiedenen Tieren, einschließlich Hunden.
Tollwut - 12.08.2009 In Johannesburg wurde die Krankheit bei einem Hund laborbestätigt, er wurde daraufhin eingeschläfert. Der Fall ist sehr ungewöhnlich, da das Tier das betroffene
Anwesen in den letzten vier Jahren nicht verlassen hatte.
In Johannesburg kommt es normalerweise eher selten zu Erkrankungen. Dennoch ist die Krankheit landesweit endemisch, im Jahr 2008 wurden 15 menschliche Fälle gemeldet.
Tuberkulose - 12.10.2005 Einige Fälle von multiresistenter Tuberkulose in den Cape Flats bei Kapstadt, betroffen sind vor allem Schüler einer High School.
Tuberkulose - 08.02.2008 Aktuelle Meldung:
- Aufgrund von bestätigten Fällen des extremen multi-arzneimittelresistenten Virusstamms (XDR) sowie etwa 100 Fälle des ebenfalls resistenten Stamms MDR-TB im benachbarten Botswana werden auch hierzulande weitere Fälle befürchtet. Im letzten Jahr kam es
diesbezüglich zu zahlreichen Erkrankungen, siehe unten. Bis Ende 2007 ist es zu 50 XDR-Fällen allein in einem Krankenhaus in der Provinz KwaZulu-Natal gekommen (sowie 2.476 MDR-Erkrankungen), zwischen Juni 2005 und August 2007 wurden 539 XDR-Fälle
gemeldet.
Meldung von Juni 2007:
- Andauernden Ausbruch - hauptsächlich in der östlichen Provinz KwaZulu-Natal – mit einem multi-arzneimittelresistenten Virusstamms (XDR), insgesamt (Stand Mitte Juni 2007) im Land über etwa 437 Erkrankungen, 290 Menschen starben. In Western Cape haben
sich die Fallzahlen in den letzten drei Monaten vervierfacht, mittlerweile bis Mitte Juni 45 Fälle, acht Menschen starben. Zuletzt starb ein 18-jähriger Junge in Western Cape, bis zum 30. Mai 2007 starben insgesamt fünf Menschen, sowie 37 Erkrankungen
wurden bestätigt. Die Krankenhäuser sind insbesondere hinsichtlich Einzelbetten ausgelastet, was ein weiteres Problem darstellt.
Verteilung Ende Mai 2007 war wie folgt: KwaZulu-Natal (228 Erkrankungen/ 201 Todesfälle), Eastern Cape (33/5), Gauteng (13/2) North West (10/4), Free State (8/2), Northern Cape (8/0), Western Cape (22/3) , Limpopo (5/1), Mpumlanga
(1/0).