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Abdominal-Typhus - 06.06.2009
In Tennessee in Chattanooga wurden zwei bestätigte Fälle sowie ein weiterer Verdachtsfall gemeldet.
Seit 2000 kommt es landesweit immer wieder zu Erkrankungen, unter anderem betroffen waren New York City sowie Ohio.

Amebic meningoencephalitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Avian Influenza - 11.08.2009
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm
Kurz-Infos zu Avian Influenza: Bisher ist keine Übertragung von Mensch zu Mensch oder durch durchgegarte Geflügelprodukte bekannt, die beste Vorsorge ist kein Kontakt zu lebendem Geflügel. Neuraminidaseinhibitoren müssen nicht mitgenommen werden.
Eine Influenzaimpfung beim Besuch der bekannten H5N1-Infektionsgebiete ist eine sinnvolle Maßnahme, auch wenn sie keinen unmittelbaren Schutz gegen die Vogelgrippe bietet.


Babesiosis - 20.05.2007
Ein 55-jähriger Mann erkrankte nördlich von Boston, Massachusetts, vermutlich hatte er sich in Ipswich backyard infiziert. Einen Monat zuvor musste ein weitere Mann hospitalisiert werden. In den letzten zwei Jahren werden steigende Zahlen gemeldet. Vor Zecken wird gewarnt.

Botulism - 23.03.2007
New Yorker Behörden warnen vor dem Konsum sog. "Smoked Sardines", die bei Apholo Shippers & Sari-Sari Store, Woodside, Queens verkauft werden. Das Markenzeichen deutet darauf hin, dass das Produkt durch „C & K, Elmwood Park, New Jersey” verbreitet wurde. Bislang sind allerdings keine Erkrankungen gemeldet worden.

Brucellose - 13.02.2007
Nachdem man zunächst annahm, dass im Winter die Krankheitsrate steigen würde, haben Untersuchungen im Januar 2007 ergeben, dass nur 5 Prozent der getesteten Elche positiv waren.

Brucellose - 09.06.2008
Der Staat Montana hat seinen Brucellose-freien Status (zuletzt seit 1985) verloren:
In Montana nahe dem Yellowstone National Park erkrankte im Mai 2008 eine Kuh im Paradise Valley.
Bereits ein Jahr zuvor wurde die Krankheit bei einer Rinderherde bestätigt.

Chagas-Krankheit - 14.03.2007
Eine 74-jährige Frau, die die Trypanosomen lokal erworben haben muss, erkrankte im ländlichen Umland von New Orleans in Louisiana.
Bisher wurden nur 5 autochthone Fälle im Land gemeldet, betroffen waren 3 Kinder in Texas, ein Kind in Tennessee sowie eine 56-jährige Frau in Kalifornien.

Cholera Aktuell - 07.09.2010
Cholera-Fälle (lt. WHO u.a.): Gemeldete Cholera-Fälle (z.B. nach WHO-Meldungen, aus diversen weekly epidemiological records (W E R) etc.), Stand: 6092010
Jahr Erkankungen Todesfälle
2006 7 0

Detaillierte Aufstellung der gemeldeten Cholera-Fälle:
Zeitraum Erkankungen Todesfälle Anmerkung
01.01.1993 - 31.12.1993 19 0 i
07.01.1994 - 07.01.1994 1 0 i
01.02.1994 - 01.02.1994 1 0 i
08.02.1994 - 12.02.1994 3 0 i
07.03.1994 - 09.03.1994 2 0 1i
10.03.1994 - 05.07.1994 8 0 i/Nachmeldung d. noch nicht berichteten
22.03.1994 - 22.03.1994 1 0 i
23.06.1994 - 23.06.1994 1 0 i
03.07.1994 - 03.07.1994 1 0 i
26.07.1994 - 26.07.1994 1 0 i
28.07.1994 - 19.08.1994 3 0 i
06.12.1994 - 06.12.1994 1 0 i/Tag der Meldung
11.02.1995 - 11.02.1995 1 0 i
25.03.1995 - 03.04.1995 2 0 i
01.04.1995 - 11.04.1995 2 0 i
20.04.1995 - 20.04.1995 1 0 i
20.05.1995 - 02.06.1995 5 0 i
18.08.1995 - 23.09.1995 3 0 i
26.09.1995 - 26.09.1995 1 0 i
04.06.1996 - 04.06.1996 2 0 Meldedatum
27.04.1997 - 27.04.1997 1 0 i
16.08.1997 - 12.10.1997 3 0 i
01.10.1997 - 01.10.1997 1 0 i
14.05.1999 - 30.12.1999 3 0 i
05.08.1999 - 05.08.1999 1 0 i
22.06.2000 - 21.07.2000 7 0 4i
06.07.2002 - 06.07.2002 1 0 i
02.06.2003 - 11.06.2003 1 0 i
27.12.2003 -  1 i
10.02.2004 - 07.04.2004 2 0 i
16.05.2004 -  1 0  
08.04.2005 - 10.05.2005 2 0 Hawaii
26.07.2005 - 02.08.2005 2 0 i
30.04.2006 - 02.05.2006 1 0 i
21.05.2006 - 30.05.2006 1 0 i
05.06.2006 - 31.07.2006 5 0 1i
i=importiert, s=vermutet


Ciguatera fish poisoning - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Ciguatera fish poisoning - 17.07.2008
Aktuelle Meldung:
- Steigende Fallzahlen in Florida aufgrund von Fischvergiftungen, zuletzt wurde bei fünf weiteren Personen in Palm Beach County Ciguatera laborbestätigt. In den letzten Jahren kam es in Florida immer wieder zu Ausbrüchen aufgrund des Verzehrs von kingfish und amberjack.
Zurückliegende Meldungen:
- Untersuchungen haben im Februar 2008 ergeben, dass die Ursache zahlreicher Erkrankungen (siehe unten stehende Meldung) Fisch aus dem nördlichen Golf von Mexiko nahe der Flower Garden Banks National Marine Sanctuary südlich der Küste von Texas und Louisiana ist.
- Ausbruch in St. Louis, Missouri, mindestens zehn Gäste aus zwei Restaurants (Blue Water Grill in Kirkwood und Frazer's Restaurant and Lounge in St. Louis) erkrankten Ende 2008. Der Ausbruch ist ungewöhnlich groß. Alle Betroffenen hatten äamberjack“, einen tropischen Fisch gegessen.
Hintergrund:
- Normalerweise kommt es landesweit zu etwa 30 Fällen pro Jahr.

Coccidiomycosis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Coccidiomycosis - 17.08.2007
Aktuelle Meldung:
- Im südlichen San Joaquin Valley regelmäßig Fälle in Gefängnissen, von 2001 bis 2006 Anstieg um das sechsfache auf 672 Fälle im Jahr 2006, einschließlich 514 im Pleasant Valley State Prison und 91 im Avenal State Prison.
Zurück liegende Meldung:
- Meldung Januar 2007: Nach wie vor hohe Erkrankungszahlen im Staat Arizona (bekanntes Endemiegebiet) sowie steigende Zahlen im ganzen Land. In Arizona erkrankten im Jahr 2006 56 Prozent mehr als zuvor 2005. Er wurden 5.493 Erkrankungen gemeldet, wobei Offizielle davon ausgehen, dass wie auch in den Vorjahren Tausende weitere Fälle nicht gemeldet wurden. Mögliche Ursache ist das veränderte Wetter, gegenüber dem nassen Winter 2005 waren die letzten Monate 2006 sehr trocken.
Hintergrund:
Evtl. Prognosen infolge früherer Jahre möglich:
- Coccidioidomycosis regelmäßig hauptsächlich im Südwesten der USA, in Teilen Mexikos und in Zentral- und Südamerika. Besonders gefährdet sind Schwangere und Personen mit schwachem Immunsystem.
- In Arizona (die meisten Fälle in Arizona in der Umgebung von Phoenix) in den letzten 12 Jahren kontinuierlich steigende Zahlen: im Jahr 2001 2.203 Fälle, im Jahr 1998 waren es noch 1.551, 1995 lediglich 623; hauptsächlich betroffen sind Gebiete in Maricopa County (aufgrund der dichten Besiedelung).

Cryptosporidiosis - 06.09.2005
Bis Ende August ca. 200 Erkrankte: in Northern Kentucky je ca. 30 in den Counties Hamilton und Kenton, je 3-4 in den Counties Campbell und Boone.
Betroffen sind außerdem in Ohio und Kentucky die Counties Adams, Brown, Butler, Clermont, Clinton, Highland, Warren und Northern Kentucky.
Erst vor Kurzem Meldungen über einen Ausbruch ausgehend vom Seneca Lake State Park in New York, hier hatten sich über 3.000 infiziert.

Cryptosporidiosis - 13.10.2007
Ausbruch mit steigenden Erkrankungszahlen in Wichita, Kansas. Erste Fallmeldungen im August mit sieben Erkrankungen bis Ende August, mittlerweile insgesamt 70 Erkrankungen.

Cyclosporiasis - 15.07.2005
Seit Juni in New Haven County (Connecticut) 13 Fälle.
Erst im April/Mai/Juni einige Hundert Erkrankte in ganz Florida, u.a. in Pinellas County, die Ursache war importiertes Basilikum.
Immer wieder sind importierte Himbeeren, bzw. Zuckerschoten, Salat und Basilikum die Ursache für solche Ausbrüche.

Cysticercosis - 10.02.2007
Die Krankheit könnte im Land ein Gesundheitsproblem werden, insbesondere in den an Mexiko angrenzenden Staaten, bei denen es sich um Endemie-Gebiete handelt.
Fast 60 Prozent der 221 Todesfälle des Landes zwischen 1990 und 2002 betrafen Einwohner Kaliforniens. Die meisten wurden im Ausland geboren oder emigrierten aus Mexiko. Die in den USA geborenen Betroffenen repräsentieren 15 Prozent der Todesfälle im gesamten Land. Im Jahr 2004 wurden in Kalifornien 65 Fälle gemeldet, 2005 waren es 44, in den ersten 10 Monaten des Jahres 2006 waren es 45 Erkrankungen.

Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Dengue-Fieber - 29.10.2005
In Brownsville (Texas, USA) bisher 15 Erkrankungsfälle.
Das befürchtete Übergreifen - wie im Jahr 2000 - aus dem benachbarten (Mexiko) Matamoros (dort bis Mitte August ca. 50 bestätigte, weitere Verdachts-Fälle) konnte offenbar durch entsprechende Insektenbekämpfungsmaßnahmen verhindert werden.
In Matamoros und damit auch in Brownsville sind die wahrscheinlichsten Monate für einen Ausbruch der späte August, September und Oktober.

Dengue-Fieber - 19.09.2009
In Key West im Südosten von Florida wurden drei Erkrankungen bestätigt. Die Krankheit ist in Florida selten, aber nicht unbekannt.

E. coli - 08.12.2006
Aktuell Ausbruch mit mindestens 19 Erkrankungen, 14 mussten hospitalisiert werden. Die Betroffenen aßen in einem Fast-Food-Restaurant im Osten des Staates Iowa (u.a. in Waterloo) und leiden an schwerer Diarrhoe, Krämpfen und blutigem Stuhl. Als mögliche Ursache werden E. coli-Bakterien vermutet, Untersuchungen dauern noch an.

E. Coli - 12.04.2007
Verschiedene Ausbrüche (u.a. durch abgepackten Spinat, Rinderhackfleisch und Salat) in der letzten Zeit erinnern an das Risiko von abgepackten Lebensmitteln und Restaurant-Ketten.

E. Coli (EHEC) - Jährlich sich saisonal wiederholend
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E. Coli (EHEC) - 05.02.2009
Mindestens 12 Personen erkrankten (diese Fälle wurden laborbestätigt, darunter elf Kinder), sowie weitere acht Verdachtsfälle wurden im Staat Colorado gemeldet. Betroffen sind verschiedene Counties von Boulder bis El Paso. Die Betroffenen infizierten sich vermutlich bei der National Western Stock Show im January 2009.

Eastern equine encephalitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Eastern equine encephalitis - 24.10.2007
Aktuelle Meldungen:
- In Indiana wurden insgesamt 24 Pferde in 17 Counties positive getestet. Betroffen sind: Adams, Boone, Daviess, Decatur, DeKalb, Elkhart, Hendricks, Howard, Jay, Kosciusko, LaGrange, LaPorte, Noble, Putnam, Rush, Steuben, and St. Joseph. Es handelt sich um die bislang bekannt größte Verbreitung.
In Indiana typischerweise Cluster in den nördlichsten Counties, vor allem im Westen.
- Möglicherweise erkrankte ein Brite, nachdem er sich in den USA aufhielte, wo er sechs Wochen (im Juli und August 2007) zum Fischen auf Rhode Island ging. Er wohnte am Fluss Saco im Norden von New Hampshire und erkrankte am 31. August 2007, einen Tag nachdem er heimflog. Er wurde von einem Mosquito gebissen und befindet sich derzeit im Koma.
- Erster menschlicher Fall in diesem Jahr (keine menschliche Fälle 2006, sieben im Jahr 2005, wovon zwei starben), eine Person auf New Hampshire wurde positiv getestet.
In Louisiana starben in Lafourche Parish zehn Pferde, davon wurden acht bestätigt. Pferdebesitzer sind angehalten, ihre Pferde zu impfen.
- Im Staat New York wurden die ersten positiven Mosquitos diesen Sommer 2007 Ende Juni im Gebiet Toad Harbor in West Monroe gefunden, allerdings nur solche, die Vögel beissen, und nicht der Typ, der auch Menschen und Säugetiere beisst.
Hintergrund:
- Die Krankheit ist endemisch in ganz Nord-Amerika an der Atlantik- und Golfküste. In den nördlichen Regionen besteht Erkrankungsgefahr vorwiegend im Spätsommer, im Süden während des gesamten Jahres.
Insgesamt wurden zwischen 1964 und 2004 landesweit 220 Fälle bestätigt, das sind durchschnittlich fünf Fälle pro Jahr.

Eastern equine encephalitis - 11.09.2009
Aktuelle Meldungen:
Allgemein im Sommer 2009 viele Erkrankungen, vor allem im Nordosten des Landes. Zahlreiche Fälle bei Pferden, aber auch bei anderen Tieren wie etwa Lamas, Emus oder Fasanen in den Staaten nördlich und östlich von New York.
Einzelmeldungen:
- New York: Ein menschlicher Fall wurde aus dem County Oswego im Staat New York gemeldet, es handelt sich um den ersten menschlichen Fall in der Region seit 1983. Außerdem Vorkommen bei Mosquitos sowie auch im County Onondaga.
- Maine: Eine weitere Erkrankung wird bei einem Pferd in Gorham gemeldet, damit die zehnte Erkrankung im Staat. Auch ein Lama erkrankte. Es gab noch nie so viele Fälle wir zur Zeit.
- New Hampshire: In Candia erkrankte ein 3-jähriges Mädchen sowie ein Pferd.
Zurückliegendes und Hintergrund:
- Oktober 2008: Ein 73-jähriger Mann aus dem County Essex im nordöstlichen Staat Massachusetts erkrankte am 21. September 2008 im Staat Maine. In den zwei Wochen davor war der Mann extensiv in den Staaten Maine und New Hampshire umhergereist, sodass es wahrscheinlich erscheint, dass er sich in einer dieser Staaten infizierte.
- Im August eine menschliche Erkrankung in New Hampshire.
- Juli 2008: Erster Fall bei einem Baby im County Baldwin in Alabama.
- Zwischen 2004 und 2006 wurden in Massachusetts 13 Erkrankungen gemeldet, sechs davon starben; zwischen 1964 und 2007 wurden in Massachusetts 35 menschliche Fälle gemeldet, in New Hampshire waren es im selben Zeitraum elf Erkrankungen emeldet, in Maine keine.
- Die Krankheit ist endemisch entlang der Küste des Golfes von Mexiko.

Ehrlichiosis - 26.07.2009
Aktuelle Meldung:
- Tennessee: Steigende Erkrankungszahlen, bis zum 25. Juli wurden insgesamt 17 Erkrankungen gemeldet (im Vergleichszeitraum 2008 waren es 14), mindestens ein Kind starb.
- Kentucky: mindestens ein Kind starb (in Park City).
- Missouri: Seit Jahresbeginn bis Anfang Juni 2009 wurden insgesamt neun Erkrankungen gemeldet. Am 6. Juni 2009 starb ein Mann aus St. Louis, er fand einen Zecken an seinem Körper nach einem Angeltrip im Nordosten des Staates.
Der erste bestätigte Fall des Jahres war im April bei einer Frau südlich von St. Louis.
Zurückliegende Meldungen:
- Im Jahr 2008 kam es in Missouri zu 668 Erkrankungen (Inzidenz von 11 pro 100.000 Einwohner), knapp 100 mehr als im Jahr 2007.
Weitere Einzelmeldungen:
- Am 23. Mai 2007 starb ein Kind, nachdem es 10 Tage zuvor im Nordosten des Staates von Zecken gebissen wurde. Der Fall wurde laborbestätigt. Vor Zecken (auch im Hinblick auf andere Erkrankungen, die im Land ebenso vorkommen) wird gewarnt. Im Jahr 2007 werden diesbezüglich steigende Fallzahlen gemeldet, bislang (bis Anfang Juni 2007) wurden 16 Fälle von Ehrlichiosis gemeldet. In den fünf Jahren davor waren es in Missouri im entsprechenden Vergleichszeitraum durchschnittlich neun Fälle pro Jahr.
Hintergrund:
- Die Krankheit ist insbesondere endemisch in den Staaten Arkansas, Florida, Georgia,
Missouri, North Carolina, Oklahoma, Tennessee, Texas und Virginia.

Gastroenteritis - 18.12.2006
Seit 2 Wochen steigende Erkrankungszahlen in Boston. In der Stadt kommt es regelmäßig jedes Jahr zu Ausbrüchen, typischerweise im Herbst und in den Wintermonaten, oft im Zusammenhang mit vermuteten Noroviren.

Hanta-Virus-Infektionen - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Hanta-Virus-Infektionen - 12.04.2007
Aktuelle Meldungen:
- Erste offiziell bestätigte Fallmeldungen für 2007 am 12. April 2007 in Mississippi, eine Erkrankung in Lawrence County sowie ein weiterer Fall in Walthall County.
- 2 Verdachtsfälle in Belle, West Virginia, davon starb einer Anfang Februar. Derzeit werden Laboruntersuchungen durchgeführt.
Zurückliegende Meldungen:
- Ende Januar starb eine Frau in Gallatin County, Montana (in Montana seit 1993 27 Fälle, 7 Todesfälle).
- Ein 19-jähriger Mann aus Rio Grande Valley erkrankte ebenfalls Ende Januar, er arbeitet in Kansas und musste auf dem Heimweg hospitalisiert werden.

Hanta-Virus-Infektionen - 18.09.2009
Aktuelle Meldung:
- New Mexico: Zuletzt erkrankten ein 22-jähriger Mann aus dem County Rio Arriba sowie eine 61-jährige Frau aus dem County Taos, beide mussten hospitalisiert werden. Damit insgesamt vier Erkrankungen dieses Jahr im südwestlichen Staat New Mexico. Bereits zuvor: ein 65-jähriger Mann aus dem County San Miguel erkrankte, zuvor musste eine Frau aus dem County Santa Fe am 8. Mai 2009 hospitalisiert werden. Wo genau sich die Frau infizierte, ist nicht bekannt.
2008 im Staat New Mexico zwei Erkrankungen, beide tödlich, eine Frau (vermutlich Sin Nombre Virus) starb im Dezember im County Otero (an der Grenze zu Mexiko) sowie ein Mann aus dem County Taos im März. Im Jahr 2007 wurden in New Mexico drei Erkrankungen gemeldet (ein Todesfall)
Zurück liegende Meldungen:
- Arizona: Eine Frau starb am 12. Juni 2009, vermutlich infizierte sie sich bei einem Boots-Ausflug auf dem Colorado River durch den Grand Canyon zwischen Mitte und Ende Mai 2009. Es handelt sich um den ersten Fall des Jahres in Arizona, im Jahr 2008 wurde im Staat eine Erkrankung gemeldet.
- Utah: Ein Mann aus dem County Duchesne starb am 3. September 2008. Vermutlich infizierte er sich durch Kontakt mit dem Kot von Nagetieren. Der letzte Fall zuvor in Utah war im Jahr 2004.
- Colorado: Ein 47-jähriger Mann aus dem County Arapahoe wurde laborbestätigt (vermutlich Sin Nombre Virus). Vermutlich infizierte er sich während er von Nagetieren befallene Gebäude im Osten des Counties inspizierte. Es handelt sich um den ersten bestätigten Fall des Jahres 2008 in den drei Counties Adams, Arapahoe und Douglas, sowie um den sechsten bestätigten Fall in Colorade (einschließlich ein Todesfall). Unter anderem erkrankte zuvor eine Person im County Fremont Anfang Mai 2008. Zuvor starb ein Mann aus dem Kiowa County. Möglicherweise hat er sich aber auch in Louisiana infiziert.
In den Monaten Mai, Juni und Juli kommt es zu den meisten menschlichen Fällen.
- North Dakota: eine Person aus dem westlichen Teil des Staates starb (vermutlich Sin Nombre Virus).
- Washington: Ein Polizist aus Ellensburg starb am 15. August 2008 im Yakima Valley Memorial Hospital, der Fall wurde mittlerweile laborbestätigt. Vermutlich handelt es sich um das Sin Nombre Virus. Ein weiterer Verdachtsfall wird außerdem in Bellingham gemeldet. Normalerweise kommt es in Washington im Jahresdurchschnitt zu einem bis fünf Erkrankungen, seit 1993 wurden insgesamt 35 Fälle bestätigt, elf Personen starben.
- New Mexico: Ein 64-jähriger Mann starb, es handelt sich um den ersten Fall in New Mexico im Jahr 2008. Seit 1993 wurden in New Mexico insgesamt 77 Erkrankungen gemeldet.
- New Mexico: Im November musste ein 34-jähriger aus dem County McKinley hospitalisiert werden. Es handelt sich um den dritten Fall im Staat in diesem Jahr. Unter anderem starb im County Taos eine 59-jährige Frau. Im Jahr 2006 waren es acht Fälle (drei davon tödlich), im Jahr 2005 ein Fall, 2004 vier Fälle. Es werden im gesamten Staat steigende Zahlen erwartet, da ein vermehrtes Vorkommen der Überträger – diese sind im Staat New Mexico hauptsächlich Mäuse (Peromyscus maniculatus) – festgestellt wurde. Vor allem für das folgende Jahr 2008 wird ein deutlich höheres Risiko prognostiziert.
- South Dakota: Ein Todesfall Anfang Oktober 2007 im südöstlichen County McCook. Davor in den letzten drei Jahren zwei weitere Todesfälle im Südosten von South Dakota in den Counties Turner und Bon Homme. Seit dem Jahr 1993 in South Dakota 13 Fallmeldungen. Der hauptsächliche Träger der Krankheit ist in South Dakota die sog. ädeer mouse“, die im ganzen Staat vorkommt.
- Im Staat Washington musste ein 65-jähriger Mann aus dem County Franklin hospitalisiert werden. Es handelt sich um den fünften bestätigten Fall des Benton-Franklin Health Distrikts in diesem Jahr, und bereits der dritte innerhalb von der Woche des 5. August 2007. Normalerweise kommt es im Distrikt zu nicht mehr als einer Erkrankung pro Jahr.
- Ein Mann in Pennsylvania musste Anfang Juli 2007 hospitalisiert werden, er arbeitete in einem Pfadfinderlager im County Clearfield.
- Im Staat Colorado im Jahr 2007 bis Mitte Juli mittlerweile vier Todesfälle, die Betroffenen kommen aus den ländlichen Counties Custer, Costilla und Park sowie aus Alamosa. Desweiteren wurden zwei nicht tödliche Erkrankungen gemeldet, die eine aus dem County Weld. Dies erste Erkrankung des Staates war der Fall aus Alamosa. In Colorado kommt es normalerweise zu jährlich 4-6 Fällen. Anders als im benachbarten Staat New Mexico sind hier nicht Mäuse die Hauptträger. Im Jahr 2006 waren es 6 Erkrankungen einschließlich einem Todesfall, 2005 waren es 11 Fälle ebenfalls einschließlich einem Todesfall. Zwischen 1985 und 2006 wurden in Colorado insgesamt 51 Erkrankungen gemeldet, 17 davon starben.
- In Texas im Jahr 2007 bislang (bis Mitte Juli) zwei Fälle, ein Mann starb. Letzterer kam aus dem County Jefferson, der weitere Erkrankte aus dem County Crosby.
- In Kaliforien erster Fall des Jahres: im Juni 2007 erkrankte ein Mann aus dem County Mono. Auch für den County San Diego wird vor dem Kontakt mit wilden Nagetieren, die in den letzten Jahren immer wieder Träger des Virus sind, gewarnt. Der letzte menschliche Fall im County San Diego war in der Campo area im Jahr 2004.
Hintergrund:
- Landesweit wurden insgesamt bislang 465 Fälle in 31 Staaten gemeldet. Etwa 35 Prozent aller Fälle waren tödlich.
- Die meisten Fälle tauchen in westlichen Staaten auf, im Osten kommt es selten zu menschlichen Infektionen.
- Erkrankungsgefahr besteht verstärkt in Gebieten in denen Mäuse (sog. deer mice).

Hepatitis A - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Hepatitis A - 26.09.2006
Aktuell mehrere Meldungen
- In der Innenstadt von Los Angeles in den letzten beiden Jahren Vervierfachung der Erkrankungszahlen.
- In Buncombe County mehrere Fälle in den letzten Jahren, zusammenhängend mit lokalen Restaurants.
- In Shawnee County infizierten sich 4 Personen mit Hepatitis A.
- Allein zwischen August und Dezember 2005 landesweit über 300 Fälle, im Januar 2006 bereits 84. Teilweise gingen Erkrankungswellen von Restaurants aus.

Hepatitis A - 05.10.2006
Die Prävalenz (auf 100.000 Bewohner) liegt bei 2 bis 15, zum Vergleich: in Mexiko liegt der Wert bei 20 bis 30.

Hepatitis A - 21.02.2007
Ein Mitglied des Kellnerteams in einem Restaurant in North Harris County (Pappasito's Cantina) in Texas wurde positiv getestet. Bis zu 12.000 Personen könnten ansteckungsgefährdet sein. Dies sind alle Personen, die sich vom 23.-27. und 30.-31. Januar sowie vom 1.-3. und 7.-9. Februar 2007 im Restaurant befanden.

Hepatitis B - 11.09.2009
Ausbruchs in Trenton in New Jersey, der mit der Praxis eines Arztes zusammenhängt, deren Zustand unhygienisch ist. Von bislang fast 1.400 getesteten Patienten wurden 29 laborbestätigt, bei weiteren 68 wurden Antikörper gefunden, diese konnten jedoch nicht sicher mit dem Ausbruch in Verbindung gebracht werden. Weitere mehrere Tausend Patienten sollten sich testen lassen.

Hepatitis B+C - 15.09.2003
Zu Ende gehender größerer Ausbruch in Casper (Bundesstaat Wyoming), zwischen Ende März und Mitte September erkrankten bisher 123, es gibt weitere Verdachtsfälle. Die Ursache ist noch nicht bekannt, Drogenkonsum scheint eine Rolle zu spielen.

Hepatitis B+C - 01.03.2008
In Nevada wurden sechs Fälle, drei davon im Januar 2008, von Hepatitis C im Southern Nevada Health District gemeldet. Ursache sind unsaubere Injektionen infolge teilweiser Wiederverwendung von Spritzen im Endoscopy Center of Nevada (700 Shadow Lane). Alle Personen, die dort zwischen März 2004 und dem 11. Januar 2008 anästhesiert wurden, sind angehalten, sich testen zu lassen, auch im Hinblick auf Hepatitis B und HIV, gefährdet sind insoweit etwa 40.000 Personen.

Hepatitis B+C - 08.12.2008
In Nevada wurden acht Fälle, drei davon im Januar 2008, von Hepatitis C im Southern Nevada Health District gemeldet, sowie 105 Verdachtsfälle. Ursache sind unsaubere Injektionen infolge teilweiser Wiederverwendung von Spritzen insbesondere im Endoscopy Center of Nevada (700 Shadow Lane). Alle Personen, die dort zwischen März 2004 und dem 11. Januar 2008 anästhesiert wurden, werden getestet auch im Hinblick auf Hepatitis B und HIV, gefährdet sind insoweit etwa 53.000 Personen.

Hepatitis C - 02.04.2003
Wachsende Epidemie, besonders an der Southern Tier. Insgesamt leiden vier Millionen Amerikaner an der Krankheit (viermal so viele wie an AIDS), 8.000 bis 10.000 Amerikaner sterben jährlich, bis zum Jahr 2010 wird sich die Zahl der Toten vermutlich verdreifachen.
Im Jahr 1997 lag die Überlebensrate bei 8 %, heute liegt sie zwischen 50 % und 70 %.

Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Influenza A/H1N1 Schweinegrippe - 12.05.2009
Verdachts- und/oder bestätigte Schweingrippe-Fälle. Aktuellstes finden Sie bei der WHO http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

Keuchhusten - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Keuchhusten - 05.11.2008
In Huron (im County Beadle) im Staat South Dakota wurden 17 Erkrankungen bestätigt, davon zehn an der Madison Grundschule, die anderen sieben in Lake Preston.

Kreuzfahrtschiffe - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Kreuzfahrtschiffe - 05.01.2005
Wie jedes Jahr Ausbrüche auf Kreuzfahrtschiffen in Alaska und der Karibik (z.B. der Linien Princess Cruises, Royal Caribbean International und Disney Cruise Line).

Kreuzfahrtschiffe - 05.03.2007
Aktuelle Meldungen
- Ausbruch auf einem Schiff, das seine 10-tägige Fahrt in San Diego beendete. Mindestens 167 Passagiere sowie mehr als ein Dutzend Mitglieder der Crew erkrankten an einer Magengrippe. Es handelt sich um den 4. Ausbruch des Schiffes („Ryndam“) seit Mai 2006.
- Erster Ausbruch im Jahr 2007 auf der Queen Elizabeth 2: Seitdem das Schiff am 2. Januar 2007 den Hafen von Southampton verlies, sind 16 Prozent der Passagiere erkrankt. 263 Passagiere und 27 Crew-Mitglieder sind betroffen.
- 2 Ausbrueche - Ursache sind Noroviren - auf dem groessten Kreuzfahrschiff der Welt: Zunaechst erkrankten 384 Menschen während einer 7-tägigen Kreuzfahrt durch die Karibik. Das Schiff kehrte am 3. Dezember zurück nach Miami. Daraufhin wurde das Schiff gereinigt, dennoch erkrankten in der letzten Woche erneut 97 Passagiere sowie 11 Mitglieder der Crew.
- Ebenfalls durch Noroviren ausgelöst erkrankten auf einem Schiff, das am 3. November Rom verließ, über 700 Menschen mit grippeähnlichen Symptomen.
Hintergrund:
Jährlich erkranken etwa 23 Millionen Amerikaner durch Noroviren. Auch zu Ausbruechen auf Kreuzfahrtschiffen kommt er regelmaessig.
Zurückliegende Meldung
- Anfang Juni Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Mercury", 115 Personen sind betroffen, Ursache sind vermutlich Noroviren.
- Wie jedes Jahr Ausbrüche auf Kreuzfahrtschiffen, diesmal im März bei zwei unmittelbar aufeinander folgenden Reisen zwischen San Diego und Mexiko. Mehrere hundert Personen waren dabei betroffen, die Ursache sind vermutlich Norwalk-like-Viren (= Noroviren).

La Crosse Encephalitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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La Crosse Encephalitis - 21.08.2008
Aktuelle Meldungen:
- Wisconsin: Bei zwei Erwachsenen aus verschiedenen Gebieten des County Polk wurde die Erkrankung im Juli 2008 laborbestätigt.
- Zuletzt erkrankte ein 13-jähriger Junge aus Rapides in Louisiana, genauere Informationen sind bislang nicht bekannt.
- Derzeit mittlerweile drei Erkrankungen in Mississippi. Betroffen sind die Counties Hinds, Adams und Yazoo.
- In Virginia erster Fall des Jahres 2008 im Distrikt, der die Counties Waynesboro und Augusta umfasst, die genaue Herkunft der Erkrankung ist bislang nicht bekannt.
Hintergrund:
- Jährlich werden landesweit, vor allem in den Staaten des mittleren Westens, durchschnittlich 70 klinische Fälle gemeldet, die Großteil davon in Kindern im vorpubertären Alter.

Lambliasis / Gardiasis - 23.09.2006
Etwa ein Dutzend Kinder erkrankten in Orange County. Alle spielten zuvor an einem Springbrunnen in eine Park.

Lambliasis / Gardiasis - 19.09.2009
Im Staat New York erkrankten sechs Personen im County Rensselaer. Ursache war ein kontaminierter Brunnen.

Legionellose - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Kurz-Infos zu Legionellose: Sehr geringe und wenn, dann kaum vermeidbare Infektion durch Einatmen von Aerosolen. Infektions-Quellen sind meist Kühltürme von Klimaanlagen, daneben Strudelbäder, Springbrunnen und Whirlpools, Luft-Befeuchter, Duschköpfe.

Legionellose - 09.02.2006
In Volusia County in Florida (USA) erkrankten 3 Personen an Legionellose. Das Seagarden-Inn-Hotel wurde am 05.02.2006 aufgrund dieser Krankheit geschlossen, es gibt jedoch keinen bestätigten Zusammenhang mit den Erkrankten.

Legionellose - 23.08.2008
Aktuelle Meldung:
- Ausbruch in New York, mittlerweile (bis zum 23. August 2008) zehn Menschen erkrankten in den Edward Flannery Apartments in der South Main Street in Elmira.
Hintergrund:
- Legionellose endet in bis zu 30 % der Fälle tödlich, jedes Jahr erkranken in den Vereinigten Staaten 8.000 bis 10.000 Personen.

Leishmaniasis, cutaneous - 16.09.2007
Erste einheimische Fälle, im Norden von Texas wurden neun Erkrankungen bestätigt. Normalerweise nur importierte Fälle aus endemischen Gebieten wie Südamerika, Mexiko oder dem mittleren Osten, hier waren die Betroffenen aber zwei Jahre lang nicht außerhalb des Landes gereist.

Listeriose - 05.11.2002
Seit Juni ungewöhnliche Häufung von 120 Erkrankungen (incl. ca. 25 Todesfällen, bei mind. 43 der Erkrankten wurde derselbe Stamm nachgewiesen) im Nordosten (New Jersey, Pennsylvania, New York, Delaware, Connecticut, Maryland, Michigan und Ohio). Die gemeinsame Ursache ist wahrscheinlich Truthahn-Schinken, -Salami und Hühnerbrust von Wampler Foods (Pilgrim's Pride) plant in Franconia.
Anfang November ruft die Firma Jack Lambersky Poultry Company Inc., of Camden, NJ Hühner- und Truthahnprodukte zurück. Bereits Anfang Oktober hat die Fa. Pilgrim's Pride Corp. unabhängig vom oben genannten Ausbruch Truthahn- und Hühnerfleisch zurückgerufen, nachdem ein anderer Stamm von Listerien entdeckt worden waren.

Listeriose - 17.01.2008
Aktuelle Meldungen:
- Seit Juni 2007 bis zum 17. Januar 2008 starben in Massachusetts insgesamt drei Personen, Ursache war kontaminierte Milch aus den Whittier Farms in Shrewsbury, etwa 56 Kilometer westlich von Boston.
- In North Carolina wurden drei Erkrankungen in den Counties Moore, Durham und Mecklenburg bestätigt, sowie ein Verdachtsfall im County Buncombe. Insbesondere schwangere Frauen werden vor dem Verzehr von weichem Käse, Hot Dogs und ädeli-styleö Fleisch und Salaten gewarnt.
- In Massachusetts starben zwei Personen, weitere zwei erkrankten. Hier wird vor dem Verzehr von Milch von äWhittier Farmsö gewarnt.
Zurückliegende Meldungen:
- Mindestens eine Person erkrankte im April 2007 schwer in Indianapolis. Hintergrund ist, dass jemand an der Haustür unpasteurisierten Käse im Westen der Stadt verkauft (schlechter, weißer Käse vom 24. April 2007). Vor dessen Kauf und Verzehr wird gewarnt.
- Im August 2005 ungewöhnlich viele Fälle in Houston (Texas), 6 Menschen erkranken, normal sind etwa 8 Fälle pro Jahr.
- Ebenfalls August 2005: In der 'Capital Region' New York, in den Counties Onondaga (Syracuse) und Schenectady sind vier erkrankt, einer ist verstorben, vermutlich aufgrund derselben Infektionsquelle.
- Davor größerer Ausbruch 1998, damals sind 16 in einem über mehrere Staaten gehenden Ausbruch verstorben, Ursache waren Hot Dogs und andere Fertig-Fleischgerichte.
Hintergrund:
- Jedes Jahr erkranken in USA geschätzt etwa 2.500, ca. 500 von ihnen sterben. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Schwangere, Babys und Kleinkinder und Personen mit geschwächtem Immunsystem.

Lyme Borreliose - 05.08.2007
Aktuelle Meldung:
- In Vermont haben sich die Zahlen in den letzten zwei Jahren verdoppelt: Während es 2005 29 und 2006 62 Fälle waren, wurden dieses Jahr seit Jahresbeginn bis zum 5. August 2007 insgesamt 71 Fälle gemeldet, hauptsächlich betroffen ist der Süden: 25 Fälle in Bennington County, 13 in Windham County, sechs in den Counties Addison, Chittenden und Rutland, fünf in Windsor, zwei in den Counties Franklin, Lamoille, Orleans und Washington und einer in den Counties Caledonia und Orange.
Hintergrund und Zurückliegendes:
- Offiziell wurden im Jahr 2006 landesweit 22.000 neue Fälle gemeldet, darunter 1.788 in Connecticut (im Jahr 2005 offiziell 1.810 Fälle). Allerdings ist bekannt, dass die tatsächlichen Fallzahlen deutlich höher sind. Die Krankheit ist zwar meldepflichtig, es wird aber davon ausgegangen, dass etwa 90 Prozent der Ärzte dagegen verstoßen. Damit liegen die realistischen Fallzahlen für 2006 wohl bei etwa 220.000, in Connecticut bei etwa 18.000 Erkrankungen.

Lyme Borreliose - 08.11.2007
Für diese Saison werden im Staat Massachusetts aufgrund des nassen Frühlings sowie der seit Jahren steitig steigenden Zahlen hohe Erkrankungszahlen erwartet, vor allem in Martha's Vineyard und Nantucket. Zuletzt sind Zahlen aus dem Jahr 2005 erhältlich, damals 29 bestätigte Erkrankungen in Nantucket und 90 in Martha's Vineyard. Dieses Jahr bislang zwei Meldungen, dies war aber für diese Saison verhältnismäßig früh.

Lyme Borreliose - 13.07.2009
Vor gestiegenen Erkrankungszahlen seit 2007 wird im Staat Maine gewarnt. Im Jahr 2008 wurden im Staat insgesamt mehr als 900 Erkrankungen gemeldet, das sind 72 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2007 waren es 57 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Erkrankungsgefahr besteht im ganzen Staat, vorwiegend in südlichen und Küstengebieten.

Malaria - 10.07.2004
Gesundheitsalarm im Palm Beach County in Florida, nachdem ein Fall am Lake Worth im frühen Juni bekannt wurde. Bis 10. Juli keine weiteren bekannten Fälle, es scheint also nicht zu einem Cluster zu kommen. An dem Mann hätten sich Überträger-Mosquitos infizieren und die Malaaria auf andere Menschen übertragen können.
In einem ähnlichen Szenario waren hier durch einen einzigen Index-Fall 2003 acht an Malaria (P. vivax) erkrankt.

Masern - 02.05.2007
Aktuelle Meldungen:
- In Florida drei Erkrankungen in County Alachua, einschließlich eines Studenten der Universität von Florida. Es handelt sich um den ersten Ausbruch in dem Gebiet seit 20 Jahren. Es wird befürchtet, dass sich das Virus weiter ausbreitet.
Meldung von Juni 2006:
- Ausbruch im John Hancock Tower in Boston, Massachusetts. Seit Mai 2006 erkrankten 14 Personen. Zwischen 1999 und 2006 gab es in Bosten keinen einzigen Fall von Masern.

Masern - 22.08.2008
Aktuelle Meldungen:
- Landesweit die höchsten Fallzahlen seit sieben Jahren, zwischen Januar und Juli 2008 wurden insgesamt 131 Erkrankungen in folgenden Staaten gemeldet: Illinois (32 Fälle), New York (27), Washington (19), Arizona (14), Kalifornien (14), Wisconsin (7), Hawaii (5), Michigan (4), Arkansas (2), District of Columbia, Georgia, Louisiana, Missouri, New Mexico, Pennsylvania, and Virginia (jeweils ein Fall). Todesfälle wurden keine gemeldet, und 17 aller Erkrankungen waren importiert. Die Fälle verdeutlichen das bestehende Erkrankungsrisiko insbesondere für nicht geimpfte Personen.
Einige Einzelmeldungen:
- In Minnesota erkrankte ein 10-Monate-altes Kind, das im County Hennepin lebt, es infizierte sich durch eine andere (unbekannte) Person, zum ersten Mal seit 2001.
- Illinois: Zuletzt wurden sieben Erkrankungen im County DuPage gemeldet Bereits vorher eine Erkrankung in Illinois, vermutlich aus der Schweiz importiert.
- Washington: Kürzlich wurde ein weiterer Fall im Grant County, damit dort insgesamt 16 Erkrankungen.
- Arizona: Andauernder Ausbruch im County Pima, bis Mitte Mai 2008 wurden mittlerweile 21 Fälle bestätigt, es wird aber für möglich gehalten, dass deutlich mehr erkrankten. Es wird ebenso für wahrscheinlich gehalten, dass sich die Krankheit weiter ausbreitet, vor allem nach Norden: Im Couty Pinal wurde bereits eine Erkrankung gemeldet. Der Ausbruch hängt vermutlich mit dem Fall zusammen, in dem die Krankheit von einem Touristen aus der Schweiz importiert wurde.
- Wisconsin: Zwei weitere Erkrankungen wurden zuletzt in der Gegend von Milwaukee bestätigt, damit im Staat insgesamt vier Erkrankungen. Das sind die meisten seit mehr als zehn Jahren. Wo der Ursprungsfall herrührt, ist bislang unbekannt. Zuletzt großer Ausbruch in Wisconsin im Jahr 1989 und 1990 mit 1.600 Erkrankungen, fünf Menschen starben.
- Ein 15-Monate-altes Kind hatte die Krankheit von Indien aus in den Norden von Virginia importiert. Bis zu 500 Menschen hatten vermutlich Kontakt zu dem Kind, weitere Erkrankungen wurden aber nicht gemeldet. Es handelt sich um den ersten Fall in Virginia seit 2001.
- Ausbruch in San Diego in Kalifornien sowie in Hawaii in diversen Schulen und Supermärkten, bislang wurden in San Diego bis Mitte Februar 2008 insgesamt 11 Erkrankungen bestätigt. Außerdem wurden kürzlich zwei weitere Verdachtsfälle gemeldet, die mit dem Ausbruch nicht zusammenhängend scheinen. Es handelt sich um den ersten Ausbruch im San Diego County seit 1991, er hat seinen Ursprung in der Schweiz und hat sich um den halben Globus ausgebreitet. Alle Betroffenen waren nicht geimpft.
Hintergrund:
- Zwischen 2000 und 2007 wurden landesweit jährlich zwischen 29 und 116 Erkrankungen gemeldet.

Masern - 22.07.2009
- Aktuell wird insbesondere vor einer Erkrankungsgefahr in der Stadt New York gewarnt (normalerweise ist die Krankheit dort nicht üblich). Innerhalb der letzten zwei Monate bis zum 22. Juli 2009 wurden insgesamt elf Erkrankungen in Brooklyn gemeldet, fast alle der Betroffenen waren Kinder, die nicht geimpft waren.
- Pennsylvania: Im Südwesten von Pennsylvania, hauptsächlich in Pittsburgh, erkrankten mindestens sechs Personen, mit weiteren Erkrankungen ist zu rechnen. Der Ursprungsfall wurde vermutlich aus Indien importiert.
- Virginia: Im Raum Washington mittlerweile sechs Erkrankungen, zuletzt ein Fall im County Prince William.

Meningitis aseptic / viral - 03.08.2005
In den USA jährlich geschätzt 25.000 bis 50.000 Fälle jährlich
Aktuelle Meldungen:
- Mitte Juli in Utah (Region Salt Lake Valley) einige Fälle, wahrscheinlich durch Baden in verunreinigten Gewässern.
- Anfang August wie jedes Jahr Meldungen über kleinen Ausbruch in Quantico, Prince William, Virginia.
Kurz-Infos zu Meningitis aseptic / viral: Die Übertragung der relativ harmlosen Enteroviren erfolgt fäkal/oral, entsprechend wichtig ist persönliche Hygiene und Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme. Ausbrüche immer wieder während der Sommermonate, u.a. durch Baden in verseuchten Gewässern. Betroffen sind vor allem Kinder unter 15 Jahren.

Meningitis aseptic / viral - 16.07.2007
Aktuelle Meldung:
- Im Staat Missouri wurden im County Perry bis Mitte Juli 2007 innerhalb von weniger als einem Monat 14 Erkrankungen bestätigt, normalerweise kommt es dort nur zu wenigen Fällen pro Jahr. Unter den Erkrankten war auch eine Mutter mit ihrem acht-jährigem Sohn aus Perryville.
Hintergrund:
- Landesweit kommt es jährlich zu etwa 25.000 bis 50.000 Hospitalisierungen.

Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Meningokokken-Meningitis - 09.02.2008
Aktuelle Meldung:
- Kürzlich wurde festgestellt, dass es im Jahr 2007 landesweit erstmals zu Antibiotika-Resistenzen gekommen ist, und zwar im Nordwesten von Minnesota sowie im Osten von North Dakota. In Minnesota erkrankten zwei Personen im County Marshall sowie eine Studentin in der Minnesota State University-Moorhead. Der Betroffene in North Dakota war ein Kind in der äFargo daycare facility“. Die Bakterienstamme aller drei Fälle sind ähnlich, jedoch hatten die Patienten keine bekannten Verbindungen untereinander.
Zurückliegende Meldung:
- Zwischen Dezember 2005 und Juni 2006 erkrankten in Bedford-Stuyvesant in Brooklyn (New York) insgesamt 23 Personen, 8 von ihnen starben.

Meningokokken-Meningitis - 23.04.2009
Aktuelle Meldung:
- Florida: Innerhalb der letzten sechs Monate wurden in Florida neun Erkrankungen aus Miami-Dade gemeldet, sowie vier Menschen starben im Süden, es handelt sich um Serotyp 135. Zwischen 2007 und heute wurden außerdem zwei Erkrankungen aus Broward, eine aus West Palm Beach und eine aus England (bei einem Besucher von Miami-Dade) gemeldet. Weitere vier Fälle wurden 2007 und 2008 im zentralen und nördlichen Florida gemeldet.
- Cluster an der Universität von Pennsylvania, drei Studenten mussten hospitalisiert werden, ein vierter erkrankte Mitte Februar.
Hintergrund:
- Jährlich erkranken in USA zwischen 1.400 und 3.000 Menschen an Meningokokken-Meningitis (Inzidenz von 0,5 bis etwa 1,1 pro 100.000 Einwohner), 10 % bis 14 % sterben. Zu Peaks kommt es regelmäßig im späten Winter sowie im frühen Frühling. Gefahr von Ausbrüchen besteht vor allem in Einrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten oder Wohnheimen. Die meisten Fälle sind jedoch sporadisch, nur zwei Prozent erscheinen in Ausbrüchen. Seit den frühen 90ern stieg die Zahl der Ausbrüche. Zwischen Juli 1994 und Juni 2002 gab es in 32 Staaten 76 Ausbrüche mit 247 Erkrankten.

Milzbrand - 21.09.2006
Eine Kuh starb am 18. September in Kinney County.
Bereits im August 2 Todesfälle in Marshall County, South Dakota und im nordöstlichen Polk County. Es handelt sich jeweils um die im entsprechendem Gebiet ersten bestätigten Fälle dieses Jahres.
Beim jüngsten Todesfall handelt es sich um ein Rind am 25. Juli 2006.
Insgesamt starben 83 Tiere aus 25 Farmen.
Kurz-Infos zu Milzbrand: Keine direkten Kontakte mit Tieren, kein Verzehr von Fleisch unsicheren Ursprungs.

Milzbrand - 31.07.2007
- Ende Juli 2007 wurde im County Traill in North Dakota eine tote Kuh positive getestet, sowie ein weiterer Verdachtsfall. Es handelt sich um den ersten Fall des Staates bislang in diesem Jahr.
2006 in North Dakota vier bestätigte Fälle in vier Counties, 2005 starben 500 Tiere in 16 Counties (schwerster Ausbruch des Staates).
- Anfang Juli 2007 starb ein Bulle in Minnesota im Marshall County. Auch hierbei handelt es sich um den ersten Fall des Staates in diesem Jahr.

Mumps - 20.12.2007
Aktuelle Meldungen:
- Ausbruch im Staat Maine, seit September bis zum 20. Dezember 2007 wurden bislang 75 Erkrankungen im Süden und Zentrum bestätigt, betroffen auch die University of Southern Maine mit mindestens zehn Erkrankungen. Die Krankheit breitet sich aus, Gefahr besteht außerdem aufgrund des derzeitigen deutlich größeren Ausbruchs im benachbarten Kanada. Die meisten der Betroffenen waren nicht oder nicht vollständig geimpft. Zuvor waren in Maine 20 Jahre lang keine Fälle gemeldet worden.
- Sechs Erkrankungen innerhalb der letzten Wochen in Nevada im County Clark.
Zurückliegende Meldungen:
- 60 Erkrankungen in Charlottesville, viele davon an der University of Virginia. 19 Fälle wurden bestätigt. Zuletzt aber keine Neuerkrankungen mehr, sodass der Ausbruch vermutlich beendet ist.
- Bis zum 7. Oktober 2006 insgesamt 5.783 Verdachtsfälle in 45 Staaten, davon bestätigt wurden 3.113 Fälle, die übrigen sind aber auch sehr wahrscheinlich. 84 Prozent aller Fälle konzentrieren sich auf folgende Staaten: Iowa (1968), Kansas (904), Wisconsin (750), Illinois (591), Nebraska (357) und South Dakota (288). Der saisonale Höhepunkt des Ausbruchs fand zwischen dem 16. und 29. April mit 1498 Fällen (26 Prozent) statt.
- Ausgust: Zahl der Fälle in Kansas (insgesamt 858) speziell in Douglas County sinkt, bis Mitte August 313 Fälle.
- In Kansas bis 17. Juli 2006 insgesamt 826 Fälle in 72 Counies, am schlimmsten betroffen ist Douglas County mit 295 Fällen.
- In Iowa bis 15. Juli 2006 insgesamt 1.934 Fälle.
- Fälle in Illinois, Kansas, Missouri, Nebraska, Pennsylvania, South Dakota und Wisconsin. In Colorado, Minnesota und Mississippi wurden importierte Erkrankungen gemeldet. Betroffen sind überwiegend junge Erwachsene.

Mumps - 23.10.2009
Aktuelle Meldungen:
- New York: Ausbruch in der Borough Park Section in Brooklyn, mindestens 75 bestätigte bzw. Verdachtsfälle wurden seit 21. August bis 23. Oktober 2009 gemeldet. Ursprungsfall ist vermutlich ein Kind, das die Krankheit aus Großbritannien importierte. Die meisten der Opfer waren zwischen zehn und 15 Jahren alt.
- Massachusetts: Innerhalb weniger Tage im September 2009 wurden drei Verdachtsfälle bei Studenten gemeldet.
Im April 2009 kam es in Massachusetts zu einem Ausbruch: An der Northeastern University in Boston erkrankten neun Studenten im Alter zwischen 18 und 22 Jahren. Zwei der vier ursprünglich Betroffenen (diese waren alle vier geimpft) hielten sich zuletzt in Irland auf, wo kürzlich ein Ausbruch herrschte, sodass die Krankheit vermutlich importiert wurde.

Noroviren - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Noroviren - 13.07.2007
Hintergrund::
Grundsätzlich kommt es jedes Jahr zu Fällen. Für die hohen Erkrankungszahlen im gesamten Land im vergangenen Winter soll ein neuer besonders aggressiver Virustyp verantwortlich sein.
Einzelmeldungen::
- Mehr als 3.700 Personen mussten im Januar in Boston mit den Symptomen Erbrechen und Durchfall hospitalisiert werden.
- Zur Jahreswende im ganzen Land mindestens 2-3 mal so viele Fälle wie sonst üblich.
- Im Staatsgefängnis San Quentin erkrankten etwa 500 Personen.
- Im Oktober 2006 erkrankten bei einem Familientreffen im County Grant in West Virginia insgesamt 53 Personen, die Betroffenen kamen abgesehen von West Virginia aus Florida, Maryland, New York, Pennsylvania und Virginia.

Paralytic shellfish poisoning (PSP) - 19.07.2006
Ausbruch in Lee County mit 11 Fällen neurologischer Fischvergiftung.
Vor dem Verzehr von regionalen Schalentieren wird gewarnt.

Paralytic shellfish poisoning (PSP) - 01.08.2007
Am 31. Juli 2007 mussten vier Personen im County Washington des Staates Maine hospitalisiert werden. Die Betroffenen hatten belastete Muscheln konsumiert.

Pest - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Pest - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Pest - 26.08.2008
Aktuelle Meldungen:
- Wyoming/Connecticut: ein 18-jähriger Pfadfinder aus Connecticut erkrankte, vermutlich infizierte er sich in Wyoming. Er hielt sich dort in verschiedenen Gebieten einschließlich des Yellowstone Nationalparks auf. Es handelt sich vermutlich um den sechsten menschlichen Fall in Wyoming seit 1978.
- Colorado: Vor einer Erkrankungsgefahr wird gewarnt, nachdem am 2. Mai 2008 Verdachtsfälle bei Präriehunden gemeldet wurden. Untersuchungen dauern noch an.
- South Dakota: hier hat sich die Gegend mit infizierten Präriehunden seit Mitte Mai 2008 bis Anfang Juli 2008 verdoppelt. Erstmals wurde die Krankheit in South Dakota bei wild lebenden Tieren im westlichen County Custer im Jahr 2004 gefunden.
- Nex Mexico: Bei einem 50-jährigen Mann aus dem County Eddy wurde die Krankheit laborbestätigt, es handelt sich um den ersten Fall des Jahres 2008 in New Mexico und der erste Fall überhaupt im County Eddy. Desweiteren kamen acht Menschen in Kontakt mit einer infizierten Katze, sie werden vorsorglich behandelt.
Am 27. September 2007 wurde bei einer 58-jährigen Frau Beulenpest bestätigt. Es handelt sich um den fünften bestätigten Fall des Jahres in New Mexico, davor bereits vier Fälle (vermutlich durch Bisse von Flöhen) in den Counties Santa Fe, Torrance, San Juan und Bernalillo (dort starb im Juni ein Junge).
Im Jahr 2006 waren es acht menschliche Fälle im Staat, zwei davon tödlich. Im Jahr 2005 vier Fälle, keine im Jahr 2004. Seit 1949 insgesamt 255 Erkrankungen, davon 33 Todesfälle. Vorkommen in den sieben nördlichen Counties Bernalillo, McKinley, Rio Arriba, San Miguel, Sandoval, Santa Fe und Taos, hauptsächlich jeweils zwischen Mai und September.
- Arizona: Im Grand Canyon National Park im Nordwesten des Staates starb Anfang November ein Mann, der Fall wurde bestätigt. Höchstwahrscheinlich infizierte er sich bei einem toten Berglöwen. Insgesamt in Arizona steigende Fallzahlen.
Hintergrund:
- Jährlich landesweit durchschnittlich 13 Erkrankungen, davon sind 14 Prozent tödlich.

Pest - 10.10.2008
Aktuelle Meldungen:
- Arizona: Im nordöstlichen County Apache erkrankten ein Mann an Beulenpest. Außerdem starben zahlreiche Präriehunde östlich von Flagstaff.
- Wyoming/Connecticut: ein 18-jähriger Pfadfinder aus Connecticut erkrankte, vermutlich infizierte er sich in Wyoming. Er hielt sich dort in verschiedenen Gebieten einschließlich des Yellowstone Nationalparks auf. Es handelt sich vermutlich um den sechsten menschlichen Fall in Wyoming seit 1978.
Zurück liegende Meldungen:
- Colorado: Vor einer Erkrankungsgefahr wird gewarnt, nachdem am 2. Mai 2008 Verdachtsfälle bei Präriehunden gemeldet wurden. Untersuchungen dauern noch an.
- South Dakota: hier hat sich die Gegend mit infizierten Präriehunden seit Mitte Mai 2008 bis Anfang Juli 2008 verdoppelt. Erstmals wurde die Krankheit in South Dakota bei wild lebenden Tieren im westlichen County Custer im Jahr 2004 gefunden.
- Nex Mexico: Bei einem 50-jährigen Mann aus dem County Eddy wurde die Krankheit laborbestätigt, es handelt sich um den ersten Fall des Jahres 2008 in New Mexico und der erste Fall überhaupt im County Eddy. Desweiteren kamen acht Menschen in Kontakt mit einer infizierten Katze, sie werden vorsorglich behandelt.
Am 27. September 2007 wurde bei einer 58-jährigen Frau Beulenpest bestätigt. Es handelt sich um den fünften bestätigten Fall des Jahres in New Mexico, davor bereits vier Fälle (vermutlich durch Bisse von Flöhen) in den Counties Santa Fe, Torrance, San Juan und Bernalillo (dort starb im Juni ein Junge).
Im Jahr 2006 waren es acht menschliche Fälle im Staat, zwei davon tödlich. Im Jahr 2005 vier Fälle, keine im Jahr 2004. Seit 1949 insgesamt 255 Erkrankungen, davon 33 Todesfälle. Vorkommen in den sieben nördlichen Counties Bernalillo, McKinley, Rio Arriba, San Miguel, Sandoval, Santa Fe und Taos, hauptsächlich jeweils zwischen Mai und September.
- Arizona: Im Grand Canyon National Park im Nordwesten des Staates starb Anfang November ein Mann, der Fall wurde bestätigt. Höchstwahrscheinlich infizierte er sich bei einem toten Berglöwen. Insgesamt in Arizona steigende Fallzahlen.
Hintergrund:
- Jährlich landesweit durchschnittlich 13 Erkrankungen, davon sind 14 Prozent tödlich.

Pest - 09.07.2009
Im südwestlichen Staat New Mexico wurden mittlerweile fünf menschliche Fälle gemeldet, davon drei im County Santa Fe, sowie ein Fall bei einem 16 Monate altem Mädchen im County Bernalillo (vermutlich erkrankte es in den East Mountains). es handelt sich wahrscheinlich um Beulenpest, vermutliche Ursache sind Flohstiche. Die letzte Erkrankung war am 10. Juni, zuvor starb ein 8-jähriger Junge, auch seine 10-jährige Schwester erkrankte. Es handelt sich um die ersten landesweit gemeldeten Fälle bislang im Jahr 2009.
In New Mexico kam es auch seit 2000 in den letzten Jahren immer wieder zu Erkrankungen. Gefahr geht auch von Haustieren aus, die etwa Flöhe in sich tragen.

Pfiesteria - 21.09.1997
Aktuelle Meldung:
Zwischen 16. Febuar und 14. August 2006 insgesamt 13 menschliche Fälle, darunter 2 Todesfälle in folgenden 4 Staaten: New Mexico (7 Fälle), Colorado (3), Kalifornien (2), und Texas (1). Das sind seit 1994 die meist gemeldet Zahlen der USA innerhalb eines Jahres.
Seit 1949 gab es in New Mexico 246 menschliche Erkrankungsfälle, davon 31 Tote.
Zurückliegende Meldung:
- Im April 2006 erstmals seit 1984 ein menschlicher Erkrankungsfall im Los Angeles County, die Infektionsquelle ist ein Country-Club in der Nähe der Stadt.
Erst Mitte Februar (ungewöhnlich früh im Jahr) in Colorado 2 Fälle, betroffen waren eine Hauskatze und ein Eichhörnchen. Bereits 1 Woche davor 2 Fälle bei Backenhörnchen am Colorado National Monument. Im Mai 2005 menschlicher Erkrankungsfall in Colorado.

Psittacosis - 31.12.2007
Einige Fälle bei aus Florida stammenden Vögeln wurden in Georgia laborbestätigt. Daraufhin wurden entsprechende Haustier-Läden sowie einer in Martinez unter Quarantäte gesetzt. Ebenso betroffen sind Läden in elf Counties in Washington, namentlich Benton, Clark, King, Kitsap, Pierce, Skagit, Snohomish, Spokane, Thurston, Whatcom und Yakima. Dort wurden schon seit November möglicherweise infizierte Vögel verkauft.
Bislang wurden aber keine menschlichen Fälle gemeldet.

Q fever - 30.05.2008
Aktuelle Meldung:
- Erneut Erkrankungsgefahr in Iowa, im Myrtue Medical Center wurden bereits einige Erkrankungen gemeldet.
Zurückliegende Meldung:
- November 2006: Dieses Jahr stark ansteigende Zahlen: In den letzten 6 Monaten allein 8 Fälle an der Universität von Iowa (die Betroffenen kommen aus dem Südosten von Iowa bzw. dem Nordwesten von Illinois), im Gesamtjahreszeitraum weitere 11 Fälle. Damit dieses Jahr bislang ganze 19 Fälle, während es in den letzten 3 Jahren nur zu 4 Erkrankungen kam.

Red Tide - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Kurz-Infos zu Red Tide: Nicht nur Menschen mit Atemproblemen sollten betroffene Strände meiden, inzwischen erhärtet sich der Verdacht, dass Algenblüten durch Wind übertragene Neurotoxine produzieren, wobei dieser Übertragungsweg bisher fälschlich als relativ harmlos eingeschätzt wurde. Außerdem sollte man keine in dieser Gegend gefangenen Fische bzw. Meeresfrüchte essen.

Red Tide - 07.07.2006
Aktuelle Meldung:
- Im Juli 2006 hohe Konzentration der giftigen Alge im Norden von Collier County (Florida), bereits Tausende von toten Fischen. Betroffen sind bisher Barefoot Beach und Clam Pass. Bereits im September 2005 Red Tide zwischen Gordon Pass und Barefoot Beach.
Zurückliegende Meldung:
- Im Mai 2006 offizielle Warnung vor einer bevorstehenden Red Tide: Ein Algenteppich in Maine hat bereits die Staatengrenze zu New Hampshire erreicht.

Red Tide - 24.08.2006
Aktuelle Meldung:
- Der schlimmste Fall seit etwa 10 Jahren hat entlang Puget Sound ganze Felder von Schalentieren zum Erliegen gebracht und zu ernsthaften Sorgen bezüglich der Gesundheit der Bevölkerung geführt. Ebenfalls betroffen ist die östliche Halbinsel Kitsap bei Port Gamble, Port Ludlow und entlang der Straße von Juan de Fuca.
Aufgrund einer hohen Konzentration von giftigen Algen wurden diverse Strände von Everett bis kurz vor Olympia geschlossen.
Zurückliegende Meldung:
- Bereits im Juli 2006 hohe Konzentration der giftigen Alge im Norden von Collier County (Florida), bereits Tausende von toten Fischen. Betroffen sind bisher Barefoot Beach und Clam Pass. Bereits im September 2005 Red Tide zwischen Gordon Pass und Barefoot Beach. - Im Mai 2006 offizielle Warnung vor einer bevorstehenden Red Tide: Ein Algenteppich in Maine hat bereits die Staatengrenze zu New Hampshire erreicht.

Rocky Mountain spotted fever - 05.06.2007
Im County Guilford in North Carolina starb eine Frau.

Rocky Mountain spotted fever - 30.07.2009
Aktuelle Meldung:
- Minnesota: ein Kind starb im County Dakota im Juli 2009. Es ist der erste Todesfall in Minnesota im Jahr 2009. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu sporadischen Fällen.
Zurückliegende Meldung:
- August 2008: Landesweit wurden dieses Jahr insgesamt 47 Erkrankungen laborbestätigt. Davon sieben Fälle wurden im Hardin County in Illinois bestätigt, sowie weitere Verdachtsfälle wurden gemeldet.
Hintergrund:
- Die Krankheit kommt hauptsächlich in südöstlichen Staaten und im Mittleren Westen vor. Jährlich werden landesweit etwa 2.000 Erkrankungen gemeldet.

Salmonellosis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Salmonellosis - 09.04.2007
Ausbruch seit August 2006 in 44 Staaten, Ursache sind verschiedene "peanut butter"-Sorten. Sogar Ende Februar 2007 trotz Rückrufaktionen noch eine Neuerkrankung. Gefährdet sind auch mit Erdnussbutter verarbeitete Produkte wie Eis und Fabrikate wie "Carvel" oder "Sonic". Verbraucher wurden gewarnt, dass sich noch derartige Produkte in ihren Haushalten befinden könnten. Mitursächlich waren vermutlich herunter getropftes Wasser aus einem undichten Dach sowie unsachgemäße Benetzung.
Bis zum 7. März 2007 erkrankten insgesamt 425 Personen (etwa ein Fünftel mussten hospitalisiert werden) in folgenden 44 Staaten: Alaska (1 Fall), Alabama (10), Arkansas (3), Arizona (5), California (5), Colorado (13), Connecticut (3), Delaware (1), Florida (7), Georgia (21), Iowa (8), Illinois (11), Indiana (16), Kansas (10), Kentucky (11), Louisiana (1), Massachusetts (10), Maryland (2), Maine (1), Michigan (9), Minnesota (7), Missouri (20), Mississippi (6), Montana (2), Nebraska (2), Nevada (1), New Jersey (6), New Mexico (1), New York (48), North Carolina (25), North Dakota (1), Ohio (13), Oklahoma (12), Oregon (2), Pennsylvania (30), South Carolina (10), South Dakota (6), Tennessee (19), Texas (16), Virginia (27), Vermont (7), Washington (4), Wisconsin (7) und West Virginia (5).

Salmonellosis - 06.07.2007
Aktuelle Meldung:
- Im Februar 2007 starb in Florida ein erst drei Wochen altes Kind, es hatte sich an einer kleinen Schildkröte, die ein Familienmitglied gekauft hatte, infiziert, der Fall wurde laborbestätigt.
- Weitere 19 Erkrankungen (in den Staaten Alabama, Arizona, Kalifornien, Florida, Massachusetts, Nevada, New Mexico, New York, Pennsylvania, South Carolina und Texas) geben Hinweise darauf, dass diese durch den Kontakt mit Schildkröten verursacht wurden.
Hintergrund:
- Schildkröten und andere Reptilien können, wie auch obige Meldungen bestätigen, grundsätzlich Überträger sein. Demzufolge wird zu entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen angehalten.
- 2006 Einzelfälle in Ohio und Tennessee

SARS - 07.07.2003
Hintergrund: SARS ("Severe Acute Respiratory Syndrome" oder "Schweres Akutes Atemnotsyndrom"), eine neue Erkrankung, veranlasste die WHO zu einer weltweiten Warnung. Es handelt sich um eine atypische Lungenentzündung verursacht durch Coronaviren, auf deren Symptome (schnell ansteigendes hohes Fieber, Muskelschmerzen und Heiserkeit) alle Reisenden achten sollen.
Seit 15. Juni keine Neuerkrankungen mehr: zuletzt in Taiwan, Toronto, Bejing (und anderen Teilen Chinas) und Hongkong. Infos der WHO unter http://www.who.int/csr/sarscountry/en/
Erkrankungen (ca. 8.440 bestätigte Fälle und ca. 815 Tote in 29 Ländern) vor allem in VR China, Hongkong, Vietnam, Kanada und Singapur; in Deutschland, Rumänien, Großbritannien, Finnland, Frankreich, Italien, Irland, Schweden, Schweiz, Kuwait, Russische Föderation, USA, Brasilien, Kolumbien, Indien, Thailand, Indonesien, Philippinen, Malaysia, Südkorea, Neuseeland, Macao und der Mongolei sind/waren Erkrankte (teilweise aber nur Verdachtsfälle) in Behandlung.
In den USA ca. 75 (vor allem in Kalifornien, Washington und New York) Verdachts- und bestätigte Fälle. Details unter http://www.cdc.gov/od/oc/media/sars.htm

Shigellosis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Shigellosis - 15.08.2005
In den USA werden jährlich 18.000 Fälle registriert, da die Krankheit oft mild verläuft, dürfte die wirkliche Zahl bei 360.000 liegen.
Aktuell mehrere Meldungen:
- In Oregon im ländlichen Douglas County sind über 300 erkrankt, die genaue Ursache ist noch nicht bekannt.
- Seit Mai anhaltender Ausbruch in Fayette County, Kentucky. Bisher mind. 135 Fälle, die meisten Kinder. In Fayette County schon 1991 großer Ausbruch: von Januar bis Juli 186 Fälle.
- Im Juli Meldungen über Fälle im Beltzville State Park in Carbon County in Pennsylvania.
- In Missouri bis Ende Juni 312 Meldungen, viele davon in Kansas City.

Shigellosis - 21.11.2006
In Wyoming ist die Zahl der Erkankungen bis zum 20. November auf mindestens 35 gestiegen.
Außerdem bislang ca. 300 Fälle in South Dakota. Der Ausbruch begann im Mai, hatte seinen Höhepunkt im Juli und dauert immer noch an. Ca. 45 Prozent der Betroffenen waren nicht älter als 4 Jahre. 11 Prozent mussten hospitalisiert werden.

Shigellosis - 11.04.2007
In Texas in Williamson County werden 34 Erkrankungen gemeldet. 2 bestätigte Fälle in der Ridgeview Middle School.

Shigellosis - 16.12.2008
Aktuelle Meldungen:
- Ohio: Im südwestlichen County Greene Ausbruch mit seit Jahresbeginn bis Mitte Dezember 2008 insgesamt 36 Hospitalisierungen in verschiedenen Tagesstätten, davon 20 seit dem 1. November 2008 in verschiedenen in Xenia. Im Jahr 2007 in Greene acht Erkrankungen, im Jahr 2006 nur zwei. Außerdem wurden 2008 im County Montgomery insgesamt 325 Fälle gemeldet, sowie vier Erkrankungen im County Warren.
- Texas: Anfang der Woche bis zum 10. Oktober wurden in der nördlichen Stadt Lubbock 44 Erkrankungen gemeldet, anschließend vermutlich noch weitere Fälle. Davor wurden in Lubbock zwischen Januar und August 2008 nur sieben Erkrankungen gemeldet.
Zurückliegende Meldungen (Sommer 2007):
- New York: Ausbruch in Brooklyn in den Kommunen Borough Park und Williamsburg, zwischen Jahresbeginn und Ende April 2008 wurden insgesamt 150 Erkrankungen gemeldet, mehr als die Hälfte davon sind sehr junge Kinder.
- Ausbruch im County Marion (wo auch Indianapolis liegt) in Indiana über sechs Monaten hinweg. Eine weitergehende Ausbreitung wird von offizieller Seite befürchtet. In den letzten zwei Wochen bis zum 10. April 2008 kam es zu insgesamt 31 Neuerkrankungen.
- Ausbruch im Sommer 2007 im Norden von Kentucky mit über 80 Erkrankungen.
- In Ohio über 120 Erkrankungen in den Monaten Mai und Juni 2007.
- Im Mai 2007 Ausbruch in Missouri fast ausschließlich in Kindertagesstätten (außerhalb ein Fall im County Cape Girardeau), hauptsächlich erkrankten Kinder im Alter unter vier Jahren. Insgesamt in den letzten 6 Monaten bis Anfang Mai 2007 etwa 1.600 Erkrankungen im gesamten Staat, davon etwa 500 in St. Louis (im Vorjahr waren es in der Gegend von St. Louis nur 9 Erkrankungen).
Hintergrund:
- Landesweit kommt es jährlich etwa zu 18.000 Fällen.
- In den letzten Jahrzehnten kam es in Borough Park und Williamsburg sowie anderen Teilen der Staaten New York, New Jersey, Illinois und Maryland. In der Stadt New York wurden seit 2006 etwa 274 Fälle gemeldet.

Spotted fever: Rocky Mountain Spotted Fever - 01.09.2004
In North Carolina mit ca. 200 Fällen steigende Zahlen in diesem Jahr. Im Vorjahreszeitraum waren es hier 97.

St. Louis encephalitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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St. Louis encephalitis - 15.10.2003
Meldungen in mehreren Bundesstaaten (mit der zuende gehenden Mosquitosaison sinkt auch das Erkrankungsrisiko):
- in Arizona erstmals seit 1964 drei Erkrankte im Maricopa County in der ersten Oktober-Hälfte.
- in Kalifornien Anfang Oktober Virusnachweise in "sentinel chicken" (einem Frühwarnsystem) in Blythe, Riverside County. In Kalifornien ist SLE selten: von 1964 bis 1997 122 Fälle, also durchschnittlich vier pro Jahr. Seit 1997 kein Erkrankter mehr.
- in Louisiana im September in den Counties Livingston und Baton Rouge vier Erkrankte. Die Population der Überträgermosquitos steigt in den letzten Jahren kontinuierlich an.
- in Oregon erstmals seit 30 Jahren ein Erkrankter im Jefferson County im späten August.

Streptococcus suis - 21.02.2007
Erster bestaetigter menschlicher Fall in Nordamerika, ein 59-jaehriger Bauer musste mit Schweine-Meningitis hospitalisiert werden, das Bakterium Streptococcus suis ist mittlerweile laborbestaetigt worden. Personen, die mit Schweinen zu tun haben, werden zur Vorsicht angeraten.
Kurz-Infos zu Streptococcus suis: Die bei Schweinen verbreiteten Bakterien Streptococcus suis werden gelegentlich auf Menschen mit sehr engem Kontakt zu Schweinen, bsp. Bauern und Metzger übertragen, theoretisch möglich ist auch eine Infektion über kontaminiertes Fleisch. Für Touristen sehr geringes Infektionsrisiko.

Syphilis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Syphilis - 29.08.2009
Aktuelle Meldung:
- North Carolina: Seit Jahresbeginn bis zum 29. August 2009 wurden im County Forsyth insgesamt 140 Erkrankungen gemeldet, das sind mehr als dreimal so viel wie im gesamten Jahr 2008 (46 Erkrankungen, davor im Jahr 2007 waren es 31). Im gesamten Staat North Carolina wurden dieses Jahr bislang 600 Erkrankungen gemeldet (509 im Jahr 2008).
Zurück liegende Meldungen:
- November 2008: Landesweit allgemein steigende Erkrankungszahlen in den letzten Jahren, dieses Jahr betroffen aber vor allem Marion County (Indianapolis) im Staat Indiana, dort in den ersten drei Monaten des Jahres 2008 mehr Erkrankungen als im gesamten Jahr 2007, ebenso bis Mitte August 2008 in Indianapolis 89 Erkrankungen, das sind mehr als in jedem Jahr seit 2001.
- Signifikanter Ausbruch dieses Jahr im County Genesee im Staat Michigan (einschließlich der Stadt Flint), insgesamt wurden über 100 Erkrankungen gemeldet, das sind die höchsten Fallzahlen des Counties seit 30 Jahren.

Tick-borne relapsing fever - 27.07.2004
Im 'Wild Horse island'-Park am Flathead Lake, Montana, haben sich (nach den fünf Fällen 2002) erneut zwei Kinder durch Zecken infiziert. Bis 2002 war die recht seltene Erkrankung in Montana noch nicht beobachtet worden.

Tick-borne relapsing fever - 16.08.2006
Ausbruch der seltenen Krankheit am Lake Tahoe. Pro Jahr etwa nur 25 Fälle im ganzen Land.

Tickborne diseases - 12.08.2003
In New Jersey (Burlington County und Camden County) erinnern zwei Fälle der hier relativ seltenen tick paralysis (Zeckenlähmung) an die Gefahr, die von Zecken ausgeht. Z.B. ist hier die Lyme Borreliose im Sommer sehr häufig.

Tollwut - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Tollwut - 13.09.2009
Mehrere aktuelle Meldungen:
Ganz allgemein kam es in den letzten Jahren zu menschlichen Fällen hauptsächlich durch Kontakt mit Fledermäusen.
Einzelmeldungen:
- Florida: Im Norden des westlichen Counties Escambia wurde eine Person von einem erkrankten Fuchs gebissen, der Fuchs wurde laborbestätigt. Außerdem wurden zwei Erkrankungen bei Hunden gemeldet: Ein Hund wurde von einem infizierten Waschbären in Molino im Mai 2009 gebissen, ein weiterer Hund wurde ebenfalls von einem Waschbären in Cottage Hill im August 2009 gebissen.
Zurückliegend: Mindestens drei Jungen infizierten sich am Strand von Fort Myers beim Spielen mit einer Fledermaus.
Fort Pierce:
Am 21. April 2009 wurde eine Frau in ihrem Haus von einem eingedrungenen Graufuchs attackiert, sie wurde in Hand und Bein gebissen. Das Laborergebnis des Fuchses bleibt noch abzuwarten.
Citrus Park:
Zwei unabhängige Vorfälle (ein Kratzer sowie ein Biss) mit einem Fuchs ereigneten sich im Abstand von einer halben Meile in der Gegend des Citrus Park im nordwestlichen County Hillsborough. Der Fuchs des zweiten Vorfalles wurde laborbestätigt. Ob es sich um denselben Fuchs wie im ersten Fall handelt, ist nicht bekannt.
- New Jersey: Im Ort Point Pleasant Beach wurden zwei Kinder in verschiedenen Ereignissen von einer Katze attackiert. Eine Katze, die einen 17-jährigen in seinem Hinterhof attackierte, wurde laborbestätigt. In Point Pleasant Beach gibt es schätzungsweise 300 streunende Katzen.
- Utah: Zwei junge Mädchen im nördlichen County Weber wurden am 1. August 2009 nahe der Stadt Liberty während des Tages von einer Fledermaus attackiert, das Tier wurde später laborbestätigt.
- Georgia: Im County Lamar wurden seit dem 17. Juni 2009 bis Mitte Juli 2009 zwei Füchse laborbestätigt. Die meisten Fälle regelmäßig bei wilden Tieren wie Waschbären, Skunks, Füchsen und Fledermäusen. Seit Juli 2008 wurden im County Lamar von zwölf Verdachtsfällen insgesamt drei laborbestätigt, davon ein Waschbär im Juli 2008 und zwei Füchse wie oben genannt.
Zurückliegend:
Drei Familienmitglieder werden im County Franklin behandelt, nachdem ihr Pferd laborbestätigt wurde.
Zahlreiche Erkrankungen auch im County Fannin.
Außerdem: zwei streunende Katzen im ländlichen County Henry erkrankten.
Zuvor wurde bei zwei Welpen wurde die Krankheit laborbestätigt. Der erste stammt aus der Gegend von Cherry Log (nahe der Fannin-Gilmer County Line, Osgatharp), er wurde an einen Einwohner des Countys Murray gegeben, und eine Frau wurde am 13. Juli 2008 von der Welpe gebissen. Die zweite Welpe wurde zu einer Familie im County Johnson zwischen dem 3. und 13. Juli 2008 gegeben.
Bereits Anfang April wurde im County Whitfield ein Mann von einem Fuchs gebissen.
- Michigan: Auf dem Cranbrook Campus im County Oakland wurde eine infizierte Katze gefunden. Katzen und Hunde können Träger sind, häufiger kommt die Krankheit jedoch bei wilden Tieren wie Füchsen, Waschbären, Skunks und Fledermäusen vor.
- North Carolina: Zuletzt zwei Erkrankungen durch Bisse von Füchsen in den Counties Durham und Orange, was bestätigt, dass die Krankheit vor allem im Nordosten des Staates bei wilden Tieren vorhanden ist.
Ein Mann erkrankte in Hertford, nachdem er von einem infizierten Waschbären gebissen worden war. In Albemarle wurden seit Januar 2008 insgesamt acht Fälle gemeldet. Am häufigsten kommt die Krankheit vor bei Waschbären, Skunks und Fuüchsen, sowie auch teilweise bei Hunden, Katzen, Pferden, Rindern, Fledermäusen und Rotluchsen.
Anfang April 2009 starb ein Kalb auf einer Farm in Gold Hill im County Rowan. Möglicherweise hat es sich von einem Stinktier infiziert. Es handelt sich um den fünften Fall im County Rowan im Jahr 2009.
Am 30. März 2009 wurde ein Mann im County Cherokee mindestens zweimal von einem Fuchs gebissen, das Tier wurde laborbestätigt. Es handelt sich um den sechsten bestätigten Fall des Countys in diesem Jahr, im letzten Jahr wurden 20 Fälle bestätigt.
Zurückliegend:
Ein Stinktier attackierte in der Gegend Myers Chapel im County Clay zwei Hunde am 9. November 2008 und wurde laborbestätigt. Es handelt sich um das zweite bestätigte Stinktier im County seit Jahresbeginn.
Die Krankheit kommt in North Carolina vor allem bei wilden Tieren wie Füchsen, Waschbären, Skunks und Fledermäusen vor. Am meisten betroffene Haustiere sind Katzen.
- Texas: Anfang Juni wurden zwei Skunks laborbestätigt, einer nahe Beasley, der andere in der Stadt Needville.
Zuvor: Ein Mann wurde in der Gegend von Oak Hills im County Bexar von einer streunenden Katze gebissen, die Katze wurde laborbestätigt. Es handelt sich um die zweite kranke Katze dieses Jahr im County Bexar.
Am 7. April 2008 wurde am Twin Lakes YMCA daycare playground eine Fledermaus gefunden und laborbestätigt. Mindestens zwei Kinder kamen mit dem Tier vorher in Kontakt.
Innerhalb der letzten 30 Jahre starben in Texas 14 Personen.
- Kansas: Ein Pferd im County Clay wurde positiv getestet. Dies war der zweite Fall im
County dieses Jahr, zuvor im März ein Fall bei einem Skunk. Seit Jahresbeginn bis Anfang Juni 2009 wurden in Kansas insgesamt 38 bestätigte Fälle gemeldet, darunter 30 Skunks, drei Hunde, zwei Kühe, ein Rotluchs, ein Fuchs und ein Waschbär. Seit 1968 wurden in Kansas keine menschlichen Fälle gemeldet.
- Maryland: Vor einer Erkrankungsgefahr im County Worcester wird gewarnt, seit dem 1. Mai 2009 wurden sechs Waschbären laborbestätigt. Vier der bestätigten Fälle wurden in der letzten Woche (vor dem 20. Mai 2009) in stark bevölkerten Gebieten gemeldet, unter anderem in Ocean City, Ocean Pines, White Marlin Mall in West Ocean City sowie South Point. Waschbären sind sowie in Maryland allgemein als auch im County Worcester die häufigsten Überträger-Tiere, das Virus wurde jedoch auch bei Füchsen, Katzen, Fledermäusen, Skunks und Murmeltieren gefunden.
- Kentucky: Vor einer Erkrankungsgefahr wird vor allem im County Fayette gewarrnt. Zuletzt wurde eine infizierte Fledermaus in Lexington gefunden, es handelt sich um das neunte infizierte Tier der Stadt im Jahr 2009 (zuvor sechs Skunks, ein Fuchs und ein Pferd). Im gesamten Jahr 2008 wurden in Lexington nur vier Fälle bestätigt (drei in Fledermäusen und ein Skunk).
- Pennsylvania: Am 15. Mai 2009 wurde in New Sewickley im County Beaver ein 4-jähriges Kind von einem infizierten Fuchs attackiert.
Seit 2000 wurden in Pennsylvania jährlich zwischen 350 und 500 Tiere positiv getestet. 2006 war die Verteilung wie folgt: 56 Prozent aller Fälle bei Waschbären, 12 Prozent bei Skunks, 11 Prozent bei Katzen, 8 Prozent bei Fledermäusen sowie 6 Prozent bei Füchsen.
- Arizona: Vor einer erhöhten Erkrankungsgefahr wird gewarnt, seit Jahresbeginn bis Anfang Mai 2009 wurde etwa in Flagstaff 33 Füchse laborbestätigt, bis Ende März 2009 wurden insgesamt 62 Erkrankungen bei Tieren bestätigt, es ist der größte Ausbruch seit längerer Zeit. Gewarnt wird auch vor einem neuen mutierten und sich schnell entwickelnden Virusstamm bei Skunks und Füchsen.
Am 27. März 2009 kam es zu einer Attacke von einem Rotluchs in einer Bar in Chaparral in Cottonwood.
Ebenfalls kam es in Cottonwood im Zentrum des Staates zu drei menschlichen Erkrankungen, die betroffenen wurden von einem wilden Rotluchs angegriffen.
Im Vorjahr: Eine Frau aus Chino Valley wurde von einem infizierten Fuchs gebissen, als sie am 3. Mai 2008 am Fuße des Granite- Berges joggte.
Außerdem: Zwei Frauen aus Queen Creek werden behandelt, nachdem sie einer infizierten Fledermaus (sogenannte Tadarida brasiliensis) ausgesetzt waren.
In Arizona wurden seit Jahresbeginn bis Anfang November 2008 insgesamt 162 Tiere laborbestätigt, diesen waren 38 Menschen ausgesetzt.
- Virginia: Drei Menschen erkrankten im April 2009 im County Spotsylvania (südwestlich von Fredericksburg), nachdem sie von zwei Katzen gebissen wurden, die Katzen wurden laborbestätigt. Beide Katzen kommen von einer Gegend, wo es Katzensiedlungen gibt.
Zurückliegend: Drei Kälber erkrankten auf einer Farm nahe Linville. In den letzten zehn Jahren kam es in Virginia zu 18 Fällen bei Rindern in den Counties Rockingham und Augusta.
- New Mexico: Mitte Februar 2009 wurden innerhalb von fünf Tagen zwei Fälle bei Rotluchsen bestätigt. Außerdem wurden 2009 zwei Füchse im County Grant bestätigt. 2008 waren es 28 Fälle in Nex Mexico, einschließlich 18 Füchse und ein Hund im Nordwesten, 14 Füchse und ein Hund im County Grant, zwei Füchse im County Catron und ein Fuchs in den Counties Sierra und Hidalgo.
- Missouri: Erster menschlicher Todesfall seit 1959 (damals ebenfalls im County Pulaski): Im County Pulaski starb ein 55-jähriger Mann, nachdem er sechs Wochen zuvor von einer Fledermaus gebissen worden war. Der Fall wurde laborbestätigt. Fünf weitere Personen, die möglicherweise Kontakt zu dem Mann oder der Fledermaus hatten, werden vorsorglich behandelt.
Seit Jahresbeginn wurden in Missouri 61 erkrankte Tiere gemeldet (55 Fledermäuse, fünf Stinktiere und ein Pferd). In den letzten Jahren im Durchschnitt 54 Tiere pro Jahr.
- South Carolina: Insgesamt 21 bestätigte Erkrankungen bei Tieren in den Counties Berkeley, Dorchester und Charleston, 16 bei Waschbären, zwei bei Fledermäusen, zwei bei Füchsen und eine Katze.
Ein infizierter Graufuchs attackierte am 7. November 2008 mehrere Mitglieder der Inman-Kirche.
Ein Rotfuchs attackierte am 3. November einen Jungen im County Charleston und wurde laborbestätigt. Im County Charleston seit Jahresbeginn 13 Erkrankungen (im Vorjahr: 26).
Zuvor: Fünf Bewohner des Countys Beaufort sind in Behandlung, nachdem sie mit einer streunenden Katze in Kontakt kamen, die positive getestet wurde. Es handelt sich dabei um den sechsten bestätigten Fall bei Tieren im Jahr 2008. Im Jahr 2007 wurden im County keine Tiere bestätigt, in South Carolina wurden 162 Tiere laborbestätigt, dieses Jahr seit Jahresbeginn bis Mitte August 2008 im Staat 103 bestätigte Tiere.
Im Jahr 2007 waren es in South Carolina insgesamt 162 bestätigte Fälle bei Tieren.
- Maine: zwei infizierte Stinktiere attackierten Anfang November 2008 Hunde. Im Staat Maine dieses Jahr bislang 49 bestätigte Erkrankungen.
- Colorado: Zuletzt ein laborbestätigter Skunk in der Nähe des Sees Sloan im Nordwesten von Denver, dies ist der erste Fall eines erkrankten Skunks in der Gegend seit 1976. Seit Jahresbeginn bis zum 09. Oktober 2008 wurden in Colorade insgesamt 18 Skunks (von 89 getesteten, hauptsächlich in östlichen Counties) sowie bei 42 Fledermäusen (von 308 getesteten) bestätigt. Außerdem wurde ein Waschbär sowie eine Katze im County Kiowa bestätigt. Früher im Jahr 2008 erkrankten im County Larimer sechs Menschen unter anderem in den Städten Fort Collins und Loveland. Weitere zwei Hunde sowie eine Katze wurden in Fort Collins unter Quarantäne gesetzt, da sie möglicherweise der Krankheit ausgesetzt waren. Im letzten Jahr wurden in Larimer zwei Fledermäuse laborbestätigt. Es kommt in Colorado jedes Jahr zu Fällen, insbesondere da die Krankheit bei Fledermäusen endemisch ist; Untersuchungen ergaben, dass etwa 15 Prozent der Fledermäuse Träger der Krankheit sind.
- Montana: Eine infizierte Fledermaus wurde in fünf Klassen in die Stevensville Elementary School gerbacht. Etwa 90 Schüler kamen mit dem toten Tier in Kontakt und werden derzeit vorsorglich behandelt.
- Vermont: Ein Stinktier attackierte einen Hund eines Mannes in Harmon Road und wurde laborbestätigt. Es handelt sich um den zweiten bestätigten Fall in der Bennington area in diesem Jahr, jedoch den ersten seit Januar 2008. Ein Fall Waschbär-Tollwut am 11. Januar 2008. Bislang wurden im Jahr 2008 bis Mitte August in Vermont insgesamt 50 Tiere laborbestätigt.
- Alaska: Zunehmend mehr erkrankte Tiere, hauptsächlich Füchse, Anstieg von durchschnittlich acht Erkrankungen in den Jahren 2003-2005 auf 18 im Jahr 2006 und 45 im Jahr 2007. Alle Fälle bis auf einen im Jahr 2007 waren in den Küstenregionen im Norden und Südwesten von Alaska (dort regelmäßig Erkrankungen, im übrigen von Alaska selten bestätigte Fälle).
- New York: Ein Mann aus Lake George im County Warren wurde am 7. April 2008 von einem Fuchs gebissen und gekratzt. Es handelt sich um den ersten bestätigten Fall einer Tierattacke dieses Jahr im County Warren.
- Arkansas: Eine Familie am Highway 71 nahe Hatfield berichtet über einen Hund, der um den 1./2. April entsprechende Symptome zeigte. Der Hund tötete einige Tage zuvor ein Stinktier, vermutlich infizierte er sich von diesem. Möglicherweise hat das Stinktier - das offensichtlich tollwütig war - auch andere Hunde, Katzen, Pferde oder Rinder in der Gegend gebissen.
Im Jahr 2008 bislang Fälle bei acht Stinktieren, einer Fledermaus, einer Ziege, und jetzt zwei Hunden.
- New Mexico: Vor tollwütigen Füchsen im Grant County wird gewarnt. Am 18. März 2008 wurde eine Frau von einem Fuchs nahe Glenwood gebissen, der Fuchs rannte weg und konnte nicht gefunden werden. Außerdem wurden im März zwei tollwütige Füchse in Silver City bestätigt, sowie vier Füchse und ein Hund seit Jahresbeginn im Grant County. Im Jahr 2007 wurden acht Füchse und ein Rotluchs im Catron County positiv getestet.
- Arizona: Im Pinal County wurde am 31. März 2008 ein Rotluchs gefunden und laborbestätigt, nachdem er mindestens zwei Personen auf einem Campingplatz attackierte.
Am 8. März 2008 wurde ein 10-jähriger Junge nordlich von Phoenix auf der Hinterseite des Mazatzal-Gebirges von einem Berglöwen attackiert. Er erlitt nur leichte Kratzer, der Berglöwe wurde erschossen. In großen Säugetieren kommt Tollwut jedoch selten vor, normalerweise eher innerhalb Fledermäusen, Stinktieren und Graufüchsen. Dieses Jahr wurden bislang 14 Tiere laborbestätigt, einschließlich zwei in der letzen Woche, zu Menschen bestand dort aber kein Kontakt. Im letzten Jahr wurden mindestens 27 Haustiere der Krankheit in irgendeiner Form ausgesetzt.
- West Virginia: Erste Fälle dieses Jahr im Mercer County, zwei Waschbären wurden am 5. März 2008 in der Athens-Lerona Area laborbestätigt. Auch in den letzten Jahren regelmäßig Fälle im gesamten Mercer County, seit 1997 insgesamt 54 Fälle. Im Jahr 2007 waren es 14 Fälle, und 18 Haustiere wurden von tollwütigen Waschbären gebissen. In West Virginia sind Träger hauptsächlich Waschbären, aber auch Hunde, Katzen, Stinktiere, Füchse, Coyoten, Wölfe und Fledermäuse.

Toxic algae - 03.08.2003
Aktuell mehrere Meldungen in der Nähe der Grenze Kanada/USA: u.a. vom Lake Champlain, Lake Ontario (z.B. Hamilton Harbour und Bay of Quinte) und Lake Winnipeg. Das Algentoxin kann bei Aufnahme (Fische, Trinkwasser) zu gastrointenstinalen und neurologischen Problemen führen. Beim Schwimmen ist mit Haut- und Schleimhaut-Irritationen zu rechnen.

Trichinellosis - 02.10.2006
- Über 100 Schweine sind auf einer Farm in Carroll County verschwunden. Das Gebiet wurde aufgrund eines infizierten Schweins bereits im April des Jahres unter Quarantäne gestellt.
- Im Juli auf einer Farm in New Windsor (Maryland) erkrankten fünf Schweine, Sorge um mögliche Ausbreitung.
Trichinellosis sehr selten auf Schweinefarmen, durchschnittlich 12 Fälle pro Jahr in USA. Seit über 5 Jahren keine Fälle in Maryland.

Tuberkulose - 22.03.2007
Am 08. Februar 2007 erkrankte ein Student in Jacksonville, nur 1 Tag nachdem zuvor in der Stanton College Preparatory School ein Schüler erkrankt war. Ob die beiden Fälle zusammenhängen, ist noch unklar. Weitere 25 Klassenkameraden des Studenten sollen getestet werden.
Die Stanton College Preparatory School befindet sich nur etwa 100 bis 200 Meter von der Stanton Pre-School entfernt, die kurz darauf geschlossen hatte, nachdem es im April 2006 zu einem Ausbruch mit 4 erkrankten Kindern kam.
Hintergrund:
Auch hier kommt die multiresistente Form XDR vor, die mom. in Südafrika eine große Epidemie verursacht.
In den USA z.B. von 1993 bis 2004 mind. 74 Fälle, die der XDR-Definition entsprechen, von 1993 bis 2006 insgesamt 202.436 laborbestätigte Fälle.

Tularämie - 31.10.2006
Aktuelle Meldung:
Mehrere Ausbrüche in der Gegend von Wyoming.
Zurück liegende Meldungen:
Zwischen 13. Mai und 05. Juli 2006 erkrankten in Martha's Vineyard, Massachusetts 6 Personen an respiratorischer Tularämie. Seit 2000 etwa 25 Fälle auf der Insel.
Erst Mitte Februar eine Meldung: In Presidio County, Texas, USA starb eine große Zahl an Hasen und anderen Nagetieren an Tularämie.

Tularämie - 07.08.2007
Aktuell mehrere Meldungen:
- Staat Utah: Ausbruch zunächst zwischen 09. und 13. Juli 2007, in der West Side des Utah Lakes erkrankten 18 Personen mysteriöserweise, nachdem sie zwischen Ende Juni und Anfang Juli 2007 dort gecampt hatten. Mittlerweile hat sich die Krankheit nach Westen ausgebreitet, acht Fälle wurden bestätigt. Untersuchungen dauern noch an.
Normalerweise in Utah nur zwei bis drei Fälle pro Jahr.
- Staat Wyoming: Im County Sweetwater wurde ein Fall bestätigt, vermutlich infizierte sich der Betroffene durch den Biss einer Fliege. Es handelt sich um den dritten Fall im Staat seit Jahresbeginn 2007, zuvor ein Fall im County Uinta (der Betroffene hatte den äSeedskadee National Wildlife Refuge“ besucht) sowie einer im County Campbell. County.
- Staat New Jersey: Im County Cape May erkrankte am 12. Juli 2007 ein 14-jähriger Junge.

Tularämie - 22.08.2008
Aktuelle Meldung:
- Nevada: Im Smith Valley im County Lyon erster Fall einer Übertragung von einer Katze auf einen Menschen seit 50 Jahren.
Hintergrund:
- Landesweit werden jährlich weniger als 200 Erkrankungen gemeldet, hauptsächlich in westlichen und südlichen Staaten. Immer wieder kommt es auch zu Todesfällen.

Typhus, endemic - 10.08.2004
Ausbruch mit steigender Tendenz im Nueces County in Texas mit bisher 27 Fällen (normal sind hier 14 bis 20 Fälle im ganzen Jahr).
Endemiegebiete in den USA sind nur Southern California und South Texas.

Typhus, endemic - 14.08.2007
In Kalifornien wurden im Orange County drei Erkrankungen gemeldet. Bereits Anfang 2007 war es zu weiteren zwei Fällen gekommen. Die Menschen werden angehalten, vor Flöhen Acht zu geben.

Typhus, endemic - 24.10.2009
Aktuelle Meldungen:
- Kalifornien: Acht Menschen mussten in Long Beach hospitalisiert werden. Vier davon wurden im September 2009 gemeldet, die anderen vier zuvor im Juni und August. Im Jahr 2008 wurden nur zwei Fälle gemeldet, 2007 waren es neun.
Zurückliegende Meldung:
- Juni 2009: In Texas wurden drei Verdachtsfälle im County Williamson sowie weitere Fälle im County Travis gemeldet.
Die Krankheit ist in Texas endemisch.
Hintergrund:
- Die Krankheit findet sich vor allem an der Ostküste, den Südatlantik-Staaten, der Pazifikküste im Südwesten sowie in Hawaii. Die meisten Fälle regelmäßig in Südkalifornien, Südtexas und Hawaii.

Vibrio parahaemolyticus - 10.08.2007
Aktuelle Meldung:
- Vor dem Verzehr roher Austern aus der Gegend Hood Canal des Counties Mason in Washington wird gewarnt, nachdem diese die Ursache eines Ausbruchs war, bei dem mindestens sechs Menschen aus Washington und Kalifornien erkrankten.
Zurückliegende Meldungen:
- Ausbruch mit 12 Fällen in Südkalifornien zwischen 1. Juni und 17. August 2006. 9 der Betroffenen gaben an, kurz vor Ausbruch der Krankheit Austern in Mexiko oder den USA gegessen zu haben.
Vor dem Verzehr roher Muscheln aus dem nordwestlichen Pazifik wird gewarnt.
- Zwischen 20. Mai und 31. Juli 2006 insgesamt 177 Fälle, die sich wie
folgt darstellen:
New York (Stadt): 76, davon 2 bestätigt
New York (Staat): 7 bestätigte Fälle
Oregon: 16, davon 8 bestätigt
Washington (Staat): 78, davon 55 bestätigt
Zurückliegende Meldungen:
- Ausbruch in Washington (Staat), 63 Personen erkrankten durch Verzehr
infizierter Austern, mehrere Muschel-Gebiete (Sunset Beach bis Point
Whitney) wurden geschlossen.
- Zahl der Vibrio parahaemolyticus Fälle seit 1970:
1970 - 340 Fälle in Maryland
1972 - 612 Fälle in Louisiana; 12 Fälle in New Jersey.
1975 - 724 Fälle auf zwei Kreuzfahrtschiffen zwischen Florida und der
Karibik
1977 - 98 Fälle auf einem Kreuzfahrtschiff
1981 - 7 Fälle in Oregon und Washington
1997 - 209 Fälle (incl. 1 Toter) in Californien, Oregon, Washington und
Canada
1998 - 23 Fälle in Connecticut, New York und New Jersey; 5 Fälle in
Oregon; 296 Fälle in Texas; 120 Fälle in weiteren Staaten.
1999 - 23 Fälle in mehreren Staaten
2002 - 7 Fälle in New York
2004 - mind. 46 Fälle in Alaska, 96 Verdachtsfälle in Florida.

Vibrio vulnificus - 26.04.2007
Aktuelle Meldungen:
- Im April 2007 starb eine ältere Frau nach dem Verzehr von rohen Austern. Da der Golf von Mexiko wärmer wird, wird das Risiko einer Erkrankung größer.
- Mitte April erkrankten in Florida 3 Personen ebenfalls aufgrund des Verzehrs von rohen Austern.
Meldung von September 2006:
2 Frauen aus Chatham County starben, als Ursache wird der Verzehr von rohen Austern, vermutlich aus dem Golf von Mexiko kommend, vermutet. Es wird weiter nach der Ursache geforscht. Jährlich erkranken im ganzen Land durchschnittlich 35 Menschen durch den Verzehr von Schalentieren. Bei der Tatsache, dass es sich hier um 2 Erkrankungen am selben Ort handelt, handelt es sich laut offiziellen Angaben um einen Zufall.

Virus-Encephalitis - 26.04.2002
Die ersten drei Meldungen in verschiedenen Gegenden von Louisiana. Um welche Form (Eastern equine encephalitis, West Nile oder St. Louis encephalitis) es sich handelt, ist bei zweien nicht bekannt.
Im letzten Sommer waren hier vier durch St. Louis-Encephalitis verstorben, weitere 62 hospitalisiert.

West-Nile-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

West-Nile-Fieber - 08.04.2009
Die Infektionsgefahr entwickelt sich parallel zur Mosquito-Population: manchmal ein Peak bereits im Juli, Höhepunkt der Erkrankungswelle war aber im Durchschnitt der letzten Jahre der späte August bis Ende September.
Eine sehr hilfreiche Karte mit genauen Ortsangaben beim Doppelklick auf einen Staat findet sich hier: http://diseasemaps.usgs.gov/wnv_us_human.html.
Bisher (Stand Anfang April) menschliche Erkrankungen: keine.
Wie im letzten Jahr (allerdings einen Monat später) die ersten Virusfunde in California (Counties Fresno, Los Angeles, Orange und San Diego).

Windpocken - 16.06.2000
Im Staat Alabama, im Barbour County, Ausbruch von Windpocken unter erwachsenen Immigranten mit 18 Fällen während der letzten 3 Wochen. Viele von ihnen stammen aus Veracruz, Mexico, wo ein ähnlicher Ausbruch stattfand. Dies ist nicht der erste Ausbruch unter Immigranten.

Windpocken - 04.12.2006
Ausbruch in einer Schule im County Yadkin, North Carolina. Etwa 60 Schüler erkrankten, ein 8-jähriger starb.

Zecken übertragene Krankheiten - 02.09.2006
Zwischen 20. April und 22. Mai dieses Jahres 4 Fälle. Die Betroffenen befanden sich bei ihrer Erkrankung alle in einem Umkreis von 30 Kilometer voneinander in den zentralen und nördlichen Bergen des Staats Colorado.

Zecken übertragene Krankheiten - 11.08.2007
Diese Jahr deutlich überdurchschnittlich hohe Erkrankungszahlen in Missouri und Kansas. In Missouri 117 Fälle von Ehrlichiosis (normalerweise jährlich im Schnitt 40), 186 Fälle von Rocky Mountain spotted fever (Durchschnitt 64), 18 Fälle Tularämie (Durchschnitt 12) und 35 Fälle Lyme disease (Durchschnitt: 22). Zu mehreren Fällen kommt es am Missouri Fluss mit Ausnahme der Counties Boone und Clay.
In Kansas bislang insgesamz 13 Erkrankungen, auch dies ist mehr als das Doppelte der normalen Fallzahlen.

Zecken übertragene Krankheiten - 24.10.2008
Durch Zecken übertragene Krankheiten sind landesweit seit dem Jahr 2000 extrem stark angestiegen. Eine veranschaulichende Graphik findet sich hier:
http://exhibit.gideononline.com/Tick-USA.jpg

Weitere Internet-Seiten über USA:


Outbreak-Historie
Gute Informationen siehe
CIA World Factbook (http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/us.html)
Healthnetwork (Australien) (http://www.healthnetwork.com.au/travelclinic-countrydisplay.php?name=UNITED%20STATES%20OF%20AMERICA)
Länderinfos der UNIQA Vers. (http://www.meduniqa.at/gesundreisen/getCountryFull.cfm?countryID=154)
Reiseberichte (http://www.derreisetipp.de/links/pages/Nord-Mittelamerika/USA/)
Schweizer Bundesamt für Auswanderung (IMES) (http://www.swissemigration.ch/elias/de/laenderinformationen/laenderliste/00063/index.html)
Spiegel-Jahrbuch (http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,USA,00.html)
Tourism Guide (http://www.usatourism.com)
Travel Links 4 U (http://www.linksnguides.com/TravelGuides.asp?LocationID=70)
WHO-Länderinfo (evtl. incl. Karte) (http://www.who.int/country/usa/en)

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