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Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen zur Verfügung.

 

Abdominal-Typhus - 13.11.2008
Ausbruch im Distrikt Kasese im Südwesten des Landes: Innerhalb der letzten vier Monate bis zum 12. November 2008 starben 20 Personen, 90 mussten hospitalisiert werden. Zuletzt starben vier Personen in der Woche des 3. November im Sub-County Kyabarungira.

AIDS - 05.05.2005
Geschätzt 7% der Erwachsenen oder in Zahlen 800.000 sind HIV-positiv, bei Frauen beträgt die Rate fast 8%, bei Männern 6%. In ländlichen Gebieten liegen die Zahlen niedriger als in den Städten.
In den 80er-Jahren lag die Rate schon einmal bei 20%, offenbar zeitigt die staatliche Informations-Kampagne gute Erfolge.

AIDS - 04.02.2006
In Kampala sind etwa 47 % bis 60 % der Prostituierten HIV infiziert. Die Zahl der infizierten Erwachsenen steigt.

Avian Influenza - 06.03.2006
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm
Kurz-Infos zu Avian Influenza: Bisher ist keine Übertragung von Mensch zu Mensch oder durch durchgegarte Geflügelprodukte bekannt, die beste Vorsorge ist kein Kontakt zu lebendem Geflügel. Neuraminidaseinhibitoren müssen nicht mitgenommen werden.
Eine Influenzaimpfung beim Besuch der bekannten H5N1-Infektionsgebiete ist eine sinnvolle Maßnahme, auch wenn sie keinen unmittelbaren Schutz gegen die Vogelgrippe bietet.


Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Cholera - 14.10.2009
Aktuelle Meldungen:
- Erneuter Ausbruch in Kampala: Seit Anfang Oktober bis zum 13. Oktober 2009 mussten in Mulago 35 Personen aus verschiedenen Teilen der Stadt hospitalisiert werden (einige aus Namuwongo), vier Menschen starben.
- Ausbruch im südöstlichen Distrikt Bugiri, mindestens 13 Menschen starben innerhalb der letzten Tage bis zum 30. September 2009, sowie etwa 60 weitere erkrankten. Hauptsächlich betroffen sind die Gebiete des Muwayo Trading Centers im Sub-County Buluguyi. Derzeit werden im Krankenhaus jede Stunde Neuerkrankungen gemeldet.
Zurückliegende Meldungen:
- Dezember 2009: Arua: Epidemie im nordwestlichen Staat Arua (an der Grenze zu DR Kongo, wo ebenfalls ein Ausbruch herrscht), in nur einem Monat wurden über 38 Erkrankungen hauptsächlich in der Oli Division gemeldet, drei Menschen starben, vermutlich 28 wurden hospitalisiert. Das Oli Health Centre Hospital ist überfüllt.
- Kanungu: Eine Erkrankung wurde aus dem benachbartem DR Kongo importiert, ein Junge starb im Distrikt Kanungu. Außerdem Ausbruch mit Dutzenden Erkrankungen und zwei Todesfällen im Matanda Flüchtlingslager im Sub-County Kihiihi. Eine weitere Ausbreitung wird befürchtet. Im November starben zwei Personen im Lager von Nakivale.
Gefahr weiterer Ausbrüche insbesondere auch im Hinblick auf den Ausbruch im benachbarten DR Kongo.
- Anfang Oktober 2008: Kampala: Ausbruch im südlichen Kampala in der Nakawa Division, mittlerweile 40 Erkrankungen im Vorort Kinawataka, acht Menschen wurden hospitalisiert, vier Menschen starben. Ursachen sind unzureichende Wasserversorgung und schlechte Hygienebedingungen. In Kampala während der Regenzeit regelmäßig Ausbrüche, am meisten betroffen sind Kawempe, Kisenyi, Kamwokya und Kalerwa.
- Juni 2008: Ausbruch in den östlichen Distrikten Butaleja, Mbale, Pallisa und Manafwa, insgesamt über 290 Personen erkrankten, mindestens 31 Menschen starben. Vermutete Ursache des Ausbruchs ist der durch die vier Distrikte fließende Fluss Manafwa, der kontaminiert sein soll. Aus den Sub-Counties Kachonga, Maizimasa und Butaleja wurden 65 Erkrankungen und vier Todesfälle gemeldet, aus Pallisa 110 Erkrankungen und acht Todesfälle, und die am schwersten betroffenen Sub-Counties waren Kasodo und Buseta.
Teils etwas zurückliegende Einzelmeldungen: die erste Erkrankung wurde in Butaleja am 29. Mai 2008 gemeldet. Bis zum 9. Juni 2008 wurden insgesamt 36 Erkrankungen und vier Todesfälle gemeldet. Unter anderem betroffen sind Kachonga Sub County, Doho-Hibira, Nabiganda C, das Dorf Hamuseru, Mazimasa, Magugu-Doho sowie Hanjehe, alle im Butaleja Sub County.
- Weiterer Ausbruch im Distrikt Mbale, in einem abgelegenen Dorf starben drei Personen, zahlreiche weitere sind gefährdet. Ursache ist vermutlich der Konsum von kontaminiertem Wasser, insbesondere aus dem Fluss Manafwa.
- Im westlichen Distrikt Kibaale erkrankten seit dem 17. Mai bis zum 21. Mai 2008 insgesamt 43 Personen, vier Menschen starben. Hauptsächlich betroffen sind Fischereianlegestellen wie etwa Kitebere, Kabukanga, Kamina, Kamulebe und Nguse.
- Erneut Erkrankungen in West Nile in den Distrikten Arua und Nebbi. In Arua bis steigende Fallzahlen und seit Jahresbeginn bis zum 09. März 2008 insgesamt 280 Erkrankungen (sechs Menschen starben in der River Oli Division), allein am Wochenende des 08./09. März 2008 wurden 30 Patienten in Oli hospitalisiert. Am meisten betroffen sind neben Oli auch Tanganyika, Adalafu und Kenya, ebenfalls betroffen die Sub-Counties Offaka, Okollo, Ajia und Pajulu. Ursache ist die Benutzung von unsauberem Wasser, vor allem von dem Fluss Enyau. Nach manchen Quellen starben außerdem drei Menschen in den Sub-Counties Madi Okollo und Offaka.
- Erneute Fallmeldungen in Kampala: Insgesamt sechs Menschen wurden in das Mulago-Krankenhaus hospitalisiert, vier davon stammen aus derselben Familie aus Kifumbira in Kamwokya, einem Vorort von Kampala. Vier Erkrankungen wurden bislang bestätigt.
Außerdem weitere Verdachtsfälle in Kawempe und anderen zentralen Divisionen.
Im übrigen grundsätzlich latente Gefahr in der Stadt Kampala: Innerhalb der letzten 10 Jahren seit 1997 kam es durchschnittlich alle zwei Jahre zu einer Epidemie. In Kampala wurden im Dezember 2006 innerhalb von drei Wochen 305 Erkrankungen gemeldet, zehn Menschen starben. Insgesamt wurden während diesem Ausbruch 1.099 Erkrankungen gemeldet, davon ein Drittel in der Kawempe Division.
- Im nordwestlichen Buliisa seit Anfang November bis zum 14. Dezember 2007 insgesamt 156 Erkrankungen, neun Menschen starben, in der letzten Woche ein Kind. Betroffen ist unter anderem Butiaba im Sub-County Biiso.
- Im nordwestlichen Distrikt Nebbi bislang schlimmster Ausbruch mit steigenden Erkrankungszahlen, betroffen sind mittlerweile zehn Subcounties, bis zum 12. Dezember 2007 erkrankten insgesamt 331 Menschen, vier Menschen starben (im Jahr 2006 waren es nur etwa 110 Fälle). Derzeit durchschnittlich zehn Neuerkrankungen pro Tag, zuletzt in Paidha, Kucwiny, Nyaravur und Erussi. Am schlimmsten betroffen sind die Gebiete Yoyo und Locogmbo in den Sub-Counties Kuru und Romogi. Außerdem betroffen: Panyimur, Parombo und Akworo, die Counties Jonamu und Padyere. Viele Erkrankungen auch aus dem benachbarten DR Kongo. Weiter betroffenen war: Parwo und Pangere in Parombo, Uguta und Kituna in Akworo sowie Nyakagei im Subcounty Panyimur.
- Erneuter Ausbruch im nördlichen Distrikt Yumbe, fünf Menschen starben, 65 weitere erkrankten.
- Ausbruch im Distrikt Hoima, vor allem in den Gebieten um das Ufer des Lake Albert, Ausbreitung in einige Teile des Distrikts West Nile sowie mittlerweile in den Distrikt Buliisa. Mindestens drei Menschen starben (im Gebiet Nkondo), weitere über 30 Personen wurden hospitalisiert, 84 Personen erkrankten insgesamt im November im Sub-County Kigorobya.
- In Kasese wurden ebenfalls 15 Erkrankungen gemeldet, vermutlich aber aus alle aus Buliisa importiert.
- Weiterer Ausbruch im Distrikt West Nile in Arua, eine Person starb, weitere acht wurden hospitalisiert. Die Krankheit wurde Untersuchungen zufolge vom benachbarten DR Kongo eingeschleppt. Außerdem infizierten sich einige bei einer Beerdigung einer zuvor erkrankten Person. Fünf der acht gemeldeten Fälle sind Kongolesen, am meisten betroffen sind die Sub-Counties Olufe und Oleba an der Grenze zum DR Kongo.
- Im März 2007 wurden im nordwestlichen Distrikt Yumbe insgesamt sieben Erkrankungen gemeldet, zwei Menschen starben.
- Ausbruch im Distrikt Ntungamo, seit dem 11. Januar 2007 starben bis Anfang Februar 19 Menschen (zuletzt gemeldeter Todesfall am 25. Januar), weitere 188 wurden hospitalisiert. Betroffen sind u.a. Rwikiniro, Kayonza und Rubaare. Möglicherweise wurde die Krankheit durch eine unsauber durchgeführte Beerdigung ausgelöst, indem sich Menschen von dem aus Kampala stammenden Toten ansteckten.
Cholera kommt regelmäßig vor in Rubaare (vor allem in den Gemeinden Rukiri und Mutojo), Ngoma, Rwikinoro, Kayonza und Rugarama
- Im Distrikt Kampala Ausbruch mit 10 Toten, 150 wurden hospitalisiert (Stadtteile Bwaise, Kalerwe, Nsoba, Mulago, Katwe, Mengo, Kisenyi, Namuwongo, Luzira und Katanga).
- Ausbruch in einem Flüchtlingslager in Bunagana im Distrikt Kisoro. Eine Person starb, weitere 30 mussten hospitalisiert werden.
- Zuletzt außerdem Meldungen aus den Distrikten Kibaale und Mpigi.
Insgesamt am schlimmsten betroffen sind Kampala und die Distrikte Kitgum, Pader, Kasese, Bundibugyo, Hoima, Arua, Yumbe und Koboko.
Hintergrund:
- In den letzten zwei bis drei Jahen immer wieder Ausbrüche im Westen und Norden des Landes.
- Im Jahr 2005 erkrankten mehr als 2.000 Personen, 56 starben.

Cholera Aktuell - 10.10.2010
Cholera-Infektions-Gebiete (lt. WHO u.a.):
 Aktuell: Cholera-Infektionsgebiet!
Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Cholera gemeldet:
Central Region
Eastern Region seit 02.04.98
Western Region seit 17.04.98
   o  zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 10.02.2007


Cholera-Fälle (lt. WHO u.a.): Gemeldete Cholera-Fälle (z.B. nach WHO-Meldungen, aus diversen weekly epidemiological records (W E R) etc.), Stand: 27092010
Jahr Erkankungen Todesfälle
2006 2764 56
2007 699 13

Detaillierte Aufstellung der gemeldeten Cholera-Fälle:
Zeitraum Erkankungen Todesfälle Anmerkung
21.06.1994 - 21.06.1994 60 13 Alte Cholera-Meldungen: 1982: 190 (0), 1987: 140 (0), 1991: 279 (28), 1992: 5,072 (104)
22.06.1994 - 07.07.1994 239 8  
08.07.1994 - 31.08.1994 405 18  
16.05.1995 - 16.05.1995 112 25  
17.05.1995 - 21.06.1995 205 20  
01.01.1996 - 29.02.1996 168 19 r (Revision früherer höherer Meldung)
01.03.1996 - 26.04.1996 76 12  
30.06.1996 - 19.07.1996 25 4  
01.01.1997 - 17.03.1997 230 27  
01.01.1997 - 27.12.1997 2010 158  
09.09.1997 - 15.11.1997 70 3 in Kampala City und Bugiri District
18.12.1997 - 18.12.1997 300 0 Zahl der Todesfälle unbekannt, neue Gebiete (früher immer beschränkt auf District Kasase)!
28.12.1997 - 16.02.1998 8955 364  
10.01.1998 - 10.01.1998 0 0 lt ProMED begann Ausbruch im Dezember (inzwischen ca. 6500 Fälle). Momentan in Kampala, Mbale und in einigen Distrikten der Provinz Busoga
20.01.1998 - 20.01.1998 0 0 lt ProMED sind inzwischen die Hälfte der Distrikte des Landes betroffen
17.02.1998 - 24.03.1998 5647 234 Ausbruch seit Ende 1997: in den ersten Monaten 1998 weiterhin in den mittleren, östlichen und westlichen Regionen. Letzte Meldung aus Uganda: mittlere Region stabilisiert, aus Osten und Westen weitere neue Fälle gemeldet
30.03.1998 - 30.03.1998 2380 161 Tag der Meldung
01.04.1998 - 23.04.1998 4805 194 jetzt auch Eastern-Region als Infektionsgebiet gemeldet
24.04.1998 - 30.04.1998 1494 130 jetzt auch Western-Region als Infektionsgebiet gemeldet
01.05.1998 - 29.05.1998 6018 31  
30.05.1998 - 26.06.1998 6471 234 weiterhin besorgniserregend hohe Zahlen, momentan auch Kampala, Kabarole und Aura
27.06.1998 - 24.08.1998 5531 151 Epidemie ungebrochen und jetzt in 39 Distrikten
25.08.1998 - 24.09.1998 2047 108  
25.09.1998 - 03.11.1998 4411 258  
25.09.1998 - 25.09.1998 0 0 Weiterhin hohe Zahlen in der Northern Region (Districts Arua and Moyo), Eastern Region (Kamuli) und Western Region (Bushenyi)
04.11.1998 - 27.01.1999 1755 109  
28.01.1999 - 05.02.1999 101 1  
06.02.1999 - 17.04.1999 119 10 Kasese und Bundibugyo (in der südwestlichen Provinz Toro), die Provinz West Mengo (incl. Städte Mpigi und Kampala), die Stadt Moyo (Madi Provinz) und die Provinz West Nile (incl. Städte Nebbi und Arua)
18.04.1999 - 18.04.1999 1275 55  
19.06.1999 - 19.06.1999 1138 58  
20.06.1999 - 03.07.1999 819 31  
19.09.1999 - 30.10.1999 566 20  
29.11.1999 - 05.12.1999 101 0  
06.12.1999 - 12.12.1999 255 14  
01.01.2000 - 19.03.2000 1022 58  
23.03.2000 - 18.06.2000 448 37  
19.06.2000 - 31.07.2000 1337 77 erst sehr verspätet (zum Jahresende) gemeldet
15.10.2001 - 21.10.2001 16 1  
01.01.2002 - 03.02.2002 223 11  
04.02.2002 - 10.02.2002 110 1  
11.02.2002 - 03.03.2002 56 8  
04.03.2002 - 31.03.2002 186 7  
11.03.2002 - 29.03.2002 54 2  
01.04.2002 - 07.04.2002 30 1  
08.04.2002 - 14.04.2002 15 1  
15.04.2002 - 21.04.2002 13 1  
29.04.2002 - 19.05.2002 122 11  
20.05.2002 - 02.06.2002 206 13  
03.06.2002 - 09.06.2002 117 2  
10.06.2002 - 16.06.2002 14 2  
17.06.2002 - 23.06.2002 22 1  
24.06.2002 - 30.06.2002 31 1  
15.07.2002 - 04.08.2002 52 3  
05.08.2002 - 11.08.2002 54 8  
12.08.2002 - 18.08.2002 53 9  
19.08.2002 - 08.09.2002 211 7  
04.11.2002 - 17.11.2002 153 8  
18.11.2002 - 01.12.2002 42 4  
02.12.2002 - 08.12.2002 44 7  
09.12.2002 - 15.12.2002 75 3  
16.12.2002 - 29.12.2002 70 1  
01.01.2003 - 09.02.2003 296 10  
17.02.2003 - 09.03.2003 150 14  
17.02.2003 - 09.03.2003 150 14  
17.02.2003 - 09.03.2003 150 14  
10.03.2003 - 30.03.2003 355 15  
31.03.2003 - 20.04.2003 329 16  
21.04.2003 - 18.05.2003 385 15  
19.05.2003 - 29.07.2003 494 18  
14.07.2003 - 17.08.2003 361 8  
18.08.2003 - 07.09.2003 258 4  
08.09.2003 - 14.09.2003 112 1  
20.10.2003 - 16.11.2003 447  
17.11.2003 - 28.12.2003 246 2  
01.01.2004 - 08.02.2004 298 8  
09.02.2004 - 25.03.2004 622 7  
22.03.2004 - 11.04.2004 281 6  
12.04.2004 - 25.04.2004 148 3  
26.04.2004 - 09.05.2004 152 7  
26.04.2004 - 09.05.2004 152 7  
20.05.2004 - 04.07.2004 864 35  
05.07.2004 - 25.07.2004 83 5  
26.07.2004 - 08.08.2004 42 3  
09.08.2004 - 26.09.2004 224 9  
27.09.2004 - 17.10.2004 153 1  
01.01.2005 - 25.09.2005 3741 70  
26.09.2005 - 16.10.2005 346 12  
17.10.2005 - 20.11.2005 524 13  
21.11.2005 - 27.11.2005 70 0  
28.11.2005 - 25.12.2005 131 3  
05.02.2006 - 08.12.2006 1309 18  
27.03.2006 - 02.04.2006 49 0  
13.08.2006 - 31.12.2006 1406 38  
01.01.2007 - 10.02.2007 599 13  
01.01.2007 - 14.01.2007 100 0  
i=importiert, s=vermutet


Dysenterie - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Dysenterie - 15.01.2005
Mitte Januar Meldungen über einen Ausbruch in Rubanda West, wahrscheinlich handelt es sich um Shigellen-Ruhr.

Ebola - 17.01.2001
Der weitgehend auf Gulu und Masindi beschränkte Ausbruch (428 Fälle, 173 Tote), ist vorüber.
1. ab September (wahrscheinlich sogar schon August) Ausbruch in Nord-Uganda (erstmalig in diesem Land) im Gulu District (360 Kilometer nördlich von Kampala an der Grenze zum Sudan), im Januar nur noch eine bestätigte Neuinfektion.
2. in Masindi (180 Kilometer nordwestlich von Kampala) seit 19. Dezember keine neuen Fälle. 3. Mbarara (Süd-West-Uganda) gilt auch als ebolafrei. Hier verstarb ein Soldat, der zuvor in Gulu war, Kontaktpersonen (von denen bereits drei verstorben sind) standen unter Quarantäne.
4. die Verdachtsfälle aus Kampala und Jinja (80 km östlich der Hauptstadt) wurden nicht bestätigt!
Als Ursprung des Ausbruchs wurde eine Frau in Kabede Opong ermittelt. Wahrscheinliche Herkunft des Virus ist der Südsudan.

Ebola - 23.09.2009
Aktuelle Meldung:
- Am 17. August 2009 wurde zunächst im Krankenhaus von Mbale ein Verdachtsfall bei einem Mann gemeldet, der sich letztlich aber nicht laborbestätigt hat.
Zurück liegende Meldungen:
- November 2008: In der Region Bundibugyo wurde eine neue Spezies des Virus entdeckt, der bereits in der Vergangenheit für Ausbrüche, vor allem auch in Bundibugyo (siehe dazu auch zurückliegende Meldungen) verantwortlich war. Der neue Virus-Typ varriert genetisch mehr als 30 Prozent von allen anderen bekannten.
- Bundibugyo: Anfang März 2008 zwei Verdachtsfälle in Bundibugyo, eine Woche nachdem das Land frei von der Krankheit erklärt wurde. Ein Einwohner aus Bwera in Kasese, der allerdings in Bundibugyo arbeitet, starb letzte Woche. Eine weitere Person starb am 2. März 2008, ein Lehrer der Bundikeki Grundschule, der sich mit dem anderen Opfer ein Zimmer teilte. Die Fälle sind noch nicht laborbestätigt, Ergebnisse werden abgewartet.
Zuvor kam es zu einem Ausbruch in mind. 14 Ortschaften im West-Distrikt Bundibugyo, seit August 2007 bis Januar 2008 waren es 40 Todesfälle, weitere 149 erkrankten. Zuletzt wurden acht tote Affen im Rwenzori National gefunden, die weiter für Gefahr sorgen. Dennoch wurde der Ausbruch am 20. Februar 2008 offiziell für beendet erklärt, nachdem die letzte Erkrankung am 8. Januar 2008 war. Die meisten Fälle waren in den Subcounties Bubukwanga und Kasitu. Unter anderem starb eine Person in der Mbarara Region, 160 km südöstlich der betroffenen Region. Unter vielen anderen Gebieten sind gefährdet die Distrikte Kabarole und Kasese. Außerdem handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine neue Erregervariante. Weiterhin ist immer noch unklar, wie der Ursprungsfall erkrankt war. Bereits vor dem Fund der acht toten Affen wurde spekuliert, dass möglicherweise die Ursache der Verzehr einer Ziege ist, die von einem Affen gebissen wurde. Spuren einer Ziege wurden aber nicht gefunden, sodass eher vermutet wird, dass die Opfer den Affen gegessen hatten.
- Es starb auch ein 70-jähriger Mann in Arua, der Fall wurde noch nicht laborbestätigt.
- Im Jahr 2000 kam es zu einem Ausbruch im nördlichen Gulu.

Fish poisoning - 12.11.1999
Mehrfach (Januar bis April, November) Meldungen über Fischfang mit Gift im Viktoriasee. Viele (z.B. in Kampala und Umgebung) sind verstorben. Verwendet werden Thiodan, Diazinon, Triatrix. Problematisch ist nur Süßwasserfisch.

Hepatitis E - 23.09.2009
Aktuelle Meldungen:
- Distrikt Kitgum: Wieder steigende Fallzahlen werden befürchtet, am Wochenende des 20. September 2009 wurden acht Neuerkrankungen gemeldet.
Bereits im Mai wurde nach wie vor Ausbreitung in Kitgum gemeldet, innerhalb der zwei Wochen bis Ende Mai 2009 erkrankten 60 Personen (zwei starben), damit waren es seit Beginn des Ausbruchs im Jahr 2008 insgesamt 1.010 Erkrankungen (160 Todesfälle).
Wiederum zuvor: Mindestens 53 Neuerkrankungen wurden zu Beginn der Regenzeit in Kitgum gemeldet, die meisten in den Orten Lukung, Amida, Padibe, Layamu und Kitgum.
Seit 2007 starben bereits 156 Menschen und weitere 9.912 Personen erkrankten.
Zurückliegendes:
- März 2009: Mindestens zwölf Neuerkrankungen im Distrikt Pader seit 21. Februar 2009 bis zum 9. März 2009. Betroffen: Pajule in Kibong mit fünf Fällen, zwei in Payimol, zwei in Acholi bur, zwei in Lapul und eine in Awere. Alle Betroffenen waren Schulkinder. In den ersten vier Wochen des Jahres 2009 wurden 53 Fälle im Distrikt Kitgum gemeldet. Insgesamt bis zum 9. März 128 Erkrankungen seit 21. Mai 2008. Großteil der Fälle in Pader TC, Subcounties Atanga, Acholi bur, Kilak, Pajule, Paimol und Laguti. Die meisten davon grenzen an den Distrikt Kitgum, welches das Epizentrum des Ausbruchs im Norden des Landes ist.
- Dezember 2008: Ausbruch bereits seit Oktober 2007 mit steigenden Erkrankungszahlen hauptsächlich im nördlichen Distrikt Kitgum (an der Grenze zum Sudan, dort sind außer Palabek Kal und Palabek Ogili alle der 19 Subdistrikte betroffen) sowie mittlerweile auch Ausbreitung nach Pader, Gulu, Yumbe, Adjumani, Amuru und Lamwo sowie in den Süden und Westen des Distrikts Bundibugyo mit bis zum 10. Dezember 2008 insgesamt mittlerweile 9.000 Erkrankungen seit 2007 (150 Menschen starben, hauptsächlich schwangere Frauen, bei ihnen ist die Gefahr des Todes höher). Zuletzt starb in Bundibugyo ein Soldat sowie ein Einwohner aus Ntoroto Parish im Sub-County Kasitu. Die Fälle wurden noch nicht laborbestätigt. Im Distrikt Bundibugyo wurde außerdem ein neuer Stamm entdeckt, bereits eine Person starb Ende November im Dorf Bundikeki im Sub-County Bubukwanga, sowie zwei weitere Personen wurden hospitalisiert.
Zuvor auch Ausbreitung in die Acholi Region. Die ersten Erkrankungen waren im County Lamwo, nun Ausbreitung nach Agoro, Mucwini, Paloga, Potika, Padibe und Lukung sub-counties, bedroht ist mittlerweile auch die Stadt Kitgum. Meldungen auch aus den Regionen West Nile und Yumbe (23 Erkrankungen, vier starben). Hauptursache sind schlechte Hygienebedingungen. Schwer betroffen ist Madi Opei sowie Agoro, Paloga, Padibe, Mucwini, Lokung, Layamo, Orom, das Dorf Kitgum sowie auch Erkrankungen in Akwnag und Palabek Gem.

Lepra - 09.09.2000
Im District Kitgum höchste Lepra-Prävalenz in Uganda. Bis Ende Juni 2000 wurden 99 Fälle dokumentiert. Zusätzlich im gleichen Zeitraum 448 TBC-Fälle.

Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Malaria - 23.01.2005
Bushenyi (und hier vor allem die hügeligen Bezirke Ruhinda und Igara) ist aktuell (nach den Regenfällen) und auch lt. Statistik der lt. Jahre der am meisten betroffene Distrikt des Landes: in der ersten Woche 2005 allein hier 11.568 Fälle in den ersten drei Wochen zusammen über 26.000. Im letzten Jahr in der ersten Novemberwoche über 9.000 Fälle.

Malaria - 13.09.2007
Aktuelle Meldung und Hintergrund:
- Derzeit vor allem steigende Zahlen in den Überflutungsgebieten wie den Distrikten Bukedea, Kumi, Soroti, Katakwi, Amuria, Bukwa, Dokolo, Bukwo und Amolatar. Stark betroffen auch die Regionen Teso, Lango, Acholi, Karamoja und West Nile.
The roads closed include Muyembe-Moroto, Kapchorwa-Suam, Aryomoi-Lopei and Kotido-Abim in Karamoja district, as well as Gulu-Atiak-Nimule, the main access road to South Sudan. 300.000 Personen befinden sich in hohem Erkrankungsrisiko. Eine Verschlimmerung wird in den nächsten Wochen erwartet.
- In 95 Prozent des Staatsgebiets ganzjährige Übertragung. Täglich sterben in Uganda im Durchschnitt 350 Kinder an Malaria. Jährlich sterben zwischen 70.000 und 110.000 Menschen. Die Ansteckungsgefahr für Schwangere ist viermal so groß. Malaria fordert mehr Todesopfer als der letzte Krieg. In den Distrikten Apac, Kampala und Rukungiri ist Malaria verantwortlich für 54 Prozent, 33 Prozent bzw. 50 Prozent der Arbeitsabwesenheit. Spraykampagnen werden begonnen in den anfälligen Gebieten Kabaale, Kanungu und Rukungiri in Western Uganda sowie den Distrikten Apac, Lira, Kitgum, Pader, Gulu, Amuru und Pallisa in Northern und Eastern Uganda
- Viele Fälle unter anderem in Lira aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte. Präventive Maßnahmen haben dennoch für einen Rückgang gesorgt, während es im Februar noch 231 Erkrankungen waren, wurden im März nur 165 Fälle gemeldet.
Zurückliegende Meldung:
- im Januar 2007 Ausbruch mit noch nie da gewesenen Erkrankungszahlen im Distrikt Kasese. Allein am 16. Januar des Jahres wurden 100 Menschen - und darunter nur diejenigen in einer kritischen Situation - hospitalisiert. Die Krankenhäuser sind überlastet.

Malaria - 21.01.2010
Im Kabale Distrikt (West-Uganda) im Kamwezi Sub-County steigende Erkrankungszahlen, bisher 6 Tote, 600 Neuerkrankungen werden wöchentlich gemeldet.
Im Kabale Distrikt häufig Ausbrüche, vorwiegend in der Zeit von Dezember bis Februar und Mai bis Juli.

Marburg hemorrhagic fever - 31.01.2009
Zurück liegende Meldung:
- Ein Reisender aus den USA erkrankte am 22. Januar 2009, nachdem er sich zuvor im Land aufhielte. Der Fall wurde laborbestätigt. Der Betroffene besuchte die Python- Höhle im Maramagambo-Wald im Queen Elizabeth Park im Westen des Landes. Ursache ist wahrscheinlich der Kontakt mit einem Flughund. Auch die Touristin aus Holland (siehe zurückliegende Meldung) hatte diese Höhle besucht.
Zurück liegende Meldungen:
- Die Krankheit wurde bei einer niederländischen Touristin laborbestätigt, die sich zwischen dem 5. und dem 28. Juni 2008 im Land aufhielt. Unter anderem besuchte sie zwei Höhlen im Maramagambo-Wald (zwischen Queen Elizabeth Park und Kebale), wo sie Kontakt mit Flughunden hatte.
- Landesweit wurden seit Jahresbeginn bis zum 10. Juli 2008 außerdem drei Erkrankungen bei Bergarbeitern des Kakasi Forest Reserve im Distrikt Kamwenge gemeldet.

Masern - 16.07.2006
Aktuelle Meldung:
- Masern und Cholera breiten sich in Pader und Kitgum weiter aus. Fälle bis 12. Juli 2006:
In Pader 245 Masern-Verdachtsfälle (incl. 7 Tote) und 20 Cholera-Fälle.
In Kitgum 22 Masern-Fälle und 912 Cholera-Fälle (incl. 11 Tote).
In Gulu 27 Cholera-Fälle (incl. 2 Tote).
Landesweit wurden von 972 Masern-Verdachtsfällen seit Anfang Juni 120 bestätigt (8 Tote).
Zurückliegende Meldungen:
- 2006 bis Ende Juni bereits 792 Verdachtsfälle (davon über 100 im Juni). Ausbrüche in den Distrikten Kampala, Wakiso, Pader, Kitgum, Bushenyi und Butaleja, vereinzelt Fälle in 17 weiteren Distrikten.
- In Pader ca. 80 Verdachtsfälle, in Kitgum ca. 10. Erst Mitte April war gemeldet worden: steigende Erkrankungszahlen in den Distrikten Kampala, Nakasongola, Kayunga, Mityana, Mpigi, Wakiso und Luweero. Weitere Distrikte mit Ausbrüchen in der letzten Zeit sind Mbarara, Arua und Kasese.

Masern - 24.01.2007
Aufgrund aggressiven Impfkampagnen sind die Zahlen sterbender Kinder erheblich zurückgegangen. Vor 10 Jahren starben noch jährlich 6.000 Kinder, während es mittlerweile nur noch etwa 300 sind. Auch die Erkrankungszahlen sind erheblich zurückgegangen, vor 10 Jahren wurden insgesamt 60.000 Fälle gemeldet, diese sind bis heute um das etwa 10-fache zurückgegangen.

Meningitis - 29.03.2002
Ausbruch im Kyabigambire Subcounty im Hoima Distrikt mit mind. 16 Toten und mind. 30 schwer Erkrankten. Ursache ist Streptococcus Pneumoniae und H. Influenza, zuvor war Neisseria meningitidis vermutet worden.

Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken. (aktuell keine Saison)

Meningokokken Meningitis - 19.02.2009
Mehrere aktuelle Meldungen:
Die Epidemie des Landes gilt als unter Kontrolle, seit dem 28. Januar 2009 (Stand 19. Februar) wurden keine Neuerkrankungen mehr gemeldet. Zuvor waren 336 Erkrankungen gemeldet worden, 42 Personen starben. Betroffen warren vor allem die Distrikte Arua, Hoima und Masindi.
Etwas zurückliegende Einzelmeldungen:
- desweiteren wird aufgrund des trockenen Wetters vor einer Erkrankungsgefahr in der nordöstlichen Region Karamoja gewarnt.
- Masindi: Mittlerweile auch Ausbruch im Distrikt Masindi, nachdem eine Woche zuvor Erkrankungen in Arua und Hoima gemeldet wurden (siehe dazu im Folgenden). 15 Erkrankungen wurden bis zum 22. Januar 2009 gemeldet (vier Todesfälle), betroffen ist der Sub-County Pakanyi, eine weitere Ausbreitung nach Kigumba wird befürchtet. Masindi liegt zwischen Arua im Nnorden und Hoima im Süden.
- Arua: Mindestens 150 Erkrankungen (18 Menschen starben) bis zum 22. Januar 2009, davon wurden mindestens zwei bestätigt. Betroffen sind die Sub-Counties Dadama und Oluko.
- Hoima: Seit Anfang Januar 2009 bis zum 22. Januar 2009 wurden 47 Erkrankungen im Sub-County Kigorobya gemeldet, 13 Menschen starben. Davon wurden mindestens drei Erkrankungen bestätigt.

Milzbrand - 25.04.2005
Im Lake Mburo National Park in West-Uganda 50 tote Zebras in zwei Monaten, hier bereits vor zwei Jahren Meldungen.
Auch im Queen Elizabeth National Park (in West-Uganda) tote Zebras. Hier soll der Ausbruch unter Flusspferden (über 300 getötet) im Queen Elizabeth National Park seit Juli inzwischen kontrolliert sein. Auch einige Menschen sind verstorben, die Fleisch von toten Tieren verzehrt hatten.
Anfang Dezember 2004 Meldungen über erkrankte Büffel aus dem Kidepo Valley National Park (in Nord-Ost-Uganda).
Kurz-Infos zu Milzbrand: Keine direkten Kontakte mit Tieren, kein Verzehr von Fleisch unsicheren Ursprungs.

Milzbrand - 19.02.2009
Im Distrikt Bushenyi starben mittlerweile sechs Personen, zuletzt eine am 18. Februar 2009, drei weitere wurden hospitalisiert.
Unabhängig davon fanden Einwohner im Sub-County Katunguru zwei Nilpferde, die unter mysteriösen Umständen starben.
Vor dem Verzehr wilder Tiere wird gewarnt.

Onchozerkose - 18.04.2002
Die Krankheit ist in 21 Distrikten endemisch, genannt werden Adjumani, Apac, Kabale, Kasese, Kisoro, Moyo, Arua, Mbarara, Masindi und Kibaale. Betroffen sind fast ausschließlich ländliche Gebiete.
Die Kriebelmücke der Gattung Simuliidae, durch die die Übertragung erfolgt, hat sich in vielen nördlichen und südwestlichen Distrikten stark vermehrt.
Über 1 Mio Ugander leben mit einem hohen Risiko, an Flußblindheit zu erkranken.

Pest - 01.03.2007
Aktuelle Meldung:
Im nordwestlichen Distrikt Masindi sowie im Distrikt West Nile starben seit dem 2. Februar 2007 insgesamt 10 Menschen, etwa 15 weitere mussten hospitalisiert werden. Nachdem man zunächst von Lungenpest ausging, wurde nun bestätigt, dass es sich um Beulenpest handelt, und zwar um eine modifizierte Form des Stammes, der damals zwischen dem Jahr 1347 und 1352 etwa 25 Millionen Menschen tötete. Es wird außerdem vermutet, dass die Krankheit aus der DR Congo eingeschleppt wurde (auch die vorherigen Ausbrüche wurden aus dem Nordwesten des Landes nahe der Grenze zur DR Congo gemeldet. In den letzten Tagen wurden keine Neuerkrankungen mehr gemeldet.
Hintergrund:
Beulenpest kam in Uganda in den letzten 30 Jahren mehrere Male in Nebbi sowie im Nordwesten des Landes vor.
Pest ist in Uganda endemisch. Vor allem in der Region West Nile kommt es bereits seit 1920 regelmäßig zu Ausbrüchen mit Todesfällen.
Zurückliegende Meldungen:
- In dem Endemiegebiet Arua starben im Oktober 2006 insgesamt 6 Personen, weitere 24 Erkrankungen wurden gemeldet.
Anfang 2004 in den beiden Endemiegebieten Arua und Nebbi insgesamt sechs Fälle (Stand Ende November).
Bis Mitte September 2003 sechs Fälle in Arua, einer in Nebbi (beides bekannte Endemiegebiete). Bereits im März ein Fall in Arua und Mitte November einige Fälle in den Distrikten Arua und Nebbi (beides Endemiegebiete).
Davor zuletzt Meldungen im April 2002 über den seit Juni 2001 anhaltender Ausbruch (Lungenpest) im Nebbi District (Omua, Padibe, Oliri und Pasai im Kango Subcounty im Okoro County) mit über 30 Toten und seit Ende Oktober auch im Arua District (7 Tote) an der Grenze zu Zaire. Insgesamt über 150 Erkrankte.
In Nebbi waren vor allem Zeu, Kango und Nyapea in Okoro betroffen, genannt wurden z.B. Umua, Uwathu, Atheju und Warr. Im Arua District vor allem Vurra County und Logiri Subcounty.
Nebbi ist seit 40 Jahren ein Endemiegebiet, in 2000 45 Fälle und 15 Tote, 1998 42 Fälle.

Pest - 23.07.2009
Aktuelle Meldung:
- Vor einem erneuten Ausbruch wird vor allem in den Distrikten Arua und Nebbi gewarnt. Zwar wurden im Jahr 2009 bislang noch keine Erkrankungen gemeldet, im Jahr 2008 jedoch erkrankten und starben zahlreiche Menschen (siehe dazu auch unter zurückliegende Meldungen), 29 davon wurden mittlerweile als Beulenpest bestätigt. Besondes anfällig sind die Gebiete Vurra und Logiri, ebenso die umliegenden Gebiete des Sub-County Kango in Nebbi an der Grenze zu Logiri.
Zurückliegende Meldung:
- Dezember 2008: Ausbruch von Beulenpest im Nordwesten des Landes in den Distrikten Arua und Nebbi mit vor allem weiter steigenden Todesfällen, seit Februar 2008 bis zum 20. Dezember 2008 starben mindestens 68 Menschen, 73 Erkrankungen wurden gemeldet. Vor einer weiteren schnellen Ausbreitung wird gewarnt, etwa 32.000 Menschen sind gefährdet, wenn sie nicht entsprechende Vorsorgemaßnahmen ergreifen.
- Auch Ende 2007 Ausbrüche in Arua und Nebbi. In Arua 121 Erkrankungen wovon zehn starben, in Nebbi starben neun Menschen, 39 erkrankten. In der letzten Woche allerdings aufgrund von Spraymaßnahmen keine Neuerkrankungen. Regelmäßiges Vorkommen auch in der Provinz Orientale.
- Auch in der zweiten Jahreshälfte 2006 Ausbrüche in Arua und Nebbi mit insgesamt 127 Erkrankungen.
Hintergrund:
- Die Krankheit ist im Nordwesten des Landes, insbesondere auch in Arua und Nebbi, endemisch.

Pest Aktuell - 10.10.2010
Pest-Infektions-Gebiete (lt. WHO u.a.):
 Aktuell: Pest-Infektionsgebiet!
Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Pest gemeldet:
Western Region
   Nebbi Dist.
Northern Region
   Arua Dist.
   o  zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 08.03.2002

seit Jahren keine Fallmeldungen


Polio - 31.05.2009
Aktuelle Meldungen:
- Im Distrikt Moyo erkrankte ien 2-jähriges Kind, sowie zwei weitere Verdachstfälle wurden in den Sub-Counties Moyo und Itula gemeldet.
- Im Distrikt Pader in Lacekocot erkrankte ebenfalls ein 2-jähriges Kind.
- Februar 2009: Eine Erkrankung wurde bei einem 16-Monate-alten Jungen laborbestätigt. Das Kind lebte vermutlich im Awer-Flüchtlingslager. Weitere zwei Verdachtsfälle in Entebbe.
Hintergrund:
- Zuvor war seit 1996 kein Fall mehr gemeldet worden, das Land wurde 2006 poliofrei erklärt.
Kurz-Infos zu Polio: In Gebiete, die noch Polio melden, sollte nicht ohne aktuellen Impfschutz gereist werden.

Regenfälle - 16.09.2002
Die Regierung von Uganda erwartet auf Grund von El Nino verstärkt Regenfälle, die ihr Maximum im Oktober erreichen sollen.
Nach Überschwemmungen steigt regelmäßig das Risiko für "water-borne diseases": verbesserte Brutbedingungen für Mosquitos führen zu mehr Malaria, Dengue etc. und vor allem Durchfallerkrankungen und Schistosomiasis nehmen zu.

Schistosomiasis - 06.11.2002
Zwei Mio aller Ugander (dies sind fast 10%) sind erkrankt, für weitere 15% besteht ein Infektionsrisiko. Die Distrikte im Land mit dem höchsten Risiko sind Bundibugyo, Busia, Mpigi, Mukono, Hoima, Kibale, Iganga und Bugiri. Insgesamt sind 36 der 56 Distrikte, die an größeren Seen liegen, gefährdet.
Besonders hervorzuheben ist der Bezirk Jonam in Nebbi (100% sind infiziert), im Ort Rwenshama in Rukungiri an den Ufern des Lake Edward (95%), in Mayuge in Bugiri (50%), in Mbarara am Lake Mburo, (18%), im Gebiet Ggaba in Kampala (15%) und Kasese nahe Kazinga. 67% der Kinder, die am Viktoriasee leben, sind mit den Parasiten infiziert.

Schistosomiasis - 20.02.2008
Vermehrt Einschleppungen nach Europa, das Risiko scheint sich entsprechend erhöht zu haben.
Risikogebiete sind vor allem die Gebiete am Lake Victoria, genannt werden u.a. Lunyo und Lumino.

Tollwut - 29.04.2002
Steigende Tollwutzahlen im Land, hinzu kommt mangelhafte Ausstattung mit Impfstoffen, die es zur Behandlung braucht. Monatlich werden landesweit Hunderte von evtl. tollwütigen Hunden gebissen.

Tollwut - 27.06.2004
Im Nordost-Distrikt Kotido (in den Sub-Counties Kacheri, Nyakwai, Karenga und Kotido) in den letzten vier Monaten 47 Tote.
Insgesamt steigende Tollwutzahlen im Land, hinzu kommt mangelhafte Ausstattung mit Impfstoffen, die es zur Behandlung braucht. Monatlich werden landesweit Hunderte von evtl. tollwütigen Hunden gebissen.

Tollwut - 23.04.2009
Landesweit wurden 290 Erkrankungen gemeldet, vor gestiegenen Fallzahlen und hoher Erkrankungsgefahr wird aber vor allem in den Distrikten Kampala und Wakiso gewarnt. Allein in der zweiten Aprilwoche 2009 wurden 23 Verdachstfälle in Kampala und 35 in Wakiso gemeldet. Träger sind hauptsächlich Hunde und Katzen. Aufgrund der gestiegenen Bisse von Tieren ist in den zwei Distrikten auch von einer gestiegenen Anzahl anfälliger Tiere auszugehen.

Trypanosomiasis, African - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Trypanosomiasis, African - 25.09.2006
Zunahme der Krankheit im gesamten Land, insbesondere im Norden (besipielsweise im Nord-Ost-Distrikt Kaberamaido im Jahr 2005) sowie am Viktoriasee.

Trypanosomiasis, African - 07.12.2007
Im südöstlichen Distrikt Mayuge erkrankten im November 2007 zwölf Personen.

Trypanosomiasis, African - 12.05.2008
Einer neuen Studie zufolge können auch Haustiere Reservoir der Krankheit sein. Desweiteren werden derzeit unter anderem Krokodile, Schlangen und andere Reptilien untersucht.

Trypanosomiasis, African - 10.08.2009
Aktuelle Meldung:
- Ein polnischer Tourist erkrankte, nachdem er am 16. Juli 2009 im Queen Elizabeth
National Park von einer Tsetse-Fliege gebissen wurde.
Zurück liegende Meldung:
- März 2009: Im Distrikt Dokolo (etwa 200 km nördlich von Kampala) starben 18 Personen, der letzte am 2. März 2009. Elf weitere Personen mussten hospitalisiert werden. Insgesamt im Distrikt Dokolo bislang 120 Erkrankungen.

Tuberkulose - 21.04.2004
Aktuell Ausbruch in den Rukungiri-Sub-Counties in Bugangari, Bwambara und Kebisoni.
Frühere Einzelmeldungen (die Gesamtzahl der TB-Fälle ist kontinuerlich angestiegen von 10.000 Fällen 1980 auf über 32.000 1999):
- 2001 galten 1.200 im Masindi Distrikt als infiziert
- Verglichen mit dem letzten Quartal 2000 haben sich die Zahlen im Distrikt Gulu im ersten Quartla 2001 verdoppelt
- 2000 im November Ausbruch im südwestlichen Uganda in Teilen des Mbarara und Bushenyi Distrikts, 50 Personen hospitalisiert. Es besteht ein enger Zusammenhang mit der hohen HIV-Inzidenz und dem Verzehr ungekochter Milch von infizierten Kühen.

Tuberkulose - 03.10.2007
Zunehmendes Vorkommen eines neuen medikamenten-resistenten Stamms, hauptsächlich betroffen sind Kampala, Gulu, Hoima, Soroti, Kabale, Mbarara, Mbale und Arua.

Weitere Internet-Seiten über Uganda:


Outbreak-Historie
Gute Informationen siehe
Afrika auf einen Blick (http://www.afrika-auf-einen-blick.de/uganda/index.php)
CIA World Factbook (http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/ug.html)
DSE (http://www.dse.de/za/lis/uganda/homepage.htm)
Fremdenverkehrsbüro (http://www.visituganda.com)
Gesundheitsministerium (http://www.health.go.ug/)
Healthnetwork (Australien) (http://www.healthnetwork.com.au/travelclinic-countrydisplay.php?name=UGANDA)
Länderinfos der UNIQA Vers. (http://www.meduniqa.at/gesundreisen/getCountryFull.cfm?countryID=152)
Reiseberichte (http://www.derreisetipp.de/links/pages/Afrika/Uganda/)
Schweizer Bundesamt für Auswanderung (IMES) (http://www.swissemigration.ch/elias/de/laenderinformationen/laenderliste/00216/index.html)
Spiegel-Jahrbuch (http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,UGA,00.html)
Travel Links 4 U (http://www.linksnguides.com/TravelGuides.asp?LocationID=48)
U.S. Department of State (http://travel.state.gov/travel/uganda.html)
WHO-Crises and emergencies (soweit gerade etwas vorgefallen ist) (http://www.who.int/hac/crises/en/)
WHO-Länderinfo (evtl. incl. Karte) (http://www.who.int/country/uga/en)

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Daten aus: Reise-Impfberatungsprogramm Büger
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