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Abdominal-Typhus - 23.08.2006
Ausbruch in der Gemeinde Xincun in Luliang County, Provinz Yunnan, Südwest-China, 39 Personen erkrankten, 1 von ihnen starb.

Abdominal-Typhus - 27.12.2008
Ausbruch in der Provinz Hubei: 81 Schüler der Bajiao Middle School in Bajiao mussten am 21. Dezember 2008 hospitalisiert werden, 63 davon wurden laborbestätigt.

AIDS - 27.10.2001
Die Zahlen steigen, in diesem Jahr wird eine Steigerung um 50-100% bei den Neuerkrankungen erwartet, die absolute Zahl liegt aktuell bei 28.133, wahrscheinlich sind 600.000 Träger des HI-Virus. Bisher sollen vor allem Drogenabhängige, Prostituierte und Homosexuelle betroffen sein. Die Vorkehrungen im Land sind aber ungenügend, so dass die WHO ohne ein Gegensteuern 20 Mio Infizierte in 2010 befürchtet.

AIDS - 07.12.2004
China gehört zu den fünf Ländern (Russland, Indien, VR China, Äthiopien und Nigeria), für die die UN bis 2010 mehr als eine Verdreifachung der HIV-Positiven auf dann weltweit zwischen 50 und 70 Mio erwarten.
Zuletzt Anstieg der Infizierten im Jahresvergleich um ein Viertel auf ca. 850.000 (ca. 10% davon haben AIDS), die Dunkelziffer soll weit höher liegen.
68% sind Drogenkonsumenten (verunreinigte Injektionen), 7,2% wurden durch ungeschützten Geschlechtsverkehr und immerhin 9,7% durch kontaminierte Bluttransfusionen (viele Meldungen über diesen Infektionsweg aus Anhui und Henan) infiziert.

Anaplasmose - 05.08.2008
Im Dorf Wanjiakou der Provinz Shandong wurden vier Fälle menschlicher ägranulocytic anaplasmosis“ laborbestätigt.

Angiostrongylus-Meningitis - 30.09.2006
Immer noch nicht kontrollierter Ausbruch in Peking mit mittlerweile (bis Ende September) 132 Fällen seit Juni, wovon mindestens16 hospitalisiert werden mussten. Die betroffenen hatten die Wurminfektion durch nicht durchgebratene Schnecken in einem Restaurant erworben.

Arsenic poisoning - 19.09.2008
Der Fluss Yangzonghai in der südwestlichen Provinz Yunnan ist mit Arsen vergiftet. Etwa 26.000 Einwohner wurden mit Trinkwasser aus diesem Fluss versorgt.

Avian Influenza - 14.09.2009
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm
Kurz-Infos zu Avian Influenza: Bisher ist keine Übertragung von Mensch zu Mensch oder durch durchgegarte Geflügelprodukte bekannt, die beste Vorsorge ist kein Kontakt zu lebendem Geflügel. Neuraminidaseinhibitoren müssen nicht mitgenommen werden.
Eine Influenzaimpfung beim Besuch der bekannten H5N1-Infektionsgebiete ist eine sinnvolle Maßnahme, auch wenn sie keinen unmittelbaren Schutz gegen die Vogelgrippe bietet.


Bleivergiftung - 10.10.2006
Fast 900 Fälle, darunter über 300 Kinder, in der nordwestlichen Provinz Gansu in den Dörfern Xinsi und Muba. Nach offiziellen Angaben befinden sich 250 Kinder noch im Krankenhaus mit einem überhöhten Bleigehalt im Blut, einige von ihnen leiden unter schwerer Bleivergiftung. 4 Kinder werden vermutlich einen dauerhaften Hirnschaden davontragen. Offiziell bestätigt wurden 62 Fälle. Ursache sind die Schadstoffemissionen einer nahe gelegenen Schmelzerei.

Brucellose - 23.12.2004
Im ersten Halbjahr 2004 Verdopplung der Fallzahlen auf über 5.700, die Regierung spricht schon von einer bevorstehenden Epidemie. Rohmilch-Produkte (z.B. auch Rohmilch-Käse) sollten gemieden werden.

Brucellose - 05.12.2007
Steigende Erkrankungszahlen landesweit, vor allem in Heilongjiang. Außerdem fallen auf folgende zehn Provinzen 98 Prozent aller Erkrankungen: Inner Mongolia, Heilongjiang, Shanxi, Hebei, Shaanxi, Jilin, Liaoning, Xinjiang, Henan und Shandong.
Zwischen Jahresbeginn bis Ende September 2007 wurden landesweit 18.116 Erkrankungen gemeldet (Vergleichszeitraum 2006: 17.644 Fälle).

Chlamydien - 12.03.2003
Eine Studie an 3.800 Chinesen (Männer und Frauen) im Alter zwischen 20 und 64 Jahren, von denen 14,6 % der besser verdienenden Männer (in der Regel bei Prostituierten) infiziert waren, führt zu dem Schluss, dass eine Epidemie der oft symptomlosen Erkrankung, die unfruchtbar machen kann, im Gange ist.

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Cholera - 29.10.2005
In diesem Jahr fast die drei-fachen Inzidenzen verglichen mit den Vorjahren und die ersten Ausbrüche lagen früher im Jahr als 2004.
Von Juni bis September landesweit 638 (im Juli im gesamten Land 76 Fälle, der 2,5 fache Wert des Vorjahres-Juli) Fälle, die meisten in den Ost-Provinzen Fujian und Zhejiang. Von Januar bis Mai nur 37 Fälle.
U.a. Hainan, Guangdong, Fujian, Zhejiang, Shanghai, Beijing und Chongqing gelten als Provinzen mit erhöhtem Infektionsrisiko.
Aktuelle Meldungen:
- In der Provinz Zhejiang (im Herbst hier regelmäßig erhöhte Gefahr für Ausbrüche gastro-intestinaler Erkrankungen) zwei Meldungen, beide sollen Stand Ende Oktober unter Kontrolle sein:
o in der Stadt Jiaxing bis 29. Okt. seit Ausbruchsbeginn am 25. Aug. 184 Fälle..
o in der Stadt Huzhou sind im Nanxun Distrikt ab Mitte Oktober ca. 50 Fälle gemeldet.
- In Shanghai zwischen Juli und Mitte Oktober 2005 sieben Erkrankte, im Vorjahreszeitraum lag die Zahl etwas höher.
Zurück liegende Meldungen:
- Von 12. August bis 20. September 172 Erkrankte in der Provinz Fujian, 137 in der Hauptstadt Fuzhou die restlichen in verschiedenen anderen Küstenregionen. Ursache scheinen kontaminierte Meeresfrüchte zu sein.
- Anfang September offenbar in Guangzhou Risiko, eine Touristin hatte sich mit Vibrio cholerae O1 Ogawa infiziert.

Cholera - 22.11.2006
Aktuelle Meldung:
Offiziell Meldung über 22 Erkrankungen ohne genau Ortsangabe.
Zurück liegende Meldungen:
Pekings Gesundheitsbehörden dementieren im August Gerüchte, wonach es zu einem Ausbruch in der Stadt gekommen sein soll.

Cholera - 20.07.2007
In der Provinz Guandong im Südosten des Landes wurden im Distrikt Liwan am 16. und 17. Juli 2007 zwei Fälle bestätigt. Es handelt sich um zwei Kindermädchen, die zuvor Krabben und ähnliches gegessen hatten, sehr wahrscheinlich handelt es sich dabei um die Ursache der Erkrankungen.

Cholera - 11.11.2008
Ausbruch in der Provinz Hainan seit Ende Oktober 2008, in der Stadt Danzhou wurden bis zum 10. November 2008 insgesamt 37 Fälle bestätigt, weitere 297 erkrankten.
Fälle bereits im Juni unter anderem in Heili.

Cholera - 04.02.2009
Yunnan: im Januar Epidemie in der Stadt Yuxi im Südwesten der Provinz Yunnan, insgesamt 47 Personen waren erkrankt. Unter anderem betroffen waren die Bezirke Tonghai, Huaning und Jiangchuan. Alle Betroffenen hatten an einer Beerdigung in Tonghai zwischen dem 15. und 17. Januar 2009 teilgenommen.

Cholera Aktuell - 10.10.2010
Cholera-Infektions-Gebiete (lt. WHO u.a.):
 Aktuell: Cholera-Infektionsgebiet!
Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Cholera gemeldet:
keine genauen Ortsangaben
   o  zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 01.09.2006


Cholera-Fälle (lt. WHO u.a.): Gemeldete Cholera-Fälle (z.B. nach WHO-Meldungen, aus diversen weekly epidemiological records (W E R) etc.), Stand: 27092010
Jahr Erkankungen Todesfälle
2006 1 0

Detaillierte Aufstellung der gemeldeten Cholera-Fälle:
Zeitraum Erkankungen Todesfälle Anmerkung
01.01.1993 - 31.12.1993 11717 142  
01.01.1994 - 30.06.1994 318 3  
01.01.1995 - 31.07.1995 1956 12  
01.08.1995 - 31.12.1995 7703 76  
01.01.1996 - 30.06.1996 312 4  
11.07.1998 - 11.07.1998 0 0 Lt. ProMED Cholerafälle in Südchina (Guangzhou), es wird vor Verzehr ungekochter Meeresfrüchte gewarnt
09.08.1999 - 09.08.1999 0 0 Lt. ProMED Cholerafälle in Dunnin, einer chinesischer Grenzstadt zu Russland
30.05.2001 - 25.06.2001 140 0  
03.02.2003 - 04.07.2003 22 0  
17.07.2003 - 30.07.2003 13 0  
14.08.2003 - 10.09.2003 87 1  
18.09.2003 - 31.10.2003 70 0  
01.09.2006 - 01.09.2006 1 0  
i=importiert, s=vermutet


Conjunctivitis - 30.08.2004
Ähnlich wie 2002 Ausbruch in Haikou, der Provinzhauptstadt von Hainan. Ursache der Tröpfchen- und Schwimmbadinfektion sind Adenoviren, es erkranken vorwiegend Kinder zwischen sechs und zehn Jahren.
Von Juni bis August ist die Peak-Zeit dieser Virus-Infektion

Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Dengue-Fieber - 30.09.2007
Aktuelle Meldungen:
- Bis zum 30. September 2007 wurden 39 Erkrankungen in der Stadt Putian im Osten der Provinz Fujian bestätigt.
- Landesweit bis zum 5. September 2007 insgesamt 73 Fälle, im Vergleichszeitraum 2006 waren es 280. Ein Risiko besteht aber trotz der zurückgehenden Zahlen in mehreren Regionen.
- Insgesamt 41 bestätigte Fälle (sowie weitere Verdachtsfälle) innerhalb einiger Wochen bis Anfang September 2007 in der Provinz Guangdong, u.a. der Stadt Zhuhai.

Dengue-Fieber - 16.10.2008
Epidemie in Yunnan mit bis zum 14. Oktober 2008 insgesamt 68 bestätigten Fällen. Davon wurden jedoch 48 aus anderen Provinzen importiert, hauptsächlich aus Dehong, Lincang und Xishuangbanna nahe der Grenze zu Myanmar (möglicherweise daher auch einige importierte Fälle aus Myanmar).

Diarrhoe - 12.11.2003
In Beijing Mitte November über 1.000 erkrankte Kinder an einem Tag allein in einem einzigen Klinikum. Der Erkrankungsverlauf ist ungewöhnlich schnell und schwer.
Ob es sich um einen ungewöhnlichen Erreger handelt, wie vermutet wird, muss sich erst noch herausstellen.

Dysenterie - 13.10.2006
In der Stadt Mianzhu erkrankten insgesamt 143 Studenten. Ein Großteil davon, aber nicht alle aßen in der Schule.

Epidemic hemorrhagic fever - 15.01.2007
2 Menschen erkrankten in der Provinz Jiangsu (einer in Guanyun, der andere in Nanjing). Die Fälle wurden aber noch nicht laborbestätigt.
Den Experten zufolge bricht die Krankheit jeden Winter und Frühling leicht aus und wird durch Nagetiere übertragen und verbreitet.
DIe meisten Infektionen in China werden durch Hantaviren verursacht.

FSME (Tick-borne encephalitis) - 27.06.2008
Die Krankheit ist im Land endemisch, aber nicht anzeigepflichtig, sodass er offiziell nur sporadische Informationen über Erkrankungen gibt. Meldungen hauptsächlich in nordöstlichen Waldgebieten der Changbai-Berge in der Provinz Jilin, in den Daxingßn-Bergen der inneren Provinz Mongolei und der Xiaoxingßn-Berge in Hei Longjiang. Außerdem Meldungen in Waldgebieten in den Bergen von Tianshan und Altai in der Xinjiang Uygur Autonomous Region im Nordwesten des Landes, sowie in Yunnan im Südwesten und in Tibet im Westen. Die Haupt-Endemiegebiete sind in der Provinz Heilongjiang im Nordosten, dort 2.202 Erkrankungen zwischen 1980 und 1998, tatsächlich vermutlich viel mehr Fälle. Zwischen 1995 und 1998 wurden 420 Fälle gemeldet, die meisten davon im Mai (44) und Juni (210 Fälle).

Gesundheitssituation - 11.04.2007
Insgesamt steigende Zahlen (monatlich ca. 400.000) bei infektiösen Erkrankungen: die Ursachen (in absteigender Reihenfolge der Inzidenzen) sind zu 88% Tuberkulose, Hepatitis B, Dysenterie, Gonorrhoe und Lues. Vor Kurzem fanden sich in dieser Liste auch noch Syphilis, Masern und Abdominal-Typhus. 351.435 infektiöse Erkrankungen waren es im März 2007, davon starben 613 Menschen, letzteres ist ein Anstieg von 42 Prozent gegenüber dem Vormonat. Außerdem im März 2007 insgesamt 11.176 Fälle an Masern, im ersten Viertel des Jahres 2007 insgesamt 28.029 Fälle, das ist ein Anstieg von 30 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006. Rubella: 5.753 Fälle im ersten Viertel 2007 (33 Prozent Anstieg gegenüber Vergleichszeitraum 2006).
Im Dezember 2006 waren an Rabies, Tuberkulose, AIDS, Hepatitis B und Neonatalem Tetanus ca. 720 verstorben.

Guillain-Barre Syndrom - 07.07.2007
Seit Ende Juni bis zum 07. Juli 2007 erkrankten 30 Menschen in Changchun (Distrikt Shuangyang), der Hauptstadt der Provinz Jilin im Nordosten des Landes.

Hämorrhagisches Fieber - 17.08.2009
Zwischen 28. Juli und 3. August 2009 erkrankten sieben Personen in der nordöstlichen Provinz Heilongjiang. Die Betroffenen leben in verschiedenen wäldlichen Gebieten im Distrikt Jinshantun. Sie tranken Wasser oder konsumierten Essen, welches von Mäusen kontaminiert worden war.

Hand, foot & mouth disease - 20.10.2008
Aktuelle Meldung:
- Aktuell zweiter Ausbruch des Landes in diesem Jahr: In der Küstenprovinz Fujian wurden seit Anfang Oktober bis zum 19. Oktober insgesamt 113 Erkrankungen gemeldet (in manchen Teilen der Provinz Epidemie), drei Kinder starben.
Maldung Juli 2008:
- Ausbruch landesweit mit hohen Erkrankungszahlen, seit Jahresbeginn bis Juni 2008 wurden insgesamt über 176.000 Erkrankungen gemeldet, mindestens 42 Personen starben (zuletzt auch erster Todesfall in Peking). Diesen Sommer vor allem steigende Erkrankungszahlen in der nordöstlichen Provinz Jilin, drei Kinder starben, 4.141 Personen erkrankten zwischen dem 1. Mai 2008 und dem 23. Juli 2008, davon sind 3.610 Kinder unter fünf Jahren, EV 71 wurde laborbestätigt. Peak war landesweit am 14. Mai 2008, mittlerweile sinkende Erkankungszahlen, während des Peaks noch bis zu 11.501 Neuerkrankungen täglich, am 5. Juni waren es 3.922 Neuerkrankungen. Am meisten betroffen waren die Provinzen Guangdong, Zhejiang, Hebei, Shandong und Hunan. Außerdem Erkrankungen in anderen Provinzen, unter anderem Anhui, Hebei, Hubei, Henan, Jiangsu, Jiangxi, Shaanxi, Sichuan und Yunnan, sowie in Shanghai und in den Municipalities von Peking und Chongqing. Bis zum 16. Juni 2008 wurden außerdem 370 Fälle in Macau gemeldet. Die meisten der Betroffenen sind Kinder im Alter von fünf oder weniger Jahren. Bei den meisten der Getesteten wurde EV71 bestätigt. In Shanghai wurde der erste Todesfall bestätigt, ein 2-jähriger Junge erkrankte am 14. Mai, er lebte im Distrikt Songjiang von Shanghai; außerdem in Shanghai bis Ende Mai 2008 insgesamt 10.340 Erkrankungen. In Peking ist vorwiegend betroffen der Distrikt Chaoyang, gefolgt vom südlichen Distrikt Fengtai sowie dem nördlichen Distrikt Changping. Alle Betroffenen waren Kinder unter 6 Jahren, die meisten unter 2 Jahren. Bei einem Großteil der Todesfälle (bislang bei 43, das sind deutlich mehr als in den letzten Jahren) wurde Enterovirus 71 (EV71) laborbestätigt. Am meisten betroffenen ist die Provinz Anhui im Süden des Landes, ein Großteil davon in der Stadt Fuyang (dort auch die meisten Todesfälle). Zuletzt allerdings fallende Erkrankungszahlen in Anhui von 1.160 Erkrankungen am 1. Mai auf 153 Erkrankungen am 21. Mai 2008; außerdem innerhalb der letzten 12 Tagen keine weiteren Todesfälle. Außerdem stark betroffen sind Peking (mindestens 1.010 Fälle) und Guangdong (925 Erkrankungen), sowie Zhejiang, Jiangsu, Hunan und Hubei.
Gesundheitsexperten rechnen mit weitere steigenden Zahlen und einem Peak im Juni/Juli des Jahres.
Zurückliegende Meldungen:
- Steigende Erkrankungszahlen in der Hauptstadt Peking. Am 12. Juli 2007 wurden 1.025 Fälle gemeldet, was ein Anstieg um knapp 10 Prozent im Vergleich zur Vorwoche ist. Insgesamt seit Jahresbeginn 4.657 Erkrankungen, davon sind 83 Prozent Kinder unter fünf Jahren. Nach offiziellen Angaben werden weiter steigende Zahlen erwartet.
- Ausbruch in der Provinz Shandong, bis zum 24. Mai 2007 starben drei Kinder (eines davon in der Stadt Linyi im Osten der Provinz). Außerdem laut Medienberichten weitere fast 900 Erkrankungen im Osten des Landes. Eine weitere Quelle berichtet von 1.263 Erkrankungen im Krankenhaus der Stadt Linyi, wo der Ausbruch Ende April 2007 begann. Nach anderen Berichten sei es zu weiteren 26 Todesfällen gekommen, von offizieller Seite jedoch wird dies dementiert. Möglicherweise werden die tatsächlichen Zahlen zurückgehalten, um eine Panik zu vermeiden. Vielmehr wird davon ausgegangen, dass der Ausbruch nun am Abschwächen ist.
Hintergrund:
- Im Jahr 2006 wurden landesweit 13.637 Erkrankungen gemeldet, einschließlich sechs Todesfälle. Abgesehen von Tibet waren alle Regionen des Festlandes betroffen.
- In Shandong wurden im Jahr 2006 insgesamt 3.030 Erkrankungen (zwei Todesfälle) gemeldet, im Jahr 2005 waren es 2.477 Fälle (ein Todesfall).

Hand, foot & mouth disease - 07.07.2009
Aktuelle Meldungen:
- Ausbruch landesweit, aktuell vor allem hohe Fallzahlen in der vom Ausbruch am meisten betroffenen Provinz Shandong. Seit Jahresbeginn bis zum 5. Juli 2009 wurden dort insgesamt 85.301 Erkrankungen gemeldet (44 Menschen starben), davon allein 6.919 in der letzten Woche.
- Landesweite Zahlen zuletzt von März erhältlich, bis Ende März 2009 wurden insgesamt 54.713 Erkrankungen gemeldet. Am meisten betroffen sind folgende zentrale Provinzen: Henan, Jiangsu, Guangxi, Anhui, Guangdong, Hebei, Hunan, Zhejiang, Hubei sowie die östliche Provinz Shandong. Hauptsächlich betroffen sind ländliche Gebiete. Mindestens 19 Kinder starben. Steigende Fallzahlen vor allem in der Provinz Shandong: seit Jahresbeginn bis zum 3. Mai 2009 wurden dort 27 Todesfälle gemeldet, davon 18 in der Stadt Heze. In Heze auch mindestens 8.341 Erkrankungen.
Zuvor starben bis Anfang April 2009 insgesamt 18 Kinder in der zentralen Provinz Henan (hier unter anderem betroffen der County Ming-Chuan), mindestens 15 in der östlichen Provinz Shandong sowie zuletzt erster Todesfall in der östlichen Provinz Zhejiang.
In Peking im selben Zeitraum mindestens 1.000 Erkrankungen.
Die Epidemie wird vermutlich vor Mitte des Sommers nicht zurückgehen.

Hepatitis A - 05.11.2003
Ausbruch Ende Oktober in Gongpin (Distrikt Haifeng, Provinz Guangdong) mit bisher ca. 60 Fällen, bisher jedoch kein großer Ausbruch. Ursache soll das Getränk "Qingwa Luan (frog egg)" sein, diskutiert wird aber auch ein Mangel in der Trinkwasserversorgung.

Hepatitis B - 22.08.2001
In China sind wahrscheinlich zwei Drittel der Bevölkerung Träger des Hepatitis-B-Virus, in der Südprovinz Guangdong sollen es sogar 75% sein. Haupt-Ursache sind illegal wieder verwendete Injektions-Nadeln und unhygienische Akupunktur-Nadeln.

Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Japanese encephalitis - 11.08.2005
Landesweit allein im Juli 1.690 Fälle, z.B. in der Südprovinz Guangxi im Juni zwei tote Kinder durch JE, weitere sechs waren hospitalsiert.

Japanese encephalitis - 18.08.2006
Ausbruch in der Provinz Shaanxi mit 7 Todesfällen.
Weiterer Ausbruch in der Stadt Yuncheng der benachbarten Provinz Shanxi, bis zum 12. August starben 19 Menschen, weitere 38 sind infiziert. Der erste Fall des Sommers in der Stadt wurde am 13. Juli 2006 gemeldet.

Lebensmittelvergiftung - 12.03.2007
In der Provinz Guangdong erkrankten 16 Personen, einer starb: Zwischen 7. und 9. März 2007 erkrankten 13 Personen im Dorf Dajing, Xilian Township, Xuwen County sowie 3 Personen im Dorf Guateng. Ein 56-jähriger Mann starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Ursache ist vermutlich der Konsum giftigen Fisches (dort bekannt als Yongeichthys criniger).

Lebensmittelvergiftung - 17.11.2008
In der Stadt Jiaxing der Provinz Zhejiang erkrankten zwischen 10. und 16. November 2008 insgesamt 70 Mitarbeiter der Zhongmao Plastics Products Company. Ursache war ein Gericht mit Schweinefleisch in der Zhongmao Cafeteria, welches Clenbuterol enthielt.

Leishmaniasis, visceral - 15.04.2007
Aktuelle Meldungen:
- Eine Erkrankung in der Region Hami in Xinjiang. Der Betroffene wurde auf dem Heimweg in die Provinz Hubei diagnostiziert. Er wurde zunächst isoliert und behandelt, mittlerweile ist sein Gesundheitszustand wieder stabil.
- Weiterer Fall in der südöstlichen Provinz Fijian: Der Betroffene wurde am 19. März 2007 in ein Krankenhaus in Xiamen gebracht, wo schließlich die Erkrankung bestätigt wurde.

Malaria - 20.08.2004
Offenbar ist das Erkrankungs-Risiko im Grenzgebiet zu Myanmar der Provinz Yunnan gestiegen.

Malaria - 05.10.2006
In der Ostprovinz Anhui bis 25.9. in diesem Jahr fast 18.000 (wahrscheinlich alle die wenig gefährliche Vivax-Malaria) Erkrankte, dies sind 80% mehr als im Vorjahreszeitraum. Betroffen ist vor allem der Norden: Bozhou, Huaibei, Suzhou, Bengbu und Fuyang. Steigende Fallzahlen in Anhui bereits seit 2000. Anhui gilt als Niedrig-Risiko-Gebiet, was jetzt evtl. revidiert werden muss.
Im Jahr 2005 in Gesamt-China ca. 40.000 Fälle.
2003 wurden 40.681 Fälle gemeldet (52 Menschen starben).

Masern - 12.03.2007
Im gesamten Land steigende Zahlen: Im Februar 2007 wurden 9.501 Fälle gemeldet, dies ist im Vergleich zum Februar 2006 ein Anstieg um 68 Prozent, gegenüber Januar 2007 (8.447 Fälle) ein Anstieg um 12 Prozent.
Z.B. in der Stadt Guangzhou zwischen Januar und November 2006 insgesamt 3.650 Erkrankungen, das sind die höchsten Fallzahlen in den letzten 20 Jahren, außerdem eine Steigerung um 88 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Um den Ausbruch zu kontrollieren, plant die Stadt kostenlose Impfungen für Kinder zwischen 8 Monaten und 14 Jahren.

Masern - 31.05.2007
Ausbruch sogenannter “atypischer Masern“ in Shanxi: In der Qingxu Middle School im County Qingxu, Municipality Taiyuan erkrankten seit Mitte Mai 2007 bis Ende Mai insgesamt 68 Schüler.

Masern - 22.02.2008
Ausbruch in der autonomen Region Xinjiang Uygur, zehn Menschen starben, außerdem erkrankten im Januar 2008 insgesamt 4.365 Personen (im Dezember 2007 waren es nur 1.149 Erkrankungen, zwei Menschen starben).
Außerdem seit Januar 2008 steigende Zahlen in der Präfektur Aksu, vor allem betroffen sind Kinder unter vier Jahren.

Masern - 21.10.2008
In der Subprovinz Shenzhen in der Provinz Guangdong wurden zwischen Januar und September 2008 insgesamt 2.156 Erkrankungen gemeldet (Inzidenz von 25,4 pro 100.000 Einwohner). In den letzten zwei Jahren waren die Fallzahlen in Shenzhen sowie in der ganzen Provinz Guangdong aufgrund hoher Emigration stets hoch.

Masern - 03.03.2009
Vor einer Erkrankungsgefahr für Touristen wird gewarnt. Ein taiwansches Mädchen erkrankte am 11. Februar 2009, während sie sich im Land aufgehalten hatte.
Landesweit wurden seit Januar des Jahres bis zum 3. März 2009 etwa 4.600 Erkrankungen gemeldet, in den letzten drei Jahren auch gestiegene Zahlen von jährlich 100.000 auf jährlich etwa 130.000 Fälle.

Meningitis aseptic / viral - 01.07.2005
In der Nordwest-Provinz Gansu sind in der Stadt Tianshui über 100 Kinder an Encephalitis errankt, JE ist als Ursache ausgeschlossen, evtl. handelt es sich um eine Enteroviren-Coinfektion von ECHO- und Coxsackie-Viren.
Kurz-Infos zu Meningitis aseptic / viral: Die Übertragung der relativ harmlosen Enteroviren erfolgt fäkal/oral, entsprechend wichtig ist persönliche Hygiene und Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme. Ausbrüche immer wieder während der Sommermonate, u.a. durch Baden in verseuchten Gewässern. Betroffen sind vor allem Kinder unter 15 Jahren.

Meningokokken Meningitis - 11.01.2007
Aktuelle Meldung:
Im vergangenen Dezember starben 14 Menschen an Meningitis.
Insgesamt wurden im Dezember im Vergleich zum November etwa dreimal so viele Fälle und 10 mal so viele Todesfälle gemeldet.
Zurück liegende Meldungen:
Anfang 2005 Ausbruch (verursacht durch die Serogruppe C, die hier wesentlich schwerer verläuft als A und B und sich leichter verbreitet) mit über 500 (über 250 davon im Januar) Fällen und 17 Toten seit November) vor allem im Osten des Landes (z.B. der Provinz Anhui und der Stadt Nanjing (Provinz Jiangsu)), außerdem in den Provinzen Henan, Hebei, Jiangsu und Xichuan.
Meldungen aber aus dem gesamten Land außer Tibet und den beiden Südprovinzen Hainan und Fujian und den Städten Zhongqin, Shanghai (allerdings wird gerade ein Verdachtsfall untersucht), Beijing und Tienjing.
In Anhui (vor allem in Wuhu, Chuzhou, Anqing, Chaohu und Hefei) allein über 60 Fälle. In Anhui (im Bezirk Qinyang) bereits im September 2003 ein schwerer Serogruppe C-Ausbruch mit mind. acht Toten.

Milzbrand - 08.08.2005
In der Nordost-Provinz Liaoning lt. offiziellen Angaben inzwischen bereits kontrollierter Ausbruch, ein Toter, zwölf sind im Gebiet Damintun in der Stadt Shenyang erkrankt. Ursache war infiziertes Rindfleisch.
Erst vor Kurzem eine Meldung aus der Nordwest-Provinz Gansu.
Milzbrand kommt in China immer wieder vor, meist im Norden und Westen.
Kurz-Infos zu Milzbrand: Keine direkten Kontakte mit Tieren, kein Verzehr von Fleisch unsicheren Ursprungs.

Milzbrand - 01.10.2006
3 Familienmitglieder erkrankten am 28. September in Bin County der Provinz Shaanxi, nachdem sie eine kranke Ziege gegessen hatten. Die Betroffenen werden noch im Krankenhaus behandelt.

Mumps - 14.05.2006
Seit Anfang April 2006 über 700 Fälle, betroffen sind Schulkinder im Distrikt Liou-He in Nanjing. Mittlerweile stecken sich im Schnitt täglich 10-20 Schüler/Studenten an.
Schon letztes Jahr Verdopplung der landesweiten Zahlen.

Opisthorchiasis - 18.05.2005
Dramatischer Anstieg auf wahrscheinlich über 12 Mio (ein Anstieg um 75% in den letzten 10 Jahren) von Leberegeln (Fasciola, Fasciolopsis, Opisthorchis und Clonorchis) befallene Chinesen, vorwiegend die Provinzen Guangdong, Guangxi Zhuang und Jilin sind betroffen. Rohe oder nicht durchgegarte Fleisch- und Fischgerichte sollten gemieden werden.

Pest - 10.12.2007
In der Provinz Gansu starb eine Person im November 2007. Es handelt sich um den zweiten Fall der Provinz in diesem Jahr, der erste wurde im September gemeldet.

Pest - 30.09.2008
Zwei Personen starben im Lang County in dem tibetanischen Distrikt Linzhi (mehr als 200 km südöstlich von Lhasa).

Pest - 11.08.2009
Ausbruch in der nordwestlichen Provinz Qingha hauptsächlich in der Stadt Ziketan, insgesamt zwölf Erkrankungen wurden innerhalb von wenigen Tagen laborbestätigt, drei davon starben. Es handelt sich bei allen Betroffenen um Lungenpest. Mehrere hundert Einwohner stehen unter Quarantäne, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Wahrscheinlich Ursache ist ein Hund, der vermutlich ein infiziertes wildes Murmeltier gefressen hatte bzw. sonstigen Kontakt zu diesem hatte. Der Mann soll sich wiederum durch Flöhe infiziert haben, als er den Hund begrub. Er starb am 26. Juli 2009, die übrigen elf Personen erkrankten am 30. Juli 2009, sie besuchten die Beerdigung des Ursprungsfalls.

Red Tide - 16.06.2004
Zwei extrem große Algenblüten auf zusammen über 5.000 Quadrat-km in der Nähe von Peking an der Küste von Nordost-China (Provinz Shandong): in der Nähe der Mündung des Gelbes Flusses in der Bohai See und bei der Hafenstadt Tianjin.
Insgesamt steigende Tendenz: allein im Mai 34 Algenteppiche auf ca. 10.000 Quadrat-km
Schon Mitte Mai nach einer (in dieser Jahreszeit hier häufigen) Zunahme des Rotalgen-Wachstums offizielle Warnung vor Fisch und anderen Meeresfrüchten aus Zhoushan in der Provinz Zhejiang.
Menschen mit Atemproblemen sollten die Strände meiden.
Kurz-Infos zu Red Tide: Nicht nur Menschen mit Atemproblemen sollten betroffene Strände meiden, inzwischen erhärtet sich der Verdacht, dass Algenblüten durch Wind übertragene Neurotoxine produzieren, wobei dieser Übertragungsweg bisher fälschlich als relativ harmlos eingeschätzt wurde. Außerdem sollte man keine in dieser Gegend gefangenen Fische bzw. Meeresfrüchte essen.

Red Tide - 06.06.2007
Ausbruch am Hafen Shenzhen der Provinz Guangdong. Es handelt sich um den bisher größten Ausbruch an der Küste und um den dritten des Jahres 2007.

Respiratory illness - 28.04.2005
Ausbruch in Macau und Guangdong (in Xuhuang nahe Leizhou soll der Ausbruch kontrolliert sein). Allein in einem Krankenhaus in Guangzhou im ersten Quartal 50.000 mehr Influenza-Patienten als im ersten Quartal 2004.

Respiratory illness - 08.05.2005
Ausbruch in der letzten Woche in Shenzhen (Süd-China), mehr als 10.000 (meist Kinder) leiden an Grippe ähnlichen Symptomen, die Ursache ist noch nicht bekannt.

Respiratory illness - 15.06.2005
Cluster in Tacheng (Provinz Xinjiang), die Ursache ist nicht bekannt, in der Nähe war vor kurzem die gefährliche H5N1-Avian-Influenza bei Vögeln gemeldet worden.

SARS - 07.07.2003
Hintergrund: SARS ("Severe Acute Respiratory Syndrome" oder "Schweres Akutes Atemnotsyndrom"), eine neue Erkrankung, veranlasste die WHO zu einer weltweiten Warnung. Es handelt sich um eine atypische Lungenentzündung verursacht durch Coronaviren, auf deren Symptome (schnell ansteigendes hohes Fieber, Muskelschmerzen und Heiserkeit) alle Reisenden achten sollen.
Seit 15. Juni keine Neuerkrankungen mehr: zuletzt in Taiwan, Toronto, Bejing (und anderen Teilen Chinas) und Hongkong. Infos der WHO unter http://www.who.int/csr/sarscountry/en/
Erkrankungen (ca. 8.440 bestätigte Fälle und ca. 815 Tote in 29 Ländern) vor allem in VR China, Hongkong, Vietnam, Kanada und Singapur; in Deutschland, Rumänien, Großbritannien, Finnland, Frankreich, Italien, Irland, Schweden, Schweiz, Kuwait, Russische Föderation, USA, Brasilien, Kolumbien, Indien, Thailand, Indonesien, Philippinen, Malaysia, Südkorea, Neuseeland, Macao und der Mongolei sind/waren Erkrankte (teilweise aber nur Verdachtsfälle) in Behandlung.
In China ca. 5.330 bestätigte Fälle, ca. 350 Tote
Für das Land galt bis zum letzten Juni-Drittel eine Reise-Warnung der WHO (erstmalig überhaupt in einem Nicht-Kriegs-Fall), nicht dringlich erforderliche Reisen sollten verschoben werden.
- Der Initial-Ausbruch in Südchina (Guangdong Provinz) hatte seinen Höhepunkt Mitte Februar.
- In der Hauptstadt Beijing ca. 2.500 Verdachtsfälle, die Krankenhäuser waren teilweise überfüllt.
- In der Inneren Mongolei (Inner Mongolia) insgesamt ca. 300 Erkrankte, u.a. in der Provinzhauptstadt Hohhot.
- Weitere Provinzen mit Meldungen (teilweise auch Tote): Shanxi (u.a. in der Provinzhauptstadt Taiyuan), Tianjin, Hebei und Jilin.
Provinzen mit relativ wenig Fällen und der aktuelle Stand siehe http://www.beijing.gov.cn/english/englishsars/beijingen/

SARS - 21.05.2004
Inzwischen beendeter Mini-Ausbruch: Ausgehend von einem Indexfall einer Labormitarbeiterin waren neun (ein Todesfall in der Provinzhauptstadt Hefei) in Peking und der Südprovinz Anhui erkrankt. Die Kontrollen an Bahnhöfen, Flugplätzen usw. auf Personen mit Fieber waren verschärft worden.
Hintergrund:
Große Epidemie mit ca. 350 Toten, die Hauptstadt war stark betroffen, die die WHO am 5. Juli 2003 offiziell für beendet erklärt hatte. Dann noch einmal Meldungen Ende Dezember 2003 / Anfang Januar 2004 in Guangzhou, der Hauptstadt der Provinz Guangdong.
Siehe auch http://www.wpro.who.int/sars/.

Schistosomiasis - 08.11.2004
In den Provinzen Jiangsu, Hunan und Hubei sind inzwischen wieder 80-90% der Menschen, die an Flüssen und Seen leben, infiziert.
Die schon einmal zurückgedrängte Erkrankung wird seit den Yangtze-Überschwemmungen 1998 wieder zum wachsenden Problem, auch in zuvor nicht betroffenen Gebieten: 2002 waren ca. 810.000 erkrankt, 2003 waren es ca. 845.000, in diesem Jahr sollen es lt. Gesundheitsbehörden 1 Mio werden.
Risiko besteht vor allem in den Regionen am Yangtze: Hubei, Hunan, Jiangsu, Jiangxi, Yunnan und Sichuan. Inwieweit die früher stark betroffene Provinz Guangdong wieder ein Schistosomiasis-Problem hat, ist nicht bekannt.

Shigellosis - 16.10.2006
Am 15. Oktober mussten in der Stadt Anqing, Taihu County, Provinz Anhui 34 Studenten, die unsauberes Wasser getrunken hatten, hospitalisiert werden.

Streptococcus suis - 25.07.2007
Aktuelle Meldungen:
- Ein 49-jähriger Mann erkrankte in der südlichen Stadt Shenzhen des Distrikts Bao'an der Provinz Guangdong.
- In Hong Kong im Jahr 2007 bislang drei Erkrankungen (acht im Jahr 2006).
Zurückliegende Meldungen:
- 2005: In der Süd-West-Provinz Sichuan (vor allem im Gürtel zwischen den beiden Städten Ziyang und Neijiang im Osten der Provinz, incl. Jianyang und der Provinz-Hauptstadt Chengdu) mind. 40 Tote, über 215 mit ähnlichen Symptomen. Insgesamt waren folgende acht Regionen betroffen: Chengdu, Deyang, Luzhou, Mianyang, Nanchong, Neijiang, Zigong und Ziyang. Der Ausbruch hatte seinen Höhepunkt in der 2. Juli-Hälfte, seit 5.8. keine neuen Meldungen mehr.
Die letzten Meldungen aus Yangjiang, dem Bezirk Chao'an und den Städten Nanxiong und Shenzhen (an der Grenze zu Hongkong, wo es auch mind. 10 Erkrankte gab).
Einige Verdachts- und bestätigte Fälle auch in den beiden Provinzen Jiangsu und Guangdong sowie in Hong Kong (hier auch ein Todesfall).
- Im Jahr 1998 Ausbruch in der Province Jiangsu, 25 Personen waren erkrankt, 14 davon starben.
Kurz-Infos zu Streptococcus suis: Die bei Schweinen verbreiteten Bakterien Streptococcus suis werden gelegentlich auf Menschen mit sehr engem Kontakt zu Schweinen, bsp. Bauern und Metzger übertragen, theoretisch möglich ist auch eine Infektion über kontaminiertes Fleisch. Für Touristen sehr geringes Infektionsrisiko.

Tollwut - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Tollwut - 12.01.2009
Aktuelle Meldung:
- Steigende Erkrankungszahlen in der Stadt Yantai an der nördlichen Küste der Proviz Shandong (nachdem zwischen 1998 und 2007 keine lokal erworbenen Fälle gemeldet worden waren).
Hintergrund und Zurückliegendes:
- Oktober 2008: Im County Mi'le der südlichen Provinz Yunnan starben sechs Personen. Daraufhin wurden über 11.000 Hunde gekeult, um weitere Erkrankungen zu vermeiden. Reisenden vor allem in die südlichen Provinzen des Landes wird empfohlen, Kontakt mit Hunden und Katzen zu vermeiden.
- Seit der Jahrtausendwende sind die Erkrankungszahlen deutlich gestiegen. Zwischen 1990 und 1996 etwa wurden nur 159 Erkrankungen gemeldet, im Jahr 2006 hingegen waren es 3.279 Fälle. Am schlimmsten betroffen ist meistens die Provinz Guangdong. Landesweit ist Tollwut mittlerweile die tödlichste Infektionskrankheit, betroffen ist vor allem der Osten. Monatlich sterben etwa 200 Menschen.
Bereits Anfang des Jahres wurden alle Hundebesitzer verpflichtet, ihre Hunde zu impfen. Bis dato waren nur etwa 10 Prozent geimpft.

Tollwut - 27.09.2009
Letzte konkrete Meldung:
In der Stadt Hanzhong der Provinz Shaanxi wurden seit März 2009 bis zum 8. Juni 2009 insgesamt 6.256 Menschen von Hunden gebissen, elf Menschen starben. Betroffen sind mindestens elf Counties der Stadt Hanzhong.
Hintergrund:
- Auf dem Festland werden jedes Jahr mehr als 40 Millionen Menschen von Tieren attackiert. China ist unter den Ländern mit dem höchsten Erkrankungsrisiko. In den letzten Jahren starben jährlich durchschnittlich mehr als 2.400 Menschen. Die meisten Todesfälle der letzten fünf Jahre waren in der Guangxi Zhuang Autonomischen Region und in den südlichen Provinzen Guizhou, Guangdong, Hunan und Sichuan, in diesen Gebieten 61 Prozent aller Fälle. Jedoch sind die Fallzahlen in den letzten Jahren auch in den zentralen und nördlichen Gebieten angestiegen.

Trichinellosis - 08.03.2009
Aktuelle Meldung:
- Im County Lanping der südwestlichen Provinz Yunnan starb am 28. Februar 2009 eine Person sowie neun weitere erkrankten an einer zunächst unbekannten Erkrankung, die mittlerweile als Trichinellosis identifiziert wurde. Alle hatten an derselben Baustelle nahe dem Ort Biyuhe gearbeitet.
Hintergrund:
- Landesweit kam es in den letzten Jahren immer wieder zu menschlichen Fällen sowie zu zahlreichen Erkrankungen bei Tieren.

Tuberkulose - 27.03.2000
500 Mio Chinesen infiziert, 6 Mio daran erkrankt, 2 Mio davon ansteckend.
41% aller Erkrankten leiden an medikamentenresistenter TB. Jährlich versterben 250.000 Menschen daran.
Bedrohliche Zunahme in Provinzen Henan und Shandong.

Weitere Internet-Seiten über VR China:


Outbreak-Historie
Gute Informationen siehe
CIA World Factbook (http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/ch.html)
DSE (http://www.dse.de/za/lis/china/homepage.htm)
Healthnetwork (Australien) (http://www.healthnetwork.com.au/travelclinic-countrydisplay.php?name=CHINA)
Healthnetwork (Australien) (http://www.healthnetwork.com.au/travelclinic-countrydisplay.php?name=TIBET)
Länderinfos der UNIQA Vers. (http://www.meduniqa.at/gesundreisen/getCountryFull.cfm?countryID=29)
Reiseberichte (http://www.derreisetipp.de/links/pages/Asien/China/)
Reiseberichte (http://www.derreisetipp.de/links/pages/Asien/Tibet/)
Schweizer Bundesamt für Auswanderung (IMES) (http://www.swissemigration.ch/elias/de/laenderinformationen/laenderliste/00245/index.html)
Spiegel-Jahrbuch (http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,CHN,00.html)
Travel Links 4 U (http://www.linksnguides.com/TravelGuides.asp?LocationID=53)
U.S. Department of State (http://travel.state.gov/travel/china.html)
WHO-Crises and emergencies (soweit gerade etwas vorgefallen ist) (http://www.who.int/hac/crises/en/)
WHO-Länderinfo (evtl. incl. Karte) (http://www.who.int/country/chn/en)

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Daten aus: Reise-Impfberatungsprogramm Büger
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