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AIDS - 01.08.2004
HIV ist hier die häufigste Todesursache mit ca. 140.000 Toten pro Jahr.

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Cholera - 07.10.2009
Aktuelle Meldung:
- Epidemie landesweit innerhalb der letzten Woche bis zum 6. Oktober 2009, zwölf Menschen starben, insgesamt etwa 600 erkrankten. Am meisten betroffen ist der Norden des Landes, im Distrikt Handeni in der nordöstlichen Region Tanga wurden 511 Fälle gemeldet.
Zurück liegende Meldungen:
- Mara: Ausbruch in den zwei abgelegenen Orten Kisoria und Bwanza im Distrikt Bunda in der Mara (im Norden an der Grenze zu Kenia). Seit dem 24. Dezember 2008 bis zum 9. Januar 2009 mussten drei Personen hospitalisiert werden. Bereits zuvor starben in der ersten Septemberwoche 2008 vier Personen (in Tarime), Dutzende mussten hospitalisiert werden. Die ersten Erkrankungen wurden am 16. August 2008 im Distrikt Tarime an der Grenze zu Kenia gemeldet, insgesamt 180 Erkrankungen in den Distrikten Tarime und Rorya.
- Rukwa: Vier Menschen starben und weitere 70 erkrankten im Süden des Landes. Der erste Todesfall wurde in der vergangenen Woche in der südwestlichen Region Rukwa gemeldet im Dorf Milala Chongo gemeldet.
- Davor 2008 schon Ausbrüche in Dar es Salaam, Sumbawanga, im Distrikt Moshi und in Arusha.

Cholera Aktuell - 10.03.2010
Cholera-Infektions-Gebiete (lt. WHO u.a.):
 Aktuell: Cholera-Infektionsgebiet!
Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Cholera gemeldet:
Arusha Region
Coast (Pwani) Region
Dar es Salaam Region
   Ilala Dist.
   Kinondoni Dist.
Dodoma Region
Kigoma Region
Kilimanjaro Region
Lindi Region
Mara Region
Mbeya Region
Morogoro Region
Mtwara Region
Mwanza Region seit 19.02.98
Rukwa Region
Shinyanga Region
Tanga Region
Zanzibar
   o  zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 15.04.2007


Cholera-Fälle (lt. WHO u.a.): Gemeldete Cholera-Fälle (z.B. nach WHO-Meldungen, aus diversen weekly epidemiological records (W E R) etc.), Stand: 8032010
Jahr Erkankungen Todesfälle
2006 10353 166
2007 1092 40

Detaillierte Aufstellung der gemeldeten Cholera-Fälle:
Zeitraum Erkankungen Todesfälle Anmerkung
01.01.1993 - 31.12.1993 792 74  
01.01.1994 - 30.10.1994 616 24  
05.12.1994 - 10.12.1994 3 0 im ruand. Flüchtlingslager Benaco
11.12.1994 - 26.12.1994 171 0 ruan. Flüchtlingslag. Benaco u. Musuhara
27.12.1994 - 06.02.1995 1311 55 Fälle in ruand. Flüchtlingslagern
07.02.1995 - 30.06.1995 387 0 incl. Fälle in ruand. Flüchtling-Camps
01.07.1995 - 30.09.1995 423 41 incl. Fälle in ruand. Flüchtling-Camps
01.01.1996 - 31.03.1996 364 30  
04.12.1996 - 04.12.1996 1100 6 s, alle Fälle in Flüchtlingslagern in Kigoma, Beginn der 97/98er-Epidemie
05.12.1996 - 31.01.1997 162 2 einschließlich Ruanda-Flüchtlinge
01.01.1997 - 31.12.1997 4427 360 Beginn des Ausbruchs, der über das ganze Jahr aktiv war
29.01.1997 - 17.04.1997 2402 62  
01.02.1997 - 23.02.1997 135 11 Fälle vor allem in den Flüchtlingsgebieten im Nordwesten, Dar es Saalam, einige auch auf der Insel Sansibar
18.04.1997 - 06.05.1997 1225 77  
07.05.1997 - 13.05.1997 344 8  
07.05.1997 - 16.05.1997 846 85  
14.05.1997 - 02.07.1997 1038 30 Dar es-Salaam
17.05.1997 - 30.05.1997 1251 77  
04.06.1997 - 04.06.1997 0 0 lt. Promed ca. 7000 Fälle (350 Tote). Die am meisten betroffenen Regionen: Kigoma im Westen, Lindi im Südosten, Provinz Ruvuma im Südwesten, Dar es Salaam. Auch die anderen Hochlandprovinzen und Tanga, Songo Songo, Zanzibar und Pemba
03.07.1997 - 29.07.1997 197 0 Dar es-Salaam
30.07.1997 - 14.08.1997 59 2 Dar es-Salaam
15.08.1997 - 18.09.1997 8919 528 einschließlich verschleppter Meldungen
20.09.1997 - 20.11.1997 11019 603 u.a. im Südosten von Masasi, im Central-District von Dodoma und im Nordwesten von Tarime
21.11.1997 - 06.01.1998 7260 328 davon 1065 Fälle (123 Tote) aus Sansibar
01.12.1997 - 31.12.1997 241 29 zusätzliche Meldungen zu diesem Zeitraum
01.01.1998 - 09.02.1998 1802 125 Mwanza Region
22.01.1998 - 22.01.1998 0 0 lt. Presseberichten im Mwanza Staat (northern province) 650 Fälle (60 Tote)
01.02.1998 - 23.03.1998 8108 514  
01.06.1998 - 01.06.1998 3606 0 Todesfälle nicht bekannt
12.06.1998 - 01.10.1998 397 0  
30.06.1998 - 30.06.1998 0 0 Steigende Ausbrüche in versch. Regionen. Aktuell in Dar es Salaam, Kinondoni-District (1000 Fälle, 25 Tote). Etwas ältere Meldungen aus Nord-Region von Shinyanga, District Kilosa, Korogwe im Nordosten von Tanga und Regionen Mbeya und Mwanza
13.08.1998 - 13.08.1998 0 0 Keine konkreten Meldungen, Zahlen steigen immer noch!
22.04.1999 - 22.04.1999 0 0 Aktuell in der Arusharegion und in der Stadt Dar es Salem, außerdem in Kigoma, Mara, Mbeya, Morogoro, Mwanza, Shinyanga und Tanga
19.06.1999 - 19.06.1999 485 15  
20.06.1999 - 18.09.1999 10387 544  
01.01.2000 - 28.01.2000 755 30  
01.01.2000 - 08.05.2000 2753 80  
09.05.2000 - 31.07.2000 304 9 erst sehr verspätet (zum Jahresende) gemeldet
11.08.2000 - 31.12.2000 825 37  
18.05.2001 - 09.07.2001 109 3  
21.07.2001 - 04.01.2002 58 0 alle in Sansibar
01.12.2001 - 31.01.2002 294 9  
20.12.2001 - 20.12.2001 490 24 alle auf Sansibar
01.01.2002 - 11.03.2002 3492 127  
11.03.2002 - 11.03.2002 16 0 alle auf Sansibar
01.01.2003 - 24.08.2003 632 32  
26.12.2003 - 02.01.2004 581 11  
02.01.2004 - 09.02.2004 2105 57  
09.01.2004 - 16.01.2004 196 3  
07.02.2004 - 20.02.2004 698 16  
11.02.2004 - 21.02.2004 581 11  
23.02.2004 - 04.04.2004 1692 71  
29.03.2004 - 04.05.2004 499  
03.04.2004 - 09.04.2004 80 3  
10.04.2004 - 23.04.2004 142 0  
24.04.2004 - 28.05.2004 1269 27  
24.04.2004 - 28.05.2004 1269 27  
08.05.2004 - 14.05.2004 568 15  
29.05.2004 - 11.06.2004 119 1  
26.06.2004 - 02.07.2004 12 0  
07.07.2004 - 13.07.2004 14 0  
10.07.2004 - 16.07.2004 90 4  
17.07.2004 - 23.07.2004 17 0  
24.07.2004 - 06.08.2004 87 5  
04.09.2004 - 10.09.2004 32 0  
11.09.2004 - 24.09.2004 0 0 die Zahl der Fälle wurde nicht gemeldet
25.09.2004 - 15.10.2004 193 4  
16.10.2004 - 22.10.2004 278 13  
23.10.2004 - 12.11.2004 808 28  
13.11.2004 - 26.11.2004 405 13  
27.11.2004 - 17.12.2004 533 6  
18.12.2004 - 31.12.2004 290 6  
03.01.2005 - 06.02.2005 279 6  
07.02.2005 - 20.02.2005 61 1  
21.02.2005 - 24.04.2005 932 28  
01.01.2006 - 29.01.2006 736 14  
02.01.2006 - 22.01.2006 527 11  
30.01.2006 - 05.03.2006 1019 27  
06.03.2006 - 26.03.2006 1633 32  
27.03.2006 - 30.04.2006 3516 47  
24.06.2006 - 30.06.2006 39 1  
14.08.2006 - 01.10.2006 747 5  
02.10.2006 - 29.10.2006 895 19  
30.10.2006 - 26.11.2006 1241 10  
22.01.2007 - 18.02.2007 518 12  
19.02.2007 - 15.04.2007 574 28  
i=importiert, s=vermutet


Diarrhoe - 04.08.2006
Auf Zanzibar wurden über 450 Kinder aus dem Urban Distrikt in Stone Town hospitalisiert, alle hatten verunreinigtes Wasser zu sich genommen.
Zanzibar hat große Probleme mit seiner Trinkwasser-Versorgung.

Filariosen - 17.01.2000
In Tansania sind ca. 10 Millionen in den Hochrisikogegenden durch Elephantiasis gefährdet. Vor allem betroffen sind die Küste und küstennahe Gebiete, die südöstl. Küste des Lake Victoria, der Norden des Lake Nyansa und das zentrale Flachland von Morogoro entlang der Dar es Salaam-Sambia Straße. Derzeit 2 Millionen Infizierte mit Filarien von Wuchereria brancrofti, 0,2% klinisch erkrankt.

Fish poisoning - 22.03.2000
Nach den Meldungen mit Fischfang per Gift (Thiodan, Diazinon, Triatrix) von 1999 verhängt die EU einen Importstopp für Fisch aufgrund starker Verunreinigungen des Viktoriasees durch ungeklärte Abwässer.
Auf Süßwasserfisch sollte verzichtet werden

Gelbfieber-Einreisebestimmung - 23.04.2001
Aus Rücksicht auf den Tourismus hat Tansania die geltende Einreisebestimmung (Gelbfieber-Impfbescheinigung bei Einreise aus Infektionsgebieten) zurückgenommen. Inwieweit diese Neuerung an kleinen Grenzen Bestand haben wird, bleibt abzuwarten. Tansania gehört zu den Gelbfieber-Endemiegebieten (Dies bedeutet, es kann jederzeit zu einem Ausbruch kommen), deshalb ist die Impfung auch zum eigenen Schutz höchst sinnvoll.

Hepatitis B - 30.05.2001
Mit drei Millionen an chronischer HB Infizierter liegt die Durchseuchung bei der Gesamteinwohnerzahl von ca. 26 Mio. sehr hoch (in Deutschland zum Vergleich sind 0,5% infiziert).

Lepra - 31.01.2000
1999 4.279 Leprafälle (1983 noch 35.092). Das Ziel, bis 2005 leprafrei zu sein, scheint nicht zu hoch gegriffen.

Malaria - 07.11.2004
Wie in der gesamten Küstenregion viele Erkrankungen auch in der Hauptstadt Dar es Salaam. Die meisten Toten im Land in den Distrikten Kibaha und Kilosa.
Malaria ist hier die zweit-häufigste Todesursache mit ca. 100.000 Toten pro Jahr, 70% davon sind Kinder unter fünf Jahren.

Malaria - 21.07.2006
Zahl der Malaria-Fälle (speziell Kinder bis 5 Jahre) in der Region Kagera, Tansania, steigt. Am schlimmsten betroffen sind die Distrikte Karagwe und Muleba.

Malaria - 25.04.2007
- Im Vergleich zu vor 3 Jahren sind die Zahlen in Zansibar gesunken. Dies ist zurückzuführen auf eine Kampagne, die die Krankheit eindämmen soll. In Pemba sind die Erkrankungen im Jahr 2006 im Vergleich zu 2005 um 87 Prozent gesunken.
- Dennoch sind im gesamten Land 93 Prozent der Bevölkerung gefährdet. Die Zahlen sind landesweit auch steigend, einschließlich der Zahl der Todesfälle, vor allem betreffend Kinder unter 5 Jahren. Die am meisten betroffenen Distrikte waren Karagwe und Muleba in der Region Kagera: im Mai 2006 erreichte die Zahl sterbender Kinder unter 5 Jahren 3.542 im Distrikt Muleba und 3.944 im Distrikt Karagwe.

Malaria - 19.07.2007
Derzeit werden in 14 verschiedenen Distrikten Sprühmaßnahmen durchgeführt, um die Mosquitos zu dezimieren. Im Land nach wie vor hohe Fallzahlen, bis 2010 soll eine Reduzierung um 50 Prozent erreicht werden.

Masern - 20.01.2007
Ausbruch in Pemba mit 184 Fällen (darunter 1 Todesfall). Die meisten Erkrankungen (166) wurden im Distrikt Micheweni in den letzten 2 Wochen gemeldet. Eine Impfkampagne ist geplant, im Distrikt Micheweni sollen etwa 44.000 Kinder zwischen 6 Monaten und 15 Jahre geimpft werden.
Der letzte gemeldete Ausbruch war Anfang 2000 in Kibondo in West Tansania sowie dem Nduta camp, hauptsächlich Kichananga.

Masern - 31.07.2009
Ausbruch in sechs Dörfern des Distrikts Nkasi in der Region Rukwa, vermutlich aus DR Kongo importiert. Etwa 183 Kinder im Alter unter fünf Jahren erkrankten, sieben Personen starben (darunter zwei Kinder) im Dorf Kalungu. Außer Kalungu sind am meisten betroffen die Dörfer Kirando, Manda Kerenge und Namasi, alle befinden sich entlang des Ufers des Flusses Tanganyika.

Meningokokken Meningitis - 11.04.2002
Ungewöhnlicher Ausbruch während der Regenzeit vom November 2001 bis Februar 2002 84 Erkrankte (6 Tote) in Flüchtlingscamps im Kibondo Distrikt in West-Tansania. Neisseria meningitidis A.

Meningokokken Meningitis - 02.10.2002
Seit erstem Juli Ausbruch mit Stand Anfang Oktober sinkender steigender Tendenz (ca. 20 wöchentliche Fälle) in den vier Lagern Nduta, Karago, Mtendeli und Mkugwa (im Nordwest-Distrikt Kibondo). Neisseria meningitidis serogroup A wurde nachgewiesen.
Auch in den Provinzen Kasulo und Ngara wird vorsorglich geimpft.

Optic neuropathy - 30.05.2003
Ausbruch u.a. in Dar es Salaam, die Ursache ist bislang noch unbekannt, es könnten Enteroviren sein. Symptome sind Augenschmerzen, verschwommene Sicht und evtl. ein Kribbeln in den Fingerspitzen.
Optic neuropathy wurde in Tansania erstmals im Jahr 1988 diagnostiziert, seither steigt die Zahl der Fälle dramatisch an, hauptsächlich betroffen sind junge Menschen aus der Küstenregion.
Allein in Dar es Salaam wird die Zahl der erkrankten Kinder auf 5.000 geschätzt, eine ähnliche Epidemie gab es zwischen 1991 und 1993 in Kuba.

Pest - 30.09.1999
Ausbruch im Lushoto-Gebiet (in der Tanga-Provinz an der Südseite der Usambara-Mt.) etwa 100 km von der Grenze zu Kenia entfernt mit 64 Fällen und 2 Toten, hier ist die Pest endemisch.

Pest - 28.03.2007
Mindestens 8 Menschen starben im Dorf Endoji im Distrikt Mbulu der Region Manyara seit der ersten Fallmeldung am 28. Februar 2007. Den Symptomen nach handelt es sich um Beulenpest.

Pest Aktuell - 10.03.2010
Pest-Infektions-Gebiete (lt. WHO u.a.):
 Aktuell: Pest-Infektionsgebiet!
Momentan werden von der WHO folgende Infektionsgebiete für Pest gemeldet:
Tanga Region
   Lushoto Dist.
   Tanga Dist.
   o  zuletzt Meldungen über den Ausbruch am: 28.02.2002

seit Jahren keine Fallmeldungen


Rift Valley fever - 23.05.2007
Aktuell wird gemeldet, dass der Ausbruch eingedämmt sei, angeblich bereits seit 06. April 2007 keine Neuerkrankungen mehr.
Zuvor hatte sich die Krankheit vom benachbarten Kenia (North-Eastern Provinz) auch nach Tansania ausgebreitet. Zahlreiche Verdachtsfälle im ganzen Land, am stärksten betroffen ist die Region Dodoma. Im gesamten Land starben seit Beginn des Jahres 2007 bis zum 03. Mai 2007 insgesamt 109 Menschen (davon zahlreiche in Dodoma), insgesamt 264 erkrankten in 10 der insgesamt 21 Regionen, viele wurden hospitalisiert, 154 Fälle wurden laborbestätigt. Verteilung wie folgt: 12 Fälle in Arusha, einer in Dar es Salaam, 156 in Dodoma, 4 in Iringa, 6 in Manyara, 50 in Morogoro, 5 in Mwanza, 5 in Pwani, 24 in Singida sowie einer in Tanga. Zigtausende Tiere auf zahlreiche Farmen sind infiziert. Derzeit durchgeführte Massenimpfungen sollen den Ausbruch eindämmen.
Die Zahl der Hospitalisierten ist allerdings gesunken, am 14. Mai 2007 noch 23 Hospitalisierte (gegenüber 35 noch 2 Wochen vorher, im Vormonat März waren es noch 137), davon 15 laborbestätigt.
Einzelmeldungen:
- In der Region Dodoma starben seit Beginn 2007 bis Ende April 2007 insgesamt 56 Menschen (bis Anfang April waren es noch 37), zahlreiche weitere sind erkrankt.
Verdachtsfälle in den Distrikten Kilosa, Tarime, Monduli und Simanjiro.
- Im Grenzgebiet zu Kenia starben in den letzten 3 Monaten über 154 Menschen, mindestens 41 werden derzeit noch behandelt.
- Anfang Februar starben 2 Menschen im Dorf Teradi in der Region Arusha.
- Weitere Hospitalisierungen in Tanga und Mangara.
- 60 Verdachtsfälle in der Region Morogoro.
- Farmen der Distrikte Bahi und Chamwino wurden unter Quarantäne gesetzt.
- Fälle im Norden des Landes. Die Betroffenen wurden in das Mount Meru Hospital gebracht, in dem die ersten 2 Opfer des Landes der Krankheit am 31. Januar starben.

Schistosomiasis - 23.01.2002
Die Prävalenz am Viktoriasee liegt bei 60%.

Schistosomiasis - 04.09.2007
Etwa 25 Urlauber aus Israel erkrankten auf dem Kisima Ngeda Campingplatz in der Nähe des Lake Eyasi, Ursache ist ein künstlicher Weiher, der bereits mehrmals Ursache von Erkrankungen gewesen ist.

Trypanosomiasis, African - 27.06.2002
Die offiziellen Zahlen (30-40 jährlich im ganzen Land) sind wohl zu niedrig: sowohl Ende 2000 als auch im Sommer und Herbst 2001 sind eine ganze Reihe von europäischen und amerikanischen Touristen, die nur für einige Tage den Serengeti-Nationalpark bzw. Parks in seiner Nähe (z.B. den Tarangire-NP) besucht hatten, erkrankt bzw. sogar verstorben.

Trypanosomiasis, African - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Trypanosomiasis, African - 23.07.2009
Vor einer Erkrankungsgefahr für Reisende wird gewarnt:
- Aktuell am 12. Juli 2009 musste eine Holländerin hospitalisiert werden, nachdem sie sich im Land aufgehalten hatte und eine Woche zuvor im Serengeti Park infiziert hatte.
- Weitere Erkrankungen wurden im Distrikt Waso in Ngorongoro gemeldet.
- Ein amerikanischer Tourist erkrankte am 30. Oktober 2008, nachdem er nördliche Teile des Landes besuchte. Vermutlich infizierte der Mann sich in Kibondo in Karagwe an der Grenze zum Akagera Park in Ruanda, oder südlich der Ngara-Kakonko-Kasulu Straße.
- Im Jahr 2007 erkrankte ein deutscher Tourist, der sich ebenfalls im Land infizierte.

Weitere Internet-Seiten über Tansania:


Outbreak-Historie
Gute Informationen siehe
Afrika auf einen Blick (http://www.afrika-auf-einen-blick.de/tansania/index.php)
CIA World Factbook (http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/tz.html)
DSE (http://www.dse.de/za/lis/tansania/homepage.htm)
Healthnetwork (Australien) (http://www.healthnetwork.com.au/travelclinic-countrydisplay.php?name=TANZANIA)
Länderinfos der UNIQA Vers. (http://www.meduniqa.at/gesundreisen/getCountryFull.cfm?countryID=143)
Reiseberichte (http://www.derreisetipp.de/links/pages/Afrika/Tansania/)
Schweizer Bundesamt für Auswanderung (IMES) (http://www.swissemigration.ch/elias/de/laenderinformationen/laenderliste/00212/index.html)
Spiegel-Jahrbuch (http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,TZA,00.html)
Travel Links 4 U (http://www.linksnguides.com/TravelGuides.asp?LocationID=46)
U.S. Department of State (http://travel.state.gov/travel/tanzania.html)
WHO-Crises and emergencies (soweit gerade etwas vorgefallen ist) (http://www.who.int/hac/crises/en/)
WHO-Länderinfo (evtl. incl. Karte) (http://www.who.int/country/tza/en)

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Daten aus: Reise-Impfberatungsprogramm Büger
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